Spielberichte

WoKu-Liga 30. Runde
14.06.2008  Thonberger SC 1931 : SV Königsbrück 0 : 5 ( 0 : 2 )
Aktuelle Tabelle

m letzten Spieltag dieser Saison zeigte unser Team noch ein letztes Mal, wozu es normalerweise in der Lage ist. Natürlich kam der Gegner auch gelegen, der bereits als Absteiger fest stand und eher eine kulturverdächtige Abschiedsvorstellung aus der Kreisliga bot. So war unsere Elf in allen Belangen überlegen und lag nur in der Zuschauerstatistik, allerdings auch nur knapp, hinten. So sahen die knapp zwanzig zahlenden Einheimischen das frühzeitige 0:1 durch Frank Schlotterbeck (6.). Konstruktives Spiel war dennoch kaum möglich, denn zu passiv und defensiv eingestellt, präsentierten sich die Thonberger. Demzufolge kamen Andy Rudolph (10.), Frank Schlotterbeck (11.) und Thomas Hommel (17.) zu weiteren guten Tormöglichkeiten. Schließlich brachte Thomas Hommel den SVK auf die Siegerstraße, als er aus der Distanz zum beruhigenden 0:2 traf (20.). Danach visierte Thonberg das erste Mal das Königsbrücker Tor an, doch der Freistoß aus zwanzig Meter verfehlte das Ziel (24.). Den ersten von drei Ballkontakten in neunzig Minuten hatte Schlussmann Thilo Metzner nach einer halben Stunde, als er einen Fernschuss sicher aus der Luft pflückte. Dann erspielten sich unsere Jungs Chancen, nur Thomas Böhme vergab nach Anspiel von Thomas Hommel (33.) und Marko Kunath verpasste eine Eingabe von Rico Balzer (41.). Vor der Halbzeit fischte Keeper Thilo Metzner eine scharfe Flanke sicher aus den samstäglichen Nachmittagshimmel (43.). Nach Wiederbeginn machten unsere Kicker gleich Nägel mit Köpfen. Thomas Böhme hielt von der Grundlinie einfach mal drauf, dessen Schuss von einem Thonberger im eigenen Kasten versenkt wurde – 0:3 (47.). Kurz darauf vertändelten die Hausherren den Ball im Mittelfeld. Marko Kunath schnappte sich die Pille, vernaschte noch den Tormann und erhöhte auf 0:4 (53.). Der Widerstand der Thonberger war eh schon längst gebrochen, so dass unsere Jungs die Partie ganz gemächlich zu Ende bringen  konnten. Rationelle Spielweise war angesagt – keine unnötigen Laufwege und Zweikämpfe – um eventuellen Verletzungen aus dem Weg zu gehen. Nach einer halbherzigen Möglichkeit der Gastgeber (66.) gelang dann noch das 0:5. Dabei spielten Frank Schlotterbeck und Rico Balzer mit einem Doppelpass Marko Kunath frei, der das Leder mühelos im Tor unterbrachte (75.). Zum Abschluss der verkorksten Saison fuhr unsere Mannschaft den dritten Sieg in Folge ein und blieb außerdem erneut ohne Gegentor.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:              

Thilo Metzner – Erik Merz, Sebastian Metzner, Rico Balzer, John Höger – Thomas Böhme, Thomas Hommel (ab 46. Felix Mocker), Martin Sonntag, Frank Schlotterbeck – Andy Rudolph (ab 46. Thomas Müller),  Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 30.  Runde
SC 1911 Großröhrsdorf 2. : (SV Königsbrück 2.)  nicht angetreten
Aktuelle Tabelle
WoKu-Liga 29. Runde
08.06.2008  SV Königsbrück : SV Grün Weiß Elstra 5 : 0 ( 2 : 0 )

Zum letzten Heimspiel dieser Saison wollten sich unsere Kicker mit einer ordentlichen Leistung von ihren Fans verabschieden. Das dies auch noch ergebnistechnisch gelang, lag zum einen an der personellen Entwarnung im Königsbrücker Lager, sowie an der Mitwirkung eines ziemlich schwachen Gegners. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten beide Mannschaften große Probleme ins Spiel zu finden. Unsere Jungs schickten sich an, über den Kampf ins Spiel zu finden. So hatte nach acht Minuten Silvio Meißner und Thomas Böhme in Koproduktion die erste Möglichkeit. Eine Minute später klatschte ein Schuss der Elstraer an die Lattenoberkante. Als dann Thomas Böhme einen schier aussichtslosen Ball eroberte, landete sein Schuss aus sehr schwieriger Position zum 1:0 genau im langen oberen Eck – Extraklasse (13.). Der Pokalfinalist ließ sich nicht lange bitten und traf im Gegenzug – jedoch aus klarer Abseitsposition (14.). Dennoch kehrte keine Ruhe in das Spiel der Hausherren ein, die sich nach Tohuwabohu im Fünf-Meterraum bei Torwart Thilo Metzner bedanken konnten (34.). Nach Kopfballablage von Marko Kunath hätte Silvio Meißner die Führung ausbauen können, jedoch fehlte bei der Direktabnahme die Feinjustierung (36.). Die hatte dann Marko Kunath eingestellt und traf aus unmittelbarer Nahdistanz eiskalt zum 2:0 (39.). Die Grün-Weißen antworteten mit druckvollem Offensivspiel und deckten in dieser Phase nach guten Möglichkeiten die unerklärbare Unsortiertheit der SVK-Abwehr auf (41.,45.). Nach dem Seitenwechsel war man auf die Reaktion der Elf vom Schwarzenberg gespannt, doch vielmehr machte der SVK die Musik. Dabei kam Marko Kunath zu zwei glasklaren Chancen, die er allerdings überhastet vergab (52.,56.). Doch im dritten Versuch gelang ihm dann das 3:0, nachdem der eingewechselte Kay Freudenberg exzellent vorbereitete (60.). Die Einwechslung hatte natürlich positive Auswirkung, denn die Gäste wurden immer mehr in die Defensive gedrängt. So verpasste Silvio Meißner eine Eingabe von Kay Freudenberg nur um Haaresbreite (70.). Zehn Minuten später jagte dann Kay Freudenberg das Leder aus ungefähr zwanzig Meter zum 4:0 unhaltbar ins Eck. In der Schlussminute köpfte dann der scheidende Jörn Hantzsche nach einer Ecke zum 5:0 in den Winkel und gab seinem alten Verein das gebührende Abschiedsgeschenk. Somit durften die ebenso vor dem Anpfiff verabschiedeten Trainer Andreas Wünsche und Ulrich Gruner, aber auch die treuen Fans des SV Königsbrück, mit dem Endresultat voll und ganz zufrieden sein.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Erik Merz, Sebastian Metzner, Marco Schütze – Silvio Meißner (ab 79. Thomas Hommel), Jens Scherpe (ab 59. Kay Freudenberg), Rico Balzer, John Höger (ab 74. Jörn Hantzsche) – Thomas Böhme, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 29.  Runde
SV Königsbrück 2. : TSV 1886 Lichtenberg  1 : 2 ( 0 : 0 )
Auch unsere bereits abgestiegene zweite Mannschaft hatte natürlich das gleiche Ziel vor Augen, kämpfte und agierte mit vehementem Einsatz um ein achtbares Resultat. Denn Trainer Dieter Kappler macht nach 25 „Dienstjahren“ Schluss und die Elf zerriss sich förmlich, um ihrem scheidenden Trainer und dem oftmals schwer leidenden Publikum ein ordentliches Spiel abzuliefern. So entwickelte sich im ersten Durchgang ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Lichtenberger leichte Chancenvorteile verbuchten. Doch das was durchkam war unpräzise oder wurde eine Beute der aufmerksam spielenden SVK-Hintermannschaft. Mit einem leistungsgerechten torlosen Remis ging es in die Halbzeitpause. Um in der verbleibenden Spielzeit die Führung zu erzielen, musste unser Team eindeutig mehr investieren. Just in dieses Vorhaben platzte der Gegentreffer, als die Gäste aus unglaublich spitzem Winkel zum 0:1 in den oberen Winkel trafen (53.). Nur zehn Minuten danach kassierten unsere Jungs das deprimierende 0:2. Als schließlich Andy Rudolph per fulminanten Schuss das 1:2 markierte (66.), keimte noch mal Hoffnung. Doch so sehr sich auch unsere Kicker mühten, klare Einschussmöglichkeiten ließ der TSV nicht zu. Auch die Gäste taten nach vorn nicht mehr viel und konnten letztlich über einen glücklich errungenen Sieg jubeln.   (ag)
WoKu-Liga 28. Runde
01.06.2008  SG Großnaundorf : SV Königsbrück  0 : 2 ( 0 : 1 )

