Spielberichte

Mitteilungsblatt Pokalfinale in Deutschbaselitz
19.06.2010 SV Königsbrück/Laußnitz : SV Sankt Marienstern  1 : 4 ( 0 : 0 )

Neun Jahre nach dem letzten Triumph war unser Team, erstmals unter neuen Namen, wieder in einem Pokalfinale vertreten, um den Pott zu erobern. Leider waren die Fußballgötter diesmal nicht auf unserer Seite, denn dem Kontrahenten gelang an diesem Tag so gut wie alles. Dabei spielte der SVK/L nicht schlechter als der Gegner, sondern wurde nach vermeidbaren Fehlern gnadenlos bestraft. Im ersten Durchgang demonstrierte unsere Mannschaft recht ansehnlichen Fußball und machte mächtig Tempo. Nach zwei Freistössen von M.Eisold (5.) und T.(H.)Böhme (6.) konnte der Schlussmann auch einen herrlichen Kopfball von M.Kunath parieren (11.). Die Burkon-Schützlinge drückten auf den Führungstreffer, der sich allmählich ankündigte. Als der Torwart eine Flanke von R.Frommhold prallen ließ, spitzelte M.Kunath die Kugel am Unglücksraben vorbei und wurde regelwidrig behindert. Da M.Eisold die Vorteil-Situation schnell erfasste, drückte er das Leder über die Torlinie. Der anschließende Pfiff galt aber der Abseitsstellung und nicht dem Foul. Trotz kurioser Auslegung ließ sich unser Team nicht entmutigen und peilte weiterhin den Führungstreffer an. Die Jungs spielten sehr gefällig und hatten nach einer kurz ausgeführten Ecke Pech, da ein Knallbonbon vom aufgerückten D.Hoyer noch irgendwie zur Ecke abgefälscht wurde (25.). Erst jetzt konnte sich der Gegner von der anfänglichen Angriffswucht des SVK/L befreien und kam zu kleineren, jedoch harmlosen Möglichkeiten (29.,33.). Beide Teams neutralisierten sich nun und fünfhundert Zuschauer registrierten mittlerweile viel Leerlauf. Noch vor der Halbzeit hätten unsere Kicker in Führung gehen müssen, nachdem M.Eisold eine Eingabe von T.(H.) Böhme um Millimeter am Tor vorbei köpfte (44.). Kurz darauf startete der Flankengeber ein unwiderstehliches Solo, doch die Kugel kontaktierte hörbar nur den Außenpfosten (45.). So ging es torlos in die Pause, weil unsere Elf bei der Chancenverwertung sündigte. Von den Panschwitzern gab es bis dahin keine torgefährlichen Szenen, was sich allerdings in der zweiten Halbzeit ändern sollte. Nach Wiederbeginn kratzte der Schlussmann einen Schuss von Kapitän T.Böhme aus dem Dachgebälk und klärte zur Ecke (47.). Diese wurde abgefangen und blitzschnell inszenierte der Kontrahent einen Konter. Nach langem Ball bediente der Stürmer seinen im Sturmzentrum mitgelaufenen Mitspieler, der aus minimaler Abseitsposition zum überraschenden 0:1 einschoss (48.). Unsere Mannschaft zeigte Reaktion und hatte postwendend die Chance zum Ausgleich. Doch der Torhüter lenkte den Schuss von S.Plunert reaktionsschnell um den Pfosten (49.). Irgendwie schien sich alles gegen den SVK/L verschworen zu haben, denn eine Flanke von T.Böhme spielte ein Abwehrspieler im Strafraum mit der Hand (53.). Die Position des Referees war unglücklich, jedoch der Wimpelmann hatte einwandfreie Sicht, blieb aber tatenlos. Mit Wut im Bauch wollte unser Team den Ausgleich erzwingen und hatte erneut kein Glück, als die sorbischen Sportfreunde einen traumhaften Kopfball von M.Kunath auf der Torlinie retten konnten (58.). Doch der Lohn der Bemühungen folgte, als eine gut getimte Ecke von R.Ziesche zum eingewechselten R.Mühlbauer gelangte. Der legte das Leder für S.Plunert auf, der zum hochverdienten 1:1 verwandelte (59.). Der Gegner war angeschlagen, doch verpasste man es, deren momentane Verunsicherung auszunutzen. Zu allem Unglück wurde der Ball an der Mittellinie verloren und die Mariensterner markierten im schnellen Gegenzug das ernüchternde 1:2 (66.). Wiederum mussten unsere Jungs einen Rückstand hinterherlaufen und erneut fehlte bei der nächsten Aktion etwas Fortune. Nach Tohuwabohu im Panschwitzer Strafraum setzte R.Mühlbauer einen spektakulären Seitfallzieher nur knapp neben das Gehäuse (68.). Im Gegenzug bekam der Kontrahent am Strafraum-Eck einen Freistoß zugesprochen. Die Eingabe wuchtete ein zweifach abgeschirmter Stürmer per Flugkopfball zum 1:3 in die Maschen (69.). Dieser perfekt erzielte Treffer bedeutete für unser Team der Knock out. Mental waren nun unsere Jungs nicht mehr in der Lage, diesen Tiefschlag zu verkraften. Zögerlich versuchte man zwar etwas Produktives zu erwirtschaften, jedoch hatten die Mariensterner die Defensive verstärkt und ließen nichts mehr anbrennen. Zu allem Verdruss glückte ihnen sogar noch das 1:4 (84.), denn das Umkehrspiel des Gegners funktionierte Dank der schnellen Sturmspitzen vorzüglich. Kurz vor dem Abpfiff musste Keeper T.Metzner, der an den Gegentreffern nicht den Hauch einer Chance hatte, nach Alleingang ein weiteres Gegentor mit grandioser Parade unterbinden (88.), was des Guten aber auch zu viel gewesen wäre. So musste der SVK/L dem Gegner den Pokal überlassen, der nicht die bessere Mannschaft stellte, aber beim Ausnutzen der Fehler einfach cleverer und effektiver war. Dennoch gilt unseren Jungs ein großes Dankeschön für die gezeigte Leistung, die diese bittere Niederlage, die eindeutig zu hoch ausfiel, einstecken mussten. Ein Dank gilt auch unseren treuen Fans, die unsere erste Männermannschaft mit ihrer Anwesenheit moralisch und lautstark unterstützten.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, T.Gärtner, R.Frommhold, I.Frommhold (ab 74. T.Kunath) – M.Eisold (ab 55. R.Mühlbauer), S.Plunert, T.(H.)Böhme (ab 80. D.Gloger), R.Ziesche – M.Kunath, T.Böhme

Volksbank Bautzen Klasse 
13.06.10 30. Runde FV Ottendorf-Okrilla 05 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 6 ( 0 : 3 )
Abschlusstabelle
Unsere zweite Vertretung lieferte ihr Meisterstück am letzten Spieltag pünktlich und äußerst zufrieden stellend ab und darf nun als Erstplatzierter, klingt halt viel besser, in die 1.Kreisklasse aufsteigen. Herzlichen Glückwunsch. So sicher wie das Endergebnis war auch der Auftritt unserer Jungs. In Ottendorf mit einem Kantersieg zu überzeugen, konnte im Vorfeld nicht wirklich erwartet werden. Doch von Anfang an hatte der SVK/L alles im Griff und Tore waren nur eine Frage der Zeit. Zu druckvoll waren die Aktionen und Angriffe, denen die Hausherren irgendwann nicht mehr standhalten können. Zunächst hatten M.Leuthold (7.) und M.Reppe (18.) mit den Kontrahenten noch etwas Erbarmen, aber alsbald köpfte M.Leuthold eine Strutz-Flanke an den Innenpfosten und das Leder lag zum 0:1 im Netz (25.). Fünf Minuten später konnte der FVO-Keeper einen Freistoß des Torschützen nur abklatschen, aber W.Eckardt scheiterte im Nachsetzen. Weitere Chancen von M.Leuthold (31.), P.Krönert (34.) und R.Balzer (35.) wurden vergeben, bis dann M.Leuthold einen Eckstoß von P.Krönert zum 0:2 im Kasten unterbrachte (39.). Für den 0:3-Pausenstand sorgte M.Fraß, der die Kugel mit Schmackes aus knapp zwanzig Meter unter die Latte zimmerte (43.). Der Widerstand der Ottendorfer war gebrochen, die sich nur noch darauf verlegten, die Niederlage in Grenzen zu halten. Trotz alledem ließ unsere Elf nicht von der spielerischen Linie und Überlegenheit ab und ging weiterhin auf Torejagd. Nachdem M.Leuthold nach Balzer-Flanke erfolglos blieb (61.), nutzte er dann ein Klasse-Anspiel von W.Eckardt, um den hundertsten Punktspieltreffer zu erzielen – 0:4 (66.). Auch Torgarant M.Reppe trug sich noch in die Torschützenliste ein, der ein Anspiel von R.Balzer zum 0:5 verarbeitete (70.). Auch das 0:6 ging auf sein Konto, nachdem er einen Eckstoß von T.Strutz in die Maschen köpfte (74.). Ehe der Gastgeber zu einer dicken Torgelegenheit kam, scheiterte M.Wächter allein vorm Keeper (75.), aber auch ein guter Schuss von A.May sorgte für Gefahr (81.). In der letzten Spielminute durfte sich dann einmal Torwart A.Rudolph auszeichnen, der mit toller Rettungstat den Hausherren nach einer Überzahlsituation den Schneid abkaufte (90.). Danach war Schluss und die Zielvorgabe – oberstes Treppchen – konnte mit Bravour erfüllt und termingerecht abgerechnet werden. (ag)
EWAG Kamenz Liga
12.06.10 30. Runde SG Großnaundorf : SV Königsbrück/Laußnitz 4 : 2 ( 0 : 2 ! )
Abschlusstabelle

Als die Gastgeber vor dem Anpfiff unsere Glückwünsche zur errungenen Meisterschaft entgegen nahmen, ahnten sie noch nicht, dass das eigentliche Geschenk noch nachgereicht wird. Mit dem Verpacken und Verschnüren des Präsentes nahm sich unser Team noch etwas Zeit, denn es sollte besonders hübsch aussehen. Zunächst aber erhielten die Einheimischen Anschauungsunterricht, wie viel versprechend und erfolgreich Konterfußball aussehen kann. Bereits nach vier Minuten zitterte ein Ball von M.Eisold knapp am SGG-Tor vorbei. Kurz danach kam T.Kunath in Schussposition, der sich jedoch nicht zum Abschluss entschließen konnte – Ecke (5.). Nach einer Viertelstunde ergab sich für den Spitzenreiter die Chance zur Führung, wobei da unsere Jungs prima auflegten. Zum Glück lupfte der freistehende Angreifer die Kugel übers Gehäuse (16.). Der nächste Konterangriff des SVK/L sah gut aus, doch sollte immer noch nicht erfolgreich sein. Ein Schuss von Kapitän T.Böhme aufs lange Eck pfiff knapp am Kasten vorbei (20.). Wenig später dasselbe Dilemma, denn erneut verfehlte ein herrlicher Schuss von T.(H.)Böhme um Zentimeter das Tor (23.). Im Gegenzug spielte unsere Elf unnötig Foul. Doch Keeper O.Gumpert kratzte den Freistoß sensationell aus dem Torwinkel (24.). Nach einer halben Stunde prüfte T.(H.)Böhme wieder den SGG-Torhüter, der dann wenig später das 0:1 nicht verhindern konnte. M.Eisold nahm einen Pass in die Tiefe auf und spitzelte das Leder am herauseilenden Schlussmann ins Eck (33.). Der Titelträger war geschockt, bei dem im ersten Durchgang viele Aktionen nur Stückwerk waren. Dennoch war Torwart O.Gumpert nicht arbeitslos, da es der Gegner oftmals aus der zweiten Reihe versuchte. Ein Bilderbuchkonter ließ dann die Herzen unserer Zuschauer höher schlagen. T.Böhme nahm über den rechten Flügel Tempo auf, passte butterweich vor das Tor auf den mitgelaufenen T.Kunath, der nur noch die Sohle hinhalten musste – 0:2 (39.). Eine prächtige Vorstellung unserer Elf, was Taktik und deren Umsetzung betraf. Doch was sich unsere Kicker im letzten Spielabschnitt leisteten, war schon mehr als dilettantisch. Der SVK/L wollte nun ohne jeglichen Grund das Spiel diktieren, rückte immer weiter auf und gab nun den Hausherren jede Menge Räume preis. Hinzu gesellte sich ein wundersames Kurzpassspiel, welches bei einsetzendem Regen und folglich nassem Geläuf absolut unangebracht war. Was vor kurzem mit langen Bällen wunderbar funktionierte, ging nun völlig in die Hose. Fehlabspiele bescherten unentschuldbare Ballverluste. Die Geschenkstunde war eröffnet und die Heimelf bedankte sich sogleich mit dem 1:2 (52.). Jetzt hatten die Großnaundorfer Blut gewittert und pressten unseren Jungs ständig den Ball ab. Artig und brav wurde das Streitobjekt immer wieder hergegeben und der Meister zeigte sich mit einem Traumschuss in den Winkel meisterlich – 2:2 (57.). Der Gegner spürte nun die Möglichkeit des Sieges und merkte, welch tolle Sache Konterfußball ist. Immer wieder gab es brenzlige Situationen, doch Torwart O.Gumpert hatte einen sehr guten Tag und parierte die dicksten Dinger (59.,64.,65.). Bei den Hausherren lief zwar immer noch nicht alles rund, aber man brauchte ja nur auf Fehler, die von unseren Jungs nun zuhauf produziert wurden, zu warten. Dennoch hatte unsere Mannschaft auch Möglichkeiten, die jedoch unkonzentriert versiebt wurden. Als T.Böhme wieder am Flügel davon sprintete, gelangte seine Eingabe in den Rücken der Abwehr zu T.(H.)Böhme, dessen Schuss aber weit über die Kiste strich (67.). Besser machte es der Gastgeber, der zunächst mit einem Kopfball scheiterte (70.). Nach unsinnigem wie überflüssigem Gefummel vor dem eigenen Strafraum gab unser Team wieder einmal das Leder ab. Der Rest ist schnell erzählt. Eingabe – Schuss – Innenpfosten – Tor (74.). Das 3:2 bewog die Hausherren, die Räume hinten noch enger zu machen, was bei solch einem kleinen Platz unproblematisch ist. Unsere Kicker hatten eine sichere Führung leichtfertig verdaddelt und konnten nur noch einen gefährlichen Kopfball von R.Frommhold aufbieten (85.). Abschließend nutzten die Hausherren wieder ein Klein-Klein-Geschiebe zu ihren Gunsten, dass sich jedem SVK/L-Fan die Nackenhaare sträubten. Nach Pass in die Tiefe erhöhte die SGG auf 4:2 (87.) und unser Team verstand die Welt nicht mehr. Jeder Fußballexperte schon, denn wer im zweiten Durchgang solchen Unsinn zusammen kickt, braucht sich über diese unnötige Niederlage nicht wundern. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz: 

