Spielberichte

12. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpVgg Dresden-Löbtau : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 3 : 0 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Am letzten Samstag ging es zur SpVgg Dresden-Löbtau. Uns erwartete ein, an einigen Stellen, matschiger Hartplatz und ein Gegner, der durch seine bisherigen Ergebnisse eher total verunsichert und unter Wert in der Tabelle stand. Diese Verunsicherung hätte schon in der 1. Minute für die Vorentscheidung gesorgt. Ein Angriff über rechts kam über Nimschowski zu Müller-Hürst, der leider knapp am linken Pfosten vorbei schob. Im weiteren Spielverlauf waren wir spielbestimmend und erspielten uns einige Chancen, wie z.B. eine schöne Kombination von Hornoff, Müller-Hürst und Nimschowski (6.) oder der Schuss von Gärtner nach Pass von Nimschowski (11.).  Wie aus dem Nichts das unglückliche 0:1. An der Grundlinie am 5m Eck hebt ein Gegenspieler den Ball in Richtung langen Pfosten und diese Bogenlampe kam auch noch genau neben dem Pfosten im Tor auf (24.). Nun hatte der Gegner Oberwasser und drückte uns hinten rein. Jedoch war er kaum zwingend, wie auch das ganze Spiel über. Keeper Böhme war immer auf dem Posten. Die letzten 10 Minuten gehörten wieder uns. Müller-Hürst kam entweder zu spät oder wurde abgeblockt (36., 39., 44.). Der Schuss von Bergmann wurde gehalten (41.). Die 2te Halbzeit ist schnell erzählt. Ein klares Abseits führte zum 2:0 (50.). So konnte der Gegner auf dem nun schwer zuspielendem Matschplatz auf Konter lauern und sich Tief hinten rein stellen. Eine Ecke führte mit Beteiligung von Helmert noch zum 3:0 (69.). Den einzigen Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann, dass sie nicht in der Lage war, sich auf die Spielsituationen einzustellen. Mangel an Spielintelligenz halt. Sei es die rechtslastige Spielweise in Hz1, anstatt mit einem Seitenwechsel den alleinstehenden und schnellen Müller-Hürst in Szene zu setzten oder das zu lange Ballhalten in HZ2, wo es eher darauf kam schnell zu spielen, um den tiefstehenden Gegner in Verlegenheit zu bringen. Das nicht sich zuzutrauen mal öfter aus der 2. Reihe zu Schießen kommt auch noch hinzu. Noch ein Wort zum Schiri. So einen schlechteren, nicht durchblickenden und überforderten  Schiri habe ich noch nie gesehen. Er pfiff in der Regel gegen uns und das nicht nur, weil er normalen Körpereinsatz als Foul pfiff und das nur auf unserer Seite. Schon das Prozedere um die Seitenwahl kann mal als Klamauk abbuchen. Nähere Infos kann Nimschowski zum Besten geben. Hier 3 weitere Beispiele.

1. Ein angebliches Abseits von uns in HZ 2. Sinngemäßer Dialog Nimschowski-Schiri: („ Schiri, du hast doch gar nicht geguckt, ob in der Mitte ein Gegenspieler das Abseits aufhob.“, „Oh, da hast du recht.“).

2. Die Gelbe Karte für Gärtner in HZ 2. Sinngemäßer Dialog Gärtner-Schiri: („Nr. 11 !“, „Hier ist die die Nr.11“, Schiri zeigt Gelb, „ Schiri, für was gab es denn die Gelbe.“, „Dafür das sie zu laut waren.“).

3. Die Krönung schlechthin. Das Tor zum 2:0. Klares Abseits. Diskussionen fingen schon an. Er gibt das Tor. Alle schon aufgestellt beim Anstoß. Und was macht er. Er fängt eine Diskussionsrunde im Mittelkreis an. Und diskutiert nun gefühlte 5 Minuten, nochmal in typischer Stammtischmanier mit den Spielern  das Tor aus.

Fazit: Ein gutes Spiel in HZ 1 trotz, dass der letzte Wille zum Torerfolg vermisst wurde. Nach dem 2:0 in HZ 2 war es natürlich schwer, gegen den tief- und auf Konter ausstehenden Gegner zum Erfolg zu Kommen. Die Ansätze waren da, aber mehr auch nicht.

Aufstellung: Böhme, D. – Helmert, Albinus, Hennig, Jurisch – Bergmann (75. Grünberg) – Handrick, Nimschowski (Lenk 80.), Müller-Hürst (60. Zahour) – Hornoff, Gärtner

EWAG Kamenz Liga
06.12.2009 15. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SG Großnaundorf  2 : 3 ( 1 : 2 )
Aktuelle Tabelle

Zum letzten Hinrunden-Spieltag empfing der SVK/L die Gäste aus Großnaundorf. An einen Auswärtssieg konnte man sich auf Gästeseite schon lange nicht mehr erinnern, doch diesmal war es soweit und auch nicht unverdient. Los ging das Spiel, vor den zahlreich erschienenen Zuschauern, mit einer 15minütigen Abtastphase. Dann stand es auf einmal 0:1. Vorangegangen war ein Stellungsfehler in der SVK/L-Defensive, welche die Gäste eiskalt und perfekt ausnutzten. Jetzt ging das Derby los. Großnaundorf mit breiter Brust und der Führung im Rücken stellte sich geschickt hinten rein und spielte zu jeder möglichen Gelegenheit den flachen Pass nach vorn, wo zwei gute Stürmer nur darauf zu warten brauchten. Das 0:2 in der 26min. eine logische Konsequenz dieses Spielverlaufes. Ullrich, sonst nicht zu sehen, startet perfekt durch, scheitert im ersten Versuch an Gumpert, kann aber den Abpraller selbst verwerten. Das lies auf Gastgeberseite schlimmes befürchten. Doch nur 2 Minuten später geht ein Spieler der Gäste gegen Hoyer im 16er zu ungestüm vor, den fälligen Elfmeter verwandelt Mühlbauer souverän. Das Spiel war nun wieder offener und hätte in Halbzeit 1 auch noch fast zwei Tore gesehen. Erst steckt Mühlbauer einen Ball auf  Kunath durch, gehalten und zwei Minuten vor der Halbzeit köpft Großnaundorf nach guter Ecke nur an den Querbalken. In der zweiten Halbzeit sah man, das es eine ordentliche Halbzeitansprache gegeben haben musste, der SVK/L investierte jetzt mehr für das Spiel und wurde in der 52min. fast dafür belohnt, doch Kunath sein Schuss wird in letzter Sekunde abgeblockt. In Minute 60 viel wie aus dem nichts das 1:3, vorangegangen war eine Fehlerkette, in der mehrere Spieler des SVK/L beteiligt waren! 10 Minuten lang war den Gastgebern dieser Schock anzumerken. Glück hatte man bei einem Distanzschuss, welcher knapp am Gumpert-Gehäuse vorbei ging. In der 70min. dann wieder der SVK/L aber Kunaths sehenswerte Direktabnahme einer Ecke ging Zentimeter über das Gästetor. 3 Minuten später eine Glanztat von Gumpert der einen guten Großnaundorfer Konter pariert. Es waren noch 12 Minuten zu spielen, da gab Eisold auf SVK/L-Seite dem Begriff Kurzeinsatz eine neue Definition. 8 Minuten zuvor eingewechselt war die Wortwahl gegenüber dem immer unsicherer wirkendem Schiri falsch und so spielten die Gastgeber das Derby zu zehnt zu Ende. Und plötzlich kämpften 10 Spieler des SVK/L mehr als zu elft. Auf einmal stand es nur noch 2:3. Vorangegangen war ein Foul an Kunath, Ziesche verwandelte den Freistoss aus halblinks direkt. Jetzt war die Devise alles oder nichts. Man setzte sich zwar in der Gästehälfte fest, doch klare Chancen blieben Mangelware. Im Gegenteil, nach einem leichtfertigem Ballverlust konnte man sich bei Gumpert bedanken, der die heimische Elf noch im Spiel hielt. 6 Minuten später war Schluss. (sm)

Fazit:   Im Derby’s sollte man 90 Minuten kämpfen, wenn möglich zu elft! Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, mehr gekämpft, mehr investiert und cleverer gespielt . Trotzdem ist die Hinrunde gut gelaufen und der sportliche Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt!!! Weiter so!!!

Aufstellung: Gumpert- Plunert- Müller- Frommhold- Böhme sen. (ab 46min.Eisold)- Hoyer-Böhme jun.- Ziesche- Sonntag (ab 70min. Eisold)- Kunath

Volksbank Bautzen Klasse 15. Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FV Ottendorf-Okrilla 3.  3 : 0 ( 3 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Unsere zweite Vertretung hatte heute die 3.Mannschaft aus Ottendorf zu Gast. Es sollte, nach verlorenen 2 Punkten in Biehla, wieder ein Dreier eingefahren werden. Den Startschuss für diese Partie gaben aber die Gäste ab, leichtfertiger Ballverlust der SVK/L-Defensive und auf einmal standen zwei Ottendorfer Stürmer allein vor Rudolph. Aber Unvermögen lies diese Chance zum Glück nicht zum Tor werden. Jetzt war man munter und nur zwei Minuten später erzielte Reppe nach Krönert-Ecke das 1:0. In der 10min. stand schon wieder Reppe goldrichtig, doch der Abstauber geht über das Gästetor. Eine weitere Minute später macht es Reppe besser und verwandelt nach Kappler-Zuspiel zum 2:0. In der 16 Minute probiert es Frommhold mit einem Distanzschuss, der Gästetorwart hält aber. Ab diesem Zeitpunkt hatten Zettel und Stift Pause, SVK/L wollte nicht mehr und die Gäste waren, um für Gefahr zu sorgen, viel zu harmlos. Erst in der 32min. die nächste nennenswerte Aktion, Reppe köpfte nach Frommhold-Flanke dem Ottendorfer Keeper direkt in die Arme.2 Minuten vor der Halbzeit dann die Entscheidung, Kappler spielt scharf in den 16er und die Gäste vollenden selber zum 3:0. In der zweiten Halbzeit war die Vorgabe der Trainer, weiter schön Fußball zu spielen und das ein oder andere Tor zu erzielen, komplett ignoriert worden. Bis zur 70min. passierte fast gar nichts, Ausnahmen waren Kappler mit einem guten Kopfball (52min.) und Krönert mit sehenswertem Drehschuss (67min.). Was dann die 20 Minuten bis zum Spielende zusehen war, ist schwer zu beschreiben, geschätzte sechs „1000prozentige“ Chancen wurden teilweise leichtfertig vergeben oder vom, zu Höchstform auflaufenden, Gästetorwart vereitelt. So blieb es beim logischerweise verdientem 3:0 Endstand. (sm)

Fazit:   Chancenverwertung, Chancenverwertung, Chancenverwertung!!! Hinrunde erfolgreich absolviert mit super Torverhältnis aber trotz allem, noch reichlich Luft nach oben!!! Einen Riesendankeschön an den Trainer Marcel Berndt, der in der Rückrunde aus arbeitstechnischen Gründen nicht mehr die Zeit hat, die Mannschaft zu leiten! Übernehmen wird den Posten Silvio Meißner, weiterhin im Team mit Tino Schätz!

Aufstellung: Rudolph- Handrick- Klieme- Frommhold- Krause- Scherpe (ab 61min.Fraß)- Kappler- Balzer- Strutz- Krönert (ab 73min. Gärtner)- Reppe

11. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SG Dresdner Verkehrsbetriebe 4 : 1 ( 1 : 0 )

Am Sonntag begann nun die Rückrunde, stand jedoch unter keinen guten Voraussetzungen. Wir hatten keinen Torhüter, weil mein Stamm- bzw. Ersatztorhüter ein WE in Berlin bzw. noch langfristig ausfällt. Die ehrenvolle Aufgabe übernahm Hennig. In unserer Trainingseinheit am Freitag wurde er schon mal warmgeschossen. Seine Trainingsleistung verbreitete schon mal Zuversicht für Sonntag, aber er sorgte auch für reichlich Lacher bei seinen Paraden. Das Spiel begann verhalten, denn einige mussten noch ihre koordinativen Fähigkeiten verbessern. In der 11. und 12. Minute tauchten Zahour und Gärtner erstmals gefährlich vorm gegnerischen Tor, leider knapp vorbei bzw. man traf nur das Außennetz. Die Überlegenheit konnte in der 22. Minute zum ersten Mal genutzt werden. Müller-Hürst spielte direkt zu Hornoff auf links außen, der dann nach innen passte. Dort stand Gärtner goldrichtig und erzielte das 1:0. In der 30. wieder eine schöne Kombination über Bergmann, Hornoff und Nimschowski. Vorbei. Fünf Minuten später war eine schöne Doppelpasskombination von Gärtner und Bergmann leider nicht von Erfolg gekrönt. Die 2. Halbzeit startete furios. Nach einem gefährlichen Schuss des Gegners hatte Müller-Hürst DIE Chance zum 2:0. Freigespielt auf Links dribbelte er in den 16er, umkurvte den Torhüter UND schoss über das leere Tor (47.,48.). Kläglich. Die kalte Dusche gab’s 1 Minute später. Man pennte beim Einwurf, so dass ein Gegner frei im 16er war. Sein Schuss konnte der gute Hennig parieren. Jedoch war auf rechts noch ein Spieler frei, der den Nachschuss verwandeln konnte. Nun gerieten wir in der Folgezeit unter Druck, hielten aber Stand und versuchten Konter zu setzen. Die starke Phase des Gegners sollte noch bis zur 70. Minute dauern. Wo wir z.B. in der 64. Minute Glück hatten. Ein Schuss aus 30 Metern guckte Hennig an die Latte. Der Ball sprang hinter die Linie, jedoch Glück für uns, entschied der Schiedsrichter auf Nicht-Tor. Zwei Minuten später klärte Jurisch eine gefährliche Situation für uns, indem er vorm Gegner den Ball 1m über unser Tor klärte. Nun war etwas die Luft bei Beiden raus bzgl. zwingender Aktionen. Allenfalls gute Ansätze. Die Erlösung kam in Form eines Traumtores. Eine Ecke von Kühne flog an Freund und Feind durch den 16er. Hinten stand jedoch Handrick, der den Ball per Direktabnahme im langen Eck unter die Latte setzte (2:1, 77.). Nimschowski sorgte nach weiteren 5 Minuten für die endgültige Entscheidung. Über rechts freigespielt, legte Hornoff an der Grundlinie mustergültig zurück und so konnte Nimschowski locker einnetzen (82.). In der 87. Minute noch der Auftritt von Grünberg. Nach einer nochmaligen, energischen Ansage, wo er spielen soll (Sturm), nahm er einen Abschlag von Hennig auf, stürmte nach vorn, spielte einen 1m Doppelpass mit Müller-Hürst und murmelte dann anschließend den Ball am herauslaufenden Torhüter vorbei ins Tor. Sensationell.

Fazit: Ein gutes Spiel trotz schlechter Voraussetzungen, aber mit etwas Glück ein völlig verdienter Sieg.

Aufstellung: Hennig – Helmert, Albinus, Kühne (80. Grünberg), Jurisch – Bergmann – Zahour (66. Handrick), Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Gärtner

EWAG Kamenz Liga
29.11.2009 14. Runde SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 2 ( 0 : 0 )
Heute, am 14. Spieltag war unsere Elf bei Biehla/Cunnersdorf zu Gast. Und es wurde, dank guter Leistung in der zweiten Halbzeit, ein erfolgreicher Ausflug. Das Spiel begann pünktlich auf einem Rasenplatz, der seine guten Zeiten auch schon länger hinter sich hat. Die erste gute Offensivaktion hatten die Hausherren zu verbuchen, als nach einer Ecke, der Kopfball knapp über das SVK/L-Gehäuse flog. Auch danach waren es die Gastgeber, welche den Ton angaben. So musste Gumpert sich sehr lang machen, um den Ball des gegnerischen Spielers noch über die Latte zu lenken. Nach reichlichen 10 Minuten dachten sich die Gäste, auch wir wollen etwas mitspielen. So waren es Plunert und Ziesche welche mit einem guten Doppelpass und schönem Abschluss den Torwart der Gastgeber zu einer ordentlichen Parade zwangen. In der Folge ging es hin und her, wobei keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erzielen konnte. Biehla/Cunnersdorf kämpfte stark und stand mit reichlich Spielern am eigenen 16er, der SVK/L spielte zwar gefällig aber ohne den entscheidenden Zug zum Tor. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es dann etwas zielstrebiger, aber leider verpassten Gloger und Kunath nach einer Böhme-Flanke und auch ein Kunath-Schuss wurde auf der Linie abgewehrt.

Halbzeit 2 war  in den ersten 20 Minuten kaum ansehenswert, was stattfand war feinstes „Mittelfeldgeplänkel“ ohne irgendwelche Höhepunkte. Dann endlich die entscheidende Sekunde, die richtige Idee, Böhme jun. flankt von rechts in den 16er, dort steigt Kunath im richtigen Moment hoch und köpft das erlösende 0:1. Nun geht das Spiel den Gästen wesentlich leichter vom Fuß. Vier Minuten nach der Führung ist der gleiche Flankengeber zur Stelle, leider köpft Plunert diesmal knapp drüber. Auch jetzt ist der Gastgeber nicht bereit seine Defensivtaktik zu lockern, die Folge, in der zweiten Halbzeit gab es keine nennenswerte Chance zu verzeichnen. Es spielte nur noch der Gast aus Königsbrück/Laußnitz. 14 Minuten vor Spielende verpasst Kunath eine Flanke haarscharf, 3 Minuten später prüft Kunath den heimischen Keeper erneut, leider gehalten. Aber nach weiteren 60 Sekunden das erlösende 0:2, Böhme sen. bringt einen Eckball auf Kunath und dieser netzt zum, nun hochverdienten, Endstand ein.

Fazit: 3 verdiente Punkte gegen einen kämpfenden aber spielerisch unterlegenen Gegner. Einsatz und Moral der Mannschaft stimmen!

Aufstellung: Gumpert-Hoyer-Plunert-Müller-Frommhold-Gärtner-Böhme jun.-Ziesche(ab 82min.Mühlbauer)- Gloger(ab 81min.Eisold)-Kunath(ab 85min.Sonntag)-Böhme sen.

Volksbank Bautzen Klasse 14. Runde
SV Biehla/Cunnersdorf 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 1 ( 1 : 1 )

Unsere zweite Mannschaft hatte an diesem Sonntag wieder das Vorspiel zu bestreiten. Nur war diesmal die erste Vertretung die Erfolgreichere! Dabei ging das Spiel genauso los, wie man sich das als Spieler, Trainer und auch Fan wünscht, man führt nach 6 Minuten 0:1. Den Treffer, Marke Traumtor, erzielte Klieme aus 30 Meter. So kann es weiter gehen! Und es ging so weiter, fast! Nur diesmal aus Sicht der Gastgeber, ein Pfostenschuss sollte die SVK/L-Defensive munter gemacht haben. Dann waren wieder unsere Stürmer am Zug, aber Reppe und auch Strutz vergaben ihre Möglichkeiten. Nach einer knappen halben Stunde dann ein fast vergessenes Gefühl für die Hintermannschaft der Gäste, ein Gegentor! Ein Biehlaer Stürmer hatte aus dem Gewühl raus die beste Orientierung und traf zum verdienten Ausgleich. Drei Minuten später hätte es eigentlich einen Pfiff geben müssen, Frommhold wurde gleich von zwei Gegnern im 16er zu Fall gebracht. Aber der Pfiff blieb aus und somit auch der Spielstand unverändert. Nun lief das Spiel so vor sich hin, SVK/L wusste nicht so recht weiter und Biehla/C. hatte mit dem Zwischenstand schon viel erreicht. Kurz vor dem Pausentee noch einmal eine Großchance, doch Reppe vergibt leider überhasstet. Halbzeit 2 sollte es dann mehr nach vorn gehen, Chancen waren bisher eher selten. Die erste gute Aktion hatte wieder Klieme, doch diesmal strich sein Schuss knapp am Pfosten vorbei. 12 Minuten später verzieht Frommhold aus guter Position, auch eine gute Flanke in den 16er von Fraß bleibt von Freund und Fein unberührt. Danach hatte wieder mal Reppe „DIE“ Chance auf dem Fuss, leider vergeben! 13 Minuten vor Schluss gab es die letzte nennenswerte Aktion des SVK/L, Wächter´s Schuss geht knapp am Gehäuse vorbei. Die letzten Minuten passierte nichts mehr, was man hätte notieren können.

Fazit:   2 verlorene Punkte nach mäßiger Leistung, wo wahrscheinlich zu viele denken, dass es mit halber Kraft auch geht!!!!  So wurde fahrlässig eine Super-Serie von 6 siegreichen Punktspielen in Folge abgegeben.

