Spielberichte

ewag Kamenz Liga West
13.02.2011 SV Straßgräbchen : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 1 ( 0 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Nachdem sich Mannschaft und Verein von Trainer K.Burkon getrennt hatten, musste das Team unter dem neuen Trainergespann Löwe/Thurm Farbe bekennen. Im Nachholspiel gegen den SV Straßgräbchen sollten die nach dem siegreichen Spiel gegen Dynamotreue Kamenz abgezogenen drei Punkte wieder auf das SVK/L-Konto gebucht werden. Dieses Unterfangen gestaltete sich von vornherein als schwierig, denn eine der abwehrstärksten Mannschaften galt es zu bezwingen. Dennoch lief alles wie inszeniert, als R.Frommhold das Leder nach Freistoß von D.Hoyer freipostiert gegen den Querbalken nagelte (8.). Drei Minuten später war es wieder R.Frommhold, der nach Flanke von R.Ziesche erneut frei vorm Kasten daneben ballerte. Die Einheimischen kamen nur sporadisch zu einigen Halbchancen, die jedoch allesamt ungefährlich im Nirwana verpufften. Doch beinah wäre ihnen die Führung geglückt, als ein Eckball vom Kopf D.Gloger’s auf das Torgestänge hüpfte (28.). Danach ertönte ein Elfmeterpfiff, als der Referee ein Gerangel im 16-er als strafstoßwürdig einschätzte. Aber die Hausherren lehnten das Angebot ab und setzten die Kugel neben das Tor (29.). Unsere Elf leistete sich dann im Defensivbereich einen Stellungsfehler, den jedoch Keeper O.Gumpert ausbügelte – gehalten (35.). Bis zum Halbzeitpfiff konnte sich der SVK/L nicht mehr sonderlich in Szene setzen. Genauso wenig die Gastgeber, die oftmals den Bogen in punkto Einsatz überspannten. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff jagten die Straßgräbchener einen quer gespielten Pass ins Sturmzentrum übers Gebälk. Bald darauf konnte M.Eisold einen guten Schuss nicht im Tor unterbringen (53.). Ein Panoptikum besonderer Güte lieferte dann erneut der Unparteiische, als R.Frommhold einen Schuss aus zwei Meter Entfernung gegen den Ellebogen bekam. Diesmal nahmen die Platzherren das Geschenk an und trafen vom ominösen Punkt zum 1:0 (60.). Jetzt zeigte der SVK/L hundertprozentige Reaktion und ließ dem Gegner nicht eine klare Einschussmöglichkeit mehr zu. Energisch ging unser Team in die Zweikämpfe und erarbeitete sich gute Chancen. Zunächst scheiterte R.Frommhold mit der Pike (64.) und danach verpassten gleich drei Akteure eine Eingabe von D.Hoyer (66.). Fünf Minuten später köpfte P.Nimschowski über das Aluminium. Aufgrund der überharten Gangart sahen dann die Straßgräbchener zu Recht die Ampelkarte (75.), so dass unsere Elf noch vehementer auf den Ausgleich drängte. Der gelang dann auch verdientermaßen, nachdem M.Eisold eine Vorlage von T.Kunath zum 1:1 über die Linie drückte (77.). Der agile R.Frommhold packte noch zweimal seinen Hammer aus, doch die Schüsse fanden nicht den Weg ins Netz (78.,82.). Doch die Siegchance verpatzte M.Eisold, als er zunächst wunderbar zwei Gegenspieler austanzte, aber zwei anspielbereite Mitspieler vorm gegnerischen Tor ignorierte und eigensinnig das Überzahlspiel beendete (86.). Kurz darauf machte er es viel besser und legte für T.Böhme auf. Dem sprang das Leder aufgrund des mittlerweile zerfurchten Platzes nur ans Knie und der Straßgräbchener Schlussmann konnte klären (89.). Eine weitere Gelb/Rote Karte für die Heimelf hatte jedoch keine Auswirkung mehr auf den Spielausgang, so dass der SVK/L Dank starker zweiter Hälfte einen möglichen Sieg aus der Hand gab. Trotz allem muss man eine kämpferische Topleistung der gesamten Mannschaft ausstellen, aus der T.Gärtner sogar noch herausragte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:                                                                          O.Gumpert – D.Hoyer, S.Klieme, M.Fritsche, T.Müller – D.Gloger (ab 46. T.Böhme), T.Gärtner, R.Frommhold, P.Nimschowski (ab 70. T.Kunath), R.Ziesche (ab 62. N.Gärtner) – M.Eisold

heitech.net Klasse West Nachholespiel
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Liegau-Augustusbad  2.  0 : 8 ( 0 : 4 )
Aktuelle Tabelle

Ein ganz böses Erwachen erlebte unsere zweite Vertretung gegen die Reserve aus Liegau-Augustusbad. Man wurde in heimischen Gefilden nicht nur besiegt, sondern regelrecht vorgeführt. In neunzig Minuten konnte sich unser Team nicht eine einzige Einschussmöglichkeit erspielen. Mit dem seifigen Untergrund kamen unsere Spieler absolut nicht klar, denn man lag mehr auf der Nase als man auf den Beinen stand. Von Beginn an dominierten die Liegauer das Geschehen eindeutig und gingen bereits nach zwei Minuten in Führung. Unsere Jungs hatten womöglich schon frühzeitig mit dem Burnout-Syndrom zu kämpfen, welches allerdings nicht von der übertriebenen Trainingsarbeit herrühren kann. Saft- und kraftlos ließ man eine Angriffswelle nach der anderen über sich ergehen und die Gegentore wurden fast gegenwehrlos hingenommen. Nach dem locker herausgespielten 0:2 (22.) erzielten die Gäste den dritten Treffer, der wegen Abseits aberkannt wurde (30.). Als ein Kopfball noch über das SVK/L-Gehäuse zischte (33.), lag die Kugel bald darauf zum 0:3 im Netz (37.). Noch vor der Pause wurde R.Krause vom Platz gestellt, als er auf der Torlinie mit der Hand einen weiteren Treffer verhindern wollte. Der fiel dann doch per Strafstoß zum Halbzeitstand von 0:4 (44.). Für den zweiten Spielabschnitt sollte es für unsere Elf in Unterzahl nicht einfacher werden, so dass Trainer S.May die logische Devise Schadensbegrenzung ausgab. Doch unsere Mannschaft stand sofort wieder unter Beschuss und wehrte sich so gut es ging. Als M.Fraß regelkonform auf der Torlinie retten konnte (46.), musste dann Keeper E.Findeisen dringend parieren (48.), ehe er nach abgefälschtem Kracher doch noch das 0:5 kassierte (54.). Völlig chancenlos lief unser Team Ball und Gegner hinterher und die Gäste schraubten das Ergebnis mühelos auf 0:6 (62.). Zu allem Unglück unterlief M.Fraß noch ein Eigentor, als er einer scharfen Flanke nicht mehr ausweichen konnte – 0:7 (75.). Die Gäste kombinierten weiterhin nach Belieben und setzten mit dem 0:8 den Schlusspunkt in einer völlig einseitigen Partie (87.). Die Liegauer waren einfach besser, schneller und spritziger und hatten gegen indisponierte SVK/L-Kicker viel zu leichtes Spiel.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Krause, A.Rudolph (ab 35. A.May), D.Schreiber, M.Fraß – T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick (ab 60. T.Bergmann), R.Görlitz – M.Reppe (ab 74. T.Gärtner), W.Eckardt

heitech.net Klasse West Nachholespiel
06.02.2011 SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Haselbachtal 2.  2 : 2 ( 1 : 2 )

Nach den Wochen fußballerischen Nichtstun musste unsere zweite Mannschaft im Nachholer gegen die benachbarten Haselbachtaler ran. Ein Dreier war das angestrebte Ziel, doch wieder einmal ließ man im Abstiegskampf zwei Punkte leichtfertig liegen. Die erste Spielhälfte gestaltete unser Team recht ansehnlich, denn das spielerische Element kam nicht zu kurz. Bereits nach drei Minuten strich ein Kopfball von T.Strutz übers Gebälk. Eine einzige Unkonzentriertheit bescherte dann leider den Rückstand, als erst Abwehr und anschließend Torwart E.Findeisen überlupft wurden – 0:1 (8.). Trotz dessen ließ man sich nicht entmutigen. So hatte Neuzugang R.Görlitz zwei gute Einschussmöglichkeiten (11.,13,), ehe das Runde im Eckigen lag. Initiator war erneut R.Görlitz, der einen Freistoß I.Frommhold auf den Kopf servierte – 1:1 (16.). Bald darauf vergab M.Leuthold frei vorm Kasten die sichere Führung (20.). Die zweite Unachtsamkeit führte dann zum zweiten Gegentreffer. Als unsere Abwehr einen Querschläger fabrizierte, zögerte Schlussmann E.Findeisen beim Klären eine Idee zu lang und der schneller reagierende Gegner konnte die Kugel zum 1:2 über die Torlinie bugsieren (21.). Dennoch war das Resultat für die Gäste recht glücklich, denn unsere Jungs spielten zum Großteil prima und waren zumeist überlegen. So hatte M.Leuthold noch zwei hochkarätige Tormöglichkeiten nicht nutzen können (35.,36.) und ein unbefriedigender Halbzeitstand hatte Bestand. Die Reichenbacher/Bischheimer hatten nur einen Distanzschuss über die Torumrahmung zu verzeichnen, so dass der SVK/L für den zweiten Durchgang im Zugzwang steckte. Doch unsere Kicker ließen sich nicht lange bitten und wollten unbedingt den Ausgleich erzwingen. Nach Flanke von P.Krönert köpfte M.Reppe noch knapp am Tor vorbei (51.). Nur zwei Minuten danach machte er es gleich viel besser. Ein herrlicher Pass von T.(H.)Böhme erreichte T.Strutz, dessen Flanke M.Reppe diesmal per Kopf zum 2:2 in die Maschen drückte. Nun wollte man natürlich mehr, aber man musste sich die Kräfte für die Schlussphase aufsparen. So passierte bis dahin relativ wenig. Außer einem Gäste-Schuss neben die Kiste (65.) und zwei Schussgelegenheiten durch M.Fraß (76.) und J.Handrick (80.) waren Torraumszenen rar. Den größten und letzten Aufreger der Partie gab es in der letzten Spielminute zu bestaunen. Nach einer Ecke von T.Strutz konnte der Keeper des SVH zunächst parieren. Aber letztendlich wäre er absolut machtlos gewesen, hätte I.Frommhold das Leder aus Nahdistanz nicht neben den Kasten platziert. Demzufolge wartet der SVK/L weiterhin auf den ersten (!) Heimsieg, der nun im nächsten Match gegen die Reserve von Liegau-Augustusbad angepeilt wird.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Kappler, D.Schreiber, R.Krause, I.Frommhold – R.Görlitz, T.Strutz, P.Krönert (ab 70. J.Handrick), T.(H.)Böhme – M.Leuthold (ab 75. M.Fraß), M.Reppe

Mitteilungsblatt Pokal 2. Hauptrunde
FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück/Laußnitz 6 : 1 ( 2 : 1 )

Mit großen Personalsorgen reiste unsere erste Männermannschaft zum samstäglichen Pokalfight nach Ottendorf. Im ersten Pflichtspiel dieses Jahres musste Oldie T.Metzner wieder den Platz zwischen den Pfosten einnehmen, der trotz deutlicher Niederlage alles hielt, was zu halten war. Die noch A-Jugendlichen P.Nimschowski und N.Gärtner gaben ihr Debüt im Männerbereich, die neben lobenswerter Einsatzbereitschaft ihre Sache ordentlich machten. Der Favorit begann mit voller Kappelle und war über den Widerstand unserer ersatzgeschwächten Truppe sichtlich erstaunt. Denn zu Beginn setzte nur der SVK/L Akzente, der nach zwei Kopfbällen von P.Nimschowski (2.) und N.Gärtner (4.) an der Führung knapp vorbei schrammte. Doch nach Freistoß von D.Hoyer köpfte P.Nimschowski perfekt ins lange Eck und es stand zur Überraschung aller 0:1 (16.). Danach wurde der Kreisliga-Spitzenreiter munter und legte die Zurückhaltung ab. Als die Hausherren am linken Flügel durchstarteten, vereitelte Keeper T.Metzner mit gewohnt toller Parade den Ausgleich (19.). Nachdem M.Eisold eine Flanke von P.Nimschowski neben den Kasten setzte, bekam der FVO nach einer halben Stunde einen verhängnisvollen Freistoß zugesprochen. Diesen konnte zwar Schlussmann T.Metzner reaktionsschnell entschärfen, doch im Nachsetzen zappelte das Leder zum 1:1 im Netz. Trotz Tiefschlag verfielen unsere Jungs nicht in Kopflosigkeit und hielten weiter wacker dagegen. So verfehlte ein Freistoß von D.Hoyer aus zwanzig Meter knapp sein Ziel (33.), ehe Pech und Unglück unser Team ereilte. Nach einer ziemlich verkorksten Situation im SVK/L-Strafraum schalteten die Einheimischen am schnellsten und bugsierten die Kugel aus dem Gewühl heraus über die Torlinie – 2:1 (38.). Bis zum Pausenpfiff passierte nur noch wenig und die Ottendorfer gingen mit einer schmeichelhaften Führung in die Kabine. Für den zweiten Durchgang war man im Gästelager noch guter Dinge, denn die Burkon-Elf präsentierte sich in der ersten Halbzeit mindestens gleichwertig. Doch plötzlich kam unser Team von der Linie ab und war fortan nicht wieder zu erkennen. Die Gastgeber übernahmen rigoros das Zepter und entfachten enormen Druck. Die Abwehrarbeit des Außenseiters musste intensiviert werden, so dass Offensivaktionen immer seltener wurden. Schließlich kam es wie befürchtet. Unser Team konnte dem Druck nicht standhalten und kassierte nach herrlichem Spielzug des Gegners das 3:1 (58.). Neben spielerischen Defiziten gesellte sich nun ein Kräfteschwund in unseren Reihen, so dass die Hausherren nichts mehr befürchten mussten. Die erhöhten nach grobem Abwehrfehler auf 4:1 (69.) und nur zwei Minuten später lag das Spielgerät zum 5:1 im Kasten. Keeper T.Metzner stand immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und verhinderte mit tollen Paraden Schlimmeres. Die Hausherren trafen noch zweimal die Latte und vergaben weitere hochkarätige Chancen leichtfertig. Trotz immer zaghafter werdender Gegenwehr unserer Mannschaft hatte der Favorit noch nicht genug und machte mit dem 6:1 (88.) kurz vor Schluss das halbe Dutzend voll. Bleibt zu resümieren, dass unsere Kicker im zweiten Spielabschnitt kräftemäßig völlig einbrachen und somit böse unter die Räder kamen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, R.Frommhold (ab 72. R.Krause), T.Müller, M.Fritsche – R.Ziesche, M.Eisold, N.Gärtner (ab 72. P.Krönert), S.Handrick – P.Nimschowski, T.Böhme

heitech.net Klasse West 13.Runde
20.11. Lomnitzer SV : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 1 ( 1 : 1 )

Bereits am Sonnabend kämpfte unsere zweite Vertretung in Lomnitz um Punkte und konnte gegen den Tabellenvorletzten nur einen Teilerfolg verbuchen. Unsere Elf hatte zwar leichtes Übergewicht, doch es fehlte der letzte Biss, die äußerst bieder kickenden Hausherren zu bezwingen. Dabei begann der SVK/L recht viel versprechend und hätte mit dem schönsten Spielzug der Partie die Führung markieren müssen. Nach Doppelpass von R.Kappler und M.Sonntag verzog Letztgenannter aus aussichtsreicher Position (6.). Zehn Minuten waren absolviert, als sich der LSV erstmals in Tornähe vorwagte. Doch der Schuss verfehlte ebenso das Gehäuse. Der Gastgeber verspürte Lust auf mehr und probierte es kurz darauf von der Strafraumgrenze. Der Schuss wurde unglücklich abgefälscht und landete unhaltbar zum 1:0 im Netz (13.). Unsere Mannschaft hatte dann durch einen Freistoß von M.Leuthold die Möglichkeit auszugleichen, aber der Schlussmann konnte per Fußabwehr klären (22.). Das Match wurde zunehmend unattraktiver und unsere Kicker passten sich immer mehr der Bolzerei der Hausherren mühelos an. So endete eine grottenschlechte erste Spielhälfte beinah mit der Führung für den Lomnitzer SV. Doch M.Fraß hatte noch einen Lichtblick, als er sich ein Herz fasste und von der Strafraumgrenze entschlossen abzog. Das Leder schlug im Eck ein und der Rückstand wurde egalisiert – 1:1 (45.). In der Pause musste Trainer S.May seinen Jungs gehörig den Kopf waschen, denn mit der Leistung konnte man einfach nicht zufrieden sein. Die absolute Besserung stellte sich zwar nicht ein, aber Dank erhöhter Laufarbeit und Initiative hatte nun unser Team bedeutend mehr vom Spiel. In der 56.Minute wäre fast die Führung geglückt, doch nach Flanke von R.Kappler klatschte der Kopfball von M.Reppe leider nur gegen den Querbalken. Die Aktionen unserer Jungs wurden immer zwingender, aber das Tor wollte einfach nicht fallen. So wie beim Schussversuch von T.Strutz fehlte halt das Quäntchen Glück, denn das Leder strich ganz knapp am Kasten vorbei (59.). Danach probierte es M.Leuthold per Standard, doch die Kugel konnte zur Ecke abgewehrt werden (61.). Eine gute Kombination zwischen M.Reppe und M.Sonntag wurde ebenfalls nicht belohnt, denn der Schuss von M.Sonntag wurde durch Pfosten und Torhüter aufgehalten (70.). Die Gastgeber ließen immer mehr nach und blieben ziemlich harmlos. Dennoch hatten sie noch eine Schussmöglichkeit, aber die Kugel trudelte am Kasten vorbei (80.). Die allerletzte Möglichkeit zum Siegtreffer hatte jedoch unser Team. Leider strich der Kopfball von R.Kappler nach Freistoß von M.Leuthold knapp über das Gebälk (88.). Danach ertönte der Schlusspfiff und unsere Elf ließ wie schon in der Vorwoche leichtfertig zwei Punkte liegen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – J.Scherpe, D.Schreiber, R.Krause, M.Leuthold – J.Handrick, M.Fraß (ab 80. J.Schopf), R.Kappler, T.Strutz – M.Reppe, M.Sonntag

Jugend A Sportoase Kreisliga 8. Runde
SpG Hermsdorf/Ottendorf/Wachau : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz   0 : 6 ( 0 : 5 )
Aktuelle Tabelle

Dass es anders auch geht, zeigte das Spiel gegen SpG Hermsdorf. Trotz das wieder, aufgrund des Ausfalls der B-Jugend, Snelinski mitspielen konnte, war diesmal ein anderes Gesicht der Mannschaft zu erkennen. Dem Gegner wurden keinerlei bzw. kaum Chancen ermöglicht. Unsererseits fielen die Tore in schöner Regelmäßigkeit, weil das Spiel und Einsatz diesmal stimmten (6. Nimschowski, 17. Gärtner, 19. Kieschnick, 28. Fiebig, 38. ET). Besonders die Tore Zwei und Drei waren vom Feinsten. Zwar wurden beide Tore durch die Mitte erzielt, aber es war schön anzusehen wie das Dreigestirn Nimschowski, Kieschnick und Gärtner im  Direktspiel sich auf engem Raum durchspielten.

