Spielberichte

ewag Kamenz Liga West 13. Spieltag
10.12. SV Fortschritt Großharthau : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 1 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Charakter gezeigt

Der letzte Spieltag einer eher misslungenen Hinrunde der Kreisliga „West“ führte den SVK/L nach Großharthau. Das letzte Match gegeneinander gewannen die Gäste damals noch zu besseren Bezirksklassezeiten durch einen Eichler-Treffer knapp mit 1:0. Viel erinnerte in beiden Teams nicht mehr an diese Partie, sieht man einmal vom gastgebenden Mittelstürmer Mike „Harald“ Schütze ab, der mit knapp vierzig Lenzen immer noch in vorderster Front den Rasen umpflügt.Die Gäste, die bis auf den gesperrten I. Frommhold die gleiche Mannschaft vom überzeugenden Crostwitz-Spiel aufboten, waren sich der Schwere der Aufgabe eigentlich bewusst. Merkwürdig nur, dass eben genau dies auf dem Platz in den ersten Minuten der Partie überhaupt nicht zu sehen war. Entscheidend ist nun aber mal was auf dem Platz passiert… Großharthau begann das Spiel enorm selbstbewusst und versuchte mit schnellem Spiel über die Außen zum Erfolg zu kommen. Dabei probierte man es trotz tiefem und unebenem Geläuf mit spielerischen Mitteln, was größtenteils auch gut anzuschauen war. Gästekeeper Gumpert stand sofort im Brennpunkt des Geschehens und musste alsbald die ersten verheißungsvollen Situationen meistern. Immer wieder zog der Gastgeber sein Spiel über seine eigene linke Seite auf, wobei der rechte Mittelfeldspieler der Gäste ein ums andere Mal überrumpelt wurde. So auch in der Situation zum verdienten Führungstreffer, als schnell in die Spitze gespielt wurde und es zu einem Missverständnis zwischen R. Görlitz und Th. Gärtner kam (26.). Bis zur Pause war man im Gästeteam immer noch auf der Suche zur Einstellung auf Platz, Ball und Gegner. In einer energischen Halbzeitansprache forderte Trainer Löwe, den vielen guten Worten und Absichtserklärungen auch endlich Taten folgen zu lassen. Und siehe da, mit Beginn des zweiten Abschnittes zeigte die Mannschaft tatsächlich die notwendige Reaktion. Endlich stellte sich das Team mit Herz und Leidenschaft dem Gegner entgegen, wurde taktische Disziplin eingehalten und Druck in der Offensive aufgebaut. Immer mehr übernahm unsere Mannschaft das Spielgeschehen und kam zu guten Möglichkeiten. Angetrieben durch die laufstarken R. Frommhold und S. Klieme sowie dem wiederholt stark spielendem R. Ziesche versuchten wir es jetzt dem Gegner gleich zu tun, indem das schnelle Spiel über die inzwischen umgestellte Dreier-Angriffsreihe T. Böhme, N. Gärtner und P. Nimschowski gesucht wurde. Leider wurden in dieser Phase viele gute Situationen zu kompliziert und hektisch zu Ende geführt (D. Gloger, P. Nimschowski), so dass der Ausgleich immer noch auf sich warten ließ. Mit der Einwechslung von T. Kunath wurde der letzte Offensivjoker gezogen, der dann auch bald stach. Nach herrlichem Frommhold-Paß kam T. Kunath in Ballbesitz, umspielte den Keeper und wurde von diesem regelwidrig gestoppt. Sofort zeigte der überzeugende Schiri auf den Punkt, und D. Hoyer ließ sich diese Chance diesmal nun nicht entgehen (81.). Die Gästespieler witterten nun Morgenluft und suchten weiter das Offensivspiel. Der sehr agile und überhaupt nicht in den Griff zu bekommende T. Kunath sowie T. Böhme hatten dann auch wirklich noch die Chance zur Führung, scheiterten jedoch leider am „Hardschen“ Keeper. Dieser machte es dann in der letzten Minute noch einmal spannend, als er den heran stürmenden      N. Gärtner ausspielte jedoch nicht mit dem nächsten Gästestürmer rechnete. Der folgende Pressschlag kullerte zum Leidwesen des SVK/L aber am leeren Tor vorbei. Mit der sehr mageren Punkteausbeute der Hinrunde bleibt der SVK/L zwar weiterhin im Abstiegskampf. Die letzten drei Auftritte in Wachau und Großharthau sowie zu Hause gegen Crostwitz sollten jedoch dem sehr jungen Team Mut für eine bessere Rückrunde machen. Alle beteiligten konnten sehen, wie man mit Teamgeist, Leidenschaft auf dem Platz sowie dem Einhalten der taktischen Marschroute bestehen kann. Der Rückrundenauftakt gegen Herbstmeister Chemie Schwepnitz sowie in Haselbachtal stellt im März dann auch gleich eine besondere Herausforderung dar, auf die sich das Team ganz gewiss sehr intensiv und konzentriert vorbereitet wird. Freuen wir uns darauf!! Unseren Spielern, Trainern und Betreuern, allen, die sich im Verein um den Fußball  bemühen, und ihren Familien und Partnern sowie natürlich all unseren treuen Fans wünschen wir eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Start in 2012. Und vielleicht gelingt es ja Knecht Ruprecht für personelle Verstärkungen zu sorgen, die sich mit Herz und Können in unsere Bemühungen zum Ausbau des sich andeutenden Trends einbringen…

In Großharthau trugen das gelbe Leibchen:

O.Gumpert, - D. Hoyer, S. Klieme, (ab 69.  T. Kunath),Th. Gärtner, M. Fritsche – R. Frommhold, R. Ziesche, P. Nimschowski, R. Görlitz, (ab 31.  D. Gloger), T. Böhme sen. – N. Gärtner

Torfolge: 1: 0 Grisard (26.); 1: 1 D. Hoyer( 72., Foulelfmeter) 

HWP (12.12.2011; 22 Uhr)

Schiedsrichter: M. Krahl (Schmerlitz)

heitech.net Klasse West 13.Spieltag
SG Großnaundorf 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 1 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle
Man staune...........
Zum Abschluß der Hinrunde gabs das Derby in Großnaundorf und mit mulmigem Gefühl fuhr man hin ,denn im Gepäck waren gerade mal elf Akteure von denen einige mit Blessuren aufliefen und nur Coach S.May noch auf der Bank Platz nahm.Zudem wurden Umstellungen in der Abwehr vorgenommen die sich später aber eindeutig poitiv auszahlten. Was seit Wochen gepredigt und gehofft wurde trat diesmal ein.Es stand eine Truppe auf dem Feld die sich den A....aufriss und neben Kampf und Moral endlich spielerische Elemente darbot,das einzige was nicht stimmte war die miserable Chancenauswertung und demzufolge das Endergebnis. Auf der Galopprennbahn im Tale war der Boden so gefroren das sich mancher fragte ob das Spiel überhaupt angepfiffen wird.Wurde es und die Gäste hatten den eindeutig besseren Stand. In der 5.Minute wurde Schreiber mustergültig in Szene gesetzt aber er verdaddelte die Kugel neben das Tor.Nach 8.min spielte Görlitz perfekt auf Zahour aber auch er nutzte dies nicht und schoß über den Kasten.Kön/Lau.machte das Spiel und der Gastgeber wurde mehrmals in Verlegenheit gebracht. 15.min Freisstoß Hommel aus 18m und der Keeper konnte gerade so abklatschen. 20.min erneuter Traumpass von Görlitz auf Zahour der im 16er die Kugel nur auf die Latte setzte. 31.Minute erneuter Freisstoß durch Hommel der knapp am Kasten vorbei strich. Und wieder das Duo Görlitz Zahour im Doppelpass und wieder nur neben die Kiste nach 35.Minuten. Auch ein Treffer von Zahour wg. Abseits wurde nicht gegeben. Vorlage diesmal durch Reppe(38.min) Eine Riesenmöglichkeit nach der anderen und wer die Dinger nicht macht muß sich nicht wundern wenn er plötzlich im Rückstand liegt. Die Gastgeber die durch einzelne Schußversuche ohne Erfolg auf sich aufmerksam machten spielten kurz vorm Pausentee eine starke Kombination über die rechte Seite.Nachdem Findeisen das 1.Knallbonbon noch abwehren konnte war er beim Nachschuß dann aber machtlos.Hier fehlte das einzige Mal die Zuordnung und es hieß 1:0 für den Gastgeber. Aber wie schon erwähnt,die Köpfe blieben oben und man spielte munter weiter. 55.Minute Freistoß Hommel und wieder knapp daneben. 2 Minuten später wieder Hommel mit der Eingabe in den Strafraum wo Reppe per Kopf den Ball über die Kiste hievte.Der Gastgeber wurde zwar auch aktiver zwang aber Findeisen nur 2mal zur Reaktion.(62.,68.).Nun ließen langsam die Kräfte nach und die Gastgeber wechselten munter durch. Motivation und Ansporn waren die Wechsler auf Gästeseite und man wurde in der 75.Minute endlich belohnt. Langer Ball auf Reppe der sich durchsetzt und auf Zahour passt der vorm Keeper den Ball ins leere Tor schiebt. Und auch Görlitz hätte fast getroffen.Sein Drang durch 2 Gegenspieler mit Schußabschluß lenkte der Keeper gerade so um den Pfosten.(80.min) Findeisen entschärfte in der 85.Minute die letzte Gastgebermöglichkeit in höchster Not. Den Siegtreffer hatte allerdings Reppe auf der Flosse der frei vorm Tormann scheiterte und Görlitz im Nachsetzen auch kein Glück mehr hatte.(88.min).
 
Fazit: Wunder gibts immer wieder und mit dem besten Saisonspiel hat man allerdings 2 Punkte dann eher liegen lassen.Die Truppe hat aber auch gezeigt das man sich noch lange nicht mit dem Abstieg einlassen will.(SM)
Aufstellung Königsbrück /Laußnitz: E.Findeisen , T.Hommel ,J.Höger , S.Rentsch , T.Strutz - M.Fraß , P.Krönert R.Görlitz , D.Schreiber , S.Zahour , M.Reppe
ewag Kamenz Liga West 12. Spieltag
04.12. SV Königsbrück/Laußnitz : SG Crostwitz 1981 2 : 0 ( 0 : 0 )
Voller Erfolg nach couragierter Leistung

