Spielberichte

WoKu-Liga 15. Runde
10.12.2006 SV Königsbrück : SV Aufbau Deutschbaselitz 3 : 2 ( 2 : 2 )
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Die eingefleischtesten Fans konnten sich nicht daran erinnern, wann der SVK zuletzt daheim gegen die Aufbau-Elf gewann. Somit bekommt dieser Sieg einen historischen Stellenwert. Ohne große Abtastphase startete die Partie, bei der unser Team die erste Möglichkeit hatte. Nach Flanke von Thomas Böhme verpasste Marko Kunath haarscharf per Kopf (3.). Im Gegenzug bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen, den sie mit knallhartem Schuss ins Eck nutzten – 0:1 (5.). Nach einem groben Ellebogencheck an Marko Kunath machte es Kay Freudenberg ebenso und hämmerte den Freistoß zum 1:1 in die Maschen (11.). Bitterer Wermutstropfen war dann die Auswechslung von Marko Kunath, der sich eine schwere Gesichtsverletzung zuzog. An dieser Stelle gute Besserung. Noch trauriger war, dass der schwache Referee nach dieser fiesen Attacke dem Grobian nicht einmal die Gelbe Karte zeigte. Nun war sofort Zunder im Spiel, welches den Unparteiischen immer mehr aus den Händen glitt. Es wurde aber dennoch Fußball gespielt, auch wenn der nicht gerade schön anzuschaun war. Nach tollem Solo von David Grimm strich dessen Schuss am Kasten vorbei (15.). Wenig später verunglückte ein Freistoß von Kay Freudenberg. Die Kugel hüpfte wie beim Flipper durch den 16-ner, fiel David Grimm vor den Schlappen, der aus der Drehung blitzschnell zum 2:1 vollendete (17.). Begünstigt durch schlechte Abwehrarbeit erzielten die Gäste das 2:2, da sich keiner unserer Spieler für den Schützen interessierte (26.). Der Gegentreffer führte zu einem Bruch im Königsbrücker Spiel, denn die Gäste hätten nach Eckstoß fast die Führung erzielt. Zum Glück rettete Thomas Böhme den Kopfball auf der Torlinie (29.). Wenig später trafen die Großteich-Kicker den Pfosten (31.). Als David Grimm aus der Distanz abzog, parierte der Torwart mit toller Parade. Den abgewehrten Ball hämmerte Frank Schlotterbeck aus spitzem Winkel in die oberste Etage, anstatt seine freistehenden Mitspieler zu bedienen (37.). Als unsere Elf im Vorwärtsgang den Ball verlor, klärte Keeper Thilo Metzner gegen einen allein durchgehenden Deutschbaselitzer (40.) und bewahrte seine Elf vor einem Rückstand. Im zweiten Durchgang prüfte Altmeister Thomas Löwe den Torhüter, der dessen Schlenzer gerade noch über die Latte lenken konnte (55.). Bei einem Zweikampf sah dann der vorher verwarnte Kay Freudenberg vom immer mehr überforderten Pfeifenmann die Ampelkarte, obwohl er eigentlich der Gefoulte war (61.). Eine knappe halbe Stunde musste nun der SVK in Unterzahl überstehen, was letztlich bravourös gelang. Ein traumhaftes Anspiel vom kleinen Thomas auf den großen Thomas Böhme bescherte sogar die umjubelte 3:2-Führung (66.). Die Deutschbaselitzer hatten zwar jetzt mehr vom Spiel, fanden jedoch in unserer Deckung keine Lücke. So fuhren unsere Jungs gefährliche Konter. Eine Ecke fing David Grimm ab und startete vom eigenen Strafraum ein sagenhaftes Solo. Im gegnerischen 16-ner passte er auf dem mitgelaufenen Thomas Löwe, der im letzten Moment von seinem Gegenspieler gestört wurde (78.). Kurz vor Spielschluss stand erneut Thomas Löwe im Mittelpunkt, als er eine Flanke von Thomas Böhme Richtung Aufbau-Tor köpfte, jedoch die Gäste auf der Torlinie retten konnten (89.). Im Gegenzug wurde ein gegnerischer Akteur im Strafraum über den Haufen gerannt. Doch diesmal traute sich der Schiedsrichter nicht, der den SVK schon mit einer Flut an Benachteiligungen bedachte, gegen unsere Mannschaft einen Strafstoß zu verhängen (90+1). Letztlich war der Sieg Dank großer Moral verdient, obwohl unsere Elf die Leistung vom letzten Spiel nicht annähernd abrufen konnte. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 15. Runde
09.12.2006 SG Wiednitz/Heide : SV Königsbrück 2.  5 : 0
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Der letzte diesjährige Auswärtsausflug unserer zweiten Mannschaft führte nach Wiednitz und wurde ein glatter Misserfolg. Wieder wurde zu Samstagspielen der ohnehin schon kleine Kader durch Absagen aufgrund beruflicher Verpflichtungen geschröpft. Unchristliche Anstoßzeiten verhinderten außerdem einen fairen Wettbewerb, so dass eine Niederlage vorprogrammiert werden musste, die dann allerdings sehr deftig ausfiel. Schon nach sechs Spielminuten bogen die Hausherren auf die Siegerstrasse ein, als sie blitzschnell einen Stellungsfehler des SVK ausnutzten. Bereits nach einer Viertelstunde fiel nach kapitalem Abwehrfehler das ernüchternde 2:0. Die Hausherren waren unseren Kickern in allen Belangen überlegen und hatten genügend Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Die machte Schlussmann Erik Findeisen alle zunichte und wahrte seiner Elf bis zur Halbzeit diesen noch angenehmen Rückstand. Nach dem Seitenwechsel schossen sich die Wiednitzer aufgrund teilweise kläglicher Chancenverwertung den Frust von der Seele und erhöhten sogleich auf 3:0 (48.). Unser Team versuchte halbwegs dagegen zuhalten, doch die Wiednitzer waren eindeutig die bessere Mannschaft. So erzielten die Gastgeber noch zwei weitere Tore (60.,77.) und fügten unseren Jungs eine in dieser Höhe noch schmeichelhafte Klatsche zu. Drei Ecken und zwei Freistöße waren in neunzig Minuten die ganze Ausbeute unserer Jungs, um eventuell ein Tor zu erzielen. Leider fehlen der Elf Stürmer, die zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Ein herzliches Dankeschön gilt da noch Altliga-Spieler Daniel Kuba, der aushalf, doch das Problem logischerweise auch nicht lösen konnte. Somit bleibt die zweite Vertretung des SVK nach Abschluss der Hinrunde erstmals ohne einen Punktspielsieg. Dies könnte aber beim letzten Spiel gegen Mitabstiegsaspirant Großröhrsdorf gleich noch im alten Jahr korrigiert werden. (ag)
WoKu-Liga 14. Runde
03.12.2006 SG Crostwitz 1981 : SV Königsbrück 0 : 3 ( 0 : 2 )

Nach der dürftigen Vorstellung der Vorwoche gegen Liegau-Augustusbad packten sich die Königsbrücker an der Ehre und machten beim Aufsteiger eines ihrer besten Spiele. Dabei operierte Trainer Thomas Krüger mit David Grimm, Marko Kunath und Thomas Böhme extrem offensiv, wobei Letztgenannter zudem die rechte Außenbahn förmlich von vorn bis hinten abgraste. Schon nach fünf Minuten zwang Marko Kunath den Schlussmann mit tollem Kopfball zu einer Glanztat. Die Gastgeber machten mit einen fulminanten 30-Meter Freistoß das erste Mal von sich reden, den jedoch Keeper Thilo Metzner über das Gebälk lenkte (14.). Nach Einwurf von Kay Freudenberg verlängerte Marko Kunath das Leder per Kopf. Sein Sturmpartner David Grimm zog sofort aus der Drehung ab und eine der abwehrstärksten Reihen der Kreisliga hatte das Nachsehen – 0:1 (24.). Dadurch schienen die Crostwitzer etwas konsterniert, denn Thomas Böhme schickte mit klugem Pass David Grimm auf Reisen, der im allerletzten Moment im 16-ner fair vom Ball getrennt wurde (26.). Die stärkste Phase unserer Jungs hatte begonnen, die durch einen Knaller von Marko Kunath fortgesetzt wurde (29.). Als dann der Torwart einen Schuss von David Grimm nicht festhalten konnte, verwertete Marko Kunath den Abpraller zum 0:2 (31.). Wenig später standen erneut die Angriffsspitzen des SVK im Rampenlicht. David Grimm bediente am rechten Flügel Thomas Böhme, dessen Flanke Marko Kunath haarscharf über die Latte köpfte (33.). Doch man sollte die anderen Spieler nicht minder loben, die mit unbändigem Einsatz und hervorragender Abwehrarbeit den keinesfalls schlecht spielenden Crostwitzern nicht eine klare Torchance im ersten Durchgang ermöglichten. Erwartungsgemäß kamen die Einheimischen mit Schaum vor dem Mund aus der Kabine und setzten sich des Öfteren in der Königsbrücker Hälfte fest. Nun war auch ein Gegentreffer möglich, doch die nun echt geforderte Hintermannschaft um Torhüter Thilo Metzner war bei gefährlichen Aktionen auf der Hut (47.,50.,54.). Unser Team tat zwar nach vorn etwas zu wenig, verengte jedoch ganz geschickt die Räume. Die größte Chance zum Anschlusstreffer resultierte aus einem Zufallsprodukt. Ein lang geschlagener Ball hoppelte bis auf den Fuß eines Crostwitzer Stürmers, der die Pille über den bereits liegenden Torwart Thilo Metzner hob, jedoch Bruder Sebastian konnte die Situation noch vor der Torlinie bereinigen (63.). Nicht Auszudenken, wenn die Hausherren in der Phase verkürzt hätten. In der verbleibenden Viertelstunde spielte unser Team die wenigen Gegenangriffe zielstrebiger aus. Nach einer Ecke rettete auch ein Crostwitzer auf der Linie, als Marko Kunath die Kugel ins Tor stochern wollte. Schließlich fiel zehn Minuten vor Ultimo die Entscheidung. Der unermüdlich rackernde David Grimm passte in den Lauf zu Sturmtank Marko Kunath, der am großartig reagierenden Keeper scheiterte. Doch dann kam Laufwunder Thomas Böhme zu Hilfe geeilt und hob das Spielgerät zum 0:3 ins lange Eck (81.). Alle drei Offensivkräfte belohnten sich somit selbst mit einem Törchen. Fünf Minuten später nahm Marko Kunath eine Flanke von Thomas Böhme direkt und nagelte das Leder ans Aluminium. In der Schlussminute hatten sich die sorbischen Sportfreunde den Ehrentreffer verdient, doch Tormann Thilo Metzner fungierte da als Spielverderber, der letztendlich seinen Kasten sauber hielt. Mit diesem unerwartet deutlichen Sieg tastet sich der SVK an das Mittelfeld heran und könnte bei konstanter Leistung bis zur Winterpause weiteren Boden gut machen. Dazu müsste man in den restlichen beiden Spielen die treuen Fans auch zu Hause wieder einmal überzeugen. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 14. Runde
SG Nebelschütz 2. : SV Königsbrück 2.  0 : 0

Mittlerweile ist unsere zweite Vertretung seit zwei Spielen unbezwungen und bekam auch kein Gegentor. Aber man erzielte auch keines, so dass folglich nur ein Teilerfolg zu Buche steht. Gegen die Großen im Starterfeld sind die Ergebnisse dennoch als Erfolg zu bewerten, zumal man nach dem Punktgewinn gegen Einheit Kamenz an diesem Wochenende den Fünftplazierten ärgerte. In Nebelschütz hingen auch schon für andere Teams die Trauben hoch, doch in der Partie schienen beide Mannschaften einen Nicht-Angriffspakt geschlossen zu haben. Das Geschehen plätscherte größtenteils zwischen den Strafräumen dahin, so dass Torraumszenen absolut Mangelware waren. Die Hausherren schlossen mal kurz Bekanntschaft mit dem Aluminium, ansonsten ließ unsere aufopferungsvoll kämpfende Elf nichts Nennenswertes zu. Im zweiten Durchgang setzten sich die Nebelschützer in unserer Spielhälfte allmählich fest. Mit Macht wollten die sorbischen Sportfreunde einen Sieg landen, der einen Sprung auf den dritten Tabellenrang bedeutet hätte. Dabei stand Schlussmann Andy Rudolph einige Male im Blickpunkt, doch die Einheimischen fanden in ihm ihren Meister. Unserer Mannschaft fehlte es für einen spielentscheidenden Gegenstoß an der nötigen Qualität. So blieb es beim torlosen Remis, welches letztlich bei den Nebelschützern für Enttäuschung sorgte. (ag)