Aufstellung: Rudolph-Handrick-Krause-Frommhold I.-Klieme-Schütze (ab 46min. Wächter)- Balzer- Kappler Fraß-Reppe-Strutz

EWAG Kamenz Liga
22.11.2009 13. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Grün Weiß Elstra  1 : 0 ( 1 : 0 )

Am heutigen 13. Punktspieltag waren die Sportfreunde aus Elstra zu Gast. Man sah auch über 90 Minuten, warum die Gäste in den Tiefen des Tabellenkellers fest stecken. Aber man merkte leider nur 25 Minuten, dass die Gastgeber im einstelligen Bereich zu Hause sind. Der Reihe nach: Los ging das Spiel nur schwer, allgemeines Abtasten war angesagt. Den schöneren  Ball spielte am Anfang der SVK/L. Grosse Chancen waren zwar nicht zu sehen, doch das Auge des allgemeinen Spielbetrachters kam auf seine Kosten. In der 18. Minute fiel der bis dahin verdiente Führungstreffer. Kunath setzt sich halbrechts durch, sein Schuss wird abgeblockt, diesen bringt er mit dem Kopf in den Fünf-Meter-Raum, wo Gloger ebenfalls per Kopf einnickt. Zwei Minuten später hatte wieder Kunath Kopfarbeit zu verrichten, als er einen Plunert-Einwurf an die Latte setzte. Ab diesem Zeitpunkt stellte man das schöne Fußballspiel ein. Das Mittelfeld wurde kampflos dem Gegner überlassen. Diese spielten aber zu umständlich, um daraus Erfolg zu schlagen. Bis zur nächsten guten Offensivaktion der Gastgeber dauerte es 15 Minuten, als der Torwart einen Kunath Distance-Schuss geradeso an den Pfosten abwehren konnte. Das waren die Highlights der ersten 45 Minuten. Die zweite Hälfte begann viel versprechend, als man  einen guten Konter zeigte, indem Böhme Ziesche im gegnerischen 16´er wunderbar frei spielte, dieser aber verzog. Danach war wieder Ruhe in der Offensivabteilung des SVK/L. Elstra spielte nun munterer nach vorn, nahm aber die Gastgeschenke, in Form von Fehlabspielen, nicht an. Es gab in den gesamten 90 Minuten keine hundertprozentige Torchance der Gäste. Der SVK/L hatte 16 Minuten vor Schluss wieder eine Möglichkeit. Hoyers starker Freistoss erreicht Kunath, dieser legt wieder mal mit dem Kopf den Ball in die Mitte, doch sämtliche Mitspieler verpassen. Die letzte Offensivaktion hatten wiederum die Gastgeber, als Müllers Schuss in letzter Sekunde geblockt wurde. Jetzt waren nur noch zwei Minuten Nachspielzeit zu überstehen und die drei Punkte blieben in Königsbrück/Laußnitz.

Fazit:   Heute haben zwanzig Minuten guter Fußball gelangt, um einen der Tabellensituation entsprechend
schlecht spielenden Gegner zu schlagen.

Aufstellung:    Metzner-Hoyer-Plunert-Müller-Fritzsche(ab 17min.Frommhold I.)-Gärtner-Böhme sen.-Gloger- Ziesche-Sonntag(ab 78min.Eckardt)-Kunath

Volksbank Bautzen Klasse 13. Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Grün Weiß Elstra 2.   7 : 0 ( 3 : 0 )

Unsere zweite Vertretung hatte ebenfalls die Sportfreunde aus Elstra zu Gast. Auch diesmal gab es wieder einen hochverdienten und zu keiner Zeit in Gefahr geratenen Sieg. Die Zuschauer waren noch nicht richtig da, schon stand es 1:0 (3min). Leuthold erzielte nach Reppe-Flanke, ein Traumtor!! So sollte es weiter gehen, aber der Freistoss von Kappler sowie der Schuss von Leuthold gingen knapp vorbei, bzw. wurden gehalten. Dann übte sich unsere Defensivabteilung im schwimmen, den man hatte knapp 10min damit zutun, eine Eckenserie und einige, zum Glück schlecht vorgetragene, Angriffe zu überstehen. Nun war wieder der SVK/L an der Reihe, wieder Kategorie Traumtor, diesmal Reppe mit einer Direktabnahme nach guter Flanke von Kappler (27min). Jetzt dachte man, es geht alles von allein, die Gastgeber schalteten zwei Gänge zurück und jeder machte was er wollte. Gute Chancen wurden fahrlässig vergeben, die Hauptakteure dabei, Reppe und Leuthold. Es dauerte bis zur 39min als Balzer endlich mal einen Konter gut ausspielte und Reppe das 3:0 erzielte. Die zweite Halbzeit begann gut, Leuthold wurde vom Elstraer Torwart von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte Klieme souverän. Jetzt war der Widerstand gebrochen. Aber auch der Zug zum Tor vom SVK/L-Angriff war nicht mehr vorhanden. Es dauerte  bis zur 78min (!!!) ehe es die nächste nennenswerte Offensivaktion gab. Diese war aber umso schöner, die gleichen Spieler, in gleicher Reihenfolge, wie beim 3:0, sorgten diesmal für das 5:0. Das 6:0 fiel unter freundlicher Mithilfe des Gästekeepers, welcher einen Schuss von Gärtner nicht halten konnte. Für den Endstand sorgte der agile Balzer dann selbst, als er nach einem schönen Solo zum 7:0 einnetzte.

Fazit: Souveräner Sieg, mit wenig Glanz aber dafür wunderschönen Toren. Beachtlich, sechstes Spiel in Folge ohne Gegentor!!!

Aufstellung:    Findeisen-Handrick-Klieme-Schütze-Krause-Balzer-Strutz(ab 80min.Gärtner)-Scherpe-(ab 56min.Fraß)-Kappler-Reppe-Leuthold(ab 65min.Krönert)

10. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SpG Turbine/Helios Dresden 0 : 3 ( 0 : 2 )

Ein Woche nach diesem Katastrophenspiel war Trainer J.S. gespannt, wie die Mannschaft u.a. auf die ruhige und sachliche Ansprache reagiert. Die Reaktion sollte positiv sein. Trotz personeller Probleme hatten wir eine gute Truppe zusammen. Wir agierten vom Anpfiff weg feldüberlegen. Einsatz, Zweikampfverhalten und Spiel stimmten zufrieden, jedoch Mängel in der Passgenauigkeit münzten diese Überlegenheit kaum in hochkarätigen Chancen um. Viele Bälle wurden zu sehr halbhoch oder hoch nach vorne gebracht, so dass unsere Stürmer es schwer hatten, diese zu verarbeiten. Auch den Saisondebütanten Adam sah man schon nach kurzer seinen Trainingsrückstand an. Uns fehlte auch mal das Glück, wie es zuletzt der Gegner hatte, bei Direktabnahmen von Adam und Jurisch, das diese auch mal aufs Tor bzw. ins Tor gehen. Vom Gegner waren bis dato nur ungefährliche Weitschüsse zu sehen, die für unseren Keeper kein Problem darstellten. Aber so kam es, wie es kommen musste. Wenn wir vorne nicht zum Erfolg kommen, schlägt der Gegner zu. Ein abgefälschter Schuss trudelt, am schon in der falschen Ecke liegenden Torhüter vorbei ins Tor (29.). Pech. Wir blieben weiter feldüberlegen, aber die letzten Pässe wurden weiter zu ungenau gespielt. Jedoch hatten wir trotzdem einige vermeintliche gute Gelegenheiten per Standards. Diese wurde jedoch zu unkonzentriert ausgeführt (z.B. Bergmann) oder der gegnerischen Torhüter holte, z.B. nach Freistoß Hornoff’s, den Ball aus dem Eck. Mit dem Pausenpfiff das ernüchternde 0:2. Man war diesmal nicht nah genug am Mann so dass ein Gegner ein von links kommenden Ball am 16er direkt nehmen konnte und er im linken Eck einschlug.

Man wollte in HZ 2 weiter alles versuchen, noch mal durch einen Anschlusstreffer in Schwung zu kommen. Weiter wurde feldüberlegen gespielt, jedoch wie in HZ1 zu ungenau nach vorne gespielt. Wieder lag in HZ 2 die Hoffnung in Standards. Wobei bei Hornoff’s Freistoß Pech im Spiel war, weil der Torhüter ihn aus dem Ecke rausholte. In der 59. Minute der KO. Schlotterbeck stand nicht nah genug am Mann, so dass der Gegner aus 8m zentraler Position per Drehschuss verwandeln konnte. Die Moral und Kraft war nun teilweise dahin. Beide Seiten spielten nur noch vor sich hin. Der Gegner hatte in der Schlussviertelstunde noch mal aus Nahdistanz eine Möglichkeit, die jedoch Böhme mit einem Starken Reflex zunichte machte. Beide Teams brachten nun das Spiel ohne nennenswerte Aktionen zu Ende. Bis auf Hornoff. Anstatt in der Schlussminute das 1:3 zu machen, übte er sich im Schwalbenflug. Gelb für Ihn und eine Schwalbe wird er im nächsten Leben ganz bestimmt nicht.

Fazit: Ein gutes Spiel und gute Reaktion auf das letzte Wochenende. Leider wurde unser Spiel nicht mit Toren belohnt, aber Einstellung und Einsatz hatten  gestimmt.

Aufstellung: Böhme, D. – Schlotterbeck, Helmert, Albinus, Leuthold (60. Franke) – Bergmann – Jurisch, Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Adam (75. Grünberg)

EWAG Kamenz Liga
15.11.2009 12. Runde SG Oßling/Skaska : SV Königsbrück/Laußnitz 3 : 2 ( 1 : 1 )
Bei wunderschönem Herbstwetter traf unsere Elf bei Aufsteiger Oßling/Skaska, aber leider in Skaska, vor zahlreichen mitgereisten Fans an. Diese waren sicherlich mit der Gewissheit angereist, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Doch es kam anders und das nicht mal unverdient. 10 Minuten waren absolviert, da gab es den ersten Muntermacher in der SVK/L-Defensiv-Abteilung. Man ließ den heimischen Stürmer zentral zum Schuss kommen, dieser traf zum Glück nur den Pfosten. Nach 15 Minuten die erste nennenswerte Aktion unserer Kicker, als Plunert nach einem Hoyer- Freistoß über das Gehäuse köpfte. Dann gab es ein leichtes Übergewicht der Gäste, welches in der 25. Minute auch belohnt wurde. Eisold umkurvte nach feiner Einzelleistung den Tormann, dieser konnte sich nur mit robusten Körpereinsatz helfen und es gab den fälligen Strafstoß, welchen Mühlbauer sicher verwandelte. Leider war danach von Sicherheit im Gästespiel immer noch nicht viel zu sehen. So war die erste halbe Stunde knapp vorbei, als wiederum das Gästegebälk herhalten musste, nachdem ein 30 Meter Schuss an die Latte klatschte. 2 Minuten später der fällige Ausgleich. Der heimische Stürmer war sehr clever im Strafraum zu Boden gegangen, die Folge war 11-Meter. Auch dieser wurde sicher verwandelt. Danach lief das Spiel so dahin, wobei Gastgeber als auch Gäste je eine gute Aktion im 16er hatten. Man stellte sich seelisch und moralisch schon auf den Halbzeitstand von 1:1 ein, da war es passiert. Ein Freistoß der Gastgeber ließ unseren Tormann etwas unglücklich aussehen als dieser den Schuss prallen ließ und die restliche Defensivabteilung steht dem Torschützen zum 2:1 Spalier. In der zweiten Halbzeit hofften die Fans auf Besserung und zwar von allen Akteuren des SVK/L. So hatte man auch innerhalb von 10 Minuten drei gute Aktionen, Böhme verzieht knapp nach Mühlbauer- Flanke, Plunert köpft nach Ecke knapp drüber und schließlich die dritte Aktion, als R. Frommhold Eisold wunderschön frei spielt und dieser zum 2:2 ausgleicht. Leider hielt dieser Spielstand nur 5 Minuten. Da waren wieder die, über 90 Minuten gefährlichen Gastgeber dran und erzielten  nach einen abgefälschtem Freistoß das 3:2. Die letzte halbe Stunde änderte leider nichts an diesem Zwischenstand. Der Aufsteiger behauptete geschickt und mit viel Einsatzbereitschaft das Resultat und Königsbrück/Laußnitz war mit dem Latein am Ende. Die zündete Idee, der letzte Siegeswille hat unserer Elf an diesem Tag gefehlt. Nur in der 89. Minute wäre es Kunath fast gelungen, den schmeichelhaften Ausgleich zu erzielen. Doch der Oßlinger Keeper rettete in letzter Sekunde den verdienten Heimsieg des Aufsteigers.

Fazit: mit dieser Einstellung, wo Siegeswille und die Leidenschaft für Außenstehende nicht ersichtlich sind, geht der Sieg von Oßling/Skaska, welche wesendlich mehr Einsatzbereitschaft und Kampf zu bieten hatten in Ordnung. (sm)

Aufstellung: Gumpert, Mühlbauer, Frommhold, (59. Sonntag), Fritsche, (46. Müller), Gärtner, Plunert, Gloger, Böhme sen., Hoyer, Eisold, (70. Zische), Kunath

Volksbank Bautzen Klasse 12. Runde
SG Oßling/Skaska 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  0 : 7 ( 0 : 3 )
Das Vorspiel in Skaska gegen Oßling/Skaska bestritten die 2. Mannschaften und unsere zweite Vertretung machte es mal wieder besser als die 1. Garnitur. Die Dominanz der Gäste war ab der 1. Minute sichtbar, doch gute Aktionen blieben vorerst Mangelware. Nach 15min gab es die erste gute Offensivmöglichkeit, nach einer Kombination zwischen Wächter und Balzer, wobei letztgenannter aus 16m verzog. 6 Minuten später machte er es besser, als nach einem Sololauf das verdiente 0:1 viel. Jetzt war die Sicherheit da und man spielte ordentlichen Fußball. Wiederum Balzer hatte das Tor auf dem Fuß, aber der nächste Sololauf wurde nicht belohnt. In der 32min viel nach einer Krause-Flanke und Leuthold-Schuss das 0:2. 5 Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Kappler, nach Strutz-Ecke, auf 0:3. Nach dem Seitenwechsel, der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung geschafft, viel das 0:4, diesmal ein Eigentor, die Flanke dazu kam von Frommhold. Nun schaltete man einen Gang zurück und es dauerte bis zur 70min als der eingewechselte Reppe zum 0:5 traf, vorangegangen war eine starke Kopfballverlängerung von Krönert. Der nächste Einwechsler mit Namen Eckardt traf 2min später aus halbrechter Position. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Reppe in Abstaubermanier zum 0:7 Endstand. Zu trinken gab es in der Kabine auch noch etwas, als Krönert den Kasten für den, in der 80 Minute, verschossenen Elfmeter gab. (sm)

Aufstellung: Rudolph-Handrick-Krause-Frommhold-Schütze-Scherpe-Kappler-Balzer-                    Strutz(ab 68min.Eckardt)-Wächter(ab 50min.Reppe)-Leuthold(ab 60min.Krönert)

EWAG Kamenz Liga
08.11.2009 11. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Grün Weiß Schwepnitz 0 : 0
Das Gute zum Beginn: Unsere Elf blieb auch im siebten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Ebenso gab es zum wiederholten Male keinen Gegentreffer. Das waren aber auch schon die positiven Aspekte dieses Spiels. Eigentlich hatte das Derby alle Zutaten, welche für ein gutes Spiel vorhanden sein müssen: viele Zuschauer (auch Schwepnitzer Sportfreunde), gutes Wetter, verschiedene Kartenfarben und Stimmung auf den Rängen, nur den Hauptakteuren auf dem Spielfeld war das nicht bewusst. Nach einer Abtastphase hatten die Chemiker die erste Offensivaktion des Spiels. Torwart Metzner klärte einen Schritt vor dem Schwepnitzer Stürmer, welcher aus abseitsverdächtiger Position auf das SVK/L-Gehäuse zulief. Weitere 2 Minuten später hatten die Gastgeber durch Ziesche-Freistoss erstmalig den gegnerischen Strafraum betreten. In der zehnten Minute dann die größte Chance der Halbzeit, als Sonntag nach Kunath-Vorlage aus 3 Metern ebenso weit über das Tor schoss. In der Folge gab es durch Kunath, Sonntag und Ziesche einige gute Offensivaktionen, welche aber nicht den gewünschten Tor-Erfolg brachte. Nach 19 Minuten hatten wieder die Grün-Weißen eine gefährliche Aktion, als man im Vorwärtsgang den Ball leichtfertig verlor und Metzner Kopf und Kragen riskieren musste. Zehn Minuten später hatte Schwepnitz Glück, als ein Kunath-Kopfball kurz vor der Linie geklärt wurde und Eisold einen Schritt zu spät kam. Weitere zwei Minuten später lies Kunath einem straffen 16-Meter-Schuss vom Stapel, welchen aber der gut aufgelegte Schwepnitzer Keeper parierte. Viel mehr passierte in den ersten 45 Minuten nicht, der Gastgeber kontrollierte das Spiel und die Gäste hielten geschickt dagegen. Beide Fan-Gruppen hofften in der zweiten Halbzeit auf Besserung, wurden aber weitestgehend enttäuscht. Den ersten Aufreger gab es in der 50. Minute, als Sonntag Gärtner mustergültig frei spielte, dieser aber aus 12 Metern verzog. Auch nach einem Doppelwechsel in der 60. Minute wurde die Offensivabteilung nicht gefährlicher. In der 68. Minute hatte Kunath eine gute Einzelaktion, aber zum wiederholten Male war der Grün-Weiße-Schlussmann Spielverderber. Sechs Minuten später hatten die Fans des SVK/L den 11-Meter-Schrei auf den Lippen, als Kunath vom Schwepnitzer Verteidiger und Torhüter im 16er umgerannt wurde. Aber der nicht immer glücklich wirkende Schiri verweigerte den 11-Meter-Pfiff. Die letzten 15 Minuten versuchte der Gastgeber alles, aber ob Gloger nach Kunath-Flanke oder Kunath nach Böhme Zuspiel, ein Tor gelang nicht. In der 88. Minute hatte man noch reichlich Glück, als Müller nach Metzner-Abwehr vor der Linie gegen einen Schwepnitzer Stürmer klären konnte. Kurz vor Schluss deformierten sich die Gäste noch selbst, als ein Feldspieler nach leichter Tätlichkeit den gelbroten Karton sah. So blieb es beim 0 : 0, wobei die Gäste damit wesentlich besser leben können, als die Gastgeber. Zugegeben es war schwer, gegen eine „1-8-2“-Aufstellung zu spielen, aber letztendlich gab den ersatzgeschwächten Gästen der Erfolg Recht.

Nur im Bereich der Einwürfe gibt es bei den Grün-Weißen Nachholbedarf.

Aufstellung: Metzner-Mühlbauer-Gärtner-Müller-Frommhold R.-Böhme jun.-Eisold(ab 60  im Gloger)-Böhme sen.-Ziesche(ab 60 min.Hoyer)-Kunath-Sonntag

Volksbank Bautzen Klasse
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Grün Weiß Schwepnitz 3.  9 : 0 ( 5 : 0 )
 
EWAG Kamenz Liga
31.10.2009 10. Runde Hermsdorfer SV : SV Königsbrück/Laußnitz 0 : 1 ( 0 : 1 )

Eine vermeintlich leichte Auswärtsaufgabe hatte die erste Mannschaft am 10. Spieltag beim Kreisliga-Schlusslicht zu bewältigen. Doch dass solche Spiele eigentlich die schwersten sind, zeigten die absolvierten neunzig Minuten. Hinzu kamen noch erschwerte Bedingungen, denn auf dem grottenschlechten Nebenplatz war ein Fußballspielen fast unmöglich. Nur gut, dass Böhme sen. ein Anspiel von R. Frommhold schon nach sechs Spielminuten zum 0:1 nutzen konnte. Somit waren die Einheimischen gefordert, deren spielerische Qualitäten zum Glück auch auf diesem Geläuf keine Wirkung zeigten. Im Prinzip wogte die Partie zwischen den Strafräumen hin und her und Strafraumszenen waren nicht zwingend zu beobachten. Als schließlich ein HSV-Akteur Plunert entscheidend schubste, prasselten unser Abräumer und Torwart Metzner derart mit den Köpfen zusammen, dass beide sofort ins Radeberger Krankenhaus eingeliefert werden mussten. An dieser Stelle baldige Genesung. Für den verletzten Plunert rückte Gärtner ins Team und auch für Metzner hatte man mit Gumpert einen gleichwertigen Ersatz parat. Trotz allem konnte sich unser Team nur halbe Chancen durch Kunath (37.), Hoyer (43.) und Gloger (45.) erarbeiten. Auch der Kontrahent war wenig wirkungsvoll und hatte nur einige harmlose Einschussmöglichkeiten (28.,34.,45.+1). Danach war Pause und man musste resümieren, dass aufgrund der miesen Platzverhältnisse nur Kampf regierte. Der zweite Durchgang begann dann spektakulär, denn Kunath bugsierte das Leder per Fallrückzieher an den Querbalken (48.). Diese Aktion war schon allein das Eintrittsgeld wert und hätte ein Tor verdient. In der Folgezeit hatten unsere Jungs etwas mehr vom Spiel und kamen durch Hoyer (52.), Sonntag (53.,54.) und Ziesche (66.,67.) zu kleinen Torgelegenheiten. Die Gastgeber hatten danach einen gefährlichen Schuss aufzubieten (71.) und fielen ansonsten größtenteils durch rohe Spielweise auf. Folgerichtig wurde die Nummer 11 vorzeitig zum Duschen geschickt, dessen Aktionen für den Ampelkarton längst überfällig waren (76.). Trotz Überzahl hätte sich unsere Elf beinah den Ausgleich eingefangen, doch Torwart Gumpert opferte sich beispielhaft, als er sich der Chance aus Nahdistanz mutig entgegen warf (82.). Danach war nur noch der SVK/L am Zug, doch man verstand es nicht, den dezimierten Hausherren den Knock out zu versetzen, So verpufften die letzten Chancen von Ziesche (87.) und Sonntag (89.,90.+3) auf dem Hermsdorfer Wies’n ungenutzt. Dank der letzten fünf starken Spielminuten unserer Elf war das Endresultat allemal verdient, da das Schlusslicht kaum noch Impulse nach vorn setzen konnte. Somit „ernähren“ sich die Burkon-Schützlinge nach dem Eichhörnchen-Prinzip – Spiel für Spiel fleißig Punkte sammeln.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner (ab 20. O.Gumpert) – D.Hoyer, R.Mühlbauer, M.Fritsche, R.Frommhold – T.Böhme sen., S.Plunert (ab 20. T.Gärtner), D.Gloger, R.Ziesche – M.Sonntag, M.Kunath (ab 88. Eisold)

