Spielberichte

WoKu-Liga 30. Runde
16.06.2007 SV Aufbau Deutschbaselitz : SV Königsbrück 2 : 0 ( 0 : 0 )
Abschlusstabelle
Noch in der Vorwoche sprach unsere Elf den Crostwitzern ins Gewissen, sich im letzten Spiel gegen Ottendorf noch mal richtig reinzuhängen, damit man bei einem eigenen Erfolg in Deutschbaselitz die Saison auf Platz drei abschließen kann. Erfreulicherweise hielten die sorbischen Sportfreunde Wort und ebneten unseren Jungs den Weg. Traurig war leider der Auftritt unserer Mannschaft, die sich mit einer katastrophalen Leistung dieses Vorhaben selbst vermasselten. Bei annehmlichen Temperaturen begannen beide Teams verhalten, wobei der SVK wie schon im Pokalfight besser ins Spiel fand. So ergaben sich Möglichkeiten zur Führung (1.,8.), jedoch fehlte den Aktionen der letzte Biss. Außerdem schien bei unserer Elf irgendwie die Luft raus zu sein. Dies spürten die Großteichkicker, die diese Partie als Generalprobe für das Pokalendspiel ansahen und mit zunehmender Spieldauer mindestens gleichwertig agierten. Trotzdem hatte unser Team Schussmöglichkeiten durch Rico Balzer (14.) und Thomas (Heinz) Böhme (16.), die aber allesamt nicht sonderlich für Gefahr sorgten. Zwischenzeitlich hatte die Aufbau-Elf einen Riesen, wobei Libero Denis Hoyer auf der Torlinie klären musste. Nach einer halben Stunde landete ein Schuss der Hausherren am Außennetz und etwas später entschärfte Keeper Thilo Metzner eine Großchance (38.). Unsere Mannschaft spielte jetzt zu halbherzig und investierte zu wenig für das eigene Spiel. Da beide Bezirksklasse-Absteiger insgesamt zu wenig boten, war der torlose Halbzeitstand die logische Folge. Im zweiten Durchgang hofften die Königsbrücker Schlachtenbummler auf eine Steigerung ihrer Lieblinge, doch das Gegenteil war der Fall. So ging der Gastgeber nach einem Konter verdient mit 1:0 in Führung und bestrafte die legere Spielweise des SVK (56.). Zwei Minuten danach vergab David Grimm nach feiner Vorarbeit von Sturmkollege Marko Kunath den Ausgleich. Ansonsten waren beide Angreifer weitestgehend wirkungslos, weil ihnen auch die Unterstützung aus dem Mittelfeld fehlte. So kam es wie es kommen musste. Die immer stärker werdenden Deutschbaselitzer erhöhten auf 2:0 (68.), obwohl der Treffer aus klarer Abseitsstellung erzielt wurde. Jedoch war unser Team an diesem Tag nicht in der Lage zurück zuschlagen und durfte sich bei Schlussmann Thilo Metzner bedanken, der nach gefährlichen Situationen zweimal glänzend parierte und somit eine höher Niederlage abwendete (75.,82.). Letztlich war der Sieg der Einheimischen nie in Gefahr und war auch aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Nichtsdestotrotz kann man im Königsbrücker Lager mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Denn am zehnten Spieltag besaß der SVK noch die Rote Laterne, setzte zur fulminanten Aufholjagd an, um letztlich auf einen nicht mehr für möglich gehaltenen vierten Tabellenplatz einzukommen. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 30. Runde
SV Königsbrück 2. : SG Wiednitz-Heide  1 : 3 ( 1 : 0 )
Abschlusstabelle
Tags darauf kickte unsere Reserve gegen die auswärtsstarken Wiednitzer und musste eine unnötige wie unglückliche Niederlage einstecken. Aufgrund eines zwanzig Treffer besseren Torverhältnis gegenüber den Schwepnitzern war der Abstieg für unsere Mannschaft kein Thema mehr, zumal die Grün-Weißen bei den heimstarken Lichtenbergern hoch gewinnen mussten, was bekanntlich nicht gelang. So spielte der SVK endlich einmal frei auf und ging bereits frühzeitig durch Werner Eckardt mit 1 : 0 in Führung (9.). Die Gäste antworteten prompt mit wütenden Angriffen, aber Torwart Erik Findeisen parierte zweimal grandios (21.,29.). Unsere Jungs spielten offensiv nach vorn und hatten durch Rene Kappler zwei Chancen, der mit Distanzkanonaden das Ziel verfehlte (31., 36.). Bis zum Halbzeitpfiff spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab und hatte nichts Nennenswertes zu bieten. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht sonderlich viel am Spiel, nur halt das Resultat. Denn wie aus heiterem Himmel erzielten die Wiednitzer das 1:1, weil unsere Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam (55.). Unbeeindruckt agierte der SVK mutig nach vorn und erarbeitete sich gute Chancen. Einen öffnenden Pass von Sven Eichler nahm Werner Eckardt direkt und fand im Schlussmann seinen Meister. Den abgewehrten Ball zimmerte dann der aufgerückte Paul Krönert knapp am Kasten vorbei (59.). Soviel Pech auf einem Haufen hat man nur, wenn man in der Tabelle unten steht. Unfassbar war dann die Gäste-Führung, als ein Spieler per Sonntagsschuss ins kurze Eck traf – (72.). Unser Team probierte noch mal alles und wurde leider nicht belohnt. Toll heraus gespielte Chancen konnten durch Alexander Schreyer (76.,78.), Werner Eckardt (82.) und Andy Rudolph per Kopf (83.) nicht genutzt werden, da der Wiednitzer Torhüter mit unglaublichen Paraden und Reflexen schon sicher geglaubte Tore verhinderte. Es war einfach zum Haare raufen. So bescherte ein Konter den 1:3 Endstand, was für die Gäste äußerst schmeichelhaft war. Einzig und allein konnten sich die Wiednitzer bei ihrem Keeper bedanken, der einen sensationell guten Tag erwischte und drei bedeutungslose Punkte festhielt. (ag)
WoKu-Liga 29. Runde
10.06.2007 SV Königsbrück : SG Crostwitz 1981   3 : 0 ( 2 : 0 )
Bevor sich die Königsbrücker Fans an Freibier laben konnten, wollte die Mannschaft ihrem treuen Publikum noch etwas bieten. Doch bei barbarischen Temperaturen spielten die Gäste zunächst nicht so recht mit und waren im läuferischen Bereich um einige Oktaven agiler. So musste Torwart Thilo Metzner von Anfang an auf der Hut sein, als die Crostwitzer nach Abstimmungsproblemen zu Schussmöglichkeiten kamen (5.,6.). Erst ein Gewaltschuss aus knapp 28 Meter von Thomas (Heinz) Böhme sorgte für klare Verhältnisse, denn das Leder klatschte von der Lattenunterkante hinter die Torlinie und bescherte die 1:0-Führung für den Tabellenvierten (23.). Ab diesem Zeitpunkt begann der SVK Fußball zu spielen und bekam den Aufsteiger immer besser in den Griff. Dabei boten die Gäste weiterhin wenig Platz zur Entfaltung, denn man stand eng am Mann und machte die Räume dicht. Keeper Thilo Metzner war dennoch nicht gänzlich arbeitslos und musste nach gefährlichem Vorstoß zur Ecke klären (31.). Danach probierte es Jörn Hantzsche aus der Distanz, verfehlte jedoch den Kasten (33.). Eine geniale Freistoß-Variante ließ das Fußballvolk aufschrecken, als Libero Denis Hoyer auf den aufgerückten Sebastian Metzner passte, der per Direktabnahme am kurzen Eck vorbei schoss (38.). Schließlich brachten sich die Crostwitzer selbst auf die Verliererstrasse, als ihr letzter Mann den Ball im Vorwärtsgang Jörn Hantzsche in die Beine spielte, der letztlich die Kugel eiskalt ins lange Eck platzierte – 2:0 (41.). Noch vor der Pause jagte Marko Kunath das Leder aus guter Position übers Gebälk (44.), ehe sich beide Kontrahenten zur Flüssigkeitsaufnahme in die Kabinen verabschiedeten. Nach Wiederanpfiff wirkten die sorbischen Sportfreunde etwas lethargisch, denn ausnahmslos machte der Gastgeber die Musik, ohne jedoch ernsthaft gefährlich zu werden. Ein Schuss von Marko Kunath in die Arme des Torwarts war die bislang einzig nennenswerte Aktion (53.). Es dauerte eine Stunde, als ein toller Angriff die Zuschauer beim Sonnenbaden störte. Ein lang geschlagener Ball von Denis Hoyer fand in Marko Kunath seinen Abnehmer, der das Leder sofort auf Jörn Hantzsche weiterleitete. Dessen Heber über den Crostwitzer Tormann konnte im letzten Moment ein Verteidiger auf der Torlinie retten. Der SVK hatte zwar mehr Spielanteile, doch die Gäste gaben sich noch nicht kampflos geschlagen und hatten noch zwei gute Gelegenheiten. Zunächst parierte Schlussmann Thilo Metzner aus spitzem Winkel (69.), ehe er mit einer sensationellen Parade die Kugel aus dem Tordreieck fischte und die "Null festhielt" (79.). Wenig später machte der SVK den Sack endgültig zu, als Martin (Urs) Sonntag den Ball für Marko Kunath auflegte, der mit trockenem Schuss den 3:0-Endstand perfekt machte (82.). Bis zum Schlusspfiff ließen es beide Teams langsam ausklingen, da der Kräfteverschleiß einfach zu enorm war. Durch diesen Sieg ist der vierte Tabellenplatz für den SVK so gut wie nicht mehr zu nehmen und mit etwas Schützenhilfe, vorausgesetzt bei einem eigenen Erfolg am Großteich, ist sogar noch mehr drin. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 29. Runde
SV Königsbrück 2. : SG Nebelschütz 2.  1 : 1 ( 1 : 1 )
Als die Sonne höher stand und noch erbarmungsloser brannte, musste unsere zweite Vertretung im Vorspiel gegen die SG Nebelschütz ran. Die Gäste konnten mit einem Dreier ihre theoretische Aufstiegschance wahren und unsere Elf brauchte zum Klassenerhalt noch einen Punkt. Als den Gästen im Strafraum ein Handspiel unterlief, nutzte unser Team die Chance zur Führung durch Rene Kappler (13.). Der Gegner investierte in der Folgezeit etwas mehr und glich alsbald aus. Ein Freistoß aus halblinker Position schlug im langen Eck ein und schien dabei nicht ganz unhaltbar (20.). Danach bestimmte Mittelfeldgeplänkel die Szenerie, wobei die Nebelschützer leichte Vorteile erspielten. Unsere Jungs agierten zu verkrampft und kamen bis zum Halbzeitpfiff zu keiner zwingenden Tormöglichkeit. Aber auch die Gäste standen unserer Mannschaft in nichts nach und blieben vor dem Gehäuse harmlos. Schließlich ergab sich für den SVK die Möglichkeit zur Führung, als ein Kopfball von Sven Eichler am Pfosten landete und auch der Nachschuss von Matthias Fraß erfolgreich geblockt wurde (66.). Trotz allem war der Kontrahent nicht zu beeindrucken, da das Offensivspiel unserer Jungs sehr fehlerbehaftet war. In der Schlussphase versuchten die Nebelschützer noch mal alles und setzten sich häufig in der Königsbrücker Hälfte fest. Schließlich stand unserer Elf das Glück zur Seite, als ein Schuss an den Pfosten klatschte (80.). Auch eine Eckenserie der SG Nebelschütz brachte nicht den erhofften Erfolg, so dass nach dem Abpfiff nur unsere Mannschaft mit dem angestrebten Remis zufrieden war. Allen Spielern gilt ein Dankeschön vom scheidenden Trainer Bodo Meißner, der nach der Saison aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegt. (ag)