Auch am Sonntag zum Kreisliga-Punktspiel in Großnaundorf fanden sich gerade mal elf Fußballinteressierte zusammen, die das Trikot des SV Königsbrück überstreiften. Denen war natürlich rückblickend auf die vergangene Saison bewusst, dass man gegen diesen Gegner noch etwas gut zumachen hatte. Ohne große Plänkeleien startete das Match und die Gastgeber machten das erste Mal per Freistoß von sich reden (4.). Wenig später machte es unsere Elf ebenso, als Thomas Hommel das Streitobjekt aufs gegnerische Tor katapultierte, doch der Torhüter zur Ecke klärte (8.). Einen guten Angriff der Einheimischen unterband im letzten Moment Libero Denis Hoyer (14.) und zehn Minuten später spitzelte Sebastian Metzner den Ball eines einschussbereiten Großnaundorfers vom Fuß. Eine brauchbare Ballstafette über drei Stationen brachte Thomas Böhme in Position, der leider nicht zum Abschluss kam (30.). Schließlich war es dann Thomas Hommel, der die Kugel zum 0:1 in die Maschen jagte (34.). Bis zum Pausenpfiff plätscherte die Partie nach Schema Sommerfußball-Niveau dahin, wobei unsere Deckung ordentlich stand und den Hausherren wenig Platz zur Entfaltung ließ. Das gleiche Bild auch im zweiten Durchgang. Den Einheimischen fiel generell wenig ein, so dass unser Team kaum brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Das erste Mal musste Thilo Metzner nach fünfzig Spielminuten eingreifen, als er einen Schuss der SGG sicher hielt. Bald darauf spielten Marko Kunath und Rico Balzer einen Doppelpass, wobei Letzterer aus Abseitsstellung am Tor vorbei schoss (54.). Aktivposten Thomas Hommel prüfte anschließend den Großnaundorfer Keeper (65.), ehe der Kontrahent diese Aktion nachahmte. Doch den Weitschuss lenkte Torwart Thilo Metzner zur Ecke (68.). Als schließlich Thomas Hommel aus knapp 25 Meter einen Freistoß auf den Kasten feuerte, konnte der Schlussmann das Leder nur noch gegen den Innenpfosten lenken und es stand 0:2 (72.). Der Gnadenstoß für den Tabellennachbarn war vollbracht, der bis zum Spielschluss nichts Produktives auf die Reihe brachte. Vielmehr hätte Marko Kunath mit feiner Schussleistung noch erhöhen können, dessen Ball sich jedoch knapp hinter der Querlatte senkte (78.). Somit kassierten die Hausherren ihre achte Heimniederlage bei nur zwei siegreichen Partien. Nicht sonderlich überraschend war somit die Leichtigkeit des Gewinnens, obwohl unser Team in fremden Gefilden auch noch nicht viel gerissen hat. Demzufolge sollte der Sieg gegen schwache Großnaundorfer nicht überbewertet werden, sondern war nach den vielen Misserfolgen ein Meilenstein noch intakter Moral.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, John Höger, Erik Merz, Marco Schütze – Matthias Fraß, Rico Balzer, Sebastian Metzner, Thomas Hommel – Thomas Böhme, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 28.  Runde
Lomnitzer SV : SV Königsbrück 2.   3 : 1 ( 1 : 0 )
Auf Freundschaftsdienste beim benachbarten LSV brauchte unsere Mannschaft nicht mehr hoffen, denn der Abstieg ist seit letzter Woche eh besiegelt. So mussten für den Sonnabend wieder einmal elf Aktive rekrutiert werden, die entweder Zeit, Lust und Muse hatten, auch im drittletzten Kreisklasse-Spiel für ein anständiges Ergebnis zu sorgen. Bei tropischen Temperaturen stand von Anfang an die Abwehrarbeit im Vordergrund, denn die Hausherren spielten voll auf Angriff. Deren Schussversuche blieben allesamt erfolglos, so dass sich unsere Elf nach zwanzig Minuten aus der Umklammerung etwas befreien konnten. So kam auch unser Team durch Matthias Woschnack (22.), Marko Kunath (31.) und Denis Hoyer zu Tormöglichkeiten (35.). Unglücklich dann der Gegentreffer, der wie schon im gesamten Saisonverlauf völlig unangekündigt in das Königsbrücker Konzept platzte. Dabei schoss ein LSV-Spieler Silvio Kreische an die Schulter, von der die Kugel zum 1:0 in die Maschen ging (43.). In der zweiten Halbzeit wurde unsere Elf weiterhin in die Deckung gedrängt und ein Patzer von Erik Weise, der über die Pille trat, bescherte den Einheimischen das 2:0 (57.). Der SVK war noch zur Salzsäule erstarrt, denn nur eine Minute später erhöhten die Lomnitzer auf 3:0. Danach konnte sich unser Team etwas mehr der Offensive widmen, denn die Gastgeber schalteten mindestens einen Gang zurück. So kamen unsere Kicker noch zum Ehrentreffer, als Marko Kunath drei Gegenspieler austanzte und auf Sven Herrmann passte. Dessen Schuss landete ohne Abwehrchance des Torwarts zum 3:1 im kurzen Eck (70.). Um noch etwas zu bewirken, fehlte es unseren Aktiven an der körperlichen Frische, die bei barbarischer Hitze bekanntlich ohne Auswechselspieler auskommen mussten. Den elf Kämpfern gilt demzufolge ein großes Lob, die trotz Unterlegenheit die Moral oben hielten und sich nicht Abschlachten ließen.     (ag)
WoKu-Liga 27. Runde
25.05.2008  SV Königsbrück : Hermsdorfer SV  2 : 4 ( 1 : 2 )

Endlich könnte ein Heimdreier eingefahren werden, denn der Tabellenletzte aus Hermsdorf spielt in Königsbrück vor. Dieser umjubelte Gedankengang entpuppte sich als Trugschluss, denn man hatte die Rechnung bereits ohne den Wirt gemacht. Den meisten dürften die letzten Resultate des Gegners gar nicht genug Warnung gewesen sein, denn der HSV spielt schon seit einiger Zeit nicht mehr wie ein Schlusslicht. Dies bekamen auch unsere Jungs empfindlich zu spüren, die sich einem mindestens ebenbürtigen Widerpart gegenüber sahen. Nach drei absolvierten Spielminuten probierte es zunächst unser Team, als der gelernte Verteidiger Silvio Meißner, nach Zuspiel seines Sturmpartners Thomas Böhme, ein ausgebildeter Mittelfeldakteur, den Torwart mit seinem schwachen Schussbein prüfte. Es ist halt traurig aber wahr, aber momentan gibt es in Personalunion keinen Torjäger in den Reihen des SVK. Allerdings unverständlich war der Positionspoker in anderen Mannschaftsteilen, so dass bei einigen Aktiven fehlende Bindungen zu anderen Mitspielern unübersehbar waren. Die logische Konsequenz war der frühe 0:1-Gegentreffer nach bereits sechs Minuten. Danach visierten die Gäste noch mal unser Tor an, wobei die Kugel knapp vorbei ging (8.). Nach schönem Zusammenspiel zwischen Thomas Böhme und Silvio Meißner wurde Thomas Hommel an der Strafraumgrenze in Position manövriert, der sich das Leder auf seinen starken rechten Fuß legte und zum 1:1 einnetzte (11.). Jedoch währte die Freude nicht lange, denn der Gegner erkannte die Schwachstelle beim SVK und erzielte somit locker und leicht über unsere rechte Flanke die erneute Führung – 1:2 (16.). Mit bescheidenen spielerischen Mitteln versuchte unsere Elf die Hermsdorfer zu beeindrucken, die jedoch kompakt und sicher im Deckungsverbund agierten. Zwangsläufig kam es dennoch zu Schussmöglichkeiten durch Thomas Hommel und Thomas Löwe, die leider nicht den erhofften Erfolg brachten (22.,29.). Keeper Thilo Metzner, eigentlich kaum geprüft, wurde noch vor Ablauf der ersten Halbzeit zur einzigen Parade gezwungen, als er ein Knallbonbon aus cirka 35 Meter zur Ecke faustete (38.). Kurz darauf wurde Thomas Hommel von Felix Mocker geschickt bedient, doch auch der HSV-Schlussmann konnte glänzend parieren (40.). Ohne große Tändeleien begann auch der zweite Durchgang. Nach Freistoß von Thomas Hommel ließ der Torwart das Leder prallen, doch der Nachschuss von Silvio Meißner landete am Pfosten (54.). Den nächsten Riesen vergab der gleiche Spieler, als er nach Verlängerung von Thomas Böhme die Pille freistehend dem Keeper in die Arme spielte (58.). Im Gegenzug nutzten die Gäste einen Ausrutscher von Libero Erik Merz und bewiesen vorm Tor effiziente Kaltschnäuzigkeit – 1:3 (59.). Als dann John Höger einen Eckball am langen Pfosten vorbei köpfte (65.), durfte doch noch gejubelt werden. Thomas Böhme erkämpfte sich das Spielgerät und legte uneigennützig auf Silvio Meißner ab, der mühelos auf 2:3 verkürzen konnte (70.). Nur zwei Minuten später vergab der Vorbereiter den Ausgleich, als ihm die Kugel nach Zuckerpass von Thomas Hommel allein vorm Kasten zu weit vom Fuß sprang. Unsere Mannschaft machte aber immer wieder den Gegner stark, weil man bei vielen Aktionen im Endeffekt zu inkonsequent agierte. So auch bei einem Freistoß der Hermsdorfer, als man in der Mauer die Köpfe „wegsteckte“ und so das Leder zum 2:4 im Eck einschlagen konnte (74.). Ein Hommel-Schuss (85.) und ein strafstoßwürdiges Foul an Kai Reschke (88.) waren im Schlussspurt die ganze Ausbeute des „Aufbäumens“.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Erik Merz, Matthias Fraß (ab 23. Thomas Müller), Rico Balzer, John Höger – Thomas Löwe (ab 73. Sebastian Metzner), Thomas Hommel, Felix Mocker (ab 46. David Aue), Kai Reschke – Thomas Böhme, Silvio Meißner

EWAG-Kamenz-Klasse 27. Runde
SV Königsbrück 2. : DJK Sokol Ralbitz-Horka  1 : 3 ( 0 : 1 )
Trotz tadelloser Leistung musste unsere zweite Mannschaft eine bittere Niederlage hinnehmen und muss nun als Absteiger endgültig den Gang in die nächst tiefere Spielklasse antreten. Die Gäste standen schon vor Beginn als Aufsteiger fest und wurden trotz eines mühevollen wie glanzlosen Arbeitssieges Staffelmeister. Gegensätzlicher konnte die Partie von der Papierform her gar nicht beginnen. Der Tabellenletzte empfing den Spitzenreiter, wobei kaum ein gravierender Unterschied zuerkennen war. Mit Sicherheit sah das Spiel der Ralbitzer gefälliger aus, die erst nach einer Viertelstunde erste Duftmarken setzten. Jedoch Torwart Erik Findeisen hielt die Schüsse sicher (15.,22.,27.). Davor hatte aber unsere Elf durch Erik Weise die Möglichkeit zur Führung, dessen Schuss denkbar knapp den Kasten verfehlte (9.). Nach Ballverlust im Mittelfeld war es dann soweit, als die sorbischen Sportfreunde den SVK klassisch auskonterten und somit das 0:1 markierten (34.). Der SVK antwortete mit einem Schuss von Andy Rudolph, der eine Beute des Gästetorhüters wurde (38.). Gleich nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit hatte erneut Andy Rudolph Pech, als er eine Flanke von Paul Krönert knapp neben die Kiste setzte (48.). Doch nach einer Stunde stellte sich der Lohn der Bemühungen ein. Marco Schütze versenkte per Kopf einen Eckball von Rico Balzer zum mittlerweile verdienten 1:1. Des Weiteren zeigte der SVK guten Fußball und mauerte gegen den Favorit keinesfalls. Doch wieder folgte eine Strafe von höherer Instanz, als sich Ralf Just verletzte und unser Team die Partie in Unterzahl zu Ende bringen musste (74.). Die Gäste belagerten nun immer mehr die Spielhälfte unserer Elf und erzielten in den letzten Minuten äußerst glücklich noch zwei Treffer (82.,87.). Schade, denn für diese starke Darbietung hätten sich unsere Jungs zumindest einen Punkt verdient gehabt.   (ag)
WoKu-Liga 26. Runde
17.05.2008  SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück  3 : 2 (1 : 1 )
Noch vier Stammkräfte hatte Trainer Andreas Wünsche zur Verfügung, da an diesem Spieltag unliebsame Spielersperren wirksam wurden. Hinzu kamen noch Absagen aufgrund beruflicher Verpflichtungen, so dass der SVK mehr als geschwächt beim vorjährigen Meisterschaftsanwärter Liegau-Augustusbad ins Rennen ging. Demzufolge musste der Kader mit Nachwuchsspielern und Aktiven der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden, die teilweise schon im Vorspiel über die volle Distanz durchspielten. Welch Grausamkeit. Doch wie sich die Truppe trotz schlechter Vorzeichen präsentierte, war dennoch aller Ehren wert. Die Hausherren machten zunächst die Musik und hatten aus dem Gewühl heraus die erste Großchance. Zum Glück landete die Kugel nur am Pfosten (13.). Als dann Erik Merz mit klugem Pass Silvio Meißner in Szene setzte, erzielte er das überraschende 0:1 (16.). Beflügelt vom Torerfolg stand Silvio Meißner bald darauf wieder im Mittelpunkt. Nachdem sich Thomas Böhme im 16-er eindrucksvoll durchsetzte, spielten dem 0:1-Torschützen die Nerven einen Streich, als er das Leder über den leeren Kasten jagte (23.). Die Liegauer agierten danach zielstrebiger und kamen nach einer Flanke per Kopfball zum Ausgleich (28.). Die Gastgeber hatten in der Folgezeit deutliche Feldvorteile, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Mit diesem gerechten Zwischenresultat ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederbeginn drückten die Einheimischen auf den Führungstreffer. Deren erste Tormöglichkeit konnte Keeper Thilo Metzner noch klären (53.), doch bei der zweiten musste er leider passen. Nach erneuter Flanke landete ein Kopfballaufsetzer unhaltbar im Netz – 2:1 (58.). Unsere Elf war vom Rückstand unbeeindruckt. Nachdem Thomas Böhme einen verloren geglaubten Ball wieder erkämpfte, spielte er das Leder zurück an die Strafraumlinie, wo Silvio Meißner genau Maß nahm und das Spielgerät traumhaft in den oberen Torwinkel zirkelte – 2:2 (61.). Unsere Jungs waren wieder im Geschäft und kämpften was die Kräfte hergaben. Trotz alledem kamen die Gastgeber zu Chancen, bei denen Torhüter Thilo Metzner absolut Herr der Lage war (63.,69.). Sicherlich hatte unser Team auch etwas Glück, nachdem ein Schuss von der Lattenunterkante wieder zurück ins Spielfeld sprang (73.). Der Teilerfolg war zum Greifen nah, doch die Kräfte schwanden zusehends, mit denen auch die notwendige Konzentration etwas nachließ. Dies machten sich die Hausherren zunutze, nachdem sie nach einer Ecke erst im dritten Nachschuss die Kugel doch noch zum 3:2 über die Torlinie brachten (81.). Wie bitter war doch der Gegentreffer für unsere Kicker, die sich neunzig Minuten gegen die spielerische Übermacht so aufopferungsvoll wehrten. Doch momentan ist keiner auf Königsbrücker Seite, nicht einmal der Fußballgott. Der wendete sich zudem bei einem herrlich getretenen Freistoß von Thomas Böhme ab, dessen Schuss nur haarscharf am Tor vorbei strich (87.). Trotz der tragischen Niederlage hat unsere Elf alles gegeben und mit großer kämpferischer Moral beinah einen Punkt errungen. Für die gezeigte Leistung gebührt allen Aktiven ein dickes Lob.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Jens Scherpe, Matthias Fraß, Erik Merz, John Höger, Kai Reschke – David Aue, Matthias Woschnack, Silvio Meißner, Felix Mocker – Thomas Böhme