Volksbank Bautzen Klasse
Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 1 ( 0 : 1 )
Einer Kopie glich die Partie unserer zweiten Mannschaft. Unter genau den gleichen Vorraussetzungen begann der Kick logischerweise auch auf dem Gemüseacker und ebenso fiel ein frühes Tor, welches gleichfalls den Endstand bedeuten sollte. Nur war man da noch etwas schneller, denn Wächter traf bereits nach nur 35 Sekunden. Vom Anstoß weg erlief sich Leuthold den lang geschlagenen Ball, flankte vors gegnerische Gehäuse, wo Wächter aus fünf Meter mühelos einnetzte. Die weiteren Minuten bis zum Halbzeitpfiff sind schnell erzählt. Es passierte so gut wie nichts. Ohne nennenswerte Möglichkeiten gurkten beide Teams zwischen den Strafräumen hin und her. Auf der Suche nach spielerischer Linie war keiner der beiden Kontrahenten fündig geworden. Denn aus bereits zitierten Gründen konnte einfach kein Fußballspiel zustande kommen. Nach dem Motto, wer zertritt die meisten Grashalme, lechzte der erste Durchgang nach einer Pause. Dieses Manko konnte auch nach Wiederaufnahme der Partie nicht abgestellt werden, denn man hatte ja noch immer dasselbe Geläuf unter den Füßen. Die noch verlustpunktfreien Hermsdorfer versprühten außerdem nicht einen winzigen Ansatz von Gefahr. In neunzig Minuten hatten die Hausherren nur eine Chance, die Keeper Rudolph souverän zunichte machte (64.). Unsere Jungs waren kämpferisch voll und ganz auf dem Posten und ließen keinen Zweifel aufkommen, wer den Acker als Sieger verlässt. So hatte noch Strutz per Freistoß Pech, als sein Schuss an den Pfosten klatschte (70.). Zehn Minuten danach zog Reppe ab, dessen Schuss der HSV-Schlussmann hielt. Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung schaukelte unsere Elf diesen knappen Sieg über die Zeit und darf sich über einen momentanen dritten Tabellenrang freuen.   (ag)  
EWAG Kamenz Liga
25.10.2009 9. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : FC Dynamotreue Kamenz 5 : 2 ( 3 : 1 )

Etwa 130 Zuschauer dürften ihr Kommen nicht bereut haben, denn unsere Mannschaft schlug den Aufsteiger deutlich und klar mit 5:2. In einem hochklassigen Match, wofür auch die Gäste einen großen Anteil hatten, gingen unsere Kicker schon nach zwei Minuten in Führung. Nachdem Kunath das Leder eroberte und in den Strafraum flankte, wehrten die Kamenzer den Angriff nicht konsequent genug ab. Aus dem Hinterhalt nahte Kapitän Böhme und traf von der Strafraumlinie zum 1:0. Die Schwarz-Gelben ließen sich vom Rückstand nicht beirren und spielten ebenso mutig nach vorn. Doch deren Spiel war mit einigen kleinen Fehlern behaftet, welche sich unsere Elf zum Vorteil machte. Zunächst verpasste Kunath um einen Schritt eine Eingabe von Böhme (13.), doch bald darauf hatten sich alle Königsbrücker lieb. Eine schöne Kombination über Schlotterbeck, Sonntag und Böhme jun. schloss letztlich Ziesche mit dem 2:0 ab (15.). Hierbei offenbarte die Deckung der Gäste Schwächen, welche über neunzig Minuten nicht zu übersehen waren. Hingegen gefiel das Offensivspiel, das über die volle Spielzeit recht ansehnlich war. So war es nicht verwunderlich, als die Lessingstädter einen Freistoß erzwangen, wonach die Kugel an Freund und Feind vorbei im kurzen Eck zappelte – 2:1 (27.). Nun witterten die Dynamotreuen Morgenluft und hatten eine gefährliche Schussmöglichkeit, welche die SVK/L-Abwehr mit letztem Einsatz zur Ecke blocken konnte (30.). Genau zum richtigen Zeitpunkt servierte unser Team mit dem 3:1 die passende Antwort. Dabei steckte Böhme jun. das Leder genau durch die Nahtstelle der Kamenzer Deckung und Sonntag schob ganz überlegt ins lange Eck ein (34.). Das Spiel hatte längst seinen Höhepunkt erreicht, denn beiderseits wurden Angriffe wie aus einem Guss vorgetragen. Die besseren verzeichnete allerdings der SVK/L. So nach einem Dribbling von Schlotterbeck, der trotz versuchten Foulspiels des letzten Mannes standhaft blieb, auf Sonntag passte, dessen Schlenzer nur um Haaresbreite am Dreiangel vorbei strich (39.). Zum Abschluss der ersten Halbzeit vereitelte der FC-Torwart eine Tormöglichkeit von Kunath mit letztem Einsatz (42.). Auch nach Wiederaufnahme der Partie wurde das spielerische Niveau hoch gehalten. Nach Freistoß von Hoyer rammte Plunert das Spielgerät an den Pfosten und versenkte den zurück springenden Ball zum 4:1 (48.). Eine Minute später war erneut Plunert per Kopf zur Stelle, nur diesmal konnte der Keeper mit tollem Reflex parieren. Einen weiteren Super-Angriff inszenierten Böhme sen. und Schlotterbeck, wobei Letzterer den Ball nach Sololauf um Millimeter neben den Pfosten platzierte (55.). Im Gegenzug kamen die Gäste vor das SVK/L-Tor und wiederum bereinigte unsere Abwehr diese brandgefährliche Situation in höchster Not (56.). Nach einer Stunde Spielzeit marschierte Böhme sen. am linken Flügel davon, passte in den Rücken der Abwehr, doch Ziesche jagte die Kugel über das Gebälk. In dieser kurzweiligen Partie setzten dann die Dynamotreuen einen Schuss an den Pfosten (64.) und im Gegenzug scheiterte Ziesche frei vorm FC-Keeper (65.). Danach hatten die auswärts noch unbezwungenen Gäste eine ganz starke Phase. Nach Freistoß kratzte Torwart Metzner den über die Mauer gezirkelten Ball sensationell aus dem Winkel (67.). Jedoch nach ungeschicktem Foulspiel im Strafraum war er gegen den trocken verwandelten Strafstoß machtlos – 4:2 (76.). Es hätte noch mal interessant werden können, wenn den gut spielenden Gästen der nächste Treffer geglückt wäre. Aber auch unser Team war in diesem Tag sehr gut aufgelegt und erzielte das entscheidende Tor Dank kluger und effizienter Spielweise. Als sich unser laufstarker Kapitän Böhme erneut an der linken Flanke durchsetzen konnte, spielte er uneigennützig auf den mitgelaufenen Eisold, der sich mit dem 5:2 bedankte (81.). Dies war der Gnadenstoß für einen gut mitspielenden Gegner, der sich nie aufgab und nach Rückschlägen immer wieder aufstand. Bis zum Spielschluss hatten Plunert (83.) und Eisold (87.) je eine gute Chance verstreichen lassen, danach gab es tosenden Beifall vom zufriedenen Publikum. An dieser Stelle sollte einmal ein Dankeschön der Burkon-Elf für diese Klasseleistung gezollt werden. Denn wo gibt’s das heute noch – beste Unterhaltung für einen kleinen Preis.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, R.Frommhold, T.Müller (ab 83. T.Gärtner), S.Plunert – T.Böhme jun., F.Schlotterbeck, R.Ziesche (ab 68. D.Gloger), T.Böhme sen. – M.Kunath, M.Sonntag (ab 63. M.Eisold)

Volksbank Bautzen Klasse
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Thonberger SC 1931 2.  8 : 0 ( 4 : 0 )
Auch unsere zweite Mannschaft steuerte seinen Beitrag zum rundum erfolgreichen Wochenende aller SVK/L-Mannschaften bei. Mit einem Kantersieg deklassierte unser Team den Tabellennachbarn aus Thonberg und kletterte in der Tabelle auf Rang vier. Den Torreigen eröffnete Schütze, der die Kugel nach Eckstoß zum 1:0 in die Maschen jagte (9.). Der Gegner war während der gesamten Spielzeit völlig überfordert und hatte Glück, dass viele Chancen, die an dieser Stelle gar nicht alle aufgezählt werden können, ungenutzt blieben. So dauerte es bis zur 27.Minute, als Balzer auf Leuthold passte, dessen Eingabe Reppe zum 2:0 nutzte. Wiederum war es dann Reppe, der eine Flanke von Leuthold ins Tor grätschte – 3:0 (43.). Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Kappler auf 4:0, als er von Leuthold mustergültig freigespielt wurde (45.). Im zweiten Durchgang wurden die Gäste nur einmal torgefährlich, als sie das Leder im eigenen Kasten unterbrachten – 5:0 (55.). Die Thonberger waren in allen Belangen unterlegen und mussten sich oftmals unlauterer Mittel bedienen. So wurde Leuthold im Strafraum unsanft zu Fall gebracht und Kappler verwandelte den Penalty zum 6:0 (61.). Doch die Tormaschinerie unserer Jungs hatte noch nicht Arbeitsschluss. So schickte Kappler mit klugem Anspiel Leuthold auf die Reise, der nach Alleingang zum 7:0 vollstreckte (73.). Mit dem abschließenden 8:0 von Gärtner (80.) schraubte das Berndt-Team seine Heimbilanz auf sage und schreibe 23:0 Tore. Es ist schon verwunderlich, wie Mannschaften wie Thonberg in dieser Spielklasse zu so viel Punkten gekommen sind.   (ag)
Mitteilungsblattpokal 2. Hauptrunde
18.10.2009 FSV Bretnig-Hauswalde : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 5 ( 0 : 4 )
Nachdem unserer ersten Männermannschaft das Losglück hold war, ereilte das Team ein weiterer günstiger Umstand. Nach den verregneten letzten Tagen wurde der Rasenplatz in Ohorn für den Spielbetrieb gesperrt. Demzufolge wandelte sich die Auswärtspartie in einem Heimvorteil, weil die Bretniger nach Absprache mit Staffelleiter Mißbach mit der Spielverlegung nach Königsbrück einverstanden waren. Somit starteten die unter klassigen Gäste, denen eigentlich das Heimrecht zustand, mit einem großen Handicap in das Pokal-Achtelfinalspiel. Die Bretniger hatten auch auf dem Kunstrasengeläuf in Königsbrück wenig zu bestellen, obwohl sie nach zwei Spielminuten den ersten Schuss Richtung SVK/L-Kasten abfeuerten. Doch in der Folgezeit wurde die Partie so ziemlich eine einseitige Angelegenheit, denn der Kreisklässler hatte trotz aufopferungsvoller Gegenwehr in allen Belangen Defizite vorzuweisen. Unsere Spieler brauchten ganze zehn Minuten, um das Gästetor anzuvisieren. So strich ein Kopfball von Kunath nach Ecke von Sonntag über das Gebälk. Als Plunert 25 Meter vor dem FSV-Gehäuse gefoult wurde, legte Ziesche auf Hoyer ab, dessen Schuss von der Lattenunterkante im Gehäuse einschlug – 1:0 (16.). Mit der frühzeitigen Führung im Rücken agierten unsere Jungs fahrlässig und ermöglichten dem Außenseiter nach groben Abwehrfehlern zwei gute Schussgelegenheiten, die jedoch kläglich vergeben wurden (18.,20.). Nachdem dann Böhme eine scharfe Eingabe in den Strafraum beförderte, zischte das Leder unberührt an Freund und Feind vorbei (22.). Kurz darauf jagte Sonntag das Leder erneut unter die Lattenunterkante und erhöhte auf 2:0 (25.). Eine Minute später prüfte Ziesche den FSV-Torwart – gehalten. Aller guten Dinge sind drei, dachte sich Böhme, als er ein Zuspiel von Kunath wie die anderen Torschützen auch an die Lattenunterkante befördert und somit das beruhigende 3:0 markierte (29.). Nachdem Plunert mit schönem Schuss den FSV-Keeper forderte (30.), köpfte Kunath zum mittlerweile vorentscheidenden 4:0 ein (35.). Von den Grün-Weißen war in der Drangphase so gut wie nichts zu sehen, die eigentlich nur von den Fehlern unserer Mannschaft profitierten. So geschehen in der 37. Minute, als die Gäste unsere nicht immer sattelfeste Deckung mit einem langen Ball aushebelten. Den Schlenzer bereinigte R.Frommhold noch vor der Torlinie und verhinderte somit den Ehrentreffer. Der nächste Fehler unterlief Torhüter Gumpert, als er den Abschlag in die Beine des Gegners spielte. Hierbei wurde die fehlende Klasse des Kontrahenten augenscheinlich, denn ein FSV-Spieler setzte das Leder trotz freier Schussbahn neben den Kasten (44.). Für den zweiten Spielabschnitt sollte die Konzentration hoch gehalten werden, um Dank des sicheren Vorsprungs einige Spielzüge ohne Druck auszuprobieren und eventuell das eine oder andere Törchen zu erzielen. Doch mental schalteten unsere Kicker mindestens einen Gang zurück, spielten im Defensivbereich oftmals Harakiri und ermöglichten so den Gästen gute Torgelegenheiten. So musste Schlussmann Gumpert in der 56. Minute wieder Kopf und Kragen riskieren, weil unsere Jungs die Aktionen der Bretniger nicht energisch genug störten (56.). Eine Minute danach lenkte Gumpert einen Freistoß an die Latte, doch die Gäste bekamen es nicht gebacken, den Nachschuss aus Nahdistanz im Kasten unterzubringen. Unsere Elf machte sich das Leben unnötig schwer, denn oftmals wurden die Angriffe viel zu kompliziert und überhastet vorgetragen. Trotzdem gelang Kunath das 5:0, da die letztlich zu schwachen Gäste nach einem Einwurf den Überblick verloren und Kunath den Ball aus einer Grün-Weißen Spielertraube heraus ins obere Gebälk hämmern konnte (67.). Dann ließ man dem Gegner wieder gute Einschussmöglichkeiten gewähren, doch die Grün-Weißen scheiterten am eigenen Unvermögen (69.) oder Keeper Gumpert konnte parieren (71.). Im Gegenzug wurde der eingewechselte Eckardt nach schöner Kombination im Strafraum gefällt. Denn fälligen Strafstoß vergab der mit vielen Leichtsinnfehlern behaftete Abwehrchef Hoyer ebenso leichtfertig – gehalten (72.). Alles kein Beinbruch, denn in den verbleibenden Minuten war von den Gästen nichts zu befürchten, denen so gut wie nichts mehr gelang. Der FSV schien zufrieden, denn man hatte eine befürchtete hohe Niederlage abwenden können. In der Endphase agierten unsere Jungs beim Abschluss weiterhin zu ungenau. Verheißungsvolle Kopfballmöglichkeiten von Böhme (76.), Plunert (84.), Schlotterbeck (88.) und Eckardt (90.) verfehlten das Gehäuse. Ohne großartige Probleme zog unsere Mannschaft ins Viertelfinale ein, hätte aber bei der Harmlosigkeit des Gegners mehr spielerische Präsenz an den Tag legen können.   (ag)


Aufstellung des SVK/L:

O.Gumpert – D.Hoyer, S.Plunert, M.Fritsche (ab 53. S.Klieme), R.Frommhold – D.Gloger, R.Ziesche (ab 68. T.Strutz), F.Schlotterbeck, T.Böhme sen. – M.Sonntag (ab 64. W.Eckardt), M.Kunath

8. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SV Chemie Dohna : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 2 : 5 ( 1 : 2 )

Das Spiel verlief so, wie es Hainsberg in der Vorwoche gegen Dohna im Spielbericht beschrieben hatte. Ein gut spielender Gegner, der schwer zu bespielen ist und schlechter in der Tabelle steht, als er wirklich ist. Er war auch schwer zu bespielen, da unser Team wieder auf einem sehr guten Kunstrasen der Marke Hainsberg spielte, nur das er diesmal sogar 42m anstatt 40m breit war. Das Spiel hätte optimal anfangen können, doch Zahour vergab freistehend (1.). Kurz darauf ein Freistoß Hornoff´s (4.) und ein knapp rechts vorbeigehender Schuss von Nimschowski (5.). Nun folgten die schwächsten Minuten im Spiel. Der Gastgeber spielte konsequent und suchte jederzeit den Abschluss (Pfosten, 5.). Das Dohna zu diesen Chancen kam, lag wieder mal an der schlechten Zuordnung bei Standards (18., 23.). So kam es zu etlichen Kopfballchancen des Gegners. Auch machte Böhme keine glücklichen (Nicht-) Reaktionen. Gärtner hätte die Bemühungen des Gegners locker ersticken können, indem er den Abpraller, nach Schuss von Hornoff, verwertet hätte (15.). So kam es zum verdienten 1:0 des Gegners. Ecke, Kopfball und Tor (27.). Der bis dahin etwas einseitig für Dohna pfeifende Schiri (Note 3-4) brachte unsere Elf ins Spiel zurück. Ein Abschlag von Böhme kam zu Hornoff, der sich zur Wehr setzte und in den Strafraum gelangte, jedoch von Torhüter und Abwehrspieler gelegt wurde. Der Schiri pfiff Elfmeter und Hornoff verwandelte selbst (33.). Das beruhigende 2:1 erzielte darauf Zahour. Nach Flankenwechsel durch Hornoff setzte sich Zahour am Strafraum durch und konnte dann am Torhüter vorbei einnetzen (37.). In der 40. Minute der endgültige Wachmacher für unseren Torhüter. Eine dankbare Flugparade und die anschließende gefährliche Ecke von Dohna ließen Böhme auszeichnen. Die 2. Halbzeit wurde nun unsererseits dominant geführt. Unsere solide Abwehr ließ bis auf 2-3 Strafraumszenen und einigen unplatzierten Fernschüssen kaum etwas zu, was u.a. dem Rückkehrer Albinus zu verdanken ist. Die Offensive erspielte sich auf der Gegenseite regelmäßig Chancen heraus. Nach einer Ecke mit Chance durch Gärtner (47.), einem abgeblockten Schuss von Müller-Hürst (53.), hatte Hornoff die Vorentscheidung auf den Fuß. Schön freigespielt auf halbrechts setzte er den Schuss kläglich rechts vorbei (55.). In der 63. Minute machte es Müller-Hürst auch nicht besser. Umso mehr in der 68.Minute, wo er, schön gefoult, einen Elfmeter herausholte. Wiederum schickte sich Hornoff an, den Ball zu versenken. Diesmal vergebens. Der Torhüter hielt und der trudelnde Ball flog knapp übers Gebälk. In der 72. Minute doch etwas überraschend das 2:2. Ein Flankenwechsel kam von links auf rechts. Hennig kam nicht an den Ball heran, so dass der Gegenspieler ihn kurz annahm und sofort abzog. Der Ball schlug unhaltbar ein. Nun folgten 10 Minuten Chaosfußball. Beide Seiten versuchten den Ball aus der Gefahrenzone raus zu halten. Auch wenn mitunter  10-mal am Ball vorbei geschlagen wurde, bis er endgültig heraus war. Zum Schluss sollte es sich doch bewahrheiten, das ein Spiel 90 Minuten dauert. In der 85. Minute doch noch das 2:3, welches in der Entstehung glücklich war. Ein Einwurf durch Zahour gelang zentral, nachdem Hornoff mustergültig frei sperrte, zu Gärtner, der die Kugel freistehend vorm Torhüter vorbeispitzeln konnte. Der Torhüter war zwar dran, jedoch trudelte und kullerte der Ball ins Eck. Eine Minute später der endgültige KO für den Gegner. Nach Ballgewinn setzte Müller-Hürst Nimschowski mustergültig ein, der so zum 4:2 verwandeln konnte. Das schönste Tor kam zum Schluss. Gärtner steckte auf Müller-Hürst durch, der den Ball kurz mitnahm und schoss. Der Ball ging jedoch an den linken Pfosten und trudelte nach rechts, wo Hornoff stand und ihn nur noch einzuschieben brauchte. Nach weiteren Chancen von Grünberg und Jurisch (Pfosten) in der Nachspielzeit, wäre es aber des Guten zu viel gewesen. (js)

FAZIT: Eine nach Tabellensituation gelöste Pflichtaufgabe, die aufgrund des guten Gegner zumindest in der 1. Hälfte hätte unlösbar werden können. Doch die Abwehr hielt stand und der Gegner wurde zunehmend müde, so dass die verdienten Tore doch spät, aber noch rechtzeitig fielen.

