Spielberichte

WoKu-Liga 15. Runde
09.12.2007 SV Königsbrück : Thonberger SC 1931 3 : 0 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Am letzten Spieltag der Hinrunde trafen zwei enttäuschende Teams der letzten Spieltage aufeinander und bestätigten mit ihrer Spielkunst die zuletzt miserablen Ergebnisse. Die noch mehr gebeutelten Thonberger konnten auch diesmal keinen Treffer beisteuern, zumal sie ohnehin gegen eine der stärksten Abwehrreihen agieren mussten. Doch so leicht wie in dieser Partie hatte es selten ein Gast, denn unsere Deckung operierte wie schon zuletzt sehr fahrlässig. So geschehen, als ein Thonberger Kicker gleich vier Gegenspieler austanzte und das Leder an den Pfosten nagelte (13.). Danach versuchte der SVK mit spielerischen Mitteln den Aufsteiger zu bekämpfen, doch es gelang nur sehr wenig. Rico Schimmel (17.), Denis Hoyer per Freistoß (20.) und Kay Freudenberg aus der Distanz (26.) kamen nur in die Nähe des Torgestänges. Als dann Kay Freudenberg einen Freistoß an den langen Pfosten zirkelte, schwebte Verteidiger Marko Schütze in den Strafraum ein und erzielte per Kopf das sehenswerte 1:0 (28.). Die Gäste spielten trotz des Rückstandes weiterhin ansehnlichen Fußball und gefielen mit ungeahnten Ballstafetten. Dagegen hatte unsere seit Wochen verunsicherte Mannschaft nur kämpferische Mittel zu bieten und fand erneut keine richtige Bindung zum Spiel. So musste Erik Merz gegen einen durchbrechenden TSC-Akteur in höchster Not klären und verhinderte den möglichen Ausgleich (32.).  Noch vor der Pause vergab Thonberg aus spitzem Winkel eine weitere gute Gelegenheit (39.). Bei unserer Elf klappte in der Offensive nicht viel, so dass der gegnerische Torwart kaum Arbeit hatte. Auch im zweiten Durchgang kam unsere Truppe schwer in die Gänge und hatte erst nach einer Stunde die erste klare Einschussmöglichkeit. Dabei säbelte John Höger nach einer Eingabe von Thomas Böhme über die Pille. Fünf Minuten später hebelten die Thonberger mit einem Doppelpass unsere Deckung aus und Keeper Thilo Metzner bewahrte sein Team mit einer Klasseparade vor den Ausgleich. Während des gesamten Spieles diskutierten und reklamierten die Gäste pausenlos gegen die Entscheidungen der erst 21-jährigen Schiedsrichterin Carolin Kühne, die diese schwer zu leitende und sehr emotional geführte Partie bravourös meisterte - Respekt. Schließlich entschied ein weiterer Standard die Partie, als Kay Freudenberg einen Freistoß aus etwa 25 Meter ins Eck ballerte – 2:0 (80.). Wenig später zückte das junge Fräulein die längst überfällige Ampelkarte gegen den Thonberger Kapitän und Libero, der die Konversation übertrieb und demzufolge beim Duschen der Erste sein durfte (82.). Nach dem unrühmlichen Abgang ging es bei den Gästen drunter und drüber und der SVK hatte klarste Einschussmöglichkeiten. Eine Flanke von Kay Freudenberg nahm John Höger direkt, doch der Keeper stand da irgendwie im Weg (83.). Anschließend bediente Martin Sonntag uneigennützig den frei postierten Matthias Woschnack, der mühelos auf 3:0 erhöhte (84.). Bald darauf landete ein Schuss vom letztgenannten Torschützen am Aluminium, doch der eingewechselte Silvio Meißner jagte den zurückspringenden Ball übers Gebälk (87.). Doch der Arbeitstag von Fänger Thilo Metzner war noch nicht beendet. Einen Tempogegenstoß des Aufsteigers vereitelte der SVK-Schlussmann mit einer sagenhaften Parade und hielt wieder einmal seine Bude rein. Ein Arbeitssieg war unter Dach und Fach, der fürs Selbstvertrauen gut tun sollte. Trotz alledem wurden die Thonberger unter Wert geschlagen, die keinen schlechten Fußball boten, sich aber mit vielen Undiszipliniertheiten schadeten.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:               Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Marko Schütze – John Höger, Erik Merz, Thomas Böhme, Kay Freudenberg, Matthias Woschnack – Martin Sonntag (ab 85. Silvio Meißner), Rico Schimmel

EWAG-Kamenz-Klasse 15. Runde
SV Königsbrück 2. : SC 1911 Großröhrsdorf 2.  2 : 3 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle
Unsere zweite Mannschaft musste gegen den Viertplazierten auf Sieg spielen, um den Kontakt zu den anderen „Kellerkindern“ nicht zu verlieren. Dabei erwischte unsere Mannschaft einen Start nach Maß, denn bereits nach zwei Minuten markierte Werner Eckardt das 1:0. Mit der psychologisch wichtigen Führung im Rücken hielt der SVK gegen den spielerisch besseren Gegner gut mit und warf seine gesamte Kampfkraft in die Waagschale. Dennoch hatte unser Team fairer weise auch etwas Glück, nachdem zwei Kopfbälle der Großröhrsdorfer das Gehäuse verfehlten (15.,24.). Nach einer halben Stunde musste erneut das Glück herhalten, als ein Schuss an die Latte klatschte. In der Offensive hatten es die Kappler/Meißner-Schützlinge doppelt schwer, da Sturmtank Andy Rudolph das Feld wegen Verletzung frühzeitig räumen musste (20.). So brachte der SVK die Führung dank hoher Einsatzbereitschaft bis in die Pause. Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag, nachdem Paul Krönert das Leder an der Eckfahne eroberte und letztendlich Sven Eichler das 2:0 erzielte (49.). Danach investierte Großröhrsdorf mehr für das eigene Spiel und verkürzten logischerweise auf 2:1 (61.). Der Druck wurde immer größer und nach klarem Foulspiel im 16-er glichen die Gäste per Strafstoß zum 2:2 aus (66.). Unsere Mannschaft bekam ab dato nichts mehr auf die Reihe und war am Boden zerstört. Hinzu kamen noch die Verletzungen von Tom Trautmann und Sven Eichler, so dass kaum noch Offensivqualitäten zur Verfügung waren. So kam es für den SVK wie schon so oft in der Vergangenheit. Die Gäste erzielten die Führung, als sie einen Sololauf zum 2:3 erfolgreich abschlossen (73.). Unsere Jungs bäumten sich noch einmal auf, doch es war nur ein leichtes Aufflackern. Es fehlte unserer Elf die Kraft, gegen clever spielende Großröhrsdorfer noch etwas zu bewirken.   (ag)
WoKu-Liga 14. Runde
01.12.2007 SV Grün Weiß Elstra : SV Königsbrück  2 : 1 ( 0 : 1 )

Das Auswärtsspiel in Elstra wollten die Krüger-Schützlinge mit ansehnlichem Fußball erfolgreich bestreiten. Doch es blieb leider wieder nur beim Wollen. Die Platzbeschaffenheit war für den SV Königsbrück eigentlich nichts Ungewohntes, nur gewöhnungsbedürftig war die mittlerweile Wochen andauernde schwache spielerische Leistung. Zwar legte unsere Elf los wie die Feuerwehr, doch mit dem Wind im Rücken versprühte die Eckenserie nur einen Hauch von Torgefahr. Die Kicker vom Schwarzenberg hatten in einer höhepunktarmen Partie nicht eine Torchance in der ersten Halbzeit erarbeitet. Nicht viel besser machte es der SVK, nur mit dem Unterschied hundertprozentiger Effektivität nach einer Chance, die gar keine echte war. Roman Friedrich adressierte eine Bogenlampe in den gegnerischen Strafraum, in dessen Eingabe Rico Schimmel preschte und das Leder unhaltbar zum 0:1 ins Dreiangel köpfte (30.). Mit der Führung im Rücken zog bei unserer Mannschaft keine Sicherheit ein und man verwaltete lediglich den Vorsprung bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel hätte Matthias Woschnack den Sack bereits zu machen können. Nach einer Flanke von John Höger hob er das Leder über den Keeper, allerdings verwehrte die Latte den Torerfolg – Pech (47.). Im weiteren Spielverlauf fiel der SVK durch labile Spielweise auf und machte so den Gegner unnötig stark. Die Elstraer bestraften natürlich eine solche Tändelei der SVK-Abwehr gnadenlos mit dem 1:1 und waren plötzlich wieder im Spiel (56.). Auf die Reaktion des Tabellenfünften durfte man nun gespannt sein, doch es gab leider keine. Die Angriffsbemühungen waren plump und für die Grün-Weißen jederzeit berechenbar. Ein erneuter Ballverlust des SVK hätte fast den Rückstand zur Folge gehabt, doch Torhüter Thilo Metzner parierte den Schuss aus spitzem Winkel (69.). Wenig später spielte John Höger die Kugel in die Spitze, wo sich Matthias Woschnack gegen den herauseilenden Torwart behauptete und im Nachhinein im 16-er glasklar von den Beinen geholt wurde. Doch die Pfeife von Referee Söhn blieb stumm (73.). Mit dieser Fehlentscheidung hatten unsere Kicker minutenlang zu kämpfen und ebneten den Hausherren aufgrund fehlender Konzentration den Weg zum glücklichen Siegtreffer. Einen unsinnigen wie harmlosen Freistoß aus 30 Meter fälschte ein Grün-Weißer unhaltbar für Schlussmann Thilo Metzner ins Eck und es stand 2:1 (79.). Die letzten zehn Minuten spielte unser Team zwar Alles oder Nichts, doch außer einer Kopfballmöglichkeit von Rico Schimmel sprang nicht mehr heraus (88.). Bleibt zu konstatieren, dass sich unsere Mannschaft eindeutig selbst geschlagen hat. Eigentlich waren die Elstraer zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährlich, doch sie nutzten haarsträubende Fehler des SVK eiskalt zum schmeichelhaften Sieg. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marko Fritsche, Erik Merz, Marco Schütze (ab 76. Silvio Meißner) – Thomas Böhme, Roman Friedrich (ab 46. Frank Schlotterbeck), John Höger, Rico Balzer (ab 76. Martin Sonntag) – Matthias Woschnack, Rico Schimmel

WoKu-Liga 13. Runde
25.11.2007 SV Königsbrück : SG Großnaundorf   0 : 0

Die einst gefürchtete "Anfield Road" an der B 97 in Königsbrück erzeugte auch bei der SG Großnaundorf keine Angstgefühle. Dazu wäre schon eine mindestens durchschnittliche Leistung des SVK nötig gewesen, doch davon war unsere Mannschaft meilenweit entfernt. Wem wundert’s, wenn die meisten Spieler des SVK von ihren Arbeitgebern trainingsfrei verordnet bekommen - auf gut deutsch, die Dienstpläne machen eine Teilnahme am Trainingsbetrieb fast unmöglich. Das ganze Dilemma spiegelte sich für alle unübersehbar auf dem Platz wieder, denn das Gebotene hatte mit Fußball absolut nichts zu tun. Dazu leisteten natürlich auch die Gäste ihren Beitrag, die ebenso wenig auf die Reihe bekamen. Im ersten Durchgang gab es keine Höhepunkte zu vermerken, außer einem Freistoß von Denis Hoyer, der jedoch nichts einbrachte. Die reichlich einhundert Zuschauer mussten ein Gewürge, Gewusel und Gegurke über sich ergehen lassen, dass es dem Fußball-Ästheten die Tränen in die Augen trieb. Auch nach dem Seitenwechsel war unsere Elf weiterhin auf der Suche nach dem Spielfaden, doch es gab weit und breit keinen. Kamen unsere Jungs einmal in den Genuss auf das Großnaundorfer Tor zu schießen, dauerte alles viel zu lange und die Gäste konnten bei Schüssen von Matthias Woschnack und Rico Schimmel erfolgreich blocken (54.,58.). Fast im Gegenzug kratzte Torwart Thilo Metzner einen Distanzschuss aus dem Winkel und bewahrte seine Mannschaft vor einen Rückstand (61.). Es war noch genügend Zeit zu reagieren, doch es haperte bei unseren Kickern an allen Ecken und Enden. Vor allem das Offensivspiel offenbart gravierende Schwächen, was auch die Bilanz der in dieser Saison erzielten Treffer deutlich ausdrückt. Hingegen passt die Defensivleistung, doch damit erzielt man keine Siege, sondern verhindert ausschließlich Niederlagen. Die wurde gerade noch abgewendet, nachdem sich unsere Deckung uneinig war und den Gästen zum Torschuss verhalf. Doch da war ja noch Torhüter-Garant Thilo Metzner zwischen den Pfosten, der seinen Kasten erneut sauber hielt (87). So musste der SVK mit der Nullnummer vorlieb nehmen, da man sich in neunzig Minuten nicht eine (!) klare Torchance erspielte. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marko Fritsche, Marco Schütze, Erik Meritz – Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 73. Roman Friedrich), Thomas Böhme, John Höger – Rico Schimmel, Matthias Woschnack (ab 73. Silvio Meißner)