WoKu-Liga 13. Runde
26.11.2006 SV Königsbrück : SV Liegau-Augustusbad 2 : 3

Über einhundertfünfzig Königsbrücker Zuschauer honorierten mit ihrem Erscheinen die Leistungen der letzten Wochen und wurden letztendlich bitter enttäuscht. Nach nervösem Beginn beider Teams fand der SVK zu keiner Zeit ins Spiel. Der noch ungeschlagene Spitzenreiter agierte aus einer sicheren Abwehr und wurde mit zunehmender Spielzeit immer sicherer in seinen Aktionen. Als dann die Gäste einen Freistoß in den Strafraum hereinbrachten, ertönte ein Pfiff des Unparteiischen, der eine Regelwidrigkeit gesehen haben wollte und völlig unerwartet auf Strafstoß entschied. Somit lief für den Tabellenführer alles wunschgemäß, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ – 0:1 (28.). Unsere Elf war nun völlig von der Rolle und hatte bis zum Halbzeitpfiff nicht eine herausgespielte Torchance zu verzeichnen. Ein Freistoß von Sven Eichler, der die Kugel in den Orbit jagte, war die ganze Ausbeute (32.). Nach der Pausenpredigt von Trainer Thomas Krüger hatte man das Gefühl, jetzt wird der Schalter umgelegt. David Grimm setzte sich am linken Flügel durch, passte nach innen, wo Sven Eichler denkbar knapp verpasste (49.). Eigentlich ein Zeichen mit Signalwirkung, doch der Schuss ging genau in die andere Richtung. Ungenauigkeiten im Passspiel und wenig Laufbereitschaft unserer Elf stellten die Liegauer vor keinerlei Probleme. Nachdem dann die SVK-Abwehr eine harmlose Situation im 16-ner unverständlich nicht konsequent bereinigte, bedankten sich die Gäste artig mit dem 0:2 (51.). Unsere Mannschaft spielte grottenschlecht und zeigte viel zu wenig Gegenwehr. Die Liegauer verrichteten solide Arbeit und erhöhten nach einem Zuckerpass sogar auf 0:3 (71.). Zu brav und bieder präsentierte sich der SVK, dessen Spiel an die Ottendorf-Partie erinnerte. Klar und deutlich wandelte man auf der Verliererstrasse, doch die sich bereits als sichere Sieger wähnenden Gäste machten es noch mal spannend. Die schalteten einen Gang zurück und wollten das Resultat mit minimalem Aufwand verwalten. In diese Phase platzte das 1:3 durch Rico Balzer (84.) und die Partie wurde noch mal interessant. Einen der wenig vernünftigen Angriffe schloss danach Sebastian Metzner zum 2:3 ab (90.), doch der Zeitpunkt für eine Wende war schon zu spät, denn bald darauf war Schluss. Unsere Mannschaft blieb am heutigen Tag einiges schuldig. Die Bereitschaft alles zu geben, war einfach nicht spürbar. So entführte Liegau zu Recht drei Punkte aus Königsbrück und bleibt als einziger Kreisligist weiterhin unbesiegbar. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 13. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Einheit Kamenz 2.  0 : 0

In dieser Partie, Tabellenführer gegen Schlusslicht, konnte der Kontrast nicht deutlicher sein. Der Wettkampf sollte von der Papierform her eine klare Angelegenheit werden. Doch die noch sieglosen SVK-Kicker nahmen den Kampf gegen den übermächtigen Gegner an und machten eines ihrer besten Saisonspiele. Dabei kam natürlich unserer Elf entgegen, dass der Favorit das Spiel machen musste und sich unerwartet sehr schwer tat. Der Gastgeber suchte nicht nur sein Heil in destruktiver Spielzerstörung, sondern konnte auch in spielerischer Sicht munter mitmischen. Dabei erzielte der SVK sogar Gleichwertigkeit und hatte durch Rene Kappler, Enrico Grunewald und Tom Kranig Möglichkeiten in Führung zu gehen. Auch im zweiten Durchgang sahen die Fans ein verteiltes Spiel, doch im Angriff fehlte unseren Jungs die nötige Durchschlagskraft. Der Kreisliga-Absteiger sündigte hingegen mit seinen wenigen Chancen, nur allzu viel ließ unsere sicher stehende Abwehr auch nicht zu. Das was durchkam, meisterte Schlussmann Andy Rudolph im gewohnten Stil souverän. Die Einheit-Elf forcierte in der letzten Viertelstunde das Tempo, doch der SVK stemmte sich gegen eine mögliche Niederlage. Trotz schwindender Kräfte brachte man den Favorit zur Verzweiflung, der sich die Hürde beim Schlusslicht wesentlich einfacher vorgestellt hatte. Als dann Altliga-Spieler Yves Tschenscher in letzter Minute auf der Torlinie rettete, war der Teilerfolg unter Dach und Fach und eine kleine Sensation perfekt. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der Punkt verdient und für die Moral wohltuend. Außerdem gab unser Team die Rote Laterne ab und sollte nun demnächst endlich den ersten Sieg anstreben. (ag)

WoKu-Liga 12. Runde
19.11.2006  FSV Bretnig-Hauswalde : SV Königsbrück  2 : 5 ( 2 : 3 )

Unsere erste Mannschaft spielt zurzeit nicht nur ansehnlichen und erfolgreichen Fußball, sondern zeigt sich auch in absoluter Torlaune. Von vornherein war allen Verantwortlichen klar, dass nur Siege den Gang aus dem Tabellenkeller erleichtern. Mit dieser eindeutigen Vorgabe starteten die SVK-Kicker gegen Bretnig ins Spiel und waren von Beginn an sofort präsent. Schon nach drei Minuten machte Marko Kunath mit einer feinen Einzelleistung das 0:1 und stürzte somit die Hausherren von einer Verlegenheit in die andere. Nach Schüssen von David Grimm und Thomas Böhme fehlte noch die Feinjustierung (13.,14.), ehe David Grimm von der Strafraumgrenze zum 0:2 ins Tor traf (16.). Danach ruhte sich unser Team auf den Lorbeeren aus, anstatt die Nervosität des Gegners auszunutzen. Die Hausherren kämpften sich ins Spiel zurück und erzielten mit straffen Schuss den 1:2-Anschlusstreffer (20.). Nach diesem unnötigen Gegentor spielte unsere Elf wieder konstruktiven Fußball und ein weiterer Treffer schien eine Frage der Zeit. Denis Hoyer per Freistoß (22.), Marko Kunath (25.), erneut Denis Hoyer per Standard (30.) und Rico Balzer (32.) verfehlten in der Folgezeit nur haarscharf das gegnerische Gehäuse. Fast wäre den Bretnigern noch vor der Halbzeitpause der Ausgleich geglückt, als sie die Kugel denkbar knapp neben die Kiste setzten (41.). Schließlich gelang dann den soeben eingewechselten Frank Schlotterbeck das 1:3, der ein Anspiel von David Grimm eiskalt verwertete (43.). Nur zwei Minuten später stellten die Gastgeber den alten Abstand wieder her, als sie nach einer Freistoß-Eingabe per Kopf auf 2:3 verkürzten (45.). Auch nach dem Seitenwechsel waren unsere Jungs die aktivere Mannschaft und hatten durch einen Schuss von Thomas Böhme eine weitere Torgelegenheit – drüber (48.). Für die Gastgeber war noch längst nichts verloren, die sich mit enormen Einsatz und Kampfgeist gegen die drohende Niederlage stemmten. Doch die Defensive des SVK arbeitete gut und gestattete dem Kontrahenten kaum torgefährliche Situationen. Zielstrebige Angriffe unserer Jungs hielten sich in Grenzen, da auch die Bretniger Abwehr nun kompromissloser agierte. Dennoch gab es durch Kay Freudenbergs Freistoß (56.), Marko Kunaths Geschoss (65.) und einen Kopfball von Thomas Böhme (70.) Möglichkeiten zur Resultatserhöhung. Eine Traumstafette zwischen Rico Balzer und Thomas Böhme brachte schließlich die Spielentscheidung. David Grimm war zur Stelle und verarbeitete die Eingabe zum 2:4 (76.). Nur zwei Minuten danach machte unsere Mannschaft den Sack endgültig zu, als Thomas Böhme eine Flanke mit dem Kopf verlängerte und David Grimm mit seinem dritten Treffer das 2:5 besorgte. Der Widerstand der Hausherren war gebrochen, die den agilen David Grimm nie richtig in den Griff bekamen und ihm beim nächsten Versuch im Strafraum von den Beinen holten. Den fälligen Strafstoß semmelte Kay Freudenberg leider neben den Kasten (82.). Kurz vor dem Abpfiff vergaben die Einheimischen noch eine ihrer wenigen Chancen (89.), danach konnte im Königsbrücker Lager gejubelt werden. Zum Gipfeltreffen am kommenden Sonntag dürfte unser Team gut gewappnet sein, denn die Leistungskurve geht stetig nach oben. Die Jungs haben ihr Selbstvertrauen wieder gefunden und sind nun ganz heiß auf die noch ungeschlagenen Liegauer. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 12. Runde
SV Königsbrück 2. : TSV Wachau 2.  0 : 4 ( 0 : 1 )

Was unsere zweite Mannschaft momentan zu Wege bringt, das jammert einen Hund. Der Wille war den Jungs nicht einmal abzusprechen, aber man bringt es zurzeit nicht mehr. Gegen einen Gegner, der durchaus zu schlagen war, gelang über die gesamte Spielzeit so gut wie nichts. Schon nach zwei Spielminuten war ein Rückstand möglich, als die Wachauer das Leder aus Nahdistanz über den Kasten kickten. Unsere Mannschaft war nur durch Fernschüsse gefährlich, herausgespielte Chancen gab es nicht. So hatte Alexander Schreyer mit einem 25 Meter-Kracher Pech, den der Schlussmann per Fußabwehr entschärfte (22.). Danach probierte es Paul Krönert aus der Distanz (26.) und wenig später klärte der Keeper nach Freistoß-Knaller von Alexander Schreyer erneut per Fußabwehr (32.). Plötzlich witterten die Gäste Morgenluft und spürten, hier geht etwas. Bei drei Chancen in Folge stand unserer Elf das Glück zur Seite (34.,38.,39.). Nach einem Freistoß ließ Schlussmann Justus Schopf die Kugel durch die Hände gleiten und die Gäste führten 0:1 (42.). Was aber der SVK-Torwart im zweiten Durchgang an klaren Chancen der Wachauer zunichte machte, war nicht in Worte zu fassen. Zunächst hielt er großartig gegen einen frei durchgehenden Gästestürmer, war jedoch beim zweiten Versuch absolut machtlos – 0:2 (50.). Ab diesem Zeitpunkt war unsere Mannschaft bereits mausetot und hatte den Gästen absolut nichts mehr entgegenzusetzen. So fiel in der 65.Minute das 0:3 und nur drei Minuten danach gab’s den Gnadenstoß – 0:4. Zwischenzeitlich parierte Torhüter Schopf noch hundertprozentige Chancen der Gäste (53.,77.,81.). Unglaublich, als dann gleich drei Wachauer Spieler frei (!) vorm SVK-Gehäuse auftauchten, jedoch am Torwart und eigenem Unvermögen scheiterten (83.). Doch das Unvermögen unserer Elf war da schon weitaus größer, denn der Wachauer Torhüter verbrachte einen ganz geruhsamen Nachmittag. (ag)

WoKu-Liga 11. Runde
12.11.2006  SV Königsbrück : SG Oßling/Skaska  6 : 1  ( 2 : 0 )

