Spielberichte 

Bezirksklasse Staffel 3 
10.12.2005 SG Dresden Striesen : SV Königsbrück 4 : 2
Zur aktuellen Tabelle geht es hier

Aktuelle Tabelle als Worddokument

SG Dresden Striesen 1. 4 (0)
SV Königsbrück 1. 2 (2)

In einer vorgezogenen Partie vom 19.Spieltag musste der SVK zum spielstarken Aufsteiger in die Landeshauptstadt reisen. Der Tabellendritte wollte drei Punkte einfahren und übernahm vom Anpfiff weg das Zepter in die Hand. Doch so leicht machten es die Thurm/Löwe-Schützlinge dem Favoriten nicht und setzten wider Erwarten die ersten Akzente. Einen Freistoß von Silvio Grafe ließ der Torhüter nach vorn abklatschen, doch beim Nachschuss von Jörn Hantzsche aus nächster Nähe machte er seinen Fehler mit einem unglaublichen Reflex wieder wett (13.). Nach einem bösen Tritt an Sven Eichler, der verletzungsbedingt das Spielfeld räumen musste, sahen die Hausherren folgerichtig den roten Karton (19.). Dies lähmte den Tabellendritten keineswegs, der sich trotz überlegener Spielweise die Zähne an der gut sortierten Königsbrücker Hintermannschaft ausbiss. Nach abgefangener Ecke leitete dann Mario Ullrich einen schnellen Gegenzug ein, bediente den mitgelaufenen Jörn Hantzsche. Der lupfte die Kugel zum 0:1 über den herauseilenden Torwart und musste bald darauf ebenfalls verletzt vom Rasen (25.). Erst nach 34 Minuten kamen die Striesener zu ihrer ersten Tormöglichkeit. Hierbei hatte unsere Elf Glück, als ein Stürmer an einer Eingabe vorbei schlitterte. Des Öfteren versuchten es die Hausherren aus der Distanz, doch die Schüsse wurden von der SVK-Abwehr erfolgreich geblockt (39.,40.). Schließlich erkämpfte sich Thomas Böhme das Leder an der Mittellinie, setzte gekonnt Mario Ullrich in Szene, der sein Solo erfolgreich abschloss – 0:2 (43.). Vor dem Halbzeitpfiff hatten die verdutzt dreinblickenden Gastgeber noch eine Kopfballchance, ansonsten blieben sie relativ ungefährlich. Befürchtungen wurden nach Wiederanpfiff Realität, denn die Dresdner erhöhten den Druck merklich. In diese Drangphase stachen die Konter wie Nadelstiche, aber weder Mario Ullrich noch Thomas Böhme konnten die Kugel aus guter Position im Kasten unterbringen (47.,49.). Fast im Gegenzug wäre der Anschluss geglückt, doch der Schuss strich haarscharf am Tor vorbei (50.). Kurz darauf machte ein verunglückter Flankenball Bekanntschaft mit dem SVK-Quergestänge (52.). Etwas später kratzte der Dresdner Schlussmann einen Kopfball von Thomas Böhme aus dem Winkel (55.). Auch Mario Ullrich hatte Pech, als der Keeper auch dessen Schuss meisterte (57.). Das dritte Tor wollte einfach nicht gelingen, so dass die schlimme Vorahnung eintrat. Bei einem harmlosen Zweikampf im 16-ner schlüpfte der Referee in die Rolle des weißbärtigen Gabenmannes. Zum Entsetzen aller objektiven Betrachter ahndete er die Aktion mit Foulstrafstoß und das Unheil nahm seinen Lauf – 1:2 (61.). Dieser Gegentreffer weckte bei unserer Mannschaft wie schon so oft den Psycho-Bazillus. Die Chancen des Aufsteigers häuften sich und wurden zunächst noch vergeben (70.,72.), doch nach zu kurzer Abwehr glichen die Dresdner zum 2:2 aus (74.). Der SVK hatte in der Schlussphase dennoch Möglichkeiten zur Führung, doch bei der Tabellensituation sind halt keine Glücksboten auf der Seite des Außenseiters. Zum einen schickte Enrico Grunewald den schnellen Mario Ullrich auf Reisen. Dessen Eingabe nahm Thomas Böhme direkt, doch die Kugel hauchte am Pfosten vorbei (82.). Zum anderen nahm Sebastian Metzner das Spielgerät nach Eckball ebenfalls direkt und wieder fehlten nur Millimeter (84.). Es war zum Haare raufen. Die Einheimischen wollten als Spitzenreiter überwintern und wurden für ihr Vorhaben doch noch belohnt. Eine lang gezogene Flanke verwertete ein Striesener mit brillanter Schusstechnik zum deprimierenden 3:2 (89.). Unsere aufopferungsvoll kämpfenden Jungs, die zudem mit drei Verletzten zusätzlich bestraft wurden, mussten in der Nachspielzeit sogar das 4:2 über sich ergehen lassen (90.+4). Aufgrund einer starken Gegenwehr lag für den SVK zumindest ein Teilerfolg im Bereich des Möglichen. (ag

 

1. Kreisklasse
10.12.2005 SV Königsbrück 2. : TSV 1886 Lichtenberg  2 : 1
Zur aktuellen Tabelle geht es hier

Aktuelle Tabelle als Worddokument

SV Königsbrück 2. 2 (2)
TSV 1886 Lichtenberg 1. 1 (0)