EWAG-Kamenz-Klasse 13. Runde
SV Königsbrück 2. : Lomnitzer SV  2 : 0 ( 1 : 0 )
Grund zur Freude hatte unsere zweite Formation, die nach Wochen der Erfolglosigkeit endlich wieder das Gefühl eines Siegers auskosten konnte. Mit der Lomnitzer Mannschaft hatte man genau den richtigen Gegner vor der Brust, denn anhand der letzten Resultate stecken die Kicker tief in der Krise. Die konnten sie auch nicht beim SVK beenden, weil der Kappler/Meißner-Elf das oftmals fehlende Glück diesmal hold war. Doch nicht nur Glück allein ist dem Erfolg zu zuordnen, sondern auch eine weitere Steigerung aller Akteure. Doch zunächst sah es nicht nach einem Sieg aus. Beide Teams begannen ganz schwach. In der ersten halben Stunde spielte sich das Szenario zwischen den Strafräumen ab. So waren Torraumszenen rar, denn nur bei Freistößen kam Gefahr auf. So musste der LSV-Keeper einen strammen Schuss von Roman Friedrich parieren. Der SVK fand über den Kampf ins Spiel und erzielte noch vor dem Pausenpfiff durch Jens Scherpe das 1:0 (45.). In der zweiten Halbzeit hatte unser Team die weitaus besseren Aktionen. Schade, dass Ronny Tamm einen Alleingang nicht erfolgreich abschließen konnte und unter Bedrängnis verzog (54.). Die Gäste mobilisierten zwanzig Minuten vor Spielschluss alle Kräfte und drängten unsere Elf immer mehr in die eigene Hälfte. Demzufolge stand dann Keeper Erik Findeisen des Öfteren im Blickfeld. Doch was durchkam, meisterte er souverän. Tom Trautmann organisierte seine Abwehr prächtig und den Lomnitzern lief allmählich die Zeit davon. Nach einem Gäste-Eckball kam Silvio Meißner nach Pressschlag glücklicherweise an das Leder und stiefelte fünfzig Meter allein auf den gegnerischen Torhüter zu. Der Oldie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schob die Kugel überlegt zum 2:0 ins Eck (89.). Das war natürlich die Entscheidung und man konnte die rote Laterne abgeben. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 12. Runde
18.11.2007 DJK Sokol Ralbitz/Horka 2. : SV Königsbrück 2.  3 : 1 ( 2 : 0 )
Unsere zweite Mannschaft wollte in Ralbitz zumindest einen Teilerfolg einfahren und stand trotz guter Vorstellung wieder mit leeren Händen da. Mit der vielleicht stärksten Saisonleistung wurde dem Favorit Paroli geboten, die zwar in der ersten Viertelstunde spielerisch stärker wirkten, aber kaum zu klaren Torchancen kamen. So fiel das 1:0 wie schon so oft in dieser Saison plötzlich und unerwartet. Nach Gedränge im Strafraum konnte die Kugel nicht weit genug aus der Gefahrenzone geklärt werden und die Hausherren markierten mit einem gefühlvollen Schlenzer ins obere Eck die Führung (21.). Trotz des Rückstandes verteidigte der SVK weiterhin taktisch klug, konnte aber in der Offensive wenig Akzente setzen. Der zweite Gegentreffer war dem ersten nahezu identisch. Hinzu kam noch ein Missverständnis der engeren Abwehr und die Ralbitzer erhöhten auf 2:0 (38.). Die Hausherren hatten zwar mehr Spielanteile, nutzten jedoch individuelle Fehler unserer Spieler gnadenlos. Für den zweiten Durchgang hatten sich unsere Kicker wieder viel vorgenommen, doch es kam wieder einmal anders. Nach einer Flanke von halblinker Position blieben die sorbischen Sportfreunde Kopfballsieger und netzten das Spielgerät zum 3:0 ein (54.). Schließlich bescherte dann ein Befreiungsschlag den Anschlusstreffer, als Martin Sonntag zwei Gegenspieler an der Mittellinie austanzte und seinen Sololauf zum 3:1 abschloss (68.). In der Folgezeit kamen Martin Sonntag, Silvio Meißner und Matthias Fraß dem Ralbitzer Kasten bedenklich nah, doch ein weiterer Torerfolg blieb ihnen verwehrt. Für die verbleibenden Minuten fehlte es unserer Elf an offensiver Durchschlagskraft, so dass die Gastgeber den Vorsprung mit Cleverness und Geschick über die Zeit brachten. (ag)
WoKu-Liga 12. Runde
17.11.2007 Hermsdorfer SV : SV Königsbrück   0 : 1 ( 0 : 0 )

Eine vermeintlich leichte Auswärtsaufgabe hatte unsere erste Männermannschaft am 12. Spieltag beim Kreisliga-Schlusslicht zu bewältigen. Doch dass solche Spiele eigentlich die schwersten sind, bewiesen die absolvierten neunzig Minuten. Die Hermsdorfer begannen auf ihrem Nebenplatz couragiert und wollten unsere Jungs mit einer gehörigen Portion Aggressivität und Einsatz beeindrucken. Doch wie schon in der Vergangenheit erwies sich unsere Abwehr mit einem zurzeit überragenden Torwart Thilo Metzner als das Prunkstück der Mannschaft. Die Partie verlief mit Chancenvorteilen für den SVK, jedoch der Keeper der Gastgeber hielt nach Schüssen von Frank Schlotterbeck (6.), Kay Freudenberg (10.) und Matthias Woschnack (11.) seinen Kasten rein. Leider musste Trainer Krüger nach Verletzungspech von Werner Eckardt umstellen (18.) und hielt mit der Einwechslung von Martin Sonntag an der offensiven Grundausrichtung fest. Der machte alsbald mit einem spektakulären Fallrückzieher das erste Mal von sich reden – drüber (32.). Eine Minute danach entschärfte Torwart Thilo Metzner einen 30-Meter-Knaller des HSV. Ansonsten war von den aufopferungsvoll kämpfenden Hermsdorfern nicht viel Konstruktives zu notieren. Das spielerische Niveau ließ ohnehin zu wünschen übrig, denn die Platzverhältnisse waren hart an der Grenze des Zumutbaren. Außerdem musste unser Team damit rechnen, dass der Tabellenletzte mit allen vorhandenen Mitteln eine weitere Niederlage abwenden wollte. Der zweite Spielabschnitt ist schnell erzählt. Unsere Defensivabteilung war jederzeit Herr der Situation und ließ jegliche gefahrbringenden Aktionen des HSV im Keim ersticken. In der Offensive hingegen agierte unsere Elf nicht konsequent genug und biss sich an der gegnerischen Verteidigung oftmals die Zähne aus. Schussmöglichkeiten von Thomas Böhme (55.) und Kay Freudenberg (57.) parierte der einheimische Schlussmann souverän. Zumeist spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab und offenbarte wenige Torraumszenen. Die Hermsdorfer hatten noch eine große Möglichkeit, doch nach Eckball ging die Kugel am Kasten vorbei (68.). Als sich beide Kontrahenten mit dem Remis gedanklich schon abgefunden hatten, sorgte ein Black-out eines HSV-Kickers für die Spielentscheidung. Mit beiden Händen angelte er sich die Kugel im 16-ner, so dass der Referee logischerweise auf den ominösen Punkt zeigen musste. Denis Hoyer übernahm Verantwortung und bugsierte das Leder unhaltbar ins Tor – 0:1 (88.). In der Schlussminute scheiterte Martin Sonntag aus Nahdistanz am Keeper, doch dann war der Dreier in Sack und Tüten. Die Hermsdorfer waren nach dem Spiel eigentlich zu bedauern, die den einen Punkt schon so gut wie sicher hatten. Doch wenn man unten steht, ist halt auf das Quäntchen Glück kein Verlass. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Kay Freudenberg, Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Werner Eckardt (ab 18. Martin Sonntag), Matthias Woschnack, Jörn Hantzsche, Rico Schimmel

WoKu-Liga 11. Runde
11.11.2007 SV Königsbrück : SV Liegau-Augustusbad  2 : 2  ( 0 : 2 )

Den Auftakt zur Karnevalsaison schienen unsere Spieler auf den Fußballplatz zelebrieren zu wollen, denn die ersten fünfundvierzig Minuten hatte die Mannschaft die Narrenkappe auf. Ohne Bindung zu Spiel und Platzverhältnisse schlitterte das Team eine komplette Halbzeit planlos über den Platz und wurde von den Liegauern vorgeführt. Die Gäste waren von Anfang an präsent und erspielten sich Chance um Chance. Bereits nach fünf Minuten zappelte es im SVK-Gehäuse, als die Gäste nach Pass in die Tiefe ihre Schnelligkeit gegenüber unserer Abwehr aufzeigten und folgerichtig das 0:1 markierten. Unser Team schwamm sprichwörtlich auf dem matschüberzogenem Geläuf und schaute nur deppert hinterher. Einzig allein Torwart Thilo Metzner war im Bilde, der mit Glanzparaden ein drohendes Debakel abwendete (7.,8.,10.). Beim 0:2 war er jedenfalls wieder machtlos, als Libero Denis Hoyer nach erneutem Pass in die Spitze nicht aus den Startlöchern kam und den Stürmer nur hinterher schauen konnte (17.). Erst danach zeigte sich unsere Elf das erste Mal in der gegnerischen Hälfte. Dabei hatte der Liegauer Schlussmann Mühe bei einem Freistoss-Geschoss von Denis Hoyer (20.). Zwei Minuten darauf strich ein Schuss von Thomas Böhme knapp am Dreiangel vorbei. Wer nun dachte, der SVK hatte sich gefangen, sah sich getäuscht. Wieder verfiel man in die alte Lethargie und ließ die Gäste schalten und walten. Denn dritten Gegentreffer verhinderte Keeper Thilo Metzner, als der die Kugel nach Freistoß an den Pfosten lenkte (23.). Einen Kopfballtreffer von Marko Kunath verweigerte das überzeugende Schiedsrichtertrio aus dem Riesa/Großenhain-Kreis zu Recht wegen einer Abseitsstellung (27.). Unserer Elf half jetzt nur der Halbzeitpfiff, doch bis dahin hatte Tormann Thilo Metzner noch alle Hände voll zu tun (33.,36.,42.). Die Pausenpredigt von Coach Thomas Krüger dürfte deftig gewesen sein, denn in der zweiten Halbzeit präsentieren sich unsere Spieler besser und waren auch allmählich geistig auf der Höhe der Aufgaben. Die erste gute Chance hatte aber wieder der Angstgegner aus Liegau, doch der Schuss aus spitzem Winkel strich knapp am langen Eck vorbei (49.). Der Anschlusstreffer kündigte sich nicht direkt an, sondern war der Lohn plötzlicher Einsatz- und Kampfbereitschaft. Nach Eckstoß wurde das Leder von der Liegauer Abwehr aus dem 16-er befördert, wo Roman Friedrich lauerte, der direkt abzog und mit seinem ersten Pflichtspieltreffer das 1:2 erzielte (54.). Nur wenig später drang Rico Schimmel energisch in den Strafraum ein und wurde gefoult. Den fälligen Elfmeter verschoss Thomas Böhme, doch Marko Kunath traf per Nachschuss zum 2:2-Ausgleich (57.). Unsere Elf verpasste den Gästen einen psychologischen Knacks, die sich auch noch per Ampelkarte selbst dezimierten. Allerdings war die Entscheidung nicht unbedingt notwendig (68.). Trotz Überzahl hatte der SVK nur noch eine Tormöglichkeit durch Werner Eckardt (79.). Die Gäste gaben sich längst nicht auf und inszenierten trotz Unterzahl einige gute Angriffe, die jedoch nichts mehr einbrachten. Letztlich hätten die Liegauer zur Pause klar und deutlich führen müssen, so dass unsere Elf mit dem Unentschieden zufrieden sein dürfte. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, John Höger, Erik Merz (ab 19. Thomas Löwe, ab 33. Matthias Woschnack) – Thomas Böhme, Roman Friedrich, Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 77. Werner Eckardt) – Marko Kunath, Rico Schimmel