Mit diesem in der Höhe verdienten Sieg machten die Königsbrücker Kicker ihrem Trainer nachträglich ein schönes Geburtstagsgeschenk. Das der SVK nach dem schwachen Saisonstart auf dem aufsteigenden Ast ist, bekamen die Gäste deutlich zu spüren. Doch zunächst suchte man nach dem richtigen Rhythmus, um die Oßlinger in die Knie zu zwingen. Nach zerfahrenem Beginn übernahm unser Team sehr spät die Vorherrschaft in der spielgestaltenden Zone. Dabei deckte man die Fehler des Gegners deutlich auf, die sich mit zunehmender Spielzeit häuften. In der 17.Minute lag das Leder zum ersten Mal im Oßlinger Netz, doch der Treffer von Rico Balzer fand wegen Abseits keine Anerkennung. Danach ballerte der gleiche Spieler einen Verteidiger an den Kopf, der eher ungewollt den Rückstand verhinderte (25.). Schließlich setzte dann Marko Kunath zum Solo an und beförderte die Kugel zum überfälligen 1:0 ins lange Eck (26.). Erst nach einer halben Stunde visierten die Gäste das SVK-Tor an, jedoch strich der Schuss über den Querbalken (32.). Marko Kunaths Vorarbeit bescherte schließlich das 2:0, als er auf den einschussbereiten Sven Eichler passte, dessen Gegenspieler ihm zuvor kam und die Pille höchstpersönlich im Kasten versenkte (38.). Danach tat unsere Mannschaft zu wenig und ließ die Oßlinger unnötig ins Spiel kommen. Als unsere Abwehr das Leder nicht energisch genug aus der Gefahrenzone brachte, musste Keeper Thilo Metzner einen Schuss aus dem Winkel kratzen (43.). Ein Schuss vor den Bug zu rechten Zeit, denn die Gäste wollten den Anschluss erzwingen. Doch deren Vorhaben war den einheimischen Zuschauern rätselhaft, die bis dato einen schwachen Gegner sahen. Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Unsere Elf machte sofort Nägel mit Köpfen und erzielte alsbald die Vorentscheidung. Denis Hoyer zimmerte einen Freistoß aus gut 35 Meter aufs Tor, den der Torwart nach vorn abwehrte und somit Marko Kunath das 3:0 ermöglichte (50.). Martin Sonntag und David Grimm hatten mit ihren Aktionen kein Glück (53,.62.), ehe der Torschütze vom Dienst bzw. der letzten Wochen zuschlug. Einen lang geschlagenen Ball von Denis Hoyer legte der groß aufspielende Marko Kunath mit dem Kopf auf Sven Eichler ab, der gegen den letzten Mann die Oberhand behielt und zum 4:0 einnetzte (70.). Kurz darauf bereitete erneut Marko Kunath das nächste Tor vor, als er die Kugel hoch in den Strafraum flankte und Sven Eichler zum 5:0 ins Eck einnickte (74.). Die Oßlinger wurden ganze zweimal im Königsbrücker Strafraum gesichtet und machten dennoch, Dank gütiger Mithilfe des SVK-Schlussmannes, das 5:1 (78.). Drei Minuten später machte Thilo Metzner seinen Patzer vergessen, als er einen gefährlichen Schuss aus dem kurzen Eck fischte. Doch die Gäste bekamen noch eins auf die Glocke, als der eingewechselte Manuel Lehner das Leder nach vorn trieb, in den Lauf von David Grimm passte, der die Kugel zum 6:1-Endstand in die Maschen jagte (86.). Das halbe Dutzend war voll, die Fans sahen schöne Tore, hatten aber schon eine besser spielende SVK-Elf gesehen. Sicherlich muss man zugeben, dass die Gäste nicht gerade der Brüller waren, um unsere Elf an diesem Tag ernsthaft zu fordern. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 11. Runde
11.11.2006  TSV Pulsnitz 1920 2. : SV Königsbrück 2.  nicht angetreten

 

WoKu-Liga 10. Runde
05.11.2006  SV Laußnitz : SV Königsbrück 3 : 3 ( 3 : 1 )

Nach dreijähriger Abstinenz war wieder einmal Derby-Stimmung in Laußnitz. Beiden Teams trennen auch in der Saison Welten in der Tabelle. Das aber unsere Mannschaft in den untersten Niederungen der Kreisliga herumdümpelt, ist schon gewöhnungsbedürftig. Bei saumäßigem Novemberwetter waren die Regenschirme gerade erst aufgespannt, da klingelte es schon im SVK-Gehäuse. Der Sekundenzeiger hatte noch keine Umdrehung absolviert, als Rüthrich einen Aussetzer unserer Innenverteidigung mit dem 1:0 bestrafte. Unsere Elf reagierte mit zaghaften Angriffen und hatte durch Freistoß von Kay Freudenberg (4.) und einen Schuss von Marko Kunath (6.) Möglichkeiten zum Ausgleich. Auf der Gegenseite zimmerten die Laußnitzer einen Freistoß gen Metzner-Gehäuse. Zum Glück strich die Kugel ganz knapp am Dreiangel vorbei (10.). Beide Mannschaften waren bemüht, auf dem extrem nassen Geläuf Halt zu finden. Bei unseren Kickern blieb es leider nur beim Bemühen, die oftmals an Gegner und Ball vorbei schlitterten. Ganz anders die Hausherren, die nach erneuten Stellungsfehler, beziehungsweise Rutschpirouetten unserer Deckung, durch Rüthrich auf 2:0 erhöhten (21.). Nun kickten unserer Jungs grausamsten Fußball. Den schnellen Neu-Laußnitzer Ullrich ließ man dann völlig außer Acht, als dieser aufs Königsbrücker Tor zusprintete, sich jedoch verhaspelte (23.). Nach einer halben Stunde vergaben die Gastgeber die nächste Riesenmöglichkeit, doch wenig später versenkte Ullrich dann doch die Kugel zum 3:0 (32.). Ab diesem Zeitpunkt liebäugelten einige SVK-Fans mit dem Gedanken, die warme Stube daheim vorzuziehen, anstatt sich das Gegurke ihrer Lieblinge weiterhin anzuschauen. Aber man tat gut daran, noch ein wenig zu verweilen, denn das 3:1 durch Marko Kunath sollte der Partie eine ungeahnte Wende geben (39.). Noch vor der Halbzeitpause hatten Thomas Böhme und David Grimm den Ausgleich auf dem Schlappen (42.,43.). Nach Wiederbeginn agierte der SVK sicherer, jedoch musste Keeper Thilo Metzner die erste Chance der Hausherren entschärfen (53.). Allmählich verlagerte sich das Spiel in die Laußnitzer Hälfte. Doch ein Tor musste dringend her, um die drohende Niederlage abzuwenden. Mit der Hereinnahme von Neuzugang Erik Merz nahm das Spiel immer mehr konstruktive Konturen an, doch klare Chancen ließ die Laußnitzer Hintermannschaft noch nicht zu. Als unsere Mannschaft im Vorwärtsgang das Leder verlor, lief der Laußnitzer Konter präzise auf Hochtouren. Wieder ging Ullrich auf und davon und unser Team hatte Glück, als Denis Hoyer dessen Sturmlauf jäh beendete, doch vom Referee nur den Gelben Karton bekam (74.). Definitiv hätte ein Platzverweis die Aufholjagd abrupt beendet, die dann Höchstgeschwindigkeit aufnahm. Unser Team spielte jetzt Powerplay und wurde alsbald belohnt. Eine Eingabe von David Grimm köpfte Sebastian Metzner auf die Kiste, doch Torwart Gumpert konnte zunächst parieren. Beim Abstauber von Sven Eichler war er allerdings machtlos und es stand 3:2 (81.). Die Einheimischen waren stehend k.o. und verteidigten was das Zeug hielt. Als schließlich Sven Eichler den Ball auf Thomas Böhme durch die Gasse steckte, scheiterte dieser an Torhüter Gumpert. Sven Eichler erfasste die neue Spielsituation am schnellsten und schob den Ball nach kurzen Haken zum 3:3 über die Linie (85.). Wenig später hatte Doppeltorschütze Eichler seinen dritten Treffer auf dem Fuß. Nach Freistoß-Kracher von Kay Freudenberg parierte Schlussmann Gumpert erneut glänzend und klärte auch beim Nachschuss gegen Sven Eichler sensationell (87.). Der SVK spürte den Kräfteverschleiß beim Gegner und wollte den Siegtreffer erzwingen. Den hatte auch Marko Kunath auf den Töppen, aber wieder glänzte Torwart Gumpert mit zwei großartigen Paraden und wahrte seiner Elf den einen Punkt (90.). Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten muss man resümieren, dass die Partie mit einem gerechten Remis endete. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 10. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Sankt Marienstern 2.   1 : 1 ( 0 : 0 )
Unsere zweite Mannschaft strebte im Kellerduell gegen die sorbischen Sportfreunde den ersten Punktspielsieg an und scheiterte erneut an der mangelhaften Chancenverwertung. Die Panschwitzer standen tief in der eigenen Hälfte und verlegten sich auf Torverhinderung. Unsere Mannschaft war zwar überlegen, nur richtig herausgespielte Tormöglichkeiten waren Fehlanzeige. Man agierte vorm gegnerischen Kasten nicht zielstrebig genug und Schussgelegenheiten durch Alexander Schreyer und Sven Rentsch brachten keinen Erfolg. Auch im zweiten Spielabschnitt hielt sich unser Team überwiegend in der gegnerischen Spielhälfte auf und suchte die Lücke zum Erfolg. Als schließlich Rene Kappler auf Frank Wähnert passte, löffelte dessen Verteidiger das Leder über seinen Schlussmann zum überfälligen 1:0 ins Tor (58.). In der Folgezeit verpasste es unser Team nachzulegen und kassierte aus abseitsverdächtiger Position den 1:1 Ausgleich (71.). Man hatte noch genügend Zeit das Ergebnis zu korrigieren, doch es gab kein Durchkommen in der engmaschigen Gäste-Abwehr. Schließlich bediente Rene Kappler den offensiv gewordenen Torsten Oelschlägel, dessen Knaller der Torwart mit den Fingerspitzen gegen die Latte lenkte (88.). Somit bleibt unsere Elf auch nach dem zehnten Spieltag weiterhin sieglos und verpasste es, die Rote Laterne endlich abzugeben. (ag)
Kreispokalviertelfinale
31.10.2006 Hermsdorfer SV : SV Königsbrück  1 : 4 ( 1 : 3 )

Eindeutig und in dieser Höhe verdient zieht der SV Königsbrück ins Pokalhalbfinale ein. Noch keine zwei Wochen ist es her, da kreuzten beide Teams an gleicher Stelle im Punktekampf die Klingen. Auch diesmal quälten Trainer Thomas Krüger wieder Besetzungssorgen, doch eine taktisch klug eingestellte Elf ließ am Weiterkommen keine Zweifel. Zunächst ließ unser Team die Einheimischen etwas austoben, doch mehr als einen gefährlichen Torschuss brachten die Hausherren nicht zustande (8.). Nach einer Viertelstunde leitete Torwart Thilo Metzner mit seinem Abschlag die Führung ein. Marko Kunath verlängerte per Kopf, doch David Grimm zögerte zu lange, so dass der HSV zur Ecke klären konnte. Diese zwirbelte Sven Eichler geschickt ans kurze Eck und die Kugel lag zum 0:1 im Netz (16.). Die Einheimischen waren optisch leicht überlegen, nur Produktives, außer ein paar Schussversuchen, gelang ihnen nicht (26.,31.). Da agierte der SVK effektiver. Ein Knallbonbon von Sven Eichler ließ der Keeper prallen und den Nachschuss von Martin Sonntag klärte der Schlussmann zur Ecke (32.). Was schon einmal klappte, klappt vielleicht auch ein zweites Mal. Dies dachte sich Sven Eichler an der Eckfahne und plötzlich lag das Runde zum 0:2 erneut im Eckigen (33.). Die Hausherren waren geschockt, denen in der Folgezeit nicht sonderlich viel einfiel. Ein herrlicher Angriff der Krüger-Schützlinge brachte die Vorentscheidung. Als Marko Kunath und Rico Balzer die Abwehr per Doppelpass austanzten, jagte Letztgenannter das Leder knallhart in die Maschen – 0:3 (38.). Nachdem dann der HSV einen Eckstoss ausführte, nutzten sie die kurzzeitig abhanden gekommene Zuordnung das SVK und erzielten mit einem traumhaften Kracher ins Dreiangel das 1:3 (43.). Sollte es doch noch spannend werden oder war unsere Mannschaft an diesem Tag voll im Bilde – dies fragten sich auch die mitgereisten Fans. Doch nach kurzer Offensive der Gastgeber in Halbzeit zwei war die Frage beantwortet. Nachdem Sven Eichler einen Freistoss um die Mauer drehte, schlug es zum 1:4 im Eck ein (51.). Rat- und Ideenlosigkeit bestimmten weiterhin das Spiel der Hausherren, die in der kompakt und gut stehenden SVK-Abwehr keine Lücken fanden. Unsere Elf zog sich zudem noch weiter zurück und betonierte die Räume sprichwörtlich zu. Die Chance zur Resultatserhöhung hatte dann Marko Kunath, der dem Libero den Ball abluchste, zwei Gegenspieler umkurvte, jedoch im Abschluss frei vorm Tor scheiterte (77.). In der verbleibenden Spielzeit war die Schussleistung der Hermsdorfer ungenügend, um noch irgendetwas zu bewirken. Mit Cleverness und taktischem Geschick spielte unsere Mannschaft die Partie zu Ende und steht nun am 1.Mai nächsten Jahres verdient im Halbfinale. (ag)