Weniger schön war Halbzeit 2, da zeigte sich wieder mal die allzeit bekannte Nachlässigkeit in unserem Spiel, bei dem sich zu sehr auf seinen Lorbeeren ausgeruht wird und es nicht mal geschafft/versucht wird über (fast) 90 min den Druck hochzuhalten. Kein energisches Draufgehen und stures durch die Mitte spielen, um hier zwei Missstände zu benennen. Alles in allem war die Leistung dürftig in HZ 2. Außerdem kann man nur Hoffen, dass die Verletzung Nimschowski nicht schwerwiegend ist, die er sich 5 Minuten vor Ultimo zugezogen hat. Den Abschluss gelang Kieschnick zum 6:0 in der 84. Minute.

Denn allen sollte langsam klar sein, das am Ende der Saison mit aller Wahrscheinlichkeit die Tordifferenz den Ausschlag über den „totalen“ Erfolg der Saison geben wird. Man braucht sich ja nur die Tabelle anzugucken.

Fazit: Pflichtsieg gegen doch schwache und sich schnell aufgebende Gegner.

Aufstellung: Snelinski – Matticzk – Kaßner, Scheibe, Bergmann (60. Gräfe), Grünberg – Fiebig, Nimschowski, Müller-Hürst – Gärtner (75. Schulze), Kieschnick

PS:      An die Spieler: Das Spiel hätte man auch mit Scheibe im Tor erfolgreich gestaltet, denn wie man sieht, scheint es diesmal im Kopf und in der Einstellung und dem Wissen um die eigene Stärke gestimmt zu haben.

ewag Kamenz Liga West 12. Runde
14.11.  SV Königsbrück/Laußnitz : SV Liegau-Augusutsbad 3 : 2 ( 2 : 0 )

In einer temposcharfen Partie erarbeitete sich der SVK/L aufgrund einer ganz starken kämpferischen Leistung drei wichtige Punkte. Das Team befand sich am Scheideweg und fand aus eigener Kraft aus dem Tal der Tränen heraus. Nach vier Niederlagen in Folge schrillten mittlerweile die Alarmglocken und man war gegen das starke Team aus Liegau-Augustusbad zum Siegen verdammt. Von Anfang an ging es rigoros in die Zweikämpfe, womit unsere Jungs gegen diesen spielstarken Gegner gut beraten waren. Nach einem zur Ecke abgewehrten Freistoß stand dann Torwart O.Gumpert erst einmal im Blickfeld, als er einen Schuss aus Nahdistanz sensationell parierte (9.). Ein starkes Solo von Kapitän T. Böhme sorgte plötzlich für die unangekündigte Führung. Sein Abschluss war zwar zu schwach, doch den abgewehrten Ball drückte M.Eisold zum 1:0 über die Linie (12.). Nur drei Minuten später war T.Böhme erneut Ausgangspunk. Allerdings wurde sein Eindringen in den Strafraum von der Gästeabwehr dilettantisch gestoppt. Somit konnte D.Hoyer in Aktion treten, der das Leder vom Punkt eiskalt ins Eck versenkte – 2:0. Unberührt von den Misserfolgen der letzten Wochen offenbarte unsere Elf mentale Stärke. Wie beflügelt steigerte sich unser Team am Gegner und sorgte für weitere Gefahrenmomente. Als S.Klieme die Kugel klug durch die Gasse spielte, wurde der frei durchlaufende M.Eisold wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen (17.). Danach legte Liegau etwas an Engagement zu und kam zu guten Torgelegenheiten (18.,22.). Die Riesenchance zum Anschluss hatten die Gäste nach einer halben Stunde, doch der durchbrechende Stürmer trat auf Höhe der Strafraumgrenze auf das Spielgerät und die Situation verpuffte ungestraft. Im Gegenzug die nächste aufregende Szene. M.Sonntag lief allein auf den Liegauer Schlussmann zu und legte den Ball quer auf den einschussbereiten T.Böhme. Der womöglich Regel unkundige Schiedsrichterassistent riss aber übermotiviert den Wimpel hoch. Daraufhin annullierte der Referee den regelkonformen Treffer, was ein absoluter Witz war (35.). Vor der Pause musste dann Keeper O.Gumpert noch zweimal seine Klasse unter Beweis stellen (39.,44.), ehe die einheimische Anhängerschar mit mulmigem Gefühl im Bauch der zweiten Halbzeit entgegen fieberte. Erstaunt und entspannt durften die Fans mit großer Freude feststellen, dass die Jungs keine Bereitschaft zu Schwächeanfällen zeigten und hochkonzentriert weiter kickten. Sicherlich musste man erwarten, dass die Gäste die Schlagzahl erhöhten, doch unsere Deckung stand trotz einiger guter Einschussmöglichkeiten sicher (47.,49.). Schließlich gelang Libero D.Hoyer ein wundersamer Treffer, als er einen Freistoß aus knapp vierzig Meter aufs gegnerische Tor hämmerte. Der Ball wurde immer länger und senkte sich über den Tormann zum 3:0 ins Netz (53.). Die Rand-Radeberger reagierten und brachten frisches Material für die Offensive. Die Bemühungen der Gäste hielten sich jedoch in Grenzen, denn nur ein ganz stark parierter Freistoß von O.Gumpert war zunächst die ganze Ausbeute (56.). Auch der SVK/L hatte nur einen Drehschuss von M.Eisold aufzubieten (61.), da beide Defensiv-Reihen wenig Schwächen offenbarten. Doch ein flach hereingeschlagener Freistoß des Gegners sorgte dann für Unruhe, da R.Frommhold die Kugel im eigenen Kasten unglücklich unterbrachte – 3:1 (68.). Nun spielten die Gäste mehr Risiko und erzielten nach Eckstoß per Kopf das späte 3:2 (85.). Sollte nun wirklich die Fortsetzung der vergangenen Wochen folgen? Dies beschäftigte jetzt die arg gebeutelte Fan-Gemeinde der Gastgeber. Aber die Mannschaft zeigte erfreulicherweise allen Kritikern, dass sie konditionell und kräftemäßig voll mithalten kann und sicherte sich Dank wieder entdeckten Tugenden verdiente drei Punkte gegen einen keinesfalls enttäuschenden Kontrahenten.   (ag)  

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, S.Klieme, R.Frommhold, T.Müller – R.Ziesche (ab 64. T.Strutz), T.Gärtner, M.Eisold (ab 77. N.Gärtner), D.Gloger – T.Böhme, M.Sonntag (ab 90. P.Krönert)

heitech.net Klasse West 12.Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Thonberger SC 1931  2 : 2 ( 1 : 0 )

Unsere zweite Mannschaft verspielte gegen die Thonberger einen Zwei-Tore-Vorsprung und wartet weiterhin auf den ersten Heimsieg der Kreisklasse-Saison. Beide Mannschaften waren über die volle Distanz gleichwertig, so dass die Punkteteilung letztendlich in Ordnung geht. In der ersten Halbzeit gab es zwar nicht die meisten erwähnenswerten Situationen zu vermelden, doch die absoluten Szenen bot dieses Match eh nicht. Nach fünf Minuten hatte Schlussmann E.Findeisen seinen ersten Arbeitseinsatz, aber der Kopfball bereitete ihm wenig Mühe. Auch unser Team prüfte fünf Minuten später den SC-Keeper, doch der Schuss von P.Krönert brachte genauso wenig Gefahr. Nachdem Torwart E.Findeisen einen Freistoß glänzend parierte (22.), hatte dann unsere Elf ebenso per Standard die Chance zur Führung. Die Hereingabe von A.Rudolph köpfte R.Kappler nur ganz knapp am Pfosten vorbei (29.). Bald darauf nahm A.Rudolph einen Eckstoß von T.Kunath direkt und auch diesmal verfehlte das Leder denkbar knapp das Torgestänge (35.). Die Gäste waren bis dahin eher harmlos, doch unsere Jungs rissen auch keine Bäume aus. Als sich alle mit dem torlosen Remis bereits abgefunden hatten, rappelte es doch noch in der Kiste. Ein Eckball von M.Leuthold wurde nicht weit genug abgewehrt, so dass der aus dem Rückraum nachsetzende R.Krause die Pille zum 1:0 ins Eck befördern konnte (45.). Im zweiten Spielabschnitt vergaben die Thonberger zunächst einen guten Konter (55.) und im Gegenzug schoss M.Reppe nach Alleingang den Torwart berühmt. Als dann M.Leuthold ebenso am Torhüter scheiterte, erfasste J.Handrick die Situation am schnellsten und chipte die Kugel über den Keeper ins lange Eck zum 2:0 (65.). Die Freude wurde leider schnell getrübt, denn die Gäste verkürzten mit spektakulärem Fallrückzieher auf 2:1 (68.). Davon noch unter Schock stehend gewährten unsere Kicker eine Flanke, die mit viel Dusel einem Gegenspieler auf dem Fuß fiel und plötzlich stand es 2:2 (69.). Kurz darauf musste R.Krause auf der Torlinie retten (73.), da unsere Elf die Ordnung noch nicht hergestellt hatte. Der SVK/L agierte aber mit zuviel hohen Bällen, obwohl die Thonberger aufgrund ihrer Statur die Lufthoheit gepachtet hatten. Ein ungenauer Schuss von T.Kunath (86.) war dann dennoch zu wenig, um eventuell noch drei Punkte einzufahren.  (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – J.Scherpe (ab 53. A.May), D.Schreiber, R.Krause, A.Rudolph – J.Handrick, P.Krönert (ab 46. M.Fraß), R.Kappler, T.Kunath – M.Reppe, M.Leuthold

Jugend A Sportoase Kreisliga 7. Runde
DjK Wittichenau : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 5 : 2 ( 4 : 0 )

Ein Spiel zum Vergessen und eine Frechheit in Bezug auf persönliche Einstellung zum Spiel. Einzige Ausnahme war Grünberg, der sein Bestes gab. Alle anderen spielten weit unter Durchschnitt. Man kann zwar bedauern, das wir gleichzeitig mit der B-Jugend spielten und so keinen nominellen Torhüter, aufgrund der andauernden Verletzung Gey´s, zur Verfügung hatten. Doch das kann und darf keine Ausrede sein. Das die Wahl auf Scheibe fiel, war nun mal so, da er die besten Voraussetzungen von Allen dafür hatte, um mögliche Gegentore im Rahmen zu halten und um den restlichen Spieler, wie man „unten“ erkennen kann, eine sehr gute Mannschaftsaufstellung, die Möglichkeit zu geben, ihr eigentlich gewohntes Spiel aufzuziehen und dieses auch erfolgreich zu gestalten. Aber man ließ Scheibe gnadenlos im Stich.

Aber wer schon Heulsusen haft und angeblich ohne Chance ins Spiel geht, hat schon vorher verloren. Dieser geht nun mal zu langsam und zu zögernd in die Zweikämpfe oder ist Geistesabwesend bei allen Dingen, die ein Spiel mit sich bringt. Beispiele reichen vom  Nichtregistrieren von eigenen Einwürfen/Freistößen und Nichtwissen was ein direktgetretener Ball bei INDIREKTEM Freistoß auf das Tor bedeutet.

Im Grunde verschwendete Zeit für uns Trainer. Umso bedauerlicherweise war die Tatsache, das wir 3 Tore praktisch selbst auflegten. Aber das wird Zuviel des Guten diese Tore zu beschreiben. Kurz zusammengefasst: WIR SCHLUGEN UNS SELBST.

Fazit: Siehe ersten und letzten Satz.

Aufstellung: Scheibe – Albinus – Schneider, Franke (20. Grünberg), Bergmann, Matticzk – Gräfe, Nimschowski, Müller-Hürst – Gärtner, Kieschnick

ewag Kamenz Liga West 11. Runde
07.11.  SG Oßling/Skaska : SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 2 ( 0 : 2 )

So widerlich wie das Wetter am Sonntag endete auch das Punktspiel für den SVK/L. In Oßling wollte man auf die Erfolgsspur zurück finden, doch die Probleme der Vergangenheit kamen wieder zum Tragen, denn zwei unterschiedliche Halbzeiten warfen erneut die gleichen Fragen auf. Zunächst begann unsere Mannschaft verhalten und musste nach druckvollem Beginn der Einheimischen die Zuordnung herstellen. Dies gelang dann nach einer knappen Viertelstunde, denn bis dahin hatten die Oßlinger per Kopf (4.) und per Freistoß (12.) gefährliche Situationen zu verzeichnen. Als dann Thomas Böhme dem Gegner den Ball ablief, flankte er auf M.Eisold, der die Kugel aus der Luft zum 0:1 im Kasten unterbringen konnte (14.). Von da an diktierte der SVK/L die Partie eindeutig und baute eine Angriffswelle nach der anderen auf. Die Hausherren wussten nicht wie ihnen geschah, die sich nur noch sporadisch vom Dauerdruck befreien konnten. Als sich dann M.Sonntag das Streitobjekt an der Eckfahne erkämpfte, konnte danach D.Hoyer die Kugel zum 0:2 über die Torlinie drücken (22.). Die Dominanz unserer Jungs war für Gegner und Außenstehende beängstigend und unheimlich, denn die SGO wurde an die Wand gespielt und brauchte sich über Abwehrarbeit nicht beklagen. Nach schönem Doppelpass zwischen R.Ziesche und M.Sonntag kam M.Eisold in Schussposition, der aber das Leder frei vorm Tor knapp daneben schoss (25.). Eine der wenigen Chancen der Gastgeber hätte jedoch beinah zum Erfolg geführt, als Libero D.Hoyer über die Pille schlug und letztendlich Keeper O.Gumpert den Alleingang erfolgreich vereitelte (44.). Mit dieser komfortablen und jederzeit sicheren Führung gingen unsere Jungs in die Kabine und es gab den verdienten Pausentee, der allerdings keinem so richtig zu munden schien. Denn was das Team im zweiten Spielabschnitt anbot, hatte mit der Leistung der ersten Halbzeit nichts mehr gemein. Gegenwehr und Laufbereitschaft ließen zu wünschen übrig und der Gastgeber übernahm vollends das Zepter. Nachdem der SVK/L nach Freistoß (52.) und gefährlichem Kopfball (57.) noch Glück hatte, war dieses nach einer Stunde aufgebraucht. Jetzt hatte SGO-Spieler Marx zur Show-Time geladen, als er die komplette Abwehr überlief und die Kugel eiskalt über Torwart O.Gumpert ins Tor lupfte – 1:2 (60.). Von nun an war die Talfahrt des SVK/L unaufhaltsam. Man operierte nur noch mit langen Bällen, die allesamt zu ungenau waren und den Gegner immer wieder in Ballbesitz brachten. Ein Konzept war längst nicht mehr zu erkennen, denn der Gastgeber machte mit unserer Mannschaft was er wollte. Nach Ballverlust im Mittelfeld wurde der schnelle Gegenzug eingeleitet und Marx markierte das sich anbahnende 2:2 (77.). Es war zwar noch ein kleines Aufbäumen unserer Kicker auszumachen, doch bei den meisten Akteuren wurden unverständlicherweise konditionelle Defizite aufgedeckt. Saft- und kraftlos wollte man noch irgendetwas Bewegen, doch der Spatz in der Hand war nicht gut genug und man entschied sich lieber für die Taube auf dem Dach. So gab man artig und naiv den einen Punkt auch noch her, obwohl eine Absicherung des Remis im Rahmen des Möglichen war. Nach einer eigenen Ecke wurde diese schließlich zur Vorlage für das Oßlinger Team, die sich in Personalunion des Sportfreundes Marx mit dem 3:2-Siegtreffer höflich bedankten (88.). Der vierte Gegentreffer in der Schlussminute wurde wegen Abseits annulliert, was an der Niederlage eh nichts mehr änderte. Wieder einmal erlegte ein gegnerischer Ausnahmespieler, der eigentlich allen bekannt sein dürfte, unser Team im Alleingang. Doch der SVK/L spielt momentan mit der Taktik einer Schülermannschaft, gibt sicher geglaubte Punkte leichtfertig ab und hält somit den Kontakt zur unteren Tabellenhälfte aufrecht.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold (ab 30. S.Klieme), I.Frommhold (ab 51. M.Fritsche), T.Müller – S.Handrick (ab 80. D.Gloger), T.Gärtner, M.Eisold, R.Ziesche – T.Böhme, M.Sonntag

heitech.net Klasse West 11.Runde
SV Aufbau Deutschbaselitz 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 3 ( 0 : 2 )

