Spielberichte

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 16. Runde
07.12.2008 SV Königsbrück 2. : SG Großnaundorf 2.  2 : 1 ( 0 : 1 )
Aktuelle Tabelle
Zum zweiten Mal hintereinander traf man sich noch vor dem Mittag auf dem Königsbrücker Sportplatz um gegen die zweite Vertretung der SG Großnaundorf die 4:3 Hinspielschlappe wieder gut zu machen. Dem angesetzten Schiedsrichter war es wohl auch etwas zu zeitig und so musste der einheimische Denis Hoyer als Ersatz antreten. Er sollte aber mit einer sehr fairen Partie keinerlei Probleme haben. Schwungvoll begannen die Hausherren die Begegnung und ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass die 3 Punkte in Königsbrück bleiben sollten. Aus der von Thomas Böhme gut organisierten Abwehr wurden schöne Kombinationen nach vorn getragen, doch leider zu selten abgeschlossen. Die Größte Gelegenheit der Anfangsphase hatte Alexander May als er nach schöner Vorlage von Matthias Woschnack leider nur ein Schüsschen zustande brachte (13.). Vor allem Gefahr entstand durch die Ecken, welche Woschnack allesamt schön hereinbrachte, aber von May (19.) und Friedrich (24.) nicht im Tor untergebracht wurden. Für Felix Mocker ergab sich in der 19. Minute eine Riesengelegenheit, nachdem dem Libero der SGG eine Kopfballrückgabe zum Keeper schwer misslang, doch der Königsbrücker Angreifer konnte den Ball nicht mehr ganz erreichen. Fünf Minuten später jagte Thomas Böhme den Ball mit einem fulminanten Volleyschuss aus gut 40 Metern an die Latte. Und wie das im Fußball so ist: Macht man vorne die Dinger nicht, rächt sich das. So auch in diesem Fall. Ein Großnaundorfer Angriff wurde von Sven Freudenberg unterbunden, leider nach Meinung des Referees auf unfaire Art und Weise. Den fälligen Freistoß versenkte der SGG-Schütze aus gut 20 Metern im linken unteren Eck (41.). Mit diesem Rückstand ging man in die Pause, wo man sich noch einmal auf die eigene Stärke besann und mit breiter Brust wieder auf den Platz kam. Doch zunächst hatte Großnaundorf eine gut Gelegenheit (49.) ehe es in Person von John Höger (51.), Matthias Woschnack (56.) und Felix Mocker (60.) mit dem Vergeben bester Torchancen weiterging. Effektivität präsentierte dann Silvio May, der gerade eben eingewechselt wurde und aus einer halben Chance nach Eingabe von Marco Schütze den Ausgleich erzielte (65). Doch man spürte, dass dies den Hausherren zu wenig war und so entwickelte sich ein hervorragendes Fußballspiel und ein offener Schlagabtausch, in dem die Königsbrücker über weite Strecken das Heft in der Hand hielten. Doch zu glücklos waren die Abschlüsse und einige auf dem Platz waren der Verzweiflung nahe, da blitzte das Können von Matthias Woschnack auf, welcher John Höger mit einem Zuckerpass allein auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte. Im Gegensatz zu vorherigen Gelegenheiten ließ er sich diese nicht entgehen und schob zur hoch verdienten 2:1 Führung ein (78.). Die Gäste nahmen nun noch mal all ihre Kräfte zusammen und hätten nur 3 Minuten später fast wieder den Ausgleich erzielt, als ein Stürmer das Spielgerät nur Millimeter neben das Gehäuse von Keeper Findeisen köpfte. In einer umkämpften Schlussphase hielten die Gastgeber den Gegner vom eigenen Tor fern und fuhren nach einer der besten Saisonleistungen den verdienten Sieg ein. Nun hat man bis zum 01.02.09 Zeit zum Regenerieren. Allen Spielern der Zweiten ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch! (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Thomas Böhme, Sven Freudenberg (63. Silvio May), Marco Schütze, Sven Herrmann - René Kappler, Alexander May (61. Torsten Oelschlägel), Roman Friedrich (80. Yves Tschentscher), Matthias Woschnack - John Höger, Felix Mocker
