| ewag Kamenz Liga West |
| 13.02.2011 SV Straßgräbchen
: SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 1 ( 0 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Nachdem sich Mannschaft und Verein von
Trainer K.Burkon getrennt hatten, musste das Team unter dem neuen
Trainergespann Löwe/Thurm Farbe bekennen. Im Nachholspiel gegen den SV
Straßgräbchen sollten die nach dem siegreichen Spiel gegen Dynamotreue
Kamenz abgezogenen drei Punkte wieder auf das SVK/L-Konto gebucht
werden. Dieses Unterfangen gestaltete sich von vornherein als schwierig,
denn eine der abwehrstärksten Mannschaften galt es zu bezwingen.
Dennoch lief alles wie inszeniert, als R.Frommhold das Leder nach
Freistoß von D.Hoyer freipostiert gegen den Querbalken nagelte (8.).
Drei Minuten später war es wieder R.Frommhold, der nach Flanke von
R.Ziesche erneut frei vorm Kasten daneben ballerte. Die Einheimischen
kamen nur sporadisch zu einigen Halbchancen, die jedoch allesamt ungefährlich
im Nirwana verpufften. Doch beinah wäre ihnen die Führung geglückt,
als ein Eckball vom Kopf D.Gloger’s auf das Torgestänge hüpfte
(28.). Danach ertönte ein Elfmeterpfiff, als der Referee ein Gerangel
im 16-er als strafstoßwürdig einschätzte. Aber die Hausherren lehnten
das Angebot ab und setzten die Kugel neben das Tor (29.). Unsere Elf
leistete sich dann im Defensivbereich einen Stellungsfehler, den jedoch
Keeper O.Gumpert ausbügelte – gehalten (35.). Bis zum Halbzeitpfiff
konnte sich der SVK/L nicht mehr sonderlich in Szene setzen. Genauso
wenig die Gastgeber, die oftmals den Bogen in punkto Einsatz überspannten.
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff jagten die Straßgräbchener einen quer
gespielten Pass ins Sturmzentrum übers Gebälk. Bald darauf konnte
M.Eisold einen guten Schuss nicht im Tor unterbringen (53.). Ein
Panoptikum besonderer Güte lieferte dann erneut der Unparteiische, als
R.Frommhold einen Schuss aus zwei Meter Entfernung gegen den Ellebogen
bekam. Diesmal nahmen die Platzherren das Geschenk an und trafen vom
ominösen Punkt zum 1:0 (60.). Jetzt zeigte der SVK/L hundertprozentige
Reaktion und ließ dem Gegner nicht eine klare Einschussmöglichkeit
mehr zu. Energisch ging unser Team in die Zweikämpfe und erarbeitete
sich gute Chancen. Zunächst scheiterte R.Frommhold mit der Pike (64.)
und danach verpassten gleich drei Akteure eine Eingabe von D.Hoyer
(66.). Fünf Minuten später köpfte P.Nimschowski über das Aluminium.
Aufgrund der überharten Gangart sahen dann die Straßgräbchener zu
Recht die Ampelkarte (75.), so dass unsere Elf noch vehementer auf den
Ausgleich drängte. Der gelang dann auch verdientermaßen, nachdem
M.Eisold eine Vorlage von T.Kunath zum 1:1 über die Linie drückte
(77.). Der agile R.Frommhold packte noch zweimal seinen Hammer aus, doch
die Schüsse fanden nicht den Weg ins Netz (78.,82.). Doch die
Siegchance verpatzte M.Eisold, als er zunächst wunderbar zwei
Gegenspieler austanzte, aber zwei anspielbereite Mitspieler vorm
gegnerischen Tor ignorierte und eigensinnig das Überzahlspiel beendete
(86.). Kurz darauf machte er es viel besser und legte für T.Böhme auf.
Dem sprang das Leder aufgrund des mittlerweile zerfurchten Platzes nur
ans Knie und der Straßgräbchener Schlussmann konnte klären (89.).
Eine weitere Gelb/Rote Karte für die Heimelf hatte jedoch keine
Auswirkung mehr auf den Spielausgang, so dass der SVK/L Dank starker
zweiter Hälfte einen möglichen Sieg aus der Hand gab. Trotz allem muss
man eine kämpferische Topleistung der gesamten Mannschaft ausstellen,
aus der T.Gärtner sogar noch herausragte.
(ag)
Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert – D.Hoyer, S.Klieme, M.Fritsche, T.Müller –
D.Gloger (ab 46. T.Böhme), T.Gärtner, R.Frommhold, P.Nimschowski (ab
70. T.Kunath), R.Ziesche (ab 62. N.Gärtner) – M.Eisold
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| heitech.net Klasse West Nachholespiel |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2.
: SV Liegau-Augustusbad 2. 0 : 8 ( 0 : 4 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Ein ganz böses Erwachen erlebte unsere
zweite Vertretung gegen die Reserve aus Liegau-Augustusbad. Man wurde in
heimischen Gefilden nicht nur besiegt, sondern regelrecht vorgeführt.
In neunzig Minuten konnte sich unser Team nicht eine einzige Einschussmöglichkeit
erspielen. Mit dem seifigen Untergrund kamen unsere Spieler absolut
nicht klar, denn man lag mehr auf der Nase als man auf den Beinen stand.
Von Beginn an dominierten die Liegauer das Geschehen eindeutig und
gingen bereits nach zwei Minuten in Führung. Unsere Jungs hatten womöglich
schon frühzeitig mit dem Burnout-Syndrom zu kämpfen, welches
allerdings nicht von der übertriebenen Trainingsarbeit herrühren kann.
Saft- und kraftlos ließ man eine Angriffswelle nach der anderen über
sich ergehen und die Gegentore wurden fast gegenwehrlos hingenommen.
Nach dem locker herausgespielten 0:2 (22.) erzielten die Gäste den
dritten Treffer, der wegen Abseits aberkannt wurde (30.). Als ein
Kopfball noch über das SVK/L-Gehäuse zischte (33.), lag die Kugel bald
darauf zum 0:3 im Netz (37.). Noch vor der Pause wurde R.Krause vom
Platz gestellt, als er auf der Torlinie mit der Hand einen weiteren
Treffer verhindern wollte. Der fiel dann doch per Strafstoß zum
Halbzeitstand von 0:4 (44.). Für den zweiten Spielabschnitt sollte es für
unsere Elf in Unterzahl nicht einfacher werden, so dass Trainer S.May
die logische Devise Schadensbegrenzung ausgab. Doch unsere Mannschaft
stand sofort wieder unter Beschuss und wehrte sich so gut es ging. Als
M.Fraß regelkonform auf der Torlinie retten konnte (46.), musste dann
Keeper E.Findeisen dringend parieren (48.), ehe er nach abgefälschtem
Kracher doch noch das 0:5 kassierte (54.). Völlig chancenlos lief unser
Team Ball und Gegner hinterher und die Gäste schraubten das Ergebnis mühelos
auf 0:6 (62.). Zu allem Unglück unterlief M.Fraß noch ein Eigentor,
als er einer scharfen Flanke nicht mehr ausweichen konnte – 0:7 (75.).
Die Gäste kombinierten weiterhin nach Belieben und setzten mit dem 0:8
den Schlusspunkt in einer völlig einseitigen Partie (87.). Die Liegauer
waren einfach besser, schneller und spritziger und hatten gegen
indisponierte SVK/L-Kicker viel zu leichtes Spiel.
(ag)
Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen – R.Krause, A.Rudolph (ab 35. A.May), D.Schreiber,
M.Fraß – T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick (ab 60. T.Bergmann), R.Görlitz
– M.Reppe (ab 74. T.Gärtner), W.Eckardt
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| heitech.net Klasse West Nachholespiel |
| 06.02.2011 SV Königsbrück/Laußnitz 2.
: SV Haselbachtal 2. 2 : 2 ( 1 : 2 ) |
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Nach den
Wochen fußballerischen Nichtstun musste unsere zweite Mannschaft im
Nachholer gegen die benachbarten Haselbachtaler ran. Ein Dreier war das
angestrebte Ziel, doch wieder einmal ließ man im Abstiegskampf zwei
Punkte leichtfertig liegen. Die erste Spielhälfte gestaltete unser Team
recht ansehnlich, denn das spielerische Element kam nicht zu kurz.
Bereits nach drei Minuten strich ein Kopfball von T.Strutz übers Gebälk.
Eine einzige Unkonzentriertheit bescherte dann leider den Rückstand,
als erst Abwehr und anschließend Torwart E.Findeisen überlupft wurden
– 0:1 (8.). Trotz dessen ließ man sich nicht entmutigen. So hatte
Neuzugang R.Görlitz zwei gute Einschussmöglichkeiten (11.,13,), ehe
das Runde im Eckigen lag. Initiator war erneut R.Görlitz, der einen
Freistoß I.Frommhold auf den Kopf servierte – 1:1 (16.). Bald darauf
vergab M.Leuthold frei vorm Kasten die sichere Führung (20.). Die
zweite Unachtsamkeit führte dann zum zweiten Gegentreffer. Als unsere
Abwehr einen Querschläger fabrizierte, zögerte Schlussmann E.Findeisen
beim Klären eine Idee zu lang und der schneller reagierende Gegner
konnte die Kugel zum 1:2 über die Torlinie bugsieren (21.). Dennoch war
das Resultat für die Gäste recht glücklich, denn unsere Jungs
spielten zum Großteil prima und waren zumeist überlegen. So hatte
M.Leuthold noch zwei hochkarätige Tormöglichkeiten nicht nutzen können
(35.,36.) und ein unbefriedigender Halbzeitstand hatte Bestand. Die
Reichenbacher/Bischheimer hatten nur einen Distanzschuss über die
Torumrahmung zu verzeichnen, so dass der SVK/L für den zweiten
Durchgang im Zugzwang steckte. Doch unsere Kicker ließen sich nicht
lange bitten und wollten unbedingt den Ausgleich erzwingen. Nach Flanke
von P.Krönert köpfte M.Reppe noch knapp am Tor vorbei (51.). Nur zwei
Minuten danach machte er es gleich viel besser. Ein herrlicher Pass von
T.(H.)Böhme erreichte T.Strutz, dessen Flanke M.Reppe diesmal per Kopf
zum 2:2 in die Maschen drückte. Nun wollte man natürlich mehr, aber
man musste sich die Kräfte für die Schlussphase aufsparen. So
passierte bis dahin relativ wenig. Außer einem Gäste-Schuss neben die
Kiste (65.) und zwei Schussgelegenheiten durch M.Fraß (76.) und
J.Handrick (80.) waren Torraumszenen rar. Den größten und letzten
Aufreger der Partie gab es in der letzten Spielminute zu bestaunen. Nach
einer Ecke von T.Strutz konnte der Keeper des SVH zunächst parieren.
Aber letztendlich wäre er absolut machtlos gewesen, hätte I.Frommhold
das Leder aus Nahdistanz nicht neben den Kasten platziert. Demzufolge
wartet der SVK/L weiterhin auf den ersten (!) Heimsieg, der nun im nächsten
Match gegen die Reserve von Liegau-Augustusbad angepeilt wird.
(ag)
Aufstellung des SV Königsbrück /
Laußnitz:
E.Findeisen – R.Kappler, D.Schreiber,
R.Krause, I.Frommhold – R.Görlitz, T.Strutz, P.Krönert (ab 70.
J.Handrick), T.(H.)Böhme – M.Leuthold (ab 75. M.Fraß), M.Reppe
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| Mitteilungsblatt Pokal 2. Hauptrunde |
| FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV
Königsbrück/Laußnitz 6 : 1 ( 2 : 1 ) |
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Mit großen
Personalsorgen reiste unsere erste Männermannschaft zum samstäglichen
Pokalfight nach Ottendorf. Im ersten Pflichtspiel dieses Jahres musste
Oldie T.Metzner wieder den Platz zwischen den Pfosten einnehmen, der
trotz deutlicher Niederlage alles hielt, was zu halten war. Die noch
A-Jugendlichen P.Nimschowski und N.Gärtner gaben ihr Debüt im Männerbereich,
die neben lobenswerter Einsatzbereitschaft ihre Sache ordentlich
machten. Der Favorit begann mit voller Kappelle und war über den
Widerstand unserer ersatzgeschwächten Truppe sichtlich erstaunt. Denn
zu Beginn setzte nur der SVK/L Akzente, der nach zwei Kopfbällen von
P.Nimschowski (2.) und N.Gärtner (4.) an der Führung knapp vorbei
schrammte. Doch nach Freistoß von D.Hoyer köpfte P.Nimschowski perfekt
ins lange Eck und es stand zur Überraschung aller 0:1 (16.). Danach
wurde der Kreisliga-Spitzenreiter munter und legte die Zurückhaltung
ab. Als die Hausherren am linken Flügel durchstarteten, vereitelte
Keeper T.Metzner mit gewohnt toller Parade den Ausgleich (19.). Nachdem
M.Eisold eine Flanke von P.Nimschowski neben den Kasten setzte, bekam
der FVO nach einer halben Stunde einen verhängnisvollen Freistoß
zugesprochen. Diesen konnte zwar Schlussmann T.Metzner reaktionsschnell
entschärfen, doch im Nachsetzen zappelte das Leder zum 1:1 im Netz.
Trotz Tiefschlag verfielen unsere Jungs nicht in Kopflosigkeit und
hielten weiter wacker dagegen. So verfehlte ein Freistoß von D.Hoyer
aus zwanzig Meter knapp sein Ziel (33.), ehe Pech und Unglück unser
Team ereilte. Nach einer ziemlich verkorksten Situation im
SVK/L-Strafraum schalteten
die Einheimischen am schnellsten und bugsierten die Kugel aus dem Gewühl
heraus über die Torlinie – 2:1 (38.). Bis zum Pausenpfiff passierte
nur noch wenig und die Ottendorfer gingen mit einer schmeichelhaften Führung
in die Kabine. Für den zweiten Durchgang war man im Gästelager noch
guter Dinge, denn die Burkon-Elf präsentierte sich in der ersten
Halbzeit mindestens gleichwertig. Doch plötzlich kam unser Team von der
Linie ab und war fortan nicht wieder zu erkennen. Die Gastgeber übernahmen
rigoros das Zepter und entfachten enormen Druck. Die Abwehrarbeit des Außenseiters
musste intensiviert werden, so dass Offensivaktionen immer seltener
wurden. Schließlich kam es wie befürchtet. Unser Team konnte dem Druck
nicht standhalten und kassierte nach herrlichem Spielzug des Gegners das
3:1 (58.). Neben spielerischen Defiziten gesellte sich nun ein Kräfteschwund
in unseren Reihen, so dass die Hausherren nichts mehr befürchten
mussten. Die erhöhten nach grobem Abwehrfehler auf 4:1 (69.) und nur
zwei Minuten später lag das Spielgerät zum 5:1 im Kasten. Keeper
T.Metzner stand immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und
verhinderte mit tollen Paraden Schlimmeres. Die Hausherren trafen noch
zweimal die Latte und vergaben weitere hochkarätige Chancen
leichtfertig. Trotz immer zaghafter werdender Gegenwehr unserer
Mannschaft hatte der Favorit noch nicht genug und machte mit dem 6:1
(88.) kurz vor Schluss das halbe Dutzend voll. Bleibt zu resümieren,
dass unsere Kicker im zweiten Spielabschnitt kräftemäßig völlig
einbrachen und somit böse unter die Räder kamen.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
T.Metzner
– D.Hoyer, R.Frommhold (ab 72. R.Krause), T.Müller, M.Fritsche –
R.Ziesche, M.Eisold, N.Gärtner (ab 72. P.Krönert), S.Handrick –
P.Nimschowski, T.Böhme
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| heitech.net Klasse West 13.Runde |
| 20.11. Lomnitzer SV : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 1 ( 1 : 1 ) |
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Bereits
am Sonnabend kämpfte unsere zweite Vertretung in Lomnitz um Punkte und
konnte gegen den Tabellenvorletzten nur einen Teilerfolg verbuchen.
Unsere Elf hatte zwar leichtes Übergewicht, doch es fehlte der letzte
Biss, die äußerst bieder kickenden Hausherren zu bezwingen. Dabei
begann der SVK/L recht viel versprechend und hätte mit dem schönsten
Spielzug der Partie die Führung markieren müssen. Nach Doppelpass von
R.Kappler und M.Sonntag verzog Letztgenannter aus aussichtsreicher
Position (6.). Zehn Minuten waren absolviert, als sich der LSV erstmals
in Tornähe vorwagte. Doch der Schuss verfehlte ebenso das Gehäuse. Der
Gastgeber verspürte Lust auf mehr und probierte es kurz darauf von der
Strafraumgrenze. Der Schuss wurde unglücklich abgefälscht und landete
unhaltbar zum 1:0 im Netz (13.). Unsere Mannschaft hatte dann durch
einen Freistoß von M.Leuthold die Möglichkeit auszugleichen, aber der
Schlussmann konnte per Fußabwehr klären (22.). Das Match wurde
zunehmend unattraktiver und unsere Kicker passten sich immer mehr der
Bolzerei der Hausherren mühelos an. So endete eine grottenschlechte
erste Spielhälfte beinah mit der Führung für den Lomnitzer SV. Doch
M.Fraß hatte noch einen Lichtblick, als er sich ein Herz fasste und von
der Strafraumgrenze entschlossen abzog. Das Leder schlug im Eck ein und
der Rückstand wurde egalisiert – 1:1 (45.). In der Pause musste
Trainer S.May seinen Jungs gehörig den Kopf waschen, denn mit der
Leistung konnte man einfach nicht zufrieden sein. Die absolute Besserung
stellte sich zwar nicht ein, aber Dank erhöhter Laufarbeit und
Initiative hatte nun unser Team bedeutend mehr vom Spiel. In der
56.Minute wäre fast die Führung geglückt, doch nach Flanke von
R.Kappler klatschte der Kopfball von M.Reppe leider nur gegen den
Querbalken. Die Aktionen unserer Jungs wurden immer zwingender, aber das
Tor wollte einfach nicht fallen. So wie beim Schussversuch von T.Strutz
fehlte halt das Quäntchen Glück, denn das Leder strich ganz knapp am
Kasten vorbei (59.). Danach probierte es M.Leuthold per Standard, doch
die Kugel konnte zur Ecke abgewehrt werden (61.). Eine gute Kombination
zwischen M.Reppe und M.Sonntag wurde ebenfalls nicht belohnt, denn der
Schuss von M.Sonntag wurde durch Pfosten und Torhüter aufgehalten
(70.). Die Gastgeber ließen immer mehr nach und blieben ziemlich
harmlos. Dennoch hatten sie noch eine Schussmöglichkeit, aber die Kugel
trudelte am Kasten vorbei (80.). Die allerletzte Möglichkeit zum
Siegtreffer hatte jedoch unser Team. Leider strich der Kopfball von
R.Kappler nach Freistoß von M.Leuthold knapp über das Gebälk (88.).