In einem guten Kreisklassespiel siegte unsere zweite Mannschaft beim Schlusslicht Deutschbaselitz, dessen Tabellensituation nicht den wahren Leistungsstand widerspiegelt. Auf dem seifigen Geläuf des Ausweichplatzes regierte oftmals der Zufall, doch beide Teams machten das Beste daraus und waren relativ gleichwertig. Nach Fehlabspiel der Aufbau-Elf hatte M.Leuthold die erste gute Chance der Partie (6.). Danach versuchten es die Hausherren mit gefährlichen Schüssen, die zum Glück nichts einbrachten (13.,16.). Anschließend machte unser Team wieder auf sich aufmerksam, doch M.Leuthold und T.Kunath scheiterten (18.,20.). Nach Flanke von M.Reppe hatten schon alle den Torschrei auf den Lippen, doch die Direktabnahme von M.leuthold lenkte der Torhüter sensationell um den Pfosten (23.). Nach der kleinen Drangperiode waren die Großteich-Kicker wieder am Drücker, aber Torwart E.Findeisen war nicht zu überwinden und reagierte glänzend (24.,34.,40.). Fast mit dem Pausenpfiff trat M.Leuthold kurz vor der Strafraumgrenze zum Freistoß an. Der Ball wurde unhaltbar ins Eck abgefälscht und der SVK/L führte mit 0:1 (45.). Die enttäuscht dreinblickenden Hausherren waren nach dem Rückstand noch etwas ungeordnet, was J.Handrick sofort ausnutzte. Nach Tohuwabohu im Strafraum netzte er mit Auge zum 0:2-Halbzeitstand ein (45.+1). Die Aufbau-Akteure suchten nach Wiederbeginn ein geeignetes Mittel für die Aufholjagd, doch die Gegenwehr unserer Jungs war vorbildlich. So hatten T.Kunath (46.) und M.Leuthold per Freistoß (52.) gute Gelegenheiten, ehe dann den Einheimischen das 1:2 aus abseitsverdächtiger Position gelang (61.). Nun wurde der Tabellenletzte immer stärker und drängte unsere Elf in die eigene Hälfte. Der Ausgleich lag nun mehrmals in der Luft, doch nach Alleingang setzte der Gastgeber das Leder neben das Tor (70.). Fünf Minuten darauf klatschte ein Schuss an die Latte und auch im Nachsetzen strich das Spielgerät über das Gebälk (75.). Der SVK/L kämpfte verbissen und wehrte sich vehement. Kurz vor Spielende setzten die May-Schützlinge einen klassischen Konter, der für die Spielentscheidung sorgte. Als M.Leuthold über die Außenposition marschierte und vors Tor flankte, säbelte ein Abwehrspieler über den Ball. Nutznießer war T.Kunath, der die Kugel überlegt über den Keeper zum 1:3 lupfte (89.). Dank starker kämpferischer Leistung und auch einer kleinen Portion Dusel gegen glücklos agierende Gastgeber eroberte unsere zweite Vertretung drei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – J.Scherpe, R.Krause, D.Schreiber, A.Rudolph – J.Handrick, R.Kappler, T.Strutz, T.Kunath – M.Leuthold, M.Reppe (ab 70. M.Fraß)

Mitteilungsblatt Pokal 1. Hauptrunde
FV Ottendorf-Okrilla 05 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 3 ( 1 : 0 )

Die Hatz nach Punkten musste an diesem Wochenende ausbleiben, denn für unsere erste Mannschaft stand die Hauptrunde des Kreispokalwettbewerbes auf dem Programm. Nach genau einer Woche stellte unser Team erneut die Ottendorfer zum Kampf, wobei der SVK/L diesmal den Begriff „Kampf“ auf eigenwillige Art und Weise interpretierte. Dabei war die dritte Vertretung des FVO, zwar auf Platz Eins der 2.Kreisklasse stehend, von der Papierform her nicht gerade ein übermächtiger Gegner. Doch unsere Elf tat sich extrem schwer und kam letztlich mit einem blauen Auge davon. Lange Zeit geschah auf dem Ottendorfer Kunstrasen so gut wie Nichts, da beide Kontrahenten viel zu passiv agierten. Erst nachdem R.Ziesche knapp am Kasten vorbei schoss (22.), wurde die Partie etwas aufregend. Doch es waren die Hausherren, die für Aufregung sorgten, als sie nach verunglückter Flanke nur die Querlatte trafen. Glücklicherweise strich dann der Nachschuss über das Torgestänge (24.). Als anschließend T.Gärtner einen Rückpass an Torwart O.Gumpert vorbei zum 1:0 ins eigene Netz platzierte, musste man unseren Jungs allmählich in den Allerwertesten treten. Die Wochen der Erfolglosigkeit kratzen natürlich erheblich am Nervenkostüm, aber ohne Einsatz kann man halt auch keinen Außenseiter bezwingen. Demzufolge war das Gezeigte zum Haare raufen. Die Gastgeber taten nur das Nötigste und ärgerten das schlecht kickende SVK/L-Team nach allen Regeln der Kunst. Dabei musste Keeper O.Gumpert zwei gute Schüsse des FVO parieren (35.,38.) und bewahrte sein Team vor einen höheren Rückstand. Die erste Halbzeit war abgehakt und der SVK/L konnte im zweiten Spielabschnitt nur mit mehr Engagement das Ergebnis korrigieren. So hatte S.Klieme den Ausgleich auf dem Schlappen, doch aus Nahdistanz jagte er die Kugel übers Gebälk (49.). Unsere Elf übernahm mehr und mehr die Initiative, doch ein Treffer wollte sich nicht einstellen. So vergab T.Böhme nach feinem Pass von M.Eisold (62.) und zwei Minuten danach traf der Passgeber nur die Latte. Von den Einheimischen konnte man nicht mehr viel erwarten, deren Kräfte schwanden, aber das Resultat weiterhin für sie sprach. Die Uhr tickte unaufhaltsam nach unten und so langsam musste unsere Elf zumindest erst einmal den Ausgleich erzielen. Zehn Minuten vor Ultimo konnte schließlich die drohende Blamage abgewendet werden, denn T.Böhme verarbeitete eine Eingabe von S.Klieme zum 1:1 (80.). Der Außenseiter spürte nun die Ausweglosigkeit das Remis zu retten und kassierte wenig später den Rückstand. So knallte M.Eisold eine Eingabe von R.Ziesche mit Wucht in die Maschen und es stand 1:2 (84.). Den Sack machte dann M.Sonntag endgültig zu, der aus spitzem Winkel zum 1:3 traf (87.). Danach ertönte der Schlusspfiff und der SVK/L zog trotz einer dürftigen Leistung und Dank sehr spät erzielter Tore eine Runde weiter.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, M.Fritsche (ab 55. T.(H.)Böhme), S.Klieme – J.Handrick (ab 72. M.Sonntag), R.Ziesche, D.Gloger, T.Gärtner – T.Böhme, T.Kunath (ab 35. M.Eisold)

Jugend A Sportoase Kreisliga 6. Runde
31.10.10  SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SV Burkau  9 : 1 ( 5 : 1 )

Heute war der SV Burkau als Tabellenschlusslicht zu Gast und das sollte er auch bleiben. Die Favoritenrolle sollte eigentlich ausgenutzt werden, aber das gelang, bei allem Respekt, nur suboptimal. Denn trotz des klaren Ergebnisses, war es gefühlt doch irgendwie zu wenig an Torausbeute. Das u.a. nicht jede Chance reingeht, liegt in der Natur der Sache und ist verschmerzbar, aber das wieder mal in Hälfte Eins 15 Minuten und in Halbzeit Zwo 20 Minuten verpennt und lässig   bzw. ohne energischen Zug zum Tor gespielt wurde, war bei diesem Gegner schade, denn im Hinblick gegen unseren bis dato stärksten Konkurrenten Wehrsdorf kann jedes Tor zählen.

Da ich über 30 Notizpunkte geschrieben und keine Lust habe jede Chance zu beschreiben, hier nur eine Kurzform.

+++ Ticker Anfang +++ Abseits, unnötig 2. Minute (2M) +++ Kieschnick verlängert, vorbei, 3M +++ Pass Gärtner, Querpass, Abseits Müller-Hürst, leeres Tor, Kopfschüttel Trainer, 4M +++ Flanke Gegner drüber, 5M +++ Wieder sinnlos Abseits, wieder Kopfschütteln Trainer, 6M +++  Endlich 1. Tor, Nimschowski über Gärtner und Gräfe, 12M +++ 2. Tor Kieschnick nach Gärtner Pass, 14M +++ LEERLAUF +++ Kopfschütteln +++ 3:0 Gärtner nach Vorlage Kieschnick zentral 9m,  26M +++ Glanzparade Snelinski Direktabnahme vom Gegner nach Flanke gehalten aus 8m, 27M +++ 4:0, Kieschnick nach Pass Nimschowski, 31M +++ 4:1 Tor Gegner, Freistoß, 2 Aufsetzer über Abwehr und Torwart, ins lange Eck, 33M +++ Scheibe Schuss, Ecke,  Kopfball Gärtner, 34M +++ Schuss Scheibe gehalten, 43M +++ zentral,  Gärtner Schuss, Pass Nimschowski, 5:1, 45M +++ HALBZEIT +++ Chance Kieschnick, 46M +++ Doppelchance Nimschowski/Scheibe, drüber, 50M +++ Chancentod Müller-Hürst Schuss, gehalten 51M +++ Flanke MüllerHürst, Kopf Gärtner, 57M +++ Kopfschütteln Trainer wg. Leerlauf +++ 6:1 Nimschowski, Pass Keischnick 64M +++ 7:1 Gärtner, Pass Nimschowski, 9m 69M +++ Kopfschütteln Leerlauf +++  MüllerHürst Aussennetz links, 79M +++ Kieschnick, Pass Gärtner, 80M +++ Gärtner Pfosten, Vorlage MüllerHürst, 81M +++ 8:1 Gärtner nach Assist MüllerHürst, 83M +++ Wiedermal MüllerHürst Chancentod, Außennetz, 5m, 84M +++  9:1 Gärtner Schuss, 6m, unter die Latte, Pass MüllerHürst,  86M +++ Schuss Roy, 87M +++ Chance ? 88M +++ Abpfiff,  90M +++ Ticker Ende +++

Aufstellung: Snelinski – Matticzk – Schneider, Scheibe, Hennig – Fiebig, Nimschowski, Gräfe (65. Grünberg ) – Müller-Hürst, Gärtner, Kieschnick

Jugend A Sportoase Kreisliga 5. Runde
24.10.10  SpG Bautzen/Kubschütz : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz  4 : 7 ( 3 : 5 )

Kurze Nachbetrachtung SpG Königsbrück vs. SpG Wehrsdorf 2:6, 26.9.2010

Auf vielfachem Wunsch ein kurzes Review. Zuallererst musste man sagen, das die Truppe aus Wehrsdorf gut im Futter stand und den besten Fußball als Gegner bis dato spielte und somit gewannen Sie auch verdient. Jedoch gaben wir dem Sieg des Gegners auch Vorschub. Einige Beispiele. Was gegen Gegner wie Gaußig noch passabel ist/war, war gegen eine solche Truppe nicht optimal. Grünberg als Verteidiger war überfordert, doch wegen des Personalproblems, war es halt so. Über seine Seite lief fast jeder gefährliche Angriff. Ein weiteres Manko war die ziemlich durchwachsene schwache Leistung einiger Leistungsträger, so dass  z.B.  Scheibe dem Gegner das 0:2 selbst auflegte indem er am eigenen Strafraum per Querpass in die Mitte spielte (10.). Die Chancenverwertung tat ein Übriges. Z.B. Gärtners Lattenkracher im Gegenzug zum 0:1 fand nicht den Weg ins Tor (5.).

Dann kam auch noch Pech dazu. Gey unser Torhüter verletzte sich. Nachdem er einen Ball über die Latte lenkte, flog er bei dieser Abwehrbewegung mit der rechten Hand gegen den Pfosten. Wie sich später herausstellte, war es ein Handwurzelknochenbruch (30.). Er fällt somit längerfristig aus. Aber er spielte die restlichen 60 Minuten durch. Trotz allem brachte uns diese Verletzung letztendlich auf die Verliererstraße. Einen sonst harmlosen Ball wollte Gey, anstatt verständlicherweise ihn nicht zu fangen, wegschlagen. Doch er schoss dabei Scheibe an, sodass dieser zum 1:3 ins Tor trudelte (65.). Ein Minute später dann sofort das 1:4. Die Messen waren gelesen. Umso ärgerlicher, da wir bis zum 1:3 Oberwasser hatten (1:2, 55.) und dabei waren, das Spiel zu drehen. Der Rest ist Geschichte.

Aber etwas Erfreuliches gab es auch noch. Nimschowski gab sein Debüt nach seinem selbst verschuldeten Handbruch. Jedoch sah man sein vorsichtiges Spiel an, um eine Wiederverletzung zu vermeiden.

SpG Bautzen vs. Königsbrück 4:7                               

Ein Spiel das zu Beginn für ein Auf und Ab in der Gemütslage sorgte. Unsere Jungs sofort Heiß wie Frittenfett in Ihren Aktionen. Nachdem Scheibe den Ball nicht richtig traf (4.), machte es Kieschnick etwas besser. Er traf nach Vorlage Scheibe´s den Ball auch nicht richtig, aber es reichte um den Torhüter zu tunneln und einzunetzen (0:1,5.). Snelinski, unser sehr guter Aushilfstorhüter für den verletzten Gey, gelang in der siebten Minute eine Traumabschlag der zur Vorlage mutierte, indem Gärtner den langen Abschlag gut verarbeitete und zentral mit strammen Schuss ins Angel abschloss (0:2, 7.). Diese 2:0 Führung sollte doch eigentlich beruhigend wirken. Doch es kam anders. Nachdem Gärtner, nach Ecke Nimschowski, den Ball nur mit der Nase köpfte und so leider nicht das 3:0 machte, kam es im Gegenzug fast zum 1:2. Snelinski verschätze sich und ein langer Ball sprang als Aufsetzer, über Ihn, an die Latte (10.). Doch eine Minute war es soweit. Da der Gegner in HZ1 mit dem doch starken Wind spielte, segelte ein Freistoß, vom Wind getragen, von rechts über Snelinski hinweg ins lange Eck (1:2,11.). Wiederum eine später Minute dann das 2:2. Nimschowski verliert den Ball im Mittelfeld, der Gegner wird dann nicht attackiert, so dass er, begünstigt mit Wind, eine 30m Granate ins linke Eck ablassen konnte. Das Spiel begann nun von vorne. Nach 5-minütiger Reorganisation ging es weiter. Bergmann´s Pass in die Tiefe des Raums, verwertete Gärtner indem er auf den mitlaufenden Fiebig von links passte, so dass er nur noch einzuschieben brauchte (2:3, 20.). Doch wieder kam postwendend die Antwort. Über halbrechts spielte oder besser gesagt wurschtelte sich der Gegner in den Strafraum und konnte dann 9m vor dem Tor abschließen (3:3, 22.). Man hatte 2-3 Möglichkeiten den Ball zu klären. Man man man. In der 24. fast das 3:4 für uns, jedoch scheiterte Kieschnick am Torhüter. Snelinski rettete uns das 3:3 indem er, einem durchbrechenden Gegner, den Einschusswinkel im Herauslaufen  so verkürzte, das er im 1:1 keine Chance hatte (25.). In der 30. Minute das 3:4 für uns. Fiebig legte für Kieschnick auf, so dass dieser trocken, wie dieses Sonntagswetter, einschweißte. Und Oh Wunder! Es gab keine postwendende Antwort des Gegners. Die Mannschaft hatte nun endlich die Schlampigkeit im Griff und so auch den Gegner. In der 40.Minute der schönste Spielzug, der jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurde. Von hinten heraus, bei Leuthold startend, wurde im Direktspiel sich die Pille zugespielt. So gelang diese über Kieschnick und Gärtner zu Nimschowski, der sich dann im Abschluss den Ball etwas zu weit vorlegte, so dass der Torhüter klären konnte. Nach weiteren gefährlichen Schüssen von Gärtner und Kieschnick (41.) gelang es Nimschowski dann, den über links startenden Kieschnick zu bedienen, der wiederum, den zu erst passiv abseitsstehenden Gärtner bediente und dieser das Tor locker erzielen konnte. Die auf Abseits spekulierende und reklamierende Abwehr des Gegners hatte das Nachsehen (3:5, 42.). Zum Abschluss der HZ1 konnte Snelinski  im Herauslaufen eine Großchance des Gegners zunichte machen, sodass man nun mit 3:5 in die Pause ging.

Die 2. Halbzeit war nur noch halb so spannend. Der Wind, der Vorteil für den Gegner in Hz 1 war, war es bei uns eher nicht, da er nun eher böig von allen Seiten her blies. Auch das 6:3 zog dem Gegner nun alle Zähne. Nimschowski, über Links, bedient in der Mitte Kieschnick, der im 2ten Versuch den Torhüter überwinden konnte (3:6, 53.min). Dann war eher Leerlauf angesagt. Viele gute Ansätze aber kein Abschluss. Bis sich mal Gärtner die Anweisung aus der Halbzeitpause zu Herzen nahm, auch mangels Anspielstationen, es mal aus der Ferne zu probieren. Aus ca. 38m segelte sein Geschoss an die Latte des gegnerischen Gehäuses. Zum unseren Glück auch folgend an den Rücken des Torhüters, so dass der Ball die Torlinie überquerte. 3:7 für uns (76.). Erwähnenswert war noch Kieschnick´s Pfostenschuss und im Gegenzug der Treffer zum 4:7 für den Gegner, wo man im Zweikampf zu passiv war.

Fazit: Unterhaltsames Spielchen mit schönen Kombinationen und Toren auf beiden Seiten.