Woku-Liga  15. Runde
06.12.2008  SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück  2 : 0 ( 1 : 0 )
Aktuelle Tabelle

Am Nikolaustag gab es in Liegau keine Geschenke für unsere Mannschaft. Zu stark präsentierte sich der Tabellenzweite beziehungsweise zu schwach agierten unsere Jungs auf gewohntem Geläuf. Neunzig Prozent der Partie dominierten die Einheimischen klar und deutlich und hätten bei mehr „Coolness“ vor dem Tor einen noch höheren Sieg heraus schießen müssen. Wieder einmal hatte der SVK zu Beginn einer Partie die Oberhand. Schon in der ersten Spielminute flankte Frank Schlotterbeck in den Strafraum, wo Thomas Müller und Marko Kunath den Ball verpassten. Danach traf Frank Schlotterbeck den Außenpfosten (2.) und Schluss war’s mit der Herrlichkeit. Als dann die Liegauer per direkten Freistoß über die Mauer zum 1:0 trafen, zerbröselte das Defensiv-Konzept des SVK (7.). Von nun an beeindruckten die Hausherren mit Kurzpass- und Direktspiel und degradierten unsere Kicker zu Statisten. Fast jeder Zweikampf ging verloren, da unsere Elf ängstlich und unerklärbar verunsichert über den Kunstrasen strauchelte. Mit spielerischen Mitteln konnte man nur ganz selten in die gegnerische Hälfte eindringen, so dass nur Standards für einen Hauch von Gefahr sorgten. Nach Freistoß von Rico Balzer verfehlte Thomas Müller per Kopf das Gehäuse (18.). Fortan ergaben sich für die Einheimischen Chancen im Drei-Minuten-Takt. Dabei durfte man sich bei der Unentschlossenheit und Verspieltheit des SVL bedanken, die aus guten Positionen den direkten Abschluss scheuten. Mit viel Glück lag unsere Mannschaft zur Pause nur hauchdünn zurück und hätte mit einer Leistungssteigerung mit Sicherheit noch etwas bewirken können. Leider zeigte die Truppe keinen Charakter und ließ jede Aktion der Gastgeber ungeschoren über sich ergehen. Trainer Silvio Meißner stellte mit der Einwechslung von Thomas Löwe auf zwei Sturmspitzen um, doch die gestandenen Akteure hatten mit ihrer Normalform zu kämpfen. So war der Oldie auf den Platz noch der agilste, rackerte und gewann viele Kopfballduelle, musste allerdings auf die Unterstützung seiner Mitspieler vergebens hoffen. Als er eine Eingabe von Marko Kunath per Hacke auf den Kasten bugsierte, wäre schon für diese Aktion ein Treffer der gerechte Lohn seiner starken Vorstellung gewesen (55.). Doch die Szenerie spielte sich zumeist in der SVK-Hälfte ab. Die Angriffsmaschinerie des Gegners funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk und erarbeitete sich in regelmäßigen Abständen hochkarätige Torgelegenheiten. Aber entweder hatten unsere Kicker Glück oder die Liegauer scheiterten an Torwart Thilo Metzner (55.,58.,61.,66.). Eine Viertelstunde vor Ultimo strich ein Freistoß von Thomas Löwe knapp über den Kasten. Ansonsten hielten sich Entlastungsangriffe des SVK im Rahmen, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch längst nichts verloren war. Leider konnte dann unsere Abwehr einen Angriff nicht effektiv genug klären und die Einheimischen kamen in Schussposition. Dabei wurde das Leder äußerst unglücklich abgefälscht und sprang vom Innenpfosten zum 2:0 ins Netz (77.). Die Möglichkeit zur Resultatsverkürzung ließ Marko Kunath verstreichen, als er nach Zuspiel von Kay Freudenberg den Torwart umkurvte, aber trotz regelwidriger Attacke auf den Beinen blieb und die Kugel aus spitzen Winkel neben die Kiste setzte (79.). Die spielstarken Liegauer waren da weitaus cleverer und in allen Belangen die bessere Mannschaft. Ein energisches Aufbäumen des SVK war nicht auszumachen, so dass man letztendlich als verdienter Verlierer den Platz räumen musste. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Stefan Handrick, Sten Plunert (ab 37. Werner Eckardt), Denis Hoyer, Sebastian Metzner – Thomas Müller, Rico Balzer, Jens Scherpe (ab 46. Thomas Löwe), Frank Schlotterbeck, Kay Freudenberg – Marko Kunath