Nach der gelungenen Darbietung am letzten Wochenende gegen Thonberg war auch für die Lichtenberger in Königsbrück nichts zu holen. Hochmotiviert und mit der nötigen Portion Selbstvertrauen gingen unsere Kicker die nächste Aufgabe an und jubelten bereits in der Anfangsphase über die frühe Führung. Über vier Stationen in der Entstehung war der Kopfballtreffer von David Roschke sehenswert (9.). Auch in der Folgezeit hatten unsere Jungs den TSV voll im Griff, vergaßen jedoch die zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen (21.,26.,30.). Schließlich beförderte Denis Hoyer einen Freistoß aus halbrechter Position gefährlich in den Torraum und Marko Kunath kickte die Kugel zum 2:0 ins Eck (38.). Alles lief nach dem Geschmack unserer Mannschaft, doch ein Zwei-Tore-Vorsprung ist noch längst kein Ruhekissen. In der zweiten Hälfte sollte noch Dramatik pur den Spielausgang bereichern, doch zunächst verzweifelte die zweite Vertretung des SVK am eigenen Unvermögen bei der Chancenverwertung. Das sind die Gründe für die momentane Tabellensituation der ersten Spielserie, denn die Gegentore bewegen sich eigentlich noch im Limit. Unser Team hatte kritische zehn Minuten zu überstehen und durfte sich bei den Gästen bedanken, die keinen guten Tag erwischten. Trotz kleiner Schwierigkeiten war man dem Kontrahenten überlegen, bis man kurz vor Spielende einen durchaus vermeidbaren Treffer kassierte (85.). Ab sofort witterten die Gäste Morgenluft und wollten den Ausgleich erzwingen. Der war auch in der Schlussminute möglich, denn der Unparteiische zeigte nach Foulspiel auf den ominösen Punkt. Diesmal hatten die Königsbrücker Kicker das Glück auf ihrer Seite, denn die Lichtenberger versemmelten den Elfmeter neben den Kasten (90.). Letztendlich war der Sieg für den SVK allemal verdient, obwohl man mit einem blauen Auge noch davon kam. Das Formbarometer der Kappler/Meißner-Schützlinge geht unverkennbar nach oben und man darf guter Dinge sein, wenn es am kommenden Sonntag zum Spitzenreiter nach Großnaundorf geht. (ag)

 
Bezirksklasse Staffel 3 
03.12.2005 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Pirna  3 : 5

SV Königsbrück  3 (0)
SV Grün Weiß Pirna 5 (2)

Bei schwierigen Platzbedingungen kamen die Gäste eindeutig besser zurecht. Bereits nach drei Minuten waren die Pirnaer auf dem glatten Geläuf einen Tick eher am Ball und gingen nach einem abgefälschten Drehschuss in Führung. Nur zehn Minuten danach konnten sich die Grün-Weißen am linken Flügel durchsetzen, passten in den Rücken der Abwehr und es stand 0:2 (13.). Die größte und auch einzigste Torchance des SVK in der ersten Spielhälfte hatte Thomas Böhme, als er sich einen langen Ball ersprintete und frei vorm Kasten den Schlussmann anschoss (18.). Ansonsten herrschte in den ersten 45 Minuten Leerlauf und die Partie verdiente das Prädikat unansehnlich. Um die Karre noch aus dem Dreck zu ziehen, musste für die Gastgeber der Anschlusstreffer her. Jedoch das Gegenteil war der Fall, denn der Tabellenzwölfte erkannte nach Ballverlust gedankenschnell die Situation und erhöhte auf 0:3 (47.). Die Königsbrücker haderten immer wieder mit sich selbst und teilweise berechtigt mit der ganz schwachen Leistung des Unparteiischen, der jede strittige Zweikampfsituation für die gegnerische Elf auslegte. Zudem hagelte es für unser Team eine Flut an Verwarnungen, die Pirnaer bekamen übrigens bei haargenau denselben Delikten nicht eine. Somit durften sich gleich fünf gelb-rot gefährdete Spieler nichts mehr erlauben und agierten überängstlich. Dies wurde beim 0:4 besonders augenscheinlich, als die Gäste einen Angriff abfingen und im zweiten Nachsetzen ungehindert vollenden konnten (56.). Die Spielentscheidung war gefallen, doch Sven Eichler schickte Mario Ullrich, der mit gekonnten Heber das 1:4 markierte (66.). Mit dem Mut der Verzweiflung spielten die Hausherren nicht gerade schönen, aber plötzlich effektiven Fußball. Silvio Grafe erzielte dann sogar das 2:4 (71.) und der schon sichere Sieger kam ins Wanken. Thomas Böhme und Mario Ullrich zwangen den Keeper zu Glanzparaden (74.,81.) und wenig später stand den Pirnaern nach Sten Plunerts Schuss erneut das Glück zur Seite (84.). Weiterhin ging es nun im Gäste-Strafraum turbulent zu, als Frank Schlotterbeck Angreifer Mario Ullrich frei sperrte, doch dessen Schuss zur Ecke geblockt wurde (87.). Der Eckball leitete einen Konter der Gäste ein und bescherte das 2:5 (88.). Doch noch nicht genug mit der Torflut, denn Thomas Böhme verkürzte postwendend zum 3:5-Endstand (89.). Fazit: Unsere Mannschaft erwachte viel zu spät und muss letztendlich die Schuld an der Niederlage allein tragen. (ag)

1. Kreisklasse
03.12.2005 SV Königsbrück 2. : Thonberger SC 1931  3 : 2

SV Königsbrück 2. 3 (0)
Thonberger SC 1931  2 (1)

Auch die Reserve des SV Königsbrück tat sich auf glatten Untergrund zunächst schwer, gegen den Spitzenreiter aus Thonberg die richtigen Mittel zu finden. Doch beide Mannschaften mussten mit den gleichen Bedingungen klar kommen, da halfen keine Ausreden. Das erste Achtungszeichen in der Partie setzte Marko Kunath mit seinem Kopfball an die Lattenoberkante (14.). Nach einer Ecke setzte sich der gleiche Spieler erneut in Szene. Diesmal parierte der Torwart dessen Schuss in höchster Not (20.). Die starken Gäste zeigten dann im weiteren Spielverlauf ihre Klasse. Gut angelegte Ballstaffetten und druckvolles Spiel bestätigten, dass diese Mannschaft zu Recht an der Tabellenspitze steht. Die SVK-Kicker spielten abwartend und beschränkten sich zunächst einmal auf Torverhinderung. So ergaben sich für die Thonberger Möglichkeiten, die noch nicht zwingend genug waren (23.,29.). Die Königsbrücker Defensivabteilung agierte kompromisslos und ließ wenig brenzlige Situationen zu. Wie aus dem Nichts gelang dann den Thonbergern der Führungstreffer. Ein herrliches Anspiel in die Tiefe brachte noch vor der Halbzeit das sich nicht abzeichnende 0:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste gleich nach und erhöhten per Freistoß auf 0:2 (49.). Geschichte, dachten die meisten, aber weit gefehlt. Von halbrechter Position schlug Rico Balzer eine Freistoß-Flanke in den Strafraum. Dort schraubte sich Rene Kappler am höchsten und nickte die Kugel lehrbuchreif in den Winkel – 1:2 (61.). Nur eine Minute danach lässt der Torhüter einen Freistoß von Denis Hoyer nach vorn prallen, doch Marko Kunath konnte die Kugel nicht im Gehäuse unterbringen. Zwischenzeitlich machte SVK-Schlussmann Justus Schopf das Spiel zusätzlich spannend, als er einen harmlosen Ball aufspringen ließ, doch mit Ach und Krach noch gegen die Latte lenken konnte (67.). Danach machte der SVK weiter Betrieb, um wenigstens einen Punkt zu erobern. Der Tabellenführer wurde nervös und dezimierte sich wegen ständiger Meckerei selbst (73.). Jetzt kam allmählich Pokal-Charakter ins Geschehen und unsere Elf, zwar nun in Überzahl, lief zur Höchstform auf. So lag der Ausgleich förmlich in der Luft. Schließlich jagte Denis Hoyer einen Freistoß aus 20 Meter mit Urgewalt zum 2:2 ins Eck (81.). Doch damit noch nicht genug. Rene Kappler bediente den besser postierten David Roschke, der den nicht mehr für möglich gehaltenen 3:2-Siegtreffer erzielte (87.). Mit den arttypischen Tugenden und natürlich einer Portion Glück, bog unsere Mannschaft ein verloren geglaubtes Spiel noch um. (ag)

