| 12.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SpVgg Dresden-Löbtau : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 3 : 0 ( 1 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Am
letzten Samstag ging es zur SpVgg Dresden-Löbtau. Uns erwartete
ein, an einigen Stellen, matschiger Hartplatz und ein Gegner, der
durch seine bisherigen Ergebnisse eher total verunsichert und
unter Wert in der Tabelle stand.
Diese Verunsicherung hätte schon in der 1. Minute für die
Vorentscheidung gesorgt. Ein Angriff über rechts kam über
Nimschowski zu Müller-Hürst, der leider knapp am linken Pfosten
vorbei schob. Im weiteren Spielverlauf waren wir spielbestimmend
und erspielten uns einige Chancen, wie z.B. eine schöne
Kombination von Hornoff, Müller-Hürst und Nimschowski (6.) oder
der Schuss von Gärtner nach Pass von Nimschowski (11.).
Wie aus dem Nichts das unglückliche 0:1. An der Grundlinie
am 5m Eck hebt ein Gegenspieler den Ball in Richtung langen
Pfosten und diese Bogenlampe kam auch noch genau neben dem Pfosten
im Tor auf (24.). Nun hatte der Gegner Oberwasser und drückte uns
hinten rein. Jedoch war er kaum zwingend, wie auch das ganze Spiel
über. Keeper Böhme war immer auf dem Posten. Die letzten 10
Minuten gehörten wieder uns. Müller-Hürst kam entweder zu spät
oder wurde abgeblockt (36., 39., 44.). Der Schuss von Bergmann
wurde gehalten (41.).
Die
2te Halbzeit ist schnell erzählt. Ein klares Abseits führte zum
2:0 (50.). So konnte der Gegner auf dem nun schwer zuspielendem
Matschplatz auf Konter lauern und sich Tief hinten rein stellen.
Eine Ecke führte mit Beteiligung von Helmert noch zum 3:0 (69.).
Den
einzigen Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann, dass sie
nicht in der Lage war, sich auf die Spielsituationen einzustellen.
Mangel an Spielintelligenz halt. Sei es die rechtslastige
Spielweise in Hz1, anstatt mit einem Seitenwechsel den
alleinstehenden und schnellen Müller-Hürst in Szene zu setzten
oder das zu lange Ballhalten in HZ2, wo es eher darauf kam schnell
zu spielen, um den tiefstehenden Gegner in Verlegenheit zu
bringen. Das nicht sich zuzutrauen mal öfter aus der 2. Reihe zu
Schießen kommt auch noch hinzu.
Noch
ein Wort zum Schiri. So einen schlechteren, nicht durchblickenden
und überforderten Schiri
habe ich noch nie gesehen. Er pfiff in der Regel gegen uns und das
nicht nur, weil er normalen Körpereinsatz als Foul pfiff und das
nur auf unserer Seite. Schon das Prozedere um die Seitenwahl kann
mal als Klamauk abbuchen. Nähere Infos kann Nimschowski zum
Besten geben. Hier 3 weitere Beispiele.
1.
Ein angebliches Abseits von uns in HZ 2. Sinngemäßer Dialog
Nimschowski-Schiri: („ Schiri, du hast doch gar nicht geguckt,
ob in der Mitte ein Gegenspieler das Abseits aufhob.“, „Oh, da
hast du recht.“).
2.
Die Gelbe Karte für Gärtner in HZ 2. Sinngemäßer Dialog Gärtner-Schiri:
(„Nr. 11 !“, „Hier ist die die Nr.11“, Schiri zeigt Gelb,
„ Schiri, für was gab es denn die Gelbe.“, „Dafür das sie
zu laut waren.“).
3.
Die Krönung schlechthin. Das Tor zum 2:0. Klares Abseits.
Diskussionen fingen schon an. Er gibt das Tor. Alle schon
aufgestellt beim Anstoß. Und was macht er. Er fängt eine
Diskussionsrunde im Mittelkreis an. Und diskutiert nun gefühlte 5
Minuten, nochmal in typischer Stammtischmanier mit den Spielern
das Tor aus.
Fazit:
Ein gutes Spiel in HZ 1 trotz, dass der letzte Wille zum
Torerfolg vermisst wurde. Nach dem 2:0 in HZ 2 war es natürlich
schwer, gegen den tief- und auf Konter ausstehenden Gegner zum
Erfolg zu Kommen. Die Ansätze waren da, aber mehr auch nicht.
Aufstellung:
Böhme, D. – Helmert, Albinus, Hennig, Jurisch – Bergmann (75.
Grünberg) – Handrick, Nimschowski (Lenk 80.), Müller-Hürst
(60. Zahour) – Hornoff, Gärtner
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 06.12.2009 15. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SG Großnaundorf 2 : 3 ( 1 : 2 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Zum
letzten Hinrunden-Spieltag empfing der SVK/L die Gäste aus Großnaundorf.
An
einen Auswärtssieg konnte man sich auf Gästeseite schon lange
nicht mehr erinnern,
doch
diesmal war es soweit und auch nicht unverdient.
Los ging das Spiel, vor den zahlreich erschienenen Zuschauern, mit
einer 15minütigen Abtastphase.
Dann
stand es auf einmal 0:1. Vorangegangen war ein Stellungsfehler in
der SVK/L-Defensive, welche die Gäste eiskalt und perfekt
ausnutzten.
Jetzt
ging das Derby los. Großnaundorf mit breiter Brust und der Führung
im Rücken stellte sich geschickt hinten rein und spielte zu jeder
möglichen Gelegenheit den flachen Pass nach vorn, wo zwei gute Stürmer
nur darauf zu warten brauchten. Das 0:2 in der 26min. eine
logische Konsequenz dieses Spielverlaufes. Ullrich, sonst nicht zu
sehen, startet perfekt durch, scheitert im ersten Versuch an
Gumpert, kann aber den Abpraller selbst verwerten.
Das
lies auf Gastgeberseite schlimmes befürchten. Doch nur 2 Minuten
später geht ein Spieler der Gäste gegen Hoyer
im 16er zu ungestüm vor, den fälligen Elfmeter verwandelt
Mühlbauer souverän.
Das
Spiel war nun wieder offener und hätte in Halbzeit 1 auch noch
fast zwei Tore gesehen. Erst steckt Mühlbauer einen Ball auf
Kunath durch, gehalten und zwei Minuten vor der Halbzeit köpft
Großnaundorf nach guter Ecke nur an den Querbalken.
In der zweiten Halbzeit sah man, das es eine ordentliche
Halbzeitansprache gegeben haben musste, der SVK/L investierte
jetzt mehr für das Spiel und wurde in der 52min. fast dafür
belohnt, doch Kunath sein Schuss wird in letzter Sekunde
abgeblockt.
In
Minute 60 viel wie aus dem nichts das 1:3, vorangegangen war eine
Fehlerkette, in der mehrere Spieler des SVK/L beteiligt waren!
10
Minuten lang war den Gastgebern dieser Schock anzumerken. Glück
hatte man bei einem Distanzschuss, welcher knapp am Gumpert-Gehäuse
vorbei ging.
In
der 70min. dann wieder der SVK/L aber Kunaths sehenswerte
Direktabnahme einer Ecke ging Zentimeter über das Gästetor.
3
Minuten später eine Glanztat von Gumpert der einen guten Großnaundorfer
Konter pariert.
Es
waren noch 12 Minuten zu spielen, da gab Eisold auf SVK/L-Seite
dem Begriff Kurzeinsatz eine neue Definition. 8 Minuten zuvor
eingewechselt war die Wortwahl gegenüber dem immer unsicherer
wirkendem Schiri falsch und so spielten die Gastgeber das Derby zu
zehnt zu Ende.
Und
plötzlich kämpften 10 Spieler des SVK/L mehr als zu elft. Auf
einmal stand es nur noch 2:3. Vorangegangen war ein Foul an
Kunath, Ziesche verwandelte den Freistoss aus halblinks direkt.
Jetzt
war die Devise alles oder nichts. Man setzte sich zwar in der Gästehälfte
fest, doch klare Chancen blieben Mangelware. Im Gegenteil, nach
einem leichtfertigem Ballverlust konnte man sich bei Gumpert
bedanken, der die heimische Elf noch im Spiel hielt.
6 Minuten später war Schluss. (sm)
Fazit: Im
Derby’s sollte man 90 Minuten kämpfen, wenn möglich zu elft!
Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, mehr gekämpft, mehr
investiert und cleverer gespielt
. Trotzdem ist die Hinrunde gut gelaufen und der
sportliche Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt!!!
Weiter so!!!
Aufstellung:
Gumpert- Plunert- Müller- Frommhold- Böhme sen. (ab
46min.Eisold)- Hoyer-Böhme jun.-
Ziesche- Sonntag (ab 70min. Eisold)- Kunath |
| Volksbank Bautzen Klasse 15. Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
FV Ottendorf-Okrilla 3. 3 : 0 ( 3 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Unsere
zweite Vertretung hatte heute die 3.Mannschaft aus Ottendorf zu
Gast.
Es
sollte, nach verlorenen 2 Punkten in Biehla, wieder ein Dreier
eingefahren werden.
Den Startschuss für diese Partie gaben aber die Gäste ab,
leichtfertiger Ballverlust der SVK/L-Defensive und auf einmal
standen zwei Ottendorfer Stürmer allein vor Rudolph.
Aber
Unvermögen lies diese Chance zum Glück nicht zum Tor werden.
Jetzt
war man munter und nur zwei Minuten später erzielte Reppe nach Krönert-Ecke
das 1:0.
In
der 10min. stand schon wieder Reppe goldrichtig, doch der
Abstauber geht über das Gästetor.
Eine
weitere Minute später macht es Reppe besser und verwandelt nach
Kappler-Zuspiel zum 2:0.
In
der 16 Minute probiert es Frommhold mit einem Distanzschuss, der Gästetorwart
hält aber.
Ab
diesem Zeitpunkt hatten Zettel und Stift Pause, SVK/L wollte nicht
mehr und die Gäste waren, um für Gefahr zu sorgen, viel zu
harmlos.
Erst
in der 32min. die nächste nennenswerte Aktion, Reppe köpfte nach
Frommhold-Flanke dem Ottendorfer Keeper direkt in die Arme.2
Minuten vor der Halbzeit dann die Entscheidung, Kappler spielt
scharf in den 16er und die Gäste vollenden selber zum 3:0.
In
der zweiten Halbzeit war die Vorgabe der Trainer, weiter schön Fußball
zu spielen und das ein oder andere Tor zu erzielen, komplett
ignoriert worden.
Bis
zur 70min. passierte fast gar nichts, Ausnahmen waren Kappler mit
einem guten Kopfball (52min.) und Krönert mit sehenswertem
Drehschuss (67min.).
Was
dann die 20 Minuten bis zum Spielende zusehen war, ist schwer zu
beschreiben, geschätzte sechs „1000prozentige“ Chancen wurden
teilweise leichtfertig vergeben oder vom, zu Höchstform
auflaufenden, Gästetorwart vereitelt.
So blieb es beim logischerweise verdientem 3:0 Endstand. (sm)
Fazit: Chancenverwertung,
Chancenverwertung, Chancenverwertung!!!
Hinrunde erfolgreich absolviert mit super
Torverhältnis aber trotz allem, noch reichlich Luft nach oben!!!
Einen Riesendankeschön
an den Trainer Marcel Berndt, der in der Rückrunde aus
arbeitstechnischen Gründen nicht mehr die Zeit hat, die
Mannschaft zu leiten!
Übernehmen wird den Posten Silvio Meißner, weiterhin im Team mit
Tino Schätz!
Aufstellung:
Rudolph- Handrick- Klieme- Frommhold- Krause- Scherpe (ab
61min.Fraß)- Kappler- Balzer-
Strutz- Krönert (ab 73min. Gärtner)-
Reppe
|
| 11.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SG Dresdner Verkehrsbetriebe 4 : 1 ( 1 : 0 ) |
|
Am
Sonntag begann nun die Rückrunde, stand jedoch unter keinen guten
Voraussetzungen. Wir hatten keinen Torhüter, weil mein Stamm-
bzw. Ersatztorhüter ein WE in Berlin bzw. noch langfristig ausfällt.
Die ehrenvolle Aufgabe übernahm Hennig. In unserer
Trainingseinheit am Freitag wurde er schon mal warmgeschossen.
Seine Trainingsleistung verbreitete schon mal Zuversicht für
Sonntag, aber er sorgte auch für reichlich Lacher bei seinen
Paraden.
Das
Spiel begann verhalten, denn einige mussten noch ihre
koordinativen Fähigkeiten verbessern. In der 11. und 12. Minute
tauchten Zahour und Gärtner erstmals gefährlich vorm
gegnerischen Tor, leider knapp vorbei bzw. man traf nur das Außennetz.
Die Überlegenheit konnte in der 22. Minute zum ersten Mal genutzt
werden. Müller-Hürst spielte direkt zu Hornoff auf links außen,
der dann nach innen passte. Dort stand Gärtner goldrichtig und
erzielte das 1:0. In der 30. wieder eine schöne Kombination über
Bergmann, Hornoff und Nimschowski. Vorbei. Fünf Minuten später
war eine schöne Doppelpasskombination von Gärtner und Bergmann
leider nicht von Erfolg gekrönt.
Die
2. Halbzeit startete furios. Nach einem gefährlichen Schuss des
Gegners hatte Müller-Hürst DIE Chance zum 2:0. Freigespielt auf
Links dribbelte er in den 16er, umkurvte den Torhüter UND schoss
über das leere Tor (47.,48.). Kläglich. Die kalte Dusche gab’s
1 Minute später. Man pennte beim Einwurf, so dass ein Gegner frei
im 16er war. Sein Schuss konnte der gute Hennig parieren. Jedoch
war auf rechts noch ein Spieler frei, der den Nachschuss
verwandeln konnte. Nun gerieten wir in der Folgezeit unter Druck,
hielten aber Stand und versuchten Konter zu setzen. Die starke
Phase des Gegners sollte noch bis zur 70. Minute dauern. Wo wir
z.B. in der 64. Minute Glück hatten. Ein Schuss aus 30 Metern
guckte Hennig an die Latte. Der Ball sprang hinter die Linie,
jedoch Glück für uns, entschied der Schiedsrichter auf
Nicht-Tor. Zwei Minuten später klärte Jurisch eine gefährliche
Situation für uns, indem er vorm Gegner den Ball 1m über unser
Tor klärte. Nun war etwas die Luft bei Beiden raus bzgl.
zwingender Aktionen. Allenfalls gute Ansätze.
Die
Erlösung kam in Form eines Traumtores. Eine Ecke von Kühne flog
an Freund und Feind durch den 16er. Hinten stand jedoch Handrick,
der den Ball per Direktabnahme im langen Eck unter die Latte
setzte (2:1, 77.). Nimschowski sorgte nach weiteren 5 Minuten für
die endgültige Entscheidung. Über rechts freigespielt, legte
Hornoff an der Grundlinie mustergültig zurück und so konnte
Nimschowski locker einnetzen (82.).
In der 87. Minute noch der Auftritt von Grünberg. Nach einer
nochmaligen, energischen Ansage, wo er spielen soll (Sturm), nahm
er einen Abschlag von Hennig auf, stürmte nach vorn, spielte
einen 1m Doppelpass mit Müller-Hürst und murmelte dann anschließend
den Ball am herauslaufenden Torhüter vorbei ins Tor.
Sensationell.
Fazit:
Ein gutes Spiel trotz schlechter Voraussetzungen, aber mit
etwas Glück ein völlig verdienter Sieg.
Aufstellung:
Hennig – Helmert, Albinus, Kühne (80. Grünberg), Jurisch –
Bergmann – Zahour (66. Handrick), Nimschowski, Müller-Hürst
– Hornoff, Gärtner
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 29.11.2009 14. Runde SV Biehla/Cunnersdorf
: SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 2 ( 0 : 0 ) |
|
Heute,
am 14. Spieltag war unsere Elf bei Biehla/Cunnersdorf zu Gast.
Und
es wurde, dank guter Leistung in der zweiten Halbzeit, ein
erfolgreicher Ausflug.
Das Spiel begann pünktlich auf einem Rasenplatz, der seine guten
Zeiten auch schon länger hinter sich hat.
Die
erste gute Offensivaktion hatten die Hausherren zu verbuchen, als
nach einer Ecke, der Kopfball knapp über das SVK/L-Gehäuse flog.
Auch
danach waren es die Gastgeber, welche den Ton angaben. So musste
Gumpert sich sehr lang machen, um den Ball des gegnerischen
Spielers noch über die Latte zu lenken.
Nach
reichlichen 10 Minuten dachten sich die Gäste, auch wir wollen
etwas mitspielen. So waren es Plunert und Ziesche welche mit einem
guten Doppelpass und schönem Abschluss den Torwart der Gastgeber
zu einer ordentlichen Parade zwangen.
In
der Folge ging es hin und her, wobei keine der beiden Mannschaften
einen Vorteil erzielen konnte.
Biehla/Cunnersdorf
kämpfte stark und stand mit reichlich Spielern am eigenen 16er,
der SVK/L spielte zwar gefällig aber ohne den entscheidenden Zug
zum Tor.
Zum
Ende der ersten Halbzeit wurde es dann etwas zielstrebiger, aber
leider verpassten Gloger und Kunath nach einer Böhme-Flanke und
auch ein Kunath-Schuss wurde auf der Linie abgewehrt.
Halbzeit
2 war in den ersten 20
Minuten kaum ansehenswert, was stattfand war feinstes
„Mittelfeldgeplänkel“ ohne irgendwelche Höhepunkte.
Dann
endlich die entscheidende Sekunde, die richtige Idee, Böhme jun.
flankt von rechts in den 16er, dort steigt Kunath im richtigen
Moment hoch und köpft das erlösende 0:1.
Nun
geht das Spiel den Gästen wesentlich leichter vom Fuß.
Vier
Minuten nach der Führung ist der gleiche Flankengeber zur Stelle,
leider köpft Plunert diesmal knapp drüber.
Auch
jetzt ist der Gastgeber nicht bereit seine Defensivtaktik zu
lockern, die Folge, in der zweiten Halbzeit gab es keine
nennenswerte Chance zu verzeichnen. Es spielte nur noch der Gast
aus Königsbrück/Laußnitz.
14
Minuten vor Spielende verpasst Kunath eine Flanke haarscharf, 3
Minuten später prüft Kunath den heimischen Keeper erneut, leider
gehalten.
Aber
nach weiteren 60 Sekunden das erlösende 0:2, Böhme sen. bringt
einen Eckball auf Kunath und dieser netzt zum, nun hochverdienten,
Endstand ein.
Fazit:
3 verdiente Punkte gegen einen kämpfenden aber spielerisch
unterlegenen Gegner.
Einsatz
und Moral der Mannschaft stimmen!
Aufstellung:
Gumpert-Hoyer-Plunert-Müller-Frommhold-Gärtner-Böhme
jun.-Ziesche(ab 82min.Mühlbauer)-
Gloger(ab
81min.Eisold)-Kunath(ab 85min.Sonntag)-Böhme sen. |
| Volksbank Bautzen Klasse 14. Runde |
| SV Biehla/Cunnersdorf 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Unsere
zweite Mannschaft hatte an diesem Sonntag wieder das Vorspiel zu
bestreiten.
Nur war diesmal
die erste Vertretung die Erfolgreichere!
Dabei ging das Spiel genauso los, wie man sich das als Spieler,
Trainer und auch Fan wünscht, man führt nach 6 Minuten 0:1. Den
Treffer, Marke Traumtor, erzielte Klieme aus 30 Meter.
So kann es weiter
gehen!
Und es ging so
weiter, fast! Nur diesmal aus Sicht der Gastgeber, ein
Pfostenschuss sollte die SVK/L-Defensive munter gemacht haben.
Dann waren wieder
unsere Stürmer am Zug, aber Reppe und auch Strutz vergaben ihre Möglichkeiten.
Nach einer knappen
halben Stunde dann ein fast vergessenes Gefühl für die
Hintermannschaft der Gäste,
ein Gegentor! Ein Biehlaer Stürmer hatte aus dem Gewühl raus die
beste Orientierung und traf zum verdienten Ausgleich. Drei Minuten
später hätte es eigentlich einen Pfiff geben müssen, Frommhold
wurde gleich von zwei Gegnern im 16er zu Fall gebracht. Aber der
Pfiff blieb aus und somit auch der Spielstand unverändert.
Nun lief das Spiel
so vor sich hin, SVK/L wusste nicht so recht weiter und Biehla/C.
hatte mit dem Zwischenstand schon viel erreicht.
Kurz vor dem
Pausentee noch einmal eine Großchance, doch Reppe vergibt leider
überhasstet.
Halbzeit 2 sollte es dann mehr nach vorn gehen, Chancen waren
bisher eher selten.
Die erste gute
Aktion hatte wieder Klieme, doch diesmal strich sein Schuss knapp
am Pfosten vorbei.
12 Minuten später verzieht Frommhold aus guter Position, auch
eine gute Flanke in den 16er von Fraß bleibt von Freund und Fein
unberührt. Danach hatte wieder mal Reppe „DIE“ Chance auf dem
Fuss, leider vergeben!
13 Minuten vor
Schluss gab es die letzte nennenswerte Aktion des SVK/L, Wächter´s
Schuss geht knapp am Gehäuse vorbei.
Die letzten
Minuten passierte nichts mehr, was man hätte notieren können.
Fazit:
2 verlorene Punkte nach mäßiger Leistung, wo
wahrscheinlich zu viele denken, dass es mit halber Kraft
auch geht!!!!
So wurde fahrlässig eine Super-Serie von 6 siegreichen
Punktspielen in Folge abgegeben.
Aufstellung:
Rudolph-Handrick-Krause-Frommhold I.-Klieme-Schütze (ab 46min. Wächter)-
Balzer- Kappler
Fraß-Reppe-Strutz
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 22.11.2009 13. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SV Grün Weiß Elstra 1 : 0 ( 1 : 0 ) |
|
Am
heutigen 13. Punktspieltag waren die Sportfreunde aus Elstra zu
Gast.
Man sah auch über 90 Minuten, warum die Gäste in den Tiefen des
Tabellenkellers fest stecken.
Aber man merkte leider nur 25 Minuten, dass die Gastgeber im
einstelligen Bereich zu Hause sind.