Woku-Liga  14. Runde
30.11.2008  SV Königsbrück : SV Biehla/Cunnersdorf  1 : 3 ( 0 : 1 )

Mittlerweile entpuppen sich Duelle gegen destruktiv eingestellte Gegner als problematisch. So war es auch diesmal, weil unser Team einen Sieg schon im Sack glaubte, oder die Sache zu locker anging!? Dabei setzten die Überflieger der Kreisliga mit achtbaren und ungeahnten Resultaten schon einige Duftmarken in dieser Saison und konnten mit minimalstem Aufwand einen vollen Erfolg verbuchen. Der SVK begann jedenfalls schwungvoll und drängte die Gäste tief in deren eigene Hälfte. Doch wie man mit Chancen leichtfertig umging, lieferten unsere Jungs besten Anschauungsunterricht. Nach fünf Minuten zimmerte Kay Freudenberg das Leder aufs Gehäuse, welches der Torwart prallen ließ. Bei der darauf folgenden Attacke an Thomas Böhme blieb der jedoch fairer weise „standhaft“, was sich als falsch erweisen sollte. Der Referee hätte in dieser Situation sicherlich Strafstoß gegeben. Doch diese Option gab es dann beim Pfeifenmann nicht mehr, als Tom Kranig beim Kopfballversuch entscheidend weggestoßen wurde (8.). Kurz darauf bediente Sebastian Metzner den wieder gut spielenden Frank Schlotterbeck, dessen Schuss denkbar knapp am Dreiangel vorbei pfiff (11.). Die Gäste verloren einige Male die Orientierung und paktierten eindeutig mit Fortuna. Auch als Thomas Böhme die Pille mit der Pike aufs Tor kickte, bekam der Schlussmann mit Ach und Krach den Fuß an den Ball (17.). Auch nach öffnendem Pass von Kay Freudenberg konnte der Keeper den Schuss von Frank Schlotterbeck erneut nur per Fußabwehr klären (23.). Von den Biehlaern war bis dato nichts zu sehen, die in der 25.Minute erstmals auf das von Erik Findeisen gehütete Tor schossen. Der Sünden unsererseits noch nicht genug, denn Thomas H. Böhme rutschte der Ball über den Außenrist und der Schuss zitterte am langen Eck vorbei (31.). Der Ausspruch eines altbekannten Sportlers hatte Bestand, denn Fußball ist und war auch in dieser Partie nicht aus rechenbar. Ausgerechnet die erste ernsthafte Torannäherung der Biehlaer stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Nach Eckstoß köpften die Gäste einen Spieler dermaßen unmöglich an, das die Kugel über den Zwei-Meter-Riesen Erik Findeisen flatterte und zum 0:1 im Netz landete (39.). Auch die angereisten Gästefans konnten die glückliche Halbzeitführung ihrer Lieblinge noch nicht so richtig begreifen. Der sich anbahnende Sturmlauf der SVK-Kicker in Halbzeit zwei kam erst gar nicht zustande, denn plötzlich stand es 0:2. Und wiederum glich die Entstehung einer Rarität, weil die Kugel wie auf dem Billardtisch hin und her flipperte. Letztlich hüpfte das Spielgerät an den Pfosten, landete einem Gastspieler genau vor die Füße und wurde mühelos im Kasten versenkt (46.). Unglaublich. Unsere Mannschaft war sichtlich genervt und konnte gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste keinen echten Druck aufbauen. Zu allem Unglück führte ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld zum 0:3, welches absolut clever herausgespielt wurde (59.). Der SVK hatte noch eine halbe Stunde Zeit, fand aber kein probates Mittel, die gegnerische Abwehr zu knacken. Die Gäste setzten nun auf Konter, die