O.Gumpert – D.Hoyer, S.Klieme (ab 66. T.Gärtner), R.Frommhold, M.Fritsche – S.Plunert, T.H.Böhme, D.Gloger (ab 72. R.Ziesche), M.Eisold – T.Kunath (ab 52. M.Sonntag), T.Böhme

EWAG Kamenz Liga
06.06.10 29. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Biehla/Cunnersdorf  2 : 1 ( 1 : 0 )

Verabschiedung

Zum letzten Heimspiel dieser Saison wurde es für alle Augenzeugen Gewissheit. Torwart-Ikone T.Metzner gab in gewohnter Umgebung seine Abschiedsvorstellung und verließ kurz vor Spielschluss unter tosendem Beifall seine Kiste. Die Krokodilstränen waren beim heimischen Anhang noch nicht ganz getrocknet, da standen die Augen der SVK/L-Fans erneut unter Wasser. Diesmal vor Freude, da eine zu kurz abgewehrte Flanke der Gäste Kapitän T.Böhme vor den Schlappen fiel, der nicht lange fackelte und das Leder aus knapp zwanzig Meter per Drop-Kick zum 1:0 in den oberen Winkel jagte – traumhaft (8.). Beflügelt vom Führungstreffer hämmerte dann T.Gärtner die Kugel aufs Gehäuse, doch der Biehlaer Torwart parierte großartig (13.). Danach schickten sich die Burkon-Schützlinge weiterhin an, mit druckvollem Spiel das Geschehen weit weg vom SVK/L-Tor zu halten. Gut zwanzig Minuten sah alles ganz brauchbar aus, denn der Gegner wurde in der Defensive gebunden. Doch wie am Filmset gab es dann einen radikalen Schnitt. Die erste Szene war im Kasten, doch eine zweite sollte es nicht geben. Sommerfußball vom Feinsten beherrschte plötzlich die Szenerie. Es passierte Nichts, da keiner mehr wollte beziehungsweise konnte. Die Beine erlahmten und auch der Geist war weit weg vom Drehort. Absolute Ruhe herrschte bis zur 30. Minute, dann vernahm man wieder ein Raunen auf den Rängen. Als M.Kunath einem Flugball hinterher hechelte, konnte er den Schlussmann mit einem Lupfer überwinden. Doch für einen Torerfolg war nun der Winkel zu spitz und der Ball zappelte im Außennetz. Von den defensiv eingestellten Gästen musste man vergebens auf eine torgefährliche Aktion warten. Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang zunächst nichts. Unsere Kicker wurden jedoch mit zunehmender Spielzeit immer träger und das Niveau in einer ohnehin schon farblosen Partie wurde immer blasser. So rüsteten sich die Fans allmählich für den Gang zum Freibierausschank, denn auf den Platz verpasste man sowieso nichts. Nachdem M.Eisold einen Freistoß über den Biehlaer Kasten zimmerte (70.), sorgten die Gäste mit einem Pfostenkracher für Aufsehen (74.). Diesen Schuss vor den Bug nahmen unsere Jungs nicht wirklich ernst, denn an der mittlerweile legeren Spielweise änderte sich kaum etwas. So folgte die Strafe auf den Fuß, als die Biehlaer eine Flanke per Kopf zum 1:1 versenkten (81.). Nun erst wachte unser Team wieder auf, agierte zielstrebiger, doch eine Lücke in der engmaschigen Abwehr war schwer zu finden. Buchstäblich in letzter Minute hatte Routinier T.Böhme den Blick für das ersehnte Schlupfloch. Zunächst täuschte der Kapitän ein Anspiel an, schickte die komplette Hintermannschaft des Tabellenvorletzten schlitzohrig auf die falsche Fährte und dippte die Kugel zum vielumjubelten 2:1-Endstand ins Eck (90.). Obwohl die Vorstellung unserer Jungs nicht gerade berauschend war und der Sieg mit etwas Dusel noch glückte, war er verdient, weil der Gegner kaum Gefahr ausstrahlte. Das wird am letzten Spieltag mit Sicherheit nicht der Fall sein, denn die Qualität des neuen Kreismeisters Großnaundorf erfordert eine weitaus engagiertere Leistung.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner (ab 85. O.Gumpert) – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, T.Müller – S.Plunert, D.Gloger (ab 76. R.Mühlbauer), R.Ziesche (ab 56. M.Eisold), T.Gärtner – M.Kunath, T.Böhme

Zukunft

Volksbank Bautzen Klasse 
29. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Biehla/Cunnersdorf 2. 4 : 0 ( 3 : 0 )
Wie wunderbar hätte der vorletzte Spieltag sein können, wenn man in der Vorwoche wenigstens ein Pünktchen eingefahren hätte. Somit musste die Meisterehrung verschoben werden, die jedoch in Ottendorf allemal noch vollzogen werden kann. Mit der Prognose eines Heimsieges lag man gegen die Reserve aus Biehla absolut nicht verkehrt, da der Kontrahent für unser Team überhaupt keine Messlatte darstellte. In neunzig Minuten blieben die Gäste harmlos, so dass unsere Mannschaft mit mehr Abgebrühtheit für ein Torfestival hätte sorgen können. Aber auch unsere zweite Garnitur tat sich gegen den Tabellenvorletzten schwer, obwohl eigentlich alles gut anfing. Schon nach sechs Minuten bugsierte S.Mai, der in seinem letzten Spiel unbedingt treffen wollte, die Kugel über die Torlinie. Doch der Referee erkannte eine Regelwidrigkeit und verwehrte damit die Jubelarie. Wenig später zählte aber der Treffer von M.Reppe, der eine Flanke von T.Strutz zum 1:0 verarbeitete (10.). Nach einer Viertelstunde krachte ein Schuss von R.Balzer nach tollem Solo gegen die Latte und auch W.Eckardt scheiterte, als er das Leder nach Slalomlauf durch den Strafraum knapp am Kasten vorbei setzte (17.). Als wieder ein Tor, diesmal von M.Reppe wegen Abseits, erneut keine Anerkennung fand (30.), erhöhte alsbald W.Eckardt auf 2:0 (34.). Danach betätigte sich der Torschütze als Flankengeber und M.Reppe bedankte sich mit dem 3:0 (38.). Der Drops war gelutscht, der Gegner stand kurz vor der Kapitulation, nur vergaß unsere Elf das Fußballspielen. Dass die Biehlaer die Tore nicht auf dem Silbertablett servierten, war eigentlich logisch. Jedoch sparten unsere Jungs an allen Ecken und Enden und konnten so mit minimalem Aufwand nur wenig bewirken. Zweimal hatte zwar M.Leuthold die Möglichkeit zur Resultatserhöhung (58.,73.), der Rest der Aktionen war planlos vorgetragen und endete oftmals im Abseits. Schließlich markierte M.Reppe mit seinem dritten Treffer das 4:0 (75.), was gleichzeitig der Endstand bedeutete. Nächste Woche muss dann noch ein Punkt erkämpft werden, was in Ottendorf nicht leicht sein wird. Erst dann kann von der Spitzenposition, was die Zielvorgabe war, der Aufstieg in die 1.Kreisklasse gebührend gefeiert werden. Die Betonung liegt auf „gebührend“, denn aufgestiegen ist man eh schon längst.   (ag)
Volksbank Bautzen Klasse 
30.05.2010 28. Runde SV Grün Weiß Elstra 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  3 : 2 ( 1 : 1 )
Die zweite Garnitur von Elstra mutiert eindeutig zum Favoritenschreck, denn nachdem man vor einigen Wochen beim Tabellenführer Liegau gewann, setzten die Jungs vom Schwarzenberg noch eins drauf. So schlug der Außenseiter den in diesem Jahr noch verlustpunktfreien SVK/L, der eine ziemlich legere Spielweise an den Tag legte. Außerdem blieben die meisten SVK/L-Kicker unter Normalform, denen über Nacht das Fußballspielen fremd geworden schien. Eine katastrophale Anfangsviertelstunde sprach Bände, wo nicht einer der beiden Teams etwas Ansehnliches produzierte. Nach dem unattraktiven Ballgeschiebe hatte W.Eckardt eine Schussmöglichkeit (16.) und einen Kopfball von M.Reppe konnten die Grün-Weißen auf der Torlinie retten (18.). Als unsere Elf nach eigenen Einwurf den Ball vertändelte, lief der Konter unaufhaltsam und es stand 1:0 (19.). Nach dem Rückstand benötigte unsere Elf ganze zehn Minuten zur mentalen Verarbeitung, danach vernaschte R.Balzer zwei Verteidiger und lochte zum 1:1 ein (29.). Nun erst war der SVK/L im Spiel und verzeichnete durch T.Kranig einen Lattentreffer (35.). Die Krönung der schwachen Vorstellung folgte bald darauf, als M.Reppe allein auf das Elstraer Gehäuse zulief und den Torwart traf. Der zurück springende Ball landete vor den Füssen von R.Balzer, der im Nachschuss ebenso den Keeper berühmt schoss (40.). Vor der Pause entschärfte Keeper E.Findeisen einen Konter mit toller Parade und bewahrte sein Team vor einen erneuten Rückstand (43.). Der war allerdings zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht zu verhindern, denn die Hausherren verwandelten einen berechtigten Foulstrafstoß zum 2:1 (49.). Kurz danach spielte R.Balzer von der Grundlinie M.Reppe in den Lauf, der trotz geschlagenem Tormann zwei Meter vor dem Kasten nur seinen Gegenspieler anschoss (51.). Der Gastgeber zeigte, wie einfach man zu Torehren kommen kann. Mit zwei Doppelpässen ließen sie unsere Jungs wie Slalomstangen aussehen und markierten das 3:1 (56.). Eine Umstellung auf drei Stürmer war von Nöten und endlich wurden zwingende Einschussmöglichkeiten erarbeitet (60.,63.,68.,71.). Da diese allesamt leichtfertig vergeben wurden, hatte der SVK/L Glück, dass die Elstraer einen Konter kläglich abschlossen und somit die Vorentscheidung verpassten (73.). Als dann A.Rudolph eine Eingabe von R.Balzer zum 3:2 verwandelte (79.), keimte noch einmal Hoffnung auf. Jedoch war unerklärbar, warum in den letzten Minuten ein Aufbäumen unserer Jungs nicht stattfand. Somit bestrafte der Außenseiter eine indiskutable Spielweise unserer Elf, die sich in Bezug auf die angestrebte Meisterschaft nun selbst in Zugzwang brachte. Deshalb müssen bei noch zwei ausstehenden Partien unbedingt vier Punkte eingefahren werden, da der Vorsprung von Spitzenreiter Liegau auf vier Punkte anwuchs. Dank des komfortablen Torverhältnis des SVK/L und zweimaligen Pausierens des Kontrahenten allemal machbar, doch verlangt dieses Vorhaben bis zum letzten Spieltag eine bessere Einstellung und vollste Konzentration aller Akteure.   (ag)
EWAG Kamenz Liga
29.05.2010 28. Runde SV Grün Weiß Elstra : SV Königsbrück/Laußnitz 1 : 3 ( 1 : 0 )

Nach dem Finaleinzug des SVK/L ging es im Punktspielalltag zum Auswärtsspiel an den Schwarzenberg. Mit ansehnlichem Fußball wollten unsere Jungs auch dieses Match erfolgreich bestreiten. Doch leider ließ die erste Halbzeit ziemlich alles vermissen, was ein Fußballspiel interessant macht. Einen wesentlichen Anteil am niveauarmen Kick hatte auch der Lokalmatador, der sich in neunzig Minuten kaum eine glasklare Einschussmöglichkeit erarbeiten konnte. Einen Überzahlangriff zu Beginn der Partie wurde von der SVK/L-Defensive im letzten Moment gestoppt, so dass es zu keiner weiteren Torannäherung für Elstra kam (7.). In der Folgezeit suchten beide Teams nach spielerischen Mitteln, denn die Partie verlangte nach Struktur und Konstruktivität. Doch es herrschte nur Kampf und Krampf, so dass sich die enttäuschend geringe Kulisse mit Grausen vom Geschehen abwandte. Unsere Jungs hatten so etwas Ähnliches wie Torchancen, doch weder S.Plunert (13.), T.Müller mit einem Schussversuch (36.), noch M.Sonntag mit einer scharfen Eingabe (40.) vermochten Gefahr herauf zu beschwören. Als sich die Anhängerschar schon zum Pausenimbiss rüstete, durchschnitt ein zaghafter Torschrei die Stille am Schwarzenberg. Nach einer Freistoßeingabe fiel die Kugel einem Grün-Weißen auf den Kopf und das Leder landete für Torwart O.Gumpert unhaltbar im Eck – 1:0 (44.). Die harmlosen Gastgeber konnten ihr Glück nicht so Recht fassen, aber unsere Elf hatte es sich zu diesem Zeitpunkt auch nicht anders verdient. Inaktivität und Passivität, gepaart mit zuviel Standfußball, mussten abgelegt werden, was das Team im zweiten Durchgang auch umsetzte. Plötzlich erzwang der SVK/L Spielsituationen, die postwendend für Gefahrenmomente sorgten. So hatte M.Eisold Pech, als sein Schuss zur Ecke abgefälscht wurde (50.). Im Anschluss daran konnten die Grün-Weißen einen Kopfball von S.Plunert auf der Torlinie klären (51.). Der gute Fitnesszustand der Burkon-Schützlinge wurde immer deutlicher, denn mit fortschreitender Spielzeit wurde der Gegner zur absoluten Wirkungslosigkeit degradiert. Als schließlich R.Ziesche einen hohen Ball im Strafraum per kopf verlängerte, besorgte R.Mühlbauer Dank seines Torriechers das 1:1 (70.). Im Gegenzug verzog ein Grün-Weißer aus aussichtsreicher Position, was gleichzeitig die letzte erwähnenswerte Aktion der Einheimischen bedeutete. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren Tendenzen für einen Sieg unserer Kicker berechtigt. Nicht weil unsere Mannschaft überragend spielte, sondern die Elstraer immer mehr abbauten. Nachdem ein Schuss von T.Gärtner sein Ziel knapp verfehlte (71.), lag der Führungstreffer in Reichweite. Schließlich bediente M.Eisold mit einem Zuckerpass den eingewechselten T.Kunath, der das hohe Tempo beibehielt, am Libero vorbei sprintete und mit strammen Schuss zum 1:2 einnetzte (77.). Die Hausherren wehrten sich verbissen gegen die drohende Niederlage, hatten aber keine Lösung parat. Für den Schlusspunkt sorgte R.Mühlbauer, dessen Flanke sich über den Torwart senkte und im langen Eck zum 1:3 einschlug (89.). Fazit: Aufgrund der starken Physis wurde wieder einmal ein Rückstand weggesteckt und mit einer Leistungssteigerung im letzten Spielabschnitt gegen wacker kämpfende Elstraer verdient gewonnen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, I.Frommhold, R.Frommhold (ab 61. S.Handrick), T.Müller – D.Gloger (ab 67. T.Kunath), T.Gärtner, S.Plunert, M.Eisold – R.Mühlbauer, M.Sonntag (ab. 61. R.Ziesche)

Mitteilungsblatt Pokal Halbfinale
22.05.2010 SG Oßling/Skaska : SV Königsbrück/Laußnitz  1 : 3 ( 1 : 2 )