WoKu-Liga 28. Runde
02.06.2007 SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück   3 : 3 ( 2 : 2 )
Mit diesem schwer erkämpften Unentschieden dürfte sich die Elf von Liegau-Augustusbad aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet haben. Dabei lagen die Trümpfe eindeutig beim Gastgeber, denn dem SVK standen zu einer weiteren ungeliebten Samstagsaufgabe nur elf (!) Mann zur Verfügung. Trotz der schlechten Vorzeichen präsentierte sich unser Team stark genug, um vielleicht selbst noch möglichen Boden in der Tabelle gut zumachen. Bereits nach sieben Minuten stand es 0:1, als Marko Kunath den Ball im Fallen mit der Hacke im Kasten unterbrachte. Diese Herausforderung nahm der Tabellenzweite an und beide Teams lieferten den Zuschauern ab sofort eine temposcharfe Partie. Leider war die Entstehung des Ausgleichs nicht so recht nachvollziehbar, als Denis Hoyer einen Stürmer im Strafraum attackierte, dennoch den Ball traf, doch der Spieler geschickt über dessen ausgestreckten Fuß dahinsank. Die Gelegenheit vom ominösen Punkt nutzten die Hausherren eiskalt zum 1:1 (28.). Zwei Minuten später spielten Rico Balzer und David Grimm Doppelpass. Letzterer schnippelte die Kugel mit dem Außenrist am Torwart vorbei, doch am Innenpfosten war Feierabend. Doch es durfte doch noch gejubelt werden, als Sebastian Metzner eine lang gezogene Flanke in den Strafraum schlug, wo Torjäger David Grimm das 1:2 per Kopf besorgte (34.). Unsere Mannschaft war gut drauf und agierte gegen diese sehr junge Liegauer Elf kompromisslos. Dabei kam man gelegentlich auch in Tornähe und hatte durch Marko Kunath und David Grimm gute Torchancen (38.,39.). Als sich beide Kontrahenten zur Halbzeit rüsteten, fiel der aus Königsbrücker Sicht völlig unnötige Ausgleichstreffer. Die Liegauer konnten aus dem linken Halbfeld ungehindert vors Tor flanken, wo sich keiner unserer Kicker für einen freigelaufenen Spieler zuständig fühlte, der seelenruhig zum 2:2 einköpfte (45.). Diesen Lapsus wollten unsere Jungs in der zweiten Halbzeit vergessen machen und spielten deshalb wieder energischer mit Zug zum Tor. Fast wäre David Grimm die erneute Führung geglückt, als er aus der Drehung abzog, doch das Leder knapp am Pfosten vorbei strich (52.). Ein schneller Gegenzug des Meisterschaftsaspiranten ließ unser Team erzittern, als das Geschoss das Gehäuse knapp verfehlte (58.). Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Doch die plötzlich unerklärbare Sorglosigkeit gipfelte nach weitem Abschlag des heimischen Torwarts, als Libero Denis Hoyer die Kugel unnötig aufspringen ließ. Danach wurde das sich ankündigende Kopfballduell verloren und die Hausherren lagen 3:2 in Front (61.). Unsere Elf verlor nun den Faden und brauchte einige Zeit zur Besinnung. Der Tabellenzweite wollte sofort nachlegen, doch der SVK fing sich zum Glück wieder. Denis Hoyer flankte scharf in den Strafraum, wo Marko Kunath herrlich einlief und per Kopf das 3:3 markierte (74.). Unsere Jungs machten noch mal Power, aber auch die Hausherren wollten den Dreier. Zunächst war der SVK am Zug, als sich Marko Kunath den Ball am gegnerischen Strafraum erkämpfte und David Grimm bediente, dessen Schuss nur um Zentimeter am langen Eck vorbei trudelte (81.). Danach bereinigte Marco Fritsche eine brenzlige Situation (82.) und etwas später kratzte Keeper Thilo Metzner einen Schuss aus dem Eck (87.). Als dann der Schlusspfiff ertönte, mussten beide Seiten ein gerechtes Endergebnis quittieren. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 28. Runde
SV Einheit Kamenz 2. : SV Königsbrück 2.   9 : 0 ( 2 : 0 )
Noch ärger hatte es unsere zweite Mannschaft erwischt, die zunächst ebenso mit gerade einmal elf Spielern anreiste, doch die Partei nur mit neun beendete. Die Favoritenrolle war ohnehin klar vergeben, doch vom Tabellenführer war in der Anfangsphase nichts zu befürchten. Vielmehr hatte unsere Elf mehr Aktionen zu bieten. Binnen drei Minuten hatten die Hausherren riesiges Glück, als nach Flanke von Werner Eckardt der aufgerückte Paul Krönert den Keeper sprichwörtlich abschoss (18.). Danach zimmerte John Höger die Kugel aufs kurze Eck, jedoch eine sensationelle Torwartparade verhinderte den Rückstand des Spitzenreiters (21.). Doch plötzlich nahm das Unheil seinen Lauf, als sich Abwehrspieler Tom Trautmann verletzte. Wechselspieler waren nicht vorhanden, so dass Einheit Kamenz seine technische Überlegenheit ausspielen konnte. Leider war die Entstehung des 1:0 mehr als unglücklich, als der SVK einen Angriff abfing, dabei den Gegner anschoss und die Pille per Bogenlampe im Gehäuse landete (25.). Doch ein Unglück kommt selten allein, denn wenig später verletzte sich Schlussmann Andy Rudolph, der noch bis kurz zu Beginn der zweiten Halbzeit die Zähne zusammenbiss, aber dann doch seinen Dienst quittieren musste. Davor kassierte unser Team das 2:0 (41.), ehe die Hausherren zur Torjagd übergingen. Alle noch gesunden Akteure des SVK gaben ihr Bestes, hatten aber gegen die geballte Übermacht so gut wie keine Chance. In regelmäßigen Abständen schossen die Kamenzer weitere Treffer und schraubten das Ergebnis auf eine schwindelerregende Höhe von 9:0. (ag)
WoKu-Liga 27. Runde
20.05.2007 SV Königsbrück : FSV Bretnig-Hauswalde  5 : 0 ( 4 : 0 )
Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierte sich die erste Mannschaft torhungrig und spielte einen potenziellen Abstiegskandidaten an die Wand. Dabei durften sich die Bretniger freuen, nicht gegen die volle Kapelle des SVK gespielt zu haben, so dass die Niederlage noch im Rahmen blieb. Die Gäste begannen jedoch gar nicht so schlecht, denn sie agierten gemäß ihrem giftgrünen Outfit äußerst bissig. So dauerte es ein Weilchen, ehe unser Team in Fahrt kam. Doch noch einer Viertelstunde schipperte der SVK im richtigen Fahrwasser. Einen Freistoß von Sven Eichler legte Marko Kunath per Kopf quer an den langen Pfosten ab, wo David Grimm die Kugel zum 1:0 über die Torlinie drückte. Wenig später spielte Sven Eichler einen herrlichen Diagonalball an den Strafraum. Dort beherrschte David Grimm Spielgerät und Gegner und jagte die Kugel zum 2:0 unter die Latte (17.). Torwart Thilo Metzner hingegen musste dem Treiben zumeist tatenlos zusehen, denn der Tabellenvorletzte hatte in der ersten Halbzeit nur zwei Torschüsschen auf seiner Liste (24.,34.). Ganz anders unsere Jungs, als Thomas (Heinz) Böhme seine Gegenspieler austanzte und aus gut 25 Meter beherzt abzog und zum 3:0 traf (28.). Ein Freistoß der Gäste mutierte dann zum Rohrkrepierer und ging völlig nach hinten los. Die SVK-Deckung fing den Ball ab und spielte diesen auf David Grimm in die Spitze, der nach Sololauf eiskalt zum 4:0 vollendete (29.). Weitere Chancen von Thomas Böhme und Marko Kunath blieben ungenutzt (32.,44.), so dass die Gäste mit dem Halbzeitresultat noch gut bedient waren. Im zweiten Durchgang schaltete der SVK mindestens einen Gang zurück, was sich auf das Spiel der Bretniger nicht sonderlich auswirkte. Die hatten mit einem Kopfball in die Arme von Keeper Thilo Metzner ihre einzige nennenswerte Tormöglichkeit (59.). Danach vergaben Frank Schlotterbeck (60.) und David Grimm (63.) gute Tormöglichkeiten, ehe Letztgenannter das Ergebnis mit seinem vierten Treffer im Spiel auf 5:0 hochschraubte (74.). Der Tabellenvorletzte hatte sich schon längst aufgegeben und hatte nur noch Schadensbegrenzung im Sinn. Dabei stand ihnen riesiges Glück zur Seite, denn David Grimm (78.,89.), Denis Hoyer per Freistoß (82.) und Marko Kunath (84.) versiebten noch hochkarätige Einschussgelegenheiten. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 27. Runde
19.05.2007 TSV Wachau 2. : SV Königsbrück 2.   0 : 4 ( 0 : 2 )
Mit dem haargenau gleichen Ergebnis revanchierte sich unsere zweite Mannschaft für die Hinspielniederlage und hat nun das rettende Ufer nah vor Augen. Doch die Elf wird regelrecht zum Siegen gezwungen, denn fast Woche für Woche punkten die Verfolger am grünen Tisch. Nichtsdestotrotz ist die Mannschaft mental stark genug, um sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Eindrucksvoll gelang dies in Wachau bereits nach zehn Minuten, als Alexander Schreyer am linken Flügel durchging und nach innen auf Rene Kappler flankte. Der legte auf Matthias Fraß ab, der mit einem Traumtor das 0:1 markierte. Ehe sich der Gastgeber besann, lag die Kugel schon zum 0:2 im Netz. Wieder war der Ausgangspunkt Alexander Schreyer, dessen Eingabe Rene Kappler direkt verwandelte (11.). Die erste Chance des TSV hatte es in sich, als der Ball zum Glück nur an den Pfosten klatschte (24.). Danach konnte sich Torhüter Paul Krönert auszeichnen, als er zwei Schüsse der Hausherren wie ein alter Hase aus der Luft pflückte (30.,38.). Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff testete Werner Eckardt die Beschaffenheit des Torgestänges, ehe er nach Wiederbeginn erneut das Tor anvisierte, aber diesmal knapp verzog (46.). Nach Eckball von Jens Scherpe machte auch Alexander Schreyer den Härtetest, als er die Kugel per Kopf gegen die Latte rammte (51.). Der an diesem Tag überragend spielende Alexander Schreyer tankte sich dann wieder einmal am linken Flügel durch, bediente in der Strafraummitte Werner Eckardt, der souverän zum 0:3 verwandelte (61.). Der TSV Wachau fand nicht wirklich statt und hatte gegen taktisch klug eingestellte Königsbrücker wenig zu bestellen. Schließlich unterlief ihnen im 16-er ein Handspiel, so dass sich Keeper Paul Krönert auf den langen Weg zum Punkt machte und gnadenlos auf 0:4 erhöhte (70.). Die restlichen Spielminuten passierte nichts notierenswertes mehr. So schaukelten unsere Jungs das Ergebnis locker bis zum Abpfiff, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. (ag)