Danach ertönte der Schlusspfiff und unsere Elf ließ wie schon in der
Vorwoche leichtfertig zwei Punkte liegen.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen
– J.Scherpe, D.Schreiber, R.Krause, M.Leuthold – J.Handrick, M.Fraß
(ab 80. J.Schopf), R.Kappler, T.Strutz – M.Reppe, M.Sonntag
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| Jugend A Sportoase Kreisliga 8. Runde |
| SpG Hermsdorf/Ottendorf/Wachau : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 0 : 6 ( 0 : 5 )
|
| Aktuelle
Tabelle |
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Dass
es anders auch geht, zeigte das Spiel gegen SpG Hermsdorf. Trotz
das wieder, aufgrund des Ausfalls der B-Jugend, Snelinski
mitspielen konnte, war diesmal ein anderes Gesicht der Mannschaft
zu erkennen. Dem Gegner wurden keinerlei bzw. kaum Chancen ermöglicht.
Unsererseits fielen die Tore in schöner Regelmäßigkeit, weil
das Spiel und Einsatz diesmal stimmten (6. Nimschowski, 17. Gärtner,
19. Kieschnick, 28. Fiebig, 38. ET). Besonders die Tore Zwei und
Drei waren vom Feinsten. Zwar wurden beide Tore durch die Mitte
erzielt, aber es war schön anzusehen wie das Dreigestirn
Nimschowski, Kieschnick und Gärtner im
Direktspiel sich auf engem Raum durchspielten.
Weniger
schön war Halbzeit 2, da zeigte sich wieder mal die allzeit
bekannte Nachlässigkeit in unserem Spiel, bei dem sich zu sehr
auf seinen Lorbeeren ausgeruht wird und es nicht mal
geschafft/versucht wird über (fast) 90 min den Druck
hochzuhalten. Kein energisches Draufgehen und stures durch die
Mitte spielen, um hier zwei Missstände zu benennen. Alles in
allem war die Leistung dürftig in HZ 2. Außerdem kann man nur
Hoffen, dass die Verletzung Nimschowski nicht schwerwiegend ist,
die er sich 5 Minuten vor Ultimo zugezogen hat. Den Abschluss
gelang Kieschnick zum 6:0 in der 84. Minute.
Denn
allen sollte langsam klar sein, das am Ende der Saison mit aller
Wahrscheinlichkeit die Tordifferenz den Ausschlag über den
„totalen“ Erfolg der Saison geben wird. Man braucht sich ja
nur die Tabelle anzugucken.
Fazit:
Pflichtsieg gegen doch
schwache und sich schnell aufgebende Gegner.
Aufstellung: Snelinski
– Matticzk – Kaßner, Scheibe, Bergmann (60. Gräfe), Grünberg
– Fiebig, Nimschowski, Müller-Hürst – Gärtner (75.
Schulze), Kieschnick
PS:
An die Spieler: Das Spiel hätte man auch mit Scheibe
im Tor erfolgreich gestaltet, denn wie man sieht, scheint es
diesmal im Kopf und in der Einstellung und dem Wissen um die
eigene Stärke gestimmt zu haben.
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| ewag Kamenz Liga West 12. Runde |
| 14.11. SV Königsbrück/Laußnitz
: SV Liegau-Augusutsbad 3 : 2 ( 2 : 0 ) |
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In
einer temposcharfen Partie erarbeitete sich der SVK/L aufgrund einer
ganz starken kämpferischen Leistung drei wichtige Punkte. Das Team
befand sich am Scheideweg und fand aus eigener Kraft aus dem Tal der Tränen
heraus. Nach vier Niederlagen in Folge schrillten mittlerweile die
Alarmglocken und man war gegen das starke Team aus Liegau-Augustusbad
zum Siegen verdammt. Von Anfang an ging es rigoros in die Zweikämpfe,
womit unsere Jungs gegen diesen spielstarken Gegner gut beraten waren.
Nach einem zur Ecke abgewehrten Freistoß stand dann Torwart O.Gumpert
erst einmal im Blickfeld, als er einen Schuss aus Nahdistanz
sensationell parierte (9.). Ein starkes Solo von Kapitän T. Böhme
sorgte plötzlich für die unangekündigte Führung. Sein Abschluss war
zwar zu schwach, doch den abgewehrten Ball drückte M.Eisold zum 1:0 über
die Linie (12.). Nur drei Minuten später war T.Böhme erneut
Ausgangspunk. Allerdings wurde sein Eindringen in den Strafraum von der
Gästeabwehr dilettantisch gestoppt. Somit konnte D.Hoyer in Aktion
treten, der das Leder vom Punkt eiskalt ins Eck versenkte – 2:0. Unberührt
von den Misserfolgen der letzten Wochen offenbarte unsere Elf mentale Stärke.
Wie beflügelt steigerte sich unser Team am Gegner und sorgte für
weitere Gefahrenmomente. Als S.Klieme die Kugel klug durch die Gasse
spielte, wurde der frei durchlaufende M.Eisold wegen angeblichem Abseits
zurückgepfiffen (17.). Danach legte Liegau etwas an Engagement zu und
kam zu guten Torgelegenheiten (18.,22.). Die Riesenchance zum Anschluss
hatten die Gäste nach einer halben Stunde, doch der durchbrechende Stürmer
trat auf Höhe der Strafraumgrenze auf das Spielgerät und die Situation
verpuffte ungestraft. Im Gegenzug die nächste aufregende Szene.
M.Sonntag lief allein auf den Liegauer Schlussmann zu und legte den Ball
quer auf den einschussbereiten T.Böhme. Der womöglich Regel unkundige
Schiedsrichterassistent riss aber übermotiviert den Wimpel hoch.
Daraufhin annullierte der Referee den regelkonformen Treffer, was ein
absoluter Witz war (35.). Vor der Pause musste dann Keeper O.Gumpert
noch zweimal seine Klasse unter Beweis stellen (39.,44.), ehe die
einheimische Anhängerschar mit mulmigem Gefühl im Bauch der zweiten
Halbzeit entgegen fieberte. Erstaunt und entspannt durften die Fans mit
großer Freude feststellen, dass die Jungs keine Bereitschaft zu Schwächeanfällen
zeigten und hochkonzentriert weiter kickten. Sicherlich musste man
erwarten, dass die Gäste die Schlagzahl erhöhten, doch unsere Deckung
stand trotz einiger guter Einschussmöglichkeiten sicher (47.,49.).
Schließlich gelang Libero D.Hoyer ein wundersamer Treffer, als er einen
Freistoß aus knapp vierzig Meter aufs gegnerische Tor hämmerte. Der
Ball wurde immer länger und senkte sich über den Tormann zum 3:0 ins
Netz (53.). Die Rand-Radeberger reagierten und brachten frisches
Material für die Offensive. Die Bemühungen der Gäste hielten sich
jedoch in Grenzen, denn nur ein ganz stark parierter Freistoß von
O.Gumpert war zunächst die ganze Ausbeute (56.). Auch der SVK/L hatte
nur einen Drehschuss von M.Eisold aufzubieten (61.), da beide
Defensiv-Reihen wenig Schwächen offenbarten. Doch ein flach
hereingeschlagener Freistoß des Gegners sorgte dann für Unruhe, da
R.Frommhold die Kugel im eigenen Kasten unglücklich unterbrachte –
3:1 (68.). Nun spielten die Gäste mehr Risiko und erzielten nach Eckstoß
per Kopf das späte 3:2 (85.). Sollte nun wirklich die Fortsetzung der
vergangenen Wochen folgen? Dies beschäftigte jetzt die arg gebeutelte
Fan-Gemeinde der Gastgeber. Aber die Mannschaft zeigte erfreulicherweise
allen Kritikern, dass sie konditionell und kräftemäßig voll mithalten
kann und sicherte sich Dank wieder entdeckten Tugenden verdiente drei
Punkte gegen einen keinesfalls enttäuschenden Kontrahenten.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, S.Klieme, R.Frommhold, T.Müller – R.Ziesche (ab 64.
T.Strutz), T.Gärtner, M.Eisold (ab 77. N.Gärtner), D.Gloger – T.Böhme,
M.Sonntag (ab 90. P.Krönert)
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| heitech.net Klasse West 12.Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
Thonberger SC 1931 2 : 2 ( 1 : 0 ) |
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Unsere zweite Mannschaft verspielte
gegen die Thonberger einen Zwei-Tore-Vorsprung und wartet weiterhin auf
den ersten Heimsieg der Kreisklasse-Saison. Beide Mannschaften waren über
die volle Distanz gleichwertig, so dass die Punkteteilung letztendlich
in Ordnung geht. In der ersten Halbzeit gab es zwar nicht die meisten
erwähnenswerten Situationen zu vermelden, doch die absoluten Szenen bot
dieses Match eh nicht. Nach fünf Minuten hatte Schlussmann E.Findeisen
seinen ersten Arbeitseinsatz, aber der Kopfball bereitete ihm wenig Mühe.
Auch unser Team prüfte fünf Minuten später den SC-Keeper, doch der
Schuss von P.Krönert brachte genauso wenig Gefahr. Nachdem Torwart
E.Findeisen einen Freistoß glänzend parierte (22.), hatte dann unsere
Elf ebenso per Standard die Chance zur Führung. Die Hereingabe von
A.Rudolph köpfte R.Kappler nur ganz knapp am Pfosten vorbei (29.). Bald
darauf nahm A.Rudolph einen Eckstoß von T.Kunath direkt und auch
diesmal verfehlte das Leder denkbar knapp das Torgestänge (35.). Die Gäste
waren bis dahin eher harmlos, doch unsere Jungs rissen auch keine Bäume
aus. Als sich alle mit dem torlosen Remis bereits abgefunden hatten,
rappelte es doch noch in der Kiste. Ein Eckball von M.Leuthold wurde
nicht weit genug abgewehrt, so dass der aus dem Rückraum nachsetzende
R.Krause die Pille zum 1:0 ins Eck befördern konnte (45.). Im zweiten
Spielabschnitt vergaben die Thonberger zunächst einen guten Konter
(55.) und im Gegenzug schoss M.Reppe nach Alleingang den Torwart berühmt.
Als dann M.Leuthold ebenso am Torhüter scheiterte, erfasste J.Handrick
die Situation am schnellsten und chipte die Kugel über den Keeper ins
lange Eck zum 2:0 (65.). Die Freude wurde leider schnell getrübt, denn
die Gäste verkürzten mit spektakulärem Fallrückzieher auf 2:1 (68.).
Davon noch unter Schock stehend gewährten unsere Kicker eine Flanke,
die mit viel Dusel einem Gegenspieler auf dem Fuß fiel und plötzlich
stand es 2:2 (69.). Kurz darauf musste R.Krause auf der Torlinie retten
(73.), da unsere Elf die Ordnung noch nicht hergestellt hatte. Der SVK/L
agierte aber mit zuviel hohen Bällen, obwohl die Thonberger aufgrund
ihrer Statur die Lufthoheit gepachtet hatten. Ein ungenauer Schuss von
T.Kunath (86.) war dann dennoch zu wenig, um eventuell noch drei Punkte
einzufahren. (ag)
Aufstellung des SV Königsbrück /
Laußnitz:
E.Findeisen – J.Scherpe (ab 53. A.May), D.Schreiber, R.Krause,
A.Rudolph – J.Handrick, P.Krönert (ab 46. M.Fraß), R.Kappler,
T.Kunath – M.Reppe, M.Leuthold
|
| Jugend A Sportoase Kreisliga 7. Runde |
| DjK Wittichenau : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 5 : 2 ( 4 : 0 )
|
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Ein
Spiel zum Vergessen und eine Frechheit in Bezug auf persönliche
Einstellung zum Spiel. Einzige Ausnahme war Grünberg, der sein
Bestes gab. Alle anderen spielten weit unter Durchschnitt. Man
kann zwar bedauern, das wir gleichzeitig mit der B-Jugend spielten
und so keinen nominellen Torhüter, aufgrund der andauernden
Verletzung Gey´s, zur Verfügung hatten. Doch das kann und darf
keine Ausrede sein. Das die Wahl auf Scheibe fiel, war nun mal so,
da er die besten Voraussetzungen von Allen dafür hatte, um mögliche
Gegentore im Rahmen zu halten und um den restlichen Spieler, wie
man „unten“ erkennen kann, eine sehr gute Mannschaftsaufstellung,
die Möglichkeit zu geben, ihr eigentlich gewohntes Spiel
aufzuziehen und dieses auch erfolgreich zu gestalten. Aber man ließ
Scheibe gnadenlos im Stich.
Aber
wer schon Heulsusen haft und angeblich ohne Chance ins Spiel geht,
hat schon vorher verloren. Dieser geht nun mal zu langsam und zu zögernd
in die Zweikämpfe oder ist Geistesabwesend bei allen Dingen, die
ein Spiel mit sich bringt. Beispiele reichen vom
Nichtregistrieren von eigenen Einwürfen/Freistößen und
Nichtwissen was ein direktgetretener Ball bei INDIREKTEM Freistoß
auf das Tor bedeutet.
Im
Grunde verschwendete Zeit für uns Trainer. Umso
bedauerlicherweise war die Tatsache, das wir 3 Tore praktisch
selbst auflegten. Aber das wird Zuviel des Guten diese Tore zu
beschreiben. Kurz zusammengefasst: WIR SCHLUGEN UNS SELBST.
Fazit: Siehe ersten und letzten Satz.
Aufstellung: Scheibe – Albinus – Schneider, Franke (20. Grünberg),
Bergmann, Matticzk – Gräfe, Nimschowski, Müller-Hürst – Gärtner,
Kieschnick
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| ewag Kamenz Liga West 11. Runde |
| 07.11. SG Oßling/Skaska : SV
Königsbrück/Laußnitz 3 : 2 ( 0 : 2 ) |
|
So
widerlich wie das Wetter am Sonntag endete auch das Punktspiel für den
SVK/L. In Oßling wollte man auf die Erfolgsspur zurück finden, doch
die Probleme der Vergangenheit kamen wieder zum Tragen, denn zwei
unterschiedliche Halbzeiten warfen erneut die gleichen Fragen auf. Zunächst
begann unsere Mannschaft verhalten und musste nach druckvollem Beginn
der Einheimischen die Zuordnung herstellen. Dies gelang dann nach einer
knappen Viertelstunde, denn bis dahin hatten die Oßlinger per Kopf (4.)
und per Freistoß (12.) gefährliche Situationen zu verzeichnen. Als
dann Thomas Böhme dem Gegner den Ball ablief, flankte er auf M.Eisold,
der die Kugel aus der Luft zum 0:1 im Kasten unterbringen konnte (14.).
Von da an diktierte der SVK/L die Partie eindeutig und baute eine
Angriffswelle nach der anderen auf. Die Hausherren wussten nicht wie
ihnen geschah, die sich nur noch sporadisch vom Dauerdruck befreien
konnten. Als sich dann M.Sonntag das Streitobjekt an der Eckfahne erkämpfte,
konnte danach D.Hoyer die Kugel zum 0:2 über die Torlinie drücken
(22.). Die Dominanz unserer Jungs war für Gegner und Außenstehende beängstigend
und unheimlich, denn die SGO wurde an die Wand gespielt und brauchte
sich über Abwehrarbeit nicht beklagen. Nach schönem Doppelpass
zwischen R.Ziesche und M.Sonntag kam M.Eisold in Schussposition, der
aber das Leder frei vorm Tor knapp daneben schoss (25.). Eine der
wenigen Chancen der Gastgeber hätte jedoch beinah zum Erfolg geführt,
als Libero D.Hoyer über die Pille schlug und letztendlich Keeper
O.Gumpert den Alleingang erfolgreich vereitelte (44.). Mit dieser
komfortablen und jederzeit sicheren Führung gingen unsere Jungs in die
Kabine und es gab den verdienten Pausentee, der allerdings keinem so
richtig zu munden schien. Denn was das Team im zweiten Spielabschnitt
anbot, hatte mit der Leistung der ersten Halbzeit nichts mehr gemein.
Gegenwehr und Laufbereitschaft ließen zu wünschen übrig und der
Gastgeber übernahm vollends das Zepter. Nachdem der SVK/L nach Freistoß
(52.) und gefährlichem Kopfball (57.) noch Glück hatte, war dieses
nach einer Stunde aufgebraucht. Jetzt hatte SGO-Spieler Marx zur
Show-Time geladen, als er die komplette Abwehr überlief und die Kugel
eiskalt über Torwart O.Gumpert ins Tor lupfte – 1:2 (60.). Von nun an
war die Talfahrt des SVK/L unaufhaltsam. Man operierte nur noch mit
langen Bällen, die allesamt zu ungenau waren und den Gegner immer
wieder in Ballbesitz brachten. Ein Konzept war längst nicht mehr zu
erkennen, denn der Gastgeber machte mit unserer Mannschaft was er
wollte. Nach Ballverlust im Mittelfeld wurde der schnelle Gegenzug
eingeleitet und Marx markierte das sich anbahnende 2:2 (77.). Es war
zwar noch ein kleines Aufbäumen unserer Kicker auszumachen, doch bei
den meisten Akteuren wurden unverständlicherweise konditionelle
Defizite aufgedeckt. Saft- und kraftlos wollte man noch irgendetwas
Bewegen, doch der Spatz in der Hand war nicht gut genug und man
entschied sich lieber für die Taube auf dem Dach. So gab man artig und
naiv den einen Punkt auch noch her, obwohl eine Absicherung des Remis im
Rahmen des Möglichen war. Nach einer eigenen Ecke wurde diese schließlich
zur Vorlage für das Oßlinger Team, die sich in Personalunion des
Sportfreundes Marx mit dem 3:2-Siegtreffer höflich bedankten (88.). Der
vierte Gegentreffer in der Schlussminute wurde wegen Abseits annulliert,
was an der Niederlage eh nichts mehr änderte. Wieder einmal erlegte ein
gegnerischer Ausnahmespieler, der eigentlich allen bekannt sein dürfte,
unser Team im Alleingang. Doch der SVK/L spielt momentan mit der Taktik
einer Schülermannschaft, gibt sicher geglaubte Punkte leichtfertig ab
und hält somit den Kontakt zur unteren Tabellenhälfte aufrecht.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, R.Frommhold (ab 30. S.Klieme), I.Frommhold (ab 51.
M.Fritsche), T.Müller – S.Handrick (ab 80. D.Gloger), T.Gärtner,
M.Eisold, R.Ziesche – T.Böhme, M.Sonntag
|
| heitech.net Klasse West 11.Runde |
| SV Aufbau Deutschbaselitz 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 3 ( 0 : 2 ) |
|
In
einem guten Kreisklassespiel siegte unsere zweite Mannschaft beim
Schlusslicht Deutschbaselitz, dessen Tabellensituation nicht den wahren
Leistungsstand widerspiegelt. Auf dem seifigen Geläuf des
Ausweichplatzes regierte oftmals der Zufall, doch beide Teams machten
das Beste daraus und waren relativ gleichwertig. Nach Fehlabspiel der
Aufbau-Elf hatte M.Leuthold die erste gute Chance der Partie (6.).
