Spielberichte

Sport Oase Kreisliga A Jugend 17. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : SC Thonberg 1931 8 : 0 ( 3 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Eine Woche nach dem Katastrophenspiel von Haselbach war wiederum Thonberg zu Gast. Diesmal ging es um Punkte und nicht um den Pokal. Wir, endlich mal in Bestbesetzung, gingen mit einer Scheißegaleinstellung ins Spiel, da die Chancen auf den Titel nun relativ gering sind. Oder vielleicht doch nicht? Egal. Das Spiel war allererste Sahne. Den Gegner nie ins Spiel kommend lassend, dominierten wir von der ersten bis zur letzten Minute. Der Gegner kam nur zur einer guten Chance, wo Gey ernsthaft halten musste (60.). Der Rest waren Schüsse neben das Tor (6., 15., 21.). Das Spiel begann recht flott unsererseits ohne die sonst üblichen Probleme bei dem feuchten Geläuf. Zeibig sorgte mit einer Flanke und einem Schuss, der gerade so zur Ecke geklärt werden konnte (2.) erste Gefahr. Dann konnte sich Büttrich mit einem Schuss knapp rechts vorbei in Szene setzen (8.). Zeibigs Schuss konnte darauf auch nur wiederum zur Ecke geklärt werden (10.). In der 18. Minute setzte Fiebig Kieschnick in Szene, der wiederum den Ball in den Lauf von Zeibig legt. Dessen Schuss jedoch von Torhüter gehalten wird (18.). Nachdem Kieschnick hauchdünn im Abseits stand, kam Kühne, der mit nach vorne gerückt war eine Sekunde zu spät (27., 33.) In der 35.Minute zeigte der Torhüter wiederholt Probleme bei aufsetzenden Bällen, doch leider war wiedermal kein Angreifer unsererseits zugegen. In diesen Szenen hätte man sich mehr Präsenz unserer Stürmer gewünscht. Das war auch der einzigste Kritikpunkt heute. Das Torfestival und die Belohnung für das bis dato sehr gute Spiel begann in der 39. Minute mit einen Doppelpack von Kieschnick und Büttrich. Beide Vorlagen gab Zeibig in dem er beide Male mustergültige Flanken von rechts gab. Kieschnick einmal am langen Pfosten flach in die Ecke und zum anderen Büttrich als eingesprungene Ballerina gefühlvoll mit der Innenseite über den Torhüter hinweg, aber unter die Latte ins Tor (1:0,2:0, 39.). Kurz war Luftanhalten angesagt, weil Snelinski über den Ball schlägt. Doch der jederzeit sehr umsichtige Scheibe war zur Stelle und lief den Ball ab (41.). Das dritte Tor fiel noch in HZ 1. Nach Ecke von links kam der Ball im 16er irgendwie von Gräfe zu Kühne. Der trocken und platziert die Kugel im rechten Eck versenkt (3:0, 45.). Der Gegner war nun endlich KO und gab sich zunehmend sichtlich auf. Doch es dauerte bis zur 61. Minute bis das 4:0 fiel.  Zwischendurch waren Büttrich Schuss (47.), Snelinskis unvollendetes Solo aus der Abwehr heraus(49.). und Büttrich verhinderter Querpass auf Zeibig (56.) sehr gute Möglichkeiten zur Resultats-erhöhung. Das 4:0 war zugleich auch eine längst erhoffte Premiere. Kaßner erzielte nach 16 Vorlagen aber 0 Toren, sein 1.Saisontor. Nach unzähligen Topchancen gegen z.T. leichtere Gegner, klappte es diesmal. Durch Büttrich in Szene gesetzt behielt er vorm Torhüter die Ruhe. Er war zwar noch mit den Handschuhen dran aber verhinderte sein Premierentor nicht (4:0, 61.). Für Kopfschütteln sorgte dann Kieschnick. Eigentlich kaltschnäuzig schiebte er die Kugel, frei vorm Tor und ohne Gegenspieler, zwar am Torhüter vorbei, aber auch am linken Pfosten (63.). Das unsere Jungs heute richtig Bock auf Fussball hatten zeigte sich im läuferischen Bereich und auch z.Teil, sehr guten Pressing, den Gegner immer unter Druck zu setzten. Fast hätte es z.B. geklappt, dass der Torhüter, durch Rückpass unter Druck gesetzt von Büttrich, uns ein Tor schenkt, da er diesen anschoss. Der Ball ging leider am rechten Pfosten vorbei (70.). Danach verpasste Kühne die Flanke Kaßners (71.). Dann legte Büttrich Kühne auf, doch hier verzog er (72.). Nun folgten nochmal 8 Minuten Ruhe, um dann doch nochmal richtig Gas zu geben und Gegner vollends zu deklassieren. Selbst Zuckerflanken mit dem schwachen Fuß klappten nun, sowie es Canter mit links tat, um Kaßner in der Mitte zu bedienen. Ohne Deckung behielt er die Ruhe und schob links ein (5:0, 81.). Besser gemacht als fünf Minuten vorher, wo er den Torhüter aus gleicher Position anschoss (75.).  Kieschnick schickte dann mal wieder Zeibig, der über links kommend an der Grundlinie auf Büttrich zurückspielt. Dieser hatte dann kein Problem einzunetzen (6:0, 83.). Büttrich machte seinen Hattrick perfekt nachdem 60 Sekunden später er diesmal von Kaßner bedient wurde (7:0, 84.). Den Schlussakt setzte Scheibe der nochmal mit nach vorne durfte. Büttrich über links bediente in der Mitte Scheibe, der nochmal locker einschob (8:0, 90.).

FAZIT: Geiles Spiel! Endlich mit konsequenter Chancenverwertung. Warum nicht immer so. Mal gucken was am spielfreiem Samstag in Bautzen geschieht…..

Aufstellung: Gey – Scheibe  – Snelinski, Kühne, Kaßner, Schneider – Fiebig (75. Canter), Kieschnick (90. Scheibe C.),  Gräfe  – Büttrich, Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 16. Spieltag
SV Haselbachtal : SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz  3 : 2 ( 2 : 1 )

Was soll man zu diesen Sch...spiel sagen. Es ist ja schon schwer zu verkraften, trotz fehlender Leute (Bundeswehr, Verletzung), aber mit einer guten Truppe am Start, ein Mistspiel abzuliefern und nicht seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Nein die Mannschaft bekommt noch als Extra 3 Messer in den Rücken gerammt. Zu einem von Petrus der dem Gegner durch seinen Wind (Gegenwind in Hälfte 1, abflauender Wind in Hälfte 2) 2 Tore schenkte. Das andere Messer rammt der eigene Mann und Honk Schneider rein, der durch sein Ego und Problemen bei der Flüssigkeitsaufnahme seine Mitspieler auf sträflichste in Stich lässt. Das letzte Messer sticht einem noch der „unparteiische“ Schiedsrichter Göbel in den Rücken. Seines Zeichen Schiri bei unserem Konkurrenten Thonberg. Was dieser gepfiffen hat, war eine Schande. Die Jungs hatten regelrecht Angst in die Zweikämpfe zu gehen, weil im Grunde alles gegen uns gepfiffen wurde. Da reichte es z.B. schon aus einfach als  Spieler nur neben seinen Gegenspieler zu stehen, um  das als Foul ausgelegt zu bekommen. Selbst Linienrichter R.S. konnte im nach hinein nur den Kopfschütteln. Auch der Schiriansetzer kann sich mal Gedanken machen, wie er seine Arbeit verrichtet.

Kommen wir zum Spiel.

Wir begannen eigentlich gut. Fiebig im Spiel mit Scheibe und Freistoß Scheibe gingen schon mal knapp aus (2., 3.). Kaßner steckte zentral auf Büttrich durch, war aber zu steil für ihn (4.). In der 8. Minute der erste lange Ball vom Gegner, dessen Stürmer den Ball nur ans Außennetz bringt (8.). Danach spielt Scheibe einen langen Ball auf Zeibig, der rechts am Tor vorbeisemmelt (10.). In der 15. Minute der nächste Nackenschlag. Fiebig musste ausgewechselt werden. In der 18. Minute das 1:0 für den Gegner unter Mithilfe des o.g. Petrus. Gey mit Abschlag am 16er über die Mittellinie, wo ein Gegenspieler mehr oder weniger diesen direkt nimmt. Der Ball segelt mit Hilfe des Windes  wieder zurück über Gey hinweg ins Tor. Wäre nicht so schlimm,  wenn Büttrich im Gegenzug, zentral vorm Tor, den Ball nicht  mit dem Schienbein getroffen  hätte (1:0, 18.). Zwei Minuten scheitert  Zeibig aus der Drehung.  In der 24. Minute der nächste Schlag von Petrus und unter Mithilfe von Snelinski, der gegen unsere Anweisung und des gesunden Menschenverstand zu „hoch“ stand, anstatt bei dem kleinen Platz und dem Wind tief am eigenen 16er zu stehen. Naja wir im Angriff über rechts, wo der Gegner am eigenen 16er den Ball rausschlagen kann. Dieser Segelt wieder mit Windunterstützung über das halbe Feld und dem Kopf von Snelinski hinweg. Der Gegnerische Stürmer rennt durch und ist schneller am Ball als der herauskommende Gey (2:0, 24.). Ansonsten danach nur wir.  In der 34. Minute der erste und einzig ernsthaft konzentriert vorgetragene Angriff in HZ 1. Über rechts nach vorne gespielt, kommt Büttrich auf halbrechts am 16er zum Schuss. Er schlenzt ihn über den Torhüter hinweg an die Latte. Goltzsche hinterher, erlief den nach links an der Grundlinie entlang springenden Ball. Sichert ihn, nimmt seinen Gegner aus und bringt Diesen flach in die Mitte. Büttrich zwischenzeitlich nachgerückt, drückt ihn aus 5 m ins Tor (2:1, 34.). Nach der Pause kam unsere beste Phase. Auf einmal war etwas wie spielerische Sicherheit zu erkennen, die jedoch aber immer wieder durch Göbel gestört wurde. Trotz allem waren wir u.a. durch Freistoß Scheibe und Schuss Goltzsches (48., 52.) ziemlich nah dran am Ausgleich. Sollte es doch ein positives Ende geben? Mitnichten, denn Fünf Minuten später war es dann auch wieder vorbei mit uns. Nach Ecke Gegner kam es zum Gewühl im 16er. Goltzsche hatte 2mal die Gelegenheit den Ball raus zuschlagen, doch schlägt er jedes Mal vorbei. Ein Gegner machte es besser und schlug den Ball ins Tor. Unnötig zu erwähnen, dass der Ball über ein Schlappen eines Spielers geht und dieser mit Drall nach oben in den linken Angel fliegt. Kein Rankommen mehr. Danach wiedermal spielerischer Frust bei uns. In der 68. Minute der unerwartete Anschlusstreffer. Der Gegnerische Torhüter mit einem verunglückten, flachen Abschlag, den Scheibe im Mittelfeld abfangen konnte. Dieser versuchts direkt und der Ball, über alle hinweg, schlägt im Tor ein (68. 3:2). Da sollte doch nochmal Schub geben. Was war, war ein mitunter hektisches, planloses anrennen auf das gegnerische Tor. Gute Möglichkeiten, wie z.B. Standards, wurden aber unkonzentriert und nervlich, nicht erfolgreich zu Ende gebracht. Auch Herr Göbel tat weiter sein übriges, um den Gegner seine Verschnaufpausen zu geben und die Spieler weiter zu frustrieren.