EWAG-Kamenz-Klasse 26. Runde
SV Liegau-Augustusbad 2. : SV Königsbrück 2.  7 : 0 ( 2 : 0 )
Unsere so gut wie abgestiegene zweite Mannschaft musste wieder einmal als Bauernopfer herhalten. Einige Aktive hatten nur einen Kurzeinsatz, denn man brauchte die Jungs ja noch für „höhere“ Aufgaben. Ein Dank gilt wieder den Altherren-Spielern, die erneut in dieser prekären Situation aushalfen. Folgerichtig hatte unser Team gegen die Liegau-Youngster kaum den Hauch einer Chance, die schon beizeiten mit einem Freistoßtreffer den Grundstein zum Erfolg legten (6.). Wer in dieser Partie die eindeutig spielbestimmende Mannschaft war, wurde ohnehin augenscheinlich. Dennoch hielten unsere Kicker wacker dagegen und kassierten erst kurz vor dem Halbzeitpfiff den zweiten Gegentreffer (44.). Im zweiten Abschnitt erzielten die Gastgeber nach einer reichlichen Stunde das 3:0 und läuteten eine Drangphase gegen abbauende Königsbrücker ein. Die logische Folge waren weitere Gegentreffer, die in regelmäßigen Abständen fielen. Das 4:0 resultierte aus einem weiteren Ballverlust im Spielaufbau (65.) und das 5:0 hatte unser Torwart auf dem Gewissen, der eine Flanke unterlief (71.). Aufgrund des enormen Kraftaufwandes machten sich bei unserer Elf Auflösungserscheinungen bemerkbar. Natürlich ist die Situation für die Psyche jedes Einzelnen auch nicht gerade förderlich. So hatten es die Liegauer nicht sonderlich schwer, mit ihrer Spielweise unseren Jungs den Gnadenstoß zu geben. Nach einem Pressschlag erhöhten die Hausherren mit einem Bogenlampentor auf 6:0 (74.), ehe sie kurz darauf den 7:0-Endstand besiegelten (79.).    (ag)
WoKu-Liga 25. Runde
04.05.2008  SV Königsbrück : SV Straßgräbchen   1 : 1  ( 0 : 0 )

Mit geschwollener Brust liefen die Straßgräbchener auf, die in der Vorwoche den Tabellenführer aus Kamenz drei Punkte abknöpften. So war der SV Königsbrück gewarnt, den allerdings die Probleme der Vergangenheit wieder einholten. Nach der Gelb-Rot-Sperre von Marko Kunath und der Absage von Jörn Hantzsche hatte Trainer Andreas Wünsche nicht einen einzigen gelernten Stürmer zur Verfügung. So kamen unsere Jungs schwer in die Gänge, zumal auch Offensivkraft Thomas Hommel angeschlagen war und nur auf der Ersatzbank Platz nahm. Die Gäste agierten zunächst verhalten und wollten das Spielgeschehen weit weg vom Strafraum halten. Erst nach zwanzig Minuten drangen die Straßgräbchener in den SVK-Strafraum ein, wurden vom Ball getrennt, wobei die Attacke nicht ganz astrein aussah. Die Gäste spürten allmählich, dass mit unserer Elf an diesem Tag nicht viel los ist und setzten sogleich einen Schuss an den Pfosten (24.). Dennoch trug keiner der beiden Teams zu einem kurzweiligen Fußballnachmittag bei, da mehr Kampf und Krampf die Partie bestimmten. Nach einer halben Stunde zimmerte Silvio Meißner die Kugel aufs Tor, doch der Torwart kratzte den Ball mit toller Parade aus dem Eck. Fünf Minuten später die nächste verheißungsvolle Situation unserer Elf, als Marco Schütze nach einer Ecke an den Ball kam, doch ein Verteidiger den Kopfball auf der Torlinie klärte. Als dann Denis Hoyer nach einer Freistoßablage das Leder aus gut dreißig Meter aufs Gehäuse jagte, fehlten nur Zentimeter (39.). Vor der Pause hätte den Gästen das Führungstor glücken können, als sie nach technischem Fehler im Mittelfeld plötzlich allein vorm SVK-Kasten auftauchten. Jedoch Torhüter Thilo Metzner fungierte als Spielverderber und hielt das torlose Remis fest (42.). Nach der schwachen Darbietung der ersten Halbzeit, wollten sich zumindest unsere Jungs steigern, was leider misslang. Der Tabellennachbar machte nun die Musik und wieder musste Keeper Thilo Metzner nach einer Schlafeinlage seiner Vorderleute Kopf und Kragen riskieren (54.). Nach der unverhofft starken Anfangsphase des Tabellenzehnten erzielten unsere Kicker wieder Gleichwertigkeit und hatten nach Gewaltschüssen von Erik Merz (59.) und Silvio Meißner (64.) auch etwas Pech. Kurz darauf machte sich das Fehlen eines Stürmers deutlich bemerkbar, denn als der Schlussmann ein Freistoß-Geschoss von Denis Hoyer prallen ließ, war weit und breit niemand mit der gewissen Spürnase für solche Situationen zur Stelle (66.). Dagegen machten es die Gäste besser, als eine Eingabe wie eine Flipperkugel durch den Fünf-Meterraum hüpfte, und letztlich ein gegnerischer Spieler die Kugel über die Linie drückte – 0:1 (69.). Postwendend gab unser Team die Antwort und kam durch Thomas Böhme zum 1:1 (72.). Der Gegner hatte noch Chancen den alten Abstand wieder herzustellen (75.,84.), doch scheiterte wieder am SVK-Keeper. Unsere Mannschaft wollte gerade zum „Schlussspurt“ ansetzen, den aber Frank Schlotterbeck aufgrund einer unsinnigen Ampelkarte sogleich beendete (85.). Nur eine Minute später ließ der Referee Gnade vor Recht ergehen, als er nach unfairem Bodycheck nicht auf Strafstoß für Strassgräbchen entschied. So musste sich der SVK mit einer weiteren Punkteteilung begnügen, doch bleibt daheim weiterhin ungeschlagen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Jens Scherpe (ab 77. Martin Sonntag), Erik Merz – John Höger, Rico Balzer, Silvio Meißner, Frank Schlotterbeck – Thomas Böhme, Matthias Woschnack (ab 63. Thomas Hommel)

EWAG-Kamenz-Klasse 25. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Wiednitz-Heide  1 : 4 ( 0 : 3 )
Aktuelle Tabelle
Im Vorspiel kickte unsere Reserve gegen die hart bestraften Wiednitzer, denen man aufgrund fehlenden Schiedsrichtersoll glatte zwölf Punkte in der laufenden Saison abzog. Eine Punktzahl, die unser Team erst einmal erreichen will, um den bevorstehenden Abstieg noch etwas hinaus zu zögern. Doch damit wurde wieder einmal nichts, obwohl unsere Elf die Partie lange offen hielt. Die Gäste waren jederzeit spielbestimmend, doch erst nach zwei Schussversuchen unserer Elf durch Thomas Löwe (10.) und Martin Sonntag (11.) kamen sie binnen einer Minute zu zwei gefährlichen Aktionen (21.). Nach einer starken Einzelaktion musste unser Team dann doch das 0:1 hinnehmen (30.). Dieses Zwischenresultat beflügelte unsere Jungs nicht gerade und man musste nach katastrophalen Ballverlusten noch vor der Pause zwei weitere Treffer schlucken (41.,45.). Mit dem 0:3 war der Kuchen eigentlich gegessen, doch die Wiednitzer machten es noch einmal spannend, als sie eine Flanke im eigenen Tor versenkten – 1:3 (56.). Ein unhaltbarer Freistoß bescherte dann leider wieder den alten Abstand – 1:4 (62.). Unsere Jungs mühten sich gegen clevere und auch bessere Wiednitzer vergebens. Zwar hatte Thomas Löwe noch zwei Schussmöglichkeiten (64.,71.), doch das Leder verweigerte den dringend benötigten Torerfolg. So lief die Zeit und auch die damit verbundene Hoffnung davon, so dass der SVK seine Bemühungen herunterfuhr. Die Gäste verzeichneten noch einen Pfostentreffer (76.) und brachten das Match locker und ohne größeren Aufwand zu Ende.   (ag)
WoKu-Liga 24. Runde
27.04.2008  SV Königsbrück : SG Crostwitz 1981  2 : 2  ( 1 : 0 )