Der Reihe nach: Los ging das Spiel nur schwer, allgemeines
Abtasten war angesagt. Den schöneren
Ball spielte am Anfang der SVK/L. Grosse Chancen waren zwar
nicht zu sehen, doch das Auge des allgemeinen Spielbetrachters kam
auf seine Kosten.
In
der
18. Minute fiel der bis dahin verdiente Führungstreffer. Kunath
setzt sich halbrechts durch, sein Schuss wird abgeblockt, diesen
bringt er mit dem Kopf in den Fünf-Meter-Raum, wo Gloger
ebenfalls per Kopf einnickt. Zwei Minuten später hatte wieder
Kunath Kopfarbeit zu verrichten, als er einen Plunert-Einwurf an
die Latte setzte. Ab diesem Zeitpunkt stellte man das schöne Fußballspiel
ein. Das Mittelfeld wurde kampflos dem Gegner überlassen. Diese
spielten aber zu umständlich, um daraus Erfolg zu schlagen. Bis
zur nächsten guten Offensivaktion der Gastgeber dauerte es 15
Minuten, als der Torwart einen Kunath Distance-Schuss geradeso an
den Pfosten abwehren konnte. Das waren die Highlights der ersten
45 Minuten.
Die zweite Hälfte begann viel versprechend, als man
einen guten Konter zeigte, indem Böhme Ziesche im
gegnerischen 16´er wunderbar frei spielte, dieser aber verzog.
Danach war wieder Ruhe in der Offensivabteilung des SVK/L. Elstra
spielte nun munterer nach vorn, nahm aber die Gastgeschenke, in
Form von Fehlabspielen, nicht an. Es gab in den gesamten 90
Minuten keine hundertprozentige Torchance der Gäste. Der SVK/L
hatte 16 Minuten vor Schluss wieder eine Möglichkeit. Hoyers
starker Freistoss erreicht Kunath, dieser legt wieder mal mit dem
Kopf den Ball in die Mitte, doch sämtliche Mitspieler verpassen.
Die letzte Offensivaktion hatten wiederum die Gastgeber, als Müllers
Schuss in letzter Sekunde geblockt wurde. Jetzt waren nur noch
zwei Minuten Nachspielzeit zu überstehen und die drei Punkte
blieben in Königsbrück/Laußnitz.
Fazit:
Heute haben zwanzig Minuten guter Fußball gelangt, um
einen der Tabellensituation entsprechend
schlecht spielenden Gegner zu schlagen.
Aufstellung:
Metzner-Hoyer-Plunert-Müller-Fritzsche(ab 17min.Frommhold
I.)-Gärtner-Böhme sen.-Gloger- Ziesche-Sonntag(ab
78min.Eckardt)-Kunath
|
| Volksbank Bautzen Klasse 13. Runde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SV Grün Weiß Elstra 2. 7 : 0 ( 3 : 0 ) |
|
Unsere
zweite Vertretung hatte ebenfalls die Sportfreunde aus Elstra zu
Gast.
Auch
diesmal gab es wieder einen hochverdienten und zu keiner Zeit in
Gefahr geratenen Sieg.
Die Zuschauer waren noch nicht richtig da, schon stand es 1:0
(3min). Leuthold erzielte nach Reppe-Flanke, ein Traumtor!!
So
sollte es weiter gehen, aber der Freistoss von Kappler sowie der
Schuss von Leuthold gingen knapp vorbei, bzw. wurden gehalten.
Dann
übte sich unsere Defensivabteilung im schwimmen, den man hatte
knapp 10min damit zutun, eine Eckenserie und einige, zum Glück
schlecht vorgetragene, Angriffe zu überstehen.
Nun
war wieder der SVK/L an der Reihe, wieder Kategorie Traumtor,
diesmal Reppe mit einer Direktabnahme nach guter Flanke von
Kappler (27min).
Jetzt
dachte man, es geht alles von allein, die Gastgeber schalteten
zwei Gänge zurück und jeder machte was er wollte. Gute Chancen
wurden fahrlässig vergeben, die Hauptakteure dabei, Reppe und
Leuthold.
Es
dauerte bis zur 39min als Balzer endlich mal einen Konter gut
ausspielte und Reppe das 3:0 erzielte.
Die zweite Halbzeit begann gut, Leuthold wurde vom Elstraer
Torwart von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte
Klieme souverän. Jetzt war der Widerstand gebrochen.
Aber
auch der Zug zum Tor vom SVK/L-Angriff war nicht mehr vorhanden.
Es
dauerte bis zur 78min
(!!!) ehe es die nächste nennenswerte Offensivaktion gab.
Diese
war aber umso schöner, die gleichen Spieler, in gleicher
Reihenfolge, wie beim 3:0, sorgten diesmal für das 5:0. Das 6:0
fiel unter freundlicher Mithilfe des Gästekeepers, welcher einen
Schuss von Gärtner nicht halten konnte. Für den Endstand sorgte
der agile Balzer dann selbst, als er nach einem schönen Solo zum
7:0 einnetzte.
Fazit: Souveräner Sieg, mit wenig Glanz aber dafür wunderschönen
Toren. Beachtlich, sechstes
Spiel in Folge ohne Gegentor!!!
Aufstellung:
Findeisen-Handrick-Klieme-Schütze-Krause-Balzer-Strutz(ab
80min.Gärtner)-Scherpe-(ab 56min.Fraß)-Kappler-Reppe-Leuthold(ab
65min.Krönert)
|
| 10.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SpG Turbine/Helios Dresden 0 : 3 ( 0 : 2 ) |
|
Ein
Woche nach diesem Katastrophenspiel war Trainer J.S. gespannt, wie
die Mannschaft u.a. auf die ruhige und sachliche Ansprache
reagiert. Die Reaktion sollte positiv sein. Trotz personeller
Probleme hatten wir eine gute Truppe zusammen. Wir agierten vom
Anpfiff weg feldüberlegen. Einsatz, Zweikampfverhalten und Spiel
stimmten zufrieden, jedoch Mängel in der Passgenauigkeit münzten
diese Überlegenheit kaum in hochkarätigen Chancen um. Viele Bälle
wurden zu sehr halbhoch oder hoch nach vorne gebracht, so dass
unsere Stürmer es schwer hatten, diese zu verarbeiten. Auch den
Saisondebütanten Adam sah man schon nach kurzer seinen Trainingsrückstand
an. Uns fehlte auch mal das Glück, wie es zuletzt der Gegner
hatte, bei Direktabnahmen von Adam und Jurisch, das diese auch mal
aufs Tor bzw. ins Tor gehen. Vom Gegner waren bis dato nur ungefährliche
Weitschüsse zu sehen, die für unseren Keeper kein Problem
darstellten. Aber so kam es, wie es kommen musste. Wenn wir vorne
nicht zum Erfolg kommen, schlägt der Gegner zu. Ein abgefälschter
Schuss trudelt, am schon in der falschen Ecke liegenden Torhüter
vorbei ins Tor (29.). Pech. Wir blieben weiter feldüberlegen,
aber die letzten Pässe wurden weiter zu ungenau gespielt. Jedoch
hatten wir trotzdem einige vermeintliche gute Gelegenheiten per
Standards. Diese wurde jedoch zu unkonzentriert ausgeführt (z.B.
Bergmann) oder der gegnerischen Torhüter holte, z.B. nach Freistoß
Hornoff’s, den Ball aus dem Eck. Mit dem Pausenpfiff das ernüchternde
0:2. Man war diesmal nicht nah genug am Mann so dass ein Gegner
ein von links kommenden Ball am 16er direkt nehmen konnte und er
im linken Eck einschlug.
Man
wollte in HZ 2 weiter alles versuchen, noch mal durch einen
Anschlusstreffer in Schwung zu kommen. Weiter wurde feldüberlegen
gespielt, jedoch wie in HZ1 zu ungenau nach vorne gespielt. Wieder
lag in HZ 2 die Hoffnung in Standards. Wobei bei Hornoff’s
Freistoß Pech im Spiel war, weil der Torhüter ihn aus dem Ecke
rausholte. In der 59. Minute der KO. Schlotterbeck stand nicht nah
genug am Mann, so dass der Gegner aus 8m zentraler Position per
Drehschuss verwandeln konnte. Die Moral und Kraft war nun
teilweise dahin. Beide Seiten spielten nur noch vor sich hin. Der
Gegner hatte in der Schlussviertelstunde noch mal aus Nahdistanz
eine Möglichkeit, die jedoch Böhme mit einem Starken Reflex
zunichte machte. Beide Teams brachten nun das Spiel ohne
nennenswerte Aktionen zu Ende. Bis auf Hornoff. Anstatt in der
Schlussminute das 1:3 zu machen, übte er sich im Schwalbenflug.
Gelb für Ihn und eine Schwalbe wird er im nächsten Leben ganz
bestimmt nicht.
Fazit:
Ein gutes Spiel und gute Reaktion auf das letzte Wochenende.
Leider wurde unser Spiel nicht mit Toren belohnt, aber Einstellung
und Einsatz hatten gestimmt.
Aufstellung:
Böhme, D. – Schlotterbeck, Helmert, Albinus, Leuthold (60.
Franke) – Bergmann – Jurisch, Nimschowski, Müller-Hürst –
Hornoff, Adam (75. Grünberg)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 15.11.2009 12. Runde SG Oßling/Skaska
: SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Bei wunderschönem Herbstwetter traf unsere
Elf bei Aufsteiger Oßling/Skaska, aber leider in Skaska, vor
zahlreichen mitgereisten Fans an. Diese waren sicherlich mit der
Gewissheit angereist, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu
nehmen. Doch es kam anders und das nicht mal unverdient. 10
Minuten waren absolviert, da gab es den ersten Muntermacher in der
SVK/L-Defensiv-Abteilung. Man ließ den heimischen Stürmer
zentral zum Schuss kommen, dieser traf zum Glück nur den Pfosten.
Nach 15 Minuten die erste nennenswerte Aktion unserer Kicker, als
Plunert nach einem Hoyer- Freistoß über das Gehäuse köpfte.
Dann gab es ein leichtes Übergewicht der Gäste, welches in der
25. Minute auch belohnt wurde. Eisold umkurvte nach feiner
Einzelleistung den Tormann, dieser konnte sich nur mit robusten Körpereinsatz
helfen und es gab den fälligen Strafstoß, welchen Mühlbauer
sicher verwandelte. Leider war danach von Sicherheit im Gästespiel
immer noch nicht viel zu sehen. So war die erste halbe Stunde
knapp vorbei, als wiederum das Gästegebälk herhalten musste,
nachdem ein 30 Meter Schuss an die Latte klatschte. 2 Minuten später
der fällige Ausgleich. Der heimische Stürmer war sehr clever im
Strafraum zu Boden gegangen, die Folge war 11-Meter. Auch dieser
wurde sicher verwandelt. Danach lief das Spiel so dahin, wobei
Gastgeber als auch Gäste je eine gute Aktion im 16er hatten. Man
stellte sich seelisch und moralisch schon auf den Halbzeitstand
von 1:1 ein, da war es passiert. Ein Freistoß der Gastgeber ließ
unseren Tormann etwas unglücklich aussehen als dieser den Schuss
prallen ließ und die restliche Defensivabteilung steht dem Torschützen
zum 2:1 Spalier. In der zweiten Halbzeit hofften die Fans auf
Besserung und zwar von allen Akteuren des SVK/L. So hatte man auch
innerhalb von 10 Minuten drei gute Aktionen, Böhme verzieht knapp
nach Mühlbauer- Flanke, Plunert köpft nach Ecke knapp drüber
und schließlich die dritte Aktion, als R. Frommhold Eisold
wunderschön frei spielt und dieser zum 2:2 ausgleicht. Leider
hielt dieser Spielstand nur 5 Minuten. Da waren wieder die, über
90 Minuten gefährlichen Gastgeber dran und erzielten
nach einen abgefälschtem Freistoß das 3:2. Die letzte
halbe Stunde änderte leider nichts an diesem Zwischenstand. Der
Aufsteiger behauptete geschickt und mit viel Einsatzbereitschaft
das Resultat und Königsbrück/Laußnitz war mit dem Latein am
Ende. Die zündete Idee, der letzte Siegeswille hat unserer Elf an
diesem Tag gefehlt. Nur in der 89. Minute wäre es Kunath fast
gelungen, den schmeichelhaften Ausgleich zu erzielen. Doch der Oßlinger
Keeper rettete in letzter Sekunde den verdienten Heimsieg des
Aufsteigers.
Fazit: mit
dieser Einstellung, wo Siegeswille und die Leidenschaft für Außenstehende
nicht ersichtlich sind, geht der Sieg von Oßling/Skaska, welche
wesendlich mehr Einsatzbereitschaft und Kampf zu bieten hatten in
Ordnung. (sm)
Aufstellung:
Gumpert, Mühlbauer, Frommhold, (59. Sonntag), Fritsche, (46. Müller),
Gärtner, Plunert, Gloger, Böhme sen., Hoyer, Eisold, (70.
Zische), Kunath |
| Volksbank Bautzen Klasse 12. Runde |
| SG Oßling/Skaska 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 7 ( 0 : 3 ) |
|
Das Vorspiel
in Skaska gegen Oßling/Skaska bestritten die 2. Mannschaften und
unsere zweite Vertretung machte es mal wieder besser als die 1.
Garnitur.
Die Dominanz der Gäste war ab der 1. Minute sichtbar, doch gute
Aktionen blieben vorerst Mangelware.
Nach 15min gab es
die erste gute Offensivmöglichkeit, nach einer Kombination
zwischen Wächter und Balzer, wobei letztgenannter aus 16m verzog.
6 Minuten später
machte er es besser, als nach einem Sololauf das verdiente 0:1
viel.
Jetzt war die Sicherheit da und man spielte ordentlichen Fußball.
Wiederum Balzer
hatte das Tor auf dem Fuß, aber der nächste Sololauf wurde nicht
belohnt.
In der 32min viel
nach einer Krause-Flanke und Leuthold-Schuss das 0:2.
5 Minuten vor dem
Seitenwechsel erhöhte Kappler, nach Strutz-Ecke, auf 0:3.
Nach dem
Seitenwechsel, der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung
geschafft, viel das 0:4, diesmal ein Eigentor, die Flanke dazu kam
von Frommhold.
Nun schaltete man
einen Gang zurück und es dauerte bis zur 70min als der
eingewechselte Reppe zum 0:5 traf, vorangegangen war eine starke
Kopfballverlängerung von Krönert.
Der nächste
Einwechsler mit Namen Eckardt traf 2min später aus halbrechter
Position.
Den Schlusspunkt
setzte noch einmal Reppe in Abstaubermanier zum 0:7 Endstand.
Zu trinken gab es
in der Kabine auch noch etwas, als Krönert den Kasten für den,
in der 80 Minute, verschossenen Elfmeter gab. (sm)
Aufstellung:
Rudolph-Handrick-Krause-Frommhold-Schütze-Scherpe-Kappler-Balzer-
Strutz(ab 68min.Eckardt)-Wächter(ab
50min.Reppe)-Leuthold(ab 60min.Krönert)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 08.11.2009 11. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SV Grün Weiß Schwepnitz 0 : 0 |
|
Das Gute zum Beginn:
Unsere Elf blieb auch im siebten Pflichtspiel in Folge
ungeschlagen. Ebenso gab es zum wiederholten Male keinen
Gegentreffer. Das waren aber auch schon die positiven Aspekte
dieses Spiels.
Eigentlich
hatte das Derby alle Zutaten, welche für ein gutes Spiel
vorhanden sein müssen: viele Zuschauer (auch Schwepnitzer
Sportfreunde), gutes Wetter, verschiedene Kartenfarben und
Stimmung auf den Rängen, nur den Hauptakteuren auf dem Spielfeld
war das nicht bewusst.
Nach einer
Abtastphase hatten die Chemiker die erste Offensivaktion des
Spiels. Torwart Metzner klärte einen Schritt vor dem Schwepnitzer
Stürmer, welcher aus abseitsverdächtiger Position auf das
SVK/L-Gehäuse zulief. Weitere 2 Minuten später hatten die
Gastgeber durch Ziesche-Freistoss erstmalig den gegnerischen
Strafraum betreten. In der zehnten Minute dann die größte Chance
der Halbzeit, als Sonntag nach Kunath-Vorlage aus 3 Metern ebenso
weit über das Tor schoss. In der Folge gab es durch Kunath,
Sonntag und Ziesche einige gute Offensivaktionen, welche aber
nicht den gewünschten Tor-Erfolg brachte.
Nach 19
Minuten hatten wieder die Grün-Weißen eine gefährliche Aktion,
als man im Vorwärtsgang den Ball leichtfertig verlor und Metzner
Kopf und Kragen riskieren musste. Zehn Minuten später hatte
Schwepnitz Glück, als ein Kunath-Kopfball kurz vor der Linie geklärt
wurde und Eisold einen Schritt zu spät kam. Weitere zwei Minuten
später lies Kunath einem straffen 16-Meter-Schuss vom Stapel,
welchen aber der gut aufgelegte Schwepnitzer Keeper parierte. Viel
mehr passierte in den ersten 45 Minuten nicht, der Gastgeber
kontrollierte das Spiel und die Gäste hielten geschickt dagegen.
Beide
Fan-Gruppen hofften in der zweiten Halbzeit auf Besserung, wurden
aber weitestgehend enttäuscht. Den ersten Aufreger gab es in der
50. Minute, als Sonntag Gärtner mustergültig frei spielte,
dieser aber aus 12 Metern verzog. Auch nach einem Doppelwechsel in
der 60. Minute wurde die Offensivabteilung nicht gefährlicher. In
der 68. Minute hatte Kunath eine gute Einzelaktion, aber zum
wiederholten Male war der Grün-Weiße-Schlussmann Spielverderber.
Sechs Minuten später hatten die Fans des SVK/L den
11-Meter-Schrei auf den Lippen, als Kunath vom Schwepnitzer
Verteidiger und Torhüter im 16er umgerannt wurde. Aber der nicht
immer glücklich wirkende Schiri verweigerte den 11-Meter-Pfiff.
Die letzten 15 Minuten versuchte der Gastgeber alles, aber ob
Gloger nach Kunath-Flanke oder Kunath nach Böhme Zuspiel, ein Tor
gelang nicht. In der 88. Minute hatte man noch reichlich Glück,
als Müller nach Metzner-Abwehr vor der Linie gegen einen
Schwepnitzer Stürmer klären konnte. Kurz vor Schluss
deformierten sich die Gäste noch selbst, als ein Feldspieler nach
leichter Tätlichkeit den gelbroten Karton sah. So blieb es beim 0
: 0, wobei die Gäste damit wesentlich besser leben können, als
die Gastgeber. Zugegeben es war schwer, gegen eine
„1-8-2“-Aufstellung zu spielen, aber letztendlich gab den
ersatzgeschwächten Gästen der Erfolg Recht.
Nur im Bereich der
Einwürfe gibt es bei den Grün-Weißen Nachholbedarf.
Aufstellung:
Metzner-Mühlbauer-Gärtner-Müller-Frommhold R.-Böhme
jun.-Eisold(ab 60 im
Gloger)-Böhme sen.-Ziesche(ab 60 min.Hoyer)-Kunath-Sonntag
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SV Grün Weiß Schwepnitz 3. 9 : 0 ( 5 : 0 ) |
|
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 31.10.2009 10. Runde Hermsdorfer
SV : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 1 ( 0 : 1 ) |
|
Eine
vermeintlich leichte Auswärtsaufgabe hatte die erste Mannschaft
am 10. Spieltag beim Kreisliga-Schlusslicht zu bewältigen. Doch
dass solche Spiele eigentlich die schwersten sind, zeigten die
absolvierten neunzig Minuten. Hinzu kamen noch erschwerte
Bedingungen, denn auf dem grottenschlechten Nebenplatz war ein Fußballspielen
fast unmöglich. Nur gut, dass Böhme sen. ein Anspiel von R.
Frommhold schon nach sechs Spielminuten zum 0:1 nutzen konnte.
Somit waren die Einheimischen gefordert, deren spielerische Qualitäten
zum Glück auch auf diesem Geläuf keine Wirkung zeigten. Im
Prinzip wogte die Partie zwischen den Strafräumen hin und her und
Strafraumszenen waren nicht zwingend zu beobachten. Als schließlich
ein HSV-Akteur Plunert entscheidend schubste, prasselten unser Abräumer
und Torwart Metzner derart mit den Köpfen zusammen, dass beide
sofort ins Radeberger Krankenhaus eingeliefert werden mussten. An
dieser Stelle baldige Genesung. Für den verletzten Plunert rückte
Gärtner ins Team und auch für Metzner hatte man mit Gumpert
einen gleichwertigen Ersatz parat. Trotz allem konnte sich unser
Team nur halbe Chancen durch Kunath (37.), Hoyer (43.) und Gloger
(45.) erarbeiten. Auch der Kontrahent war wenig wirkungsvoll und
hatte nur einige harmlose Einschussmöglichkeiten (28.,34.,45.+1).
Danach war Pause und man musste resümieren, dass aufgrund der
miesen Platzverhältnisse nur Kampf regierte. Der zweite Durchgang
begann dann spektakulär, denn Kunath bugsierte das Leder per
Fallrückzieher an den Querbalken (48.). Diese Aktion war schon
allein das Eintrittsgeld wert und hätte ein Tor verdient. In der
Folgezeit hatten unsere Jungs etwas mehr vom Spiel und kamen durch
Hoyer (52.), Sonntag (53.,54.) und Ziesche (66.,67.) zu kleinen
Torgelegenheiten. Die Gastgeber hatten danach einen gefährlichen
Schuss aufzubieten (71.) und fielen ansonsten größtenteils durch
rohe Spielweise auf. Folgerichtig wurde die Nummer 11 vorzeitig
zum Duschen geschickt, dessen Aktionen für den Ampelkarton längst
überfällig waren (76.). Trotz Überzahl hätte sich unsere Elf
beinah den Ausgleich eingefangen, doch Torwart Gumpert opferte
sich beispielhaft, als er sich der Chance aus Nahdistanz mutig
entgegen warf (82.). Danach war nur noch der SVK/L am Zug, doch
man verstand es nicht, den dezimierten Hausherren den Knock out zu
versetzen, So verpufften die letzten Chancen von Ziesche (87.) und
Sonntag (89.,90.+3) auf dem Hermsdorfer Wies’n ungenutzt. Dank
der letzten fünf starken Spielminuten unserer Elf war das
Endresultat allemal verdient, da das Schlusslicht kaum noch
Impulse nach vorn setzen konnte. Somit „ernähren“ sich die
Burkon-Schützlinge nach dem Eichhörnchen-Prinzip – Spiel für
Spiel fleißig Punkte sammeln.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
T.Metzner
(ab 20. O.Gumpert) – D.Hoyer, R.Mühlbauer, M.Fritsche,
R.Frommhold – T.Böhme sen., S.Plunert (ab 20. T.Gärtner),
D.Gloger, R.Ziesche – M.Sonntag, M.Kunath (ab 88. Eisold)
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| Hermsdorfer SV 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 1 ( 0 : 1 ) |
|
Einer Kopie glich die Partie unserer zweiten Mannschaft.