Aufstellung: Snelinski – Albinus (70. Kühne) – Schneider (75. Gräfe) , Bergmann, Matticzk, Leuthold (45. Hennig) – Fiebig, Nimschowski, Scheibe – Kieschnick, Gärtner

ewag Kamenz Liga West 10. Runde
24.10.  SV Königsbrück/Laußnitz : FV Ottendorf-Okrilla 05 1 : 2 ( 1 : 0 )

Bei herrlichem spätherbstlichen Wetter gastierte der Tabellenführer im Laußnitzer Heidestadion. Unsere Mannschaft wollte die Niederlagen der Vorwochen mit einer Leistungssteigerung vergessen machen und startete optimal in die Partie. Als R.Ziesche eine Ecke vor das Gehäuse brachte, drückte R.Frommhold den Ball zum 1:0 über die Torlinie (3.). Der furiose Beginn stachelte unser Team zu weiteren Heldentaten an. Man stand gut am Mann, ließ den Favorit nicht zur Entfaltung kommen und spielte ordentlichen Fußball. Nachdem M.Eisold einen lang geschlagenen Ball gegen den FVO-Libero behauptete, wurde dessen Torchance unerklärbar abgepfiffen (19.). Die im „Celtic-Look“ spielenden Gäste konnten sich dann allmählich vom Pressing unserer Jungs befreien und hatten nach einer halben Stunde die Ausgleichschance. Nachdem Libero D.Hoyer über die Pille wurzelte, konnte der durchbrechende Gästestürmer mit letztem Einsatz noch gestoppt werden. Dennoch spielte sich das Geschehen größtenteils zwischen den Strafräumen ab, denn beide Defensivabteilungen standen sicher. So gab es bis zum Halbzeitpfiff bezeichnenderweise hüben wie drüben nur noch je einen Distanzschuss zu vermelden, denn Torraumszenen waren Mangelware. Unsere Elf lieferte wie schon so oft in der Vergangenheit eine ordentliche erste Hälfte ab und wollte eine gute zweite folgen lassen. Zunächst hatte der FVO den besseren Start und machte mit zwei brauchbaren Aktionen auf sich aufmerksam (50.,54.). Ein Steilpass auf M.Eisold bescherte beinah den zweiten Treffer, doch der Torwart konnte den zu unpräzise geschossenen Ball zur Ecke abwehren (58.). Unser Team war dran und musste gegen verhalten spielende Gäste nur den Deckel drauf machen. Wiederum kam M.Eisold nach Traumpass von T.(H.) Böhme in Position, doch der Schlussmann klärte im letzten Moment per Fußabwehr (64.). Die entwickelte sich unverhofft zur Vorlage und sein Gegenüber O.Gumpert musste ebenso eine äußerst brenzlige Situation meistern (65.). Die gut einhundertfünfzig Zuschauer spürten nun, dass der Spitzenreiter spielerisch einen Zahn zulegte und leichtes Oberwasser bekam. Noch konnten unsere Kicker schnelle Angriffe zerstören, doch nach vorn gelang nun nicht mehr viel. Der SVK/L versuchte jetzt das Leder in die Spitze zu schlagen und hoffte vergebens auf das gewisse Quäntchen Glück. So wehrte die FVO-Abwehr solch einen langen Ball nicht weit genug ab und der aufrückende T.(H.) Böhme fand in Keeper der Grün-Weiß-Schwarzen seinen Meister (73.). Die Zeit lief den Gästen allmählich davon, doch ein Pfiff brachte den Kontrahenten ins Spiel zurück. Nach womöglich unsauberer Attacke, Diskussionen kamen keine auf, zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt und die Kugel zappelte zum 1:1 im Netz (79.). Dieser psychologische Tiefschlag griff im SVK/L-Team wie ein Bazillus um sich und nur zwei Minuten später verspielte man die Früchte der harten Arbeit. Eine Eingabe konnte unsere Deckung nicht konsequent genug bereinigen und auch Torhüter O.Gumpert’s Rettungsaktion bescherte keine Abhilfe. Die Spieler des FVO erfassten die neue Spielsituation bedeutend schneller und bugsierten den frei liegenden Ball zum ernüchternden 1:2 in die Maschen (81.). Wiederum brachte ein Strafstoß unsere Jungs aus der Balance, denn binnen zwei Minuten vergeigte man eine, wenn auch wackelige, Führung. Man versuchte danach alles und warf Mann und Maus nach vorn. Fast wäre dem SVK/L noch der verdiente Ausgleich gelungen, aber der Torwart rettete gegen M.Eisold aus Nahdistanz mit unglaublichem Reflex (88.). Kurz darauf war Finish und die Ottendorfer rissen überglücklich die Arme hoch. Das Gezeigte war zwar nicht sonderlich spitzenmäßig, aber die Gegenwehr unserer Elf war auch nicht unerheblich. Letztlich trauert der SVK/L wie mittlerweile gewohnt nach respektabler Leistung erneut den verlorenen Punkten nach.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, S.Klieme – T.(H.)Böhme, M.Sonntag, R.Ziesche (ab 82. R.Große) – T.Kunath (ab 65. T.Müller), M.Eisold

heitech.net Klasse West 10.Runde
SG Nebelschütz 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  7 : 0 ( 1 : 0 )

Nach dem unerwarteten Sieg der letzten Woche wurde unsere zweite Vertretung beim Staffelsieger der letzten Saison mächtig verhauen. Leider standen dem Trainergespann May/Kunath nur elf Akteure zur Verfügung, was absolut unverständlich ist. Die große Anzahl unentschuldigter Spieler fordert allmählich Konsequenzen. Das letzte Aufgebot schlug sich dennoch achtbar aus der Affäre, so lang halt die Kräfte reichten. Die massive Deckung des SVK/L ließ die Nebelschützer kaum zu Gelegenheiten kommen und auch Aushilfstorwart S.May war eine echte Stütze. Unsere Elf setzte einige Nadelstiche, doch die Schüsse von M.Leuthold (14.) und A.Rudolph (16.) brachten keinen Torerfolg. Der Gastgeber wurde zunächst nur zu langen Bällen gezwungen, die unsere Deckung oftmals abfing. Erst nach zwanzig Minuten hatte die SG ihre erste gute Chance, doch der Stürmer schlitterte an der Eingabe knapp vorbei. Als sich dann J.Handrick stark durchsetzte, bereinigten die Einheimischen diese Situation nur mit viel Dusel (30.). Zwei Minuten später hielt Keeper S.May einen strammen Schuss im Nachfassen. Es sah bis kurz vor dem Halbzeitpfiff alles recht gut aus, als M.Reppe eine Eingabe beim Klärungsversuch unglücklich ins eigene Netz bugsierte (42.). Dennoch war noch nichts verloren und unser Team stemmte sich gegen den nun entfachten Angriffsdruck der sorbischen Sportfreunde. Leider war man gegen eine stark inszenierte Kombination machtlos und kassierte das 2:0 (49.). Die Platzherren erarbeiteten sich nun weitere Chancen, doch mit Glück und Geschick konnten weitere Gegentore verhindert werden. Mittlerweile schwanden bei unseren Jungs die Kräfte und erste Krämpfe stellten sich ein. Die Zeit zum Auswechseln war reif, aber leider wurde die Mannschaft von den feinen eigenen Kameraden im Stich gelassen. Die Nebelschützer wurden immer überlegener und waren unseren Kickern nun ständig zwei Schritte voraus. Mit dem späten 3:0 (75.) brachen dann alle Dämme, denn niemand konnte den läuferisch starken Einheimischen mehr Paroli bieten. So fielen die Treffer wie reife Früchte (76.,78.,85.,89.) und ein deprimierendes 7:0 war die Folge.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

S.May – R.Kappler, M.Schütze, R.Krause, A.Rudolph – M.Reppe, T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick – M.Leuthold, T.Gärtner

ewag Kamenz Liga West 9. Runde
17.10.  SG Crostwitz : SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 1 ( 0 : 0 )

Am neunten Spieltag hatte unsere erste Mannschaft den nächsten Brocken vor der Brust und ließ diesmal wieder die volle Punktzahl liegen. Dabei gab es erneut Parallelen zur Vorwoche, denn unser Team begann die Partie wie schon in Schwepnitz selbstbewusst. Von Anfang an waren unsere Jungs in der Partie und hätten sich die Führung verdient. Leider sprang der Schuss von S.Handrick von der Lattenunterkante ins Spielfeld zurück (3.). Die gefürchtete Anfangsoffensive der Hausherren kam nur schwer in die Gänge, da der SVK/L in der Defensive gut arbeitete. Ein über das Gehäuse streichender Kopfball der Crostwitzer war bis dahin die einzige gefährliche Situation (12.). Danach waren unsere Kicker wieder am Drücker. Nach Freistoß von D.Hoyer rutschte R.Ziesche denkbar knapp am Ball vorbei (24.). Kurz darauf vergab D.Gloger nach Eingabe von Kapitän T.Böhme die sichere Führung mehr als kläglich (26.). Unsere Sünden wären vom Gegner beinah bestraft worden, doch Torwart O.Gumpert rettete gegen einen freistehenden Crostwitzer großartig (32.). Fast mit dem Pausenpfiff vergaben die Gastgeber eine Zufallsproduktion unter Mithilfe unserer Abwehr. Zum Glück landete der Ball neben den Kasten (45.). Alles war wie gehabt, die Partie war offen und gab berechtigte Hoffnung, etwas Zählbares zu Verbuchen. Bereits nach Wiederbeginn zimmerte D.Hoyer einen Freistoß knapp über das Gebälk (48.) und auch die sorbischen Sportfreunde setzten einen Standard ebenso über den Kasten (54.). Im Gegenzug hatte der SVK/L erneut großes Pech, nachdem T.Böhme über den rechten Flügel zum Konter ansetzte und M.Sonntag dessen Eingabe an das Lattenkreuz nagelte (55.). Danach spielte sich wie schon im letzten Spiel ein ähnliches Szenario ab. M.Sonntag verlor das Leder an der Seitenauslinie und der gegnerische Stürmer wurde letztlich von R.Frommhold im Strafraum zu Fall gebracht. Somit zog der Kontrahent per Foulstrafstoß mit 1:0 in Front und das Unheil nahm seinen Lauf (58.). Ab diesen Zeitpunkt hatte der Meisterschafts-Mitfavorit optisches Übergewicht, denn unsere Elf hatte durch den Rückstand schwere Verdauungsprobleme. Hinzu kam ein weiterer Tiefschlag, als R.Große seinen Gegenspieler im Strafraum verfolgte, der dann nach ungewolltem Hackentritt etwas theatralisch in sich zusammen sackte. Die Folge war ein weiterer Strafstoßpfiff und es stand 2:0 (77.). Mit dem Nervenkostüm unserer Mannschaft ist es nach einem Rückstand nicht gut bestellt, denn man kassierte nach leichtfertigem Ballverlust im Mittelfeld sofort das ernüchternde 3:0 (79.). Ein kurzes Aufflackern bescherte dem SVK/L ebenfalls einen Strafstoß, als T.Kunath im 16-er umgestoßen wurde. D.Hoyer ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum 3:1 (80.). In den verbleibenden zehn Minuten musste der schnelle Anschlusstreffer unbedingt her, um vielleicht noch einen Punkt zu ergattern. Aber die starke Crostwitzer Deckung tat unserer Elf keinen Gefallen und ließ nichts mehr zu. Vielmehr stand unsere Abwehr im Mittelpunkt und so hatte man nach einem Lattenschuss das Glück auf seiner Seite (85.). Bevor das Spiel abgepfiffen wurde, konnte sich Keeper O.Gumpert nach Alleingang eines Einheimischen nochmals auszeichnen (88.). Letztendlich ging der Sieg für die SG Crostwitz in Ordnung, die Dank einer sicher stehenden Abwehr und unglücklichen Aktionen unserer Jungs mit minimalem Aufwand zu Torehren kamen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold (ab 46. T.Gärtner), S.Klieme – T.(H.)Böhme (ab 74. T.Kunath), S.Handrick (ab 74. R.Große), D.Gloger, T.Böhme, R.Ziesche – M.Sonntag

heitech.net Klasse West 9.Runde
SV Grün Weiß Schwepnitz 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  2 : 4 ( 1 : 2 )

Für eine faustdicke Überraschung sorgte am Sonntag unsere zweite Vertretung. Mit der vielleicht besten Saisonleistung erkämpfte sich das Team beim Tabellenzweiten unerwartet drei Punkte. Allerdings wurde der Sieg teuer bezahlt, denn R.Balzer verletzte sich schwer, als er sich nach zehn Minuten eine Schienbeinfraktur zuzog. An dieser Stelle beste Genesung und gute Heilung. Man konnte fast annehmen, dass unsere Jungs für ihren verletzten Sportkameraden kämpften und rackerten, denn die Vorstellung verdiente allerhöchsten Respekt. Nach einer Viertelstunde schloss M.Reppe eine gute Kombination zum 0:1 ab und der Favorit war ziemlich geschockt. Beide Teams lieferten sich ein hochklassiges Match, wobei unsere Elf nicht wieder zu erkennen war. Der Mann für die besonders schönen Treffer besorgte dann einen beruhigenden Vorsprung. Aus knapp 25 Meter jagte T.Strutz die Kugel zum 0:2 in den oberen Winkel und die Grün-Weißen waren jetzt gefordert (28.). Nachdem der Schwepnitzer Keeper einen Schuss von P.Krönert halten konnte (35.), fiel dann der Anschlusstreffer zum 1:2 (40.). Unser Team brach trotzdem nicht ein, hielt die Gastgeber vom eigenen Kasten fern und hatte vor der Halbzeit noch eine Möglichkeit durch M.Wächter – knapp daneben (43.). Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der SVK/L nahtlos an die gute erste Hälfte an. M.Leuthold (46.) und T.Müller (48.) kamen zu weiteren guten Einschussmöglichkeiten, ehe eine schöne Kombination über A.Rudolph und M.Leuthold das 1:3 bescherte. M.Reppe verarbeitete die Flanke eiskalt ins lange Eck (52.). Bald darauf jubelten die Chemiker, die Dank starkem Durchsetzungsvermögen das 2:3 markierten (55.). Nun kamen die Schwepnitzer so richtig in Schwung und erspielten sich gute Chancen (60.,74.). Danach parierte der Torwart der Hausherren einen Schlenzer von M.Leuthold mit letztem Einsatz. M.Reppe setzte sofort nach und traf nur die Latte (78.). Die Partie wog nun hin und her und stand auf Messers Schneider. Ein kapitaler Torwartfehler brachte unsere Elf auf die Siegerstraße, als M.Reppe den verunglückten Ball abfing und zum 2:4 einnetzte (80.). Kurz darauf erzielte M.Reppe einen weiteren Treffer, doch der Referee erkannte eine knappe Abseitsstellung. Die Grün-Weißen warfen jetzt alles nach vorn und unseren Jungs ging allmählich die Puste aus. Man stemmte sich gegen nun anstürmende Schwepnitzer und hatte auch etwas Glück. So konnte J.Handrick einen Schuss auf der Torlinie klären (83.) und Schlussmann E.Findeisen rettete nach Alleingang der Gastgeber großartig (87.). Kurz vor Ultimo scheiterte dann noch T.Strutz freistehend (89.), doch danach war Schluss und der Jubel der Gäste groß. Somit stellte unsere zweite Garnitur die Ehre wieder her, die wenigstens das kleine Derby gewannen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Kappler, T.Müller, R.Krause, A.Rudolph – R.Balzer (ab 13. M.Wächter), T.Strutz, P.Krönert, J.Handrick – M.Leuthold, M.Reppe,

ewag Kamenz Liga West 8. Runde
10.10.  SV Grün Weiß Schwepnitz :  SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 0 ( 0 : 0 )

Bei besten äußeren Bedingungen stand das Derby der alten Rivalen auf dem sonntäglichen Programm, welches einen nachhaltigen Eindruck beim Gästeanhang hinterließ. Wie schon in den Jahren zuvor hatten unsere Kicker in der Anfangsphase wieder einmal mehr vom Spiel. Nach Doppelpass zwischen T.Böhme und R.Ziesche wurde S.Klieme in Position gebracht, dessen strammer Schuss knapp über das Gebälk zischte (7.). Die Hausherren ließen sich nicht lange bitten und verbuchten nach mehrmaligem Ballverlust unserer Elf binnen drei Minuten gute Chancen (11.,12.,13.). Im Gegenzug verfehlte M.Sonntag einen von D.Hoyer lang geschlagenen Ball in den 16-er nur um eine Schuhlänge (14.). Als dann die Gastgeber eine Flanke von T.Kunath klärten, sprang die Kugel vom Körper des heranpreschenden R.Große neben das Gehäuse (21.). Brenzlig wurde es für unser Team, als ein Grün-Weißer an einer Eingabe nur hauchdünn vorbei schrammte (26.). Danach war unsere Elf wieder gut im Spiel und hätte nach öffnendem Pass von I.Frommhold auf den frei postierten T.Böhme ein Tor erzielen können. Leider versäbelte T.Kunath dessen klug gespielten Rückpass kläglich (27.). Die größte Möglichkeit zur Führung hatte dann der SVK/L per Freistoß. Das von D.Hoyer getretene Leder klatschte an den Pfosten und den zurückspringenden Ball brachte T.Kunath aufgrund sehr kurzer Reaktionszeit nicht am Torwart vorbei (33.). Nach einem klassischen Stellungsfehler unserer Innendeckung kamen die Chemiker zu einer todsicheren Torsituation. Zum Glück bugsierte ein freistehender Schwepnitzer den Querpass aus nächster Nähe über die Torumrahmung (40.). Mit einem gut zu Gesicht stehenden 0:0 beendete unsere Elf den ersten Durchgang und alle SVK/L-Fans waren zufrieden, denn die Darbietung war recht ordentlich. Dies sollte sich im zweiten Durchgang vollkommen ändern, denn eine eigenwillige wie unverständliche Interpretation eines auf der Kippe stehenden Spieles warf viele Fragen auf. Dabei schien der berechtigte Strafstoß für die Hausherren der Kulminationspunkt im Spiel des SVK/L zu sein. Nachdem ein gegnerischer Spieler in den Strafraum sprintete und sich die Kugel einen Tick zu weit vorlegte, räumte ihn S.Klieme mit rustikalem Einsatz beiseite. Trotz dem Torwart O.Gumpert noch mit der Hand am Ball war, konnte er den scharf getretenen Strafstoß nicht parieren – 1:0 (51.). Man lag nun zurück, aber die Partie war eigentlich noch gar nicht entschieden. Doch für die Entscheidung sorgten unsere Spieler höchstpersönlich, die auf einmal mit dilettantischer Spielweise den bis dato nicht überzeugenden Spitzenreiter zum Tore schiessen einlud. Unerklärbar kickte unsere Abwehr auf einer Linie und ließ jegliche Absicherung vermissen. Das kam den Schwepnitzern natürlich sehr entgegen, die Dank ihrer schnellen Stürmer leichtes Spiel hatten. Ein Pass in die Spitze deckte die Schnelligkeitsnachteile unserer Defensive deutlich auf und die Kugel lag nach Alleingang zum 2:0 im Netz (57.). Unsere Mannschaft resignierte, spielte fortan Fußball der schlimmsten Sorte und kassierte das 3:0 fast nach dem gleichen Schema (59.). Binnen acht Minuten geriet der SVK/L auf die Verliererstraße und die Chemiker waren über soviel taktisches Unverständnis unserer Spieler verwundert. Jeder der Anwesenden wusste, der Kuchen ist gegessen, zumal die spielerische wie taktische Linie nicht mehr erkennbar war und nun jeder in unserer Elf machte, was er wollte. Alibi-Pässe und schlechtes Verschieben im Raum triumphierten nun. Die Grün-Weißen hatten begriffen, dass im Umkehrspiel alle Vorteile bei ihnen lagen und setzten genau mit dieser Methode noch eins drauf – 4:0 (80.). Die Schwachstellen waren vom Gegner schnell erkannt, nur in unseren Reihen herrschte Blauäugigkeit. Die einzige Chance im zweiten Spielabschnitt ergab sich dann den überraschten M.Sonntag nach cleveren Durchlasstrick von T.Böhme. Leider traf er frei vorm Kasten das Tor nicht (85.). Auf Hilfe des Referees konnten die Burkon-Schützlinge eh nicht hoffen, denn es bedurfte mittlerweile schon vier Elfmeter und dazu jede Menge Nachspielzeit. Außerdem war die „Lange & Söhne“ – Zwiebel vom guten Schiedsrichter E.Schimera genau gestellt, der pünktlich nach neunzig Minuten den Schlusspunkt setzte. Der Tabellenführer gewann verdient, da unsere Elf mit eklatanten Fehlern in der zweiten Halbzeit Hilfestellung leistete und mit dieser Vorstellung die mitgereiste große Anhängerschar verärgerte. Hoffentlich zieht das Team aus dieser Klatsche mit den zuhauf produzierten Fehlleistungen die richtigen Schlüsse, sonst wird man bei den bevorstehenden schweren Aufgaben am Ende des Monats im tabellarischen Niemandsland verschwinden.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold, S.Klieme – T.Gärtner, T.Böhme, R.Ziesche, R.Große (ab 62. S.Handrick) – T.Kunath (ab 49. D.Gloger), M.Sonntag