Am 24.Spieltag gab der Tabellendritte Crostwitz in Königsbrück seine Visitenkarte ab und dürfte letztendlich mit dem Ausgang des Spieles zufrieden sein. Bereits frühzeitig sorgte das 1:0 durch Thomas Hommel für Euphorie. Einen Freistoß vor der Strafraumgrenze nagelte er mit Schmackes und viel Gefühl an den Innenpfosten, vom dem die Kugel ins Netz sprang (2.). Beflügelt vom guten Start spielten unsere Jungs, wie schon lange nicht mehr, groß auf. Nach Freistoß legte Frank Schlotterbeck das Leder per Kopf in den Lauf von Erik Weise, dessen Schuss aus Nahdistanz der Torhüter mit einer Reflexbewegung entschärfte (6.). Ein herrlicher Spielzug des SVK brachte Frank Schlotterbeck in Position, dessen Schuss der Keeper zur Ecke lenken konnte (19.). Die Crostwitzer fanden kein Konzept und überraschten bis dato mit einer schwachen Vorstellung. Bezeichnend dafür waren im ersten Durchgang zwei klägliche Standardausführungen, wobei sie das Leder planlos in die Mauer droschen. Ansonsten gelang ihnen nichts Nennenswertes. Vor der Halbzeit erzielten unsere Kicker den zweiten Treffer. Nach Traumpass von Thomas Hommel spielte Marko Kunath den Ball an den langen Pfosten. Dort kam Frank Schlotterbeck aus dem Rückraum herangeprescht und beförderte die Kugel in die Maschen. Doch der Mann an der Seitenlinie hob für alle unverständlich die Fahne, so dass der Treffer wegen Abseits keine Anerkennung fand (43.). Die Pausenpredigt des Gästetrainers muss gesessen haben, denn plötzlich agierte seine Elf wie umgewandelt. Als schließlich Denis Hoyer einen aus dem Strafraum laufenden Gegenspieler unnötig wie ungeschickt von hinten zu Fall brachte, zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Doch Keeper Thilo Metzner parierte großartig und verhinderte den Ausgleich (55.). Seine Mitspieler schien dies nicht sonderlich zu berühren, denn man agierte lethargisch und plötzlich ohne Biss. Zunächst konnte Rico Balzer noch einen Schuss eines freistehenden Crostwitzers zur Ecke blocken (57.). Doch die Sorglosigkeit gipfelte im Ausgleich, da keiner unserer Jungs die Flanke verhinderte und die Gäste im Sturmzentrum zum 1:1 einnetzten (61.). Das Spiel drohte zu kippen, da in den Königsbrücker Reihen immer mehr der Schlendrian die Oberhand gewann. So fiel auch das 1:2 wie nach Ansage, als ein Gästespieler eine Flanke ungedeckt eiskalt verarbeitete (64.). Nach weiteren vergebenen Tormöglichkeiten der sorbischen Sportfreunde (65.,67.), straffte sich der SVK wieder und wollte die Schwächephase mit ordentlichem Fußball vergessen machen. Dabei bestaunten die Fans ein wunderbares Zusammenspiel zwischen Marko Kunath und Frank Schlotterbeck, welches Letztgenannter mit dem 2:2 abschloss (71.). Als dann der Gäste-Keeper das Leder außerhalb des Strafraumes in die Hand nahm, sah er laut Regelwerk die Rote Karte (73.). So wurde in der restlichen Spielzeit ein Feldspieler zum Torwart umfunktioniert, der den Schuss von Marko Kunath sensationell parierte. Nur wenige Minuten später herrschte nach der Ampelkarte für Marko Kunath wieder Gleichstand (79.). Beide Teams hatten jetzt mehr Platz und suchten nun die Entscheidung. Einen Gewaltschuss von Thomas Hommel kratzte der „Ersatztorwart“ mit toller Parade aus dem Winkel (82.). Drei Minuten danach köpfte Frank Schlotterbeck haarscharf am Kasten vorbei. Den Schlusspunkt setzten die Gäste, als Thilo Metzner einen Distanzschuss aus dem Winkel fischen musste (87.). Nach vier Minuten Nachspielzeit war die Punkteteilung perfekt, obwohl sich unsere Mannschaft aufgrund der besseren Chancen einen knappen Sieg verdient hatte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Jens Scherpe, Marco Schütze, John Höger – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck, Thomas Böhme, Thomas Hommel – Erik Weise (ab 68. Silvio Meißner), Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 24. Runde
SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück 2.   3 : 1 ( 1 : 0 )
Mit kleiner Personaldecke reiste unsere zweite Mannschaft ins benachbarte Haselbachtal und wollte mit einem Sieg die Minichance noch wahren. Warum der Tabellensiebente seine Reihen mit Jeschke und Benik vom Bezirksklasse-Kader verstärkte, ist selbst für jeden Laien nicht wirklich nachvollziehbar. Somit wurde die Aufgabe für unsere Jungs bedeutend schwieriger, obwohl man die Leistungsträger ganz gut im Griff hatte. Nach der ersten Chance durch Andy Rudolph (10.) wurden die Hausherren stärker und versiebten zunächst drei dicke Dinger, ehe ein verdeckter Schuss im Tor von Erik Findeisen einschlug (32.), der sich bei seiner Abwehraktion verletzte und zur Halbzeit durch Sven Lehnert ersetzt werden musste. Aufgrund der spielerischen Überlegenheit hatten die Hausherren noch zwei gute Chancen, ehe der Halbzeitpfiff unser Team erlöste. Nach Wiederbeginn hatte der SVK überraschend mehr vom Spiel und verpasste nach Tormöglichkeiten von Andy Rudolph und Matthias Fraß den Ausgleichstreffer. Der gelang aber doch, als Kai Reschke das Leder überlegt ins Eck setzte – 1:1 (61.). Weiterhin blieb unsere Elf am Drücker und hatte bei zwei guten Gelegenheiten von Silvio Meißner riesiges Pech (73.,76.). Dann passierte wieder das, was unserer Mannschaft in der jetzigen Situation seit Monaten widerfährt. Gut gespielt und gekämpft, doch der Gegner macht die Tore. Nur in der Partie half leider unser Team beim Führungstreffer, als Silvio Kreische eine Eingabe vorm Gegner klären wollte, doch die Kugel unglücklich mit den Kopf unhaltbar in den oberen Winkel wuchtete (77.). Nur zwei Minuten später nutzten die Haselbachtaler beim SVK den Moment der Enttäuschung und besiegelten mit dem 3:1 eine weitere unglückliche Niederlage.   (ag)
WoKu-Liga 23. Runde
13.04.2008  SV Königsbrück : SV Aufbau Deutschbaselitz  0 : 0

In einer mäßigen Partie enttäuschten beide Ex-Bezirksklässler auf der ganzen Linie. Die Gäste reisten mit der Empfehlung an, den wahrscheinlich künftigen Kreismeister in der Vorwoche spielerisch in die Knie gezwungen zu haben. Demzufolge musste ihnen gegen zurzeit schwächelnde Königsbrücker eine kleine Favoritenrolle zugestanden werden, die sie jedoch nicht unter Beweis stellten. Das Spiel hätte für unser Team so gut beginnen können, wenn Matthias Woschnack die Eingabe von Frank Schlotterbeck aus nächster Nähe im Tor untergebracht hätte (4.). Ansonsten gab es kaum Strafraumszenen zu verzeichnen, da sich beide Teams größtenteils neutralisierten. Die Aufbau-Elf hatte nach einer Viertelstunde einen Kopfball zu vermelden, den der Torwart Thilo Metzner sicher parierte. Der seit Samstag frischgebackene Vater gab der Mannschaft mit seiner Leistung wieder den nötigen Rückhalt, worauf auch sein Sohnemann und möglicher Nachfolger (?) mächtig stolz sein dürfte. Der „Kreismeisterbezwinger“ forcierte dann etwas das Tempo, doch Schlupflöcher gab es im Königsbrücker Deckungsverbund kaum. Ebenso dominierte die Defensive der Gäste, so dass sich die Zuschauer bei bestem Fußballwetter den Halbzeitpfiff herbei sehnten. Im zweiten Durchgang gab es dennoch keine Steigerung beider Kontrahenten. Die einen konnten und die anderen wollten nicht. Beide Mannschaften scheuten jegliches Risiko und trugen somit zu einem langweiligen Punktekampf bei. Fast wäre unseren Jungs die Führung geglückt, als Thomas Hommel nach Zusammenspiel mit Matthias Woschnack zum Schuss kam, doch das Leder ganz knapp am Kasten vorbei kullerte (52.). In der 65.Minute hatte der SVK einen Freistoß in der Nähe der Eckfahne. Rico Balzer spielte die Kugel in den Rückraum auf Erik Merz, dessen Schuss aus zwanzig Meter über den Kasten strich. Es wurde zwar noch Fußball gespielt, wenn der auch nicht gerade schön anzuschauen war. Dabei gab es nichts, wirklich absolut nichts Notierenswertes zu berichten. Weder eine gute Kombination, geschweige ein nennenswerter Torschuss, nicht einmal ein spektakuläres Foul. Die Großteichkicker fielen nur noch durch zwei schwach ausgeführte Standards auf (77., 84.), die meilenweit das Tor verfehlten. Den Nichtangriffspakt beendete schließlich die gut amtierende Unparteiische Carolin Kühne aus Liegau-Augustusbad mit dem für alle erlösenden Schlusspfiff.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Marco Fritsche (ab 51. Jens Scherpe), Erik Merz – John Höger, Rico Balzer, Thomas Hommel (ab 75. Jörn Hantzsche), Frank Schlotterbeck – Matthias Woschnack, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 23. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Aufbau Deutschbaselitz 2.  1 : 1 (0 : 1)
Im Vorspiel kickte unsere zweite Vertretung gegen die Deutschbaselitz-Reserve  und ist aufgrund der Punkteteilung vom Abstieg kaum noch zu retten. Das Schlusslicht der Kreisklasse hatte die Möglichkeit den Abstand mit einem Sieg gegen den Vorletzten Deutschbaselitz auf sechs Punkte zu verkürzen, was trotz enormer Steigerung im zweiten Durchgang leider nicht gelang. Wieder gab es beim SVK personelle Engpässe, doch auch die Großteichkicker hatten die gleichen Probleme, so dass viele Spieler beider Teams ein ungeahntes Wiedersehen nach langer Wettkampfabstinenz hatten. Von Anfang an mühte sich unsere Elf, jedoch vergebens. Denn gegen die erfahrene Hintermannschaft war schlecht Kirschen essen, vor allem Keeper Oldie Adamski ist beinah schon allein so sicher wie die Bank von England. Somit waren Chancen für den SVK rar gesät oder kaum vorhanden. Auch die Gäste konnten sich kaum Torgelegenheiten erarbeiten, denn Oldie Ralf Just dirigierte als Libero seine Abwehr umsichtig. Doch ein ärgerlicher Fehler im Mittelfeld bescherte der Aufbau-Elf noch vor der Pause das glückliche 0:1 (45.). Das Kellerduell erlebte dann in der zweiten Halbzeit einen Sturmlauf der Einheimischen. Zwar fehlte es unserer Elf an Durchschlagskraft, doch der Wille zum Siegen war für alle deutlich spür- und sichtbar. Als dann Silvio Meißner den Ausgleich erzielte (71.), ließ sich der Referee vom Linienrichter der Gäste in die Irre führen und annullierte den Treffer wegen Abseits. Die Angriffsversuche des SVK wurden vehementer und mit Wut im Bauch klatschte ein Schuss von Silvio Meißner an die Querlatte (78.). Auch Roman Friedrich und Silvio Kreische hatten mit ihren Schüssen kein Glück, die allesamt übers Gebälk zischten (80.,82.). Angriffe der Gäste blieben eine Beute der aufmerksamen Deckung des SVK, die sich zudem immer wieder nach vorn wagte. Schließlich war es Abwehrspieler Sebastian Metzner, als er nach einer Ecke wuchtig zum hochverdienten 1:1 ins Dreiangel einköpfte (89.). In den letzten Minuten plus Nachspielzeit fightete die Elf wie besessen, doch wurde leider nicht für das Engagement belohnt.   (ag) 
WoKu-Liga 22. Runde
05.04.2008 FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück 1 : 0 (1 : 0 )