Danach versuchten es die Hausherren mit gefährlichen Schüssen, die zum
Glück nichts einbrachten (13.,16.). Anschließend machte unser Team
wieder auf sich aufmerksam, doch M.Leuthold und T.Kunath scheiterten
(18.,20.). Nach Flanke von M.Reppe hatten schon alle den Torschrei auf
den Lippen, doch die Direktabnahme von M.leuthold lenkte der Torhüter
sensationell um den Pfosten (23.). Nach der kleinen Drangperiode waren
die Großteich-Kicker wieder am Drücker, aber Torwart E.Findeisen war
nicht zu überwinden und reagierte glänzend (24.,34.,40.). Fast mit dem
Pausenpfiff trat M.Leuthold kurz vor der Strafraumgrenze zum Freistoß
an. Der Ball wurde unhaltbar ins Eck abgefälscht und der SVK/L führte
mit 0:1 (45.). Die enttäuscht dreinblickenden Hausherren waren nach dem
Rückstand noch etwas ungeordnet, was J.Handrick sofort ausnutzte. Nach
Tohuwabohu im Strafraum netzte er mit Auge zum 0:2-Halbzeitstand ein
(45.+1).
Die Aufbau-Akteure suchten nach Wiederbeginn ein geeignetes Mittel für
die Aufholjagd, doch die Gegenwehr unserer Jungs war vorbildlich. So
hatten T.Kunath (46.) und M.Leuthold per Freistoß (52.) gute
Gelegenheiten, ehe dann den Einheimischen das 1:2 aus abseitsverdächtiger
Position gelang (61.). Nun wurde der Tabellenletzte immer stärker und
drängte unsere Elf in die eigene Hälfte. Der Ausgleich lag nun
mehrmals in der Luft, doch nach Alleingang setzte der Gastgeber das
Leder neben das Tor (70.). Fünf Minuten darauf klatschte ein Schuss an
die Latte und auch im Nachsetzen strich das Spielgerät über das Gebälk
(75.). Der SVK/L kämpfte verbissen und wehrte sich vehement. Kurz vor
Spielende setzten die May-Schützlinge einen klassischen Konter, der für
die Spielentscheidung sorgte. Als M.Leuthold über die Außenposition
marschierte und vors Tor flankte, säbelte ein Abwehrspieler über den
Ball. Nutznießer war T.Kunath, der die Kugel überlegt über den Keeper
zum 1:3 lupfte (89.). Dank starker kämpferischer Leistung und auch
einer kleinen Portion Dusel gegen glücklos agierende Gastgeber eroberte
unsere zweite Vertretung drei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den
Abstieg. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen –
J.Scherpe, R.Krause, D.Schreiber, A.Rudolph – J.Handrick, R.Kappler,
T.Strutz, T.Kunath – M.Leuthold, M.Reppe (ab 70. M.Fraß)
|
| Mitteilungsblatt Pokal 1. Hauptrunde |
| FV Ottendorf-Okrilla 05 3. : SV
Königsbrück/Laußnitz 1 : 3 ( 1 : 0 ) |
|
Die
Hatz nach Punkten musste an diesem Wochenende ausbleiben, denn für
unsere erste Mannschaft stand die Hauptrunde des
Kreispokalwettbewerbes auf dem Programm. Nach genau einer Woche
stellte unser Team erneut die Ottendorfer zum Kampf, wobei der
SVK/L diesmal den Begriff „Kampf“ auf eigenwillige Art und
Weise interpretierte. Dabei war die dritte Vertretung des FVO,
zwar auf Platz Eins der 2.Kreisklasse stehend, von der Papierform
her nicht gerade ein übermächtiger Gegner. Doch unsere Elf tat
sich extrem schwer und kam letztlich mit einem blauen Auge davon.
Lange Zeit geschah auf dem Ottendorfer Kunstrasen so gut wie
Nichts, da beide Kontrahenten viel zu passiv agierten. Erst
nachdem R.Ziesche knapp am Kasten vorbei schoss (22.), wurde die
Partie etwas aufregend. Doch es waren die Hausherren, die für
Aufregung sorgten, als sie nach verunglückter Flanke nur die
Querlatte trafen. Glücklicherweise strich dann der Nachschuss über
das Torgestänge (24.). Als anschließend T.Gärtner einen Rückpass
an Torwart O.Gumpert vorbei zum 1:0 ins eigene Netz platzierte,
musste man unseren Jungs allmählich in den Allerwertesten treten.
Die Wochen der Erfolglosigkeit kratzen natürlich erheblich am
Nervenkostüm, aber ohne Einsatz kann man halt auch keinen Außenseiter
bezwingen. Demzufolge war das Gezeigte zum Haare raufen. Die
Gastgeber taten nur das Nötigste und ärgerten das schlecht
kickende SVK/L-Team nach allen Regeln der Kunst. Dabei musste
Keeper O.Gumpert zwei gute Schüsse des FVO parieren (35.,38.) und
bewahrte sein Team vor einen höheren Rückstand. Die erste
Halbzeit war abgehakt und der SVK/L konnte im zweiten
Spielabschnitt nur mit mehr Engagement das Ergebnis korrigieren.
So hatte S.Klieme den Ausgleich auf dem Schlappen, doch aus
Nahdistanz jagte er die Kugel übers Gebälk (49.). Unsere Elf übernahm
mehr und mehr die Initiative, doch ein Treffer wollte sich nicht
einstellen. So vergab T.Böhme nach feinem Pass von M.Eisold (62.)
und zwei Minuten danach traf der Passgeber nur die Latte. Von den
Einheimischen konnte man nicht mehr viel erwarten, deren Kräfte
schwanden, aber das Resultat weiterhin für sie sprach. Die Uhr
tickte unaufhaltsam nach unten und so langsam musste unsere Elf
zumindest erst einmal den Ausgleich erzielen. Zehn Minuten vor
Ultimo konnte schließlich die drohende Blamage abgewendet werden,
denn T.Böhme verarbeitete eine Eingabe von S.Klieme zum 1:1
(80.). Der Außenseiter spürte nun die Ausweglosigkeit das Remis
zu retten und kassierte wenig später den Rückstand. So knallte
M.Eisold eine Eingabe von R.Ziesche mit Wucht in die Maschen und
es stand 1:2 (84.). Den Sack machte dann M.Sonntag endgültig zu,
der aus spitzem Winkel zum 1:3 traf (87.). Danach ertönte der
Schlusspfiff und der SVK/L zog trotz einer dürftigen Leistung und
Dank sehr spät erzielter Tore eine Runde weiter.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, R.Frommhold, M.Fritsche (ab 55. T.(H.)Böhme),
S.Klieme – J.Handrick (ab 72. M.Sonntag), R.Ziesche, D.Gloger,
T.Gärtner – T.Böhme, T.Kunath (ab 35. M.Eisold)
|
| Jugend A Sportoase Kreisliga 6. Runde |
| 31.10.10 SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SV Burkau 9 : 1 ( 5 : 1 )
|
|
Heute
war der SV Burkau als Tabellenschlusslicht zu Gast und das sollte
er auch bleiben. Die Favoritenrolle sollte eigentlich ausgenutzt
werden, aber das gelang, bei allem Respekt, nur suboptimal. Denn
trotz des klaren Ergebnisses, war es gefühlt doch irgendwie zu
wenig an Torausbeute. Das u.a. nicht jede Chance reingeht, liegt
in der Natur der Sache und ist verschmerzbar, aber das wieder mal
in Hälfte Eins 15 Minuten und in Halbzeit Zwo 20 Minuten verpennt
und lässig bzw.
ohne energischen Zug zum Tor gespielt wurde, war bei diesem Gegner
schade, denn im Hinblick gegen unseren bis dato stärksten
Konkurrenten Wehrsdorf kann jedes Tor zählen.
Da
ich über 30 Notizpunkte geschrieben und keine Lust habe jede
Chance zu beschreiben, hier nur eine Kurzform.
+++
Ticker Anfang +++ Abseits, unnötig 2. Minute (2M) +++ Kieschnick
verlängert, vorbei, 3M +++ Pass Gärtner, Querpass, Abseits Müller-Hürst,
leeres Tor, Kopfschüttel Trainer, 4M +++ Flanke Gegner drüber,
5M +++ Wieder sinnlos Abseits, wieder Kopfschütteln Trainer, 6M
+++ Endlich 1. Tor,
Nimschowski über Gärtner und Gräfe, 12M +++ 2. Tor Kieschnick
nach Gärtner Pass, 14M +++ LEERLAUF +++ Kopfschütteln +++ 3:0 Gärtner
nach Vorlage Kieschnick zentral 9m, 26M
+++ Glanzparade Snelinski Direktabnahme vom Gegner nach Flanke
gehalten aus 8m, 27M +++ 4:0, Kieschnick nach Pass Nimschowski,
31M +++ 4:1 Tor Gegner, Freistoß, 2 Aufsetzer über Abwehr und
Torwart, ins lange Eck, 33M +++ Scheibe Schuss, Ecke,
Kopfball Gärtner, 34M +++ Schuss Scheibe gehalten, 43M +++
zentral, Gärtner
Schuss, Pass Nimschowski, 5:1, 45M +++ HALBZEIT +++ Chance
Kieschnick, 46M +++ Doppelchance Nimschowski/Scheibe, drüber, 50M
+++ Chancentod Müller-Hürst Schuss, gehalten 51M +++ Flanke MüllerHürst,
Kopf Gärtner, 57M +++ Kopfschütteln Trainer wg. Leerlauf +++ 6:1
Nimschowski, Pass Keischnick 64M +++ 7:1 Gärtner, Pass
Nimschowski, 9m 69M +++ Kopfschütteln Leerlauf +++
MüllerHürst Aussennetz links, 79M +++ Kieschnick, Pass Gärtner,
80M +++ Gärtner Pfosten, Vorlage MüllerHürst, 81M +++ 8:1 Gärtner
nach Assist MüllerHürst, 83M +++ Wiedermal MüllerHürst
Chancentod, Außennetz, 5m, 84M +++
9:1 Gärtner Schuss, 6m, unter die Latte, Pass MüllerHürst,
86M +++ Schuss Roy, 87M +++ Chance ? 88M +++ Abpfiff,
90M +++ Ticker Ende +++
Aufstellung:
Snelinski – Matticzk –
Schneider, Scheibe, Hennig – Fiebig, Nimschowski, Gräfe (65. Grünberg
) – Müller-Hürst, Gärtner, Kieschnick
|
| Jugend A Sportoase Kreisliga 5. Runde |
| 24.10.10 SpG Bautzen/Kubschütz
: SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 4 : 7 ( 3 : 5 )
|
|
Kurze
Nachbetrachtung SpG Königsbrück vs. SpG Wehrsdorf 2:6, 26.9.2010
Auf
vielfachem Wunsch ein kurzes Review. Zuallererst musste man sagen,
das die Truppe aus Wehrsdorf gut im Futter stand und den besten Fußball
als Gegner bis dato spielte und somit gewannen Sie auch verdient.
Jedoch gaben wir dem Sieg des Gegners auch Vorschub. Einige
Beispiele. Was gegen Gegner wie Gaußig noch passabel ist/war, war
gegen eine solche Truppe nicht optimal. Grünberg als Verteidiger
war überfordert, doch wegen des Personalproblems, war es halt so.
Über seine Seite lief fast jeder gefährliche Angriff. Ein
weiteres Manko war die ziemlich durchwachsene schwache Leistung
einiger Leistungsträger, so dass
z.B. Scheibe
dem Gegner das 0:2 selbst auflegte indem er am eigenen Strafraum
per Querpass in die Mitte spielte (10.). Die Chancenverwertung tat
ein Übriges. Z.B. Gärtners Lattenkracher im Gegenzug zum 0:1
fand nicht den Weg ins Tor (5.).
Dann
kam auch noch Pech dazu. Gey unser Torhüter verletzte sich.
Nachdem er einen Ball über die Latte lenkte, flog er bei dieser
Abwehrbewegung mit der rechten Hand gegen den Pfosten. Wie sich später
herausstellte, war es ein Handwurzelknochenbruch (30.). Er fällt
somit längerfristig aus. Aber er spielte die restlichen 60
Minuten durch. Trotz allem brachte uns diese Verletzung
letztendlich auf die Verliererstraße. Einen sonst harmlosen Ball
wollte Gey, anstatt verständlicherweise ihn nicht zu fangen,
wegschlagen. Doch er schoss dabei Scheibe an, sodass dieser zum
1:3 ins Tor trudelte (65.). Ein Minute später dann sofort das
1:4. Die Messen waren gelesen. Umso ärgerlicher, da wir bis zum
1:3 Oberwasser hatten (1:2, 55.) und dabei waren, das Spiel zu
drehen. Der Rest ist Geschichte.
Aber
etwas Erfreuliches gab es auch noch. Nimschowski gab sein Debüt
nach seinem selbst verschuldeten Handbruch. Jedoch sah man sein
vorsichtiges Spiel an, um eine Wiederverletzung zu vermeiden.
SpG
Bautzen vs. Königsbrück 4:7
Ein
Spiel das zu Beginn für ein Auf und Ab in der Gemütslage sorgte.
Unsere Jungs sofort Heiß wie Frittenfett in Ihren Aktionen.
Nachdem Scheibe den Ball nicht richtig traf (4.), machte es
Kieschnick etwas besser. Er traf nach Vorlage Scheibe´s den Ball
auch nicht richtig, aber es reichte um den Torhüter zu tunneln
und einzunetzen (0:1,5.). Snelinski, unser sehr guter Aushilfstorhüter
für den verletzten Gey, gelang in der siebten Minute eine
Traumabschlag der zur Vorlage mutierte, indem Gärtner den langen
Abschlag gut verarbeitete und zentral mit strammen Schuss ins
Angel abschloss (0:2, 7.). Diese 2:0 Führung sollte doch
eigentlich beruhigend wirken. Doch es kam anders. Nachdem Gärtner,
nach Ecke Nimschowski, den Ball nur mit der Nase köpfte und so
leider nicht das 3:0 machte, kam es im Gegenzug fast zum 1:2.
Snelinski verschätze sich und ein langer Ball sprang als
Aufsetzer, über Ihn, an die Latte (10.). Doch eine Minute war es
soweit. Da der Gegner in HZ1 mit dem doch starken Wind spielte,
segelte ein Freistoß, vom Wind getragen, von rechts über
Snelinski hinweg ins lange Eck (1:2,11.). Wiederum eine später
Minute dann das 2:2. Nimschowski verliert den Ball im Mittelfeld,
der Gegner wird dann nicht attackiert, so dass er, begünstigt mit
Wind, eine 30m Granate ins linke Eck ablassen konnte. Das Spiel
begann nun von vorne. Nach 5-minütiger Reorganisation ging es
weiter. Bergmann´s Pass in die Tiefe des Raums, verwertete Gärtner
indem er auf den mitlaufenden Fiebig von links passte, so dass er
nur noch einzuschieben brauchte (2:3, 20.). Doch wieder kam
postwendend die Antwort. Über halbrechts spielte oder besser
gesagt wurschtelte sich der Gegner in den Strafraum und konnte
dann 9m vor dem Tor abschließen (3:3, 22.). Man hatte 2-3 Möglichkeiten
den Ball zu klären. Man man man. In der 24. fast das 3:4 für
uns, jedoch scheiterte Kieschnick am Torhüter. Snelinski rettete
uns das 3:3 indem er, einem durchbrechenden Gegner, den
Einschusswinkel im Herauslaufen
so verkürzte, das er im 1:1 keine Chance hatte (25.). In
der 30. Minute das 3:4 für uns. Fiebig legte für Kieschnick auf,
so dass dieser trocken, wie dieses Sonntagswetter, einschweißte.
Und Oh Wunder! Es gab keine postwendende Antwort des Gegners. Die
Mannschaft hatte nun endlich die Schlampigkeit im Griff und so
auch den Gegner. In der 40.Minute der schönste Spielzug, der
jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurde. Von hinten heraus, bei
Leuthold startend, wurde im Direktspiel sich die Pille zugespielt.
So gelang diese über Kieschnick und Gärtner zu Nimschowski, der
sich dann im Abschluss den Ball etwas zu weit vorlegte, so dass
der Torhüter klären konnte. Nach weiteren gefährlichen Schüssen
von Gärtner und Kieschnick (41.) gelang es Nimschowski dann, den
über links startenden Kieschnick zu bedienen, der wiederum, den
zu erst passiv abseitsstehenden Gärtner bediente und dieser das
Tor locker erzielen konnte. Die auf Abseits spekulierende und
reklamierende Abwehr des Gegners hatte das Nachsehen (3:5, 42.).
Zum Abschluss der HZ1 konnte Snelinski
im Herauslaufen eine Großchance des Gegners zunichte
machen, sodass man nun mit 3:5 in die Pause ging.
Die
2. Halbzeit war nur noch halb so spannend. Der Wind, der Vorteil für
den Gegner in Hz 1 war, war es bei uns eher nicht, da er nun eher
böig von allen Seiten her blies. Auch das 6:3 zog dem Gegner nun
alle Zähne. Nimschowski, über Links, bedient in der Mitte
Kieschnick, der im 2ten Versuch den Torhüter überwinden konnte
(3:6, 53.min). Dann war eher Leerlauf angesagt. Viele gute Ansätze
aber kein Abschluss. Bis sich mal Gärtner die Anweisung aus der Halbzeitpause
zu Herzen nahm, auch mangels Anspielstationen, es mal aus der
Ferne zu probieren. Aus ca. 38m segelte sein Geschoss an die Latte
des gegnerischen Gehäuses. Zum unseren Glück auch folgend an den
Rücken des Torhüters, so dass der Ball die Torlinie überquerte.
3:7 für uns (76.). Erwähnenswert war noch Kieschnick´s
Pfostenschuss und im Gegenzug der Treffer zum 4:7 für den Gegner,
wo man im Zweikampf zu passiv war.
Fazit: Unterhaltsames Spielchen mit schönen Kombinationen und Toren
auf beiden Seiten.