 
Bezirksklasse Staffel 3 
26.11.2005 SG Reinhardtsdorf : SV Königsbrück  4 : 1

SG Reinhardtsdorf 1.                   4      (1)

SV Königsbrück 1.                       1      (1)

 

Die schmerzliche Niederlage der Vorwoche wollten die Königsbrücker gegen den Abstiegsmitkonkurrenten mit einer ordentlichen Leistung vergessen machen. In den ersten zwanzig Minuten nahm dieses Vorhaben Konturen an, zumal nach schöner Vorarbeit von Thomas Böhme die 0:1-Führung durch Mario Ullrich gelang (12.). Als die Hausherren nach missglückter Abwehrarbeit das 1:1 erzielten (21.), zerfiel der SVK allmählich in seine Einzelteile. Die Reinhardtsdorfer spürten die mittlerweile gewohnte Verunsicherung der Königsbrücker Mannschaft und hätten nach einem Pfostenschuss nach einer Standardsituation in Front ziehen können (31.). Immer wieder stand Schlussmann Thilo Metzner im Mittelpunkt, der sein Team mit tollen Paraden vor einem Rückstand bewahrte (32.,39.). Nach dem Pausentee war beim SVK kaum ein Aufbäumen spürbar. Der Aufsteiger erzielte zunächst ein Abseitstor, aber machte wenig später das sich anbahnende 2:1 (50.). Die Spielweise unserer Elf war unterirdisch, denn der Kontrahent hatte oftmals zu leichtes Spiel. Zahlreiche verloren gegangene Zweikämpfe im Deckungsverband ermöglichten schließlich den Einheimischen das mittlerweile verdiente 3:1 (68.). Das Königsbrücker Offensivspiel fand überhaupt nicht statt, um der Partie noch eine Wende zu geben. So kamen die Reinhardtsdorfer noch zu drei klaren Tormöglichkeiten (75.,77.,81.), die der wieder stark haltende Thilo Metzner mit großartigen Paraden entschärfte. Nachdem dann Mario Ullrich frei am Torwart scheiterte, machten die Hausherren im Gegenzug das 4:1 (86.). Mit einer der schwächsten Saisonleistungen wird der Abstieg für den SV Königsbrück nur durch ein Wunder zu verhindern sein. (ag)

 

 
1. Kreisklasse
26.11.2005 Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück 2.   2 : 0

Hermsdorfer SV   2.         2      (1)

SV Königsbrück   2.         0      (0)

 

Ebenfalls neben der Erfolgsspur dümpelt die zweite Mannschaft des SVK im Niemandsland der Tabelle vor sich hin. Beim Tabellenvorletzten Hermsdorf stand eigentlich nur ein Sieg zur Debatte. Trotz ansprechendem Kader spielte man auf dem miserablen Nebenplatz ganz schlechten Fußball, falls man das Gegurke überhaupt Fußball nennen kann. Die Gastgeber machten sich die platztechnischen Gegebenheiten zu Eigen und erzielten bereits nach fünf Minuten das 1:0. Ein abgefälschter Schuss trudelte unhaltbar ins entlegene Eck. Unsere Elf hatte ein klares Übergewicht, aber herausgespielte Chancen waren Mangelware. Pech hatte Marko Schütze, als sein Kopfball auf der Torlinie gerettet wurde. Ansonsten wusste der SVK mit seiner Überlegenheit nichts anzufangen. Die Gäste hätten noch Stunden spielen können, jedoch ein Tor wäre mit Sicherheit nicht gelungen. So kamen die Gastgeber sogar noch zum zweiten Treffer, wie die Jungfrau zum Kind (76.). Mit solch einer Darbietung kann man nirgendwo einen Blumentopf gewinnen. Am kommenden Wochenende wird eine enorme Steigerung vonnöten sein, denn es kommt mit dem Thonberger SC der Tabellenführer nach Königsbrück.  (ag)

 
Bezirksklasse Staffel 3 
19.11.2005 SV Königsbrück : Heidenauer SV   1 : 6
SV Königsbrück 1 (0)
Heidenauer SV 6 (4)

Nach der überraschenden Heimniederlage der Heidenauer am letzten Spieltag mussten die Königsbrücker als Prügelknaben herhalten. Obwohl unsere Mannschaft in der ersten halben Stunde noch halbwegs mithalten konnte, war die spielerische Überlegenheit des HSV unübersehbar. Erst ein überflüssiger Ballverlust an der Mittellinie genügte den Gästen zur 0:1-Führung (27.). Somit war der Weg des Favoriten geebnet, der sich bis dahin überraschend schwer tat. Ein Doppelschlag in der 38. und 39. Minute brachte dann den Außenseiter endgültig auf die Verliererstrasse - 0:3. Das Nervenkostüm war nun schwer angekratzt, denn unser Team machte in dieser Phase alles falsch, was falsch zu machen ging. So gelang den Gästen, begünstigt durch einen weiteren schweren Abwehrschnitzer, das komfortable 0:4 (44.). Katastrophale zehn Minuten des SVK besiegelten schon frühzeitig dessen Niederlage. Nach dem Seitenwechsel ging es für den HSV nur noch um die Höhe des Sieges. Aber der Gastgeber zeigte kämpferische Tugenden, was dem Favorit dennoch keine Angst einflößte. Die erste Großchance des SVK verwertete der Gegner beinah selbst. Als Mario Ullrich scharf in den Strafraum passte, beförderte ein Verteidiger den Ball nur um Haaresbreite neben den Pfosten  (48.). Nachdem der HSV seine Angriffe nicht mehr konsequent ausspielte, gelang unserer Elf der Ehrentreffer. Nach Freistoß von Sven Rentsch köpfte Sten Plunert die Kugel zum 1:4 ins lange Eck (64.). Kraft und Konzentration der Hausherren ließen vehement nach, so dass Keeper Thilo Metzner einige Male im großen Stil retten musste (75.,76.). Eine absolute Augenweide war danach die Vollendung zum 1:5, als der landesligaerfahrene Rene Hansche das Leder vom Strafraumeck unhaltbar in den oberen Winkel zwirbelte (78.). Wenig später ließ sich der Star zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah den roten Karton (81.). Um die Partie noch umzubiegen, fehlte es den Königsbrückern an Zeit und vor allem an spielerischen Mitteln. In der Schlussminute machte der Aufstiegsaspirant sogar noch das halbe Dutzend voll - 1:6 (90.). Zu groß war der qualitative Unterschied beider Mannschaften, so dass der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung geht. (ag)