Bereits in der Vorwoche duellierten sich beide Kontrahenten im Punktekampf, wo der Favorit deutlich und klar den Platz als Sieger verließ. Diesmal ging es aber in Oßling um den Einzug ins Kreispokalfinale und wiederum musste sich die SGO geschlagen geben. Nach der Schonung einiger Leistungsträger waren nun beim Gastgeber alle an Deck, die dem SVK/L mit offenem Visier entgegentraten. Bereits nach vier Spielminuten verzeichneten die Platzherren ihre erste Offensivaktion. Fünf Minuten später antworteten dann unsere Jungs. Als M.Eisold einen Oßlinger Spieler anschoss und die Kugel im Netz landete, wurde der Treffer wegen Überschreiten des Balles an der Auslinie annulliert. Danach erzielten die Hausherren den Führungstreffer, als Keeper T.Metzner nach einem Freistoß nicht rechtzeitig an eine Kopfballkerze herankam und der Gegner zum 1:0 in die Maschen köpfte (11.). Dies beflügelte die Oßlinger, die wenig später einen Schuss an die Lattenoberkante verzeichneten (15.). Der SVK/L spürte, dass man mehr für die Offensive investieren musste und forcierte seine Angriffsbemühungen. So hatten T.Böhme per Schlenzer (19.), S.Plunert (24.) und T.Gärtner (26.) Möglichkeiten zum Ausgleich. Erst eine starke Einzelleistung von Kapitän T.Böhme bescherte das mittlerweile hochverdiente 1:1, als er nach eindrucksvollem Solo überlegt ins Eck vollstreckte (40.). Die Hausherren waren nun unsortiert und gestatteten dem SVK/L zuviel Spielraum. Die sich plötzlich bietenden Freiräume nutzten die Gäste eiskalt zum 1:2, nachdem ein gegnerischer Abwehrspieler die Flanke von T.(H.)Böhme im eigenen Kasten versenkte (43.). Doch bevor der Pausenpfiff ertönte, hatten die Einheimischen die Riesenchance zum Ausgleich. Nachdem ein Oßlinger Stürmer gleich vier Spieler im 16-er vernascht hatte, fehlte es dem Schuss letztendlich an Präzision und Schärfe (45.). Im zweiten Durchgang ließen es beide Teams erstaunlich gemächlich angehen. Erst nach einer Stunde Spielzeit gab es wieder eine torgefährliche Aktion zu notieren. Nach Eckstoß von T.Gärtner strich der Kopfball von S.Plunert jedoch am Oßlinger Gehäuse vorbei. Die Gegenreaktion kam prompt, doch der Schuss strich weit über den Querbalken (64.). Danach versuchte sich die SGO erneut, etwas Torgefährliches zu produzieren. So zischte ein Kopfball nach Freistoßeingabe ganz knapp am Kasten vorbei (69.). Das letzte Aufflackern von Oßling vernahm man eine Viertelstunde vor Schluss, als Libero D.Hoyer einen Schussversuch des Kontrahenten erfolgreich unterbinden konnte. Allmählich schwanden beim Gastgeber die Kräfte, die oftmals einen Schritt zu spät kamen und sich häufiger nur durch Foulspiel zu wehren wussten. Die Burkon-Elf drängte vehement auf die Entscheidung, doch T.Böhme verpasste diese, als er ein Anspiel von R.Mühlbauer denkbar knapp am Kasten vorbei manövrierte (88.). Erst n der Nachspielzeit machten dann unsere Kicker den Sieg perfekt, als T.(H.)Böhme nach tollem Sololauf uneigennützig R.Mühlbauer bediente, der mit Erfahrung und Cleverness zum 1:3 einnetzte (93.). Danach war Schluss und es jubelte wie schon in der Vorwoche genau die gleiche Mannschaft. Nur diesmal herrschte pure Freude über den Finaleinzug.   (ag) 

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, M.Fritsche, I.Frommhold (ab 71. R.Ziesche), T.Müller – S.Plunert, T.Böhme jun., T.Gärtner, M.Eisold (ab 50. D.Gloger) – T.Böhme sen., M.Sonntag (ab 67. R.Mühlbauer)

EWAG Kamenz Liga
16.05.2010 27. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SG Oßling/Skaska 6 : 1
 
Volksbank Bautzen Klasse 
27. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Oßling/Skaska 2.  6 : 0 ( 2 : 0 )
Zum heutigen Punktspiel traf man in Laußnitz auf die Sportfreunde aus Oßling/Skaska. Nachdem Trainer Meißner bei der Aufstellung die Qual der Wahl hatte, versuchten die elf Akteure des SVK/L ihre Aufstellung zu rechtfertigen. Nach kurzer Abtastphase ging es recht gut los. Doch das Eigentor, nach May-Flanke, in der neunten Minute wurde aus unerklärlichen Gründen nicht anerkannt. Auf jedem Fall lag es nicht am Linienrichter aus Oßling/Skaska, denn der war definitiv nicht auf Ballhöhe. Nach dieser Aktion dachte man, der Gegner geht mit halber Kraft zu besiegen. Dem war nicht so. Auch das Gastgeschenk in Form eines unerlaubtem Rückpasses mit anschließendem indirekten Freistoss im 16er, wurde kläglich vergeben. Die nächste durchdachte Aktion, welche diesen Namen auch verdiente, war in der 25. Minute zu verzeichnen, Schlotterbeck passte auf Balzer, dieser bediente May Alex mustergültig, doch dessen Schuss schaffte es gerade so bis zum Schlussmann und stellte so keinerlei Gefahr dar. In der 29. Minute war es endlich soweit. Nach einem Konter über Leuthold lief Reppe allein auf das gegnerische Gehäuse zu und schob überlegt zum erlösenden 1:0 ein. Vier Minuten später folgte das 2:0, Schlotterbeck wurde im 16er unsanft von den Beinen geholt, Kappler verwandelte souverän vom Punkt. Wiederum 8 Minuten später der nächste Elfmeter, diesmal für die Gäste nach Foulspiel von Rudolph. Dieser behielt aber die Nerven und hielt den Strafstoss sicher. Kurz darauf war Halbzeit. Die zweite Hälfte begann gut. In der 49. Minute spielte Kranig Kappler frei, der schob aus 10 Metern zum 3:0 ein. In der 59. Minute folgte das 4:0. Diesmal in Form eines erneuten Gastgeschenkes, als Eigentor. Vorangegangen war eine starke Aktion auf der rechten Seite durch Strutz. Sieben Minuten später hätte es 5:0 stehen müssen, doch Kranig vergibt aus aussichtsreicher Position. Das nächste Tor fiel erst in der 74. Minute durch Schlotterbeck, der sehr gut durch Kappler in Szene gesetzt wurde. Wenige Minuten später prüfte Balzer aus Nahdistanz das Aluminium. Den Schlusspunkt, gegen einen am Ende stark abbauenden Gegner, setzte Rudolph per Elf-Meter zum hoch verdienten 6:0.
EWAG Kamenz Liga
09.05.2010 26. Runde SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück/Laußnitz 2 : 2 ( 2 : 0 )

Jeder ist seines Glückes Schmied. Von diesem Sprichwort schien Sportfreund Kühne von der pfeifenden Zunft noch nichts gehört zu haben, der sich seinen Arbeitstag selbst erschwerte. Munter trällerte der Mann in Schwarz - manchmal auch nicht - auf seinem Blasinstrument drauf los und traf einfach die Töne nicht. Schon noch zwanzig Sekunden wurde das Pfeif-Utensil bearbeitet, nachdem sich ein Schwepnitzer nach rustikalem Zweikampf auf den Rasen legte und der Referee auf Strafstoß entschied. Jedoch Torwart T.Metzner hatte vehement etwas dagegen, dass die Chemiker auf diese Weise die Führung erzielen und kratzte den Schuss aus dem Eck (1.). Aber Sportkamerad Kühne hatte seine Sonate noch nicht ganz fertig komponiert und pfiff wieder Elfmeter. Doch der Olli Kahn der Kreisliga Kamenz war von Anfang an auf Betriebstemperatur und hielt auch den zweiten Penalty (2.). Das Derby war angerichtet, doch nun auch etwas überwürzt. Beide Teams hatten sich schnell wieder auf Normalität eingestellt, da fiel der Musikus schon wieder negativ auf. Diesmal wurde R.Mühlbauer wirklich klar im Strafraum gefoult (18.), doch man ahnte es schon. Stilles Schweigen im Walde. Jetzt war der SVK/L vollends angeschmiert und unsere Akteure machten ihrem Unmut Luft. Man vergaß zwischenzeitlich das Fußball spielen und die Grün-Weißen gingen wie aus dem Nichts mit 1:0 in Führung (22.). Nur eine Minute danach köpfte Libero D.Hoyer eine Kerze im 16-er und wiederum war die Torfabrik Raack zur Stelle und bestrafte solche Träumereien mit dem 2:0 (23.). Die Burkon-Elf hatte nun echte Verdauungsschwierigkeiten und musste schnellstens wieder gesunden. Doch zunächst lenkte Schlussmann T.Metzner einen Scharfschuss sensationell um den Pfosten (25.), ehe unsere Jungs die ersten Akzente setzten. Dabei bewies auch G/W-Tormann Melz sein ganzes Können, als er einen Schlenzer von T.Böhme aus dem Dreiangel kratzte (29.). Bis zum Pausenpfiff passierte nicht mehr viel, außer dubiose Entscheidungen und verwunderliche Erklärungsversuche des schwachen Hauptdarstellers. Im zweiten Durchgang schickte sich unsere Mannschaft an, irgendwie den Anschluss herzustellen. Aber wie sollte das funktionieren, wenn die letzte Präzision fehlte. Mittlerweile erreichte der SVK/L Gleichwertigkeit, doch die Schwepnitzer wurden vor keinerlei Probleme gestellt. Den Hausherren, denen noch das schwere Spiel vor zwei Tagen in den Knochen steckte, zogen sich etwas zurück und verlegten sich auf schnelle Gegenstöße. Das dies ihnen immer wieder gelang, war der schlecht vorgetragenen Angriffe des SVK/L geschuldet. So kam Raack, der für die meisten gefahrbringenden Momente verantwortlich war, zu weiteren guten Torgelegenheiten (52.,55.). Auf der Gegenseite prüfte T.Böhme den einheimischen Keeper, der den Schuss auf Mann locker meisterte (56.). Als dann R.Frommhold in den Strafraum eindrang, wurde der von hinten entscheidend gehakelt und kam zu Fall (59.). Aber die Burka des schwarzen Mannes hatte noch nicht den richtigen Sitz, denn der Sehschlitz versperrte ihm wieder einmal die Sicht. Nach einem Kopfball von M.Eisold (63.) und einem ungewollten Weitschuss von D.Hoyer (65.), prüfte dann M.Kunath den Referee auf Herz und Nieren. Doch jeder SVK/L-Fan stand kurz vor dem Herzversagen, als M.Kunath energisch in den Strafraum eindrang, ebenso regelwidrig gebremst wurde und erneut kein Pfiff ertönte (67.). Gegenüber musste Keeper T.Metzner eine verunglückte Flanke zur Ecke abwehren, die im Anschluss daran der Mann mit dem eingebauten Tor-Chip beinah verwandelte – geblockt (69.). Die Hausherren wirkten müde und unser Team ratlos. Außer einem Freistoß von D.Hoyer (77.) und einem verunglückten Schuss von M.Sonntag, den M.Kunath bei besserer Ballbehandlung in Schussposition gebracht hätte (80.), fiel unseren Jungs nicht ein. Der Gastgeber startete auch nur noch einige Konter (83.,86.), die zum Glück und Dank Torhüter T.Metzner nichts einbrachten. Die neunzig Minuten waren abgelaufen und nun lieferte der Pfeifenmann ein Paradebeispiel, wie man seinen Bonus beim Heimverein verspielen kann. Als der Ball mit der Hand eines Chemikers im Strafraum Kontakt aufnahm, gab es den Schlussakkord zu hören. D.Hoyer nagelte das Spielgerät vom Punkt humorlos in die Maschen (90+2). Na gut, dachte sich der SVK/L-Anhang. Knapp mit 2:1 verloren, denn es ist bestimmt gleich Schluss. Das Spielchen sollte aber noch ein Weilchen dauern, bis man das Versäumte der gesamten Spielzeit nachholen kann. Dieser Gedankengang muss Sportkamerad Kühne lange beschäftigt haben, denn in der sechsten (!) Minute der Nachspielzeit vernahm unsere Elf nochmals ein wohltuendes Geräusch. Sicherlich wurde M.Eisold im 16-er von hinten gefoult, sicherlich war die Zeitzugabe überzogen. Doch mit absoluter Sicherheit rammte D.Hoyer die Kugel zum 2:2-Ausgleich in den Kasten, was dann jeden einheimischen Fan auf die Palme brachte. Sicherlich war aufgrund der Überlänge der Partie der Punktgewinn etwas glücklich, aber irgendwie auch aufgrund ausgleichender Gerechtigkeit verdient. Beiden Teams wird dieser Nachmittag unvergessen bleiben, der mit schmerzlichem Ausgang für Schwepnitz endete. Doch man sollte dennoch resümieren – die Meisterschaft hat Chemie Schwepnitz bereits am Freitag verspielt.  (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, M.Fritsche, T.Müller, R.Frommhold (ab 65. T.Gärtner) – S.Plunert, M.Eisold, R.Ziesche (ab 57. D.Gloger), R.Mühlbauer (ab 56. M.Sonntag) – M.Kunath, T.Böhme

Volksbank Bautzen Klasse 
26. Runde SV Grün Weiß Schwepnitz 3. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 1 ( 0 : 0 )

Unsere zweite Vertretung hatte von der Papierform her eine eigentlich leichte Aufgabe zu bewältigen. Beim Schlusslicht wollte man locker einen Sieg einfahren, doch man sah sich aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern gegenüber. Unser Team hatte auch gut angefangen und die erste Chance durch T.Kranig verzeichnen können (6.). Nach Rückspiel von I.Frommhold versprang dann Keeper A.Rudolph der Ball und der Außenseiter hatte mit der einzigen Torgelegenheit im ersten Durchgang die Führung auf dem Fuß (11.). Danach machte unser Team mehr für die Offensive und hatte durch einen Kopfball von M.Reppe (26.) und M.Leuthold (34.) gute Tormöglichkeiten. Ansonsten hielten die Hausherren geschickt dagegen, die aufgrund des höheren Altersdurchschnitts genügend Routine und Erfahrung in die Waagschale warfen. Logischerweise schwanden beim Gastgeber dann die Kräfte und unsere Jungs hatten in der zweiten Halbzeit jede Menge Chancen zum Führungstreffer. Zunächst kam T.Kranig zum Kopfball (47.), danach versuchten sich T.Strutz (62.) und M.Fraß (68.). Alle Chancen können im Detail gar nicht erwähnt werden. In den verbleibenden zwanzig Minuten setzte sich der SVK/L in der gegnerischen Hälfte fest und suchte die Lücke. Kurz vor Beendigung der Dauerbelagerung wurde ein Kopfball von M.Reppe gehalten, doch der eingewechselte S.Mai bugsierte das Leder zum überfälligen Siegtreffer über die Torlinie. In der Schlussminute wäre Chemie beinah noch der Ausgleich geglückt, aber Torwart A.Rudolph hielt und wahrte den 0:1-Sieg. Trotz des schwer errungenen Erfolges ist unsere Mannschaft nun rein rechnerisch in die 1.Kreisklasse aufgestiegen, da der einzige Verfolger Liegau noch zwei Spieltage aussetzen muss und außerdem eh nicht aufsteigen darf. Deshalb sollte der Staffelsieg unserer Elf noch drin und auch das Ziel sein. Erst dann gibt es offizielle Glückwünsche.  (ag)