WoKu-Liga 9. Runde
29.10.2006 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Elstra 1 : 1 ( 0 : 1 )
Seit ewigen Zeiten präsentiert sich die Elstraer Mannschaft in Königsbrück als unbequemer Gegner. Diesmal reisten sie sogar als Favorit zum Schlusslicht, doch waren letztlich ihr Eintrittsgeld nicht wert. Die momentane Situation der Hausherren ist sportlich gesehen angespannt, jedoch noch nicht aussichtslos. So machten sich unsere Kicker daran, den Tabellensechsten mit einem schnellen Treffer zu beeindrucken. Schon nach drei Minuten klatschte ein Schuss von Marko Kunath ans Lattenkreuz und zehn Minuten später vergab David Grimm aus spitzem Winkel. Danach bediente Marko Kunath den besser postierten Sven Eichler, dessen Schuss der Torwart per Fußabwehr parierte (14.). Die Königsbrücker Führung schien eine Frage der Zeit, doch es kam wieder alles ganz anders. Der erste Angriff der Grün-Weißen führte zum 0:1 (17.) und man verstand die Welt nicht mehr. Der SVK spielte ungeachtet dessen weiter mutig auf Angriff, doch bei der Chancenverwertung stand Error auf dem Notizblock. Zweimal verfehlte Kay Freudenberg mit fulminanten Freistössen knapp das Gehäuse (21.,31.). Auch Martin Sonntag und Thomas Böhme fehlten die berühmten Zentimeter beim Abschluss (24.,28.). Der Gastgeber spielte druckvoll und musste die starke Defensive der Elstraer ausschalten, die bis dato fehlerlos arbeitete. So ging es mit dem verkehrten Ergebnis in die Pause. Auch im zweiten Durchgang standen die Gäste geschickt im Abwehrverband und hatten an diesem Tag wahrscheinlich das Glück gepachtet. Nach weitem Einwurf hielt der Schlussmann einen Kopfball von Marko Kunath und den Abpraller verpasste David Grimm nur um Millimeter (48.). Die Grün-Weißen spielten bis zum 16-ner gut mit, doch die von Kay Freudenberg gut organisierte Abwehr wirkte sattelfest. Nach einer Stunde Spielzeit gab es nicht viele Höhepunkte zu verzeichnen. Wahrscheinlich war das nur die Ruhe vor dem Sturm, denn der SVK drückte in der verbleibenden Spielzeit vehement auf den Ausgleich. Zunächst behinderten sich Enrico Grunewald und David Grimm beim Torschuss (61.), ehe Martin Sonntag ein Schuss ans Außennetz folgen ließ (63.). Der gleiche Akteur spitzelte dann die Kugel mit dem Außenrist aufs Tor, doch das Runde tänzelte am langen Pfosten vorbei (67.). Es war einfach zum Haare raufen. Die Elstraer hatten Schwerstarbeit zu verrichten, doch in den Königsbrücker Reihen fehlte ein Knipser. Der schien dann mit David Grimm gefunden, der eine Eichler-Ecke per Kopf zum hochverdienten 1:1 im Gehäuse unterbrachte (75.). Nun wollten unsere Jungs noch mehr und strebten den nächsten Treffer an. Als dann Thomas Böhme eine Eingabe von Marko Fritsche verwertete, beendete Referee Müller abrupt den Torjubel – Abseits (81.). Plötzlich tauchten die Elstraer das dritte (!) Mal im Spiel gefährlich vorm Metzner-Tor auf und vergaben zum Glück eine hochkarätige Chance (88.). In der Schlussminute fischte der Gäste-Keeper einen Köpfler von Thomas Böhme aus dem kurzen Eck. In einer temposcharfen Partie spielte unser Team phasenweise guten Fußball, doch trotz bester Chancen tut man sich weiterhin mit dem Torschießen schwer. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 9. Runde
28.10.2006  FV Ottendorf-Okrilla 05 2. : SV Königsbrück 2.   3 : 1 ( 0 : 1 )
Auch nach dem neunten Spieltag wartet unsere zweite Mannschaft weiterhin auf den ersten Punktspielsieg. Noch in der Vorwoche rauschte man knapp daran vorbei und auch diesmal sah man bis zur achtzigsten Minute wie ein Sieger aus. Natürlich war die Ottendorfer Reserve nicht so ohne weiteres zu schlagen. Dazu bedurfte es einer hohen Kampfmoral, die unser Team erfreulicherweise auch an den Tag legte. Mit einer defensiven Grundausrichtung agierte der SVK gegen die heimstarken Gastgeber und erspielte sich Chancen durch Alexander Schreyer und Tom Kranig. Noch vor der Pause gelang unseren Jungs die gar nicht so unverdiente Führung, als Rene Kappler zu Tom Kranig passte, der aus Mittelstürmerposition das 0:1 erzielte (44.). Mit dieser psychologisch wichtigen Führung ging es in die Kabine. Die Ottendorfer steigerten sich im zweiten Durchgang und übernahmen immer mehr die Initiative. Unsere Elf konnte sich nur noch sporadisch von der Umklammerung befreien und war fast am Ziel ihrer Wünsche. Doch da platzte das 1:1 wie eine Bombe herein und zerstörte alle Träume (80.). Nur zwei Minuten später verabreichten die Hausherren mit dem 2:1 den Gnadenstoß und die Moral unserer Kicker war gebrochen. Mit dem 3:1 vom Strafstoßpunkt sorgte der Favorit noch für ein standesgemäßes Endergebnis. Der Kontrahent hatte gegen den SVK mehr Arbeit als ihm lieb war und konnte Dank des Last-Minute-Sieges die Tabellenspitze erobern. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 8. Runde
22.10.2006 SV Königsbrück 2. : Thonberger SC 1931  4 : 4 ( 2 : 3 )

Torreiches Spiel endet Remis

Völlig andere Vorzeichen hatten erfreulicherweise an diesem Sonntag die Trainer unserer 2. Männermannschaft. Immerhin 15 Spieler fanden den Weg zum Spiel gegen einen Staffelmitfavoriten. Die erste Aktion gehörte dann auch den beiden Verantwortlichen denn man musste sich nach einem Schiri umsehen da der angesetzte Sportfreund aus dem Kreis Riesa/Großenhain unentschuldigt fernblieb. Man darf gespannt sein wie die Strafgelder nun in diesem Fall vom Kreisverband verteilt werden... Ein Dankeschön an Denis Hoyer, der als einheimischer Schiedsrichter die Geschicke der Spielleitung kurzfristig übernahm.

Unsere Elf startete dann furios in diese später angepfiffene Begegnung denn A. Schreyer knallte das Leder aus 20m an den Pfosten (2.min.). Käpt’n Kappler spielte in der 5.min dann einen klugen Paß in den Lauf von M. Kunath der sich diese Chance nicht entgehen ließ und eiskalt zur Führung vollendete. Vom hoch favorisierten Gast aus Thonberg war auch weiterhin nicht zu viel zu sehen. Klar bestimmte man das Spielgeschehen jedoch richtige Gefahr konnten die Gäste bis dato nicht erzeugen. So musste der angeschlagen ins Spiel gehende Keeper A. Rudolph nur bei Distanzschüssen auf der Hut sein. Anders der Gastgeber. Mustergültig bediente A. Schreyer in der 23.min Stürmer T. Böhme mit einem Diagonalpass den sich dieser dann zu weit vorlegte und am Torwart scheiterte. Eine geschlossene Ruhepause der SVK Hintermannschaft konnte der Gast dann aus heiterem Himmel zum Ausgleich nutzen (30.min.). Schiri Hoyer zeigte in der 39.min richtigerweise nach einem Foul an M.Kunath auf den Punkt und K. Freudenberg netzte zur erneuten Führung ein. Dann ein Doppelschlag der Gäste, wiederum unter gütiger Mithilfe der Gastgeber. A. Rudolph ließ sich einen schon sicher geglaubten Ball noch aus den Händen spitzeln und der gegnerische Stürmer bedankte sich mit dem Ausgleich (41.min.). Nur drei Minuten später war die Defensivabteilung der Königsbrücker anscheinend schon in der Kabine als der Gast seine dritte Chance zum 3:2 nutzte. Unglaublich aber wahr...

Die erste Chance in Halbzeit zwei hatte M. Kunath der einen Kopfball an die Latte bugsierte. Eine Schreyer Flanke aus ca. 50m in der 56.min wurde dann plötzlich von einem Gästeverteidiger ins eigene Tor verlängert und der SVK war zurück im Spiel. Als knapp 5min später M. Kunath aus dem Gewühl heraus sogar die erneute Führung erzielte, konnte man sogar auf eine Überraschung gegen den Favoriten hoffen. Leider hielt dies dann nur bis in die 70.min an als die Gäste einen berechtigten Elfer zum 4:4 verwandelten. Die Schlussminuten dann bestimmte ganz klar der Gast aus Thonberg, ließ aber einige Chancen ungenutzt. Im Vorfeld dieser Partie wäre man sicher mit einem Punkt zufrieden gewesen aber auf Grund vieler vergebener Chancen in der ersten Halbzeit war hier und heute sicher mehr drin. Trotzdem sollte dieses Wochenende allen Spielern, Trainern und auch Fans gezeigt haben, dass der Königsbrücker Fußball noch lebt!!! Jetzt gilt es weiter die Kräfte zu bündeln um in den kommenden Spielen endlich mal wieder dreifach zu punkten. Sport Frei (TL) 

SVK: A. Rudolph, S. Kreische E. Weise, M. Schütze, M. Fritsche, P.Krönert, (ab 80.min. J. Schopf), A. Schreyer, (ab 80.min E. Findeisen), K. Freudenberg, R. Kappler, T. Böhme sen., M. Kunath

WoKu-Liga 8. Runde
21.10.2006   Hermsdorfer SV : SV Königsbrück  2 : 2 ( 1 : 1 )

Hochverdienter Auswärtspunkt

Die Vorzeichen für die äußerst unbequeme Auswärtshürde standen für Trainer T.Krüger gar nicht so gut denn es waren ihm nur noch 12 einsatzfähige Spieler an diesem Samstag übrig geblieben. Trotzdem wollte man sich mit dieser "Verlegenheitself" unbedingt für die indiskutablen Leistungen der letzten Wochen revanchieren. Um es vorweg zu nehmen, dieses Unterfangen gelang weitaus besser als von vielen erwartet. Die Mannschaft begann dieses Spiel sehr selbstbewusst als der kurzfristig "verpflichtete" S. Rentsch eine Flanke in die Gefahrenzone der Gastgeber beförderte aber dort von M. Sonntag nur denkbar knapp verpasst wurde (6.min). Die Hermsdorfer ihrerseits verzeichneten die erste Chance in der 12.min als sie ein Fehlabspiel in der Innenverteidigung nicht nutzen konnten. Die Gäste bestimmten dann den weiteren Spielverlauf und hatten durch M. Fritsche’s 30m Knallbonbon und einer Kunath Direktabnahme nach Böhme jun. Freistoß beste Gelegenheiten in Führung zu gehen. Königsbrück’s Torhüter T. Metzner musste dann in der 24. min sein ganzes Können aufbieten um eine Hermsdorfer Chance nach Just Fehlabspiel zu vereiteln. Ja liebe Leser des Beitrages Sie lesen richtig, der fast 40-jährige Ralph Just feierte in diesem Spiel ein Comeback und machte seine Sache verdammt ordentlich!!!! In der 30.min dann endlich die verdiente Gästeführung als M. Kunath im zweiten Versuch eine Rentsch Flanke mustergültig versenkte. Wer jetzt dachte dass der SVK dieses Tor weiter beflügelte sah sich erst mal getäuscht denn schon im Gegenzug hatte der Gastgeber die Gelegenheit zum Ausgleich, versemmelte jedoch freistehend. In den folgenden Minuten gab es weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten die allesamt ungenutzt blieben (Schlotterbeck 36.min, Hermsdorf 38.min). Als alles mit einer Pausenführung des SVK rechneten schlug der HSV dann doch noch zu. Der ansonsten sehr gut spielende S. Rentsch vertendelte das Leder und der gegnerische Spieler nutzte diese Gelegenheit zum 1:1 Ausgleich.