 

1. Kreisklasse
19.11.2005 SV Königsbrück 2. : DJK Sokol Ralbitz/ Horka 2.  1 : 1
SV Königsbrück 2. 1 (0)
DJK Sokol Ralbitz / Horka 2. 1 (1)

Im Vorspiel hatte unsere zweite Mannschaft mit den Ralbitzern eine harte Nuss zu knacken. An und für sich liegen unserer Elf Gegner dieser Kategorie, was der Pokalwettbewerb schon einige Male zeigte. Die Unentschieden-Spezialisten aus Ralbitz, die sich in dieser Saison erst zweimal geschlagen geben mussten, begannen dementsprechend stark. Der SVK ließ sich in den ersten Minuten teilweise in die eigene Hälfte drängen und hatte in dieser Phase das Glück des Tüchtigen. Zunächst vergaben die Gäste einen Foulstrafstoß, den Rene Kappler, der in dieser Partie als Torwart überraschte, sensationell hielt (19.). Nur zwei Minuten später rutschte ihm ein tückischer Drehball dann doch zum 0:1 ins Netz. Der SVK war bemüht das Spiel zu ordnen, doch die Gäste hielten dagegen und somit auch ihren Torraum sauber. So ging es ohne nennenswerte Höhepunkte in die Halbzeitpause. Nach Wiederbeginn spielten die Kappler/Meißner-Schützlinge forsch auf Angriff. Den enormen Druck mussten sich die sorbischen Sportfreunde schließlich beugen, als David Roschke die Kugel etwas ungewollt für Werner Eckardt auflegte, der eiskalt zum 1:1 vollstreckte (62.). Von da an spielten unsere Jungs richtig guten Fußball. Die Ballstaffetten liefen beim SVK flüssig und ein weiterer Treffer schien nur eine Frage der Zeit. So ergaben sich für Frank Schlotterbeck, Sven Freudenberg und Tom Kranig hochkarätige Tormöglichkeiten, doch das Schusspech haftete den Akteuren an den Schussstiefeln (65.,79.,86.). Von den Ralbitzern war so gut wie nichts mehr zu sehen, die letztlich den einen Punkt über die Zeit retteten. Unser Team spielte im zweiten Durchgang phasenweise fantastischen Fußball, doch musste sich im siebten Heimspiel mit der fünften Punkteteilung zufrieden gegen.  (ag)

 

Bezirksklasse Staffel 3 
12.11.2005 FV Blau Weiß Dresden-Zschachwitz : SV Königsbrück   1 : 0
FV Blau Weiß Dresden-Zschachwitz 1.    1    (1)
SV Königsbrück 1. 0 (0)

Der SV Königsbrück war fest entschlossen, in Zschachwitz endlich zu punkten und musste erfahren, dass es auch im Fußball keine Gerechtigkeit gibt. Chancenvorteile von 12:3 genügten den Thurm/Löwe-Schützlingen nicht, wenigstens einen Teilerfolg zu landen. Bereits nach einer Minute hatte Thomas Böhme Pech, als er nach Grafe-Flanke per Direktabnahme nur das Aluminium traf. Des Weiteren musste der Dresdner Torwart gegen Martin Sonntag mit letztem Einsatz klären (7.). Nur zwei Minuten danach ein Angriff wie aus dem Lehrbuch, als Thomas Böhme auf den Kopf von Mario Ullrich flankte - gehalten. Nach einer Ecke hatten die Hausherren ihre erste Chance, doch der Kopfball verfehlte sein Ziel (16.). Beide Teams hatten auf dem holprigen Hartplatz technische Probleme, was bei den Einheimischen schon  überraschte. Nach einem Missverständnis der Zschachwitzer Abwehr kam Silvio Meißner in Ballbesitz und jagte die Kugel aufs kurze Eck. Doch der Keeper parierte glänzend (36.). Unsere Elf agierte in der Folgezeit viel bissiger und war dem Führungstor weitaus näher. Doch wie aus dem Nichts gelang dem Gastgeber das 1:0, als eine völlig missratene Flanke zur Bogenlampe mutierte und zur Überraschung aller unhaltbar im langen Eck einschlug (43.). Ungeachtet dessen nahmen die Königsbrücker im zweiten Durchgang das Zepter noch energischer in die Hand und dominierten die Partie eindeutig. Leider klebte unserem Team das Schusspech an den Stiefeln, als Thomas Böhme das Leder mit der Pike an Torwart und Gehäuse knapp vorbei spitzelte (47.). Zwei Minuten danach verlängerte Mario Ullrich per Kopf und Silvio Grafe's Geschoss strich um Millimeter über den Querbalken. Nach einer knappen Stunde verbuchten die Dresdner ihren ersten durchdachten Angriff, wobei der Schuss das Tor nur knapp verfehlte (58.). Unsere Mannschaft drückte auf den Ausgleich und war fast am Verzweifeln. Eine scharfe Eingabe von Mario Ullrich konnte Silvio Grafe aus Nahdistanz nicht im verwaisten Kasten unterbringen - drüber (61.). Bis in die Schlussminuten hatten die Königsbrücker Spiel und Gegner im Griff, jedoch war die Chancenverwertung mangelhaft. Natürlich fehlte auch die gewisse Portion Glück, als Sven Eichler volley abzog, doch das Leder nur um Haaresbreite am oberen Tordreieck vorbei schrammte (81.). Trotz der Niederlage ist man beim SVK eine bedeutende Erkenntnis reicher. Die Moral der Truppe ist noch absolut intakt. (ag)