15.31 Uhr am zweiten Advent: In der 95. Minute entlädt sich bei Spielern, Trainern und treuen Zuschauern mit lautstarkem Beifall und hörbarer Freude die Erleichterung über den mit Zwei zu Null deutlichen Sieg gegen das Crostwitzer Team, das als Spitzenmannschaft (jedenfalls per Tabellenplatz) angereist war.    Der Beobachter sieht sich in der Einschätzung des Wachauer Spiels vom vergangenen Spieltag bestätigt: Eine kämpferisch stark geführte Begegnung unserer Elf, diesmal jedoch mit dem gerechten Lohn für das Engagement aller eingesetzten Spieler. Allen Akteuren merkte man es von Anfang an, dass sie endlich die punktearme Durststrecke beenden und gegen Schluss des Jahres wieder in die Erfolgspur zurückkehren wollten. Dies ist mit einer alles in allem gelungenen Vorstellung überzeugend gelungen. Aufbauend auf einer soliden Verteidigungsleistung um die umsichtig operierenden Tilo Gärtner, Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sven Klieme und mit einem sicher und souverän agierenden Oliver Gumpert im Tor gelang es heuer auch wieder – endlich – einige Akzente nach vorn zu setzen.  Ivo und Ronny Frommhold sowie Richard Ziesche  konnten hier gut wirksam werden. Im Sturm zeigten Thomas Böhme, Tom Kunath und Philipp Nimschowski einen starken Drang nach vorn, der sich in der zweiten Hälfte auch auszahlen sollte. In die geschlossenene Mannschaftsleistung reihten sich die Einwechsler Norbert Gärtner und Robin Görlitz ohne Bruch vollständig ein. Es bestätigt sich so erneut, dass die Mannschaft offenbar die richtigen Schlüsse aus den vergangenen Partien gezogen hat. Dies betrifft am heutigen Tage vor allem die zweite Hälfte – wenn man auf dem Spielfeld nach ca. 35 Minuten Spielzeit aus Spielermund noch den Satz vernehmen konnte: „Alles Zufall, was wir hier machen“, wandelte sich dies grundlegend in Hälfte Zwei. Bei den wenigen Torchancen der Crostwitzer während der ersten 30 Minuten konnte sich unser Torhüter mehrfach auszeichnen; auch war uns das Glück hold beim Gewühl im Strafraum 29. Minute. Die am Ende der ersten Hälfte gesetzten Achtungszeichen – zwei Mal standen wir durch Böhme und Nimschowski kurz vor dem Führungstreffer – wirkten dann aber als Fanal für das Kommende. Durch die Trainer gut eingestellt – die, wie sich zeigte, Recht behalten sollten, dass der Gast nunmehr mit aller Wucht versuchen würde, zu Torerfolgen zu kommen – konnte unser Team klug auf diese Angriffsbemühungen durch schnelles Konterspiel reagieren. Fast folgerichtig fiel so auch das 1 : 0 (60.) durch Thomas Böhme, der einen von Ivo Frommhoöd klug geschlagenen langen Ball nach Fast-Pressschlag mit den gegnerischen Torwart doch noch im Crostwitzer Gehäuse unterbringen konnte. Nun keimte Hoffnung auf die dringend benötigten drei Punkte. In der 73. Minute schien es so weit: Leider landete aber der geschickte Heber von Norbert Gärtner um wenige Zentimeter über dem Tor. Danach sollten sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen. In der 78. Minute fiel der Schiedsrichter auf die bühnenreif inszenierte Falleinlage der Crostwitzer im Strafraum herein und entschied auf Foulelfmeter (man sollte eher „Fallelfmeter“ sagen). Auch in anderer Hinsicht war die Leistung des Mannes in Schwarz keinesfalls Kritik frei: 9 Gelbe Karten würden von einem sehr unfairen Match künden, was aber der Beobachter keinesfalls bestätigen kann. Die unproportionale Verteilung zu Lasten der Königsbrücker und das Zögern dort, wo kurz vor Ultimo Dunkelrot für Crostwitz angebracht schien, zeugen von diesem Eindruck. Glücklicherweise neigte sich nach dem Elfmeter-Geschenk diesmal die Waage nicht zu unseren Ungunsten! Mit Klasseparade hielt Oliver Gumpert das zwischenzeitliche 1 : 0 fest.  Sechs Minuten später dann das endgültig Spiel entscheidendee Tor: Wieder nach feiner Leistung von Ivo Frommhold, konnte Philipp Nimschowski nach scharfer Eingabe von rechts Außen das Leder platziert im gegnerischen Kasten unterbringen. In der 90. und 93. Minuten hatte unser Team weitere Möglichkeiten auf einen Torerfolg.

Fazit dieses Tages: Mit einer Leistung wie am heutigen Tag, von Spieltag zu Spieltag erneut abgerufen, können wir sehr gut in der Liga mithalten. Dies steht uns im 100. Jahr der Vereinsgründung auch mehr als gut zu Gesicht. Über den Kampf zum Spiel zum Sieg – das kann das Motto sein, schrieben wir vor acht Tagen. Unsere ausgesprochene Hoffnung, dass es gegen Crostwitz eine Fortsetzung der viel versprechenden Ansätze von Wachau geben wird, hat sich voll erfüllt.   (HWP; 04.12.2011)

Aufgebot des SVK/L

1 - Oliver Gumpert   15 - Denis Hoyer, 2 - Tilo Gärtner, 5 - Sven Klieme, 4 – Marco Fritsche  8 - Ivo Frommhold, 10 - Rochard Ziesche, 13 - Ronny Frommhold  6 - Philipp Nimschowski (ab 86.: 3 - Robin Görlitz), 9 - Thomas Böhme sen., 19 - Tom Kunath (ab 60.: 11 - Norbert Gärtner)

SR: Hübner (Burkau)

Torfolge 1 : 0 Thomas Böhme (60.), 1 : 0 Philipp Nimschowski  (78.)

heitech.net Klasse West 12.Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : TSV Pulsnitz 1920 2. 1 : 5 ( 1 : 1 )
Nach der "Galavorstellung" in Wachau mußte man sich auch im zweiten 6 Punktespiel gegen den Abstieg geschlagen geben. Dabei begann die Truppe recht gut und hatte mit dem 1:0 in der 10.Minute durch Thomas Gärtner auch endlich mal eine Führung erzielt. Er stand goldrichtig und staubte ab nachdem Reppe zuvor allein am Pulsnitzer Schlußmann scheiterte. Die Abwehr stand sicher und nach vorn wurden einige weitere Möglichkeiten erspielt. In der 13 Minute mußte der Gästekeeper einen Freisstoß von Hommel prallen lassen aber Reppe setzte den Nachschuß neben den Kasten.In der 25.Minute ging auch Görlitz´s Knaller nach Hommels Vorarbeit daneben. Pulsnitz bis dato ohne Möglichkeit begann Mitte der 1.Halbzeit etwas mehr für die Offensive ohne Ergebnis zunächst. Plötzlich kehrte Unsicherheit in die Hintermannschaft. Unerklärlich Schreibers Steilvorlage für den Gästestürmer der die Riesenchance nicht im Tor unterbringen konnte(40.min). Auch Leutholdts Umklammerung des Gästespielers war ein Indiz dafür das das Zweikampfverhalten nun nachteilig wirkte.Der Stürmer fiel im Strafraum und es gab richtiger Weise Strafstoß. Der wurde verwandelt auch wenn Findeisen noch am Ball war. Eine Erneute Schlafeinlage in der Deckung mußte Findeisen mit dem Pausenpfiff verhindern. Nun muss man sich fragen woran es liegt das nach einer gemäßigten Halbzeitansprache die Spieler offensichtlich die Vorgaben der Trainer nicht verstehen (wollen), denn mit Anpfiff der 2.Halbzeit stand eine völlig andere Mannschaft(mental) auf dem Platz. Die recht gute 1.Halbzeit riß man(n) sich innerhalb weniger Minuten in den Abgrund und damit ans Tabellenende!!!!!!!!!! Unerklärliche Fehler in der Abwehr wo kaum noch geredet und Kommandos gegeben wurden führten neben mangelndem Zweikampfverhalten zum 1:2(48.min).2 mal schlechtes Stellungsspiel von Vorstopper und Libero wurden mit den Toren 3 und 4 bestraft(50.,52.min). Das Pulsnitz im Verwerten weiterer Möglichkeiten gnädig blieb konnte die Stimmung und den Spielfluß der Heimelf kaum heben. In der 66.Min nach langer Zeit ein Vorstoß Richtung 16m der unsanft gestoppt wurde. Den Freistoß jagte Rentsch nach Hommelablage Richtung Torumrahmung und der Tormann mußte in höchster Not klären. Schade ein schöner Kracher.....Man mühte sich dannach aber große Chancen blieben in der Folgezeit Mangelware. In der 75.Minute versuchte Findeisen im Rauslaufen per Fuß zu klären und trifft den Gästespieler.Von dem prallt der Ball ins lange Eck und erzeugte lange Gesichter den es stand nun 1:5. Die Luft war nun raus und das Spiel plätscherte bis zum Abfiff dahin. (SM)
 
Fazit: 3 Niederlagen in Folge,0 Punkte,3:18 Tore,Tabellenplatz 13
Das Unternehmen Abstiegsverhinderung wir nun ganz schwierig
Handlungsbedarf besteht.....

 

Aufstellung Königsbrück/Laußnitz: E.Findeisen , N.Hennig , J.Höger , D.Schreiber , S.Rentsch - T.Hommel , R.Görlitz C.Leutholdt(ab 70.S.Zahour), M.Müller(ab 55.T.Strutz) - M.Reppe,T.Gärtner(ab 55.J.Handrick)
ewag Kamenz Liga West 11. Spieltag
26.11. TSV Wachau : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 0 ( 0 : 0 )

Engagiertes Spiel unglücklich verloren!

Eine Situation wie einige während des Spiels: Foulspiel in der 83. Minute an Kunath. Auf Nachfrage des Teams zu dieser Situation erklärte der Schirie hörbar für Akteure und Zuschauer: „Wenn wir es sehen, dann pfeifen wir es auch“. Dieser Spruch sollte uns wenige Minuten später zum Schluss des Spiels noch ein Mal leider sehr vertraut vorkommen. Nämlich beim völlig unverdienten Siegtreffer der Einheimischen. Auch hier war wieder Nichts gesehen worden. Nach klarer Ballannahme in Abseitsposition gelang es den Wachauern, ein Abspiel in den Strafraum zu erzeugen, das der völlig ungedeckte Vogel mit relativ straffem Schuss verwandeln konnte. So wurde eine kämpferisch stark geführte Begegnung im allerletzten Augenblick verloren. Der Lohn für das Engagement und insbesondere die  verbesserte Abwehrleistung blieb so versagt.

Erfreut konnte der Beobachter feststellen, dass es allen Spielern ganz gut gelang, den aufgestauten Frust in ein hohes Laufpensum und starken kämpferischen Einsatz umzumünzen. Alle Akteure ließen erkennen, dass sie in dieser Hinsicht offenbar die richtigen Schlüsse aus den vergangenen Partien gezogen haben. Wenn es gelingen könnte, aufbauend auf der Wachauer Verteidigungsleistung auch noch Akzente im Vorwärtsgang zu setzen, werden auch zählbare Erfolge nicht ausbleiben. Beharrlich diesen Weg weiter gehend, finden wir uns mit mindestens 5, 6 Mannschaften unserer Liga auf Augenhöhe. Es kann in der gegenwärtigen Tabellensituation nur eines geben: Keine Verunsicherung zulassen und das Mögliche am Leistungslimit abrufen.Fazit dieser Begegnung: Unser Team trat so selbstbewusst auf, wie es alle mit dem Königsbrück-Laußnitzer Fußball Verbundenen erhofften. Dafür gilt der Mannschaft unsere Anerkennung! Es war zu sehen, dass die Unseren durchaus in der Lage sind, sich  angesichts der aktuelle Lage aggressiv in Szene  zu setzen. Über den Kampf zum Spiel zum Sieg – das kann das Motto sein. Der Auftritt in Wachau hat hierfür einen verheißungsvollen Akzent gesetzt. Es ist zu hoffen, dass es am kommenden Sonntag gegen Crostwitz eine Fortsetzung der viel versprechenden Ansätze geben wird. Das Wort am Schluss zum Schiedsrichter: siehe oben. (HWP; 28.11.2011)

Aufgebot des SVK/L: Gumpert, Tilo Gärtner, Görlitz, Klieme, Gloger (30. T. Kunath), Böhme sen., Ziesche, Norbert Gärtner, R. Frommhold, Hoyer, Nimschowski    

SR: Langwald (Ottendorf-Okrilla)

Torfolge 1 : 0 Vogel (90.)

heitech.net Klasse West 11.Spieltag
TSV Wachau 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 12 : 1
 
ewag Kamenz Liga West 10. Spieltag
20.11. SV Königsbrück/Laußnitz : DJK Sokol Ralbitz/Horka 2. 1 : 2 ( 0 : 1 )