WoKu-Liga 26. Runde
13.05.2007 SV Oßling/Skaska : SV Königsbrück   1 : 2 ( 1 : 0 )
Mit einer Steigerung im zweiten Durchgang gelang dem SVK in Oßling der angestrebte Auswärtssieg. Dabei begann unser Team zerfahren und machte den Gegner mit unnötigen Ballverlusten stark. So geschehen, als man am eigenen Strafraum den Ball vertändelte und Libero Denis Hoyer beim Rettungsversuch einen Oßlinger im 16-er streckte. Den Strafstoß nutzten die Hausherren zur frühen 1:0-Führung (5.) und brachten indisponierte Königsbrücker von einer Verlegenheit in die andere. Nach Oßlinger Sololauf von der Mittellinie rettete Torwart Thilo Metzner mit großartigem Reflex (13.). Erst in der 24.Minute hatte unsere Elf die erste nennenswerte Aktion, doch der Schuss von Marko Kunath strich am kurzen Eck vorbei. Nach einer halben Stunde verballerte der Tabellendreizehnte seine wohl beste Tormöglichkeit. Eine Flanke von der rechten Seite verpasste die komplette Innendeckung, so dass letztlich Marko Fritsche einen Schuss auf der Torlinie klären musste. Der Ausgleichstreffer war eigentlich in weiter Ferne, obwohl ihn Marko Kunath vor dem Halbzeitpfiff auf dem Schlappen hatte (43.). Eine lautstarke, wie auch markige Pausenpredigt von Trainer Thomas Krüger schien nach Wiederbeginn gefruchtet zu haben. Denn unsere Kicker stellten den Gegner zum Kampf, was in der ersten Halbzeit überhaupt nicht der Fall war. Und siehe da, der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball von Frank Schlotterbeck gewann Sebastian Metzner den Luftkampf und Jörn Hantzsche vollendete dessen Ablage per Kopf zum 1:1 (55.). Fünf Minuten später kam Marko Kunath nach Hoyer-Freistoß per Kopf an das Leder – gehalten. Danach kamen die Hausherren kurzzeitig wieder zum Zug. Dabei glänzte erneut Keeper Thilo Metzner mit toller Parade (63.). Einen schönen Doppelpass zwischen Thomas (Heinz) Böhme und David Grimm hätte Erstgenannter beinah erfolgreich abgeschlossen, nur der Oßlinger Schlussmann tat ihm nicht den Gefallen und hielt (66.). Der stand wenig später wieder im Rampenlicht. Einen herrlichen Angriff über vier Stationen schloss Marko Kunath ab, doch der Torhüter lenkte den Schuss an den Pfosten (73.). Dann war es aber endlich soweit. Eine Flanke legte Marko Kunath mustergültig auf David Grimm ab, der zum 1:2 einnetzen konnte (85.). Kurz vor Ultimo nagelte der Siegtorschütze noch einen Schuss an den Pfosten (87.), ehe der Schlusspfiff eine erfolgreiche Aufholjagd beendete. Die eigene Hausaufgabe wurde also erfüllt und bescherte zudem zusätzliche Freude. Denn Dank des Ottendorfer Erfolges zieht der SVK an Laußnitz vorbei und nimmt nun Tabellenrang vier ein. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 26. Runde
13.05.2007 TSV Pulsnitz 1920 2. : SV Königsbrück 2.   2 : 2 ( 0 : 2 )
Wegen Nichtantritt im Hinspiel wurde laut Reglement das Heimspiel zum Auswärtsspiel. Ganz kampflos wollte unsere Zweite diesmal nicht verlieren, was beim Tabellenzweiten ein schwieriges Unterfangen sein sollte. Doch der SVK hatte sich da was Nettes ausgedacht und ließ Kreisliga-Torjäger David Grimm eine Halbzeit mitwirken. So war es dann auch der Goalgetter, der schon nach drei Minuten das 0:1 markierte. Es kam aber noch schöner, als Matthias Fraß eine Ecke hereinbrachte, Alexander Schreyer per Kopf auf John Höger verlängerte, der mit dem 0:2 seinen ersten Treffer für den SVK erzielte (14.). Der Favorit war geschockt und brachte in der Folgezeit kein Bein vors andere. Die Pulsnitzer bekamen David Grimm nie in den Griff, der die Abwehrreihen fast allein beschäftigte und den Torhüter zu Glanztaten zwang (15.,18.). Eine der besten Aktionen leitete Alexander Schreyer ein, der sich den Ball an der Eckfahne erkämpfte und das Leder in die Mitte auf David Grimm spielte. Der vernaschte per Hackentrick die Abwehr und spielte so Rene Kappler frei, der den Keeper sprichwörtlich abschoss (22.). Einen Pfostenkopfball von Marco Kunath (26.) und eine Schusschance von David Grimm (35.) ließen die Hausherren weiterhin alt aussehen. Dies schien beim Pfeifenmann Mitleid zu erzeugen, der mit fragwürdigem Elfmeterpfiff negativ auffiel. Gerechterweise parierte Torwart Andy Rudolph mit starker Parade den platziert getretenen Strafstoß (39.). Mit diesem schmeichelhaften Rückstand beendete Pulsnitz eine katastrophale erste Halbzeit. Nach Wiederbeginn konnten die Königsbrücker nicht mehr so auftrumpfen, denn der Sturmführer war bereits auf den Weg nach Oßling, um dort das Siegtor zu machen. Demzufolge hatte nun unsere Elf in der Defensive mehr Arbeit, obwohl die Hausherren kaum für Gefahr sorgen konnten. Schade, dass dann ein abgefälschter Freistoß zum 1:2 führte (65.) und die bis dato Stückwerk produzierenden Gastgeber zurück ins Spiel brachte. Unser Team versuchte es über Alexander Schreyer und Rene Kappler mit Kontern (70.,75.), konnte aber kaum noch für Entlastung sorgen. So kam der TSV nach Direktabnahme zum 2:2 (76.) und spielte von nun an auf Sieg. Doch ein überragend haltender Andy Rudolph sicherte mit starken Paraden den so wichtigen Punkt (80.,83.,87.). Fast wäre davor Matthias Fraß der Führungstreffer geglückt, als er nach Solo am Torwart scheiterte (79.), ebenso wie kurz vor Schluss Routinier Ralf Just (89.). Ein Kompliment der gesamten Truppe für die gezeigte Leistung. (ag)
WoKu-Liga 25. Runde
06.05.2007 SV Königsbrück : SV Laußnitz  1 : 0 ( 0 : 0 )
Nach dem unglücklichen Pokal-Aus in Deutschbaselitz musste Trainer Thomas Krüger seine Jungs wieder aufbauen, um im Derby gegen den Ortsnachbarn mit einem Erfolg die Stimmung zu heben. Vor der Rekordkulisse von über 250 Zuschauern und besten Witterungsbedingungen war alles perfekt angerichtet. Nur beide Mannschaften machten nicht so recht mit und bäbbelten auf mäßigem Niveau. Bei diesem Sommerkick wäre unserer Elf fast der zeitige Führungstreffer geglückt, doch Marko Kunath köpfte nach Flanke von David Grimm über den Querbalken (5.). Nach dieser Szene war Trostlosigkeit angesagt. Beide Kontrahenten suchten den Spielfaden, fanden ihn aber nicht. Die Gäste kamen dann nach Stockfehler des SVK erstmals vors Tor, jedoch erkannte das Trio in Schwarz richtigerweise eine Abseitsstellung (24.). Den zweiten Vorstoß der Laußnitzer verzeichnete man nach einer halben Stunde, doch der Schuss verfehlte deutlich das Ziel. Drei Minuten später strich eine flache Eingabe von Sven Eichler durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei. Es mangelte der Partie eindeutig an Dramatik. Alles lief sehr freundschaftlich ab. Die Anspannung außerhalb des Platzes war da weitaus größer. Urplötzlich lösten sich die Verkrampfungen, als Rico Balzer in die Gasse passte, Marko Kunath das Leder in den Lauf bekam, doch aus Nahdistanz über die Latte zielte (41.). Im Gegenzug hatte der Ortsnachbar seine einzige glasklare Tormöglichkeit im Spiel. Als die Gäste allein vor Torwart Thilo Metzner auftauchten, verengte der den Winkel geschickt und verhinderte mit toller Parade den Rückstand (42.). Der zweite Durchgang begann, wie die erste Spielhälfte in etwa ablief. Der Wettkampf hatte zu keiner Zeit Derby-Charakter, denn zu brav und bieder agierten beide Teams. Eine typische Null-Nummer musste befürchtet werden. Obwohl unseren Spielern die 120 Minuten vom Pokalspiel noch in den Knochen steckten, ergriff der SVK etwas mehr Initiative, nachdem die Laußnitzer unerwartet kräftemäßig abbauten. Als Thomas Böhme den Ball durch die Gasse steckte, verzog David Grimm am langen Pfosten (59.). Doch die großen Tormöglichkeiten ließen noch auf sich warten. Die Gäste hingegen schlossen einen Angriff mit einem Schuss ans Außennetz ab (70.), was der einzige verheißungsvolle Vorstoß bleiben sollte. Als sich David Grimm am rechten Flügel durchsetzen konnte, brachte er die Flanke gefährlich vors Tor und Marko Kunath köpfte schulbuchmäßig zum vielumjubelten 1:0 ins Eck (71.). Fünf Minuten später scheiterte David Grimm an Schlussmann Gumpert, kam jedoch wieder an den Ball und spielte in den Rückraum auf den heranpreschenden Thomas Böhme. Dessen Gewaltschuss blockte ein Verteidiger und verhinderte die mögliche Vorentscheidung. Bald darauf war erneut David Grimm der Ausgangspunkt, als er mit der Hacke Frank Schlotterbeck frei spielte, dessen Schuss der Torhüter entschärfte (78.). In der 84.Minute erkämpfte sich Marko Kunath das Leder, flankte nach innen, wo zunächst David Grimm verpasste. Doch am langen Eck lauerte Martin Sonntag, dessen Schuss Keeper Gumpert auch wieder meisterte. Die letzte Möglichkeit des Spiels hatte erneut der SVK. Einen Freistoß von Sven Eichler köpfte Jörn Hantzsche knapp am Tor vorbei (88.). Die Schlussoffensive der Gäste fand nicht wirklich statt, so dass der Sieg aufgrund der Chancenvorteile mit eben einem Törchen Unterschied in Ordnung geht. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 25. Runde
05.05.2007 SV Sankt Marienstern 2. : SV Königsbrück 2.   0 : 6 ( 0 : 3 )