EWAG-Kamenz-Klasse 11. Runde
SV Königsbrück 2.  : SV Liegau-Augustusbad 2.  0 : 4 ( 0 : 2 )
Im Vorspiel traf unsere zweite Mannschaft auf die Reserve-Elf aus Liegau und kassierte eine unerwartet hohe Heimniederlage. Dabei waren unsere Jungs hoch motiviert in die Partie gegangen und begannen stark. Bereits nach fünf Minuten hätte unser Team in Führung gehen können. Nach Pass von Matthias Fraß haftete das Pech an den Schuhen von Andy Rudolph, der den Ball nach Alleingang an ein Schneehäufchen unfreiwillig abgeben musste. Natürlich hatten die Gäste bei fast dergleichen Situation das Glück das man braucht, was unserer Mannschaft seit Wochen fehlt und markierten nach Sololauf das 0:1 (11.). Nach dem Rückstand bestimmten Einsatz und Kampf die Szenerie, denn auf dem Untergrund musste Fußball gearbeitet werden. Trotz verteilten Spieles kam unsere Elf zu keinen klaren Einschussmöglichkeiten. Der Aufsteiger hingegen nutzte seine Chance effektiv und erhöhte auf 0:2 (32.). In der Halbzeitpause nahmen sich unsere Kicker viel vor und wollten mit aggressiverer Spielweise das Glück heraus kitzeln. Leider zerplatzten die Träume wie Seifenblasen, als die Liegauer per abgefälschten Schuss das 0:3 erzielten (46.). Die Moral ging wieder in den Keller und die Gäste agierten immer überlegener. In der Drangphase fiel dann folgerichtig das 0:4. Nachdem Keeper Erik Findeisen zweimal parieren konnte, fiel das Leder dem Gegner wieder vor den Schlappen und es war erneut geschehen (62.). Die Luft war beim SVK raus, obwohl Andy Rudolph noch ein Tor gelang. Doch der Referee annullierte den Treffer wegen einer Abseitsstellung (79.). Mit dieser erneuten Pleite bleibt man weiterhin Letzter und es wird in den kommenden Spielen nicht einfacher, da unten weg zu kommen. (ag)
WoKu-Liga 10. Runde
04.11.2007 SV Straßgräbchen : SV Königsbrück   1 : 2 ( 1 : 2 )

Nach den Pleiten der vergangenen Tage gab es für unsere erste Vertretung wieder einen Lichtblick am Ende des Tunnels und das in zweifacher Hinsicht. Zum einen ermöglichte der Dienstplan von Kapitän Kay Freudenberg diesmal seinen Einsatz. Zum anderen waren die Verletzungen von Jörn Hantzsche und Marko Kunath auskuriert, die durch ihr Mitwirken der Mannschaft wieder mehr Stabilität gaben. Auf den ungewohnten Hartplatz kamen die Hausherren zunächst einmal besser zurecht und verzeichneten erste Torgelegenheiten (5.,14.). Doch der erste durchdachte Angriff brachte unsere Elf in Front. Einen Pass von Rico Balzer verarbeitete Rico Schimmel effektiv, der die Kugel überlegt ins lange Eck schob (18.). Nur drei Minuten später wurde die Freude getrübt, als nach einem Missverständnis unserer Abwehr ein Straßgräbchener freistehend ausgleichen konnte – 1:1. Die Hausherren machten es unseren Jungs nicht sonderlich leicht und attackierten und störten immer wieder den Spielaufbau. Doch auch in der Offensive legten sich die Einheimischen ins Zeug und vergaben auch zwei gute Gelegenheiten (35.,36.). Die passende Antwort hatte schließlich Kay Freudenberg parat, der das Leder aus jenseits der 25 Meter Marke zum 1:2 im Tor versenkte (38.). Bis zur Pause passierte nach dem Führungstreffer nichts Wesentliches mehr. In der zweiten Halbzeit hatte der SVK die erste gefährliche Aktion. Nach Flanke von Roman Friedrich zog Kay Freudenberg sofort ab, doch der Torwart konnte zur Ecke abwehren (46.). Unser Team wollte noch mal nachlegen, jedoch der Gegner ließ den SVK nicht zur Entfaltung kommen. Vielmehr hatte der Gastgeber Zwingenderes zu bieten, doch sie fanden in Schlussmann Thilo Metzner ihren Meister (66.,70.,88.). Der SVK agierte in der Schlussphase zu passiv und hatte nur noch die drei Punkte im Sinn. Außer einem ungenauen Torschuss von Marko Kunath waren gefahrbringende Offensivaktionen Mangelware (89.). Letztendlich konnte sich unsere Mannschaft über den Auswärtssieg freuen und somit den Kontakt zur Spitzengruppe halten. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Jörn Hantzsche – Rico Balzer (ab 80. John Höger), Thomas Böhme, Roman Friedrich, Kay Freudenberg – Rico Schimmel, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 10. Runde
03.11.2007 SV Wiednitz-Heide : SV Königsbrück 2.  9 : 1  ( 3 : 0 )
Zum Samstagspiel in Wiednitz fand der SVK einen gut bespielbaren Rasenplatz vor, jedoch britisches Inselwetter ließ unsere Kicker unterm Strich mächtig alt aussehen. Wie schon im Vorjahr erzielten die Wiednitzer frühzeitig das 1:0 (8.), das aufgrund ganz guten Beginns unsererseits wie aus dem heiteren Himmel fiel. Da war sie wieder die Psycho-Blockade. Immer wieder Woche für Woche einen Rückstand hinterher zu laufen, zehrt immens am Nervenkostüm. Bevor unser Team den Rückstand so richtig begriffen hatte, lag die Kugel zum 2:0 im Netz. Nach einer halben Stunde hatte unsere Elf beim 3:0-Gegentreffer auch noch Pech, als das Leder nach Pressschlag im 16-er letztendlich im Tor landete. Die Hausherren lagen zur Pause klar in Front und bauten gleich nach Wiederbeginn ihre Führung auf 4:0 aus, nachdem sie die Angriffsbemühungen des SVK störten und einen blitzsauberen Konter erfolgreich abschlossen (47.). Sicherlich waren die Einheimischen mit ihrem extrem glatten Geläuf vertraut, doch mit den Bedingungen mussten alle Beteiligten vorlieb nehmen. Der SVK spielte gar nicht so schlecht, hatte sogar mit dem lange Zeit abwesenden Matthias Woschnack einen starken Offensivspieler in seinen Reihen, dem man allerdings den Trainingsrückstand anmerkte. Er hegte noch einmal Hoffnung beim SVK, als er nach Freistoßeingabe das 4:1 markieren konnte (62.). Jetzt war man auf die Antwort der Gastgeber gespannt, dessen Überlegenheit gar nicht so gravierend war. Die kam auch prompt und das 5:1 (68.) ließ jegliches Aufbäumen unserer Kicker im Keim ersticken. Das Fußball spielen wurde eingestellt und die Wiednitzer luden zum Schlachtfest ein. Auf der Speisekarte stand leider der SV Königsbrück, der sich zum Ende der Partie in Fünf-Minuten-Abständen weitere vier Gegentore abholte. (ag)
WoKu-Kreispokal-Viertelfinale
31.10.2007 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück   1 : 0

Der SV Königsbrück gratuliert dem SV Grün Weiß Schwepnitz zum Einzug ins Halbfinale. Die bessere und vor allem besser aufgestellte Mannschaft kam zu einem verdienten und ungefährdeten Sieg. Dabei hatten die Chemiker genug Chancen das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Doch entweder scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder am "SV Metzner", der schon allein das Eintrittsgeld wert war. Mit Wahnsinnsparaden entschärfte er todsichere Einschussmöglichkeiten. Für den angesetzten Clemens Betka fungierte unverhofft Thomas Kiesewalter als Pfeifenmann, der seiner Zunft mit vielen eigenwilligen Interpretationen von Spielszenen alle Ehre machte. Ganz schwache Leistung – Note 5. Zur Beruhigung der SVK-Fans, seine Pfeifkünste hatten keine Auswirkung auf das Endresultat. Nach der Niederlage in Crostwitz hatte auch diesmal Coach Thomas Krüger die Qual der Wahl, elf gesunde Akteure aufs Spielfeld zu schicken. Dabei konnte Rico Schimmel wieder mitwirken, der auf die Position von Marko Kunath rückte, der seit Sonntag die eh schon ellenlange Verletztenliste komplettiert. So war die defensive Grundausrichtung unserer Elf nur zu verständlich, die allerdings vergeblich auf einen Sturmlauf der Grün Weißen wartete. Verhaltene Aktionen des Favoriten erforderten keine gravierenden Gegenmaßnahmen. Die Hausherren tauchten zwar einige Male vorm SVK-Tor auf, doch richtig brenzlig wurde es noch nicht (4.,12.,13.). Die einzige große Chance in der ersten Hälfte hatten unsere Jungs nach Kopfball von Frank Schlotterbeck, der knapp das Ziel verfehlte (25.). Ansonsten operierte unser Team aus einer sicher stehenden Abwehr, ohne Torgefahr zu erzielen. Nach Fortsetzung der Partie wollte der SVK die Null so lang wie möglich halten. Doch die Gastgeber forcierten das Tempo und kamen jetzt zu vielen guten Tormöglichkeiten (47.,48.). Danach hatte der SVK einen Eckstoß, den Rico Schimmel per Kopf neben die Kiste abschloss (49.). Schließlich war es dann soweit, als die Grün Weißen nach Freistoßhereingabe zum verdienten 1:0 einnetzen konnten (56.). Die Entstehung des Freistoßes resultierte jedoch nach fragwürdiger Entscheidung des schwächsten Mannes auf dem Platz. Der machte wenig später mit seiner selbstdarstellerischen Art und Weise erneut von sich reden, als er Kapitän Thomas Böhme nach Monieren des Feldes verwies (62.). Allerdings war der Täter das eigentliche Opfer, weil er vorher von hinten übel umgetreten wurde und seinen Unmut deutlich bekundete. Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte der Mann in Schwarz nicht unbedingt in den Mittelpunkt rücken müssen. Von dieser Sorte Spielleiter gibt es in unseren Ligen leider nur wenige. Jedenfalls hatte es der SVK nun noch schwerer, etwas Konstruktives auf die Beine zu stellen. Die Kräfte beim Großteil unserer Akteure schwanden, so dass Schwepnitz zu glasklaren Chancen kam (63.,71.,73.). Den größten Bock leisteten sich die Hausherren in der 77. Minute, als sie aus drei oder waren es vielleicht nur zwei Meter Torentfernung, die Kugel an Torwart Thilo Metzner nicht vorbei bekamen. Unsere Jungs waren schon längst mausetot und gestatteten den Chemikern noch zwei Alleingänge, die sie kläglich versiebten. Sicherlich brachte der an diesem Tag Weltklasse haltende Metzner die Sol(o)isten zum Erzittern, als sie allein auf ihn zusteuerten (80.,90.). Alles in allem ein einkalkuliertes Ausscheiden des SVK, der bestrebt ist, sein Lazarett endlich aufzulösen. Die Schwepnitzer sollten sich bewusst sein, nichts Großartiges geleistet zu haben, sondern gegen eine verstärkte zweite Königsbrücker Mannschaft erwartungsgemäß gesiegt zu haben. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Jens Scherpe (ab 34. Matthias Fraß), Erik Merz – Paul Krönert, Rico Balzer, Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, John Höger – Rico Schimmel

WoKu-Liga 9. Runde
28.10.2007 SG Crostwitz 1981 : SV Königsbrück   1 : 0 ( 0 : 0 )

Mit einer Verlegenheitself reiste unsere erste Mannschaft ins Sorbenländle und konnte die bestehende Talfahrt nicht stoppen. Ohne sechs Stammspieler (Kay Freudenberg, Jörn Hantzsche, Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marko Fritsche, Rico Schimmel) und mit nur einem Wechsler hatte Trainer Thomas Krüger wenig Alternativen eine siegorientierte Elf aufs Feld zu schicken. Vielmehr legte man sich auf Torverhinderung fest, um mit einigen guten Spielzügen eventuell zum Erfolg zu kommen. Die Anfangsoffensive der Hausherren überstand der SVK unbeschadet, weil Schlussmann Thilo Metzner hellwach agierte (5.,7.). Beim zweiten Vorstoß der Crostwitzer klärte er sogar mit der Hacke zur Ecke. Danach verflachte die Partie und beide Abwehrreihen dominierten. Die Partie fand ausschließlich zwischen den Strafräumen statt und Tormöglichkeiten waren Mangelware. Fast wäre Thomas Böhme ein Treffer geglückt, nachdem der Crostwitzer Torhüter seinen Schuss durch die Beine rutschen ließ, jedoch das Leder noch rechtzeitig zu fassen bekam (20.). Der weitere Spielverlauf ist kurz erzählt, da beide Mannschaften jegliches Risiko scheuten. So plätscherte die Partie auch nach Wiederanpfiff genauso wie in Halbzeit eins dahin und riss keinen der Zuschauer von den Sitzen. Die Gastgeber verbuchten zwar leichte Vorteile im Angriffsspiel, doch unsere Jungs fanden mit fortschreitender Spielzeit immer besser in die Partie. Leider fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft, so dass es keine klaren Einschussmöglichkeiten gab. Auch den Crostwitzern fiel sehr wenig ein und beide Teams richteten sich allmählich auf einen torlosen Ausgang ein. Gern hätte man noch von einigen vorzeigbaren Szenen berichtet. Doch es gab keine, sondern nur noch eine tragische eines indirekt Beteiligten. Der ansonsten fehlerfrei leitende Matthias Grundmann avancierte kurz vor Abpfiff zum Spielverderber für unsere Elf. Nach Pressschlag zwischen Marco Schütze und einem Crostwitzer kam der einheimische Spieler im Strafraum zu Fall. Völlig überraschend entschied der Lichtenberger Schiedsrichter auf Strafstoß. Den sorbischen Sportfreunden war dieses Geschenk selber peinlich, doch solch eine Siegchance konnten sie nicht ausschlagen und trafen demzufolge zum 1:0-Endstand (88.). Auch am Reformationstag ist noch leider keine Entspannung der Personalsituation vorauszusehen, so dass unsere Mannschaft zum bevorstehenden Pokalfight in Schwepnitz nur eine Außenseiterrolle einnimmt. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Jens Scherpe – Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Rico Balzer, Matthias Fraß (ab 70. Roman Friedrich) – Marko Kunath, Werner Eckardt