Unter genau den gleichen Vorraussetzungen begann der Kick
logischerweise auch auf dem Gemüseacker und ebenso fiel ein frühes
Tor, welches gleichfalls den Endstand bedeuten sollte. Nur war man
da noch etwas schneller, denn Wächter traf bereits nach nur 35
Sekunden. Vom Anstoß weg erlief sich Leuthold den lang
geschlagenen Ball, flankte vors gegnerische Gehäuse, wo Wächter
aus fünf Meter mühelos einnetzte. Die weiteren Minuten bis zum
Halbzeitpfiff sind schnell erzählt. Es passierte so gut wie
nichts. Ohne nennenswerte Möglichkeiten gurkten beide Teams
zwischen den Strafräumen hin und her. Auf der Suche nach
spielerischer Linie war keiner der beiden Kontrahenten fündig
geworden. Denn aus bereits zitierten Gründen konnte einfach kein
Fußballspiel zustande kommen. Nach dem Motto, wer zertritt die
meisten Grashalme, lechzte der erste Durchgang nach einer Pause.
Dieses Manko konnte auch nach Wiederaufnahme der Partie nicht
abgestellt werden, denn man hatte ja noch immer dasselbe Geläuf
unter den Füßen. Die noch verlustpunktfreien Hermsdorfer versprühten
außerdem nicht einen winzigen Ansatz von Gefahr. In neunzig
Minuten hatten die Hausherren nur eine Chance, die Keeper Rudolph
souverän zunichte machte (64.). Unsere Jungs waren kämpferisch
voll und ganz auf dem Posten und ließen keinen Zweifel aufkommen,
wer den Acker als Sieger verlässt. So hatte noch Strutz per
Freistoß Pech, als sein Schuss an den Pfosten klatschte (70.).
Zehn Minuten danach zog Reppe ab, dessen Schuss der
HSV-Schlussmann hielt. Aufgrund einer geschlossenen
Mannschaftsleistung schaukelte unsere Elf diesen knappen Sieg über
die Zeit und darf sich über einen momentanen dritten Tabellenrang
freuen. (ag)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 25.10.2009 9. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : FC Dynamotreue Kamenz 5 : 2 ( 3 : 1 ) |
|
Etwa
130 Zuschauer dürften ihr Kommen nicht bereut haben, denn unsere
Mannschaft schlug den Aufsteiger deutlich und klar mit 5:2. In
einem hochklassigen Match, wofür auch die Gäste einen großen
Anteil hatten, gingen unsere Kicker schon nach zwei Minuten in Führung.
Nachdem Kunath das Leder eroberte und in den Strafraum flankte,
wehrten die Kamenzer den Angriff nicht konsequent genug ab. Aus
dem Hinterhalt nahte Kapitän Böhme und traf von der
Strafraumlinie zum 1:0. Die Schwarz-Gelben ließen sich vom Rückstand
nicht beirren und spielten ebenso mutig nach vorn. Doch deren
Spiel war mit einigen kleinen Fehlern behaftet, welche sich unsere
Elf zum Vorteil machte. Zunächst verpasste Kunath um einen
Schritt eine Eingabe von Böhme (13.), doch bald darauf hatten
sich alle Königsbrücker lieb. Eine schöne Kombination über
Schlotterbeck, Sonntag und Böhme jun. schloss letztlich Ziesche
mit dem 2:0 ab (15.). Hierbei offenbarte die Deckung der Gäste
Schwächen, welche über neunzig Minuten nicht zu übersehen
waren. Hingegen gefiel das Offensivspiel, das über die volle
Spielzeit recht ansehnlich war. So war es nicht verwunderlich, als
die Lessingstädter einen Freistoß erzwangen, wonach die Kugel an
Freund und Feind vorbei im kurzen Eck zappelte – 2:1 (27.). Nun
witterten die Dynamotreuen Morgenluft und hatten eine gefährliche
Schussmöglichkeit, welche die SVK/L-Abwehr mit letztem Einsatz
zur Ecke blocken konnte (30.). Genau zum richtigen Zeitpunkt
servierte unser Team mit dem 3:1 die passende Antwort. Dabei
steckte Böhme jun. das Leder genau durch die Nahtstelle der
Kamenzer Deckung und Sonntag schob ganz überlegt ins lange Eck
ein (34.). Das Spiel hatte längst seinen Höhepunkt erreicht,
denn beiderseits wurden Angriffe wie aus einem Guss vorgetragen.
Die besseren verzeichnete allerdings der SVK/L. So nach einem
Dribbling von Schlotterbeck, der trotz versuchten Foulspiels des
letzten Mannes standhaft blieb, auf Sonntag passte, dessen
Schlenzer nur um Haaresbreite am Dreiangel vorbei strich (39.).
Zum Abschluss der ersten Halbzeit vereitelte der FC-Torwart eine
Tormöglichkeit von Kunath mit letztem Einsatz (42.). Auch nach
Wiederaufnahme der Partie wurde das spielerische Niveau hoch
gehalten. Nach Freistoß von Hoyer rammte Plunert das Spielgerät
an den Pfosten und versenkte den zurück springenden Ball zum 4:1
(48.). Eine Minute später war erneut Plunert per Kopf zur Stelle,
nur diesmal konnte der Keeper mit tollem Reflex parieren. Einen
weiteren Super-Angriff inszenierten Böhme sen. und Schlotterbeck,
wobei Letzterer den Ball nach Sololauf um Millimeter neben den
Pfosten platzierte (55.). Im Gegenzug kamen die Gäste vor das
SVK/L-Tor und wiederum bereinigte unsere Abwehr diese brandgefährliche
Situation in höchster Not (56.). Nach einer Stunde Spielzeit
marschierte Böhme sen. am linken Flügel davon, passte in den Rücken
der Abwehr, doch Ziesche jagte die Kugel über das Gebälk. In
dieser kurzweiligen Partie setzten dann die Dynamotreuen einen
Schuss an den Pfosten (64.) und im Gegenzug scheiterte Ziesche
frei vorm FC-Keeper (65.). Danach hatten die auswärts noch
unbezwungenen Gäste eine ganz starke Phase. Nach Freistoß
kratzte Torwart Metzner den über die Mauer gezirkelten Ball
sensationell aus dem Winkel (67.). Jedoch nach ungeschicktem
Foulspiel im Strafraum war er gegen den trocken verwandelten
Strafstoß machtlos – 4:2 (76.). Es hätte noch mal interessant
werden können, wenn den gut spielenden Gästen der nächste
Treffer geglückt wäre. Aber auch unser Team war in diesem Tag
sehr gut aufgelegt und erzielte das entscheidende Tor Dank kluger
und effizienter Spielweise. Als sich unser laufstarker Kapitän Böhme
erneut an der linken Flanke durchsetzen konnte, spielte er
uneigennützig auf den mitgelaufenen Eisold, der sich mit dem 5:2
bedankte (81.). Dies war der Gnadenstoß für einen gut
mitspielenden Gegner, der sich nie aufgab und nach Rückschlägen
immer wieder aufstand. Bis zum Spielschluss hatten Plunert (83.)
und Eisold (87.) je eine gute Chance verstreichen lassen, danach
gab es tosenden Beifall vom zufriedenen Publikum. An dieser Stelle
sollte einmal ein Dankeschön der Burkon-Elf für diese
Klasseleistung gezollt werden. Denn wo gibt’s das heute noch –
beste Unterhaltung für einen kleinen Preis.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
T.Metzner
– D.Hoyer, R.Frommhold, T.Müller (ab 83. T.Gärtner), S.Plunert
– T.Böhme jun., F.Schlotterbeck, R.Ziesche (ab 68. D.Gloger),
T.Böhme sen. – M.Kunath, M.Sonntag (ab 63. M.Eisold)
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
Thonberger SC 1931 2. 8 : 0 ( 4 : 0 ) |
|
Auch unsere zweite Mannschaft steuerte seinen Beitrag
zum rundum erfolgreichen Wochenende aller SVK/L-Mannschaften bei.
Mit einem Kantersieg deklassierte unser Team den Tabellennachbarn
aus Thonberg und kletterte in der Tabelle auf Rang vier. Den
Torreigen eröffnete Schütze, der die Kugel nach Eckstoß zum 1:0
in die Maschen jagte (9.). Der Gegner war während der gesamten
Spielzeit völlig überfordert und hatte Glück, dass viele
Chancen, die an dieser Stelle gar nicht alle aufgezählt werden können,
ungenutzt blieben. So dauerte es bis zur 27.Minute, als Balzer auf
Leuthold passte, dessen Eingabe Reppe zum 2:0 nutzte. Wiederum war
es dann Reppe, der eine Flanke von Leuthold ins Tor grätschte –
3:0 (43.). Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Kappler auf 4:0, als
er von Leuthold mustergültig freigespielt wurde (45.). Im zweiten
Durchgang wurden die Gäste nur einmal torgefährlich, als sie das
Leder im eigenen Kasten unterbrachten – 5:0 (55.). Die
Thonberger waren in allen Belangen unterlegen und mussten sich
oftmals unlauterer Mittel bedienen. So wurde Leuthold im Strafraum
unsanft zu Fall gebracht und Kappler verwandelte den Penalty zum
6:0 (61.). Doch die Tormaschinerie unserer Jungs hatte noch nicht
Arbeitsschluss. So schickte Kappler mit klugem Anspiel Leuthold
auf die Reise, der nach Alleingang zum 7:0 vollstreckte (73.). Mit
dem abschließenden 8:0 von Gärtner (80.) schraubte das
Berndt-Team seine Heimbilanz auf sage und schreibe 23:0 Tore. Es
ist schon verwunderlich, wie Mannschaften wie Thonberg in dieser
Spielklasse zu so viel Punkten gekommen sind.
(ag)
|
| Mitteilungsblattpokal 2. Hauptrunde |
| 18.10.2009 FSV Bretnig-Hauswalde : SV
Königsbrück/Laußnitz 0 : 5 ( 0 : 4 ) |
|
Nachdem unserer ersten Männermannschaft
das Losglück hold war, ereilte das Team ein weiterer günstiger
Umstand. Nach den verregneten letzten Tagen wurde der Rasenplatz
in Ohorn für den Spielbetrieb gesperrt. Demzufolge wandelte sich
die Auswärtspartie in einem Heimvorteil, weil die Bretniger nach
Absprache mit Staffelleiter Mißbach mit der Spielverlegung nach Königsbrück
einverstanden waren. Somit starteten die unter klassigen Gäste,
denen eigentlich das Heimrecht zustand, mit einem großen Handicap
in das Pokal-Achtelfinalspiel. Die Bretniger hatten auch auf dem
Kunstrasengeläuf in Königsbrück wenig zu bestellen, obwohl sie
nach zwei Spielminuten den ersten Schuss Richtung SVK/L-Kasten
abfeuerten. Doch in der Folgezeit wurde die Partie so ziemlich
eine einseitige Angelegenheit, denn der Kreisklässler hatte trotz
aufopferungsvoller Gegenwehr in allen Belangen Defizite
vorzuweisen. Unsere Spieler brauchten ganze zehn Minuten, um das Gästetor
anzuvisieren. So strich ein Kopfball von Kunath nach Ecke von
Sonntag über das Gebälk. Als Plunert 25 Meter vor dem FSV-Gehäuse
gefoult wurde, legte Ziesche auf Hoyer ab, dessen Schuss von der
Lattenunterkante im Gehäuse einschlug – 1:0 (16.). Mit der frühzeitigen
Führung im Rücken agierten unsere Jungs fahrlässig und ermöglichten
dem Außenseiter nach groben Abwehrfehlern zwei gute
Schussgelegenheiten, die jedoch kläglich vergeben wurden
(18.,20.). Nachdem dann Böhme eine scharfe Eingabe in den
Strafraum beförderte, zischte das Leder unberührt an Freund und
Feind vorbei (22.). Kurz darauf jagte Sonntag das Leder erneut
unter die Lattenunterkante und erhöhte auf 2:0 (25.). Eine Minute
später prüfte Ziesche den FSV-Torwart – gehalten. Aller guten
Dinge sind drei, dachte sich Böhme, als er ein Zuspiel von Kunath
wie die anderen Torschützen auch an die Lattenunterkante befördert
und somit das beruhigende 3:0 markierte (29.). Nachdem Plunert mit
schönem Schuss den FSV-Keeper forderte (30.), köpfte Kunath zum
mittlerweile vorentscheidenden 4:0 ein (35.). Von den Grün-Weißen
war in der Drangphase so gut wie nichts zu sehen, die eigentlich
nur von den Fehlern unserer Mannschaft profitierten. So geschehen
in der 37. Minute, als die Gäste unsere nicht immer sattelfeste
Deckung mit einem langen Ball aushebelten. Den Schlenzer
bereinigte R.Frommhold noch vor der Torlinie und verhinderte somit
den Ehrentreffer. Der nächste Fehler unterlief Torhüter Gumpert,
als er den Abschlag in die Beine des Gegners spielte. Hierbei
wurde die fehlende Klasse des Kontrahenten augenscheinlich, denn
ein FSV-Spieler setzte das Leder trotz freier Schussbahn neben den
Kasten (44.). Für den zweiten Spielabschnitt sollte die
Konzentration hoch gehalten werden, um Dank des sicheren
Vorsprungs einige Spielzüge ohne Druck auszuprobieren und
eventuell das eine oder andere Törchen zu erzielen. Doch mental
schalteten unsere Kicker mindestens einen Gang zurück, spielten
im Defensivbereich oftmals Harakiri und ermöglichten so den Gästen
gute Torgelegenheiten. So musste Schlussmann Gumpert in der 56.
Minute wieder Kopf und Kragen riskieren, weil unsere Jungs die
Aktionen der Bretniger nicht energisch genug störten (56.). Eine
Minute danach lenkte Gumpert einen Freistoß an die Latte, doch
die Gäste bekamen es nicht gebacken, den Nachschuss aus
Nahdistanz im Kasten unterzubringen. Unsere Elf machte sich das
Leben unnötig schwer, denn oftmals wurden die Angriffe viel zu
kompliziert und überhastet vorgetragen. Trotzdem gelang Kunath
das 5:0, da die letztlich zu schwachen Gäste nach einem Einwurf
den Überblick verloren und Kunath den Ball aus einer Grün-Weißen
Spielertraube heraus ins obere Gebälk hämmern konnte (67.). Dann
ließ man dem Gegner wieder gute Einschussmöglichkeiten gewähren,
doch die Grün-Weißen scheiterten am eigenen Unvermögen (69.)
oder Keeper Gumpert konnte parieren (71.). Im Gegenzug wurde der
eingewechselte Eckardt nach schöner Kombination im Strafraum gefällt.
Denn fälligen Strafstoß vergab der mit vielen Leichtsinnfehlern
behaftete Abwehrchef Hoyer ebenso leichtfertig – gehalten (72.).
Alles kein Beinbruch, denn in den verbleibenden Minuten war von
den Gästen nichts zu befürchten, denen so gut wie nichts mehr
gelang. Der FSV schien zufrieden, denn man hatte eine befürchtete
hohe Niederlage abwenden können. In der Endphase agierten unsere
Jungs beim Abschluss weiterhin zu ungenau. Verheißungsvolle
Kopfballmöglichkeiten von Böhme (76.), Plunert (84.),
Schlotterbeck (88.) und Eckardt (90.) verfehlten das Gehäuse.
Ohne großartige Probleme zog unsere Mannschaft ins Viertelfinale
ein, hätte aber bei der Harmlosigkeit des Gegners mehr
spielerische Präsenz an den Tag legen können. (ag)
Aufstellung des SVK/L:
O.Gumpert
– D.Hoyer, S.Plunert, M.Fritsche (ab 53. S.Klieme), R.Frommhold
– D.Gloger, R.Ziesche (ab 68. T.Strutz), F.Schlotterbeck, T.Böhme
sen. – M.Sonntag (ab 64. W.Eckardt), M.Kunath
|
| 8.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SV Chemie Dohna : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 2 : 5 ( 1 : 2 ) |
|
Das
Spiel verlief so, wie es Hainsberg in der Vorwoche gegen Dohna im
Spielbericht beschrieben hatte. Ein gut spielender Gegner, der
schwer zu bespielen ist und schlechter in der Tabelle steht, als
er wirklich ist. Er war auch schwer zu bespielen, da unser Team
wieder auf einem sehr guten Kunstrasen der Marke Hainsberg
spielte, nur das er diesmal sogar 42m anstatt 40m breit war. Das
Spiel hätte optimal anfangen können, doch Zahour vergab
freistehend (1.). Kurz darauf ein Freistoß Hornoff´s (4.) und
ein knapp rechts vorbeigehender Schuss von Nimschowski (5.). Nun
folgten die schwächsten Minuten im Spiel. Der Gastgeber spielte
konsequent und suchte jederzeit den Abschluss (Pfosten, 5.). Das
Dohna zu diesen Chancen kam, lag wieder mal an der schlechten
Zuordnung bei Standards (18., 23.). So kam es zu etlichen
Kopfballchancen des Gegners. Auch machte Böhme keine glücklichen
(Nicht-) Reaktionen. Gärtner hätte die Bemühungen des Gegners
locker ersticken können, indem er den Abpraller, nach Schuss von
Hornoff, verwertet hätte (15.). So kam es zum verdienten 1:0 des
Gegners. Ecke, Kopfball und Tor (27.). Der bis dahin etwas
einseitig für Dohna pfeifende Schiri (Note 3-4) brachte unsere
Elf ins Spiel zurück. Ein Abschlag von Böhme kam zu Hornoff, der
sich zur Wehr setzte und in den Strafraum gelangte, jedoch von
Torhüter und Abwehrspieler gelegt wurde. Der Schiri pfiff
Elfmeter und Hornoff verwandelte selbst (33.). Das beruhigende 2:1
erzielte darauf Zahour. Nach Flankenwechsel durch Hornoff setzte
sich Zahour am Strafraum durch und konnte dann am Torhüter vorbei
einnetzen (37.). In der 40. Minute der endgültige Wachmacher für
unseren Torhüter. Eine dankbare Flugparade und die anschließende
gefährliche Ecke von Dohna ließen Böhme auszeichnen. Die 2.
Halbzeit wurde nun unsererseits dominant geführt. Unsere solide
Abwehr ließ bis auf 2-3 Strafraumszenen und einigen unplatzierten
Fernschüssen kaum etwas zu, was u.a. dem Rückkehrer Albinus zu
verdanken ist. Die Offensive erspielte sich auf der Gegenseite
regelmäßig Chancen heraus. Nach einer Ecke mit Chance durch Gärtner
(47.), einem abgeblockten Schuss von Müller-Hürst (53.), hatte
Hornoff die Vorentscheidung auf den Fuß. Schön freigespielt auf
halbrechts setzte er den Schuss kläglich rechts vorbei (55.). In
der 63. Minute machte es Müller-Hürst auch nicht besser. Umso
mehr in der 68.Minute, wo er, schön gefoult, einen Elfmeter
herausholte. Wiederum schickte sich Hornoff an, den Ball zu
versenken. Diesmal vergebens. Der Torhüter hielt und der
trudelnde Ball flog knapp übers Gebälk. In der 72. Minute doch
etwas überraschend das 2:2. Ein Flankenwechsel kam von links auf
rechts. Hennig kam nicht an den Ball heran, so dass der
Gegenspieler ihn kurz annahm und sofort abzog. Der Ball schlug
unhaltbar ein. Nun folgten 10 Minuten Chaosfußball. Beide Seiten
versuchten den Ball aus der Gefahrenzone raus zu halten. Auch wenn
mitunter
10-mal am Ball vorbei geschlagen wurde, bis er endgültig
heraus war. Zum Schluss sollte es sich doch bewahrheiten, das ein
Spiel 90 Minuten dauert. In der 85. Minute doch noch das 2:3,
welches in der Entstehung glücklich war. Ein Einwurf durch Zahour
gelang zentral, nachdem Hornoff mustergültig frei sperrte, zu Gärtner,
der die Kugel freistehend vorm Torhüter vorbeispitzeln konnte.
Der Torhüter war zwar dran, jedoch trudelte und kullerte der Ball
ins Eck. Eine Minute später der endgültige KO für den Gegner.
Nach Ballgewinn setzte Müller-Hürst Nimschowski mustergültig
ein, der so zum 4:2 verwandeln konnte. Das schönste Tor kam zum
Schluss. Gärtner steckte auf Müller-Hürst durch, der den Ball
kurz mitnahm und schoss. Der Ball ging jedoch an den linken
Pfosten und trudelte nach rechts, wo Hornoff stand und ihn nur
noch einzuschieben brauchte. Nach weiteren Chancen von Grünberg
und Jurisch (Pfosten) in der Nachspielzeit, wäre es aber des
Guten zu viel gewesen. (js)
FAZIT:
Eine nach Tabellensituation gelöste Pflichtaufgabe, die aufgrund
des guten Gegner zumindest in der 1. Hälfte hätte unlösbar
werden können. Doch die Abwehr hielt stand und der Gegner wurde
zunehmend müde, so dass die verdienten Tore doch spät, aber noch
rechtzeitig fielen.
Aufstellung:
Böhme, D. – Helmert,
Jurisch, Albinus, Leuthold (54. Hennig) – Bergmann – Zahour
(89. Franke), Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Gärtner
(88. Grünberg)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 11.10.2009 8. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SV Sankt Marienstern 2 : 0 ( 1 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Nach
den ganz passablen Vorstellungen der letzten Wochen sollte der
Aufwärtstrend mit einem Sieg gegen die Mannschaft aus Panschwitz
vorangetrieben werden. Dass dieses Vorhaben gegen Gegner, deren
letzte Ergebnisse von Erfolglosigkeit künden, nicht einfach
werden wird, versteht sich von selbst. Die Gäste schickten
demzufolge eine defensiv eingestellte Mannschaft aufs Feld, die
mit viel Kampf und Einsatz möglichst lange den Ball vom eigenen
Tor fernhalten wollten. So passierte in der ersten Viertelstunde
nichts Weltbewegendes. Unsere Elf suchte erst nach dem richtigen
Patentrezept und ließ sich Zeit. Allmählich erzwang der SVK/L
gut gemeinte Aktionen, die zwar noch nicht fruchteten, aber
Hoffnung versprachen. So geschehen, als Gloger von der linken
Flanke nach innen passte und Gärtner knapp vorbei schoss (17.).