EWAG Kamenz Liga
02.05.2010 25. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : Hermsdorfer SV  3 : 2 ( 1 : 0 )

Auch wenn nur der Tabellenletzte in Laußnitz zu Gast war, einen großen Unterschied konnte man nicht ausmachen. Zwar bestimmte unsere Mannschaft von Anfang an das Geschehen, doch über die volle Distanz waren spielerische Glanzpunkte spärlich gesät. Gleich nach zwei Minuten gab es eine der wenigen guten Aktionen zu bestaunen, als T.Böhme mustergültig T.Gärtner freispielte. Trotz freier Schussbahn gelang es ihm aber nicht, die Kugel am Keeper vorbei zubringen. Danach bekam T.Böhme den Ball in den Raum gespielt. Doch er entschloss sich nicht zum Abschluss, sondern flankte vor den Kasten, wo die Abwehr das Spielgerät mühelos wegschlug. Somit durften sich die Hermsdorfer brüsten, eine Großchance vereitelt zu haben (12.). Als dann ein HSV-Akteur eine Flanke im Strafraum mit der Hand abwehrte, entschied Referee Betka auf Elfmeter. Mit brutaler Gewalt nagelte D.Hoyer diesen zum 1:0 in die Maschen (20.). Kurz darauf kratzte der Torwart einen Schlenzer von M.Sonntag aus dem Tordreieck (22.). Nur zwei Minuten später fing T.Böhme einen Befreiungsschlag von D.Hoyer ab und stiefelte allein auf das HSV-Tor zu. Wiederum war unser Kapitän zu unentschlossen und spielte die Pille unnötig quer, so dass die Gäste auch diese Möglichkeit, diesmal der Schlussmann per Fußabwehr, bereinigen konnten (24.). Die Zuschauer verspürten nun Lust auf mehr, wobei Spielwitz und weitere Treffer gemeint waren. Unsere Elf machte aber plötzlich nicht mehr weiter und stellte das Fußballspielen ein. Die Gäste hatten nun leichtes Spiel, die konfusen und ungenauen Angriffe des SVK/L zu unterbinden. Kurz vor dem Pausenpfiff ein Schreckmoment, als S.Klieme einen Schuss auf der Torlinie zur Ecke lenkte (42.). Was unsere Jungs dann im zweiten Durchgang ablieferten, war ziemlich schlecht. Es gelang mit fortschreitender Spielzeit kaum noch etwas Produktives, so dass die Gäste plötzlich die Initiative an sich rissen. Zwangsläufig kam der Tabellenletzte auch zu Torgelegenheiten, die von einem stärkeren Gegner längst bestraft worden wären. So ließ sich unsere Defensive oftmals anfängerhaft austanzen und Torwart O.Gumpert musste mit Klasseparaden den knappen Vorsprung wahren (54.,58.). Die logische Konsequenz war dann der verdiente Ausgleich, als unsere Jungs nach Eckstoß den köpfenden HSV-Spieler nicht attackierten (62.). Der Außenseiter kämpfte nun verbissen um den Führungstreffer und im Lager der Einheimischen machte sich Unzufriedenheit breit. Erst mit der Einwechslung von R.Mühlbauer kam endlich Struktur ins Spiel der Burkon-Mannen und die Überlegenheit des Kreisliga-Schlusslichtes wurde gestoppt. Schließlich bedurfte es einer Einzelleistung von T.Böhme, der mit herrlichem Schuss ins lange Eck zum 2:1 traf (78.). Alles auf Kurs, sollte man meinen. Doch die Gäste bestraften das passive Abwehrverhalten des SVK/L sofort, als ein Hermsdorfer die Kugel optimal traf und zum 2:2 ins lange Eck beförderte (81.). Erneut wechselte sich das Bild, denn nun drängte der Tabellensechste auf den Führungstreffer. Dabei hatte R.Mühlbauer doppeltes Pech, nachdem ein Schuss auf der Torlinie abgewehrt wurde und in der gleichen Minute am Pfosten landete (83.). Hingegen hatte M.Sonntag dann das Glück, als sein abgefälschter Schuss zum 3:2 im Netz zappelte (85.). Der Tabellenletzte ergab sich erst jetzt seinem Schicksal und sah sich noch zwei Großchancen von R.Mühlbauer (89.) und T.Böhme (90+2) gegenüber, die jedoch alle leichtfertig vergeben wurden. So waren sich alle Anwesenden nach dem mühevollen Sieg einig. Eine nach unten tendierende Leistungskurve muss dringend gestoppt werden, um sich eine insgesamt ordentliche Saison nicht noch zu vermasseln. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, S.Klieme, M.Fritsche, T.Müller – D.Gloger (ab 59.  R.Ziesche), S.Plunert (ab 67. R.Mühlbauer), M.Eisold, T.Gärtner (ab 76. R.Frommhold) – M.Sonntag, T.Böhme 

Volksbank Bautzen Klasse 
25. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : Hermsdorfer SV 2.  4 : 2 ( 0 : 1 )

Unsere zweite Mannschaft bekleckerte sich im Vorspiel auch nicht gerade mit Ruhm. Lag es am Rasen oder am Gegner, denn für die vor allem im ersten Durchgang unterirdische Leistung gab es keine Erklärung. Fehlabspiele und schlechtes Zweikampfverhalten prägten das Spiel, so dass die Hermsdorfer zunächst wenig zu befürchten hatten. So musste Keeper E.Findeisen nach eklatantem Abspielfehler seiner Vorderleute einen Schuss aus Nahdistanz parieren (13.). Von unseren Jungs gab es einfach nichts Gelungenes zu berichten. Die Gäste konnten sogar noch vor der Halbzeit das 0:1 erzielen, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete (43.). Um letztendlich langen Gesichtern vorzubeugen, kam dann der wiedergenesene Sturmtank M.Kunath in die Partie, der natürlich das Gleichgewicht zu Gunsten des SVK/L durcheinander brachte. Fortan wurden sich Chancen zuhauf erarbeitet und der Reserve des HSV standen einige Portionen Glück zur Seite. Bei Einschussmöglichkeiten von A.May (50.), M.Kunath (56.) und R.Balzer (60.,66,) war das Tor wie vernagelt. Erst eine gute Einzelaktion von M.Kunath bescherte den späten wie überfälligen Ausgleich (75.). Der Bann schien gebrochen und die Gäste rührten jetzt Beton an. Dies half alles nichts, denn M.Reppe reagierte nach Eckstoß am schnellsten und drückte das Leder aus dem Gewühl heraus zum 2:1 über die Torlinie (81.). Mit einem Doppelschlag von M.Kunath (86.) und M.Reppe (87.) stand es plötzlich 4:1 und der SVK/L bog endgültig auf die Siegerstraße ein. So änderte ein weiterer fataler Fehlpass, der zum 4:2 führte (88.), nichts mehr an der Niederlage des HSV. Unsere Jungs blieben in dieser Partie Einiges schuldig und benötigten das Glück des Tüchtigen.   (ag)

Volksbank Bautzen Klasse 
25.04.2010 24. Runde Thonberger SC 1931 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 12 ( 1 : 3 )

Unsere zweite Mannschaft steuerte dem schwarzen Wochenende entgegen und hatte beim Kantersieg nicht wirklich Probleme mit diesem Gegner. Die zunächst mit zehn Spielern beginnenden Thonberger zelebrierten Standfußball der modernsten Art. Traurig nur, dass sich unsere Spieler dem schlechten Fußballstil und schwachen Niveau anpassten. Die besseren Individualisten hatte der SVK/L allemal in seinen Reihen. Das bestätigte auch F.Schlotterbeck, der mit feiner Einzelleistung den Torreigen eröffnete – 0:1 (19.). Nur drei Minuten später gesellte sich R.Balzer in die Torschützenliste und markierte das 0:2. In der Folgezeit hatte unsere Mannschaft genügend Chancen zur Resultatserhöhung, die gar nicht alle aufgezählt werden können. Den Reigen vergebener Gelegenheiten beendete T.Strutz, der den Pfosten anschoss (39.). Danach kamen die Thonberger Dank freundlicher Einladung unserer Defensive zum 1:2 (41.), ehe R.Balzer mit tollem Solo den alten Abstand wieder herstellte – 1:3 (43.). In der Halbzeitpause musste sich Trainer S.Meißner seine Jungs richtig zur Brust nehmen, denn das Gezeigte war eines Aufstiegsaspiranten unwürdig. Was dann im zweiten Durchgang passierte, lässt sich mit der Aufzählung der Torschützen klar und deutlich lesen. Der eingewechselte T.Müller markierte sogleich das 1:4 (46.) und T.Strutz schraubte das Ergebnis Dank zweier Distanzschüsse auf 1:6 (52., 61.). Des Weiteren traf M.Reppe zum 1:7 (64.) und 1:8 (68.), bevor der Doppeltorschütze und A.May die Beschaffenheit des Aluminiums prüften (70., 71.). Die Einheimischen bauten kräftemäßig mehr und mehr ab, so dass unser Team spielerisch leicht zu weiteren Torehren kam. Nach dem 1:9 durch F.Schlotterbeck (74.) wurde M.Reppe im 16-er gefoult und T.Müller erhöhte vom Punkt auf 1:10 (76.). Das 1:11 erzielte S.May und wurde von ihm, wenn auch skandalträchtig, gebührend bejubelt (79.). Den Schlusspunkt setzte dann A.May, der mit dem 1:12 das Dutzend voll machte (81.). Der Arbeitstag war erledigt und der bedauernswerte Gegner auch.   (ag)

EWAG Kamenz Liga
24. Runde FC Dynamotreue Kamenz : SV Königsbrück/Laußnitz  1 : 0 ( 0 : 0 )

Zur unchristlichen Anstoßzeit reiste unsere Elf Sonntagvormittag zum Auswärtsspiel nach Kamenz, so dass der Kirchgang diesmal ausfallen musste. Dabei hätte unser Team Beistand von höherer Instanz gebrauchen können, denn es gelang in neunzig Minuten so gut wie nichts. Nach der Niederlage am Freitag im Haselbachtal durfte das Wort „unglücklich“ noch in den Mund genommen werden. Das aber dürfte heuer fehl am Platz sein, denn der SVK/L machte im Spiel so ziemlich alles falsch. Gefühllos und kraftlos wurde versucht, Adresse an die Bälle zu bekommen – vergebens. Auf der Schleifscheibe „Helmut-Just-Kampfbahn“ haderten unsere Jungs nicht nur mit dem betonartigen Geläuf, sondern letztlich auch an sich selbst. Von Anfang an bekam unsere Elf keine Ordnung ins Spiel und machte reihenweise Fehler schon bei der Ballannahme. Die Hausherren waren technisch erstaunlich besser, hatten sogar kleinere Finten im Repertoire, aber waren zum Glück beim Abschluss nicht kaltschnäuzig. So kamen die Dynamotreuen zweimal freistehend zu Torchancen (3., 9.), nachdem unsere Elf die Bälle selbst vorgelegt hatte. Erst in der 34. Minute gab es die erste und einzige brauchbare Gelegenheit für unsere Jungs. Dabei hatte R.Frommhold die Situation gut aufgelöst, in dem er D.Gloger in Szene setzte, dessen Flanke die Kamenzer Abwehr nicht gut genug klärte. Ein Doppelpass zwischen Kapitän T.Böhme und S.Plunert brachte Letzteren in Position, der die Kugel aus Nahdistanz neben den Kasten semmelte. Bis zur Pause änderte sich nichts am SVK/L-Spiel und danach leider auch nicht. So hatte unsere Mannschaft großes Glück, als man mit vereinten Kräften einen Kopfball auf der Torlinie retten konnte (49.). Vielleicht könnte ein Freistoß die Sache auflösen, den man auch in der 55. Minute in aussichtsreicher Position zugesprochen bekam. Doch was unsere Jungs daraus machten, war absolut nicht nachvollziehbar. Kurzes „Geditsche“ und die Aktion war verpufft. Gleiche Situation zwei Minuten später beim Gegner. Die ließen sich auf solche Mätzchen gleich gar nicht ein und setzten das Spielgerät aus dreißig Meter mit fulminantem Kracher neben das SVK/L-Tor. Nach einer Stunde parierte dann Schlussmann O.Gumpert einen Scharfschuss von der Strafraumlinie reaktionsschnell. Unsererseits war man immer noch auf Suche nach Selbstfindung – ohne Erfolg. Da hatte dann auch ein Tabellendrittletzter nichts zu befürchten und erwirkte mit einfachen Mitteln beim SVK/L-Team Kopfzerbrechen. Nachdem man wieder einmal den Gegner nicht energisch genug attackierte, folgte die Strafe auf dem Fuß. Die Hausherren trafen aus knapp 20 Meter den Innenpfosten, von dem der Ball genau vor den Schlappen eines freistehenden Kamenzers hoppelte. Der brauchte nur noch die Innenseite hinzuhalten und das verdiente 1:0 war fällig (76.). Unsere Kicker versuchten verzweifelt etwas Brauchbares zu produzieren. Doch bei allen Akteuren saß irgendwie der rechte Schuh auf dem linken Fuß. Die Hausherren schaukelten den Vorsprung ohne Müh und Not über die Zeit und dürften nun mit dem Abstieg endgültig nichts mehr zu tun haben. Der SVK/L blieb in diesem Spiel alles schuldig und von der Fangemeinde vernahm man nur noch ein leises Amen.