 

1. Kreisklasse
12.11.2005 TSV Wachau 2. : SV Königsbrück 2.  1 : 1

TSV Wachau 2. 1 (0)
SV Königsbrück 2. 1 (0)

Unsere im Aufwind befindliche zweite Vertretung erlitt am zwölften Spieltag in Wachau einen Rückschlag. Natürlich waren die äußeren Bedingungen für eine spielerische Mannschaft unter der Norm, denn auf solch einem Acker war konstruktiver Fußball nicht möglich. Die Platzverhältnisse waren auf die Gastgeber zugeschnitten, die nur ihre Kampfkraft in die Waagschale werfen konnten. So dümpelte die Partie ohne nennenswerte Höhepunkte dem Halbzeitpfiff entgegen. Auch im zweiten Durchgang bestimmten weiterhin Kampf und vor allem Krampf das Geschehen. Als dann der Aufsteiger sogar die Führung erzielte (50.), war der SVK gefordert. Unser Team hatte noch genügend Zeit zur Ergebniskorrektur und steigerte sich allmählich. Lange Bälle waren jetzt das richtige Rezept und das 1:1 ließ nicht lange auf sich warten. Ein Steilpass auf David Roschke landete dann schließlich unter Mithilfe des Gegenspielers im Wachauer Kasten (61.). Die noch sieglosen Hausherren waren mit dem Remis zufrieden und spielten bis zum Schlusspfiff auf Halten des Ergebnisses. Unsere Elf fand ohnehin kein Mittel und büßte somit zwei Punkte beim Tabellenvorletzten ein. (ag)

 
Bezirksklasse Staffel 3 
05.11.2005 SV Königsbrück : SV Sachsenwerk Dresden 3 : 4
SV Königsbrück 1. 3 (2)
SV Sachsenwerk Dresden 1. 4 (3)

Eine Königsbrücker Rumpfelf war gegen den Tabellenvierten zum Siegen verdammt und begann wider Erwarten furios. Nach Eckstoß von Sven Rentsch legte Marko Kunath die Kugel per Kopf klug ab und Sven Eichler nickte zum frühzeitigen 1:0 ein (5.). Eine Notbremse am durchbrechenden Mario Ullrich ahndete der Referee nur mit Gelb. Der wieder genesene Sven Eichler zeigte beim Freistoß seine individuelle Klasse und jagte das Leder aus 20 Meter in den Winkel - 2:0 (8.). Die Sachsenwerker übernahmen dann die Initiative und erzielten nur fünf Minuten später das 2:1. Dieser Gegentreffer sorgte im Königsbrücker Team für Verunsicherung. Die spielerische Linie ging verloren und die Dresdner spielten nur noch in eine Richtung. Fast tatenlos stand unsere Mannschaft dem gnadenlos praktizierten Pressing gegenüber. Die Hausherren verrichteten Schwerstarbeit und mussten sich dem ungeheuren Druck beugen. Nachdem Torwart Thilo Metzner die Partie mit sensationellen Paraden offen hielt (21., 34., 38.), war er in der 39. Minute machtlos - 2:2. Der SVK verlor in der Abwehr teilweise den Überblick und musste kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar das 2:3 hinnehmen (44.). Im zweiten Durchgang fingen sich die Gastgeber und minimierten zudem ihre Fehlerquote. Trotz allem war die Werkself weiterhin brandgefährlich und hatte in Schlussmann Thilo Metzner einen starken Widersacher (50., 70.). In der Schlussviertelstunde erhöhte unsere Elf  gezwungenermaßen das Risiko und hätte nach einem Freistoß-Knaller von Denis Hoyer den Ausgleich verdient gehabt (75.). Der gelang dann wenig später nach einer schönen Kombination zwischen Sven Eichler und Sven Rentsch. Letztgenannter bediente mustergültig Mario Ullrich, der überlegt zum 3:3 einschob (83.). Die Freude währte leider nicht lange, denn die Gäste jagten einen Sonntagsschuss aus knapp 30 Meter in die Maschen - 3:4 (84.). Der SVK warf in den letzten Minuten alles nach vorn, hatte aber kein Glück, als ein Drehschuss von Thomas Löwe nur um Millimeter über den Querbalken zischte (90.). Trotz großer kämpferischer Leistung ging die Königsbrücker Mannschaft erneut leer aus.  (ag)

 

 1. Kreisklasse
05.11.2005 SV Königsbrück 2. : SV Haselbachtal 2.  4 : 1
SV Königsbrück 2. 4 (2)
SV Haselbachtal 2. 1 (1)

Am elften Spieltag war es endlich soweit. Unserer zweiten Garnitur gelang mit einer passablen Leistung im Punktekampf der lang ersehnte zweite Saisonsieg. Nachdem im Team Tacheles gesprochen wurde, fand die Mannschaft endlich die richtige Mischung aus Kampf, Engagement und Spielkultur. Bereits nach drei Minuten wurde die Führung herrlich heraus gespielt, als Rico Balzer zum 1:0 einnetzte. Doch nach einer knappen halben Stunde kassierte der SVK wie schon des Öfteren den Ausgleich, da niemand dem Gästespieler am Torschuss hinderte (28.). Unsere Elf zeigte sich dennoch wenig beeindruckt und erarbeitete sich weitere Torchancen (32., 37.). Schließlich hämmerte Rico Balzer die Kugel zum 2:1 unter den Querbalken und markierte somit seinen zweiten Treffer im Spiel (40.). Mit diesem knappen Vorsprung ging unser Team in die Pause und legte nach Wiederbeginn sofort nach. Rene Kappler zog aus 20 Meter plötzlich ab und es stand 3:1 (50.). Den Haselbachtalern schwanden zusehends die Kräfte und man ergab sich gegen Ende der Partie seinem Schicksal. Letzten Endes trug sich noch Torsten Oelschlägel in die Torschützenliste ein, als er in einer unübersichtlichen Strafraumszene den Überblick behielt und das Leder über die Torlinie drückte - 4:1 (70.). Mit diesem deutlichen Erfolg befindet sich unsere zweite Mannschaft auf dem Weg aus der Talsohle. Trotzdem sollte der erste Heimsieg gegen einen nicht allzu spielstarken Gegner richtig eingeschätzt werden. Sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen wäre zu verfrüht. (ag)