es aber in sich hatten. Nach abgerutschter Flanke landete das Leder an den Innenpfosten, sprang zurück auf einen der Rothemden, der Torwart Findeisen genau in die Arme köpfte (71.). Im Gegenzug spielte Frank Schlotterbeck den Ball in den Rücken der Abwehr, doch Kay Freudenberg ballerte übers Gehäuse (72.). Nur drei Minuten später köpfte Sebastian Metzner das 1:3 und für die letzte Viertelstunde keimte so etwas wie Hoffnung. Ein herrlicher Spielzug von Frank Schlotterbeck über Thomas Böhme brachte dann beinah den gewünschten Treffer. Leider versagten Thomas Müller die Nerven, als er die Flanke freistehend neben das Torgestänge setzte (78.). Unsere Jungs mobilisierten noch mal alle Kräfte, doch ein Schlupfloch in der gut stehenden Gäste-Abwehr war nicht auszumachen. Wäre, hätte, wenn und aber – dies half alles nichts, denn die Schönteichener verdienten sich den Dreier Dank großartiger Gegenwehr, hatten aber im ersten Durchgang auch etwas Massel.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Denis Hoyer, Sebastian Metzner, Thomas Müller (ab 80. Stefan Handrick), Sten Plunert – Tom Kranig, Kay Freudenberg, Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 55. Marko Kunath) – Thomas H. Böhme, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 15. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Liegau-Augusttusbad 3.  2 : 0
Aktuelle Tabelle
Im Gegensatz zur Vorwoche herrschte an diesem Sonntag geradezu herrliches Wetter und auch personell hatte man geradezu einen Boom zu verzeichnen. Angesichts der angespannten Situation hatten sich mehrere "alte" Kräfte zusammen getan und auch ein Spieler der Ersten kam um die Zweite tatkräftig zu unterstützen. Noch mal vielen Dank an dieser Stelle. So ging man hochmotiviert und stark besetzt in die Partie um dieser Unglücksserie endlich ein Ende zu setzen. Das erste Zeichen der Partie setzte auch gleich Marko Kunath, der eine Kopfballablage von Martin Sonntag nach 8 Minuten volley nahm aber das Ziel leider verfehlte. Die Gastgeber bestimmten mit gutem Kurzpassspiel die Anfangsphase und ließen nicht viel vorm eigenen Tor zu und nach einer viertel Stunde war es dann soweit: David Aue spielte Marko Kunath hervorragend frei und dieser konnte nach starkem Solo mit links zum 1:0 einschieben. In der Folge spielten die Hausherren spürbar befreit auf, doch teilweise gute Kombinationen konnten nicht abgeschlossen werden. Entweder fehlte der letzte Pass oder die Schüsse gingen mehr oder weniger knapp vorbei, wie der von David Aue, welcher nach Ablage von Marko Kunath aus spitzem Winkel nur Knapp das Gehäuse verfehlte (25.). Und so mussten zwei altgediente Abwehrspieler den Angreifern zeigen wie es geht. Torsten Oelschlägel hatte sich in Minute 33 nach vorn gearbeitet, nahm einen Pass von Silvio May mit dem Rücken zum Tor an und jagte die Kugel nach kurzer Drehung eiskalt in die Maschen - 2:0. Nur 5 Minuten später eroberte John Höger in der gegnerischen Hälfte den Ball und konnte Marko Kunath anspielen, welcher von links in den Strafraum passte, doch weder David Aue noch Martin Sonntag gelangten an den Ball. Nach knapp 40 Minuten hatten dann auch die Liegauer ihre erste ernsthafte Chance. Einen scharfen Freistoß aus gut 20 Metern konnte Erik Findeisen nach kurzer Unsicherheit festhalten. Auf der Gegenseite landete ein Kopfball von Kunath nach Oelschlägel-Flanke in den Armen des Liegauer Schlussmannes. So ging man mit der Führung in die Pause und beschloss nach dieser hochkonzentriert weiter zu machen, denn schon zu oft in dieser Saison hatte man einen Vorteil wieder abgeben müssen. Von Unsicherheit war zunächst auch nichts zu spüren, als David Aue schön auf Marko Kunath durchsteckte, der den Ball allerdings Richtung Bundesstraße beförderte (50.). Der selbe Akteur hatte auch noch zwei gute Gelegenheiten, aber er scheiterte am Tormann (56.) oder seinen Nerven (61.). Die Gäste wurden nun etwas aktiver und drängten die SVK-Elf etwas in die eigene Hälfte, doch immer wieder gelangen schöne Konter. So wie in Minute 67, als John Höger für Martin Sonntag auflegte dessen scharfer Schuss leider nur das Außennetz streifte. 