Aufstellung: Snelinski – Albinus
(70. Kühne) – Schneider (75. Gräfe) , Bergmann, Matticzk,
Leuthold (45. Hennig) – Fiebig, Nimschowski, Scheibe –
Kieschnick, Gärtner
|
| ewag Kamenz Liga West 10. Runde |
| 24.10. SV Königsbrück/Laußnitz
: FV Ottendorf-Okrilla 05 1 : 2 ( 1 : 0 ) |
|
Bei
herrlichem spätherbstlichen Wetter gastierte der Tabellenführer im Laußnitzer
Heidestadion. Unsere Mannschaft wollte die Niederlagen der Vorwochen mit
einer Leistungssteigerung vergessen machen und startete optimal in die
Partie. Als R.Ziesche eine Ecke vor das Gehäuse brachte, drückte
R.Frommhold den Ball zum 1:0 über die Torlinie (3.). Der furiose Beginn
stachelte unser Team zu weiteren Heldentaten an. Man stand gut am Mann,
ließ den Favorit nicht zur Entfaltung kommen und spielte ordentlichen
Fußball. Nachdem M.Eisold einen lang geschlagenen Ball gegen den
FVO-Libero behauptete, wurde dessen Torchance unerklärbar abgepfiffen
(19.). Die im „Celtic-Look“ spielenden Gäste konnten sich dann allmählich
vom Pressing unserer Jungs befreien und hatten nach einer halben Stunde
die Ausgleichschance. Nachdem Libero D.Hoyer über die Pille wurzelte,
konnte der durchbrechende Gästestürmer mit letztem Einsatz noch
gestoppt werden. Dennoch spielte sich das Geschehen größtenteils
zwischen den Strafräumen ab, denn beide Defensivabteilungen standen
sicher. So gab es bis zum Halbzeitpfiff bezeichnenderweise hüben wie drüben
nur noch je einen Distanzschuss zu vermelden, denn Torraumszenen waren
Mangelware. Unsere Elf lieferte wie schon so oft in der Vergangenheit
eine ordentliche erste Hälfte ab und wollte eine gute zweite folgen
lassen. Zunächst hatte der FVO den besseren Start und machte mit zwei
brauchbaren Aktionen auf sich aufmerksam (50.,54.). Ein Steilpass auf
M.Eisold bescherte beinah den zweiten Treffer, doch der Torwart konnte
den zu unpräzise geschossenen Ball zur Ecke abwehren (58.). Unser Team
war dran und musste gegen verhalten spielende Gäste nur den Deckel
drauf machen. Wiederum kam M.Eisold nach Traumpass von T.(H.) Böhme in
Position, doch der Schlussmann klärte im letzten Moment per Fußabwehr
(64.). Die entwickelte sich unverhofft zur Vorlage und sein Gegenüber
O.Gumpert musste ebenso eine äußerst brenzlige Situation meistern
(65.). Die gut einhundertfünfzig Zuschauer spürten nun, dass der
Spitzenreiter spielerisch einen Zahn zulegte und leichtes Oberwasser
bekam. Noch konnten unsere Kicker schnelle Angriffe zerstören, doch
nach vorn gelang nun nicht mehr viel. Der SVK/L versuchte jetzt das
Leder in die Spitze zu schlagen und hoffte vergebens auf das gewisse Quäntchen
Glück. So wehrte die FVO-Abwehr solch einen langen Ball nicht weit
genug ab und der aufrückende T.(H.) Böhme fand in Keeper der Grün-Weiß-Schwarzen
seinen Meister (73.). Die Zeit lief den Gästen allmählich davon, doch
ein Pfiff brachte den Kontrahenten ins Spiel zurück. Nach womöglich
unsauberer Attacke, Diskussionen kamen keine auf, zeigte der
Unparteiische auf den ominösen Punkt und die Kugel zappelte zum 1:1 im
Netz (79.). Dieser psychologische Tiefschlag griff im SVK/L-Team wie ein
Bazillus um sich und nur zwei Minuten später verspielte man die Früchte
der harten Arbeit. Eine Eingabe konnte unsere Deckung nicht konsequent
genug bereinigen und auch Torhüter O.Gumpert’s Rettungsaktion
bescherte keine Abhilfe. Die Spieler des FVO erfassten die neue
Spielsituation bedeutend schneller und bugsierten den frei liegenden
Ball zum ernüchternden 1:2 in die Maschen (81.). Wiederum brachte ein
Strafstoß unsere Jungs aus der Balance, denn binnen zwei Minuten
vergeigte man eine, wenn auch wackelige, Führung. Man versuchte danach
alles und warf Mann und Maus nach vorn. Fast wäre dem SVK/L noch der
verdiente Ausgleich gelungen, aber der Torwart rettete gegen M.Eisold
aus Nahdistanz mit unglaublichem Reflex (88.). Kurz darauf war Finish
und die Ottendorfer rissen überglücklich die Arme hoch. Das Gezeigte
war zwar nicht sonderlich spitzenmäßig, aber die Gegenwehr unserer Elf
war auch nicht unerheblich. Letztlich trauert der SVK/L wie mittlerweile
gewohnt nach respektabler Leistung erneut den verlorenen Punkten nach.
(ag)
Aufstellung des
SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold,
I.Frommhold, S.Klieme – T.(H.)Böhme, M.Sonntag, R.Ziesche (ab 82.
R.Große) – T.Kunath (ab 65. T.Müller), M.Eisold
|
| heitech.net Klasse West 10.Runde |
| SG Nebelschütz 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 7 : 0 ( 1 : 0 ) |
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Nach dem
unerwarteten Sieg der letzten Woche wurde unsere zweite Vertretung beim
Staffelsieger der letzten Saison mächtig verhauen. Leider standen dem
Trainergespann May/Kunath nur elf Akteure zur Verfügung, was absolut
unverständlich ist. Die große Anzahl unentschuldigter Spieler fordert
allmählich Konsequenzen. Das letzte Aufgebot schlug sich dennoch
achtbar aus der Affäre, so lang halt die Kräfte reichten. Die massive
Deckung des SVK/L ließ die Nebelschützer kaum zu Gelegenheiten kommen
und auch Aushilfstorwart S.May war eine echte Stütze. Unsere Elf setzte
einige Nadelstiche, doch die Schüsse von M.Leuthold (14.) und A.Rudolph
(16.) brachten keinen Torerfolg. Der Gastgeber wurde zunächst nur zu
langen Bällen gezwungen, die unsere Deckung oftmals abfing. Erst nach
zwanzig Minuten hatte die SG ihre erste gute Chance, doch der Stürmer
schlitterte an der Eingabe knapp vorbei. Als sich dann J.Handrick stark
durchsetzte, bereinigten die Einheimischen diese Situation nur mit viel
Dusel (30.). Zwei Minuten später hielt Keeper S.May einen strammen
Schuss im Nachfassen. Es sah bis kurz vor dem Halbzeitpfiff alles recht
gut aus, als M.Reppe eine Eingabe beim Klärungsversuch unglücklich ins
eigene Netz bugsierte (42.). Dennoch war noch nichts verloren und unser
Team stemmte sich gegen den nun entfachten Angriffsdruck der sorbischen
Sportfreunde. Leider war man gegen eine stark inszenierte Kombination
machtlos und kassierte das 2:0 (49.). Die Platzherren erarbeiteten sich
nun weitere Chancen, doch mit Glück und Geschick konnten weitere
Gegentore verhindert werden. Mittlerweile schwanden bei unseren Jungs
die Kräfte und erste Krämpfe stellten sich ein. Die Zeit zum
Auswechseln war reif, aber leider wurde die Mannschaft von den feinen
eigenen Kameraden im Stich gelassen. Die Nebelschützer wurden immer überlegener
und waren unseren Kickern nun ständig zwei Schritte voraus. Mit dem späten
3:0 (75.) brachen dann alle Dämme, denn niemand konnte den läuferisch
starken Einheimischen mehr Paroli bieten. So fielen die Treffer wie
reife Früchte (76.,78.,85.,89.) und ein deprimierendes 7:0 war die
Folge. (ag)
Aufstellung des
SV Königsbrück / Laußnitz:
S.May – R.Kappler, M.Schütze,
R.Krause, A.Rudolph – M.Reppe, T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick –
M.Leuthold, T.Gärtner
|
| ewag Kamenz Liga West 9. Runde |
| 17.10. SG Crostwitz : SV
Königsbrück/Laußnitz 3 : 1 ( 0 : 0 ) |
|
Am
neunten Spieltag hatte unsere erste Mannschaft den nächsten Brocken vor
der Brust und ließ diesmal wieder die volle Punktzahl liegen. Dabei gab
es erneut Parallelen zur Vorwoche, denn unser Team begann die Partie wie
schon in Schwepnitz selbstbewusst. Von Anfang an waren unsere Jungs in
der Partie und hätten sich die Führung verdient. Leider sprang der
Schuss von S.Handrick von der Lattenunterkante ins Spielfeld zurück
(3.). Die gefürchtete Anfangsoffensive der Hausherren kam nur schwer in
die Gänge, da der SVK/L in der Defensive gut arbeitete. Ein über das
Gehäuse streichender Kopfball der Crostwitzer war bis dahin die einzige
gefährliche Situation (12.). Danach waren unsere Kicker wieder am Drücker.
Nach Freistoß von D.Hoyer rutschte R.Ziesche denkbar knapp am Ball
vorbei (24.). Kurz darauf vergab D.Gloger nach Eingabe von Kapitän T.Böhme
die sichere Führung mehr als kläglich (26.). Unsere Sünden wären vom
Gegner beinah bestraft worden, doch Torwart O.Gumpert rettete gegen
einen freistehenden Crostwitzer großartig (32.). Fast mit dem
Pausenpfiff vergaben die Gastgeber eine Zufallsproduktion unter Mithilfe
unserer Abwehr. Zum Glück landete der Ball neben den Kasten (45.).
Alles war wie gehabt, die Partie war offen und gab berechtigte Hoffnung,
etwas Zählbares zu Verbuchen. Bereits nach Wiederbeginn zimmerte
D.Hoyer einen Freistoß knapp über das Gebälk (48.) und auch die
sorbischen Sportfreunde setzten einen Standard ebenso über den Kasten
(54.). Im Gegenzug hatte der SVK/L erneut großes Pech, nachdem T.Böhme
über den rechten Flügel zum Konter ansetzte und M.Sonntag dessen
Eingabe an das Lattenkreuz nagelte (55.). Danach spielte sich wie schon
im letzten Spiel ein ähnliches Szenario ab. M.Sonntag verlor das Leder
an der Seitenauslinie und der gegnerische Stürmer wurde letztlich von
R.Frommhold im Strafraum zu Fall gebracht. Somit zog der Kontrahent per
Foulstrafstoß mit 1:0 in Front und das Unheil nahm seinen Lauf (58.).
Ab diesen Zeitpunkt hatte der Meisterschafts-Mitfavorit optisches Übergewicht,
denn unsere Elf hatte durch den Rückstand schwere Verdauungsprobleme.
Hinzu kam ein weiterer Tiefschlag, als R.Große seinen Gegenspieler im
Strafraum verfolgte, der dann nach ungewolltem Hackentritt etwas
theatralisch in sich zusammen sackte. Die Folge war ein weiterer
Strafstoßpfiff und es stand 2:0 (77.). Mit dem Nervenkostüm unserer
Mannschaft ist es nach einem Rückstand nicht gut bestellt, denn man
kassierte nach leichtfertigem Ballverlust im Mittelfeld sofort das ernüchternde
3:0 (79.). Ein kurzes Aufflackern bescherte dem SVK/L ebenfalls einen
Strafstoß, als T.Kunath im 16-er umgestoßen wurde. D.Hoyer ließ sich
die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum 3:1 (80.). In den
verbleibenden zehn Minuten musste der schnelle Anschlusstreffer
unbedingt her, um vielleicht noch einen Punkt zu ergattern. Aber die
starke Crostwitzer Deckung tat unserer Elf keinen Gefallen und ließ
nichts mehr zu. Vielmehr stand unsere Abwehr im Mittelpunkt und so hatte
man nach einem Lattenschuss das Glück auf seiner Seite (85.). Bevor das
Spiel abgepfiffen wurde, konnte sich Keeper O.Gumpert nach Alleingang
eines Einheimischen nochmals auszeichnen (88.). Letztendlich ging der
Sieg für die SG Crostwitz in Ordnung, die Dank einer sicher stehenden
Abwehr und unglücklichen Aktionen unserer Jungs mit minimalem Aufwand
zu Torehren kamen. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold (ab 46. T.Gärtner),
S.Klieme – T.(H.)Böhme (ab 74. T.Kunath), S.Handrick (ab 74. R.Große),
D.Gloger, T.Böhme, R.Ziesche – M.Sonntag
|
| heitech.net Klasse West 9.Runde |
| SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 2 : 4 ( 1 : 2 ) |
|
Für
eine faustdicke Überraschung sorgte am Sonntag unsere zweite
Vertretung. Mit der vielleicht besten Saisonleistung erkämpfte sich das
Team beim Tabellenzweiten unerwartet drei Punkte. Allerdings wurde der
Sieg teuer bezahlt, denn R.Balzer verletzte sich schwer, als er sich
nach zehn Minuten eine Schienbeinfraktur zuzog. An dieser Stelle beste
Genesung und gute Heilung. Man konnte fast annehmen, dass unsere Jungs für
ihren verletzten Sportkameraden kämpften und rackerten, denn die
Vorstellung verdiente allerhöchsten Respekt. Nach einer Viertelstunde
schloss M.Reppe eine gute Kombination zum 0:1 ab und der Favorit war
ziemlich geschockt. Beide Teams lieferten sich ein hochklassiges Match,
wobei unsere Elf nicht wieder zu erkennen war. Der Mann für die
besonders schönen Treffer besorgte dann einen beruhigenden Vorsprung.
Aus knapp 25 Meter jagte T.Strutz die Kugel zum 0:2 in den oberen Winkel
und die Grün-Weißen waren jetzt gefordert (28.). Nachdem der
Schwepnitzer Keeper einen Schuss von P.Krönert halten konnte (35.),
fiel dann der Anschlusstreffer zum 1:2 (40.). Unser Team brach trotzdem
nicht ein, hielt die Gastgeber vom eigenen Kasten fern und hatte vor der
Halbzeit noch eine Möglichkeit durch M.Wächter – knapp daneben
(43.). Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der SVK/L nahtlos an die gute
erste Hälfte an. M.Leuthold (46.) und T.Müller (48.) kamen zu weiteren
guten Einschussmöglichkeiten, ehe eine schöne Kombination über
A.Rudolph und M.Leuthold das 1:3 bescherte. M.Reppe verarbeitete die
Flanke eiskalt ins lange Eck (52.). Bald darauf jubelten die Chemiker,
die Dank starkem Durchsetzungsvermögen das 2:3 markierten (55.). Nun
kamen die Schwepnitzer so richtig in Schwung und erspielten sich gute
Chancen (60.,74.). Danach parierte der Torwart der Hausherren einen
Schlenzer von M.Leuthold mit letztem Einsatz. M.Reppe setzte sofort nach
und traf nur die Latte (78.). Die Partie wog nun hin und her und stand
auf Messers Schneider. Ein kapitaler Torwartfehler brachte unsere Elf
auf die Siegerstraße, als M.Reppe den verunglückten Ball abfing und
zum 2:4 einnetzte (80.). Kurz darauf erzielte M.Reppe einen weiteren
Treffer, doch der Referee erkannte eine knappe Abseitsstellung. Die Grün-Weißen
warfen jetzt alles nach vorn und unseren Jungs ging allmählich die
Puste aus. Man stemmte sich gegen nun anstürmende Schwepnitzer und
hatte auch etwas Glück. So konnte J.Handrick einen Schuss auf der
Torlinie klären (83.) und Schlussmann E.Findeisen rettete nach
Alleingang der Gastgeber großartig (87.). Kurz vor Ultimo scheiterte
dann noch T.Strutz freistehend (89.), doch danach war Schluss und der
Jubel der Gäste groß. Somit stellte unsere zweite Garnitur die Ehre
wieder her, die wenigstens das kleine Derby gewannen.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen –
R.Kappler, T.Müller, R.Krause, A.Rudolph – R.Balzer (ab 13. M.Wächter),
T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick – M.Leuthold, M.Reppe,
|
| ewag Kamenz Liga West 8. Runde |
| 10.10. SV Grün Weiß
Schwepnitz : SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 0 ( 0 : 0 ) |
|
Bei
besten äußeren Bedingungen stand das Derby der alten Rivalen auf
dem sonntäglichen Programm, welches einen nachhaltigen Eindruck
beim Gästeanhang hinterließ. Wie schon in den Jahren zuvor
hatten unsere Kicker in der Anfangsphase wieder einmal mehr vom
Spiel. Nach Doppelpass zwischen T.Böhme und R.Ziesche wurde
S.Klieme in Position gebracht, dessen strammer Schuss knapp über
das Gebälk zischte (7.). Die Hausherren ließen sich nicht lange
bitten und verbuchten nach mehrmaligem Ballverlust unserer Elf
binnen drei Minuten gute Chancen (11.,12.,13.). Im Gegenzug
verfehlte M.Sonntag einen von D.Hoyer lang geschlagenen Ball in
den 16-er nur um eine Schuhlänge (14.). Als dann die Gastgeber
eine Flanke von T.Kunath klärten, sprang die Kugel vom Körper
des heranpreschenden R.Große neben das Gehäuse (21.). Brenzlig
wurde es für unser Team, als ein Grün-Weißer an einer Eingabe
nur hauchdünn vorbei schrammte (26.). Danach war unsere Elf
wieder gut im Spiel und hätte nach öffnendem Pass von
I.Frommhold auf den frei postierten T.Böhme ein Tor erzielen können.
Leider versäbelte T.Kunath dessen klug gespielten Rückpass kläglich
(27.). Die größte Möglichkeit zur Führung hatte dann der SVK/L
per Freistoß. Das von D.Hoyer getretene Leder klatschte an den
Pfosten und den zurückspringenden Ball brachte T.Kunath aufgrund
sehr kurzer Reaktionszeit nicht am Torwart vorbei (33.). Nach
einem klassischen Stellungsfehler unserer Innendeckung kamen die
Chemiker zu einer todsicheren Torsituation. Zum Glück bugsierte
ein freistehender Schwepnitzer den Querpass aus nächster Nähe über
die Torumrahmung (40.). Mit einem gut zu Gesicht stehenden 0:0
beendete unsere Elf den ersten Durchgang und alle SVK/L-Fans waren
zufrieden, denn die Darbietung war recht ordentlich. Dies sollte
sich im zweiten Durchgang vollkommen ändern, denn eine
eigenwillige wie unverständliche Interpretation eines auf der
Kippe stehenden Spieles warf viele Fragen auf. Dabei schien der
berechtigte Strafstoß für die Hausherren der Kulminationspunkt
im Spiel des SVK/L zu sein. Nachdem ein gegnerischer Spieler in
den Strafraum sprintete und sich die Kugel einen Tick zu weit
vorlegte, räumte ihn S.Klieme mit rustikalem Einsatz beiseite.
Trotz dem Torwart O.Gumpert noch mit der Hand am Ball war, konnte
er den scharf getretenen Strafstoß nicht parieren – 1:0 (51.).
Man lag nun zurück, aber die Partie war eigentlich noch gar nicht
entschieden. Doch für die Entscheidung sorgten unsere Spieler höchstpersönlich,
die auf einmal mit dilettantischer Spielweise den bis dato nicht
überzeugenden Spitzenreiter zum Tore schiessen einlud. Unerklärbar
kickte unsere Abwehr auf einer Linie und ließ jegliche
Absicherung vermissen. Das kam den Schwepnitzern natürlich sehr
entgegen, die Dank ihrer schnellen Stürmer leichtes Spiel hatten.