Dann probierte es R. Frommhold per Freistoß, doch der Schlussmann
hielt (24.). Die sorbischen Sportfreunde hatten fünf Minuten später
eine Schussmöglichkeit, verfehlten aber ebenso das Gehäuse. Nach
einem Freistoß von Mühlbauer köpfte Kunath auch am Kasten
vorbei (37.). Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, denn der
Gegner wurde nun zu Fehlern gezwungen. Nur kurz danach dieselbe
Version. Freistoß Mühlbauer, die Gäste-Abwehr agierte diesmal
nicht konsequent genug, so dass Kunath mit einem Heber ins lange
Eck zum 1:0 traf (40.). Die Mariensterner standen im
Deckungsverbund kompakt, hatten jedoch nach vorn wenig bewirken können,
so dass die Halbzeitführung allemal in Ordnung ging. Unsere Jungs
wollten im zweiten Durchgang nichts anbrennen lassen und nahmen
das Heft des Handelns wieder in die Hand. Nach Flanke von Böhme köpfte
Ziesche am Tor vorbei (46.). Im Gegenzug lenkte Gumpert einen
Schuss der Panschwitzer über den Querbalken (47.). Danach
verflachte die Partie und fand überwiegend zwischen den Strafräumen
statt. Erst in der 70.Minute kam wieder etwas Fahrt ins Spiel, als
Müller den Ball vertändelte und ein Marienstern-Kicker allein
vor Gumpert am Kasten vorbei zielte. Wenig später machte Müller
seinen Fauxpas vergessen, als er mit herrlicher Flanke das 2:0
vorbereitete. Kunath war per Kopf zur Stelle und markierte seinen
zweiten Treffer (72.). Dies schien die Vorentscheidung zu sein,
denn Marienstern hatte an diesem Tag nicht die Klasse, noch einmal
ernsthaft zurück zu schlagen. Unser Team zog sich nun etwas zurück
und spielte auf Konter. Ein solcher hätte beinah den dritten
Treffer beschert, als sich Kunath und Böhme kurz vor Spielende
nach vorn wagten, doch Letztgenannter das Tor verfehlte (88.). In
der Schlussminute hatten die Gäste eine Doppelchance zur
Ergebniskosmetik. Einen gefährlichen Schuss von der
Strafraumgrenze konnte Gumpert abwehren und auch den Nachschuss
entschärfte er mit toller Parade. Danach ertönte der Abpfiff und
drei wichtige Punkte waren unter Dach und Fach.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
O.Gumpert
– R.Mühlbauer, R.Frommhold (ab 65. T.Böhme jun.), S.Plunert,
T.Müller – T.Gärtner, M.Eisold (ab 85. F.Schlotterbeck),
D.Gloger, T.Böhme sen. – M.Kunath, R.Ziesche (ab 75. M.Sonntag)
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SV Sankt Marienstern 2. 5 : 0 ( 3 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Im Vorspiel empfing unsere Zweite die Reserve aus
Panschwitz-Kuckau und zerlegte den bis dato verlustpunktfreien
Kontrahenten in alle Einzelteile. Schon nach drei gespielten
Minuten setzte Klieme per Freistoß ein erstes Zeichen, doch der
Keeper konnte im letzten Moment klären. In der Folgezeit
entwickelte sich ein Spiel mit vielen Nickeligkeiten, wobei es die
Gäste oftmals übertrieben. Die Quittung war eine Ampelkarte
(15.), so dass sich die Panschwitzer bereits frühzeitig in
Unterzahl den drohenden Untergang entgegen stemmen mussten. Unsere
Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert und machte
sogleich Nägel mit Köpfen. Eine Vorlage von Eckardt verwertete
Leuthold zum 1:0 (20.). Die frühe Führung verlieh unseren Jungs
die nötige Sicherheit, doch zwischendurch musste Torwart
Findeisen den einzigen Torschuss der Gäste parieren (24.). Danach
war der SVK/L am Drücker. Für das 2:0 sorgte Balzer, der Dank
seiner Erfahrung die komplette Deckung ausspielte und clever
einschob (30.). Nach einer schönen Kombination zwischen Kappler
und Leuthold fiel dann die Vorentscheidung. Wieder war es Balzer,
der die Flanke mit der Innenseite verarbeitete und ins Netz legte
(37.). Die Gäste wurden in der Defensive voll gefordert und
konnten nur sporadische Entlastungsangriffe vorweisen. Daran änderte
sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Vielmehr hatte sich
Marienstern aufgegeben und wollte die Niederlage im Rahmen halten.
Unsere Jungs waren aber gnadenlos und erhöhten, zwar erst spät,
durch Leuthold auf 4:0 (65.). Kurz darauf startete Balzer wieder
ein Solo, bediente uneigennützig Eckardt, der die Kugel zum 5:0
ins lange Eck manövrierte (71.). In der Schlussviertelstunde wären
die Panschwitzer beinah vollends unter die Räder geraten. Die
durften sich bei Eckardt (74.,79.) und Reppe (84.,88.) bedanken,
die beste Einschussmöglichkeiten ausließen. Die vor der Partie
mit nur zwei Gegentoren angereisten Gäste bekamen an diesem Tag
eine gehörige Lektion verpasst und mussten ihre ersten Punkte
abgeben.
(ag)
|
| 7.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SV
Gaußig 3 : 1 ( 2 : 1 ) |
|
Bei
trockenen, aber windigen Verhältnissen empfing unsere Elf den SV
Gaußig. Wie schon vermutet und laut Trainer bestätigt, war der
Gegner eine sehr junge Truppe. Sie bestand fast nur aus
B-Jugendlichen (2 Spieler im A-Jugendalter). Dies spiegelte sich
auch im Tabellenbild wieder, so dass dies ein Pflichtsieg werden
musste. Um es vorneweg zu sagen, der Gegner war trotz seiner
„jungen“ Spieler eine Mannschaft, die mitzuhalten und
mitzuspielen versuchte. Respekt hierfür. Es sollte nun ein Spiel
folgen, indem unser Team den Gegner von A-Z im Griff hatte und
sich Chance um Chance erarbeitete. Den Auftakt der Chancen machte
jedoch der SVG mit einem sehenswerten Fernschuss (4.). Das
vermeintliche 1:0 durch Gärtner wurde jedoch vom guten Schiri
wegen Abseits abgepfiffen (6.). Das beruhigende 1:0 sollte erst in
der 23. Minute fallen, als Hornoff für Gärtner auflegte. Bis
dahin kam es schon zu etlichen Chancen. Diese waren ein Schuss und
Kopfball von Hornoff (6., 8.), sowie zwei „Luftlöcher“ aus
Nahdistanz und ein Pfostenschuss von Nimschowski (10., 12., 20.).
Nach dem Tor wurde es ruhiger auf dem Platz, für Trainer Schopf
zu ruhig. In Fahrt kam das Spiel erst wieder ab der 35. Minute. Da
vergaben Zahour und Bergmann mit Nachschuss 2 gute Chancen. Das
verdiente 2:0 erfolgte in der 42. Minute, wo Gärtner per Kopf
nach einer Ecke von Bergmann verwandeln konnte. Der Gegner
versuchte in Halbzeit 1 immer wieder Nadelstiche zu setzten, um für
Gefahr zu sorgen (14., 24.). Der Lohn ihrer Bemühungen war ein
Tor der Marke „Tor des Monats“. Der freistehende Gaußiger Stürmer
zimmerte den Ball direkt wie an der Schnur gezogen in den rechten
Dreiangel (44.). Die Antwort sollte eigentlich auf dem Fuß
folgen. Jedoch Zahour und Gärtner per Kopf konnten die Vorlagen
von Hornoff nicht verwerten (45.). Die 2. Halbzeit lief nach dem
gleichen Schema. Chancen im Minutentakt für Königsbrück und Gaußig
mühte sich mit dem starken Torhüter, das Spiel lange offen zu
halten. Der Schuss von Nimschowski vom Anstoß weg landete beim
Torhüter (46.). Weitere Möglichkeiten mit guten Schüssen
folgten durch Hornoff (49.) und Gärtner (53.), sowie von Jurisch,
dessen Freistoß am Pfosten landete (57.). Das entscheidende Tor
zum 3:1-Endstand, initiiert vom späteren Torschützen Gärtner,
gelang in der 65. Minute. Er spielte den Ball an der Mittellinie
auf den startenden Müller-Hürst. Dieser setzte sich über links
durch, dribbelte in den Strafraum und spielte den Querpass auf den
nachlaufenden Gärtner ins Zentrum. Dieser hatte keine Mühe zu
vollenden. Nennenswerte Gelegenheiten hatte Gaußig bis dahin nur
noch in der 60. und 69. Minute. In den restlichen 20 Minuten übertrafen
sich noch mal Zahour (75.), Nimschowski (76.), Müller-Hürst mit
einer Doppelchance (80.) und Gärtner (85.) im Auslassen von Möglichkeiten.
Den etwas lustigen Schlusspunkt setzte der ansonsten gute
Bergmann. Er wollte, wie vom Wahn besessen, unbedingt den Ball zu
Böhme spielen, anstatt auf den vor ihm stehenden Abwehrspieler
Jurisch, der den Ball locker hätte nach vorn passen können. Er
versuchte es zurück auf Böhme und traf vorhersehbar Jurisch. Ein
hinterher laufender Gaußiger war nun mit dem abgefälschten Ball
allein vorm Tor, jedoch brachte er ihn, Mangels an Ideen, nicht am
souveränen Torhüter Böhme vorbei (90.).
Fazit: Ein Pflichtsieg, nicht mehr und nicht weniger, wo unser
Team zwar spielerisch dominant war, jedoch im Abschluss sündigte.
Nach Chancen hätte es gut und gerne 12 zu 3 stehen müssen. Somit
eine vergebene Chance zur Verbesserung der Tordifferenz. Für den
Gegner ist zu hoffen, dass man sich den Lohn anderweitig verdient
und vielleicht, wie gegen Löbtau unseren Tabellennachbarn ein
Bein stellt. (js)
Aufstellung:
Böhme, D. – Schlotterbeck
(ab 70. Franke), Jurisch, Helmert, Leuthold (ab 84. Walther) –
Bergmann – Zahour, Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Gärtner
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 04.10.2009 7. Runde SG Crostwitz
1981 : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 0 |
|
Am
herbstlichen Sonntag traf unsere Elf leider nicht in Crostwitz,
aber gegen die Sportsfreunde aus Crostwitz an. Gespielt wurde auf
einem wiesenähnlichen Untergrund, wo vor 4 Wochen noch Pferde zu
Hause waren. Zufällig hatte diese Wiese die Abmaße eines
Spielfeldes. So war das Spiel arm an Torchancen und Spielzügen,
die sich diesen Namen auch verdienten.
Nach kurzer Abtastphase hatten die Hausherren ihre ersten Chancen,
als die SVK/L Hintermannschaft im leichten Chaos versank. Zwei
Minuten später der einzige große Knall im Spiel, als Müller mit
seinem Gegenspieler per Kopf zusammen
rannte und der Crostwitzer Stürmer einen Zwischenstopp in der
Notaufnahme einlegen musste. Gute Besserung an dieser Stelle.
Die nächsten 15 Minuten passierte nicht viel. Die Gäste, welche
bergab spielten, hatten mehr vom Spiel, was sich aber nur in
Ballbesitz und Eckenverhältnis widerspiegelte. So hatte man ab
der 19. Minute sieben Ecken in Folge, welche aber keinen gewünschten
Erfolg hatten.
Die nächste Aktion, welche den Namen Chance verdiente (nicht bei
allen Zuschauern…) hatte in der 44. Minute Plunert Sten, als
sein Freistoß aus 35 Metern knapp das Torgehäuse verfehlte. Eine
Minute später war es wieder Plunert, dessen Freistoß fand in
Kunath Marco seinen Abnehmer, jedoch verfehlte er das Ziel.
Nach dem Seitenwechsel kam Böhme jun. für den gelb-rot gefährdeten
Frommhold R..
Das Spiel entwickelte sich nun entgegengesetzt der ersten
Halbzeit. Die bergab spielende Heimmannschaft hatte mehr vom
Spiel. Die erste gute Aktion hatte jedoch unsere Mannschaft als Böhme
sen. gedankenschnell Kunath einsetzte, dieser aber den Ball aus 14
Metern knapp verzog (56. Min.). Nun war unsere Defensiv-Mannschaft
um Libero Mühlbauer gefragt, denn die Heimmannschaft erhöhte die
Schlagzahl. Doch auch hier waren nennenswerte Chancen Mangelware.
Entweder versprang der Ball (wem wunderts!) oder ein langes Bein
unserer Verteidiger war dazwischen.
15 Min. vor Spielende hatte der SVK/L noch eine Chance, als Gärtner
auf Ziesche durchsteckte, dieser aber aus 18 Metern verzog.
Zwei Minuten vor Spielende blieb den zahlreichen Fans aus Kö/Lau
fast das Herz stehen, als sich ein Crostwitzer Stürmer durch den
16er mogelte und aus zwei Metern denkbar knapp verzog. Danach erlöste
der gut pfeifende Schiri Betka alle Beteiligten.
Insgesamt geht das 0 : 0 in Ordnung. Nun sollte aus den nächsten
beiden Spieltagen, welche vor heimischen Publikum ausgetragen
werden, weitere Punkte folgen.
Aufstellung:
Gumpert-Mühlbauer (ab 79. Min. Hoyer)-Frommhold (ab 46.
Min. Böhme jun.)-Müller-Plunert-Böhme sen.-Gärtner-Gloger (ab
63. Min. Schlotterbeck)-Eisold-Kunath-Ziesche
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 7. Runde SG Crostwitz 1981 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 2. 3 : 3 ( 3 : 3 ) |
|
Nach dem spielfreien Wochenende mussten unsere Kicker am
siebten Spieltag ins Sorbenländle reisen. Die gastgebende SG
Crostwitz empfing den SVK/L in Horka auf dem Rasenplatz, der die
Bezeichnung „Rasen“ längst nicht mehr verdient. Bei widrigen
Bedingungen regierte auf der Holperwiese meistens Bruder Zufall.
Unsere Jungs waren in den ersten Minuten zwar leicht
spielbestimmend, doch wie aus dem Nichts gingen die Crostwitzer
mit 1:0 in Führung (10.). Dabei nutzten sie das schlechte
Defensivverhalten der Berndt-Schützlinge konsequent aus. Doch der
Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Nach Kopfballverlängerung
von Leuthold bugsierte Eckardt das Leder zum 1:1 über die
Torlinie (16.). Der Minutenzeiger hatte gerade eine Umdrehung
absolviert, da rappelte es schon wieder im Crostwitzer Kasten.
Nach Freistoß von Handrick verdeckte Strutz geschickt die Sicht
des Torhüters, so dass die Kugel zum 1:2 ins Eck trudelte. Unser
Team legte sofort nach und erhöhte durch Reppe, der eine Flanke
von Leuthold einköpfte, auf 1:3 (20.). Ab diesem Zeitpunkt wähnten
sich die Gäste auf der sicheren Siegerstrasse und stellten unerklärbar
das Fußballspielen ein. Die Hausherren gaben sich noch lange
nicht geschlagen und nutzten dann die schlechte Zuordnung im
Abwehrzentrum zum 2:3 (32.). Die Sorglosigkeit unserer Mannschaft
war schon bemerkenswert, denn kurz danach kassierte man den
Ausgleich. Nach einer Flanke konnte ein Einheimischer ungestört
zum 3:3 einköpfen (35.). Bis zur Pause änderte sich nichts mehr
am Ergebnis, was gleichzeitig das Endresultat bedeuten sollte.
Denn im zweiten Durchgang passierte absolut Nichts. Beide
Mannschaften konnten kaum nennenswerte Aktionen verbuchen, da die
Partie nur noch zwischen den Strafräumen dahin dümpelte. Eine
komplette Halbzeit wurde kostbare Zeit regelrecht vergeudet.
Obwohl für unsere Elf bei mehr Engagement ein Sieg möglich
gewesen wäre, ließ man leichtfertig zwei Punkte liegen und kann
somit in der Tabelle keinen Boden gutmachen. Eine
Leistungssteigerung wird am kommenden Spieltag erwartet, wenn die
verlustpunktfreien Panschwitzer in Laußnitz auf dem Prüfstand
stehen.
|
| 6.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SV
Fortuna Dresden-Rähnitz 5 : 5 ( 1 : 3 ) |
|
Am
vergangenen Wochenende gab sich der Tabellenführer die Ehre und
sollte dies zumindest in Halbzeit eins unter Beweis stellen, weil
er clever spielte und man es auch unsererseits zuließ. Das Spiel
begann jedoch 40 Minuten verspätet, da kein Schiri vor Ort
(Urlaub) war und der Schiri-Ansetzer keinen Ersatz schickte. So
musste unser altgedienter Sportkamerad Bernhardt in die Bresche
springen. Er machte, assistiert u.a. vom Staffelleiter der
A-Junioren an der Seitelinie, seine Sache gut. Das Spiel begann
eigentlich viel versprechend. Ein schön vorgetragener Angriff über
links, brachte Müller-Hürst in Schussposition. Typisch wie er
selbst, traf er aus 8m nur das Außennetz (2.min). Das war es auch
schon mit dem guten Beginn. Der Gegner nutze die erste Unordnung
nach einem Freistoß aus, indem ein Gegenspieler ungedeckt den
zweiten Ball aus der 2. Reihe einfach auf das Tor schoss und
dieser im Eck einschlug (0:1, 6.). So ging es nun munter weiter.
Wir bekamen kein Bein vors andere und der Gegner nutzte die Lücken
und die Unordnung aus. Der Gegner spielte mit einfachsten Mitteln
nach vorne und schoss aus allen Lagen. Hoffnung gab das
Ausgleichstor, schön herausgespielt über Müller-Hürst und
Nimschowski, von Gärtner. Doch es war nur ein Hoffnungsschimmer
(1:1, 21.min). Postwendend das 1:2, wieder durch einen Freistoß.
Man stand wieder zu weit vom Mann, redete nicht miteinander und
ordnete sich nicht gegenseitig zu. Auch verließ man sich auf den
Schiri, der ein vermeintliches Foul an Bergmann pfeifen sollte.
Seit Jahren kann man den Jungs das gleiche erzählen, dass solange
weitergespielt werden muss, bis der Schiri pfeift. Wie immer,
meist vergebens. Der Spieler brauchte nur noch einzuschieben
(23.). Der Gegner hatte weiterhin gute Gelegenheiten zum Erfolg zu
kommen. Das für den Gegner verdiente 1:3 erzielte jener in der
43. Minute, indem ein langer Ball durch den Strafraum segelte und
der Stürmer den Ball mit der Innenseite direkt im Tor
unterbrachte. Schönes Tor. Bis dato war von unser Elf nur noch
ein Schuss von Hornoff in der 38. Minute erwähnenswert. Mit nur
1:3 ging es in die Pause. Das Albinus und Kühne fehlten, durfte
keine Ausrede sein. Besonders das Mittelfeld musste nun endlich
eine Schippe zulegen, denn es war keine Bindung zwischen Abwehr
und Angriff vorhanden. Die Abwehr war vom defensiven Mittelfeld
alleingelassen und die Offensive bekam kaum brauchbare Bälle.
In Halbzeit 2 das gleiche Bild. Kaum gelungene Aktionen und Fußball
zum Abgewöhnen. Der Gegner kam uns eigentlich entgegen, denn er
zeigte nach der Pause nicht mehr das effektive Spiel der 1.
Halbzeit. Er spielte einfach nur noch mit. Doch eine gute Aktion
hatte er noch. Ein blitzsauberer Konter über rechts führte zum
1:4 (60.). Nun folgten verrückte, letzte 20 Minuten, die man
lange nicht vergessen wird. Aus dem Nichts erzielte Nimschowski
das 4:2. Er nahm sich ein Herz, indem er den Pass von Müller-Hürst
aufnahm, sich in den Strafraum dribbeln konnte und in die rechte
Ecke vollenden konnte. Der Gegner muss von dem Gegentor völlig
geschockt gewesen sein, denn er machte uns das Geschenk, hinten
aufzumachen und offensiv zu werden, um ein Tor zu erzielen, als ob
wir sogar führen würden. Das sollte nicht unser Problem sein.
Nun wurde endlich Fußball gespielt und der Gegner unter Druck
gesetzt. In der 72. Minute das schnelle 3:4 durch Bergmann. Nach
Freistoß Jurisch legte Nimschowski mustergültig auf Bergmann ab.
Dieser brauchte nur noch aus 6m zentral vorm Tor einnetzen. Die Gäste
bekamen nun endgültig das Flattern. Nervlich am Boden lag
Fortuna, als Gärtner in den Strafraum gelang und von hinten in
die Beine getreten wurde und so zu Fall kam. Hier war auch etwas
Glück im Spiel, weil der Pass auf Gärtner Abseits gewesen sein
soll, jedoch nicht vom Schiri bemerkt wurde. Den fälligen
Elfmeter verwandelte Hornoff sicher zum 4:4 (74.). Nun wurde es
endgültig zum offenen Schlagabtausch, wobei wir das Momentum auf
unserer Seite hatten. Die Krönung des verrückten Spiels hatte
Zahour auf dem Fuß, als er halbrechts in den Strafraum gelangte
und die Chance zum 5:4 hatte, jedoch den Ball an Torhüter und
Pfosten vorbei spitzelte (77.). Nun dachte unser Team, man hätte
Rähnitz im Sack, doch weit gefehlt. Ein Spieler der Dresdner
setzte sich gegen die Gedächtnis-Statuen Handrick und Hennig
durch und konnte zum vermeintlich endgültigen 4:5 vollenden
(79.). Völlig unnötig. Man dachte, das war es. Aber es kam
wieder anders. Die Mannschaft verkraftete den vermeintlichen
Genickschlag und konnte doch noch durch Zahour ausgleichen (83.).
Die restlichen Minuten wurden für beide Seiten zum Nervenspiel.