Die zweite Halbzeit war dann etwas ärmer an Torchancen wobei die Gastgeber die etwas besseren dabei verzeichneten (53.min, 65.min, 68.min). Das längst überfällige 2:1 dann in der 75.min als der Ball auch mit vereinten Kräften im eigenen Strafraum nicht geklärt werden konnte und der Gastgeber sich diese Chance nicht entgehen ließ. Sollte man etwa wieder mit leeren Händen dastehen??? Mit vereinten Kräften und großem Kampfeswillen erzwang man sich die Chance zum Ausgleich und M. Sonntag erzielte diesen dann in der 82.min mit einem Traumtor per Direktabnahme nach Böhme Freistoß. Danach stand auf beiden Seiten die Sicherung des einen Punktes im Vordergrund so dass auf beiden Seiten nichts erwähnenswertes mehr passierte. Lobenswert zu erwähnen seien neben einer kompakten Mannschaftsleistung die Spieler S. Herrmann, S. Rentsch und R. Just denn fast ohne Trainings- und Spielpraxis war diese Leistung so nicht zu erwarten! Kaum einer im Königsbrücker Lager hatte dieser Notelf etwas zugetraut aber alle eingesetzten Spieler zeigten endlich mal die notwendige Moral und Bereitschaft an die Leistungsgrenze zu gehen. Die eigentlichen Stammspieler sollten sich vielleicht auch daran mal ein Beispiel nehmen wie man mit einer ordentlichen Einstellung auch etwas erreichen kann. Jedenfalls versuchen sollte man dies und die Spiele nicht schon vorher "wegschenken" und nach Ausreden suchen!!!(TL)

SVK: T. Metzner, T. Oelschlägel, (ab 46.min J. Handrick), T. Böhme jun. S. Herrmann, M. Fritsche, S. Rentsch, R. Balzer, R. Just, F. Schlotterbeck, M. Sonntag, M. Kunath

WoKu-Liga 7. Runde
15.10.2006   SV Königsbrück : SV Biehla-Cunnersdorf  1 : 2 ( 1 : 2 )
In einem abgrundtief hässlich anzusehenden Spiel kickte Not gegen Elend, wobei Elend ein Törchen mehr erzielte. Schon vor Beginn der Partie war Trainer Thomas Krüger absolut nicht zu beneiden, der das allerletzte Aufgebot in die Schlacht schicken musste und somit die Vorzeichen äußerst schlecht standen. Dabei erwischte der SVK einen Start nach Wunsch, nachdem der erst 19-jährige Debütant Manuel Lehner einen Steilpass nachjagte und die Kugel unter Bedrängnis irgendwie zum 1:0 ins Gehäuse bugsierte (2.). Doch Sicherheit brachte die Führung nicht, vielmehr das Gegenteil war der Fall. Das Abwehrverhalten unserer Elf glich einer Schülertruppe, als sich beim Ausgleich niemand für den völlig freistehenden Gegenspieler interessierte, der seelenruhig zum 1:1 verwandeln konnte (5.). Nun lagen die Nerven beim SVK frei. Als sich dann Sven Eichler im eigenen 16-ner unnötig veräppelte, brachte ein angeschossener Spieler das Leder beinah im SVK-Gehäuse unter (9.). Die Biehlaer mussten kaum etwas in ihr Spiel investieren, denn unsere Mannschaft spielte dermaßen gästefreundlich, dass sich einfach keine klaren Chancen ergaben. Eher zufällig wurde Biehla mal wieder in der torgefährlichen Zone gesichtet. Doch da lag die Kugel zum 1:2 im Netz, weil niemand unserer Jungs das Spielgerät aus dem Strafraum bekam (32.). Die Ausgleichsmöglichkeit hatte fünf Minuten vor der Pause Sebastian Metzner auf dem Kopf, der nach einem Freistoß von Sven Eichler herrlich einlief, doch das Leder über die Kiste rammte. Im Gegenzug wäre Biehla fast der dritte Treffer geglückt, doch sie verpassten eine Eingabe denkbar knapp (42.). Nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer trotz Rückstandes keine Steigerung ihrer Elf. Die Gäste agierten nun zunehmend passiver, doch dem SVK fehlten die Mittel zum Erfolg. Einschussmöglichkeiten waren reine Zufallsprodukte und entbehrten jeder spielerischer Klasse. Marko Kunath (51.), Sven Eichler per Freistoß (63.), David Grimm (70.) und Martin Sonntag (76.) scheiterten ein ums andere Mal. Die Gäste waren schon längst hoch zufrieden, die logischerweise kaum noch Angriffe inszenierten. So verpuffte mit dem letzten Angriff die Ausgleichschance, als der Kopfball von Sebastian Metzner über die Latte strich (90.). Mit dieser Niederlage geht der SVK endgültig ganz schweren Zeiten entgegen. Sollte sich in Zukunft in Personalunion und Trainingseinstellung nichts ändern, wird der Abstieg nicht zu vermeiden sein. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 7. Runde
15.10.2006   SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV Königsbrück 2.  2 : 1 ( 1 : 0 )

Unsere Kicker der zweiten Vertretung waren an diesem Wochenende die Leidtragenden. Trainer Dieter Kappler und Bodo Meißner schickten die aufs Feld, die noch übrig waren. Bunt gemixt und durcheinander gewürfelt mussten Spieler Positionen besetzen, die ihnen wenig vertraut waren. Ein schier aussichtsloses Unterfangen erfolgreichen Fußball zu spielen, zumal bei einem Gegner, der ebenso tief im Keller steckt. Alle Akteure warfen sich ins Zeug und mussten dennoch frühzeitig den Rückstand hinnehmen. Äußerst unglücklich landete die Kugel nach Missverständnis vor den Füssen der Hausherren, die somit mühelos das 1:0 besorgten (17.). Im weiteren Spielverlauf war unser Team bemüht, doch es fehlte ein Kicker mit Vollstreckerqualitäten. Nach Freistoß-Kracher von Kai Reschke war auch noch Pech im Spiel, als die Kugel an den Querbalken klatschte (44.). Die Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit waren rar bis gar nicht vorhanden. Die Grün-Weißen hingegen hatten dafür das Glück des Tüchtigen, als ein fulminanter Sonntagsschuss unhaltbar in den oberen Winkel krachte (66.). Eigentlich gab es für den SVK gegen Schwepnitz meistens etwas zu holen, doch der Elf fehlte es an diesem Tag an Qualität. Die Gastgeber trafen noch zweimal das Aluminium und hatten sich den Sieg redlich erarbeitet. Der späte Anschlusstreffer durch Martin Sonntag (87.) bedeutete nur noch Ergebniskosmetik und konnte auch nicht mehr den Absturz ans Tabellenende verhindern. (ag)

08.10.2006 Kreispokal Achtelfinale
SV Aufbau Deutschbaselitz 2.  : SV Königsbrück  0 : 2 ( 0 : 2 )
Nachdem es für unsere erste Mannschaft im Punkte-Alltag noch nicht optimal läuft, kann man im Pokalwettbewerb von den Ergebnissen her nicht meckern. Einzig die spielerische Leistung ist noch verbesserungswürdig, die jedoch gegen diesen Gegner genügte. Auf dem bestens bespielbaren Grün hatten die Einheimischen die erste Tormöglichkeit, doch der Freistoß strich durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei (4.). Unsere Elf brauchte etwas Zeit, um Präzision in seine Aktionen zu bekommen. Der Gastgeber hinterließ nicht immer den sichersten Eindruck und verhalf unserem Team zur Führung. Nach weiter Flanke von Frank Schlotterbeck behinderten sich Torwart und Abwehrspieler der Aufbau-Elf, so dass Sven Eichler nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste – 0:1 (16.). Wenig später sorgten die Hausherren per Freistoß für Gefahr, als Schlussmann Thilo Metzner in die Sonne blickte und am Leder vorbei tätschelte. Zum Glück blieb der Patzer ohne Folgen (20.). Als dann Kay Freudenberg zum Solo ansetzte und ins Sturmzentrum flankte, vergab Sven Eichler freistehend per Kopf (34.). Kurz danach durfte unsere Elf doch noch jubeln. Thomas Böhme zirkelte die Kugel von der linken Strafraumgrenze gefühlvoll ins lange Eck und es stand 0:2 (38.). Der Glaube an eine Sensation war nun beim Kreisklässler gebrochen, denn jetzt wurden Geschenke verteilt. Doch Thomas Böhme lehnte dankend ab, als er das Spielgerät ungehindert neben den Kasten setzte (43.). Mit dieser Führung im Rücken sollte die Krüger-Elf den zweiten Durchgang ruhig und besonnen angehen, doch Parallelen zum Radeberg-Spiel wurden sichtbar. Den Großteichkickern kam die behäbige Spielweise des SVK entgegen, aber Produktives gelang ihnen auch nicht. Zwangsläufig ergaben sich unseren Jungs Tormöglichkeiten, jedoch ohne Erfolg. Pech hatte allerdings Sven Eichler, dessen Schuss Bekanntschaft mit dem Aluminium machte (53.). In der Folgezeit vergaben Thomas Böhme und Sven Eichler (63.,68.), ehe den Hausherren fast der Anschlusstreffer gelang. Bei einem Pfostenschuss wäre Keeper Thilo Metzner chancenlos gewesen (72.). Die letzten Spielminuten verliefen eher unspektakulär, obwohl es hüben wie drüben noch Möglichkeiten gab. Wichtig war allein nur der Sieg, denn für die kommenden Aufgaben könnte ein gesteigertes Selbstvertrauen von Bedeutung sein. (ag)
SV Königsbrück 2. :  FSV Bretnig-Hauswalde  1 : 3 ( 1 : 1 )

Wer gern wissen möchte, wie man künftig ein Fußballspiel zerstören kann, dem wurde in Königsbrück bester Anschauungsunterricht geboten. Dabei hatten die fair spielenden Gäste überhaupt keine Aktie daran, die nur die Vorlagen des Unparteiischen sich logischerweise zu Eigen machten. Alles begann zunächst normal. Die Bretniger hielten von Anfang an dagegen, denn auch die wussten über ungeschriebene Gesetze genau bescheid. Das Match hatte noch keinen echten Pokalcharakter, als plötzlich Ralf Just im Strafraum zu Fall kam. So konnte es nur Elfmeter geben, den Thomas Löwe zum 1:0 verwandelte (23.). Zehn Minuten später begann die Schwächephase des Referee’s, die gegen Ende fast im Eklat gipfelte. Einen langen Ball verlängerten die Gäste und die Kugel lag im Tor, welches trotz klaren Foulspieles an Sven Herrmann Anerkennung fand. Dennoch hatte unsere Mannschaft durch Enrico Grunewald, Sven Rentsch und Jens Scherpe Chancen zur Führung. Was in der Halbzeitpause Pfeifenmann Kohnert zu sich genommen hat, dürfte nicht nur jeden Ernährungsexperten interessieren. Wie von allen guten Geistern verlassen, wurde jede Gelegenheit genutzt, den SV Königsbrück zu benachteiligen. Zunächst durfte Silvio Kreische nach zwei Aller-Welt-Fouls vorzeitig zum duschen (55.). Des Weiteren wurde unsere Elf mit einer Flut an Verwarnungen bedacht, obwohl die Partie an Fairness kaum zu überbieten war. Nichtsdestotrotz kämpfte unser Team mit zehn Spielern wacker weiter und verstrickte sich nach weiteren haarsträubenden Fehlentscheidungen immer wieder in Diskussionen. Dies wurde nun den Assistenten anscheinend auch zu bunt, der letztlich beim 1:2 die Abseitsfahne unten ließ (70.). Mit dem Mut der Verzweiflung war unser Team dennoch dem Ausgleich nah, doch den Schüssen von Martin Sonntag und Kai Reschke fehlte es an der nötigen Portion Glück. In der Nachspielzeit rückte selbst Torwart Andy Rudolph auf, um nach Freistoß die Verlängerung irgendwie zu erzwingen. Leider ging der Schuss nach hinten los und die Bretniger besiegelten mit dem 1:3 das Pokal-Aus (90+2). Einzig und allein die Leistung des Schiedsrichters war skandalös, der die Partie unrühmlich zu Ende brachte. (ag)

WoKu-Liga 6. Runde
01.10.2006   SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück   4 : 0  ( 3 : 0 )

Anhand der Personalsituation an diesem Wochenende mussten die Erwartungen bei einem der Meisterschaftsfavoriten auf ein Minimum herunter geschraubt werden. Gerade ein Auswechselspieler stand Trainer Thomas Krüger zur Verfügung, der zudem das Team auf vier Positionen umstellen musste. Nach intensiver Kontaktaufnahme mit dem Naturrasenplatz kam unsere Mannschaft nach überstandener Anfangsoffensive der Hausherren immer besser zurecht und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Der Ein-Mann-Sturm des SVK hatte sogar den Führungstreffer auf dem Fuß, doch leider ging der Schuss von Marko Kunath über den Kasten (20.). Die Hausherren waren optisch leicht überlegen, doch klare Anzeichen ein Tor zu erzielen gab es eigentlich nicht. Schon gar nicht nach einer Ecke, die jedoch zu kurz abgewehrt wurde und den Einheimischen die gefahrbringende Flanke ermöglichte. So erzielten die Panschwitzer per Kopf das 1:0 (28.) und ließen nur drei Minuten später nach genau denselben Muster das bittere 2:0 folgen. Danach zimmerte Denis Hoyer einen Freistoß aus 25 Meter knapp übers Gebälk (34.). Ansonsten beschränkte sich der SVK auf die Defensive, konnte sich aber nur bedingt gegen die gefährliche Offensivabteilung der Gastgeber in Szene setzen. Als man dann im Vorwärtsgang die Kugel vertändelte, spielte Marienstern den Gegenangriff blitzschnell aus und das Leder lag zum 3:0 im Kasten (38.). Für den zweiten Durchgang gelobten die ersatzgeschwächten Gäste Besserung, doch mussten erneut per Kopfball nach einem Freistoß sogar das 4:0 über sich ergehen lassen (48.). Nach vorn konnte unsere Elf nur wenig Impulse beisteuern. Doch kam man einmal in Verlegenheit ein Tor zu erzielen, fehlte auch das Quäntchen Glück. So geschehen nach einem Freistoß von Rico Balzer, als Marko Kunath knapp über die Kiste köpfte (58.). Des Weiteren spielte sich das Geschehen größtenteils zwischen den Strafräumen ab, wobei unseren Jungs bei zwei guten Chancen der Panschwitzer das Glück zur Seite stand (75.,78.). Eine deutlich besser anzuschauende zweite Halbzeit des SV Königsbrück reichte nur zur Ergebnisverwaltung, da aufgrund fehlender Offensivkräfte einfach nicht mehr drin war. Mit dieser Niederlage gesellt sich unser Team ans Tabellenende zu den Deutschbaselitzern, die ebenfalls enttäuschend in die Saison gestartet sind. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 6. Runde
01.10.2006   SV Königsbrück 2. : DJK Sokol Ralbitz/ Horka 2.   0 : 4 ( 0 : 0 )

