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Spielberichte |
| WoKu-Liga 30. Runde |
| 14.06.2008 Thonberger SC 1931 : SV Königsbrück 0 : 5 ( 0 : 2 ) |
| Aktuelle Tabelle |
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letzten Spieltag dieser Saison zeigte unser Team noch ein letztes Mal,
wozu es normalerweise in der Lage ist. Natürlich kam der Gegner auch
gelegen, der bereits als Absteiger fest stand und eher eine kulturverdächtige
Abschiedsvorstellung aus der Kreisliga bot. So war unsere Elf in allen
Belangen überlegen und lag nur in der Zuschauerstatistik, allerdings
auch nur knapp, hinten. So sahen die knapp zwanzig zahlenden
Einheimischen das frühzeitige 0:1 durch Frank Schlotterbeck (6.).
Konstruktives Spiel war dennoch kaum möglich, denn zu passiv und
defensiv eingestellt, präsentierten sich die Thonberger. Demzufolge
kamen Andy Rudolph (10.), Frank Schlotterbeck (11.) und Thomas Hommel
(17.) zu weiteren guten Tormöglichkeiten. Schließlich brachte Thomas
Hommel den SVK auf die Siegerstraße, als er aus der Distanz zum
beruhigenden 0:2 traf (20.). Danach visierte Thonberg das erste Mal das
Königsbrücker Tor an, doch der Freistoß aus zwanzig Meter verfehlte
das Ziel (24.). Den ersten von drei Ballkontakten in neunzig Minuten
hatte Schlussmann Thilo Metzner nach einer halben Stunde, als er einen
Fernschuss sicher aus der Luft pflückte. Dann erspielten sich unsere
Jungs Chancen, nur Thomas Böhme vergab nach Anspiel von Thomas Hommel
(33.) und Marko Kunath verpasste eine Eingabe von Rico Balzer (41.). Vor
der Halbzeit fischte Keeper Thilo Metzner eine scharfe Flanke sicher aus
den samstäglichen Nachmittagshimmel (43.). Nach Wiederbeginn machten
unsere Kicker gleich Nägel mit Köpfen. Thomas Böhme hielt von der
Grundlinie einfach mal drauf, dessen Schuss von einem Thonberger im
eigenen Kasten versenkt wurde – 0:3 (47.). Kurz darauf vertändelten
die Hausherren den Ball im Mittelfeld. Marko Kunath schnappte sich die
Pille, vernaschte noch den Tormann und erhöhte auf 0:4 (53.). Der
Widerstand der Thonberger war eh schon längst gebrochen, so dass unsere
Jungs die Partie ganz gemächlich zu Ende bringen
konnten. Rationelle Spielweise war angesagt – keine unnötigen
Laufwege und Zweikämpfe – um eventuellen Verletzungen aus dem Weg zu
gehen. Nach einer halbherzigen Möglichkeit der Gastgeber (66.) gelang
dann noch das 0:5. Dabei spielten Frank Schlotterbeck und Rico Balzer
mit einem Doppelpass Marko Kunath frei, der das Leder mühelos im Tor
unterbrachte (75.). Zum Abschluss der verkorksten Saison fuhr unsere
Mannschaft den dritten Sieg in Folge ein und blieb außerdem erneut ohne
Gegentor. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück:
Thilo Metzner – Erik Merz, Sebastian Metzner, Rico Balzer, John Höger – Thomas Böhme, Thomas Hommel (ab 46. Felix Mocker), Martin Sonntag, Frank Schlotterbeck – Andy Rudolph (ab 46. Thomas Müller), Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 30. Runde |
| SC 1911 Großröhrsdorf 2. : (SV Königsbrück 2.) nicht angetreten |
| Aktuelle Tabelle |
| WoKu-Liga 29. Runde |
| 08.06.2008 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Elstra 5 : 0 ( 2 : 0 ) |
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Zum
letzten Heimspiel dieser Saison wollten sich unsere Kicker mit einer
ordentlichen Leistung von ihren Fans verabschieden. Das dies auch noch
ergebnistechnisch gelang, lag zum einen an der personellen Entwarnung im
Königsbrücker Lager, sowie an der Mitwirkung eines ziemlich schwachen
Gegners. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten beide Mannschaften große
Probleme ins Spiel zu finden. Unsere Jungs schickten sich an, über den
Kampf ins Spiel zu finden. So hatte nach acht Minuten Silvio Meißner
und Thomas Böhme in Koproduktion die erste Möglichkeit. Eine Minute später
klatschte ein Schuss der Elstraer an die Lattenoberkante. Als dann
Thomas Böhme einen schier aussichtslosen Ball eroberte, landete sein
Schuss aus sehr schwieriger Position zum 1:0 genau im langen oberen Eck
– Extraklasse (13.). Der Pokalfinalist ließ sich nicht lange bitten
und traf im Gegenzug – jedoch aus klarer Abseitsposition (14.).
Dennoch kehrte keine Ruhe in das Spiel der Hausherren ein, die sich nach
Tohuwabohu im Fünf-Meterraum bei Torwart Thilo Metzner bedanken konnten
(34.). Nach Kopfballablage von Marko Kunath hätte Silvio Meißner die Führung
ausbauen können, jedoch fehlte bei der Direktabnahme die Feinjustierung
(36.). Die hatte dann Marko Kunath eingestellt und traf aus
unmittelbarer Nahdistanz eiskalt zum 2:0 (39.). Die Grün-Weißen
antworteten mit druckvollem Offensivspiel und deckten in dieser Phase
nach guten Möglichkeiten die unerklärbare Unsortiertheit der
SVK-Abwehr auf (41.,45.). Nach dem Seitenwechsel war man auf die
Reaktion der Elf vom Schwarzenberg gespannt, doch vielmehr machte der
SVK die Musik. Dabei kam Marko Kunath zu zwei glasklaren Chancen, die er
allerdings überhastet vergab (52.,56.). Doch im dritten Versuch gelang
ihm dann das 3:0, nachdem der eingewechselte Kay Freudenberg exzellent
vorbereitete (60.). Die Einwechslung hatte natürlich positive
Auswirkung, denn die Gäste wurden immer mehr in die Defensive gedrängt.
So verpasste Silvio Meißner eine Eingabe von Kay Freudenberg nur um
Haaresbreite (70.). Zehn Minuten später jagte dann Kay Freudenberg das
Leder aus ungefähr zwanzig Meter zum 4:0 unhaltbar ins Eck. In der
Schlussminute köpfte dann der scheidende Jörn Hantzsche nach einer
Ecke zum 5:0 in den Winkel und gab seinem alten Verein das gebührende
Abschiedsgeschenk. Somit durften die ebenso vor dem Anpfiff
verabschiedeten Trainer Andreas Wünsche und Ulrich Gruner, aber auch
die treuen Fans des SV Königsbrück, mit dem Endresultat voll und ganz
zufrieden sein. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Erik Merz, Sebastian Metzner, Marco Schütze – Silvio Meißner (ab 79. Thomas Hommel), Jens Scherpe (ab 59. Kay Freudenberg), Rico Balzer, John Höger (ab 74. Jörn Hantzsche) – Thomas Böhme, Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 29. Runde |
| SV Königsbrück 2. : TSV 1886 Lichtenberg 1 : 2 ( 0 : 0 ) |
| Auch unsere bereits abgestiegene zweite Mannschaft hatte natürlich das gleiche Ziel vor Augen, kämpfte und agierte mit vehementem Einsatz um ein achtbares Resultat. Denn Trainer Dieter Kappler macht nach 25 „Dienstjahren“ Schluss und die Elf zerriss sich förmlich, um ihrem scheidenden Trainer und dem oftmals schwer leidenden Publikum ein ordentliches Spiel abzuliefern. So entwickelte sich im ersten Durchgang ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Lichtenberger leichte Chancenvorteile verbuchten. Doch das was durchkam war unpräzise oder wurde eine Beute der aufmerksam spielenden SVK-Hintermannschaft. Mit einem leistungsgerechten torlosen Remis ging es in die Halbzeitpause. Um in der verbleibenden Spielzeit die Führung zu erzielen, musste unser Team eindeutig mehr investieren. Just in dieses Vorhaben platzte der Gegentreffer, als die Gäste aus unglaublich spitzem Winkel zum 0:1 in den oberen Winkel trafen (53.). Nur zehn Minuten danach kassierten unsere Jungs das deprimierende 0:2. Als schließlich Andy Rudolph per fulminanten Schuss das 1:2 markierte (66.), keimte noch mal Hoffnung. Doch so sehr sich auch unsere Kicker mühten, klare Einschussmöglichkeiten ließ der TSV nicht zu. Auch die Gäste taten nach vorn nicht mehr viel und konnten letztlich über einen glücklich errungenen Sieg jubeln. (ag) |
| WoKu-Liga 28. Runde |
| 01.06.2008 SG Großnaundorf : SV Königsbrück 0 : 2 ( 0 : 1 ) |
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Auch
am Sonntag zum Kreisliga-Punktspiel in Großnaundorf fanden sich gerade
mal elf Fußballinteressierte zusammen, die das Trikot des SV Königsbrück
überstreiften. Denen war natürlich rückblickend auf die vergangene
Saison bewusst, dass man gegen diesen Gegner noch etwas gut zumachen
hatte. Ohne große Plänkeleien startete das Match und die Gastgeber
machten das erste Mal per Freistoß von sich reden (4.). Wenig später
machte es unsere Elf ebenso, als Thomas Hommel das Streitobjekt aufs
gegnerische Tor katapultierte, doch der Torhüter zur Ecke klärte (8.).
Einen guten Angriff der Einheimischen unterband im letzten Moment Libero
Denis Hoyer (14.) und zehn Minuten später spitzelte Sebastian Metzner
den Ball eines einschussbereiten Großnaundorfers vom Fuß. Eine
brauchbare Ballstafette über drei Stationen brachte Thomas Böhme in
Position, der leider nicht zum Abschluss kam (30.). Schließlich war es
dann Thomas Hommel, der die Kugel zum 0:1 in die Maschen jagte (34.).
Bis zum Pausenpfiff plätscherte die Partie nach Schema Sommerfußball-Niveau
dahin, wobei unsere Deckung ordentlich stand und den Hausherren wenig
Platz zur Entfaltung ließ. Das gleiche Bild auch im zweiten Durchgang.
Den Einheimischen fiel generell wenig ein, so dass unser Team kaum
brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Das erste Mal musste Thilo
Metzner nach fünfzig Spielminuten eingreifen, als er einen Schuss der
SGG sicher hielt. Bald darauf spielten Marko Kunath und Rico Balzer
einen Doppelpass, wobei Letzterer aus Abseitsstellung am Tor vorbei
schoss (54.). Aktivposten Thomas Hommel prüfte anschließend den Großnaundorfer
Keeper (65.), ehe der Kontrahent diese Aktion nachahmte. Doch den
Weitschuss lenkte Torwart Thilo Metzner zur Ecke (68.). Als schließlich
Thomas Hommel aus knapp 25 Meter einen Freistoß auf den Kasten feuerte,
konnte der Schlussmann das Leder nur noch gegen den Innenpfosten lenken
und es stand 0:2 (72.). Der Gnadenstoß für den Tabellennachbarn war
vollbracht, der bis zum Spielschluss nichts Produktives auf die Reihe
brachte. Vielmehr hätte Marko Kunath mit feiner Schussleistung noch erhöhen
können, dessen Ball sich jedoch knapp hinter der Querlatte senkte
(78.). Somit kassierten die Hausherren ihre achte Heimniederlage bei nur
zwei siegreichen Partien. Nicht sonderlich überraschend war somit die
Leichtigkeit des Gewinnens, obwohl unser Team in fremden Gefilden auch
noch nicht viel gerissen hat. Demzufolge sollte der Sieg gegen schwache
Großnaundorfer nicht überbewertet werden, sondern war nach den vielen
Misserfolgen ein Meilenstein noch intakter Moral.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, John Höger, Erik Merz, Marco Schütze – Matthias Fraß, Rico Balzer, Sebastian Metzner, Thomas Hommel – Thomas Böhme, Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 28. Runde |
| Lomnitzer SV : SV Königsbrück 2. 3 : 1 ( 1 : 0 ) |
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Auf
Freundschaftsdienste beim benachbarten LSV brauchte unsere Mannschaft
nicht mehr hoffen, denn der Abstieg ist seit letzter Woche eh besiegelt.