FAZIT: Trotz allem verdiente Niederlage gegen ein tapfer, kämpfenden Gegner der seine Geschenke in der Offensive annahm und bis zu Ende verteidigte. Wir waren nervlich nicht in der Lage, die Umstände (Wind, Schiri) auszublenden, um unser Spiel durchzubringen. Am 16er war in der Regel Schluss.

Aufstellung: Gey – Snelinski  – Friedrich, Hommel (80. Scheibe C.), Kaßner, Canter – Fiebig (15. Goltzsche),  Scheibe, Gräfe – Büttrich, Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 15. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : SpG Nebelschütz  4 : 1 ( 1 : 0 )

Nach der doch schwer zu verdauenden Pokalschlappe gegen Thonberg, raffte man sich auf, um gegen Nebelschütz und Co. wieder in die Spur zu kommen für den Saisonendspurt, wo doch noch der Meistertitel stehen kann. Das Spiel begann ziemlich schwerfällig. Träger Spielaufbau und kaum gelungene Aktionen prägten die Anfangsphase. Zwei Annäherungsversuche durch Scheibe war das einzig Nennenswerte (3., 7.). So richtig ereignisreich wurde es mit Kaßners Ecke wo Scheibe vorbeischießt (14.). Dann setzte Scheibe Fiebig im Strafraum ein, der mit der Innenseite auf Büttrich ablegt. Büttrich verzog jedoch links vorbei (18.). Den Abstoß abgefangen, setzt Gräfe über rechts wiederum Büttrich in Szene, dessen Schuss abgeblockt wird (19.). Nach weiteren sieben Minuten dann die verdiente Führung. Ecke Kaßner auf den lang stehenden Fiebig, der mithilfe des Gegners auf Scheibe ablegt und dieser den Ball aus 15m unter den Giebel knallt (1:0). Dann kommt Fiebig, in Doppelpass mit Scheibe, in den 16er, wo er aber auch geblockt wird (33.). Der kaum stattfindende Gegner dann mit einer hochprozentigen, die jedoch leider das Ziel verfehlte. Die Flanke brachte der Stürmer aus 5m nur über die Latte (34.). So das war es auch schon in HZ Eins. Vieles wurde bruchstückhaft und ohne Elan vorgetragen. Doch die zweite Hälfte wurde umso besser. Zuerst schickte Scheibe Büttrich vergebens (46.). Dann bekommt der Gegner noch den Fuß zwischen Kaßner und Ball, nachdem Scheibe geflankt hatte (53.). Büttrich machte es sechzig Sekunden später besser, indem er sich ein Herz nahm und den Ball aus 16m in den rechten Knick jagte (2:0, 54.). Das alles entscheidende Tor leitete Snelinski ein, der Fiebig aus der Tiefe anspielte. Dieser passte sofort auf Scheibe, der nun zentral freie Bahn hatte und am Ende, am Torhüter vorbei, erfolgreich abschloss (3:0, 58.). Nachdem der indisponierte Zeibig endlich raus war, kam Goltzsche mit Feuer auf den Platz. Zunächst schoss Scheibe mit einem Knallbonbon an die Latte (62.). Dann scheiterten infolge Goltzsche und Scheibe in aussichtsreichen Positionen. Indem Goltzsche im 16er zur Grundlinie marschiert, den Gegner ins Leere marschieren lässt und aus Drehung knapp am rechten Pfosten vorbei schoss (64.). Büttrich, in Halbzeit Zwei sehr stark verbessert, scheiterte wiederum am Gebälk (69.). Dann eine Schlafeinlage unsererseits. Selbst nicht so wahrgenommen, wie der Gegner nach vorne kam, erzielte er mit einem trockenem Schuss ins linke untere Eck den Ehrentreffer (3:1, 74.). Doch fünf Minuten später stellten wir den alten Abstand wieder her. Über links kommend, von Fiebig über Goltzsche, auf Büttrich, nagelt er diesen wiederum unters Blech. Hätte er denn diesen nicht schon letzte Woche ausgraben können (4:1, 79.). Egal. Sofort im Anschluss bekommen Goltzsche und Schneider den Ball aus Nahdistanz nicht unter, nachdem die Flanke Fiebigs in den 16er segelte (80.). A-Jugend Debütant Wenzel hätte sich auch gleich feiern lassen können. Kaßner auf Goltzsche, der dann auf der Grundlinie zurückspielt, wo jedoch Wenzel am Ball vorbeiläuft (85.). Andere würden sagen, der Pass war zu sehr in den Rücken gespielt. Dann scheitert wiedermal Scheibe mit einem Schuss (87.). Goltzsche dann weiterhin unglücklich agierend aus der Drehung ans Außennetz (88.). Den Schlusspunkt setzte Fiebig. Nach Flanke Scheibe köpfelt er das Spielgerät abermals an die Latte. Auch der Nachköpfer, diesmal untenrum, fand nicht den Weg ins Tor (90.).

FAZIT: Holpriger Start endet mit jederzeit verdienten Sieg.

Aufstellung: Gey – Snelinski  – Friedrich, Hommel (70. Canter), Kaßner, Schneider – Fiebig, Scheibe,  Gräfe (80. Nitzsche)  – Büttrich (80. Wenzel), Zeibig (60. Goltzsche)

Sport Oase Kreisliga A Jugend 15. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : Thonberger SC 1931 1 : 2 ( 1 : 1 )

Heute stand das vorweggenommene Finale im Pokal an, wo der Gegner Thonberg hieß, der bekanntlich auch in der Tabelle oben steht. Neben dem Finaleinzug wollte man auch ein Zeichen für die Meisterschaft setzten. Vorab, es tat nach einer Woche Trauer ziemlich weh diese Zeilen zu schreiben und das Spiel nochmal Revue passieren zu lassen. Das Spiel fing im Grunde sehr gut an. Zeibig Schuss war zwar halb Flanke und Schuss, ging aber relativ knapp am langen Pfosten vorbei. Kieschnick Schuss war nur mittig und nicht platziert (4., 5.). Der Gegner funktionierte zunächst bzw. eigentlich das ganze Spiel nur über Konter, die jedoch harmlos waren und abgewehrt werden konnten (6., 8.). Die erste sehr gute Chance verhinderte die Fußspitze des Gegners, indem Fiebig über links kommend zurück auf Kieschnick am Elfer spielen wollte. Doch wie gesagt die Fußspitze ließ den Ball nicht durchkommen (10.). Die nächste sehr gute Möglichkeit vertändelte Zeibig. Schön in Szene durch Kaßner gesetzt, brauchte er mit seiner Schnelligkeit nur noch Richtung Tor marschieren und abzuschließen. Doch was macht er, er will an der Strafraumgrenze den Schwenker nach links machen und verliert dabei den Ball. Unverständlich (17.). Das 0:1 fiel aus heiterem Himmel. Ein harmloser, langer Ball ließ die Abwehr und Gey gegenseitig nach dem Motto agieren „Nimm du Ihn, ….“. Der Gegner spritzt dazwischen und schießt/kullert aus 17m den Ball Richtung Tor. Friedrich hinterherlaufend, kommt einen Meter zu spät. (0:1, 19.). Doch die Antwort kam drei Minuten später. Kieschnick spielt auf Scheibe, der sofort den durchlaufenden Kaßner steil schickt. Seinen Schuss aus 15 Metern hält der Torhüter. Den Abpraller  bekam Kaßner wieder und vernaschte dann 3 Gegenspieler an der Grundlinie und legte zurück auf Scheibe, der nun mit aller Kraft den Ball aus 8m rein drischt (1:1, 22.). Also im Grunde ist nichts passiert und das Spiel begann von Neuem. Eine Minute später die mögliche Führung. Scheibe verzieht aus 18m leider links (23.). Dann der nächste Knaller. Scheibe spielte auf Zeibig, der über Rechts kommend, die Flanke in den 16er bringt. Dort wartet Kieschnick frei am Elfer, der, als Marke Tor des Monats, das UFO, volley  aus der Drehung, Maß nimmt und haarscharf am rechten Pfosten vorbeischießt. Oh Mann. (27.). Nach diesem Knaller der nächste Nackenschlag. Scheibe durch einen Lupfer von Kaßner frei vorm Tor, nimmt den Ball aus 22m sofort volley, da der Torhüter zu weit draußen stand. Weil wir das Pech heute gepachtet hatten, flog der Ball 10 cm zu weit, so dass dieser auf der Latte landete und nicht im Tor. (32.). Wiederum eine Minute später schickt Kaßner Zeibig in die Spur. Diesmal schießt er aus 15m auch, doch der Torhüter hält (33.). In der 35sten Fiebig auf Kieschnick, doch auch hier ist der gegnerische Torhüter auf dem Posten. Thonberg konnte sich wirklich auf seinen  Torhüter verlassen, der durch sein sehr gutes Stellungspiel seiner arglos und überfordernden Abwehr im gesamten Spielverlauf ein Dutzend Bälle als spielender Libero ablief, denn sonst hätte Zeibig, Kieschnick und Co noch ein paar Möglichkeiten mehr, in Form von Torchancen, gehabt. Die nächste Knallerchance hätte man mit Auswechslung und 10 Peitschenhieben für Zeibig bestrafen müssen, aber wir leben ja leider im zivilisierten Deutschland. Zeibig über rechts ging auf die Grundlinie und brauchte, brauchte, brauchte  doch nur auf den am Elfer völlig blanken stehenden Kieschnick zurückzulegen. Aber nein. Zeibig scheitert  vorhersehbar aus 7m am kurzen Pfosten (37.). Die EINZIGE! wirklich Chance des Gegners in HZ Eins war ein Gewühle nach Ecke im 16er, wo Schneider zweimal den Schuss blocken konnte (40.). So dann war HZ. Man schwörte die Truppe nochmal ein, sich für Ihre Mühen doch nun endlich zu belohnen und den Gegner den KO zu verpassen, den offensiv fürs Spiel wollten sie ja nichts machen. Nun musste wir leider verletzungsbedingt wechseln (Matticzk, Kühne), wo vor allem der spielstarke Kühne schmerzte (46./60.). Die zwote Halbzeit begann doch recht gut. Ein Schuss Scheibes konnte der Torhüter gerade noch zur Ecke klären (47.). Dann der nächste Nackenschlag. Wiedermal ein langer Ball, stand auf einmal Friedrich mit Gegenspieler allein vorm Torhüter. Friedrich aus Angst vorm Elfer zu zaghaft im Zweikampf. Der Gegner schirmt den Ball ab und schließt aus 8m ab. Gey spekulierte aufs lange Eck, doch der Ball ging ins kurze Ecke (1:2, 52.). Dann scheiterten wir zweimal per Kopf nach Flanke Gräfes (57., 58.). In der 64. Minute kam Büttrich einen Schritt zu spät. Doch dann auch mal der Gegner. Neben dem Tor und dem zentralen Freistoß, der knapp am rechten Pfosten vorbeiging (62.), die einzigste richtige Möglichkeit in der zweiten Hälfte. Bei Ecke Gegner stand Scheibe falsch und der Stürmer konnte aufs Tor  köpfen. Doch Gey hielt auf der Linie ganz stark und  pritschte den Ball zur Seite weg (66.). Das war es dann auch vom Gegner in HZ Zwo. Im weiteren Verlauf des Spiels sahen wir immer weiter die Felle wegschwimmen. Trotz weiterer Chancen schlichen sich mit zu nehmenden Zeitdruck immer mehr Fehler im Spielaufbau ein oder Aktionen wurden zunehmend überhastet abgeschlossen. Auch spielte wie oben schon erwähnt der gegnerische Torhüter gut mit. In der Zwischenzeit blieben auch unsere Schüsse zunehmend im Gewirr der gegnerischen Beine hängen. Die vorletzte Riesenchance vergab Büttrich. Er, freigespielt über rechts, war auf einmal frei vorm Tor. Aber anstatt mal den Hammer auszupacken, auch wenn es nur mit der Fußspitze ist, wollte er ihn ins lange Eck mit dem Außenrist schlenzen. Das klappte nicht, weil er zu einem nur flach und zum anderen ohne Kraft geschossen hatte. Der Torhüter hielt ihn (85.). Ach und die letzte Chance vergab dann noch Fiebig. Er setzte seinen Kopfball unentschlossen aufs Tor bzw. als Ablage für Kieschnick. Weder Fisch noch Fleisch (90.). Der Gegner schlug ihn von der Linie. So durfte am Ende doch der Gegner jubeln.