Land (fast) unter

Und wieder ging die Hoffnung auf dringend benötigte Punkte dahin. Nunmehr ist der „Vorsprung“ auf die Abstiegsränge auf null Punkte geschrumpft, und wir finden uns in Regionen wieder, die keiner so recht für möglich gehalten hat. Das gesamte Spiel ließ erschreckende Ähnlichkeiten zum Pokal-Aus gegen Wiednitz erkennen. Dies wertet der Beobachter als Indiz, dass bislang nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen worden sind. Da das Match in den ersten 45 Minuten auf beidseitig sehr bescheidenem spielerischen Niveau dahin plätscherte, hoffte man wenigstens für die zweite Hälfte auf geringfügige Besserung. Abgesehen von den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte, in dem unsere Mannschaft zumindest andeutungsweise kämpferisches Aufbegehren zeigte, wurde man erneut enttäuscht. Der mangelhafte Gesamteindruck bezieht sich auf alle Mannschaftsteile. Angefangen von der Abwehr, der nur geraten werden kann, den Gegner konsequent vor dem Strafraum zu bekämpfen statt sich in spielerischen Kabinettstückchen zu versuchen. Zumindest Gästetor Nummer Zwei ging klar auf die Inkonsequenz der Verteidigung und zögerliches Herauslaufen des Torhüters. Zur brüchigen Abwehr kommt ein Mittelfeldspiel, von dem man sich kaum zu sprechen traut. In Einzelaktionen verzettelt, ohne zündende Ideen ist es mehr oder weniger dem Zufall überlassen, ob und wie der Ball vielleicht einmal in Strafraumnähe oder gar in denselbigen des Gegners gerät. Dann sind aber Torchancen natürlich auch so selten wie Goldfunde in der Pulsnitz! Die Stürmer mühten sich zwar redlich, konnten aber auf Grund mangelhafter Ballversorgung aus dem Hinterland auch nur sehr selten glänzen. Eine der wenigen Ausnahmen – bitte mehr davon! – war das schöne Zusammenspiel zwischen Philipp Nimschowski und Norbert Gärtner, das auch zum wunderbaren, leider nur zwischenzeitlichen Remis führte (76. Minute). Der erneute zu 100% selbst fabrizierte Rückstand zum 1 : 2 (siehe oben) wirkte zwar nochmals wie ein kleiner Weckruf, führte aber nur zu blindem Anrennen und kaum nennenswerten Chancen. Wie zur Krönung des Nachmittags vergaben wir auch noch die mögliche Chance auf die Punkteteilung durch einen schwach geschossenen Elfmeter von Denis Hoyer (88.). Wäre es das 2 : 2 geworden, so wäre zwar ein Punkt geblieben, aber keinerlei Abstrich an der Bewertung des Spiels. Das auf dem Platz schon mehrfach vernommene Zuschauerwort, wonach die Partie eigentlich „Not“ gegen „Elend“  heißen müsste, kann nicht zwingend widerlegt werden. Wir haben an diesem Sonntag gegen eine Mannschaft verloren, die genau so schlecht auftrat wie das Platz bauende Team. Beim Gegner war vielleicht nur ein etwas größerer Wille zum Sieg mit entsprechendem Einsatz zu beobachten. Übrigens Einsatz: Kampf um den Ball, robusten Einsatz von unfairer Spielweise zu unterscheiden gehört mit zum Schwierigsten für den Schiedsrichter. Diese Unterscheidung gelang an diesem Tag nur bedingt, und nähme man die gelben Karten und den Platzverweis für die Ralbitzer als Maßstab, würde ganz sicher ein nicht zutreffendes Bild vom abgelaufenen Spiel gezeichnet. (HWP; 20.11.2011)

Aufstellung SV Königsbrück/Laußnitz: 

O. Gumpert, T. Gärtner, D. Hoyer, Kunath, I. Frommhold, R. Ziesche,  R. Frommhold,  T. Böhme sen., N. Gärtner, Nimschowski, Reßel

0 : 1 (28.); 1 : 1 (Norbert Gärtner, 76.); 1 : 2 ( 86.)

heitech.net Klasse West 10.Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Thonberger SC 1931  1 : 3 ( 0 : 1 )
Nach dem ersten Sieg am vorigen Spieltag hoffte man nun auch zu Hause den ersten Dreier einzufahren. Das dies nicht gelang lag an der fehlenden Durchschlagskraft nach vorne sowie am gut und clever spielenden Gegner aus Thonberg. Die Gäste begannen zielstrebig und hatten die ersteSchußchance nach 3 Minuten die aber am Tor vorbei ging. Auf Gastgeberseite setzte Strutz den ersten Versuch ebenfalls neben den Kasten. Die feinere Klinge spielten die Gäste ohne aber zunächst zu großen Chancen zu kommen. Versuche der Kön /Lau Reserve Ordnung in Spiel zu bringen und sich selbst Chancen heraus zu arbeiten gestalteten sich schwierig.Beide Abwehrreihen standen zunächst solide. Nach 26 min. Freistoß für Thonberg der zwar daneben ging aber man sah den Gast jetzt des öfteren vorm heimischen Gehäuse auftauchen. Nachdem Schreiber im Mittelfeld einen einfachen Ball verliert ,spielten die Gäste Doppelpass in Perfektion,nur der Abschluß endete über Findeisen und dem Torgestänge.(31.min) Die Überlegenheit der Gäste zahlte sich in der 38.min aus ,nachdem ein sehr schöner Konter zum 0:1 genutzt wurde. Ausgangspunkt war wieder einmal ein einfach verlorener Ball in der Vorwärtsbewegung. Schlußpunkt im ersten Durchgang war ein Freißstoßkracher aus ca.18m den Findeisen glänzend um den Pfosten lenkte und damit den Gastgeber im Spiel hielt.Es war noch nichts verloren!! Die Kön/Lau Reserve kam mit Schwung aus der Kabine.Hommels Flanke verpasste Reppe nur um Haaresbreite(48.min) Nach 56 min.Freistoß durch Görlitz der knapp übers Gehäuse zischte.Man war bemüht und auch nah dran am ersten Treffer doch in diese Periode nutzten die Gäste ein Loch im Mittelfeld spielten eine schöne Kombination und vollendeten mit einem Lupfer über Findeisen zum 0:2.(57.min). In der 62.Minute wird Görlitz nach energischem Solo im Strafraum gefällt und verwandelt selbst den fälligen Elfer zum 1:2. Nun drückten die Gastgeber und waren dem 2.Treffer recht nah. in der 71.Minute hielt der Gästekeeper eine tolle Kombination über Strutz und Görlitz mit abschließenden Torschuß ganz stark. Thonberg nutzte in der 78.Minute dann erneut einen einfachen Ballverlust im Mittelfeld und spielte clever über die li.Außenseite mit nachfolgender Flanke.Der Mitspieler nimmt diese volley und zwingt Findeisen zur Parade aber beim Nachschuß war er dann machtlos und es stand 1:3. Die Köpfe hingen nun und man ergab sich seinem Schicksal. Die Gäste hatten Ihrerseits mit einem Lattenkracher noch eine Möglichkeit(88.min.) aber dannach war Schluß und wiedereinmal mußte man den heimischen Rasen ohne Punktgewinn verlassen.Im Endeffekt aber verdient.(SM)

Aufstellung Königsbrück/Laußnitz: E.Findeisen - S.Rentsch,J.Höger(ab 60.M.Bergmann), R.Krause,P.Krönert - D.Gloger,D.Schreiber, T.Hommel,R.Görlitz(ab.75 C.Leuthold), - T.Strutz,M.Reppe
heitech.net Klasse West 9.Spieltag
05.11. FV Ottendorf-Okrila 05 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  0 : 2 ( 0 : 1 )
Am 9.Spieltag der Saison war es endlich soweit.Der erste Sieg wurde und das sogar auswärts eingefahren. Beim Tabellenschlußlicht Ottendorf- Ockrilla sah es aber lange nicht nach diesem Ergebnis aus, denn die Gastgeber vermiesten sich dank vergebener Riesenchancen und unseres bestens aufgelegten Keeper Findeisen die Wochenendlaune selbst. Die Gastgeber hatten nach 7 Minuten per Freistoß die erste Möglichkeit die aber über den Kasten ging. Erster Höhepunkt auf Gästeseite hatte Görlitz nach 13 Minuten der nach Doppelpass von Ziesche und Nimschowski an den Ball kam und den Keeper zur Arbeit nötigte. Ottendorf hatte anfangs insgesamt mehr vom Spiel.Nach Ballverlust im Mittelfeld setzte man sich per Doppelpass gut durch und zwang Findeisen zur ersten Parade(19 min.).Viele Ballverluste im Mittelfeld zeigten warum beide Mannschaften das Tabellenende der Liga zieren. Erst nach 28 Minuten wieder ein gelungener Angriff.Frommhold setzt sich im Mittelfeld durch und bedient Görlitz butterweich auf rechts außen. Dessen Geschoß kann der Keeper nur abklatschen und Ziesche steht goldrichtig und staubt zum 1:0 für Kön/Lau. Reserve ab. Danach kehrte nicht die erhoffte Ruhe ins Spiel ein. Im Gegenteil. Findeisen rettete per Fußreflex nachdem die gesamte Abwehr schlief.(35.min) In der 37.Minute bediente erneut Frommhold den durchstartenden Ziesche der auf Bergmann ablegte,aber dessen Schüßchen keine Oma vom Sofa hervor lockte.Aber immerhin ein ganz ordentlicher Spielzug. Die Zuordnung in der Abwehr ließ gegen Ende der 1.HZ immer mehr nach,In der 42.Minute ergab sich für den Gastgeber die nächste Einschußmöglichkeit, die man aber neben das Tor setzte und fast mit dem Pausenpfiff verhinderte erneut Findeisen den Ausgleichstreffer. Durchatmen....... Das Sprachrohr von der Bank aus übernahm diesmal H.P.Thurm für den erkrankten S.May und er tat gut dran die Spieler zu motivieren aber auch die Fehlerquoten und ihre Ursachen anzusprechen. Dies schien kurz nach der Pause nicht zu fruchten den Ottendorf hatte erneut eine Riesenchance nach perfektem Doppelpassspiel die Findeisen ganz stark zunichte machte.(52.min) In der 56.Minute Freistoß durch Ziesche auf den Kopf von Frommhold aber leider knapp übers Tor. Erneute Schwierigkeiten in der Abwehr ermöglichten die nächste Parade des Gästekeepers der die Ottendorfer Stürmer zur Verzweiflung brachte.(58.min.) Ab der 60 Minute spielte dann aber der Gast aus Kön/Lau.besseren Fußball und kam zu einigen Chancen. Ziesche setzt sich gut durch und zog aus 20m mal ab,leider übers Gebälk(73.min) Eine Kombination zwischen Nimmschowski und Görlitz konnte der Ottendorfer Schlußmann noch halten.(75.min). Ottendorf drückte und mußte den entscheidenden Konter mit Torabschluß in der 84.Minute dann hinnehmen. Nach Pass auf Nimschowski der sich entscheidend gegen seinen Abwehrspieler auf Rechts durchsetzte passte dieser auf den mitgelaufenen Görlitz der überlegt über den abwartenden Schlußmann einnetzte.Ein ganz starker Spielzug wovon man eigentlich mehr sehen möchte. Ottendorf war danach mental geschlagen und hatte in der Schlußminute Glück das Ziesche frei vorm Keeper nur den Pfosten anvisierte als das große breite Tor zu nutzen. Die Vorarbeit kam erneut von Nimschowski der in der 2. Hälfte mehr für das Angriffsspiel der Gäste tat und neben Findeisen an diesem Tag entscheidend herausragte.
Fazit: 3 wichtige Punkte gegen einen unmittelbaren Abstiegskonkurrenten.Eine spielerische deutliche Verbesserung zum letzten Spiel allemal auch wenn wieder die Abspielfehler zu viel waren und die Zuordnung oft nicht stimmte.