Ein Pass in die Spitze deckte die Schnelligkeitsnachteile unserer
Defensive deutlich auf und die Kugel lag nach Alleingang zum 2:0
im Netz (57.). Unsere Mannschaft resignierte, spielte fortan Fußball
der schlimmsten Sorte und kassierte das 3:0 fast nach dem gleichen
Schema (59.). Binnen acht Minuten geriet der SVK/L auf die
Verliererstraße und die Chemiker waren über soviel taktisches
Unverständnis unserer Spieler verwundert. Jeder der Anwesenden
wusste, der Kuchen ist gegessen, zumal die spielerische wie
taktische Linie nicht mehr erkennbar war und nun jeder in unserer
Elf machte, was er wollte. Alibi-Pässe und schlechtes Verschieben
im Raum triumphierten nun. Die Grün-Weißen hatten begriffen,
dass im Umkehrspiel alle Vorteile bei ihnen lagen und setzten
genau mit dieser Methode noch eins drauf – 4:0 (80.). Die
Schwachstellen waren vom Gegner schnell erkannt, nur in unseren
Reihen herrschte Blauäugigkeit. Die einzige Chance im zweiten
Spielabschnitt ergab sich dann den überraschten M.Sonntag nach
cleveren Durchlasstrick von T.Böhme. Leider traf er frei vorm
Kasten das Tor nicht (85.). Auf Hilfe des Referees konnten die
Burkon-Schützlinge eh nicht hoffen, denn es bedurfte mittlerweile
schon vier Elfmeter und dazu jede Menge Nachspielzeit. Außerdem
war die „Lange & Söhne“ – Zwiebel vom guten
Schiedsrichter E.Schimera genau gestellt, der pünktlich nach
neunzig Minuten den Schlusspunkt setzte. Der Tabellenführer
gewann verdient, da unsere Elf mit eklatanten Fehlern in der
zweiten Halbzeit Hilfestellung leistete und mit dieser Vorstellung
die mitgereiste große Anhängerschar verärgerte. Hoffentlich
zieht das Team aus dieser Klatsche mit den zuhauf produzierten
Fehlleistungen die richtigen Schlüsse, sonst wird man bei den
bevorstehenden schweren Aufgaben am Ende des Monats im
tabellarischen Niemandsland verschwinden.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold, S.Klieme – T.Gärtner, T.Böhme,
R.Ziesche, R.Große (ab 62. S.Handrick) – T.Kunath (ab 49.
D.Gloger), M.Sonntag
|
| Mitteilungsblatt Pokal 1. KO-Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SC Kleinhänchen 0 : 3 ( 0 : 0 ) |
|
Nachdem man in
der Ausscheidungsrunde in Milkel noch locker weiterkam, war gegen
den elften aus der Staffel Ost Endstation. Obwohl der Gegner keine
Bäume ausriss, genügte denen eine durchschnittliche Leistung
gegen schwache Gastgeber. Zwar hatte A.Rudolph schon nach drei
Minuten eine Tormöglichkeit, doch der Torwart wehrte den
Distanzschuss zur Seite ab. Danach spielte sich das Geschehen
zumeist zwischen den Strafräumen ab und gute Szenen waren relativ
rar. Die spritziger und gedanklich schneller wirkenden Gäste
hatten mehr Spielanteile, nur ein Treffer wollte ihnen auch nicht
gelingen. Dabei hatten sie in der zwanzigsten Minute eine große
Torgelegenheit, aber R.Krause rettete vor einem einschussbereiten
Kleinhänchener. Es war bereits über eine halbe Stunde gespielt,
da ergab sich für unser Team die Chance zur Führung. Nach Flanke
von M.Leuthold nahm A.Rudolph den Ball direkt, der leider ganz
knapp das Gehäuse verfehlte (32.). Bis zum Pausenpfiff plätscherte
ein niveauarmes Spiel dahin, ohne das große Szenen zu notieren
waren. Für den zweiten Durchgang war noch alles drin, doch es
bedurfte einer Leistungssteigerung unserer Jungs. Der SVK/L war
noch nicht richtig auf dem Platz, da zappelte das Leder auch schon
im Netz. Ein Gästeakteur konnte mutterseelenallein zum 0:1 einköpfen,
weil in unserer Abwehr jegliche Zuordnung fehlte (46.). Nur fünf
Minuten später endete ein schön vorgetragener Angriff der Gäste
mit dem 0:2, wobei unsere Mannschaft erneut sehr passiv agierte.
Fast wäre den Gästen der dritte Treffer geglückt, doch
Schlussmann E.Findeisen rettete einen Schuss aufs lange Eck per Fußabwehr
(61.). Der Gegenangriff brachte dann A.Rudolph in Position, der
die Kugel über den herauseilenden Torhüter lupfte, aber diese
leider nur den Pfosten kontaktierte (62.). Danach gab es von
unserer Mannschaft kein Lebenszeichen mehr, die sich allmählich
mit der Niederlage abgefunden hatte. Die Grünhemden verwerteten
einen schnellen Konter zum 0:3 (71.) und siegten auch in dieser Höhe
verdient gegen einen harmlosen SVK/L.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen –
R.Kappler, M.Schütze, J.Scherpe, R.Krause – R.Balzer, P.Krönert,
M.Reppe (ab 55. J.Handrick), T.Strutz – A.Rudolph (ab 72. T.Gärtner),
M.Leuthold
|
| ewag Kamenz Liga West 7. Runde |
| 03.10 SV Königsbrück/Laußnitz :
Hermsdorfer SV 4 : 0 ( 2 : 0 ) |
|
Die
Zeit war reif, daheim endlich wieder drei Punkte einzufahren. Dass
gerade die reichlich Prügel beziehenden Hermsdorfer vorbei
schauten, machte das Vorhaben nicht unlösbar. Hinzu kam der
Umstand, dass die Partie aufgrund der Unbespielbarkeit des Laußnitzer
Geläufs auf gewohntem Kunstrasen über die Bühne ging, was ein
weiterer Vorteil für unsere Mannschaft bedeutete. Dennoch lief es
den einheimischen Anhängern anfangs eiskalt den Rücken runter,
als nach drei Minuten ein HSV-Akteur frei vor Torwart O.Gumpert
auftauchte, der diese hundertprozentige Torchance mit toller
Parade vereitelte. Nach kleinen Startschwierigkeiten brachte dann
ein schulbuchmäßiger Angriff die frühe Führung, wobei T.Böhme
viel Übersicht bewies. Mit einem mustergültigen Pass bediente
der Kapitän Geburtstagskind S.Klieme, der sich artig mit dem 1:0
bedankte (9.). Drei Minuten später konnte sich dann der
HSV-Schlussmann bei einem Hammer des Torschützen auszeichnen.
Nachdem M.Eisold eine Flanke von W.Eckardt über das Gehäuse köpfte
(30.), mogelte sich T.Böhme mit einer Körpertäuschung durch die
gegnerische Abwehr und beförderte das Spielgerät zum 2:0 ins
Netz (33.). Das Chancenverhältnis sprach eindeutig für unsere
Jungs, die sich fortlaufend weitere gute Möglichkeiten
erarbeiteten. Ein Schuss von R.Ziesche strich nur knapp übers Gebälk
(36.) und nach Alleingang blieb T.Böhme am Keeper hängen, als er
ihn auszuspielen versuchte (42.). Die zweite Chance der Gäste
hatte es jedoch in sich. Ein Freistoß wurde von unserer Mauer
geblockt und der Nachschuss landete danach zum Glück an der
Lattenunterkante (44.). Der erste Durchgang verlief recht
ansprechend, doch nach Wiederbeginn schlichen sich viele
Unkonzentriertheiten ins SVK/L-Spiel. Dies ließ die Gäste nun
besser aussehen, die plötzlich frei vor Torhüter O.Gumpert
auftauchten, der aber die Situation bravourös meisterte (60.).
Nachdem R.Ziesche die Kugel über den Kasten jagte (65.), vergaben
die Gäste zwei gute Möglichkeiten zur Resultatsverkürzung
(68.,73.). Oftmals verfiel unsere Elf grundlos in Hektik und gab
erkämpfte Bälle leichtfertig wieder her. Der dritte Treffer
musste dringend erzielt werden, damit in den Aktionen unserer
Kicker mehr Ruhe einkehrt. Zunächst scheiterte R.Ziesche (75.),
danach rettete der Keeper per Fußabwehr gegen T.Kunath (77.). Im
Gegenzug klärte Schlussmann O.Gumpert ebenso per Fußparade, als
ein HSV-Akteur frei durchstartete (78.). Kurz darauf machte unser
Team den Sack endlich zu. Einen Schuss von T.Böhme konnte der
Tormann noch abwehren, doch beim Nachschuss von T.Kunath war er
allerdings machtlos – 3:0 (82.). Zwei Minuten darauf köpfte
M.Eisold nach Flanke von T.Böhme ein, doch der Treffer wurde
wegen Abseits annulliert. Schließlich bugsierte T.Kunath eine
erneute Flanke von T.Böhme über die Torlinie (85.), was
gleichzeitig den 4:0-Heimsieg besiegelte. Unsere Elf hatte den
Kontrahenten weitestgehend im Griff, verpasste es aber den Deckel
viel früher drauf zumachen. Die Gäste hätten unsere Jungs bei
einen möglichen Anschlusstreffer in Schwierigkeiten bringen können,
doch scheiterten immer wieder an sich selbst oder am fehlerfrei
haltenden O.Gumpert. Trotzdem sollte der Sieg realistisch eingeschätzt
werden, denn um am Sonntag in Schwepnitz zu bestehen, ist eine
weitere Leistungssteigerung erforderlich.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
O.Gumpert
– S.Handrick, S.Klieme, I.Frommhold, T.Müller – W.Eckardt (ab
48. R.Große), M.Eisold, R.Ziesche, T.Gärtner – M.Sonntag (ab
69. T.Kunath), T.Böhme
|
| heitech.net Klasse West 7.Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
FV Ottendorf-Okrilla 05 2. 1 : 3 ( 1 : 1 ) |
|
Noch in der
vergangenen Saison putzte unsere zweite Mannschaft die damals höherklassig
spielende Ottendorfer Reserve in der Pokalrunde ziemlich deutlich.
Obwohl nun unsere zweite Garnitur mittlerweile in der gleichen
Klasse angekommen ist, blieb diesmal der Erfolg im Punktekampf
aus. Dabei fanden unsere Jungs recht gut in die Partie, aber mit
fortschreitender Spieldauer häufte sich die Fehlerquote. Nach
zehn Minuten eroberten die Gäste das Leder und trafen zum Glück
nur den Querbalken. Den Nachschuss entschärfte Keeper E.Findeisen
mit starker Parade. Die Gäste wurden immer besser und unser Team
konnte sich nur noch sporadisch vom Druck befreien. Der
Ottendorfer Führungstreffer bahnte sich längst an und war nach
einer halben Stunde Realität. Nach Sololauf von der Mittellinie
sprang die Kugel vom Innenpfosten ins SVK/L-Tor und es stand 0:1.
Bald darauf hatte unser Team nach schnell vorgetragenem Angriff
des FVO das Glück auf seiner Seite (35.). Der Ausgleichstreffer
war dann absolut sehenswert, als T.Strutz mit einem Sonntagsschuss
genau in den oberen Winkel traf – 1:1 (37.). Bis zur Pause ergab
sich für M.Leuthold die Möglichkeit zur Führung, doch der
Winkel war bereits zu spitz (39.). Im zweiten Durchgang hatte
M.Reppe eine Riesenchance, doch leider vergab er äußerst
leichtfertig. Auch beim sofortigen Nachsetzen von R.Balzer und
M.Leuthold scheiterte man an eigenen Unzulänglichkeiten (48.).
Als dann noch P.Krönert vom Elfmeterpunkt das falsche Zielwasser
wählte (52.), gab es im Spiel unserer Elf einen radikalen Bruch.
Die Ottendorfer zeigten unseren Akteuren, wie eiskalt Möglichkeiten
in Tore umgemünzt werden und erzielten nach fehlgeschlagener
Abseitsfalle das 1:2 (55.). Zehn Minuten später schlug ein
strammer Schuss aus der Distanz zum 1:3 im langen Eck ein und die
Vorentscheidung war gefallen. Der SVK/L kam mit der spielerischen
und mentalen Situation nur schwer klar, so dass die Gäste nichts
mehr zu befürchten hatten. Die hatten noch zwei gute Chancen, die
Torwart E.Findeisen allesamt parierte (68.,74.). Für die letzte
Aktion sorgte M.Reppe, dessen Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke
abgewehrt wurde (89.). Danach war das Spiel vorbei und unsere
Mannschaft schaute enttäuscht aus der Wäsche. Doch um in Zukunft
deutlich bessere Ergebnisse abzuliefern, sollte so mancher Akteur
über Trainingsbeteiligung und Bereitschaft einmal nachdenken. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen –
R.Balzer, J.Scherpe (ab 75. T.Gärtner), R.Krause, A.Rudolph –
T.Strutz, P.Krönert, M.Wächter, A.May – M.Leuthold, M.Reppe,
|
| ewag Kamenz Liga West 6. Runde |
| 25.09. TSV Pulsnitz 1920 2.
: SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 5 ( 0 : 1 ) |
|
Die
Schelte nach der Heimpleite gegen Ralbitz war noch gar nicht
richtig verklungen, da zeigte die Mannschaft beim Auswärtsspiel
in Pulsnitz Charakter und gewann in dieser Höhe jederzeit
verdient. Trainer K.Burkon musste wieder einmal am
Personalkarussell drehen, denn am Samstag sieht es da beim SVK/L
aufgrund arbeitsbedingter Absagen mit verfügbaren Spielern nicht
gerade rosig aus. Alle eingesetzten Akteure übertrafen sich
jedoch in Aktionismus und beherrschten neunzig Minuten lang Spiel
und Gegner. Ersten Möglichkeiten von M.Sonntag (10.) und
R.Ziesche (12.) folgte dann die Führung. M.Sonntag flankte in den
Strafraum auf R.Ziesche, der am langen Pfosten lauerte und zum 0:1
einnetzte (19.). Unser Team spielte solide und hielt den
Aufsteiger vom eigenen Tor fern. Das Spiel wurde von hinten
konzentriert aufgebaut und die Lücke in der gegnerischen Abwehr
geduldig gesucht. Die tief stehenden Gastgeber prüften erst nach
einer halben Stunde Schlussmann O.Gumpert, der Dank aufmerksamer
Defensivarbeit kaum gefordert wurde. Bis zum Pausenpfiff gab es hüben
wie drüben je eine Tormöglichkeit (38.,40.), bevor die Zuschauer
im zweiten Durchgang spektakuläre Szenen bestaunen durften. Nach
Flanke von T.Müller kam W.Eckardt am Fünf-Meterraum zum
Kopfball, doch das Leder strich knapp über das Gebälk (46.). Nur
eine Minute später passte F.Schlotterbeck in den Lauf von
R.Ziesche, der überlegt zum 0:2 ins lange Eck vollendete. Die
etwas betagten Hausherren hatten gegen jugendliche Frische kaum
etwas zu bestellen und kamen nur sporadisch über die Mittellinie.
So gab es vom Aufsteiger nichts Vorzeigbares mehr zu notieren.
Ganz anders der SVK/L, als M.Sonntag nach unglaublichem wie
herrlichem Fallrückzieher aus knapp fünf Meter leider nur den
Querbalken traf. Den zurückspringenden Ball setzte W.Eckardt
danach neben den Kasten (57.). Schließlich beförderte D.Hoyer
einen Freistoß in den 16-er, wo sich gleich vier SVK/L-Akteure
frei liefen und letztendlich M.Eisold zum 0:3 verwandelte (68.).
Nur fünf Minuten später der nächste vorzeigbare Angriff unserer
Elf. Nach Eingabe von R.Ziesche kam M.Eisold zum Kopfball, doch
der Torwart riss reflexartig seinen Arm nach oben und verhinderte
einen weiteren Gegentreffer. Bei einer weiteren guten Aktion war
der dann allerdings nicht vermeidbar. S.Klieme steckte die Kugel
durch die Gasse auf M.Sonntag, der seine gute Leistung mit dem 0:4
krönte (81.). Die TSV-Kicker waren schon längst nicht mehr präsent
und sahen einer unabwendbaren Niederlage ins Auge. Der
Schlusspunkt war dann besonders bemerkenswert, weil P.Krönert zu
Torehren kam, der sich kurzfristig als Ersatzmann bereit erklärt
hatte. Der aufblühende M.Sonntag spitzelte das Spielgerät so
geschickt durch die Gasse, dass besagter Kicker mit arteigenem
Antritt den Ball behaupten konnte und diesen über den Keeper zum
0:5 in die Maschen chipte (87.). Der Lohn der Arbeit war
eingefahren und Freude strahlte aus allen Gesichtern. Dank großer
Leidenschaft und auch einer Portion Trotz rangen unsere Jungs
einen nicht zu unterschätzenden, aber letztendlich harmlosen
Gegner nieder. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold, S.Klieme – S.Handrick (ab
60. R.Große), D.Gloger (ab 70. P.Krönert), F.Schlotterbeck,
R.Ziesche – W.Eckardt (ab 60. M.Eisold), M.Sonntag
|
| heitech.net Klasse West 6.Runde |
| SV Grün Weiß Elstra : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 4 : 0 |
|
Tagleich
gastierte unsere zweite Garnitur beim SV Grün Weiß Elstra, bei
denen sich in der Vergangenheit einiges geändert hat. Auch die
Tatsache, dass diese Mannschaft nach fünf Meisterschaftsspielen
das Tabellenende ziert, ist ebenso gewöhnungsbedürftig. Doch das
die Jungs vom Schwarzenberg niemals da unten hingehören, bekamen
ausgerechnet unsere Kicker zu spüren. Eine Viertelstunde gab es
erstmal nichts Aufregendes zu vermelden. Das Geschehen fand
ausnahmslos zwischen den Strafräumen statt und viel Leerlauf
beherrschte die Szenerie. Die Hausherren waren zwar leicht
spielbestimmend, aber zu guten Aktionen reichte es nicht. Unsere
Elf legte allmählich die Zurückhaltung ab und wurde langsam zum
ebenbürtigen Gegner. Auch die ersten Gefahrenmomente verzeichnete
nun unser Team. So lenkte der Keeper einen Freistoß von
M.Leuthold gegen den Querbalken (18.) und fünf Minuten danach
verfehlte A.Rudolph ebenfalls per Standard das Gehäuse. Der SVK/L
war sogar näher am Führungstreffer dran, da die
Defensivabteilung den Grün-Weißen keine Torchancen zuließ.
Kuriose Szenen dann im Elstraer Strafraum. Dort war das Chaos plötzlich
ausgebrochen, aber unsere Elf konnte dies nicht ausnutzen. Immer
wieder flipperte die Kugel durch Grün-Weiße Abwehrbeine, doch
sträubte sich die Torlinie zu überschreiten (33.). Als sich
schon alle auf ein torloses Remis zur Pause einstellten, zappelte
der Ball im Netz, aber leider in unserem. Dabei stand die Meißner-Elf
eindeutig Pate, als man im Vorwärtsgang den Ball verlor und ein
Konter zum 1:0 führte (45.). Kein Grund zur Panik, denn unsere
Elf hatte noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Doch ein
Freistoß der Schummlauer schlug unhaltbar zum 2:0 im SVK/L-Gehäuse
ein, was gleichzeitig die Kapitulation bedeutete. Unser Team
verlor nun vollends den Faden und stellte die Gegenwehr ein. Die
Elstraer bekamen allmählich Oberwasser und schlossen einen
weiteren Konter zum vorentscheidenden 3:0 ab (66.). Die nächste
Aktion war dann ziemlich identisch. Zunächst konnte Torwart
J.Schopf einen Torschuss noch parieren, war aber beim Nachschuss
absolut machtlos – 4:0 (68.). Unsere Mannschaft hatte durch
I.Frommhold die letzte gute Tormöglichkeit, doch nach
unwiderstehlichem Solo war dann der Winkel zu spitz (70.). In der
Folgezeit versiebten die Elstraer noch drei tausendprozentige
Chancen, so dass die klare Führung mittlerweile verdient war.