So mussten für den Sonnabend wieder einmal elf Aktive rekrutiert
werden, die entweder Zeit, Lust und Muse hatten, auch im drittletzten
Kreisklasse-Spiel für ein anständiges Ergebnis zu sorgen. Bei
tropischen Temperaturen stand von Anfang an die Abwehrarbeit im
Vordergrund, denn die Hausherren spielten voll auf Angriff. Deren
Schussversuche blieben allesamt erfolglos, so dass sich unsere Elf nach
zwanzig Minuten aus der Umklammerung etwas befreien konnten. So kam auch
unser Team durch Matthias Woschnack (22.), Marko Kunath (31.) und Denis
Hoyer zu Tormöglichkeiten (35.). Unglücklich dann der Gegentreffer,
der wie schon im gesamten Saisonverlauf völlig unangekündigt in das Königsbrücker
Konzept platzte. Dabei schoss ein LSV-Spieler Silvio Kreische an die
Schulter, von der die Kugel zum 1:0 in die Maschen ging (43.). In der
zweiten Halbzeit wurde unsere Elf weiterhin in die Deckung gedrängt und
ein Patzer von Erik Weise, der über die Pille trat, bescherte den
Einheimischen das 2:0 (57.). Der SVK war noch zur Salzsäule erstarrt,
denn nur eine Minute später erhöhten die Lomnitzer auf 3:0. Danach
konnte sich unser Team etwas mehr der Offensive widmen, denn die
Gastgeber schalteten mindestens einen Gang zurück. So kamen unsere
Kicker noch zum Ehrentreffer, als Marko Kunath drei Gegenspieler
austanzte und auf Sven Herrmann passte. Dessen Schuss landete ohne
Abwehrchance des Torwarts zum 3:1 im kurzen Eck (70.). Um noch etwas zu
bewirken, fehlte es unseren Aktiven an der körperlichen Frische, die
bei barbarischer Hitze bekanntlich ohne Auswechselspieler auskommen
mussten. Den elf Kämpfern gilt demzufolge ein großes Lob, die trotz
Unterlegenheit die Moral oben hielten und sich nicht Abschlachten ließen.
(ag) |
| WoKu-Liga 27. Runde |
| 25.05.2008 SV Königsbrück : Hermsdorfer SV 2 : 4 ( 1 : 2 ) |
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Endlich
könnte ein Heimdreier eingefahren werden, denn der Tabellenletzte aus
Hermsdorf spielt in Königsbrück vor. Dieser umjubelte Gedankengang
entpuppte sich als Trugschluss, denn man hatte die Rechnung bereits ohne
den Wirt gemacht. Den meisten dürften die letzten Resultate des Gegners
gar nicht genug Warnung gewesen sein, denn der HSV spielt schon seit
einiger Zeit nicht mehr wie ein Schlusslicht. Dies bekamen auch unsere
Jungs empfindlich zu spüren, die sich einem mindestens ebenbürtigen
Widerpart gegenüber sahen. Nach drei absolvierten Spielminuten
probierte es zunächst unser Team, als der gelernte Verteidiger Silvio
Meißner, nach Zuspiel seines Sturmpartners Thomas Böhme, ein
ausgebildeter Mittelfeldakteur, den Torwart mit seinem schwachen
Schussbein prüfte. Es ist halt traurig aber wahr, aber momentan gibt es
in Personalunion keinen Torjäger in den Reihen des SVK. Allerdings
unverständlich war der Positionspoker in anderen Mannschaftsteilen, so
dass bei einigen Aktiven fehlende Bindungen zu anderen Mitspielern unübersehbar
waren. Die logische Konsequenz war der frühe 0:1-Gegentreffer nach
bereits sechs Minuten. Danach visierten die Gäste noch mal unser Tor
an, wobei die Kugel knapp vorbei ging (8.). Nach schönem Zusammenspiel
zwischen Thomas Böhme und Silvio Meißner wurde Thomas Hommel an der
Strafraumgrenze in Position manövriert, der sich das Leder auf seinen
starken rechten Fuß legte und zum 1:1 einnetzte (11.). Jedoch währte
die Freude nicht lange, denn der Gegner erkannte die Schwachstelle beim
SVK und erzielte somit locker und leicht über unsere rechte Flanke die
erneute Führung – 1:2 (16.). Mit bescheidenen spielerischen Mitteln
versuchte unsere Elf die Hermsdorfer zu beeindrucken, die jedoch kompakt
und sicher im Deckungsverbund agierten. Zwangsläufig kam es dennoch zu
Schussmöglichkeiten durch Thomas Hommel und Thomas Löwe, die leider
nicht den erhofften Erfolg brachten (22.,29.). Keeper Thilo Metzner,
eigentlich kaum geprüft, wurde noch vor Ablauf der ersten Halbzeit zur
einzigen Parade gezwungen, als er ein Knallbonbon aus cirka 35 Meter zur
Ecke faustete (38.). Kurz darauf wurde Thomas Hommel von Felix Mocker
geschickt bedient, doch auch der HSV-Schlussmann konnte glänzend
parieren (40.). Ohne große Tändeleien begann auch der zweite
Durchgang. Nach Freistoß von Thomas Hommel ließ der Torwart das Leder
prallen, doch der Nachschuss von Silvio Meißner landete am Pfosten
(54.). Den nächsten Riesen vergab der gleiche Spieler, als er nach Verlängerung
von Thomas Böhme die Pille freistehend dem Keeper in die Arme spielte
(58.). Im Gegenzug nutzten die Gäste einen Ausrutscher von Libero Erik
Merz und bewiesen vorm Tor effiziente Kaltschnäuzigkeit – 1:3 (59.).
Als dann John Höger einen Eckball am langen Pfosten vorbei köpfte
(65.), durfte doch noch gejubelt werden. Thomas Böhme erkämpfte sich
das Spielgerät und legte uneigennützig auf Silvio Meißner ab, der mühelos
auf 2:3 verkürzen konnte (70.). Nur zwei Minuten später vergab der
Vorbereiter den Ausgleich, als ihm die Kugel nach Zuckerpass von Thomas
Hommel allein vorm Kasten zu weit vom Fuß sprang. Unsere Mannschaft
machte aber immer wieder den Gegner stark, weil man bei vielen Aktionen
im Endeffekt zu inkonsequent agierte. So auch bei einem Freistoß der
Hermsdorfer, als man in der Mauer die Köpfe „wegsteckte“ und so das
Leder zum 2:4 im Eck einschlagen konnte (74.). Ein Hommel-Schuss (85.)
und ein strafstoßwürdiges Foul an Kai Reschke (88.) waren im
Schlussspurt die ganze Ausbeute des „Aufbäumens“.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Erik Merz, Matthias Fraß (ab 23. Thomas Müller), Rico
Balzer, John Höger – Thomas Löwe (ab 73. Sebastian Metzner), Thomas
Hommel, Felix Mocker (ab 46. David Aue), Kai Reschke – Thomas Böhme,
Silvio Meißner |
| EWAG-Kamenz-Klasse 27. Runde |
| SV Königsbrück 2. : DJK Sokol Ralbitz-Horka 1 : 3 ( 0 : 1 ) |
| Trotz
tadelloser Leistung musste unsere zweite Mannschaft eine bittere
Niederlage hinnehmen und muss nun als Absteiger endgültig den Gang in
die nächst tiefere Spielklasse antreten. Die Gäste standen schon vor
Beginn als Aufsteiger fest und wurden trotz eines mühevollen wie
glanzlosen Arbeitssieges Staffelmeister. Gegensätzlicher konnte die
Partie von der Papierform her gar nicht beginnen. Der Tabellenletzte
empfing den Spitzenreiter, wobei kaum ein gravierender Unterschied
zuerkennen war. Mit Sicherheit sah das Spiel der Ralbitzer gefälliger
aus, die erst nach einer Viertelstunde erste Duftmarken setzten. Jedoch
Torwart Erik Findeisen hielt die Schüsse sicher (15.,22.,27.). Davor
hatte aber unsere Elf durch Erik Weise die Möglichkeit zur Führung,
dessen Schuss denkbar knapp den Kasten verfehlte (9.). Nach Ballverlust
im Mittelfeld war es dann soweit, als die sorbischen Sportfreunde den
SVK klassisch auskonterten und somit das 0:1 markierten (34.). Der SVK
antwortete mit einem Schuss von Andy Rudolph, der eine Beute des Gästetorhüters
wurde (38.). Gleich nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit hatte erneut Andy
Rudolph Pech, als er eine Flanke von Paul Krönert knapp neben die Kiste
setzte (48.). Doch nach einer Stunde stellte sich der Lohn der Bemühungen
ein. Marco Schütze versenkte per Kopf einen Eckball von Rico Balzer zum
mittlerweile verdienten 1:1. Des Weiteren zeigte der SVK guten Fußball
und mauerte gegen den Favorit keinesfalls. Doch wieder folgte eine
Strafe von höherer Instanz, als sich Ralf Just verletzte und unser Team
die Partie in Unterzahl zu Ende bringen musste (74.). Die Gäste
belagerten nun immer mehr die Spielhälfte unserer Elf und erzielten in
den letzten Minuten äußerst glücklich noch zwei Treffer (82.,87.).
Schade, denn für diese starke Darbietung hätten sich unsere Jungs
zumindest einen Punkt verdient gehabt.
(ag) |
| WoKu-Liga 26. Runde |
| 17.05.2008 SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück 3 : 2 (1 : 1 ) |
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Noch
vier Stammkräfte hatte Trainer Andreas Wünsche zur Verfügung, da an
diesem Spieltag unliebsame Spielersperren wirksam wurden. Hinzu kamen
noch Absagen aufgrund beruflicher Verpflichtungen, so dass der SVK mehr
als geschwächt beim vorjährigen Meisterschaftsanwärter
Liegau-Augustusbad ins Rennen ging. Demzufolge musste der Kader mit
Nachwuchsspielern und Aktiven der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden,
die teilweise schon im Vorspiel über die volle Distanz durchspielten.
Welch Grausamkeit. Doch wie sich die Truppe trotz schlechter Vorzeichen
präsentierte, war dennoch aller Ehren wert. Die Hausherren machten zunächst
die Musik und hatten aus dem Gewühl heraus die erste Großchance. Zum
Glück landete die Kugel nur am Pfosten (13.). Als dann Erik Merz mit
klugem Pass Silvio Meißner in Szene setzte, erzielte er das überraschende
0:1 (16.). Beflügelt vom Torerfolg stand Silvio Meißner bald darauf
wieder im Mittelpunkt. Nachdem sich Thomas Böhme im 16-er eindrucksvoll
durchsetzte, spielten dem 0:1-Torschützen die Nerven einen Streich, als
er das Leder über den leeren Kasten jagte (23.). Die Liegauer agierten
danach zielstrebiger und kamen nach einer Flanke per Kopfball zum
Ausgleich (28.). Die Gastgeber hatten in der Folgezeit deutliche
Feldvorteile, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Mit
diesem gerechten Zwischenresultat ging es in die Halbzeitpause. Nach
Wiederbeginn drückten die Einheimischen auf den Führungstreffer. Deren
erste Tormöglichkeit konnte Keeper Thilo Metzner noch klären (53.),
doch bei der zweiten musste er leider passen. Nach erneuter Flanke
landete ein Kopfballaufsetzer unhaltbar im Netz – 2:1 (58.). Unsere
Elf war vom Rückstand unbeeindruckt. Nachdem Thomas Böhme einen
verloren geglaubten Ball wieder erkämpfte, spielte er das Leder zurück
an die Strafraumlinie, wo Silvio Meißner genau Maß nahm und das
Spielgerät traumhaft in den oberen Torwinkel zirkelte – 2:2 (61.).