 

Bezirksklasse Staffel 3 
29.10.2005 SV Königsbrück : TSV Reinhardtsgrimma 1 : 3
SV Königsbrück 1. 1 (1)
TSV Reinhardtsgrimma 1. 3 (2)

Nach der ansprechenden Leistung der Vorwoche sollte für die Königsbrücker Elf gegen den Tabellensiebenten etwas Zählbares heraus springen. Doch alle guten Vorsätze waren bereits nach zwei Minuten über den Haufen geworfen, als die Gäste unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnten. Enttäuscht über den frühen Rückstand wollte unser Team mit aller Macht den Ausgleich erzielen. Hochkarätige Chancen von Frank Schlotterbeck (3.) und Mario Ullrich wurden zunächst leichtfertig vergeben. Als dem SVK ein völlig überflüssiger Ballverlust am eigenen Strafraum unterlief, markierten die Gäste erneut freistehend das 0:2 (21.). Die Königsbrücker spielten nun trotzig auf Aufgriff und entwickelten  enormen Druck. Zunächst scheiterte Mario Ullrich zweimal am sensationell parierenden Torwart (27.,31.), ehe dann Thomas Böhme sein herrliches Anspiel eiskalt verwertete - 1:2 (34.). Die Gastgeber hatten Blut geleckt und wollten sofort nachlegen. Dabei versiebte Mario Ullrich äußerst unglücklich klarste Einschussmöglichkeiten (40.,43.). Die bieder spielenden Gäste wussten nicht so Recht, wie sie zur knappen Halbzeitführung gelangten. Bösen Vorahnungen zur Folge verdichteten sie in der zweiten Hälfte die Abwehr und agierten geschickt aus der Umklammerung. Die Partie verflachte zusehends und drohte einzuschlafen. Plötzlich fiel ein langer Ball, nach großer Mithilfe der SVK-Deckung, auf mysteriöse Weise einem Reinhardtsgrimmaer genau vor die Füße, der die Kugel aus nächster Nähe im leeren Tor unterbringen konnte - 1:3 (64.). Dies war der Genickbruch für die Einheimischen. Bis zum Schlusspfiff war noch genügend Zeit, doch im Offensivspiel des SVK herrschte Ratlosigkeit. Die Gäste-Abwehr stand wie eine uneinnehmbare Festung und offenbarte nicht das kleinste Schlupfloch. Die Reinhardtsgrimmaer waren so mit minimalem Aufwand extrem effektiv. Mit einem möglichen Sieg wäre den Hausherren ein weiterer Sprung in der Tabelle geglückt, nachdem das Sportgericht bereits drei Punkte vom DSC-Spiel auf das SVK-Konto verbuchte. (ag)

 

 1. Kreisklasse
29.10.2005 SV Königsbrück 2. : SV Wiednitz/Heide 1 : 1
SV Königsbrück 2. 1 (0)
SG Wiednitz-Heide 1. 1 (0)

Mittlerweile sind es nun schon neun (!) Punktspiele in Folge, in denen unsere zweite Garnitur sieglos den Platz verlässt. Selbst die gefürchtete Heimstärke der Königsbrücker scheint keinen der Gegner mehr zu beeindrucken. Somit bleibt man auch im fünften Heimspiel deprimiert. Auch diesmal war der Wille der Kappler/Meißner-Schützlinge vorhanden, nur musste in punkto Zweikampfverhalten bedeutend mehr investiert werden. In den ersten fünfzehn Minuten sah alles recht ordentlich aus, doch Torgefahr wollte nicht aufkommen. Die Gäste waren bemüht die Partie offen zu gestalten und legten zunächst einmal ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive. So plätscherte die Partie ohne nennenswerte Höhepunkte der Pause entgegen. Unsere zweite Vertretung agierte dann im zweiten Spielabschnitt ohne große Steigerung. Trotz überlegenen Spieles gab es hüben wie auch drüben keine Torchancen, halt ein typischer 0:0-Kick. Nachdem sich unsere Jungs entschlossen, in der Schlussviertelstunde den Druck etwas zu erhöhen, folgte die Belohnung auf dem Fuß. Rene Kappler marschierte über die rechte Seite und bediente uneigennützig den mitgelaufenen Rico Balzer, der ohne Mühe das ersehnte 1:0 erzielte (85.). Plötzlich fand der SVK Gefallen am Torschießen und wollte noch mehr. Prompt wurde die Mannschaft für ihre taktisch unkluge Spielweise bestraft. Anstatt hinten dicht zu machen, lief die Elf in einen blitzschnell vorgetragenen Konter und kassierte kurz vor dem Abpfiff folgerichtig den Ausgleich - 1:1 (88.). Somit brachte man sich selbst um den Sieg, der schon so gut wie im Kasten schien. (ag)

 

Bezirksklasse Staffel 3 
22.10.2005 Radeberger SV : SV Königsbrück 2 : 1
Radeberger SV 1. 2 (1)
SV Königsbrück 1. 1 (0)