Eine durchwachsene zweite Halbzeit besiegelte diese recht
deutliche Niederlage, so dass man nun im Abstiegskampf angekommen
ist. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
J.Schopf –
R.Balzer (ab 46. I.Frommhold), J.Scherpe, R.Krause, J.Höger –
M.Reppe, T.Kranig, T.Strutz, S.Zahour – M.Leuthold, A.Rudolph
(ab 65. A.May)
|
| Jugend A Sportoase Kreisliga 3. Runde |
| 19.09.10 SV Gaußig : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 2 : 5 ( 1 : 0 )
|
|
Da
waren wir wieder nun in Gaußig, wo wir im tiefem, tiefem Wald und
einem Stadion ohne Parkplätze, in der letzten Saison 2-mal
erfolgreich waren.
Die
Hoffnung, dass die Jungs sofort ausgeschlafen auf dem schwierig zu
bespielenden, ungleichmäßig gemähten Rasen ihr Handwerk
erledigen, war eigentlich gegeben, nachdem schon in der 1. Minute
und 4. Minute Gärtner und Bergmann aussichtsreich vergaben. Stark
gehalten vom Torhüter, muss man mal sagen. Doch danach war wie in
den letzten 2 Spielen Leerlauf angesagt. Der Gegner machte Druck,
wurde aber nicht zwingend. Wir dagegen taten uns schwer. Das Tor
zum 1:0 des Gegners war trotzdem aus dem
Nichts entstanden. Ein langer Ball konnte vom Gegner
seelenruhig angenommen und verarbeitet werden indem er im
Strafraum die Abwehr düpiert und ins lange Eck verwandeln konnte.
Doch der Gegentreffer schien wie so oft in den letzten Jahren, den
Schalter bei uns umzulegen.
In
der restlichen Spielzeit der 1. Halbzeit versuchten wir den
Ausgleich zu erzielen, was uns nicht gelang, da wir entweder unglücklich
agierten oder schlichtweg zu weit voneinander wegstanden, um
konstruktiv miteinander zu spielen und so eher den langen Ball
schlugen, als den flachen Ball zu spielen. Die Chancen waren aber
vorhanden. So scheiterte z.B. Fiebig nach Flanke Kieschnick an der
Latte und Schneider nach Solo per Schuss (21., 26.). Oder der im
Spiel unglücklich agierende Kieschnick scheiterte mit Schüssen
(30., 35.). Höhepunkt des Royschen Chancenvergebens war ein
Abpraller des Torhüters, nach Schuss Gärtners, den er 2mal aus
2m nicht ins Tor unterbrachte(45.). Zwischendurch sorgte auch der
Gegner für Gefahr (34.). Und das knapp. Somit nur 1:0 zur
Halbzeit.
Maßgabe
für die 2. Hz war den Abstand zwischen Angriff und Abwehr zu
verringern, um besser miteinander Fußball spielen zu können und
natürlich ein schnelles Tor, welches uns schneller gelang als
gedacht. Schon in der
46. gelang Scheibe den Torhüter aus 30m durch einen Aufsetzer zu
überwinden. Kurz darauf noch das 1:2 für uns. Besser geht’s
nicht. Gräfe wurde gefoult und Scheibe schoss aus 20 Metern ins
linke Eck (50.). Die
Mannschaft nun wie gelöst im Spiel nach vorne. Nun klappte auch
das Spiel über die Außen. Fiebigs Rückgaben von der Grundlinie
nach seinen Durchbrüchen war etwas schwach auf der Brust (52.,
55.). Zudem scheiterte er, nach Ecke Gräfe, per Kopfball am
Aluminium (60.). Vom Herrn Kapitän Gärtner hörte man bis dahin
lange nix. Doch auf einmal hörte man Ihn und er sah zu Recht Gelb
wegen Reklamierens. Unnötig (62.). Die Gäste meldeten sich auch
noch mal vor unserem Tor. Diese Großchance vereitelte jedoch
unser bravouröser Torhüter Gey im 1:1, obwohl er angeschlagen
ins Spiel ging. Dann kurz darauf die Antwort auf die Gästechance,
wo dann endlich das Tor für Kieschnick fiel, der nach Vorlage Gärtner,
trocken einnetzte (65., 1:3). Das Tor schien jedoch zu sehr
Jubel und Freude auslösen, denn man machte dem Gegner ein
Geschenk. Zweimal hatte man die Möglichkeit den Ball zu klären,
jedoch war dies nicht der Fall. So konnte der gegnerische Stürmer
am 16er zwischen 2 Leuten hindurch schießen. Keine Chance für
Gey, der dem Ball in den Dreiangel hinterher gucken bzw. fliegen
konnte (67., 2:3). Die Hoffnung des Gegners auf Punktgewinn war
von kurzer Dauer. Nach einem gefährlichen Freistoß von Scheibe
(68.), konnte schon in der 71. Minute der Deckel drauf gemacht
werden. Schön durch die Gasse von Scheibe freigespielt, konnte Gärtner
freistehend scoren (71., 2:4). Kieschnick durfte trotz seines
Erfolgserlebnisses noch mal sich im Chancenvergeben auszeichnen,
indem er u.a. nach schöner Kombination über Gärtner und.
Scheibe zweimal vergab (75., 80.). Den Schlusspunkt setze der gute
Gärtner, der diesmal die gegnerische Abwehr in Ihrem Strafraum
unter Druck setzend, den Ball erheischte und aus Nahdistanz
verwandelte (81., 2:5). Bis zum Ende gab es noch ein paar Möglichkeiten
im Abschluss, die aber nichts einbrachten. Am Ende also ein 2:5 für
uns.
FAZIT:
Ein überzeugender Sieg, obwohl die Offensive erst im 2. Abschnitt
ins Rollen kam.
Aufstellung:
Gey – Matticzk – Schneider, Bergmann, Hennig, Grünberg –
Franke ( 35. Gräfe ), Scheibe, Fiebig
– Gärtner, Kieschnick
|
| ewag Kamenz Liga West 5. Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz :
DJK Sokol Ralbitz/Horka 2. 0 : 2 ( 0 : 1 ) |
|
Mit
einer ganz schwachen spielerischen Leistung verlor unsere erste Männermannschaft
verdient gegen die „Graue Maus“ der Liga und verschwindet allmählich
in der Bedeutungslosigkeit der Tabelle. Anfänglich gab es noch
nichts zu meckern, denn unsere Akteure setzten die Gäste sofort
unter Druck. Nach Flanke von T.Böhme hatte M.Kunath die Führung
auf der Platte, doch der Torwart kratzte den Kopfball aus dem
kurzen Eck (8.). Nach Traumpass von R.Ziesche auf M.Kunath kam der
Ball erneut zum Passgeber, doch frei vorm Tor strich der Kopfball
neben den Kasten (10.). Als dann unsere Elf das Leder im Vorwärtsgang
vertändelte, stiefelte ein Ralbitzer allein auf das SVK/L-Tor zu.
Zum Glück legte der noch mal quer, so dass der Treffer des im
Abseits postierten Mitspielers keine Anerkennung fand (12.). Im
Gegenzug rammte S.Klieme einen Kopfball um Millimeter am
Torviereck vorbei und im Laußnitzer Oval verebbte wieder der
schon eingestimmte Torjubel (13.). Als die Gäste einen Eckball
nach innen brachten, wurde die Kugel von einem Körperteil eines
einheimischen Spielers abgefälscht und zappelte im Netz – 0:1
(22.). Der Ausgleich war dann beim nächsten Hochkaräter unserer
Jungs eigentlich Pflicht. Nach herrlichem Zusammenspiel zwischen
T.Kunath und M.Kunath brachte Letztgenannter das Spielgerät trotz
freier Schussbahn nicht am Schlussmann vorbei (32.). Die Gäste spürten
die mittlerweile aufkommende Verunsicherung des SVK/L und
befreiten sich immer mehr von ihrer gut funktionierenden Zurückhaltung.
So musste Torwart O.Gumpert vor der Halbzeit Kopf und Kragen
riskieren, als er nach Pass in die Tiefe gegen einen
einschussbereiten Sokol-Kicker im Herauslaufen klären konnte
(41.). Nach dem Wechsel waren alle Zaungäste auf die Reaktion der
Hausherren gespannt, doch es gab so gut wie keine. Nach zwei
hoffnungsträchtigen Aktionen durch T.Böhme (47.) und M.Kunath
(52.) waren unsere Spieler mit ihrem Latein am Ende. Plan- und
konzeptlos wurde das Spiel nach vorn getragen, doch solche
Angriffsversuche entlockten dem Gegner nur ein müdes Lächeln.
Selbst wenn unsere Akteure unbedrängt zum Spielaufbau ansetzten,
landeten die Bälle ausnahmslos im Seiten-Aus oder beim Gegner.
Etwas Brauchbares konnte bis zum Abpfiff kaum registriert werden.
Es fehlte im Spiel der Gastgeber eine ordnende Hand, so dass die
Hilflosigkeit ungeahnte Ausmaße annahm. Zu oft wurde die
Brechstange angesetzt, aber die Bälle landeten nur selten an der
richtigen Adresse. Der Außenseiter schwang sich zum überlegenen
Kontrahenten auf und beherrschte allmählich das Mittelfeld und später
komplett das Spiel. So hatte unser Team noch brenzlige Situationen
zu überstehen, doch Keeper O.Gumpert war Herr der Lage (67.,78.).
Die Zeit für die Schlussoffensive war langsam reif, doch der
verletzt ausscheidende M.Kunath machte dem Vorhaben einen Strich
durch die Rechnung. Unerklärbar fehlte es nämlich am dritten
Wechselspieler, so dass der SVK/L in Unterzahl den Rückstand
hinterher hecheln musste. Außer einem Freistoß von D.Hoyer
(83.), der sich in die Ralbitzer Mauer bohrte, brachte die
Burkon-Elf nichts Verwertbares mehr zustande. Vielmehr starteten
die sorbischen Sportfreunde noch zwei gefährliche Angriffe, wobei
der zweite in der Nachspielzeit das 0:2 bescherte (90+2). Nach dem
Abpfiff jubelte nur eine Mannschaft, die mit wenig Aufwand einer
enttäuschend aufspielenden Heimelf eine blamable Niederlage zufügte.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold (ab 46. M.Fritsche), S.Klieme
– R.Ziesche, T.Böhme, T.Kunath (ab 68. T.Gärtner), D.Gloger
– M.Sonntag,
M.Kunath
|
| heitech.net Klasse West 5.Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SG Großnaundorf 2. 2 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Nach der
ordentlichen Vorstellung in Großröhrsdorf waren alle
zuversichtlich, dass mit einer ähnlichen Leistung der Ortsnachbar
bezwungen werden kann. Leider hat unser Team bei der
Spielgestaltung Defizite, so dass mit dem ersten Heimsieg wieder
nichts wurde. Dabei begann die Partie viel versprechend, denn die
ersten guten Chancen hatten unsere Jungs. Bereits nach zwei
Minuten köpfte M.Reppe einen Flankenball von J.Scherpe nur knapp
neben das Gehäuse. Schussversuche von A.May (15.) und R.Balzer
(20.) mangelte es allerdings an der nötigen Schärfe und Präzision.
Als dann M.Reppe im Alleingang das Gästetor ansteuerte, behielt
er die Nerven und netzte überlegt zum 1:0 ein (22.). Im Gegenzug
egalisierten die Großnaundorfer die Führung und vollstreckten
ungedeckt aus drei Meter zum 1:1 (24.). Dies brachte einen Bruch
im Spiel unserer Elf, die nun das Fußballspielen einstellte. So
hatten die Kicker vom Keulenberg bis zum Halbzeitpfiff drei
hochkarätige Chancen, die zum Glück alle ungenutzt blieben
(36.,39.,43.). Im zweiten Spielabschnitt suchten unsere Kicker
lange nach dem Spielfaden, der mit dem unnötigen
Ausgleichstreffer verloren ging. So waren die Gäste einen Tick
wacher und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. Den ersten
Riesen setzten die Großnaundorfer allein vorm Kasten daneben
(56.). Kurz darauf musste Keeper E.Findeisen nach erneutem
Alleingang eingreifen und parierte ganz stark (59.). Wie aus dem
Nichts ging der SVK/L dann in Führung, als R.Große einen
abprallenden Ball zum 2:1 im Kasten versenkte (68.). Doch wieder
hielt die Führung nicht lange, da unsere Deckung nicht konsequent
genug attackierte und der Gegner Dank eines abgefälschten
Schusses zum 2:2 ausgleichen konnte (71.). Erst jetzt wurden
unsere Akteure wieder putzmunter und knüpften in spielerischer
Hinsicht an die Anfangsphase der Partie an. Als dann R.Balzer nach
klasse Solo M.Reppe bediente, scheiterte er am Torhüter (76.). Fünf
Minuten danach schlängelte sich M.Reppe durch den Strafraum,
passte zu A.Rudolph, dessen Schuss der Keeper ebenso hielt. Bis
zum Abpfiff versuchte unsere Mannschaft alles, doch letzten Endes
brannte beim Gegner nichts mehr an. So trennten sich beide
Kontrahenten mit einem leistungsgerechten Remis und bleiben mit fünf
Punkten weiterhin in der unteren Tabellenhälfte hängen.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
E.Findeisen – R.Kappler, A.Rudolph,
M.Schütze (ab 35. S.Zahour), R.Krause – T.Strutz, R.Balzer,
A.May (ab 65. P.Krönert), J.Handrick (ab 46. R.Große), J.Scherpe
– M.Reppe
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| Jugend A Sportoase Kreisliga 2. Runde |
| 12.09.10 SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SpG Ottendorf-Okrilla/Wachau/Hermsdorf
5 : 0 ( 2 : 0 )
|
|
Bei
herrlichem Altweibersommerwetter kam einer der vermeintlichen
Mitfavoriten auf den Staffelsieg nach Schwepnitz. Der Spielverlauf
zeitigte jedoch, dass dem zumindest Heute nicht so war. Der Beginn
begann zumindest wie letzte Woche. Offensiv wurde unkonzentriert
und überhastet gespielt. Auch der feuchte Rasen wurde in die
Berechnung der Passschärfe nicht berücksichtigt, so dass die Bälle
mitunter V2 Geschwindigkeit erreichten. Der Unterschied zur
Vorwoche war der, dass die Abwehr von Beginn an sicher stand. Die
einzigste überaus nennenswerte Aktion des Gegners im Spiel
gelange ihm mit einem sehenswerten Freistoß an die Latte (10.).
Alle weiteren guten Ansätze im Spielverlauf wurden durch unsere
Abwehr im Keim erstickt bzw. konnten geklärt werden. Danach
spielte nur noch unsere Mannschaft. Die Chancenflut begann ab der
20. Minute nach einer Ecke von Scheibe auf Freddy, knapp vorbei.
In Minute 23 und 25 scheiterten Scheibe und Kieschnick mit Ihren
gefährlichen Schüssen. DIE Chance zur Führung geschah in der
30. Minute. Über rechts in den Strafraum gespielt, hatten
innerhalb von 10 Sekunden Scheibe, Fiebig und Gärtner aus
Nahdistanz die Chance zur Führung. Doch jedes mal war ein Körperteil
des Gegners dazwischen. In der 32. dann doch endlich die Führung.
Nach Pass von Bergmann in die Spitze verwandelt Gärtner trocken
aus halbrechter Position. Das 2:0 gelang wiederum Gärtner, der
einen zu kurz aufkommenden Einwurf von Müller-Hürst, der über
Freund und Feind sprang, aus kurzer Distanz verwandelte (38.).
Das
Chancen auslassen setzte sich auch in HZ2 fort. Schüsse von Gärtner,
Kieschnick und Scheibe blieben aus sehr guten Positionen ungenutzt
(45., 46., 50., 55.). Das 3:0 war unglücklich für den Gegner,
aber trotzdem verdient für uns. Ein Querpass von Gärtner am 16er
verpasste Kieschnick. Der dahinterstehende Verteidiger wollte den
Ball klären, jedoch rutschte der Ball über den Schlappen und
trudelte, über den Torhüter hinweg, ins lange Eck (56.). Nach
zwei weiteren Minuten das bis dato beste herausgespielte Tor.
Scheibe spielt über die Außen Gärtner frei, der kurz darauf das
Spielgerät flach nach innen passt, welches Kieschnick kurz an- und
mitnimmt und ins linke Eck verwandelt (4:0, 58.).
Nach
diesen beiden Treffern und den folgenden Auswechslungen war dann
doch die Luft etwas raus und man spielte eher den Stiefel runter,
als noch mal die Gelegenheit zu nutzen weitere Tore gegen den
demoralisierten Gegner zu erzielen. Bevor und nachdem Kieschnick
zu seinem zweiten Treffer gelang (76.), vergaben Fiebig, Gräfe
und Müller-Hürst weitere Chancen (63., 67., 71., 83., 87.).
Ein
kleiner Tipp an den Kapitän: Die Nachlässigkeiten in Angriff und
Abwehr in den letzten Minuten haben eher mit innerlichem Abschließen
des Spiels zu tun, als mit der taktischen Umstellung.
Fazit:
Ein jederzeit verdienter Sieg in allen Bereichen.
Aufstellung:
Gey – Albinus –
Schneider, Bergmann (75. Grünberg). Hennig (70. Kühne), Matticzk
– Müller-Hürst, Scheibe, Fiebig (60. Gräfe) – Gärtner,
Kieschnick
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| ewag Kamenz Liga West 4. Runde |
| 12.09.10 SV Sankt
Marienstern : SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 1 ( 2 : 0 ) |
|
Spielbericht aus Gäste-Sicht
(übernommen und überarbeitet
von ag):
An
diesem Sonntag ging es nun zum nächsten Punktspiel auf dem
heimischen Rasenplatz gegen Königsbrück/Laußnitz. Im Vorfeld
des Spiels musste die Mannschaft aufgrund einer Verletzung von
D.Jursch kurzfristig verändert werden. So begann das Spiel recht
durchwachsen und man musste bangen, nicht wieder frühzeitig in Rückstand
zu geraten. So war einmal mehr Torhüter O.Schmidt gefordert, der
frühzeitig mit toller Parade (7.min) den Rückstand verhindern
konnte. Nach dieser Drangphase der Gäste, wo man sicher in der
einen oder anderen Situation Glück hatte, kam der Gastgeber
selbst ins Spiel. Nach einem tollen Angriff und Flanke von
R.Hannusa war A.Schkoda zur Stelle und erzielte per Flugkopfball
das 1:0 (21.min). Das brachte die guten Gäste etwas aus dem
Konzept und man konnte sich im Abwehrbereich immer besser auf den
Gegner einstellen. Nach einer umstrittenen Situation an der
Seitenlinie zeigte der Schiedsrichter nach Tätlichkeit die Rote
Karte für R.Frommhold (31.min). Danach bekam das Spiel der
Gastgeber nochmals einen Schub und A. Schkoda war nach toller
Einzelleistung zum 2:0 erfolgreich (36.min). Kurz vor der Halbzeit
musste der Panschwitzer Torwart nach einem gut getretenen
Freistoss nochmals sein Können zeigen (42.min), um den
Anschlusstreffer zu verhindern. Nach der Pause war man dann
nochmals gefordert und wollte unbedingt die Punkte einfahren.