Unsere Jungs waren wieder im Geschäft und kämpften was die Kräfte
hergaben. Trotz alledem kamen die Gastgeber zu Chancen, bei denen Torhüter
Thilo Metzner absolut Herr der Lage war (63.,69.). Sicherlich hatte
unser Team auch etwas Glück, nachdem ein Schuss von der
Lattenunterkante wieder zurück ins Spielfeld sprang (73.). Der
Teilerfolg war zum Greifen nah, doch die Kräfte schwanden zusehends,
mit denen auch die notwendige Konzentration etwas nachließ. Dies
machten sich die Hausherren zunutze, nachdem sie nach einer Ecke erst im
dritten Nachschuss die Kugel doch noch zum 3:2 über die Torlinie
brachten (81.). Wie bitter war doch der Gegentreffer für unsere Kicker,
die sich neunzig Minuten gegen die spielerische Übermacht so
aufopferungsvoll wehrten. Doch momentan ist keiner auf Königsbrücker
Seite, nicht einmal der Fußballgott. Der wendete sich zudem bei einem
herrlich getretenen Freistoß von Thomas Böhme ab, dessen Schuss nur
haarscharf am Tor vorbei strich (87.). Trotz der tragischen Niederlage
hat unsere Elf alles gegeben und mit großer kämpferischer Moral beinah
einen Punkt errungen. Für die gezeigte Leistung gebührt allen Aktiven
ein dickes Lob. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Jens Scherpe, Matthias Fraß, Erik Merz, John Höger, Kai
Reschke – David Aue, Matthias Woschnack, Silvio Meißner, Felix Mocker
– Thomas Böhme |
| EWAG-Kamenz-Klasse 26. Runde |
| SV Liegau-Augustusbad 2. : SV Königsbrück 2. 7 : 0 ( 2 : 0 ) |
| Unsere so gut wie abgestiegene zweite
Mannschaft musste wieder einmal als Bauernopfer herhalten. Einige Aktive
hatten nur einen Kurzeinsatz, denn man brauchte die Jungs ja noch für
„höhere“ Aufgaben. Ein Dank gilt wieder den Altherren-Spielern, die
erneut in dieser prekären Situation aushalfen. Folgerichtig hatte unser
Team gegen die Liegau-Youngster kaum den Hauch einer Chance, die schon
beizeiten mit einem Freistoßtreffer den Grundstein zum Erfolg legten
(6.). Wer in dieser Partie die eindeutig spielbestimmende Mannschaft
war, wurde ohnehin augenscheinlich. Dennoch hielten unsere Kicker wacker
dagegen und kassierten erst kurz vor dem Halbzeitpfiff den zweiten
Gegentreffer (44.). Im zweiten Abschnitt erzielten die Gastgeber nach
einer reichlichen Stunde das 3:0 und läuteten eine Drangphase gegen
abbauende Königsbrücker ein. Die logische Folge waren weitere
Gegentreffer, die in regelmäßigen Abständen fielen. Das 4:0
resultierte aus einem weiteren Ballverlust im Spielaufbau (65.) und das
5:0 hatte unser Torwart auf dem Gewissen, der eine Flanke unterlief
(71.). Aufgrund des enormen Kraftaufwandes machten sich bei unserer Elf
Auflösungserscheinungen bemerkbar. Natürlich ist die Situation für
die Psyche jedes Einzelnen auch nicht gerade förderlich. So hatten es
die Liegauer nicht sonderlich schwer, mit ihrer Spielweise unseren Jungs
den Gnadenstoß zu geben. Nach einem Pressschlag erhöhten die
Hausherren mit einem Bogenlampentor auf 6:0 (74.), ehe sie kurz darauf
den 7:0-Endstand besiegelten (79.).
(ag) |
| WoKu-Liga 25. Runde |
| 04.05.2008 SV Königsbrück : SV Straßgräbchen 1 : 1 ( 0 : 0 ) |
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Mit
geschwollener Brust liefen die Straßgräbchener auf, die in der
Vorwoche den Tabellenführer aus Kamenz drei Punkte abknöpften. So war
der SV Königsbrück gewarnt, den allerdings die Probleme der
Vergangenheit wieder einholten. Nach der Gelb-Rot-Sperre von Marko
Kunath und der Absage von Jörn Hantzsche hatte Trainer Andreas Wünsche
nicht einen einzigen gelernten Stürmer zur Verfügung. So kamen unsere
Jungs schwer in die Gänge, zumal auch Offensivkraft Thomas Hommel
angeschlagen war und nur auf der Ersatzbank Platz nahm. Die Gäste
agierten zunächst verhalten und wollten das Spielgeschehen weit weg vom
Strafraum halten. Erst nach zwanzig Minuten drangen die Straßgräbchener
in den SVK-Strafraum ein, wurden vom Ball getrennt, wobei die Attacke
nicht ganz astrein aussah. Die Gäste spürten allmählich, dass mit
unserer Elf an diesem Tag nicht viel los ist und setzten sogleich einen
Schuss an den Pfosten (24.). Dennoch trug keiner der beiden Teams zu
einem kurzweiligen Fußballnachmittag bei, da mehr Kampf und Krampf die
Partie bestimmten. Nach einer halben Stunde zimmerte Silvio Meißner die
Kugel aufs Tor, doch der Torwart kratzte den Ball mit toller Parade aus
dem Eck. Fünf Minuten später die nächste verheißungsvolle Situation
unserer Elf, als Marco Schütze nach einer Ecke an den Ball kam, doch
ein Verteidiger den Kopfball auf der Torlinie klärte. Als dann Denis
Hoyer nach einer Freistoßablage das Leder aus gut dreißig Meter aufs
Gehäuse jagte, fehlten nur Zentimeter (39.). Vor der Pause hätte den Gästen
das Führungstor glücken können, als sie nach technischem Fehler im
Mittelfeld plötzlich allein vorm SVK-Kasten auftauchten. Jedoch Torhüter
Thilo Metzner fungierte als Spielverderber und hielt das torlose Remis
fest (42.). Nach der schwachen Darbietung der ersten Halbzeit, wollten
sich zumindest unsere Jungs steigern, was leider misslang. Der
Tabellennachbar machte nun die Musik und wieder musste Keeper Thilo
Metzner nach einer Schlafeinlage seiner Vorderleute Kopf und Kragen
riskieren (54.). Nach der unverhofft starken Anfangsphase des
Tabellenzehnten erzielten unsere Kicker wieder Gleichwertigkeit und
hatten nach Gewaltschüssen von Erik Merz (59.) und Silvio Meißner
(64.) auch etwas Pech. Kurz darauf machte sich das Fehlen eines Stürmers
deutlich bemerkbar, denn als der Schlussmann ein Freistoß-Geschoss von
Denis Hoyer prallen ließ, war weit und breit niemand mit der gewissen
Spürnase für solche Situationen zur Stelle (66.). Dagegen machten es
die Gäste besser, als eine Eingabe wie eine Flipperkugel durch den Fünf-Meterraum
hüpfte, und letztlich ein gegnerischer Spieler die Kugel über die
Linie drückte – 0:1 (69.). Postwendend gab unser Team die Antwort und
kam durch Thomas Böhme zum 1:1 (72.). Der Gegner hatte noch Chancen den
alten Abstand wieder herzustellen (75.,84.), doch scheiterte wieder am
SVK-Keeper. Unsere Mannschaft wollte gerade zum „Schlussspurt“
ansetzen, den aber Frank Schlotterbeck aufgrund einer unsinnigen
Ampelkarte sogleich beendete (85.). Nur eine Minute später ließ der
Referee Gnade vor Recht ergehen, als er nach unfairem Bodycheck nicht
auf Strafstoß für Strassgräbchen entschied. So musste sich der SVK
mit einer weiteren Punkteteilung begnügen, doch bleibt daheim weiterhin
ungeschlagen. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Jens Scherpe (ab 77. Martin
Sonntag), Erik Merz – John Höger, Rico Balzer, Silvio Meißner, Frank
Schlotterbeck – Thomas Böhme, Matthias Woschnack (ab 63. Thomas
Hommel) |
| EWAG-Kamenz-Klasse 25. Runde |
| SV Königsbrück 2. : SV Wiednitz-Heide 1 : 4 ( 0 : 3 ) |
| Aktuelle Tabelle |
| Im Vorspiel kickte unsere Reserve gegen die hart bestraften Wiednitzer, denen man aufgrund fehlenden Schiedsrichtersoll glatte zwölf Punkte in der laufenden Saison abzog. Eine Punktzahl, die unser Team erst einmal erreichen will, um den bevorstehenden Abstieg noch etwas hinaus zu zögern. Doch damit wurde wieder einmal nichts, obwohl unsere Elf die Partie lange offen hielt. Die Gäste waren jederzeit spielbestimmend, doch erst nach zwei Schussversuchen unserer Elf durch Thomas Löwe (10.) und Martin Sonntag (11.) kamen sie binnen einer Minute zu zwei gefährlichen Aktionen (21.). Nach einer starken Einzelaktion musste unser Team dann doch das 0:1 hinnehmen (30.). Dieses Zwischenresultat beflügelte unsere Jungs nicht gerade und man musste nach katastrophalen Ballverlusten noch vor der Pause zwei weitere Treffer schlucken (41.,45.). Mit dem 0:3 war der Kuchen eigentlich gegessen, doch die Wiednitzer machten es noch einmal spannend, als sie eine Flanke im eigenen Tor versenkten – 1:3 (56.). Ein unhaltbarer Freistoß bescherte dann leider wieder den alten Abstand – 1:4 (62.). Unsere Jungs mühten sich gegen clevere und auch bessere Wiednitzer vergebens. Zwar hatte Thomas Löwe noch zwei Schussmöglichkeiten (64.,71.), doch das Leder verweigerte den dringend benötigten Torerfolg. So lief die Zeit und auch die damit verbundene Hoffnung davon, so dass der SVK seine Bemühungen herunterfuhr. Die Gäste verzeichneten noch einen Pfostentreffer (76.) und brachten das Match locker und ohne größeren Aufwand zu Ende. (ag) |
| WoKu-Liga 24. Runde |
| 27.04.2008 SV Königsbrück : SG Crostwitz 1981 2 : 2 ( 1 : 0 ) |
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Am
24.Spieltag gab der Tabellendritte Crostwitz in Königsbrück seine
Visitenkarte ab und dürfte letztendlich mit dem Ausgang des Spieles
zufrieden sein. Bereits frühzeitig sorgte das 1:0 durch Thomas Hommel für
Euphorie. Einen Freistoß vor der Strafraumgrenze nagelte er mit
Schmackes und viel Gefühl an den Innenpfosten, vom dem die Kugel ins
Netz sprang (2.). Beflügelt vom guten Start spielten unsere Jungs, wie
schon lange nicht mehr, groß auf. Nach Freistoß legte Frank
Schlotterbeck das Leder per Kopf in den Lauf von Erik Weise, dessen
Schuss aus Nahdistanz der Torhüter mit einer Reflexbewegung entschärfte
(6.). Ein herrlicher Spielzug des SVK brachte Frank Schlotterbeck in
Position, dessen Schuss der Keeper zur Ecke lenken konnte (19.). Die
Crostwitzer fanden kein Konzept und überraschten bis dato mit einer
schwachen Vorstellung. Bezeichnend dafür waren im ersten Durchgang zwei
klägliche Standardausführungen, wobei sie das Leder planlos in die
Mauer droschen. Ansonsten gelang ihnen nichts Nennenswertes. Vor der
Halbzeit erzielten unsere Kicker den zweiten Treffer. Nach Traumpass von
Thomas Hommel spielte Marko Kunath den Ball an den langen Pfosten. Dort
kam Frank Schlotterbeck aus dem Rückraum herangeprescht und beförderte
die Kugel in die Maschen. Doch der Mann an der Seitenlinie hob für alle
unverständlich die Fahne, so dass der Treffer wegen Abseits keine
Anerkennung fand (43.). Die Pausenpredigt des Gästetrainers muss
gesessen haben, denn plötzlich agierte seine Elf wie umgewandelt. Als
schließlich Denis Hoyer einen aus dem Strafraum laufenden Gegenspieler
unnötig wie ungeschickt von hinten zu Fall brachte, zeigte der
Unparteiische auf den ominösen Punkt. Doch Keeper Thilo Metzner
parierte großartig und verhinderte den Ausgleich (55.). Seine
Mitspieler schien dies nicht sonderlich zu berühren, denn man agierte
lethargisch und plötzlich ohne Biss. Zunächst konnte Rico Balzer noch
einen Schuss eines freistehenden Crostwitzers zur Ecke blocken (57.).