Aufstellung: Böhme, D. – Helmert, Jurisch, Albinus, Leuthold (54. Hennig) – Bergmann – Zahour (89. Franke), Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Gärtner (88. Grünberg)

EWAG Kamenz Liga
11.10.2009 8. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Sankt Marienstern 2 : 0 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Nach den ganz passablen Vorstellungen der letzten Wochen sollte der Aufwärtstrend mit einem Sieg gegen die Mannschaft aus Panschwitz vorangetrieben werden. Dass dieses Vorhaben gegen Gegner, deren letzte Ergebnisse von Erfolglosigkeit künden, nicht einfach werden wird, versteht sich von selbst. Die Gäste schickten demzufolge eine defensiv eingestellte Mannschaft aufs Feld, die mit viel Kampf und Einsatz möglichst lange den Ball vom eigenen Tor fernhalten wollten. So passierte in der ersten Viertelstunde nichts Weltbewegendes. Unsere Elf suchte erst nach dem richtigen Patentrezept und ließ sich Zeit. Allmählich erzwang der SVK/L gut gemeinte Aktionen, die zwar noch nicht fruchteten, aber Hoffnung versprachen. So geschehen, als Gloger von der linken Flanke nach innen passte und Gärtner knapp vorbei schoss (17.). Dann probierte es R. Frommhold per Freistoß, doch der Schlussmann hielt (24.). Die sorbischen Sportfreunde hatten fünf Minuten später eine Schussmöglichkeit, verfehlten aber ebenso das Gehäuse. Nach einem Freistoß von Mühlbauer köpfte Kunath auch am Kasten vorbei (37.). Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, denn der Gegner wurde nun zu Fehlern gezwungen. Nur kurz danach dieselbe Version. Freistoß Mühlbauer, die Gäste-Abwehr agierte diesmal nicht konsequent genug, so dass Kunath mit einem Heber ins lange Eck zum 1:0 traf (40.). Die Mariensterner standen im Deckungsverbund kompakt, hatten jedoch nach vorn wenig bewirken können, so dass die Halbzeitführung allemal in Ordnung ging. Unsere Jungs wollten im zweiten Durchgang nichts anbrennen lassen und nahmen das Heft des Handelns wieder in die Hand. Nach Flanke von Böhme köpfte Ziesche am Tor vorbei (46.). Im Gegenzug lenkte Gumpert einen Schuss der Panschwitzer über den Querbalken (47.). Danach verflachte die Partie und fand überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Erst in der 70.Minute kam wieder etwas Fahrt ins Spiel, als Müller den Ball vertändelte und ein Marienstern-Kicker allein vor Gumpert am Kasten vorbei zielte. Wenig später machte Müller seinen Fauxpas vergessen, als er mit herrlicher Flanke das 2:0 vorbereitete. Kunath war per Kopf zur Stelle und markierte seinen zweiten Treffer (72.). Dies schien die Vorentscheidung zu sein, denn Marienstern hatte an diesem Tag nicht die Klasse, noch einmal ernsthaft zurück zu schlagen. Unser Team zog sich nun etwas zurück und spielte auf Konter. Ein solcher hätte beinah den dritten Treffer beschert, als sich Kunath und Böhme kurz vor Spielende nach vorn wagten, doch Letztgenannter das Tor verfehlte (88.). In der Schlussminute hatten die Gäste eine Doppelchance zur Ergebniskosmetik. Einen gefährlichen Schuss von der Strafraumgrenze konnte Gumpert abwehren und auch den Nachschuss entschärfte er mit toller Parade. Danach ertönte der Abpfiff und drei wichtige Punkte waren unter Dach und Fach.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – R.Mühlbauer, R.Frommhold (ab 65. T.Böhme jun.), S.Plunert, T.Müller – T.Gärtner, M.Eisold (ab 85. F.Schlotterbeck), D.Gloger, T.Böhme sen. – M.Kunath, R.Ziesche (ab 75. M.Sonntag)

Volksbank Bautzen Klasse
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Sankt Marienstern 2.  5 : 0 ( 3 : 0 )
Aktuelle Tabelle
Im Vorspiel empfing unsere Zweite die Reserve aus Panschwitz-Kuckau und zerlegte den bis dato verlustpunktfreien Kontrahenten in alle Einzelteile. Schon nach drei gespielten Minuten setzte Klieme per Freistoß ein erstes Zeichen, doch der Keeper konnte im letzten Moment klären. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel mit vielen Nickeligkeiten, wobei es die Gäste oftmals übertrieben. Die Quittung war eine Ampelkarte (15.), so dass sich die Panschwitzer bereits frühzeitig in Unterzahl den drohenden Untergang entgegen stemmen mussten. Unsere Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert und machte sogleich Nägel mit Köpfen. Eine Vorlage von Eckardt verwertete Leuthold zum 1:0 (20.). Die frühe Führung verlieh unseren Jungs die nötige Sicherheit, doch zwischendurch musste Torwart Findeisen den einzigen Torschuss der Gäste parieren (24.). Danach war der SVK/L am Drücker. Für das 2:0 sorgte Balzer, der Dank seiner Erfahrung die komplette Deckung ausspielte und clever einschob (30.). Nach einer schönen Kombination zwischen Kappler und Leuthold fiel dann die Vorentscheidung. Wieder war es Balzer, der die Flanke mit der Innenseite verarbeitete und ins Netz legte (37.). Die Gäste wurden in der Defensive voll gefordert und konnten nur sporadische Entlastungsangriffe vorweisen. Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Vielmehr hatte sich Marienstern aufgegeben und wollte die Niederlage im Rahmen halten. Unsere Jungs waren aber gnadenlos und erhöhten, zwar erst spät, durch Leuthold auf 4:0 (65.). Kurz darauf startete Balzer wieder ein Solo, bediente uneigennützig Eckardt, der die Kugel zum 5:0 ins lange Eck manövrierte (71.). In der Schlussviertelstunde wären die Panschwitzer beinah vollends unter die Räder geraten. Die durften sich bei Eckardt (74.,79.) und Reppe (84.,88.) bedanken, die beste Einschussmöglichkeiten ausließen. Die vor der Partie mit nur zwei Gegentoren angereisten Gäste bekamen an diesem Tag eine gehörige Lektion verpasst und mussten ihre ersten Punkte abgeben.   (ag)
7. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SV Gaußig 3 : 1 ( 2 : 1 )

Bei trockenen, aber windigen Verhältnissen empfing unsere Elf den SV Gaußig. Wie schon vermutet und laut Trainer bestätigt, war der Gegner eine sehr junge Truppe. Sie bestand fast nur aus B-Jugendlichen (2 Spieler im A-Jugendalter). Dies spiegelte sich auch im Tabellenbild wieder, so dass dies ein Pflichtsieg werden musste. Um es vorneweg zu sagen, der Gegner war trotz seiner „jungen“ Spieler eine Mannschaft, die mitzuhalten und mitzuspielen versuchte. Respekt hierfür. Es sollte nun ein Spiel folgen, indem unser Team den Gegner von A-Z im Griff hatte und sich Chance um Chance erarbeitete. Den Auftakt der Chancen machte jedoch der SVG mit einem sehenswerten Fernschuss (4.). Das vermeintliche 1:0 durch Gärtner wurde jedoch vom guten Schiri wegen Abseits abgepfiffen (6.). Das beruhigende 1:0 sollte erst in der 23. Minute fallen, als Hornoff für Gärtner auflegte. Bis dahin kam es schon zu etlichen Chancen. Diese waren ein Schuss und Kopfball von Hornoff (6., 8.), sowie zwei „Luftlöcher“ aus Nahdistanz und ein Pfostenschuss von Nimschowski (10., 12., 20.). Nach dem Tor wurde es ruhiger auf dem Platz, für Trainer Schopf zu ruhig. In Fahrt kam das Spiel erst wieder ab der 35. Minute. Da vergaben Zahour und Bergmann mit Nachschuss 2 gute Chancen. Das verdiente 2:0 erfolgte in der 42. Minute, wo Gärtner per Kopf nach einer Ecke von Bergmann verwandeln konnte. Der Gegner versuchte in Halbzeit 1 immer wieder Nadelstiche zu setzten, um für Gefahr zu sorgen (14., 24.). Der Lohn ihrer Bemühungen war ein Tor der Marke „Tor des Monats“. Der freistehende Gaußiger Stürmer zimmerte den Ball direkt wie an der Schnur gezogen in den rechten Dreiangel (44.). Die Antwort sollte eigentlich auf dem Fuß folgen. Jedoch Zahour und Gärtner per Kopf konnten die Vorlagen von Hornoff nicht verwerten (45.). Die 2. Halbzeit lief nach dem gleichen Schema. Chancen im Minutentakt für Königsbrück und Gaußig mühte sich mit dem starken Torhüter, das Spiel lange offen zu halten. Der Schuss von Nimschowski vom Anstoß weg landete beim Torhüter (46.). Weitere Möglichkeiten mit guten Schüssen folgten durch Hornoff (49.) und Gärtner (53.), sowie von Jurisch, dessen Freistoß am Pfosten landete (57.). Das entscheidende Tor zum 3:1-Endstand, initiiert vom späteren Torschützen Gärtner, gelang in der 65. Minute. Er spielte den Ball an der Mittellinie auf den startenden Müller-Hürst. Dieser setzte sich über links durch, dribbelte in den Strafraum und spielte den Querpass auf den nachlaufenden Gärtner ins Zentrum. Dieser hatte keine Mühe zu vollenden. Nennenswerte Gelegenheiten hatte Gaußig bis dahin nur noch in der 60. und 69. Minute. In den restlichen 20 Minuten übertrafen sich noch mal Zahour (75.), Nimschowski (76.), Müller-Hürst mit einer Doppelchance (80.) und Gärtner (85.) im Auslassen von Möglichkeiten. Den etwas lustigen Schlusspunkt setzte der ansonsten gute Bergmann. Er wollte, wie vom Wahn besessen, unbedingt den Ball zu Böhme spielen, anstatt auf den vor ihm stehenden Abwehrspieler Jurisch, der den Ball locker hätte nach vorn passen können. Er versuchte es zurück auf Böhme und traf vorhersehbar Jurisch. Ein hinterher laufender Gaußiger war nun mit dem abgefälschten Ball allein vorm Tor, jedoch brachte er ihn, Mangels an Ideen, nicht am souveränen Torhüter Böhme vorbei (90.).

Fazit: Ein Pflichtsieg, nicht mehr und nicht weniger, wo unser Team zwar spielerisch dominant war, jedoch im Abschluss sündigte. Nach Chancen hätte es gut und gerne 12 zu 3 stehen müssen. Somit eine vergebene Chance zur Verbesserung der Tordifferenz. Für den Gegner ist zu hoffen, dass man sich den Lohn anderweitig verdient und vielleicht, wie gegen Löbtau unseren Tabellennachbarn ein Bein stellt. (js)

Aufstellung: Böhme, D. – Schlotterbeck (ab 70. Franke), Jurisch, Helmert, Leuthold (ab 84. Walther) – Bergmann – Zahour, Nimschowski, Müller-Hürst – Hornoff, Gärtner

EWAG Kamenz Liga
04.10.2009 7. Runde SG Crostwitz 1981 : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 0

Am herbstlichen Sonntag traf unsere Elf leider nicht in Crostwitz, aber gegen die Sportsfreunde aus Crostwitz an. Gespielt wurde auf einem wiesenähnlichen Untergrund, wo vor 4 Wochen noch Pferde zu Hause waren. Zufällig hatte diese Wiese die Abmaße eines Spielfeldes. So war das Spiel arm an Torchancen und Spielzügen, die sich diesen Namen auch verdienten. Nach kurzer Abtastphase hatten die Hausherren ihre ersten Chancen, als die SVK/L Hintermannschaft im leichten Chaos versank. Zwei Minuten später der einzige große Knall im Spiel, als Müller mit seinem Gegenspieler per Kopf  zusammen rannte und der Crostwitzer Stürmer einen Zwischenstopp in der Notaufnahme einlegen musste. Gute Besserung an dieser Stelle. Die nächsten 15 Minuten passierte nicht viel. Die Gäste, welche bergab spielten, hatten mehr vom Spiel, was sich aber nur in Ballbesitz und Eckenverhältnis widerspiegelte. So hatte man ab der 19. Minute sieben Ecken in Folge, welche aber keinen gewünschten Erfolg hatten. Die nächste Aktion, welche den Namen Chance verdiente (nicht bei allen Zuschauern…) hatte in der 44. Minute Plunert Sten, als sein Freistoß aus 35 Metern knapp das Torgehäuse verfehlte. Eine Minute später war es wieder Plunert, dessen Freistoß fand in Kunath Marco seinen Abnehmer, jedoch verfehlte er das Ziel. Nach dem Seitenwechsel kam Böhme jun. für den gelb-rot gefährdeten Frommhold R.. Das Spiel entwickelte sich nun entgegengesetzt der ersten Halbzeit. Die bergab spielende Heimmannschaft hatte mehr vom Spiel. Die erste gute Aktion hatte jedoch unsere Mannschaft als Böhme sen. gedankenschnell Kunath einsetzte, dieser aber den Ball aus 14 Metern knapp verzog (56. Min.). Nun war unsere Defensiv-Mannschaft um Libero Mühlbauer gefragt, denn die Heimmannschaft erhöhte die Schlagzahl. Doch auch hier waren nennenswerte Chancen Mangelware. Entweder versprang der Ball (wem wunderts!) oder ein langes Bein unserer Verteidiger war dazwischen. 15 Min. vor Spielende hatte der SVK/L noch eine Chance, als Gärtner auf Ziesche durchsteckte, dieser aber aus 18 Metern verzog. Zwei Minuten vor Spielende blieb den zahlreichen Fans aus Kö/Lau fast das Herz stehen, als sich ein Crostwitzer Stürmer durch den 16er mogelte und aus zwei Metern denkbar knapp verzog. Danach erlöste der gut pfeifende Schiri Betka alle Beteiligten. Insgesamt geht das 0 : 0 in Ordnung. Nun sollte aus den nächsten beiden Spieltagen, welche vor heimischen Publikum ausgetragen werden, weitere Punkte folgen.

Aufstellung:    Gumpert-Mühlbauer (ab 79. Min. Hoyer)-Frommhold (ab 46. Min. Böhme jun.)-Müller-Plunert-Böhme sen.-Gärtner-Gloger (ab 63. Min. Schlotterbeck)-Eisold-Kunath-Ziesche

Volksbank Bautzen Klasse
7. Runde SG Crostwitz 1981 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 3 : 3 ( 3 : 3 )
Nach dem spielfreien Wochenende mussten unsere Kicker am siebten Spieltag ins Sorbenländle reisen. Die gastgebende SG Crostwitz empfing den SVK/L in Horka auf dem Rasenplatz, der die Bezeichnung „Rasen“ längst nicht mehr verdient. Bei widrigen Bedingungen regierte auf der Holperwiese meistens Bruder Zufall. Unsere Jungs waren in den ersten Minuten zwar leicht spielbestimmend, doch wie aus dem Nichts gingen die Crostwitzer mit 1:0 in Führung (10.). Dabei nutzten sie das schlechte Defensivverhalten der Berndt-Schützlinge konsequent aus. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Nach Kopfballverlängerung von Leuthold bugsierte Eckardt das Leder zum 1:1 über die Torlinie (16.). Der Minutenzeiger hatte gerade eine Umdrehung absolviert, da rappelte es schon wieder im Crostwitzer Kasten. Nach Freistoß von Handrick verdeckte Strutz geschickt die Sicht des Torhüters, so dass die Kugel zum 1:2 ins Eck trudelte. Unser Team legte sofort nach und erhöhte durch Reppe, der eine Flanke von Leuthold einköpfte, auf 1:3 (20.). Ab diesem Zeitpunkt wähnten sich die Gäste auf der sicheren Siegerstrasse und stellten unerklärbar das Fußballspielen ein. Die Hausherren gaben sich noch lange nicht geschlagen und nutzten dann die schlechte Zuordnung im Abwehrzentrum zum 2:3 (32.). Die Sorglosigkeit unserer Mannschaft war schon bemerkenswert, denn kurz danach kassierte man den Ausgleich. Nach einer Flanke konnte ein Einheimischer ungestört zum 3:3 einköpfen (35.). Bis zur Pause änderte sich nichts mehr am Ergebnis, was gleichzeitig das Endresultat bedeuten sollte. Denn im zweiten Durchgang passierte absolut Nichts. Beide Mannschaften konnten kaum nennenswerte Aktionen verbuchen, da die Partie nur noch zwischen den Strafräumen dahin dümpelte. Eine komplette Halbzeit wurde kostbare Zeit regelrecht vergeudet. Obwohl für unsere Elf bei mehr Engagement ein Sieg möglich gewesen wäre, ließ man leichtfertig zwei Punkte liegen und kann somit in der Tabelle keinen Boden gutmachen. Eine Leistungssteigerung wird am kommenden Spieltag erwartet, wenn die verlustpunktfreien Panschwitzer in Laußnitz auf dem Prüfstand stehen.
6. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SV Fortuna Dresden-Rähnitz 5 : 5 ( 1 : 3 )

Am vergangenen Wochenende gab sich der Tabellenführer die Ehre und sollte dies zumindest in Halbzeit eins unter Beweis stellen, weil er clever spielte und man es auch unsererseits zuließ. Das Spiel begann jedoch 40 Minuten verspätet, da kein Schiri vor Ort (Urlaub) war und der Schiri-Ansetzer keinen Ersatz schickte. So musste unser altgedienter Sportkamerad Bernhardt in die Bresche springen. Er machte, assistiert u.a. vom Staffelleiter der A-Junioren an der Seitelinie, seine Sache gut. Das Spiel begann eigentlich viel versprechend. Ein schön vorgetragener Angriff über links, brachte Müller-Hürst in Schussposition. Typisch wie er selbst, traf er aus 8m nur das Außennetz (2.min). Das war es auch schon mit dem guten Beginn. Der Gegner nutze die erste Unordnung nach einem Freistoß aus, indem ein Gegenspieler ungedeckt den zweiten Ball aus der 2. Reihe einfach auf das Tor schoss und dieser im Eck einschlug (0:1, 6.). So ging es nun munter weiter. Wir bekamen kein Bein vors andere und der Gegner nutzte die Lücken und die Unordnung aus. Der Gegner spielte mit einfachsten Mitteln nach vorne und schoss aus allen Lagen. Hoffnung gab das Ausgleichstor, schön herausgespielt über Müller-Hürst und Nimschowski, von Gärtner. Doch es war nur ein Hoffnungsschimmer (1:1, 21.min). Postwendend das 1:2, wieder durch einen Freistoß. Man stand wieder zu weit vom Mann, redete nicht miteinander und ordnete sich nicht gegenseitig zu. Auch verließ man sich auf den Schiri, der ein vermeintliches Foul an Bergmann pfeifen sollte. Seit Jahren kann man den Jungs das gleiche erzählen, dass solange weitergespielt werden muss, bis der Schiri pfeift. Wie immer, meist vergebens. Der Spieler brauchte nur noch einzuschieben (23.). Der Gegner hatte weiterhin gute Gelegenheiten zum Erfolg zu kommen. Das für den Gegner verdiente 1:3 erzielte jener in der 43. Minute, indem ein langer Ball durch den Strafraum segelte und der Stürmer den Ball mit der Innenseite direkt im Tor unterbrachte. Schönes Tor. Bis dato war von unser Elf nur noch ein Schuss von Hornoff in der 38. Minute erwähnenswert. Mit nur 1:3 ging es in die Pause. Das Albinus und Kühne fehlten, durfte keine Ausrede sein. Besonders das Mittelfeld musste nun endlich eine Schippe zulegen, denn es war keine Bindung zwischen Abwehr und Angriff vorhanden. Die Abwehr war vom defensiven Mittelfeld alleingelassen und die Offensive bekam kaum brauchbare Bälle.
In Halbzeit 2 das gleiche Bild. Kaum gelungene Aktionen und Fußball zum Abgewöhnen. Der Gegner kam uns eigentlich entgegen, denn er zeigte nach der Pause nicht mehr das effektive Spiel der 1. Halbzeit. Er spielte einfach nur noch mit. Doch eine gute Aktion hatte er noch. Ein blitzsauberer Konter über rechts führte zum 1:4 (60.). Nun folgten verrückte, letzte 20 Minuten, die man lange nicht vergessen wird. Aus dem Nichts erzielte Nimschowski das 4:2. Er nahm sich ein Herz, indem er den Pass von Müller-Hürst aufnahm, sich in den Strafraum dribbeln konnte und in die rechte Ecke vollenden konnte. Der Gegner muss von dem Gegentor völlig geschockt gewesen sein, denn er machte uns das Geschenk, hinten aufzumachen und offensiv zu werden, um ein Tor zu erzielen, als ob wir sogar führen würden. Das sollte nicht unser Problem sein. Nun wurde endlich Fußball gespielt und der Gegner unter Druck gesetzt. In der 72. Minute das schnelle 3:4 durch Bergmann. Nach Freistoß Jurisch legte Nimschowski mustergültig auf Bergmann ab. Dieser brauchte nur noch aus 6m zentral vorm Tor einnetzen. Die Gäste bekamen nun endgültig das Flattern. Nervlich am Boden lag Fortuna, als Gärtner in den Strafraum gelang und von hinten in die Beine getreten wurde und so zu Fall kam. Hier war auch etwas Glück im Spiel, weil der Pass auf Gärtner Abseits gewesen sein soll, jedoch nicht vom Schiri bemerkt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hornoff sicher zum 4:4 (74.). Nun wurde es endgültig zum offenen Schlagabtausch, wobei wir das Momentum auf unserer Seite hatten. Die Krönung des verrückten Spiels hatte Zahour auf dem Fuß, als er halbrechts in den Strafraum gelangte und die Chance zum 5:4 hatte, jedoch den Ball an Torhüter und Pfosten vorbei spitzelte (77.). Nun dachte unser Team, man hätte Rähnitz im Sack, doch weit gefehlt. Ein Spieler der Dresdner setzte sich gegen die Gedächtnis-Statuen Handrick und Hennig durch und konnte zum vermeintlich endgültigen 4:5 vollenden (79.). Völlig unnötig. Man dachte, das war es. Aber es kam wieder anders. Die Mannschaft verkraftete den vermeintlichen Genickschlag und konnte doch noch durch Zahour ausgleichen (83.). Die restlichen Minuten wurden für beide Seiten zum Nervenspiel. Schüsse, Ecken und Freistöße brachten immer Gefahr für das Tor. Besonders ein strittiger Freistoß am eigenem 16-er ließ den Puls nach oben schnellen, denn es hätte auch Elfmeter geben können (87.). Somit blieb es beim 5:5.
Fazit: Schmeichelhaftes Unentschieden, wenn man die kompletten 90 Minuten sieht. Aber auch irgendwie verdient, wenn man die letzten 20min betrachtet. Der Gegner schenkte unserer Mannschaft die Möglichkeit, aus einem Katastrophenspiel mit 2 blauen Augen davonzukommen. Das Team muss endlich kapieren, dass man nur als Mannschaft bestehen und erfolgreich sein kann. Schuldzuweisungen zwischen den Mannschaftsteilen sollten in Zukunft nicht mehr vorkommen. Angriff und Abwehr bedingen einander. Die Abwehr beginnt im Sturm und die Offensive, durch Spieleröffnung, in der Abwehr. Man sollte sich endlich wieder dem disziplinierten, guten Spiel der ersten 4 Spiele erinnern. (js)