Mitteilungsblatt Pokal 1. KO-Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SC Kleinhänchen 0 : 3 ( 0 : 0 )

Nachdem man in der Ausscheidungsrunde in Milkel noch locker weiterkam, war gegen den elften aus der Staffel Ost Endstation. Obwohl der Gegner keine Bäume ausriss, genügte denen eine durchschnittliche Leistung gegen schwache Gastgeber. Zwar hatte A.Rudolph schon nach drei Minuten eine Tormöglichkeit, doch der Torwart wehrte den Distanzschuss zur Seite ab. Danach spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab und gute Szenen waren relativ rar. Die spritziger und gedanklich schneller wirkenden Gäste hatten mehr Spielanteile, nur ein Treffer wollte ihnen auch nicht gelingen. Dabei hatten sie in der zwanzigsten Minute eine große Torgelegenheit, aber R.Krause rettete vor einem einschussbereiten Kleinhänchener. Es war bereits über eine halbe Stunde gespielt, da ergab sich für unser Team die Chance zur Führung. Nach Flanke von M.Leuthold nahm A.Rudolph den Ball direkt, der leider ganz knapp das Gehäuse verfehlte (32.). Bis zum Pausenpfiff plätscherte ein niveauarmes Spiel dahin, ohne das große Szenen zu notieren waren. Für den zweiten Durchgang war noch alles drin, doch es bedurfte einer Leistungssteigerung unserer Jungs. Der SVK/L war noch nicht richtig auf dem Platz, da zappelte das Leder auch schon im Netz. Ein Gästeakteur konnte mutterseelenallein zum 0:1 einköpfen, weil in unserer Abwehr jegliche Zuordnung fehlte (46.). Nur fünf Minuten später endete ein schön vorgetragener Angriff der Gäste mit dem 0:2, wobei unsere Mannschaft erneut sehr passiv agierte. Fast wäre den Gästen der dritte Treffer geglückt, doch Schlussmann E.Findeisen rettete einen Schuss aufs lange Eck per Fußabwehr (61.). Der Gegenangriff brachte dann A.Rudolph in Position, der die Kugel über den herauseilenden Torhüter lupfte, aber diese leider nur den Pfosten kontaktierte (62.). Danach gab es von unserer Mannschaft kein Lebenszeichen mehr, die sich allmählich mit der Niederlage abgefunden hatte. Die Grünhemden verwerteten einen schnellen Konter zum 0:3 (71.) und siegten auch in dieser Höhe verdient gegen einen harmlosen SVK/L.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Kappler, M.Schütze, J.Scherpe, R.Krause – R.Balzer, P.Krönert, M.Reppe (ab 55. J.Handrick), T.Strutz – A.Rudolph (ab 72. T.Gärtner), M.Leuthold

ewag Kamenz Liga West 7. Runde
03.10  SV Königsbrück/Laußnitz : Hermsdorfer SV 4 : 0 ( 2 : 0 )

Die Zeit war reif, daheim endlich wieder drei Punkte einzufahren. Dass gerade die reichlich Prügel beziehenden Hermsdorfer vorbei schauten, machte das Vorhaben nicht unlösbar. Hinzu kam der Umstand, dass die Partie aufgrund der Unbespielbarkeit des Laußnitzer Geläufs auf gewohntem Kunstrasen über die Bühne ging, was ein weiterer Vorteil für unsere Mannschaft bedeutete. Dennoch lief es den einheimischen Anhängern anfangs eiskalt den Rücken runter, als nach drei Minuten ein HSV-Akteur frei vor Torwart O.Gumpert auftauchte, der diese hundertprozentige Torchance mit toller Parade vereitelte. Nach kleinen Startschwierigkeiten brachte dann ein schulbuchmäßiger Angriff die frühe Führung, wobei T.Böhme viel Übersicht bewies. Mit einem mustergültigen Pass bediente der Kapitän Geburtstagskind S.Klieme, der sich artig mit dem 1:0 bedankte (9.). Drei Minuten später konnte sich dann der HSV-Schlussmann bei einem Hammer des Torschützen auszeichnen. Nachdem M.Eisold eine Flanke von W.Eckardt über das Gehäuse köpfte (30.), mogelte sich T.Böhme mit einer Körpertäuschung durch die gegnerische Abwehr und beförderte das Spielgerät zum 2:0 ins Netz (33.). Das Chancenverhältnis sprach eindeutig für unsere Jungs, die sich fortlaufend weitere gute Möglichkeiten erarbeiteten. Ein Schuss von R.Ziesche strich nur knapp übers Gebälk (36.) und nach Alleingang blieb T.Böhme am Keeper hängen, als er ihn auszuspielen versuchte (42.). Die zweite Chance der Gäste hatte es jedoch in sich. Ein Freistoß wurde von unserer Mauer geblockt und der Nachschuss landete danach zum Glück an der Lattenunterkante (44.). Der erste Durchgang verlief recht ansprechend, doch nach Wiederbeginn schlichen sich viele Unkonzentriertheiten ins SVK/L-Spiel. Dies ließ die Gäste nun besser aussehen, die plötzlich frei vor Torhüter O.Gumpert auftauchten, der aber die Situation bravourös meisterte (60.). Nachdem R.Ziesche die Kugel über den Kasten jagte (65.), vergaben die Gäste zwei gute Möglichkeiten zur Resultatsverkürzung (68.,73.). Oftmals verfiel unsere Elf grundlos in Hektik und gab erkämpfte Bälle leichtfertig wieder her. Der dritte Treffer musste dringend erzielt werden, damit in den Aktionen unserer Kicker mehr Ruhe einkehrt. Zunächst scheiterte R.Ziesche (75.), danach rettete der Keeper per Fußabwehr gegen T.Kunath (77.). Im Gegenzug klärte Schlussmann O.Gumpert ebenso per Fußparade, als ein HSV-Akteur frei durchstartete (78.). Kurz darauf machte unser Team den Sack endlich zu. Einen Schuss von T.Böhme konnte der Tormann noch abwehren, doch beim Nachschuss von T.Kunath war er allerdings machtlos – 3:0 (82.). Zwei Minuten darauf köpfte M.Eisold nach Flanke von T.Böhme ein, doch der Treffer wurde wegen Abseits annulliert. Schließlich bugsierte T.Kunath eine erneute Flanke von T.Böhme über die Torlinie (85.), was gleichzeitig den 4:0-Heimsieg besiegelte. Unsere Elf hatte den Kontrahenten weitestgehend im Griff, verpasste es aber den Deckel viel früher drauf zumachen. Die Gäste hätten unsere Jungs bei einen möglichen Anschlusstreffer in Schwierigkeiten bringen können, doch scheiterten immer wieder an sich selbst oder am fehlerfrei haltenden O.Gumpert. Trotzdem sollte der Sieg realistisch eingeschätzt werden, denn um am Sonntag in Schwepnitz zu bestehen, ist eine weitere Leistungssteigerung erforderlich.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – S.Handrick, S.Klieme, I.Frommhold, T.Müller – W.Eckardt (ab 48. R.Große), M.Eisold, R.Ziesche, T.Gärtner – M.Sonntag (ab 69. T.Kunath), T.Böhme

heitech.net Klasse West 7.Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FV Ottendorf-Okrilla 05 2.  1 : 3 ( 1 : 1 )

Noch in der vergangenen Saison putzte unsere zweite Mannschaft die damals höherklassig spielende Ottendorfer Reserve in der Pokalrunde ziemlich deutlich. Obwohl nun unsere zweite Garnitur mittlerweile in der gleichen Klasse angekommen ist, blieb diesmal der Erfolg im Punktekampf aus. Dabei fanden unsere Jungs recht gut in die Partie, aber mit fortschreitender Spieldauer häufte sich die Fehlerquote. Nach zehn Minuten eroberten die Gäste das Leder und trafen zum Glück nur den Querbalken. Den Nachschuss entschärfte Keeper E.Findeisen mit starker Parade. Die Gäste wurden immer besser und unser Team konnte sich nur noch sporadisch vom Druck befreien. Der Ottendorfer Führungstreffer bahnte sich längst an und war nach einer halben Stunde Realität. Nach Sololauf von der Mittellinie sprang die Kugel vom Innenpfosten ins SVK/L-Tor und es stand 0:1. Bald darauf hatte unser Team nach schnell vorgetragenem Angriff des FVO das Glück auf seiner Seite (35.). Der Ausgleichstreffer war dann absolut sehenswert, als T.Strutz mit einem Sonntagsschuss genau in den oberen Winkel traf – 1:1 (37.). Bis zur Pause ergab sich für M.Leuthold die Möglichkeit zur Führung, doch der Winkel war bereits zu spitz (39.). Im zweiten Durchgang hatte M.Reppe eine Riesenchance, doch leider vergab er äußerst leichtfertig. Auch beim sofortigen Nachsetzen von R.Balzer und M.Leuthold scheiterte man an eigenen Unzulänglichkeiten (48.). Als dann noch P.Krönert vom Elfmeterpunkt das falsche Zielwasser wählte (52.), gab es im Spiel unserer Elf einen radikalen Bruch. Die Ottendorfer zeigten unseren Akteuren, wie eiskalt Möglichkeiten in Tore umgemünzt werden und erzielten nach fehlgeschlagener Abseitsfalle das 1:2 (55.). Zehn Minuten später schlug ein strammer Schuss aus der Distanz zum 1:3 im langen Eck ein und die Vorentscheidung war gefallen. Der SVK/L kam mit der spielerischen und mentalen Situation nur schwer klar, so dass die Gäste nichts mehr zu befürchten hatten. Die hatten noch zwei gute Chancen, die Torwart E.Findeisen allesamt parierte (68.,74.). Für die letzte Aktion sorgte M.Reppe, dessen Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke abgewehrt wurde (89.). Danach war das Spiel vorbei und unsere Mannschaft schaute enttäuscht aus der Wäsche. Doch um in Zukunft deutlich bessere Ergebnisse abzuliefern, sollte so mancher Akteur über Trainingsbeteiligung und Bereitschaft einmal nachdenken.  (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Balzer, J.Scherpe (ab 75. T.Gärtner), R.Krause, A.Rudolph – T.Strutz, P.Krönert, M.Wächter, A.May – M.Leuthold, M.Reppe,

ewag Kamenz Liga West 6. Runde
25.09.  TSV Pulsnitz 1920 2. : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 5 ( 0 : 1 )

Die Schelte nach der Heimpleite gegen Ralbitz war noch gar nicht richtig verklungen, da zeigte die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Pulsnitz Charakter und gewann in dieser Höhe jederzeit verdient. Trainer K.Burkon musste wieder einmal am Personalkarussell drehen, denn am Samstag sieht es da beim SVK/L aufgrund arbeitsbedingter Absagen mit verfügbaren Spielern nicht gerade rosig aus. Alle eingesetzten Akteure übertrafen sich jedoch in Aktionismus und beherrschten neunzig Minuten lang Spiel und Gegner. Ersten Möglichkeiten von M.Sonntag (10.) und R.Ziesche (12.) folgte dann die Führung. M.Sonntag flankte in den Strafraum auf R.Ziesche, der am langen Pfosten lauerte und zum 0:1 einnetzte (19.). Unser Team spielte solide und hielt den Aufsteiger vom eigenen Tor fern. Das Spiel wurde von hinten konzentriert aufgebaut und die Lücke in der gegnerischen Abwehr geduldig gesucht. Die tief stehenden Gastgeber prüften erst nach einer halben Stunde Schlussmann O.Gumpert, der Dank aufmerksamer Defensivarbeit kaum gefordert wurde. Bis zum Pausenpfiff gab es hüben wie drüben je eine Tormöglichkeit (38.,40.), bevor die Zuschauer im zweiten Durchgang spektakuläre Szenen bestaunen durften. Nach Flanke von T.Müller kam W.Eckardt am Fünf-Meterraum zum Kopfball, doch das Leder strich knapp über das Gebälk (46.). Nur eine Minute später passte F.Schlotterbeck in den Lauf von R.Ziesche, der überlegt zum 0:2 ins lange Eck vollendete. Die etwas betagten Hausherren hatten gegen jugendliche Frische kaum etwas zu bestellen und kamen nur sporadisch über die Mittellinie. So gab es vom Aufsteiger nichts Vorzeigbares mehr zu notieren. Ganz anders der SVK/L, als M.Sonntag nach unglaublichem wie herrlichem Fallrückzieher aus knapp fünf Meter leider nur den Querbalken traf. Den zurückspringenden Ball setzte W.Eckardt danach neben den Kasten (57.). Schließlich beförderte D.Hoyer einen Freistoß in den 16-er, wo sich gleich vier SVK/L-Akteure frei liefen und letztendlich M.Eisold zum 0:3 verwandelte (68.). Nur fünf Minuten später der nächste vorzeigbare Angriff unserer Elf. Nach Eingabe von R.Ziesche kam M.Eisold zum Kopfball, doch der Torwart riss reflexartig seinen Arm nach oben und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Bei einer weiteren guten Aktion war der dann allerdings nicht vermeidbar. S.Klieme steckte die Kugel durch die Gasse auf M.Sonntag, der seine gute Leistung mit dem 0:4 krönte (81.). Die TSV-Kicker waren schon längst nicht mehr präsent und sahen einer unabwendbaren Niederlage ins Auge. Der Schlusspunkt war dann besonders bemerkenswert, weil P.Krönert zu Torehren kam, der sich kurzfristig als Ersatzmann bereit erklärt hatte. Der aufblühende M.Sonntag spitzelte das Spielgerät so geschickt durch die Gasse, dass besagter Kicker mit arteigenem Antritt den Ball behaupten konnte und diesen über den Keeper zum 0:5 in die Maschen chipte (87.). Der Lohn der Arbeit war eingefahren und Freude strahlte aus allen Gesichtern. Dank großer Leidenschaft und auch einer Portion Trotz rangen unsere Jungs einen nicht zu unterschätzenden, aber letztendlich harmlosen Gegner nieder.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold, S.Klieme – S.Handrick (ab 60. R.Große), D.Gloger (ab 70. P.Krönert), F.Schlotterbeck, R.Ziesche – W.Eckardt (ab 60. M.Eisold), M.Sonntag

heitech.net Klasse West 6.Runde
SV Grün Weiß Elstra : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 4 : 0

Tagleich gastierte unsere zweite Garnitur beim SV Grün Weiß Elstra, bei denen sich in der Vergangenheit einiges geändert hat. Auch die Tatsache, dass diese Mannschaft nach fünf Meisterschaftsspielen das Tabellenende ziert, ist ebenso gewöhnungsbedürftig. Doch das die Jungs vom Schwarzenberg niemals da unten hingehören, bekamen ausgerechnet unsere Kicker zu spüren. Eine Viertelstunde gab es erstmal nichts Aufregendes zu vermelden. Das Geschehen fand ausnahmslos zwischen den Strafräumen statt und viel Leerlauf beherrschte die Szenerie. Die Hausherren waren zwar leicht spielbestimmend, aber zu guten Aktionen reichte es nicht. Unsere Elf legte allmählich die Zurückhaltung ab und wurde langsam zum ebenbürtigen Gegner. Auch die ersten Gefahrenmomente verzeichnete nun unser Team. So lenkte der Keeper einen Freistoß von M.Leuthold gegen den Querbalken (18.) und fünf Minuten danach verfehlte A.Rudolph ebenfalls per Standard das Gehäuse. Der SVK/L war sogar näher am Führungstreffer dran, da die Defensivabteilung den Grün-Weißen keine Torchancen zuließ. Kuriose Szenen dann im Elstraer Strafraum. Dort war das Chaos plötzlich ausgebrochen, aber unsere Elf konnte dies nicht ausnutzen. Immer wieder flipperte die Kugel durch Grün-Weiße Abwehrbeine, doch sträubte sich die Torlinie zu überschreiten (33.). Als sich schon alle auf ein torloses Remis zur Pause einstellten, zappelte der Ball im Netz, aber leider in unserem. Dabei stand die Meißner-Elf eindeutig Pate, als man im Vorwärtsgang den Ball verlor und ein Konter zum 1:0 führte (45.). Kein Grund zur Panik, denn unsere Elf hatte noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Doch ein Freistoß der Schummlauer schlug unhaltbar zum 2:0 im SVK/L-Gehäuse ein, was gleichzeitig die Kapitulation bedeutete. Unser Team verlor nun vollends den Faden und stellte die Gegenwehr ein. Die Elstraer bekamen allmählich Oberwasser und schlossen einen weiteren Konter zum vorentscheidenden 3:0 ab (66.). Die nächste Aktion war dann ziemlich identisch. Zunächst konnte Torwart J.Schopf einen Torschuss noch parieren, war aber beim Nachschuss absolut machtlos – 4:0 (68.). Unsere Mannschaft hatte durch I.Frommhold die letzte gute Tormöglichkeit, doch nach unwiderstehlichem Solo war dann der Winkel zu spitz (70.). In der Folgezeit versiebten die Elstraer noch drei tausendprozentige Chancen, so dass die klare Führung mittlerweile verdient war. Eine durchwachsene zweite Halbzeit besiegelte diese recht deutliche Niederlage, so dass man nun im Abstiegskampf angekommen ist.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

J.Schopf – R.Balzer (ab 46. I.Frommhold), J.Scherpe, R.Krause, J.Höger – M.Reppe, T.Kranig, T.Strutz, S.Zahour – M.Leuthold, A.Rudolph (ab 65. A.May)

Jugend A Sportoase Kreisliga 3. Runde
19.09.10  SV Gaußig : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz  2 : 5 ( 1 : 0 )

Da waren wir wieder nun in Gaußig, wo wir im tiefem, tiefem Wald und einem Stadion ohne Parkplätze, in der letzten Saison 2-mal erfolgreich waren.