6 Minuten später hatte der eingewechselte Neuzugang Alexander May eine sehr gute Gelegenheit, als er von Martin Sonntag schön im 16er angespielt wurde, sein Schuss aber sichere Beute des Gäste-Keepers wurde. In den letzten 15 Minuten tat sich nicht mehr viel, die Königsbrücker beließen es beim Verteidigen und Liegau setzte sich nur selten bis zum gegnerischen Strafraum durch. So holte die Zweite nach Wochen der Enttäuschung endlich wieder einmal 3 Punkte. Bleibt zu hoffen, dass dies nur der Anfang war. (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Marcel Berndt, Silvio Meißner (46. Ronny Thamm), Torsten Oelschlägel, Sven Herrmann - Jens Scherpe, John Höger, Sven Freudenberg, Martin Sonntag - Marko Kunath (61. Alexander May), David Aue (75. Silvio May)
Woku-Liga  13. Runde
23.11.2008  SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück  5 : 2 ( 4 : 1 )

Beim Derby der alten Rivalen konnte man Parallelen zur Vorsaison ziehen. Hüben wie drüben gab es zwar je einen Treffer mehr zu bejubeln, doch mit dem gleichen Torvorsprung blieben drei Punkte erneut in der Glasstadt. Dabei hatten unsere Kicker in der Anfangsviertelstunde wieder einmal mehr vom Spiel, doch der Torerfolg blieb aus. Einem Torschuss von Frank Schlotterbeck (4.) folgte ein Freistoß-Knaller von Denis Hoyer, den der Torhüter geradeso zur Ecke klären konnte (13.). Danach flutschte das Leder auf dem schneebedeckten Geläuf durch den Chemie-Strafraum. Leider schlitterte auch Thomas Müller am Streitobjekt vorbei (15.), so dass die Einheimischen die kleine Drangphase des SVK schadlos überstanden. Fast zeitgleich zum letzten Aufeinandertreffen trafen die Grün-Weißen durch Torjäger Raack zum 1:0 (17.), nachdem unsere Mannschaft die Kugel im Vorwärtsgang verlor. Nur zwei Minuten später zeigten die Schwepnitzer ihre Schnelligkeitsvorteile, als sie erneut im Umkehrspiel durch Wolf auf 2:0 erhöhten. Der SVK kam nun von der spielerischen Linie ab, versuchte sich mit Querpässen und Klein-Klein-Gekicke. Wie man bei solchen Platzverhältnissen richtig agiert, zeigten nun die Gastgeber, die mit lang geschlagenen Bällen auf ihre schnellen Spitzen immer wieder für Gefahrenmomente sorgten. Als nach einer Ecke Zschiesche auf das kurze Eck einlief, war er per Kopf eher als Torwart Thilo Metzner am Ball und es stand 3:0 (26.). Die Krönung der Schwepnitzer Effektivität, resultierend aus schnörkellosem und geradlinigem Angriffsspiel, war der Treffer zum 4:0, als Tranitz aus zwanzig Meter knallhart einnetzte (40.). Diese schulbuchmäßige Aktion kopierte blitzschnell Frank Schlotterbeck, als er ebenso kompromisslos durchzog und das 4:1 markierte (41.). Ein kleiner Lichtblick, der für den zweiten Durchgang noch etwas Hoffnung gab. Doch zunächst fielen die Chemiker per Freistoß-Geschoss auf, welches Keeper Thilo Metzner per Faustabwehr entschärfte (48.). Danach legten unsere Jungs eine Schippe drauf und waren den Hausherren mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar leicht feldüberlegen. Nach einer Ecke fischte Torwart Melz einen Kopfball von Thomas Müller aus dem Eck (54.) und nach