FAZIT: Tja, Der Fußballgott sollte und muss „verdient zu verlieren“ anders aussehen lassen, denn diese Niederlage war es jedenfalls nicht. Naja L

Aufstellung: Gey – Snelinski  – Friedrich, Kühne (60. Büttrich), Matticzk (46. Gräfe), Schneider – Fiebig,  Scheibe, Kaßner – Kieschnick, Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 15. Spieltag
TSV 90 Neukirch : SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz  0 : 4 ( 0 : 1 )

Die erste Chance hatten wir, vom Anstoß weg, durch Kaßner, aber wie so sonst, zielte er knapp drüber (1.). Dann scheiterten in den Folgeminuten Kühne, Fiebig und Zeibig. Scheibe schaltete sich auch mal ein, wo er angespielt durch Kaßner, nicht  am Torhüter vorbeikam (8.).Dann endlich das erste Tor. Zeibig erkämpft im Mittelfeld den Ball und spielt zu Kühne, der 2-3 Gegner aussteigen lässt und am Torhüter vorbei einschiebt (0:1, 10.). Dann schön über links durch Fiebig und Kaßner nach vorn gespielt, kam der Rückpass auf Kühne, der jedoch rechts vorbeischoss (11.). Dann ein ungewöhnlicher, präziser und langer Ball, über die Abwehr hinweg, von Matticzk auf Kaßner, wo er wiedermals scheiterte. Auch Zeibig und Fiebig machten es im Nachgang nicht besser (12.). Ab hier lass ich das weitere Beschreiben der Chancen.  Jeder der Offensivabteilung hatte seine 1-2 guten Möglichkeiten in HZ 1. Der wiedermal mit sehr guten Pässen glänzende Kaßner machte seiner Erfolglosigkeit im Tore schießen in dieser Saison wiedermal alle Ehre und seine Chance in der 37sten war Sinnbild der vergebenen Chancen.  Angespielt, ließ er einen Gegner aussteigen und hatte am 16er freie Schussbahn. Doch sein Geschoss traf nur die Lattenunterkante und von da aus sprang dieser wieder vor die Linie. So blieb es zur HZ beim schwachen 0:1.

Der Anfang der zweiten Halbzeit ließ nun auf endlich mehr hoffen als Hausmannskost in Sachen Toren. Matticzk spielt mal flach in die Tiefe auf Kaßner. Er mit Drehung und Pass auf Zeibig, der den Ball vorm Torhüter links ins Eck vorbeispitzelte (0:2, 46.). Doch wer nun auf regelmäßige Tore hoffte, wurde weiter enttäuscht. Zeibig, Kühne und Scheibe scheiterten innerhalb  einer Minute frei vorm Tor (52.). Nach weiterer Chance von Scheibe vergab auch mal Hommel mit freier Schussbahn (55., 60.). Zeibig wieder in die Spur geschickt, holte nur eine Ecke raus. (64.). Auch hier lass ich das weitere Beschreiben der Chancen. Sinnlos, wie die Chancen reihenweise aufgrund z.B. mangelnder Übersicht (Zurückspielen anstatt aus spitzen Winkel), überhasteten Aktionen (u.a. Gräfe) oder Präzision usw. verspielt wurden. Ach so der Gegner durfte auch einmal. Frei vorm Tor rettete Gey mit einer Glanzparade seine Serie von nun 550 Minuten ohne Tor (70.). Dann ging es halt weiter mit dem Chancenvergeben. Die letzten 5 Minuten machten es ergebnistechnisch etwas erträglicher. Nach Ecke kam über Fiebig Kühne an den Ball, der am linken Strafraumeck 4-5 Gegner stehen ließ und dann im kurzen Eck abschloss (85.). In der Schlussminute konnte unser, bedingt verwendungsfähiger, Aushilfsstürmer auch noch mal treffen und das, erstaunlich, mit dem Kopf. Ecke Kaßner und Fiebig entgegen die Laufrichtung als Bogenlampe ins Eck.

FAZIT: Ein nicht berauschender Pflichtsieg aufgrund der eklatanten Chancen-verwertung. Aber Thonberg hat ja wieder verloren…

Aufstellung: Gey – Matticzk  – Friedrich, Kühne, Scheibe, T.  (55. Scheibe, C.), Schneider – Hommel (85. Nitzsche), Kaßner,  Gräfe – Fiebig, Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 14. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : SpG Wehrsdorf 1 : 3 ( 0 : 1 )

Nach den 5 Pflichtsiegen sollte die Siegesserie eigentlich im Spiel gegen Wehrsdorf  seine vorläufigen Höhenpunkt finden, indem man den Konkurrenten schlägt und ihn mit 6 Punkten Abstand so ziemlich aus dem Titelrennen wirft. Sollte zeitgleich zudem Thonberg Federn lassen wäre es das perfekte Wochenende geworden. Es sollte jedoch anders kommen. Grund war hierfür wiedermal das Nervenkostüm unserer Spieler, die sich von dem Hickhack, um unseren Ersatztorhüter so ablenken ließen und keine halbwegs normale Leistung abrufen konnten. Anstatt diese Situation als gegeben und als Herausforderung zu sehen, hörte man wieder nur „Kein Torhüter, das wird doch eh nix.“ Unverständlich, wenn man sich die doch sehr gute  Aufstellung ansieht. Naja egal. Das Spiel begann wie befürchtet ziemlich unenergisch und uninspiriert in unseren Aktionen. Und so fiel auch ziemlich schnell das 0:1. Der beste Spieler des Gegner der auch in diesem Spiel alle 3 Tore schoss, pimperte im unserem Strafraum 2 Spieler und zu guter Letzt auch unseren besten und letzten Mann Scheibe. So konnte er aus 5m einnetzen (15.). Nach diesem Gegentreffer waren wir erstaunlicherweise zumindest was die Abwehr anging auf der Höhe. Weil der Gegner überließ uns nun (un-)verständlicherweise das Feld und setzte auf Konter, so konnten wir da eigentlich beruhigt sein. Seine Konter und Entlastungsangriffe brachten allesamt nichts ein bzw. sorgten für wenig Gefahr. Warum wir aus diesem Umstand keine Sicherheit zogen und uns auf unser Offensivspiel konzentrierten, kann keiner erklären. Unsere Offensive blieb Stückwerk, denn die hoffnungsvollen Angriffe blieben i.d.R. stecken und waren durch Unkonzentriertheiten im Passen und Schießen geprägt. DIE größte Chance hatte vor der Halbzeit Matticzk der, nach 3 Ecken in Folge, bei der letzten Ecke im Strafraum es fertig brachte nach 3 Versuchen den Ball aus 3m übers Tor zu schaufeln (45.).

Die Zweite begann wie die Erste endete. Wir feldüberlegen und der Gegner auf Konter lauernd. Da sich Kieschnick schon in HZ1 an der Ferse ausrußte aber jedoch auf die Zähne biss und alles gab, verpufften auch hier die guten Ansätze. So verging auch hier die Zeit und nichts passierte. Dann fiel wiedermal bei nicht konsequenten am Mann stehen(Schneider) das 0:2. Über rechts bekam ihr bester Spieler den Ball zurückgespielt und schoss flach per Direktabnahme ins Tor (68.). Dann machten wir auf Risiko und beorderten Scheibe mit ins Mittelfeld. Seine erste Aktion führte mit zum Anschlusstreffer. Er über links durch Kieschnick in Szene gesetzt, marschierte bis zur Grundlinie, wo er auf Kaßner zurücklegt. Er lässt in Gegenrichtung 2 Gegner stehen und schießt aus der Drehung und 7m Entfernung aufs Tor. Der Ball rollt jedoch nur an den rechten Innenpfosten, aber Zeibig, auch noch da, drückt ihn über die Linie (1:2, 73.). Nun war auf einmal Feuer drin. Wir drückten nun energisch auf das Unentschieden und der Gegner wurde nervös.Doch wir halfen ihm wieder. Das 1:3 in der 82 Minute war dann sinnbildlich für unsere Lethargie. Der Gegner bringt eine Ecke in den Strafraum, wo unsere Schlafmütze Kühne den Spieler laufen lässt und dieser, aus 6m, per Hechtkopfball einnetzen darf. Ein Positiv war nur noch, das wir trotz 1:3 weiter nach vorn spielten, doch unser Aufbäumen war nun zu spät, obwohl Kieschnick, rechts vorbei aus 9m und Scheibe ,vom 16er knapp drüber, noch sehr gute Möglichkeiten hatte.

FAZIT: Wenn man sich vom, zwar ärgerlichen, Hickhack um den Torhüter bzw. dem egoistischen  handelnden Snelinski so nervlich beeinflussen lässt, kommt  halt so ein Mist raus. Nur knapp 20 Minuten Fußball und dem harmlosen Gegner 3 Tore bei nur 3 erwähnenswerten Möglichkeiten zu schenken, reicht halt nicht. Aber Thonberg hat ja wenigstens auch verloren.

Aufstellung: Büttrich – Scheibe  – Friedrich, Kühne, Matticzk, Schneider – Fiebig, Kaßner,  Gräfe – Kieschnick, Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 12. Spieltag
SpG Wittichenau : SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz  0 : 4 ( 0 : 2 )

Das Spiel begann wie letzte Woche und hätte gleich für klare Verhältnisse gesorgt. Doch Scheibes Pass auf Zeibig verspringt auf dem unebenen  und lädierten Rasen. (1.). Dann setzt Scheibe den Ball vorbei, nachdem Kieschnick und Zeibig über die Außen, ihn in Szene gesetzt haben (4.). Zeibig, freigespielt auf halbrechts, verzog dann um 1m rechts vorbei (7.). Nach weiteren acht Minuten die erste Chance unserer Sturmikone Kieschnick, der mit einen langen Diagonalball Scheibes in Szene gesetzt wurde, jedoch von der Strafraumgrenze aus, links vorbei schoss. Eine Minute später vergab Scheibe aus ähnlicher Position. Dann zog auch mal Fiebig in den 16er, wo er doch ziemlich leicht oder über sich selbst fiel und es dafür Elfmeter gab. Man konnte ihn geben. Kieschnick trat zur Ausführung an und verwandelte sicher (0:1, 20.). In der 24. Minute ein diesmal klarerer Elfer für uns, der jedoch nicht gepfiffen wurde. Die nächsten 20 Minuten waren wir weiter spielbestimmend, aber nicht mehr zwingend im Abschluss. Dann kamen wir nochmal kurz vor Halbzeitpfiff. Kieschnick zu einem schon links am Torhüter vorbei, bekommt auf Grundlinienhöhe den Ball nicht ins Tor. Er rollt rechts vorbei (43.). Kühne, der jederzeit sicher stand, nahm sich dann mal ein Herz, indem er den Ball auf Höhe der Mittellinie von Kaßner zugespielt bekommt und dann 3 – 4 Gegner ausspielend in Richtung 16er marschiert und zum Abschluss auch den Torhüter überwinden konnte (0:2, 44.). Ein scheenes Tor. Der Gegner fand im Grunde in Halbzeit eins überhaupt nicht statt. Die 3 – 4 guten Konter, die allesamt aber nichts einbrachten, waren eher unserer Sorglosigkeit im Stellungsspiel und Zweikampfführung geschuldet (6., 25., 35.). Dies darf nächste Woche NICHT passieren.