Die Hoffnung, dass die Jungs sofort ausgeschlafen auf dem schwierig zu bespielenden, ungleichmäßig gemähten Rasen ihr Handwerk erledigen, war eigentlich gegeben, nachdem schon in der 1. Minute und 4. Minute Gärtner und Bergmann aussichtsreich vergaben. Stark gehalten vom Torhüter, muss man mal sagen. Doch danach war wie in den letzten 2 Spielen Leerlauf angesagt. Der Gegner machte Druck, wurde aber nicht zwingend. Wir dagegen taten uns schwer. Das Tor zum 1:0 des Gegners war trotzdem aus dem  Nichts entstanden. Ein langer Ball konnte vom Gegner seelenruhig angenommen und verarbeitet werden indem er im Strafraum die Abwehr düpiert und ins lange Eck verwandeln konnte. Doch der Gegentreffer schien wie so oft in den letzten Jahren, den Schalter bei uns umzulegen.

In der restlichen Spielzeit der 1. Halbzeit versuchten wir den Ausgleich zu erzielen, was uns nicht gelang, da wir entweder unglücklich agierten oder schlichtweg zu weit voneinander wegstanden, um konstruktiv miteinander zu spielen und so eher den langen Ball schlugen, als den flachen Ball zu spielen. Die Chancen waren aber vorhanden. So scheiterte z.B. Fiebig nach Flanke Kieschnick an der Latte und Schneider nach Solo per Schuss (21., 26.). Oder der im Spiel unglücklich agierende Kieschnick scheiterte mit Schüssen (30., 35.). Höhepunkt des Royschen Chancenvergebens war ein Abpraller des Torhüters, nach Schuss Gärtners, den er 2mal aus 2m nicht ins Tor unterbrachte(45.). Zwischendurch sorgte auch der Gegner für Gefahr (34.). Und das knapp. Somit nur 1:0 zur Halbzeit.

Maßgabe für die 2. Hz war den Abstand zwischen Angriff und Abwehr zu verringern, um besser miteinander Fußball spielen zu können und natürlich ein schnelles Tor, welches uns schneller gelang als gedacht. Schon in  der 46. gelang Scheibe den Torhüter aus 30m durch einen Aufsetzer zu überwinden. Kurz darauf noch das 1:2 für uns. Besser geht’s nicht. Gräfe wurde gefoult und Scheibe schoss aus 20 Metern ins linke Eck (50.).  Die Mannschaft nun wie gelöst im Spiel nach vorne. Nun klappte auch das Spiel über die Außen. Fiebigs Rückgaben von der Grundlinie nach seinen Durchbrüchen war etwas schwach auf der Brust (52., 55.). Zudem scheiterte er, nach Ecke Gräfe, per Kopfball am Aluminium (60.). Vom Herrn Kapitän Gärtner hörte man bis dahin lange nix. Doch auf einmal hörte man Ihn und er sah zu Recht Gelb wegen Reklamierens. Unnötig (62.). Die Gäste meldeten sich auch noch mal vor unserem Tor. Diese Großchance vereitelte jedoch unser bravouröser Torhüter Gey im 1:1, obwohl er angeschlagen ins Spiel ging. Dann kurz darauf die Antwort auf die Gästechance, wo dann endlich das Tor für Kieschnick fiel, der nach Vorlage Gärtner,  trocken einnetzte (65., 1:3). Das Tor schien jedoch zu sehr Jubel und Freude auslösen, denn man machte dem Gegner ein Geschenk. Zweimal hatte man die Möglichkeit den Ball zu klären, jedoch war dies nicht der Fall. So konnte der gegnerische Stürmer am 16er zwischen 2 Leuten hindurch schießen. Keine Chance für Gey, der dem Ball in den Dreiangel hinterher gucken bzw. fliegen konnte (67., 2:3). Die Hoffnung des Gegners auf Punktgewinn war von kurzer Dauer. Nach einem gefährlichen Freistoß von Scheibe (68.), konnte schon in der 71. Minute der Deckel drauf gemacht werden. Schön durch die Gasse von Scheibe freigespielt, konnte Gärtner freistehend scoren (71., 2:4). Kieschnick durfte trotz seines Erfolgserlebnisses noch mal sich im Chancenvergeben auszeichnen, indem er u.a. nach schöner Kombination über Gärtner und. Scheibe zweimal vergab (75., 80.). Den Schlusspunkt setze der gute Gärtner, der diesmal die gegnerische Abwehr in Ihrem Strafraum unter Druck setzend, den Ball erheischte und aus Nahdistanz verwandelte (81., 2:5). Bis zum Ende gab es noch ein paar Möglichkeiten im Abschluss, die aber nichts einbrachten. Am Ende also ein 2:5 für uns.

FAZIT: Ein überzeugender Sieg, obwohl die Offensive erst im 2. Abschnitt ins Rollen kam.

Aufstellung: Gey – Matticzk – Schneider, Bergmann, Hennig, Grünberg – Franke ( 35. Gräfe ), Scheibe, Fiebig  – Gärtner, Kieschnick

ewag Kamenz Liga West 5. Runde
SV Königsbrück/Laußnitz : DJK Sokol Ralbitz/Horka 2.   0 : 2 ( 0 : 1 )

Mit einer ganz schwachen spielerischen Leistung verlor unsere erste Männermannschaft verdient gegen die „Graue Maus“ der Liga und verschwindet allmählich in der Bedeutungslosigkeit der Tabelle. Anfänglich gab es noch nichts zu meckern, denn unsere Akteure setzten die Gäste sofort unter Druck. Nach Flanke von T.Böhme hatte M.Kunath die Führung auf der Platte, doch der Torwart kratzte den Kopfball aus dem kurzen Eck (8.). Nach Traumpass von R.Ziesche auf M.Kunath kam der Ball erneut zum Passgeber, doch frei vorm Tor strich der Kopfball neben den Kasten (10.). Als dann unsere Elf das Leder im Vorwärtsgang vertändelte, stiefelte ein Ralbitzer allein auf das SVK/L-Tor zu. Zum Glück legte der noch mal quer, so dass der Treffer des im Abseits postierten Mitspielers keine Anerkennung fand (12.). Im Gegenzug rammte S.Klieme einen Kopfball um Millimeter am Torviereck vorbei und im Laußnitzer Oval verebbte wieder der schon eingestimmte Torjubel (13.). Als die Gäste einen Eckball nach innen brachten, wurde die Kugel von einem Körperteil eines einheimischen Spielers abgefälscht und zappelte im Netz – 0:1 (22.). Der Ausgleich war dann beim nächsten Hochkaräter unserer Jungs eigentlich Pflicht. Nach herrlichem Zusammenspiel zwischen T.Kunath und M.Kunath brachte Letztgenannter das Spielgerät trotz freier Schussbahn nicht am Schlussmann vorbei (32.). Die Gäste spürten die mittlerweile aufkommende Verunsicherung des SVK/L und befreiten sich immer mehr von ihrer gut funktionierenden Zurückhaltung. So musste Torwart O.Gumpert vor der Halbzeit Kopf und Kragen riskieren, als er nach Pass in die Tiefe gegen einen einschussbereiten Sokol-Kicker im Herauslaufen klären konnte (41.). Nach dem Wechsel waren alle Zaungäste auf die Reaktion der Hausherren gespannt, doch es gab so gut wie keine. Nach zwei hoffnungsträchtigen Aktionen durch T.Böhme (47.) und M.Kunath (52.) waren unsere Spieler mit ihrem Latein am Ende. Plan- und konzeptlos wurde das Spiel nach vorn getragen, doch solche Angriffsversuche entlockten dem Gegner nur ein müdes Lächeln. Selbst wenn unsere Akteure unbedrängt zum Spielaufbau ansetzten, landeten die Bälle ausnahmslos im Seiten-Aus oder beim Gegner. Etwas Brauchbares konnte bis zum Abpfiff kaum registriert werden. Es fehlte im Spiel der Gastgeber eine ordnende Hand, so dass die Hilflosigkeit ungeahnte Ausmaße annahm. Zu oft wurde die Brechstange angesetzt, aber die Bälle landeten nur selten an der richtigen Adresse. Der Außenseiter schwang sich zum überlegenen Kontrahenten auf und beherrschte allmählich das Mittelfeld und später komplett das Spiel. So hatte unser Team noch brenzlige Situationen zu überstehen, doch Keeper O.Gumpert war Herr der Lage (67.,78.). Die Zeit für die Schlussoffensive war langsam reif, doch der verletzt ausscheidende M.Kunath machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Unerklärbar fehlte es nämlich am dritten Wechselspieler, so dass der SVK/L in Unterzahl den Rückstand hinterher hecheln musste. Außer einem Freistoß von D.Hoyer (83.), der sich in die Ralbitzer Mauer bohrte, brachte die Burkon-Elf nichts Verwertbares mehr zustande. Vielmehr starteten die sorbischen Sportfreunde noch zwei gefährliche Angriffe, wobei der zweite in der Nachspielzeit das 0:2 bescherte (90+2). Nach dem Abpfiff jubelte nur eine Mannschaft, die mit wenig Aufwand einer enttäuschend aufspielenden Heimelf eine blamable Niederlage zufügte. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, T.Müller, I.Frommhold (ab 46. M.Fritsche), S.Klieme – R.Ziesche, T.Böhme, T.Kunath (ab 68. T.Gärtner), D.Gloger    M.Sonntag, M.Kunath

heitech.net Klasse West 5.Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Großnaundorf 2.  2 : 2 ( 1 : 1 )

Nach der ordentlichen Vorstellung in Großröhrsdorf waren alle zuversichtlich, dass mit einer ähnlichen Leistung der Ortsnachbar bezwungen werden kann. Leider hat unser Team bei der Spielgestaltung Defizite, so dass mit dem ersten Heimsieg wieder nichts wurde. Dabei begann die Partie viel versprechend, denn die ersten guten Chancen hatten unsere Jungs. Bereits nach zwei Minuten köpfte M.Reppe einen Flankenball von J.Scherpe nur knapp neben das Gehäuse. Schussversuche von A.May (15.) und R.Balzer (20.) mangelte es allerdings an der nötigen Schärfe und Präzision. Als dann M.Reppe im Alleingang das Gästetor ansteuerte, behielt er die Nerven und netzte überlegt zum 1:0 ein (22.). Im Gegenzug egalisierten die Großnaundorfer die Führung und vollstreckten ungedeckt aus drei Meter zum 1:1 (24.). Dies brachte einen Bruch im Spiel unserer Elf, die nun das Fußballspielen einstellte. So hatten die Kicker vom Keulenberg bis zum Halbzeitpfiff drei hochkarätige Chancen, die zum Glück alle ungenutzt blieben (36.,39.,43.). Im zweiten Spielabschnitt suchten unsere Kicker lange nach dem Spielfaden, der mit dem unnötigen Ausgleichstreffer verloren ging. So waren die Gäste einen Tick wacher und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. Den ersten Riesen setzten die Großnaundorfer allein vorm Kasten daneben (56.). Kurz darauf musste Keeper E.Findeisen nach erneutem Alleingang eingreifen und parierte ganz stark (59.). Wie aus dem Nichts ging der SVK/L dann in Führung, als R.Große einen abprallenden Ball zum 2:1 im Kasten versenkte (68.). Doch wieder hielt die Führung nicht lange, da unsere Deckung nicht konsequent genug attackierte und der Gegner Dank eines abgefälschten Schusses zum 2:2 ausgleichen konnte (71.). Erst jetzt wurden unsere Akteure wieder putzmunter und knüpften in spielerischer Hinsicht an die Anfangsphase der Partie an. Als dann R.Balzer nach klasse Solo M.Reppe bediente, scheiterte er am Torhüter (76.). Fünf Minuten danach schlängelte sich M.Reppe durch den Strafraum, passte zu A.Rudolph, dessen Schuss der Keeper ebenso hielt. Bis zum Abpfiff versuchte unsere Mannschaft alles, doch letzten Endes brannte beim Gegner nichts mehr an. So trennten sich beide Kontrahenten mit einem leistungsgerechten Remis und bleiben mit fünf Punkten weiterhin in der unteren Tabellenhälfte hängen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

E.Findeisen – R.Kappler, A.Rudolph, M.Schütze (ab 35. S.Zahour), R.Krause – T.Strutz, R.Balzer, A.May (ab 65. P.Krönert), J.Handrick (ab 46. R.Große), J.Scherpe – M.Reppe

Jugend A Sportoase Kreisliga 2. Runde
12.09.10  SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SpG Ottendorf-Okrilla/Wachau/Hermsdorf 

5 : 0 ( 2 : 0 )

Bei herrlichem Altweibersommerwetter kam einer der vermeintlichen Mitfavoriten auf den Staffelsieg nach Schwepnitz. Der Spielverlauf zeitigte jedoch, dass dem zumindest Heute nicht so war. Der Beginn begann zumindest wie letzte Woche. Offensiv wurde unkonzentriert und überhastet gespielt. Auch der feuchte Rasen wurde in die Berechnung der Passschärfe nicht berücksichtigt, so dass die Bälle mitunter V2 Geschwindigkeit erreichten. Der Unterschied zur Vorwoche war der, dass die Abwehr von Beginn an sicher stand. Die einzigste überaus nennenswerte Aktion des Gegners im Spiel gelange ihm mit einem sehenswerten Freistoß an die Latte (10.). Alle weiteren guten Ansätze im Spielverlauf wurden durch unsere Abwehr im Keim erstickt bzw. konnten geklärt werden. Danach spielte nur noch unsere Mannschaft. Die Chancenflut begann ab der 20. Minute nach einer Ecke von Scheibe auf Freddy, knapp vorbei. In Minute 23 und 25 scheiterten Scheibe und Kieschnick mit Ihren gefährlichen Schüssen. DIE Chance zur Führung geschah in der 30. Minute. Über rechts in den Strafraum gespielt, hatten innerhalb von 10 Sekunden Scheibe, Fiebig und Gärtner aus Nahdistanz die Chance zur Führung. Doch jedes mal war ein Körperteil des Gegners dazwischen. In der 32. dann doch endlich die Führung. Nach Pass von Bergmann in die Spitze verwandelt Gärtner trocken aus halbrechter Position. Das 2:0 gelang wiederum Gärtner, der einen zu kurz aufkommenden Einwurf von Müller-Hürst, der über Freund und Feind sprang, aus kurzer Distanz verwandelte (38.).

Das Chancen auslassen setzte sich auch in HZ2 fort. Schüsse von Gärtner, Kieschnick und Scheibe blieben aus sehr guten Positionen ungenutzt (45., 46., 50., 55.). Das 3:0 war unglücklich für den Gegner, aber trotzdem verdient für uns. Ein Querpass von Gärtner am 16er verpasste Kieschnick. Der dahinterstehende Verteidiger wollte den Ball klären, jedoch rutschte der Ball über den Schlappen und trudelte, über den Torhüter hinweg, ins lange Eck (56.). Nach zwei weiteren Minuten das bis dato beste herausgespielte Tor. Scheibe spielt über die Außen Gärtner frei, der kurz darauf das Spielgerät flach nach innen passt, welches Kieschnick kurz an- und mitnimmt und ins linke Eck verwandelt (4:0, 58.).

Nach diesen beiden Treffern und den folgenden Auswechslungen war dann doch die Luft etwas raus und man spielte eher den Stiefel runter, als noch mal die Gelegenheit zu nutzen weitere Tore gegen den demoralisierten Gegner zu erzielen. Bevor und nachdem Kieschnick zu seinem zweiten Treffer gelang (76.), vergaben Fiebig, Gräfe und Müller-Hürst weitere Chancen (63., 67., 71., 83., 87.).

Ein kleiner Tipp an den Kapitän: Die Nachlässigkeiten in Angriff und Abwehr in den letzten Minuten haben eher mit innerlichem Abschließen des Spiels zu tun, als mit der taktischen Umstellung.

Fazit: Ein jederzeit verdienter Sieg in allen Bereichen.