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz: 

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold (ab 81. M.Fritsche), S.Klieme – S.Plunert, T.(H.)Böhme, D.Gloger, T.Gärtner (ab 68. M.Sonntag) – R.Ziesche (ab 85. T.Müller), T.Böhme

EWAG Kamenz Liga
23.04.2010 Nachholspiel 17. Runde SV Haselbachtal : SV Königsbrück/Laußnitz  3 : 2 ( 1 : 1 )

In der Nachholpartie vom 17.Spieltag hatten zunächst unsere Kicker mehr Spielanteile. Der Gegner wurde frühzeitig zum Zweikampf gestellt, was den Gastgebern gar nicht behagte. In dieser Anfangsphase entwickelte sich nach Eckstoß der Einheimischen ein gut vorgetragener Konter des SVK/L. T.Böhme spielte mit M.Eisold Doppelpass und Erstgenannter netzte, nachdem er noch den Torwart umspielte, aus spitzem Winkel zum 0:1 ein (11.). Nach dem Rückstand investierte der SVH mehr fürs Spiel und alsbald hatte R.Jeschke den Ausgleich auf dem Kopf – gehalten (13.). Das Spiel gewann an Fahrt und zwangsläufig ergaben sich für beide Teams Einschussmöglichkeiten. Zunächst setzte T.Gärtner eine Böhme-Flanke ans Außennetz (19.). Eine Minute später musste Keeper T.Metzner im Herauslaufen klären, doch bald darauf war er beim 1:1 machtlos. Die Hausherren spielten einen Freistoß auf R.Jeschke, der sich blitzschnell um seinen Gegenspieler drehte und trocken ins lange Eck traf (22.). Plötzlich bekamen die Haselbachtaler Oberwasser. Unsere Jungs standen nun zu weit von ihren Gegenspielern, die sich mitunter zu leicht die Bälle zu spielen konnten. Trotz allem war der Favorit nicht besser, denn durchschlagende Argumente hatten auch sie nicht parat. Beide Kontrahenten erspielten sich im ersten Durchgang keine weiteren nennenswerten Torgelegenheiten, so dass das Remis zur Halbzeit in Ordnung ging. Nach Wiederbeginn agierten die Hausherren zielstrebiger, doch unsere Abwehr stand immer noch sicher. Nachdem eine Ecke des SVH unberührt durch den Fünf-Meterraum huschte, waren erste Unsicherheiten im Defensivverbund des SVK/L auszumachen. Das ausgerechnet ein Abschlag für die Führung des Tabellenzweiten sorgte, war überraschend und völlig unnötig. Die komplette Abwehrkette des SVK/L spekulierte auf Abseits und stand wie angewurzelt. Der zuerst im passiven Abseits postierte T.Geisler war der lachende Dritte, stiefelte allein aufs Tor zu und jagte die Kugel mit Schmackes in die Maschen – 2:1 (63.). Dieser Tiefschlag forderte den Tabellensechsten, der nun die Angriffsbemühungen verstärkte. Doch eine weitere Schlafeinlage bescherte das ernüchternde 3:1, als die dicht gestaffelte SVK/L-Abwehr einen hoch hereingetretenen Ball nicht bereinigen konnte und Frenzel als Nutznießer zum Spielverderber avancierte (72.). Zwei Minuten später handelte die Haselbachtaler Deckung äußerst plump, als S.Plunert im Strafraum umgestoßen wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte D.Hoyer sicher zum 3:2-Anschlusstreffer (74.). Unsere Mannschaft war wieder im Spiel und versuchte dem eine Wende zu geben. Der Titelanwärter befreite sich immer wieder vom nun zunehmenden Druck der Burkon-Elf, der außer einem Kopfball von S.Plunert (80.) und einem Distanzschuss von T.Böhme (85.) leider nicht mehr der verdiente Ausgleich gelang. Somit bleiben die effizienter agierenden Gastgeber weiter im Titelrennen, die jedoch keinesfalls besser waren. Man bestrafte halt die wenigen Fehler eiskalt, die somit eine unglückliche Niederlage einbrachte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz: 

T.Metzner – T.(H.)Böhme, I.Frommhold (ab 64. S.Klieme), M.Fritsche, T.Müller – S.Plunert, D.Gloger, T.Gärtner, M.Eisold (ab 46. D.Hoyer) – M.Sonntag (ab 70. R.Mühlbauer), T.Böhme 

EWAG Kamenz Liga
18.04.2010 23. Runde SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 1 ( 0 : 0 )

Mit Bestürzung mussten die Gastspieler und mitgereisten Fans der Tatsache ins Auge blicken, dass neben dem Dresdner Flugplatz auch der Panschwitzer Rasenplatz für jegliche Aktivitäten gesperrt war. So musste auf den vom Format her etwas übergroßen Tennisplatz gekickt werden. Obwohl ideale Wetterbedingungen vorherrschten, verstand keiner so Recht diesen Unsinn. Somit war ein abgrundtief hässlicher Kick vorprogrammiert, der kaum einen der Zuschauer erwärmt haben dürfte. Lange Bälle nach vorn und hinterher war das Motto. Dies praktizierte auch die Heimmannschaft vorbildlich, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Unser Team sträubte sich gegen diese Spielweise und versuchte sich zunächst im Kurzpassspiel. Doch schon bald erkannte man die Sinnlosigkeit der Maßnahme und musste sich diesen unschönen Stil zwangsläufig anpassen. Die Gastgeber hatten so ihre Müh und Not, gefährlich vor dem SVK/L-Tor aufzutauchen. Zu sicher präsentierte sich die Defensive, in der R.Frommhold und T.Müller herausragten. Schussversuche der Panschwitzer waren rar oder wurden erfolgreich geblockt (11.,15.). Nach einem Eckstoß von M.Sonntag hatte dann der SVK/L-Anhang den Torschrei auf den Lippen. T.Müller schraubte sich hoch und wuchtete das Leder per Kopf knapp über den Querbalken (24.). Das richtige Rezept schien etwas später T.(H.)Böhme gefunden zu haben, der mal aus der Distanz abzog. Mit toller Parade lenkte der Mariensterner Schlussmann das Spielgerät um den Pfosten (32.). Das war es auch schon an nennenswerten Szenen im ersten Durchgang. Nach Wiederaufnahme der Partie setzte T.Müller die nächste Duftmarke, als seine Eingabe auf dem Torgestänge landete (48.). Gegen harmlose Hausherren erarbeitete sich unsere Elf zwar nur wenige Chancen, die es aber in sich hatten. Nach einer Ecke stand D.Gloger frei im Sturmzentrum und köpfte die Kugel über den Kasten (54.). Unglaublich aber wahr, denn im Bericht wurden Aktionen der Hausherren nicht unterschlagen. Es gab von den sorbischen Sportfreunden nicht eine (!) einzige gefahrbringende Aktion in neunzig Minuten, die Torwart T.Metzner vor Probleme gestellt hätte. Unsere Jungs rissen zwar auch keine Bäume aus, strahlten aber eine Nuance mehr Torgefahr aus. So geschehen nach einem Freistoß von T.(H.)Böhme, den der Keeper nur nach vorn abklatschen konnte (72.). Hier merkte man den verletzungsbedingten Ausfall unserer ersten Sturmreihe, denn es war niemand für die Vollstreckung zuständig. Trotz allem war das Spiel des SVK/L nicht ganz fehlerfrei, denn kleine Unkonzentriertheiten ermöglichten den Panschwitzern Torgelegenheiten, die aber allesamt im Nirwana verpufften (77.,87.). Ein typisches 0:0-Spiel stand vor dem Abpfiff, doch ein Fehler des letzten Mannes bescherte der Burkon-Elf doch noch drei Punkte. Dabei landete das Leder nach Pressschlag genau in den Lauf des eingewechselten D.Hoyer, der die Kugel zum 0:1 unter die Latte jagte (90.). Trotz vier Minuten Nachspielzeit – warum eigentlich? – kam vom Gastgeber absolut nichts Verwertbares. Vielmehr hatte der eingewechselte M.Eisold die Möglichkeit zum zweiten Treffer, doch der Torwart kratzte den Schuss aus dem Eck (90.+3). So gewann unsere Elf zwar spät, aber auch nicht ganz unverdient dieses niveauarme Spiel.   (ag)  

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz: 

T.Metzner – R.Frommhold, M.Fritsche (ab 66. I.Frommhold), T.Müller, S.Klieme – S.Plunert, D.Gloger, T.Gärtner, T.H. Böhme – M.Sonntag (ab 60. M.Eisold), R.Ziesche (ab 82. D.Hoyer)  

Volksbank Bautzen Klasse 
23. Runde SV Sankt Marienstern 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2.  1 : 2 ( 1 : 1 )

Im Vorspiel ereilte auch unsere zweite Mannschaft das gleiche Schicksal. Auf der Schleifscheibe beherrschte leider nur Kampf und Krampf die Szenerie, doch unsere Elf sorgte sogleich für einen Paukenschlag. M.Reppe wurde im Strafraum glasklar gefoult und T.Kunath verwandelte vom Elfmeterpunkt zum 0:1 (6.). Die Einheimischen taten dann etwas für die Offensive und erzielten beinah den Ausgleich. Einen fulminanten 25 Meter Kracher fischte Torhüter A.Rudolph sensationell aus dem Dreiangel (12.). Eine lustige Spielszene führte dann zum 1:1, als A.Rudolph einen Schuss wie in Piplica-Manier an die Latte lenkte. Dabei landete das Leder am Kopf des Torwarts und lag plötzlich im Netz (28.). Nach einer halben Stunde wurde auf drei Stürmer umgestellt und in der Folgezeit legte S.May dreimal mustergültig auf. Zunächst verpasste M.Reppe (34.,39.) und auch R.Balzer scheiterte am Keeper (43.). Glück hatte dann der SVK/L nach Handspiel von T.Kunath im 16-er, da der Referee diese Aktion nicht bemerkte (44.). Kurz darauf bewahrte Keeper A.Rudolph sein Team vor dem Rückstand, nachdem er einen Schuss aus Nahdistanz unglaublich über die Latte lenkte (45.). Nach der deftigen Halbzeitansprache von Trainer S.Meißner legten unsere Jungs eine Schippe drauf und wurden immer dominanter. Nach einer Stunde bauten die Panschwitzer kräftemäßig ab, so dass der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit war. Nachdem T.Strutz noch über den Kasten ballerte (61.), besorgte M.Leuthold per abgefälschten Freistoß das erlösende 1:2 (67.). Kurz darauf vergab R.Balzer die Möglichkeit zur Vorentscheidung (70.). Bis zum Schlusspfiff spielte unser Team den Vorsprung mit Geschick herunter, da vom Gegner nichts mehr zu Befürchten war. Zu platt und kraftlos waren deren Aktionen, so dass letztendlich drei Punkte mit nach Hause genommen werden konnten.   (ag)

EWAG Kamenz Liga
11.04.2010 22. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SG Crostwitz 1981  1 : 1 ( 0 : 1 )

Mit der Crostwitzer Mannschaft war immer schlecht Kirschen essen. Das bekamen unsere Kicker in dieser Saison wieder zu spüren, denn schon in der Vergangenheit waren diese Duelle stets auf Messers Schneide. Eine der besten Abwehrreihen der Kreisliga ließ den SVK/L verzweifeln, denn die kompakt stehenden und kompromisslos agierenden Gäste gestatteten unserem Team kaum ein Durchkommen. Einer eher zufällig zustande gekommenen Torgelegenheit folgte so gut wie nichts mehr. M.Sonntag flankte in den Strafraum, wo T.Böhme den Ball mit dem großen Zeh erwischte und über das Gebälk beförderte (6.). Beide Kontrahenten neutralisierten sich, bis plötzlich ein Freistoß den Rückstand bescherte. In diesen spritzte ein Crostwitzer und köpfte das Leder schulbuchmäßig ins untere Eck – 0:1 (16.). Nun wurde es noch schwerer, die starke Defensive des Gegners auszuhebeln. Die Burkon-Schützlinge versuchten Druck aufzubauen, verlagerten das Spiel in die gegnerische Hälfte, aber fanden einfach kein Schlupfloch. Immer wieder befreiten sich die sorbischen Sportfreunde von der eher zaghaften Umklammerung und setzten zu ernst zunehmenden Kontern an. Die wurden meistens eine sicheren Beute unserer umformierten Mannschaft, die auf Libero D.Hoyer und Sturmtank M.Kunath verletzungsbedingt verzichten musste. Als einmal die SVK/L-Abwehr nicht im Bilde war, verhinderte Torwart T.Metzner mit toller Abwehr einen höheren Rückstand (37.). Offensivaktionen waren zwar beiderseits rar, doch immer wieder hofften die zahlreichen Fans auf Besserung. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Hausherren noch eine zweite Halbchance. Als S.Klieme in den Strafraum flankte, verzog M.Eisold aus schwieriger Position denkbar knapp (41.). Im zweiten Spielabschnitt diktierten überraschend die Gäste die Partie. Immer wieder waren die Crostwitzer Standards, im Gegensatz zum SVK/L, eine echte Waffe. Ob Freistoß oder Eckball, jedes Mal strahlten deren Aktionen höchste Gefahr aus. Unseren Jungs fiel nach vorn wenig ein und man stand auch nicht mehr nah genug am Gegenspieler. Zwangsläufig ergaben sich Chancen der Rothemden, doch Schlussmann T.Metzner konnte mit Können und Geschick weitere Gegentreffer verhindern (56.,66.). Signalwirkung hatte dann womöglich ein Kopfball von T.Müller, der nach Ziesche-Freistoß knapp vorbei ging (71.). Als schließlich „Altmeister“ T.Böhme die erste gescheite Ecke unserer Elf nach innen brachte, wackelte das Netz. In die scharfe Eingabe kam S.Plunert heran geflogen und rammte das Leder mit gefühlten einhundert Stundenkilometern per Kopf in die Maschen – 1:1 (75.). Nun spürten unsere Jungs – hier geht noch was. Kurz darauf verzog nach enormen Einsatz und Bedrängnis R.Ziesche (77.) und wenig später landete ein Torschuss von T.Böhme auf dem Tornetz (83.). Danach war die kurzzeitige Unordnung der SG Crostwitz behoben, die dann nochmals auf Angriff spielten. Dabei zeigte T.Metzner erneut seine ganze Klasse, der gleich zweimal brenzlige Situationen mit tollen Paraden entschärfte (85.,88.). Fast wäre den Hausherren noch der Siegtreffer geglückt, doch einen Kopfball von M.Eisold nach Plunert-Flanke fischte der SG-Keeper aus dem Eck (89). Die letzte Aktion verbuchten allerdings die Crostwitzer. Nach einem erneut gefährlichen Eckstoß platzierten sie den Kopfball an den Außenpfosten. Fazit: Unser Team fand gegen kompakt stehende Gäste kaum ein probates Mittel und tat sich erwartungsgemäß schwer. Anhand der besseren Aktionen und auch mehr Chancen des Gegners sollte der SVK/L mit dem einen Punkt mehr als zufrieden sein.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück/Laußnitz:

T.Metzner – R.Frommhold, M.Fritsche, I.Frommhold (ab 46. D.Gloger), T.Müller – S.Plunert, S.Klieme, R.Ziesche, M.Eisold – T.Böhme, M.Sonntag (ab 70. T.Gärtner)

Volksbank Bautzen Klasse 
22. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Crostwitz 1981 2.  3 : 1  ( 2  : 0 )