Noch in der Vorwoche spielte unsere zweite Mannschaft gegen Ottendorf vom oberen Tabellenende und ging trotz guter Leistung leer aus. Diesmal forderte man den Kontrahenten vom unteren Tabellenende und die Leistung reichte zum dringend benötigten Dreier. Die an diesem Spieltag von Silvio Meißner betreute Mannschaft hatte durch Alexander Schreyer (8.) und Sven Rentsch (13.) erste gute Möglichkeiten, ehe dann Martin Sonntag das 0:1 gelang (15.). Mit der Führung im Rücken kehrte Sicherheit in die Aktionen unserer Jungs, die durch Martin Sonntag (27.), Kai Reschke (27.) und Rene Kappler (35.) weitere Chancen herausspielten. Als dann Rene Kappler auf Alexander Schreyer passte, umspielte der seinen Gegenspieler und markierte das 0:2 (36.). In der 38.Minute vergab der Torschütze eine weitere Chance, nutzte aber fünf Minuten später die nächste zum 0:3. Die Panschwitzer hatten in der ersten Halbzeit nur einen Torschuss und präsentierten sich äußerst harmlos. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Der SVK beherrschte das Schlusslicht nach Belieben und erhöhte nach Solo von Martin Sonntag auf 0:4 (61.). Die sorbischen Sportfreunde hatten sich längst aufgegeben und glaubten nicht ernsthaft an eine Wende. Trotzdem durfte sich Torwart Andy Rudolph noch einmal auszeichnen (63.), hatte aber ansonsten nicht viel zu tun. Eine Viertelstunde vor Schluss bediente Alexander Schreyer nach schönem Sololauf Martin Sonntag, der mit seinem dritten Treffer auf 0:5 erhöhte. Das halbe Dutzend besorgte unsere Elf kurz vorm Abpfiff. John Höger setzte sich am linken Flügel durch und bediente Paul Krönert, der mit arttypischem Hackentrick die komplette Abwehr düpierte, so dass Rene Kappler geruhsam zum 0:6 vollenden konnte. Mit dem dritten Saisonsieg verschaffte sich der SVK ein klein wenig Luft zu den Abstiegsrängen, die jedoch weiterhin in Tuchfühlung bleiben. (ag)
01.05.2007 Woku-Kreispokal Halbfinale
SV Aufbau Deutschbaselitz  : SV Königsbrück 3 : 2 n.E. ( 0 : 0 )
Nachdem die erste Mannschaft des SVK bei der Halbfinalauslosung zum Auswärtsspiel nach Deutschbaselitz verdammt wurde, kreuzten dann beide Bezirksklasse-Absteiger am Tag der Arbeit die Klingen. Unsere Mannschaft wusste um die Schwere der Aufgabe, denn der Gastgeber wollte im Pokalwettbewerb die verkorkste Saison vergessen machen. Es entwickelte sich ein gutklassiges Spiel, bei dem unsere Elf die ersten zwanzig Minuten beherrschte. Das Ergebnis der Dominanz waren gut herausgearbeitete Chancen, die weder von Thomas Böhme (6.,7.) noch von David Grimm (9.) zu Toren verarbeitet werden konnten. Erst nach der Drangperiode kamen die Hausherren besser zum Zug und vergaben zum Glück eine tausendprozentige Tormöglichkeit. Nach missglücktem Abwehrversuch scheiterte ein Aufbau-Spieler aus fünf Meter am sensationell parierenden Torwart Thilo Metzner (22.). In der Folgezeit hatten Kay Freudenberg (24.) und Martin Sonntag (32.) Schussmöglichkeiten. Die größte Rettungstat musste dann der SVK verrichten, als Thomas (Heinz) Böhme einen Schuss kurz vor der Torlinie abwehrte (34.). Obwohl sich beide Teams größtenteils im Mittelfeld tummelten, hatte der Wettkampf trotzdem echten Pokalcharakter angenommen. Die Hausherren prüften vor Abpfiff der ersten Halbzeit Schlussmann Thilo Metzner (40.), ehe es dann in die wohlverdiente Pause ging. Ohne große Plänkeleien nahmen beide Kontrahenten wieder Fahrt auf und begeisterten mit ansehnlichem Fußball. Zunächst hatte der Gastgeber wieder eine Schussmöglichkeit, die Keeper Thilo Metzner vereitelte (52.). Danach schrammte nach schöner Flanke von Kay Freudenberg ein Kopfball von David Grimm haarscharf am Pfosten vorbei (59.). Wenig später konnten die Einheimischen nach einer Freistoßeingabe den SVK-Goalie auch aus Nahdistanz nicht überwinden (61.). Danach tänzelte die Kugel nach gedachter Flanke von Rico Balzer auf der Querlatte (67.), ehe Sven Eichler mit trockenem Schuss den Torhüter zur Glanzparade zwang (71.). Die Großteichkicker sorgten noch mal nach einer Standardsituation für Torgefahr (81.), bis ihnen kurz vor Ultimo Fortuna im Wege stand. Nach einer Flanke beförderte Marko Kunath das Spielgerät an den Innenpfosten, wovon die Kugel genau in die auffangbereiten Arme des Deutschbaselitzer Torhüters sprang (87.). Somit mussten beide Teams nach abgelaufener Spielzeit Nachsitzen. Während der Verlängerung riskierten beide Mannschaften nicht mehr viel, in dem Bewusstsein, dass ein kleiner Fehler über Sein oder Nichtsein entscheiden kann. Hüben (94.,117.) wie drüben (98.,105.) gab es noch je zwei Möglichkeiten, bevor die Nervenschlacht vom Elfmeterpunkt den Sieger ermitteln musste. Dabei erwischten die Deutschbaselitzer mit 3:2 das glücklichere Ende für sich, denn Altmeister Adamski parierte mit drei gehaltenen Strafstößen einen mehr wie sein Gegenüber Thilo Metzner. Eine großartige kämpferische und auch spielerische Leistung des SVK genügte leider nicht, um in das Pokalfinale einzuziehen. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 24. Runde
29.04.2007 SV Königsbrück 2. : FV Ottendorf-Okrilla 05   3 : 5 ( 3 : 3 )
Was schon im Hinspiel so tragisch endete, fand auch im Rückspiel seine Fortsetzung. Natürlich kam kein geringerer Gegner als der Tabellenführer nach Königsbrück, der auch von Beginn an seine Vormachtstellung unter Beweis stellte. Dabei leistete unsere Elf unfreiwillig Schützenhilfe, denn man verpennte die komplette erste Viertelstunde. Denn danach stand es bereits 0:3 (6.,10.,13.) und die Partie schien schon entschieden. Doch wie unsere Mannschaft ins Spiel zurück fand, war aller Ehren wert. Zunächst vergab Alexander Schreyer zwei dicke Dinger, ehe er nach Flanke von Werner Eckardt mit Haut und Haar irgendwie an den Ball kam und zum 1:3 vollendete (25.). Nur wenig später wurde der Torschütze im Strafraum gestreckt und Rene Kappler verkürzte vom Punkt auf 2:3 (27.). Unsere Elf war wieder präsent und kam zum unglaublichen Ausgleich. Kai Reschke zirkelte einen Freistoß von halblinker Position zum 3:3 ins kurze Eck und der Favorit verstand die Welt nicht mehr (38.). In der zweiten Spielhälfte strafften sich die Gäste und erzielten die mehr als glückliche Führung (55.). Dabei übersah der Referee ein Handspiel und zog sich den Unmut der SVK-Spieler auf sich. Dennoch ließen sich unsere Jungs nicht entmutigen und kämpften verbissen um den erneuten Ausgleichstreffer. Der Spitzenreiter ließ jedoch nur wenig zu und beherrschte die Szenerie. Gegen Ende der Partie spielten die Kappler/Meißner Schützlinge Alles oder Nichts, doch der Aufwand wurde leider nicht belohnt. Das Gegenteil war der Fall, als die Ottendorfer zwei Minuten vor Ultimo einen Konter fuhren und eiskalt zum 3:5-Endstand abschließen konnten. Trotz der Niederlage lässt sich für die kommenden Aufgaben aufbauen. (ag)
WoKu-Liga 24. Runde
28.04.2007 SV Grün-Weiß Elstra : SV Königsbrück  4 : 1 ( 1 : 0 )
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Zum Auswärtsspiel in Elstra fehlten Trainer Thomas Krüger gleich sieben Akteure, so dass sich der SVK im Vorfeld wenig ausrechnete. Der ungeliebte Sonnabend-Spieltag und eine erdrückende Hitze taten noch sein Übriges und hemmten unsere Elf zusehends. Platzbeschaffenheit und Fußballverständnis waren eigentlich nichts Ungewohntes, nur gewöhnungsbedürftig war da schon die ziemlich schlappe Darbietung. Beide Teams ließen alle Tugenden eines Fußballspiels vermissen. Spieler schleppten sich lustlos über das Kunstrasengeläuf und neutralisierten sich weitestgehend. Unser Team hatte im ersten Durchgang einen Eckball zu verzeichnen, der jedoch Nichts einbrachte. Die Grün-Weißen waren da nicht effektiver, bis ihnen ein kapitaler Schnitzer am SVK-Strafraum den Weg zum Führungstor ebnete. In ein Fehlabspiel spritzte ein Elstraer Spieler und bedankte sich artig mit dem 1:0 (34.). Bis zum Halbzeitpfiff gab es kaum nennenswerte Aktionen, da die Partie hauptsächlich zwischen den Strafräumen stattfand. Trotz markiger Traineransprache fruchtete bei unseren Jungs wenig. Nach demselben Schema führten beide Kontrahenten das Spiel fort und sorgten für Langeweile auf den Rängen. Als dann ein Grün-Weißer ungehindert durchs Mittelfeld spazierte und abzog, konnte Torwart Thilo Metzner das Leder mit den Fingerkuppen an den Pfosten lenken, wovon das Spielgerät doch noch ins Netz trudelte – 2:0 (59.). Nur eine Minute später starteten die Hausherren am rechten Flügel durch, brachten den Ball gefährlich vors Tor, den Keeper Metzner zunächst parieren konnte. Doch unsere Hintermannschaft befand sich im Tiefschlaf und ließ das 3:0 per Abstauber ungehindert zu (60.). Danach musste unsere Elf besser agieren, was nur unwesentlich gelang. Der Elstraer Schlussmann durfte sich nach einem Schuss von Martin Sonntag das erste Mal ernsthaft auszeichnen, hatte aber des Weiteren einen geruhsamen Nachmittag. Als dann Sven Eichler in den 16-er eindrang, ging die Attacke von hinten in die Parade. Den fälligen Elfer verwandelte Thomas Böhme sicher zum 3:1 (77.). Vergebens hoffte man auf ein Aufbäumen des SVK. Vielmehr gelang der Heimmannschaft per Kopf sogar noch das 4:1 (90.) und besiegelte diese jederzeit verdiente Niederlage. Nebenbei sei noch erwähnt, dass sich einige Spieler mehr auf Fußball konzentrieren sollten, anstatt durch ewiges Lamentieren die Kräfte unnütz zu vergeuden. (ag)
WoKu-Liga 23. Runde
22.04.2007 SV Königsbrück : Hermsdorfer SV  6 : 2 ( 3 : 0 )