Aufstellung SV Königsbrück /Laußnitz: E. Findeisen, N.Hennig, D.Schreiber, J.Höger, S.Rentsch - R.Frommhold, M.Bergmann(ab 75.min P.Lehmann) S.Zahour(ab 60.min M.Müller), P.Nimschowski - R.Ziesche, R.Görlitz,
Kreispokal 1. Runde
29.10  SG Wiednitz/Heide : SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 3 ( 4 : 3 )
Unfassbar – leider aber wahr

Dass die Partie wegen des nicht angereisten Schiedsrichters erst mit 30 Minuten Verspätung angepfiffen werden konnte, erweist sich im Rückblick als einer der herausragenden Höhepunkte beim Gastspiel unserer Mannschaft. Bei wunderbar sonnigem Herbstwetter hatte man sich allerdings vor allem einiges vom Spiel unserer Männer erwartet. Konnte der Beobachter nach den ersten 15 Minuten der Partie noch davon ausgehen, dass die nötigen Lehren aus dem katastrophalen Punktspiel vom vergangenen Wochenende gezogen worden sind, musste er sich später korrigieren und das genaue Gegenteil feststellen: Unser Team gab eine indiskutable Vorstellung ab, in der nicht einmal eine durchschnittliche Leistung abgerufen worden ist. Dieser hätte es jedoch mindestens bedurft, um die zwar engagiert, keinesfalls aber spielerisch überzeugenden Gastgeber zu bezwingen. Alle hatten mit einer wirkungsvollen Reaktion der Mannschaft auf das Liegauspiel gerechnet und sich wieder einmal gründlich verrechnet. Eine Enttäuschung mehr! Dabei hatte alles einigermaßen verheißungsvoll begonnen – in der Anfangsphase schien es, als wollte der SVK/L den Gegner überrennen und sofort das Spiel entscheiden.  Das 1 : 0 bereits nach 12 Spielminuten nährte diesen Gedanken, wurde es doch nach mehreren voran gegangenen Versuchen mit spielerischen Mitteln heraus gearbeitet. Doch diese Hoffnung erwies sich sehr schnell als trügerisch. Zwar wogte das Spiel auf spärlichem spielerischen Niveau die gesamte erste Halbzeit auf und ab, aber unser Team verstand es zunehmend immer weniger, dem Gastgeber in punkto Einsatz und Laufbereitschaft ebenbürtig zu sein. Allen Gegentoren gingen schwere Fehler im Mittelfeld und in der Hintermannschaft voraus, die der Gastgeber clever zu nutzen verstand. Mit dem 4 : 3 zur Pause, das allerdings wesentlich vom Torhüter mit verschuldet wurde, war das Spiel keineswegs schon entschieden. Die wenigen einheimischen Zuschauer und der Königsbrücker Anhang rechneten im zweiten Abschnitt mit einer Spielfortsetzung, die das Attribut „Pokalspiel“ verdient.  Das pure Gegenteil war jedoch zu besichtigen: Die Platzherren konnten es sich über die volle Distanz leisten, auf eventuelle Konterchancen zu warten. Die kläglichen Angriffsversuche des SVK/L verebbten spätestens in Höhe des gegnerischen Strafraums, wirklich torgefährliche Situationen waren nicht zu notieren. So plätscherte das Geschehen bis in die 90. Minute, wobei der Gastgeber kurz vorm Ende auch noch ein oder zwei Tore hätte erzielen können. Davon war unser Team Lichtjahre entfernt. Einziger „Höhepunkt“ dann noch die gelb-rote Karte für Hoyer in der Schlussminute, womit dieser unterirdische Auftritt unseres Teams endlich zu Ende ging. Die nötigen Konsequenzen wurden von uns bereits im letzten Bericht angesprochen – sie müssten wortwörtlich wiederholt werden. Jedenfalls war auf dem Platz nichts davon zu spüren, dass Lehren aus dem Punktspielauftritt gezogen worden sind. Dem neutralen Beobachter wäre es an diesem Tage nicht in den Sinn gekommen zu vermuten, dass die Wiednitzer eine Klasse tiefer spielen als unser Team – eher umgekehrt. Der ersatzweise fungierende Schiedsrichter hatte mit seiner Auslegung von spielerischer Härte und unfairen Attacken sichtliche Probleme, so dass Mitte der zweiten Hälfte eine recht bissige Atmosphäre regierte. Das Ausscheiden aus dem Pokal allerdings haben wir uns zu 100% selbst zuzuschreiben. (HWP, 29.10.2011, 19.30 Uhr)

Aufgebot des SVK/L: 1 – Gumpert, 3 – Görlitz, 5 – Klieme, 6 – Reßel, 7 – Gloger, 8 – I. Frommhold, 9 – Böhme sen. (45.: 2 – Tilo Gärtner), 10 – Nimschowski; 11 – Norbert Gärtner, 13 – R. Frommhold, 15 – Hoyer 

Torfolge: 0 : 1 Görlitz (12.);  1 : 1 (18.); 1 : 2 Nimschowski (22.); 2 : 2 (27.); 3 : 2 (39.); 3 : 3 Nimschowski (39.);  4 : 3 (45.) 

ewag Kamenz Liga West 8. Spieltag
23.10 SV Königsbrück/Laußnitz : SV Liegau-Augustusbad 2 : 6 ( 0 : 5 )
Aktuelle Tabelle

Anspruchlose und trostlose Vorstellung – Enttäuschung auf der ganzen Linie

Mit dem Abpfiff der ersten 45 Minuten verließen umgehend die ersten Anhänger des Gastgebers das Laußnitzer Heidestadion. Dies dürfte wohl nicht unbedingt am frischen zugigen Wind gelegen haben, sondern viel mehr an der völlig indiskutablen Leistung des heimischen SVK/L! Vor Jahren, als beide Vereine noch gegeneinander spielten, verließen letztmalig Fans die Arena vorzeitig, bereuten dies aber bitter, da die damaligen Gäste aus Königsbrück ein sicher verlorenes Spiel in Hälfte zwei noch ausgleichen konnten. Von der Möglichkeit eines solchen Ereignisses war der Gastgeber an diesem Tag mindestens so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Im Vorfeld dieser Partie hatten die heimischen Verantwortlichen wieder einmal personelle Probleme zu lösen. Dies bedeutete eine andere taktische Marschroute als ursprünglich geplant. Die Trainer Löwe/Thurm forderten trotzdem von den Spielern ein aggressives, leidenschaftliches und diszipliniertes Vorgehen im Defensivbereich sowie ein schnelles Umkehrspiel über die Außen in der Offensive. Leider konnte diese Marschroute zu keinem Zeitpunkt des Spieles auch nur ansatzweise umgesetzt werden. Von Anfang an war der Gast aus Liegau die Mannschaft, die genau dieses Vorgaben umsetzte. Aus einer sicheren Viererkette organisiert spielte sie Hochgeschwindigkeitsfußball vom Allerfeinsten und nutzte zudem die Anfängerfehler der Gastgeber gnadenlos aus. Zeitweise konnte der geneigte Fußballfan einen Zwei-Klassen-Unterschied feststellen, was in einer klaren und auch völlig verdienten Führung der Gäste zur Pause gipfelte. Unter dem Motto „Jeder Schuss ein Treffer“ erspielten sich die Gäste den deutlichen 5:0 Vorsprung. Völlig überfordert in allen Belangen, half die Defensivabteilung des SVK/L dabei mit besten Kräften mit. Die Chancenverwertung des Gastes hatte dabei schon etwas von einer 100%igen Effektivität. Ob der Leistung des Gastgebers konnte man zunächst nur völlig sprachlos sein und kein Verständnis für das bisher Gezeigte haben. In der heimischen Kabine war beim Pausentee trotz alledem eine kräftige Reaktion vonnöten. Die Trainer appellierten an die Fußballerehre eines jeden Einzelnen und gaben die Zielstellung aus, nicht komplett unterzugehen bzw. den Versuch zu starten, wenigstens Halbzeit zwei für sich zu entscheiden. Dass dies ergebnismäßig dann auch gelang, lag genau an zwei Dingen: Zum einen spielte der Gast aus Liegau nicht mehr so zielstrebig nach vorn (bedingt auch durch den Wechsel des vierfachen Torschützen), zum anderen stellte sich der Gastgeber nun etwas präsenter dem Gegner entgegen. Trotzdem blieb vieles Stückwerk und die Ungenauigkeiten beim Passspiel waren augenfällig, jedoch steigerte man sich wenigstens etwas im kämpferischen Bereich. Mit ein paar wenigen guten Spielzügen über die Außen konnten sogar einige Schwachstellen im Abwehrverbund des Gastes aufgedeckt und zu zwei Ehrentreffer jeweils durch N. Gärtner erzielt werden. Der Gast erreichte zwischenzeitlich seinen sechsten Treffer, als ein völlig harmloser Eckball doch irgendwie im Netz landete. Im Sinne des Wortes  der negative Höhepunkt einer völlig verkorksten Partie aus Sicht des SVK/L. Nach dem letzten Punktspiel in Marienstern erwähnten wir hier an dieser Stelle, dass gegen den Gegner aus Liegau-Augustusbad „über die Leistungsgrenze hinausgegangen werden muss um zu punkten….“. Irgendwie müssen die Spieler dies missverstanden haben, denn man erreichte zu keiner Zeit halbwegs Normalform!!! Einige der völlig zu Recht sehr enttäuschten Zuschauer sprachen sogar von „Arbeitsverweigerung“ und „Lust- und Emotionslosigkeit“. Nach diesem sonntäglichen Trauerspiel kann man dem leider Nichts entgegen halten. Allerdings: Es muss auch jetzt weitergehen! Dieses Spiel muss intern genauestens ausgewertet werden. Jeder, aber auch wirklich jeder – Spieler und Verantwortliche –  sollte sich ganz genau überlegen, welchen Ursachen entschiedener begegnet und was unbedingt schnellstens verbessert werden muss. Der Gastgeber präsentierte sich an diesem Oktobersonntag in einer Verfassung, in der er leider nur als  Abstiegskandidat einzuordnen wäre. Dass dieser Eindruck schleunigst korrigiert und wieder in ein positiveres Bild unseres Teams offeriert werden kann, verlangt von allen Beteiligten konsequente Reaktionen.

Das Schiedsrichterteam zeigte ein resolutes Auftreten und agierte ohne gravierenden Fehler, zumal durch die frühzeitige Spielentscheidung keinerlei strittige Aktionen zu verzeichnen waren. Da der von uns erwartete Fight des Gastgebers über weite Strecken des Spiels ausblieb, stellte die Spielleitung aber auch keine besonders hohe Herausforderung dar.  (HWP; 24.10.2011)

Aufstellung SV Königsbrück/Laußnitz: O. Gumpert – D. Hoyer, I. Frommhold, M. Fritsche (ab 35.min R. Ziesche) R. Frommhold,  -  T. Böhme jun., D. Gloger, R. Görlitz, T. Gärtner - T. Böhme sen., N. Gärtner

Torfolge: 0 : 1; 0 : 2; 0 : 3 (Gräfe, 1., 15., 25.); 0 : 4 (Zeibe, 26.): 0 : 5 (Gräfe, 27.); 1 : 5 (N. Gärtner, 66.); 1 : 6 (T. Gärtner ET, 69.); 2 : 6 (N. Gärtner, 76.)

heitech.net Klasse West 8.Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Liegau-Augustusbad 2.  0 : 8 ( 0 : 7 )
Der Klassenprimus erwies sich wie erwartet als spielerisch überlegener Gegner aber was die Reserve des SV Kön/Lau sich in den ersten 45 Minuten leistete war für den Betrachter von außen abstiegswürdig und hatte mit Fußball rein garnichts zu tun. Man kann gegen ein technisch und auch läuferisch besseres Team verlieren aber man muß Sie nicht zum Tore schießen einladen. Einzelheiten werden hier bewußt nicht näher beschrieben aber die Torfolge können wir dann nicht verschweigen. 0:1 nach 5 Minuten begünstigt durch die Schlafeinlage des heimischen Hüters und Hennigs eigener Vollendung.0:2 nach 13 Minuten wobei auch hier der Schlußmann zeitiger eingreifen muß.Das 0:3 wurde begünstigt durch Ballverlust im Mittelfeld nach 21 Minuten. Die Tore bis zum 0:7 wurden von den Gästen sehr stark herausgespielt wobei hier wenig Gegenwehr der gesamten heimischen Mannschaft gesehen wurde..(26.,31.,38.,45.min) Hilflos,mutlos,kampflos. Die mit Abstand schlechteste Halbzeit der Saison.Die Entäuschung und Ratlosigkeit standen nicht nur dem Coach und den Zuschauern ins Gesicht geschrieben.
Die Ansprache zur Halbzeit schien etwas zu fruchten denn im 2.Abschnitt stand man enger am Mann und ließ dem Gegner weniger Platz zum spielen.Der Favorit, muß man aber auch sagen schaltete 2 Gänge zurück und dadurch kam auch der Gastgeber zu kleineren Möglichkeiten.Nach 70 minuten eröffnete der eingewechselte Schopf per Kopf fast den Torreigen der Gastgeber und auch der lange blass gebliebene Strutz hatte in der 71.min mit seinem Kracher aus ca.18.Metern eine Möglichkeit die stark gehalten wurde.
Die Gäste taten es besser.Ein hoher Ball in den Strafraum geschlagen wurde nicht geklärt und über den zu spät heraus eilenden Findeisen ins Tor gelupft.(80.min) Dann war endlich Schluß und der Zuschauer konnte sich nichts ahnend auf ein ebenfalls torreiches Spiel der 1.Männermannschaft "freuen".