EWAG-Kamenz-Klasse 9. Runde
SV Königsbrück 2.  : SV Haselbachtal 2.  2 : 2  ( 0 : 1 )
Aktuelle Tabelle
Nach den Misserfolgen der letzten Wochen gelang unserer zweiten Vertretung ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten etwas Zählbares. Obwohl die Gäste mit einigen aussortierten Spielern des Bezirksklassekaders gut bestückt waren, sah man ihnen die Tabellenposition nicht an. Unsere Jungs schickten sich an die verfluchte Glücklosigkeit zu beenden und machten von Anfang an ein ordentlich anzuschauendes Match. Die erste halbe Chance hatte Andy Rudolph per Kopf (9.), ehe Torwart Erik Findeisen immer mehr ins Blickfeld rücken musste. Einen gefährlichen Drehschuss der Gäste pflückte unser Keeper sensationell aus dem Torwinkel (13.) und bewahrte seiner Elf einen frühzeitigen Rückstand. Etwas später verpasste John Höger eine Flanke von David Aue. Der Schuss des am langen Pfosten lauernden Andy Rudolph wurde zur Ecke geblockt, die der gleiche Spieler mit einem herrlichen Kopfball knapp neben den Pfosten abschloss (17.). Danach parierte Erik Findeisen einen Kopfball in großem Stil (20.), jedoch konnte er bei der nächsten Aktion der Haselbachtaler den Gegentreffer zum 0:1 nicht verhindern (27.). Nach dem Rückstand hatte dann unsere Elf psychologisch mächtig zu knabbern und rettete sich erst einmal in die Halbzeitpause. Durch das Trainergespann Kappler/Meißner geistig gestärkt, stellte sich die Belohnung der Bemühungen ein. Nach einer Ecke lenkte der Gäste-Torwart den Kopfball von Andy Rudolph an die Lattenunterkante und Sven Eichler drückte im Nachsetzen das Spielgerät zum verdienten 1:1 über die Torlinie (48.). Unser Team spürte, dass heut eventuell etwas geht und hatte nach Freistoßknaller von David Aue Pech, der ganz knapp am Dreiangel vorbei flatterte (54.). Die obligatorische Schwächephase des SVK nahm nach sechzig Minuten Konturen an und man ließ den Gegner besser ins Spiel kommen. Dabei erwischte der fehlerfrei haltende Erik Findeisen einen sehr guten Tag und zog den Gästen mit unglaublichen Paraden den Zahn (69.,71.,78.). Unsere Mannschaft war schon körperlich k.o. und geriet daraufhin logischerweise mit 1:2 in Rückstand, da der Kontrahent nicht am Torschuss gehindert wurde (82.). Doch wie sich unsere Jungs noch einmal aufrappelten und die letzten Körner investierten, war aller Ehren wert. So fiel der Ausgleich kurz vor Ultimo völlig verdient, als Sven Eichler die Kugel vor das Tor schlug und David Aue im zweiten Versuch zum umjubelnden 2:2 Ausgleich einnetzte (88.). (ag)
WoKu-Liga 8. Runde
21.10.2007 SV Aufbau Deutschbaselitz : SV Königsbrück   3 : 0 ( 1 : 0 )
"Und täglich grüßt das Murmeltier", nach diesem Motto fährt der SV Königsbrück nun schon seit Jahren nach Deutschbaselitz und kehrt jedes mal ohne zählbaren Erfolg wieder. Man sollte sich mal überlegen, ob es sinnvoller wäre die Punkte in Zukunft per Post an die "Randkamenzer" zu senden denn preiswerter erscheint dies allemal. Auch diesmal galt es für das Trainergespann eine Personallotterie zu bewältigen saßen doch mit W. Eckhardt und T. Löwe zwei Spieler auf der Bank, die kurz vorher noch ein volles Spiel im Reserveteam absolvierten. Obwohl dies ein sehr trauriger Aspekt ist, kann und darf dies auch diese Woche keine Ausrede für einen enttäuschenden und emotionslosen Spielbeginn der Königsbrücker Anfangself sein. Der Gastgeber übernahm von Anfang an die Initiative und überzeugte durch sehr gut vorgetragenen Tempofußball. Die Gästeabwehr um Libero D. Hoyer stand sofort unter Druck und konnte gute Einschussmöglichkeiten der Einheimischen nicht verhindern. So musste D. Hoyer nach einem Eckball schon nach drei Minuten für seinen geschlagenen Keeper Metzner auf der Linie retten. Im Minutentakt erspielten sich die Mannen um die Routiniers M. Neumann und J. Fauteck sehr gute Chancen und so war es dann auch in der 18.min so weit dass es das erste mal klingelte. Ein völlig überflüssiges Hoyer Foul wurde zurecht mit Strafstoß bewertet und Fauteck netzte zur verdienten Führung ein. Das erste Lebenszeichen der Gäste kam durch F. Schlotterbeck der eine Flanke nicht verwerten konnte. Kurz vor der Pause dann DIE Riesenchance zum Ausgleich jedoch scheiterte J. Hantzsche per Kopf am großartig reagierenden Keeper Minkwitz. Verdient wäre der Ausgleich allemal gewesen denn der Gastgeber musste nach gut einer halben Stunde dem sehr hohen Anfangstempo Tribut zollen und ließ somit den SVK etwas besser aussehen. Trotzdem erkannte der Außenstehende Parallelen zum letzten Spiel als der Gegner so wie heute einen weitaus intensiveren und schnelleren Fußball spielte.

Zur zweiten Hälfte kam dann der erste Wechsel nachdem Mittelstürmer J. Hantzsche leider verletzt passen musste. Hoffnung keimte dann auch auf denn der Gast hatte sich entschlossen das eigene Offensivspiel etwas zu verstärken. Der eingewechselte W. Eckhardt versuchte es in der 47.min mit einem Knaller aus 16m, verfehlte das Ziel jedoch denkbar knapp. Mitten in diese erste Druckphase dann die Ernüchterung als ein Deutschbaselitzer Stürmer ein Solo startete und unhaltbar mit der Pieke zum 2:0 vollendete. Der Gast war damit schwer getroffen und erholte sich von diesem Treffer nicht mehr. Planloses Spiel aus der eigenen Abwehr verbunden mit einer Reihe unnötiger Fehlpässe stärkten vielmehr die Einheimischen die allerdings immer wieder am eigenen Unvermögen oder am starken Torhüter T. Metzner scheiterten. Von einem Aufbegehren war leider nichts zu spüren obwohl Trainer Krüger mit T. Löwe noch einen zusätzlichen offensiven Akteur aufs Feld schickte. Mehr als verzweifelte Fernschüsse von K. Freudenberg und T. Löwe brachte man leider nicht zu Stande. In der 81.min dann die endgültige Entscheidung als der Gastgeber auf 3:0 erhöhte indem man die Abwehr mit einem einfachen Doppelpass ziemlich alt aussehen ließ.

Hatte die Spielwendung in vergangener Woche noch ein glückliches Ergebnis beschert so musste man die heutige klare Niederlage neidlos anerkennen. Genau so klar muss man aber auch akzeptieren, dass der SV Königsbrück in dieser Form nur sehr wenig im oberen Tabellendrittel zu suchen hat. Dass man weitaus besser Fußball bieten und spielen kann hat man schon bewiesen und es wird wichtig sein, dies in den kommenden schweren Auswärtsaufgaben in Meisterschaft und Pokal wieder abzurufen. Viel Glück dabei und Kopf hoch Männer!!!!!!(TL)

SVK: T.Metzner, D.Hoyer, E.Merz, J.Scherpe, M.Schütze, R.Balzer (ab 63.min T.Löwe), K.Freudenberg, F.Schlotterbeck (ab 78.min S.Meißner), T.Böhme, J.Hantzsche (ab 46.min W.Eckhardt), R.Schimmel

EWAG-Kamenz-Klasse 8. Runde
SV Aufbau Deutschbaselitz 2. : SV Königsbrück 2.   5 : 1  ( 3 : 0 )
Am Sonntag war unsere zweite Vertretung in Deutschbaselitz zu Gast. Und wie es als Gast so üblich ist, bringt man Gastgeschenke mit. Die 2. Mannschaft des SVK tat dies 45min in Form von friedlichem gewähren lassen und mindestens einem Meter Sicherheitsabstand zum Gegenspieler. So war es nicht verwunderlich das es nach 10min 1 zu 0 stand, obwohl in diesem Fall der gastgebende Linienrichter eine abseitsverdächtige Position des Stürmers vom Großteich übersah. Danach wurde es ein Spiel, was den Namen Fußball nicht verdiente. Beide Seiten hatten mehr mit dem rutschigen Rasen und dem daraus resultierenden schnellen Bällen zutun, als Mitspieler zusuchen und Fußball zuspielen. Es dauerte bis zur 32min als es wieder zu einer guten Szene kam. Aber auch diesmal war die SVK-Defensive Mittelpunkt. Aufgrund von Schuhwerk, was den Namen nicht verdient, kam es zur zweiten großen Chance von Deutschbaselitz und auch zum zweiten Tor. Findeisen der bis dahin kaum geprüft wurde, holte die Kugel zum wiederholten Mal aus dem Netz. Den Schlusspunkt in Halbzeit 1 setzte wiederum der SVK und auch diesmal kam es zum Gegentor. Im Aufbauspiel wurde der vorher gut erkämpfte Ball verloren und die Hintermannschaft ausgekontert. Zum Glück kam die Halbzeit.

Das Trainergespann Kappler/Meißner stellte um und brachte mit Just den dritten Akteur, welcher problemlos im AH-Betrieb mitspielen könnte. Doch die Umstellung erzielte Wirkung. Ab der 46min wurde in den Reihen des SVK Fußball gespielt und gekämpft! Die erste gute Kombination über Reschke, Eckhardt und Rudolph brachte auch den Anschlusstreffer. Deutschbaselitz vergaß weiter Fußball zu spielen und Königsbrück begann damit. So wurden in den folgenden Minuten durch Löwe, Kappler, Reschke und Krönert mehrere Chancen erarbeitet, welche aber leider keinen Torerfolg brachten. Erst in der 86min stellte sich dieser ein, wo der SVK bilderbuchmäßig ausgekontert wurde und es 4 zu 1 stand. Den Abschluss setzten wiederum die Großteichkicker, als in der 90min mit einem Sonntagsschuss der Endstand von 5 zu 1 besiegelt wurde.Fazit: Ohne Kampf und Einsatz über 90 min ist kein erfolgreiches Fußballspiel zu bestreiten.

WoKu-Liga 7. Runde
14.10.2007 SV Königsbrück : FV Ottendorf-Okrilla 05    2 : 2 ( 0 : 2 )
Wenn sich die beiden Tabellenersten in einem direkten Duell gegenüber stehen, erwartet sogar der neutralste Zuschauer unter den Fans ein mit Spannung geladenes und vielleicht sogar hochklassiges Match. Was dann aber an diesem herrlich sonnigen Oktobertag von beiden Teams geboten wurde, konnte niemanden der zahlreich erschienenen Zuschauer erfreuen. Zumindest die einheimischen Beobachter wurden von ihrem Team 70 Minuten lang bitter enttäuscht. Dafür sollten auch die Personalprobleme nicht als Ausrede dienen obwohl Trainer Krüger mit Freudenberg, Plunert, Merz und Metzner immerhin vier Defensivspezialisten ersetzen musste. Im ersten Durchgang ließ der Gastgeber jegliche notwendige Aggressivität und Laufbereitschaft vermissen so dass reihenweise Fehlabspiele, Unkonzentriertheiten und verlorene Zweikämpfe zu Buche standen. Dem Gast aus Ottendorf wurde es wie schon im letzten Aufeinandertreffen in Königsbrück sehr leicht gemacht. Außerdem spulte der FVO clever sein Pensum ab und erzielte mit schnellem Umkehrspiel Wirkung beim Gastgeber. Gedanklich schienen die Spieler immer einen Schritt voraus und nutzten dann auch die sich erarbeitenden Chancen. Folgerichtig musste SVK Torhüter Metzner in Halbzeit eins zwei bittere Pillen schlucken und der Gast führte völlig verdient. Eigene Torchancen waren Mangelware und Aussicht auf Besserung für Durchgang zwei gab es nur bei den kühnsten Optimisten denn Sturmführer M. Kunath erwies seinem Team einen Bärendienst indem er für Reklamieren des Feldes verwiesen wurde. Die Mannschaftskasse wird’s freuen….