In dieser Partie musste sich der Kontrahent aus Hermsdorf klar und deutlich geschlagen geben, obwohl sich die Gäste gut verkauften und etwas unter Wert verloren. Dafür waren zwei unterschiedliche Halbzeiten verantwortlich, bei denen unsere Mannschaft die erste ansatzweise dominierte. Bereits nach fünf Minuten machte ein "höllisches Pfund" von Kay Freudenberg Bekanntschaft mit dem Aluminium. Wenig später bugsierte Thomas Böhme eine Eingabe von David Grimm übers Tor (11.). Nach einer reichlichen Viertelstunde fast die Gäste-Führung, als ein HSV-Spieler völlig frei zum Kopfball kam und die Kugel neben das Tor platzierte (17.). Danach machte aber wieder der SVK die Musik. Kay Freudenberg jagte die Kugel aus gut 30 Meter aufs Gehäuse, doch der Torwart parierte grandios (22.). Als dann Marko Kunath auf David Grimm ins Sturmzentrum passte, markierte der Torjäger das wichtige 1:0 (24.). Fünf Minuten später zögerte der Torschütze zu lang beim Abschluss. Die Gäste verrichteten zumeist Abwehrarbeit und konnten sich kaum in der Offensive entfalten. Doch beim nächsten Gegentreffer nutzte dem HSV aufopferungsvolle Gegenwehr dennoch nichts, denn nach Freudenberg-Flanke netzte Sven Eichler zum 2:0 ein (35.). Noch vor der Pause erhöhte Kay Freudenberg nach einer Einwurfsituation auf 3:0 und die Weichen auf Sieg waren gestellt (45.). Doch wie unsere Elf den zweiten Durchgang anging, war kaum zu glauben. Da war wohl ein mächtiger Schuss Überheblichkeit im Hinterkopf, denn ohne jegliches Engagement wurde der Gegner zum Kampf gestellt. Das Ding schaukeln wir locker runter – dieses Motto erwies sich als Trugschluss, denn jetzt spielte nur der Hermsdorfer SV. Die hatten drei dicke Chancen ungenutzt verstreichen lassen (48.,49.,52.) und besorgten dann nach Eckball das verdiente 3:1 (53.). Ein Wachrüttler zur rechten Zeit sollte man meinen. Denkste. Nur fünf Minuten später verwandelten die Gäste per Kopf zum 3:2. Erst jetzt strafften sich unsere Jungs wieder und reagierten auf das Zwischenhoch der Gäste. Nach einer Stunde rettete ein Verteidiger einen Kopfball von Marko Kunath auf der Torlinie. Bald darauf traf David Grimm, doch das Schiedsrichtergespann entschied korrekterweise auf Abseits (65.). Die Aktionen des SVK waren wieder zwingend und ein Treffer lag in der Luft. Dies gelang dann Thomas Böhme, der den Ball gefühlvoll über den Keeper lupfte – 4:2 (69.). Doch die Gäste steckten nicht auf und köpften nach einem Freistoß knapp am Tor vorbei (73.). Schließlich scheiterten Thomas (Heinz) Böhme (75.), Thomas Böhme (78.) und David Grimm (83.) vorm Kasten, ehe Letzterer einen Alleingang zum 5:2 abschloss (85.). Damit noch nicht genug, denn David Grimm machte mit seinem dritten Tor den 6:2-Endstand perfekt (89.). Davor hatten die Hermsdorfer noch zwei Hochkaräter ausgelassen (87.,88.), die letztlich anhand der deutlichen Chancenvorteile des SVK klein bei geben mussten. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 23. Runde
Thonberger SC 1931 : SV Königsbrück 2.   4 : 1 ( 2 : 0 )
Nach dem Erfolg der Vorwoche wusste jeder im Königsbrücker Lager, wie schwer die Aufgabe beim Aufstiegsaspiranten wird. Man wollte so lang wie möglich die Partie offen gestalten, was jedoch schon frühzeitig scheiterte. Nach acht Minuten spielte der Favorit einen Angriff blitzsauber aus und es stand 1:0. Nach dem Rückstand musste man eingestehen, dass der Gegner eindeutig besser ist. Vor allem in der torgefährlichen Zone war der Unterschied unverkennbar. Unser Team hingegen kam nicht einmal in diese Region, denn 30 Meter davor war schon Schluss. Trotz allem spielte man gefällig mit, war aber beim herrlich herausgespielten 2:0 ebenso machtlos (36.). Bis zur Halbzeit stand Torwart Andy Rudolph mehrmals im Mittelpunkt und konnte sich öfters auszeichnen. Nach Wiederbeginn erwischte der SVK eine gute Phase, erzielte aber kaum Durchschlagskraft. In dieser kleinen Schwächeperiode der Thonberger fehlte nur der Anschlusstreffer. Doch leider kam es anders. Nach missglücktem Abwehrversuch waren die Hausherren der lachende Dritte und erhöhten auf 3:0 (69.). Zehn Minuten vor Ultimo gelang Alexander Schreyer das 3:1, doch ein Konter besiegelte schließlich die 4:1-Niederlage (86.). (ag)
WoKu-Liga 22. Runde
15.04.2007 SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück  1 : 3 ( 0 : 1 )
Beim Duell beider Tabellennachbarn konnten sich die Zuschauer nur Dank wohltuender Temperaturen erwärmen, denn vom spielerischen Niveau her lief es jedem eiskalt den Rücken herunter. Vor allem überraschend ist da schon die Platzierung der Hausherren, die in neunzig Minuten kaum etwas Vernünftiges auf die Reihe brachten. Unser Team bemühte sich das Spiel zu machen, tat sich aber gegen die zerstörerisch zuwerke gehenden Biehlaer schwer. Dennoch hatte der SVK die ersten Tormöglichkeiten in der Partie. Nach Flanke von Kay Freudenberg retteten die Gastgeber einen Kopfball von Frank Schlotterbeck auf der Torlinie (8.). Die nächste Flanke von Kay Freudenberg köpfte schließlich Thomas Böhme zum 0:1 in die Maschen (14.). Nach dem Führungstreffer verflachte die Partie immer mehr. Die einen brauchten nicht und die anderen konnten nicht. Rumgewürge zum Wegschauen dominierte die Szenerie. Die Hausherren hatten ganze zwei Aktionen bis zur Pause (16.,23.), die Torwart Thilo Metzner vor keinerlei Probleme stellten. Unser Team tat auch viel zu wenig und kickte im Schongang der Halbzeit entgegen. Im zweiten Spielabschnitt ruckten unsere Jungs ganz kurz mal an und bauten die Führung aus. Ein Anspiel von Sven Eichler hämmerte Kay Freudenberg zum 0:2 in die Kiste (50.). Fünf Minuten später vergab David Grimm einen Riesen, als er allein aufs Tor zusteuerte und die Kugel Millimeter neben den Pfosten setzte. Danach ruhte sich der SVK auf seinen Lorbeeren aus und ließ die Biehlaer etwas Kommen. Die hatten dann alsbald zwei Möglichkeiten, die Schlussmann Thilo Metzner vereitelte (56.,64.). Dann lief Kay Freudenberg einem scheinbar aussichtslosen Ball hinterher und traf zur Verblüffung aller ins kurze Eck zum vorentscheidenden 0:3 (71.). Wenig später wechselte Trainer Thomas Krüger mit David Grimm und Kay Freudenberg seine "besten Pferde" aus und verordnete ihnen Schonung. Zu allem Überfluss zog beim SVK der Schlendrian ein, denn man überließ den Biehlaern die Initiative. So kamen die Einheimischen leichtfertig zum Anschlusstreffer, als Thilo Metzner einen Eckball unterlief und die Pille plötzlich ins Tor murmelte (81.). Martin Sonntag vergab dann noch eine Chance (83.), ehe der Gastgeber die letzte Möglichkeit des Spiels Dank Unvermögen versiebte (86.). Nach dem Schlusspfiff gab es keinen Zweifel, dass der Sieg der rationell und effektiv spielenden Königsbrücker allemal verdient war. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 22. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Grün Weiß Schwepnitz 2.  4 : 1 ( 2 : 0 )
Quo vadis – SV Königsbrück 2. ? Diese Frage mussten unsere Kicker in diesem Sechs-Punkte-Spiel ohne Wenn und Aber beantworten. Dies tat man auch vom Ergebnis her eindrucksvoll, ohne allerdings vollends zu überzeugen. Die Grün-Weißen aus Schwepnitz mussten ebenso punkten, um im Abstiegskampf den Kontakt zu den vorderen Plätzen zumindest zu halten. Doch unser Team baute zunächst allmählich Druck auf, musste jedoch ständig auf die gefährlichen Konter aufpassen. Trotz allem war die erste Spielhälfte arm an Höhepunkten. Man richtete sich allmählich auf ein torloses Pausenresultat ein, ehe Marko Kunath im Strafraum gestreckt wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Thomas Löwe zum umjubelten 1:0 (40.). Das alte Rezept, scharf Nachwaschen, wurde eingelöst, als Jens Scherpe wenig später das 2:0 köpfte (43.). Nach Wiederbeginn waren die Chemiker wacher, die sofort auf 2:1 verkürzten (48.) und dem Spiel wieder Spannung verliehen. Nach dem Gegentor hätte Werner Eckardt den alten Abstand wieder herstellen können, doch er scheiterte freistehend am Keeper (51.). Nach einer Stunde Spielzeit kratzte der Torwart einen tollen Kopfball von Rene Kappler aus dem Winkel. Danach war Schluss mit der Königsbrücker Spielkunst, denn die Gäste hatten plötzlich Chancen zum Ausgleich (62.,63.,66.). In diese Drangphase der Chemiker platzte das 3:1 wie bestellt. Einen Traumpass von Thomas Löwe verarbeitete Marko Kunath eiskalt (71.). Nachdem die Schwepnitzer wegen Beleidigung des Unparteiischen in Unterzahl auskommen mussten, verwertete Werner Eckardt eine Flanke von Erik Weise zum 4:1-Endstand (85.). Mit diesem Erfolg konnte sich unsere zweite Mannschaft von der Mitabstiegskonkurrenz etwas Luft verschaffen, was dennoch noch längst nicht die Rettung bedeutet. (ag)
WoKu-Liga 21. Runde
01.04.2007 SV Königsbrück : SV Sankt Marienstern  1 : 2 ( 0 : 1 )