Fazit:Mit dieser doch völlig unterirdischen Leistung wird es schwer werden diese Klasse zu halten auch wenn der Tabellenführer zu Gast war.Jeder einzelne muß sich hinterfragen ob er alles für die Truppe gibt und das Interesse am Fußball spielen auch auf den Platz zeigen kann bzw.will.(SM)

Aufstellung: Findeisen - Krause,Hennig,Schreiber - Klieme(ab 65.Fraß), Rentsch,Ziesche(ab 45.Handrick),Zahour,Bergmann(ab 68.Schopf) - Reppe,Strutz
ewag Kamenz Liga West 7. Spieltag
16.10 SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 1 ( 0 : 0 )
Kellerduell nach geschlossener Mannschaftsleistung verdient gewonnen

Nach dem überzeugend heraus gespielten ersten Saisonsieg vor zwei Wochen, wollten die Kicker des SVK/L an diese Leistung anknüpfen und die ersten Auswärtspunkte der Runde mitnehmen. Die Voraussetzungen dafür schienen gar nicht so schlecht, da das Trainergespann immerhin mit 15 einsatzbereiten Akteuren rechnete. Allerdings holte uns die Realität schnell wieder ein, da kurzfristig auf I. Frommhold und E. Ressel krankheitsbedingt verzichten werden musste. Dies hatte personelle und taktische Veränderungen zur Folge, was die sehr junge Mannschaft im Spiel selbst aber sehr gut verkraftete.Der Gastgeber, der seit dieser Saison auf seinen Torjäger A. Skoda verzichten muss, präsentierte sich von Anfang an wie erwartet als der robuste und unbequeme Gegner. Obwohl der SVK/L mehr Ballbesitz hatte und das Spiel klar bestimmte, sorgten die sorbischen Sportfreunde mit ihren Kontern für weitaus mehr Gefahr vor dem Tor. Allerdings vergaben die Mariensterner ihre sich bietenden Chancen relativ kläglich oder scheiterten am Keeper O. Gumpert.Unsere zentralen Anspielstationen bemühten sich redlich, das Spiel in Gang zu bekommen. Eine höhere Laufbereitschaft sowie ein noch unbedingterer Wille, mehr zu tun als der Gegner, hätten dies allerdings sehr oft deutlicher werden lassen können. Zusätzlich hatten es unsere beiden Stürmer N.Gärtner und T. Böhme sen. auch mit bärenstarken, schnellen und unbequemen Gegenspielern zu tun und waren daher so gut wie abgemeldet. Heraus gespielte Chancen waren Mangelware, so dass wir für den SVK/L in Hälfte eins nur einige kleinere Möglichkeiten notieren konnten.Um die anvisierten hoch wichtigen 3 Punkte zu entführen, forderte Trainer Thomas Löwe in der Halbzeitansprache von seinen Spielern eine deutliche Leistungssteigerung. Man merkte unseren Spielern das Wollen zur Umsetzung diesesAnspruchs an. Aber auch beim Gastgeber konnte man mit Beginn der zweiten Hälfte den unbedingten Siegeswillen erkennen. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit vielen kämpferischen Akzenten und robusten Zweikämpfen. Der spielerische Aspekt wurde leider sehr deutlich verringert, was dem Königsbrücker Zuschauer und dem Trainer des SVK/L nicht gefallen konnte. Mit zunehmendem Spielverlauf wurde das Kellerduell mit härteren Bandagen geführt. Der SVK/L nahm die nicht von ihm ins Spiel getragene Härte an und versuchte nun etwas gefährlicher vor das gegnerische Tor zu gelangen. Das entscheidende Tor fiel dann in der 71. Minute, als Denis Hoyer seine zweite Freistoßchance in der ihm eigenen unnachahmlichen Manier nutzte und die Kugel mit strammen Schuss ins untere Eck versenkte. Die Mariensterner wehrten sich tapfer gegen die drohende Pleite, jedoch blieben sie in ihren Versuchen relativ ungefährlich. Dem SVK/L gelang im Endeffekt ein völlig verdienter Sieg, da er in Hälfte zwei deutlich aggressiver und intensiver am Spiel teilnahm. Außerdem trat die Mannschaft als eine geschlossene Einheit auf, was in dieser sehr schwierigen Saison wohl zum Schlüssel des Erfolgs werden könnte. Es bleibt zu hoffen, dass sich die personelle Situation bis zum kommenden schweren Spiel gegen Liegau-Augustusbad zumindest nicht verschlechtert. Denn gegen diesen spielstarken Gegner muss deutlich über die Leistungsgrenze hinausgegangen werden, um punkten zu können. 

Das Fazit zum Schiedsrichterteam: Keine gravierenden Fehler, sehr ruhige Leitung eines intensiven Spieles, gerechte Verteilung der Karten. Bei etwas mehr Laufbereitschaft würde sich jedoch ganz sicherlich die Beurteilung diffiziler Situationen noch besser bewältigen lassen.

Aufstellung SV Königsbrück/Laußnitz: O. Gumpert – D. Hoyer, T. Gärtner, M. Fritsche (ab 76. Min. S. Klieme) – R. Frommhold, P. Nimschowski, T. Böhme jun., D. Gloger, R. Görlitz (ab 82. Min. R. Ziesche) T. Böhme sen., N. Gärtner 

Tor: 0 : 1 Hoyer (71.)

ewag Kamenz Liga West 6. Spieltag
02.10 SV Königsbrück/Laußnitz : Arnsdorfer FV 2. 6 : 0  ( 3 : 0 )
Hoher Einsatz wurde endlich belohnt

Ein klarer und auch in dieser Höhe völlig verdienter Erfolg nach langer Durststrecke und einigen Enttäuschungen ist der Lohn nie nachlassender Einsatzbereitschaft und ungebrochener Moral. All jene, die trotz Problemen und Schwierigkeiten keinen Zweifel an den Möglichkeiten der Mannschaft zugelassen haben, können sich  bestätigt fühlen. Dieser Erfolg kann sich nach Startschwierigkeiten in die Saison als auslösendes Moment für weitere Akzente erweisen, die unser Team im Kreisligaalltag wird setzen können. Erfolgsfaktoren für den ersten Saisonsieg sind auszumachen in der hohen Einsatz- und Kampfbereitschaft aller Spieler, dem nie nachlassenden Glauben an die eigenen Erfolgsmöglichkeiten und den erkennbaren Fortschritten in der Gestaltung des Spiels nach vorn einschließlich der diesmal ordentlichen Chancenverwertung. Über die Qualität der Abwehrleistung gibt das abgelaufene Match keine weiteren Aufschlüsse, da unser Gegner bis auf ein, zwei Aktionen kaum gefährlich an unserem Strafraum aufkreuzte. Unser Torwart war nahezu beschäftigungslos. Diesmal stand die Erfolgsquote der Vielzahl gut vorgetragener Angriffe und heraus gearbeiteter Tormöglichkeiten unseres Teams in nichts nach. Aus den in regelmäßigem Rhythmus erspielten Chancen fielen ebenso regelmäßig die Tore. Und das kam so: 1 : 0 Philipp Nimschowski nach schönem Solo; 2 : 0 Tilo Gärtner mit wunderbarem Kopfballtreffer; 3 : 0 Denis Hoyer verwandelt Foulstrafstoß, den Norbert Gärtner erzwang; 4 : 0 Tom Kunath und ebenso Tom Kunath zum 5 : 0  aus halbrechter Position nach schöner Vorarbeit vom Marko Kunath. Den Schlusspunkt setzte Denis Hoyer, der erneut einen Foulstrafstoß unhaltbar verwandelt, den David Gloger „herausholte“. Neben den zu Toren führenden Angriffen gab es weitere verheißungsvolle Aktionen. Viel versprechende Situationen nebst Tormöglichkeiten notierten wir für Norbert Gärtner (3., 5., 16., 24.), Tom Kunath (34.), Ziesche (61.), Marko Kunath (76.; 88.)Im letzten Bericht schrieben wir: Eine Initialzündung – endlich Tore – wird uns wieder auf eine Erfolgsspur bringen. Wir brauchen neben anderen Tugenden hierfür auch viel Geduld. Die Mannschaft hat  eindrucksvoll bestätigt, dass sie nicht nur die richtigen Schlüsse aus den letzten Spielen gezogen, sondern auch wider alle „Besser wissenden“ das Siegen nicht verlernt hat . Wir möchten das Geschehen vom Sonntag auch folgendermaßen abschließend werten: Unsere Erfolge werden weder vom Austragungsort noch vom Untergrund – Rasen oder Kunstrasen – bestimmt, sondern einzig und allein von der Mannschaft und ihren Trainern. 

Abschließend das obligatorische Wort zu den Unparteiischen: Sie leiteten so, wie es immer überzeugend ist – das Spiel laufen lassen, aufkommende Wogen glätten und mit unaufgeregter Regie das Ganze problemlos über die 90 Minuten bringen. (HWP, 03.10.2011, 16 Uhr)

Aufgebot des SVK/L  1 – Gumpert, 2 – Tilo Gärtner, 5 – T. Kunath, 6 – Böhme, 7 – Gloger  (87. – Eisold), 8 – I. Frommhold, 9 – Rössel (60. – Ziesche), 11 – Norbert Gärtner (70. – M. Kunath) , 13 – R. Frommhold, 14 – Nimschowski,   15 – Hoyer                          