Das gleiche Schicksal ereilte auch unsere zweite Mannschaft, die zudem, unglaublich aber bittere Wahrheit, mit Altligaspieler Frank Wähnert aufliefen, der vorweg genommen seine Sache gut machte. So agierte unser Team aus einer extrem defensiven Grundausrichtung und überließ dem Tabellendritten aus Ralbitz freiwillig die Spielgestaltung. Die verfingen sich immer wieder in der engmaschigen SVK-Abwehr und verzweifelten ein ums andere Mal an Keeper Andy Rudolph und an sich selbst. Unsere Kicker leisteten enorme Gegenwehr, hatten dafür nach vorn kaum eine Aktion zu verzeichnen. Den nächsten Tiefschlag ereilte unser Team nach einer halben Stunde, als Martin Sonntag verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit der Gäste ging es torlos in die Pause und man musste mit der Leistung des SVK zufrieden sein. Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Die sorbischen Sportfreunde spielten auf Sieg, den unsere Mannschaft mit aller Macht verhindern wollte. Nach einer reichlichen Stunde ließen die Kräfte allmählich nach, doch es standen keine frischen Wechselspieler zur Verfügung. Schließlich fiel dann doch das sich abzeichnende 0:1 (65.). Ein kurzes Aufbäumen hätte fast den Ausgleich beschert, doch Enrico Grunewalds Schuss verfehlte knapp sein Ziel (72.). Der körperliche Verschleiß war unaufhaltsam, so dass die Gäste in den Schlussminuten noch ein klares 0:4 heraus arbeiteten (80.,85.,88.). Somit bleibt unsere zweite Vertretung weiterhin sieglos und schaut sich die Tabelle ebenso wie unsere Erste von unten an. Noch ein Wort zur Lage der Nation. All diejenigen, die dem Pflichtspielbetrieb aus irgendwelchen Gründen fernblieben, sollten schnellstens ihre Einstellung zum Fußballsport überdenken. (ag)

WoKu-Liga 5. Runde
24.09.2006   SV Königsbrück : FV Ottendorf-Okrilla 05  0 : 3

Es gibt Tage, an denen alles schief geht. So einen Tag erwischten unsere Kicker gegen die Ottendorfer Elf, denn das Gezeigte glich einer Farce. Die Vorgabe des Trainers schien das Königsbrücker Team völlig falsch verstanden zu haben. Aus abwartender Haltung bedeutete eigentlich nicht, die eigenen Aktivitäten auf ein Minimum zu beschränken. Den Gästen war es egal, denn ungeachtet dessen nahmen sie das Heft des Handelns in die Hand und erzielten alsbald die frühe Führung. Einen indirekten Freistoß parierte Schlussmann Thilo Metzner glänzend, doch seine Nebenleute sahen nur zu, wie der Gegner den abprallenden Ball ungehindert im Tor unterbrachte – 0:1 (8.). Nach einer Viertelstunde zimmerte Kay Freudenberg einen Freistoß aufs Ottendorfer Gehäuse, den auch der Gäste-Torwart in großem Stil meisterte. Den abgewehrten Ball köpfte dann Sebastian Metzner nur aufs Tornetz. Abstimmungsprobleme und individuelle Unzulänglichkeiten prägten ab sofort das Spiel des SVK, was auch die Ottendorfer verwunderte. Die hielten die Kugel in ihren eigenen Reihen und ließen hinten so gut wie nichts anbrennen. Bei einem Steilpass von Silvio Meißner konnten sich die Gäste bei Thomas Böhme bedanken, der das Leder aus guter Position übers Gebälk knallte (26.). Danach fielen unsere Jungs nur durch pomadige Spielweise auf, Aktionen verzeichnete ausnahmslos der Gegner. Kurz vor der Pause hatte unser Team noch Glück, als die Innendeckung überflankt wurde. Ein gegnerischer Spieler war sichtlich überrascht, als er diese Einschussmöglichkeit verpasste (41.). Fast mit dem Pausenpfiff rollte das Spielgerät diagonal durch den 16-ner. Torwart Thilo Metzner wollte für seine verträumt herumstehenden Vorderleute retten, doch kam einen Schritt zu spät und es stand 0:2 (45.). Es war im zweiten Durchgang genügend Zeit, das Ergebnis zu korrigieren. Den größten Riesen hatte Frank Schlotterbeck auf dem Schlappen, der von Marko Kunath geschickt in Szene gesetzt wurde, doch frei vorm Tor daneben ballerte (58.). Diese Aktion hatte allerdings keine Signalwirkung, denn es passierte im Königsbrücker Spiel nichts. Die so genannten Leistungsträger entpuppten sich als Totalausfälle, so dass die Elf führungslos über den Rasen irrte. Einen Fehler im Spielaufbau bestrafte der Tabellenzweite mit dem 0:3 und der Kuchen war gegessen (64.). Jetzt kämpfte nur noch Schlussmann Thilo Metzner allein gegen den Rest der Welt, denn seine Mitspieler waren geistig schon längst nicht mehr anwesend. Der Aufstiegsaspirant hatte sich die Aufgabe wesentlich schwerer vorgestellt und verließ ohne große Gegenwehr als verdienter Sieger das Spielfeld. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 5. Runde
24.09.2006   SV Königsbrück 2. : TSV 1886 Lichtenberg  3 : 3 ( 1 : 1 )

Der Zufall wollte es, dass unsere zweite Männermannschaft taggleich das Vorspiel bestreiten durfte. Laut Aussage des Kreisverbandes ist dafür ein Ansetzungs-Schlüssel verantwortlich, der sich jedoch mit Blick auf die komplette Saison als blecherner Diedrich entpuppt. Nichtsdestotrotz galt es für unsere Jungs, gegen den TSV Lichtenberg drei Punkte einzufahren, was leider nicht gelang. Dabei begann wieder einmal alles verheißungsvoll, als Justus Schopf per Kopfballablage Martin Sonntag bediente, der direkt zum 1:0 einschoss (13.). Leider währte die Freude nicht allzu lang, denn die Gäste bestraften ein Fehlabspiel unserer Deckung prompt mit dem 1:1 (19.). Der SVK war bemüht, doch es fehlte an Konstruktivität. Die Lichtenberger hatten wenig Mühe und überstanden den ersten Durchgang fast schadlos. Der TSV-Keeper rettete noch per Fußabwehr gegen Martin Sonntag (29.), doch hatte ansonsten kaum Gelegenheit sich auszuzeichnen. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, als Alexander Schreyer eine Flanke zum 2:1 verarbeitete (47.). Die Wende glückte den Gästen zehn Minuten später, als sie sich im Strafraum cleverer anstellten und zu Fall kamen. Der fällige Elfmeter bescherte das 2:2 (57.) und sorgte beim TSV für einen Schub. Denn nur fünf Minuten später zappelte die Kugel zum 2:3 im SVK-Gehäuse. Unsere Kicker bekamen nun kein Bein mehr vor das andere und ließen Torwart Andy Rudolph förmlich im Stich. Der rettete mit waghalsigen Paraden gegen freistehende Lichtenberger sensationell (69.,73.,76.,82.). Die Gäste hätten klar und deutlich führen müssen und wurden für ihre Sünden bestraft. Nach Freistoß von Denis Hoyer wurde der Keeper von der Sonne dermaßen geblendet, dass er den Ball zum 3:3 passieren ließ (87.). In der Schlussminute stand erneut Andy Rudolph im Mittelpunkt und rettete seiner Elf einen glücklichen Punkt. (ag)

Kreispokal Hauptrunde
17.09.2006   SV Königsbrück 2. : SV Liegau-Augustusbad  3 : 2 ( 1 : 1 )

Unsere zweite Männermannschaft spielte tags darauf gegen den Spitzenreiter der WoKu-Liga und sorgte, wie schon in den Jahren zuvor, für einen weiteren Husarenstreich. Nach großartiger Leistung des SVK war für eine höherklassige Mannschaft wieder einmal Endstation. Was bis dato in den Punktspielen nicht gelang, glückte unserer Elf gleich in dreifacher Ausführung. Das Gefühl der Torfreude durfte zuerst Rene Kappler erleben, als er sein Team beizeiten mit 1:0 in Front brachte (7.). In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei der Tabellenführer eher enttäuschte. So richtig kamen die Gäste nicht in Fahrt, die sich immer wieder in der um Libero Thomas Löwe gut organisierten Abwehr festliefen. Als die Liegauer doch das 1:1 erzielten, befürchteten die zahlreich erschienenen Zuschauer, das Spiel könnte kippen, was sich jedoch nicht bestätigen sollte. Die Gäste fanden auch in der zweiten Halbzeit kein probates Mittel, die kompakt stehende SVK-Abwehr zu knacken. Unsere Jungs gestalteten die Partie offen, obwohl man in einigen Szenen etwas konfus agierte. Zweimal kam der Gegner gefährlich vors Tor und hatte im Abschluss etwas Pech (60.,64.). Als dann Kai Reschke einen Eckball nach innen brachte, parierte der Torwart zunächst den Kopfball von Rene Kappler, lenkte die Pille dann unglücklich ins eigene Netz – 2:1 (67.). Nur eine Minute danach machte der Liegauer Schlussmann eine seltsame Figur, als er einen Schuss von Martin Sonntag mit dem Knie zur Ecke lenkte. Die stärkste Phase des Favoriten dauerte eigentlich nur ganze fünf Minuten. Doch die beiden Chancen hatten es in sich. Nur denkbar knapp strichen die Bälle am Torgestänge vorbei (74.,77.). Danach war Schluss mit der Herrlichkeit und Königsbrück hätte nach Kopfball von Alexander Schreyer und Außenpfostentreffer von Marko Kunath den Sack zubinden müssen (79.,81.). Als die Liegauer den Ball im Vorwärtsgang verloren, nahm sich Kai Reschke ein Herz und traf aus 25 Meter zum 3:1 ins Eck (85.). Im Gegenzug erzielten die Gäste aus abseitsverdächtiger Position das 3:2 und man musste wieder zittern. Schließlich pfiff Referee Söhn nach abgelaufener Zugabe ab und die Königsbrücker lagen sich freudetrunken in den Armen. Der Achtelfinalgegner aus Bretnig ist also gewarnt, denn mit unserer Zweiten ist, zumindest im Pokalwettbewerb, nicht zu spaßen. (ag)

Kreispokal Hauptrunde
16.09.2006   SV Einheit Radeberg : SV Königsbrück   0 : 2 ( 0 : 1 )

An diesem Wochenende ruhte die Punktejagd, denn der Pokalwettbewerb stand auf dem Programm. Dabei griff die Erste des SV Königsbrück erst jetzt ins Geschehen ein und musste als höherklassige Mannschaft zum alten Rivalen vergangener Kreisligazeiten nach Radeberg reisen. Die Gastgeber wollten natürlich für ein Wunder sorgen, denn mittlerweile spielt die Einheit-Elf in der zweiten Kreisklasse und hat mit der Truppe von einst nichts mehr gemein. Unser Team setzte im Spiel die ersten Akzente und hatte durch David Grimm Möglichkeiten zur Führung (6.,15.,19.). Schließlich erzielte Denis Hoyer per Freistoß das 0:1 und alles schien in geordneten Bahnen zu laufen (21.). Als ein Radeberger nach einer Tätlichkeit an Rico Balzer des Feldes verwiesen wurde (29.), zog beim SVK der Schlendrian ein. Nach der Devise: "Das wird schon", nahm die Gurkerei seinen Lauf. Die Hausherren wurden zunehmend bissiger und hatten noch vor der Pause die Ausgleichschance zum Glück ungenutzt verstreichen lassen (38.). Nach dem Seitenwechsel verfehlte ein Schuss von Silvio Meißner knapp sein Ziel (48.). Wenig später klatschte ein Freistoß der Gastgeber ans Gebälk (51.) und man musste um die hauchdünne Führung bangen. Unsere Mannschaft operierte zu oft mit hohen Bällen, so dass kein Spielfluss zustande kam. Die Bierstädter waren in Unterzahl teilweise ebenbürtig und setzten nach einer Ecke die Kugel knapp übers Tor (72.). Der Ausgleich war jederzeit drin und hätte der Partie womöglich eine Wende gegeben. Doch nach Vorarbeit von Silvio Meißner vollendete Marko Kunath zum 0:2 und sorgte für die Entscheidung. Trotz des Achtelfinaleinzugs hat sich die Truppe nicht gerade mit Ruhm bekleckert, sondern nur die Pflichtaufgabe erfüllt. Da die Laußnitzer bei der Deutschbaselitzer Reserve 0:1 unterlagen, kommt es nun am 08.Oktober nicht zum erhofften Nachbarschaftsduell. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 4. Runde
10.09.2006   SV Königsbrück 2. : SV Aufbau Deutschbaselitz 2.  0 : 1 ( 0 : 1 )