Nach den vielen leichten Gegnern im Starterfeld hatte unsere zweite Vertretung am Wochenende eine Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld zu Gast. Das ein Sieg einzufahren galt, daran bestand von vornherein kein Zweifel. Das sich die Angelegenheit als schwierig entpuppte, lag an der dürftigen Darbietung unserer Jungs. Auch das Gefälle in der Tabelle ist in dieser Spielklasse aussagekräftig. Je weiter oben die Kontrahenten platziert sind, umso mehr muss die Mannschaft von Trainer S.Meißner investieren. Das war an diesem Tag eben nicht der Fall, so dass die Crostwitzer in der ersten Halbzeit das bessere Team waren. Ohne jedoch großartig zu brillieren, hielten die Gäste unsere im ersten Durchgang schlecht spielende Elf in Schach. Zwar hätte M.Reppe nach Alleingang die Führung gelingen müssen (14.), doch an diesem Tag lief halt einiges neben der Spur. So hielt Keeper A.Rudolph sein Team im Rennen, als er aus Nahdistanz einen Schuss parieren musste (21.). Nachdem T.Kunath aus spitzem Winkel den Tormann berühmt schoss (25.), machte der beim Freistoß von M.Leuthold einen folgenschweren Fehler, als er die Kugel durchflutschen ließ – 1:0 (32.). Trotzdem war nach der Führung keine Steigerung auszumachen. Die Crostwitzer spielten gefälliger, wurden jedoch an der Strafraumgrenze abgefangen. Etwas überraschend fiel dann das 2:0 durch M.Fraß, der nach Doppelpass mit T.Kunath clever einnetzte (41.). Nach der würzigen Halbzeitansprache des Trainers S.Meißner fanden unsere Kicker endlich ins Spiel. Mit Kampf und mehr Engagement wurde der Gegner nun beackert. Somit wurden die Gäste mehr und mehr in der Defensive gebunden und hatten bedeutend weniger Spielanteile. Unsere Elf erarbeitete sich Chancen durch M.Reppe (58.) und T.Kunath (68.) und drängte auf die Entscheidung. Die gelang dann M.Fraß, als er eine Flanke von T.Kunath zum 3:0 ins Netz bugsierte (73.). Unsere Jungs nahmen dann wieder die Beine hoch und legten zum 3:1 selbst auf. R.Balzers Rückpass auf Torwart A.Rudolph verunglückte vollends und der Kontrahent konnte mühelos verkürzen (84.). Trotz allem blieben drei Punkte im Kampf um die Tabellenspitze zu Hause, alles andere wäre indiskutabel.   (ag)

16. Spieltag A-Junioren Stadtliga Dresden
SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz : Hainsberger SV 3 : 2 ( 1 : 1 )
Aktuelle Tabelle

Am Sonntag, den 28.3.10, kam der bis dato ungeschlagene Gegner aus Freital nach Königsbrück. Mit ihm hatte man vom Hinspiel noch eine Rechnung offen (s. Spielbericht) und so waren die Jungs top motiviert. Da es bei Spielen mit den Freitalern hoch hergeht, wie man gehört und selbst erlebt hat, wurde sogar ein Schiedsrichtertrio um den stark pfeifenden Kiesewalter angesetzt. Trotz Zeitumstellung verschlief selbst unser Staffelleiter dieses Spiel nicht und gab sich die Ehre in Königsbrück. Was man von 3 Jungs meiner Mannschaft nicht behaupten konnte und diese zu spät kamen. Die Mannschaftskasse freut sich. Das Trainertrio konnte für dieses Spiel Bürger, M. begrüßen und war gespannt, ob sein Dynamo Dresden Gastspiel was gebracht hat. Eindeutig „Ja“ kann man sagen. Der Gegner war in den ersten 25 Minuten klar feldüberlegen. Das Spiel war an Intensität sehr hoch und bis auf Ausnahmen in HZ 1 ziemlich fair. Die Überlegenheit konnte er nicht in Tore ummünzen, weil die Abwehr um Jurisch sehr gut stand und der umsichtige Torhüter Böhme mitspielte. Die Schüsse des Gegners waren zu meist unplatziert. Nach 10 Minuten klingelte es trotzdem zum 1:0 für den Gegner. Ein Einwurf wurde zu kurz abgewehrt, so dass der „Zehner“ aus 18m per Direktabnahme ins kurze Eck verwandeln konnte. Mit der Zeit konnten nun Nadelstiche gesetzt werden, weil der Gegner den Druck nicht halten konnte. Jedoch wurde zu sehr durch die Mitte gespielt, so dass die Außenpositionen vernachlässigt wurden, um gefährlicher agieren zu können. Der Torhüter half uns jedoch, indem er unnötigerweise seinem Abwehrspieler am 16er „helfen“ wollte und Kühne um senste. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bürger sicher. Mit 1:1 ging es in die Pause.  Man war sich sicher, dass der Gegner, um keinen Rückschlag in der Meisterschaft zu haben, kommen musste. Das tat er dann auch. Aber auch in HZ 2 kämpfte man weiter engagiert um jeden Meter Boden und ließ den Gegner zunehmend verzweifeln. Bis auf die 61. Minute, wo man ausnahmsweise arg „schwamm“ und 3 Chancen kurz hintereinander zuließ und Böhme stark hielt, war es wie in Halbzeit 1. Die Verzweiflung des Gegners mündete in der 67. Minute in Gelb-Rot, was uns natürlich in die Karten spielte. Die Räume wurden nun für uns größer. In der 74. Minute der Auftritt von Bürger. Ein Pass von Jurisch aufnehmend, umkurvte er aus dem Mittelfeld heraus 4 Gegner, dribbelte quer zum 16er, um dann aus 17-18m in die entgegensetze linke Ecke per Innenseite zu verwandeln. Man sah hier anschaulich, dass ein gezielter Schuss, ohne viel Schmackes, mit der Innenseite und ein bisschen Augenmaß ausreicht, um ein Tor zu erzielen. Es muss nicht immer rohe Schussgewalt sein. Ganz großes Kino von ihm. Die nun entstehenden Konter konnten leider nicht entscheidend zu Ende gespielt werden, so dass der Moral zeigende Gegner noch mal vors Tor kam. Ein durch Bergmann verursachter Freistoß (kein Vorwurf, zum Glück kein Rot oder Gelb), konnte der Gegner verwandeln, weil niemand hochsprang in der Mauer (88.). Der Erfolg schien dahin zu sein. Doch der Gegner machte uns den Gefallen in der 90. Minute zu weit aufzurücken. Bürger kam an den Ball und spielte Doppelpass mit Gärtner. Die Abwehr war ausgehebelt und konnte Bürger nur noch hinterherlaufen. Er verwandelte aus 12m halblinker Position, diesmal mit etwas mehr Schusskraft, flach ins rechte Eck. Der Jubel kannte keine Grenzen.

FAZIT: Ein Lob an alle Spieler an diese kämpferische Leistung. Man sieht, dass mit entsprechendem Engagement kein Gegner zu groß ist, um nicht geschlagen werden zu können.

Aufstellung: Böhme – Jurisch – Helmert, Bergmann (88. Zahour), Hennig, Leuthold ( 78. Franke) – Nimschowski, Bürger, Kühne ( 80. Grünberg) – Gärtner, Hornoff

Nachtrag zum Schmiedebergspiel (1:3): Unnötige Niederlage aber letztlich verdient verloren. Gründe waren hauptsächlich die naive Zweikampfführung, besonders bei den Gegentoren, wo man dem Gegner Spalier stand. Da nützt auch die beste Taktik nix. Es lag aber auch wieder mal in den ballverliebten Aktionen der Offensivspieler, trotz Mängel (ungenaue, überhastete Pässe) im Spiel nach vorne. Man wollte wie immer den Ball ins Tor spielen und tragen anstatt auch mal den Schuss vom 16er zu wagen. Dass dies, bei dem eher kleinen Torhüter des Gegners, von Erfolg sein kann, zeigte unser Tor. Langer, diagonaler Ball von Nimschowski auf Hornoff, der den herauslaufenden Torhüter mit einer Direktabnahme überwand. So blieben eher die gefährlichen Schüsse des Gegner in Erinnerung, als unsere 3 Schussversuche von außerhalb des 16er im Spiel, die unserem bestem Mann Böhme, D.  gehörig ins Schwitzen brachten.

Fazit: Unnötig diese Niederlage bei Spiel zweier gleichstarker Gegner (JS)

Aufstellung: Böhme – Helmert, Albinus, Hennig, Jurisch – Müller-Hürst, Nimschowski, Kühne ( 46. Zahour) – Gärtner, Hornoff

Volksbank Bautzen Klasse 
28.03.2010 21. Runde SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FSV Bretnig-Hauswalde 2.  6 : 1 ( 3 : 1 )
Aktuelle Tabelle

Nachdem unsere zweite Garnitur zwei Spieltage zum Zuschauen verdammt war und die Konkurrenz in der Tabelle vorbei ziehen konnte, durfte endlich wieder gekickt werden. Große Sorgen machte der Gegner unserer Mannschaft nicht, denn Bretnig war in allen Belangen eindeutig unterlegen. So eröffnete T.Gärtner den Torreigen, als er einen an M.Reppe verwirkten Foulstrafstoß sicher zum 1:0 verwandelte (12.). Das 2:0 erledigte dann der Gefoulte selbst, als er eine Eingabe von M.Eisold verwertete (28.). Danach trafen M.Reppe (31.) und M.Eisold (36.) das Aluminium, ehe Letztgenannter auf 3:0 erhöhte (37.). Mit der ersten nennenswerten Aktion verkürzten die Gäste per Freistoß unter gütiger Mithilfe von Torwart E.Findeisen auf 3:1 (39.). Zum Ende der ersten Halbzeit nagelte M.Reppe die Kugel aus zwei Metern an den Pfosten, danach fand der Sturmlauf unserer Jungs im letzten Spielabschnitt seine Fortsetzung. Nach Kopfballablage von M.Reppe vollendete T.Gärtner zum 4:1 (51.). Fünf Minuten später strich ein Schuss von R.Krause durch „Feindesland“ und trudelte zum 5:1 ins lange Eck. Unser Team hatte noch Chancen für mindestens zehn weitere Tore, doch diese Gelegenheiten wurden allesamt fahrlässig vergeben. Die Bretniger waren auch noch anwesend und hatten zehn Minuten vor Ultimo ihren ersten Eckball. Den Schlusspunkt setzte T.Strutz, der eine Vorlage vom M.Fraß zum 6:1-Endstand abschloss (84.).   (ag)

EWAG Kamenz Liga
27.03.2010 21. Runde FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück/Laußnitz 2 : 1 ( 0 : 1 )
Aktuelle Tabelle

Der Höhenflug unserer Mannschaft endete in Ottendorf mit einer abrupten Bruchlandung. Obwohl der SVK/L begann, wie man in der Vorwoche aufhörte, kamen im Spielverlauf viele ungeahnte „Baustellen“ zu Tage. Zunächst hatten die Gäste alles in Griff, spielten knallhartes Pressing und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Nachdem unser Team die erste gefährliche Situation verzeichnete (6.), wäre den Gastgebern nach nicht angezeigter Abseitsstellung fast die Führung geglückt. Doch Schlussmann O.Gumpert verhinderte den Rückstand mit toller Parade (8.). Postwendend gelang die 0:1-Führung durch M.Kunath (10.) und der Nerv schien beim Gastgeber gezogen. In der Folgezeit hätte unsere Elf erhöhen können, doch M.Kunath platzierte den Kopfball aus schwieriger Position ans Außennetz (14.) und nur zwei Minuten später fehlte dem gleichen Spieler nur eine Stiefelspitze. Danach setzte der Gastgeber erste Achtungszeichen (24.,31.), aber echte Torgefahr kam nicht auf. Kurz vor der Pause wurde ein Schuss von S.Plunert zur Ecke geblockt (41.) und auf der Gegenseite musste Keeper O.Gumpert eine brenzlige Situation per Fußabwehr bereinigen (43.). Mit einer knappen aber verdienten Führung eröffnete die Burkon-Elf den zweiten Durchgang. Doch was unsere Mannschaft seinen zahlreichen mitgereisten Fans anbot, erinnerte an einen Ausflug auf die Reeperbahn. Wo das Auge auch nur hinschaute, Schlampigkeit in höchster Vollendung. Es klappte so gut wie nichts mehr, weil nun Fehlabspiele, Ideenlosigkeit und fehlender Bewegungsdrang auszumachen waren. So wurden die keinesfalls übermächtigen Ottendorfer stark gemacht, die sich zum Glück im Auslassen von Torchancen überboten. Ein Heber (47.) und ein Schuss (56.) von T.Böhme waren die letzten Lebenszeichen unserer Mannschaft, danach blies der Gastgeber zur Aufholjagd. Die hatte schon bald Erfolg. Nach absolut sinnlosen Tändeleien stand es folgerichtig 1:1 (64.), nachdem der FVO kurz davor noch einen Schuss aus fünf Metern über das Tor setzte. Mit fortschreitender Spielzeit fiel unser Team in allen Mannschaftsteilen auseinander. Ernüchternd war, es gab nur noch ansatzweise echte Gegenwehr. Das Streitobjekt wurde nur noch planlos weggekickt, aber landete ausnahmslos in den Beinen des Gegners. Der hatte Riesenmöglichkeiten zur Führung, doch Torwart O.Gumpert hielt mit Klasse, Glück und Geschick die dicksten Dinger (72.,76.,77.,80.,83.). Das waren nicht einmal halbherzige Tormöglichkeiten, sondern Tausendprozenter, wobei die Kugel unbegreiflicherweise den Weg über die Torlinie verweigerte. So viel Pech gepaart mit Unvermögen konnte der Fußballgott nicht verantworten und beschenkte den Hausherren doch noch den Siegtreffer, dem sich auch der SVK/L sprichwörtlich erbettelte. Wieder einmal verloren unsere Kicker den Ball völlig grundlos im Vorwärtsgang. So kam der FVO in Schussposition und traf zunächst den Pfosten. Jedoch interessierte sich niemand für den Abpraller und der Einnetzer zum 2:1 (86.) besiegelte eine mittlerweile längst verdiente Niederlage. Augenscheinlich hatten einige unserer Akteure physische Defizite. Der Rest der Mannschaft schien bereits vor Beginn der Partie im Kopf nicht ganz frei zu sein. Mit solch einer Darbietung kann man halt gegen niemanden der Kreisliga einen Blumentopf gewinnen. Ganz anders agierten da, wenn auch nur eine Halbzeit, die Einheimischen und holten unsere Jungs auf den Boden der Realität zurück. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, M.Fritsche – S.Plunert – T.Böhme jun., R.Ziesche (ab 71. T.Kunath), R.Balzer (ab 71. M.Sonntag)  – T.Böhme sen., M.Kunath 

EWAG Kamenz Liga
21.03.2010 20. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Aufbau Deutschbaselitz 3 : 2 ( 1 : 0 )