Schüsse, Ecken und Freistöße brachten immer Gefahr für das
Tor. Besonders ein strittiger Freistoß am eigenem 16-er ließ den
Puls nach oben schnellen, denn es hätte auch Elfmeter geben können
(87.). Somit blieb es beim 5:5.
Fazit: Schmeichelhaftes Unentschieden, wenn man die kompletten 90
Minuten sieht. Aber auch irgendwie verdient, wenn man die letzten
20min betrachtet. Der Gegner schenkte unserer Mannschaft die Möglichkeit,
aus einem Katastrophenspiel mit 2 blauen Augen davonzukommen. Das
Team muss endlich kapieren, dass man nur als Mannschaft bestehen
und erfolgreich sein kann. Schuldzuweisungen zwischen den
Mannschaftsteilen sollten in Zukunft nicht mehr vorkommen. Angriff
und Abwehr bedingen einander. Die Abwehr beginnt im Sturm und die
Offensive, durch Spieleröffnung, in der Abwehr. Man sollte sich
endlich wieder dem disziplinierten, guten Spiel der ersten 4
Spiele erinnern. (js)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 27.09.2009 6. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : FV Ottendorf-Okrilla 05 3 : 2 |
|
Am Wahlsonntag
hatte unsere Mannschaft gar keine andere Wahl, mit einem Dreier
den drohenden Absturz ans Tabellenende zu verhindern. Mit den
gleichen Vorzeichen hatten auch die Ottendorfer zu kämpfen, die
punktgleich nur eine winzige Nasenlänge vor dem SVK/L in der
Tabelle rangierten. Ungeachtet der Tabellenposition entwickelte
sich ein zunächst gut klassisches Kreisligaspiel. Beide Teams
gingen ein hohes Tempo und gefielen mit vorzeigbaren Spielzügen.
Bereits nach zwei Minuten wäre die Führung nach Plunert-Freistoß
möglich gewesen, doch Ziesche spitzelte das Leder um Haaresbreite
am Tor vorbei. Die Burkon-Elf zeigte dann, wer der Chef auf dem
Rasen ist und drängte vehement auf einen Treffer. Dabei hatten
Kunath und Ziesche mit ihren Aktionen etwas Pech, als sie das Gehäuse
denkbar knapp verfehlten (11.,14.). Der FVO spielte munter mit,
doch konnte sich in der Gefahrenzone kaum in Szene setzen. Als
dann Kapitän Böhme einen Eckball flach nach innen brachte,
beendete Kunath per Direktabnahme seine Ladehemmung und drosch das
Spielgerät zum erlösenden 1:0 in die Maschen (21.). Fünf
Minuten später probierte es Böhme von der anderen Seite. Wieder
kam die Ecke flach herein, huschte unschuldig durch den Fünf-Meter-Raum,
wo Plunert am langen Pfosten lauerte und nur noch zum 2:0
einschieben brauchte. Weitere fünf Minuten danach entschärfte
der FVO-Schlussmann einen Freistoß-Knaller von Ziesche (31.).
Kurz darauf spielte Mühlbauer einen langen Ball nach vorn. Die
Abseitsfalle der Gäste hatte aber eine Fehlfunktion, so dass
Eisold das Spielgerät mit der Brust annahm und aus der Drehung
abzog. Mit nur einer Hand verhinderte der Ottendorfer Keeper
Schlimmeres (34.). Zwei Minuten danach wurde Eisold lang
geschickt, jedoch vom Abwehrspieler geschickt abgedrängt. Der FVO
hatte im ersten Durchgang nicht eine klare Torgelegenheit und lag
zu Recht zur Halbzeit mit zwei Toren Differenz hinten, da die
Defensive des SVK/L vorbildlich arbeitete. Mit Wiederaufnahme der
Partie nahm die Qualität mit fortschreitender Spielzeit immer
mehr ab. Beide Kontrahenten vergaßen ihre spielerischen Mittel in
der Kabine und verlegten sich auf viel Kampf und Einsatz. Als dann
die Gäste einen Pass durch unsere Innendeckung stocherten,
nutzten sie die Unstimmigkeit eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer
(52.). Jetzt machten unsere Jungs wieder richtig mit, doch die
Kombinationen liefen nicht mehr so flüssig. Dennoch ergaben sich
Tormöglichkeiten, doch Gärtner und Kunath wurden beim Abschluss
erfolgreich gehindert (56.,57.). Als Böhme auf dem linken Flügel
davon sprintete, verpasste Kunath dessen Eingabe. Eisold legte
unfreiwillig wieder zu Kunath, der die Kugel mit der Hacke ins Eck
platzierte – 3:1 (59.). Eine Stunde war absolviert und die
zahlreich erschienenen Augenzeugen verspürten Lust auf mehr. Doch
es passierte lange Zeit nichts. Unsere Kicker taten nicht mehr
viel und die ersatzgeschwächten Gäste brachten auch nicht viel
zustande. Erst gegen Ende der Partie wurde es wieder spannend.
Nachdem Gärtner den Ball mit letztem Einsatz an den langen
Pfosten brachte, schlitterte Ziesche heran und platzierte das
Streitobjekt aus ganz schwieriger Position neben das Gehäuse
(83.). Der FVO zeigte in den neunzig Minuten hundertprozentige
Effektivität, denn man verkürzte mit der zweiten (!) Chance zwei
Minuten vor Ultimo auf 3:2. Eine nicht mehr für möglich
gehaltene Zittereinlage hielt das Publikum bis zum erlösenden
Abpfiff in Atem, doch dann durfte gejubelt werden. Letztendlich
war der Sieg verdient, wobei unser Team den Grundstein Dank guter
Fußballkost in der ersten Halbzeit legte. Fazit: Pflicht erfüllt
– Gegner und Heimfluch besiegt.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
T.Metzner –
R.Mühlbauer, R.Frommhold, S.Plunert, T.Müller – T.Böhme sen.,
T.Gärtner, Gloger, M.Eisold (ab 90. I.Frommhold) – M.Kunath,
R.Ziesche
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 26.09.2009 6. Runde FSV
Bretnig-Hauswalde 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 5 ( 0 : 2
) |
|
Mit großen Personalsorgen reiste unsere zweite Mannschaft
nach Bretnig und spielte letztmalig auf der ungeliebten
Hartplatzscheibe, denn zukünftig wird dort auf Kunstrasen
gekickt. Nach einer langwierigen Abtastphase hatte der Gastgeber
in der 18. Minute seine einzige Chance im Spiel, danach war
absolute Ebbe. Unsere Jungs passten sich leider der Spielweise des
Gegners an und bolzten munter mit. Erst nach einer halben Stunde
kam Besserung in Sicht. Nach Freistoß von Handrick stand Zahour
goldrichtig und netzte zum 0:1 ein (33.). Von da an spielte unsere
Elf plötzlich Fußball und erarbeitete sich durch Balzer (35.)
und Fraß (39.) gute Chancen. Einen Befreiungsschlag von Strutz
konnte die Abwehr der Hausherren nicht bereinigen, so dass
Leuthold deren Unsicherheit mit dem 0:2 eiskalt bestrafte (43.).
Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie eine einseitige
Angelegenheit. Der SVK/L dominierte das Spiel nun eindeutig und
pflückte die Heimelf mit spielerischen Mitteln sprichwörtlich
auseinander. Nachdem die Einheimischen bei Einschussmöglichkeiten
durch Fraß (48.) und Handrick (61.) noch Glück hatten, leitete
Balzer mit starkem Solo den nächsten Treffer ein. Seine Eingabe
verwandelte Leuthold zum 0:3 (64.). Der gleiche Spieler markierte
nach Eckstoß seinen dritten Treffer und erhöhte somit auf 0:4
(76.). Unsere Jungs hatten vom Gegner nichts zu befürchten und
ließen das Match allmählich ausklingen. In der Schlussminute
setzte Reppe noch eins drauf und machte mit dem 0:5 einen ungefährdeten
Auswärtssieg perfekt. (ag)
|
| 5.
Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
|
| Hainsberger SV : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 6 : 4 ( 4 : 3 ) |
|
An einem schönen Sonntag fuhr man zum
Spitzenspiel nach Freital zum Hainsberger SV. Der Platz war ein
bestens gebauter Kunstrasenplatz, der jedoch in der Breite
suboptimal (40m!!) war. Der Anfang war spektakulär. Nachdem 1:0
des Gegners per Freistoß (3.), konnte Hornoff, nach einem Foul
durch Stoßen an Ihm, per Elfmeter ausgleichen (4.). Wer dachte,
dass sich das Spiel nun beruhigt, irrte sich. Die Partie nahm eine
schlechte Wendung. Der Gegner ging hart in die Zweikämpfe und
versuchte durch hinterhältige Attacken (z.B. Hacken ausfahren im
Vorbeilaufen) zu beeindrucken. Der Schiri sah dies alles nicht.
Anstatt der Referee die Aktionen unterband und sofort Gelb oder
sogar Rot zückte, um die Härte des Gegners herauszunehmen, wurde
lediglich unsere Elf mit Gelb bestraft (z.B. 7m Ballwegschlagen).
Nicht genug, dass er Fouls unterschiedlich bewertet und eindeutig
gegen uns pfiff. Er ließ es sich auch nicht nehmen,
spielentscheidend einzugreifen. Die Folge waren die Tore zum 2:1,
3:1 und 4:1 (15., 17., 18.). Das 2:1 war ein glasklares Abseits
von mindestens 3m, welches er nicht ahndete. Kein Wunder, wenn man
als Schiedsrichter noch in der anderen Spielhälfte steht. Aber
selbst von dort aus hätte man erkennen müssen, dass der
Passgeber ca. 7m und der Vollstrecker nur 3m vorm Tor stand. Das
3:1 war wieder Abseits, nur das es sich hier vielleicht nur um 1m
handelte. Dem 4:1, einem schönen Freistoßtor des Gegners, gingen
jedoch 2 Fouls an unseren Spielern voraus, die nicht gepfiffen
wurden, obwohl der Schiri die Pfeife schon im Mund hatte.
Die Mannschaft war so bis zum 4:1 von der „dreckigen“
Spielweise wie vom schlechten Schiedsrichter gelähmt, jedoch
versuchte man nun selbst dagegenzuhalten. Das spielerische Element
blieb bei beiden Teams somit auf der Strecke, was auch dem engen
Platz geschuldet war. So wurden die Bälle in der Regel kaum nach
vorne gespielt, sondern hauptsächlich nach vorn geschlagen. Nach
der Einwechslung von Nimschowski und der Umstellung auf 3 Spitzen
wurde nun Druck auf den Gegner ausgeübt. Dies führte sogleich zu
Möglichkeiten. Den Anschlusstreffer erzielte Nimschowski nach
Pass von Handrick per Direktabnahme aus 20m halbrechter Position
(35.). Man hatte wieder Hoffnung. Das überlegt eingenetzte 4:3
durch Hornoff, nach gutem Nachsetzen von Handrick, brachte einen
erneuten Schub. Der Gegner hatte nun augenscheinlich Angst und
rettete sich in die Pause. In der Kabine kamen alle von Ihren
Adrenalinspiegel runter, so dass die 2. Halbzeit bis auf eine
Handvoll Aktionen des Gegners, recht sauber ablief. Nur der
Schiedsrichter blieb bei seinem schlechten Stil, in der Regel
gegen unser Team zu pfeifen. Die 2. Hälfte begann unsererseits
stark, denn man setzte
den Gegner weiter unter Druck. Ein Pass in die Mitte hätte
Hornoff, frei vorm Tor, verwandeln müssen. Zahour kurz darauf
selbst freistehend vorm Tor, aber ohne Ballgefühl, legte den Ball
rechts vorbei (48., 49.). Nach einer beruhigenden 4:1-Führung hätte
das 4:4 den Gegner moralisch und spielerisch gebrochen (In
Erinnerung das 4:4 gg DD-Löbtau??). Warum es doch nicht dazu kam,
lag wieder einmal am Unparteiischen. Der Schiri pfiff Elfmeter,
obwohl der Hainsberger Spieler niemals mehr an den Ball gekommen wäre
und über die Fußspitze von Handrick geschickt stolperte (5:3,
52.). Der Mannschaft merkte man diesen erneuten Rückschlag kaum
an. Die nächste hochkarätige Chance bekam Königsbrück in der
65. Minute. Zahours abgefälschte Bogenlampe landete fast im Tor,
doch der Torhüter hielt stark. Bei der anschließenden Ecke
konnte Hornoff den Ball leider nicht im Tor unterbringen. Nachdem
aufgrund von Verletzungen von Bergmann und Albinus die halbe
Hintermannschaft ausgewechselt wurde, kam Hainsberg, die Unordnung
ausnutzend, zum alles entscheidenden 6:3 (70.). So gelang
Hainsberg bis auf 10 min der 2.Halbzeit, einem Lattentreffer in
der 67. Minute, einen Schuss den Böhme stark hielt (75.) und den
beiden Toren kaum Produktives im zweiten Durchgang. Unsere
Mannschaft bemühte sich trotz Aussichtslosigkeit um weitere
Treffer. Das abschließende 6:4 durch Nimschowski, nach Ecke von Kühne,
war doch noch das verdiente Tor, was für die Moral und das
Engagement der Mannschaft spricht. Die einzige positive Aktion vom
Schiri war nach dem Schlusspfiff, als er sich bei Gärtner,
Norbert für eine abfällige wie unsportliche Aussage während des
Spiels entschuldigte.
Fazit:
Starke Leistung, trotz der „dreckigen“ Spielweise einiger
Gegenspieler und des absolut schlechten Schiris, der nie
konsequent durchgriff und den Spielausgang schon in seiner größtenteils
einseitigen Interpretationsweise festlegte. (js)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 20.09.2009 5. Runde SV Aufbau
Deutschbaselitz : SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 1 ( 3 : 1 ) |
|
Am
fünften Spieltag musste unser Team am gefürchteten Großteich
antreten, wo es in der Vergangenheit bekanntlich wenig zu holen
gab. Auch nach den absolvierten neunzig Minuten hatte die
Statistik weiterhin Bestand, obwohl wie schon so oft mehr drin
war. Das Endergebnis spricht natürlich eine klare Sprache, doch täuscht
über den Spielverlauf hinweg. Dabei wurden schon frühzeitig alle
guten Vorsätze über den Haufen geworfen, denn eine Flanke
verwandelten die Einheimischen ungedeckt zum ernüchternden 1:0
(4.). Die Aufbau-Kicker agierten Dank der Führung sicher in ihren
Aktionen und zwangen unsere Mannschaft zu Fehlern, deren Quote
insgesamt zu hoch war und halt den Unterschied ausmachte. Als dann
ein Deutschbaselitzer im Strafraum regelwidrig gebremst wurde,
nahm das Unheil seinen Lauf. Keeper Metzner war zwar im richtigen
Eck, konnte aber den platziert getretenen Foulstrafstoß nicht
parieren – 2:0 (16.). Nun waren unsere Jungs gefordert, mit mehr
Engagement und Einsatz den Gegner zu fordern. Leider machte man
sich das Leben selber schwer, denn immer wieder stoppten Fehlpässe
den Offensivdrang. Allmählich erlangte man aber Gleichwertigkeit
und näherte sich auch erstmals dem gegnerischen Tor. So hatte Gärtner
großes Pech, als der Torwart seinen Schuss sensationell aus dem
oberen Winkel kratzte (27.). Danach probierte es Kranig aus knapp
dreißig Meter – ohne Erfolg (32.). Schließlich flankte Böhme
auf seinen Namensvetter und Spielführer, der die Kugel annahm und
gekonnt am Torhüter vorbei ins Netz spitzelte – 2:1 (35.). Der
Anschluss war vollbracht. Doch noch vor dem Pausenpfiff machte die
Unparteiische Kühne, die für den zweiten Durchgang
verletzungsbedingt passen musste, einen fatalen Fehler. Ohne
gegnerische Einwirkung stolperte ein Akteur und kam im 16-er zu
Fall. Die Aufbau-Elf nahm das Geschenk dankend an und verwandelte
den Elfer zum 3:1-Halbzeitstand (45.). Ein psychologisch ungünstiger
Zeitpunkt, denn mittlerweile hatte sich der SVK/L besser auf
seinen Kontrahenten eingestellt. Es war noch längst nichts
verloren, doch ein gescheiter Spielzug der Großteich-Kicker
beendete mit einem Traumtor jegliche Illusionen. Eine Flanke von
rechts nagelte ein Aufbau-Spieler aus gut acht Meter direkt in den
oberen Winkel – 4:1 (53.). Die Gäste versuchten zwar so
Einiges, nur beim Pass in die torgefährliche Zone fehlte
weiterhin die nötige Präzision. Durchschaubar und recht simple
gestrickt waren die Anspiele auf die Offensivkräfte, die außerdem
zu leichtfertig die Bälle verloren. Die Deutschbaselitzer
spielten Dank ihrer komfortablen Führung im Rücken rationell und
machten immer wieder die Räume eng. So lief unseren Jungs die
Zeit davon, denen sich erst eine Viertelstunde vor Spielschluss
eine Möglichkeit zur Ergebniskosmetik bot. Einen Freistoß von Böhme
jun. fing jedoch der Keeper sicher aus dem Dreiangel. In den
verbleibenden Minuten standen Aufwand und Nutzen unserer Elf in
einem irrationalen Verhältnis. Nachdem Kunath das Spielgerät
vors Tor brachte, stieg Eisold geschickt über den Ball und überließ
Sonntag die Vollstreckung. Der ballerte leider freistehend über
das Gehäuse (79.). Nach Eckball von Böhme jun. retteten die
Gastgeber einen Kopfball von R.Frommhold auf der Torlinie (82.).
Wenig später beförderte Sonntag einen Freistoß scharf in den
Strafraum, doch der Kopfball von Böhme jun. zischte knapp über
das Gebälk (85.). Im Gegenzug musste Metzner nach Konterzug der
Rand-Kamenzer einen Schuss aus spitzem Winkel entschärfen (86.).
Vielmehr hatte der SVK/L-Torhüter in der zweiten Halbzeit nicht
zu verrichten, denn die Hausherren wollten das Ergebnis nur noch
verwalten. Nachdem Sonntag das Leder erkämpfte und mit Kunath
Doppelpass spielte, legte Erstgenannter uneigennützig auf den
freistehenden Böhme sen. ab. Dem spielten allerdings die Nerven
einen Streich, als er die Kugel über die Latte beförderte (90.).
Nach dem Abpfiff muss man ganz klar resümieren, dass eine zu hohe
Fehlpassquote, fehlende Kaltschnäuzigkeit und mangelnde
Effektivität die Gründe für diese Niederlage waren.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück/Laußnitz:
T.Metzner
– D.Hoyer, T.Kranig (ab 57. I.Frommhold), R.Frommhold, S.Plunert
– T.Gärtner, R.Ziesche (ab 67. M.Sonntag), T.Böhme jun., T.Böhme
sen. – M.Eisold (ab 84. M.Fraß), M.Kunath
|
| Mitteilungsblattpokal 1. Hauptrunde |
| 13.09.2009 SV Haselbachtal 2. : SV
Königsbrück/Laußnitz 0 : 5 ( 0 : 2 ) |
|
Mit einem
klaren Sieg zog unsere Erste erwartungsgemäß in die nächste
Pokalrunde ein. Unter Freunden beließ man es bei nur fünf
Treffern, obwohl sich die benachbarten Haselbachtaler über eine
zweistellige Niederlage auch nicht hätten beschweren brauchen.
Der SVK/L wollte anscheinend regionalen Metallbaufirmen
wirtschaftlich unter die Arme greifen, denn man schoss die Tore
beinah kaputt. Wie viel Mal unsere Mannschaft Bekanntschaft mit
dem Aluminium hatten, übersteigt in der Regel den Durchschnitt
eines normalen neunzigminütigen Fußballspiels. Ehe unsere Jungs
so richtig in die Kontakte kamen, machten die Hausherren mit einer
zum Glück ungefährlich verlaufenden Eckenserie auf sich
aufmerksam. Danach klatschte der Ball das erste Mal an die
Haselbachtaler Torumrahmung, als Kranig aus knapp zwanzig Meter
trocken abzog (6.). Kurz darauf hatte Kunath zwei Möglichkeiten
und wieder war der Pfosten im Spiel (7.,10.). Als dann Plunert
eine Kopfballchance vergab (14.), besorgten die Hausherren nur
eine Minute später die Führung für den SVK/L – 0:1. Doch der
Gegentreffer wäre eh nicht zu verhindern gewesen, da Kunath am
langen Eck wartend die Eingabe von Sonntag höchstwahrscheinlich
selbst verarbeitet hätte. Drei Minuten nach dem 0:1 landete eine
verunglückte Flanke von Plunert am Innenpfosten und fiel ins Tor.
Der Referee sah jedoch eine Torwartbehinderung und beließ es beim
alten Spielstand. Zur Abwechslung war dann wieder Aluminium-Time,
denn bei Versuchen von Ziesche nahm der Ball gleich dreimal
Kontakt mit den Innenpfosten auf (20.,29.,29.). Als schließlich
Kunath im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt wurde,
verwandelte Hoyer den Penalty souverän zum 0:2 (31.). Der
Gastgeber hatte nicht sonderlich viel zu bestellen, wurde aber von
unseren Kickern auch nicht an die Wand gespielt. Genauso verlief
dann die zweite Halbzeit, nur diesmal fiel ein frühes Tor für
unsere Farben. Nach einer Ecke von Ziesche rammte Plunert die
Kugel per Kopf zum 0:3 in die Maschen (46.). Zwei Minuten später
hatten die Einheimischen eine gute Gelegenheit nicht nutzen können,
denn Hoyer konnte in höchster Not retten. Mehr brenzlige Aktionen
waren vom SVH bis zum Spielschluss nicht zu befürchten. Mit
fortschreitender Spielzeit schwanden deren Kräfte und auch das
spielerische Niveau gab keinen Anlass zur Besorgnis. Unsere Elf
wollte noch weitere Treffer erzielen, doch entweder stand wieder
einmal die Torumrandung im Weg (54.,60.) oder man ging mit den
Chancen fahrlässig um (62.,71.). Schließlich fielen erst gegen
Ende der Partie die nächsten Tore, als Gärtner mit einem
Doppelpack den Endstand von 0:5 herstellte (84.,86.). Alles in
allem hielten sich die Anstrengungen unserer Mannschaft in
Grenzen, da die Hausherren insgesamt zu schwach agierten. Trotzdem
war der Auftritt unserer Jungs ziemlich glanzlos, denn das
spielerische Element kam eindeutig zu kurz.