Unsere zweite Vertretung läuft nach dieser Partie weiterhin dem ersten Sieg und sogar dem ersten Treffer hinterher. Trotz guter Besetzung gelang es unserer Elf nicht, die Kreise der Großteich-Kicker einzuengen. Die Gäste gefielen mit ihrer Spielweise und gingen bereits frühzeitig in Führung. Nach Vorstoß über die rechte Außenbahn wurde die Kugel direkt verlängert und es stand 0:1 (13.). Die Feldüberlegenheit der Aufbau-Elf, die das Spiel klar und deutlich kontrollierten, war erdrückend. Unsere Mannschaft kam dennoch zu Chancen, die teilweise leichtfertig vertan wurden. Den größten Riesen hatte Thomas Böhme auf den Schlappen, der allein vorm Tor die Kugel daneben platzierte (39.). Auch nach Wiederbeginn änderte sich nicht sonderlich viel. Die Gäste wirkten frischer und hatten in punkto Laufarbeit klar die Nase vorn. Sehnsüchtig wartete unser Elf auf den vielleicht alles entscheidenden Fehler der Deutschbaselitzer. Die taten unseren Kickern nur einmal den Gefallen, doch Martin Sonntag wusste mit dem Angebot nichts anzufangen. Die Position war günstig, doch das leere Tor war immer noch zu klein – vorbei (66.). Sicherlich flößte der inzwischen über vierzigjährige Adamski im Aufbau-Tor Angst und Schrecken ein und zog unseren Jungs allein durch seine Anwesenheit den Nerv. So kassierte unsere Mannschaft eine letztendlich verdiente Niederlage, weil die Chancenverwertung das Prädikat ungenügend verdiente. In Hinblick auf das Pokalspiel gegen den Kreisliga-Tabellenführer aus Liegau muss natürlich eine deutliche Steigerung her. Dennoch ist ein Ausscheiden eigentlich undenkbar, denn der Wettbewerb liegt unserer zweiten Garnitur ganz speziell im Blut. (ag)

WoKu-Liga 4. Runde
09.09.2006   TSV Wachau : SV Königsbrück  2 : 1 ( 1 : 1 )

Fußballgott kein Königsbrücker. In einer hart umkämpften Partie musste der SVK eine äußerst unglückliche Niederlage einstecken. Dieses Match begann wie erwartet. Mit unbändiger Kampfkraft versuchten die Hausherren, koste es was es wolle, unsere Mannschaft unter Druck zu setzen. Dies gelang den Wachauern eindrucksvoll, weil vor allem unsere Jungs mit den Platzverhältnissen zunächst absolut nicht zu Recht kamen. Die körperlich überlegenen Gastgeber gingen immer wieder energisch in die scharf nach innen geschlagenen Bälle und sorgten für höchste Gefahr. Nachdem die Königsbrücker Verteidigung noch zweimal auf der Torlinie retten konnte, lag die Kugel beim dritten Versuch in den Maschen – 1:0 (19.). Von der Angriffswucht spürbar irritiert, brachten unsere Kicker keine Ordnung in ihre Aktionen. Ein ums andere Mal stand bei klaren Einschussmöglichkeiten das Glück Pate (22.,26.). Erst nach einer geschlagenen halben Stunde fand unser Team allmählich ins Spiel und erzielte den Ausgleich. Dabei setzte sich David Grimm gleich gegen drei Gegenspieler durch und vollendete zum 1:1 (35.). Der Treffer gab unserer Elf sichtbar Auftrieb. Eine lang gezogene Eingabe von David Grimm landete genau vor die Füße von Frank Schlotterbeck, der das Leder überhastet ins dritte Stockwerk beförderte (40.). Obwohl man kaum von technischen Leckerbissen sprechen konnte, sah im zweiten Durchgang die spielerische Qualität des SVK besser aus. Die Wachauer konnten sich mit ihrer rustikalen Spielweise kaum in Szene setzen, weil der umsichtige Libero Thomas Böhme seine Vorderleute geschickt dirigierte. Dabei ragte Sebastian Metzner heraus, der bei hohen Bällen zum König der Lüfte avancierte. Viele abgewehrte Bälle sorgten im Umkehrspiel sofort für Gefahr. Als Ideengeber Rico Balzer einen klugen Pass in die Gasse spielte, kam Marko Kunath um eine Zehntelsekunde zu spät. Den abprallenden Ball beförderte dann Rico Balzer übers Gebälk (53.). Wenig später wurde Silvio Meißner in Koproduktion von David Grimm und Rico Balzer herrlich frei gespielt, dessen Knaller von der Strafraumgrenze ganz knapp über die Latte strich (56.). Es schien nur noch eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer fällt. Der Gastgeber hatte alle Hände voll zu tun und forderte das Glück regelrecht heraus. Nachdem der Torwart einen Schuss von David Grimm parierte, wurde der Nachschuss von Rico Balzer auf der Torlinie gerettet (67.). Kam unsere Elf in Schussposition, warf sich der TSV permanent dazwischen. Die Taktik des SVK stimmte und ließ beim Anhang Optimismus aufkommen. Das Remis war zu diesem Zeitpunkt eigentlich zu wenig. Der Meinung waren auch die Hausherren, die in den letzten zehn Minuten zur Schlussattacke bliesen. Jetzt machte unser Team den Fehler, auf Ergebnis zu spielen und stand zu tief hinten drin. Dabei war der TSV mit seinen Standards immer brandgefährlich, doch die Abwehr hielt. Schließlich half der Referee nach, als er einen unberechtigten Freistoß gegen unser Team verhängte. So kamen die Wachauer zum Siegtreffer, als der Kopfball von der Lattenunterkante im Netz landete (85.). Die Zeit lief unseren Jungs davon, denen in der verbleibenden Spielzeit nichts Gefahrbringendes mehr gelang. (ag)

WoKu-Liga 3. Runde
03.09.2006  SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück  2 : 2  ( 0 : 1 )

Sieg für SV Königsbrück war greifbar nah. Bereits am dritten Spieltag gab es den Derby-Kracher in Schwepnitz. Dabei fanden mindestens zweihundertfünfzig Schlachtenbummler den Weg in die Waldarena, die ihr Kommen nicht bereut haben dürften. Ohne große Plänkeleien nahm die Partie Fahrt auf. Bereits nach fünf Minuten nagelte David Grimm einen Freistoß an den Querbalken. Die nicht gerade zimperlich zu Werke gehenden Hausherren kamen nicht so Recht ins Spiel und bedienten sich häufig unlauterer Mittel. Zündstoff hatte die Partie reichlich, doch es wurde auch noch Fußball gespielt. Unverhofft ging dann unsere Elf durch glückliche Umstände in Führung. Nach einem Rückpass der Grün-Weißen sprang der Ball über den Torwart an den Pfosten und landete von dort genau Marko Kunath auf dem Fuß, der zum 0:1 einnetzte (15.). Unser Team wurde in seinen Aktionen immer sicherer und machte den Schwepnitzern das Leben schwer. Die hatten im ersten Durchgang nur eine klare Einschussmöglichkeit. Ein Missverständnis in unserer Abwehr brachte den Gastgeber in freie Schussposition, doch Andy Rudolph vereitelte den Ausgleich mit einer Glanzparade (32.). Ansonsten agierte unsere Hintermannschaft aufmerksam und ließ bis zum Pausenpfiff nichts anbrennen. Unsere Offensivabteilung bemühte sich, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Einen direkten Freistoß von Sven Eichler lenkte der Schlussmann mit Mühe zur Ecke (36.). Wenig später steckte Rico Balzer das Leder durch die Gasse, aber David Grimm scheiterte trotz herrlicher Abnahme ebenso am Keeper (38.). Die Pausenführung war noch längst kein Ruhekissen, doch unsere Mannschaft wähnte sich nach Wiederbeginn in Selbstherrlichkeit. Zunächst hatte Marko Kunath nach Diagonalball den zweiten Treffer auf dem Schlappen, doch sein Direktschuss ging ans Außennetz (51.). Danach stellte unser Team das Fußballspielen ein. Kein Druckaufbau und pomadiges Zweikampfverhalten trieb da den Verantwortlichen die Zornesröte ins Gesicht. So hatten die Gastgeber Pech, als sie über den rechten Flügel durchbrachen und nur knapp das Tor verfehlten (55.). Nach erneutem Ballverlust im Mittelfeld gelang den Chemikern das sich abzeichnende 1:1 (61.). Es dauerte ein Weilchen, bis unsere Kicker den Faden wieder fanden. Ausdruck dessen war die erneute Führung, als Sebastian Metzner nach einer Ecke zum 1:2 einrammte (67.). Fünf Minuten später beförderte Marko Kunath einen Eichler-Freistoß per Kopf in die Maschen, doch der Treffer fand wegen Abseits keine Anerkennung. Der SVK wollte jetzt zuviel und entblößte sträflich die Abwehr. Nachdem unsere Kicker zu weit aufrückten und ein erneutes Fehlabspiel im Vorwärtsgang produzierten, erzielten die Hausherren nach schnellem Konter das 2:2 (76.). Nur drei Minuten danach strich ein Drehschuss der Schwepnitzer am langen Eck vorbei. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatte dann der eingewechselte Alexander Schreyer, der einen Angriff mit straffen Schuss abschloss. Den aufsetzenden Ball kratzte der Torwart mit toller Parade aus dem Eck (83.). Somit muss man resümieren, gegen eine effektiv spielende Gastgeberelf, die nur die Fehler des SVK ausnutzten, einen Sieg verschenkt zu haben. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 3. Runde
03.09.2006   SV Königsbrück 2. : Lomnitzer SV  0 : 3 ( 0 : 2 )

Unsere zweite Mannschaft spielte zeitgleich am Sonntag daheim und musste gegen den Kreisliga-Absteiger Lomnitzer SV eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Gäste zeigten sich von der Klatsche in Pulsnitz gut erholt und legten einen wunschgemäßen Start hin. Schon nach vier gespielten Minuten lag die Kugel im Königsbrücker Kasten, wobei den Gästen wenig später der nächste Husarenstreich gelang. Einen unglaublichen Freistoß zimmerten sie zum 0:2 in den oberen Winkel und unsere Mannschaft war fortan völlig hilflos (9.). Zwei zeitige Gegentore zogen den Platzherren den Zahn, die daraufhin nicht mehr ins Spiel zurückkamen. Was auch passierte, so ziemlich alles ging schief. Die Hoffnung, dass im zweiten Durchgang alles besser werden würde, erwies sich als Trugschluss. Spielerisch war die Kappler/Meißner-Truppe annähernd gleichwertig, nur vorm Kasten war der Faden gerissen. Sicherlich fehlt mit Marko Kunath der Torjäger vom Dienst, der jedoch aufgrund seiner Fähigkeiten eine Chance in der ersten Mannschaft verdient hat. Vielleicht kann in Zukunft ein anderer in dessen Fußstapfen treten, Not täte es. So konnte unsere Elf auch im dritten Spiel keinen Treffer landen und behält zumindest in dieser Frage eine weiße Weste. Vielmehr kassierte der SVK noch das 0:3 (76.) und muss den ersten Dreier auf nächste Woche gegen die Großteichkicker aus Deutschbaselitz anpeilen. (ag)

WoKu-Liga 2. Runde
27.08.2006  SV Königsbrück : SV Straßgräbchen  4 : 0 ( 4 : 0 )