Die Halbzeit 2 begann wie die erste endete, mit hochkarätigen Chancen für uns. Zeibig verpasste nach Flanke (46.). Dann Kombination zwischen Kieschnick und Scheibe, aber der Torwart kann halten (51.). Kieschnick darauf links gegen das Außennetz (53.). Dann, eher untypisch fürs Spiel, ein blitzgescheiter Konter über Kaßner und Kieschnick auf Scheibe, der ohne Probleme einnetzt (0:3, 55.). Sofort darauf scheitert der gute Kaßner, nach Doppelpass mit Kieschnick, leider am Torhüter. Zu gönnen wäre es Ihm ja mal (56.). Dann setzte Kieschnick Fiebig in Szene, aber er vertändelt mal wieder (60.). Die sechs stärksten Minuten hatte der Gegner zwischen der 63. und der 69.  Minute. Zuallererst köpfte der Gegner, nach Ecke, aus unglaublichen 2,5m an die Latte. Gey staunte nur, anstatt diese 2,5m rauszukommen und den Ball runter zu pflücken. Aber seine „Reflexe“ scheinen noch von seiner 1-wöchigen Dublin-Zech-Tour etwas gelähmt zu sein (63.). Dann folgte, gegen uns, ein sehr sehr schmeichelhafter Elfmeter. Passend zum Spiel verschoss Wittichenau und scheiterte am nun aufgeputschten Gey, der sogar den Nachschuss sensationell parierte. Gey nun seit 460 Minuten ohne Gegentor (69.). Zwischendurch traf Zeibig, nach Flanke Scheibes, den Ball nicht richtig (65.). Die restliche Spielzeit war eher Stiefel runter spielen angesagt. Kaßner legte nochmal für Zeibig auf (74.) und Kieschnick verzog wiedermal aus halbrechter Position links vorbei (80.). Aber dann doch noch Kieschnicks Tor aus dem Spiel heraus. Flanke Scheibes aus dem Halbfeld auf Kaßner, der unfreiwillig auf Kieschnick ablegt, welcher noch 2 Spieler im 16er umkurvte, um dann trocken ins Tor abzuschließen (0:4, 89.).

FAZIT: Ein ruhiger Ausflug. Hausaufgabe wurde erfüllt bzgl. des Gipfeltreffens der TOP 4 für das kommende Wochenende. Dann gilt es.

Aufstellung: Gey – Snelinski  – Friedrich, Kühne, Scheibe, Matticzk – Fiebig, Kaßner,  Gräfe – Kieschnick, Zeibig (85. Goltzsche)

Sport Oase Kreisliga A Jugend 11. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : Königswarthaer SV 3 :0 ( 2 : 0 )

Der Start war unerwartet blitzsauber. Noch nicht mal eine Minute rum und schon klingelte es im Kasten des Gegners. Kieschnick zentral, spielt durch die Schnittstelle der aufgerückten Abwehr auf den links durchlaufenden Zeibig, der nur noch flach am Keeper vorbei einschob. Wiederum eine Minute später das gleiche Bild. Doch hier war noch Fiebig zugegen. Doch beide, Zeibig und Fiebig, hatten nur Augen für- und kuschelten so miteinander, so dass der Ball geklärt werden konnte.

Das hätte schon der mentale KO, dass in Königsbrück nichts zu holen ist, für Kö´wartha sein können  bei 2 Gegentoren in nicht mal 2 Minuten. Dann beruhigte sich das Spiel und der Gegner konnte nun seinerseits aktiver nach vorn spielen. Die Ecke, bei der wir nicht nah genug am Mann standen, ging schon mal daneben (16.). Zwei Minuten später das 2:0 durch Gräfe. Fiebig steckt den Ball auf links auf Kieschnick durch, der dann von der Eckfahne die Flanke bringt und von Gräfe, am langen Pfosten einlaufend, eingeköpft wurde. Ganz starker Spielzug. Das 2:0 machte uns passiv anstatt weiter zielstrebig nach vorn zu spielen, so dass der Gegner zu guten Möglichkeiten in Form von Standards kam, wo wir doch fahrlässig agierten (22., 28., 30.). Dann wieder mal wir. Scheibe bekommt in eigener Hälfte an den Ball und schickt diagonal Kaßner mit einem 35m Pass in die Spur. Kaßner überlief seinen Gegner und stand nun frei vorm Torhüter, aber brachte, nach dem Sprint, den Ball am herauslaufenden Torhüter nicht vorbei (35.). Dann spielten wir uns wiedermal in den 16er, wo Kieschnick aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbeischießt. Kurz vor Halbzeitpfiff dann nochmal Kaßner. Diesmal mit freier Bahn durchs Mittelfeld in Richtung 16er. Um sich nicht mit der Abwehr auseinanderzusetzen, zieht er einfach mal ab. Sein Geschoß, leider mittig, aus 25m lenkte der Torhüter über die Latte (43.).

Nach der Pause wollten wir die Entscheidung. Scheibe verzieht nach Ablage von Kieschnick (50.). Kieschnick wird nach etwas zu steilem Zuspiel Scheibes am 16er abgelaufen (53.). Auch Kühne platzierter Schuss auf das Angel, nach Querpass von Kieschnick, parierte der gute Torhüter zur Ecke (55.). Dass wir selber einen starken Torhüter haben, zeigte Gey in Minute 58. Nach starker Parade am Boden, robbte er, seitlich liegend noch 10cm weiter nach rechts, um den Nachschuss mit der langgestreckten Hand zu halten. Der gegnerische Stürmer konnte sich nur noch die Haare raufen nach dieser, eigentlichen, 100% Chance. So blieb es beim 2:0.

Ab der 65. Minute merkte man beiden Mannschaften ihre noch körperlichen Defizite an, die eine lange Winterpause mitbringt, wo trainieren nicht durchgängig gewährleistet ist. Vor allem Schneider heulte einem minütlich was vor.

Die Aktionen auf beiden Seiten waren nunmehr unausgegoren und es fehlte Ihnen an Präzision. Nachdem in der 80. Minute der Gegner nochmal mit einem Schuss aufwartete, gelangen Kieschnick und Hommel im Gegenzug in aussichtsreicher Position kein Tor. Dann war es Büttrich, der den Ball bekam und sich im 16er durchwursteln wollte, überließ jedoch Fiebig den Ball, der mit halb Flanke und Torschuss aufs lange Eck zirkelte, wo Zeibig einlief und vollendete (3:0, 81.). Danach passierte nicht mehr viel.

 

FAZIT: Verdienter Sieg mit einigen Wacklern, die durch Trainingsrückständen erklärt werden kann. Nun gilt die Konzentration auf Wittichenau zu lenken und die Serie weiter auszubauen.

 

Aufstellung: Gey – Snelinski (35. Friedrich) – Schneider, Kühne, Scheibe, Matticzk – Fiebig, Kaßner (80. Hommel),  Gräfe (70. Büttrich) – Kieschnick, Zeibig

 

Sonntag, den 5.2. 2012 Kurze Nachbetrachtung Hallenkreismeisterschaft

Wir waren angetreten um zumindest unser Ergebnis vom letzten Jahr zu bestätigen bzw. vllt zu verbessern. Letztes Jahr war es der dritte Platz. Aufgrund unserer schwankenden Leistungen war es  auch diesmal nur der 3. Platz drin. Mit etwas mehr Konzentriertheit, Bissigkeit und Entschlossenheit in den entscheidenden Szenen hätte man mehr erreichen können.

1.    Spiel SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz-SpG Bautzen /Kubschütz 1:2

Nach schnellem 0:2 Rückstand, lediglich der Anschlusstreffer. Mehr war nicht drin, da Spieler mehr mit dem Rutschen zugange waren (s.u.).

2.    Spiel SpG Königswarthaer SV-SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz 1:3

Man dachte, nach diesen sehr gut herausgespielten Sieg, wir  wären im Turnier angekommen und würden nun endlich unser Potential konstant abrufen, doch das nächste Spiel bewies das Gegenteil.

3.    Spiel  SV Strassgräbchen - SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz 3:3

Der vermeintliche schwächste Gegner der Vorrunde. Doch anstatt ins Rollen  für die nächsten Spiele  zu kommen, lagen wir schnell 0:2 zurück. Eklatante Sorglosigkeit. Doch die Moral stimmte. Wütend wurde das gegnerische Tor bestürmt. Latte, Pfosten und gegnerische Körperteile verhinderten das Dutzend an Großchancen. 2 Tore sprangen trotzdem heraus, um doch noch 1min vor Ultimo das 3:2 zu fressen. Aber wir mit Glück murmelten in den Schlusssekunden im Liegen das 3:3 hinein.

4.    Spiel  SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz - TSV 1859 Wehrsdorf 1 :1

Wehrsdorf als Erstplatzierter ließ seine B-Elf ran. Es reichte aber nicht, um ein Statement zu setzen und weiter an spielerische Sicherheit zu bekommen und Selbstbewusstsein zu erlangen.

5.    Spiel  SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz - TSV 1859 Wehrsdorf 2:3

In der  Zwischenrunde mussten  wir sogleich nochmal gegen Wehrsdorf ran. Da Wittichenau leider 0:6 verlor, musste ein Sieg her, denn bei Untenschieden hätten wir unsererseits 7:0 gg Wittichenau gewinnen müssen. Eher unwahrscheinlich, oder? Wehrsdorf diesmal mit Topbesetzung führte schnell 0:1. Doch wir hielten dagegen und drehten das Spiel auf 2:1. Dann mal wieder 2min unkonzentriertheit. Kühne verließ ohne Not seinen Gegenspieler, der beste Mann von Wehrsdorf war. In diesem Zeitraum, schlug er  2mal zu. Das war es mit dem Finale. Sch…….ade und unnötig.

6.    Spiel DJK Blau-Weiss Wittichenau - SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz 1:3

Wittichenau wurde dann zu ersten Mal im Turnier souverän bezwungen, da bei Ihnen nach der 0:6 klatsche schon etwas die Luft raus war.

7.    Spiel SpG Schwepnitz/Königsbr./Laußnitz - TSV 90 Neukirch 5:2

Das Spiel um Platz drei war gegen das Überraschungsteam des Turniers, da in der Liga nur Tabellenletzter,  ein Selbstläufer, da wir nun auch spielerisch offensiv durchgängig überzeugten. Die 2 Gegentore waren aber wieder turniertechnisch wieder typisch für uns.

Also zum Abschluss nur ein 3. Platz. Leider. Es war mehr drin. Die Leistungen im Training konnten leider nicht abgerufen werden.  Ein ständiges Auf und Ab im Spiel. Trostpflaster für Gey in Form der Auszeichnung „Bester Torhüter“.

PS: Der Hausmeister dieser Halle sollte mal seine Arbeitseinstellung überdenken. Die Verletzungsgefahr für alle Spieler war ziemlich hoch, denn gewisser Herr hält es nicht für nötig mal die Halle auszuwischen. Was da an Riesenstaubflocken herumflog, war eine Pracht. Das dadurch die Spieler nur herumrutschten und Gefahr liefen sich zu verletzen,  war gegeben. Das spielerische Element des Turnier litt sehr darunter.