Vor großer Zuschauerkulisse boten beide Mannschaften kein großes Spiel. Die Gastgeber sind weiterhin auf Formsuche, was besonders in der Auftaktphase augenscheinlich wurde. Bereits nach 35 Sekunden klebte Martin Sonntag das Schusspech am Stiefel, als der Ball vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld sprang. Nach Freistoß von Denis Hoyer nahm Silvio Grafe die Kugel direkt aus der Luft, doch das Glück war dem Tabellenvorletzten erneut nicht hold - knapp vorbei (9.). Allmählich kamen die Hausherren besser ins Spiel und setzten einen Schuss an den Außenpfosten (17.). Die Königsbrücker standen nun von ihren Gegenspielern zu weit weg, so dass die Bierstädter rein optisch überlegen agierten. Als ein Radeberger Spieler ungestört durch das Mittelfeld spazierte und an der Strafraumgrenze abzog, zappelte das Leder zum 1:0 im Netz (37.). Bis zur Pause hatten die Gastgeber noch zwei gute Möglichkeiten, die Torwart Thilo Metzner allesamt vereitelte (39.,42.). Mit dieser knappen Führung ging es in die Kabinen, aus der dann eine energischer agierende Königsbrücker Mannschaft auflief. Mario Ullrich setzte das erste Achtungszeichen, als er nach unwiderstehlichem Sololauf unter Bedrängnis verzog (54.). Die Radeberger Elf hatte mehr Ballbesitz, doch fand kein probates Mittel, die gut stehende SVK-Abwehr zu überwinden. Vielmehr waren die Konter des SVK weitaus gefährlicher. Zunächst spielte Silvio Grafe in den Lauf von Mario Ullrich, der die Kugel am herauseilenden Tormann nicht vorbei bekam (70.). Wenig später entschärfte der RSV-Keeper einen Schuss von Thomas Böhme (73.). Die größte Tat gelang dem Schlussmann in der 79. Minute, als er ein Knallbonbon von Mario Ullrich gegen die Latte lenkte. Die Bierstädter wirkten kräftemäßig nicht mehr taufrisch und mussten folgerichtig den verdienten Ausgleich hinnehmen. Nach einer präzisen Flanke von Thomas Böhme wurde Silvio Grafe bei der Torvollendung in die Zange genommen, so dass der sehr gut leitende Unparteiische auf Strafstoß entscheiden musste. Mario Ullrich behielt die Nerven und netzte zum 1:1 ein (84.). Gedanklich war der SVK bereits beim Schlusspfiff und das Unfassbare trat doch noch ein. Völlig freistehend bugsierte ein RSV-Kicker das Spielgerät nach einer Flanke an die Lattenunterkante, wovon das Runde im Eckigen landete - 2:1 (90.). Eine viel zitierte Fußballweisheit fand wieder seine Bestätigung. Wer im Tabellenkeller steht, dem fehlt das Quäntchen Glück. (ag)

 

1. Kreisklasse
22.10.2005 SV Liegau-Augustusbad 2. : SV Königsbrück 2.   1 : 0
SV Liegau - Augustusbad 2. 1 (0)
SV Königsbrück 2. 0 (0)

Unsere zweite Vertretung blamierte sich gegen die noch sieglosen Hausherren bis auf die Knochen. Mit einer überheblichen Einstellung tänzelten die SVK-Kicker über den holprigen Nebenplatz und versuchten sich in Schönspielerei. Die Einheimischen kannten nur ein Rezept, Ball nach vorn und hinterher. Dennoch agierte der Tabellenvorletzte ohne Wirkung, doch der SVK konnte keinen Nutzen daraus schlagen. Trotz offensiver Aufstellung verstand unsere Elf in keinster Weise, die drei aufgebotenen Stürmer mit brauchbaren Bällen zu füttern. Kam die Mannschaft einmal in den Genuss das gegnerische Gehäuse anzuvisieren, wurden die Bälle unnötig quer gespielt und vorbei war's mit der Herrlichkeit. Der noch agilste Angreifer Werner Eckardt hatte zwar zwei gute Chancen, doch wurde im weiteren Spielverlauf von seinen Kameraden wenig unterstützt. Der Pausenpfiff beendete zunächst einmal diesen Grottenkick. Doch die Fortsetzung folgte. Nach Wiederanpfiff beherrschten weiterhin Kampf und Krampf die Szenerie. Unser Team verstand es einfach nicht, die Hausherren unter Druck zu setzen. So kam es wie es kommen musste. Der Gastgeber spielte das Leder von der Grundlinie quer durch den Fünf-Meter-Raum, wo am langen Pfosten der Liegauer Spieler einfaches Spiel hatte - 1:0 (55.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren Kämpfernaturen gefragt, doch das Gezeigte glich einer Farce. Weiterhin spielte der SVK Klein-klein und machte sich das Leben selber schwer. Die Gastgeber standen nur noch hinten drin und wollten den Vorsprung über die Runden bringen. Die Zeit lief unseren Spielern davon, so dass letztlich die Liegauer Mannschaft jubeln durfte. In einer unterirdisch geführten Partie des
SV Königsbrück gelang den Platzherren der erste Saisonsieg überhaupt. (ag)

 

15.10.2005 Bezirksklasse Staffel 3 
SV Königsbrück : FV Dresden 06 Laubegast 2. 1 : 5 ( 1 : 2 )
 

Die Situation im Königsbrücker Lager war auch am 8. Spieltag weiterhin angespannt, denn die Ausfälle sorgen nicht gerade für Selbstvertrauen. Bei bestem Fußballwetter hatten die Hausherren vor, wenigstens ein Pünktchen gegen die favorisierten Laubegaster einzufahren. Alles begann wieder verheißungsvoll und endete leider ernüchternd. Ohne große Plänkeleien kam die Partie sofort auf Touren. Bereits nach fünf Minuten bediente Sven Eichler den durchstartenden Mario Ullrich, doch der Torwart klärte beim Herauslaufen außerhalb des 16-ners mit der Hand. Ungestraft dessen inszenierten die Gäste im Gegenzug einen gefährlichen Angriff, den Schlussmann Torsten Möbius entschärfte (7.). Wenig später setzte sich Mario Ullrich energisch durch, dessen Schuss um Zentimeter am langen Pfosten vorbei strich (9.). Bald darauf wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Sven Eichler und Thomas Böhme verwertete Mario Ullrich zum inzwischen verdienten 1:0 (14.). Die Dresdner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und spielten ihren Stil weiter. Mit fortlaufender Spielzeit zog immer mehr Sicherheit in die Aktionen der Landesliga-Reserve, die geduldig auf ihre Chance warteten. Ein weit geschlagener Freistoßball auf den langen Pfosten wurde per Kopf in den Rücken der Abwehr abgelegt und schon stand es 1:1 (33.). Ehe sich der SVK wieder richtig sortiert hatte, nutzten die Gäste die zwischenzeitliche Unordnung eiskalt zum 1:2 (36.). Von diesem Schock erholte sich die Königsbrücker Elf nicht mehr und überstand die Partie bis zur Halbzeit zunächst schadlos. Kurz nach Wiederanpfiff schoss ein Laubegaster ungehindert aufs Tor, da sich im Abwehrbereich niemand zum Attackieren zuständig fühlte - 1:3 (46.). Nur fünf Minuten danach klatschte ein Kopfball an das SVK-Torgestänge. Der Gastgeber wollte sich gerade noch einmal aufbäumen, als ein brutales Foul an Sven Eichler alle Hoffnung schwinden ließ. Diese Aktion war schon mehr als dunkelrot, doch der Referee nestelte nur den gelben Karton hervor (55.). Das verletzungsbedingte Ausscheiden eines weiteren Leistungsträgers verkraftete die Königsbrücker Mannschaft keinesfalls und geriet somit noch arg unter die Räder. So spielten die Gäste nur noch in eine Richtung und schraubten das Ergebnis auf 1:5 (69.,83.). Für die Gastgeber bleibt nur zu wünschen, dass die angeschlagenen Spieler schnell gesunden, damit der SVK den Anschluss nicht verpasst. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:
T.Möbius - S.Plunert, S.Meißner, D.Hoyer, M.Fritsche -
J.Scherpe (ab 52. M.Sonntag), S.Eichler (ab 55. A.Gruner), S.Grafe, Th.Böhme jun. -
Th.Böhme sen., M.Ullrich