Doch die Sorglosigkeit gipfelte im Ausgleich, da keiner unserer Jungs
die Flanke verhinderte und die Gäste im Sturmzentrum zum 1:1 einnetzten
(61.). Das Spiel drohte zu kippen, da in den Königsbrücker Reihen
immer mehr der Schlendrian die Oberhand gewann. So fiel auch das 1:2 wie
nach Ansage, als ein Gästespieler eine Flanke ungedeckt eiskalt
verarbeitete (64.). Nach weiteren vergebenen Tormöglichkeiten der
sorbischen Sportfreunde (65.,67.), straffte sich der SVK wieder und
wollte die Schwächephase mit ordentlichem Fußball vergessen machen.
Dabei bestaunten die Fans ein wunderbares Zusammenspiel zwischen Marko
Kunath und Frank Schlotterbeck, welches Letztgenannter mit dem 2:2
abschloss (71.). Als dann der Gäste-Keeper das Leder außerhalb des
Strafraumes in die Hand nahm, sah er laut Regelwerk die Rote Karte
(73.). So wurde in der restlichen Spielzeit ein Feldspieler zum Torwart
umfunktioniert, der den Schuss von Marko Kunath sensationell parierte.
Nur wenige Minuten später herrschte nach der Ampelkarte für Marko
Kunath wieder Gleichstand (79.). Beide Teams hatten jetzt mehr Platz und
suchten nun die Entscheidung. Einen Gewaltschuss von Thomas Hommel
kratzte der „Ersatztorwart“ mit toller Parade aus dem Winkel (82.).
Drei Minuten danach köpfte Frank Schlotterbeck haarscharf am Kasten
vorbei. Den Schlusspunkt setzten die Gäste, als Thilo Metzner einen
Distanzschuss aus dem Winkel fischen musste (87.). Nach vier Minuten
Nachspielzeit war die Punkteteilung perfekt, obwohl sich unsere
Mannschaft aufgrund der besseren Chancen einen knappen Sieg verdient
hatte. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Jens Scherpe, Marco Schütze, John Höger – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck, Thomas Böhme, Thomas Hommel – Erik Weise (ab 68. Silvio Meißner), Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 24. Runde |
| SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück 2. 3 : 1 ( 1 : 0 ) |
| Mit kleiner Personaldecke reiste unsere zweite Mannschaft ins benachbarte Haselbachtal und wollte mit einem Sieg die Minichance noch wahren. Warum der Tabellensiebente seine Reihen mit Jeschke und Benik vom Bezirksklasse-Kader verstärkte, ist selbst für jeden Laien nicht wirklich nachvollziehbar. Somit wurde die Aufgabe für unsere Jungs bedeutend schwieriger, obwohl man die Leistungsträger ganz gut im Griff hatte. Nach der ersten Chance durch Andy Rudolph (10.) wurden die Hausherren stärker und versiebten zunächst drei dicke Dinger, ehe ein verdeckter Schuss im Tor von Erik Findeisen einschlug (32.), der sich bei seiner Abwehraktion verletzte und zur Halbzeit durch Sven Lehnert ersetzt werden musste. Aufgrund der spielerischen Überlegenheit hatten die Hausherren noch zwei gute Chancen, ehe der Halbzeitpfiff unser Team erlöste. Nach Wiederbeginn hatte der SVK überraschend mehr vom Spiel und verpasste nach Tormöglichkeiten von Andy Rudolph und Matthias Fraß den Ausgleichstreffer. Der gelang aber doch, als Kai Reschke das Leder überlegt ins Eck setzte – 1:1 (61.). Weiterhin blieb unsere Elf am Drücker und hatte bei zwei guten Gelegenheiten von Silvio Meißner riesiges Pech (73.,76.). Dann passierte wieder das, was unserer Mannschaft in der jetzigen Situation seit Monaten widerfährt. Gut gespielt und gekämpft, doch der Gegner macht die Tore. Nur in der Partie half leider unser Team beim Führungstreffer, als Silvio Kreische eine Eingabe vorm Gegner klären wollte, doch die Kugel unglücklich mit den Kopf unhaltbar in den oberen Winkel wuchtete (77.). Nur zwei Minuten später nutzten die Haselbachtaler beim SVK den Moment der Enttäuschung und besiegelten mit dem 3:1 eine weitere unglückliche Niederlage. (ag) |
| WoKu-Liga 23. Runde |
| 13.04.2008 SV Königsbrück : SV Aufbau Deutschbaselitz 0 : 0 |
|
In
einer mäßigen Partie enttäuschten beide Ex-Bezirksklässler auf der
ganzen Linie. Die Gäste reisten mit der Empfehlung an, den
wahrscheinlich künftigen Kreismeister in der Vorwoche spielerisch in
die Knie gezwungen zu haben. Demzufolge musste ihnen gegen zurzeit schwächelnde
Königsbrücker eine kleine Favoritenrolle zugestanden werden, die sie
jedoch nicht unter Beweis stellten. Das Spiel hätte für unser Team so
gut beginnen können, wenn Matthias Woschnack die Eingabe von Frank
Schlotterbeck aus nächster Nähe im Tor untergebracht hätte (4.).
Ansonsten gab es kaum Strafraumszenen zu verzeichnen, da sich beide
Teams größtenteils neutralisierten. Die Aufbau-Elf hatte nach einer
Viertelstunde einen Kopfball zu vermelden, den der Torwart Thilo Metzner
sicher parierte. Der seit Samstag frischgebackene Vater gab der
Mannschaft mit seiner Leistung wieder den nötigen Rückhalt, worauf
auch sein Sohnemann und möglicher Nachfolger (?) mächtig stolz sein dürfte.
Der „Kreismeisterbezwinger“ forcierte dann etwas das Tempo, doch
Schlupflöcher gab es im Königsbrücker Deckungsverbund kaum. Ebenso
dominierte die Defensive der Gäste, so dass sich die Zuschauer bei
bestem Fußballwetter den Halbzeitpfiff herbei sehnten. Im zweiten
Durchgang gab es dennoch keine Steigerung beider Kontrahenten. Die einen
konnten und die anderen wollten nicht. Beide Mannschaften scheuten
jegliches Risiko und trugen somit zu einem langweiligen Punktekampf bei.
Fast wäre unseren Jungs die Führung geglückt, als Thomas Hommel nach
Zusammenspiel mit Matthias Woschnack zum Schuss kam, doch das Leder ganz
knapp am Kasten vorbei kullerte (52.). In der 65.Minute hatte der SVK
einen Freistoß in der Nähe der Eckfahne. Rico Balzer spielte die Kugel
in den Rückraum auf Erik Merz, dessen Schuss aus zwanzig Meter über
den Kasten strich. Es wurde zwar noch Fußball gespielt, wenn der auch
nicht gerade schön anzuschauen war. Dabei gab es nichts, wirklich
absolut nichts Notierenswertes zu berichten. Weder eine gute
Kombination, geschweige ein nennenswerter Torschuss, nicht einmal ein
spektakuläres Foul. Die Großteichkicker fielen nur noch durch zwei
schwach ausgeführte Standards auf (77., 84.), die meilenweit das Tor
verfehlten. Den Nichtangriffspakt beendete schließlich die gut
amtierende Unparteiische Carolin Kühne aus Liegau-Augustusbad mit dem für
alle erlösenden Schlusspfiff.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Marco Fritsche (ab 51. Jens
Scherpe), Erik Merz – John Höger, Rico Balzer, Thomas Hommel (ab 75.