Noch am Vortag scoutete das Trainergespann Spieler vom Altligakader, die am ungeliebten Samstag-Spieltag die Reihen „verstärken“ könnten. Denn neben vielen arbeitsbedingten Absagen waren zudem noch fünf Spieler der ersten Garnitur gesperrt, so dass leider beide Teams letztlich geschwächt den Punktekampf in Ottendorf aufnehmen mussten. Ein glücklicher Umstand für die Hausherren, dessen Tormaschinerie im gesamten Saisonverlauf ohnehin schon effektiv arbeitet. Doch es wurde zum Glück nicht das befürchtete Scheibenschießen. Nachdem die Gastgeber in der Vorwoche die Meisterschaft verspielten, sparte man zunächst noch an der gewohnten Aggressivität. Dies kam unseren Kickern zugute, obwohl die 05-er das Spiel deutlich dominierten. Nachdem eine Viertelstunde vorbei war, entschied ein Handelfmeter das Match der alten Kontrahenten. Dabei sprang das Leder Marco Schütze unglücklich und auch unabsichtlich an den Arm, so dass der Schiriassistent sich gewogen fühlte, dies dem Spielleiter anzuzeigen. Mit der frühzeitigen 1:0-Führung (15.) konnte der Favorit locker aufspielen und schickte sich an das SVK-Tor zu belagern. Die defensive Leistung des SVK war jedoch passabel, so dass sich die Gefahr in Grenzen hielt. Für offensive Aktionen unserer Elf war jedoch kaum Gelegenheit, bis auf ein Zusammenspiel zwischen Jörn Hantzsche und Andy Rudolph, wobei der Schuss von Rudolph ganz knapp am Dreiangel vorbei strich (21.). Als Letztgenannter nach angeblicher Abseitsstellung die Kugel trotz Pfiff ins Tor einschob, fehlte dem Mann in Schwarz das Fingerspitzengefühl und verhängte sofort die Ampelkarte gegen den bereits verwarnten Andy Rudolph (36.). Jetzt mussten sich zwangsläufig Lücken im Deckungsverband auftun, denn in Unterzahl ist es bekanntlich sehr schwer, gegen eine der angriffstärksten Mannschaften der Kreisliga den Überblick zu behalten. Zum Glück hat der SVK mit Thilo Metzner einen Klasse-Torwart in seinen Reihen, der auch diesmal wieder mit unglaublichen Paraden den Gegner verzweifeln ließ (38.,41.). Auch im zweiten Durchgang war auf Keeper Thilo Metzner Verlass, der hochkarätige Chancen der Gastgeber vereitelte (47.,62.,70.). Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Frank Schlotterbeck (51.) wurde es für unser Team immer schwieriger, der inzwischen druckvollen Spielweise des Tabellenzweiten standzuhalten. Entlastungsangriffe waren demzufolge spärlich, obwohl Jörn Hantzsche beinah ein Treffer geglückt wäre. Doch der Schlussmann des FVO konnte zur Ecke klären (75.). Nun schwanden bei unseren Jungs zusehends die Kräfte und so kamen die Einheimischen zu mehreren klaren Torgelegenheiten. Dank großem kämpferischen Einsatzes, einer Portion Glück und eines starken Königsbrücker Torwächters blieb es letztlich beim knappen aber jederzeit verdienten Sieg der Ottendorfer Mannschaft. Aufgrund des personellen Notstandes ging es an diesem Spieltag nur um Schadensbegrenzung, was unserer zweiten Mannschaft leider nicht glückte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Jens Scherpe, Marco Schütze, Erik Merz, Marco Fritsche – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 51. Martin Sonntag), John Höger (ab 64. Paul Krönert), Matthias Fraß – Andy Rudolph, Jörn Hantzsche

EWAG-Kamenz-Klasse 22. Runde
FV Ottendorf-Okrilla 2. : SV Königsbrück 2. .  6 : 0 (3 : 0)
Ohne jegliche Illusionen nahm auch unsere zweite Vertretung den Punktekampf beim Tabellenfünften auf. Die Lücken mussten die Altligaspieler schließen, die nach ihren Möglichkeiten ihr Bestes gaben – dafür ein dickes Dankeschön. Diese Maßnahme war unumgänglich, damit das Spiel nicht abgesagt werden musste. Der Verein sträubte sich, mit einer weiteren Geldstrafe die ohnehin schon prall gefüllte Kasse des heiß „geliebten“ Kreisverbandes zu füllen. So kämpften unsere Jungs gegen eine spielerische Übermacht und hielten bis zur 19. Minute ihren Kasten sauber. Danach köpften die Hausherren begünstigt durch einen Stellungsfehler von Torwart Erik Findeisen zum 1:0 ein. Der SVK war ausnahmslos in der Defensive gefordert und hatte Schwerstarbeit gegen die torhungrigen Ottendorfer zu verrichten. Als der Gegner per Doppelpass unsere Abwehr klassisch ausspielte, zappelte das Leder zum 2:0 im Netz (28.). Für Entlastungsangriffe fehlte es natürlich an dem nötigen Personal, so dass Einbahnstraßenfußball die Tagesordnung beherrschte. Kein Vorwurf an die Altligaspieler, die sich zwangsläufig immer wieder auf ein Kräftemessen mit den gegnerischen Jungspunden einlassen mussten. Nur am Rande erwähnt, der Älteste vollendet im Juni das 47. Lebensjahr und kickte neunzig Minuten durch – Respekt. Bevor unser Team etwas verschnaufen konnte, musste man noch vor der Halbzeitpause das 3:0 hinnehmen (36.). Nach Wiederaufnahme der Partie stand nur eine Frage zur Debatte. Wie lange kann man den Kraftakt durchhalten. Vielleicht hatten die Einheimischen dann auch etwas Mitleid und spielten gemächlich ihr Spielchen zu Ende, denn man hatte auch aufgrund der beruhigenden Führung im Rücken Nichts zu befürchten. So nutzte der Favorit noch drei von unzähligen Einschussmöglichkeiten (65.,71.,77.) und besiegelte mit dem 6:0 aus Königsbrücker Sicht eine standesgemäße Niederlage.   (ag)
WoKu-Liga 21. Runde
30.03.2008 SV Königsbrück : SG Oßling/Skaska 3 : 1 (1 : 1 )

Mit diesem Sieg bescherten die Königsbrücker Kicker ihrem neuen Trainer Andreas Wünsche den ersten Dreier. Nach den letzten Misserfolgen und der angespannten Personalsituation musste auch gegen den Abstiegskandidaten mit allem gerechnet werden. Doch da war er wieder, der viele Jahre vermisste „Mann mit dem Waffenschein“. Thomas Hommel durfte bzw. musste diesmal von Beginn ran und jagte einen Ball von der Strafraumgrenze mit seiner urtypischen Schusstechnik mächtig gewaltig in die Maschen (5.). Diesbezüglich verspürten alle Königsbrücker Spieler wie Zuschauer Lust auf mehr. Es wurde gekämpft, es wurde geackert, doch das spielerische Äquivalent konnte nicht herausgekitzelt werden. So spielte sich die Szenerie hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab und bot wenig Höhepunkte. Einmal blieb Marko Kunath beim Schussversuch in der vielbeinigen Abwehr hängen (15.), ansonsten regierte Fußballdiätkost die Partie. Als das Spiel einzuschlafen drohte, rüttelte unsere Hintermannschaft mit einem eklatanten Abwehrfehler alle bereits Eingeschlafenen wieder auf. Im Vorwärtsgang spielte Libero Denis Hoyer den Ball dermaßen ungeschickt nach vorn, so dass die Oßlinger das Spielgerät erobern konnten. Blitzschnell spielten sie das Leder in die verwaiste Deckung und kamen nach Sololauf zum 1:1 (21.). Zwei Minuten später wollte es der an diesem Tag herausragend spielende Frank Schlotterbeck wissen und zog mutig von halbrechter Position ab. Doch die Kugel pfiff denkbar knapp übers Gebälk. Leider blieb die Signalwirkung aus und der SVK ließ es sehr gemächlich angehen. Die Gäste hingegen versuchten das Spiel an sich zu reißen, was jedoch auch nicht gelang. Gefährlich wurden sie nur kurz vor der Pause, als eine Bogenlampe überraschend auf das querliegende Aluminium aufschlug (43.). Nur kurz darauf durfte sich Torwart Thilo Metzner nach einem Gewaltschuss der Oßlinger richtig auszeichnen (45.). In der zweiten Spielhälfte wurde eine Ecke der Gäste aus dem 16-er befördert. Den strammen Distanzschuss konnte Marco Fritsche auf der Torlinie retten (48.). Aufatmen im Königsbrücker Lager, denn auch in der Folgezeit befürchtete man einen Kräfteabfall. Dem war zum Glück doch nicht so, denn unsere Jungs rappelten sich wieder auf und verbuchten auch brauchbare Aktionen. Ein schöner Angriff über vier Stationen hatte ein Tor verdient gehabt. Marko Kunath ließ auf Thomas Hommel abtropfen, der sofort in den Lauf von Frank Schlotterbeck passte. An dessen Eingabe schlitterte Matthias Woschnack haarscharf vorbei (54.). Zehn Minuten später legte Frank Schlotterbeck dem gut postierten Matthias Woschnack herrlich auf, der aus der Drehung abzog und zum 2:1 traf. Der Abstiegskandidat aus Oßling wirkte konsterniert und ermöglichte unserer Elf weitere gute Szenen. Einen Flugball vom Abräumer vom Dienst Erik Merz verarbeitete Marko Kunath direkt, doch der Torwart verhinderte mit einer Glanzparade einen höheren Rückstand (68.). Die Gäste hatten dann auch etwas Pech, als Denis Hoyer eine Flanke mit dem Kopf entscheidend abfälschte und somit einem einköpfbereiten Oßlinger den sicheren Ausgleich verwehrte (76.). Unser Team sorgte dann für die Entscheidung, als Rico Balzer nach Anspiel von Matthias Woschnack zum 3:1 einnetzte (81.). Ein Aufbäumen der Gäste war nur von sporadischer Natur, da keiner mehr so recht an eine Wende glaubte. Die zweite Halbzeit endete schließlich, wie sie begann. Einen Distanzschuss des Tabellendreizehnten klärte erneut Marco Fritsche auf der Torlinie (90.+1). Danach kosteten unsere Kicker ein längst verloren gegangenes Gefühl wieder aus und bejubelten hart erkämpfte drei Punkte. Fazit: Wenig Glanz, aber dafür Gloria.  (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Erik Merz, Marco Schütze – Rico Balzer, Thomas Hommel, Roman Friedrich, Frank Schlotterbeck – Matthias Woschnack, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 21. Runde
SV Königsbrück 2. : TSV Pulsnitz 1920 2.  0 : 3 (0 : 1)
Irgendwann muss unsere zweite Mannschaft Siege einfahren, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Mit guten Vorsätzen gingen alle Akteure ins Match und lagen alsbald mit 0:1 hinten. Dabei war wieder eine gehörige Portion Pech dabei, denn der abgefälschte Schuss der Pulsnitzer wurde zunächst bereinigt, jedoch kamen die Gäste zum Nachschuss und die Kugel schlug unter die Lattenunterkante im Tor ein – tragisch (5.). Der mit Altliga-Spielern bestückte TSV konnte beruhigt aufspielen, zumal unsere Elf vom frühen Rückstand Nerven zeigte und lange Zeit planlos agierte. So musste Keeper Erik Findeisen noch einen Freistoß der Gäste parieren (12.), mehr war eigentlich im ersten Durchgang nicht zu tun. Unsere Kicker waren bemüht und hatten dann durch Thomas Löwe, Rene Kappler und Andy Rudolph gute Aktionen. Natürlich kam die alte Phrase wieder zum Tragen. Wenn man unten steht, fehlt das Quäntchen Glück. Genauso war es auch nach Kopfballverlängerung von Andy Rudolph, als schließlich Rene Kappler zum Schuss kam, doch das Leder knapp am Kasten vorbei ging (35.). Nach der Halbzeit sah es so aus, als könnte unsere Elf etwas bewirken. Die Gäste taten nur das Nötigste und hatten Dank Cleverness ihrer erfahrenen Spieler wenig heikle Situationen zu überstehen. Dabei fing der zweite Durchgang ordentlich an, denn Thomas Löwe und John Höger verfehlten mit ihren Schüssen knapp das Ziel (50.,61.). Einen herrlich getretenen Freistoß von Thomas Löwe kratzte der Pulsnitzer Schlussmann sensationell aus dem unteren Eck (65.). Auch John Höger blieb nach Freistoß ein Treffer versagt (68.). Fußball kann so grausam sein, diese Erkenntnis mussten wieder einmal unsere Kicker schlucken. Nach Schussversuchen der Gäste prallte die Kugel wieder genau vor die Füße des Gegners und das 0:2 war perfekt (70.). Nur zwei Minuten danach dasselbe Dilemma. Torhüter Erik Findeisen parierte mehrmals, doch die Murmel landete erneut auf den Schlappen eines TSV-Spielers, der mit dem 0:3 die Entscheidung erzwang. Der Fußballgott ist also kein Königsbrücker, betrachtet und analysiert man die letzten Partien. Das konnte auch nach der letzten Tormöglichkeit des SVK eindeutig bestätigt werden. Eigentlich gut gemacht von John Höger, der Silvio Meißner frei spielte, dessen Schuss der Keeper irgendwie noch mit dem Fuß zur Ecke abwehren konnte (82.). Danach war Schluss und eine weitere Enttäuschung war perfekt. Eine bedauerliche Niederlage gegen rationell und clever spielende Gäste steht also wieder zu Buche.   (ag)
WoKu-Liga 20. Runde
16.03.2008 SV Laußnitz : SV Königsbrück 4 : 0 (1 : 0 )

Mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel nahmen die Laußnitzer Kicker gegen unsere Mannschaft erfolgreich Revanche. Das dies eigentlich nicht gerade überraschend kam, offenbart die derzeitige Leistungskurve des SVK. Nicht das der Gastgeber eindeutig besser war. Der Unterschied liegt in der Treffsicherheit, die unserer Elf längst abhanden gekommen ist. Auf dem alten Hartplatz begann die Partie ohne spielerische Höhepunkte. Kampfkrampf und Einsatzstärke wurden in die Waagschale geworfen, was den Hausherren von eh her liegt. Deshalb waren die Kicker des SVL immer einen Tick schneller am Ball, entschlossener im Zweikampf und dadurch eine Nuance gefährlicher. Der SVK agierte unbeholfen und wirkte vorm gegnerischen Tor, sofern man überhaupt einmal in dessen Nähe kam, absolut brav und bieder. Nach zwei halben Chancen für Laußnitz (11.,15.) hatte unser Team die Möglichkeit, mit ihrer einzigen (!!!) klaren Torgelegenheit im gesamten Spiel, in Führung zu gehen. Dabei passte Frank Schlotterbeck auf Marko Kunath, dem allein vor Torwart Gumpert die Nerven versagten und die Kugel an ihm nicht vorbei bekam (22.). Pech kam noch hinzu, als die Einheimischen den Nachschuss von Thomas Böhme auf der Torlinie retten konnten. Weitere tolle Aktionen unserer Jungs waren Fehlanzeige. Vielmehr hatte jeder mit sich selbst zu tun, aber vor allem mit den schnellen Spitzen Rüthrich und Ullrich, die bis dato mit letztem Einsatz noch in ihrem Wirkungskreis eingedämmt werden konnten. Bedauerlich war dann die Entstehung des Gegentreffers. Matthias Woschnack wurde an der Mittellinie klar und deutlich von hinten umgeräumt, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Postwendend wurde das Leder in die Spitze auf den nicht nur für unsere Jungs zu schnellen Ullrich gespielt, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ – 1:0 (28.). Eine Reaktion unserer Elf blieb unverständlicherweise aus. Schwer gezeichnet vom Rückstand ermöglichte man dem Kontrahenten noch zwei Einschussmöglichkeiten, bei denen Keeper Thilo Metzner in gewohnter Manier klärte (37.,41.). Zur Pause wurden Erinnerungen zur Vorsaison wach, als unser Team mit zwei Toren hinten lag und noch einen Punkt erspielte. Doch nach Wiederanpfiff wurden die SVK-Fans eines besseren belehrt. Spielerische Qualitäten sind schon seit Wochen, ja fast schon seit Monaten Wunschvorstellungen. Augenscheinlich wurden natürlich die vielen Totalausfälle, die selbst die anderen „formerkrankten“ Spieler nicht überbrücken konnten. Den Laußnitzern war’s egal, die ungeachtet dessen ihren Stil demonstrierten und so immer mehr das Spiel dominierten. Als dann der SVK das Leder im Vorwärtsgang vertändelte, wurde wieder Ullrich steil geschickt. Dem sprang das Runde an den Arm und von da in den Lauf. Diesen Vorteil nahm ihn keiner mehr, nicht einmal der Referee, der somit auch dieses irregulär erzielte 2:0 genehmigte (69.). Die Darbietung des SVK war bis dahin nicht berauschend, aber auch nicht viel schlechter wie die des SVL. Die waren nur hundertprozentig effektiv und hatten sich den Torvorsprung redlich erzwungen. Beschämend war der darauf folgende Leistungsabfall unserer Jungs, verbunden mit leichten Auflösungserscheinungen. Davon ließ sich anscheinend auch noch Keeper Thilo Metzner anstecken, der eine abgerutschte Flanke aus dem langen Eck fischte. Doch da er von seinem Vorderleuten beim Klärversuch auf jegliche Hilfe vergeblich hoffte, konnte Ullrich, dem die Kugel genau vor die Füße fiel, mühelos zum 3:0 einschieben (72.). Das Desaster war jedoch noch nicht vollständig. Von allen guten Geistern verlassen kickte unsere Elf den Ball ihrem ehemaligen Mannschaftskollegen Ullrich genau in die Beine. Der erzielte seinen vierten Treffer und erschoss unsere Elf im Alleingang (79.). Der freie Fall des SV Königsbrück war besiegelt.  Quo vadis – wo gehst du hin SVK? Die Zeit dürfte reif sein um Tacheles zu sprechen, damit wieder ansehnlicher und erfolgreicher Fußball präsentiert wird.   (ag)

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Marco Fritsche, Erik Merz – Matthias Woschnack (ab 63. Rico Balzer), Thomas Böhme, Jörn Hantzsche, Frank Schlotterbeck (ab 73. T.Hommel) – Werner Eckardt, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 20. Runde
SG Nebelschütz 2. : SV Königsbrück 2.  3 : 1 (2 : 1)
Unsere zweite Vertretung durfte in Nebelschütz auf dem Rasenplatz um Punkte fighten und schlug sich trotz Misserfolg recht wacker. Beim Aufstiegsaspiranten hingen auch schon für andere Teams die Trauben hoch, doch abschlachten ließ sich der kleine Kader des SVK nicht. Die Partie begann mit einem echten Paukenschlag. Als Jens Scherpe einen Freistoß vors Tor beförderte, traf Andy Rudolph per Hinterkopfverlängerung zum 0:1 (5.). Der Gastgeber war völlig geschockt und fand nicht ins Spiel. So verbuchte unser Team spielerische Vorteile und war teilweise feldüberlegen. So hatte David Aue den zweiten Treffer auf dem Schlappen, als er von Andy Rudolph herrlich angespielt wurde, doch von der Strafraumgrenze leider das Gehäuse verfehlte (16.). Die SG kam dann Dank einer starken Einzelaktion zum glücklichen Ausgleich und war wieder im Geschäft (21.). Den momentanen Schwung nutzten die sorbischen Sportfreunde wenig später nach Eckstoß zur 2:1-Führung (25.). So ergeht es nur Mannschaften, die im Tabellenkeller stehen. Das fehlende Glück wurde in der 32. Minute augenscheinlich, als Andy Rudolph einen Steilpass auf David Aue spielte. Der umkurvte den Torwart, wurde von einem zurückeilenden Verteidiger entscheidend behindert und traf demzufolge nur das Außennetz. Aber auch der SVK hatte dann Glück, als der Referee ein klares Foul im Strafraum nicht ahndete (38.). Auch im zweiten Durchgang verlief die Partie ausgeglichen. Die Hausherren spielten unser Team nicht wie befürchtet an die Wand. Beide Kontrahenten neutralisierten sich, ehe ein sagenhafter Freistoß das Spiel entschied. Aus knapp zwanzig Meter klatschte das Leder an den Innenpfosten und schlug zum 3:1 ein (67.). Die elf aufgebotenen Kicker des SVK gaben sich nicht auf und mussten folgerichtig offensiver agieren. Dies nutzen die Nebelschützer zum Kontern und liefen dreimal allein auf Schlussmann Erik Findeisen zu. Mit stoischer Ruhe pflückte er den Akteuren die Pille vom Schuh und bewahrte seine Elf vor einem höheren Rückstand. Der SVK hatte noch eine Chance durch David Aue (81.), doch der Aufstiegsanwärter spielte die Uhr clever runter und siegte letztendlich standesgemäß.   (ag)
WoKu-Liga 19. Runde
09.03.2008 SV Königsbrück : TSV Wachau 0 : 0