EWAG Kamenz Liga
27.09.2009 6. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : FV Ottendorf-Okrilla 05  3 : 2

Am Wahlsonntag hatte unsere Mannschaft gar keine andere Wahl, mit einem Dreier den drohenden Absturz ans Tabellenende zu verhindern. Mit den gleichen Vorzeichen hatten auch die Ottendorfer zu kämpfen, die punktgleich nur eine winzige Nasenlänge vor dem SVK/L in der Tabelle rangierten. Ungeachtet der Tabellenposition entwickelte sich ein zunächst gut klassisches Kreisligaspiel. Beide Teams gingen ein hohes Tempo und gefielen mit vorzeigbaren Spielzügen. Bereits nach zwei Minuten wäre die Führung nach Plunert-Freistoß möglich gewesen, doch Ziesche spitzelte das Leder um Haaresbreite am Tor vorbei. Die Burkon-Elf zeigte dann, wer der Chef auf dem Rasen ist und drängte vehement auf einen Treffer. Dabei hatten Kunath und Ziesche mit ihren Aktionen etwas Pech, als sie das Gehäuse denkbar knapp verfehlten (11.,14.). Der FVO spielte munter mit, doch konnte sich in der Gefahrenzone kaum in Szene setzen. Als dann Kapitän Böhme einen Eckball flach nach innen brachte, beendete Kunath per Direktabnahme seine Ladehemmung und drosch das Spielgerät zum erlösenden 1:0 in die Maschen (21.). Fünf Minuten später probierte es Böhme von der anderen Seite. Wieder kam die Ecke flach herein, huschte unschuldig durch den Fünf-Meter-Raum, wo Plunert am langen Pfosten lauerte und nur noch zum 2:0 einschieben brauchte. Weitere fünf Minuten danach entschärfte der FVO-Schlussmann einen Freistoß-Knaller von Ziesche (31.). Kurz darauf spielte Mühlbauer einen langen Ball nach vorn. Die Abseitsfalle der Gäste hatte aber eine Fehlfunktion, so dass Eisold das Spielgerät mit der Brust annahm und aus der Drehung abzog. Mit nur einer Hand verhinderte der Ottendorfer Keeper Schlimmeres (34.). Zwei Minuten danach wurde Eisold lang geschickt, jedoch vom Abwehrspieler geschickt abgedrängt. Der FVO hatte im ersten Durchgang nicht eine klare Torgelegenheit und lag zu Recht zur Halbzeit mit zwei Toren Differenz hinten, da die Defensive des SVK/L vorbildlich arbeitete. Mit Wiederaufnahme der Partie nahm die Qualität mit fortschreitender Spielzeit immer mehr ab. Beide Kontrahenten vergaßen ihre spielerischen Mittel in der Kabine und verlegten sich auf viel Kampf und Einsatz. Als dann die Gäste einen Pass durch unsere Innendeckung stocherten, nutzten sie die Unstimmigkeit eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer (52.). Jetzt machten unsere Jungs wieder richtig mit, doch die Kombinationen liefen nicht mehr so flüssig. Dennoch ergaben sich Tormöglichkeiten, doch Gärtner und Kunath wurden beim Abschluss erfolgreich gehindert (56.,57.). Als Böhme auf dem linken Flügel davon sprintete, verpasste Kunath dessen Eingabe. Eisold legte unfreiwillig wieder zu Kunath, der die Kugel mit der Hacke ins Eck platzierte – 3:1 (59.). Eine Stunde war absolviert und die zahlreich erschienenen Augenzeugen verspürten Lust auf mehr. Doch es passierte lange Zeit nichts. Unsere Kicker taten nicht mehr viel und die ersatzgeschwächten Gäste brachten auch nicht viel zustande. Erst gegen Ende der Partie wurde es wieder spannend. Nachdem Gärtner den Ball mit letztem Einsatz an den langen Pfosten brachte, schlitterte Ziesche heran und platzierte das Streitobjekt aus ganz schwieriger Position neben das Gehäuse (83.). Der FVO zeigte in den neunzig Minuten hundertprozentige Effektivität, denn man verkürzte mit der zweiten (!) Chance zwei Minuten vor Ultimo auf 3:2. Eine nicht mehr für möglich gehaltene Zittereinlage hielt das Publikum bis zum erlösenden Abpfiff in Atem, doch dann durfte gejubelt werden. Letztendlich war der Sieg verdient, wobei unser Team den Grundstein Dank guter Fußballkost in der ersten Halbzeit legte. Fazit: Pflicht erfüllt – Gegner und Heimfluch besiegt.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

T.Metzner – R.Mühlbauer, R.Frommhold, S.Plunert, T.Müller – T.Böhme sen., T.Gärtner, Gloger, M.Eisold (ab 90. I.Frommhold) – M.Kunath, R.Ziesche

Volksbank Bautzen Klasse
26.09.2009 6. Runde FSV Bretnig-Hauswalde 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  0 : 5 ( 0 : 2 )
Mit großen Personalsorgen reiste unsere zweite Mannschaft nach Bretnig und spielte letztmalig auf der ungeliebten Hartplatzscheibe, denn zukünftig wird dort auf Kunstrasen gekickt. Nach einer langwierigen Abtastphase hatte der Gastgeber in der 18. Minute seine einzige Chance im Spiel, danach war absolute Ebbe. Unsere Jungs passten sich leider der Spielweise des Gegners an und bolzten munter mit. Erst nach einer halben Stunde kam Besserung in Sicht. Nach Freistoß von Handrick stand Zahour goldrichtig und netzte zum 0:1 ein (33.). Von da an spielte unsere Elf plötzlich Fußball und erarbeitete sich durch Balzer (35.) und Fraß (39.) gute Chancen. Einen Befreiungsschlag von Strutz konnte die Abwehr der Hausherren nicht bereinigen, so dass Leuthold deren Unsicherheit mit dem 0:2 eiskalt bestrafte (43.). Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie eine einseitige Angelegenheit. Der SVK/L dominierte das Spiel nun eindeutig und pflückte die Heimelf mit spielerischen Mitteln sprichwörtlich auseinander. Nachdem die Einheimischen bei Einschussmöglichkeiten durch Fraß (48.) und Handrick (61.) noch Glück hatten, leitete Balzer mit starkem Solo den nächsten Treffer ein. Seine Eingabe verwandelte Leuthold zum 0:3 (64.). Der gleiche Spieler markierte nach Eckstoß seinen dritten Treffer und erhöhte somit auf 0:4 (76.). Unsere Jungs hatten vom Gegner nichts zu befürchten und ließen das Match allmählich ausklingen. In der Schlussminute setzte Reppe noch eins drauf und machte mit dem 0:5 einen ungefährdeten Auswärtssieg perfekt.   (ag)
5. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
Hainsberger SV : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 6 : 4 ( 4 : 3 )

An einem schönen Sonntag fuhr man zum Spitzenspiel nach Freital zum Hainsberger SV. Der Platz war ein bestens gebauter Kunstrasenplatz, der jedoch in der Breite suboptimal (40m!!) war. Der Anfang war spektakulär. Nachdem 1:0 des Gegners per Freistoß (3.), konnte Hornoff, nach einem Foul durch Stoßen an Ihm, per Elfmeter ausgleichen (4.). Wer dachte, dass sich das Spiel nun beruhigt, irrte sich. Die Partie nahm eine schlechte Wendung. Der Gegner ging hart in die Zweikämpfe und versuchte durch hinterhältige Attacken (z.B. Hacken ausfahren im Vorbeilaufen) zu beeindrucken. Der Schiri sah dies alles nicht. Anstatt der Referee die Aktionen unterband und sofort Gelb oder sogar Rot zückte, um die Härte des Gegners herauszunehmen, wurde lediglich unsere Elf mit Gelb bestraft (z.B. 7m Ballwegschlagen). Nicht genug, dass er Fouls unterschiedlich bewertet und eindeutig gegen uns pfiff. Er ließ es sich auch nicht nehmen, spielentscheidend einzugreifen. Die Folge waren die Tore zum 2:1, 3:1 und 4:1 (15., 17., 18.). Das 2:1 war ein glasklares Abseits von mindestens 3m, welches er nicht ahndete. Kein Wunder, wenn man als Schiedsrichter noch in der anderen Spielhälfte steht. Aber selbst von dort aus hätte man erkennen müssen, dass der Passgeber ca. 7m und der Vollstrecker nur 3m vorm Tor stand. Das 3:1 war wieder Abseits, nur das es sich hier vielleicht nur um 1m handelte. Dem 4:1, einem schönen Freistoßtor des Gegners, gingen jedoch 2 Fouls an unseren Spielern voraus, die nicht gepfiffen wurden, obwohl der Schiri die Pfeife schon im Mund hatte.  Die Mannschaft war so bis zum 4:1 von der „dreckigen“ Spielweise wie vom schlechten Schiedsrichter gelähmt, jedoch versuchte man nun selbst dagegenzuhalten. Das spielerische Element blieb bei beiden Teams somit auf der Strecke, was auch dem engen Platz geschuldet war. So wurden die Bälle in der Regel kaum nach vorne gespielt, sondern hauptsächlich nach vorn geschlagen. Nach der Einwechslung von Nimschowski und der Umstellung auf 3 Spitzen wurde nun Druck auf den Gegner ausgeübt. Dies führte sogleich zu Möglichkeiten. Den Anschlusstreffer erzielte Nimschowski nach Pass von Handrick per Direktabnahme aus 20m halbrechter Position (35.). Man hatte wieder Hoffnung. Das überlegt eingenetzte 4:3 durch Hornoff, nach gutem Nachsetzen von Handrick, brachte einen erneuten Schub. Der Gegner hatte nun augenscheinlich Angst und rettete sich in die Pause. In der Kabine kamen alle von Ihren Adrenalinspiegel runter, so dass die 2. Halbzeit bis auf eine Handvoll Aktionen des Gegners, recht sauber ablief. Nur der Schiedsrichter blieb bei seinem schlechten Stil, in der Regel gegen unser Team zu pfeifen. Die 2. Hälfte begann unsererseits stark, denn man  setzte den Gegner weiter unter Druck. Ein Pass in die Mitte hätte Hornoff, frei vorm Tor, verwandeln müssen. Zahour kurz darauf selbst freistehend vorm Tor, aber ohne Ballgefühl, legte den Ball rechts vorbei (48., 49.). Nach einer beruhigenden 4:1-Führung hätte das 4:4 den Gegner moralisch und spielerisch gebrochen (In Erinnerung das 4:4 gg DD-Löbtau??). Warum es doch nicht dazu kam, lag wieder einmal am Unparteiischen. Der Schiri pfiff Elfmeter, obwohl der Hainsberger Spieler niemals mehr an den Ball gekommen wäre und über die Fußspitze von Handrick geschickt stolperte (5:3, 52.). Der Mannschaft merkte man diesen erneuten Rückschlag kaum an. Die nächste hochkarätige Chance bekam Königsbrück in der 65. Minute. Zahours abgefälschte Bogenlampe landete fast im Tor, doch der Torhüter hielt stark. Bei der anschließenden Ecke konnte Hornoff den Ball leider nicht im Tor unterbringen. Nachdem aufgrund von Verletzungen von Bergmann und Albinus die halbe Hintermannschaft ausgewechselt wurde, kam Hainsberg, die Unordnung ausnutzend, zum alles entscheidenden 6:3 (70.). So gelang Hainsberg bis auf 10 min der 2.Halbzeit, einem Lattentreffer in der 67. Minute, einen Schuss den Böhme stark hielt (75.) und den beiden Toren kaum Produktives im zweiten Durchgang. Unsere Mannschaft bemühte sich trotz Aussichtslosigkeit um weitere Treffer. Das abschließende 6:4 durch Nimschowski, nach Ecke von Kühne, war doch noch das verdiente Tor, was für die Moral und das Engagement der Mannschaft spricht. Die einzige positive Aktion vom Schiri war nach dem Schlusspfiff, als er sich bei Gärtner, Norbert für eine abfällige wie unsportliche Aussage während des Spiels entschuldigte.

Fazit: Starke Leistung, trotz der „dreckigen“ Spielweise einiger Gegenspieler und des absolut schlechten Schiris, der nie konsequent durchgriff und den Spielausgang schon in seiner größtenteils einseitigen Interpretationsweise festlegte.   (js)

EWAG Kamenz Liga
20.09.2009 5. Runde SV Aufbau Deutschbaselitz : SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 1 ( 3 : 1 )

Am fünften Spieltag musste unser Team am gefürchteten Großteich antreten, wo es in der Vergangenheit bekanntlich wenig zu holen gab. Auch nach den absolvierten neunzig Minuten hatte die Statistik weiterhin Bestand, obwohl wie schon so oft mehr drin war. Das Endergebnis spricht natürlich eine klare Sprache, doch täuscht über den Spielverlauf hinweg. Dabei wurden schon frühzeitig alle guten Vorsätze über den Haufen geworfen, denn eine Flanke verwandelten die Einheimischen ungedeckt zum ernüchternden 1:0 (4.). Die Aufbau-Kicker agierten Dank der Führung sicher in ihren Aktionen und zwangen unsere Mannschaft zu Fehlern, deren Quote insgesamt zu hoch war und halt den Unterschied ausmachte. Als dann ein Deutschbaselitzer im Strafraum regelwidrig gebremst wurde, nahm das Unheil seinen Lauf. Keeper Metzner war zwar im richtigen Eck, konnte aber den platziert getretenen Foulstrafstoß nicht parieren – 2:0 (16.). Nun waren unsere Jungs gefordert, mit mehr Engagement und Einsatz den Gegner zu fordern. Leider machte man sich das Leben selber schwer, denn immer wieder stoppten Fehlpässe den Offensivdrang. Allmählich erlangte man aber Gleichwertigkeit und näherte sich auch erstmals dem gegnerischen Tor. So hatte Gärtner großes Pech, als der Torwart seinen Schuss sensationell aus dem oberen Winkel kratzte (27.). Danach probierte es Kranig aus knapp dreißig Meter – ohne Erfolg (32.). Schließlich flankte Böhme auf seinen Namensvetter und Spielführer, der die Kugel annahm und gekonnt am Torhüter vorbei ins Netz spitzelte – 2:1 (35.). Der Anschluss war vollbracht. Doch noch vor dem Pausenpfiff machte die Unparteiische Kühne, die für den zweiten Durchgang verletzungsbedingt passen musste, einen fatalen Fehler. Ohne gegnerische Einwirkung stolperte ein Akteur und kam im 16-er zu Fall. Die Aufbau-Elf nahm das Geschenk dankend an und verwandelte den Elfer zum 3:1-Halbzeitstand (45.). Ein psychologisch ungünstiger Zeitpunkt, denn mittlerweile hatte sich der SVK/L besser auf seinen Kontrahenten eingestellt. Es war noch längst nichts verloren, doch ein gescheiter Spielzug der Großteich-Kicker beendete mit einem Traumtor jegliche Illusionen. Eine Flanke von rechts nagelte ein Aufbau-Spieler aus gut acht Meter direkt in den oberen Winkel – 4:1 (53.). Die Gäste versuchten zwar so Einiges, nur beim Pass in die torgefährliche Zone fehlte weiterhin die nötige Präzision. Durchschaubar und recht simple gestrickt waren die Anspiele auf die Offensivkräfte, die außerdem zu leichtfertig die Bälle verloren. Die Deutschbaselitzer spielten Dank ihrer komfortablen Führung im Rücken rationell und machten immer wieder die Räume eng. So lief unseren Jungs die Zeit davon, denen sich erst eine Viertelstunde vor Spielschluss eine Möglichkeit zur Ergebniskosmetik bot. Einen Freistoß von Böhme jun. fing jedoch der Keeper sicher aus dem Dreiangel. In den verbleibenden Minuten standen Aufwand und Nutzen unserer Elf in einem irrationalen Verhältnis. Nachdem Kunath das Spielgerät vors Tor brachte, stieg Eisold geschickt über den Ball und überließ Sonntag die Vollstreckung. Der ballerte leider freistehend über das Gehäuse (79.). Nach Eckball von Böhme jun. retteten die Gastgeber einen Kopfball von R.Frommhold auf der Torlinie (82.). Wenig später beförderte Sonntag einen Freistoß scharf in den Strafraum, doch der Kopfball von Böhme jun. zischte knapp über das Gebälk (85.). Im Gegenzug musste Metzner nach Konterzug der Rand-Kamenzer einen Schuss aus spitzem Winkel entschärfen (86.). Vielmehr hatte der SVK/L-Torhüter in der zweiten Halbzeit nicht zu verrichten, denn die Hausherren wollten das Ergebnis nur noch verwalten. Nachdem Sonntag das Leder erkämpfte und mit Kunath Doppelpass spielte, legte Erstgenannter uneigennützig auf den freistehenden Böhme sen. ab. Dem spielten allerdings die Nerven einen Streich, als er die Kugel über die Latte beförderte (90.). Nach dem Abpfiff muss man ganz klar resümieren, dass eine zu hohe Fehlpassquote, fehlende Kaltschnäuzigkeit und mangelnde Effektivität die Gründe für diese Niederlage waren.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, T.Kranig (ab 57. I.Frommhold), R.Frommhold, S.Plunert – T.Gärtner, R.Ziesche (ab 67. M.Sonntag), T.Böhme jun., T.Böhme sen. – M.Eisold (ab 84. M.Fraß), M.Kunath

Mitteilungsblattpokal 1. Hauptrunde
13.09.2009 SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 5 ( 0 : 2 )

Mit einem klaren Sieg zog unsere Erste erwartungsgemäß in die nächste Pokalrunde ein. Unter Freunden beließ man es bei nur fünf Treffern, obwohl sich die benachbarten Haselbachtaler über eine zweistellige Niederlage auch nicht hätten beschweren brauchen. Der SVK/L wollte anscheinend regionalen Metallbaufirmen wirtschaftlich unter die Arme greifen, denn man schoss die Tore beinah kaputt. Wie viel Mal unsere Mannschaft Bekanntschaft mit dem Aluminium hatten, übersteigt in der Regel den Durchschnitt eines normalen neunzigminütigen Fußballspiels. Ehe unsere Jungs so richtig in die Kontakte kamen, machten die Hausherren mit einer zum Glück ungefährlich verlaufenden Eckenserie auf sich aufmerksam. Danach klatschte der Ball das erste Mal an die Haselbachtaler Torumrahmung, als Kranig aus knapp zwanzig Meter trocken abzog (6.). Kurz darauf hatte Kunath zwei Möglichkeiten und wieder war der Pfosten im Spiel (7.,10.). Als dann Plunert eine Kopfballchance vergab (14.), besorgten die Hausherren nur eine Minute später die Führung für den SVK/L – 0:1. Doch der Gegentreffer wäre eh nicht zu verhindern gewesen, da Kunath am langen Eck wartend die Eingabe von Sonntag höchstwahrscheinlich selbst verarbeitet hätte. Drei Minuten nach dem 0:1 landete eine verunglückte Flanke von Plunert am Innenpfosten und fiel ins Tor. Der Referee sah jedoch eine Torwartbehinderung und beließ es beim alten Spielstand. Zur Abwechslung war dann wieder Aluminium-Time, denn bei Versuchen von Ziesche nahm der Ball gleich dreimal Kontakt mit den Innenpfosten auf (20.,29.,29.). Als schließlich Kunath im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt wurde, verwandelte Hoyer den Penalty souverän zum 0:2 (31.). Der Gastgeber hatte nicht sonderlich viel zu bestellen, wurde aber von unseren Kickern auch nicht an die Wand gespielt. Genauso verlief dann die zweite Halbzeit, nur diesmal fiel ein frühes Tor für unsere Farben. Nach einer Ecke von Ziesche rammte Plunert die Kugel per Kopf zum 0:3 in die Maschen (46.). Zwei Minuten später hatten die Einheimischen eine gute Gelegenheit nicht nutzen können, denn Hoyer konnte in höchster Not retten. Mehr brenzlige Aktionen waren vom SVH bis zum Spielschluss nicht zu befürchten. Mit fortschreitender Spielzeit schwanden deren Kräfte und auch das spielerische Niveau gab keinen Anlass zur Besorgnis. Unsere Elf wollte noch weitere Treffer erzielen, doch entweder stand wieder einmal die Torumrandung im Weg (54.,60.) oder man ging mit den Chancen fahrlässig um (62.,71.). Schließlich fielen erst gegen Ende der Partie die nächsten Tore, als Gärtner mit einem Doppelpack den Endstand von 0:5 herstellte (84.,86.). Alles in allem hielten sich die Anstrengungen unserer Mannschaft in Grenzen, da die Hausherren insgesamt zu schwach agierten. Trotzdem war der Auftritt unserer Jungs ziemlich glanzlos, denn das spielerische Element kam eindeutig zu kurz.   (ag)