Ballgewinn von Kay Freudenberg verzog Thomas H. Böhme aus verheißungsvoller Position (55.). Nun spielten die SVK-Akteure druckvoll und stellten den Widerpart zum Zweikampf. Die hatten plötzlich Schwerstarbeit zu verrichten und auch etwas Glück auf ihrer Seite. Als Kay Freudenberg Thomas H. Böhme lang schickte, konnte der nur noch vom letzten Mann (!) auf Kosten eines Freistoßes gestoppt werden. Diesen hämmerte Kay Freudenberg in die Mauer und die Grün-Weißen konnten erst einmal durchatmen (58.). Die größte Glanztat produzierte Chemie-Keeper Melz nach einem Freistoß von Kay Freudenberg, als er dessen Knallbonbon sensationell aus dem Eck kratzte (62.). Doch der Lohn der Arbeit folgte, als Frank Schlotterbeck eine Eingabe von Thomas Böhme zum 4:2 verarbeitete (65.). Jetzt waren die Hausherren gefordert, denen das Spiel mit fortschreitender Zeit aus der Hand glitt. So sehr sich auch unsere Elf mühte, die Hausherren agierten geschickt, ließen nur noch wenig zu und fuhren gefährliche Entlastungsangriffe (75.,87.). Das der SVK dem kraftaufwendigem Spiel Tribut zollen musste, wurde beim klassisch heraus gespielten 5:2 durch Fiech (89.) augenscheinlich, da die Deckung folgerichtig mehr Risiko gehen musste. Alles in allem ein verdienter Erfolg für Schwepnitz, der aber aufgrund einer starken zweiten Halbzeit des SVK zwei Treffer zu hoch ausfiel.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner - Denis Hoyer, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Sten Plunert - Kay Freudenberg,  Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 80. Thomas Löwe), Thomas Müller - Thomas H. Böhme, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 14. Runde
FSV Bretnig-Hauswalde 2.  : SV Königsbrück 2.  6 : 0  ( 3 : 0 )
Bei Minusgraden und Schneesturm trafen elf Königsbrücker in Bretnig ein und hatten Mühe unter der dicken Schneedecke überhaupt einen Sportplatz zu erkennen. Weder die Heim- noch die Gästemannschaft rechnete mit dem Anpfiff, doch der junge Großröhrsdorfer Schiedsrichter wollte wohl nicht umsonst gekommen sein und entschied, dass gespielt werden könne. So begab man sich in eine Partie, die mit Fußball nicht viel gemeinsam hatte sondern einer Rutschpartie glich, in der auf beiden Seiten ein Fehlpass den nächsten jagte. Die erste Chance verbuchten die Königsbrücker, doch der Bretniger Abwehr schaffte es noch geradeso John Höger im Strafraum am Schuss zu hindern (3.). Dies gelang auf der Gegenseite leider nicht und so erzielte nach 5 Minuten der FSV-Stürmer mit einem schönen Schlenzer an den Innenpfosten das 1:0. Trotzdem steckten die Gäste nicht zurück und hatten nach Standards mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf (7., 9.), doch was Effektivität in der Chancenverwertung angeht konnte man sich von den Hausherren etwas abschauen. Denn nach einem Freistoß setzte ein Bretniger einen Kopfball auf die Latte, die Kugel prallte senkrecht nach oben und wurde danach erneut vom Quergebälk ins Feld zurück befördert, wo sie einem Gegner direkt vor die Füße fiel (11.) - 2:0. Nur zwei Minuten später musste Ersatzkeeper Krönert erneut hinter sich greifen, als der Ball in der eigenen Hälfte verloren ging und der pfeilschnelle Angreifer allein durchstartete und zum 3:0 einschob. Das Desaster war perfekt, aber von Aufgeben war bei den Gästen nichts zu spüren und man verbuchte weitere Chancen, doch Erik Weise schoss nur den Tormann an (21.) und auch die Schüsse von Felix Mocker (25.), John Höger (32.) und Kai Reschke (41.) brachten keinen Torerfolg. So ging es mit dem hohen Rückstand in die Pause. Nach dieser hatten zunächst wieder die Hausherren zwei Möglichkeiten, doch scheiterten am Königsbrücker Schlussmann. Danach hielt sich der SVK zehn Minuten fast ausschließlich in der Bretniger Hälfte auf, doch Torgelegenheiten waren auf diesem Geläuf nur schwer zu Stande zu bringen. Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Renè Kappler sah für sein erstes Foul im ganzen Spiel die gelbe Karte. Den fälligen langen Freistoß erlief ein FSV-Stürmer und Erik Weise spitzelte diesem den Ball im Strafraum vom Fuß, brachte ihn aber gleichzeitig zu Fall - Strafstoß. Da weder Elfmeterpunkt, noch der Halbkreis zum vorgeschriebenen Abstand sichtbar war fragte Renè Kappler beim Schiedsrichter nach wo er sich denn hinzustellen habe. Er erhielt dafür die Ampelkarte (62.). Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und bei den Gästen war Gegenhalten angesagt während sich die Bretniger Offensivkräfte am Auslassen größter Torchancen überboten. Als sie wieder einmal einen Schuss neben das Tor setzten zeigte der Schiedsrichter überraschend Eckstoß an, dieser leitete den Kopfball zum 5:0 ein (76.). Vier Minuten später konnte die FSV-Überzahl erneut einen Ihrer Stürmer frei spielen, welcher allein auf Keeper Krönert zueilte und von diesem rüde gestoppt wurde - erneuter Elfer, erneut drin. Das Spiel war gelaufen, doch der Königsbrücker Schlussmann und der immer wieder provozierende Angreifer gerieten noch einmal aneinander, was dem eigentlichen Trainer noch einen Platzverweis einbrachte (85.). Das war nur die Spitze des Eisberges an einem aus Königsbrücker Sicht völlig verkorkstem Sonntag. Nun gilt es nach Sperren und Verletzungen in den nächsten Wochen überhaupt eine spielfähige Truppe auf die Beine zu stellen, da bleibt nur zu hoffen, dass trotz der Misere alle Mann mitziehen. (pk)

Aufstellung: Paul Krönert - Felix Mocker, Dirk Trautmann, Silvio Kreische, Sven Herrmann - Roman Friedrich, Kai Reschke, Yves Tschenscher, Renè Kappler - John Höger, Erik Weise
Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 13. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Laußnitz 2. 1 : 2
Zum Derby gegen gerade mal elf Laußnitzer Sportfreunde fand sich eine 15 Mann starke Königsbrücker Truppe auf dem Sportplatz ein um den Ortsnachbar mit leeren Händen wieder heim zu schicken. Dass man vermeintlich schwächere Gegner trotzdem nie unterschätzen sollte, ist eigentlich bekannt und daher das Auftreten der Hausherren unbegreiflich. Aber der Reihe nach... Der SVK begann druckvoll und hielt die Gäste in deren eigener Hälfte in Schach, einzig der Drang zum Tor und der finale Pass zum Torabschluss blieben aus. 20 Minuten sah man nur drückende und sicher kombinierende Gastgeber, doch nach einem Befreiungsschlag der Laußnitzer vernaschte deren einzige Spitze die gesamte Königsbrücker Abwehr und ließ auch Hüter Findeisen keine Chance mehr - 0:1. So ist Fußball! Und da die Gäste offensichtlich mit Ihrer Taktik zufrieden waren, verteidigten Sie weiterhin den eigenen 16er mit zehn Mann und lauerten auf einen erneuten Konter. Der SVK konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und versuchte sich durch dieses Bollwerk zu tanken, aber lediglich ein Freistoß von Denis Hoyer fand den Weg zum gegnerischen Torwart (27.). Dieser fing auch Flanken und halb hohe Eingaben von Jens Scherpe (28.), David Aue (31.) und Roman Friedrich (33.) immer wieder sehr stark ab. Doppelpässe zum Überwinden der Laußnitzer Defensive wurden nur sporadisch von Dirk Trautmann und John Höger eingesetzt und endeten mit einem schwachen Abschluss (37.). Doch in Minute 40 war es dann soweit, nach einem hohen Ball in den Strafraum legte