Es muss laut gewesen sein in der Kabine der Gastgeber denn es schien, dass man sich noch etwas vorgenommen hatte. Allerdings war beim SVK auch weiterhin vom spielerischem Element sehr wenig zu sehen. Anders die Gäste, die bei einem Freistoß und einer Einzelaktion von S. Großmann den Sack hätten zubinden können ja eigentlich müssen. In der 70.min dann endlich der Anschlusstreffer als R. Schimmel ein Zuspiel in den Winkel jagte. Jetzt erwachte beim SVK die Kampfesmoral und man sah sich dem Gast plötzlich in Augenhöhe. Trainer Krüger wechselte mit S. Meißner einen Mann ein, der allein mit seiner ihm eigenen Spielweise für Unordnung im Ottendorfer Spiel sorgte. Nun war endlich DER Dampf im einheimischen Spiel den man für ein Spitzenspiel benötigt. Königsbrück hatte gute Ausgleichschancen doch weder J. Hantzsche per Kopf, W. Eckhardt und R. Schimmel konnten die Pille über die Linie drücken. In der Nachspielzeit dann endlich doch noch der fällige und umjubelte Treffer als sich Geburtstagskind T. Böhme am linken Flügel durchsetzte, die Kugel in die Mitte spielte und W. Eckhardt vom "Luftloch" des Gästeliberos profitierte und einnetzte. Somit blieb es am Ende bei der gerechten Punkteteilung wobei man sich im Ottendorfer Lager sicher ärgern wird und die Frage stellen muss warum man das Match nicht frühzeitig entschieden hat. Beim Gastgeber werden die eher unansehnlichen siebzig Minuten Thema der Auswertung sein denn dass es besser geht, bewiesen die letzten Minuten, als eine kämpferische Leistungssteigerung eines jeden wenigstens noch einen Punkt sicherte. (TL)

EWAG-Kamenz-Klasse 7. Runde
SV Königsbrück 2. : FV Ottendorf-Okrilla 05 2.   2 : 4 ( 2 : 1 )
Unsere zweite Mannschaft hatte heute die zweite Vertretung vom FV Ottendorf-Okrilla zu Gast. Es wurde ein munteres Spiel mit Torgelegenheiten und Toren auf beiden Seiten. Nachdem die ersten Minuten mit Abtasten verstrichen, ging es nach 6 min mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff der Hausherren los. Matthias Fraß und Sven Rentsch spielten Werner Eckhardt frei, dieser verzog knapp. Doch 5min später war es soweit, Freistoß durch den Kapitän Jens Scherpe, dieser findet Sven Eichler, welcher im FVO-Strafraum mutterseelenallein und in aller Ruhe zur Führung einköpfen kann. In der 18min war es der zweite gute Angriff, welcher aus heiterem Himmel das 2:0 bescherte. Matthias Fraß setzte sich nach sehr guten Zuspiel von Sven Rentsch durch und netzte aus 12m ein. Danach waren die Gäste munter und fingen ihrerseits an mit Fußball spielen. So war es dem Geschick und der Routine des letzten Mannes Thomas Löwe zu verdanken, dass die Null weiterhin von Bestand war. Auch Keeper Findeisen war auf der Höhe und parierte zweimal gut. Doch in der 29min konnte auch er nur hinterher- und zuschauen wie der Ball an den Pfosten sprang und von dort wieder ins Spielfeld zurück. Glück gehabt. Aber 1min später war es soweit. Nach einem Gewühl im 16er viel der Anschlusstreffer, welchem eine fragliches, nicht geahndetes Foulspiel am SVK-Schlussmann voraus ging. Es war leider nicht die letzte schwer nachvollziehbare Aktion des Mannes in schwarz! Danach war wieder die Königsbrücker Mannschaft an der Reihe, wobei sich dort insbesondere Matthias Fraß, Sven Eichler und Werner Eckhardt auszeichneten. Nach der Halbzeitpause waren es dann die Gäste, welche mit mehr Schwung aus der Kabine kamen. Folgerichtig und nicht unverdient viel auch in der 55min der Ausgleich, als ein FVO-Akteur aus 17m unhaltbar einnetzte. Nun versuchte Königsbrück mit Kampf und Moral wenigstens einen Punkt zu retten. Doch in der 68min war auch dieses Ziel in weite Ferne gerückt, aus 8m köpfte ein Ottendorfer unbedrängt und unhaltbar zur Führung ein. Nun gab es bei den Hausherren nur noch eines, alles nach vorn. Dies wurde auch in Form von Thomas Löwe und Paul Krönert umgesetzt. Doch etwas Zählbares sprang nicht mehr heraus. Ottendorf zog sich zurück, verteidigte gut und setzte in der 85min mit einem gut zu Ende gespielten Konter den Schlusspunkt unter eine Partie welche nicht so klar war, wie das Ergebnis vermuten lässt.
WoKu-Kreispokal-Achtelfinale
07.10.2007 SV Liegau-Augustusbad 2. : SV Königsbrück   1 : 4 ( 0 : 1 )

Im Achtelfinale des WoKu-Kreispokals fuhr unsere Mannschaft einen standesgemäßen Sieg ein. Aber wie es das Ergebnis ausdrückt, sah es lange Zeit nicht danach aus. Die Einstellung unserer Kicker zu Spiel und Gegner waren eher mangelhaft. Vielleicht fiel auch die Führung durch einen Kopfballtreffer von Marko Kunath zu zeitig – 0:1 (6.). Denn von da an wollte der SVK alles im Schongang erledigen. Jedoch mit Standfußball war den Gastgebern nicht beizukommen, die ohne Mühe das Königsbrücker Aufbauspiel, sofern man überhaupt davon sprechen konnte, unterbanden. Der Außenseiter sorgte am Anfang der Begegnung dafür, dass Torwart Thilo Metzner zweimal dazwischen gehen musste (4.,11.). Danach wurde das Match nicht gerade besser. Werbung für Fußball sieht ganz anders aus. Als dann Kay Freudenberg einen Freistoß aus halblinker Position vors Tor brachte, ballerte Jörn Hantzsche mit dem "falschen" Fuß daneben (23.). Eine Minute später hatte Liegau nach einem kapitalen Fehler von Libero Denis Hoyer die Ausgleichchance, doch auf Keeper Thilo Metzner war schließlich Verlass – gehalten. Die nächsten SVK-Aktionen verzeichnete Spielführer Kay Freudenberg, dessen Schüsse am Kasten vorbei strichen (28.,36.). Bald darauf spielte der Kapitän einen genialen Ball auf Jörn Hantzsche, der unerklärbar den Torschuss "verweigerte" (39.). Bis zum Pausenpfiff ließ der SVK jede spielerische Linie vermissen, was auch die Verantwortlichen in der Kabine lautstark verkündeten. Das schnelle 0:2 (48.) nach Wiederanpfiff ließ eine Besserung vermuten, aber das erwies sich als Trugschluss. Zumal unser Team auch nur indirekt am Treffer beteiligt war, denn diesen erzielten die Einheimischen selbst. Ab diesem Zeitpunkt hatte der Favorit seine schlampige Phase, sparte an allen Ecken an der Laufarbeit und überließ den Liegauern die Initiative. Folgerichtig fiel der 1:2 Anschlusstreffer (51.), nachdem zuvor Torhüter Thilo Metzner schon einmal retten musste. Weiterhin herrschte Unordnung im Spiel des SVK und man hatte Glück bei einem abgefälschten Schuss der Hausherren (62.). Nach erneutem Luftloch unserer Abwehr hatte der Außenseiter die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch wieder verfehlte ein Schuss das SVK-Gehäuse nur ganz knapp (75.). Unsere Elf spielte schlechten Fußball und kam zum 1:3, wie die Jungfrau zum Kind. Eine Eingabe von Rico Schimmel bugsierte Werner Eckardt vors Tor, wo die Kugel unter Mithilfe der Liegauer Abwehr Marko Kunath auf dem Fuß landete, der aus Nahdistanz vollenden konnte (77.). Die Hausherren, die unserer Mannschaft bis dato erfolgreich Paroli boten, stellten den Widerstand ein. So konnte Marko Kunath mühelos durch deren Deckung spazieren und zum 1:4 einnetzen (80.). Ein Pokalspiel mit gutem Ausgang, jedoch unansehnlichem Charakter. Zum Spitzenspiel gegen Ottendorf wird und muss unsere Elf ihr wahres Leistungsvermögen abrufen. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Sven Herrmann (ab 41. Werner Eckardt), Erik Merz – Rico Balzer, Kay Freudenberg, Frank Schlotterbeck, Rico Schimmel – Jörn Hantzsche, Marko Kunath (ab 82. Paul Krönert)

EWAG-Kamenz-Klasse 6. Runde
06.10.2007 TSV Pulsnitz 1920 2. : SV Königsbrück 2.   2 : 1 ( 1 : 1 )
Am letzten Spieltag fiel diese Begegnung wegen Unbespielbarkeit des Platzes sprichwörtlich ins Wasser. Doch bereits am hiesigen Pokalwochenende, bei denen beide Mannschaften nicht mehr im Wettbewerb stehen, konnte das Spiel nachgeholt werden. Unser Team war ganz ordentlich "bestückt" und ging frohen Mutes in die Partie. Anfänglich agierte der SVK zerfahren und brauchte eine reichliche Viertelstunde, um mit dem Rasenplatz klarzukommen. Doch dann sah das Spiel unserer Kicker gar nicht so übel aus. Eine Eingabe von Roman Friedrich vergab Werner Eckardt nur knapp (11.). Nach zwanzig Minuten dann ein identischer Angriffszug, doch diesmal verpasste Werner Eckardt nach Pass von Frank Schlotterbeck. Von den Hausherren war erstaunlicherweise nicht viel zu sehen und folgerichtig gelang dann wenig später die SVK-Führung. Nachdem Tillmann Lösche das Leder an der Mittellinie eroberte, verwertete Rico Schimmel dessen Anspiel zum 0:1. Sein Schuss landete halbhoch im langen Eck (24.). Der Gastgeber versuchte alles Mögliche, doch unsere aufmerksame Defensive agierte gut. Ehe der Pausenpfiff erhallte, verlor unser Team im Spielaufbau den Ball und die Pulsnitzer erzielten über nur zwei Stationen das schmeichelhafte 1:1 (44.). Auch im zweiten Durchgang verlief das Geschehen weiterhin ausgeglichen, obwohl der TSV optisch überlegen schien. Unsere Elf investierte viel Kraft, die sie mit fortwährender Spieldauer immer mehr verließ. Trotzdem war der Punkt zum Greifen nah, ehe eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung die Niederlage einleitete. Als zwei Verteidiger unserer Elf verletzt am Boden lagen, ließ der Referee die Partie weiter laufen. Die momentane Überzahl nutzten die Pulsnitzer eiskalt aus und es stand plötzlich 2:1 (81.). Der SVK bäumte sich noch einmal auf, leider ohne Erfolg. Trotzdem ein Kompliment der Elf für die recht ordentliche Vorstellung. (ag)
WoKu-Liga 6. Runde
30.09.2007 SG Oßling/Skaska : SV Königsbrück  1 : 2 ( 1 : 1 )