Aufstellung des SVK/L:

T.Metzner – D.Hoyer, S.Plunert, T.Müller, R.Frommhold – M.Sonntag (ab 65. T.Gärtner), T.Kranig (ab 65. R.Mühlbauer), T.Böhme jun. – R.Ziesche – M.Kunath (ab 75. Eisold), W.Eckardt

Mitteilungsblattpokal 1. Hauptrunde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Crostwitz 1981 1 : 3 ( 1 : 0 )

Unsere zweite Garnitur hatte mit dem Kreisligisten aus Crostwitz einen ganz dicken Brocken vor der Brust. Der Heimvorteil unserer Mannschaft wäre den Gästen fast zum Verhängnis geworden, die nur haarscharf an einer Blamage vorbei schrammten. Von Anfang an bot unsere Elf dem Favoriten Paroli und machte spielerische Defizite mit einer beispielhaften kämpferischen Leistung wett. Mit einer abwartenden Haltung agierten die Berndt-Schützlinge sehr geschickt und machten den sorbischen Sportfreunden das Leben schwer. Nach zehn Minuten prüften die Crostwitzer erstmals Torhüter Gumpert, doch mehr Torgefahr konnten die Gäste im ersten Durchgang nicht verbuchen. Auf der Suche nach spielerischer Linie verzettelten sich die zwei Klassen höher spielenden Gäste immer wieder in unliebsame Zweikämpfe, die größtenteils verloren gingen. Nach einer Ecke von Strutz beförderte Mai die Kugel per Kopf genau in die Arme des Schlussmannes (20.). Ansonsten waren Torraumszenen in Halbzeit eins Mangelware und beide Teams stellten sich bereits auf ein torloses Remis zur Pause ein. Doch kurz davor wurde Fraß im Strafraum von den Beinen geholt und für den Außenseiter ergab sich die Möglichkeit zur Führung. Dabei zeigte Klieme vom ominösen Punkt keine Nerven und vollstreckte eiskalt zum 1:0 (44.). Einen besseren Zeitpunkt konnte man sich gar nicht wünschen, doch für den zweiten Spielabschnitt musste mit einer vehementen Aufholjagd des Gegners gerechnet werden. Die Crostwitzer bauten nun Druck auf und fanden in Torwart Gumpert immer wieder ihren Meister. Der vereitelte mit tollen Paraden mehrmals den Ausgleich und stand in der mittlerweile angebrochenen Abwehrschlacht des öfteren im Blickpunkt (49.,56.,61.). Unseren Spielern gelangen kaum noch brauchbare Offensivaktionen, denn der Kontrahent wurde immer stärker. Nach einem Schuss von Fraß (66.) war unser Team mit den Kräften allmählich am Ende und ein Tor der Gäste schien nur noch eine Frage der Zeit. Bis zehn Minuten vor Abpfiff sah alles noch nach einer Überraschung aus, aber der sich anbahnende Ausgleichstreffer war letztlich nicht zu verhindern – 1:1 (80.). Ab diesem Zeitpunkt spielte der Favorit seine Routine aus und legte wenig später mit dem 1:2 nach (84.). Unsere aufopferungsvoll kämpfenden Kicker waren am Boden und gaben sich der Übermacht des Kreisligisten geschlagen. Mit dem 1:3 machten die Crostwitzer den Sack zu (88.) und wendeten ein drohendes Pokal-Aus ab. Fazit: Unsere Mannschaft war taktisch gut eingestellt und lieferte dem haushohen Favoriten einen großen Kampf.   (ag)

A-Junioren Kreisliga A Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SG Stahl Schmiedeberg 2 : 2 ( 1 : 1 )

Der erstmals mit voller Kapelle angereiste Gegner ließ dieses Spiel zum erwartet schweren Spiel werden. Auch aufgrund des Wetters und einiger Feiergeschädigter. Die erste Möglichkeit nach 2 Minuten hatten unsere Jungs, nachdem Nimschowski steil auf Gärtner in den Raum spielte. Er vergab jedoch (2.). Doch das war es schon für die nächste knappe halbe Stunde an Chancen.  Der Gegner setzte unser Team nun unter Druck und nutze vor allem die technischen Fehler aufgrund des nassen Geläufs aus. Er kam so zu gefährlichen Aktionen, die alle zum Torerfolg hätten führen können (8., 12., 16, 20., 25.). Doch die Abwehr hielt stand, trotz der vielen Querschläger. Nun folgten gute 15 Minuten bis zur Pause. Die Mannschaft schien sich freigeschwommen zu haben und versuchte nun die Fehler des Gegners aufgrund des nassen Rasens auszunutzen. 2 Chancen von Nimschowski mit Schüssen machten den Auftakt (29., 30.). Das vermeintlich erlösende 1:0 gelang Gärtner per Kopf, als Hornoff den Ball von links ins Zentrum flankte. Eine Minute später war Hornoff freigespielt. Jedoch mit seinem rechten Außenristschuss konnte es nur schwer werden, das Tor zu machen. Leider vorbei. In der 38. Minute war Gärtner mit einem Kopfball, nach Ecke Bergmann, zur Stelle. Doch nun folgte inmitten der guten Phase unserer Mannschaft das verdiente 1:1 (39.) Ein gegnerischer Stürmer bekam über rechts den Ball in den Lauf gespielt. Albinus versuchte, trotz Rückenproblemen, den Ball im Laufduell zu bekommen. Der Gegner war leider schneller und konnte am heraus eilenden Torhüter den Ball ins Tor spitzeln. Die passende Antwort hatten Hornoff und Gärtner auf dem Fuße. Jedoch vergebens ( 40., 41.) Somit ging es mit 1:1 in die Pause. Nach der Pause wurde der Gegner weiter beherrscht ohne selbst klare Chancen zu erspielen. Es wurde weiterhin auf dem nassen Geläuf unpräzise gespielt, so dass es nur in der 55. Min zu einem Schuss von Nimschowski reichte. Von den eingewechselten Außenläufern enttäuschte vor allem Müller-Hürst. Ihm gelang größtenteils nix. In der Zwischenzeit musste Albinus das Spiel aufgrund seiner Rückenprobleme verlassen (eingeklemmter Nerv??). Das etwas überraschende 2:1 über rechts kommend und mit einem Schuss ins linke Eck vollstreckt, brachte erstaunlicherweise einen Ruck durch die Mannschaft (60.). Vor allem über rechts durch Kühne, wurden endlich mal brauchbare Flanken ins Zentrum gebracht. Auch einige Ecken und Freistöße wurden erzwungen. Einen Freistoß von Jurisch verwandelte letztendlich Hennig per Kopf zum 2:2 (66.). Nach einem knapp übers Gehäuse gesetzten Schuss von Hornoff und einen ebenfalls gefährlichen Kopfball von Gärtner, nach Flanke Kühne, hatte man etwas Hoffnung, dass es doch noch mit dem Erfolg klappen könnte. Aber ab der 75. war es wieder vorbei mit dem „spielerischen Glanz“ der Mannschaft. Mit wieder einsetzenden Regen ging die Fehlerquote nach oben und es ergaben sich kaum noch verheißungsvolle Gelegenheiten. Bis auf eine Handvoll schlecht ausgeführter Standards auf beiden Seiten musste man sich mit dem Unentschieden zufrieden geben. 30 passable Minuten reichen halt nicht, trotz schlechtem Wetter. In der Hoffnung das sich nächste Woche zum schwerem Auswärtsspiel, wo früh aufstehen angesagt ist, sei allen geraten Ihren Lebenswandel zu hinterfragen und anzupassen. Denn man schadet nicht nur sich sondern den GEMEINSAMEN MANNSCHAFTSERFOLG!!!   (js)

Aufstellung: Böhme, D. – Helmert , Albinus (53. Leuthold), Hennig, Jurisch – Bergmann – Zahour (45. Müller-Hürst), Nimschowski, Handrick (45. Kühne) – Hornoff, Gärtner

EWAG Kamenz Liga
06.09.2009 4. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Straßgräbchen  0 : 2 ( 0 : 0 )

Wer sich den Sonntag vermiesen lassen wollte, war zum Fußballspiel in Laußnitz genau richtig. Was unser Team an spielerischer Armut ablieferte, ließ die Zuschauer erschaudern. Dabei kursierten vor der Partie kühne Parolen wie „Tabellenletzter“, „Aufbaugegner“ oder „Punktelieferant“. Was soll schon passieren!? Mit beiden letztgenannten Begriffen hätte man noch handeln können, doch mit Alibifußball war auch gegen diesen nicht sonderlich starken Gegner beizukommen. Von Beginn an zeichnete sich das Dilemma zwar noch nicht ab, aber unsere Elf steigerte sich mit fortlaufender Spielzeit allmählich zu dieser Leistung. Im ersten Durchgang waren die Bemühungen, die defensiv eingestellten Gäste auszumanövrieren, immerhin noch offensichtlich. Halbe Tormöglichkeiten von Eisold (6.), Schlotterbeck (23.) und Kunath (37.,41.) stellten die Gäste jedoch vor wenige Probleme. Oftmals behinderte man sich gegenseitig oder wählte die falschen Laufwege. Die Straßgräbchener tauchten auch nur einmal gefährlich vorm Metzner-Gehäuse auf und wollten das torlose Remis in die Halbzeitpause mitnehmen. Nach der niveaulosen ersten Hälfte hofften die Fans auf Besserung. Doch es gab hingegen eine Steigerungsform dieser schlaffen Darbietung. Viele technische Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und in der torgefährlichen Zone ließen das Vorhaben scheitern, irgendwie das Runde im Eckigen unterzubringen. Hinzu gesellte sich Rat- und Ideenlosigkeit unserer „Kreativabteilung“, so dass der Gegner Morgenluft witterte. Nachdem Libero Hoyer über die Pille säbelte, zeichnete sich schon Unbehagen ab. Zum Glück war da noch Keeper Metzner, der dem freipostierten Straßgräbchener mit toller Parade den Schneid abkaufte (47.). Als dann Mühlbauer auf Schlotterbeck passte, verunglückte dessen Schuss vollends (55.). Wie einfach man zum Torerfolg kommen kann, demonstrierten die Birus-Schützlinge. Einfach den Ball planlos hoch in den SVK/L-Strafraum schlagen, das Tohuwabohu unserer Hintermannschaft ausnutzen, den Ball zum 0:1 versenken und jubeln. Eigentlich wusste der Kontrahent bis dato gar nicht, wie einfach alles gehen kann (56.). Nun war ein kühler Denker und Lenker im SVK/L-Spiel gefragt, doch jeder versteckte sich vor der verantwortungsvollen Aufgabe. So würgte und wurschtelte man meistens durch die Mitte und blieb oftmals in der Verteidigung hängen. Schussversuche von Kunath (58.) und Schlotterbeck (60.) waren zu harmlos, um den Torwart ernsthaft zu gefährden. Der Tabellenletzte startete dann einen seiner wenigen Konter und wieder musste Schlussmann Metzner großartig parieren (64.). Unsere Elf fand einfach kein Mittel den Gegner zu Fehlern zu zwingen. So machte immer mehr Standfußball in unserem Team die Runde, was den Gästen in die Karten spielte. Das Orakel flüsterte bereits das Unheil und sollte zehn Minuten vor Spielende Recht behalten. Nach einem Einwurf (!) des SVS schaute unsere Abwehr nur verdutzt drein, wie ein gegnerischer Spieler unverschämter weise frei vorm Kasten auftauchen konnte und mit dem 0:2 die Entscheidung erzwang. Diese Art der Torverhinderung kann man in keinem Lehrbuch finden. Nachdem Schlotterbeck noch zwei harmlose Schüsschen abgab (85.,88.), freuten sich die Gäste über die Leichtigkeit, gegen eine schwache Heimmannschaft drei Punkte eingefahren zu haben. In der Vorwoche eine prima Leistung unserer Kicker und daheim so etwas. Über Anspruch und Wirklichkeit muss nun nachgedacht werden, denn mit Kreisliga-Fußball hatte diese Vorstellung jedenfalls nichts zu tun.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

T.Metzner – D.Hoyer, I.Frommhold, R.Frommhold, S.Plunert – F.Schlotterbeck, R.Mühlbauer (ab 70. S.Handrick), T.Böhme jun. (ab 70. T.Gärtner) – M.Eisold, M.Kunath, M.Sonntag (ab 77. M.Fraß)

Volksbank Bautzen Klasse
4. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Lomnitzer SV 2.  10 : 0 ( 2 : 0 )
Aktuelle Tabelle
Nachdem der Sieg gegen die zurück gezogene Reserve von Straßgräbchen annulliert wurde, fand sich unser Team auf den vorletzten Tabellenplatz wieder. So kam es zum echten Kellerduell, denn die Gäste rangierten noch einen Rang darunter. Das sollte nach neunzig Minuten auch so bleiben, denn unsere Jungs spielten sich die Seele vom Leib und verabreichten dem LSV eine Zehner-Packung. Nach neun Minuten eröffnete Wächter den Torreigen und legte in der 23.Minute nach – 2:0. Dies sollte es in der ersten Halbzeit gewesen sein, denn Wächter (25.), Kappler (35.) und Leuthold (37.) ließen beste Chancen aus. Von den Gästen gab es kaum Vorstöße zu vermelden, die sich ausnahmslos aufs  Verteidigen beschränkten. Nach Wiederbeginn netzte Leuthold zweimal ein (46.,48.) und schraubte das Ergebnis auf 4:0. Nachdem Wächter per Kopf am stark haltenden Keeper scheiterte (51.), fielen die Tore durch Klieme (62.), Leuthold (64.) und Reppe (70.) wie reife Früchte. Beim Stand von 7:0 wurde der SVK/L etwas überheblich und legte den Gästen die Kugel zum Torschuss höchstpersönlich auf. Doch das „Angebot“ lehnte der Gegner ab und schoss am leeren Tor vorbei (75.). Na gut, dachte sich Krönert und zeigte im Gegenzug wie das Tore schiessen funktioniert – 8:0 (77.). Die Gäste waren längst am Boden zerstört und gestatteten Wächter noch zwei weitere Einnetzer (81.,90.) zum 10:0-Endstand. Bleibt nur zu hoffen, dass die Lomnitzer nicht auch ihre Mannschaft abmelden. Dann würde unsere Elf erneut in die Niederungen der Tabelle „strafversetzt“.   (ag)
A-Junioren Kreisliga A Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : SpVgg Dresden-Löbtau 4 : 2 ( 1 : 1 )

An diesen Sonntag war zum 1. Heimspiel der vermeintliche Ligafavorit, nach Meinung des Staffelleiters, zu Gast. Doch nach 2 überzeugenden Siegen, war kein Bange machen angesagt. Das Spiel begann unsererseits ganz gut. Zwei nennenswerte Aktionen in den ersten 10 Minuten ließen Gutes erahnen (5., 9.). Besonders der starke Pass von Handrick in die Nahtstelle der Abwehr zu Gärtner war sehenswert. Jedoch verzog Gärtner knapp (12.). Nun kam jedoch ein Bruch ins Spiel (17.). Bergmann bekam einen Ball ins Gesicht und musste mit blutender Nase behandelt werden. Anstatt die Mannschaft weiter Fußball spielte, machte sie sich eher „Sorgen“ um Bergmann, ob und wie lange er ausfällt. Eine Unzahl an schlechten Pässen, Ballannahmen und „Spielzügen“ war die Folge. Das der Gegner unsere Konfusion und unser schlechtes Spiel nicht ausnutzte, lag an unserer wieder mal gut spielenden Abwehr. Sie hielt den Gegner vom Tor fern und erlaubte ihm wenig. Die SpVgg war auch nicht sehr kreativ in seinen Bemühungen, um spielerisch zum Erfolg zu kommen. Das Motto waren eher lange Bälle nach vorn, die jedoch i.d.R. Beute unserer Abwehr waren. In der 1. Halbzeit gelangen so dem Gegner nur drei gefährlich herausgespielte Aktionen über die Außen. Der Rest waren ungefährliche Fernschüsse, die Böhme ohne Probleme hielt. In der 25. Minute konnte Bergmann wieder aufs Feld. Jedoch nach 5 Minuten bekam Bergmann wieder einen Schlag gegen die Nase und so musste er endgültig vom Spielfeld runter. Es musste umgestellt werden. Müller-Hürst rückte auf Bergmann´s Position und machte seine Sache ordentlich. Die spielerischen Mängel im Zusammenspiel wurden zunächst nicht besser. Es wurden kaum gefährliche Aktionen kreiert. In der 35. Minute war es passiert. Das etwas glückliche 0:1 für die Gäste. Ein Ball ohne Adresse wurde vom Gegner aus dem Mittelfeld nach vorne geschlagen. Die Bogenlampe sprang kurz vor Böhme auf, so dass er ihn nicht sicher halten konnte. Den abgeprallten Ball bekam ein Löbtauer Spieler vor die Füße, so dass er locker einschieben konnte. Das Gegentor verunsicherte die Jungs nur etwas. Nun versuchte man endlich wieder genauer nach vorne zu spielen. Hornoff bekam so den Ball am 16er angespielt und traute sich nun im 1 gg. 1 über rechts in den Strafraum zu dribbeln. Dies gelang ihm und er passte den Ball punktgenau auf den 11m-Punkt, wo Handrick freistehend den Ball in die Maschen schoss (40.). Kurz darauf, zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft, fast das 2:1. Eine Ballstafette über links brachte den Ball von Müller-Hürst über Nimschowski zu Gärtner. Nun brauchte er eigentlich nur noch aus 7m einzunetzen, jedoch schoss er links vorbei (42.). Diese Aktion passte zu seinem unglücklichen Spiel der 1. Hälfte. Nach der Pause wurde der Gegner weiter unter Druck gesetzt und nun erspielte man sich in regelmäßigen Abständen Chancen. Das erlösende 2:1 erfolgte in der 55. Minute. Gärtner bekam zentral den Ball, der diesen auf den halbrechts stehenden Hornoff spielte. Dieser drang am Gegner vorbei in den Strafraum ein und netzte ins linke Angel ein. Der Torhüter versuchte erst gar nicht nach dem Ball zu hechten. Das komplette Mittelfeld spielte nun sehr stark, wobei Handrick, neben seinen Tor in der 1. Hälfte mit noch 2 Vorlagen etwas herausragte. Der Gegner wurde entweder über die Außen oder mit Solodribblings ausgespielt, so dass sich genug Räume ergaben, um zum Torabschluss zu kommen. In der Folge kam so Gärtner zu 2 weiteren Toren, nach Vorlagen von Handrick, die er aus Nahdistanz einnetzte (65., 72.). Weitere 3-4 gute Chancen blieben ungenutzt. Kurz vor Schluss doch noch das 4:2 für den Gegner, der sich nie aufgab, nachdem Leuthold kurz wegrutschte und Albinus zu spät kam, um die Situation zu retten. Der Gegenspieler hatte so die Zeit den Ball mit rechts aus 16m ins kurze Eck zu versenken (88.). Das einzig Negative unserer Mannschaft in Halbzeit 2 war das ständige Gemeckere von Gärtner und Nimschowski, was zu 2 Gelben Karten vom souverän pfeifendem Söhn führte. Das soll das Fazit des Spiels nicht trüben. Ein verdienter Sieg nach starker 2. Halbzeit mit konsequenter Chancenverwertung. Die nächsten 3 gut bis stark einzuschätzenden Gegner werden nach 2 Wochen Spielpause endgültig Klarheit bringen, wohin die Reise geht bzw. was in der Saison möglich ist.   (js)

Volksbank Bautzen Klasse
30.08.09 3. Runde SV Liegau-Augustusbad 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  5 : 2 ( 2 : 2 )
Vom guten Saisonstart unserer zweiten Mannschaft spricht mittlerweile niemand mehr, denn das Team brachte sich erneut um den Lohn der Arbeit. Zweifelsohne machten die Liegauer eine starke Partie, doch der SVK/L hatte immer wieder die passende Antwort parat. Die lieferte alsbald Strutz, als er nach Freistoß von Klieme aus dem Gewühl heraus traf – 0:1 (21.). Erst Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich dann ein munterer Clinch, wobei der verlustpunktfreie Tabellenzweite ständig attackierte und immer einen Tick schneller am Ball war. Prompt fiel auch das 1:1, nachdem Torwart Findeisen beim Abstoß patzte, als er die Kugel genau dem Gegner vor die Füße spielte (23.). Ehe unsere Jungs gedanklich wieder auf der Höhe waren, lag die Kugel zum 2:1 im Netz (25.). Die Hausherren machten das Spiel schnell und gefielen mit gefälligen Passagen. Doch kurz vor der Pause erzielte Fraß nach Eckstoß den psychologisch wichtigen 2:2-Ausgleich (45.). Nach dem Seitenwechsel hielten unsere Kicker die Partie offen und konnten beste Chancen durch Gloger (49.) und Reppe (55.) nicht nutzen. Selbst einen Handstrafstoß konnte Strutz nicht im Tor unterbringen – gehalten (68.). Eine Viertelstunde vor Ultimo hatten die Hausherren ihre erste nennenswerte Torgelegenheit in der zweiten Halbzeit, bis grausame ominöse Schlussminuten das Spiel für Liegau entschieden. Zunächst bugsierte ein gegnerischer Spieler die Kugel mit dem großen Zeh zum 3:2 ins Gehäuse (88.). Daraufhin machte sich beim SVK/L Resignation breit, obwohl noch kein Grund vorlag. Von da an ließ man den Kontrahenten im 16-er unbewacht, der somit locker und leicht auf 4:2 erhöhen konnte (90.). Leider gab es noch eins drauf, als die Liegauer mit einem Sonntagsschuss aus dreißig Meter in den oberen Winkel trafen – 5:2 (90+2). Die Enttäuschung war anschließend groß, doch wenn man seine Chancen nicht nutzt, braucht sich über den Ausgang der Partie nicht zu wundern.   (ag)
EWAG Kamenz Liga
29.08.2009 3. Runde SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück/Laußnitz   1 : 1 ( 1 : 0 )