Am 20.Spieltag empfing der SVK/L den Tabellendritten aus Deutschbaselitz. Da sich unsere Elf mittlerweile auf den vierten Rang nach vorn gepirscht hat, war die Titulierung Spitzenspiel nicht unangemessen. Obwohl die Partie nicht unbedingt hochklassig war, enttäuschten beide Teams keineswegs. Von Anfang an waren taktische Plänkeleien unübersehbar, so dass Strafraumszenen zunächst auf sich warten ließen. Nach fünf Minuten verzeichneten die Gäste einen nicht ungefährlichen Torschuss und erst nach 20 Minuten konnte die erste Chance für die Hausherren notiert werden. Dabei tauchte R.Ziesche zu dicht vorm Torwart auf, der die Situation im letzten Moment bereinigen konnte. Als dann M.Fritsche ausrutschte, klärte Keeper O.Gumpert gegen einen freipostierten Aufbau-Akteur (25.). Der Schrecksekunden nicht genug, denn kurz danach profitierten die Gäste von einem weiteren Fauxpas unserer Jungs. Wieder musste Torhüter O.Gumpert nach einem Alleingang der Großteichkicker in höchster Not retten (26.). Ein genialer Querpass von M.Kunath bescherte dann die 1:0-Führung, als R.Ziesche das Leder überlegt am Keeper vorbei im Tor versenkte (30.). Die Angriffsbemühungen der Gäste wurden verstärkt, doch die Defensive der Burkon-Elf ließ nur wenig zu. Bis kurz vor dem Pausenpfiff, als die Kugel nach Eckstoß ungeschoren durch den Fünf-Meter-Raum zischte und ein Deutschbaselitzer aus drei (!) Meter über das Gebälk köpfte (44.). Mit Beginn des zweiten Durchgangs nahm neben den Starkregen auch die Spannung im Spiel zu. Beide Mannschaften erhöhten den Einsatz und gaben kaum einen Ball verloren. Als der SVK/L eine Ecke schon geklärt hatte, wurde das Leder Im Vorwärtsgang verloren. Die Eingabe von der Grundlinie verwandelten die Gäste zum 1:1 (64.). Zwei Minuten nach dem Ausgleich flankte S.Klieme auf den Kopf von M.Kunath, dessen Kopfball der Schlussmann mit einer Riesenparade entschärfte. Unser Team war wieder leicht tonangebend und hatte durch einen Schuss von M.Kunath aus spitzem Winkel eine weitere gute Gelegenheit. Den abgewehrten Ball eroberte R.Ziesche, der im 16-er unsanft von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß jagte D.Hoyer mit Urgewalt in die Maschen – 2:1 (69.). Jetzt strafften sich die Pafel-Schützlinge wieder und hatten mit einem Schlenzer an den Innenpfosten die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich (75.). Der fiel schließlich wie nach Ankündigung, als unsere Abwehr eine neue Spielsituation nicht schnell genug erfasste und ein Orangehemd-Träger die Flanke ungedeckt aus Nahdistanz zum 2:2 verwandelte (79.). Nun suchten beide Kontrahenten die Entscheidung und forcierten noch mal das Tempo. Als letztlich S.Klieme in den gegnerischen Strafraum flankte, sprang die Kugel T.Müller vom Fuß. Doch Kapitän T.Böhme stand goldrichtig und schob das Leder zum verdienten 3:2-Siegtreffer über die Torlinie (87.). Die letzte Aktion war ein Schuss von T.Böhme, den der Torwart aus dem oberen Tordreieck fischte (89.). Danach beendete ein überdurchschnittlich gut pfeifender Referee Liepke diese kurzweilige Partie und unsere Kicker lagen sich freudetrunken in den Armen. Der Gastgeber musste nach zweimaliger Führung immer wieder Nackenschläge hinnehmen, stand aber immer wieder auf und erarbeitete sich den Sieg Dank einer tollen Moral und Mannschaftsleistung. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Oliver Gumpert – Denis Hoyer, Ronny Frommhold (ab 81. Ivo Frommhold), Marco Fritsche, Sven Klieme – Sten Plunert, Martin Sonntag (ab 60. Tom Kunath), Rico Balzer, Richard Ziesche (ab 71. Thomas Müller) – Thomas Böhme, Marko Kunath

EWAG Kamenz Liga
14.03.2010 19. Runde SV Straßgräbchen : SV Königsbrück/Laußnitz  0 : 2 ( 0 : 1 )
Am heutigen Spieltag waren die Burkon-Schützlinge in Strassgräbchen zu Gast. Durch das völlig verkorkste Hinspiel hatte man noch eine Rechnung offen und konnte diese auch begleichen.  Von Beginn an waren die Gäste hochkonzentriert am Werk und bestimmten, auf dem gut präparierten Hartplatz, das Geschehen.  So hatten Böhme sen., heute „endlich“ mal wieder Stürmer, und Kunath gute Einschussmöglichkeiten, ehe Ziesche nach einem Solo aus 18 Metern zielsicher abzog und genau den Winkel traf. Das Tor war verdient und ließ die SVK/L-Spieler noch sicherer agieren. Wenn es ein Manko gab, dann die Chancenverwertung. Spielerisch gab es wenig zu meckern, gerade Böhme sen. und Ziesche waren selten zu stoppen. Im zentralen Bereich sorgten die Vorstöße von Plunert und Müller immer wieder für Gefahr. Auch der Defensivbereich um den, sehr sicher stehenden Libero Hoyer, stand gut. Torhüter Metzner war bei dem Wetter nicht zu beneiden, fast beschäftigungslos verbrachte er die ersten 45 Minuten.  Nach dem Seitenwechsel dachten die SVK/L-Akteure, zwei Gänge runter schalten und jeder macht was er denkt. Die klare spielerische Linie der ersten Halbzeit war in der Kabine geblieben.  So brachten die „Spielzüge“ der Heimmannschaft, hoch und weit per Abschlag nach vorn, Gefahr für das Metzner-Gehäuse. In der 50. und 56. hatte man viel Glück das beim Gastgeber die letzte Zielstrebigkeit fehlte. Chancen zum Ausgleich waren jetzt vorhanden. Das Spiel wurde jetzt etwas rauer aber der umsichtig pfeifende Schiri hatte das Spiel jederzeit unter Kontrolle. Mitte der zweiten Halbzeit fanden dann die Spieler des SVK/L langsam ihre Linie der ersten Halbzeit wieder. So konnte der Torwart des SVS in letzter Sekunde mit Fußabwehr den Schuss von Ziesche parieren. Vorangegangen war ein starkes Solo von Balzer. Strassgräbchen setzte nun alles auf eine Karte und versuchte sich in der Hälfte der Gäste fest zusetzen, was ihnen auch zeitweise gelang. Der SVK/L hätte den Sack schon ab der 75.min zumachen können, doch Balzer, Böhme sen., Kunath und Ziesche spielten keinen Konter so zu Ende, das der Ball im Netz landete. So musste bis zur 87min. gezittert werden, als der Allrounder Plunert, als hängende Spitze agierend, in Abstaubermanier den Pfostenschuss von Böhmen sen. zum 0:2 Endstand verwertete. Auch ein 0:3 wäre möglich gewesen, doch der eingewechselte Sonntag schoss in der 90 min. aus 7 Metern den SVS-Keeper an. So blieb es beim gerechten 0:2 für die Gäste!

 Der SVK/L spielte mit: Metzner, Hoyer, Frommhold R., Frommhold I., Müller, Plunert, Balzer (ab 79.min Klieme), Böhme jun.(ab 88.min Fritzsche).Ziesche (ab 84.min Sonntag), Böhme sen., Kunath

Mitteilungsblatt Pokal Viertelfinale
07.03.2010 SV Königsbrück/Laußnitz : SV Dynamotreue Kamenz 4 : 1 ( 1 : 0 )

Für unsere Mannschaft entpuppte sich der Viertelfinal-Kick des Kreispokals als „schwere Geburt“. Zwar steht am Ende wie schon im Punktspiel eine erneute Drei-Tore-Differenz zu Buche, nur war diesmal die Gegenwehr des Aufsteigers weitaus geringer. Obwohl als Favorit auflaufend, lief bei unseren Kicker im ersten Durchgang recht wenig zusammen. Die Spieleröffnung war äußerst mangelhaft und Chancen hatten Seltenheitswert. Nachdem M.Kunath den Ball auf R.Balzer durchsteckte, ließ sich Letztgenannter zu weit nach außen abdrängen und fand aus spitzem Winkel keine Lücke – gehalten (8.). Danach prägten Fehlpässe und schlampige Abspiele das Spiel des SVK/L. Die Gäste kamen daraufhin immer wieder in Ballbesitz und verbuchten alsbald ihre ersten Tormöglichkeiten (13.,16.). Im Anschluss an einen Eckstoß bugsierte ein Kamenzer das Leder ganz knapp am Pfosten vorbei (17.). Ein Weckruf genau zur richtigen Zeit, denn ab diesen Zeitpunkt strafften sich die Burkon-Schützlinge und stellten die legere Spielweise phasenweise ein. Trotzdem blieb der Gastgeber in der torgefährlichen Zone wirkungslos, da das entscheidende Zuspiel nicht ankam. So bescherte ein Zufallsprodukt die ersehnte Führung. Ein öffnender Pass huschte durch den Kamenzer Strafraum, wo letztendlich M.Kunath die Situation erfasste und mit links ins lange Eck traf – 1:0 (38.). Mit diesem psychologischen Plus ließ unser Team die erste Halbzeit ausklingen und musste sich für den letzten Spielabschnitt eine Leistungssteigerung auf die Fahne schreiben. Dies schien auch unsere Elf zu beherzigen, denn nach Wiederanpfiff offenbarte man eine ganz andere Körperspannung. Zielgerichtet strebte man den zweiten Treffer an, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Zunächst hielt der Schlussmann der Dynamotreuen einen Schuss von T.H.Böhme (50.). Als dann der gleiche Spieler einen Freistoß vor das gegnerische Gehäuse brachte, beschäftigte M.Sonntag effektiv seinen Gegenspieler, der den Ball nicht bereinigen konnte. Die Pille fiel R.Balzer genau vor die Füße, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte zum 2:0 einzunetzen (53.). Fortan agierte der SVK/L wieder nachlässig und ließ es zu gemächlich angehen. So kamen die Lessingstädter zu zwei Tormöglichkeiten, wobei sich Schlussmann O.Gumpert auszeichnen konnte (61.,64.). Erst jetzt ruckte unsere Mannschaft wieder an und hatte Möglichkeiten zur Spielentscheidung. Zunächst kam M.Kunath nach schlechter Gästeabwehr einen Schritt zu spät und scheiterte am Keeper (68.). Eine Minute danach erlief sich M.Kunath einen grauenhaft gespielten Rückpass, doch sein Schuss landete nur am Pfosten. Ein vorzeigbarer Spielzug ließ dann unser Team jubeln. R.Ziesche bediente im Zentrum M.Sonntag, der per Hacke auf den heraneilenden R.Balzer ablegte. Mit Übersicht schlenzte der Oldie die Kugel zum 3:0 ins Eck. (72.). Dies war der Knock out für den Aufsteiger, dem der Ausgang der Partie mittlerweile egal zu sein schien. So zischte ein flach getretener Freistoß von T.H.Böhme unberührt durch den kompletten Strafraum, wo letztlich S.Plunert an der Fünf-Meter-Linie freistehend das Leder zum 4:0 über die Linie drückte (74.). Frustriert vom ganzen Spielverlauf ließ sich ein Gastspieler zu einer Tätlichkeit hinreißen und untermauerte die Resignation seiner Mannschaft (77.). So nahmen unsere Kicker in den letzten Minuten die Beine hoch, doch in einer Szene machte man das Bein noch einmal ganz lang. So kam ein Kamenzer im 16-er zu Fall und die Gäste verkürzten vom Punkt zum 4:1 (86.). Der eingewechselte M.Eisold prüfte in der Schlussminute letztmalig den Torwart, danach war Schluss und der Einzug ins Halbfinale konnte gefeiert werden. Es ist zwar bis zum Endspiel nur noch ein kleiner Schritt, der jedoch zum Spagat werden kann. Denn beim nächsten Gegner in Oßling/Skaska setzte es im Punktspiel schon mal eine Niederlage, so dass Vorsicht geboten ist.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

O.Gumpert – D.Hoyer, R.Frommhold, I.Frommhold, S.Klieme –S.Plunert (ab 82. M.Fritsche), T.H.Böhme, R.Ziesche (ab 79. T.Müller), R.Balzer – M.Kunath, M.Sonntag (ab 87. M.Eisold) 

Halbfinale 22.05.2010 15.00 Uhr gegen SG Oßling/Skaska

Volksbank Bautzen Klasse Nachholespiel
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SG Großnaundorf 3.  2 : 0 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

In einer Nachholpartie vom 17.Spieltag vollzog unsere zweite Garnitur die Wachablösung an der Tabellenspitze. Mit einem ungefährdeten 2:0 zog man nach Punkten mit der dritten Vertretung von Liegau-Augustusbad gleich, jedoch spricht das Torverhältnis deutlich für unsere Mannschaft. Von Beginn an diktierte unser Team das Match und hatte den Gegner über die volle Distanz absolut im Griff. Der Ortsnachbar aus Großnaundorf hatte nicht eine einzige Torchance und degradierte Torwart A.Rudolph zur Beschäftigungslosigkeit. Der SVK/L agierte allerdings nicht zielstrebig genug und ließ dem Kontrahenten lange Zeit am Spiel teilhaben. Erst in der 28.Minute gelang den Hausherren die Führung, nachdem D.Gloger vors Tor flankte und T.Strutz per Kopf das 1:0 markierte. Wenig später holte M.Reppe einen Strafstoß heraus, den jedoch M.Leuthold über den Kasten setzte (36.). Unser Team verpasste es nachzulegen, denn aufgrund des Spielverlaufes war der Halbzeitstand von 1:0 einfach zu wenig. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts auf dem Platz. Der SVK/L war weiterhin dominant und biss sich in der gegnerischen Hälfte am Abwehrbollwerk die Zähne aus. Trotz guter Torgelegenheiten von M.Leuthold (64.), M.Reppe (71.) und D.Gloger blieb es weiterhin beim knappen Vorsprung unserer Jungs. Das erlösende und alles entscheidende 2:0 erzielte M.Fraß (79.), der von D.Gloger wunderbar angespielt wurde. Der Kuchen war gegessen, denn von den Gästen war keine Reaktion mehr auszumachen. Der Tabellendritte war bezwungen und die Meißner-Elf steht nun da, wo sie eigentlich auch hingehört – an der Tabellenspitze. (ag)

EWAG Kamenz Liga
28.02.2010 18. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : SV Liegau-Augustusbad 3 : 2 ( 0 : 0 )