Sport Oase Kreisliga A Jugend 10. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : Spg Bautzen/Kubschütz 2 :0 ( 0 : 0 )

Dieses Wochenende war nun das letzte Spiel des Jahres gegen einen Mitfavoriten. Da man zuletzt gegen Thonberg Federn ließ, wollten heute wir für den Mitkonkurrenten um den ersten Platz den Federkleidentblößer geben. Da leider mal wieder welche fehlten, sollte die trotzdem starke Rumpftruppe mit Nitzsche auf der Bank das Spiel erfolgreich bestreiten. Das Spiel begann wie erwartet. Beide Seiten in Zweikämpfen sofort präsent ohne zwingend zu werden. Die erste Möglichkeit ergab sich durch einen Fehlpass des Gegners, doch die Kombination zwischen Goltzsche über Büttrich zu Kieschnick konnte von ihnen geklärt werden (6.). Dann kam Fiebig zur Möglichkeit, wo wiedermal der falsche Fuß verwendet wurde, um die Flanke ins Tor zu drücken (11.). Der Gegner kam nun selbst besser vor unser Tor, wo jedoch für Gey der zentral aus 16m abgelassene Schuss kein Problem darstellte (18.). Auch die gefährlich aufs kurze Eck geschlagene Ecke sorgte nur kurz für Atemstillstand (22.). Dann waren wir wieder an der Reihe, wo leider Kieschnick am Gegner scheiterte, der den Schuss zur Ecke klären konnte (25.). Weiter ging es mit einem flach geschossenen Knallbonbon von Zeibig, der einen Freistoß leider nur an den rechten Außenpfosten setzte (29.). Ansonsten war weiterhin Rasenschach angesagt. Beide Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Zum Ende der 1. Hz hin, konnten Büttrich und Kieschnicks Schüsse nicht den Weg ins Tor finden (40., 41.). Wie gesagt, das Spiel war Augenhöhe und wir, G.Z und meine Wenigkeit, waren der Meinung, wer hier das erste Tor schießt, gewinnt. Wir sollten recht behalten. Die zweite Hälfte konnte man in 3 Teile gliedern. Im ersten Teil bis zur 60.min waren wir dominanter. Die erste Chance setzte der freie Büttrich per Kopf links neben das Tor. Den Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Kühne herein (48.). Dann durfte sich wieder mal Kieschnick versuchen. Sein Schuss wurde jedoch abgeblockt. Der Ball kam dadurch auf links zu Zeibig, der es fertig brachte, seinen Nachschuss des ersten gehaltenen Schuss, aus 7m anstatt rechts ins Tor über das Tor zu bugsieren (55.). Der nun kommende 2. Teil der 2. Hälfte spielte sich zwischen der 60. und 75. Minute ab. In dieser Phase schienen wir von allen guten Geistern verlassen und spielten auf einmal Seppuku. Der Gegner kam nun voll auf und erspielte sich hochkarätige Chancen. Vielleicht dachte man sich in der Abwehr, das Gey zu unterbeschäftigt wäre und wollte ihn so etwas beschäftigen. Die 1. Chance des Gegners landete schon mal denkbar knapp am Außennetz (65.). Trotz unserer Chancen im Gewühle, wo wir es nicht fertig brachten, aus 3m, den Ball über die Linie zu drücken und der Chance von Kühne (67., 69.), war der Gegner sehr überlegen.  Sein Chancen aus der 70., 71., 72.,  und 75. brachten die Halsschlagader von Gey fast zum platzen, so sehr regte er sich über seine Vorderleute auf. Er vernichtete die Chancen z. Teil überragend trotz einiger Kullerbälle des Gegners frei vorm Tor. Wie gesagt, der Gegner war einfach zu blöd, das Tor zu machen, so offen wie wir in dieser Phase in der Abwehr standen. Dann endlich der erlösende Gegenschlag von uns zum 1:0 und somit Beginn des dritten Teils. Kieschnick bekommt halblinks an der Mittelinie den Ball, lässt einen Gegner aussteigen und spielt diagonal auf Goltzsche der, zwar nicht sauber den Ball treffend und unter Mithilfe des Keepers (er war haltbar), flach zum 1:0 verwandelt (76.). Das war der Knackpunkt. Der Gegner war nur noch sporadisch mit gefährlichen Ansätzen vor unserem Tor, die jedoch nun souverän bereinigt wurden. Wir nun selbst mit gefährlichen Kontern, die Kieschnick über Goltzsche und Zeibig (81.) und Ecke Gräfe (85.) leider nicht genutzt werden konnten. Da ein 1:0 wohl zu langweilig wäre, setzte dann der gute Kieschnick doch noch den Schlusspunkt. Er eroberte den Ball auf Linksaußen und dribbelte nach vorn. Auf Höhe des 16ers erfolgte der Schwenker nach innen, wo er noch ca. 10m dribbelt um dann sein „Geschoß“ loszulassen. Der Torhüter ließ sich nicht bitten, legte sich hin und ließ den Aufsetzer über sich ins Tor springen (2:0, 90.). Das war es nun. (js)


Fazit: Schöner Ausklang des Jahres und gute Grundlage für den mitentscheidenden März nächsten Jahres!!!


Aufstellung: Gey – Scheibe – Schneider, Kühne, Matticzk – Gräfe, Kieschnick, Büttrich, Fiebig – Zeibig (89. Nitzsche) , Goltzsche

Sport Oase Kreisliga A Jugend 9. Spieltag
SpG Straßgräbchen : SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz  1 : 2 ( 1 : 1 )

Dieses Wochenende führte uns nach Straßgräbchen, wo wir auf der Scheibe spielten. Das Spiel führte uns mir mal wieder vor Augen es für jeden Verein erstrebenswert sein müsste diesen durch einen Kunst- oder Naturrasen abzulösen. Denn wer ordentlichen Fußball und keine sportliche Verzerrung sehen möchte, kann dem nicht wiedersprechen. Trotz Weihnachtsmarkt in Schwepnitz war die Truppe augenscheinlich fit beieinander, so dass keine gravierenden Ausfälle zu verzeichnen war. Das Spiel begann munter. Ein Pass durch die Mitte hoppelte zu scharf an unserem Sturm vorbei (1.). Der Gegner selbst probierte es mit einem Schuss (2.). Dann verpasste Gräfe die Führung indem er einen Kopfball nach Freistoß Kieschnicks 4.) rechts vorbeilegt. Das 1:0 für den Gegner ein typischer Hartplatz. Ein langer Ball nach vorn, durch das nichtberechenbare Aufkommen des Balles, kann Snelinski den Ball nicht ordentlich verwerten. Der Ball springt unglücklich an die Hand, so dass es Freistoß am 16er gab. Der Ball wurde dann unter die Latte geschlenzt, unabhängig davon das Büttrich ihn wegfausten muss (10.). Es dauerte knapp 10 Minuten um wieder mal ohne Stockfehler nach vorn zu kommen. Diesmal scheiterten Zeibig und Kieschnick mit Schüssen (17.). Dann gab es eine Vielzahl an „guten“ Aktionen über die Außen Gräfe/Zeibig oder Canter/Scheibe, die jedoch allesamt im und am 16er, u.a. mit Hilfe des Geläufs, vergeigt wurden. Die nächsten sehr guten Abschlüsse vergaben in Folge Kieschnick, Kieschnick und Zeibig indem diese knapp links oder rechts am Pfosten oder dem Torhüter in die Hände gekullert wurden (30., 35.. 38.). Kurz vor Halbzeit dann doch der vorerst verdiente Ausgleich. Scheibe über links freigespielt schnippelt den Ball von der Grundlinie in den Strafraum, wo Gräfe goldrichtig steht und das Spielgerät per Kopf in den linken Knick befördert (42.). Nun lasse ich G.Z. zu Wort bzw. Schrift für die zwote Halbzeit kommen, weil meine Wenigkeit vorzeitig abreisen musste aus nicht erwähnenswerten Gründen.(js)

Nach dem Wechsel hatte die Mannschaft begriffen um was es geht. Fiebig der erst Sonntagmittag aufstehen wollte kam erst zur 2.Halbzeit. Die erste Chance in der 49.min Freistoß Kieschnick gehalten den Abpraller erwischte Freddy mit dem falschen Fuß. 50. min Kieschnicks Schuss abgeblockt. Die nachfolgende Ecke Freddy mit dem Kopf-drüber.56.min Schuss Kieschnick abgeblockt. So bestimmten wir das Spiel, aber die vielbeinige Abwehr der Heimmannschaft konnte unsere Schüsse immer wieder abblocken. In der 81.min war es dann so weit. Pass Kieschnick auf Goltzsche der verlängerte auf den durchgestarteten Scheibe der flach einschoss. Danach warf die Heimmannschaft alles nach vorn. Nach Freistoß aus dem Halbfeld erzielten sie den Ausgleich. Doch die Fahne des Linienrichters ging sofort hoch. Abseits! Aufatmen, das war´s. Gelb: Scheibe; Goltzsche (gz)

Fazit: Pflicht- und Arbeitssieg!

Aufstellung: Büttrich – Snelinski – Schneider, Kühne, Canter  (46. Fiebig), Matticzk – Gräfe, Kieschnick, Scheibe – Zeibig , Goltzsche

Sport Oase Kreisliga A Jugend 8. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : SpG Lauta/Laubusch 5 : 0 ( 1 : 0 )

Dem heutigen Gast Lauta/Laubusch eilte eine Befürchtung für deren jeweiligen Gegner voraus, wenn man sich nach jedem Spieltag die Fairnesstabelle ansah. Doch dem war heute nicht so, so dass das Sportliche im Vordergrund stand. Es wurde ein zähes Unterfangen. Die erste Gelegenheit hatte schon mal der Gegner, dessen Schuss knapp vorbeistrich (6.). Da wir uns im Spielaufbau ziemlich schwer taten, war unsere erste gefährliche Aktion durch Kieschnick erst in der 12. Minute zu verzeichnen. Sein Geschoss faustete der Torhüter weg. Nach weiteren zwölf mühevollen Minuten dann endlich unser 1:0  und zugleich das schönste Tor des Spiels. Nach Einwurf Fiebig kommt der Ball zu Kieschnick, der sich, mit Drehung der Mitte zuwandte und den langen Ball auf Gräfe, auf der ballabgewandten, Seite spielt. Dieser nimmt ihn mustergültig an, läuft zur Grundlinie und flankt in die Mitte auf, den zum kurzen Pfosten startenden, Goltzsche, der aus 6m direkt einnetzt. Herrlich. Danach ein Vorstoß Schneiders dessen Flanke aus dem Halbfeld Kieschnick knapp verpasst (30.). Kühnes folgender Schuss wurde gerade so zur Ecke geklärt. Auch dessen Kopfball nach der Ecke verfehlte nur knapp das Ziel (31.). Die letzte nennenswerte Aktion war Zeibigs Direktlupfer aufs Tornetz nach einem Flugball Matticzk (36.). Des Gegners Bemühungen in HZ1 wurden von unserer Abwehr jedes Mal bereinigt, trotz einiger Wackler.