Mit großen Erwartungen gingen nach dem Remis in Ottendorf Spieler, Trainer und Fans in dieses Spitzenspiel. Leider wurden diese noch nicht einmal Ansatzweise erfüllt denn das Match war alles andere als Spitzenfußball. Königsbrück’s Trainer T. Krüger musste sein Team auf einigen Positionen wieder umbauen was vor allem im Defensivbereich zu Unsicherheiten führte. Eine dieser wurde von den Gästen in der Anfangsminute dann auch gleich eiskalt ausgenutzt als die Zuordnung in der SVK Abwehr überhaupt nicht stimmte und Stadionsprecher V. Köckritz das 0:1 vom Torschützen Kubasch zu vermelden hatte. Normalerweise kann so ein frühes Tor ja alle Taktiken über den Haufen werfen und somit zu einem rasanten Spiel führen. Ein klarer Fall von "Denkste" jedoch was dieses Spiel, insbesondere den ersten Durchgang betrifft … Doch zunächst sah es so aus als ob der Gastgeber sofort auf Angriff umschalten würde. Eine gefühlvolle Freudenberg Flanke in den gegnerischen 16m Raum erreichte D. Grimm der die Kugel im nachstochern dann auch durch die Beine des Keepers über die Linie drückte. Der nicht immer lauffreudige Assistent an der Linie übersah jedoch zum Entsetzen der Gastgeber dieses klare Tor. Was sich dann danach jedoch auf dem "grünen Teppich" abspielte ist kurz erzählt. Die Gäste, denen die frühe Führung in die Karten spielte, igelten sich in der eigenen Hälfte ein und suchten in Kontern ihre Chance. Gegen diesen Deckungsverbund fand der SVK keinerlei Mittel um gefährlich zu werden. Katastrophale Abspielfehler aus der eigenen Abwehr, technische Fehler bei der Ballan- und Mitnahme und keinerlei Laufbereitschaft prägten das Spiel der Gastgeber. Chancen gab es so gut wie keine, sieht man von einigen Einzelaktionen von K. Freudenberg und D. Grimm ab. Dementsprechend etwas lautere Töne wurden dann in der Halbzeitpause aus der Königsbrücker Kabine vernommen. Die zweite Hälfte begann man personell unverändert jedoch an der Spielweise änderte sich plötzlich etwas. Chancen wurden jetzt fast im Minutentakt erspielt oder besser erzwungen. So spielte in der 53.min D. Grimm einen Doppelpass mit R. Balzer im Strafraum der Gäste, bekam den Ball wieder aber scheiterte an einem Abwehrspieler der das Leder kurz vor der Linie rettete. Die Belohnung für die Bemühungen besorgten die Gäste dann selbst. Ein Mariensterner Abwehrspieler zimmerte das Leder unbedrängt und unhaltbar in den eigenen Winkel zum verdienten Ausgleich. Die Frage nach dem "Warum tat er das???" sei an dieser Stelle mal erlaubt. Weiter spielte nur der Gastgeber obwohl man nie das Gefühl hatte, dass dabei an die eigene Leistungsgrenze gegangen wird. Die nächste Chance folgte, als ein Klassepass von K. Freudenberg Mittelstürmer Grimm erreichte, der leider am Torwart scheiterte, jedoch der Abpraller bei R. Balzer landete. Warum dieser dann nicht das 2:1 besorgte ist leider nicht überliefert. Kläglich vergab er diese tausendprozentige Torchance. Schade… Trotzdem gab der Gastgeber weiter Gas und hatte gute Gelegenheiten mit Schüssen von M. Sonntag und S. Eichler (70.min & 75.min). Die größte in dieser Druckphase hatte dann der aufgerückte Libero T. Löwe als er einen abgewehrten Eckball direkt aus 10m auf die kurze Ecke knallte jedoch der Keeper mit einem Klassereflex die Kugel aus dem Eck fischte. In der 80. min startete dann Marienstern seinen zweiten gefährlichen Angriffsversuch der dann zum Entsetzen aller Einheimischen auch noch erfolgreich verlief. Der gegnerische Stürmer setzte sich auf der rechten Seite gegen 2 Verteidiger durch, lief fast bis zur Grundlinie und zog die Kugel über den herausgeeilten T. Metzner aus spitzem Winkel ins Tor. Dieses Tor lähmte die Gastgeber nun vollends und durchdachte Angriffe gab es nicht mehr. Mit brachialer Gewalt versuchte man zwar nach Standards gefährlich zu werden aber diese Versuche endeten meist beim sehr oft in Handballmanier haltenden Keeper der Gäste. Somit unterlag der Gastgeber nicht der besseren Mannschaft sondern man scheiterte zuerst an sich selbst! Mit dem Siegeswillen der vergangenen Wochen hätte man sicher die Punkte in Königsbrück behalten können… (TL)
EWAG-Kamenz-Klasse 21. Runde
DJK Sokol Ralbitz Horka 2. : SV Königsbrück 2.   7 : 1 ( 4 : 1 )
Unsere zweite Mannschaft wollte in Ralbitz etwas reißen und war auch aufgrund der guten Personaldecke an diesem Tag recht optimistisch. Doch was unsere Elf in neunzig Minuten für einen Mist zusammenspielte, ging nicht auf die schon vielzitierte Kuhhaut. Auf dem Hartplatz wirbelte der böige Wind ständig den Sand auf, der ausnahmslos unseren Kickern die Sicht zu vernebeln schien. Spielend leicht ging der Gastgeber nach zwölf Minuten mit 1:0 in Führung und stellte sich dann selbst ein Bein. Eine Flanke flatterte mit Windunterstützung an ein Ralbitzer Abwehrbein und es stand völlig überraschend 1:1 (25.). Doch die Hoffnung auf ein akzeptables Resultat schwand, denn nach einer halben Stunde Spielzeit hatte die Schiessbude geöffnet. Durch individuelle Fehler erhöhten die Hausherren bis zur Pause ganz locker auf 4:1 (32.,40.,44.). Unserer Mannschaft gelang auch nach Wiederbeginn einfach Nichts, obwohl man nach dem Gegentreffer zum 5:1 (49.) die Partie etwas offener gestalten konnte. Natürlich hatten die Ralbitzer ihren Torhunger gestillt und ließen es gemächlicher angehen. Trotzdem fehlte unserer Elf die geistige Frische um etwas zu bewirken. Doch es hapert vor allem an der Fitness. So sind Misserfolge eine logische Konsequenz, weil die meisten Spieler dem Training fernbleiben. Dem Gegner ist’s wurst, der diese Defizite erkennt und somit von vornherein einen Vorteil hat. In der Schlussphase kassierte dann unser Team noch zwei Gegentreffer (86.,90.) und die blamable Vorstellung des SVK stand mit einem 7:1 zu Buche. (ag)
WoKu-Liga 20. Runde
24.03.2007 FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück  1 : 1 ( 0 : 1 )
Mittlerweile sieben Spiele in Folge bleibt der SVK weiterhin ungeschlagen. Auch der Favorit aus Ottendorf konnte den SVK nicht bezwingen, obwohl die Leistung unserer Jungs für eine Niederlage locker gereicht hätte. Vielleicht begann auch alles viel zu gut. Der Aufstiegsaspirant war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da klingelte es schon in dessen Gehäuse. Einen Traumpass von Martin Sonntag ersprintete sich David Grimm, der seinen Sololauf erfolgreich abschloss – 0:1 (4.). Trotz der Führung spielte unsere Elf nervös. Nichts zu sehen von der spielerischen Souveränität der letzten Wochen. Sicherlich fehlten Trainer Thomas Krüger einige Stützen, darunter Regisseur und Top-Leistungsträger Kay Freudenberg. Demzufolge überließ der SVK den Hausherren die spielgestaltende Zone, zog sich immer mehr zurück und ruhte sich auf seinen Lorbeeren aus. Zum Glück wussten die Einheimischen mit ihrer optischen Überlegenheit nichts anzufangen und brachten ebenso wenig auf die Reihe. Außer einigen halbherzigen Tormöglichkeiten (18.,30.,32.) gab es wenig Sehenswertes vom FVO, worüber Schlussmann Thilo Metzner nicht unbedingt erzürnt war. Unser Team hatte durch David Grimm und Marco Fritsche (28.,44.) zwei Schüsse zu vermelden, blieb aber weitestgehend sehr passiv. Fast hätten die Ottendorfer noch vor der Halbzeit den Ausgleich markiert, doch Libero Denis Hoyer rettete einen Kopfball auf der Torlinie (45.). Nach Wiederbeginn spielten die Hausherren mit dem böigen Wind im Rücken und machten auch mächtigen Wind. Der SVK wurde zunehmend unsicherer und stellte sich fast nur noch hinten rein. Zu oft wurden die Bälle lang geschlagen, die dann prompt zurückkamen. Als schließlich ein Ottendorfer gleich drei Abwehrspieler vernaschte, passte dieser auf dem im Abseits stehenden Nebenmann, der die Kugel zum 1:1 in den Winkel jagte (51.). Die Entstehung des Gegentreffers war zugegeben anfängerhaft, doch der Abschluss eindeutig regelwidrig. Hier fehlte Schiedsrichter Bramborg, der über neunzig Minuten auf beiden Seiten seltsame Entscheidungen fällte, der nötige Durchblick. Die Ottendorfer bliesen weiter zum Sturmlauf und unsere Jungs konnten kaum für Entlastung sorgen. Dabei hatte der SVK nach hochkarätigen Torchancen (55.,62.,70.,74.) das Glück auf seiner Seite. Auch nach einem Handspiel im 16-ner, welches der Referee als unabsichtlich wertete. Erst in der 73.Minute bekamen die vielen SVK-Fans wieder eine Offensivaktion ihrer Elf zu Gesicht. Einen Pass in die Tiefe von David Grimm verpasste Martin Sonntag mit der Stiefelspitze. Danach schepperte wieder das Aluminium des SVK-Tores (74.). Die Ordnung ging unserer Mannschaft oftmals verloren, zumal einige Akteure völlig neben sich standen. Der SVK machte in dieser Phase fast alles falsch, sogar einen Angriff inszenierte man mit Mann und Maus, der irrwitzigerweise beinah zum Erfolg geführt hätte. Dabei spielte David Grimm in die Strafraummitte auf Marko Kunath, der frei vorm Kasten aus fünf Meter über die Pille säbelte und den möglichen Siegtreffer vergeigte (82.). Dies hätte zwar den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, jedoch hätte sich keiner beklagen brauchen. Chancen gab es für den Gastgeber genug, denn auch in der Schlussphase versiebte der Tabellenzweite noch drei dicke Dinger im Minutentakt (84.,85.,86.). Jetzt galt es nur noch schadlos über die Zeit zu kommen. Als dann der eingewechselte Thomas Löwe ein Kopfballduell gewann, kam David Grimm in Schussposition und scheiterte am Torwart (88.). Eine Minute darauf prüfte Marko Kunath den Keeper, danach warf Ottendorf noch mal alles nach vorn. Jedoch vier Minuten Nachspielzeit brachten nicht den erhofften Dreier und so jubelten nach dem Abpfiff nur die Königsbrücker. Fazit des Spiels: Schwein gehabt! (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 20. Runde
24.03.2007 TSV 1886 Lichtenberg : SV Königsbrück 2.   3 : 2 ( 1 : 1 )
Unsere zweite Garnitur musste in Lichtenberg eine knappe und äußerst unglückliche Niederlage einstecken. Obwohl man gut kämpfte und auch recht ordentlich spielte, musste man erneut als Punktelieferant herhalten. Fußballerisch blieb zwar Einiges im Argen, denn der Hartplatz und die Windverhältnisse waren nicht gerade fördernd. Es mussten aber beide Teams mit den Bedingungen zu Recht kommen. Dabei fand unsere Elf besser ins Spiel. Ein weiter Flugball von Alexander Schreyer gelangte in den Rücken der gegnerischen Abwehrreihe und Tillmann Lösche brachte das Leder zum 0:1 über die Torlinie (20.). Die Freude währte jedoch nicht lange. Nach einer Flanke bugsierte Andy Rudolph das Runde beim Abwehrversuch unglücklich ins eigene Tor – 1:1 (22.). Davon beflügelt, machte der TSV mächtigen Druck, ehe man sich nach Meckerei mit einer Gelb-Roten Karte selbst dezimierte (32.). Bis zum Seitenwechsel passierte nichts Aufregendes mehr. Der Spielstand entsprach eine reichliche Stunde lang dem Gezeigten, ehe Torwart Erik Findeisen nach einer Flanke auf der Linie kleben blieb und ein Lichtenberger mühelos zum 2:1 einnicken konnte. Es dauerte einen kurzen Moment, bis unser Team wieder jubelte. Ein Abschlag des TSV wurde von unseren Kickern abgefangen, Tommy Haase kam irgendwie in Schussposition und vollendete blitzschnell zum 2:2 (66.). Leider sorgte dann der Referee für personelle Gleichheit, als er Kai Reschke die Ampelkarte zeigte. So kam es wie befürchtet. Der Tabellendritte schlug noch mal zurück. Als unsere Abwehr zu zweit aufgerückt war, nutzten die Hausherren einen Steilpass zum 3:2 (77.). Mit dem Mut der Verzweiflung probierte unser Team alles, um wenigstens das Remis zu schaffen. Leider wurde die engagierte Leistung unserer Kicker nicht belohnt. (ag)