(ag)
Aufstellung des
SVK/L:
T.Metzner –
D.Hoyer, S.Plunert, T.Müller, R.Frommhold – M.Sonntag (ab 65.
T.Gärtner), T.Kranig (ab 65. R.Mühlbauer), T.Böhme jun. –
R.Ziesche – M.Kunath (ab 75. Eisold), W.Eckardt
|
| Mitteilungsblattpokal 1. Hauptrunde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
SG Crostwitz 1981 1 : 3 ( 1 : 0 ) |
|
Unsere
zweite Garnitur hatte mit dem Kreisligisten aus Crostwitz einen
ganz dicken Brocken vor der Brust. Der Heimvorteil unserer
Mannschaft wäre den Gästen fast zum Verhängnis geworden, die
nur haarscharf an einer Blamage vorbei schrammten. Von Anfang an
bot unsere Elf dem Favoriten Paroli und machte spielerische
Defizite mit einer beispielhaften kämpferischen Leistung wett.
Mit einer abwartenden Haltung agierten die Berndt-Schützlinge
sehr geschickt und machten den sorbischen Sportfreunden das Leben
schwer. Nach zehn Minuten prüften die Crostwitzer erstmals Torhüter
Gumpert, doch mehr Torgefahr konnten die Gäste im ersten
Durchgang nicht verbuchen. Auf der Suche nach spielerischer Linie
verzettelten sich die zwei Klassen höher spielenden Gäste immer
wieder in unliebsame Zweikämpfe, die größtenteils verloren
gingen. Nach einer Ecke von Strutz beförderte Mai die Kugel per
Kopf genau in die Arme des Schlussmannes (20.). Ansonsten waren
Torraumszenen in Halbzeit eins Mangelware und beide Teams stellten
sich bereits auf ein torloses Remis zur Pause ein. Doch kurz davor
wurde Fraß im Strafraum von den Beinen geholt und für den Außenseiter
ergab sich die Möglichkeit zur Führung. Dabei zeigte Klieme vom
ominösen Punkt keine Nerven und vollstreckte eiskalt zum 1:0
(44.). Einen besseren Zeitpunkt konnte man sich gar nicht wünschen,
doch für den zweiten Spielabschnitt musste mit einer vehementen
Aufholjagd des Gegners gerechnet werden. Die Crostwitzer bauten
nun Druck auf und fanden in Torwart Gumpert immer wieder ihren
Meister. Der vereitelte mit tollen Paraden mehrmals den Ausgleich
und stand in der mittlerweile angebrochenen Abwehrschlacht des öfteren
im Blickpunkt (49.,56.,61.). Unseren Spielern gelangen kaum noch
brauchbare Offensivaktionen, denn der Kontrahent wurde immer stärker.
Nach einem Schuss von Fraß (66.) war unser Team mit den Kräften
allmählich am Ende und ein Tor der Gäste schien nur noch eine
Frage der Zeit. Bis zehn Minuten vor Abpfiff sah alles noch nach
einer Überraschung aus, aber der sich anbahnende
Ausgleichstreffer war letztlich nicht zu verhindern – 1:1 (80.).
Ab diesem Zeitpunkt spielte der Favorit seine Routine aus und
legte wenig später mit dem 1:2 nach (84.). Unsere
aufopferungsvoll kämpfenden Kicker waren am Boden und gaben sich
der Übermacht des Kreisligisten geschlagen. Mit dem 1:3 machten
die Crostwitzer den Sack zu (88.) und wendeten ein drohendes
Pokal-Aus ab. Fazit: Unsere Mannschaft war taktisch gut
eingestellt und lieferte dem haushohen Favoriten einen großen
Kampf. (ag)
|
| A-Junioren
Kreisliga A Dresden
|
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SG
Stahl Schmiedeberg 2 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Der
erstmals mit voller Kapelle angereiste Gegner ließ dieses Spiel
zum erwartet schweren Spiel werden. Auch aufgrund des Wetters und
einiger Feiergeschädigter. Die erste Möglichkeit nach 2 Minuten
hatten unsere Jungs, nachdem Nimschowski steil auf Gärtner in den
Raum spielte. Er vergab jedoch (2.). Doch das war es schon für
die nächste knappe halbe Stunde an Chancen. Der
Gegner setzte unser Team nun unter Druck und nutze vor allem die
technischen Fehler aufgrund des nassen Geläufs aus. Er kam so zu
gefährlichen Aktionen, die alle zum Torerfolg hätten führen können
(8., 12., 16, 20., 25.). Doch die Abwehr hielt stand, trotz der
vielen Querschläger. Nun folgten gute 15 Minuten bis zur Pause.
Die Mannschaft schien sich freigeschwommen zu haben und versuchte
nun die Fehler des Gegners aufgrund des nassen Rasens auszunutzen.
2 Chancen von Nimschowski mit Schüssen machten den Auftakt (29.,
30.). Das vermeintlich erlösende 1:0 gelang Gärtner per Kopf,
als Hornoff den Ball von links ins Zentrum flankte. Eine Minute später
war Hornoff freigespielt. Jedoch mit seinem rechten Außenristschuss
konnte es nur schwer werden, das Tor zu machen. Leider vorbei. In
der 38. Minute war Gärtner mit einem Kopfball, nach Ecke
Bergmann, zur Stelle. Doch nun folgte inmitten der guten Phase
unserer Mannschaft das verdiente 1:1 (39.) Ein gegnerischer Stürmer
bekam über rechts den Ball in den Lauf gespielt. Albinus
versuchte, trotz Rückenproblemen, den Ball im Laufduell zu
bekommen. Der Gegner war leider schneller und konnte am heraus
eilenden Torhüter den Ball ins Tor spitzeln. Die passende Antwort
hatten Hornoff und Gärtner auf dem Fuße. Jedoch vergebens ( 40.,
41.) Somit ging es mit 1:1 in die Pause. Nach der Pause wurde der
Gegner weiter beherrscht ohne selbst klare Chancen zu erspielen.
Es wurde weiterhin auf dem nassen Geläuf unpräzise gespielt, so
dass es nur in der 55. Min zu einem Schuss von Nimschowski
reichte. Von den eingewechselten Außenläufern enttäuschte vor
allem Müller-Hürst. Ihm gelang größtenteils nix. In der
Zwischenzeit musste Albinus das Spiel aufgrund seiner Rückenprobleme
verlassen (eingeklemmter Nerv??). Das etwas überraschende 2:1 über
rechts kommend und mit einem Schuss ins linke Eck vollstreckt,
brachte erstaunlicherweise einen Ruck durch die Mannschaft (60.).
Vor allem über rechts durch Kühne, wurden endlich mal brauchbare
Flanken ins Zentrum gebracht. Auch einige Ecken und Freistöße
wurden erzwungen. Einen Freistoß von Jurisch verwandelte
letztendlich Hennig per Kopf zum 2:2 (66.). Nach einem knapp übers
Gehäuse gesetzten Schuss von Hornoff und einen ebenfalls gefährlichen
Kopfball von Gärtner, nach Flanke Kühne, hatte man etwas
Hoffnung, dass es doch noch mit dem Erfolg klappen könnte. Aber
ab der 75. war es wieder vorbei mit dem „spielerischen Glanz“
der Mannschaft. Mit wieder einsetzenden Regen ging die Fehlerquote
nach oben und es ergaben sich kaum noch verheißungsvolle
Gelegenheiten. Bis auf eine Handvoll schlecht ausgeführter
Standards auf beiden Seiten musste man sich mit dem Unentschieden
zufrieden geben. 30 passable Minuten reichen halt nicht, trotz
schlechtem Wetter. In der Hoffnung das sich nächste Woche zum
schwerem Auswärtsspiel, wo früh aufstehen angesagt ist, sei
allen geraten Ihren Lebenswandel zu hinterfragen und anzupassen.
Denn man schadet nicht nur sich sondern den GEMEINSAMEN
MANNSCHAFTSERFOLG!!! (js)
Aufstellung:
Böhme, D. – Helmert , Albinus (53. Leuthold), Hennig, Jurisch
– Bergmann – Zahour (45. Müller-Hürst), Nimschowski,
Handrick (45. Kühne) – Hornoff, Gärtner
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 06.09.2009 4. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SV Straßgräbchen 0 : 2 ( 0 : 0 ) |
|
Wer sich den
Sonntag vermiesen lassen wollte, war zum Fußballspiel in Laußnitz
genau richtig. Was unser Team an spielerischer Armut ablieferte,
ließ die Zuschauer erschaudern. Dabei kursierten vor der Partie kühne
Parolen wie „Tabellenletzter“, „Aufbaugegner“ oder
„Punktelieferant“. Was soll schon passieren!? Mit beiden
letztgenannten Begriffen hätte man noch handeln können, doch mit
Alibifußball war auch gegen diesen nicht sonderlich starken
Gegner beizukommen. Von Beginn an zeichnete sich das Dilemma zwar
noch nicht ab, aber unsere Elf steigerte sich mit fortlaufender
Spielzeit allmählich zu dieser Leistung. Im ersten Durchgang
waren die Bemühungen, die defensiv eingestellten Gäste auszumanövrieren,
immerhin noch offensichtlich. Halbe Tormöglichkeiten von Eisold
(6.), Schlotterbeck (23.) und Kunath (37.,41.) stellten die Gäste
jedoch vor wenige Probleme. Oftmals behinderte man sich
gegenseitig oder wählte die falschen Laufwege. Die Straßgräbchener
tauchten auch nur einmal gefährlich vorm Metzner-Gehäuse auf und
wollten das torlose Remis in die Halbzeitpause mitnehmen. Nach der
niveaulosen ersten Hälfte hofften die Fans auf Besserung. Doch es
gab hingegen eine Steigerungsform dieser schlaffen Darbietung.
Viele technische Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und in der
torgefährlichen Zone ließen das Vorhaben scheitern, irgendwie
das Runde im Eckigen unterzubringen. Hinzu gesellte sich Rat- und
Ideenlosigkeit unserer „Kreativabteilung“, so dass der Gegner
Morgenluft witterte. Nachdem Libero Hoyer über die Pille säbelte,
zeichnete sich schon Unbehagen ab. Zum Glück war da noch Keeper
Metzner, der dem freipostierten Straßgräbchener mit toller
Parade den Schneid abkaufte (47.). Als dann Mühlbauer auf
Schlotterbeck passte, verunglückte dessen Schuss vollends (55.).
Wie einfach man zum Torerfolg kommen kann, demonstrierten die
Birus-Schützlinge. Einfach den Ball planlos hoch in den
SVK/L-Strafraum schlagen, das Tohuwabohu unserer Hintermannschaft
ausnutzen, den Ball zum 0:1 versenken und jubeln. Eigentlich
wusste der Kontrahent bis dato gar nicht, wie einfach alles gehen
kann (56.). Nun war ein kühler Denker und Lenker im SVK/L-Spiel
gefragt, doch jeder versteckte sich vor der verantwortungsvollen
Aufgabe. So würgte und wurschtelte man meistens durch die Mitte
und blieb oftmals in der Verteidigung hängen. Schussversuche von
Kunath (58.) und Schlotterbeck (60.) waren zu harmlos, um den
Torwart ernsthaft zu gefährden. Der Tabellenletzte startete dann
einen seiner wenigen Konter und wieder musste Schlussmann Metzner
großartig parieren (64.). Unsere Elf fand einfach kein Mittel den
Gegner zu Fehlern zu zwingen. So machte immer mehr Standfußball
in unserem Team die Runde, was den Gästen in die Karten spielte.
Das Orakel flüsterte bereits das Unheil und sollte zehn Minuten
vor Spielende Recht behalten. Nach einem Einwurf (!) des SVS
schaute unsere Abwehr nur verdutzt drein, wie ein gegnerischer
Spieler unverschämter weise frei vorm Kasten auftauchen konnte
und mit dem 0:2 die Entscheidung erzwang. Diese Art der
Torverhinderung kann man in keinem Lehrbuch finden. Nachdem
Schlotterbeck noch zwei harmlose Schüsschen abgab (85.,88.),
freuten sich die Gäste über die Leichtigkeit, gegen eine
schwache Heimmannschaft drei Punkte eingefahren zu haben. In der
Vorwoche eine prima Leistung unserer Kicker und daheim so etwas.
Über Anspruch und Wirklichkeit muss nun nachgedacht werden, denn
mit Kreisliga-Fußball hatte diese Vorstellung jedenfalls nichts
zu tun. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück:
T.Metzner –
D.Hoyer, I.Frommhold, R.Frommhold, S.Plunert – F.Schlotterbeck,
R.Mühlbauer (ab 70. S.Handrick), T.Böhme jun. (ab 70. T.Gärtner)
– M.Eisold, M.Kunath, M.Sonntag (ab 77. M.Fraß)
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 4. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
Lomnitzer SV 2. 10 : 0 ( 2 : 0 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Nachdem der Sieg gegen die zurück gezogene Reserve von Straßgräbchen
annulliert wurde, fand sich unser Team auf den vorletzten
Tabellenplatz wieder. So kam es zum echten Kellerduell, denn die Gäste
rangierten noch einen Rang darunter. Das sollte nach neunzig
Minuten auch so bleiben, denn unsere Jungs spielten sich die Seele
vom Leib und verabreichten dem LSV eine Zehner-Packung. Nach neun
Minuten eröffnete Wächter den Torreigen und legte in der
23.Minute nach – 2:0. Dies sollte es in der ersten Halbzeit
gewesen sein, denn Wächter (25.), Kappler (35.) und Leuthold
(37.) ließen beste Chancen aus. Von den Gästen gab es kaum Vorstöße
zu vermelden, die sich ausnahmslos aufs Verteidigen
beschränkten. Nach Wiederbeginn netzte Leuthold zweimal ein
(46.,48.) und schraubte das Ergebnis auf 4:0. Nachdem Wächter per
Kopf am stark haltenden Keeper scheiterte (51.), fielen die Tore
durch Klieme (62.), Leuthold (64.) und Reppe (70.) wie reife Früchte.
Beim Stand von 7:0 wurde der SVK/L etwas überheblich und legte
den Gästen die Kugel zum Torschuss höchstpersönlich auf. Doch
das „Angebot“ lehnte der Gegner ab und schoss am leeren Tor
vorbei (75.). Na gut, dachte sich Krönert und zeigte im Gegenzug
wie das Tore schiessen funktioniert – 8:0 (77.). Die Gäste
waren längst am Boden zerstört und gestatteten Wächter noch
zwei weitere Einnetzer (81.,90.) zum 10:0-Endstand. Bleibt nur zu
hoffen, dass die Lomnitzer nicht auch ihre Mannschaft abmelden.
Dann würde unsere Elf erneut in die Niederungen der Tabelle
„strafversetzt“.
(ag)
|
| A-Junioren
Kreisliga A Dresden |
| SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz
: SpVgg
Dresden-Löbtau 4 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
An diesen
Sonntag war zum 1. Heimspiel der vermeintliche Ligafavorit, nach
Meinung des Staffelleiters, zu Gast. Doch nach 2 überzeugenden
Siegen, war kein Bange machen angesagt. Das Spiel begann
unsererseits ganz gut. Zwei nennenswerte Aktionen in den ersten 10
Minuten ließen Gutes erahnen (5., 9.). Besonders der starke Pass
von Handrick in die Nahtstelle der Abwehr zu Gärtner war
sehenswert. Jedoch verzog Gärtner knapp (12.). Nun kam jedoch ein
Bruch ins Spiel (17.). Bergmann bekam einen Ball ins Gesicht und
musste mit blutender Nase behandelt werden. Anstatt die Mannschaft
weiter Fußball spielte, machte sie sich eher „Sorgen“ um
Bergmann, ob und wie lange er ausfällt. Eine Unzahl an schlechten
Pässen, Ballannahmen und „Spielzügen“ war die Folge. Das der
Gegner unsere Konfusion und unser schlechtes Spiel nicht
ausnutzte, lag an unserer wieder mal gut spielenden Abwehr. Sie
hielt den Gegner vom Tor fern und erlaubte ihm wenig. Die SpVgg
war auch nicht sehr kreativ in seinen Bemühungen, um spielerisch
zum Erfolg zu kommen. Das Motto waren eher lange Bälle nach vorn,
die jedoch i.d.R. Beute unserer Abwehr waren. In der 1. Halbzeit
gelangen so dem Gegner nur drei gefährlich herausgespielte
Aktionen über die Außen. Der Rest waren ungefährliche Fernschüsse,
die Böhme ohne Probleme hielt. In der 25. Minute konnte Bergmann
wieder aufs Feld. Jedoch nach 5 Minuten bekam Bergmann wieder
einen Schlag gegen die Nase und so musste er endgültig vom
Spielfeld runter. Es musste umgestellt werden. Müller-Hürst rückte
auf Bergmann´s Position und machte seine Sache ordentlich. Die
spielerischen Mängel im Zusammenspiel wurden zunächst nicht
besser. Es wurden kaum gefährliche Aktionen kreiert. In der 35.
Minute war es passiert. Das etwas glückliche 0:1 für die Gäste.
Ein Ball ohne Adresse wurde vom Gegner aus dem Mittelfeld nach
vorne geschlagen. Die Bogenlampe sprang kurz vor Böhme auf, so
dass er ihn nicht sicher halten konnte. Den abgeprallten Ball
bekam ein Löbtauer Spieler vor die Füße, so dass er locker
einschieben konnte. Das Gegentor verunsicherte die Jungs nur
etwas. Nun versuchte man endlich wieder genauer nach vorne zu
spielen. Hornoff bekam so den Ball am 16er angespielt und traute
sich nun im 1 gg. 1 über rechts in den Strafraum zu dribbeln.
Dies gelang ihm und er passte den Ball punktgenau auf den
11m-Punkt, wo Handrick freistehend den Ball in die Maschen schoss
(40.). Kurz darauf, zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft, fast das
2:1. Eine Ballstafette über links brachte den Ball von Müller-Hürst
über Nimschowski zu Gärtner. Nun brauchte er eigentlich nur noch
aus 7m einzunetzen, jedoch schoss er links vorbei (42.). Diese
Aktion passte zu seinem unglücklichen Spiel der 1. Hälfte. Nach
der Pause wurde der Gegner weiter unter Druck gesetzt und nun
erspielte man sich in regelmäßigen Abständen Chancen. Das erlösende
2:1 erfolgte in der 55. Minute. Gärtner bekam zentral den Ball,
der diesen auf den halbrechts stehenden Hornoff spielte. Dieser
drang am Gegner vorbei in den Strafraum ein und netzte ins linke
Angel ein. Der Torhüter versuchte erst gar nicht nach dem Ball zu
hechten. Das komplette Mittelfeld spielte nun sehr stark, wobei
Handrick, neben seinen Tor in der 1. Hälfte mit noch 2 Vorlagen
etwas herausragte. Der Gegner wurde entweder über die Außen oder
mit Solodribblings ausgespielt, so dass sich genug Räume ergaben,
um zum Torabschluss zu kommen. In der Folge kam so Gärtner zu 2
weiteren Toren, nach Vorlagen von Handrick, die er aus Nahdistanz
einnetzte (65., 72.). Weitere 3-4 gute Chancen blieben ungenutzt.
Kurz vor Schluss doch noch das 4:2 für den Gegner, der sich nie
aufgab, nachdem Leuthold kurz wegrutschte und Albinus zu spät
kam, um die Situation zu retten. Der Gegenspieler hatte so die
Zeit den Ball mit rechts aus 16m ins kurze Eck zu versenken (88.).
Das einzig Negative unserer Mannschaft in Halbzeit 2 war das ständige
Gemeckere von Gärtner und Nimschowski, was zu 2 Gelben Karten vom
souverän pfeifendem Söhn führte. Das soll das Fazit des Spiels
nicht trüben. Ein verdienter Sieg nach starker 2. Halbzeit mit
konsequenter Chancenverwertung. Die nächsten 3 gut bis stark
einzuschätzenden Gegner werden nach 2 Wochen Spielpause endgültig
Klarheit bringen, wohin die Reise geht bzw. was in der Saison möglich
ist. (js) |
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 30.08.09 3. Runde SV
Liegau-Augustusbad 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 5 : 2 ( 2 :
2 ) |
|
Vom guten Saisonstart unserer zweiten Mannschaft spricht
mittlerweile niemand mehr, denn das Team brachte sich erneut um
den Lohn der Arbeit. Zweifelsohne machten die Liegauer eine starke
Partie, doch der SVK/L hatte immer wieder die passende Antwort
parat. Die lieferte alsbald Strutz, als er nach Freistoß von
Klieme aus dem Gewühl heraus traf – 0:1 (21.). Erst Mitte der
ersten Halbzeit entwickelte sich dann ein munterer Clinch, wobei
der verlustpunktfreie Tabellenzweite ständig attackierte und
immer einen Tick schneller am Ball war. Prompt fiel auch das 1:1,
nachdem Torwart Findeisen beim Abstoß patzte, als er die Kugel
genau dem Gegner vor die Füße spielte (23.). Ehe unsere Jungs
gedanklich wieder auf der Höhe waren, lag die Kugel zum 2:1 im
Netz (25.). Die Hausherren machten das Spiel schnell und gefielen
mit gefälligen Passagen. Doch kurz vor der Pause erzielte Fraß
nach Eckstoß den psychologisch wichtigen 2:2-Ausgleich (45.).
Nach dem Seitenwechsel hielten unsere Kicker die Partie offen und
konnten beste Chancen durch Gloger (49.) und Reppe (55.) nicht
nutzen. Selbst einen Handstrafstoß konnte Strutz nicht im Tor
unterbringen – gehalten (68.). Eine Viertelstunde vor Ultimo
hatten die Hausherren ihre erste nennenswerte Torgelegenheit in
der zweiten Halbzeit, bis grausame ominöse Schlussminuten das
Spiel für Liegau entschieden. Zunächst bugsierte ein
gegnerischer Spieler die Kugel mit dem großen Zeh zum 3:2 ins Gehäuse
(88.). Daraufhin machte sich beim SVK/L Resignation breit, obwohl
noch kein Grund vorlag. Von da an ließ man den Kontrahenten im
16-er unbewacht, der somit locker und leicht auf 4:2 erhöhen
konnte (90.). Leider gab es noch eins drauf, als die Liegauer mit
einem Sonntagsschuss aus dreißig Meter in den oberen Winkel
trafen – 5:2 (90+2). Die Enttäuschung war anschließend groß,
doch wenn man seine Chancen nicht nutzt, braucht sich über den
Ausgang der Partie nicht zu wundern.