Torfolge: 1 : 0 Nimschowski (6.);  2 : 0 Tilo Gärtner (18.); 3 : 0 Hoyer (28.,Foulelfmeter ); 4 : 0 T. Kunath (53.); 5 : 0 T. Kunath (76.); 6 : 0 Hoyer (81.,Foulelfmeter)

heitech.net Klasse West 6.Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Lomnitzer SV  3 : 3 ( 2 : 2 )
Zum 3.Heimspiel der Saison hatte man sich vorgenommen die gute Leistung aus dem Bretnigspiel nahtlos auf dem Laußnitzer Rasen umzusetzen um den ersten Dreier einzufahren. Durch Umstellungen auf einigen Positionen mußte man mal wieder Personalnot kompensieren.
Wie fast immer begann man nervös und msste sich erstmal "finden".Der Gast aus Lomnitz nutzte dies gleich aus und konnte nach einer Ecke den Ball per Dropkickabnahme zum 0:1 ins Tor befördern(3.min). Einmal mehr muß man sagen das zu Beginn eines Spiels die Zuordnung fehlte! Im gesamten Verlauf der 1.Hälfte war man eher mit sich selbst beschäftigt als Ball und Gegner laufen zu lassen.Nach 10 Minuten die erste Möglichkeit durch Strutz doch sein Kopfball nach einer Ecke ging über den Kasten.Man war bemüht aber so richtig wollte nichts gelingen.Der Gast aus Lomnitz riß spielerisch zwar auch keine Bäume aus war aber besser am Ball und schlug Kapital daraus.Nach Ballverlust im Mittelfeld und einem guten Passspiel netzte man zum 0:2 ein.Die Köpfe hingen wie das Herbstblatt am Baum und es schien ein trüber Nachmittag zu werden. Aber nein man besann sich und kam durch eine gute Kombination über rechts auf den durchstartenden Reppe zum 1:2 Anschlußtreffer.(25.min) Lomnitz wackelte auf einmal denn die Kö/Lau Reserve drückte nun.Einem Geistesblitz von Görlitz verdankte man nach 29.Minuten den Ausgleichstreffer.Einmal über links durchgesetzt durch 2,3 Abwehrspieler und plötzlich zappelte der Ball im Netz.Unerwartet für die Gästeabwehr aber ganz clever gemacht.Viel mehr passierte in Hälfte eins nicht außer das an diesem Tage die Torhüter auf beiden Seiten verletzt ausschieden und Feldspieler ihre Aufgaben übernehmen mußten.
Zur 2.Hälfte begann erneut die Schläfrigkeit einiger Akteure dem Gegner in die Karten zu spielen.Nach 48 .Min eine große Einschußmöglichkeit der Gäste die Schopf parieren konnte.In der 55. Minute stand aber der komplette Abwehrverband schlecht so dass der Gast erneut in Front ging.
Nur kurz aus der Fassung gebracht versuchte man über besseres Spiel über die Außen zu Toren zu kommen.Was anfangs nicht gelang ermöglichte nach 70 Minuten die Möglichkeit für Görlitz per Strafstoß auszugleichen nachdem Reppe im Strafraum zu Fall gebracht wurde.Ausgangspunkt war ein Angriff über die Außenseite!!! Die Ausführung vom Elferpunkt gelang und es stand 3:3.Eine Möglichkeit für Leuthold ging aus 16m übers Tor und dannach gab es Riesenmöglichkeiten für Reppe der allein am Ersatzkeeper Kleiber(übrigens demnächst 51 Jahr alt!!) scheiterte oder Görlitz der den Gästeschlussmann zum Nachfassen zwang.(72./75./82.) Die Gäste prüften Schopf mit einigen Knallern jenseits des16 m Raumes aber diese konnten den Weg nicht ins Tor schaffen.Auch die Ausnutzung einiger Stellungsfehler in unserer Abwehr ließman ungenutzt.Den Schlußpunkt der sogennanten Riesenchancen dann erneut durch Görlitz der sich wunderbar rechts außen durchsetzte und den finalen Pass auf Strutz oder den perfekten Hammer ins Tor nicht schaffte.(88.min)Schade..Schade..Schade..
So blieb es am Ende bei der Punkteteilung die unserer Truppe nicht weiterhilft und für Lomnitz aufgrund der 2.Halbzeit (Riesenchancen) doch etwas schmeichelt aber wohl im Endeffekt gerecht scheint.

Fazit: Aufgrund der starken Moral kann man mit dem Spiel in der 2.Hälfte zufrieden sein. Aber der Aufwand ergab nicht die 3 erhofften Punkte.Spielerische Akzente wie in der Vorwoche waren diesmal zu wenig vorhanden.(SM)

Aufstellung: E.Findeisen(ab 46. J.Schopf) - N.Hennig, R.Krause, D.Schreiber - M.Bergmann, S.Rentsch, R.Görlitz, J.Handrick(ab 70. P.Lehmann), C.Leuthold - T.Strutz, M.Reppe
ewag Kamenz Liga West 5. Spieltag
25.09 SV Straßgräbchen : SV Königsbrück/Laußnitz. 2 : 0  ( 0 : 0 )

E = m * c2

In Abwandlung der bekannten Gleichung galt für unseren Auftritt leider an diesem vom Wetter her wunderschönen Sonntagnachmittag: m = Masse der möglichen Chancen auf den Torerfolg satt zweistellig, c = Chancenverwertung 0. Im Kurzzeittakt gab es Chancen oder viel versprechende Ansätze für den dringend notwendigen Torerfolg: 12. Klieme; 13. Tilo Gärtner; 14., 30., 65. Böhme sen.; 22. Kunath; 38. Ivo Frommhold; 42. Ziesche; 48. Gloger; 58. Böhme; 65. Norbert Gärtner. Die Aufzählung ist unvollständig! Demgegenüber hatten die Gastgeber bestenfalls zwei selbst erarbeitete Chancen (53., 67.). Wie so oft auch in vergangenen Tagen haben wir uns selbst um den verdienten Lohn aller Anstrengungen gebracht – die mangelnde Chancenverwertung wächst sich zu einer psychologischen Bremse aus, die wir unbedingt lösen müssen. Dann werden wir auch wieder erfolgreich sein können. Kommt noch dazu eine solide Abwehrleistung, könnten wir (fast) jedem Gegner auf Augenhöhe begegnen. Am Kampfgeist und der Einsatzbereitschaft der Akteure gibt es auch diesmal keinen Abstrich.

Selbsternannten Fußballexperten, die mäkeln werden, weil gegen wegen Verletzung auf zehn und zeitweilig auf neun Spieler reduzierte Gegner nicht gepunktet wurde, können wir vorerst nur unsere eiserne Überzeugung entgegensetzen: Wir wissen um unsere Fehler und Defizite, kein Spieler, kein Trainer und kein Vorstand verklärt die Situation. Zur Überwindung der misslichen Lage wird alles Notwendige getan. Eine Initialzündung – endlich Tore – werden uns wieder auf eine Erfolgsspur bringen. Wir brauchen neben anderen Tugenden hierfür auch viel Geduld. Nach der Statistik der gelben Karten – Ergebnis 4 : 4 – muss es sich um eine scharfe, teils grenzwertig geführte Auseinandersetzung gehandelt haben. Aber Statistiken an sich sind eben nicht die Wahrheit. Wer das Spiel gesehen hat, wird zu einer anderen Bewertung als das Schiedsrichtergespann gekommen sein. Zum Schluss also wieder das Wort zu den Unparteiischen: Eine Leitung des Spiels, die unsensibel Kampf mit unfairer Attacke verwechselte. Statt Gelb zu ziehen wäre ein Wort an den einen oder anderen Akteur sinngebender gewesen. Eine nicht überzeugende Leistung.

 (HWP, 27.09.2011, 18 Uhr)

Aufgebot des SVK/L  1 – Metzner, 2 – Tilo Gärtner, 5 – Klieme, 6 – Böhme, 7 – Gloger  (67. - Görlitz),  8 – I. Frommhold, 9 – Böhme sen., 10 – Ziesche (67. - Nimpschowski), 11 – Norbert Gärtner, 13 – R. Frommhold, 15 – Hoyer

Torfolge  1 : 0/2 : 0 Wendt (67., 90. + 2)

heitech.net Klasse West 05. Spieltag
FSV Bretnig-Hauswalde : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 1 ( 0 : 1 )
Ein schweres Auswärtsspiel in Bretnig Hauswalde war dieses Wochenende die nächste Station der Kö/Lau Reserve.Hier wurde schon seit Jahren nix zählbares mehr erreicht. Die Gastgeber wollten auf neuem Kunstrasen gleich zeigen wer Herr im Hause ist und begannen mit viel Druck das Tor von Keeper Rudolph zu erreichen der an diesem Tage eine ganz starke Vorstellung lieferte. Die erste Möglichkeit ergab sich nach 3 Minuten als per Kopf nur um Zentimeter das Tor verfehlt wurde.Und 1 Minute später per 16m Schuß Rudolph das erst Mal geprüft wurde. Jetzt begann auch unsere Truppe besten Fußball zu spielen.Über die Außenseiten begann man die Hausherren immer wieder gefährlich zu attackieren. Leutholds Vorstoß mit Ablage auf Strutz fand leider nicht das Ziel und auch Hommels Zuckerpass auf Strutz mit anschließendem Knaller senkte sich knapp übers Aluminium.(5./7.min.). Auf der anderen Seite mußte Rudolph einen 16m Schuß entschärfen(15min.) Das Spiel wurde immer schneller geführt und der Gast war tonangebend. In der 28.Minute bediente Hommel den durchstartenden Schreiber der die Kugel mit Schmackes aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz nagelte.In der 35 Minute reagierte der heimische Tormann nach Görlitz´s Freistoß aus 20m stark. Eine Doppelpasskombination zwischen Schreiber und Görlitz endete am Außenpfosten und 1 Minute später musste der heimisches Keeper nachfassen um ein 20m Geschoß von Görlitz zu entschärfen. Die erste komplette Schlafeinlage im Abwehrbereich führte fast zum Ausgleich.Aber Hennig rettete für den schon geschlagenen Rudolph auf der Linie. Fast pünktlich mit dem Pausentee dann die hochverdiente Führung.Nach Hommel´s Freistoß konnte Strutz mit der Schulter über den Keeper ins Tor einnetzen.Ein kleines Kabinetstückchen....
Das hohe Tempo der 1.Hälfte hielt aber nicht lange. Dadurch kam der Gastgeber nun deutlich besser ins Spiel und hatte mehrere Riesenmöglichkeiten die Abwehr und einmal mehr Rudolph zu nichte machten(49/55/62.min). In der 63.min eine der wenigen Gästemöglichkeiten im zweiten Abschnitt.Reppe legt perfekt auf Strutz ab und dessen Geschoß zwingt den Torwart zur Glanzparade.Weitere Schüsse von Strutz,Görlitz und Hommel fanden nicht mehr den Weg ins Ziel. Die Kräfte ließen nun nach und das Spiel wurde teilweise auch ruppiger.Hinzu kamen Verletzungen von Hommel und Schreiber die nicht mehr die spielerische Linie halten konnten.Der Gastgeber drückte nun nochmal richtig auf die Tube und unsere Truppe stand zu tief in der eigenen Hälfte ohne jeglicher Entlastung.Ergebnis dessen war dann der Ausgleich in der 74.Minute als der Stürmer etwas glücklich an den Ball kam und unhaltbar aus 10 Metern abzog. In der 80.Minute erneute Riesenmöglichkeit des Favoriten aber Rudolph klärte per Reflex ganz stark.Reppe hatte die Möglichkeit mit links mal abzuschließen ließ diese Möglichkeit aber ungenutzt.(83.min)Dann der ersehnte Abpfiff der einen Auwärtspunkt bei einem Staffelfavoriten einbrachte.

Fazit:Eine starke 1.Halbzeit mit einigen vergebenen Chancen.Mit Glück und Geschick im 2.Durchgang einen Punkt ergattert.Auf diese Leistung kann man aufbauen und hoffen beim nächsten Heimspiel 3 Punkte einzufahren(SM)


Aufstellung: A.Rudolph - N.Hennig, R.Krause, J.Höger - T.Hommel (ab 85.min E.Findeisen), M.Bergmann, R.Görlitz, D.Schreiber (ab 65.min M.Fraß), C.Leuthold - M.Reppe, T.Strutz
ewag Kamenz Liga West 4. Spieltag
18.09 SV Königsbrück/Laußnitz : SC 1911 Großröhrsdorf 2. 2 : 2 ( 0 : 0 )

Farbe bekannt und erster Schritt nach vorn

Im Vorbericht zu diesem wichtigen Spiel hieß es, dass sich das Team von Thomas Löwe vor allem ein Ziel gesteckt hat: durch eine gute Leistung und mit einem Erfolg die deutlichen Niederlagen zu Beginn der neuen Saison vergessen zu machen, alles in allem  beweisen will, dass sie die richtigen Schlüsse gezogen hat.