WoKu-Liga 19. Runde
11.03.2007 SV Königsbrück : TSV Wachau  3 : 1 ( 0 : 1 )
Nach der guten Fußballkost vom vergangenen Wochenende wollten diesmal wieder viele Zuschauer den Siegeszug unserer ersten Mannschaft beiwohnen. Allerdings hätte es genügt, sich erst nach eingenommener Vesper auf den Sportplatz einzufinden, denn nur die letzten dreißig Minuten hielten, was die Partie im Vorfeld versprach. Doch zunächst begann unsere Mannschaft gar nicht so schlecht, hatte durch Kay Freudenberg und Marko Kunath zwei Gelegenheiten zur Führung (8.,11.). Die gelang dann aber völlig überraschend dem TSV. Nach einem Einwurf wurde die Kugel per Kopf an den langen Pfosten verlängert, wo unser Team einen Gästespieler vergessen hatte, der mühelos zum 0:1 traf (13.). Nach diesem Rückstand kam der SVK von seiner Linie ab und ließ sich vom Gegner regelrecht einlullen. Die Gäste hatten eine gute Raumaufteilung, doch eine offensive Ausrichtung war nicht so recht erkennbar. Demzufolge war man schon über die pomadige Spielweise unserer Kicker verwundert. Zwar hatte der SVK mehr Chancenanteile, doch gegen die kompromisslos zuwerke gehenden Gäste fehlte es vor allem an Spielwitz und Leidenschaft. Die größte Ausgleichchance vergab dann Thomas Böhme, der das Leder nach Traumpass von Kay Freudenberg mutterseelenallein vorm Torwart übers Gebälk knallte (30.). Bis zur Pause hatten David Grimm und Marko Kunath etwas Pech mit ihren Möglichkeiten (39.,45.), doch aufgrund der Spielweise konnte noch niemand ernsthaft mit einer Resultatsverbesserung rechnen. Auch im zweiten Durchgang war unsere Elf weiterhin auf der Suche nach dem richtigen Spielfaden. Obwohl Erik Merz und David Grimm die ersten Chancen hatten (47.), fehlte unserer Elf noch der richtige Biss. Atemstillstand beim Königsbrücker Anhang, als die Wachauer nach Freistoß die Querlatte trafen (53.). Als schließlich David Grimm einen Flugball von Denis Hoyer vorm 16-ner behaupten konnte, legte er uneigennützig auf den heranpreschenden Kay Freudenberg ab, der die Kugel mit Urgewalt zum 1:1 in die Maschen jagte (63.). Wenig später hatte der TSV einen gefährlichen Freistoß, den Keeper Thilo Metzner entschärfte (66.). Erst jetzt investierte unser Team mehr ins Angriffsspiel, das bis dato zu zaghaft stattfand. Sogleich ergaben sich für Marko Kunath und Frank Schlotterbeck Tormöglichkeiten (69.,71.). Da die Gäste die Situation nicht hundertprozentig bereinigen konnten, drang Marko Kunath nochmals in den Strafraum ein und wurde in die Hacken getreten. Erst der Schiedsrichterassistent zeigte die Regelwidrigkeit an, so dass der nicht immer überzeugende Referee auf Strafstoß entscheiden musste. Kay Freudenberg ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte den SVK mit 2:1 in Führung (72.). Als dann Libero Denis Hoyer einen Wachauer Angriff abfing, leitete er mit einem öffnenden Pass auf David Grimm den nächsten Treffer ein. Letzterer verstolperte fast, doch erzielte Dank seiner brillanten Technik doch das 3:1 (76.). Der Kontrahent war nun weich gespielt und hatte nach Alleingängen von David Grimm (83.,90.) und Marko Kunath (85.) Glück, nicht noch deutlicher unter die Räder zu kommen. Knapp dreißig Minuten besseren Fußball genügten unseren Jungs, einen physisch starken Gegner doch noch zu bezwingen. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 19. Runde
SV Aufbau Deutschbaselitz 2. : SV Königsbrück 2.   3 : 0 ( 1 : 0 )
Nach der großen Enttäuschung vom Lomnitz-Spiel wollte es unsere zweite Vertretung am Großteich besser machen. Obwohl der Anpfiff des Referees unüberhörbar war, waren unsere Kicker die ersten zehn Minuten noch nicht hellwach und hätten schon frühzeitig in Rückstand geraten können. Doch etwas Glück hat nur der Tüchtige, denn der SVK hielt bis zur vierzigsten Minute tüchtig dagegen. Leider musste der SVK noch vor der Halbzeitpause die 1:0-Führung der Aufbau-Elf über sich ergehen lassen (41.). Bis dahin neutralisierten sich beide Teams und hatten beiderseits keine großartigen Aktionen zu verzeichnen. Auch nach Wiederbeginn schaffte unsere Mannschaft ein Gleichgewicht, hatte aber Nachteile im Offensivspiel. Nach Zusammenprall im Strafraum bekamen die Deutschbaselitzer einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, den sie zum 2:0 verwandelten (60.). Danach ergaben sich für Andy Rudolph, Werner Eckardt und Justus Schopf per Kopfball Tormöglichkeiten, die leider nicht den gewünschten Erfolg brachten. Unser Team musste noch eine bittere Pille schlucken, als Torsten Oelschlägel nach der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen musste. Knapp eine Viertelstunde vor Spielschluss spielten die Gastgeber unsere Deckung klassisch aus und erhöhten auf 3:0 (74.). Danach scheiterten die Hausherren per Strafstoß am Schlussmann Erik Findeisen, der somit eine höhere Niederlage verhinderte. (ag)
WoKu-Liga 18. Runde
04.03.2007 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Schwepnitz  4 : 0 ( 2 : 0 )
Mit großen Erwartungen kamen knapp zweihundert zahlende Zuschauer zu diesem altehrwürdigen Derby und wurden nur von einer Mannschaft enttäuscht. Von Beginn an übernahm der SVK die Initiative und sah sich einer sehr vorsichtig aufspielenden Schwepnitzer Elf gegenüber. Bereits nach sieben Minuten prüfte Marco Fritsche den Gäste Keeper, der den Schuss problemlos entschärfen konnte. Nur fünf Minuten später bediente Kapitän Thomas Böhme Sturmtank Marko Kunath, dessen Schuss jedoch zu unplatziert war. Weiterhin agierte, kontrollierte und dominierte der SVK seinen Gegner, der kaum Konstruktives zu Wege brachte. Als schließlich Kay Freudenberg mit einem Traumpass Sven Eichler in Szene setzte, bugsierte Marko Kunath dessen Hereingabe zum 1:0 in die Maschen (33.). Bei den Grün-Weißen war auch in der Folgezeit kein Aufbäumen erkennbar, was deren große Anhängerschar lauthals monierte. Vielmehr legte unser Team noch vor der Pause nach, als ein von Denis Hoyer getretener Freistoß abgefälscht wurde und unhaltbar zum 2:0 einschlug (44.). Mit diesem hochverdienten Zwischenstand ging es in die Kabinen, aus der eine hellwache Königsbrücker Mannschaft zum zweiten Durchgang aufmarschierte. Rico Balzer war es, der den bis dato gut abgeschirmten David Grimm frei spielte, der das Leder zum 3:0 ins lange Eck jagte (49.). Obwohl beim SVK nicht alles rund lief, hatte man mit den an diesem Tag bieder spielenden Gästen keinerlei Probleme. Als schließlich der eingewechselte Martin Sonntag einen Steilpass von Denis Hoyer zum 4:0 verwertete (64.), musste man für die Chemiker ein Debakel befürchten. Die visierten eine Viertelstunde vor Schluss das erste Mal (!) die von Thilo Metzner gehütete Kiste an, der das Bällchen locker fangen konnte. Auch mal ganz angenehm, wenn man in neunzig Minuten zur Arbeitslosigkeit verdammt wird. Die letzte Möglichkeit, wie sollte es auch anders sein, hatte unsere Mannschaft. Eine schöne Kombination schloss Frank Schlotterbeck per Direktabnahme ab. Sein strammer Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei und hätte ein Tor verdient gehabt (84.). Doch die Gäste waren so schon bedient und sehnten den Schlusspfiff herbei. Unsere Mannschaft erwischte die Gäste offensichtlich auf dem falschen Bein und fuhr einen jederzeit ungefährdeten Derby-Sieg ein. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 18. Runde
03.03.2007 Lomnitzer SV : SV Königsbrück 2.   4 : 0 ( 0 : 0 )
Bereits am Sonnabend kämpfte unsere zweite Vertretung um Punkte und unterlag in Lomnitz klar und deutlich. Bei absolutem Sauwetter würgten zweiundzwanzig Akteure auf pampigem Geläuf um jeden Meter und mussten mit dem Dauerregen irgendwie klar kommen. Jedoch ein Spielfluss war hüben wie drüben nicht möglich. Kämpferische Tugenden waren gefragt, welche auch beide Teams an den Tag legten. Die erste nennenswerte Aktion entsprang also einem Standard. Dabei hatte der Lomnitzer Schlussmann Mühe, den Freistoß von Sven Rentsch zu halten (17.). Erst nach einer halben Stunde kamen die Hausherren ebenfalls nach einem Freistoß zu ihrer ersten Chance. Das Leder wurde flach in den Fünf-Meter-Raum geschlagen, wo unsere Elf die Situation mit vereinten Kräften bereinigen konnte. Zwei Minuten später verzog ein LSV-Kicker frei vorm Kasten nur um Zentimeter (32.). Offensivaktionen des SVK wurden immer seltener, aber auch der Gastgeber fand noch kein Allheilmittel gegen unsere sicher stehende Defensivabteilung. Noch zweimal musste Torwart Erik Findeisen klären (38.,42.), ehe es torlos in die Pause ging. Im zweiten Durchgang drehte der Gastgeber mehr auf und erhöhte den Druck. Für unsere Elf wurde es nun schwierig gegenzuhalten, da bei einigen Spielern sichtlich die Kräfte schwanden. Der überragend spielende Libero Ralf Just musste dann einen Kopfball auf der Torlinie klären (53.). Wenig später glänzte Keeper Erik Findeisen gleich zwei Mal kurz hintereinander (59.,60.). Als bald darauf Ralf Just im 16-ner zum Tackling ansetzte, ließ sich der Gegenspieler geschickt über dessen Bein abrollen. Dem Schiedsrichter blieb es also vorbehalten, mit seinem Elfmeterpfiff diese Partie zu entscheiden. Diese Einladung schlug der LSV natürlich nicht aus und es stand 1:0 (68.). Ab diesem Gegentreffer brachen beim SVK alle Dämme. Enormer Kräfteverschleiß und bei einigen Spielern deutlicher Trainingsrückstand ließ die Hoffnung zur Resultatsverbesserung auf ein Minimum schwinden. Der Kreisliga-Absteiger markierte zehn Minuten vor Ultimo das 2:0 und legte gleich noch das 3:0 nach (81.). Mit dem 4:0 (87.) schraubten die Lomnitzer das Ergebnis in die Höhe, was allerdings den wahren Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelte. (ag)