Jörn Hantzsche), Frank Schlotterbeck – Matthias Woschnack, Marko
Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 23. Runde |
| SV Königsbrück 2. : SV Aufbau Deutschbaselitz 2. 1 : 1 (0 : 1) |
| Im Vorspiel kickte unsere zweite Vertretung gegen die Deutschbaselitz-Reserve und ist aufgrund der Punkteteilung vom Abstieg kaum noch zu retten. Das Schlusslicht der Kreisklasse hatte die Möglichkeit den Abstand mit einem Sieg gegen den Vorletzten Deutschbaselitz auf sechs Punkte zu verkürzen, was trotz enormer Steigerung im zweiten Durchgang leider nicht gelang. Wieder gab es beim SVK personelle Engpässe, doch auch die Großteichkicker hatten die gleichen Probleme, so dass viele Spieler beider Teams ein ungeahntes Wiedersehen nach langer Wettkampfabstinenz hatten. Von Anfang an mühte sich unsere Elf, jedoch vergebens. Denn gegen die erfahrene Hintermannschaft war schlecht Kirschen essen, vor allem Keeper Oldie Adamski ist beinah schon allein so sicher wie die Bank von England. Somit waren Chancen für den SVK rar gesät oder kaum vorhanden. Auch die Gäste konnten sich kaum Torgelegenheiten erarbeiten, denn Oldie Ralf Just dirigierte als Libero seine Abwehr umsichtig. Doch ein ärgerlicher Fehler im Mittelfeld bescherte der Aufbau-Elf noch vor der Pause das glückliche 0:1 (45.). Das Kellerduell erlebte dann in der zweiten Halbzeit einen Sturmlauf der Einheimischen. Zwar fehlte es unserer Elf an Durchschlagskraft, doch der Wille zum Siegen war für alle deutlich spür- und sichtbar. Als dann Silvio Meißner den Ausgleich erzielte (71.), ließ sich der Referee vom Linienrichter der Gäste in die Irre führen und annullierte den Treffer wegen Abseits. Die Angriffsversuche des SVK wurden vehementer und mit Wut im Bauch klatschte ein Schuss von Silvio Meißner an die Querlatte (78.). Auch Roman Friedrich und Silvio Kreische hatten mit ihren Schüssen kein Glück, die allesamt übers Gebälk zischten (80.,82.). Angriffe der Gäste blieben eine Beute der aufmerksamen Deckung des SVK, die sich zudem immer wieder nach vorn wagte. Schließlich war es Abwehrspieler Sebastian Metzner, als er nach einer Ecke wuchtig zum hochverdienten 1:1 ins Dreiangel einköpfte (89.). In den letzten Minuten plus Nachspielzeit fightete die Elf wie besessen, doch wurde leider nicht für das Engagement belohnt. (ag) |
| WoKu-Liga 22. Runde |
| 05.04.2008 FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück 1 : 0 (1 : 0 ) |
|
Noch
am Vortag scoutete das Trainergespann Spieler vom Altligakader, die am
ungeliebten Samstag-Spieltag die Reihen „verstärken“ könnten. Denn
neben vielen arbeitsbedingten Absagen waren zudem noch fünf Spieler der
ersten Garnitur gesperrt, so dass leider beide Teams letztlich geschwächt
den Punktekampf in Ottendorf aufnehmen mussten. Ein glücklicher Umstand
für die Hausherren, dessen Tormaschinerie im gesamten Saisonverlauf
ohnehin schon effektiv arbeitet. Doch es wurde zum Glück nicht das befürchtete
Scheibenschießen. Nachdem die Gastgeber in der Vorwoche die
Meisterschaft verspielten, sparte man zunächst noch an der gewohnten
Aggressivität. Dies kam unseren Kickern zugute, obwohl die 05-er das
Spiel deutlich dominierten. Nachdem eine Viertelstunde vorbei war,
entschied ein Handelfmeter das Match der alten Kontrahenten. Dabei
sprang das Leder Marco Schütze unglücklich und auch unabsichtlich an
den Arm, so dass der Schiriassistent sich gewogen fühlte, dies dem
Spielleiter anzuzeigen. Mit der frühzeitigen 1:0-Führung (15.) konnte
der Favorit locker aufspielen und schickte sich an das SVK-Tor zu
belagern. Die defensive Leistung des SVK war jedoch passabel, so dass
sich die Gefahr in Grenzen hielt. Für offensive Aktionen unserer Elf
war jedoch kaum Gelegenheit, bis auf ein Zusammenspiel zwischen Jörn
Hantzsche und Andy Rudolph, wobei der Schuss von Rudolph ganz knapp am
Dreiangel vorbei strich (21.). Als Letztgenannter nach angeblicher
Abseitsstellung die Kugel trotz Pfiff ins Tor einschob, fehlte dem Mann
in Schwarz das Fingerspitzengefühl und verhängte sofort die Ampelkarte
gegen den bereits verwarnten Andy Rudolph (36.). Jetzt mussten sich
zwangsläufig Lücken im Deckungsverband auftun, denn in Unterzahl ist
es bekanntlich sehr schwer, gegen eine der angriffstärksten
Mannschaften der Kreisliga den Überblick zu behalten. Zum Glück hat
der SVK mit Thilo Metzner einen Klasse-Torwart in seinen Reihen, der
auch diesmal wieder mit unglaublichen Paraden den Gegner verzweifeln ließ
(38.,41.). Auch im zweiten Durchgang war auf Keeper Thilo Metzner
Verlass, der hochkarätige Chancen der Gastgeber vereitelte
(47.,62.,70.). Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Frank
Schlotterbeck (51.) wurde es für unser Team immer schwieriger, der
inzwischen druckvollen Spielweise des Tabellenzweiten standzuhalten.
Entlastungsangriffe waren demzufolge spärlich, obwohl Jörn Hantzsche
beinah ein Treffer geglückt wäre. Doch der Schlussmann des FVO konnte
zur Ecke klären (75.). Nun schwanden bei unseren Jungs zusehends die Kräfte
und so kamen die Einheimischen zu mehreren klaren Torgelegenheiten. Dank
großem kämpferischen Einsatzes, einer Portion Glück und eines starken
Königsbrücker Torwächters blieb es letztlich beim knappen aber
jederzeit verdienten Sieg der Ottendorfer Mannschaft. Aufgrund des
personellen Notstandes ging es an diesem Spieltag nur um
Schadensbegrenzung, was unserer zweiten Mannschaft leider nicht glückte.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Jens Scherpe, Marco Schütze, Erik Merz, Marco Fritsche –
Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 51. Martin Sonntag), John Höger
(ab 64. Paul Krönert), Matthias Fraß – Andy Rudolph, Jörn Hantzsche |
| EWAG-Kamenz-Klasse 22. Runde |
| FV Ottendorf-Okrilla 2. : SV Königsbrück 2. . 6 : 0 (3 : 0) |
| Ohne jegliche Illusionen nahm auch unsere zweite Vertretung den Punktekampf beim Tabellenfünften auf. Die Lücken mussten die Altligaspieler schließen, die nach ihren Möglichkeiten ihr Bestes gaben – dafür ein dickes Dankeschön. Diese Maßnahme war unumgänglich, damit das Spiel nicht abgesagt werden musste. Der Verein sträubte sich, mit einer weiteren Geldstrafe die ohnehin schon prall gefüllte Kasse des heiß „geliebten“ Kreisverbandes zu füllen. So kämpften unsere Jungs gegen eine spielerische Übermacht und hielten bis zur 19. Minute ihren Kasten sauber. Danach köpften die Hausherren begünstigt durch einen Stellungsfehler von Torwart Erik Findeisen zum 1:0 ein. Der SVK war ausnahmslos in der Defensive gefordert und hatte Schwerstarbeit gegen die torhungrigen Ottendorfer zu verrichten. Als der Gegner per Doppelpass unsere Abwehr klassisch ausspielte, zappelte das Leder zum 2:0 im Netz (28.). Für Entlastungsangriffe fehlte es natürlich an dem nötigen Personal, so dass Einbahnstraßenfußball die Tagesordnung beherrschte. Kein Vorwurf an die Altligaspieler, die sich zwangsläufig immer wieder auf ein Kräftemessen mit den gegnerischen Jungspunden einlassen mussten. Nur am Rande erwähnt, der Älteste vollendet im Juni das 47. Lebensjahr und kickte neunzig Minuten durch – Respekt. Bevor unser Team etwas verschnaufen konnte, musste man noch vor der Halbzeitpause das 3:0 hinnehmen (36.). Nach Wiederaufnahme der Partie stand nur eine Frage zur Debatte. Wie lange kann man den Kraftakt durchhalten. Vielleicht hatten die Einheimischen dann auch etwas Mitleid und spielten gemächlich ihr Spielchen zu Ende, denn man hatte auch aufgrund der beruhigenden Führung im Rücken Nichts zu befürchten. So nutzte der Favorit noch drei von unzähligen Einschussmöglichkeiten (65.,71.,77.) und besiegelte mit dem 6:0 aus Königsbrücker Sicht eine standesgemäße Niederlage. (ag) |
| WoKu-Liga 21. Runde |
| 30.03.2008 SV Königsbrück : SG Oßling/Skaska 3 : 1 (1 : 1 ) |
|
Mit
diesem Sieg bescherten die Königsbrücker Kicker ihrem neuen Trainer
Andreas Wünsche den ersten Dreier. Nach den letzten Misserfolgen und
der angespannten Personalsituation musste auch gegen den
Abstiegskandidaten mit allem gerechnet werden. Doch da war er wieder,
der viele Jahre vermisste „Mann mit dem Waffenschein“. Thomas Hommel
durfte bzw. musste diesmal von Beginn ran und jagte einen Ball von der
Strafraumgrenze mit seiner urtypischen Schusstechnik mächtig gewaltig
in die Maschen (5.). Diesbezüglich verspürten alle Königsbrücker
Spieler wie Zuschauer Lust auf mehr. Es wurde gekämpft, es wurde
geackert, doch das spielerische Äquivalent konnte nicht herausgekitzelt
werden. So spielte sich die Szenerie hauptsächlich zwischen den Strafräumen
ab und bot wenig Höhepunkte. Einmal blieb Marko Kunath beim
Schussversuch in der vielbeinigen Abwehr hängen (15.), ansonsten
regierte Fußballdiätkost die Partie. Als das Spiel einzuschlafen
drohte, rüttelte unsere Hintermannschaft mit einem eklatanten
Abwehrfehler alle bereits Eingeschlafenen wieder auf. Im Vorwärtsgang
spielte Libero Denis Hoyer den Ball dermaßen ungeschickt nach vorn, so
dass die Oßlinger das Spielgerät erobern konnten. Blitzschnell
spielten sie das Leder in die verwaiste Deckung und kamen nach Sololauf
zum 1:1 (21.). Zwei Minuten später wollte es der an diesem Tag
herausragend spielende Frank Schlotterbeck wissen und zog mutig von
halbrechter Position ab. Doch die Kugel pfiff denkbar knapp übers Gebälk.
Leider blieb die Signalwirkung aus und der SVK ließ es sehr gemächlich
angehen. Die Gäste hingegen versuchten das Spiel an sich zu reißen,
was jedoch auch nicht gelang. Gefährlich wurden sie nur kurz vor der
Pause, als eine Bogenlampe überraschend auf das querliegende Aluminium
aufschlug (43.). Nur kurz darauf durfte sich Torwart Thilo Metzner nach
einem Gewaltschuss der Oßlinger richtig auszeichnen (45.). In der
zweiten Spielhälfte wurde eine Ecke der Gäste aus dem 16-er befördert.
Den strammen Distanzschuss konnte Marco Fritsche auf der Torlinie retten
(48.). Aufatmen im Königsbrücker Lager, denn auch in der Folgezeit befürchtete
man einen Kräfteabfall. Dem war zum Glück doch nicht so, denn unsere
Jungs rappelten sich wieder auf und verbuchten auch brauchbare Aktionen.
Ein schöner Angriff über vier Stationen hatte ein Tor verdient gehabt.
Marko Kunath ließ auf Thomas Hommel abtropfen, der sofort in den Lauf
von Frank Schlotterbeck passte. An dessen Eingabe schlitterte Matthias
Woschnack haarscharf vorbei (54.). Zehn Minuten später legte Frank
Schlotterbeck dem gut postierten Matthias Woschnack herrlich auf, der
aus der Drehung abzog und zum 2:1 traf. Der Abstiegskandidat aus Oßling
wirkte konsterniert und ermöglichte unserer Elf weitere gute Szenen.
Einen Flugball vom Abräumer vom Dienst Erik Merz verarbeitete Marko
Kunath direkt, doch der Torwart verhinderte mit einer Glanzparade einen
höheren Rückstand (68.). Die Gäste hatten dann auch etwas Pech, als
Denis Hoyer eine Flanke mit dem Kopf entscheidend abfälschte und somit
einem einköpfbereiten Oßlinger den sicheren Ausgleich verwehrte (76.).
Unser Team sorgte dann für die Entscheidung, als Rico Balzer nach
Anspiel von Matthias Woschnack zum 3:1 einnetzte (81.). Ein Aufbäumen
der Gäste war nur von sporadischer Natur, da keiner mehr so recht an
eine Wende glaubte. Die zweite Halbzeit endete schließlich, wie sie
begann. Einen Distanzschuss des Tabellendreizehnten klärte erneut Marco
Fritsche auf der Torlinie (90.+1). Danach kosteten unsere Kicker ein längst
verloren gegangenes Gefühl wieder aus und bejubelten hart erkämpfte
drei Punkte. Fazit: Wenig Glanz, aber dafür Gloria.