Der SV Königsbrück setzt erstes Lebenszeichen. Nach Hohn und Schmach der Vorwoche verzeichnete unsere Mannschaft gegen die Straßgräbchener eine deutliche Leistungssteigerung. Die körperlich großen und robust spielenden Gäste hatten sich die Sache wesentlich leichter vorgestellt. Anfänglich hatte der Gegner wenig Mühe, denn unsere Jungs suchten noch nach der richtigen Rezeptur. Nach zehn Minuten prüfte Sven Eichler den Schlussmann, doch der Winkel war zu spitz. Die unbequem spielenden Gäste standen kompakt und hatten in den oberen Regionen Vorteile. So schickten sich unsere Männer daran, mit flachen Bällen zu operieren. Damit war man natürlich gut beraten. So brachte Frank Schlotterbeck eine Eingabe flach vors Tor, die David Grimm per Direktabnahme über den Kasten donnerte (24.). Nur eine Minute danach passte Marko Kunath ebenfalls flach ins Sturmzentrum und David Grimm vollstreckte diesmal eiskalt zum 1:0. Nach einer knappen halben Stunde hatten die Straßgräbchener ihren ersten gefährlichen Torschuss zu verzeichnen. Als dann Marko Kunath nach weiter Flanke Torwart und Verteidiger düpierte und einschob, verstand keiner den Pfiff des Referees (32.). Unser Team lief langsam warm und hielt das Tempo hoch. Als sich Silvio Meißner am linken Flügel durchbiss und nach innen passte, tanzte David Grimm zunächst seinen Gegenspieler aus und jagte dann die Kugel unhaltbar in den oberen Winkel – 2:0 (40.). Vom Anstoß weg klatschte eine abgerutschte Flanke ans SVK-Gebälk (41.). Wenig später legte David Grimm für Sven Eichler auf und es stand 3:0 (42.). Die Gäste wirkten nun konsterniert und hatten Schwerstarbeit im Minutentakt zu verrichten. Eine Eingabe von Marko Kunath verpasste der agile David Grimm nur denkbar knapp (43.). Schließlich entschied Marko Kunath mit dem 4:0 frühzeitig die Partie (44.). Im zweiten Durchgang ließen es unsere Kicker gemächlich angehen, ohne den Gästen den Glauben an eine Wende zu geben. Sebastian Metzner per Kopf und Sven Eichler hatten gute Möglichkeiten die Führung auszubauen (53,.57.). Die einzige Chance der Straßgräbchener vereitelte Andy Rudolph mit einer erstklassigen Parade (60.). Ansonsten war vom Kontrahenten nicht mehr viel zu sehen, die sich längst ihrem Schicksal ergaben und nur noch Schadensbegrenzung im Sinn hatten. Leider hatte unsere Elf zu viele Sünderlein, denn Rico Balzer (61.), Silvio Meißner (66.), David Grimm (73.) und Marko Kunath (79.) vergaben gute Torgelegenheiten. Dennoch konnte Trainer Thomas Krüger positive Schlüsse ziehen. Phasenweise spielte unsere Mannschaft ansehnlichen Fußball und rehabilitierte sich für die Vorstellung in Großnaundorf. Einziges Manko, der Sieg fiel aufgrund der Chancenverwertung zu niedrig aus. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 2. Runde
27.08.2006   SV Königsbrück 2. : SV Haselbachtal 2.  0 : 0

Selbst nach dem zweiten Spieltag behielt unsere zweite Vertretung eine weiße Weste. Leider gelang auch noch kein Torerfolg, obwohl es in diesem Spiel genügend Möglichkeiten gab. Zunächst spielte sich die Partie weitgehend zwischen den Strafräumen ab. Beide Abwehrreihen dominierten und ließen wenig zu. Unser Team wollte über den Kampf zum Spiel finden, doch Einzelaktionen brachten letztlich nicht den gewünschten Erfolg. Als der Halbzeitpfiff unmittelbar bevorstand, entschied der Unparteiische nach einer harmlosen Attacke im 16-ner auf Strafstoß. Dabei avancierte der bereits in diesem Spiel haltende Andy Rudolph als Elfmetertöter, der wie bereits in Großröhrsdorf seinen zweiten Strafstoß in der noch jungen Spielzeit entschärfte (44.). Nach Wiederbeginn tauchte Stürmer Justus Schopf zweimal gefährlich vorm gegnerischen Kasten auf, hatte aber mit seinen Kopfbällen kein Glück (50.,55.). Die Gäste standen geschickt im Raum, nur gefahrbringende Vorstöße brachten sie auch nicht zustande. Als schließlich Rene Kappler das Leder in die Gasse spielte, legte Martin Sonntag quer, anstatt in den Strafraum einzudringen um selbst für Torgefahr zu sorgen (71.). Nach Eckstoß ging ein Kopfball von Tillmann Lösche übers Gebälk, der aufgrund seiner Kopfballfreiheit am Fünfmeterraum ziemlich überrascht war (76.). So lief unserer Mannschaft die Zeit davon und musste letztlich mit diesem Endresultat Vorlieb nehmen. (ag)

WoKu-Liga 1. Runde
20.08.2006  SG Großnaundorf : SV Königsbrück  6 : 0

Willkommen in der Kreisliga. Der Aufsteiger aus Großnaundorf bescherte da dem SV Königsbrück einen besonders netten Empfang. Unsere erste Mannschaft erlebte zum ersten Spieltag völlig unerwartet ein Waterloo. Auf dem satten Grün präsentierten sich die Hausherren dem Favorit ohne Angst und Furcht und spielten unbeschwert auf. Nach elf Minuten musste Keeper Thilo Metzner einen gefährlichen Flachschuss parieren. Zwei Minuten später kratzte sein Gegenüber einen Freistoß von Sven Eichler aus dem Winkel. Man will es nicht glauben, aber mehr Königsbrücker Chancen gab es im ersten Durchgang nicht. Der Gastgeber ging dann nach einer Einwurfsituation mit 1:0 in Führung (24.) und erhöhte wenig später per Foulstrafstoß sogar auf 2:0 (28.). Ab diesem Zeitpunkt nahm die Vorstellung unserer Jungs peinliche Züge an. Mit viel Glück überstand die Elf den ersten Durchgang und durfte sich bei den Hempel-Männern bedanken, die noch klarste Einschussmöglichkeiten vergaben (41.,43.). Auch in der zweiten Halbzeit verstand es der SVK nicht, den Aufsteiger erfolgreich zu bespielen. Vielmehr wurden die Bälle permanent nach vorn geplautzt, wo sie kaum einen Abnehmer fanden. Nach schnellem Gegenzug zogen die Grün-Weißen verdient auf 3:0 davon (53.). Wieder zeigte sich, dass die Königsbrücker Abwehr überfordert war. Danach klatschte ein Kopfball ans SVK-Gebälk (55.) und bald darauf machte sich die Truppe beim 4:0 lächerlich (56.). Ohne spielerisch zu überzeugen, kam dann der SVK durch Thomas Böhme und Marko Kunath zu Chancen. Doch entweder bereinigten die aufmerksamen Verteidiger vor der Torlinie (58.) oder der Pfosten stand im Weg (70.). Die Hausherren steckten keinesfalls zurück und hätten nach Kopfball an den Innenpfosten erhöhen können (73.). Dies gelang schließlich per Traumfreistoß in den oberen Winkel – 5:0 (78.). Den Großnaundorfern gelang nun einfach alles, die beim 6:0 das desaströse Abwehrverhalten unserer Elf eindeutig aufdeckten (88.). Die Leistung der Königsbrücker glich eher einem Slapstick und die Gäste-Fans verließen enttäuscht den Ort der Schande. Nun schaut man sich die Tabelle zunächst von unten an und kann nur auf Besserung hoffen. (ag)

EWAG-Kamenz-Klasse 1. Runde
20.08.2006  SC 1911 Großröhrsdorf 2. : SV Königsbrück 2.  0 : 0

Nach der Schmach von Großnaundorf gab es wenigstens von unserer zweiten Mannschaft etwas Positives zu berichten. Mit einer tadellosen Leistung wurde dem Kreisliga-Absteiger ein Remis abgetrotzt. Eindrucksvoll legten sich alle Akteure ins Zeug und hielten sich an die taktische Vorgabe beider Trainer. Mit einer defensiven Grundeinstellung war man natürlich gut beraten, zumal unser Team nicht mit der stärksten Truppe angereist war. So machten die Einheimischen wie erwartet von Beginn an Druck und kamen folglich zu klaren Einschussmöglichkeiten (21.,26.,33.). Dabei war Schlussmann Andy Rudolph mit sensationellen Paraden stets Herr der Situation und trieb die Großröhrsdorfer Mannschaft sprichwörtlich in den Wahnsinn. Auch unsere Innenverteidigung mit Marko Schütze und Sven Herrmann machten in fruchtbarer Zusammenarbeit mit ihren Nebenleuten die Räume geschickt eng und hielten das Remis. Nach vorn lief bei unseren Jungs nicht viel, was die zwei bis drei halben Chancen im gesamten Spiel beweisen. Doch ehe der SVK jubeln konnte, musste man noch eine Schrecksekunde über sich ergehen lassen. Nach angeschossener Hand schenkte der Referee dem Sportclub einen Strafstoß, den Andy Rudolph eiskalt entschärfte (76.). So durften sich die Kappler/Meißner-Schützlinge über den einen Punkt freuen, den man sich Dank großer Leistung aller Spieler hart erkämpft hatte. (ag)

Kreispokal Ausscheidungsrunde
13.08.2006  SV Laußnitz 2. : SV Königsbrück 2.  0 : 4

Der Pokalwettbewerb eröffnete die diesjährige Fußballsaison auf Kreisebene. Dabei musste unsere zweite Vertretung zum Ortsnachbar nach Laußnitz reisen und setzte sich in der Ausscheidungsrunde Dank starken Kader letztlich souverän durch. Trotz allem war die spielerische Leistung unserer Elf eher dürftig, obwohl eine frühzeitige Führung für Lockerheit hätte sorgen müssen. Eine Eingabe von Thomas Böhme verwertete Martin Sonntag nach einer Viertelstunde zum 0:1. Die Hausherren igelten sich nicht wie erwartet ein, sondern hatten stattdessen zwei gute Torgelegenheiten, bei denen sich Torwart Andy Rudolph auszeichnen konnte. Vor der Halbzeitpause sündigten Thomas Böhme, David Grimm und Martin Sonntag mit ihren Gelegenheiten, als man vorm gegnerischen Tor zu unentschlossen agierte. Im zweiten Spielabschnitt machte es der frisch eingewechselte Marko Kunath besser, als er blitzschnell reagierte und zum 0:2 abstaubte (47.). Ab diesen Zeitpunkt lief die Vorstellung wesentlich beruhigender ab, doch das Gezeigte war bei Weitem nicht das Gelbe vom Ei. Als schließlich Rico Balzer eine Eingabe von Frank Schlotterbeck zum 0:3 verarbeitete (59.), hätte der Unparteiische die Partie getrost abpfeifen können. Die Messen waren gesungen und auf beiden Seiten spulte man die Minuten lustlos herunter. Den Laußnitzern wurde noch ein klarer Strafstoß verwehrt (74.), ehe Frank Schlotterbeck auf 0:4 erhöhte (82.). Der Einzug in die nächste Runde war noch das Beste in einer ganz schwachen Partie. (ag)

Vorbereitungsspiel
05.08.2006  SV Königsbrück : FSV Grün Weiß Schwarzheide 1 : 3

Nach den beiden Vorbereitungsspielen gegen den Bezirksklässler SpVgg Hoyerswerda 1919 (3:2) und beim SV Zeißig (2:2) setzte es für unsere Elf die erste Niederlage. Da über die Hälfte der Stammspieler fehlte, kann sich Trainer Thomas Krüger nur bedingt ein Bild über den derzeitigen Leistungsstand machen. Bei idealen Temperaturen begann unser Team gar nicht so schlecht. Als David Grimm nach zehn Minuten das Leder an der Grundlinie eroberte und ins Sturmzentrum passte, säbelte Marko Kunath über die Pille. Dies war die klarste Chance in der ersten Halbzeit, in der die Schwarzheider mit laufender Spielzeit stärker wurden. Der Siebte der Kreisliga Senftenberg hatte zwei gute Gelegenheiten, die Torwart Thilo Metzner vereitelte (16.,26.). Als sich beide Mannschaften bereits auf die Pause eingestellt hatten, machte ein Akteur der Gäste nicht mit und zimmerte das Leder von der Strafraumgrenze unter die Latte – 0:1 (44.). Doch nach Wiederbeginn glich der SVK postwendend zum 1:1 aus, nachdem David Grimm mit einem Traumpass Marko Kunath bediente, der per Lupfer erfolgreich war (46.). Unsere Elf verlor zunehmend die Frische und wirkte nach der Konditionsbolzerei der letzten Woche platt. Zu tief stand man in der eigenen Hälfte und ermöglichte den Grün-Weißen klare Chancen (49.,52.). Unsere Mannschaft hatte bei einem Freistoß von Tom Kranig Pech, den der Torwart sensationell aus dem Eck fischte (55.). Aus ähnlicher Distanz kamen dann die Gäste zum Erfolg, als Thilo Metzner nach einsetzenden Starkregen das Leder durch die Finger flutschen ließ – 1:2 (65.). Kurze Zeit später beförderte Torsten Oelschlägel eine scharfe Eingabe ins eigene Netz – 1:3 (72.). Den schönsten Spielzug der Partie gab es vom ehemaligen Juniorenspieler Alexander Schreyer und Sebastian Metzner zu bestaunen, die mit doppelten Doppelpass den Gegner ausspielten und Metzner’s Geschoss den Schlussmann zur Glanzparade zwang (77.). Bis zum Abpfiff hatten beide Kontrahenten noch je eine Tormöglichkeit, ehe die etwas besser spielenden Gäste verdient jubeln konnten. (ag)

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06