Der Trainer brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Die Mannschaft hat die geforderte Reaktion in puncto Einsatz, Kampf und Moral über die gesamte Spieldauer gezeigt. Der Wille stimmte  über die vollen 90 Minuten.“ Auch nach dem schier unaufholbaren 0:2- Rückstand, der durch zwei relativ frühe Treffer zu Beginn der zweiten Hälfte entstand, versuchte unser Team immer wieder Druck aufzubauen – dafür sprechen gefühlte 70% Ballbesitz. Eigene Fehler trugen zwar zum Rückstand bei, besonders beim 0:2 nach Freistoß. Aber unser Team steckte nie auf.  Zwar waren viele Aktionen eher ungefährlich und richtige Chancen Mangelware; aber in unserer gegenwärtigen Situation wäre es unverantwortlich glauben zu wollen, dass wir unseren Gegner einfach an die Wand drücken und Chancen zu Hauf heraus spielen könnten. Mit eisernem Willen, hoher Moral und Einsatzbereitschaft haben wir aber allemal die Chance, in der Kreisliga mithalten zu können. Ein großer Dank geht an die Spieler der 2. Mannschaft, die sich immer wieder bereit erklären, nach ihrem eigenen Spiel noch in der 1. auszuhelfen, und an Keeper Thilo Metzner vom Altligateam, der den verletzten O. Gumpert vertrat. Ihn wird sein allseits bekannter Ehrgeiz "anstacheln", um bei einem weiteren Einsatz völlig fehlerfrei vom Platz zu gehen!

Am Sonntag hatten alle Akteure mit den auf dem nassen Kunstrasen schnell werdenden Bällen arge Probleme. Somit fehlte in einigen Situationen die Genauigkeit. Der Ball war einfach nicht kontrollierbar, aber die Idee, das Spiel schnell zu machen und über die Außen zu kommen, war für jeden erkennbar. Nochmals hierzu das Fazit des Trainers:    „Ich persönlich denke, dass es in dieser Spielzeit die beste kämpferische Leistung über  90 Minuten war und der Punkt mehr als verdient war.“ Dem können alle Besucher – auch bei den miserablen Witterungsbedingungen war unser Spiel noch das bestbesuchte der gesamten Staffel! – vollständig zustimmen. Leider schwächten wir uns selbst auch wieder durch Undiszipliniertheiten (gelb/rot für Tom Kunath, 88.).  Unsere arg gebeutelte Personalsituation wird damit noch kritischer.

Die ersten positiven Anzeichen sprechen jedoch vor allem dafür, dass hoffentlich eine Wende in die richtige Richtung eingeleitet worden ist, die es von Spiel zu Spiel weiter auszubauen gilt. 

Zum Schluss das Wort zum Schiedsrichter: Eine souveräne Leitung. 

(HWP, 19.09.2011, 23 Uhr)

Aufgebot des SVK/L
1 – Metzner, 2 – Tilo Gärtner, 5 – Klieme, 6 – T. Kunath, 7 – Gloger, 8 – I. Frommhold, 9 – Böhme sen., 10 – Ziesche, 11 – Norbert Gärtner, 13 – Krönert , 15 – Hoyer

Torfolge: 0 : 1 Söhnel (48.); 0 : 2 Dreßler (60.); 1 : 2 N. Gärtner 80.); 2 : 2 Hoyer (88.)
heitech.net Klasse West 04. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Nebelschütz 2.  0 : 2 ( 0 : 1 )
Zum 2.Heimspiel der Saison war die Reserve der SG Nebelschütz zu Gast.
Der Gast legte gleich richtig los und hatte nach 5 min.die erste große Möglichkeit nach tollem Paßspiel setzte aber den Ball neben den Kasten. 2 Minuten später lupfte der Gästestürmer den Ball über Aushilfskeeper Kunath und übers Tor nachdem er durch Stellungsfehler in der Abwehr allein vorm Schlußmann stand. Nach diesen Weckrufen setzte Görlitz das erste Achtungszeichen.Sein strammer Schuß ging knapp drüber(10.min.)Durch gezielte Vorstöße über die Außenseiten versuchte man nun dem Gegner gefährlich zu werden.Nach Balleroberung durch Strutz legt dieser für Müller auf, dessen Geschoß der Gästetormann im Nachfassen erst hielt.(20) Weitere Chancen ergaben sich durch Schußversuch von Strutz der leider gehalten wurde(22.) und Reppe der frei vorm Keeper die Kugel übers Tor setzte.(24.) Danach wurde das Wetter noch schlechter und beide Mannschaften ließen spielerische Höhepunkte vermissen.Bis zum Sonntagsschuß aus gut 20 Metern der die Gäste jubeln ließ(45.min).
Mit dem Willen das Spiel zu drehen kam man aus der Kabine und wurde jäh kalt erwischt!
Aus Abschlagsfehler des Torwarts und des Wegrutschens Högers auf nun völlig aufgeweichtem Rasen schnappte sich ein Nebelschützer den Ball legte punktgenau auf seinen Mitspieler ab der nur noch einnetzen brauchte.So stand es 0:2. Die Truppe war noch garnicht richtig sortiert da hatten die Gäste erneut eine Riesenmöglichkeit die aber leichtfertig vergeben wurde.
Man kämpfte und ackerte ,und manchmal war man auch mit guten Spielzügen unterwegs, fehlte in der restlich Spielzeit der letzte Pass und auch etwas Glück was zählbares zu erreichen. Die Kräfte auf zunehmend schwer bespielbaren Rasen ließen nun nach und der kräftige Dauerregen schien eher zu lähmen so das beide Mannschaften nicht mehr den großen Zug zum Tor hatten. Die letzte Möglichkeit gabs für Leuthold der nach einer Ecke die Unsicherheit der Gästeabwehr nicht nutzen konnte.(85.)

Fazit: Recht gut gespielt und gekämpft und doch wieder ohne Erfolg.(SM)

Aufstellung: M.Kunath - N.Hennig , R.Krause , J.Höger, M.Bergmann, S.Rentsch - R.Görlitz, Strutz , D.Schreiber(ab 60.C.Leuthold) - M.Reppe(ab 78.T.Gärtner),M.Müller
(ab 78. J.Handrick)
ewag Kamenz Liga West Nachholespiel 01. Spieltag
11.09 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück/Laußnitz 5 : 1 ( 3 : 0 )

Ein normaler Tag

Nun haben wir etwas Zeit – hoffentlich reicht sie zur Besinnung und zur Formierung unserer Kräfte, damit wir am 11. September erhobenen Hauptes in Schwepnitz den Rasen verlassen können …..so schlossen wir unseren letzten Bericht aus Hermsdorf. Es ist das angesichts der Lage Normale passiert: Ein Spiel ging verloren; Wunder passieren halt nur selten. Wir wollen heute feststellen (wider alle Unkenrufe der ewig besserwisserisch daher Kommenden!): Es kann keinerlei Kritik am Wollen und kämpferischen Aufbegehren der Mannschaft geben. Die knappe Spielerdecke und das vorhandene spielerische Potenzial werden in diesem Jahr nicht dazu ausreichen, im Ringen um die Spitze in der Kreisliga mithalten zu können. Allerdings sollte eine Platzierung so um den 6. Platz bei Ausschöp-fung der zugegebener Maßen eng begrenzten Möglichkeiten und auch ein wenig Glück im Bereich des Möglichen liegen. Unser Team versuchte von Beginn an, dem Favoriten energisch Paroli zu bieten. Dies gelang anfangs in Ansätzen, die spielerischen Akzente im Mittelfeld und Angriff hielten sich jedoch in engen Grenzen: Gefahr vorm gegnerischen Tor resultierte nur aus Einzelaktionen (19. N. Gärtner; 45. Böhme sen.). Tändeleien in der Abwehr und nicht konsequente  Unterbindung der Schwepnitzer Aktivitäten führten zum ernüchternden Halbzeitergebnis. In der zweiten Hälfte konnte ein weitgehend ausgeglichenes Spiel erreicht werden; allerdings häuften sich auch hier die Chancen für die Schwepnitzer. Nur einem äußerst gut agierenden Torhüter haben wir es zu verdanken, dass daraus insgesamt nur noch zwei Gegentore resultierten. Gumpert hielt bravourös und klärte selbst gegen frei vor ihm auftauchende Stürmer (u. a. 57., 78.). Den verdienten Anschlusstreffer erzielte Norbert Gärtner – Lohn für ungebrochene Moral der Truppe. Mehr war aber nicht drin, weil auch wieder eigene Fehler Treffer für die Schwepnitzer begünstigten; so Hoyers Fehleinschätzung im Abwehrverhalten, die das    5 : 1 ermöglichte. 

Fazit: Wer nicht nur das zahlenmäßige Ergebnis sieht und danach sofort alles besser weiß wird gesehen haben, dass es uns trotz schwieriger Lage gelingen kann, bald die rote Laterne abzugeben und einen Tabellenplatz einzunehmen, der uns und unseren Ansprüchen gerecht wird. Dafür wird gewiss am kommenden Sonntag ein Signal gesetzt werden. Alle sind aufgerufen, dabei mitzuwirken – auch ehemalige Aktive! Zuschauen und kritisieren allein nützt uns nichts!

P. S: Ab diesem Bericht auch immer eine kleine Anmerkung zum Schiedsrichterteam (bei uns, wie man weiß, im „Ernstfall“ immer gern als Alibidiskussion gebraucht): heute vollkommen tadelsfrei.   (HWP, 11.09.2011, 18 Uhr)

Aufgebot des SVK/L
1 – Gumpert, 2 – Tilo Gärtner (46., 12 – Bergmann, 3 – Görlitz, 5 – Klieme (60., 10 - Hommel),      6 – Böhme, 7 – Gloger, 8 – Kunath, 9 – Böhme sen.,  11 – Norbert Gärtner, 13 – R. Frommhold (77. 14 - Krönert) , 15 – Hoyer

Torfolge 1 : 0 Raack (16.); 2 : 0 Zschiesche (32.); 3 : 0 Sonntag (42.); 4 : 0 Zschiesche (73.); 4 : 1 N. Gärtner (79.); 5 : 1 Raack (82.)

ewag Kamenz Liga West 03. Spieltag
27.08.Hermsdorfer SV : SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 1 ( 2 : 0 )

Kalte Dusche – nicht bloß von oben!

Mit dem radikalen Wetterumschwung hatte keiner gerechnet, wohl aber alle Königsbrücker mit einem Aufbruch unseres Teams nach der Auftaktklatsche vom Vorsonntag. Leider vergebens oder doch viel zu spät erst in der zweiten Hälfte. Viel zu bedächtiges Agieren in Halbzeit eins, kaum gelungene Spielzüge und ebenso wenige Chancen auf einen zählbaren Erfolg waren die Kennzeichen des Spiels der unsrigen. So lassen sich die Möglichkeiten an einer Hand aufzählen: ein Kopfball von Görlitz (23.), zwei Hoyer-Freistöße (24., 37.), ein gelungenes Solo in den Strafraum (Böhme; 29.) - leider jedoch ohne Zählbares. Der Gegner war zwar spielerisch auch nicht gerade überragend, nutze jedoch wenige Chancen zum 1:0 in der 15. Minute und zum 2:0 durch Foulelfmeter in der 32. Minute. Bei beiden Gegentreffern „leistete“ unsere Deckung tatkräftige Hilfe. Unsere beste Chance – ein Kopfball an die Querlatte (45.). Dies wäre ein gutes Omen für die zweite Hälfte gewesen. Doch leider Fehlanzeige.Mit Elan startete unsere Elf in den zweiten Abschnitt. Das war zwar spürbar, doch leider konnte zunächst Hermsdorf auf 3:0 erhöhen (54.) Danach mobilisierte unsere Elf alle Kräfte, versuchte Druck aufzubauen und Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Den sehr hohen Kraft- und Laufaufwand machten die vielen Fehlpässe und die hohe Fehlerquote im Aufbauspiel immer wieder zunichte. Für die Hermsdorfer Hintermannschaft war es in der Regel immer wieder ein Leichtes, unsere Bemühungen abzublocken. Unser ungenaues Spiel in Strafraumnähe und zu wenig spielerische Einfälle verhinderten eine erfolgreiche Aufholjagd. Immerhin konnte Norbert Gärtner nach feinem Solo in den Strafraum einen Elfmeter erzwingen, den Hoyer in gewohnter Manier sicher mit straffem Schuss unter die Querlatte verwandelte (67.). Danach entwickelte sich ein eher zähes Ringen unserer Elf, um noch weiter zu verkürzen. Spielerische Akzente waren weiterhin Mangelware. So bleibt noch zu notieren: In der 77. Minute hätte dieser oder jener Schiedsrichter eventuell vielleicht einen Elfer für uns gegeben; hier jedoch blieb der Pfiff aus. In der 79. Minute noch ein schöner Freistoß aus halbrechter Position und 35 m Entfernung (Hoyer) und ein Schuss ins Dreiangel (88., Böhme) – leider beide Aktionen ohne Erfolg. Ein Kampf- und Krampfspiel besonders in den letzten 20 Minuten – alles in allem viel zu wenig, um Hermsdorf an diesem Tage erfolgreich Paroli bieten zu können. Kurz vor Ultimo der einzige „herausragende“ Höhepunkt des ganzen verkorksten Nachmittags: nach von der Position des Beobachters unübersichtlicher Situation stellte der Schiedsrichter Ivo Frommhold wenige Sekunden vor dem Abpfiff vom Felde. Nun haben wir etwas Zeit – hoffentlich reicht sie zur Besinnung und zur Formierung unserer Kräfte, damit wir am 11. September erhobenen Hauptes in Schwepnitz den Rasen verlassen können ….. denn dieser Gegner spielte 7:1 gegen Haselbachtal, das wir schon begrüßen konnten und ….. 