Trotz allem war man gewarnt, dass das Spiel auch gegen in
Unterzahl spielende Gäste noch nicht gewonnen war. Anfangs hatte
S. Schwede zwei gute Chancen, die ungenutzt blieben (48./54.min).
In dieser Phase erzielte der SVK/L durch D.Hoyer den zu diesem
Zeitpunkt nicht ganz unverdienten Anschlusstreffer per
Foulelfmeter (51.min). Danach hatte man einige bange Minuten zu überstehen
und in der ein oder anderen Situation das nötige Glück auf
seiner Seite. Unrühmlicher Höhepunkt Mitte der 2.Halbzeit die nächste
unnötige Rote Karte für T.(H.) Böhme nach
Schiedsrichterbeleidigung (65.min). Zum Ende des Spiels wurde
Marienstern durch Konter wieder gefährlich und hätte bereits
eher den Vorsprung gegen nun platt wirkende SVK/L-Akteure ausbauen
können. R.Hannusa hatte gute Chancen das Ergebnis weiter
auszubauen (75./81.min). So blieb es wiederum A.Schkoda
vorbehalten für die Spielentscheidung und die ersten 3 Punkte für
Marienstern zu sorgen (84.min). Nun muss man sich diese Woche auf
das nächste schwere Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenführer
der Kreisliga West in Liegau-Augustusbad vorbereiten und versuchen
ein gutes Ergebnis zu erreichen.
|
| heitech.net Klasse West 4.Runde |
| SC 1911 Großröhrsdorf 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 3 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Bereits am
Sonnabend musste unsere zweite Vertretung in Großröhrsdorf
antreten und lieferte dem Spitzenteam einen ganz großen Kampf.
Ohne Wechselspieler hatte Trainer S.Meißner wenig Alternativen
und musste sogar die Torwartposition neu besetzen, was mit der
Personalie J.Schopf gelang. Mit einer defensiven Grundausrichtung
war schnelles Konterspiel angesagt, was auch perfekt umgesetzt
wurde. Als der Ball nach Zusammenspiel zwischen J.Höger und
S.Zahour bei M.Reppe landete, flatterte sein abgefälschter Schuss
ins Netz (6.). Das frühe 0:1 spielte unseren Jungs natürlich in
die Karten. Es gab nun erst recht keinen Grund die Defensive zu
lockern. So überließ man den Hausherren großzügig das
Mittelfeld, die jedoch ratlos den Ball in ihren Reihen hin und her
schoben. So war Fortuna dem SC behilflich, als die Kugel aus
spitzem Winkel planlos auf den Kasten geschlagen wurde und überraschend
im langen Eck zappelte (20.). Der Ausgleich brachte dem Spiel des
Favoriten trotzdem keine Besserung, denn weiterhin agierte der
Gegner umständlich und ungefährlich. Distanzschüsse waren die
ganze Ausbeute, die aber für Ersatztorwart J.Schopf keine
Probleme darstellten. Nachdem dann R.Krause beim Vorstoß gefoult
wurde, konnte der SC-Keeper den Freistoß von M.Leuthold nur mit Mühe
über die Latte lenken (26.). Einen weiteren guten Konter
inszenierte P.Krönert, als er das Leder in die Spitze auf M.Reppe
spielte. Der zog zwar sofort ab, wurde aber im letzten Moment
erfolgreich geblockt, so dass der Ball in die Arme des
Schlussmanns fiel (38.). In der zweiten Halbzeit entfachte der
Gastgeber den erwarteten Druck, doch der SVK/L hielt immer noch
voll dagegen. Nachdem Tormann J.Schopf mit toller Parade das Remis
sicherte (48.), wurden unsere Jungs mit fortlaufender Spieldauer
selbstbewusster. Bedauerlich war allerdings die Entstehung des
2:1, das durch einen abgefälschten Schuss in den Dreiangel äußerst
glücklich zustande kam (71.). Der Favorit zog in Front, hatte
sich die Führung aber keinesfalls verdient. Jetzt mussten unsere
Kicker mehr für die Offensive tun und erspielten sich
eindrucksvoll ein Chancen-Übergewicht. M.Reppe traf nach Freistoßablage
von M.Leuthold das Außennetz (73.) und kurz darauf wurde sein
Solo von der Mittellinie im letzten Augenblick gestoppt (75.). In
die sich bietenden Räume platzte dann eine tausendprozentige
Chance für die Großröhrsdorfer. Doch die Eingabe in den Fünf-Meterraum
versäbelte der Gegner mehr als kläglich (76.). Eine tolle Moral
verschaffte dem SVK/L den verdienten Ausgleich, als M.Reppe die
Kugel zum 2:2 ins kurze Eck wuchtete (78.). Bis drei Minuten vor
Ultimo sah alles nach einem gerechten Remis aus. Leider wurde eine
tolle Parade von Keeper J.Schopf zur Torvorlage, als die Kugel
einem SC-Akteur genau auf dem Schlappen fiel und der zum
schmeichelhaften 3:2 einnetzen konnte (87.). Der Favorit verfiel
nun in Panik und versammelte sich zur Ergebnisrettung am eigenen
Strafraum. Der SVK/L riskierte jetzt alles und wurde um den Lohn
der Arbeit gebracht. Dabei lagen Pech und Unglück dicht
beieinander, nachdem der aufgerückte Keeper J.Schopf einen
Eckball von R.Balzer mit dem Kopf erwischte. Dabei sprang die
Kugel zu J.Höger, dessen Schuss vom Innenpfosten den Weg ins Tor
verweigerte (89.). Danach war Schluss und unsere elf wacker kämpfenden
Akteure verließen enttäuscht den Rasen. Dabei sollte die
gezeigte Leistung für die kommenden Aufgaben zuversichtlich
stimmen, denn ein scheinbar übermächtiger Gegner kam mit einem
blauen Auge glimpflich davon.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
J.Schopf –
R.Balzer, T.Strutz, M.Schütze, R.Krause – J.Höger, P.Krönert,
M.Leuthold, S.Zahour, M.Reppe – T.Gärtner
|
| Jugend A Sportoase Kreisliga 1. Runde |
| 05.09.10 SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: DJK Wittichenau 5 : 2 ( 3 : 2 ) |
|
Am
Sonntag war es nun soweit. Mit einer Woche Verspätung, nachdem
der TSV Neukirch seine Mannschaft zurückzog, startete die
A-Jugend in den Punktspielbetrieb. Trotz personeller Widrigkeiten
hatten wir eine schlagkräftige Truppe. Doch das Spiel begann
schlecht. Die Abwehr in Nichtbestbesetzung hatte gegen die
engagierte und junge Truppe (6 Mann im B-Jugendalter) ziemliche Mühe.
Der feuchte Rasen tat sein übriges. Das
die Truppe nicht eingespielt ist, zeigte das 0:1 des
Gegners. Ein offener Ball im Strafraum wurde nach dem Motto
„Nimm du Ihn, ich hab ihn sicher“ zwischen Bergmann und
Schneider ein Geschenk für den Gegner, der den Ball aus spitzem
Winkel ins lange Eck verwandeln konnte.
Nach
Vorne gelang uns nichts Konstruktives. Die Bälle wurden in der
Regel nur lang gespielt. Einzig nennenswerte Aktion war ein
Freistoß, halbrechte Position, von Scheibe, der aus 30m wie an
der Schnur gezogen flach am Boden am linken Pfosten landete. Der
Gegner versuchte weiter unsere Konfusion auszunutzen. So konnte
der Stürmer des Gegners sich gegen den sich verschätzenden
Scheibe und dem etwas körperlich schwachen Matticzk durchsetzen
und konnte aus 15m dem herauslaufenden Gey per Tunnel ins lange
Eck überwinden (20., 0:2).
Die
Panik und Missstimmung bei Co-Trainer und verletzten
Rekonvaleszenten verschlimmerte sich und artikulierte sich in
inkompetenter Analyse. Aber Trainer Schopf behielt stoisch die
Ruhe, den er sah, dass mit zunehmender Spielzeit die Sicherheit in
den Bemühungen von Angriff und Abwehr zunahm und sich diese
Sicherheit letztendlich in Tore auszahlen sollte, denn auch des
Gegners Abwehr war augenscheinlich nicht immer sattelfest. Das
diese Sicherheit sich noch in 3 Tore vor der HZ auszahlen sollte,
war zwar nicht zu erwarten, aber doch psychologisch wichtig und
der Genickbruch für den Gegner. Die Aufholjagd sollte eigentlich
mit einem Elfmeter beginnen, doch der schwache Schiri Lehmann
verweigerte ihn (25.). Den Schlag gegen das Bein von Gärtner
konnte selbst ein Taubstummer aus 300m hören, nur jedoch Herr
Lehmann nicht. Den Torreigen eröffnete Scheibe, der den
Durchstecker von Gärtner aus Nahdistanz verwertete (1:2, 30.).
Das 2:2 gelang Kischnick, Roy nach Pass von Fiebig, der auf der
linken Seite wiederholt in Szene gesetzt wurde (38.). Das 3:2 köpfte
der starke Fiebig in der 43. Minute nach Eckball von Scheibe. Mit
diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.
Die
2te begann wie die Erste endete. Wir dominierten nun die Partie.
Der Gegner ließ, psychisch angenockt, mit zunehmender Zeit weiter
nach, da er konditionell abbaute. Wir dagegen versuchten weiter
Tore zu erzielen. Dies gelang nur suboptimal. Fiebig glänzte beim
Chancenvergeben. 3 Hochkaräter ließ er frei vorm Tor ungenutzt.
Selbst Gärtner und Kischnick standen ihm in nichts nach. Das 4:2
war das schönste von allen 5 Toren. Einen 35m Freistoß aus dem
linken Halbfeld schoss Scheibe dem jungen Torhüter (95er Baujahr)
unter das rechte Gebälk (4:2, 61.). Den Schlusspunkt setzte Gärtner
mit seinem 1. Tor der Saison, der den Pass von Scheibe zentral
aufnahm und am Torhüter rechts vorbei verwandelte (5:2, 81.).
Abschließend ist noch das starke Spiel von Gräfe zu bemerken.
Der
Gegner kam zwar noch mal zwei, dreimal gefährlich vor unser Tor,
wobei ein Kopfball knapp übers Gebälk ging, aber Sie sollten
kein Tor mehr erzielen. Somit endete die Partie 5:2 zu unseren
Gunsten.
Fazit:
Verdienter Sieg, der, bezogen auf HZ2, hätte höher ausfallen
können/müssen. Für die Zukunft sollte noch am Zusammenspiel und
der Effektivität im Abschluss gearbeitet werden, die u.a. durch
die Qualität der noch
fehlenden Spieler schnell aufgeholt werden sollte.
Aufstellung:
Gey – Matticzk - Grünberg, Bergmann, Leuthold, Schneider -
Albinus (46. Gräfe),Scheibe, Fiebig - Gärtner, Kischnick
|
| ewag Kamenz Liga West 3. Runde |
| 05.09.10 SV Königsbrück/Laußnitz
: SV Haselbachtal 1 : 2 ( 1 : 2 ) |
|
Nach
dem Dauerregen zu Wochenbeginn wurde die Partie zum Unmut der Gäste
kurzerhand nach Königsbrück verlegt, um den Laußnitzer
Rasenplatz zu schonen. Dass sich der Spielortwechsel für unser
Team zum Vorteil entwickeln könnte, war im ersten Durchgang
allerdings nicht zu erkennen. Alle guten Vorsätze wurden zudem
schon nach dreißig Sekunden über den Haufen geworfen, nachdem
sich Torjäger Jeschke einen langen Ball am linken Flügel erlief.
Der drosch dann einfach mal an die Kugel und die Bogenlampe schlug
zum Erstaunen aller Beteiligten im langen Eck ein – 0:1. Der
Schock saß beim SVK/L so tief, dass die Jungs danach kein Bein
vor das andere bekamen. Wenig später standen die Gäste nach
traumhaftem Anspiel völlig frei vorm reaktivierten Keeper
T.Metzner, der mit Superparade den zweiten Gegentreffer
verhinderte (7.). Allmählich stellte unsere Mannschaft die
Verunsicherung ab und wagte sich in die gegnerische Hälfte. Nach
einer Kopfballablage von M.Eisold säbelte W.Eckardt völlig
freistehend über die Pille. Danach zimmerte T.(H.)Böhme die
Kugel aus spitzem Winkel aufs Tor, dessen Schuss ein Abwehrspieler
auf der Linie retten konnte (12.). Scharfe Augen wollte da ein Tor
gesehen haben, doch der Linienrichter zählte nicht zur Mehrheit.
Ohne zu Murren kickten unsere Jungs weiter nach vorn und hatten
eine sehr gute Möglichkeit durch M.Eisold. Der spitzelte ein
Anspiel von S.Klieme leider am Pfosten vorbei (24.). Nachdem dann
eine Flanke vom gegnerischen Abwehrspieler im Strafraum ungestraft
mit der Hand berührt wurde (25.), verpasste M.Eisold einen Lupfer
von D.Gloger (27.). Einen Einwurf spielten dann unsere Kicker
taktisch unklug ins Tor-Aus, so dass der Gegner ungestört von
hinten aufbauen konnte. Einen lang geschlagenen Ball fing unsere
Abwehr zunächst ab, doch das Streitobjekt wurde wieder
leichtfertig verloren. Die darauf folgende Flanke konnte ein Gästespieler
am langen Eck lauernd ungestört einnicken und der Favorit führte
zu Recht 0:2 (29.). Hier spürte man, wie schon in einigen anderen
Szenen davor, die Abgezocktheit des Titelanwärters. Die Körpersprache
des SVK/L war in vielen Szenen nicht vorhanden, so dass die
Reichenbacher kaum brenzlige Situationen bereinigen mussten. Kurz
vor dem Pausenpfiff faustete der Torwart einen hohen Ball von
D.Hoyer aus der Gefahrenzone. T.(H.) Böhme reagierte am
schnellsten und zimmerte das Leder aus der Drehung zum 1:2 ins
lange Eck (44.). Allen Augenzeugen war klar, dass für etwas Zählbares
eine Leistungssteigerung nötig war. Doch beinah wäre Jeschke der
nächste Treffer geglückt, als der sich quer durch den 16-er
durchtankte. Dabei vermochte ihn niemand vom Ball zu trennen, doch
zum Glück ging sein satter Schuss knapp am Pfosten vorbei (46.).
Dies war die letzte Chance der Gäste, denn ab diesem Zeitpunkt
ließ unsere Elf keine brauchbaren Aktionen des SVH mehr zu.
Endlich wurde attackiert und die Reichenbacher phasenweise in die
eigene Hälfte gedrängt. So gelangte ein Traumpass von D.Hoyer zu
M.Eisold, der jedoch frei vorm Torwart die Kugel nicht versenken
konnte – gehalten (51.). Zwanzig Minuten dominierte nun der
SVK/L ohne sich zwingende Einschussmöglichkeiten zu erspielen.
Immer wieder fehlte es an Genauigkeit und der Finalpass kam nur
selten an. Der Einsatz unserer Jungs stimmte und die Hoffnung auf
ein Tor war berechtigt. So kam dann S.Klieme nach Eckstoß frei
zum Kopfball, doch setzte das Spielgerät nur neben die Kiste
(70.). Verzweifelt belagerten unsere Akteure den gegnerischen
Strafraum, doch eine Lücke in der Deckung wurde nicht gefunden.
Vom SVH kam so gut wie gar nichts mehr, denn der Kontrahent hatte
nur noch Ergebnisverwaltung im Sinn. Gegen Ende der Partie hatte
dann Kapitän T.Böhme auch kein Glück, als der Schlussmann
seinen Schlenzer über den Querbalken lenkte (89.). Ebenso
erfolglos war der eingewechselte M.Fritsche, dessen Schuss nach
Eckball von der nun vielbeinigen Verteidigung am Kasten vorbei
bugsiert wurde (90.). So konnten die Gäste nach dem Abpfiff
jubeln, die letztlich Dank ihrer Cleverness einen glücklichen
Sieg einfuhren. Unsere Mannschaft hatte sich nach einer guten
zweiten Halbzeit einen Punkt verdient, aber das Quäntchen Glück
fehlte. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
T.Metzner
– D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, T.Gärtner – S.Klieme,
T.(H.)Böhme, D.Gloger (ab 67. M.Sonntag), W.Eckardt (ab 54.
R.Ziesche) – T.Böhme, M.Eisold (ab 84. M.Fritsche)
|
| heitech.net Klasse West 3.Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
TSV Wachau 2. 3 : 3 ( 2 : 2 ) |
|
Im
Vorspiel wollte unsere zweite Garnitur an die Leistung der
Vorwoche anknüpfen und den ersten Heimsieg einfahren. Der war
auch greifbar nahe, aber durch Unachtsamkeiten konnte der Gegner
einen Punkt aus Königsbrück entführen. Unsere Jungs legten
sogleich hohes Tempo vor und hatten durch M.Leuthold die Chance
zur Führung. Allein vorm Kasten scheiterte er jedoch am
TSV-Keeper (1.). Nachdem dann die Gäste einen Schuss noch neben
den Kasten setzten (10.), waren sie wenig später per Freistoß
erfolgreich – 0:1 (12.). Doch die Antwort unserer Elf ließ
nicht lange auf sich warten. Nach Freistoß von R.Balzer rammte
M.Leuthold die Kugel per Kopf zum 1:1 in die Maschen (19.). Der
SVK/L musste dann leider wieder einen Rückstand hinnehmen, als
die Gäste aus dem Gewühl heraus zum 1:2 einnetzten (35.). Kurz
darauf verhinderte Torwart E.Findeisen mit toller Parade einen
weiteren Gegentreffer (40.). Der psychologisch wichtige Ausgleich
fiel noch vor der Halbzeit, als M.Kunath platziert ins Eck traf
(43.). Ehe der Pfiff erhallte, scheiterte M.Reppe per Kopf am
Torwart (45.). Nach Wiederbeginn ging unser Team erstmalig in Führung.
T.Strutz spielte den Ball herrlich durch die Gasse und M.Kunath
vollendete eiskalt zum 3:2 (49.). Dieser Vorsprung spornte unsere
Kicker weiter an, um mit einem vierten Treffer die Weichen auf
Sieg zu stellen. Gefällige Ballstafetten und gute Zweikampfwerte
ließen hoffen, doch mit Glück und Geschick konnten die Wachauer
im letzten Moment klären. Leider bescherte eine Unsicherheit in
der nicht immer sattelfesten SVK/L-Abwehr den Ausgleich. Nach Tändeleien
am eigenen Strafraum schlenzte der Gegner mit viel Effet das Leder
unhaltbar ins lange Eck (70.). Schon bald hatte M.Kunath die
Chance zur erneuten Führung, doch er schoss aus guter Position
nur den Torwart an (74.). Die Bezirksklasse-Reserve zeigte sich
mit dem Punkt zufrieden und brachte das Resultat über die Zeit.