Aufstellung: Gey – Albinus – Schneider, Bergmann (75. Grünberg). Hennig (70. Kühne), Matticzk – Müller-Hürst, Scheibe, Fiebig (60. Gräfe) – Gärtner, Kieschnick

ewag Kamenz Liga West 4. Runde
12.09.10  SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück/Laußnitz  3 : 1 ( 2 : 0 )

Spielbericht aus Gäste-Sicht

(übernommen und überarbeitet von ag):

An diesem Sonntag ging es nun zum nächsten Punktspiel auf dem heimischen Rasenplatz gegen Königsbrück/Laußnitz. Im Vorfeld des Spiels musste die Mannschaft aufgrund einer Verletzung von D.Jursch kurzfristig verändert werden. So begann das Spiel recht durchwachsen und man musste bangen, nicht wieder frühzeitig in Rückstand zu geraten. So war einmal mehr Torhüter O.Schmidt gefordert, der frühzeitig mit toller Parade (7.min) den Rückstand verhindern konnte. Nach dieser Drangphase der Gäste, wo man sicher in der einen oder anderen Situation Glück hatte, kam der Gastgeber selbst ins Spiel. Nach einem tollen Angriff und Flanke von R.Hannusa war A.Schkoda zur Stelle und erzielte per Flugkopfball das 1:0 (21.min). Das brachte die guten Gäste etwas aus dem Konzept und man konnte sich im Abwehrbereich immer besser auf den Gegner einstellen. Nach einer umstrittenen Situation an der Seitenlinie zeigte der Schiedsrichter nach Tätlichkeit die Rote Karte für R.Frommhold (31.min). Danach bekam das Spiel der Gastgeber nochmals einen Schub und A. Schkoda war nach toller Einzelleistung zum 2:0 erfolgreich (36.min). Kurz vor der Halbzeit musste der Panschwitzer Torwart nach einem gut getretenen Freistoss nochmals sein Können zeigen (42.min), um den Anschlusstreffer zu verhindern. Nach der Pause war man dann nochmals gefordert und wollte unbedingt die Punkte einfahren. Trotz allem war man gewarnt, dass das Spiel auch gegen in Unterzahl spielende Gäste noch nicht gewonnen war. Anfangs hatte S. Schwede zwei gute Chancen, die ungenutzt blieben (48./54.min). In dieser Phase erzielte der SVK/L durch D.Hoyer den zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdienten Anschlusstreffer per Foulelfmeter (51.min). Danach hatte man einige bange Minuten zu überstehen und in der ein oder anderen Situation das nötige Glück auf seiner Seite. Unrühmlicher Höhepunkt Mitte der 2.Halbzeit die nächste unnötige Rote Karte für T.(H.) Böhme nach Schiedsrichterbeleidigung (65.min). Zum Ende des Spiels wurde Marienstern durch Konter wieder gefährlich und hätte bereits eher den Vorsprung gegen nun platt wirkende SVK/L-Akteure ausbauen können. R.Hannusa hatte gute Chancen das Ergebnis weiter auszubauen (75./81.min). So blieb es wiederum A.Schkoda vorbehalten für die Spielentscheidung und die ersten 3 Punkte für Marienstern zu sorgen (84.min). Nun muss man sich diese Woche auf das nächste schwere Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenführer der Kreisliga West in Liegau-Augustusbad vorbereiten und versuchen ein gutes Ergebnis zu erreichen.

heitech.net Klasse West 4.Runde
SC 1911 Großröhrsdorf 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  3 : 2 ( 1 : 1 )

Bereits am Sonnabend musste unsere zweite Vertretung in Großröhrsdorf antreten und lieferte dem Spitzenteam einen ganz großen Kampf. Ohne Wechselspieler hatte Trainer S.Meißner wenig Alternativen und musste sogar die Torwartposition neu besetzen, was mit der Personalie J.Schopf gelang. Mit einer defensiven Grundausrichtung war schnelles Konterspiel angesagt, was auch perfekt umgesetzt wurde. Als der Ball nach Zusammenspiel zwischen J.Höger und S.Zahour bei M.Reppe landete, flatterte sein abgefälschter Schuss ins Netz (6.). Das frühe 0:1 spielte unseren Jungs natürlich in die Karten. Es gab nun erst recht keinen Grund die Defensive zu lockern. So überließ man den Hausherren großzügig das Mittelfeld, die jedoch ratlos den Ball in ihren Reihen hin und her schoben. So war Fortuna dem SC behilflich, als die Kugel aus spitzem Winkel planlos auf den Kasten geschlagen wurde und überraschend im langen Eck zappelte (20.). Der Ausgleich brachte dem Spiel des Favoriten trotzdem keine Besserung, denn weiterhin agierte der Gegner umständlich und ungefährlich. Distanzschüsse waren die ganze Ausbeute, die aber für Ersatztorwart J.Schopf keine Probleme darstellten. Nachdem dann R.Krause beim Vorstoß gefoult wurde, konnte der SC-Keeper den Freistoß von M.Leuthold nur mit Mühe über die Latte lenken (26.). Einen weiteren guten Konter inszenierte P.Krönert, als er das Leder in die Spitze auf M.Reppe spielte. Der zog zwar sofort ab, wurde aber im letzten Moment erfolgreich geblockt, so dass der Ball in die Arme des Schlussmanns fiel (38.). In der zweiten Halbzeit entfachte der Gastgeber den erwarteten Druck, doch der SVK/L hielt immer noch voll dagegen. Nachdem Tormann J.Schopf mit toller Parade das Remis sicherte (48.), wurden unsere Jungs mit fortlaufender Spieldauer selbstbewusster. Bedauerlich war allerdings die Entstehung des 2:1, das durch einen abgefälschten Schuss in den Dreiangel äußerst glücklich zustande kam (71.). Der Favorit zog in Front, hatte sich die Führung aber keinesfalls verdient. Jetzt mussten unsere Kicker mehr für die Offensive tun und erspielten sich eindrucksvoll ein Chancen-Übergewicht. M.Reppe traf nach Freistoßablage von M.Leuthold das Außennetz (73.) und kurz darauf wurde sein Solo von der Mittellinie im letzten Augenblick gestoppt (75.). In die sich bietenden Räume platzte dann eine tausendprozentige Chance für die Großröhrsdorfer. Doch die Eingabe in den Fünf-Meterraum versäbelte der Gegner mehr als kläglich (76.). Eine tolle Moral verschaffte dem SVK/L den verdienten Ausgleich, als M.Reppe die Kugel zum 2:2 ins kurze Eck wuchtete (78.). Bis drei Minuten vor Ultimo sah alles nach einem gerechten Remis aus. Leider wurde eine tolle Parade von Keeper J.Schopf zur Torvorlage, als die Kugel einem SC-Akteur genau auf dem Schlappen fiel und der zum schmeichelhaften 3:2 einnetzen konnte (87.). Der Favorit verfiel nun in Panik und versammelte sich zur Ergebnisrettung am eigenen Strafraum. Der SVK/L riskierte jetzt alles und wurde um den Lohn der Arbeit gebracht. Dabei lagen Pech und Unglück dicht beieinander, nachdem der aufgerückte Keeper J.Schopf einen Eckball von R.Balzer mit dem Kopf erwischte. Dabei sprang die Kugel zu J.Höger, dessen Schuss vom Innenpfosten den Weg ins Tor verweigerte (89.). Danach war Schluss und unsere elf wacker kämpfenden Akteure verließen enttäuscht den Rasen. Dabei sollte die gezeigte Leistung für die kommenden Aufgaben zuversichtlich stimmen, denn ein scheinbar übermächtiger Gegner kam mit einem blauen Auge glimpflich davon.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

J.Schopf – R.Balzer, T.Strutz, M.Schütze, R.Krause – J.Höger, P.Krönert, M.Leuthold, S.Zahour, M.Reppe – T.Gärtner

Jugend A Sportoase Kreisliga 1. Runde
05.09.10  SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : DJK Wittichenau 5 : 2 ( 3 : 2 )

Am Sonntag war es nun soweit. Mit einer Woche Verspätung, nachdem der TSV Neukirch seine Mannschaft zurückzog, startete die A-Jugend in den Punktspielbetrieb. Trotz personeller Widrigkeiten hatten wir eine schlagkräftige Truppe. Doch das Spiel begann schlecht. Die Abwehr in Nichtbestbesetzung hatte gegen die engagierte und junge Truppe (6 Mann im B-Jugendalter) ziemliche Mühe. Der feuchte Rasen tat sein übriges. Das  die Truppe nicht eingespielt ist, zeigte das 0:1 des Gegners. Ein offener Ball im Strafraum wurde nach dem Motto „Nimm du Ihn, ich hab ihn sicher“ zwischen Bergmann und Schneider ein Geschenk für den Gegner, der den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck verwandeln konnte.

Nach Vorne gelang uns nichts Konstruktives. Die Bälle wurden in der Regel nur lang gespielt. Einzig nennenswerte Aktion war ein Freistoß, halbrechte Position, von Scheibe, der aus 30m wie an der Schnur gezogen flach am Boden am linken Pfosten landete. Der Gegner versuchte weiter unsere Konfusion auszunutzen. So konnte der Stürmer des Gegners sich gegen den sich verschätzenden Scheibe und dem etwas körperlich schwachen Matticzk durchsetzen und konnte aus 15m dem herauslaufenden Gey per Tunnel ins lange Eck überwinden (20., 0:2).

Die Panik und Missstimmung bei Co-Trainer und verletzten Rekonvaleszenten verschlimmerte sich und artikulierte sich in inkompetenter Analyse. Aber Trainer Schopf behielt stoisch die Ruhe, den er sah, dass mit zunehmender Spielzeit die Sicherheit in den Bemühungen von Angriff und Abwehr zunahm und sich diese Sicherheit letztendlich in Tore auszahlen sollte, denn auch des Gegners Abwehr war augenscheinlich nicht immer sattelfest. Das diese Sicherheit sich noch in 3 Tore vor der HZ auszahlen sollte, war zwar nicht zu erwarten, aber doch psychologisch wichtig und der Genickbruch für den Gegner. Die Aufholjagd sollte eigentlich mit einem Elfmeter beginnen, doch der schwache Schiri Lehmann verweigerte ihn (25.). Den Schlag gegen das Bein von Gärtner konnte selbst ein Taubstummer aus 300m hören, nur jedoch Herr Lehmann nicht. Den Torreigen eröffnete Scheibe, der den Durchstecker von Gärtner aus Nahdistanz verwertete (1:2, 30.). Das 2:2 gelang Kischnick, Roy nach Pass von Fiebig, der auf der linken Seite wiederholt in Szene gesetzt wurde (38.). Das 3:2 köpfte der starke Fiebig in der 43. Minute nach Eckball von Scheibe. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.

Die 2te begann wie die Erste endete. Wir dominierten nun die Partie. Der Gegner ließ, psychisch angenockt, mit zunehmender Zeit weiter nach, da er konditionell abbaute. Wir dagegen versuchten weiter Tore zu erzielen. Dies gelang nur suboptimal. Fiebig glänzte beim Chancenvergeben. 3 Hochkaräter ließ er frei vorm Tor ungenutzt. Selbst Gärtner und Kischnick standen ihm in nichts nach. Das 4:2 war das schönste von allen 5 Toren. Einen 35m Freistoß aus dem linken Halbfeld schoss Scheibe dem jungen Torhüter (95er Baujahr) unter das rechte Gebälk (4:2, 61.). Den Schlusspunkt setzte Gärtner mit seinem 1. Tor der Saison, der den Pass von Scheibe zentral aufnahm und am Torhüter rechts vorbei verwandelte (5:2, 81.). Abschließend ist noch das starke Spiel von Gräfe zu bemerken.

Der Gegner kam zwar noch mal zwei, dreimal gefährlich vor unser Tor, wobei ein Kopfball knapp übers Gebälk ging, aber Sie sollten kein Tor mehr erzielen. Somit endete die Partie 5:2 zu unseren Gunsten.

Fazit: Verdienter Sieg, der, bezogen auf HZ2, hätte höher ausfallen können/müssen. Für die Zukunft sollte noch am Zusammenspiel und der Effektivität im Abschluss gearbeitet werden, die u.a. durch die Qualität der noch  fehlenden Spieler schnell aufgeholt werden sollte.

Aufstellung: Gey – Matticzk - Grünberg, Bergmann, Leuthold, Schneider - Albinus (46. Gräfe),Scheibe, Fiebig - Gärtner, Kischnick

ewag Kamenz Liga West 3. Runde
05.09.10  SV Königsbrück/Laußnitz : SV Haselbachtal 1 : 2 ( 1 : 2 )

Nach dem Dauerregen zu Wochenbeginn wurde die Partie zum Unmut der Gäste kurzerhand nach Königsbrück verlegt, um den Laußnitzer Rasenplatz zu schonen. Dass sich der Spielortwechsel für unser Team zum Vorteil entwickeln könnte, war im ersten Durchgang allerdings nicht zu erkennen. Alle guten Vorsätze wurden zudem schon nach dreißig Sekunden über den Haufen geworfen, nachdem sich Torjäger Jeschke einen langen Ball am linken Flügel erlief. Der drosch dann einfach mal an die Kugel und die Bogenlampe schlug zum Erstaunen aller Beteiligten im langen Eck ein – 0:1. Der Schock saß beim SVK/L so tief, dass die Jungs danach kein Bein vor das andere bekamen. Wenig später standen die Gäste nach traumhaftem Anspiel völlig frei vorm reaktivierten Keeper T.Metzner, der mit Superparade den zweiten Gegentreffer verhinderte (7.). Allmählich stellte unsere Mannschaft die Verunsicherung ab und wagte sich in die gegnerische Hälfte. Nach einer Kopfballablage von M.Eisold säbelte W.Eckardt völlig freistehend über die Pille. Danach zimmerte T.(H.)Böhme die Kugel aus spitzem Winkel aufs Tor, dessen Schuss ein Abwehrspieler auf der Linie retten konnte (12.). Scharfe Augen wollte da ein Tor gesehen haben, doch der Linienrichter zählte nicht zur Mehrheit. Ohne zu Murren kickten unsere Jungs weiter nach vorn und hatten eine sehr gute Möglichkeit durch M.Eisold. Der spitzelte ein Anspiel von S.Klieme leider am Pfosten vorbei (24.). Nachdem dann eine Flanke vom gegnerischen Abwehrspieler im Strafraum ungestraft mit der Hand berührt wurde (25.), verpasste M.Eisold einen Lupfer von D.Gloger (27.). Einen Einwurf spielten dann unsere Kicker taktisch unklug ins Tor-Aus, so dass der Gegner ungestört von hinten aufbauen konnte. Einen lang geschlagenen Ball fing unsere Abwehr zunächst ab, doch das Streitobjekt wurde wieder leichtfertig verloren. Die darauf folgende Flanke konnte ein Gästespieler am langen Eck lauernd ungestört einnicken und der Favorit führte zu Recht 0:2 (29.). Hier spürte man, wie schon in einigen anderen Szenen davor, die Abgezocktheit des Titelanwärters. Die Körpersprache des SVK/L war in vielen Szenen nicht vorhanden, so dass die Reichenbacher kaum brenzlige Situationen bereinigen mussten. Kurz vor dem Pausenpfiff faustete der Torwart einen hohen Ball von D.Hoyer aus der Gefahrenzone. T.(H.) Böhme reagierte am schnellsten und zimmerte das Leder aus der Drehung zum 1:2 ins lange Eck (44.). Allen Augenzeugen war klar, dass für etwas Zählbares eine Leistungssteigerung nötig war. Doch beinah wäre Jeschke der nächste Treffer geglückt, als der sich quer durch den 16-er durchtankte. Dabei vermochte ihn niemand vom Ball zu trennen, doch zum Glück ging sein satter Schuss knapp am Pfosten vorbei (46.). Dies war die letzte Chance der Gäste, denn ab diesem Zeitpunkt ließ unsere Elf keine brauchbaren Aktionen des SVH mehr zu. Endlich wurde attackiert und die Reichenbacher phasenweise in die eigene Hälfte gedrängt. So gelangte ein Traumpass von D.Hoyer zu M.Eisold, der jedoch frei vorm Torwart die Kugel nicht versenken konnte – gehalten (51.). Zwanzig Minuten dominierte nun der SVK/L ohne sich zwingende Einschussmöglichkeiten zu erspielen. Immer wieder fehlte es an Genauigkeit und der Finalpass kam nur selten an. Der Einsatz unserer Jungs stimmte und die Hoffnung auf ein Tor war berechtigt. So kam dann S.Klieme nach Eckstoß frei zum Kopfball, doch setzte das Spielgerät nur neben die Kiste (70.). Verzweifelt belagerten unsere Akteure den gegnerischen Strafraum, doch eine Lücke in der Deckung wurde nicht gefunden. Vom SVH kam so gut wie gar nichts mehr, denn der Kontrahent hatte nur noch Ergebnisverwaltung im Sinn. Gegen Ende der Partie hatte dann Kapitän T.Böhme auch kein Glück, als der Schlussmann seinen Schlenzer über den Querbalken lenkte (89.). Ebenso erfolglos war der eingewechselte M.Fritsche, dessen Schuss nach Eckball von der nun vielbeinigen Verteidigung am Kasten vorbei bugsiert wurde (90.). So konnten die Gäste nach dem Abpfiff jubeln, die letztlich Dank ihrer Cleverness einen glücklichen Sieg einfuhren. Unsere Mannschaft hatte sich nach einer guten zweiten Halbzeit einen Punkt verdient, aber das Quäntchen Glück fehlte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, T.Gärtner – S.Klieme, T.(H.)Böhme, D.Gloger (ab 67. M.Sonntag), W.Eckardt (ab 54. R.Ziesche) – T.Böhme, M.Eisold (ab 84. M.Fritsche)

heitech.net Klasse West 3.Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : TSV Wachau 2.  3 : 3 ( 2 : 2 )

Im Vorspiel wollte unsere zweite Garnitur an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und den ersten Heimsieg einfahren. Der war auch greifbar nahe, aber durch Unachtsamkeiten konnte der Gegner einen Punkt aus Königsbrück entführen. Unsere Jungs legten sogleich hohes Tempo vor und hatten durch M.Leuthold die Chance zur Führung. Allein vorm Kasten scheiterte er jedoch am TSV-Keeper (1.). Nachdem dann die Gäste einen Schuss noch neben den Kasten setzten (10.), waren sie wenig später per Freistoß erfolgreich – 0:1 (12.). Doch die Antwort unserer Elf ließ nicht lange auf sich warten. Nach Freistoß von R.Balzer rammte M.Leuthold die Kugel per Kopf zum 1:1 in die Maschen (19.). Der SVK/L musste dann leider wieder einen Rückstand hinnehmen, als die Gäste aus dem Gewühl heraus zum 1:2 einnetzten (35.). Kurz darauf verhinderte Torwart E.Findeisen mit toller Parade einen weiteren Gegentreffer (40.). Der psychologisch wichtige Ausgleich fiel noch vor der Halbzeit, als M.Kunath platziert ins Eck traf (43.). Ehe der Pfiff erhallte, scheiterte M.Reppe per Kopf am Torwart (45.). Nach Wiederbeginn ging unser Team erstmalig in Führung. T.Strutz spielte den Ball herrlich durch die Gasse und M.Kunath vollendete eiskalt zum 3:2 (49.). Dieser Vorsprung spornte unsere Kicker weiter an, um mit einem vierten Treffer die Weichen auf Sieg zu stellen. Gefällige Ballstafetten und gute Zweikampfwerte ließen hoffen, doch mit Glück und Geschick konnten die Wachauer im letzten Moment klären. Leider bescherte eine Unsicherheit in der nicht immer sattelfesten SVK/L-Abwehr den Ausgleich. Nach Tändeleien am eigenen Strafraum schlenzte der Gegner mit viel Effet das Leder unhaltbar ins lange Eck (70.). Schon bald hatte M.Kunath die Chance zur erneuten Führung, doch er schoss aus guter Position nur den Torwart an (74.). Die Bezirksklasse-Reserve zeigte sich mit dem Punkt zufrieden und brachte das Resultat über die Zeit. Unsere Mannschaft hatte zwar etwas mehr Spielanteile, aber scheiterte an kleinen Unzulänglichkeiten, die es noch abzustellen gilt. Die Wachauer erreichten mit den wenigen gelungenen Aktionen das Optimum und erarbeiteten sich aufgrund hoher Effektivität ein letztlich gerechtes Remis.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