(HWP, 30.08.2011)

Aufgebot des SVK/L
1 – Gumpert, 2 – Tilo Gärtner, 3 – Görlitz, 4 – Fritsche, 5 – Klieme, 7 – Gloger, 8 – I. Frommhold, 9 – Böhme sen., 11 – Norbert Gärtner, 14 – Krönert (57. R. Frommhold), 15 – Hoyer

heitech.net Klasse West 03. Spieltag
Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 2 : 2 ( 1 : 1 )
Zum 3. Spieltag trat unsere 2. Männermannschaft in Hermsdorf zum Auswärtsspiel an. Man ging guten Mutes in die Partie und hoffte auf die ersten Punkte in der neuen Saison. Eigentlich verliefen die ersten 45 Minuten auch so, dass man davon ausgehen konnte, mit 3 Punkten nach Hause fahren zu können. Doch es kam dann doch mal wieder anders. Nach einigen guten Kombinationen fand unsere Mannschaft leider nicht den klaren Torabschluss, sondern musste nach einer Sonntagsflanke, die sich unhaltbar ins Tor legte, das 1:0 hinnehmen. Unser Team dominierte die erste Halbzeit und man fragte sich nur, wann nun endlich der Ausgleich erzielt werden würde. Mehrere gute Chancen von Zahour und Reppe wurden leider anfangs noch vergeben. Doch dann war es so weit: Nach einer starken Flanke von Müller köpfte Zahour zum 1:1 ein und man ging damit in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit verlief etwas ausgeglichener; beide Mannschaften hatten Chancen und hätten in Führung gehen können. Doch alle Möglichkeiten wurden mehr oder weniger schwach vergeben. Nach einem normalen Pressschlag zeigte der Schiri aber plötzlich auf den Punkt, und ein Hermsdorfer verwandelte zum 2:1. Nun waren wir wieder einmal unter Druck und rannten wie auch in den letzten Spielen einem Rückstand hinterher. Man kombinierte wieder einmal sehr gut im Mittelfeld, doch daraus entstanden einfach keine brauchbaren Ergebnisse vor dem gegnerischen Tor. Die Hermsdorfer kamen nun auch zum Kontern und hatten mehrmals die Chance das Spiel zu entscheiden, doch sie vergaben immer wieder kläglich. Wir kam dann schlussendlich auch nur noch zum 2:2 durch einen Elfmeter, den Strutz verwandeln konnte. Am Ende muss man sagen, dass wir das Spiel in der ersten Hälfte verloren haben, denn wir konnten aus der Überlegenheit einfach kein Kapital schlagen. Letzten Endes zwar einen Punkt gewonnen, aber zwei Punkte verloren oder besser: verschenkt.

(RF, 30.08.2011)

Aufstellung:

Schopf – Schreiber – Höger – Hennig – Müller(45. Leuthold) – Bergmann – Rentsch – Hommel – Fraß(60. Strutz) – Reppe – Zahour

ewag Kamenz Liga West 02. Spieltag
21.08.SV Königsbrück/Laußnitz : SV Haselbachtal 0 : 4 ( 0 : 2 )

Eindringliches Signal!

Zu Beginn der neuen Saison 2011/12 empfing unser Team einen – jedenfalls nach der gezeigten Leistung – Mitanwärter auf den Titel. So wurde gleich zum Start ins neue Punktspieljahr klar, wie hoch die Anforderungen sind und wie weit der Weg sein wird, damit wir sie erfüllen können. Bis  zum 0 : 1 (42.) gelang es, das Spiel einigermaßen ausgeglichen zu gestalten. Chancen auf Torerfolge waren jedoch auch hier schon rar; eine gute Möglichkeit hatte Tilo Gärtner nach Eingabe von Norbert Gärtner (39.). Unsere Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll und konnte so den Gästen auch Paroli bieten. So konnte auch in der ersten Halbzeit das Fehlen der verletzten  Spieler in bestimmtem maß kompensiert werden.  Unglücklicherweise erzielte Haselbach mit Super-Freistoß noch vor dem Pausengang in der vierten Nachspielminute das 0 : 2.  Ohne Lohn für die Anstrengungen in der ersten Hälfte ging es so in die Pause. 

Kaum dass die zweite Hälfte begonnen hatte, fiel zu allem Überfluss auch gleich noch das 0 : 3 (48.). Der gesamte weitere Verlauf zeigte, dass wir davon tief getroffen waren; in keiner Phase konnten wir anhaltend klar durchdachte Spielzüge aufziehen und die Gäste ernsthaft in Gefahr bringen. Der hohe Laufaufwand, den wir bis dato investiert hatten, forderte nun seinen Tribut.      Unter unserer tätigen Mithilfe in Mittelfeld und Abwehr erspielten sich unsere Gäste eine um die andere Chance, vertaten sie jedoch in der Gewissheit des sicheren Siegs. Außerdem: Ohne die sehr starke Leistung unseres Keepers O. Gumpert, der sich mehrfach auszeichnen konnte, hätten leicht noch einige weitere Gegentore fallen können. 

Wenige Höhepunkte führten dazu, dass die zweite Hälfte träge dahin floss und alle nahezu sehnsüchtig darauf warteten, dass bald Schluss sein möge. So sind aus Hälfte zwei nur noch folgende bemerkenswerte Vorgänge zu berichten: das Theater um den vom Schiedsrichter gegen uns gegebenen und dann nach Konsultation mit dem Linienrichter zurückgenommenen Elfmeter (60.) und das späte 0 : 4 (82.). Was dem Zuschauer allenfalls auffiel: Trotz schwindender Kräfte war es einigen Akteuren immerhin noch möglich, durch Auftritte zu glänzen, die als reife Bühnenleistung an der Mailänder Scala durchgegangen wären; wir sollten uns eher mehr darauf konzentrieren, unser Spiel zu gestalten. Es sind ja immer mindestens drei Elemente, die auch in dieser Reihenfolge zu sehen sind: Erstens die eigene Leistung, zweitens die des Gegners und drittens die des Schiedsrichterteams. Dass die Männer in Schwarz hätten konsequenter bei Foulspiel hätten eingreifen sollen, mag zutreffen. Ob dies allerdings für uns von Vorteil gewesen wäre ist zweifelhaft. Es ist im wirklichen Leben halt wie im Fußball auch: Wer immer dem Anderen die Schuld für Missgeschicke zuweisen will, wird nicht die wahren Ursachen finden und beseitigen können. Wir werden – schon am kommenden Wochenende in Hermsdorf – erfolgreich sein , wenn sich alle auf ihre spielerischen und kämpferischen Möglichkeiten besinnen können. Der Saisonauftakt: ein eindringliches Signal! Wenn wir dies Signal richtig deuten, kann es nur aufwärts gehen.

(HWP; 21.08.)

Aufgebot des SVK/L

1- Gumpert, 2 - Tilo Gärtner, 4 - Fritsche, 6 – Rentsch, 7 – Gloger, 8 - I. Frommhold, 9 - Böhme sen., 10 - Nimpschowski, 11 - Norbert Gärtner, 13 – Tom Kunath, 15 - Hoyer,

Einwechsler:  3- Görlitz, 14 - Zacher

heitech.net Klasse West 02. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Biehla-Cunnersdorf  3 : 4

 

heitech.net Klasse West 01. Spieltag
14.08.SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 5 : 3 ( 3 : 1 )
Zum Auftakt der neuen Saison 2011/12 ging es für die 2. Männermannschaft direkt zum Derby nach Schwepnitz. Unser Team ging relativ optimistisch in die Partie, denn  in der Sommerpause war es gelungen, 2 Altstars zu reaktivieren: Sven Rentsch und Thomas Hommel. Nach einigen Minuten des Abtastens begann die Heimmannschaft sich mehr und mehr gefährlich unserem Tor zu nähren. Unser Keeper Erik Findeisen konnte sich hier mal wieder beweisen. Doch nach 10 Minuten verloren wir in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball; die schnellen Schwepnitzer Stürmer konnten diesen Fehler sogleich nutzen und zum 1:0 einnetzen. Unser Team ließ sich jedoch nicht beeindrucken und spielte munter mit. Das neu formierte Mittelfeld mit Rentsch und Hommel harmonierte teilweise hervorragend und es entstanden mehrere Einschussmöglichkeiten, die aber leichtfertig und überhastet vergeben wurden. Nun waren die Schwepnitzer wieder am Zug. Sie spielten sich den Ball fast mühelos über Außen zu und nutzten ihr Chance zum 2:0. Wir versuchten die Abwehr von Schwepnitz mit Einzelaktionen und Fernschüssen unter Druck zu setzen, was aber nur einmal gelang, als sich Robin Görlitz stark durchtankte und zum 2:1 einschob. In der weiteren Folge zog das Pech beim SVK ein: Zum einen verletzte sich Libero Rene Kappler, der kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden musste, und dann auch noch der Torhüter, der aber bis zur Halbzeit die Zähne zusammen biss und weiter spielte. Nach einem allerdings eher haltbaren Fernschuss stand es zur Halbzeit dann 3:1. In der zweiten Hälfte stellten wir komplett um: Abwehrspezialist Rene Krause rückte auf die Torhüterposition und es kamen Christopher Leuthold und Nick Hennig. Sie waren gerade aus der A-Jugend als Kreismeister zur 2. gestoßen und durften nun beim Derby gleich ran. So ging der SVK in die 2. Halbzeit und versuchte gleich mit starken Pässen des neuen 10ers Thomas Hommel den Torhüter zu überwinden. Mit Glück erzielten wir unseren zweiten Treffer, als ein abgefälschter Fernschuss von Thomas Hommel unhaltbar ins Netz fiel –  3:2. Die blitzschnellen Stürmer der Heimmannschaft verzweifelten nun fast an dem immer wieder hervorragend reagierenden Ersatzkeeper Krause, der aber nach einer Ecke leider etwas unglücklich agierte und  den schon sicher gefangenen Ball vor die Füße des gegnerischen Stürmers fallen ließ. Er brauchte dann nur noch zum 4:2 einzuschieben. Jetzt setzte unser Team voll auf Offensive und versuchte es  immer wieder mit Einzelaktionen, die nur wenig Erfolg fanden. Die Abwehr rückte immer wieder mit auf. Die damit verbundenen Räume wurden durch die Schwepnitzer eiskalt ausgenutzt. Dies führte auch zum 5:2 ein. Nun schwanden die Kräfte und uns gelang nur noch das 5:3 durch einen Foulelfmeter, den  Thomas Hommel verwandelte.

Fazit: Phasenweise gut gespielt, aber im Abschluss einfach zu unkonzentriert und überhastet. Eine Leistung im Ganzen, auf der sich aufbauen lässt. (RF; 16.08.)

Spielberichte 2. Halbserie 2010/11

Spielberichte 1. Halbserie 2010/11

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