(ag)
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 29.08.2009 3. Runde SV
Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 1 ( 1 : 0 ) |
|
Nach
dem ganz schwachen Auftritt der Vorwoche zeigte der SVK/L ein völlig
anderes Gesicht und hätte anhand der hochkarätigen Chancen auch
gewinnen können. Unser Team manövrierte den hochgehandelten
Meisterschaftsaspiranten an den Rand einer Niederlage, wenn da
nicht die mangelhafte Chancenverwertung einen Strich durch die
Rechnung gemacht hätte. Zunächst begann die Partie unspektakulär.
Viele hektische und nervöse Spielsituationen ließen ein gut
klassiges Kreisligaspiel in weite Ferne rücken. Erst nach einer
reichlichen Viertelstunde wurden die Aktionen hüben wie drüben
deutlich besser. Die Rand-Radeberger investierten nun mehr fürs
Offensivspiel und wollten die Führung erzwingen. So musste
Fritsche nach Eckstoß einen Kopfball auf der Torlinie abwehren
(20.). Danach klärte der Keeper der Gastgeber gegen Kunath per Fußabwehr
(25.) und stand darauf nach Freistoß von Hoyer erneut im
Mittelpunkt (27.). Im Gegenzug nutzten die Liegauer ein Missverständnis
unserer Elf zu ihren Gunsten und es stand plötzlich 1:0 (28.).
Den Ausgleichstreffer hatte Balzer auf dem Schlappen, als er
allein vorm gegnerischen Tor verzog (31.). Die Hausherren hätten
nach wiederholtem Missverständnis beinah das zweite Tor markiert,
doch zum Glück jagte der freipostierte Liegauer das Leder über
den verwaisten Kasten (40.). Im zweiten Spielabschnitt steigerte
sich unser Team immer mehr und ließ die gefürchtete
Angriffsmaschinerie des Gastgebers nicht zur Entfaltung kommen.
Nachdem Liegau die erste und letzte Chance in Halbzeit zwei
verbuchte (48.), schlug die Stunde des vermeintlichen Außenseiters.
Als Eisold den Ball per Kopf verlängerte, war Kunath durch und
traf in die Maschen (51.). Nur der Unparteiische an der Außenlinie
wollte eine Abseitsstellung erkannt haben. Die Folge waren nun wütende
Angriffsversuche unserer Jungs, nur das leidige Thema am Anfang
des Berichts verweigerte den Torjubel. Zunächst tauchte Sonntag
frei vorm Tor auf, doch der Torhüter parierte mit dem Fuß (53.).
Schließlich führte dann eine Freistoß-Variante zum Erfolg. Als
Hoyer den Schuss antäuschte, schmetterte letztlich Ziesche die
Kugel halbhoch ins Eck – 1:1 (56.). Unsere Mannschaft wollte nun
mehr, doch man stand sich selbst im Weg. Ein Beispiel dafür
lieferte Kunath, der frei vorm Kasten einfach blind drauf knallte
und somit nur den Torwart abschoss (64.). Die Einheimischen
forcierten noch einmal das Tempo. Trotz technischer Überlegenheit
bissen sie sich an der vorbildlichen Defensivarbeit der Burkon-Elf
die Zähne aus. Außer ein paar harmlosen Schussversuchen brachte
der Favorit nicht mehr viel auf die Reihe. Hingegen lag der
Siegtreffer für den SVK/L in der Luft. Immer wieder wurde klug
aus der Deckung heraus gespielt und man durchbrach die
gegnerischen Linien. So stiefelte Eisold am rechten Flügel auf
und davon, bediente den in Mittelstürmerposition lauernden
Ziesche, dem die Pille leider vom Fuß sprang (82.). Die
Schlussoffensive der Liegauer verlief relativ ruhig, so dass
letztendlich der Referee dem intensiven Treiben ein Ende
bereitete. Fazit: Unsere Mannschaft demonstrierte guten Fußball
und stellte eindeutig klar, dass sie auch gegen Spitzenteams
mithalten kann.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück / Laußnitz:
T.Metzner
– D.Hoyer, S.Plunert, I.Frommhold, M.Fritsche – T.Kranig (ab
89. W.Eckardt), R.Balzer (ab 46. M.Sonntag), M.Eisold, T.Böhme
sen. – M.Kunath, R.Ziesche
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 23.08.2009 2. Runde SV
Königsbrück/Laußnitz : SV Haselbachtal 1 : 5 ( 1 : 3 ) |
|
Im
ersten Heimspiel der neuen Mannschaft SV Königsbrück / Laußnitz
war die Mannschaft aus dem benachbarten Haselbachtal zu Gast. Und
da unsere Spieler gute Gastgeber sind, gab es fünf Geschenke. Als
Dankeschön zeigten unsere Gäste wie erfolgreicher Fußball
aussieht und wie man einen Top-Stürmer richtig einsetzt.
Den ersten Angriff
hatten auch die Gäste in der 3. Minute zu verzeichnen. Aber Torhüter
Metzner war einen Tick eher am Ball als der gegnerische Stürmer.
Vier Minuten später war es aber schon passiert. Unsere rechte
Abwehseite wurde schwindlig gespielt und aus 8 Metern konnte der
Stürmer einnetzen, wobei Metzner noch dran war. In der neunten
Minute setzte dann die Heimmannschaft ihre erste Duftmarke. Als
nach einer Böhme-Ecke Kunath knapp drüber köpfte. Danach waren
wieder die Gäste dran. Aber man schloss zu unkonzentriert ab.
Jetzt machte es der SV K/L einmal schnell, Abschlag Metzner, Böhme
verlängert mit dem Kopf, Eisold sein Schuss war aber leider Beute
des Gästekeepers. Dann fing man an den Derby-Charakter des Spiels
zu erkennen, setzte nach, lief viel ohne Ball und kämpfte. Prompt
erzielte man den Ausgleich, als Kunath den Ball im Mittelfeld erkämpfte,
Kranich auf Ziesche passte und der per Sonntagsschuss den
Ausgleich erzielte. Leider war das kein Muntermacher für die
Heimmannschaft, sondern für unsere Gäste. Diese erzielten nach
Stellungsfehler in der zentralen Defensive, aus abseitsverdächtiger
Position, das 1 : 2. Nach weiteren neun Minuten spazierte der
beste Gästespieler Jeschke erneut durch unsere Hintermannschaft
und markierte das 1 : 3. In der 39. Minute hilft unserer
Mannschaft etwas Durcheinander im gegnerischen 16er. Aber leider
kann Plunert nach Balzer-Flanke den Ball nicht im Gehäuse
unterbringen. Kurz vor der Halbzeit hatten die Gäste noch eine
Riesenchance auf 1 : 4
zu erhöhen. Doch zuviel Eigensinn des Gästestürmers lies die
Schlafeinlage der Hintermannschaft ungestraft.
Nach dem Seitenwechsel hatten die zahlreichen Zuschauer kurzzeitig
den Eindruck der SV K/L will das Spiel noch einmal drehen. Das hätte
auch passieren können, wenn der Hoyer-Freistoß in der 47. Minute
im Netz gezappelt hätte oder die Stürmer ordentlich nachgesetzt
hätten.
Aber
hätte, wäre ….
So
musste Metzner in der 49. Minute seine ganze Klasse zeigen, um
einen Torschuss noch an die Latte zu lenken. Doch eine Minute später
war es trotzdem so weit. Nach einem 30-Meter-Solo des Gästestürmers
parierte Metzner den ersten Schuss, doch gegen den Nachschuss war
er machtlos, 1 : 4. Danach war allmählich die Luft raus.
Haselbachtal verwaltete geschickt seine komfortable Führung, der
SV K/L wollte irgendwie, konnte aber irgendwie auch nicht. In der
58. und 60. Minute gab es zwei chancenähnliche Aktionen der
Heimmannschaft. Aber einmal Ziesche und danach Hoyer verpassten.
Trainer Burkon versuchte noch einmal mit einem Doppel-Wechsel (Gloger
und Eckhardt) für Schwung zu sorgen. Aber auch das half leider
nicht viel. In der 70. Minute war es wiederum Metzner, der seine
Mannschaft vor dem nächsten Gegentor bewahrte. Er blieb im 1
gegen 1 Sieger. Auf der anderen Seite versuchte sich Ziesche mit
einem Distance-Schuss, drüber. Spätestens in der 76. Minute
stellten auch die Berufsoptimisten des Siegesglauben ein. Da
spielten die Sportfreunde aus dem Haselbachtal in unserem 16er
seelenruhig einen Doppelpass und schoben zum frustrierenden 1 : 5
ein. In der 79. Minute deformierte sich der SV K/L noch einmal
selbst, als Frommhold nach taktischem Foul, vom gut pfeiffenden
Schiedsrichtergespann, Gelb-Rot bekam. Danach hatte unsere
Mannschaft noch drei gute Aktionen, aber Eckhardt, Böhme sen. und
Kunath vergaben. So blieb es beim unterm Strich gerechten 1
: 5.
Der
SV K/L spielte: Metzner-Hoyer-Plunert-Fritzsche-Frommhold
R.-Balzer(ab 60.min Eckhardt)-Eisold-Kranig(ab
60min.Gloger)-Ziesche-Kunath-Böhme
|
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 2. Runde SG Großnaundorf 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.
2 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Am zweiten Punktspieltag reiste unsere zweite Männermannschaft
als Tabellenführer zum Ortsnachbarn nach Großnaundorf und musste
sich der neu gegründeten Dritten überraschend geschlagen geben.
Dies lag nicht an der Stärke der Hausherren, sondern vielmehr am
eigenen Unvermögen beim Auslassen hochkarätiger Torchancen. Zunächst
sah alles nach einem Sieg des Favoriten aus, denn der SVK/L
beherrschte die Szenerie und erspielte sich eine Vielzahl von
Chancen (10.,12.,14.). Das sich anbahnende Führungstor gelang,
als Klieme auf Strutz passte, der locker zum 0:1 verwandelte
(17.). Erst in der 22. Minute hatten die Gastgeber ihre erste
Torannäherung, jedoch resultierte daraus keine Gefahr. Unser Team
verpasste es nachzulegen, denn klarste Einschussmöglichkeiten
wurden zu Hauf versiebt (24.,27.,28.,). Sünden bestraft der liebe
Gott, in diesem Fall war es Müller, der nach
Kommunikationsproblemen mit seinem Keeper per Kopf zum 1:1 ins
falsche Tor traf (41.). Doch unsere Elf wollte sich die Führung
zurück erobern und hatte durch Strutz (47.), Krönert (49.) und
May (51.) Möglichkeiten im Zwei-Minuten-Takt verstreichen lassen.
Die SGG zeigte wie es geht und strafte den SVK/L mit dem 2:1 ab
(52.). Unsere Jungs hatten noch genügend Zeit das Ergebnis zu
korrigieren. Man setzte den Gegner mächtig unter Druck und hatte
Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch in solchen Phasen gesellt sich
meistens Pech hinzu, wie der Kopfball von Wächter bewies, als die
Kugel knapp neben dem Tor landete (57.). Ebenso ein Schuss von Müller,
wobei hier nur Millimeter fehlten (79.). Die Einheimischen
verteidigten mit Mann und Maus und konnten sich glücklich schätzen,
dass unsere Kicker weitere gute Gelegenheiten ausließen
(81.,86.,87.,90.). Somit ließ unser Team leichtfertig drei Punkte
liegen und verabschiedete sich von der Tabellenspitze.
(ag)
|
| A-Junioren
Kreisliga A Dresden |
| SG Dresdner Verkehrsbetriebe : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 1 : 4 ( 0 : 2 ) |
|
Die Fahrt zu
den DVB verspätete sich zwar, hatte aber eine wunderschöne
Sportanlage am Ufer der Elbe zwischen Blauen Wunder und
Fernsehturm zum Ziel. Unsere Jungs fingen so stark an, wie sie
letzte Woche aufhörten. Schon in der 2. Minute bekam Hornoff,
nach Ecke von Bergmann, die Murmel am langen Pfosten vor die Füße
und verwandelte trocken zum 0:1. In der 7. Min war es wieder
Henne, der sich über links durchsetzend, mit einem Schuss knapp
scheiterte. Auch der Gegner hatte in den Minuten zehn bis zwölf
seine ersten drei guten Möglichkeiten. Nach einem etwas lasch
getretenen, obwohl platzierten Freistoß von Nimschowski, war kurz
darauf der schönste Spielzug zu bewundern. Der starke Jurisch
spielte, von hinten kommend, den Ball zu Nimschowski, der zu Henne
weiter leitete. Henne spielte wieder sofort zu Juri, den
durchlaufenden Initiator des Spielzugs. Jedoch konnte er diese schöne
Kombination nicht mit einem Tor krönen (18.min). Schade. In der
20.min machte Böhme, D. einen langen Abschlag, der den Ball
punktgenau zu Hornoff brachte. Er spielte sofort auf den
halbrechts durchstartenden Nimschowski, der eiskalt zum 0:2
verwandelte. 2 Minuten später gelang Böhme wieder ein genauer
Abschlag. Diesmal zu Kühne, der jedoch die Möglichkeit nicht
nutzen konnte. Nun folgten 10 Minuten, wo der DVB etwas mehr
Drucken machen konnte und sich Chancen erspielte (23., 25., 32.).
Jedoch wurden diese von unserem stark spielenden Torhüter und
unserer Abwehr, wo hier Juri hervorzuheben ist, vereitelt. Die
letzen 10 Minuten der ersten Hälfte vergingen nun für beide
Teams ohne größere Chancen, da gute Ansätze unkonzentriert und
ohne Durchschlagskraft zu Ende gespielt wurden. Die 2.Halbzeit
begann abwechslungsreich. In den ersten 10 Minuten verzeichneten
beide Seiten jeweils 3 gute Möglichkeiten, die jedoch von beiden
Torhütern zunichte gemacht wurden. In der 64. Minute erspielte
man sich eine Doppelchance durch Gärtner und Müller-Hürst.
Beide schossen jedoch knapp am Kasten vorbei. In der 71. Minute
folgte die Vorentscheidung, wo Müller-Hürst sich über links
durchsetzte, auf Gärtner spielte und dieser ins rechte Eck
vollenden konnte. Nach dem 0:3 folgten die schlechtesten 10 min.
im Spiel, wo unsere Elf ziemlich nachlässig und fahrlässig
agierte. Dies gipfelte in 2 großen Chancen des Gegners ( 72. und
74. ) und schließlich dem verdienten 1:3 (wahr es Abseits??),
wobei die Innenverteidigung falsch zum Gegner stand (81.). Doch
die Jungs reagierten klasse. Sie zogen noch mal an und erspielten
sich wieder klare Chancen. Einen Schuss von Henne (83.) folgte ein
Kopfball von Nimschowski nach Eckstoß (84.). In der 85. Minute
gelang Hornoff ein Lattentreffer durch einen Freistoß. Nach einem
Schuss von Nimschowski (87.) gelang Gärtner durch Flachschuss ins
rechte Eck das 1:4 (88.min). So endete das Spiel verdient für
unser Team, wobei die starke Leistung zur Vorwoche bestätigt
werden konnte. Nächsten Sonntag ist nun, laut Staffelleiter, der
vermeintliche Ligafavorit SpVgg. Dresden-Löbtau zu Gast.
(j.s.)
Aufstellung: Böhme, D. – Helmert ( 57. Handrick ), Albinus,
Hennig ( 70. Leuthold ), Jurisch – Bergmann – Müller-Hürst ,
Nimschowski, Zahour ( 46. Gärtner ) – Hornoff, Kühne
|
| EWAG Kamenz Liga |
| 16.08.2009 1. Runde DJK Sokol
Ralbitz/Horka 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 2 ( 0 : 1 ) |
|
Ein Start nach
Maß gelang unserer Elf im ersten Punktspiel der neuen Saison. Wie
schon in der letzten Spielzeit kreuzten beide Teams erneut zu
Beginn des Tournements die Klingen. Nur diesmal erspielte sich
unsere Elf mit einer grundsoliden Leistung drei Punkte. Nach nervöser
Anfangsphase fand der SVK/L besser in die Partie und erzielte die
psychologisch wichtige Führung. Als Kunath den Ball eroberte,
steckte er diesen geschickt durch die Gasse auf Ziesche, der frei
vorm Keeper scheiterte. Den Abpraller versenkte schließlich
Sonntag zum 0:1 (12.). Die Burkon-Elf wollte sofort Nachwaschen
und hatte durch Ziesche (15.), Fraß per Kopf (22.) und Hoyer mit
fulminantem Freistoß (27.) gute Chancen. Die Hausherren konnten
bis dato nur einen Fernschuss verbuchen, der es jedoch in sich
hatte – knapp vorbei (29.). Danach waren die sorbischen
Sportfreunde mit ihrem Latein am Ende und konnten zumeist nur mit
viel Kampf den Spielfluss unserer Kicker stören. Sicherlich
verlor unser Team oftmals zu leichtfertig die Bälle, doch der
Gegner konnte daraus auch keinen Nutzen ziehen. Als dann Ziesche
mit einem Zuckerpass in die Spitze auf den schnellen Böhme
passte, versagten ihm allein vor dem Schlussmann die Nerven (36.).
Kunath setzte dem abgewehrten Ball nach und traf aus ganz spitzem
Winkel nur den Außenpfosten – Schade. Beinah wäre den
Ralbitzern der Ausgleich geglückt, doch der Lupfer hüpfte auf
den Querbalken (43.). Auch im zweiten Spielabschnitt setzte unsere
Elf die ersten Akzente. Nach Kopfballablage von Kunath wurde der
Schuss von Böhme zur Ecke geblockt. Im Anschluss daran klärten
die Ralbitzer einen Kopfball von Fraß auf der Torlinie (46.).
Unerklärbar ließen sich dann unsere Jungs vom Gegner
„Einlullen“ und gewährten den Einheimischen sichtlich zuviel
Raum. Zeitweise belagerten die Ralbitzer unsere Spielhälfte. Doch
zum Glück waren deren Aktionen zu einfach gestrickt, um Keeper
Metzner auch nur ernsthaft zu fordern. Als dann Frommhold einen
Angriff der Gastgeber abfing, stiefelte er nach vorn, umspielte
drei Gegenspieler und zog aus knapp dreißig Meter ab. Dabei
bewies er auch noch Auge, als er den Torwart zu weit vor dem Tor
erspähte und die Pille über ihm ins Gehäuse versenkte –
traumhaft (64.). Die Hausherren bäumten sich gegen die drohende
Niederlage auf, doch die Aktionen waren zu harmlos. Unser Team sündigte
dann mit einigen toll herausgespielten Chancen. Vor allem Torjäger
Böhme erwischte nicht seinen besten Tag, indem er gleich zwei Mal
frei vorm Keeper den Ball nicht im Netz unterbringen konnte
(81.,87.). Zuvor vergab Eckart zwei Gelegenheiten, dessen Schüsse
das Tor knapp verfehlten (77.,79.). Man konnte sich es halt
leisten, denn der Kontrahent versprühte zu wenig Gefahr, um die
Partie noch zu kippen. So wurden verdient drei Punkte eingefahren,
ohne dass sich unsere Mannschaft überanstrengen musste. Der
kommende Gegner ist jedoch von anderer Güte. Da muss der SVK/L im
Derby noch die kleinen Unzulänglichkeiten abstellen, die nun mal
im ersten Spiel auftreten.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück:
T.Metzner –
D.Hoyer, R.Frommhold, M.Fritsche – S.Plunert, R.Balzer, M.Fraß
(ab 55. Min. W.Eckardt),
M.Sonntag (ab 76. Min. R.Mühlbauer) – M.Kunath,
R.Ziesche, T.Böhme
|
| POKALSPIEL
– ACHTELFINALE
|
| Dresdner SC 1898 : SpG
Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 0 : 3 ( 0 : 2 ) |
|
Die
Zeichen standen zunächst schlecht. Zu einem durch die Absagenflut
von acht Spielern. Zum anderem das Belächeln meiner Prognose, das
wir weiterkommen. Im Vereinsumfeld war man der Meinung, wir hätten
keine Chance und würden eine Klatsche kassieren. Das Spiel fing
zerfahren an. Bei beiden Mannschaften war noch keine klare Linie
zu erkennen und so dominierten erst mal hohe Bälle und viele
Fehlpässe. Der DSC erspielte sich zunehmend ein Übergewicht,
blieb jedoch zunächst ohne zwingende Chance. Man sah ihre
technisch bessere Ausbildung, wobei wir uns auch nicht zu
verstecken brauchten. Die Angriffe des DSC blieben in unserem
stark spielenden Abwehrverbund, um Cheffe Albinus, hängen. Die
durch gutes Zweikampfverhalten
eroberten Bälle versuchte man, schnell über die Außen zu
spielen. Die erste richtige Chance wurde eiskalt genutzt. Zahour
wurde über rechts in Szene gesetzt, der mittels schöner Flanke
den Ball in den Strafraum brachte. In diesem stand Kühne
goldrichtig und netzte mit
dem Kopf ein (0:1, 15.). Die Skepsis unserer Spieler vor dem
Spiel, dass man gegen den DSC kaum Chancen hätte, war nun
verflogen. Kurz darauf hatte Nimschowski mit einem Schuss das Tor
im Visier (18.). Nun folgten 20 Minuten in denen zwar immer wieder
gut nach vorn gespielt wurde, aber zwingende Chancen sprangen
dabei nicht heraus. Der Gegner erspielte in dieser Zeit einige
gute Möglichkeiten heraus, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt
waren. Ersatzkeeper B. Schlotterbeck (Stammtorhüter D. Böhme fehlte wg.
einem familiärem Unglück) zeigte sich in guter Verfassung und
machte ein starkes Spiel. Er war immer hellwach und vereitelte so
manchen Schuss (u.a. 23., 30., 43.). Er krönte seine Leistung mit
einer Vorlage. Ein langer Abschlag kam über Kühne zu Hornoff,
der seinen Gegenspieler auf Distanz hielt und dann überlegt ins
Tor, am heraus eilenden Torhüter vorbei, einschob (37).
Die
2. Halbzeit ist schnell erzählt. Der DSC versuchte noch mal
alles, um den Anschluss zu schaffen. Deren Abwehr wurde nun nachlässiger.
Somit ergaben sich zwangsläufig Konterchancen. Nach Doppelchance
von Kühne und Zahour, nach Solo von Müller-Hürst, in der 55.