 

15.10.2005 1. Kreisklasse
SV Königsbrück 2. : SV Grün Weiß Schwepnitz 2.  2 : 2 ( 2 : 0 )
 

Unsere zweite Vertretung hatte mit den Schwepnitzern eine lösbare Aufgabe, aber kann zurzeit nicht über ihren Schatten springen. Nach dem erfolgreichen Pokalspiel präsentierte sich die Elf im Punktekampf erneut von ihrer schlechtesten Seite. Dabei begann alles nach Wunsch. In den ersten zwanzig Minuten wurden die Gäste förmlich überrannt, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Werner Eckardt besorgte bereits nach sieben Minuten das 1:0 und Martin Sonntag nach einer Viertelstunde mit straffen Schuss ins lange Eck sogar das 2:0. Warum dann der SVK drei Gänge zurückschaltete, bleibt einzig und allein das Geheimnis der Akteure. Wahrscheinlich spielte eine gewisse Überheblichkeit in den Köpfen eine tragende Rolle, denn Einsatz und Engagement ließen unerklärbar zu wünschen übrig. Die Königsbrücker Elf ließ sich einigeln und war an Passivität nicht mehr zu übertreffen. Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung rettete sich unsere Mannschaft in die Pause und sollte noch sein blaues Wunder erleben. Denn in der 55. Minute stellten die Grün-Weißen den Anschluss her und machten den Kappler/Meißner-Schützlingen das Leben schwer. Der Spielfluss ging vollends verloren und Einzelaktionen bestimmten immer mehr das Geschehen. Undiszipliniertheiten brachten zudem noch drei gelbe Karten ein, nur ein Fußballspiel lässt sich so nicht  gewinnen. Die Möglichkeit den alten Abstand wieder herzustellen ergab sich für Torsten Oelschlägel, der einen zurückspringenden Ball von der Latte per Kopf über die Torlinie drücken wollte, jedoch elfmeterreif daran gehindert wurde (69.). Trotz alledem spielte unser Team lustlos und ohne Esprit ihr Programm herunter und wurde von den Gästen abgestraft. Nach Freistoß fiel die Kugel von der Querlatte an den Rücken des Keepers und plötzlich stand es 2:2 (75.). An ein Aufbäumen des SVK war gar nicht zu denken, denn die Schwepnitzer hatten nun Oberwasser und hätten sogar noch gewinnen können. Somit bleibt unsere zweite Mannschaft in den Punktspielen zu Hause weiterhin sieglos (!).

 

08.10.2005 Kreispokal Achtelfinale
SV Königsbrück 2. : SV Laußnitz  2 : 1 ( 0 : 1)

 

In Königsbrück war endlich wieder Derbystimmung angesagt, jedoch standen die Vorzeichen völlig anders. Unsere Kreisklasse-Mannschaft wetteiferte nicht um Punkte, sondern wollte einen weiteren Kreisligisten aus "ihren" Wettbewerb eliminieren. Der Ortsnachbar aus Laußnitz kam da gerade recht, denn beide Teams wollten für die bislang durchwachsene Saison neue Hoffnung schöpfen. Der SV Königsbrück wollte schon ab der Mittellinie richtig zupacken, aber Abstimmungs- und Zuordnungsprobleme verhinderten dieses Vorhaben. Die Spielanlage der Gäste war auf ihre gefährlichen Stürmer Mühlbauer und Rüthrich ausgerichtet, die mit langen Bällen gefüttert werden sollten. Doch Sebastian Kranig und der junge Tillmann Lösche lösten die Problematik auf ihre Weise. Mit weitgehend fairen Mitteln ging dieses Duell zugunsten unserer Jungs aus. Auch Thomas Böhme lieferte sich rassige Zweikämpfe, dessen Gegenspieler Krause in punkto Schnelligkeit keine Defizite offenbarte. Als die Partie einzuschlafen drohte, fiel dann solch ein langer Ball vor die Füße von Wächter, der die Kugel mit der Stiefelspitze im Tor unterbrachte - 0:1 (25.). Nach diesem Rückstand war der SVK gefordert. Die Kappler/Meißner-Schützlinge spielten zwar mit, doch echte Torgefahr wollte nicht aufkommen. Die Gäste wollten in der prestigeträchtigen Partie die Führung im zweiten Durchgang ausbauen, doch die Einheimischen spielten da nicht mit und agierten ab sofort druckvoller. Der Ausgleich schien also eine Frage der Zeit, denn bei den Laußnitzern ging nicht mehr viel nach vorn. Als schließlich Toni Wolf an der Strafraumgrenze regelwidrig gestoppt wurde, gab es Freistoß in aussichtsreicher Position. Sven Eichler hatte dann etwas Glück, als sein Flachschuss von der Mauer zum 1:1 abgefälscht wurde (62.). Bald darauf zimmerte Tom Kranig die Kugel aufs gegnerische Tor - gehalten (68.). Ein vierzig Meter geschlagener Diagonalball des eingewechselten Rico Balzer gelangte zu Thomas Böhme, der in den Strafraum eindrang und Keeper Riedel zur Fußabwehr zwang (81.). Die Verlängerung frohlockte, doch unsere Elf zog die Option des pünktlichen Abpfiffs. Nachdem Sven Eichler einen Eckball auf den langen Pfosten zirkelte, stand dort Tom Kranig goldrichtig und köpfte schulbuchmäßig zum 2:1 ein (85.). Die Laußnitzer waren dann am Zug, doch außer einem Freistoß kam für das von Torsten Möbius gehütete Gehäuse keine ernsthafte Gefahr auf. Mit einer geglückten Aufholjagd erreichte letztlich unsere Mannschaft verdient die nächste Runde, da der Kreisligist aus Laußnitz nicht zu überzeugen wusste. (ag)