In HZ2 sollte schnellmöglichst das 2:0 fallen und es kam auch so. Ein tief gespielter Pass Goltzsches auf Kieschnick konnte dieser souverän ins rechte untere Eck platzieren (2:0, 46.). Goltzsches Ablage in der 56. Min. war zu lasch um von Kieschnick verwertet zu werden. Wobei generell heute all unsere Jungs Probleme hatten in der Passschärfe. Kaum das richtige Maß heute. Dann mal der agile Gräfe, der diesmal nach innen schwenkt und einen klasse Pass diagonal in die Spitze spielt, wo Goltzsche leider nur den Torhüter trifft. Der Ball trudelt nach links Richtung Grundlinie weg, wo jedoch der aufmerksame Kieschnick von hinten durchläuft und aus spitzem Winkel zum 3:0 vollendet (60.). Der Gegner nun auch mal wieder gefährlich, wo jedoch dessen 2 Schüsse abgeblockt werden können (64.). Eine Flanke Kühnes in der Siebzigsten konnte Büttrich nicht verwerten (70). Dann lief Matticzk nach einer Balleroberung nach vorn und bediente in die Nahtstelle Büttrich, der, oha, ohne Probleme zum 4:0 vollendet (75.). Danach fast das nächste Tor Büttrichs (76.). Kieschnick setzte dann den Schlusspunkt indem eine Kombination von Hommel und Büttrich abschloss (79.). Der Fast-Ehrentreffer gelang dem Gegner nachfolgend, als ein Freistoß an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum flog (81.). Die letzte Aktion erfolgte durch Kühne, der eine Flanke Kieschnicks rechts am Tor vorbeisetzt (84.).

Fazit: Schwer in die Gänge gekommen, aber am Ende souverän.

Aufstellung: Gey – Snelinski – Schneider, Kühne,  Matticzk, Friedrich – Gräfe (75. Hommel), Kieschnick, Fiebig (60. Canter) – Zeibig (80. Nitzsche), Goltzsche (60. Büttrich)

Kreispokalspiel A Jugend
16.11. SpG Schwepnitz/Königsbrück/Laußnitz : SpG Nebelschütz 7 : 0 ( 3 : 0 )

Nach zwei Tagen Pause musste die Losertruppe von Thonberg im Pokal gegen die SpG Nebelschütz ran. Die Truppe schien ihre Lehren aus dem Spiel gezogen zu haben. Was dort an Mangel an Lauffreudigkeit, Spielwitz, Chancenverwertung und vor allem an Zweikampfschwäche zu Tage trat, war heute nicht Fall. Obwohl es gab doch Kleinigkeiten zu bemängeln, denn sonst kriegen die Jungs wieder Höhe. Wir nahmen das Heft sofort in die Hand und konnten uns sofort Chancen erspielen. Eine schöne Kombination über Fiebig und Scheibe konnte Goltzsche nicht verwerten, da er leider über die Hereingabe drüber schlug (2.). Die Schüsse ans Außennetz und über die Latte von Scheibe sorgten für weiteren Druck (4., 6.). Das bis dahin verdiente 1:0 fiel in der 13. Minute. Ein Pass von Gräfe auf Zeibig, brachte dieser von rechts als Flanke an den kurzen Pfosten, wo Goltzsche diesmal nicht drüber schlagend ins kurze Eck verwandelte. Nach dem Tor war anscheinend mal Leerlauf angesagt, so dass der Gegner, der vor allem in HZ 1 gut mitspielte, auch mal auf sich Aufmerksam machte. Nun waren wir Abwehrmäßig auch mal gefordert und hatten sogar Glück. Ein Lattentreffer (15.), ein Konter über links und ein Hinterhaltsschuss der nachfolgenden Ecke konnte Gey an den Pfosten und  an die Latte lenken (20., 21.). Vier Minuten später das beruhigende 2:0, der dem Gegner nun doch etwas die Luft nahm. Einen langgezogenen Freistoß an den langen Pfosten von Kühne konnte fast ein gegnerischer Spieler selbst verwerten. Der Torhüter hielt, doch den Abpraller drückte Fiebig über die Linie (25.). Die restliche Halbzeit war von guten Offensivansätzen geprägt, die jedoch nicht immer zu Ende gespielt wurden. Nennenswert nur Scheibes Schuss freistehend über das Tor (35.). Zum Halbzeitpfiff konnte dann doch endlich Scheibe Jubeln, der eine Flanke Kühnes zum 3:0 verwertete. Mit Beginn der Halbzeit 2 wurde nochmal Gas gegeben, um dem Gegner  keinen Anlass auf Hoffnung zu geben. Nach dem die Verlängerung Scheibe auf Zeibig kein Erfolg einbrachte, vollendete Scheibe selbst (50.; 4:0, 51.). Weil der Gegner nun nicht mehr wollte, war es nun ein mehr oder weniger Trainingsspielchen, so dass nun in aller Regelmäßigkeit durch gewechselt werden konnte. Nach dem Gräfe Scheibe über rechts bediente, konnte dieser den Ball, in diesem Spiel doch recht häufig, nicht aufs Tor bringen. Wiedermal meterweit am Tor vorbei (55.). Zwei Minuten später ein schöner Pass Zeibig in die Nahtstelle. Goltzsche einen Tick schneller als Abwehr und herauslaufender Torhüter, so dass der Ball mit Drall aus 16m ins linke Eck rollte (5:0). Zeibig selbst hatte heute kaum Schussglück, denn der gute gegnerische Torhüter hielt stark (65.), aber Tore auflegen war und ist auch wertvoll. So konnte Büttrich den 3. Assist Zeibigs aus 7m direkt verwandeln (6:0, 74.). Zuvor scheiterte Büttrich in aussichtsreicher Position mit einem Kopfball (70.). In der 75. Minute nochmal ein nennenswerter Schuss des Gegners. Die restliche Spielzeit war wie das Ende der Halbzeit 1, wo gute Aktionen/Konter nicht konsequent  bzw. unkonzentriert zu Ende gespielt wurden. Das unglückliche Eigentor nach Hereingabe Scheibe war der Schlusspunkt (7:0, 90.).

Fazit: Ist das die spielerische Trendwende? Wir werden dies am Samstag sehen.

Aufstellung: Gey – Snelinski – Friedrich, Kühne, Canter (55. Hommel), Schneider – Gräfe (70. Nitzsche), Scheibe, Fiebig – Goltzsche ( 60. Büttrich), Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 7. Spieltag
SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz : SV Haselbachtal 4 : 2 ( 2 : 0 )

Nach 3 Wochen Pause wollte man nach dem Aussetzer von Königswartha wieder in die Erfolgsspur. Doch einem Rückkehrer (Kühne) standen zwei weitere Abwesende (Gey und Kieschnick) gegenüber, so dass wieder mal Improvisation gefragt war. Das Spiel konnte letztlich erfolgreich gestaltet werden. Spielerisch von beiden Seiten nur Stückwerk bzw. Mittelmaß, aber die Einstellung zum Spiel war besser als beim letzen Mal und half den wichtigen Sieg einzufahren. Das Spiel begann ziemlich zerfahren, einigen gelungenen Aktionen standen auch das hässliche „Kick and Rush“ gegenüber. Unsere erste Gelegenheit landet im Tor. Einwurf Gräfe auf Scheibe, der von rechts in den Strafraum geht und schoss. Der Ball wurde abgefälscht, so dass dieser als Bogenlampe über den Torhüter hinweg im langen Eck landete (1:0, 7.). Gleich danach die Antwort vom Gegner, doch hier hielt Büttrich stark. Dann hatten wir Glück. Nachdem Friedrich am Ball vorbeihaut, hatte sein Gegenspieler die Chance. Doch er traf nur den Pfosten (19.). Danach holte Zeibig, nach Pass Goltzsche, eigentlich einen Elfmeter und eine rote Karte für den letzten Mann raus (21.). Doch der, über den Spielverlauf hinweg, sehr maue Schiri verlegte den Tatort 2m nach hinten und beließ es bei keiner Karte für den letzten Mann. Der Freistoß brachte nix ein. Der wieder fitte Kühne starte dann ein Solo. Über links in den Strafraum kommend, wurde sein gewollter Schlenzer ins lange Eck zu einem Minischlenzer. Der Torhüter hielt. Des Torhüters Abschlag am 16er verunglückte sodann, so dass Fiebig aus 35m die Chance hatte, mittels Flugball, ins leere Tor zu schießen. Leider rechts vorbei (26.). Das beruhigende 2:0 fiel in 33. Minute als Kühne aus 16m den zweiten Ball als Dropkick in den linken Giebel versenkt. Nach der Pause dann mal 15 min am Stück ordentlicher Fußball. Erst Scheibe ans linke Außennetz (46.). Dann wiedermal eine falsche Regelauslegung des Schiris in Bezug auf passives Abseits von Goltzsche, welches wahrscheinlich zu einem Tor Zeibigs geführt hätte (53). Scheibe dann mit seinem zweiten Tor aus zentraler Position (3:0, 55.). Den Schlusspunkt unserer guten Phase setzten Kühne und Scheibe, die kurz hintereinander aus aussichtsreicher Position keinen Schussglück hatten und die Bälle  im Gestrüpp der Abwehr nicht im Tor unterbekamen (62.). Auch der Gegner verzog knapp am rechten Giebel vorbei (64.). Nachdem Goltzsche einen verunglückten Befreiungsball des Torhüter abfing und zum 4:0 vollenden konnte (69.), durften dann auch mal die Aushilfs-B-Jugendlichen ran, denn allzu viel passierte nix mehr. Außer natürlich den 2 Gegentoren. Einmal stand Friedrich falsch und ließ über seine Seite den Gegner laufen, der dann aus kurzem Winkel vollenden konnte (72.). Zum anderen schoss Matticzk den Bock ab, weil er  einen Rückpass zu Büttrich dem Gegner schenkte (90.). Zwischendurch gelang Gäbler ein gutes Zuspiel auf Scheibe, dem aus halbrechter Position kein Tor gelang (82.).

Fazit: Trotz angespannter Personallage und zum Teil Stückwerk im Spiel ein gute Reaktion auf Königswartha.

Aufstellung: Büttrich – Mattizck – Friedrich, Kühne, Hommel (60. Canter), Schneider – Gräfe (70. Schulze), Scheibe, Fiebig – Goltzsche ( 80. Gäbler), Zeibig

Sport Oase Kreisliga A Jugend 6. Spieltag
SpG Königswartha/Radibor/Milkel :SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz 3 : 2 ( 1 : 1 )

Tja, da war sie nun die erste Punktspielniederlage des Jahres 2011!!! Mehr als verdient kann man sagen, aber auch unnötig. Nachdem man zwei weitere Trainingsverletzungen (Fußwurzelknochenbruch, Knie) und einem Spieler, der anscheinend aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen kein Lust  hat, als Ausfälle verkraftet werden mussten, mussten es die restlichen 12 Spieler versuchen.

Die ersten 15-20 Minuten waren ein Graus. Der Gegner überrollte uns förmlich und ließ unseren personell angeschlagenen Abwehrverbund ziemlich mädchenhaft aussehen. Man ließ sich überlaufen und stand falsch am Mann, sprich ohne Körperkontakt zum Gegner. Man lief nebenher ohne auch mal den Kontakt zu suchen.  Ließ den Gegner die langgeschlagenen Bälle höflich annehmen, ohne sie zu stören. Oder wenn man dran war am Ball, zog man aus Angst nicht durch.

Das wir eigentlich eine faire Mannschaft (bisher 3 gelbe K. = 3x wg. Meckern) sind und unsere Gegner spielerisch besiegen wollen, ist eigentlich löblich, solange der Gegner beherrschbar ist. Sollte jedoch der Gegner, wie Königswartha es tat, selbstbewusst und schnörkelos nach vorn spielen, dürften die Jungs auch mal die körperbetonte Variante auskramen, die auch mal zu (taktischen) Fouls führen kann und darf. Die wiederum auch mal mit Gelb geahndet werden dürfen. Dies taten wir nicht, so dass Königswarthas Spielfluss keinen Schaden erlitt, sodass die Jungs in Folge minutenlang unter  Druck standen.  Aber anscheinend sind sie durch Erfolge es nicht mehr gewohnt, körperlich Paroli zu bieten und so dem Gegner zu beeindrucken und zu zeigen:“Ihr habt heute keine Chance!“. So waren die Chancen die gefährlich waren, nicht verhinderbar (5.). Gey dann aus Nahdistanz überragend (7.). Der Druck auf Gey ließ ihn dann auch einen normalen Schuss über die Hand rutschen, sodass dieser über die Linie trudelte (1:0, 11.).