Minute, erfolgte der Gnadenstoss für den DSC in der 60. Den 2.
Ball nach einer Ecke bekam Zahour vor die Füße. Diesen spitzelte
Zahour blind in die Spitze. Freund und Feind schlugen vorbei, so
dass Nimschowski unverhofft den Ball bekam und das Spielgerät,
frei vorm Tor, im rechten Eck versenkte. In der Folgezeit überboten
sich Hornoff und Kühne im Zusammenspiel im Auslassen von Chancen.
Auch Bergmann, Nimschowski, Jurisch und die eingewechselten
Handrick und Lenk hatten ihre Möglichkeiten (u.a. 66., 69., 70.,
74., 78., 83., 87.). Keeper
Schlotterbeck konnte sich nochmals mit drei starken Paraden im
Schlussviertel auszeichnen.
Alles
in allem ein Klassespiel unserer Mannschaft, welches Lust auf mehr
macht. (js) |
| Volksbank Bautzen Klasse |
| 15.08.2009 1. Runde SV
Straßgräbchen 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 7 ( 1 : 3 ) |
|
Mit einem unerwarteten Kantersieg eroberte sich unsere
Reserve die Tabellenspitze der Volksbank-Bautzen-Klasse. Vor dem
Anpfiff waren die Vorzeichen recht kurios, denn die Gastgeber
konnten gerade einmal zehn Aktive auf den Rasen schicken. Das
interessierte im SVK/L-Lager eh niemanden, denn gnadenlos wurde
der Gegner attackiert und schon nach drei Minuten lag der Ball im
Netz. Strutz hatte die Abwehr ausgetanzt und vollendete überlegt
ins Eck – 0:1. Die Führung verlieh unserer Mannschaft die nötige
Sicherheit, denn weitere Chancen von Krönert (5.) und Reppe (10.)
wurden heraus gearbeitet. Als dann Kranig mit starkem Pass in die
Tiefe Leuthold bediente, fackelte der nicht lange und vollstreckte
zum 0:2 (19.). Nach einer Flanke von Müller erhöhte schließlich
Krönert per Kopf auf 0:3 (32.). Doch nur drei Minuten später war
man im Deckungsverbund nicht konsequent genug und ermöglichte den
Hausherren das 1:3. Aufgrund der Hitze taten unsere Jungs bis zum
Pausenpfiff nur noch das Nötigste, um nach Wiederaufnahme der
Partie den Sack zu zuschnüren. So gelang Reppe das 1:4, als er
dem Libero das Spielgerät abluchste und die Kugel überlegt ins
Eck schob (47.). Den Gnadenstoss versetzte dann Leuthold, als er
eine Flanke von Reppe zum 1:5 einköpfte (52.). Der Widerstand der
Straßgräbchener war gebrochen, die infolge nur noch
Schadensbegrenzung betreiben wollten. Doch unser Team fungierte
als Spielverderber und tat noch etwas fürs Torverhältnis. Das
1:6 erzielte Müller nach eindrucksvollem Solo von der Mittellinie
(66.). Fünf Minuten später markierte Mai sogar das 1:7 und
sorgte im Lager der Platzherren für lange Gesichter. Bis zum
Schlusspfiff kontrollierte unser Team das Spiel im kraftschonenden
Spargang, denn der Kuchen war längst gegessen.
(ag)
|
| Kreispokalausscheidungsrunde |
| SV Königsbrück/Laußnitz 2. :
FV Ottendorf-Okrilla 05 2. 4 : 1 ( 2 : 0 ) |
| Traditionell
starteten die Reserveteams in die Pflichtspiele und durften in der
Pokal-Ausscheidungsrunde die „Großen“ ärgern. Grund zum Ärger
hatten die eine Klasse höher spielenden Ottendorfer, die sich
relativ deutlich unserer Elf geschlagen geben mussten. Von Beginn
an bedrängte der SVK/L seinen Gegner und schnürte ihn in der
eigenen Hälfte ein. Bereits frühzeitig gelang unser Team das
1:0, als M. Wächter die Kugel R. Balzer servierte und der eiskalt
vollstreckte (10.). Mit dieser Führung im Rücken ließ es sich
einfacher spielen, denn nun mussten die Ottendorfer etwas tun. Die
kamen allerdings nur bis vor den Strafraum und strahlten kaum
Torgefahr aus. Unsere Jungs hingegen erarbeiteten sich durch M. Wächter
per Kopf (26.) und J. Scherpe (30.) verheißungsvolle Einschussmöglichkeiten,
ehe die Truppe eine viertelstündige Künstlerpause einlegte. Außer
einer Riesenchance von T. Kranig – der scheiterte frei vorm
Kasten am FVO-Torwart – gab es nur noch einen Höhepunkt (35.).
Den lieferte unser Team, als nach Flanke von T. Kranig Stürmer M.
Wächter auf 2:0 erhöhte (45.). Die Gäste waren im zweiten
Spielabschnitt gefordert und köpften nach Eckstoß prompt zum 2:1
ein (50.). Die passende Antwort lieferten postwendend unsere
Kicker. T. Kranig setzte sich am linken Flügel durch und wurde im
Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte
M. Wächter zum 3:1 (54.). In der verbleibenden Spielzeit ruhten
sich die Berndt-Schützlinge auf den Lorbeeren aus, doch der FVO
war für eine Wende nicht in der Verfassung. Vielmehr machte
T.Strutz mit dem 4:1 den Sack zu, als seine verunglückte Flanke
im langen Eck einschlug (69.). Die Gäste ergaben sich von nun an
ihrem Schicksal und stellten jegliche Bemühungen, ein zweites Tor
zu erzielen, ein. Somit eliminierte unsere Mannschaft den in der
1.Kreisklasse spielenden FVO völlig verdient und zog in die nächste
Runde ein.
(ag)
|
| Vorbereitungsspiel Saison 09/10 |
| SV Königsbrück/Laußnitz
: SG Motor Wilsdruff 2 : 4 ( 0 : 3 ) |
|
Zum
Abschluss der Vorbereitungsspiele setzte es nach dem unerwarteten Sieg
gegen die Einheit-Bubi’s eine ebenso unerwartete Niederlage gegen den
Tabellenzweiten aus dem Weißeritzkreis. Dabei wirkte unsere Mannschaft
leer und konnte gegen die Wilsdruffer Kicker wenige Akzente setzen. Die
SVK/L-Spieler waren bemüht die ordentlichen Leistungen der vergangenen
Spiele zu bestätigen, jedoch ließ man die nötige Kreativität und
Kampfkraft vermissen. Nachdem sich T.Böhme und M.Kunath erstmalig im
gegnerischen Strafraum in Szene setzen konnten (10.,12.), übernahmen
dann die Gäste die Initiative und erzielten freistehend das 0:1 (23.).
Ehe sich unsere Jungs sammeln konnten, legten die Wilsdruffer nach und
erhöhten nach schwacher Kopfballabwehr auf 0:2 (25.). Der Widerstand
unserer Elf flackerte nur kurz auf, denn der Kontrahent erstickte
jegliches, weil auch sehr zaghaftes Aufbegehren, im Keim. So musste nach
gut inszenierten Angriffen immer wieder Torwart O.Gumpert eingreifen,
der mit tollen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte (30.,34.).
Der Gipfel der SVK/L-Passivität war schließlich ein plumpes Foul im
Strafraum, so dass die Gäste das Ergebnis locker und leicht auf 0:3
schraubten (35.). Vor der Pause setzte M.Sonntag noch einen Schuss neben
das Motor-Gehäuse (42.), ansonsten hielten sich Chancen in großer
Bescheidenheit. Nach Wiederbeginn zischte ein Schuss von M.Eisold knapp
übers Gebälk (50.), ehe die Gäste wieder da anknüpften, wo sie in
der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Dabei durfte sich O.Gumpert
wieder auszeichnen (57.,60.), bevor er nach unhaltbaren Schuss in den
oberen Winkel auch das 0:4 nicht verhindern konnte (63.). Zehn Minuten
später glänzte erneut der SVK/L-Keeper nach einer großen Einschussmöglichkeit
der Wilsdruffer, die es danach in den letzten Minuten ruhiger angehen
ließen. Dies weckte in unserem Team den Ehrgeiz, noch etwas
Ergebniskosmetik zu betreiben. Zunächst landete ein Schuss von
M.Sonntag am Pfosten (81.), ehe ihm etwas später das 1:4 gelang (88.).
Die nächste Aktion unserer Elf war wiederum von Erfolg gekrönt, als
T.H.Böhme auf M.Eisold passte, der zum 2:4-Endstand einnetzte.
Vielleicht war der Misserfolg ein Schuss vorm Bug zur genau richtigen
Zeit. Denn momentan verschwenden unsere Kicker Gedanken mit anderen
Dingen, anstatt sich auf die Hauptaufgabe zu konzentrieren. Die
Mannschaft hat in der Testspielphase jedenfalls gezeigt, wozu sie in der
Lage sein kann. Nun gilt es für die bevorstehende Punktspielsaison, das
vorhandene Potential abzurufen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.
(ag)
|
| Vorbereitungsspiel Saison 09/10 |
| SV Königsbrück/Laußnitz
: SV Einheit Kamenz 2. 4 : 2 ( 1 : 1 ) |
| Nach einem
weiteren echten Härtetest gegen die Landesliga-Reserve des SV Einheit
Kamenz hatte unser Team Grund zur Freude. Nicht das nackte Ergebnis
sorgte rundum für zufriedene Gesichter, sondern vor allem die Präsentation
der schon recht ordentlich eingespielten Burkon-Elf. Dabei verlief die
Anpassung in Bezug auf die Spielweise des Bezirksklässlers zunächst
nicht ganz einfach. Doch mit fortschreitender Spielzeit war unsere
Mannschaft an Spiel und Gegner hautnah dran. Nachdem die Gäste einige
Male vorm Kasten auftauchten (8.,14.), konnten auch unsere Kicker ihre
erste Chance verbuchen. Eine Eingabe von R.Ziesche huschte unberührt
durch den Einheit-Strafraum, jedoch M.Fraß schoss sichtlich überrascht
über den Querbalken (18.). Zwei Minuten später stiefelte M.Eisold am
rechten Flügel davon, schwenkte nach innen und zielte nur ganz knapp am
langen Eck vorbei. Die Kamenzer agierten weiterhin ballsicher und
erarbeiteten sich Dank ihrer Laufarbeit immer wieder Überzahlsituationen.
Daraus resultierte das 0:1 (28.), als unsere Elf im Umkehrspiel nicht
schnell genug am Mann stand. Kurzzeitig hatten dann die Gäste
Oberwasser und hätten nach Torschuss aufs kurze Eck erhöhen können
– daneben (35.). Im Gegenzug tankte sich M.Sonntag am Flügel durch, zögerte
mit dem Abspiel auf R.Ziesche zu lange, so dass der darauf folgende
Einnetzer von M.Eisold zu Recht wegen Abseits aberkannt wurde (36.).
Eine gut getimte Flanke gelangte dann zu M.Eisold, der die Kugel aus
Nahdistanz gegen die Latte hämmerte. Den zurückspringenden Ball
versenkte jedoch R.Ziesche zum 1:1 (41.). Mit dem festen Willen, dem
Gegner weiterhin die Stirn zu bieten, starteten unsere Jungs in die
zweite Halbzeit. Die begann mit einem Paukenschlag, denn R.Mühlbauer
jagte das Spielgerät unhaltbar in den oberen Winkel (48.). Nach dem 2:1
kombinierten die Gäste recht gefällig und hätten frei vorm
Metzner-Gehäuse auftauchend den Ausgleich markieren müssen (54.). Der
gelang ihnen schließlich nach einem fragwürdigen Freistoß (58.).
Wenig später durfte sich wieder T.Metzner auszeichnen, der zwei gute
Gelegenheiten der Einheit-Kicker vereitelte (63.,67.). Erfreulicherweise
brach unser Team nicht ein und hielt mit dem hohen Tempo weiterhin
Schritt. So erzielte A.May nach einem Eckstoß die 3:2-Führung aus dem
Gewühl heraus (84.). Nur eine Minute später spitzelte D.Gloger die
Kugel zum 4:2 ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte D.Hoyer mit einem
Freistoß-Knaller, den der Einheit-Keeper aus dem Winkel kratzte (90.).
Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei die
Kamenzer eine kleine Nuance den technisch besseren Fußball boten.
Dennoch konnte der SVK/L auch spielerische Impulse setzen und war
konditionell voll auf der Höhe der Aufgaben.
(ag)
|
| Vorbereitungsspiel Saison 09/10 |
| SV Königsbrück/Laußnitz
: SV Rot Weiß Bad Muskau 2. 3 : 1 ( 2 : 0 ) |
| Bei
hochsommerlichen Temperaturen bestritt die 1.Männermannschaft ihr
zweites Vorbereitungsspiel gegen die Vertretung von Bad Muskau II,
Aufsteiger in
die Kreisliga.
1-2
„bekannte“ Gesichter aus der Königsbrücker Bezirksklasseära
wurden bei den Gästen wiedererkannt.
Nach 10minütiger
Abtastphase nahmen die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand.
Die 1. Aktion,
die den Namen Angriff verdiente wurde in der 12 Minute verzeichnet, als
Plunert, Böhme lang schickte, der auf Ziesche ablegte, dessen Schuss
aber vorbei ging.
Auf der anderen
Seite hielt Metzner einen Schuss des agilen Bad Muskauer Stürmers.
Nach einer
weiteren Chance in der 16 Minute war es dann soweit, 1min später
flankte Gloger, nach Frommhold-Zuspiel, auf Kunath, der überlegt zur
1:0 Führung einschob.
Im
Gegenzug parierte Metzner großartig gegen einen durchbrechenden
Bad-Muskauer Stürmer.
In den
darauffolgenden Minuten hätte die Führung auf 2 weitere Tore ausgebaut
werden müssen aber Böhme und Gloger vergaben aus aussichtsreichen
Positionen.
Danach hatten
die Mannschaft von Trainer Burkon Glück, als die Hintermannschaft zu
dritt Spalier stand, der Stürmer aus Bad Muskau aber knapp verzog.
In der 40min.
war dann wieder Kunath zur Stelle und machte mit einem sehenswerten
Kopfballlupfer, über den wahrlich nicht kleinen Torhüter,
das 2:0. Die gefühlvolle Flanke kam von Böhme.
Jetzt war wieder
Bad Muskau dran, nachdem in der SV Kö/Lau Hintermannschaft leichtfertig
den Ball vertändelte wurde, verzog der Gegner um Haaresbreite.
In Halbzeit 2
wechselte die Heimmannschaft 5 Spieler aus, spielte aber zumindest
25min, auf hohem Niveau weiter.
Das zeigte sich
im Herausspielen von Großchancen aber leider nicht im verwerten, wobei
Wächter, Ziesche und Böhme die Hauptakteure waren.
Einzige Ausnahme
die Minute 59 als Wächter mit Superpass Böhme schickte und der ganz überlegt
im 16er Sonntag bediente. Dieser schob den Ball zum hochverdienten 3:0
in die Maschen.
Ab der 70min
zollte die Hintermannschaft dem hohen Tempo und der Hitze Tribut, man
baute merklich ab, was sich in großen Lücken, Abstimmungsproblemen und
schlechter Raumaufteilung niederschlug.
So kam es, dass
die Gäste in der 73min zum verdienten Ehrentreffer kamen.
Die letzte
Viertelstunde passierte nicht mehr soviel, es wurde noch munter hin und
her gewechselt, die SV Kö/Lau Offensive überbot sich im auslassen von
Großchancen (79,81,82,86min), Fraß erzielte einen Lattentreffer
(77min) und ein Bad Muskauer Stürmer übte sich in Flugversuchen im
gegnerischen Strafraum. Schiri Kiesewalter fiel nicht darauf rein, so
dass Torhüter Gumpert in Halbzeit 2 kaum eine Möglichkeit gegeben
wurde sich auszuzeichnen.
Unterm Strich
ein guter Test, mit hoffentlich vielen Erkenntnissen für das
Trainergespann Burkon/Kühne. (SM)
Aufstellung: Metzner (Gumpert), Hoyer,Plunert,Frommhold R.,Fraß
(Müller), Gärtner (Sonntag), Gloger (Kunath T.), Eisold, Ziesche,
Kunath M. (Wächter), Böhme sen. |
| Vorbereitungsspiel Saison 09/10 |
| SV Königsbrück/Laußnitz
2. : SV Haselbachtal 2. 4 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Die erste Prüfung vor dem
Pokalwochenende absolvierte unsere zweite Elf gegen die zweite
Mannschaft des SV Haselbachtal. Nach ruhigem Beginn musste unser Team
schon frühzeitig einen Rückstand hinnehmen. Bei tropischen
Temperaturen verwandelten die Gäste einen Freistoß zum 0:1 (8.). Die
Antwort hatte jedoch M.Reppe auf den Schlappen, aber leider scheiterte
er frei vorm gegnerischen Torhüter (10.). Nach einer halben Stunde
startete der ehemalige Kreisligaspieler R.Balzer ein Solo von der
Mittellinie. Dabei ließ er seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen
und traf überlegt zum 1:1. Die Reichenbacher/Bischheimer hatten nur
wenige Offensivaktionen zu bieten, so dass sich das Geschehen größtenteils
zwischen den Strafräumen abspielte. Nach einem Eckball prüfte M.Reppe
per Kopf den SVH-Schlussmann (40.), mehr nennenswerte Szenen gab es im
ersten Durchgang nicht. Der dreizehnte der 1.Kreisklasse der vergangenen
Saison erzielte nach einer Stunde die erneute Führung – 1:2. Doch
unsere Jungs ließen sich nicht entmutigen und kamen immer besser ins
Spiel. Der Lohn der Bemühungen war dann der 2:2-Ausgleich, als sich
Werner Eckardt im Strafraum gut durchsetzte und per Flachschuss ins
linke untere Eck traf (76.). Die Gäste bekamen nun die konditionellen
Vorteile der Berndt-Schützlinge zu spüren, die trotz ungewohnter, weil
neuer Formation, ein recht passables Zusammenspiel offenbarten. Die
Truppe legte sogar noch etwas zu und kam nicht unverdient zum 3:2. Dabei
gelang M.Leuthold ein Traumtor, als er die Kugel unhaltbar in den oberen
Winkel jagte (83.). Kurz vor Spielende wurde T.Strutz im 16-er gestreckt
und der Strafstoßpfiff war die logische Folge. Der Gefoulte setzte eine
uralte Fußball-Regel außer Kraft und besorgte höchstpersönlich den
4:2-Endstand (87.). Die Mannschaft hat sich immerhin ganz achtbar präsentiert
und auch Dank spielerischer Akzente die höherklassig kickenden
Haselbachtaler verdient bezwungen.
(ag)
|
| Vorbereitungsspiel Saison 09/10 |
| SV Königsbrück/Laußnitz
: SG Frankenthal 2 : 1 ( 0 : 1 ) |
|
In einem weiteren
Vorbereitungsspiel testete unsere neu formierte erste Männermannschaft
die Bezirksklasse-Elf aus Frankenthal. Die über die volle Distanz mit
hohem Einsatz geführte Partie dürfte vor allem Trainer K.Burkon
brauchbare Aufschlüsse gegeben haben. Unsere Elf zeigte eine engagierte
Leistung und gefiel mit einigen vorzeigbaren Spielzügen. Die höherklassig
spielenden Gäste agierten ballsicher, doch waren vorm Strafraum kaum
ernsthaft gefährlich. Die wenigen Angriffsaktionen verpufften in
Strafraumnähe oder Torwart O.Gumpert war zur Stelle. Unsere Elf hatte
durch D.Gloger (20.) und F.Schlotterbeck per Freistoß (24.)
Torgelegenheiten die ebenso wenig Gefahr ausstrahlten. Kleine Defizite
waren im einheimischen Deckungsverband nicht zu übersehen, doch mit
viel Einsatz und Engagement wurden die Fehler der anderen Mitspieler
bereinigt. So konnte noch M.Fritsche nach hohem Ball auf der Torlinie
per Kopf klären (40.), doch kurz vor dem Halbzeitpfiff zogen dann die Gäste
nach grobem Abwehrfehler mit 0:1 in Front (45.). Übungsleiter K.Burkon
gab allen Anwesenden eine Einsatzchance und wechselte für die zweite
Halbzeit durch. Aufgrund der Umstellungen fanden unsere Kicker anfangs
der zweiten Hälfte nur zaghaft ins Spiel und mussten dem Gegner das
Terrain flüchtig überlassen. Nach einer knappen Stunde hatten sich
unsere Jungs wieder gefunden und brachten allmählich mehr Konstruktivität
ins Spiel ein. Zunächst scheiterte M.Eisold, als sein Schuss am langen
Eck vorbei strich (59.). Doch kurz darauf verwertete er ein Zuspiel von
F.Schlotterbeck ganz überlegt zum 1:1 (61.). Danach wurden die Aktionen
der Gäste zwingender, doch der im zweiten Abschnitt haltende T.Metzner
parierte die Schüsse in gewohnter Manier (68.,74.). Der schönste
Angriff bescherte schließlich den Siegtreffer unserer Mannschaft. In
Koproduktion mit M.Fraß und M.Wächter bediente dann Letztgenannter T.Gärtner,
der die Kugel zum 2:1 ins kurze Eck streichelte (79.). Kurz darauf hatte
unsere Mannschaft eine kleinere Anhäufung von Einschussmöglichkeiten,
aber M.Wächter, M.Eisold und T.Gärtner fehlten nach dieser
temporeichen Partie etwas die Körner und auch die Konzentration (82.).
Erfreulicherweise hielten alle Aktiven voll dagegen und präsentierten
den Zuschauern ein vorzeigbares Match. Dennoch sollte der Erfolg nicht
überbewertet werden, denn auch den Frankenthalern fehlten sichtlich
einige Stammkräfte. Die Elf ist nach hartem Trainingsprogramm im Limit,
so dass im Lager des SVK/L die Zufriedenheit überwiegt.
(ag)
|
|
Spielberichte
2. Halbserie 2008/09
Spielberichte
1. Halbserie 2008/09
Spielberichte
2. Halbserie 2007/08
Spielberichte
1. Halbserie 2007/08
Spielberichte
2. Halbserie 2006/07
Spielberichte
1. Halbserie 2006/07
Spielberichte
2. Halbserie 2005/06
Spielberichte
1. Halbserie 2005/06
|
|