Da der bisherige Spitzenreiter Ottendorf am Vortag patzte, konnte der SVK mit einem Sieg die Tabellenführung erobern. Dabei begann alles gar nicht optimal. Duplizität der Ereignisse, denn genau wie in der Vorsaison geriet unsere Elf frühzeitig in Rückstand. Mit einem Sonntagschuss in den oberen Torwinkel (4.) beschmutzten die Hausherren die weiße Weste von Torwart Thilo Metzner, der bis dato 453 Punktspielminuten seinen Kasten sauber hielt – 1:0. Schon im Vorfeld der Partie war allen klar, dass der Gang nach Oßling kein Zuckerlecken würde. Zudem erschwerte der Dauerregen der vergangenen Tage die Mission "Eroberung Tabellenspitze", denn der ohnehin schon holprige Rasen war zudem noch sehr tief. Kämpfertugenden waren gefragt und unser Team nahm auch den Kampf an. Bei Möglichkeiten von Marko Kunath (8.,12.) und Kay Freudenberg (9.) fehlte es noch an der Feinjustierung. Ebenso in der 25.Minute, als Marko Kunath von der Mittellinie zum Sololauf ansetzte, dessen Schuss leider nur Bekanntschaft mit dem Aluminium schloss. Die Oßlinger waren zwar der Außenseiter, doch machten sie es unseren Jungs sehr schwer. Trotz alledem hatte unsere Elf die torgefährlicheren Aktionen zu verzeichnen. Nach einem Eckstoß von Rico Balzer verfehlte ein Gewaltschuss von Kapitän Kay Freudenberg das gegnerische Gehäuse nur denkbar knapp (34.). Wenig später versuchte es unser Spielführer mit viel Gefühl, setzte zum Schlenzer an und die Kugel senkte sich über den Keeper ins Netz – 1:1 (35.). Die SVK-Abwehr agierte bis zum Halbzeitpfiff äußerst aufmerksam und ermöglichte dem Gastgeber kaum klare Einschussmöglichkeiten. Dies änderte sich nach Wiederanpfiff, denn ein Missverständnis in unsere Deckung ermöglichte den Einheimischen die Führung. Zum Glück schoss der Oßlinger Angreifer freistehend übers Tor (49.). Kurz darauf erschraken die Gastgeber nach einem Luftloch unserer Verteidigung und brachten nur ein Kullerball gen SVK-Gehäuse zustande (53.). Nachdem Jörn Hantzsche eine Torchance unkonzentriert versiebte (56.), musste im Gegenzug Schlussmann Thilo Metzner eingreifen und boxte eine sich gefährlich senkende Eingabe über die Querlatte (58.). Als die Partie sich zu wenden drohte, schlug dann unsere Mannschaft eiskalt zu und ging durch einen Kopfballtreffer von Jörn Hantzsche in Führung – 1:2 (65.). Nun hatte der SVK wieder Oberwasser. Marko Kunath vergab unglücklich zwei gute Torgelegenheiten (70.,74.) und etwas später hielt der einheimische Torhüter einen Schuss von Jörn Hantzsche (85.). Kurz vor Ultimo bediente Kay Freudenberg den ständigen Unruheherd Marko Kunath, dessen Schuss abgefälscht wurde und nur ganz knapp das Tor verfehlte (88.). Ein letztes Mal versuchten sich die Hausherren am Ausgleichstreffer, doch der Kopfball strich übers Gebälk (90.). Trotz aufopferungsvoller Gegenwehr mussten sich die Oßlinger einer unglücklichen Niederlage fügen, ohne den letzten Endes doch verdienten Sieg des Favoriten in Frage zu stellen. Aufgrund eines kraftraubenden Arbeitssieges bleiben die Krüger-Schützlinge als einzige Elf der Liga ungeschlagen und verweilen nun auf der angenehmen Seite der Tabelle. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Marko Fritsche, Jörn Hantzsche – Kay Freudenberg, Thomas Böhme (ab 71. Sven Herrmann), Frank Schlotterbeck (ab 32. Erik Merz), Rico Balzer – Rico Schimmel, Marko Kunath

WoKu-Liga 5. Runde
23.09.2007 SV Königsbrück : SV Laußnitz 4 : 0 ( 1 : 0 )

Vor über 250 Zuschauern ging zum x-ten Mal das altehrwürdige Derby beider Kontrahenten über die Bühne. Der Wettergott hatte alles perfekt angerichtet, so dass man nur noch auf ein gutklassiges Spiel der Akteure hoffen durfte. Nach zähem Beginn und längerer Abtastphase dauerte es eine reichliche Viertelstunde bis zur ersten erwähnenswerten Aktion. Dabei spitzelte Jörn Hantzsche das Leder am Kasten vorbei (14.). Danach scheiterte Marko Kunath, dessen Schuss die Laußnitzer Deckung blockte (18.). Und wiederum kam der SVK in Ballbesitz, dem darauf ein Tor des Monats folgte. Kay Freudenberg nahm sich aus dreißig Meter ein Herz und jagte die Kugel mit Urgewalt an die Lattenunterkante, wovon das Leder zum 1:0 im Kasten einschlug (19.). Dieses Traumtor weckte bei unserer Elf Lust auf mehr. Von da an spielte der SVK seinen Gegner regelrecht an die Wand und vergab glasklare Einschussgelegenheiten. Nach Flanke von Kay Freudenberg wurde Erik Merz im letzten Moment beim Einköpfen gehindert (21.). Der Nachschuss von Thomas Böhme strich dann knapp übers Gebälk. Zwischenzeitlich verfehlten die Gäste das SVK-Gehäuse (24.). Danach erkämpfte sich Erik Merz das Leder und zog ab – daneben (27.). Nach einem Einwurf zimmerte Kay Freudenberg die Kugel aufs kurze Eck – gehalten. Im Nachsetzen scheiterte Marko Kunath aus spitzem Winkel am noch am Boden liegenden Torwart (29.). Danach brach Thomas Böhme am rechten Flügel durch, bediente Rico Balzer, der die Kugel auf Marko Kunath weiter leitete. Dem fehlte allerdings ein Schritt zur Torvollendung (34.). Unser Team spielte bärenstark, doch beinah wäre man für die schlechte Chancenverwertung bestraft worden. Ein Abstimmungsproblem in unserer Deckung konnte der Ex-Königsbrücker Ulrich nicht nutzen, als er den Ball zum Glück über das Tor nagelte (40.). Unsere Elf marschierte unbeeindruckt weiter nach vorn und hatte durch Jörn Hantzsche und Marko Kunath die nächsten Chancen (43.). Noch vor der Pause vergab der SVK die wohl größte Tormöglichkeit. Eine Eingabe von Thomas Böhme verpasste Marko Kunath im Sturmzentrum, doch aus dem Rückraum schoss Erik Merz unbedrängt am Kasten vorbei (44.). Danach war Halbzeit und die Laußnitzer konnten mit diesem Zwischenergebnis hoch zufrieden sein. Was noch im ersten Durchgang unseren Jungs verwehrt blieb, gelang schließlich in der zweiten Halbzeit. Eine Flanke von Thomas Böhme beförderte die Gästeabwehr aus dem Strafraum. Kay Freudenberg nahm die Kugel direkt und jagte diese zum hochverdienten 2:0 ins lange Eck (51.). Unser Team hatte alles im Griff und ließ sehr wenig zu. Kamen die Laußnitzer einmal in Schussposition, wurden deren Schussversuche erfolgreich geblockt (54.,58.). Der SVK war dennoch weiterhin obenauf und setzte in der Partie die Akzente. Einen langen Ball der Laußnitzer Abwehr beförderte Libero Denis Hoyer postwendend in die Gegenrichtung. Marko Kunath schaltete am schnellsten und vollendete nach Alleingang auf 3:0 (65.). Mit dem Vorsprung im Rücken nahm unsere Mannschaft das Tempo aus dem Spiel und genehmigte dem Ortsnachbar mehr Handlungsfreiheit. Doch ein Schuss von Rüthrich (71.) und ein Kopfball von Ulrich (73.) ließen Keeper Thilo Metzner kalt, der erneut wieder großartig seine Kiste sauber hielt. Unsere Jungs legten noch eins drauf und demontierten ihren Gegner vollends. Einen weiten Abschlag von Denis Hoyer nahm Marko Kunath auf, spazierte durch die gegnerischen Reihen und hämmerte das Spielgerät knallhart ins Eck – 4:0 (83.). Der Widerstand der Gäste war schon längst gebrochen, die bei weiteren vergebenen Chancen durch Rico Schimmel (87.) und Roman Friedrich (89.) mehr als glimpflich davon kamen. Alles in allem ein verdienter Erfolg des SVK, der anhand der vielen verpassten Einschussmöglichkeiten hätte höher ausfallen können. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche (ab 69. Rico Schimmel), Marko Schütze, Sten Plunert (ab 63. Frank Schlotterbeck) – Erik Merz, Rico Balzer, Kay Freudenberg, Thomas Böhme (ab 82. Roman Friedrich) – Jörn Hantzsche, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 5. Runde
SV Königsbrück 2. : SG Nebelschütz 2.   0 : 4 ( 0 : 1 )
Unsere zweite Mannschaft hatten die verlustpunktfreien Nebelschützer zu Gast und kassierten eine deftige Klatsche. Kulminationspunkt der Partie war die fünfte Spielminute, als der letzte Mann Dirk Trautmann einen Gegenspieler per Trikotvergehen zu Fall brachte und folgerichtig die Rote Karte sah. Eine lange Zeit in Unterzahl stand unserer Mannschaft bevor, die sich letztendlich der Übermacht beugen musste. Zunächst war man noch mit dem Glück im Bunde, als die SG frei vorm Kasten daneben ballerte (10.). Wenig später nahm das Unheil seinen Lauf. Nach Gestochere im 16-er trafen die Gäste frühzeitig zum 0:1 (14.). Der SVK gab sich längst nicht geschlagen und erarbeitete sich mit dem Mut der Verzweiflung einige gute Chancen. Zunächst verpasste Thomas Löwe per Kopf (16.), dann kam Matthias Fraß nach einer Eingabe einen Schritt zu spät (18.) und zwei Minuten später widerfuhr Sven Eichler nach einem Anspiel von Thomas Löwe das gleiche Schicksal. Danach war bis zur Pause auf beiden Seiten kaum Produktives erkennbar, so dass noch ein Fünkchen Hoffnung für den zweiten Durchgang blieb. Die Gäste verwalteten ihre Führung geschickt und erhöhten nach einer Stunde sogar auf 0:2. In der 65. Minute konnte Torwart Erik Findeisen einen Schuss nicht festhalten und die Kugel lag zum 0:3 im Netz. Ab diesem Zeitpunkt ging bei unseren Jungs nicht mehr viel, da auch die Kraft sich dem Ende neigte. Pech hatte noch Andy Rudolph, als sein Kopfballaufsetzer ganz knapp am Pfosten vorbei ging (78.). Den Schlusspunkt setzten die Gäste mit dem 0:4 (86.), die mit diesem Sieg die Tabellenspitze erstürmten. (ag)
WoKu-Liga 4. Runde
15.09.2007 TSV Wachau : SV Königsbrück   0 : 0