(ag) Aufstellung des SV Königsbrück: Thilo Metzner –
Denis Hoyer, Marco Fritsche, Erik Merz, Marco Schütze – Rico Balzer,
Thomas Hommel, Roman Friedrich, Frank Schlotterbeck – Matthias
Woschnack, Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 21. Runde |
| SV Königsbrück 2. : TSV Pulsnitz 1920 2. 0 : 3 (0 : 1) |
|
Irgendwann muss unsere zweite
Mannschaft Siege einfahren, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Mit
guten Vorsätzen gingen alle Akteure ins Match und lagen alsbald mit 0:1
hinten. Dabei war wieder eine gehörige Portion Pech dabei, denn der
abgefälschte Schuss der Pulsnitzer wurde zunächst bereinigt, jedoch
kamen die Gäste zum Nachschuss und die Kugel schlug unter die
Lattenunterkante im Tor ein – tragisch (5.). Der mit Altliga-Spielern
bestückte TSV konnte beruhigt aufspielen, zumal unsere Elf vom frühen
Rückstand Nerven zeigte und lange Zeit planlos agierte. So musste
Keeper Erik Findeisen noch einen Freistoß der Gäste parieren (12.),
mehr war eigentlich im ersten Durchgang nicht zu tun. Unsere Kicker
waren bemüht und hatten dann durch Thomas Löwe, Rene Kappler und Andy
Rudolph gute Aktionen. Natürlich kam die alte Phrase wieder zum Tragen.
Wenn man unten steht, fehlt das Quäntchen Glück. Genauso war es auch
nach Kopfballverlängerung von Andy Rudolph, als schließlich Rene
Kappler zum Schuss kam, doch das Leder knapp am Kasten vorbei ging
(35.). Nach der Halbzeit sah es so aus, als könnte unsere Elf etwas
bewirken. Die Gäste taten nur das Nötigste und hatten Dank Cleverness
ihrer erfahrenen Spieler wenig heikle Situationen zu überstehen. Dabei
fing der zweite Durchgang ordentlich an, denn Thomas Löwe und John Höger
verfehlten mit ihren Schüssen knapp das Ziel (50.,61.). Einen herrlich
getretenen Freistoß von Thomas Löwe kratzte der Pulsnitzer Schlussmann
sensationell aus dem unteren Eck (65.). Auch John Höger blieb nach
Freistoß ein Treffer versagt (68.). Fußball kann so grausam sein,
diese Erkenntnis mussten wieder einmal unsere Kicker schlucken. Nach
Schussversuchen der Gäste prallte die Kugel wieder genau vor die Füße
des Gegners und das 0:2 war perfekt (70.). Nur zwei Minuten danach
dasselbe Dilemma. Torhüter Erik Findeisen parierte mehrmals, doch die
Murmel landete erneut auf den Schlappen eines TSV-Spielers, der mit dem
0:3 die Entscheidung erzwang. Der Fußballgott ist also kein Königsbrücker,
betrachtet und analysiert man die letzten Partien. Das konnte auch nach
der letzten Tormöglichkeit des SVK eindeutig bestätigt werden.
Eigentlich gut gemacht von John Höger, der Silvio Meißner frei
spielte, dessen Schuss der Keeper irgendwie noch mit dem Fuß zur Ecke
abwehren konnte (82.). Danach war Schluss und eine weitere Enttäuschung
war perfekt. Eine bedauerliche Niederlage gegen rationell und clever
spielende Gäste steht also wieder zu Buche.
(ag) |
| WoKu-Liga 20. Runde |
| 16.03.2008 SV Laußnitz : SV Königsbrück 4 : 0 (1 : 0 ) |
|
Mit
dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel nahmen die Laußnitzer Kicker
gegen unsere Mannschaft erfolgreich Revanche. Das dies eigentlich nicht
gerade überraschend kam, offenbart die derzeitige Leistungskurve des
SVK. Nicht das der Gastgeber eindeutig besser war. Der Unterschied liegt
in der Treffsicherheit, die unserer Elf längst abhanden gekommen ist.
Auf dem alten Hartplatz begann die Partie ohne spielerische Höhepunkte.
Kampfkrampf und Einsatzstärke wurden in die Waagschale geworfen, was
den Hausherren von eh her liegt. Deshalb waren die Kicker des SVL immer
einen Tick schneller am Ball, entschlossener im Zweikampf und dadurch
eine Nuance gefährlicher. Der SVK agierte unbeholfen und wirkte vorm
gegnerischen Tor, sofern man überhaupt einmal in dessen Nähe kam,
absolut brav und bieder. Nach zwei halben Chancen für Laußnitz
(11.,15.) hatte unser Team die Möglichkeit, mit ihrer einzigen (!!!)
klaren Torgelegenheit im gesamten Spiel, in Führung zu gehen. Dabei
passte Frank Schlotterbeck auf Marko Kunath, dem allein vor Torwart
Gumpert die Nerven versagten und die Kugel an ihm nicht vorbei bekam
(22.). Pech kam noch hinzu, als die Einheimischen den Nachschuss von
Thomas Böhme auf der Torlinie retten konnten. Weitere tolle Aktionen
unserer Jungs waren Fehlanzeige. Vielmehr hatte jeder mit sich selbst zu
tun, aber vor allem mit den schnellen Spitzen Rüthrich und Ullrich, die
bis dato mit letztem Einsatz noch in ihrem Wirkungskreis eingedämmt
werden konnten. Bedauerlich war dann die Entstehung des Gegentreffers.
Matthias Woschnack wurde an der Mittellinie klar und deutlich von hinten
umgeräumt, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Postwendend
wurde das Leder in die Spitze auf den nicht nur für unsere Jungs zu
schnellen Ullrich gespielt, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ
– 1:0 (28.). Eine Reaktion unserer Elf blieb unverständlicherweise
aus. Schwer gezeichnet vom Rückstand ermöglichte man dem Kontrahenten
noch zwei Einschussmöglichkeiten, bei denen Keeper Thilo Metzner in
gewohnter Manier klärte (37.,41.). Zur Pause wurden Erinnerungen zur
Vorsaison wach, als unser Team mit zwei Toren hinten lag und noch einen
Punkt erspielte. Doch nach Wiederanpfiff wurden die SVK-Fans eines
besseren belehrt. Spielerische Qualitäten sind schon seit Wochen, ja
fast schon seit Monaten Wunschvorstellungen. Augenscheinlich wurden natürlich
die vielen Totalausfälle, die selbst die anderen „formerkrankten“
Spieler nicht überbrücken konnten. Den Laußnitzern war’s egal, die
ungeachtet dessen ihren Stil demonstrierten und so immer mehr das Spiel
dominierten. Als dann der SVK das Leder im Vorwärtsgang vertändelte,
wurde wieder Ullrich steil geschickt. Dem sprang das Runde an den Arm
und von da in den Lauf. Diesen Vorteil nahm ihn keiner mehr, nicht
einmal der Referee, der somit auch dieses irregulär erzielte 2:0
genehmigte (69.). Die Darbietung des SVK war bis dahin nicht
berauschend, aber auch nicht viel schlechter wie die des SVL. Die waren
nur hundertprozentig effektiv und hatten sich den Torvorsprung redlich
erzwungen. Beschämend war der darauf folgende Leistungsabfall unserer
Jungs, verbunden mit leichten Auflösungserscheinungen. Davon ließ sich
anscheinend auch noch Keeper Thilo Metzner anstecken, der eine
abgerutschte Flanke aus dem langen Eck fischte. Doch da er von seinem
Vorderleuten beim Klärversuch auf jegliche Hilfe vergeblich hoffte,
konnte Ullrich, dem die Kugel genau vor die Füße fiel, mühelos zum
3:0 einschieben (72.). Das Desaster war jedoch noch nicht vollständig.
Von allen guten Geistern verlassen kickte unsere Elf den Ball ihrem
ehemaligen Mannschaftskollegen Ullrich genau in die Beine. Der erzielte
seinen vierten Treffer und erschoss unsere Elf im Alleingang (79.). Der
freie Fall des SV Königsbrück war besiegelt.
Quo vadis – wo gehst du hin SVK? Die Zeit dürfte reif sein um
Tacheles zu sprechen, damit wieder ansehnlicher und erfolgreicher Fußball
präsentiert wird. (ag) Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Marco Fritsche, Erik Merz –
Matthias Woschnack (ab 63. Rico Balzer), Thomas Böhme, Jörn Hantzsche,
Frank Schlotterbeck (ab 73. T.Hommel) – Werner Eckardt, Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 20. Runde |
| SG Nebelschütz 2. : SV Königsbrück 2. 3 : 1 (2 : 1) |
|
Unsere zweite Vertretung durfte in
Nebelschütz auf dem Rasenplatz um Punkte fighten und schlug sich trotz
Misserfolg recht wacker. Beim Aufstiegsaspiranten hingen auch schon für
andere Teams die Trauben hoch, doch abschlachten ließ sich der kleine
Kader des SVK nicht. Die Partie begann mit einem echten Paukenschlag.
Als Jens Scherpe einen Freistoß vors Tor beförderte, traf Andy Rudolph
per Hinterkopfverlängerung zum 0:1 (5.). Der Gastgeber war völlig
geschockt und fand nicht ins Spiel. So verbuchte unser Team spielerische
Vorteile und war teilweise feldüberlegen. So hatte David Aue den
zweiten Treffer auf dem Schlappen, als er von Andy Rudolph herrlich
angespielt wurde, doch von der Strafraumgrenze leider das Gehäuse
verfehlte (16.). Die SG kam dann Dank einer starken Einzelaktion zum glücklichen
Ausgleich und war wieder im Geschäft (21.). Den momentanen Schwung
nutzten die sorbischen Sportfreunde wenig später nach Eckstoß zur
2:1-Führung (25.). So ergeht es nur Mannschaften, die im Tabellenkeller
stehen. Das fehlende Glück wurde in der 32. Minute augenscheinlich, als
Andy Rudolph einen Steilpass auf David Aue spielte. Der umkurvte den
Torwart, wurde von einem zurückeilenden Verteidiger entscheidend
behindert und traf demzufolge nur das Außennetz. Aber auch der SVK
hatte dann Glück, als der Referee ein klares Foul im Strafraum nicht
ahndete (38.). Auch im zweiten Durchgang verlief die Partie
ausgeglichen. Die Hausherren spielten unser Team nicht wie befürchtet
an die Wand. Beide Kontrahenten neutralisierten sich, ehe ein
sagenhafter Freistoß das Spiel entschied. Aus knapp zwanzig Meter
klatschte das Leder an den Innenpfosten und schlug zum 3:1 ein (67.).
Die elf aufgebotenen Kicker des SVK gaben sich nicht auf und mussten
folgerichtig offensiver agieren. Dies nutzen die Nebelschützer zum
Kontern und liefen dreimal allein auf Schlussmann Erik Findeisen zu. Mit
stoischer Ruhe pflückte er den Akteuren die Pille vom Schuh und
bewahrte seine Elf vor einem höheren Rückstand. Der SVK hatte noch
eine Chance durch David Aue (81.), doch der Aufstiegsanwärter spielte
die Uhr clever runter und siegte letztendlich standesgemäß.