Langsam aber stetig bekamen unsere Jungs den Gegner halbwegs in den Griff bzw. deren Engagement ließ unerklärlich nach, sodass wir nun unsererseits relativ gut nach vorn spielten solange nicht wiedermal ein Fehlpass auf 4m herauskam.

Kieschnick verpasste einen langen Freistoß Scheibes denkbar knapp (15.). Danach endlich mal ein Schuss gegen den relativ kleinen Torhüter durch Kieschnick (17.). Leider vorbei. Dann wiedermal der Gegner über Links, knapp vorbei (25.). Dann die Chance zum 1:1. Fiebig Kopfball, nach Ecke Kieschnick, wird durch ein Abwehrbein auf der Linie geblockt. Der Nachschuss Gräfes wird auch leider aufgehalten (27.). Dann scheiterte bzw. traf Büttrich, im rückwärts fallen, aus 2m, an der Grundlinie, den Ball nicht, nachdem der Keeper den Kieschnickschen Eckball in der Luft über die Handschuh rutschen ließ.

Die beste Szene im unserem Spiel das 1:1. Fiebig auf Scheibe, der im doppelten Doppelpass mit Kieschnick auf Kieschnick der am 16er direkt abschließt (1:1, 34.). Dann Büttrich aus der Drehung links vorbei. Nicht schlecht aber die Rückgabe auf den freien Kieschnick wäre erfolgsversprechender. (37.). Zum Abschluss noch ein Schuss des Gegners in dem man wieder mal nur nebenherläuft.

In der zweiten Hälfte sollte unser Aufschwung im Spiel weitergehen. Doch dieser hielt nur 15 Minuten. Nach dem Scheibe knapp verzog (48.) hielt Gey einen Schuss des Gegners, der ihm wieder fast durchrutschte (53). Dann die Chance zur Führung, die den Gegner weiter verunsichern sollte. Doch fehl am Platz. Zeibig kann am Kurzen Eck den Ball nicht über die Linie stochern (57.). Dann kam die Umnachtung im Spiel zurück. Die letzte halbe Stunde standen wir so wieder unter Druck. Ein Schuss landete am Außennetz (67.). Dann Glück das die Flanke von rechts am langen Pfosten landete (69.). Dann doch mal wieder wir. Gräfe nahm den zwoten Ball direkt und so auch über den Kasten (71.). Dann retteten noch Schneider durch blocken und Gey im 1:1 den Punkt (75., 80.). In der 84. war es aber passiert. Unsere Passivität im Zweikampf das ganze Spiel über bestrafte nun der Gegner. Der Stürmer des Gegners erzielte sein 2. Tor ganz einfach indem er mit Begleitschutz am 16 entlang dribbelte um dann aus der Drehung halblinks ins lange Eck zu verwandeln (2:1). Nachdem Kieschnick klar neben das Tor schoss (86.), folgte der endgültige KO. Der Stürmer mit seinem dritten Tor aus 17m. Das dieser abgefälscht war, fällte nicht weiter ins Gewicht. Kieschnick dann noch mit Ergebniskosmetik (3:2,89.).

FAZIT: Wir schlugen uns selbst. Nachdem man nach 20min scheinbar aufgewacht und das Spiel angenommen hatte, kam die körperliche Umnachtung in Hälfte 2 ziemlich schnell wieder. Fußball ohne Körperkontakt, Einsatz und ausreichendes Passspiel führt nur selten zum Erfolg.

AUFSTELLUNG: Gey – Matticzk – Schneider, Scheibe, Hommel, Friedrich – Fiebig, Kieschnick, Gräfe – Zeibig, Büttrich (65. Goltzsche)

Sport Oase Kreisliga A Jugend 5. Spieltag
SpG Nebelschütz/Crostwitz/Ralbitz :SpG Schwepn./Königsbrück/Laußnitz 0 : 1 ( 0 : 1 )

Das zweite Auswärtspunktspiel führte uns nach Crostwitz, wo wir unsere Favoritenrolle gerecht werden wollten. Wollte betone ich. In den ersten 35 Minuten hui in den restlichen pfui. Sage und schreibe 11 hoch karätige Chancen hatten wir in den ersten 35 Minuten, die aber nur zu einem Tor gereichten. Der Rest war  spielerisch stark ernüchternd. In den ersten 35 Minuten gab es eigentlich bis auf die Chancenverwertung nichts zu meckern. Die Chancenflut begann sofort mit Kieschnick, der frei vorm Tor vergab (1.). Dann der freie Zeibig aus 9m halbrechts ans rechte Außennetz (3.). Der abgefälschte Schuss von Kaßner strich knapp am rechten Pfosten vorbei (4.). Der langgezogene Freistoß Scheibes von der Mittelinie verpasst Kieschnick mit der Fußspitze aus 6m vorm Tor (7.). Über Goltzsche und Gräfe auf Rechtsaußen kommt der Ball wieder zu Kieschnick, der den Ball nicht unterbringen konnte (12.). Eine Minute weiter das bis dato verdiente 0:1. Ein Flanke von rechts, durch Gräfe, fliegt durch den 16er. Der Ball wird irgendwie durch Zeibig?! auf Höhe des langen Pfosten nach hinten abgelegt, wo sich Scheibe ein Herz nimmt und den Ball mit voller Kraft aus 18m unter die Latte schlenzt. Danach etwas Ruhe, um dann wieder mit einer Doppelschusschance durch Gräfe und Zeibig aufhorchen zu lassen (24.). Den Knaller schlechthin leistete sich Goltzsche. Wird perfekt durch Gräfe freigespielt und er bringt es fertig den Ball aus 5m über den Torhüter und Tor zu lupfen. Rechts und links am Torhüter vorbei wäre besser gewesen (26.). Danach strich dem unglücklichen Kieschnick der Ball knapp über die Latte (27.). Die letzte richtig gute Aktion im Spiel hatte Scheibe, der den gegnerischen Torhüter zu einer Glanzparade zwang (34.). So! Mehr kam nicht mehr von uns im Spiel. Wir hatten Glück das Hannes stark auf der Linie hält, da sich keiner für den Ball, der quer durch den Strafraum flog, zuständig fühlte (45.) Ach ja., Kieschnicks knapp verzogener Schuss im Gegenzug war doch noch erwähnenswert.

Die zweite Hälfte war wie angedeutet zum Abgewöhnen. Ein Fehlpassfestival mit zunehmendem Frust, der sich zum Beispiel auch gegen die Trainer artikulierte. Der Gegner war in dieser Hinsicht auch nicht besser, aber durch sein Engagement und Bemühen, welches wir zunehmend vermissen ließen, war dieser Felddominant. Einmal kamen wir noch durch, indem Kieschnick auf Scheibe durchsteckte, der jedoch nicht abgezockt genug war. Der Gegner selbst hatte noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Die eine Chance, ausgehend von einer Flanke von rechts, die durchrutschte und dann Gey aus 5m reflexartig hält und die andere, wo der Gegner frei vorm dem Tor auftauchte (keine Zuordnung) und am Kasten rechts vorbei schiebt (90.). Am Ende blieb es beim 0:1 für uns. (js)

FAZIT:  Auch solche Spiele gibt’s und müssen erfolgreich gestaltet werden.

Aufstellung:  Gey – Matticzk – Schneider, Scheibe, Kaßner, Friedrich – Fiebig (85. Hommel), Kieschnick, Gräfe – Zeibig, Goltzsche (60. Haase)

Sport Oase Kreisliga A Jugend 4. Spieltag
SpG Schwepnitz/Königsbrück/Laußnitz : SpG Frankenthla/Großdrebnitz  7 : 1 ( 3 : 1 )

Nach 3 Siegen in Folge sollte Nummer 4 folgen, doch die erste halbe Stunde der Partie konnte etwas anderes vermuten. Der Gegner spielte munter mit und konnte unsere wiedermal auftretenden Unzulänglichkeiten auf  feuchtem Geläuf Paroli bieten. Neben unseren verpassten Chancen, wo zum Beispiel nach schön herausgespielten Angriffen über die Außen (Kieschnick und Gräfe), die Abnehmer Fiebig und Büttrich es fertig brachten, die Murmel über das Tor zu setzen (2.,4.,9. 19.), konnten der Gegner auch durch Schüsse ( 3., 20.) und gefährlichen Ecken (10.) glänzen. Nach der mittlerweile 6. Ecke endlich das erste Tor unsererseits. Nach Ecke Kaßners tropft Büttrich unfreiwillig auf Kieschnick ab, der  aus 8m ohne zu Zögern die Kugel volley versenkt (25.). Das bis dahin verdiente 1:1 des Gegners zwei Minuten später. Erzielt durch einen leider abgefälschten und unhaltbaren Freistosschuss ins linke untere Eck. Unsere Antwort kam prompt, indem Gräfe einen Einwurf schnell ausführte, so dass Scheibe von der Grundlinie quer legen und Fiebig nur noch einzuschieben brauchte (2:1, 29.). Nachdem Fiebig knapp verzog, war Kieschnick zu schnell für Gräfes Pass. Seine Ballverarbeitung kostete zu viel Zeit (31.). Fünf Minuten später das beruhigende 3:1. Ein schneller Einwurf Fiebigs an der Mittelinie ließ Zeibig seine Schnelligkeit ausspielen, die er zum Tor nutzen konnte. Kieschnicks Schuss an den Pfosten war dann nur noch Pech (42.).

Der Anfang der zwoten Halbzeit brachte die endgültige Entscheidung. Kieschnick kam über Gräfe im Strafraum an den Ball, wo er Ihn aus halbrechter Position volley im linken Angel über den Torhüter hinweg unterbrachte (4:1, 49.). Nach Ecke Kieschnick verpasste Büttrich denkbar knapp (51.). Zeibig in seiner „eintönigen Manier“ mit dem 5:1, nachdem Kieschnick ihn in die Spur schickte (58.).

Aufgrund eines Missverständnis zwischen S. und Z., bekam Kieschnick Gelb wegen Meckerns, da er den Trainer S.  „kritisierte“. Richtig so ;-).

Goltzsche verpasste dann das nächste Tor (60.). Vier Minuten später das 6:1. Kieschnick setzte die Abwehr nach Flanke Gräfe unter Druck. Der zweite Klärungsversuch des Abwehrspielers landete im Tor, weil durch Kieschnicks Pressing, er seinen eigenen Mitspieler anschoss. Kurz darauf der Entstand, den nach Pass Kaßner Goltzsche vorbehalten war. Nach dem 7:1 war bei allen die Luft raus hinsichtlich der Entschlossenheit weiter konzentriert zum Abschluss zu kommen. Die weiteren Chancen wurden von Kieschnick (74., 89.), Zeibig (80., 87.) und Nitzsche (84.) allesamt, z.Teil kläglich, nicht genutzt. (js)

FAZIT:  Der Lauf geht weiter.