Punktgewinn oder Punkteverlust, das ist hier die Frage. Die Antwort gab es nach gezeigten neunzig Minuten, denn die Gäste hatten eindeutig mehr Einschussmöglichkeiten. Unsere Elf hätte getrost bis abends spielen können, ohne nur annähernd Gefahr zu erzielen. Die Jahre, in denen sich Wachau in Königsbrück regelmäßig eine Packung abholte, sind wahrscheinlich gezählt. Zu schwach war die Durchschlagskraft unserer Kicker, um die Wachauer auch nur ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die Partie begann aus Sicht der Gäste vielversprechend, denn Schlussmann Thilo Metzner musste einen gefährlichen Freistoß aus dem oberen Toreck kratzen (4.). Nach zwanzig Minuten hatte der TSV den nächsten Standard, den Keeper Thilo Metzner erneut entschärfen konnte. Von unseren Jungs war hingegen nicht viel zu sehen.  Einmal konnte sich Jörn Hantzsche am rechten Flügel behaupten, dessen Flanke Marko Kunath aufs Tornetz köpfte (28.). Den anspruchvollsten Angriff verbuchten allerdings die Gäste, als sie Mittelfeld und Abwehr mit einer Doppelpass-Stafette ausmanövrierten, doch zum Glück frei vorm Kasten daneben ballerten (31.). Der SVK versuchte sich in vielen Dingen, doch größtenteils blieb alles Stückwerk. Eine Zufallsproduktion bescherte zwar beinah die Führung, wäre allerdings nicht verdient gewesen. Dabei spielte Marko Kunath das Leder in den Rückraum auf den nahenden Kay Freudenberg, dessen Schuss der Torwart mit großartiger Parade parierte (39.). Bald darauf beendete Referee Müller diesen langweiligen Frühlingskick mit dem Halbzeitpfiff. Für den zweiten Spielabschnitt bestand noch Hoffnung für unser Team, denn Wachau riss auch noch keine dicken Bäume aus. Auf die Leistungssteigerung des SVK hofften die Fans vergebens, obwohl einige gute Aktionen im Ansatz zu erkennen waren. Zunächst entschärfte der Torwart einen Schuss von Kay Freudenberg (50.), ehe bei einem Angriff durch Thomas Böhme über den linken Flügel kein Abnehmer auszumachen war (52.). Eine Glückssträhne des SVK verhinderte den drohenden Rückstand, denn die Gäste versiebten drei dicke Dinger nur denkbar knapp (57.,58.,61.). Erst zwanzig Minuten vor Spielende gab es wieder ein Lebenszeichen unserer Mannschaft. Dabei half die Gäste-Abwehr ordentlich mit, als die einen Freistoß von Denis Hoyer in die Spielfeldmitte abwehrte. Dort nahm Frank Schlotterbeck das Leder direkt und zwang den Torhüter zu einer Glanzparade. Wenig später war dann auch das Glück auf Wachauer Seite. Als Jörn Hantzsche im 16-er angespielt wurde und aus der Drehung abzog, klärte der Schlussmann diesen verdeckten Schuss mit Ach und Krach per Fußabwehr (76.). Danach war der SVK mit seinem Latein am Ende. Konditioneller Abbau und Kräfteverschleiß aller Mannschaftsteile ließ die ohnehin schon dürftige Laufarbeit auf ein Minimum absinken. In der restlichen Spielzeit kamen die Gäste noch zu zwei guten Torgelegenheiten und hätten um ein Haar drei Punkte entführt (80.,89.). Letztendlich hätte sich niemand beschweren dürfen, wenn der TSV gegen schwächelnde Königsbrücker den Platz als Sieger verlassen hätte.   (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Marco Fritsche – Thomas Böhme, Kay Freudenberg, Matthias Woschnack, Frank Schlotterbeck – Jörn Hantzsche, Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 19. Runde
SV Königsbrück 2. : TSV Wachau 2.  1 : 2  (1 : 1)
Unsere zweite Mannschaft konnte nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und kassierte im Abstiegskampf eine weitere, wenn auch unglückliche Niederlage. Nach der kurzen Abtastphase legten beide Mannschaften sofort los. Dabei machte unsere Elf keine schlechte Figur und hatte die erste Chance, als nach Flanke von Matthias Fraß Andy Rudolph übers Gebälk zielte (3.). Danach bediente Letztgenannter Thomas Müller, dessen Schuss ebenso über die Querlatte strich (10.). Zehn Minuten darauf passte Thomas Löwe auf Frank Schlotterbeck, der energisch in den Strafraum zog, doch im letzten Moment per Tackling gestoppt wurde. Doch die erste gefährliche Situation der Gäste brachte den unglücklichen Rückstand, denn in eine Freistoßeingabe preschte der Wachauer Mittelstürmer und jagte das Leder per Kopf mit unglaublicher Wucht unhaltbar in den Torwinkel (24.). Darauf hatte unser Team eine ähnliche Aktion. Doch den von Jens Scherpe getretenen Freistoß köpfte Marko Kunath übers Tor (31.). Schließlich fiel durch Marko Kunath nach Eingabe von Andy Rudolph doch noch der verdiente Ausgleich (35.). Unsere Elf war wieder im Spiel und schöpfte für den zweiten Spielabschnitt wieder Mut. Doch vom Anpfiff weg stürmten die Gäste allein auf Torwart Erik Findeisen zu, der seine Reaktion geschickt verzögerte und somit dem Gegner den Nerv zog (46.). Thomas Löwe und John Höger per Freistoß verfehlten nachher knapp das Tor (47.,55.). Die größte Möglichkeit hatte dann Thomas Löwe, der von Andy Rudolph und Matthias Fraß herrlich freigespielt wurde. Leider fehlte es dem Schuss an Härte und Präzision und konnte vom Schlussmann gehalten werden (65.). Etwas später dann die bittere Pille für unsere Jungs, als die Gäste einen schon abgewehrten Ball genau vor die Füße bekamen und aus Nahdistanz das 1:2 markierten (75.). Dies war der Genickbruch für den SVK, der dann nach drei unglaublichen Pfostenschüssen noch jede Menge Glück hatte (77.,78.,80.). Unser Team mühte sich zwar in den Schlussminuten, doch jegliche Investition brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich.   (ag)
WoKu-Liga 18. Runde
24.02.2008 SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück 0 : 0

Nach der Pleite der Vorwoche konnte unsere erste Garnitur wenigstens einen Teilerfolg verbuchen. Sicherlich war der Qualitätsunterschied zur Schwepnitzer Elf schon gravierend, doch erfreulicherweise hielt unsere Abwehr diesmal dicht. Die Torgefährlichkeit des SVK bleibt jedoch weiterhin ein großes Manko, denn auch diesmal waren gute Offensivaktionen rar gesät. Zunächst begann das Spiel sehr verhalten. Das Geschehen spielte sich mit leichter Feldüberlegenheit unserer Elf größtenteils zwischen den Strafräumen ab. Erst nach einer knappen Viertelstunde hatte Marko Kunath den Hauch einer Chance, als er nach Eingabe von Thomas Böhme nicht entscheidend an das Leder kam. In der 22.Minute konnte sich der Biehlaer Schlussmann nach einem Schuss von Marko Kunath das erste Mal auszeichnen. Bald darauf vergaben Werner Eckardt und Marko Kunath im Verbund allerdings kläglich (28.). Dann war Schluss mit der Königsbrücker Herrlichkeit und der Gastgeber verzeichnete seine erste Tormöglichkeit. Der Freistoß strich jedoch an Mauer und Tor vorbei (32.). Bevor die Einheimischen vor der Halbzeit noch zweimal an Keeper Thilo Metzner scheiterten (41.,43.), vergab Marko Kunath nach einer Flanke von Jörn Hantzsche die letzte verheißungsvolle Torgelegenheit im Spiel (38.). Was dann beide Mannschaften im zweiten Durchgang boten, war weder Fisch noch Fleisch. Dennoch muss man zugeben, dass die Hausherren die zwingenderen Aktionen verbuchten. Dabei hatte unser Team Glück, als der Gegner einen Überzahlangriff schlampig zu Ende spielte (56.). Fünf Minuten später strich ein Kopfball übers SVK-Gehäuse. Obwohl Denis Hoyer per Freistoß aus 20 Meter (65.) und danach Marko Kunath ebenso über die Kiste ballerte (68.), hatte man zu keiner Zeit den Eindruck, dass hier noch etwas geht. Die letzten Aktionen der Partie hatten die Platzherren, doch ein Torerfolg für Biehla wäre des Guten zuviel gewesen. Dabei erwies sich Schlussmann Thilo Metzner als sicherer Rückhalt seiner Elf und hielt den einen Punkt fest. In einer schwachen Begegnung hatte sich letztendlich keiner einen Sieg verdient.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Martin Sonntag, Marco Fritsche, Rico Schimmel – Rico Balzer (ab 61. Matthias Woschnack), Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Jörn Hantzsche  – Werner Eckardt ,Marko Kunath

EWAG-Kamenz-Klasse 18. Runde
23.02.2008 SV Einheit Radeberg : SV Königsbrück 2.  0 : 2 ( 0 : 0 )
Mit einem unerwarteten Dreier kehrte unsere zweite Mannschaft aus der Bierstadt zurück. Den Radebergern, denen noch im Hinspiel ein Kantersieg gelang, scheint mit fortschreitender Spielserie nach Betracht der letzten Resultate die Puste auszugehen. Von Anfang an hatte der SVK die Partie sicher im Griff. Es vergingen zehn Minuten, als der Einheit-Torwart erstmals im Blickfeld stand. Einen Einwurf von Roman Friedrich verlängerte Jens Scherpe per Kopf auf Frank Schlotterbeck, dessen Schuss knapp das Gehäuse verfehlte. Ein eindrucksvolles Solo von der Mittellinie konnte Martin Sonntag unter starker Bedrängnis leider nicht zur Führung nutzen – gehalten. Zwei Minuten danach kamen die Radeberger zur ersten Chance, doch der Freistoß ging übers Gebälk. Dann strich ein schulbuchmäßiger Kopfball von Frank Schlotterbeck ganz knapp über den Kasten (35.). In der ersten Halbzeit waren eigentlich nur unsere Kicker am Drücker und hatten sich einen Torerfolg redlich verdient. Der fiel dann hochverdient gleich nach Wiederbeginn, als Jens Scherpe im Mittelfeld den Ball eroberte und diesen gedankenschnell in die Spitze auf Werner Eckardt spielte. Der blieb vorm Tor eiskalt und vollendete zum 0:1 (50.). Bei einer identischen Szene bekam Werner Eckardt weiche Knie und schob die Pille nach Sololauf am Kasten vorbei (62.). Von der Einheit-Elf war absolut nichts zu sehen, obwohl sie mit dem SVK das Schlusslicht vor der Brust hatten. Vielmehr hatte man den Eindruck, die Hausherren kämpfen um den Klassenerhalt. Erfreulich couragiert spielte unser Team weiterhin mutig nach vorn und wurde schließlich belohnt. Nach einem Einwurf spielte Werner Eckardt einen Querpass im 16-er auf Frank Schlotterbeck, der überlegt zum 0:2 ins Eck schob (72.). Die Nerven bei den Hausherren lagen dermaßen blank, dass sie sich wenig später per Ampelkarte selbst dezimierten. Doch die eigentliche Krönung folgte noch, als ein Akteur der Einheimischen keine Lust mehr auf Fußball verspürte und einfach bockig das Spielfeld verließ (77.). Mit zwei Spielern in Überzahl ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen und siegten in der Bierstadt in einer überlegt geführten Partie völlig verdient.   (ag) 
WoKu-Liga 17. Runde
17.02.2008 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück 4 : 1 (2 : 1)