Der lange Winter hatte sich unter der Woche urplötzlich verabschiedet, so dass König Fußball alle Sportanhänger wieder in Beschlag nehmen konnte. Am 18.Spieltag gastierten die immer noch titelambitionierten Liegauer in Königsbrück, die eine unglückliche Niederlage einstecken mussten. Die hatten eine winzige Nasenlänge Wettkampferprobung Vorsprung, was sich auch im ersten Durchgang widerspiegelte. Neben besserer Ballführung gesellte sich eine spielerisch gefälligere Linie, womit unsere Elf zunächst nicht klar kam. So war es nicht verwunderlich, dass der Tabellenvierte gefährlich vor dem SVK/L-Tor aufkreuzte und Torwart Thilo Metzner gleich dreimal in Folge seine ganze Klasse unter Beweis stellen musste (13.). Drei Minuten danach die erste gute Aktion unserer Kicker. Nachdem die Abseitsfalle der Gäste versagte, scheiterten Richard Ziesche per Kopf und Kapitän Thomas Böhme im Doppelpack. Alle anderen zaghaften Torannäherungen waren nicht erwähnenswert, so dass die erste Halbzeit mit leichter optischer Überlegenheit des SV Liegau-Augustusbad zu Ende ging. Dies sollte sich im zweiten Durchgang ändern, denn nun nahmen unsere Jungs die Zweikämpfe an und ließen den Gegner nicht mehr so leicht zur Entfaltung kommen. Leider bedurfte es eines fatalen Fehlers, um die Führung der Gäste vorzubereiten. Nach unnötigem Querspiel verlor die SVK/L-Abwehr den Ball, so dass Keeper Thilo Metzner weit aus seinem Kasten eilen musste, um die Situation per Fußparade zu bereinigen. Doch keiner unserer Feldspieler scherte sich im zentralen Mittelfeld um den Gegenspieler, der das Leder aus 35 Meter ungehindert ins verwaiste Tor versenken konnte – 0:1 (50.). Die Hausherren hatten alsbald die passende Antwort parat. Thomas H. Böhme bediente den frei vorm Tor postierten Sten Plunert, der am Torwart scheiterte. Den abgewehrten Ball verarbeitete Marko Kunath gedankenschnell zum 1:1 (52.). Zwei Minuten später rettete Libero Denis Hoyer gegen einen durchbrechenden Liegauer in höchster Not. Ungeahnte Spielkultur war nach einer Stunde Spielzeit in unseren Reihen zu entdecken. Marko Kunath spielte sich am linken Flügel wunderbar durch, behielt die Übersicht und passte auf Martin Sonntag, der die Kugel mit stoischer Ruhe zum 2:1 eiskalt ins Eck schob (60.). Bevor die Liegauer zum Halali bliesen, probierte es Thomas H. Böhme aus spitzem Winkel – gehalten (73.). Danach wehrte unsere Deckung einen Ball in die Mitte ab, wo die Gäste aus dem Hinterhalt das SVK/L-Gehäuse anvisierten. Dabei verhinderte eine Hand das Durchkommen des Leders, doch zum Glück fand diese Tat beim Referee keine Anerkennung (75.). Schließlich mussten die Liegauer den Ball auf andere Art und Weise im Kasten unterbringen. Nach einer scharfen Eingabe in den Fünf-Meter-Raum erzielten die Gäste per Kopf das 2:2 (79.). Daran gab es nun nichts zu rütteln. Nun stellte sich die Frage, Ergebnis halten oder noch auf Sieg spielen. Die Frage beantwortete der Unparteiische zur Zufriedenheit der Gastgeber. Als nämlich Martin Sonntag in den Strafraum eindrang und sich durch zwei Verteidiger durchmogeln wollte, war folglich Endhaltestelle. Ein Pfiff weckte dann alle aus der Lethargie, denn es gab Foulstrafstoß. Thomas H. Böhme scheiterte zwar vom Punkt, doch sein Namensvetter jagte den abgewehrten Ball unter das Gebälk – 3:2 (87.). Somit blieben doch noch drei Punkte an Ort und Stelle, obwohl dies niemand mehr für möglich gehalten hatte.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück / Laußnitz:

T.Metzner – D.Hoyer, S.Plunert, R.Frommhold, T.Müller – T.„H.“Böhme, R.Ziesche (ab 85. I.Frommhold), R.Balzer (ab 74. F.Schlotterbeck), T.Böhme – M.Kunath, M.Sonntag

Volksbank Bautzen Klasse 18. Runde
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Liegau-Augustusbad 3.  2 : 1 ( 0 : 0 )

Im Vorspiel empfing unsere zweitplatzierte Mannschaft den Tabellenführer aus Liegau-Augustusbad. Doch das Spitzenduell hielt nicht, was es von der Papierform her versprach. Dennoch hatte unser Team etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch echte Glanzpunkte zu setzen. Schussmöglichkeiten von P.Krönert (20.) und T.Gärtner (40.) standen ebenfalls auch nur zwei des Gegners gegenüber (28.,33.). Ansonsten prägte spielerische Armut den ersten Durchgang, gepaart mit viel Kampf und Krampf. So hofften alle auf eine bessere zweite Halbzeit, die dann auch mit einen Paukenschlag begann. Zunächst setzten die Gäste einen Schuss knapp neben das Gehäuse (46.), ehe unseren Jungs die Führung gelang. Nach Freistoß von M.Leuthold beförderte R.Kappler die Kugel aus dem Gewühl zum 1:0 über die Torlinie (48.). Doch die nötige Sicherheit wollte sich beim SVK/L nicht einstellen. Vielmehr hatten die Liegauer den Ausgleich gleich zweimal auf den Schlappen. Dabei konnte sich Keeper E.Findeisen mit tollen Paraden auszeichnen (52.,58.). Hinzu kaum auch eine Portion Glück, als der Nachschuss nur an den Pfosten klatschte. Das vermeintlich beruhigende 2:0 erzielte dann M.Leuthold per Freistoß, dessen Pfund in die Maschen fetzte (70.). Man verpasste dann dem Spitzenreiter den Gnadenstoß zu versetzen und machte aufgrund zu passiver Spielweise den Kontrahenten stark. Der schwächte sich aber selbst, als ein Spieler wegen Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde (78.). Trotz Unterzahl kamen die Gäste per Foulstrafstoß auf 2:1 heran (79.), was gleichzeitig der erste (!) Gegentreffer für den SVK/L auf heimischem Geläuf bedeutete. Unsere Elf hatte durch M.Reppe und J.Höger noch zwei Tormöglichkeiten (82.,84.) und verwaltete den Vorsprung bis zum Abpfiff.   (ag)

HALLENSTADTMEISTERSCHAFTEN A-Jugend Sonntag, den 14.02.2010

Am Sonntag den 14.2.2010, dem letzten offiziellen Karnevalssonntag fuhren wir mit einer Rumpfmannschaft von 6 Leuten nach Dresden zur Hallen-Stadtmeisterschaft. Bis auf die Fragen a la „Bis wann geht das Turnier?“, „Wollen wir unbedingt  die Vorrunde überstehen?“ des Torhüters und des Spielers  mit dem Indianernamen „Ich werfe den Kabinenschlüssel unter die Tribüne und frage mich dann, wie bekomme ich ihn wieder.“, war die Truppe willig, um ihr Bestes zu geben und wurde so auch darauf eingestimmt. Auch der Betreuer aus Schwepnitz schwächelte etwas in dieser Hinsicht, aber bekanntlich macht Erfolg geil und macht Lust auf mehr, so dass man das Turnier bis zum Ende professionell durchzog. Im folgenden Turnierverlauf bot man Hallenfußball zum Hingucken. Die Stürmer Hornoff und Gärtner wurden zentral angespielt, schirmten den Ball ab und verteilten dann diesen entsprechend. Wir erspielten im Turnierverlauf unzählige Chancen, die jedoch kaum genutzt wurden, was zu einem an den Torhütern und zum anderen an den „Handball“-Toren lag, um die entscheidende Lücke zu finden. In der Abwehr um Jurisch, Albinus und  Ersatzmann Helmert  stand man jederzeit am Mann und ließ kaum Chancen des Gegners zu. Auch im Miteinander im Spiel war man sehr gut, d.h. man sprach miteinander und machte sich aufmerksam bzgl. eventueller Stellungsfehler. Ein Umstand der  mit in die Punktspiele im Freien mitgenommen werden sollte. Einziges Manko im gesamten Turnier waren einige Lalli-Pässe im Spiel, die dem Gegner gute Möglichkeiten boten, die jedoch nicht genutzt bzw. durch die Spieler selbst wieder bereinigt wurden. Auch das ungenügende Ausnutzen der Konter wäre ausbaufähig gewesen.

1.      Gruppenspiel gg. DD-Löbtau (0:2):  Unglücklich verloren, weil 2-mal gepennt wurde. Zu einem Albinus bei Ecke. Nicht mitgelaufen. Zum Anderen beim Konter nicht nachgesetzt, so dass der Stürmer freistand.  Das Highlight durch Helmert im Spiel. Kommt ins Spiel und macht bei gegnerischem Ballbesitz seelenruhig die Schnürsenkel zu.

2.      Gruppenspiel gg. DVB (1:0): Der vermeintlich leichteste Gegner, was er auch war. Überlegenheit konnte jedoch nicht in Tore umgemünzt werden. Eine starke Einzelaktion durch Jurisch ließ uns letztlich das 1:0 erzwingen. 

3.      Gruppenspiel gg. Fortuna-Rähnitz (1:0): Der Gruppenfavorit war gegen unsere Abwehr zahnlos. Unsere Angriffe gefährlicher, wobei auch hier erst der letzte Wille zum Tor durch Gärtner das Halbfinale endgültig sicherte.

4.      Halbfinale gg Schmiedeberg (0:0, 3:2  n. 7m): Trotz Ausfall Hornoff´s (Pferdekuss) war man nicht minder Schlechter als vorher. Chancen wieder nicht genutzt, so dass 7m Schießen entscheiden musste. 3-1 Führung und 2 Matchbälle. Jurisch verschießt, Gegner verkürzt 3:2, Helmert verschießt kläglich, aber Gegner verschießt auch. Somit 3:2 gewonnen.

5.      Finale gg.  DD-Löbtau (0:0, 8:7 n. 7m):  Auch hier wieder ein taktisches Spielchen mit Vorteilen für uns. Aber wiederum machen zu kleines Tor und guter Torhüter Tore unmöglich. Entscheidung im 7m Schießen. Diesmal wir im Hintertreffen 3:1, aber unser Torhütergott Böhme hielt uns im Rennen. Entscheidung schien nicht zu gelingen. Spannung pur. Letztlich glücklich aber verdient mit 8:7 gewonnen bei insgesamt 26 Schützen und 4:5 Matchbällen. Unser 4. Matchball wurde von Gärtner verwandelt. SIEG!

FAZIT: Letztlich hat sich unsere „clevere und effektive Spielweise“ (O-Ton Staffelleiter Heyne) durchgesetzt. Somit ein unerwarteter, aber letztlich verdienter Erfolg, der den Ausflug nach DD doch angenehm werden ließ.

AUFSTELLUNG: Böhme,D. – Jurisch, Albinus – Gärtner, Hornoff  ERSATZ: Helmert

EWAG Kamenz Liga
13.12.2009 16. Runde SV Königsbrück/Laußnitz : DJK Sokol Ralbitz/Horka 2.  0 : 0

Heute stand das erste Rückrundenspiel gegen Ralbitz/Horka auf dem Programm. Das Hinspiel wurde bei wesentlich besseren Wetterbedingungen 2:0 gewonnen. So waren die Vorzeichen auf Sieg gestellt, zumal die Nachwirkungen der freitäglichen Weihnachtsfeier abgeklungen sein sollten. Das daraus nichts wurde, liegt zum einem an der mangelhaften Chancenverwertung, zum anderen aber auch an einem sehr schlecht bespielbaren Kunstrasenplatz. Schnee und Frost waren reichlich vorhanden. Los ging es erst einmal mit der Verabschiedung des Trainers der 2. Vertretung Marcel Berndt, welcher berufsbedingt eine kleine Pause antritt. Alles Gute auch von dieser Stelle! Dann fing das Spiel an, welches am Anfang durch reichlich Rutschpartien beider Spielreihen geprägt war.  Der erste Aufreger in Minute 15, als Mühlbauer durch Böhme per Lupfer in Szene gesetzt wird aber sein Heber wurde auf der Linie geklärt. Leider ging es in dieser Richtung nicht weiter, den die sorbischen Sportfreunde kamen jetzt besser ins Spiel. So ging in der 19min. ein Schuss ganz knapp am Tor vorbei. 4 Minuten später viel das Tor für Ralbitz, glücklicherweise sah der umsichtig pfeifende Schiri Söhn im Vorfeld ein Handspiel, so dass der Treffer nicht zählte. Jetzt merkten auch die Gastgeber, das Ralbitz nicht wegen dem Weihnachtsmarkt hier war und fing an etwas zielstrebiger zu agieren. In der 35 Minute schießt Hoyer einen guten Freistoss, knapp vorbei. Eine Minute später macht der Gästekeeper einen Ausflug im 16er, seine Abwehr wird durch Mühlbauer abgefangen, dieser hebt den Ball gedankenschnell Richtung Tor, leider geht der Heber knapp daneben. Dann waren wieder die Gäste am Zug, ein gut vorgetragener Angriff über die linke Seite ging um Haaresbreite am Metzner-Gehäuse vorbei. Die letzten 5 Minuten der 1.Halbzeit waren wieder für die Gastgeber bestimmt, erst ein guter Hoyer-Freistoss, in Minuten 41 eine Ecke von Böhme jun. gehalten auf der Linie, Nachschuss durch Gärtner an den Pfosten nach Kopfballablage von Plunert. Schließlich in der 44 Minute ein starker Konter über Böhme jun., Mühlbauer, Kunath, letztgenannter vergibt aus aussichtsreicher Position. Nach dem Pausentee ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften versuchten auf rutschigem Untergrund Fuß zu fassen, dies gelang mal besser, mal schlechter. So hatte Schlotterbeck in der 49.Minuten eine gute Schusschance aus 18 Metern, welcher aber knapp vorbei ging. Die Vorstöße der Gäste wurden nun seltener aber nicht weniger gefährlich. So hatte man in der 59. Minute Glück, als ein Schuss des Ralbitzer Stürmers haarscharf vorbei ging. Jetzt setzte man sich in der Ralbitzer Hälfte fest und versuchte Chancen zu erarbeiten. Dies gelang nach einem Freistoss welchen Böhme jun. auf Hoyer ablegte, der Ralbitzer Torwart konnte nur im nachfassen halten. In Minute 67 schickt Schlotterbeck Mühlbauer in den Ralbitzer 16er, dessen Querpass verpasst aber Freund und Feind. Eine Minute später gelangt ein Hoyer-Freistoss auf den Kopf von Kunath-gehalten. Weitere 5 Minute später setzt sich Kunath halb links durch, Ablage auf Mühlbauer, der per Direktabnahme- wieder gehalten. 8 Minuten vor Schluss dann fast das 0:1. Feiner Konter von Ralbitz, Metzner hat im heraus laufen keinen Grip und ist so nur Millisekunden vor dem Ralbitzer Stürmer am Ball. Wieder 5 Minuten vor Ende nur noch der SVK/L am Drücker, erst wird ein super Balzer-Schuss aus 10 Metern stark gehalten, in der 87 min. köpft Kunath aus 5 Metern wieder stark gehalten. Das gleiche Schicksal widerfuhr  Frommhold R., dessen Schuss aus 16 Metern spektakulär gehalten wird. Auch die letzte Offensivaktion von SVK/L wurde nicht mit einem Tor gekrönt, als Mühlbauers Schuss kurz vor der Linie geklärt werde konnte. Dann war Schluss und man hat mal wieder 2 Punkte liegen lassen.

 Fazit: Chancenverwertung mangelhaft und zu keiner Zeit die widrigen Bodenverhältnisse in der Griff bekommen. Ralbitz einfacher und kompakter, daher nicht unverdient einen Punkt mit nach Hause genommen.

Aufstellung (diesmal korrekt!!!) : Metzner- Hoyer- Plunert- Müller- Frommhold R.- Gärtner (ab 80 min. Balzer)-   Böhme jun.(ab 80 min.Strutz)- Gloger- Böhme sen.(ab 46.min Schlotterbeck)-  Mühlbauer- Kunath

Spielberichte 1. Halbserie 2009/10

Spielberichte 2. Halbserie 2008/09

Spielberichte 1. Halbserie 2008/09

Spielberichte 2. Halbserie 2007/08

Spielberichte 1. Halbserie 2007/08

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06