Aufstellung:  Gey – Matticzk – Schneider, Scheibe, Kaßner, Friedrich – Fiebig ( 75. Nitzsche) , Kieschnick, Gräfe – Zeibig, Büttrich (60. Goltzsche)

Sport Oase Kreisliga A Jugend 1. Spieltag
SpG Schwepnitz/Königsbrück : SpG Wittichenau/L. Hoyerswwerda 10 : 1 ( 2 : 1 )

Am letzten Sonntag fand für uns das 1. Punktspiel in heimischen Gefilden statt. Zu Gast die SpG Wittichenau, die in der letzten Spielzeit ein unangenehmer Gegner war. Das dem heute nicht so war, lag zu einem an unserem starken Spiel in Abwehr und Angriff, aber auch an der Einstellung des Gegner, die deren Trainer bemängelten. Sie schafften es nur zu drei erwähnenswerten Schüssen aufs Tor.

Das Spiel begann gemächlich, doch nach Zeibigs Ablage zirkelte Fiebig das Spielgerät an die Latte und alle waren vom Lattenknall wach (7.). Nun folgten unentwegt gute Möglichkeiten. Kieschnicks Schuss, nach Pässen über Scheibe und Goltzsche, war nicht platziert genug (13.). Zeibig Schuss aus kurzem Winkel ging nach Torwartparade drüber (15.). Dann das 1:0. Scheibe erzwingt einen Rückpass auf den Libero, den Goltzsche dem letzten Mann am Mittelkreis abluchst. Er nun mit freier Fahrt aufs Tor, um dann den Ball im linken Eck zu versenken. In der 20. Minute der erste erwähnenswerte Schuss auf unser Tor.  Ein langer Ball überspringt Schneider und so war der Gegner durch. Snelinski  hinterher, der  den ziemlich strammen Schuss gerade noch abblocken konnte. Scheibe zwang dann den Torhüter mit einem Freistoßgeschoss zu ungewohnter Fußabwehr (26.). Ein Minute später landete der letzte, nicht gespielte, Rückpass nicht beim freistehenden Kieschnick, nachdem man sich so schön über Fiebig, Scheibe und Goltzsche vors Tor spielte. Das zweite Tor unsererseits folgte dann doch schneller als gedacht. Zeibig, über rechts, passt in die Mitte, wo Fiebig von links einlaufend, mal ungewohnt überlegt, den Ball, entgegen der Laufrichtung des Torhüters, flach einnetzte (2:0, 28.). Danach legte Kaßner den Ball knapp rechts vorbei (30.). Kieschnicks Freistoß flog auch in diese Richtung (33.). Nach steilem Pass Scheibes verzog Goltzsche freistehend mit links (37.). Der in Halbzeit Eins unglücklich im Abschluss agierende Kieschnick verzog dann nochmal rechts am Tor vorbei (39.). Der zweite erwähnenswerte Schuss des Gegner landete im Tor unter unglücklicher Mithilfe von Kieschnick. Der Schuss, abgefälscht von Kieschnick, aus 30 m wurde immer länger und länger und landete so, über Büttrich hinweg, im langen Eck (2:1, 40.). Unsere Antwort mit zwei Chancen folgten sofort, wo zu einem der letzte Pass fehlte (Goltzsche => Fiebig #> Kieschnick) und zu anderem man sich über den Haufen rannte. Eine Ecke verlängert Zeibig, wo dann sich Fiebig und Kieschnick „näher kennenlernten“ (42., 43.).

Der Start der zwoten Hälfte lief perfekt und schön. Kaßner am rechten Strafraumeck schnippelt den Ball durch 2 Gegner hindurch auf Kieschnick, der nun aus halbrechter Position verwandeln konnte (3:1, 47.). Nicht mal eine Minute später schon das mehr als beruhigende 4:1,  welches Scheibe erzielte. Für mich das schönste Tor war das 5:1. Eine Hereingabe lässt Scheibe in Richtung Strafraumgrenze abtropfen, wo Kieschnick, wie aus einem Guss, aus dem Lauf heraus. mit Direktabnahme das Gerät  per Laserstrahl im linken unteren Eck versenkt (56.).

Die Messen waren nun gelesen, denn der Gegner gab sich nun auf. Trotzdem spielten wir weiter energisch nach vorn, so dass Kaßner, der nun nach Umstellung zentral spielte, Zeibig steil schickte und dieser verwandeln konnte (6:1, 63.). Dann folgte Gräfe mit Gewaltschuss aufs kurze Eck. Gehalten (70.). Schneider mit Vorwärtsdrang spielt steil auf Zeibig, der seinen Gegner überläuft und aus halblinker Position einnetzte (7:1, 72.). Zwischendurch der dritte und letzte Schuss auf unser Tor. Büttrich lässt zwar prallen, aber es entstand keine Gefahr. Fünf Minuten wieder die Kombination Kaßner von links auf Kieschnick, der jedoch zentral, mit Aufsetzer das Spielgerät an den Pfosten setzte (77.). Kaßner legt 60 Sekunden später Scheibe auf, der zum 8:1 verwandelt. In der 85. Minute kommt der Ball von Schneider auf Kieschnick, der den Torhüter umläuft, um von der Grundlinie  den Ball an den langen Pfosten zu flanken, wo es Scheibe fast fertigbringt den Ball auf der Torlinie nicht zu verwandeln und ihn wieder, links, fast vorbeisetzt (9:1, 85.). Für den Abschluss sorgte noch mal Zeibig, der ein Zuspiel Kieschnicks zum Endstand von 10:1 verwandelt.  (js)

FAZIT: In jeder Hinsicht verdienter Erfolg.

AUFSTELLUNG: Büttrich – Snelinski – Schneider, Kühne (75. Friedrich), Scheibe, Matticzk – Kaßner, Kieschnick, Fiebig – Zeibig, Goltzsche (60. Gräfe)

Landespokalspiel A Jugend
28.08. SpG Schwepnitz/Königsbrück : NFV Gelb Weiß Görlitz 1 : 2 ( 0 : 1 )

Unser einziges Testspiel für die kommende Saison sollte das Landespokalspiel gegen Görlitz sein. Ziel war es zu gucken wie sich die neuformierte A-Jugend im Zusammenspiel präsentiert. Da der Gegner auch so seine Probleme hatte (z.B. Landesligarückzug), wollte man trotz des von uns ausgegebenen Testcharakters, schauen was geht, denn Siege sind doch immer schön, besonders im Pokal.

Die erste Hälfte begann sehr zerfahren. Beide Seiten zeigten Standprobleme auf dem vom Morgentau gekennzeichneten Rasen. Der Gegner zeigte trotzdem die bessere Spielanlage und dominierte uns. Fiebig konnte nach einem üblen Querpass der Abwehr gerade so  retten (6.). Er war es aber auch der schuldig ist am 0:1 für den Gegner. Er hatte selbst 5m Vorsprung zum Gegner, um den Ball zu klären, aber er forderte Büttrich auf, aus dem Tor zu kommen. Da Büttrich für den am Blinddarm operierten Gey im Tor stand und nicht gewohnt ist im Tor zu stehen, muss er eigentlich selbst entscheiden, ob er raus kommt und nicht durch Fiebig genötigt werden. So kam es, dass Büttrich raus kam, den Ball verpasste, der Gegner den Ball sich schnappen und auf´s Tor bringen konnte. Fiebigs endgültiger Rettungsversuch landete im Tor (0:1,15.). Völlig unnötig. Danach folgten etliche gefährliche Pässe des Gegners in die Tiefe, die aber glücklicherweise geklärt werden konnten. Unsere erste Aktion hätte fast zum Tor geführt. Ein schnell ausgeführter Einwurf von Matticzk landete über Verlängerung Kaßners bei Scheibe, der sich durchtanken konnte, aber dann im Strafraum knapp am Torhüter scheiterte (22.). Schade. Danach entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, wo es ab und zu Möglichkeiten gab. Zu einen verpasste Goltzsche das Tor (28.) und auch Fiebig knapp einen Kopfball (32.). Hereingabe bei Goltzsche und Ecke bei Fiebig kamen von Kieschnick. Kurz vor der Pause hätte Zeibig mit etwas mehr Mut einen Elfmeter herausholen können, indem er dem vom Gegner verunglückten Quer-/Rückpass energischer attackiert hätte. Er unterließ es, sich zwischen Abwehrspieler und Torhüter zu schieben, denn dann wäre er zu 99,9% von beiden gelegt worden. Leider war dem nicht so, denn er versuchte „außenrum“ an den Ball zu gelangen.

Die zwote Halbzeit begann unschön, weil Snelinski den Ball verdaddelt und der Gegner zentral vorm Tor einnetzen konnte (0:2, 47.). Es war ernüchternd. Mit nun fortlaufender Dauer entwickelte sich, wie in Halbzeit eins, ein Mittelfeldgeplänkel, wo keine Mannschaft herausstach. Beide Mannschaften kämpften zwar um jeden Ball, aber das nun besser werdende spielerische Element aufgrund des trockner werdenden Rasens, reichte nur bis zum 16er, wo bei den Abwehrreihen Endstation war. Bis auf einen gefährlichen Freistoß Scheibes kam nichts bei rum (54.). Für das einzige Highlight sorgte der Schiri. Man fühlte sich wie in alten Armeezeiten versetzt, als er wie ein Spieß auf dem Kasernenhof, Ziebig und sein Gegenspieler mit „Habt ihr Beide eine M…, oder was?“ lautstark zusammenfaltete. Beide Spieler guckten blöd, klatschten ab und weiter ging es. Herrlich und ein Bild für die Götter.

Die Kräfte ließen nun bei beiden Mannschaften nach, aber es entwickelte sich ab der siebzigsten Minute trotzdem ein Schlagabtausch, wo wir den Takt angaben. Hopp oder Topp hieß hier die Devise. Zuerst verpasste Zeibig eine Hereingabe von Scheibe (70.). Dann durfte sich Büttrich bei einem Schuss auszeichnen (72.). Weitere drei Minuten später die Chance zum Anschluss. Gräfe wird über rechts freigespielt und steht halbrechts vorm Tor frei, jedoch sein Schuss traf den herauskommenden Torhüter anstatt das Tor. Dafür machte es Kieschnick umso besser. Ein langgeschlagener Ball lupft Zeibig am langen Pfosten über den Torhüter an die Latte. Der Ball springt in die Mitte, wo Kieschnick nur noch zu verwandeln brauchte (1:2, 76.). Nun durfte der Gegner wieder gefährlich sein, doch Büttrich hält stark (78.). Fünf Minuten später die nächste Hunderprozentige für uns. Der Gegner völlig unnötig aufgerückt, stand auf einmal mit 3 Verteidigern gegen 4 unserer Leute. Scheibe bekommt über Links den Ball auf der Halbpositon am Strafraum. Der letzte Mann des Gegners attackiert nun Scheibe und rückt von Kieschnick weg, so dass Kieschnick nun völlig zentral blank stand. Scheibe hätte, nein müsste nun nur noch den Ball die 7m auf Kieschnick rüber spielen. Machte er aber nicht und so versuchte er selbst am Gegner vorbeizukommen. Leider scheiterte er (83.). Scheibe hatte trotzdem noch DIE Chance zum Ausgleich gehabt und die Verlängerung erzwingen können. Zwei Minuten vor Ultimo bekam er noch mal den Ball und wurschtelte sich mit letzter Kraft gegen 4 Gegner durch, um dann frei vorm Tor wiedermal am starken gegnerischen Torhüter zu scheitern. Dann war nach weiteren 2 Ecken unsererseits Schluss.

FAZIT: Trotz anfangs schlechterer Spielanlage als der Gegner, hätten wir aufgrund  der letzen starken 30min und den klareren Chancen gewinnen müssen.

AUFSTELLUNG: Büttrich – Snelinski – Schneider, Kühne (75. Friedrich), Scheibe, Matticzk – Kaßner, Kieschnick, Fiebig – Zeibig, Goltzsche (60. Gräfe)