Nach wenig Fußballkost in der Vergangenheit fieberten zahlreiche Fußballfans dem Rückrunden-Auftakt in Schwepnitz entgegen. Bei frostigen Temperaturen enttäuschte der SVK auf dem Hartplatzgeläuf, denn das Prunkstück Abwehr ebnete den Gastgeber mit haarsträubenden Fehlern den Weg zum deutlichen Sieg. Dabei überraschte der neue Trainer Andreas Wünsche bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, wobei das Experiment von Dirk Trautmann auf den  Posten des Liberos als gescheitert bezeichnet werden kann. Vielleicht wäre die Partie auch anders gelaufen, wenn der Kopfball von Marko Kunath nach Freistoßeingabe ins Tor und nicht am Pfosten gelandet wäre (1.). Nach acht Minuten dann das nächste Raunen auf den Rängen. Ein Pass der Grün-Weißen in die Tiefe deckte das schlechte Stellungsspiel unserer Abwehr auf. Zum Glück schob der durchgebrochene Stürmer das Leder nicht nur an Keeper Thilo Metzner, sondern auch am Kasten vorbei. Die Verunsicherung wurde endgültig augenscheinlich, als der SVK-Libero das Leder unnötig im Mittelfeld vertändelte und die Schwepnitzer im Alleingang mühelos zum 1:0 einnetzen konnten (16.). Von diesem Virus ließ sich nur neunzig Sekunden später Linksverteidiger Marco Fritsche anstecken, als er über die Pille trat und die Hausherren erneut nach Sololauf das 2:0 markierten. Bis dato gab es keine Anzeichen auf einen Torerfolg der Einheimischen. Unsere Elf war gefordert und erzielte dann ebenso glücklich den Anschlusstreffer. Eine Flanke von Kay Freudenberg ließ der Torwart fallen und Marko Kunath war der Nutznießer, als auch er das Runde mühelos im Eckigen unterbringen konnte (24.). Bis zur Halbzeitpause hatten die Chemiker zwei Möglichkeiten ungenutzt, wie sollte es auch anders sein, nach weiteren katastrophalen Abwehrschnitzern unserer Hintermannschaft, verstreichen lassen (29.,36.). Hingegen musste der Schwepnitzer Torhüter nur einmal auf der Hut sein, nachdem Kay Freudenberg einen Freistoß aufs Gehäuse nagelte (41.). Für den zweiten Spielabschnitt war noch alles drin, wenn die bereits viel zitierten Böcke im Deckungszentrum abgestellt werden würden. Doch der SVK knüpfte da nahtlos an die erste Hälfte an und kassierte nach pomadiger Gegenwehr folgerichtig das 3:1 (55.). Drei Minuten später gab es dann den endgültigen Knock out. Wieder nahmen unsere Jungs nur die Statistenrolle ein, als die Hausherren nach Pass in die Spitze geistig und körperlich schneller agierten und die Kugel über den chancenlosen Keeper Thilo Metzner zum deprimierenden 4:1 versenkten. Ab diesen Zeitpunkt kickte der SVK völlig emotions- und lustlos daher und hatte gegen die geradlinig und schnörkellos agierenden Gastgeber meist das Nachsehen. So musste Schlussmann Thilo Metzner noch mehrmals großartig parieren (61.,72.), bis dann auch die Chemiker spürten, dass an diesem Tag vom Gegner nichts mehr zu befürchten war. In der Schlussminute hatte noch Marko Kunath den zweiten Treffer auf der Stirn, doch sein Kopfball war zu schwach und unplatziert. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Dirk Trautmann, Denis Hoyer, Marco Fritsche, Rico Schimmel, – Rico Balzer, Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Kay Freudenberg – Marko Kunath, Werner Eckardt

EWAG-Kamenz-Klasse 17. Runde
SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV Königsbrück 2.  3 : 2  (1 : 1)
Nicht viel besser erging es im Vorspiel unserer zweiten Mannschaft. Im Kellerderby waren drei Punkte eigentlich Pflicht und man begann die Partie auch furios. Nach Freistoß von Thomas Löwe visierte Martin Sonntag das lange Eck an, doch die Kugel touchierte nur die Latte (1.). Eine Minute danach wurde Matthias Woschnack glasklar im Strafraum zu Fall gebracht, doch der nicht ganz Herr seiner Sinne wirkende Referee (Cool Water duftet anders) verlegte das Foulspiel zwei Meter außerhalb des 16-ers. Nach fünf Minuten kamen die Gastgeber erstmals vor unser Tor, doch Erik Findeisen fischte die Flanke sicher herunter. Als sich Martin Sonntag das Leder am gegnerischen Strafraum erkämpfte, bediente er Andy Rudolph, der für Matthias Fraß auflegte, dessen Sonntagsschuss unhaltbar zum 0:1 im Eck einschlug (10.). Nach der Führung wollte unser Team nachwaschen und hatte durch Martin Sonntags Lattenschuss großes Pech (12.). Eine Minute darauf strich ein Schuss vom gleichen Spieler denkbar knapp am langen Eck vorbei. Auch Andy Rudolph ereilte mit seinem Schuss das gleiche Schicksal (15.). Nach der Anfangsoffensive hätte der SVK bereits klar und deutlich führen müssen, doch Aufwand und Nutzen standen im schlechten Verhältnis. Das Feuerwerk war abgebrannt und die Chemiker konnten in der nun folgenden Schwächephase des SVK wenig bewirken. Hingegen scheiterten Andy Rudolph per Kopf (38.) und Matthias Woschnack mit strammen Distanzschuss (40.). So kam es wie es kommen musste. Aus einer unübersichtlichen Situation erzielten die Grün-Weißen im vierten Versuch das schmeichelhafte 1:1 (45.). Nach Wiederaufnahme bestimmte zunächst viel Leerlauf die Partie, doch die Schwepnitzer bewegten mit ihren kämpferischen Tugenden mehr. Schließlich verhängte der indisponierte Pfeifenmann gegen unsere Jungs einen fragwürdigen Strafstoß, den die Chemiker zum 2:1 verwandelten (60.). Nach diesem Rückstand waren unsere Kicker um eine Wende bemüht, ohne jedoch großartig zu Torchancen zu kommen. Wieder stand der Mann in Schwarz im Mittelpunkt, nachdem der Schwepnitzer Keeper den Ball außerhalb seines Arbeitssektors ungestraft in die Hand nahm und somit Matthias Woschnack eine klare Tormöglichkeit verwehrte (70.). Unsere Elf wurde offensiver und wurde eine Viertelstunde vor Ultimo klassisch ausgekontert – 3:1. Nach der Verletzung von Andy Rudolph agierte unser Team in Unterzahl und kam durch Thomas Löwe dennoch zum 3:2 (86.). Die letzte Möglichkeit vergab Martin Sonntag, der sich nicht zum Schuss entschließen konnte und nach innen passte (88.). Danach war Schluss und aufgrund der Niederlage sitzt der SVK wieder im Kellerloch.   (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 16. Runde
16.12.2007 SV Königsbrück 2. : FSV Bretnig-Hauswalde 1 : 2 ( 0 : 1 )
Im letzten Punktspiel des Jahres wollte es unsere zweite Mannschaft den Schwepnitzern nachmachen. Mit einem Sieg wäre die rote Laterne wieder an den Ortsnachbarn abgegeben worden, doch es kam leider wieder anders. Nach schwachem Beginn zogen die Bretniger per Freistoß überraschend mit 0:1 in Front, der nicht ganz unhaltbar schien (11.). Unsere Elf kämpfte um den Ausgleichstreffer, doch es fehlte an der spielerischen Komponente. Überwiegend operierte der SVK mit hohen Bällen, so dass die Gäste wenig Mühe beim Klären hatten. So kam nur Sven Herrmann im ersten Durchgang zu einer Schussmöglichkeit, wobei die Kugel nur knapp den Kasten verfehlte (20.). Der Kontrahent aus Bretnig blieb ebenso ungefährlich und nahm das Ergebnis dankbar in die Halbzeit mit. Auch nach Wiederbeginn sollte schnellstmöglich ein Tor unserer Jungs fallen, doch Parallelen zum ersten Spielabschnitt wurden augenscheinlich. Der Einsatz und der Aufwand waren hoch, doch es fehlte an der Präzision im Aufbauspiel. Schließlich prüfte Sven Eichler den Gäste-Schlussmann mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze. Der nach vorn abgewehrte Ball fand bei unseren Jungs keinen Abnehmer, da man gar nicht erst nachsetzte (67.). Nur drei Minuten später hatte der SVK nach einem schnellen Konter des Gegners Glück, da sich Erik Findeisen aufopferungsvoll dazwischen warf. In der 78. Minute durfte im Königsbrücker Lager doch noch gejubelt werden. Ein herrliches Solo von Martin Sonntag bescherte das letztlich verdiente 1:1. Nun bekam unser Team noch mal die zweite Luft und hatte Pech, als ein Direktschuss von Martin Sonntag nicht von Erfolg gekrönt wurde (89.). Die letzte Spielminute war dann an Tragik nicht zu überbieten, denn die Gäste erzielten mit einem Sonntagschuss in den Dreiangel den schmeichelhaften Siegtreffer zum 1:2 (90.).   (ag) 
WoKu-Liga 16. Runde
15.12.2007 SV Einheit Kamenz 2. : SV Königsbrück 2 : 0 ( 1 : 0 )

Zu Beginn der Kreisliga-Saison wurden diejenigen belächelt, die das Kamenzer Reserveteam zum engeren Favoritenkreis zählten. Das Lächeln dürfte nun den meisten vergangen sein, denn mittlerweile ist die Mannschaft das Nonplusultra der Liga. Zu schwach war der SVK besetzt, um den Tabellenführer auch nur in irgendeiner Form ernsthaft zu fordern. Auf dem gefrorenen Nebenplatz hatten es beide Vertretungen ohnehin schwer, vernünftigen Fußball zu zelebrieren. Dabei kamen die Einheimischen mit den Begebenheiten eindeutig besser zurecht und diktierten neunzig Minuten lang das Spielgeschehen. Trotzdem konnten die Lessingstädter aus ihrer Feldüberlegenheit wenig Kapital schlagen, da auf die SVK-Defensive wieder Verlass war, die wiederum kaum etwas zuließ. So sorgte ein Strafstoß für das 1:0, nachdem ein Einheit-Akteur bei Erik Merz geschickt einfädelte und im 16-er clever zu Boden sank (27.). Danach verletzte sich Libero Denis Hoyer nach einem unglücklichen Zusammenprall an der Augenbraue und musste zum „Flicken“ ins Krankenhaus gebracht werden (34.). Die Position wurde von Thomas Böhme besetzt, der die Abwehrarbeit ebenso gut organisierte. In der zweiten Hälfte war es für die Kamenzer nicht sonderlich schwer, mit der Führung im Rücken zu agieren. Hingegen hatte der SVK große Probleme einmal in Tornähe des Spitzenreiters zu gelangen. Die Hausherren waren weiterhin spielbestimmend und taten mit ihrer rationellen Spielweise nur das Nötigste. Schließlich brachte ein weiterer Standard die endgültige Entscheidung. Dabei hatte Torwart Thilo Metzner ebenso keine Abwehrchance, nachdem die Kamenzer einen Freistoß über die Mauer ins Eck zirkelten (65.). Unsere Elf hatte durch Roman Friedrich nur einen Schuss in neunzig Minuten aufzubieten, der allerdings knapp vorbei ging (72.). So endete die Partie ohne weitere Höhepunkte mit einem verdienten 2:0-Sieg für den Aufstiegsanwärter Nummer eins.   (ag)

Spielberichte 1. Halbserie 2007/08

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06