(ag) |
| WoKu-Liga 19. Runde |
| 09.03.2008 SV Königsbrück : TSV Wachau 0 : 0 |
|
Punktgewinn
oder Punkteverlust, das ist hier die Frage. Die Antwort gab es nach
gezeigten neunzig Minuten, denn die Gäste hatten eindeutig mehr
Einschussmöglichkeiten. Unsere Elf hätte getrost bis abends spielen können,
ohne nur annähernd Gefahr zu erzielen. Die Jahre, in denen sich Wachau
in Königsbrück regelmäßig eine Packung abholte, sind wahrscheinlich
gezählt. Zu schwach war die Durchschlagskraft unserer Kicker, um die
Wachauer auch nur ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die Partie
begann aus Sicht der Gäste vielversprechend, denn Schlussmann Thilo
Metzner musste einen gefährlichen Freistoß aus dem oberen Toreck
kratzen (4.). Nach zwanzig Minuten hatte der TSV den nächsten Standard,
den Keeper Thilo Metzner erneut entschärfen konnte. Von unseren Jungs
war hingegen nicht viel zu sehen. Einmal
konnte sich Jörn Hantzsche am rechten Flügel behaupten, dessen Flanke
Marko Kunath aufs Tornetz köpfte (28.). Den anspruchvollsten Angriff
verbuchten allerdings die Gäste, als sie Mittelfeld und Abwehr mit
einer Doppelpass-Stafette ausmanövrierten, doch zum Glück frei vorm
Kasten daneben ballerten (31.). Der SVK versuchte sich in vielen Dingen,
doch größtenteils blieb alles Stückwerk. Eine Zufallsproduktion
bescherte zwar beinah die Führung, wäre allerdings nicht verdient
gewesen. Dabei spielte Marko Kunath das Leder in den Rückraum auf den
nahenden Kay Freudenberg, dessen Schuss der Torwart mit großartiger
Parade parierte (39.). Bald darauf beendete Referee Müller diesen
langweiligen Frühlingskick mit dem Halbzeitpfiff. Für den zweiten
Spielabschnitt bestand noch Hoffnung für unser Team, denn Wachau riss
auch noch keine dicken Bäume aus. Auf die Leistungssteigerung des SVK
hofften die Fans vergebens, obwohl einige gute Aktionen im Ansatz zu
erkennen waren. Zunächst entschärfte der Torwart einen Schuss von Kay
Freudenberg (50.), ehe bei einem Angriff durch Thomas Böhme über den
linken Flügel kein Abnehmer auszumachen war (52.). Eine Glückssträhne
des SVK verhinderte den drohenden Rückstand, denn die Gäste versiebten
drei dicke Dinger nur denkbar knapp (57.,58.,61.). Erst zwanzig Minuten
vor Spielende gab es wieder ein Lebenszeichen unserer Mannschaft. Dabei
half die Gäste-Abwehr ordentlich mit, als die einen Freistoß von Denis
Hoyer in die Spielfeldmitte abwehrte. Dort nahm Frank Schlotterbeck das
Leder direkt und zwang den Torhüter zu einer Glanzparade. Wenig später
war dann auch das Glück auf Wachauer Seite. Als Jörn Hantzsche im
16-er angespielt wurde und aus der Drehung abzog, klärte der
Schlussmann diesen verdeckten Schuss mit Ach und Krach per Fußabwehr
(76.). Danach war der SVK mit seinem Latein am Ende. Konditioneller
Abbau und Kräfteverschleiß aller Mannschaftsteile ließ die ohnehin
schon dürftige Laufarbeit auf ein Minimum absinken. In der restlichen
Spielzeit kamen die Gäste noch zu zwei guten Torgelegenheiten und hätten
um ein Haar drei Punkte entführt (80.,89.). Letztendlich hätte sich
niemand beschweren dürfen, wenn der TSV gegen schwächelnde Königsbrücker
den Platz als Sieger verlassen hätte.
(ag) Aufstellung
des SVK: Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Erik Merz, Marco Fritsche –
Thomas Böhme, Kay Freudenberg, Matthias Woschnack, Frank Schlotterbeck
– Jörn Hantzsche, Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 19. Runde |
| SV Königsbrück 2. : TSV Wachau 2. 1 : 2 (1 : 1) |
|
Unsere zweite Mannschaft
konnte nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und kassierte im
Abstiegskampf eine weitere, wenn auch unglückliche Niederlage. Nach der
kurzen Abtastphase legten beide Mannschaften sofort los. Dabei machte
unsere Elf keine schlechte Figur und hatte die erste Chance, als nach
Flanke von Matthias Fraß Andy Rudolph übers Gebälk zielte (3.).
Danach bediente Letztgenannter Thomas Müller, dessen Schuss ebenso über
die Querlatte strich (10.). Zehn Minuten darauf passte Thomas Löwe auf
Frank Schlotterbeck, der energisch in den Strafraum zog, doch im letzten
Moment per Tackling gestoppt wurde. Doch die erste gefährliche
Situation der Gäste brachte den unglücklichen Rückstand, denn in eine
Freistoßeingabe preschte der Wachauer Mittelstürmer und jagte das
Leder per Kopf mit unglaublicher Wucht unhaltbar in den Torwinkel (24.).
Darauf hatte unser Team eine ähnliche Aktion. Doch den von Jens Scherpe
getretenen Freistoß köpfte Marko Kunath übers Tor (31.). Schließlich
fiel durch Marko Kunath nach Eingabe von Andy Rudolph doch noch der
verdiente Ausgleich (35.). Unsere Elf war wieder im Spiel und schöpfte
für den zweiten Spielabschnitt wieder Mut. Doch vom Anpfiff weg stürmten
die Gäste allein auf Torwart Erik Findeisen zu, der seine Reaktion
geschickt verzögerte und somit dem Gegner den Nerv zog (46.). Thomas Löwe
und John Höger per Freistoß verfehlten nachher knapp das Tor
(47.,55.). Die größte Möglichkeit hatte dann Thomas Löwe, der von
Andy Rudolph und Matthias Fraß herrlich freigespielt wurde. Leider
fehlte es dem Schuss an Härte und Präzision und konnte vom Schlussmann
gehalten werden (65.). Etwas später dann die bittere Pille für unsere
Jungs, als die Gäste einen schon abgewehrten Ball genau vor die Füße
bekamen und aus Nahdistanz das 1:2 markierten (75.). Dies war der
Genickbruch für den SVK, der dann nach drei unglaublichen Pfostenschüssen
noch jede Menge Glück hatte (77.,78.,80.). Unser Team mühte sich zwar
in den Schlussminuten, doch jegliche Investition brachte nicht mehr den
erhofften Ausgleich. (ag) |
| WoKu-Liga 18. Runde |
| 24.02.2008 SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück 0 : 0 |
|
Nach
der Pleite der Vorwoche konnte unsere erste Garnitur wenigstens einen
Teilerfolg verbuchen. Sicherlich war der Qualitätsunterschied zur
Schwepnitzer Elf schon gravierend, doch erfreulicherweise hielt unsere
Abwehr diesmal dicht. Die Torgefährlichkeit des SVK bleibt jedoch
weiterhin ein großes Manko, denn auch diesmal waren gute
Offensivaktionen rar gesät. Zunächst begann das Spiel sehr verhalten.
Das Geschehen spielte sich mit leichter Feldüberlegenheit unserer Elf
größtenteils zwischen den Strafräumen ab. Erst nach einer knappen
Viertelstunde hatte Marko Kunath den Hauch einer Chance, als er nach
Eingabe von Thomas Böhme nicht entscheidend an das Leder kam. In der
22.Minute konnte sich der Biehlaer Schlussmann nach einem Schuss von
Marko Kunath das erste Mal auszeichnen. Bald darauf vergaben Werner
Eckardt und Marko Kunath im Verbund allerdings kläglich (28.). Dann war
Schluss mit der Königsbrücker Herrlichkeit und der Gastgeber
verzeichnete seine erste Tormöglichkeit. Der Freistoß strich jedoch an
Mauer und Tor vorbei (32.). Bevor die Einheimischen vor der Halbzeit
noch zweimal an Keeper Thilo Metzner scheiterten (41.,43.), vergab Marko
Kunath nach einer Flanke von Jörn Hantzsche die letzte verheißungsvolle
Torgelegenheit im Spiel (38.). Was dann beide Mannschaften im zweiten
Durchgang boten, war weder Fisch noch Fleisch. Dennoch muss man zugeben,
dass die Hausherren die zwingenderen Aktionen verbuchten. Dabei hatte
unser Team Glück, als der Gegner einen Überzahlangriff schlampig zu
Ende spielte (56.). Fünf Minuten später strich ein Kopfball übers
SVK-Gehäuse. Obwohl Denis Hoyer per Freistoß aus 20 Meter (65.) und
danach Marko Kunath ebenso über die Kiste ballerte (68.), hatte man zu
keiner Zeit den Eindruck, dass hier noch etwas geht. Die letzten
Aktionen der Partie hatten die Platzherren, doch ein Torerfolg für
Biehla wäre des Guten zuviel gewesen. Dabei erwies sich Schlussmann
Thilo Metzner als sicherer Rückhalt seiner Elf und hielt den einen
Punkt fest. In einer schwachen Begegnung hatte sich letztendlich keiner
einen Sieg verdient.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Martin Sonntag, Marco Fritsche, Rico Schimmel – Rico Balzer (ab 61. Matthias Woschnack), Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Jörn Hantzsche – Werner Eckardt ,Marko Kunath |
| EWAG-Kamenz-Klasse 18. Runde |
| 23.02.2008 SV Einheit Radeberg : SV Königsbrück 2. 0 : 2 ( 0 : 0 ) |
| Mit einem unerwarteten Dreier kehrte unsere zweite Mannschaft aus der Bierstadt zurück. Den Radebergern, denen noch im Hinspiel ein Kantersieg gelang, scheint mit fortschreitender Spielserie nach Betracht der letzten Resultate die Puste auszugehen. Von Anfang an hatte der SVK die Partie sicher im Griff. Es vergingen zehn Minuten, als der Einheit-Torwart erstmals im Blickfeld stand. Einen Einwurf von Roman Friedrich verlängerte Jens Scherpe per Kopf auf Frank Schlotterbeck, dessen Schuss knapp das Gehäuse verfehlte. Ein eindrucksvolles Solo von der Mittellinie konnte Martin Sonntag unter starker Bedrängnis leider nicht zur Führung nutzen – gehalten. Zwei Minuten danach kamen die Radeberger zur ersten Chance, doch der Freistoß ging übers Gebälk. Dann strich ein schulbuchmäßiger Kopfball von Frank Schlotterbeck ganz knapp über den Kasten (35.). In der ersten Halbzeit waren eigentlich nur unsere Kicker am Drücker und hatten sich einen Torerfolg redlich verdient. Der fiel dann hochverdient gleich nach Wiederbeginn, als Jens Scherpe im Mittelfeld den Ball eroberte und diesen gedankenschnell in die Spitze auf Werner Eckardt spielte. Der blieb vorm Tor eiskalt und vollendete zum 0:1 (50.). Bei einer identischen Szene bekam Werner Eckardt weiche Knie und schob die Pille nach Sololauf am Kasten vorbei (62.). Von der Einheit-Elf war absolut nichts zu sehen, obwohl sie mit dem SVK das Schlusslicht vor der Brust hatten. Vielmehr hatte man den Eindruck, die Hausherren kämpfen um den Klassenerhalt. Erfreulich couragiert spielte unser Team weiterhin mutig nach vorn und wurde schließlich belohnt. Nach einem Einwurf spielte Werner Eckardt einen Querpass im 16-er auf Frank Schlotterbeck, der überlegt zum 0:2 ins Eck schob (72.). Die Nerven bei den Hausherren lagen dermaßen blank, dass sie sich wenig später per Ampelkarte selbst dezimierten. Doch die eigentliche Krönung folgte noch, als ein Akteur der Einheimischen keine Lust mehr auf Fußball verspürte und einfach bockig das Spielfeld verließ (77.). Mit zwei Spielern in Überzahl ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen und siegten in der Bierstadt in einer überlegt geführten Partie völlig verdient. (ag) |
| WoKu-Liga 17. Runde |
| 17.02.2008 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück 4 : 1 (2 : 1) |
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Nach
wenig Fußballkost in der Vergangenheit fieberten zahlreiche Fußballfans
dem Rückrunden-Auftakt in Schwepnitz entgegen. Bei frostigen
Temperaturen enttäuschte der SVK auf dem Hartplatzgeläuf, denn das
Prunkstück Abwehr ebnete den Gastgeber mit haarsträubenden Fehlern den
Weg zum deutlichen Sieg. Dabei überraschte der neue Trainer Andreas Wünsche
bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, wobei das Experiment von
Dirk Trautmann auf den
Posten des Liberos als gescheitert bezeichnet werden kann.