E.Findeisen – R.Kappler, A.May (ab 77. J.Handrick), S.Krause, A.Rudolph – M.Reppe, R.Balzer (ab 35. T.Strutz), P.Krönert, T.Kunath, M.Kunath – M.Leuthold

ewag Kamenz Liga West 2. Runde
29.08.2010 FC Dynamotreue Kamenz : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 2 ( 0 : 0 )

Mit gemischten Gefühlen reiste unsere erste Mannschaft am frühen Vormittag nach Kamenz, denn es galt die Niederlage der letzten Saison vergessen zu machen. Aber da war er wieder, der verhasste Hartplatz, der unseren Kickern auch diesmal wieder Probleme bereitete. Bereits nach drei gespielten Minuten musste Schlussmann O.Gumpert per Fußparade klären, weil ein technischer Fehler im Spielaufbau für diese Großchance verantwortlich war. Der SVK/L tastete sich allmählich in die gegnerische Hälfte, doch langatmiges Ballgeschiebe brachte nur wenig Raumgewinn. Auch das Schlusslicht konnte dem Spiel keinen Glanz verleihen, zu schwach und einfach gestrickt waren deren Aktionen. Torgelegenheiten waren beiderseits rar, denn beide Abwehrreihen standen sicher. Dennoch kamen die Hausherren zu einer glasklaren Chance, wieder einem Ballverlust geschuldet, die noch im letzten Moment und mit viel Glück bereinigt werden konnte (35.). Die erste gute Tormöglichkeit unserer Elf registrierte man kurz vor dem Pausenpfiff. Abwehrspieler R.Frommhold schaltete sich mit in den Angriff ein und spielte das Leder durch die Gasse auf T.Gärtner. Dem versprang das Spielgerät etwas und ein Abwehrbein der Kamenzer bugsierte die Pille beinah in den eigenen Kasten (45.). Den folgenden Eckball köpfte M.Eisold dann knapp drüber. Die zweite Halbzeit spielte dann unser Team besser, denn die Aktionen wurden nun endlich zwingender und auch zielstrebiger. Einem gefährlichen Distanzschuss von R.Frommhold (47.) folgte ein Schuss von M.Eisold, wobei die Kugel nur einen Hauch am Kasten vorbei ging (57.). Eine Minute später lupfte der stark spielende R.Frommhold den Ball in den Lauf zu T.Gärtner, der frei postiert nur den Torwart anschoss. In der 61.Minute kamen die Hausherren der Führung sehr nah, nachdem ein Angreifer nach nicht geahndetem Handspiel über das Gebälk ballerte (61.). Als sich dann Kapitän T.Böhme den Ball eroberte, landete sein Anspiel bei W.Eckardt. Der wurde von der Kamenzer Hintermannschaft im Strafraum plump umgestoßen, so dass der Referee nur Elfmeter geben konnte. D.Hoyer trat an und jagte die Kugel zum 0:1 ins Eck (66.). Obwohl der Keeper am Spielgerät seine Finger hatte, musste er den Scharfschussqualitäten des Schützen Tribut zollen. Jetzt mussten die Dynamotreuen mehr riskieren, doch Dank guter Abwehrarbeit und einer sagenhaften Zweikampfquote des überragenden R.Frommhold wurden Angriffsversuche des Gegners schon im Keim erstickt. Nur einmal musste der Gäste-Anhang die Luft anhalten, als nach wiederholtem Fehlabspiel die Kamenzer hörbar am Außenpfosten scheiterten (79.). Eine feine Einzelleistung von W.Eckardt, der am linken Flügel gleich drei Gegenspieler austanzte, sorgte dann für die Entscheidung. Zugegebenermaßen gelangte sein Zuspiel etwas mysteriös auf den Schlappen von M.Sonntag, der die Kugel mit stoischer Ruhe aus spitzem Winkel unter die Latte zimmerte – 0:2 (82.). In den verbleibenden Minuten spielte die Burkon-Elf die Zeit clever runter und ließ nichts mehr anbrennen. Der Tabellenletzte fügte sich und nahm die Niederlage zähneknirschend zur Kenntnis. Fazit: Trotz allem verdient die Vorstellung kein Ruhmesblatt, aber wenigstens der Einsatz aller Akteure stimmte hundertprozentig.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – S.Handrick (ab 60. M.Sonntag), R.Frommhold, I.Frommhold, S.Klieme – W.Eckardt, M.Eisold, T.Kunath (ab 50. D.Gloger), T.Gärtner – T.Böhme, D.Hoyer

heitech.net Klasse West 2.Runde
SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 5 ( 1 : 1 )

Die Aufarbeitung der Auftaktpleite muss sehr tiefgründig gewesen sein, denn mit einem Auswärtssieg in dieser Höhe hatte eigentlich keiner gerechnet. Dabei fing es für unser Team wieder miserabel an, denn nach nur drei Minuten gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Ein genialer Pass durch die neu formierte SVK/L-Abwehr hatte gestochen. Doch unsere Jungs fanden schnell zurück ins Spiel und hatten bald darauf den Ausgleich auf dem Fuß. Der wie Phönix aus der Asche auftauchende T.Metzner wirbelte auf fremder Position und machte seine Sache als Stürmer gut. Als ihn P.Krönert herrlich in Szene setzte, wurde sein Lupfer über den Torwart kurz vor der Torlinie abgefangen – Schade (6.). Als dann der Torwart einen Freistoß von M.Leuthold an die Latte lenkte, war M.Kunath zur Stelle und erzielte das 1:1 (21.). Unsere Kicker sorgten allmählich für Gleichgewicht und hatten sogar mehr Ballbesitz. Zu nennenswerten Torraumszenen kam man leider nicht, die hatten vielmehr die Hausherren. Doch Torwart E.Findeisen entschärfte einen gefährlichen Schuss mit toller Parade über den Querbalken (30.). Etwas später hatte der SVK/L Glück, als die Haselbachtaler nur den Pfosten trafen (36.). Mit dem Remis konnte unsere Elf momentan zufrieden sein, doch im zweiten Spielabschnitt wollte das Team mehr. Nachdem beide Rivalen je eine Chance erarbeiteten, ließ T.Metzner drei Gegenspieler stehen, passte von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr, wo T.Kunath lauerte und zum 1:2 vollstreckte (56.). Der Gegner war hart getroffen und gewährte M.Kunath zwei gute Tormöglichkeiten (58.,60.), ehe M.Reppe ein Sololauf von der Mittellinie startete und auf 1:3 erhöhte (61.). Unsere Elf machte dann den Sack endgültig zu, nachdem M.Kunath eine Flanke von M.Leuthold zum 1:4 verarbeitete (64.). Kurze Zeit später bediente der gleiche Flankengeber T.Kunath, der auf 1:5 erhöhte (68.). Binnen zwölf Minuten schoss die Meißner-Elf einen komfortablen Vorsprung heraus, was den Einheimischen den Zahn zog. Der SVK/L leistete in den letzten Minuten nur noch Ergebnisverwaltung und agierte oftmals sehr fahrlässig. Dies eröffnete dem Gastgeber klarste Chancen, die zum Glück ungenutzt blieben (74.,79.). Nachdem der SVH kurz vor dem Abpfiff am Pfosten scheiterte (89.), setzte M.Kunath den Ball ebenso ans Aluminium (90.). Dank einer großen Einsatzbereitschaft fand unsere Mannschaft zur Normalform und gab die rote Laterne an die Besiegten ab.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

E.Findeisen – R.Balzer, R.Krause, A.May, A.Rudolph (ab 56. T.Kunath) – T.Strutz, P.Krönert (ab 46. I.Frommhold), M.Reppe (ab 74. Th.Gärtner), M.Kunath – T.Metzner, M.Leuthold

ewag Kamenz Liga West 1. Runde
22.08.2010 SV Königsbrück/Laußnitz: SV Biehla/Cunnersdorf  2 : 0 ( 2 : 0 )

Am Sonntag startete nun endlich die Volksbank-Bautzen-Liga in das neue Spieljahr. Unsere Mannschaft hatte mit dem SV Biehla/Cunnersdorf einen dankbaren Gegner zu Gast, der über die volle Distanz nur Schadensbegrenzung im Sinn hatte. Ehe das Spiel an Fahrt aufnahm, gedachten die Akteure unseres verstorbenen Sportkameraden Manfred Maethner. Nach den Sekunden der Stille legte der SVK/L los wie die Feuerwehr. Einen Freistoß von T.H.Böhme rammte S.Klieme per Kopf über die Latte (2.). Bereits nach sechs Minuten schickte R.Frommhold die Kugel herrlich durch die Gasse, doch D.Gloger agierte zu umständlich und schoss letztlich über das Gehäuse. Aller guten Dinge sind drei, dachte sich F.Schlotterbeck, flankte vor den Kasten und M.Eisold vollstreckte per Kopf zur verdienten Führung – 1:0 (12.). Von den Gästen gab es nur hektische Aktionen zu notieren, denn deren Ordnung auf dem Rasen war noch nicht hergestellt. Unbeeindruckt dessen legte unsere Elf nach. Als die Eingabe von D.Gloger an Freund und Feind vorbei huschte, bugsierte M.Eisold das Leder erneut per Kopf über die Torlinie – 2:0 (18.). Nahtlos knüpften unsere Jungs an eine bis dato ordentliche Vorstellung an und setzten den Gegner unter Druck. Nachdem sich Kapitän T.Böhme am rechten Flügel durchtankte, nahm sein Namensvetter die Kugel direkt. Dabei fehlten nur Zentimeter am Dreiangel (25.). In dieser Hitzeschlacht ging der SVK/L ein hohes Tempo, welches bei diesen Temperaturen logischerweise nicht hochgehalten werden konnte. So hätte Biehla nach einem Flüchtigkeitsfehler unserer Abwehr den Anschluss herstellen können. Aber frei vorm Kasten säbelten sie ihre erste und einzige Tormöglichkeit im ersten Durchgang weit über das Gebälk (29.). Danach gab es Einwurf für unser Team. M.Eisold spielte D.Gloger an und der Ball zappelte im Netz. Leider stand der Schütze knapp im Abseits (32.). Bis zum Pausenpfiff dominierte nur die Heimelf und ging mit 2:0 völlig verdient in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn beklatschten die hundert Besucher eine tolle Kombination zwischen T.Böhme und M.Eisold, wobei Letztgenannter haarscharf an der Eingabe vorbei schlitterte (46.). Zehn Minuten später nagelte S.Klieme das Leder an den rechten Pfosten. Danach schepperte zur Abwechslung der linke Pfosten – gleicher Absender: S.Klieme (65.). Eine Viertelstunde vor Ultimo verzeichneten die Biehlaer ihre zweite Chance im ganzen Spiel. Doch Keeper O.Gumpert reagierte hervorragend und wahrte seinem Team die Null. Danach waren wieder unsere Kicker am werkeln. Obwohl die Kräfte und die Frische mittlerweile abhanden gekommen waren, köpfte M.Eisold gefährlich aufs Tor – gehalten (85.). Kurz vor dem Abpfiff erzielte der an diesem Tag sehr agile M.Eisold seinen dritten Treffer, der aber wegen Abseitsstellung keine Anerkennung fand (87.). Mit einem jederzeit sicheren wie ungefährdeten Sieg gegen harmlose Gäste startete unsere erste Mannschaft erfolgreich in die neue Saison.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, M.Fritsche (ab 63. I.Frommold), R.Frommhold, T.Müller – S.Klieme, D.Gloger (ab 48. W.Eckardt), F.Schlotterbeck, T.(H.)Böhme – M.Eisold, T.Böhme

heitech.net Klasse West 1.Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FSV Bretnig-Hauswalde  0 : 5 ( 0 : 4 )

Im Vorspiel griff unsere zweite Garnitur ins Punktspielgeschehen ein und erlebte ein nicht erwartetes Waterloo. Dabei zeigten die Gäste eindrucksvoll, wie Fußball in dieser Spielklasse gespielt wird. Bereits frühzeitig geriet der Aufsteiger auf die Verliererstraße, nachdem man zu pomadig agierte und dem Gegner zuviel Platz ließ. So stand es binnen kürzester Zeit 0:2 (11.,13.) und niemand glaubte mehr so recht an Wunder. Zwar hatte der SVK/L durch A.May (16.) und M.Reppe (22.) gute Gelegenheiten, doch die Bretniger markierten dann Dank ihrer Kaltschnäuzigkeit das ernüchternde 0:3 (28.). Unsere Jungs leisteten hierbei wieder nur Geleitschutz und auch in der Folgezeit hatte man meistens das Nachsehen. Als sich die Grün-Weißen den Ball im Strafraum spielend leicht zukickten, lag das Leder zum 0:4 im Netz (35.). Erst jetzt, nachdem der Drops gelutscht war, kamen auch unsere Jungs zu klaren Torchancen. Ein Freistoß von M.Leuthold und ein Solo von R.Balzer konnte der Schlussmann jedoch entschärfen (37.,41.). Ein Schuss von M.Sonntag strich dann über das Gehäuse (44.). Mit einem Dreifachwechsel wollte Trainer S.Meißner mit frischen Leuten Ergebniskorrektur betreiben. Sogleich sah das Spiel auch etwas besser aus, doch die eklatante Abschlussschwäche konnte nicht abgelegt werden. Ein Schuss von M.Leuthold wurde leider noch abgefälscht (47.) und auch R.Balzer konnte sein Solo nicht erfolgreich gestalten (51.). In diese drangvolle Phase unserer Elf platzte das 0:5 herein (53.). Die Bretniger führten nun klar und deutlich und legten daraufhin den Leerlauf ein. Trotzdem blieben sie durch Konter weiterhin gefährlich, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. Der SVK/L mühte sich und hatte auch hochkarätige Chancen durch M.Sonntag (58.,62.), T.Strutz (61.) und M.Kunath (65.) aufzubieten. Die dicksten Dinger sollten aber noch folgen. Dabei traf A.May aus Nahdistanz nur die Latte (76.) und auch R.Balzer brachte die Kugel völlig freistehend nicht über die Torlinie (81.). Abschließend hätten die Gäste das halbe Dutzend voll machen können, doch ebenso freistehend wurde das Ziel verfehlt (88.). Nach Abpfiff müssen die Akteure des SVK/L dieses Desaster erstmal verarbeiten, wohl wissend, dass die Leichtigkeit des Siegens in dieser höheren Klasse Seltenheitswert haben wird.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

E.Findeisen – T.Kranig (ab 46. T.Strutz), J.Höger, J.Scherpe, R.Krause – R.Balzer, A.May, P.Krönert (ab 46. M.Fraß), M.Sonntag – M.Reppe (ab 46. M.Kunath), M.Leuthold

Ausscheidungsrunde Mitteilungsblatt Pokal
15.08.2010 FSV Blau Weiß Milkel 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  0 : 4 ( 0 : 0 )

Unter Herrschaft des neu strukturierten Kreisverbandes starteten die Reserveteams mit der Pokal-Ausscheidungsrunde in die neue Saison. Dabei erwischte unsere Zweite ein undankbares Los, denn allein die Fahrstrecke erinnerte an höherklassig kickende Teams. Gespielt wurde letztlich in Neusärchen auf einem Rasenplatz, der den Namen allerdings nicht verdiente. Ganze vier Gästefans sorgten für moralische Unterstützung, mehr waren bei der Harmlosigkeit des Gegners auch nicht notwendig. Zu keinem Zeitpunkt bestand für unsere Mannschaft ernsthaft Gefahr. Zielstrebig agierte unsere Elf nach vorn und kam zu ersten Gelegenheiten. T.Kranig stand jedoch im Abseits (5.) und danach konnte der Milkeler Torwart nach Sololauf von M.Reppe parieren (8.). Nach einigen Standards kamen die Hausherren besser ins Spiel, blieben aber ohne Wirkung. Die Phase wurde schadlos überstanden und unsere Jungs agierten wieder ballsicherer. Nachdem dann M.Reppe zunächst noch scheiterte (32.), köpfte er eine Flanke von P.Krönert zum 0:1 in die Maschen (33.). Die einzige nennenswerte Chance im ersten Durchgang verzeichneten die Blau-Weißen in der 37.Minute, doch Schlussmann E.Findeisen klärte in starker Manier. Mit einer knappen aber verdienten Führung ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn nahm M.Leuthold einen weiten Abschlag von Keeper E.Findeisen auf, tankte sich durch die gegnerische Linie und vergab unter Bedrängnis denkbar knapp (48.). Als dann R.Balzer zum Solo ansetzte, bediente er mustergültig M.Reppe, der überlegt das 0:2 markierte (56.). Fünf Minuten später platzierte M.Leuthold einen Schuss ganz knapp neben den Kasten. Kurz darauf klatschte ein Knallbonbon von M.Leuthold aus 25 Meter an die Lattenunterkante und zappelte schließlich zum 0:3 im Netz (64.). Die Messen waren gelesen und unser Team steckte seine Aktionen allmählich zurück. So ergab sich für den Gastgeber rein zufällig die Möglichkeit zum Ehrentreffer, doch der Freistoß wurde von T.Strutz bereinigt (69.). Die größte Chance hatte Milkel nach einer Schlafeinlage unserer Deckung, doch völlig freistehend scheiterten sie am gut aufgelegten E.Findeisen (86.). Im Gegenzug vergab der stark spielende R.Balzer nur knapp (87.), aber zwei Minuten später leitete er mit einem erneuten Solo das 0:4 ein. Nach tollem Anspiel auf J.Handrick konnte der Torwart noch halten, doch den Abpraller verwertete M.Fraß zum Endstand. Der mit einigen unterhaltsamen Einlagen aufwartende Referee Schuster beendete dann eine einseitige Partie, in der kein Zweifel am Einzug in die nächste Runde bestand.   (ag)

Aufstellung des SVK/L:

E.Findeisen – R.Kappler, S.Klieme, T.Müller, R.Krause – T.Kranig (ab 76. M.Fraß), R.Balzer, T.Strutz, A.May (ab 76. J.Handrick), P.Krönert (ab 46. M.Leuthold) – M.Reppe

Spielberichte 2. Halbserie 2010/11

Spielberichte 2. Halbserie 2009/10

Spielberichte 1. Halbserie 2009/10

Spielberichte 2. Halbserie 2008/09

Spielberichte 1. Halbserie 2008/09

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Spielberichte 1. Halbserie 2005/06