Am vierten Punktspieltag hatte nun unsere erste Mannschaft Premiere in fremden Gefilden. Dabei war die Aufgabe beim TSV Wachau nicht gerade einfach, zumal es in der Vergangenheit auf deren Spielacker kaum Punkte zu holen gab. Neben der samstäglichen Königsbrücker Personalnot spielte auch ein ekelhafter Herbstwind den Hausherren in die Karten. Ein technisches Spiel, welches die Einheimischen ohnehin nicht bevorzugen, war demzufolge von vornherein unmöglich. Ein unschön anzusehendes Match nahm seinen Lauf und sorgte kaum für fußballerische Leckerbissen. Chancen ergaben sich rein zufällig. Zunächst strich ein Freistoß von Denis Hoyer am Kasten vorbei (6.) und wenig später flatterte ein TSV-Weitschuss genau in die Arme von Keeper Thilo Metzner (8.). Angriffsaktionen unserer Jungs blieben in der Folge zumeist Opfer der schlechten Platzverhältnisse. Der Gastgeber kam hingegen zwei Mal gefährlich vor das Gehäuse unserer Elf. Einmal konnte Erik Merz gerade noch klären (20.), zum anderen zappelte ein Schuss im Außennetz (27.). Zwei Minuten danach landete ein langer Ball vor die Füße von Rico Schimmel, der das Leder nicht unter Kontrolle bringen konnte. Danach bemühte sich unser Team weiterhin um konstruktive Offensivaktionen, was so gut wie unmöglich war. Somit musste man sich dem rustikalen Stil der Wachauer anpassen. In einer umkämpften Partie dominierten beide Abwehrreihen, die kaum Schlupflöcher preisgaben. Noch vor dem Pausenpfiff musste Torwart Thilo Metzner seine Klasse unter Beweis stellen, als er einen Freistoß aus dem Eck fischte (41.). Nach dem Seitenwechsel gingen die Einheimischen noch energischer zu Werke und erarbeiteten sich Schussmöglichkeiten, die jedoch nichts einbrachten (51.,52.,55.). Ein geniales Anspiel von Matthias Woschnack durch die Gasse gelang zu Rico Schimmel, der die Kugel gekonnt am herauseilenden Torhüter vorbeispitzelte. Leider trudelte der Ball um Zentimeter am langen Pfosten vorbei – Schade (64.). Danach stand Rico Schimmel erneut im Fokus, als er nach lang geschlagenem Ball der TSV-Abwehr entwischte, doch der letzte Mann ihn von hinten über den Haufen rannte. Leider hatte Referee Stephan nicht den Mumm den Roten Karton zu zücken und gab nur Gelb und Freistoß. Den nagelte Denis Hoyer mit Schmackes auf die Kiste, doch der Wachauer Schlussmann kratzte dieses Geschoss aus dem Eck (76.). Nach anschließendem Eckball parierte der Torwart einen Schuss von Sten Plunert in großem Stil. Und wieder hatten die Hausherren Glück, als sie beim Nachschuss von Matthias Woschnack auf der Torlinie klären konnten (77.). Es war nun zum Haare raufen. Der SVK spürte, dass hier noch mehr geht, doch man musste bei den gefährlichen Ecken und Freistößen des TSV immer auf der Hut sein (79.,82.). Aber auch in diesem Spiel hatte unser Keeper Thilo Metzner seinen Kasten abgeschlossen und kann sich mit seinen Mitspielern weiterhin über die stehende Null und dem verdienten Punktgewinn freuen. Alle Akteure lieferten bei den heimstarken Wachauern eine starke kämpferische Leistung ab, wobei im Deckungsverbund Marco Schütze und Sten Plunert herausragten. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Sten Plunert – Rico Balzer, Roman Friedrich (ab 72. John Höger), Thomas Böhme, Matthias Woschnack – Rico Schimmel – Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 4. Runde
TSV Wachau 2. : SV Königsbrück 2.   5 : 0 ( 1 : 0 )
Der Leidtragende an diesem Spieltag war unsere zweite Vertretung, die einige Spieler an die erste Mannschaft abgeben musste. Sogar Mitvierziger Ralf Just wurde gezwungenermaßen reaktiviert, der vorab seine Sache aus der Kalten erstaunlich gut machte. So begann unser Team dieses Match mit Unbehagen und begnügte sich zunächst einmal mit Defensivaufgaben. Die Wachauer hatten zwar von Anfang an mehr Spielanteile, erzielten jedoch wenig Durchschlagskraft. Im Mittelfeld erwies sich Oldie Ralf Just als sehr ballsicher, der außerdem noch sehr viele Zweikämpfe gewann. Leider fand er in seinen Reihen wenig Unterstützung, so dass Offensivaktionen nur ansatzweise zustande kamen. Als schließlich ein Flankenball vom Strafraumeck mit Windunterstützung genau ins obere Tordreieck wehte, lag der SVK völlig überraschend zurück – 1:0 (34.). Davor hatten unsere Kicker weniger Glück, als ein Freistoß-Knallbonbon von Andy Rudolph aufgrund einer Glanztat vom TSV-Schlussmann nicht den Weg ins Tor fand. Trotz des Rückstandes fing sich unsere Elf und bot der Angriffswucht der Gastgeber erfolgreich Paroli. Die taktische Marschroute im zweiten Durchgang wurde nicht wesentlich verändert. Der SVK musste und wollte auch zum Torerfolg kommen und fand immer besser in die Partie. Nach Vorlage von Ralf Just hatte Andy Rudolph den Ausgleich auf den Schlappen, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug erhöhten die Wachauer nach Missverständnis unserer Abwehr auf 2:0 (67.). Wenig später schraubte der TSV das Ergebnis sogar auf 3:0 (71.). Unsere Mannschaft gab sich danach geistig und körperlich auf und kam nach weiteren unnötigen Gegentreffern (75.,88.) mit 5:0 noch arg unter die Räder. (ag)
Kreispokal-Hauptrunde
09.09.2007 SV Königsbrück 2. : SV Einheit Kamenz 2.   0 : 3  ( 0 : 1 )
Am Sonntag war erneut die Reserve des SV Einheit Kamenz in Königsbrück zu Gast. Diesmal schickte sich unsere zweite Mannschaft an, dem Favorit im Pokalwettstreit einen großen Kampf abzuliefern, was trotz der Niederlage phasenweise gelang. Die Einheit-Kicker entwickelten von Anfang an ihr druckvolles und technisch anspruchvolles Spiel. Unsere Mannschaft musste sich zuerst mit der Torverhinderung begnügen, was in Personalunion von Torwart Erik Findeisen eindrucksvoll gelang. Der entschärfte mit unglaublichen Paraden die sich ankündigende Führung der Lessingstädter (8.,14.). Die gelang dann schließlich doch nach perfektem Spielzug, bei dem unser Schlussmann absolut chancenlos war – 0:1 (28.). Der SVK spielte dann gut nach vorn und verzeichnete durch Matthias Fraß eine Schussmöglichkeit (31.). Im Gegenzug hatte unser Team Glück, nachdem die Gäste den Pfosten trafen (33.). Weiterhin bot der SVK gut Paroli und kam zur zweiten Chance. Nach Abschlag von Erik Findeisen bediente Rico Schimmel Mitspieler David Aue, dessen Schuss aus 16 Meter knapp am Tor vorbeistrich (40.). Wieder war es danach Torhüter Findeisen, der gegen einen frei vorm Kasten auftauchenden Einheit-Akteur sensationell klärte (41.). Mit der Einwechslung von Sven Eichler im zweiten Durchgang wurde die Grundausrichtung unsere Elf offensiver, um noch den möglichen Ausgleich zu erzielen. Dieses Vorhaben rückte nach Foulstrafstoß in weite Ferne, den die Gäste eiskalt zum 0:2 verwandelten (57.). Nur eine Minute später fiel schließlich die Vorentscheidung. Nach mustergültigem Angriff markierte der Favorit das 0:3 und war somit am Ziel seiner Wünsche. Danach ließen die Gäste unser Team wieder etwas mehr ins Spiel kommen, doch Gelegenheiten von Martin Sonntag, Rico Schimmel und Sven Eichler brachten nicht den gewünschten Anschluss (60.,63.,65.). Die Kamenzer brauchten nicht mehr viel in ihr Spiel zu investieren und ließen die Partie gemächlich ausklingen. Unsere Jungs lieferten eine ansprechende Leistung ab, doch der Kontrahent war auf allen Positionen besser besetzt und gewann letztlich auch durch seine clevere Spielweise verdient. (ag)
Kreispokal-Hauptrunde
08.09.2007 Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück   2 : 7 ( 0 : 3 )

Das zweite September-Wochenende stand ganz im Zeichen des Pokalwettbewerbs. Dabei hatte unsere erste Garde mit der Reserve des Hermsdorfer SV einen dankbaren Gegner vor der Brust und löste die Auswärtshürde problemlos. Der Kreisklässler wollte so lang wie möglich seinen Kasten sauber halten, doch nach Torwartpatzer schob Marko Kunath das Leder zum 0:1 über die Torlinie (18.). Alles lief nach Vorstellung des SVK, doch die mangelnde Chancenverwertung war auch in dieser Begegnung augenscheinlich. Alle vergebenen Tormöglichkeiten unserer Mannschaft aufzuzählen wäre deshalb mühselig. So dauerte es mit einem weiteren Treffer bis kurz vor den Pausenpfiff, als Marko Kunath nach Eckstoß von Rico Balzer unhaltbar zum 0:2 einköpfte (42.). Sofort legte unser Team nach und erhöhte nach einem vierzig (!) Meter Schuss von Martin Sonntag auf 0:3 (45.). Dabei gab der einheimische Keeper erneut Hilfestellung, als ihm die Kugel auf dem glitschigen Geläuf durch die Hände flutschte. Die zweite Halbzeit lief noch nicht allzu lang, da erhöhte der SVK nach einem Lehrbuch-Angriff durch Jörn Hantzsche auf 0:4 (48.). Nur eine Minute später traf Martin Sonntag mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck zum 0:5. Der Kuchen war nun längst gegessen und unsere Mannschaft nahm mindestens einen Gang raus. Dabei wurde die Abwehrarbeit vernachlässigt, so dass die Hausherren mit einem unhaltbaren Schuss in den Dreiangel das 1:5 markieren konnten (55.). Schließlich besorgte Jörn Hantzsche per Hinterkopf das 1:6 und stellte den alten Abstand wieder her (62.). Nach einer Ecke kam der HSV in Schussposition, jedoch Keeper Thilo Metzner klärte zunächst per Faustabwehr. Unsere Abwehr reagierte nicht schnell genug, so dass die Gastgeber leichtfertig das 2:6 besorgten (74.). Den Schlusspunkt zum 2:7 setzte Werner Eckardt, dessen Schuss ein Hermsdorfer unhaltbar abfälschte (80.). Die restlichen Minuten tickten ohne erwähnenswerte Szenen herunter. Trotz des Kantersieges lief noch nicht alles optimal, was für die kommenden schweren Aufgaben unbedingt notwendig sein wird. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche (ab 53. Matthias Fraß) Sebastian Metzner, Sten Plunert – Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Rico Balzer, Martin Sonntag (ab 62. Werner Eckardt) – Jörn Hantzsche, Marko Kunath

WoKu-Liga 3. Runde
02.09.2007 SV Königsbrück : SV Biehla-Cunnersdorf   2 : 0 ( 0 : 0 )

Die Biehlaer entpuppen sich für den SV Königsbrück allmählich zum Angstgegner. Noch im letzten Spieljahr setzte es eine Heimniederlage, jedoch in dieser Partie konnte man seinen Widerpart, wenn auch mit Hängen und Würgen, knapp besiegen. Sicherlich beherrschte unsere Elf die Gäste klar und eindeutig. Doch vor dem Gehäuse fehlte unseren Jungs die abhanden gekommene Kaltschnäuzigkeit und man tat sich über neunzig Minuten sehr schwer. Dabei wurde der Gäste-Torwart regelrecht berühmt geschossen, der ein halbes Dutzend klarste Einschussmöglichkeiten vereitelte. Kay Freudenberg (2.,9.,22.) und Jörn Hantzsche (14.,19.) eröffneten das Scheibenschießen, doch man traf das 7,32 Meter breite Tor einfach nicht. In der Folgezeit köpfte Sten Plunert nach einer Ecke knapp vorbei (27.), ehe Marko Kunath freistehend am Schlussmann scheiterte (30.). Dagegen hatte Torwart Thilo Metzner einen geruhsamen Nachmittag, musste aber beim ersten gefährlichen Gegenstoß der Biehlaer ernsthaft zupacken (32.). Danach wieder das gleiche Bild. Unser Team inszenierte unspektakuläre Angriffe, doch man bekam den Eindruck, dass niemand den ersten Treffer machen wollte. Einer der wenigen gut vorgetragenen Angriffe lief über den rechten Flügel, als Marko Kunath ins Sturmzentrum passte, Jörn Hantzsche über den Ball stieg und Erik Merz aus dem Hinterhalt genau auf die Tormitte zielte (34.). Nur drei Minuten später blieb der Königsbrücker Torschrei erneut im Hals stecken, nachdem Jörn Hantzsche aus nächster Nähe über das 2,44 Meter hohe Tor köpfte – unglaublich. Bis zum Pausenpfiff prüften Kay Freudenberg (39.) und Marko Kunath (44.) nochmals den starken Torhüter, der seiner Elf das Remis festhielt. Die Wiederaufnahme der Partie war noch gar nicht recht vollzogen, da setzte sich unser Team schon wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Die Biehlaer, die ihr Waterloo bereits in Thonberg hatten, verteidigten bis dato gut und ließen die Königsbrücker Drangperiode etwas abebben. Denn plötzlich spielten sie auch einmal konstruktiv nach vorn und hatten einen gefährlichen Schuss, der denkbar knapp übers Gebälk zischte (52.). Diese Aktion weckte den Mut der Gäste, doch genau in deren Planungen platzte die längst überfällige Führung. Ein prima Anspiel von Kay Freudenberg verwertete Jörn Hantzsche zum verdienten 1:0 (54.). Trotz der Führung konnte auch jetzt unsere Elf wenig spielerische Akzente setzen. Die Gäste gestalteten das Spiel nun offener, doch Chancen ergaben sich nur für den SVK. Ein Lattentreffer vom eingewechselten Matthias Woschnack (75.) und ein Schuss von Marko Kunath (84.) grenzten die Chancenvorteile im zweiten Durchgang ein. So machte Matthias Woschnack erst in der Schlussminute den Sack endgültig zu, als er eine Kopfballvorlage von Marko Kunath zum 2:0 in die Maschen jagte. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Sebastian Metzner, Marco Fritsche, Sten Plunert – Erik Merz (ab 61. Matthias Woschnack), Rico Balzer, Thomas (Heinz) Böhme (ab 85. Frank Schlotterbeck), Kay Freudenberg – Jörn Hantzsche, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 3. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Einheit Radeberg 0 : 5 ( 0 : 3 )
Im Vorspiel hatte unsere zweite Vertretung keinen geringeren als den Spitzenreiter zu Gast. Der Aufsteiger steht auch nach dem Spiel weiterhin an der Tabellenspitze, da sie ihre Möglichkeiten gnadenlos nutzten. Ihre Gefährlichkeit unterstrichen die Radeberger bereits nach einer Viertelstunde, als sie am linken Flügel durchgingen und die Eingabe an den Fünfmeterraum eiskalt verwandelten – 0:1. Nach dem Rückstand hatten sich unsere Kicker ganz gut auf den Gegner eingestellt und bemühten sich um Offensivaktionen. Die waren allerdings rar gesät, da die Bierstädter in der Deckung sehr gut organisiert standen. Außer einem Freistoß von Jens Scherpe, der nur ganz knapp über die Querlatte strich (38.) und ein unplatzierter Schuss von John Höger (42.), ließen die Gäste nichts zu. Die zeigten bei einem weiteren Angriff ihre Torgefahr und erhöhten nach blitzsauberem Spielzug auf 0:2 (43.). Nachdem unsere Jungs im Vorwärtsgang das Leder verloren, ging es ganz schnell und das Runde lag wieder im Eckigen – 0:3 (45.). Auch im zweiten Durchgang glich die Partie irgendwie der ersten Halbzeit. Unser Team versuchte etwas zu reißen, doch der Tabellenführer war ungemein abgebrüht und jederzeit Herr der Lage. Bis zum Strafraum sah beim SVK alles gar nicht so schlecht aus, jedoch gelang nichts Zwingendes. Die Spielanteile lagen zwar hauchdünn bei unserer Mannschaft, doch die Einheit-Kicker machten die Treffer. So geschehen nach einem Eckball, als sie das Ergebnis erbarmungslos auf 0:4 hochschraubten (58.). Jetzt war nur noch Schadensbegrenzung angesagt und jegliche Angriffsbemühungen wurden eingestellt. Die Radeberger hatten ein Einsehen und legten nur noch ein Törchen nach – 0:5 (79.). Letztlich geht der Sieg allemal in Ordnung, nur die Höhe des Resultats entsprach nicht ganz dem Spielverlauf. (ag)
WoKu-Liga 2. Runde
26.08.2007 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Schwepnitz   2 : 0 ( 0 : 0 )