Vielleicht wäre die Partie auch anders gelaufen, wenn der Kopfball von
Marko Kunath nach Freistoßeingabe ins Tor und nicht am Pfosten gelandet
wäre (1.). Nach acht Minuten dann das nächste Raunen auf den Rängen.
Ein Pass der Grün-Weißen in die Tiefe deckte das schlechte
Stellungsspiel unserer Abwehr auf. Zum Glück schob der durchgebrochene
Stürmer das Leder nicht nur an Keeper Thilo Metzner, sondern auch am
Kasten vorbei. Die Verunsicherung wurde endgültig augenscheinlich, als
der SVK-Libero das Leder unnötig im Mittelfeld vertändelte und die
Schwepnitzer im Alleingang mühelos zum 1:0 einnetzen konnten (16.). Von
diesem Virus ließ sich nur neunzig Sekunden später Linksverteidiger
Marco Fritsche anstecken, als er über die Pille trat und die Hausherren
erneut nach Sololauf das 2:0 markierten. Bis dato gab es keine Anzeichen
auf einen Torerfolg der Einheimischen. Unsere Elf war gefordert und
erzielte dann ebenso glücklich den Anschlusstreffer. Eine Flanke von
Kay Freudenberg ließ der Torwart fallen und Marko Kunath war der
Nutznießer, als auch er das Runde mühelos im Eckigen unterbringen
konnte (24.). Bis zur Halbzeitpause hatten die Chemiker zwei Möglichkeiten
ungenutzt, wie sollte es auch anders sein, nach weiteren katastrophalen
Abwehrschnitzern unserer Hintermannschaft, verstreichen lassen
(29.,36.). Hingegen musste der Schwepnitzer Torhüter nur einmal auf der
Hut sein, nachdem Kay Freudenberg einen Freistoß aufs Gehäuse nagelte
(41.). Für den zweiten Spielabschnitt war noch alles drin, wenn die
bereits viel zitierten Böcke im Deckungszentrum abgestellt werden würden.
Doch der SVK knüpfte da nahtlos an die erste Hälfte an und kassierte
nach pomadiger Gegenwehr folgerichtig das 3:1 (55.). Drei Minuten später
gab es dann den endgültigen Knock out. Wieder nahmen unsere Jungs nur
die Statistenrolle ein, als die Hausherren nach Pass in die Spitze
geistig und körperlich schneller agierten und die Kugel über den
chancenlosen Keeper Thilo Metzner zum deprimierenden 4:1 versenkten. Ab
diesen Zeitpunkt kickte der SVK völlig emotions- und lustlos daher und
hatte gegen die geradlinig und schnörkellos agierenden Gastgeber meist
das Nachsehen. So musste Schlussmann Thilo Metzner noch mehrmals großartig
parieren (61.,72.), bis dann auch die Chemiker spürten, dass an diesem
Tag vom Gegner nichts mehr zu befürchten war. In der Schlussminute
hatte noch Marko Kunath den zweiten Treffer auf der Stirn, doch sein
Kopfball war zu schwach und unplatziert. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Dirk Trautmann, Denis Hoyer, Marco Fritsche, Rico Schimmel,
– Rico Balzer, Thomas Böhme, Frank Schlotterbeck, Kay Freudenberg –
Marko Kunath, Werner Eckardt |
| EWAG-Kamenz-Klasse 17. Runde |
| SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV Königsbrück 2. 3 : 2 (1 : 1) |
| Nicht viel besser erging es im Vorspiel unserer
zweiten Mannschaft. Im Kellerderby waren drei Punkte eigentlich Pflicht
und man begann die Partie auch furios. Nach Freistoß von Thomas Löwe
visierte Martin Sonntag das lange Eck an, doch die Kugel touchierte nur
die Latte (1.). Eine Minute danach wurde Matthias Woschnack glasklar im
Strafraum zu Fall gebracht, doch der nicht ganz Herr seiner Sinne
wirkende Referee (Cool Water duftet anders) verlegte das Foulspiel zwei
Meter außerhalb des 16-ers. Nach fünf Minuten kamen die Gastgeber
erstmals vor unser Tor, doch Erik Findeisen fischte die Flanke sicher
herunter. Als sich Martin Sonntag das Leder am gegnerischen Strafraum
erkämpfte, bediente er Andy Rudolph, der für Matthias Fraß auflegte,
dessen Sonntagsschuss unhaltbar zum 0:1 im Eck einschlug (10.). Nach der
Führung wollte unser Team nachwaschen und hatte durch Martin Sonntags
Lattenschuss großes Pech (12.). Eine Minute darauf strich ein Schuss
vom gleichen Spieler denkbar knapp am langen Eck vorbei. Auch Andy
Rudolph ereilte mit seinem Schuss das gleiche Schicksal (15.). Nach der
Anfangsoffensive hätte der SVK bereits klar und deutlich führen müssen,
doch Aufwand und Nutzen standen im schlechten Verhältnis. Das Feuerwerk
war abgebrannt und die Chemiker konnten in der nun folgenden Schwächephase
des SVK wenig bewirken. Hingegen scheiterten Andy Rudolph per Kopf (38.)
und Matthias Woschnack mit strammen Distanzschuss (40.). So kam es wie
es kommen musste. Aus einer unübersichtlichen Situation erzielten die
Grün-Weißen im vierten Versuch das schmeichelhafte 1:1 (45.). Nach
Wiederaufnahme bestimmte zunächst viel Leerlauf die Partie, doch die
Schwepnitzer bewegten mit ihren kämpferischen Tugenden mehr. Schließlich
verhängte der indisponierte Pfeifenmann gegen unsere Jungs einen fragwürdigen
Strafstoß, den die Chemiker zum 2:1 verwandelten (60.). Nach diesem Rückstand
waren unsere Kicker um eine Wende bemüht, ohne jedoch großartig zu
Torchancen zu kommen. Wieder stand der Mann in Schwarz im Mittelpunkt,
nachdem der Schwepnitzer Keeper den Ball außerhalb seines
Arbeitssektors ungestraft in die Hand nahm und somit Matthias Woschnack
eine klare Tormöglichkeit verwehrte (70.). Unsere Elf wurde offensiver
und wurde eine Viertelstunde vor Ultimo klassisch ausgekontert – 3:1.
Nach der Verletzung von Andy Rudolph agierte unser Team in Unterzahl und
kam durch Thomas Löwe dennoch zum 3:2 (86.). Die letzte Möglichkeit
vergab Martin Sonntag, der sich nicht zum Schuss entschließen konnte
und nach innen passte (88.). Danach war Schluss und aufgrund der
Niederlage sitzt der SVK wieder im Kellerloch.
(ag) |
| EWAG-Kamenz-Klasse 16. Runde |
| 16.12.2007 SV Königsbrück 2. : FSV Bretnig-Hauswalde 1 : 2 ( 0 : 1 ) |
| Im letzten Punktspiel des Jahres wollte es unsere zweite Mannschaft den Schwepnitzern nachmachen. Mit einem Sieg wäre die rote Laterne wieder an den Ortsnachbarn abgegeben worden, doch es kam leider wieder anders. Nach schwachem Beginn zogen die Bretniger per Freistoß überraschend mit 0:1 in Front, der nicht ganz unhaltbar schien (11.). Unsere Elf kämpfte um den Ausgleichstreffer, doch es fehlte an der spielerischen Komponente. Überwiegend operierte der SVK mit hohen Bällen, so dass die Gäste wenig Mühe beim Klären hatten. So kam nur Sven Herrmann im ersten Durchgang zu einer Schussmöglichkeit, wobei die Kugel nur knapp den Kasten verfehlte (20.). Der Kontrahent aus Bretnig blieb ebenso ungefährlich und nahm das Ergebnis dankbar in die Halbzeit mit. Auch nach Wiederbeginn sollte schnellstmöglich ein Tor unserer Jungs fallen, doch Parallelen zum ersten Spielabschnitt wurden augenscheinlich. Der Einsatz und der Aufwand waren hoch, doch es fehlte an der Präzision im Aufbauspiel. Schließlich prüfte Sven Eichler den Gäste-Schlussmann mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze. Der nach vorn abgewehrte Ball fand bei unseren Jungs keinen Abnehmer, da man gar nicht erst nachsetzte (67.). Nur drei Minuten später hatte der SVK nach einem schnellen Konter des Gegners Glück, da sich Erik Findeisen aufopferungsvoll dazwischen warf. In der 78. Minute durfte im Königsbrücker Lager doch noch gejubelt werden. Ein herrliches Solo von Martin Sonntag bescherte das letztlich verdiente 1:1. Nun bekam unser Team noch mal die zweite Luft und hatte Pech, als ein Direktschuss von Martin Sonntag nicht von Erfolg gekrönt wurde (89.). Die letzte Spielminute war dann an Tragik nicht zu überbieten, denn die Gäste erzielten mit einem Sonntagschuss in den Dreiangel den schmeichelhaften Siegtreffer zum 1:2 (90.). (ag) |
| WoKu-Liga 16. Runde |
| 15.12.2007 SV Einheit Kamenz 2. : SV Königsbrück 2 : 0 ( 1 : 0 ) |
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Zu Beginn der Kreisliga-Saison wurden diejenigen belächelt, die das Kamenzer Reserveteam zum engeren Favoritenkreis zählten. Das Lächeln dürfte nun den meisten vergangen sein, denn mittlerweile ist die Mannschaft das Nonplusultra der Liga. Zu schwach war der SVK besetzt, um den Tabellenführer auch nur in irgendeiner Form ernsthaft zu fordern. Auf dem gefrorenen Nebenplatz hatten es beide Vertretungen ohnehin schwer, vernünftigen Fußball zu zelebrieren. Dabei kamen die Einheimischen mit den Begebenheiten eindeutig besser zurecht und diktierten neunzig Minuten lang das Spielgeschehen. Trotzdem konnten die Lessingstädter aus ihrer Feldüberlegenheit wenig Kapital schlagen, da auf die SVK-Defensive wieder Verlass war, die wiederum kaum etwas zuließ. So sorgte ein Strafstoß für das 1:0, nachdem ein Einheit-Akteur bei Erik Merz geschickt einfädelte und im 16-er clever zu Boden sank (27.). Danach verletzte sich Libero Denis Hoyer nach einem unglücklichen Zusammenprall an der Augenbraue und musste zum „Flicken“ ins Krankenhaus gebracht werden (34.). Die Position wurde von Thomas Böhme besetzt, der die Abwehrarbeit ebenso gut organisierte. In der zweiten Hälfte war es für die Kamenzer nicht sonderlich schwer, mit der Führung im Rücken zu agieren. Hingegen hatte der SVK große Probleme einmal in Tornähe des Spitzenreiters zu gelangen. Die Hausherren waren weiterhin spielbestimmend und taten mit ihrer rationellen Spielweise nur das Nötigste. Schließlich brachte ein weiterer Standard die endgültige Entscheidung. Dabei hatte Torwart Thilo Metzner ebenso keine Abwehrchance, nachdem die Kamenzer einen Freistoß über die Mauer ins Eck zirkelten (65.). Unsere Elf hatte durch Roman Friedrich nur einen Schuss in neunzig Minuten aufzubieten, der allerdings knapp vorbei ging (72.). So endete die Partie ohne weitere Höhepunkte mit einem verdienten 2:0-Sieg für den Aufstiegsanwärter Nummer eins. (ag) |
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Spielberichte 1. Halbserie 2007/08 Spielberichte 2. Halbserie 2006/07 Spielberichte 1. Halbserie 2006/07 |