Nach dem ganz schwachen Auftritt der Vorwoche zeigte der SVK/L ein völlig anderes Gesicht und hätte anhand der hochkarätigen Chancen auch gewinnen können. Unser Team manövrierte den hochgehandelten Meisterschaftsaspiranten an den Rand einer Niederlage, wenn da nicht die mangelhafte Chancenverwertung einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Zunächst begann die Partie unspektakulär. Viele hektische und nervöse Spielsituationen ließen ein gut klassiges Kreisligaspiel in weite Ferne rücken. Erst nach einer reichlichen Viertelstunde wurden die Aktionen hüben wie drüben deutlich besser. Die Rand-Radeberger investierten nun mehr fürs Offensivspiel und wollten die Führung erzwingen. So musste Fritsche nach Eckstoß einen Kopfball auf der Torlinie abwehren (20.). Danach klärte der Keeper der Gastgeber gegen Kunath per Fußabwehr (25.) und stand darauf nach Freistoß von Hoyer erneut im Mittelpunkt (27.). Im Gegenzug nutzten die Liegauer ein Missverständnis unserer Elf zu ihren Gunsten und es stand plötzlich 1:0 (28.). Den Ausgleichstreffer hatte Balzer auf dem Schlappen, als er allein vorm gegnerischen Tor verzog (31.). Die Hausherren hätten nach wiederholtem Missverständnis beinah das zweite Tor markiert, doch zum Glück jagte der freipostierte Liegauer das Leder über den verwaisten Kasten (40.). Im zweiten Spielabschnitt steigerte sich unser Team immer mehr und ließ die gefürchtete Angriffsmaschinerie des Gastgebers nicht zur Entfaltung kommen. Nachdem Liegau die erste und letzte Chance in Halbzeit zwei verbuchte (48.), schlug die Stunde des vermeintlichen Außenseiters. Als Eisold den Ball per Kopf verlängerte, war Kunath durch und traf in die Maschen (51.). Nur der Unparteiische an der Außenlinie wollte eine Abseitsstellung erkannt haben. Die Folge waren nun wütende Angriffsversuche unserer Jungs, nur das leidige Thema am Anfang des Berichts verweigerte den Torjubel. Zunächst tauchte Sonntag frei vorm Tor auf, doch der Torhüter parierte mit dem Fuß (53.). Schließlich führte dann eine Freistoß-Variante zum Erfolg. Als Hoyer den Schuss antäuschte, schmetterte letztlich Ziesche die Kugel halbhoch ins Eck – 1:1 (56.). Unsere Mannschaft wollte nun mehr, doch man stand sich selbst im Weg. Ein Beispiel dafür lieferte Kunath, der frei vorm Kasten einfach blind drauf knallte und somit nur den Torwart abschoss (64.). Die Einheimischen forcierten noch einmal das Tempo. Trotz technischer Überlegenheit bissen sie sich an der vorbildlichen Defensivarbeit der Burkon-Elf die Zähne aus. Außer ein paar harmlosen Schussversuchen brachte der Favorit nicht mehr viel auf die Reihe. Hingegen lag der Siegtreffer für den SVK/L in der Luft. Immer wieder wurde klug aus der Deckung heraus gespielt und man durchbrach die gegnerischen Linien. So stiefelte Eisold am rechten Flügel auf und davon, bediente den in Mittelstürmerposition lauernden Ziesche, dem die Pille leider vom Fuß sprang (82.). Die Schlussoffensive der Liegauer verlief relativ ruhig, so dass letztendlich der Referee dem intensiven Treiben ein Ende bereitete. Fazit: Unsere Mannschaft demonstrierte guten Fußball und stellte eindeutig klar, dass sie auch gegen Spitzenteams mithalten kann.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, S.Plunert, I.Frommhold, M.Fritsche – T.Kranig (ab 89. W.Eckardt), R.Balzer (ab 46. M.Sonntag), M.Eisold, T.Böhme sen. – M.Kunath, R.Ziesche

EWAG Kamenz Liga
23.08.2009 2. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Haselbachtal  1 : 5 ( 1 : 3 )

Im ersten Heimspiel der neuen Mannschaft SV Königsbrück / Laußnitz war die Mannschaft aus dem benachbarten Haselbachtal zu Gast. Und da unsere Spieler gute Gastgeber sind, gab es fünf Geschenke. Als Dankeschön zeigten unsere Gäste wie erfolgreicher Fußball aussieht und wie man einen Top-Stürmer richtig einsetzt. Den ersten Angriff hatten auch die Gäste in der 3. Minute zu verzeichnen. Aber Torhüter Metzner war einen Tick eher am Ball als der gegnerische Stürmer. Vier Minuten später war es aber schon passiert. Unsere rechte Abwehseite wurde schwindlig gespielt und aus 8 Metern konnte der Stürmer einnetzen, wobei Metzner noch dran war. In der neunten Minute setzte dann die Heimmannschaft ihre erste Duftmarke. Als nach einer Böhme-Ecke Kunath knapp drüber köpfte. Danach waren wieder die Gäste dran. Aber man schloss zu unkonzentriert ab. Jetzt machte es der SV K/L einmal schnell, Abschlag Metzner, Böhme verlängert mit dem Kopf, Eisold sein Schuss war aber leider Beute des Gästekeepers. Dann fing man an den Derby-Charakter des Spiels zu erkennen, setzte nach, lief viel ohne Ball und kämpfte. Prompt erzielte man den Ausgleich, als Kunath den Ball im Mittelfeld erkämpfte, Kranich auf Ziesche passte und der per Sonntagsschuss den Ausgleich erzielte. Leider war das kein Muntermacher für die Heimmannschaft, sondern für unsere Gäste. Diese erzielten nach Stellungsfehler in der zentralen Defensive, aus abseitsverdächtiger Position, das 1 : 2. Nach weiteren neun Minuten spazierte der beste Gästespieler Jeschke erneut durch unsere Hintermannschaft und markierte das 1 : 3. In der 39. Minute hilft unserer Mannschaft etwas Durcheinander im gegnerischen 16er. Aber leider kann Plunert nach Balzer-Flanke den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Kurz vor der Halbzeit hatten die Gäste noch eine Riesenchance auf  1 : 4 zu erhöhen. Doch zuviel Eigensinn des Gästestürmers lies die Schlafeinlage der Hintermannschaft ungestraft. Nach dem Seitenwechsel hatten die zahlreichen Zuschauer kurzzeitig den Eindruck der SV K/L will das Spiel noch einmal drehen. Das hätte auch passieren können, wenn der Hoyer-Freistoß in der 47. Minute im Netz gezappelt hätte oder die Stürmer ordentlich nachgesetzt hätten.

Aber hätte, wäre ….

So musste Metzner in der 49. Minute seine ganze Klasse zeigen, um einen Torschuss noch an die Latte zu lenken. Doch eine Minute später war es trotzdem so weit. Nach einem 30-Meter-Solo des Gästestürmers parierte Metzner den ersten Schuss, doch gegen den Nachschuss war er machtlos, 1 : 4. Danach war allmählich die Luft raus. Haselbachtal verwaltete geschickt seine komfortable Führung, der SV K/L wollte irgendwie, konnte aber irgendwie auch nicht. In der 58. und 60. Minute gab es zwei chancenähnliche Aktionen der Heimmannschaft. Aber einmal Ziesche und danach Hoyer verpassten. Trainer Burkon versuchte noch einmal mit einem Doppel-Wechsel (Gloger und Eckhardt) für Schwung zu sorgen. Aber auch das half leider nicht viel. In der 70. Minute war es wiederum Metzner, der seine Mannschaft vor dem nächsten Gegentor bewahrte. Er blieb im 1 gegen 1 Sieger. Auf der anderen Seite versuchte sich Ziesche mit einem Distance-Schuss, drüber. Spätestens in der 76. Minute stellten auch die Berufsoptimisten des Siegesglauben ein. Da spielten die Sportfreunde aus dem Haselbachtal in unserem 16er seelenruhig einen Doppelpass und schoben zum frustrierenden 1 : 5 ein. In der 79. Minute deformierte sich der SV K/L noch einmal selbst, als Frommhold nach taktischem Foul, vom gut pfeiffenden Schiedsrichtergespann, Gelb-Rot bekam. Danach hatte unsere Mannschaft noch drei gute Aktionen, aber Eckhardt, Böhme sen. und Kunath vergaben. So blieb es beim unterm Strich gerechten 1 : 5.

Der SV K/L spielte: Metzner-Hoyer-Plunert-Fritzsche-Frommhold R.-Balzer(ab 60.min Eckhardt)-Eisold-Kranig(ab 60min.Gloger)-Ziesche-Kunath-Böhme

Volksbank Bautzen Klasse
2. Runde SG Großnaundorf 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.   2 : 1 ( 1 : 1 )
Am zweiten Punktspieltag reiste unsere zweite Männermannschaft als Tabellenführer zum Ortsnachbarn nach Großnaundorf und musste sich der neu gegründeten Dritten überraschend geschlagen geben. Dies lag nicht an der Stärke der Hausherren, sondern vielmehr am eigenen Unvermögen beim Auslassen hochkarätiger Torchancen. Zunächst sah alles nach einem Sieg des Favoriten aus, denn der SVK/L beherrschte die Szenerie und erspielte sich eine Vielzahl von Chancen (10.,12.,14.). Das sich anbahnende Führungstor gelang, als Klieme auf Strutz passte, der locker zum 0:1 verwandelte (17.). Erst in der 22. Minute hatten die Gastgeber ihre erste Torannäherung, jedoch resultierte daraus keine Gefahr. Unser Team verpasste es nachzulegen, denn klarste Einschussmöglichkeiten wurden zu Hauf versiebt (24.,27.,28.,). Sünden bestraft der liebe Gott, in diesem Fall war es Müller, der nach Kommunikationsproblemen mit seinem Keeper per Kopf zum 1:1 ins falsche Tor traf (41.). Doch unsere Elf wollte sich die Führung zurück erobern und hatte durch Strutz (47.), Krönert (49.) und May (51.) Möglichkeiten im Zwei-Minuten-Takt verstreichen lassen. Die SGG zeigte wie es geht und strafte den SVK/L mit dem 2:1 ab (52.). Unsere Jungs hatten noch genügend Zeit das Ergebnis zu korrigieren. Man setzte den Gegner mächtig unter Druck und hatte Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch in solchen Phasen gesellt sich meistens Pech hinzu, wie der Kopfball von Wächter bewies, als die Kugel knapp neben dem Tor landete (57.). Ebenso ein Schuss von Müller, wobei hier nur Millimeter fehlten (79.). Die Einheimischen verteidigten mit Mann und Maus und konnten sich glücklich schätzen, dass unsere Kicker weitere gute Gelegenheiten ausließen (81.,86.,87.,90.). Somit ließ unser Team leichtfertig drei Punkte liegen und verabschiedete sich von der Tabellenspitze.   (ag)
A-Junioren Kreisliga A Dresden
SG Dresdner Verkehrsbetriebe : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 1 : 4 ( 0 : 2 )

Die Fahrt zu den DVB verspätete sich zwar, hatte aber eine wunderschöne Sportanlage am Ufer der Elbe zwischen Blauen Wunder und Fernsehturm zum Ziel. Unsere Jungs fingen so stark an, wie sie letzte Woche aufhörten. Schon in der 2. Minute bekam Hornoff, nach Ecke von Bergmann, die Murmel am langen Pfosten vor die Füße und verwandelte trocken zum 0:1. In der 7. Min war es wieder Henne, der sich über links durchsetzend, mit einem Schuss knapp scheiterte. Auch der Gegner hatte in den Minuten zehn bis zwölf seine ersten drei guten Möglichkeiten. Nach einem etwas lasch getretenen, obwohl platzierten Freistoß von Nimschowski, war kurz darauf der schönste Spielzug zu bewundern. Der starke Jurisch spielte, von hinten kommend, den Ball zu Nimschowski, der zu Henne weiter leitete. Henne spielte wieder sofort zu Juri, den durchlaufenden Initiator des Spielzugs. Jedoch konnte er diese schöne Kombination nicht mit einem Tor krönen (18.min). Schade. In der 20.min machte Böhme, D. einen langen Abschlag, der den Ball punktgenau zu Hornoff brachte. Er spielte sofort auf den halbrechts durchstartenden Nimschowski, der eiskalt zum 0:2 verwandelte. 2 Minuten später gelang Böhme wieder ein genauer Abschlag. Diesmal zu Kühne, der jedoch die Möglichkeit nicht nutzen konnte. Nun folgten 10 Minuten, wo der DVB etwas mehr Drucken machen konnte und sich Chancen erspielte (23., 25., 32.). Jedoch wurden diese von unserem stark spielenden Torhüter und unserer Abwehr, wo hier Juri hervorzuheben ist, vereitelt. Die letzen 10 Minuten der ersten Hälfte vergingen nun für beide Teams ohne größere Chancen, da gute Ansätze unkonzentriert und ohne Durchschlagskraft zu Ende gespielt wurden. Die 2.Halbzeit begann abwechslungsreich. In den ersten 10 Minuten verzeichneten beide Seiten jeweils 3 gute Möglichkeiten, die jedoch von beiden Torhütern zunichte gemacht wurden. In der 64. Minute erspielte man sich eine Doppelchance durch Gärtner und Müller-Hürst. Beide schossen jedoch knapp am Kasten vorbei. In der 71. Minute folgte die Vorentscheidung, wo Müller-Hürst sich über links durchsetzte, auf Gärtner spielte und dieser ins rechte Eck vollenden konnte. Nach dem 0:3 folgten die schlechtesten 10 min. im Spiel, wo unsere Elf ziemlich nachlässig und fahrlässig agierte. Dies gipfelte in 2 großen Chancen des Gegners ( 72. und 74. ) und schließlich dem verdienten 1:3 (wahr es Abseits??), wobei die Innenverteidigung falsch zum Gegner stand (81.). Doch die Jungs reagierten klasse. Sie zogen noch mal an und erspielten sich wieder klare Chancen. Einen Schuss von Henne (83.) folgte ein Kopfball von Nimschowski nach Eckstoß (84.). In der 85. Minute gelang Hornoff ein Lattentreffer durch einen Freistoß. Nach einem Schuss von Nimschowski (87.) gelang Gärtner durch Flachschuss ins rechte Eck das 1:4 (88.min). So endete das Spiel verdient für unser Team, wobei die starke Leistung zur Vorwoche bestätigt werden konnte. Nächsten Sonntag ist nun, laut Staffelleiter, der vermeintliche Ligafavorit SpVgg. Dresden-Löbtau zu Gast.   (j.s.)


Aufstellung: Böhme, D. – Helmert ( 57. Handrick ), Albinus, Hennig ( 70. Leuthold ), Jurisch – Bergmann – Müller-Hürst , Nimschowski, Zahour ( 46. Gärtner ) – Hornoff, Kühne

EWAG Kamenz Liga
16.08.2009 1. Runde DJK Sokol Ralbitz/Horka 2. : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 2 ( 0 : 1 )

Ein Start nach Maß gelang unserer Elf im ersten Punktspiel der neuen Saison. Wie schon in der letzten Spielzeit kreuzten beide Teams erneut zu Beginn des Tournements die Klingen. Nur diesmal erspielte sich unsere Elf mit einer grundsoliden Leistung drei Punkte. Nach nervöser Anfangsphase fand der SVK/L besser in die Partie und erzielte die psychologisch wichtige Führung. Als Kunath den Ball eroberte, steckte er diesen geschickt durch die Gasse auf Ziesche, der frei vorm Keeper scheiterte. Den Abpraller versenkte schließlich Sonntag zum 0:1 (12.). Die Burkon-Elf wollte sofort Nachwaschen und hatte durch Ziesche (15.), Fraß per Kopf (22.) und Hoyer mit fulminantem Freistoß (27.) gute Chancen. Die Hausherren konnten bis dato nur einen Fernschuss verbuchen, der es jedoch in sich hatte – knapp vorbei (29.). Danach waren die sorbischen Sportfreunde mit ihrem Latein am Ende und konnten zumeist nur mit viel Kampf den Spielfluss unserer Kicker stören. Sicherlich verlor unser Team oftmals zu leichtfertig die Bälle, doch der Gegner konnte daraus auch keinen Nutzen ziehen. Als dann Ziesche mit einem Zuckerpass in die Spitze auf den schnellen Böhme passte, versagten ihm allein vor dem Schlussmann die Nerven (36.). Kunath setzte dem abgewehrten Ball nach und traf aus ganz spitzem Winkel nur den Außenpfosten – Schade. Beinah wäre den Ralbitzern der Ausgleich geglückt, doch der Lupfer hüpfte auf den Querbalken (43.). Auch im zweiten Spielabschnitt setzte unsere Elf die ersten Akzente. Nach Kopfballablage von Kunath wurde der Schuss von Böhme zur Ecke geblockt. Im Anschluss daran klärten die Ralbitzer einen Kopfball von Fraß auf der Torlinie (46.). Unerklärbar ließen sich dann unsere Jungs vom Gegner „Einlullen“ und gewährten den Einheimischen sichtlich zuviel Raum. Zeitweise belagerten die Ralbitzer unsere Spielhälfte. Doch zum Glück waren deren Aktionen zu einfach gestrickt, um Keeper Metzner auch nur ernsthaft zu fordern. Als dann Frommhold einen Angriff der Gastgeber abfing, stiefelte er nach vorn, umspielte drei Gegenspieler und zog aus knapp dreißig Meter ab. Dabei bewies er auch noch Auge, als er den Torwart zu weit vor dem Tor erspähte und die Pille über ihm ins Gehäuse versenkte – traumhaft (64.). Die Hausherren bäumten sich gegen die drohende Niederlage auf, doch die Aktionen waren zu harmlos. Unser Team sündigte dann mit einigen toll herausgespielten Chancen. Vor allem Torjäger Böhme erwischte nicht seinen besten Tag, indem er gleich zwei Mal frei vorm Keeper den Ball nicht im Netz unterbringen konnte (81.,87.). Zuvor vergab Eckart zwei Gelegenheiten, dessen Schüsse das Tor knapp verfehlten (77.,79.). Man konnte sich es halt leisten, denn der Kontrahent versprühte zu wenig Gefahr, um die Partie noch zu kippen. So wurden verdient drei Punkte eingefahren, ohne dass sich unsere Mannschaft überanstrengen musste. Der kommende Gegner ist jedoch von anderer Güte. Da muss der SVK/L im Derby noch die kleinen Unzulänglichkeiten abstellen, die nun mal im ersten Spiel auftreten.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

T.Metzner – D.Hoyer, R.Frommhold, M.Fritsche – S.Plunert, R.Balzer, M.Fraß (ab 55. Min. W.Eckardt),  M.Sonntag (ab 76. Min. R.Mühlbauer) – M.Kunath, R.Ziesche, T.Böhme

POKALSPIEL – ACHTELFINALE
Dresdner SC 1898 : SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz 0 : 3 ( 0 : 2 )

Die Zeichen standen zunächst schlecht. Zu einem durch die Absagenflut von acht Spielern. Zum anderem das Belächeln meiner Prognose, das wir weiterkommen. Im Vereinsumfeld war man der Meinung, wir hätten keine Chance und würden eine Klatsche kassieren. Das Spiel fing zerfahren an. Bei beiden Mannschaften war noch keine klare Linie zu erkennen und so dominierten erst mal hohe Bälle und viele Fehlpässe. Der DSC erspielte sich zunehmend ein Übergewicht, blieb jedoch zunächst ohne zwingende Chance. Man sah ihre technisch bessere Ausbildung, wobei wir uns auch nicht zu verstecken brauchten. Die Angriffe des DSC blieben in unserem stark spielenden Abwehrverbund, um Cheffe Albinus, hängen. Die durch gutes  Zweikampfverhalten eroberten Bälle versuchte man, schnell über die Außen zu spielen. Die erste richtige Chance wurde eiskalt genutzt. Zahour wurde über rechts in Szene gesetzt, der mittels schöner Flanke den Ball in den Strafraum brachte. In diesem stand Kühne goldrichtig und netzte  mit dem Kopf ein (0:1, 15.). Die Skepsis unserer Spieler vor dem Spiel, dass man gegen den DSC kaum Chancen hätte, war nun verflogen. Kurz darauf hatte Nimschowski mit einem Schuss das Tor im Visier (18.). Nun folgten 20 Minuten in denen zwar immer wieder gut nach vorn gespielt wurde, aber zwingende Chancen sprangen dabei nicht heraus. Der Gegner erspielte in dieser Zeit einige gute Möglichkeiten heraus, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Ersatzkeeper B. Schlotterbeck (Stammtorhüter D. Böhme fehlte wg. einem familiärem Unglück) zeigte sich in guter Verfassung und machte ein starkes Spiel. Er war immer hellwach und vereitelte so manchen Schuss (u.a. 23., 30., 43.). Er krönte seine Leistung mit einer Vorlage. Ein langer Abschlag kam über Kühne zu Hornoff, der seinen Gegenspieler auf Distanz hielt und dann überlegt ins Tor, am heraus eilenden Torhüter vorbei, einschob (37).

Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Der DSC versuchte noch mal alles, um den Anschluss zu schaffen. Deren Abwehr wurde nun nachlässiger. Somit ergaben sich zwangsläufig Konterchancen. Nach Doppelchance von Kühne und Zahour, nach Solo von Müller-Hürst, in der 55. Minute, erfolgte der Gnadenstoss für den DSC in der 60. Den 2. Ball nach einer Ecke bekam Zahour vor die Füße. Diesen spitzelte Zahour blind in die Spitze. Freund und Feind schlugen vorbei, so dass Nimschowski unverhofft den Ball bekam und das Spielgerät, frei vorm Tor, im rechten Eck versenkte. In der Folgezeit überboten sich Hornoff und Kühne im Zusammenspiel im Auslassen von Chancen. Auch Bergmann, Nimschowski, Jurisch und die eingewechselten Handrick und Lenk hatten ihre Möglichkeiten (u.a. 66., 69., 70., 74., 78., 83., 87.).  Keeper Schlotterbeck konnte sich nochmals mit drei starken Paraden im Schlussviertel auszeichnen.

Alles in allem ein Klassespiel unserer Mannschaft, welches Lust auf mehr macht.  (js)

Volksbank Bautzen Klasse
15.08.2009 1. Runde SV Straßgräbchen 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 7 ( 1 : 3 )
Mit einem unerwarteten Kantersieg eroberte sich unsere Reserve die Tabellenspitze der Volksbank-Bautzen-Klasse. Vor dem Anpfiff waren die Vorzeichen recht kurios, denn die Gastgeber konnten gerade einmal zehn Aktive auf den Rasen schicken. Das interessierte im SVK/L-Lager eh niemanden, denn gnadenlos wurde der Gegner attackiert und schon nach drei Minuten lag der Ball im Netz. Strutz hatte die Abwehr ausgetanzt und vollendete überlegt ins Eck – 0:1. Die Führung verlieh unserer Mannschaft die nötige Sicherheit, denn weitere Chancen von Krönert (5.) und Reppe (10.) wurden heraus gearbeitet. Als dann Kranig mit starkem Pass in die Tiefe Leuthold bediente, fackelte der nicht lange und vollstreckte zum 0:2 (19.). Nach einer Flanke von Müller erhöhte schließlich Krönert per Kopf auf 0:3 (32.). Doch nur drei Minuten später war man im Deckungsverbund nicht konsequent genug und ermöglichte den Hausherren das 1:3. Aufgrund der Hitze taten unsere Jungs bis zum Pausenpfiff nur noch das Nötigste, um nach Wiederaufnahme der Partie den Sack zu zuschnüren. So gelang Reppe das 1:4, als er dem Libero das Spielgerät abluchste und die Kugel überlegt ins Eck schob (47.). Den Gnadenstoss versetzte dann Leuthold, als er eine Flanke von Reppe zum 1:5 einköpfte (52.). Der Widerstand der Straßgräbchener war gebrochen, die infolge nur noch Schadensbegrenzung betreiben wollten. Doch unser Team fungierte als Spielverderber und tat noch etwas fürs Torverhältnis. Das 1:6 erzielte Müller nach eindrucksvollem Solo von der Mittellinie (66.). Fünf Minuten später markierte Mai sogar das 1:7 und sorgte im Lager der Platzherren für lange Gesichter. Bis zum Schlusspfiff kontrollierte unser Team das Spiel im kraftschonenden Spargang, denn der Kuchen war längst gegessen.   (ag)
Kreispokalausscheidungsrunde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FV Ottendorf-Okrilla 05 2.  4 : 1 ( 2 : 0 )
Traditionell starteten die Reserveteams in die Pflichtspiele und durften in der Pokal-Ausscheidungsrunde die „Großen“ ärgern. Grund zum Ärger hatten die eine Klasse höher spielenden Ottendorfer, die sich relativ deutlich unserer Elf geschlagen geben mussten. Von Beginn an bedrängte der SVK/L seinen Gegner und schnürte ihn in der eigenen Hälfte ein. Bereits frühzeitig gelang unser Team das 1:0, als M. Wächter die Kugel R. Balzer servierte und der eiskalt vollstreckte (10.). Mit dieser Führung im Rücken ließ es sich einfacher spielen, denn nun mussten die Ottendorfer etwas tun. Die kamen allerdings nur bis vor den Strafraum und strahlten kaum Torgefahr aus. Unsere Jungs hingegen erarbeiteten sich durch M. Wächter per Kopf (26.) und J. Scherpe (30.) verheißungsvolle Einschussmöglichkeiten, ehe die Truppe eine viertelstündige Künstlerpause einlegte. Außer einer Riesenchance von T. Kranig – der scheiterte frei vorm Kasten am FVO-Torwart – gab es nur noch einen Höhepunkt (35.). Den lieferte unser Team, als nach Flanke von T. Kranig Stürmer M. Wächter auf 2:0 erhöhte (45.). Die Gäste waren im zweiten Spielabschnitt gefordert und köpften nach Eckstoß prompt zum 2:1 ein (50.). Die passende Antwort lieferten postwendend unsere Kicker. T. Kranig setzte sich am linken Flügel durch und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte M. Wächter zum 3:1 (54.). In der verbleibenden Spielzeit ruhten sich die Berndt-Schützlinge auf den Lorbeeren aus, doch der FVO war für eine Wende nicht in der Verfassung. Vielmehr machte T.Strutz mit dem 4:1 den Sack zu, als seine verunglückte Flanke im langen Eck einschlug (69.). Die Gäste ergaben sich von nun an ihrem Schicksal und stellten jegliche Bemühungen, ein zweites Tor zu erzielen, ein. Somit eliminierte unsere Mannschaft den in der 1.Kreisklasse spielenden FVO völlig verdient und zog in die nächste Runde ein.   (ag)
Vorbereitungsspiel Saison 09/10
SV Königsbrück/Laußnitz : SG Motor Wilsdruff 2 : 4 ( 0 : 3 )
Zum Abschluss der Vorbereitungsspiele setzte es nach dem unerwarteten Sieg gegen die Einheit-Bubi’s eine ebenso unerwartete Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus dem Weißeritzkreis. Dabei wirkte unsere Mannschaft leer und konnte gegen die Wilsdruffer Kicker wenige Akzente setzen. Die SVK/L-Spieler waren bemüht die ordentlichen Leistungen der vergangenen Spiele zu bestätigen, jedoch ließ man die nötige Kreativität und Kampfkraft vermissen. Nachdem sich T.Böhme und M.Kunath erstmalig im gegnerischen Strafraum in Szene setzen konnten (10.,12.), übernahmen dann die Gäste die Initiative und erzielten freistehend das 0:1 (23.). Ehe sich unsere Jungs sammeln konnten, legten die Wilsdruffer nach und erhöhten nach schwacher Kopfballabwehr auf 0:2 (25.). Der Widerstand unserer Elf flackerte nur kurz auf, denn der Kontrahent erstickte jegliches, weil auch sehr zaghaftes Aufbegehren, im Keim. So musste nach gut inszenierten Angriffen immer wieder Torwart O.Gumpert eingreifen, der mit tollen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte (30.,34.). Der Gipfel der SVK/L-Passivität war schließlich ein plumpes Foul im Strafraum, so dass die Gäste das Ergebnis locker und leicht auf 0:3 schraubten (35.). Vor der Pause setzte M.Sonntag noch einen Schuss neben das Motor-Gehäuse (42.), ansonsten hielten sich Chancen in großer Bescheidenheit. Nach Wiederbeginn zischte ein Schuss von M.Eisold knapp übers Gebälk (50.), ehe die Gäste wieder da anknüpften, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Dabei durfte sich O.Gumpert wieder auszeichnen (57.,60.), bevor er nach unhaltbaren Schuss in den oberen Winkel auch das 0:4 nicht verhindern konnte (63.). Zehn Minuten später glänzte erneut der SVK/L-Keeper nach einer großen Einschussmöglichkeit der Wilsdruffer, die es danach in den letzten Minuten ruhiger angehen ließen. Dies weckte in unserem Team den Ehrgeiz, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Zunächst landete ein Schuss von M.Sonntag am Pfosten (81.), ehe ihm etwas später das 1:4 gelang (88.). Die nächste Aktion unserer Elf war wiederum von Erfolg gekrönt, als T.H.Böhme auf M.Eisold passte, der zum 2:4-Endstand einnetzte. Vielleicht war der Misserfolg ein Schuss vorm Bug zur genau richtigen Zeit. Denn momentan verschwenden unsere Kicker Gedanken mit anderen Dingen, anstatt sich auf die Hauptaufgabe zu konzentrieren. Die Mannschaft hat in der Testspielphase jedenfalls gezeigt, wozu sie in der Lage sein kann. Nun gilt es für die bevorstehende Punktspielsaison, das vorhandene Potential abzurufen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. (ag)
Vorbereitungsspiel Saison 09/10
SV Königsbrück/Laußnitz : SV Einheit Kamenz 2. 4 : 2 ( 1 : 1 )
Nach einem weiteren echten Härtetest gegen die Landesliga-Reserve des SV Einheit Kamenz hatte unser Team Grund zur Freude. Nicht das nackte Ergebnis sorgte rundum für zufriedene Gesichter, sondern vor allem die Präsentation der schon recht ordentlich eingespielten Burkon-Elf. Dabei verlief die Anpassung in Bezug auf die Spielweise des Bezirksklässlers zunächst nicht ganz einfach. Doch mit fortschreitender Spielzeit war unsere Mannschaft an Spiel und Gegner hautnah dran. Nachdem die Gäste einige Male vorm Kasten auftauchten (8.,14.), konnten auch unsere Kicker ihre erste Chance verbuchen. Eine Eingabe von R.Ziesche huschte unberührt durch den Einheit-Strafraum, jedoch M.Fraß schoss sichtlich überrascht über den Querbalken (18.). Zwei Minuten später stiefelte M.Eisold am rechten Flügel davon, schwenkte nach innen und zielte nur ganz knapp am langen Eck vorbei. Die Kamenzer agierten weiterhin ballsicher und erarbeiteten sich Dank ihrer Laufarbeit immer wieder Überzahlsituationen. Daraus resultierte das 0:1 (28.), als unsere Elf im Umkehrspiel nicht schnell genug am Mann stand. Kurzzeitig hatten dann die Gäste Oberwasser und hätten nach Torschuss aufs kurze Eck erhöhen können – daneben (35.). Im Gegenzug tankte sich M.Sonntag am Flügel durch, zögerte mit dem Abspiel auf R.Ziesche zu lange, so dass der darauf folgende Einnetzer von M.Eisold zu Recht wegen Abseits aberkannt wurde (36.). Eine gut getimte Flanke gelangte dann zu M.Eisold, der die Kugel aus Nahdistanz gegen die Latte hämmerte. Den zurückspringenden Ball versenkte jedoch R.Ziesche zum 1:1 (41.). Mit dem festen Willen, dem Gegner weiterhin die Stirn zu bieten, starteten unsere Jungs in die zweite Halbzeit. Die begann mit einem Paukenschlag, denn R.Mühlbauer jagte das Spielgerät unhaltbar in den oberen Winkel (48.). Nach dem 2:1 kombinierten die Gäste recht gefällig und hätten frei vorm Metzner-Gehäuse auftauchend den Ausgleich markieren müssen (54.). Der gelang ihnen schließlich nach einem fragwürdigen Freistoß (58.). Wenig später durfte sich wieder T.Metzner auszeichnen, der zwei gute Gelegenheiten der Einheit-Kicker vereitelte (63.,67.). Erfreulicherweise brach unser Team nicht ein und hielt mit dem hohen Tempo weiterhin Schritt. So erzielte A.May nach einem Eckstoß die 3:2-Führung aus dem Gewühl heraus (84.). Nur eine Minute später spitzelte D.Gloger die Kugel zum 4:2 ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte D.Hoyer mit einem Freistoß-Knaller, den der Einheit-Keeper aus dem Winkel kratzte (90.). Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Kamenzer eine kleine Nuance den technisch besseren Fußball boten. Dennoch konnte der SVK/L auch spielerische Impulse setzen und war konditionell voll auf der Höhe der Aufgaben.   (ag)
Vorbereitungsspiel Saison 09/10
SV Königsbrück/Laußnitz : SV Rot Weiß Bad Muskau 2. 3 : 1 ( 2 : 0 )
Bei hochsommerlichen Temperaturen bestritt die 1.Männermannschaft ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen die Vertretung von Bad Muskau II, Aufsteiger in die Kreisliga. 1-2 „bekannte“ Gesichter aus der Königsbrücker Bezirksklasseära wurden bei den Gästen wiedererkannt. Nach 10minütiger Abtastphase nahmen die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand. Die 1. Aktion, die den Namen Angriff verdiente wurde in der 12 Minute verzeichnet, als Plunert, Böhme lang schickte, der auf Ziesche ablegte, dessen Schuss aber vorbei ging. Auf der anderen Seite hielt Metzner einen Schuss des agilen Bad Muskauer Stürmers. Nach einer weiteren Chance in der 16 Minute war es dann soweit, 1min später flankte Gloger, nach Frommhold-Zuspiel, auf Kunath, der überlegt zur 1:0 Führung einschob. Im Gegenzug parierte Metzner großartig gegen einen durchbrechenden Bad-Muskauer Stürmer. In den darauffolgenden Minuten hätte die Führung auf 2 weitere Tore ausgebaut werden müssen aber Böhme und Gloger vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Danach hatten die Mannschaft von Trainer Burkon Glück, als die Hintermannschaft zu dritt Spalier stand, der Stürmer aus Bad Muskau aber knapp verzog. In der 40min. war dann wieder Kunath zur Stelle und machte mit einem sehenswerten Kopfballlupfer, über den wahrlich nicht kleinen Torhüter, das 2:0. Die gefühlvolle Flanke kam von Böhme. Jetzt war wieder Bad Muskau dran, nachdem in der SV Kö/Lau Hintermannschaft leichtfertig den Ball vertändelte wurde, verzog der Gegner um Haaresbreite. In Halbzeit 2 wechselte die Heimmannschaft 5 Spieler aus, spielte aber zumindest 25min, auf hohem Niveau weiter. Das zeigte sich im Herausspielen von Großchancen aber leider nicht im verwerten, wobei Wächter, Ziesche und Böhme die Hauptakteure waren. Einzige Ausnahme die Minute 59 als Wächter mit Superpass Böhme schickte und der ganz überlegt im 16er Sonntag bediente. Dieser schob den Ball zum hochverdienten 3:0 in die Maschen. Ab der 70min zollte die Hintermannschaft dem hohen Tempo und der Hitze Tribut, man baute merklich ab, was sich in großen Lücken, Abstimmungsproblemen und schlechter Raumaufteilung niederschlug. So kam es, dass die Gäste in der 73min zum verdienten Ehrentreffer kamen. Die letzte Viertelstunde passierte nicht mehr soviel, es wurde noch munter hin und her gewechselt, die SV Kö/Lau Offensive überbot sich im auslassen von Großchancen (79,81,82,86min), Fraß erzielte einen Lattentreffer (77min) und ein Bad Muskauer Stürmer übte sich in Flugversuchen im gegnerischen Strafraum. Schiri Kiesewalter fiel nicht darauf rein, so dass Torhüter Gumpert in Halbzeit 2 kaum eine Möglichkeit gegeben wurde sich auszuzeichnen. Unterm Strich ein guter Test, mit hoffentlich vielen Erkenntnissen für das Trainergespann Burkon/Kühne. (SM)

Aufstellung: Metzner (Gumpert), Hoyer,Plunert,Frommhold R.,Fraß (Müller), Gärtner (Sonntag), Gloger (Kunath T.), Eisold, Ziesche, Kunath M. (Wächter), Böhme sen.

Vorbereitungsspiel Saison 09/10
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Haselbachtal 2.  4 : 2 ( 1 : 1 )
Die erste Prüfung vor dem Pokalwochenende absolvierte unsere zweite Elf gegen die zweite Mannschaft des SV Haselbachtal. Nach ruhigem Beginn musste unser Team schon frühzeitig einen Rückstand hinnehmen. Bei tropischen Temperaturen verwandelten die Gäste einen Freistoß zum 0:1 (8.). Die Antwort hatte jedoch M.Reppe auf den Schlappen, aber leider scheiterte er frei vorm gegnerischen Torhüter (10.). Nach einer halben Stunde startete der ehemalige Kreisligaspieler R.Balzer ein Solo von der Mittellinie. Dabei ließ er seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und traf überlegt zum 1:1. Die Reichenbacher/Bischheimer hatten nur wenige Offensivaktionen zu bieten, so dass sich das Geschehen größtenteils zwischen den Strafräumen abspielte. Nach einem Eckball prüfte M.Reppe per Kopf den SVH-Schlussmann (40.), mehr nennenswerte Szenen gab es im ersten Durchgang nicht. Der dreizehnte der 1.Kreisklasse der vergangenen Saison erzielte nach einer Stunde die erneute Führung – 1:2. Doch unsere Jungs ließen sich nicht entmutigen und kamen immer besser ins Spiel. Der Lohn der Bemühungen war dann der 2:2-Ausgleich, als sich Werner Eckardt im Strafraum gut durchsetzte und per Flachschuss ins linke untere Eck traf (76.). Die Gäste bekamen nun die konditionellen Vorteile der Berndt-Schützlinge zu spüren, die trotz ungewohnter, weil neuer Formation, ein recht passables Zusammenspiel offenbarten. Die Truppe legte sogar noch etwas zu und kam nicht unverdient zum 3:2. Dabei gelang M.Leuthold ein Traumtor, als er die Kugel unhaltbar in den oberen Winkel jagte (83.). Kurz vor Spielende wurde T.Strutz im 16-er gestreckt und der Strafstoßpfiff war die logische Folge. Der Gefoulte setzte eine uralte Fußball-Regel außer Kraft und besorgte höchstpersönlich den 4:2-Endstand (87.). Die Mannschaft hat sich immerhin ganz achtbar präsentiert und auch Dank spielerischer Akzente die höherklassig kickenden Haselbachtaler verdient bezwungen.   (ag)
Vorbereitungsspiel Saison 09/10
SV Königsbrück/Laußnitz : SG Frankenthal  2 : 1 ( 0 : 1 )
In einem weiteren Vorbereitungsspiel testete unsere neu formierte erste Männermannschaft die Bezirksklasse-Elf aus Frankenthal. Die über die volle Distanz mit hohem Einsatz geführte Partie dürfte vor allem Trainer K.Burkon brauchbare Aufschlüsse gegeben haben. Unsere Elf zeigte eine engagierte Leistung und gefiel mit einigen vorzeigbaren Spielzügen. Die höherklassig spielenden Gäste agierten ballsicher, doch waren vorm Strafraum kaum ernsthaft gefährlich. Die wenigen Angriffsaktionen verpufften in Strafraumnähe oder Torwart O.Gumpert war zur Stelle. Unsere Elf hatte durch D.Gloger (20.) und F.Schlotterbeck per Freistoß (24.) Torgelegenheiten die ebenso wenig Gefahr ausstrahlten. Kleine Defizite waren im einheimischen Deckungsverband nicht zu übersehen, doch mit viel Einsatz und Engagement wurden die Fehler der anderen Mitspieler bereinigt. So konnte noch M.Fritsche nach hohem Ball auf der Torlinie per Kopf klären (40.), doch kurz vor dem Halbzeitpfiff zogen dann die Gäste nach grobem Abwehrfehler mit 0:1 in Front (45.). Übungsleiter K.Burkon gab allen Anwesenden eine Einsatzchance und wechselte für die zweite Halbzeit durch. Aufgrund der Umstellungen fanden unsere Kicker anfangs der zweiten Hälfte nur zaghaft ins Spiel und mussten dem Gegner das Terrain flüchtig überlassen. Nach einer knappen Stunde hatten sich unsere Jungs wieder gefunden und brachten allmählich mehr Konstruktivität ins Spiel ein. Zunächst scheiterte M.Eisold, als sein Schuss am langen Eck vorbei strich (59.). Doch kurz darauf verwertete er ein Zuspiel von F.Schlotterbeck ganz überlegt zum 1:1 (61.). Danach wurden die Aktionen der Gäste zwingender, doch der im zweiten Abschnitt haltende T.Metzner parierte die Schüsse in gewohnter Manier (68.,74.). Der schönste Angriff bescherte schließlich den Siegtreffer unserer Mannschaft. In Koproduktion mit M.Fraß und M.Wächter bediente dann Letztgenannter T.Gärtner, der die Kugel zum 2:1 ins kurze Eck streichelte (79.). Kurz darauf hatte unsere Mannschaft eine kleinere Anhäufung von Einschussmöglichkeiten, aber M.Wächter, M.Eisold und T.Gärtner fehlten nach dieser temporeichen Partie etwas die Körner und auch die Konzentration (82.). Erfreulicherweise hielten alle Aktiven voll dagegen und präsentierten den Zuschauern ein vorzeigbares Match. Dennoch sollte der Erfolg nicht überbewertet werden, denn auch den Frankenthalern fehlten sichtlich einige Stammkräfte. Die Elf ist nach hartem Trainingsprogramm im Limit, so dass im Lager des SVK/L die Zufriedenheit überwiegt.   (ag)

Spielberichte 2. Halbserie 2008/09

Spielberichte 1. Halbserie 2008/09

Spielberichte 2. Halbserie 2007/08

Spielberichte 1. Halbserie 2007/08

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06