Mit unangenehmen Erinnerungen reisten die Schwepnitzer nach Königsbrück und mussten sich auch diesmal, wenn auch erst sehr spät, geschlagen geben. Der SVK machte von Beginn an Druck, jedoch so richtig konnte man die zunächst sehr tief stehenden Gäste nicht beeindrucken. Da kam der Strafstoßpfiff von Referee Betka gerade recht, der ein Foulspiel an Marko Kunath gesehen hatte. Leider vergab Matthias Woschnack vom Punkt zur Freude der Chemiker (11.). Die Gäste hätten mit ihrer einzigen Chance im ersten Durchgang beinah die Führung erzielt, doch der Schuss aus guter Position strich am langen Eck vorbei (15.). Weiterhin versuchte unsere Elf den Gegner weich zu spielen, doch mit Distanzschüssen konnte der Schlussmann nicht überwunden werden. Dies spürte auch Kay Freudenberg, als der Mann mit der Nummer eins sein sagenhaftes Pfund sensationell aus dem Winkel kratzte (30.). Die letzte nennenswerte Möglichkeit geschah noch weit vor dem Pausenpfiff. Nach Kopfballablage von Marko Kunath kam Rico Balzer mit der Pike ans Leder, jedoch der Torwart konnte erneut klären (34.). Danach verflachte die Partie immer mehr und man musste auf die zweite Halbzeit hoffen. Die Grün Weißen legten nun ihre Zurückhaltung ab und investierten mehr in ihr Angriffsspiel. So ging eine Ecke des SVK nach hinten los, doch die Gäste vertändelten leichtfertig (51.). Nur zwei Minuten danach hatte unser Team riesiges Glück, als ein Schuss denkbar knapp das Tor verfehlte. Der SVK reagierte wieder, als Jörn Hantzsche über rechts durchging und flach vors Tor passte. Der einschussbereite Matthias Woschnack wurde im letzten Moment am Torschuss gehindert (58.). Die mit jungen Spielern bespickte Schwepnitzer Elf nutzte nun ihre Schnelligkeitsvorteile und gaben zwei weitere gefährliche Schüsse aufs SVK-Gehäuse ab (67.,72.). Zwischenzeitlich blockten die Gäste einen Schuss von Matthias Woschnack zur Ecke, welche im Anschluss beinah die Führung bescherte. Doch der Torhüter entschärfte einen Kopfball von Jörn Hantzsche mit einer Glanzparade (69.). Weitere Versuche von Kay Freudenberg und Matthias Woschnack blieben ebenfalls erfolglos (74.,79.). Die Fans wurden langsam ungeduldig, doch gerade jetzt war Geduld gefragt. Dem ansonsten grandios haltenden Gäste-Keeper unterlief dann ein kapitaler Fehler. Einem langen Ball trabte Jörn Hantzsche hinterher, den der Schlussmann schon sicher glaubte, doch letztlich wieder verlor und Hantzsche regelwidrig im 16-er festhielt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Kay Freudenberg sicher zum vielumjubelten 1:0 (82.). Wenig später sorgte unsere Mannschaft für die endgültige Entscheidung, als Jörn Hantzsche nach einer Ecke in Schussposition kam und mit Schmackes zum 2:0 vollendete (86.). Die Chemiker spielten im zweiten Durchgang gefällig, waren aber in der torgefährlichen Zone nicht kaltschnäuzig genug und mussten demzufolge erneut ohne Punktgewinn die Heimreise antreten. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 2. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Grün Weiß Schwepnitz 2.  5 : 2 ( 2 : 2 )
Nach der Auftaktniederlage in Bretnig war unser Team schon zum Siegen verdammt, um sich nicht gleich wieder im Tabellenkeller einzuquartieren. Mit der Schwepnitzer Mannschaft hatte man einen schlagbaren Gegner vor der Brust, der jedoch einen kapitalen Abwehrschnitzer frühzeitig zum 0:1 nutzte (3.). In der Folgezeit probierte unser Team mit allen Mitteln schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen. Doch die Gäste offenbarten unserer Mannschaft kaum Gelegenheiten, zum Torerfolg zu kommen. So plätscherte die Partie ohne Höhepunkte dahin und hatte keine Torraumszenen zu bieten. Nach einer Ecke vom Roman Friedrich war es Andy Rudolph vorbehalten, der zum 1:1 einnickte (39.). Nachdem Werner Eckardt aus der Drehung das Ziel verfehlte (40.), machte er sich als Vorbereiter für John Höger nützlich, der schließlich das 2:1 markierte (42.). Doch die Führung hatte nicht lange Bestand, denn noch vor dem Halbzeitpfiff glichen die Grün Weißen zum 2:2 aus (45.). Die zweite Halbzeit wurde dann eine klare Angelegenheit für den SVK, denn die Schwepnitzer hatten kaum brauchbare Offensivaktionen zu bieten. So probierte es Kai Reschke mit einer direkten Ecke (53.), ehe John Höger ein Zuspiel zum 3:2 verwandelte (63.). Danach versiebten noch Andy Rudolph und Werner Eckardt gute Chancen (67.,72.), ehe Letztgenannter einen Zuckerpass von Kai Reschke zum 4:2 verarbeitete (84.). Fast das gleiche Anspiel kam dann von John Höger und erneut verwertete Werner Eckardt eiskalt, der den 5:2-Endstand besorgte (89.). (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 1. Runde
19.08.07 FSV Bretnig-Hauswalde : SV Königsbrück 2.   3 : 1 ( 1 : 0 )
Unsere zweite Mannschaft musste im ersten Punktspiel auswärts antreten und traf dabei auf den Kreisliga-Absteiger FSV Bretnig-Hauswalde. Beide Teams versuchten das Spiel zu machen, doch in den ersten zwanzig Minuten dominierten die Abwehrreihen und das Geschehen spielte sich zunächst zwischen den Strafräumen ab. Unser Team agierte gefällig und verbuchte durch Werner Eckardt und Rene Kappler verheißungsvolle Situationen (26.,29.). Letztgenannter prüfte mit einem 25 Meter Knaller den gegnerischen Torwart, der mit einer Glanztat den Rückstand verhinderte (34.). Doch als dann ein Bretniger freie Schussbahn hatte, schlug die Kugel zum 1:0 im SVK-Gehäuse ein (41.). Nun hatte der Favorit alle Trümpfe in der Hand. Zwei Minuten später befand sich unsere Abwehr immer noch im Tiefschlaf und konnte sich beim hellwachen Keeper Paul Krönert bedanken, der mit toller Parade einen höheren Rückstand verweigerte. Nach der Pause hatten die Hausherren mehr vom Spiel und legten sofort das 2:0 nach (49.). Kurz danach entschied die Unparteiische berechtigt auf Strafstoß, doch Schlussmann Paul Krönert guckte das Spielgerät an die Querlatte (50.). Nach überstandener Drangperiode der Bretniger bekam jetzt unsere Elf einen Elfmeter zugesprochen, den Denis Hoyer sicher verwandelte – 2:1 (58.). Der Anschlusstreffer hatte Signalwirkung, denn von nun an spielte nur noch der SVK. Chancen gab es durch Denis Hoyer, Thomas Böhme, Rene Kappler, Werner Eckardt und Friedrich Roman zur Genüge, doch die Pille wollte nicht ins Tor. Die letzten zehn Minuten ging unsere Elf hohes Risiko, spielte hinten Mann gegen Mann und warf alles nach vorn. Doch die starke Vorstellung beim Absteiger wurde leider nicht belohnt. Durch einen Konter fünf Minuten vor Ultimo versetzte der Gastgeber mit dem 3:1 den Gnadenstoß. (ag)
WoKu-Liga 1. Runde
18.08.2007 SV Königsbrück : SV Einheit Kamenz 2.  0 : 0

Man durfte gespannt sein wie der SVK seine doch arg in Mitleidenschaft gezogene Personalprobleme in den Griff bekommen würde. Neben den beiden sehr bedauerlichen Abgängen der Spieler Böhme und Grimm musste das Trainerteam im ersten Spiel auf mehrere Leistungsträger wie Freudenberg, Metzner, Sonntag, Eichler, und Schimmel verzichten. Dies ließ gegen den Aufsteiger aus Kamenz Böses erahnen zumal das erste Match des letzten Jahres noch in bitterer Erinnerung war. Der Gast, der von vielen im Kreis zu den Aufstiegsanwärtern bzw. Geheimfavoriten gehandelt wird, trat mit einer sehr jungen aber spielstarken Elf an. Königsbrück hingegen bevorzugte aus oben genannten Gründen hauptsächlich die Abteilung "aggressive Attacke". Im ersten Durchgang entwickelte sich ein überaus zerfahrenes und von Fehlpässen geprägtes Spiel was hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen sich abspielte. Die Vorgabe des Trainers, die Zweikämpfe anzunehmen und zu gewinnen wurde zwar umgesetzt, jedoch blieb das spielerische Element völlig im verborgenen. Chancen waren Mangelware und wenn es einmal gefährlich wurde, waren es die Gäste, die einige kleinere Möglichkeiten zu verbuchen hatten. Die größte jedoch hatte dann doch der SVK als Sten Plunert nach einem Eckball nur den Pfosten traf. Schade…
Die ersten beiden Möglichkeiten der zweiten Halbzeit konnten wiederum die Gäste aufweisen die Keeper Metzner jedoch klasse entschärfen konnte. Der Gastgeber erhöhte jetzt aber erkennbar die Schlagzahl und kam zu einigen gelungenen Aktionen und guten Torchancen (Hantzsche, Kunath, Schlotterbeck).
Gut fünfzehn Minuten vor Ende dann der vielleicht entscheidende Auftritt des Schiri’s. Einen klug gespielten Hantzsche Pass erläuft sich F. Schlotterbeck, umspielt gekonnt den letzten Gästespieler und wird von diesem umgerissen. Anstatt der logischen Roten Karte für die Gäste zückte der sehr junge und unsicher wirkende Schiedsrichter nur den gelben Karton was einer klaren Fehlentscheidung entsprach. Anschließende Hoyer "Freistoßgeschosse" wurden vom Gästekeeper entschärft so dass es am Ende beim Torlosen Remis blieb.
Im Endeffekt ging dieses Ergebnis auch so in Ordnung denn einen Sieg hätte sich nur eine cleverere Mannschaft verdient. So unzufrieden war man dann im SVK Lager auch nicht mit dem Ergebnis denn ein Auftakt gegen einen Aufsteiger kann wie letztes Jahr gesehen auch völlig anders verlaufen. Torwart Metzner zumindest wird dies bestätigen können….
Für die kommende Aufgabe gegen unsere Nachbarn von Chemie Schwepnitz hofft man natürlich in erster Linie mit einer Entspannung der Personalsituation. Na dann Jungs, für dieses Spiel alles Gute und "Auf geht’s kämpfen und siegen….!!!!" (TL)

Spielberichte 2. Halbserie 2007/08

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06