Unsere Mannschaft hatte zwar etwas mehr Spielanteile, aber
scheiterte an kleinen Unzulänglichkeiten, die es noch abzustellen
gilt. Die Wachauer erreichten mit den wenigen gelungenen Aktionen
das Optimum und erarbeiteten sich aufgrund hoher Effektivität ein
letztlich gerechtes Remis.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
E.Findeisen
– R.Kappler, A.May (ab 77. J.Handrick), S.Krause, A.Rudolph –
M.Reppe, R.Balzer (ab 35. T.Strutz), P.Krönert, T.Kunath,
M.Kunath – M.Leuthold
|
| ewag Kamenz Liga West 2. Runde |
| 29.08.2010 FC Dynamotreue Kamenz
: SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 2 ( 0 : 0 ) |
|
Mit
gemischten Gefühlen reiste unsere erste Mannschaft am frühen
Vormittag nach Kamenz, denn es galt die Niederlage der letzten
Saison vergessen zu machen. Aber da war er wieder, der verhasste
Hartplatz, der unseren Kickern auch diesmal wieder Probleme
bereitete. Bereits nach drei gespielten Minuten musste Schlussmann
O.Gumpert per Fußparade klären, weil ein technischer Fehler im
Spielaufbau für diese Großchance verantwortlich war. Der SVK/L
tastete sich allmählich in die gegnerische Hälfte, doch
langatmiges Ballgeschiebe brachte nur wenig Raumgewinn. Auch das
Schlusslicht konnte dem Spiel keinen Glanz verleihen, zu schwach
und einfach gestrickt waren deren Aktionen. Torgelegenheiten waren
beiderseits rar, denn beide Abwehrreihen standen sicher. Dennoch
kamen die Hausherren zu einer glasklaren Chance, wieder einem
Ballverlust geschuldet, die noch im letzten Moment und mit viel Glück
bereinigt werden konnte (35.). Die erste gute Tormöglichkeit
unserer Elf registrierte man kurz vor dem Pausenpfiff.
Abwehrspieler R.Frommhold schaltete sich mit in den Angriff ein
und spielte das Leder durch die Gasse auf T.Gärtner. Dem
versprang das Spielgerät etwas und ein Abwehrbein der Kamenzer
bugsierte die Pille beinah in den eigenen Kasten (45.). Den
folgenden Eckball köpfte M.Eisold dann knapp drüber. Die zweite
Halbzeit spielte dann unser Team besser, denn die Aktionen wurden
nun endlich zwingender und auch zielstrebiger. Einem gefährlichen
Distanzschuss von R.Frommhold (47.) folgte ein Schuss von M.Eisold,
wobei die Kugel nur einen Hauch am Kasten vorbei ging (57.). Eine
Minute später lupfte der stark spielende R.Frommhold den Ball in
den Lauf zu T.Gärtner, der frei postiert nur den Torwart
anschoss. In der 61.Minute kamen die Hausherren der Führung sehr
nah, nachdem ein Angreifer nach nicht geahndetem Handspiel über
das Gebälk ballerte (61.). Als sich dann Kapitän T.Böhme den
Ball eroberte, landete sein Anspiel bei W.Eckardt. Der wurde von
der Kamenzer Hintermannschaft im Strafraum plump umgestoßen, so
dass der Referee nur Elfmeter geben konnte. D.Hoyer trat an und
jagte die Kugel zum 0:1 ins Eck (66.). Obwohl der Keeper am
Spielgerät seine Finger hatte, musste er den Scharfschussqualitäten
des Schützen Tribut zollen. Jetzt mussten die Dynamotreuen mehr
riskieren, doch Dank guter Abwehrarbeit und einer sagenhaften
Zweikampfquote des überragenden R.Frommhold wurden
Angriffsversuche des Gegners schon im Keim erstickt. Nur einmal
musste der Gäste-Anhang die Luft anhalten, als nach wiederholtem
Fehlabspiel die Kamenzer hörbar am Außenpfosten scheiterten
(79.). Eine feine Einzelleistung von W.Eckardt, der am linken Flügel
gleich drei Gegenspieler austanzte, sorgte dann für die
Entscheidung. Zugegebenermaßen gelangte sein Zuspiel etwas
mysteriös auf den Schlappen von M.Sonntag, der die Kugel mit
stoischer Ruhe aus spitzem Winkel unter die Latte zimmerte – 0:2
(82.). In den verbleibenden Minuten spielte die Burkon-Elf die
Zeit clever runter und ließ nichts mehr anbrennen. Der
Tabellenletzte fügte sich und nahm die Niederlage zähneknirschend
zur Kenntnis. Fazit: Trotz allem verdient die Vorstellung kein
Ruhmesblatt, aber wenigstens der Einsatz aller Akteure stimmte
hundertprozentig.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– S.Handrick (ab 60. M.Sonntag), R.Frommhold, I.Frommhold,
S.Klieme – W.Eckardt, M.Eisold, T.Kunath (ab 50. D.Gloger), T.Gärtner
– T.Böhme, D.Hoyer
|
| heitech.net Klasse West 2.Runde |
| SV Haselbachtal 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 5 ( 1 : 1 ) |
|
Die
Aufarbeitung der Auftaktpleite muss sehr tiefgründig gewesen
sein, denn mit einem Auswärtssieg in dieser Höhe hatte
eigentlich keiner gerechnet. Dabei fing es für unser Team wieder
miserabel an, denn nach nur drei Minuten gingen die Hausherren mit
1:0 in Führung. Ein genialer Pass durch die neu formierte
SVK/L-Abwehr hatte gestochen. Doch unsere Jungs fanden schnell zurück
ins Spiel und hatten bald darauf den Ausgleich auf dem Fuß. Der
wie Phönix aus der Asche auftauchende T.Metzner wirbelte auf
fremder Position und machte seine Sache als Stürmer gut. Als ihn
P.Krönert herrlich in Szene setzte, wurde sein Lupfer über den
Torwart kurz vor der Torlinie abgefangen – Schade (6.). Als dann
der Torwart einen Freistoß von M.Leuthold an die Latte lenkte,
war M.Kunath zur Stelle und erzielte das 1:1 (21.). Unsere Kicker
sorgten allmählich für Gleichgewicht und hatten sogar mehr
Ballbesitz. Zu nennenswerten Torraumszenen kam man leider nicht,
die hatten vielmehr die Hausherren. Doch Torwart E.Findeisen
entschärfte einen gefährlichen Schuss mit toller Parade über
den Querbalken (30.). Etwas später hatte der SVK/L Glück, als
die Haselbachtaler nur den Pfosten trafen (36.). Mit dem Remis
konnte unsere Elf momentan zufrieden sein, doch im zweiten
Spielabschnitt wollte das Team mehr. Nachdem beide Rivalen je eine
Chance erarbeiteten, ließ T.Metzner drei Gegenspieler stehen,
passte von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr, wo T.Kunath
lauerte und zum 1:2 vollstreckte (56.). Der Gegner war hart
getroffen und gewährte M.Kunath zwei gute Tormöglichkeiten
(58.,60.), ehe M.Reppe ein Sololauf von der Mittellinie startete
und auf 1:3 erhöhte (61.). Unsere Elf machte dann den Sack endgültig
zu, nachdem M.Kunath eine Flanke von M.Leuthold zum 1:4
verarbeitete (64.). Kurze Zeit später bediente der gleiche
Flankengeber T.Kunath, der auf 1:5 erhöhte (68.). Binnen zwölf
Minuten schoss die Meißner-Elf einen komfortablen Vorsprung
heraus, was den Einheimischen den Zahn zog. Der SVK/L leistete in
den letzten Minuten nur noch Ergebnisverwaltung und agierte
oftmals sehr fahrlässig. Dies eröffnete dem Gastgeber klarste
Chancen, die zum Glück ungenutzt blieben (74.,79.). Nachdem der
SVH kurz vor dem Abpfiff am Pfosten scheiterte (89.), setzte
M.Kunath den Ball ebenso ans Aluminium (90.). Dank einer großen
Einsatzbereitschaft fand unsere Mannschaft zur Normalform und gab
die rote Laterne an die Besiegten ab.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
E.Findeisen –
R.Balzer, R.Krause, A.May, A.Rudolph (ab 56. T.Kunath) –
T.Strutz, P.Krönert (ab 46. I.Frommhold), M.Reppe (ab 74. Th.Gärtner),
M.Kunath – T.Metzner, M.Leuthold
|
| ewag Kamenz Liga West 1. Runde |
| 22.08.2010 SV Königsbrück/Laußnitz:
SV Biehla/Cunnersdorf 2 : 0 ( 2 : 0 ) |
|
Am
Sonntag startete nun endlich die Volksbank-Bautzen-Liga in das
neue Spieljahr. Unsere Mannschaft hatte mit dem SV Biehla/Cunnersdorf
einen dankbaren Gegner zu Gast, der über die volle Distanz nur
Schadensbegrenzung im Sinn hatte. Ehe das Spiel an Fahrt aufnahm,
gedachten die Akteure unseres verstorbenen Sportkameraden Manfred
Maethner. Nach den Sekunden der Stille legte der SVK/L los wie die
Feuerwehr. Einen Freistoß von T.H.Böhme rammte S.Klieme per Kopf
über die Latte (2.). Bereits nach sechs Minuten schickte
R.Frommhold die Kugel herrlich durch die Gasse, doch D.Gloger
agierte zu umständlich und schoss letztlich über das Gehäuse.
Aller guten Dinge sind drei, dachte sich F.Schlotterbeck, flankte
vor den Kasten und M.Eisold vollstreckte per Kopf zur verdienten Führung
– 1:0 (12.). Von den Gästen gab es nur hektische Aktionen zu
notieren, denn deren Ordnung auf dem Rasen war noch nicht
hergestellt. Unbeeindruckt dessen legte unsere Elf nach. Als die
Eingabe von D.Gloger an Freund und Feind vorbei huschte, bugsierte
M.Eisold das Leder erneut per Kopf über die Torlinie – 2:0
(18.). Nahtlos knüpften unsere Jungs an eine bis dato ordentliche
Vorstellung an und setzten den Gegner unter Druck. Nachdem sich
Kapitän T.Böhme am rechten Flügel durchtankte, nahm sein
Namensvetter die Kugel direkt. Dabei fehlten nur Zentimeter am
Dreiangel (25.). In dieser Hitzeschlacht ging der SVK/L ein hohes
Tempo, welches bei diesen Temperaturen logischerweise nicht
hochgehalten werden konnte. So hätte Biehla nach einem Flüchtigkeitsfehler
unserer Abwehr den Anschluss herstellen können. Aber frei vorm
Kasten säbelten sie ihre erste und einzige Tormöglichkeit im
ersten Durchgang weit über das Gebälk (29.). Danach gab es
Einwurf für unser Team. M.Eisold spielte D.Gloger an und der Ball
zappelte im Netz. Leider stand der Schütze knapp im Abseits
(32.). Bis zum Pausenpfiff dominierte nur die Heimelf und ging mit
2:0 völlig verdient in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn
beklatschten die hundert Besucher eine tolle Kombination zwischen
T.Böhme und M.Eisold, wobei Letztgenannter haarscharf an der
Eingabe vorbei schlitterte (46.). Zehn Minuten später nagelte
S.Klieme das Leder an den rechten Pfosten. Danach schepperte zur
Abwechslung der linke Pfosten – gleicher Absender: S.Klieme
(65.). Eine Viertelstunde vor Ultimo verzeichneten die Biehlaer
ihre zweite Chance im ganzen Spiel. Doch Keeper O.Gumpert
reagierte hervorragend und wahrte seinem Team die Null. Danach
waren wieder unsere Kicker am werkeln. Obwohl die Kräfte und die
Frische mittlerweile abhanden gekommen waren, köpfte M.Eisold gefährlich
aufs Tor – gehalten (85.). Kurz vor dem Abpfiff erzielte der an
diesem Tag sehr agile M.Eisold seinen dritten Treffer, der aber
wegen Abseitsstellung keine Anerkennung fand (87.). Mit einem
jederzeit sicheren wie ungefährdeten Sieg gegen harmlose Gäste
startete unsere erste Mannschaft erfolgreich in die neue Saison. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
O.Gumpert
– D.Hoyer, M.Fritsche (ab 63. I.Frommold), R.Frommhold, T.Müller
– S.Klieme, D.Gloger (ab 48. W.Eckardt), F.Schlotterbeck,
T.(H.)Böhme – M.Eisold, T.Böhme
|
| heitech.net Klasse West 1.Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
FSV Bretnig-Hauswalde 0 : 5 ( 0 : 4 ) |
|
Im Vorspiel
griff unsere zweite Garnitur ins Punktspielgeschehen ein und
erlebte ein nicht erwartetes Waterloo. Dabei zeigten die Gäste
eindrucksvoll, wie Fußball in dieser Spielklasse gespielt wird.
Bereits frühzeitig geriet der Aufsteiger auf die Verliererstraße,
nachdem man zu pomadig agierte und dem Gegner zuviel Platz ließ.
So stand es binnen kürzester Zeit 0:2 (11.,13.) und niemand
glaubte mehr so recht an Wunder. Zwar hatte der SVK/L durch A.May
(16.) und M.Reppe (22.) gute Gelegenheiten, doch die Bretniger
markierten dann Dank ihrer Kaltschnäuzigkeit das ernüchternde
0:3 (28.). Unsere Jungs leisteten hierbei wieder nur Geleitschutz
und auch in der Folgezeit hatte man meistens das Nachsehen. Als
sich die Grün-Weißen den Ball im Strafraum spielend leicht
zukickten, lag das Leder zum 0:4 im Netz (35.). Erst jetzt,
nachdem der Drops gelutscht war, kamen auch unsere Jungs zu klaren
Torchancen. Ein Freistoß von M.Leuthold und ein Solo von R.Balzer
konnte der Schlussmann jedoch entschärfen (37.,41.). Ein Schuss
von M.Sonntag strich dann über das Gehäuse (44.). Mit einem
Dreifachwechsel wollte Trainer S.Meißner mit frischen Leuten
Ergebniskorrektur betreiben. Sogleich sah das Spiel auch etwas
besser aus, doch die eklatante Abschlussschwäche konnte nicht
abgelegt werden. Ein Schuss von M.Leuthold wurde leider noch abgefälscht
(47.) und auch R.Balzer konnte sein Solo nicht erfolgreich
gestalten (51.). In diese drangvolle Phase unserer Elf platzte das
0:5 herein (53.). Die Bretniger führten nun klar und deutlich und
legten daraufhin den Leerlauf ein. Trotzdem blieben sie durch
Konter weiterhin gefährlich, ließen aber die letzte Konsequenz
vermissen. Der SVK/L mühte sich und hatte auch hochkarätige
Chancen durch M.Sonntag (58.,62.), T.Strutz (61.) und M.Kunath
(65.) aufzubieten. Die dicksten Dinger sollten aber noch folgen.
Dabei traf A.May aus Nahdistanz nur die Latte (76.) und auch
R.Balzer brachte die Kugel völlig freistehend nicht über die
Torlinie (81.). Abschließend hätten die Gäste das halbe Dutzend
voll machen können, doch ebenso freistehend wurde das Ziel
verfehlt (88.). Nach Abpfiff müssen die Akteure des SVK/L dieses
Desaster erstmal verarbeiten, wohl wissend, dass die Leichtigkeit
des Siegens in dieser höheren Klasse Seltenheitswert haben wird.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
E.Findeisen –
T.Kranig (ab 46. T.Strutz), J.Höger, J.Scherpe, R.Krause –
R.Balzer, A.May, P.Krönert (ab 46. M.Fraß), M.Sonntag –
M.Reppe (ab 46. M.Kunath), M.Leuthold
|
| Ausscheidungsrunde Mitteilungsblatt Pokal |
| 15.08.2010 FSV Blau Weiß Milkel
2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 4 ( 0 : 0 ) |
|
Unter
Herrschaft des neu strukturierten Kreisverbandes starteten die
Reserveteams mit der Pokal-Ausscheidungsrunde in die neue Saison.
Dabei erwischte unsere Zweite ein undankbares Los, denn allein die
Fahrstrecke erinnerte an höherklassig kickende Teams. Gespielt
wurde letztlich in Neusärchen auf einem Rasenplatz, der den Namen
allerdings nicht verdiente. Ganze vier Gästefans sorgten für
moralische Unterstützung, mehr waren bei der Harmlosigkeit des
Gegners auch nicht notwendig. Zu keinem Zeitpunkt bestand für
unsere Mannschaft ernsthaft Gefahr. Zielstrebig agierte unsere Elf
nach vorn und kam zu ersten Gelegenheiten. T.Kranig stand jedoch
im Abseits (5.) und danach konnte der Milkeler Torwart nach
Sololauf von M.Reppe parieren (8.). Nach einigen Standards kamen
die Hausherren besser ins Spiel, blieben aber ohne Wirkung. Die
Phase wurde schadlos überstanden und unsere Jungs agierten wieder
ballsicherer. Nachdem dann M.Reppe zunächst noch scheiterte
(32.), köpfte er eine Flanke von P.Krönert zum 0:1 in die
Maschen (33.). Die einzige nennenswerte Chance im ersten Durchgang
verzeichneten die Blau-Weißen in der 37.Minute, doch Schlussmann
E.Findeisen klärte in starker Manier. Mit einer knappen aber
verdienten Führung ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn nahm
M.Leuthold einen weiten Abschlag von Keeper E.Findeisen auf,
tankte sich durch die gegnerische Linie und vergab unter Bedrängnis
denkbar knapp (48.). Als dann R.Balzer zum Solo ansetzte, bediente
er mustergültig M.Reppe, der überlegt das 0:2 markierte (56.). Fünf
Minuten später platzierte M.Leuthold einen Schuss ganz knapp
neben den Kasten. Kurz darauf klatschte ein Knallbonbon von
M.Leuthold aus 25 Meter an die Lattenunterkante und zappelte
schließlich zum 0:3 im Netz (64.). Die Messen waren gelesen und
unser Team steckte seine Aktionen allmählich zurück. So ergab
sich für den Gastgeber rein zufällig die Möglichkeit zum
Ehrentreffer, doch der Freistoß wurde von T.Strutz bereinigt
(69.). Die größte Chance hatte Milkel nach einer Schlafeinlage
unserer Deckung, doch völlig freistehend scheiterten sie am gut
aufgelegten E.Findeisen (86.). Im Gegenzug vergab der stark
spielende R.Balzer nur knapp (87.), aber zwei Minuten später
leitete er mit einem erneuten Solo das 0:4 ein. Nach tollem
Anspiel auf J.Handrick konnte der Torwart noch halten, doch den
Abpraller verwertete M.Fraß zum Endstand. Der mit einigen
unterhaltsamen Einlagen aufwartende Referee Schuster beendete dann
eine einseitige Partie, in der kein Zweifel am Einzug in die nächste
Runde bestand.
(ag)
Aufstellung
des SVK/L:
E.Findeisen –
R.Kappler, S.Klieme, T.Müller, R.Krause – T.Kranig (ab 76.
M.Fraß), R.Balzer, T.Strutz, A.May (ab 76. J.Handrick), P.Krönert
(ab 46. M.Leuthold) – M.Reppe
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Spielberichte
2. Halbserie 2010/11
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1. Halbserie 2005/06
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