WoKu-Liga 17. Runde
14.01.2007 SV Straßgräbchen : SV Königsbrück  0 : 2  ( 0 : 1 )
Auch unsere erste Vertretung musste am Wochenende ran und wollte sich mit einem Dreier in der Tabelle weiter nach vorn pirschen. Bei stürmischem Wetter litt trotz Drei-Wetter-Taft die Haarpracht enorm, aber auch die spielerische Komponente konnte auch nicht so recht befriedigen. Beide Teams mühten sich um Konstruktivität, doch der Kampf überwog bei diesen schwierigen Bedingungen die Partie. Ehe der SVK erste Akzente setzen konnte, musste Schlussmann Thilo Metzner gegen Fiebaks Geschoss ernsthaft zur Tat einschreiten (4.). Danach kam unsere Elf immer besser zurecht und hatte bei Chancen durch Heimkehrer Jörn Hantzsche, David Grimm und Thomas Böhme gute Gelegenheiten zur Führung (11.,16.,18.). Die gelang schließlich Thomas Böhme, als er die Kugel aus spitzem Winkel gefühlvoll ins lange Eck versenkte – 0:1 (24.). Die Hausherren, denen das Wasser Unterkante Oberlippe steht, waren geschockt und konnten ihrem Spiel kaum Impulse verleihen. Unsere Mannschaft spielte zielstrebig nach vorn und hatte durch Jörn Hantzsche per Kopf und Martin Sonntag gefährliche Aktionen zu verzeichnen (29.,34.. Der SV Straßgräbchen versuchte es oftmals aus der Distanz, wobei die Schüsse das Gehäuse deutlich verfehlten (35.,38.). Noch vor dem Seitenwechsel hätte Jörn Hantzsche die Führung ausbauen können. Sein Heber ging leider nur denkbar knapp am Tor vorbei (44.). Im zweiten Durchgang erzielte der Gastgeber nach kurzer Drangphase des SVK Gleichwertigkeit und drückte auf den Ausgleich. Dabei agierten unsere Kicker zu passiv und ermöglichten den Rivalen gefährliche Spielsituationen (54.,63.). Zum Glück brannte nichts an und es gab danach wieder zielstrebige Aktionen zu vermelden. So hätten Rico Balzer und Frank Schlotterbeck den Sack zu machen können (73.). Unser Team wollte anscheinend die Spannung hoch halten und spielte mit der knappen Führung. Der Tabellenvorletzte wehrte sich, doch ein Treffer blieb den aufopferungsvoll kämpfenden Straßgräbchenern trotz guter Schussgelegenheiten verwehrt (76.,84.). Die letzten Spielminuten gehörten dann wieder unseren Jungs. Ein Freistoß von Denis Hoyer strich zunächst noch knapp am Kasten vorbei (87.), doch dann lagen sich unsere Spieler freudetrunken in den Armen. Einen langen Ball von Denis Hoyer beförderte David Grimm über den herauseilenden Keeper zum 0:2 in die Maschen und Satz und Sieg konnten notiert werden. Letztlich war der Erfolg einer starken kämpferischen Leistung zuzuordnen. Mittlerweile kann der SV Königsbrück beruhigt aus dem zweiten Stock in den Tabellenkeller blicken, wo man vor nicht allzu langer Zeit auch einst verweilte. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 17. Runde
SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück 2.   2 : 3 ( 2 : 1 )
Aufgrund des Karnevalsumzuges wurde die Partie vom 17.Spieltag vorverlegt und bescherte somit unserer Zweiten den ersten Punktspielsieg überhaupt. Wie schon in der Vorsaison ging unser Team frühzeitig in Führung. Nachdem Andy Rudolph einen Angriff über den rechten Flügel zum 0:1 abschloss, lief alles optimal (7.). Mit dem Wind im Rücken forcierten die Hausherren das Tempo. Torhüter Erik Findeisen und die Defensive waren gefordert, doch den Angriffen der Haselbachtaler fehlte es noch an der nötigen Präzision. Besonders bedauerlich, als schließlich ein abgefälschter Schuss aus über dreißig Meter zum 1:1 einschlug (30.). Noch ärgerlicher war, dass dann den Hausherren kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar der Führungstreffer gelang. Dabei hatte Keeper Erik Findeisen Pech, der einen Schuss an den Innenpfosten lenkte, von dem das Spielgerät leider ins Netz trudelte – 2:1 (44.). Das unsere Mannschaft sich nach gewonnener Seitenwahl den Wind im Rücken für die zweite Halbzeit aufsparte, erwies sich letzten Endes als Schachzug. So hatten unsere Jungs mehr Spielanteile und wollten irgendwie zum Torerfolg kommen. Dabei hatte der SVK auch etwas Glück, als Sven Rentsch beim Flanken wegrutschte und die Kugel mit Windunterstützung zum 2:2 ins lange Eck hüpfte (57.). Die Moral unserer Jungs war intakt, denn man wollte nun noch mehr. Ein langer Ball gelang schließlich zu Alexander Schreyer, der ins Sturmzentrum flankte, wo Andy Rudolph den Schädel hinhielt und zum 2:3 einköpfte (73.). Die Gastgeber versuchten noch mal alles, doch Dank großen Einsatzes aller elf Aktiven endete die Partie für den SVK erfolgreich. (ag)
WoKu-Liga 16. Runde
17.12.2006 SV Königsbrück : SG Großnaundorf  2 : 0 ( 1 : 0 ) 
Zum Rückrundenauftakt gastierten die Großnaundorfer in Königsbrück, dessen Hinspiel-Ergebnis nur noch Schall und Rauch war, denn mittlerweile steht der SVK in der Tabelle vor dem Aufsteiger. Durch einen Arbeitssieg macht unsere Elf weiteren Boden gut und kann nun etwas beruhigt die Winterpause angehen. Trotz weihnachtlicher Vorfreuden schenkten sich beide Teams nichts und hielten über weite Strecken das Tempo hoch. So gesehen waren Torraumszenen Mangelware, da sich das Geschehen meistens zwischen den Strafräumen abspielte. Ein Schuss von Thomas Böhme, den der Schlussmann mit toller Parade hielt, war zunächst die einzige nennenswerte Möglichkeit im Spiel (12.). Danach bestimmten wieder Kampf und Einsatz die Partie, ehe die Gäste zwei gute Chancen unglücklich versiebten (26.,29.). Mit dem gesperrten Kay Freudenberg fehlte unserer Mannschaft der Dirigent im Mittelfeld, denn ein Denker und Lenker fehlte an allen Ecken und Enden. Als die Partie einzuschlafen drohte, gelang unserer Elf der Befreiungsschlag. Eine Eingabe brachte David Grimm mit brillanter Technik unter Kontrolle und jagte das Leder aus der Drehung unhaltbar in den oberen Winkel – 1:0 (33.). Ein Tor zum mit der Zunge schnalzen. Doch die Führung des SVK ließ den Aufsteiger kalt, der weiterhin gut mitmischte. Fünf Minuten vor der Halbzeit zitterte ein Schuss der Großnaundorfer knapp am Kasten vorbei. Unser Team ließ zu sehr die Zügel schleifen, was sich zunächst auch in Halbzeit zwei fortsetzte. Einen vernünftigen Spielaufbau gab es eher selten, denn oftmals waren die Anspiele zu kompliziert oder man sah die Dinge zu sorglos. Wie bei einen Gegenstoß der Gäste, als niemand unserer Kicker entscheidend eingriff und der Schuss vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld sprang (54.). Als dann Thomas Böhme aus dem rechten Halbfeld vors Tor flankte, knallte Frank Schlotterbeck die Kugel aus Nahdistanz übers Gebälk (58.). Der Gegner hielt weiterhin voll dagegen und hätte durch einen Treffer für Belebung sorgen können. Genau in dieses Vorhaben platzte das 2:0 durch Marko Kunath, der einen der wenigen gelungenen Angriffe erfolgreich abschloss (67.). Die Großnaundorfer konnten ihr Unglück noch nicht so recht fassen und spielten ungestüm auf den Anschlusstreffer. Dabei stand den Hausherren bei zwei gefährlichen Aktionen erneut das Glück zur Seite (70.,74.). In der letzten Viertelstunde langweilten sich einhundertzwanzig Zuschauer bei Glühwein und anderen Heißgetränken, denn fußballerische Schmeckerchen gab es nicht mehr zur Erwärmung. Der SV Königsbrück konnte mit diesem Dreier zwar seine Zielstellung erfüllen, doch das spielerische Moment kam wieder viel zu kurz. Bleibt zu hoffen, dass unser Team im neuen Jahr auch in den Heimspielen zu alter spielerischer Stärke zurück findet. (ag)
EWAG-Kamenz-Klasse 16. Runde
SV Königsbrück 2. : SC 1911 Großröhrsdorf 2.  1 : 3 ( 0 : 2 )
Mit einem Sieg wollte unsere zweite Mannschaft das verkorkste Spieljahr ausklingen lassen. Doch bereits in der Anfangsphase geriet die Elf auf die Verliererstrasse. Nach Querspiel am eigenen Strafraum fiel die Kugel dem Sportclub genau vor die Beine und es stand bereits nach drei Minuten 0:1. Dieser Rückstand sorgte für Verunsicherung und die Gäste bestraften einen weiteren Ballverlust im Mittelfeld mit dem 0:2 (11.). Nach Eckball prüfte Werner Eckardt den gegnerischen Torwart, der dessen Schuss per Fußabwehr entschärfte (14.). Ansonsten gab es von unseren Jungs wenig Konstruktives. Die Großröhrsdorfer waren die bessere Mannschaft, entwickelten Druck aus allen Mannschaftsteilen und waren dem dritten Treffer näher, als unsere Elf dem Anschlusstreffer. Schüsse von Sven Rentsch und Ralf Just hätten ein Tor verdient gehabt, doch der Keeper zeigte gute Reflexe (29.,36.). Als schließlich unseren Kickern nach einer Stunde das 1:2 gelang, durfte noch einmal gehofft werden. Alexander Schreyer nutzte seine Körpergröße und köpfte das Leder über den Torhüter ins Netz. Postwendend ließen die Großröhrsdorfer alle Träume platzen. Da unsere Spieler nicht nah genug am Mann standen, stellten die Gäste per Kopfballtreffer den alten Abstand wieder her – 1:3 (62.). Unsere Mannschaft mühte sich, doch der Sportclub verwaltete den Vorsprung schadlos. Zwar hatte Werner Eckardt noch eine Möglichkeit, als er allein vorm Kasten auftauchte. Ansonsten blieben Offensivaktionen selten, um der Partie noch eine Wende zu geben. Somit überwintert unsere Zweite als Tabellenvorletzter und wird es im kommenden Jahr schwer haben, die Klasse zu halten. (ag)

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06