Roman Friedrich gut mit dem Kopf auf den herangeeilten Felix Mocker ab, welcher überlegt zum Ausgleich einschob. Selbiger hätte kurz darauf fast noch die Führung erzielt, doch sein Kopfball nach Müller-Flanke verpasste das Tor nur knapp. Ähnlich eng war es bei der letzten Aktion vor der Pause, als John Höger das Spielobjekt nach Eingabe von David Aue nur um Millimeter verfehlte. In Halbzeit Zwei hatte man sich nun vorgenommen die Überlegenheit endlich in Tore umzumünzen und stellte auf drei Stürmer um. Der eingewechselte Erik Weise prüfte den Gäste-Schlussmann 3 Minuten nach Wiederanpfiff, doch den ersten ernsthaften Angriff fuhr der SV Laußnitz. Es war deren zweiter im ganzen Spiel und der zweite erfolgreiche. Denn nach einer erneuten Schlafeinlage der Königsbrücker Defensive erzielten die Gäste die erneute Führung (50.). Unglaublich, aber wahr und nun wurde es immer schwerer für die Hausherren, welche verunsichert, mut- und ideenlos wirkten. Vernünftig vorgetragene Angriffe blieben Mangelware gegen eine mit breiter Brust agierende und zehn Mann starke Laußnitzer Hintermannschaft. Ab und zu gelang einem Königsbrücker noch ein Schuss aufs Tor, welche aber leichte Beute für den Gäste-Keeper waren (58., 64., 69.). Die einzige (!) echte Torchance hatte Denis Hoyer, dessen Kopfball nach Scherpe-Ecke auf der Linie gerettet werden konnte (73.). Die Schlussviertelstunde erinnerte an ein Handballspiel, denn generische Strafraum wurde belagert und der Ball wurde hin und her gespielt, aber den Abschluss oder eine vernünftige Flanke brachte kein Akteur mehr zustande. Mit dieser bitteren Niederlage ist wohl der Tiefpunkt der letzten Wochen erreicht und der Handlungsbedarf innerhalb der zweiten Mannschaft ist unübersehbar. Jeder, der in letzter Zeit in diesem Team mitgewirkt hat muss sich nun hinterfragen, ob er sich wirklich noch mit der Mannschaft und dem Verein identifiziert und ob er wirklich alles für einen Erfolg gegeben hat. (pk)
Woku-Liga  12. Runde
15.11.2008  SC 1911 Großröhrsdorf 2. : SV Königsbrück   1 : 1 ( 0 : 0 )

Die Bezirksklasse-Reserve von Großröhrsdorf konnte am zwölften Spieltag gegen den in ansteigender Form befindlichen SVK einen glücklichen Punkt ergattern. Die Gastfreundschaft des Kontrahenten ließ jedoch zu Beginn der Partie schon Schlimmes erahnen. Bei schönstem Herbstwetter deklassierte man das Kreisliga-Duell auf den schlecht bespielbaren Hartplatz, obwohl laut Ansetzung der Rasenplatz zu Papier stand, der aber für höherklassige Fußballerbeine reserviert war. Die Platzverhältnisse spielten den Einheimischen natürlich in die Karten, die mit viel Kampfkrampf und reichlich Muskelmasse ein technisches Spiel vermasselten. Hinzu kam noch ein ganz schwach agierender Schiedsrichter Detlef Krahl, der seine Kreisligatauglichkeit in keiner Phase des Spiels unter Beweis stellen konnte. Im ersten Durchgang ist das Wesentliche schnell erzählt. Die Großröhrsdorfer zielten zwei Mal aufs SVK-Tor, doch nur einmal brauchte Schlussmann Thilo Metzner zupacken (8.,23.). Unsere Elf war optisch leicht überlegen, doch es war unheimlich schwer vors gegnerische Tor zu kommen. War man aber einmal in dessen unmittelbarer Nähe, wurde es für den Tabellenletzten gefährlich. Dabei versagten Marko Kunath die Nerven, als sein Schüsschen nach Stellungsfehler der SC-Deckung noch vor der Torlinie geklärt werden konnte (17.). Beim nächsten Versuch landete sein Kopfball nach Flanke von Werner Eckardt am Querbalken (33.). Etwas später setzte sich Thomas Müller am linken Flügel wunderbar durch. Seine Flanke wurde abgefälscht und Marko Kunath kam vorm verwaisten Kasten in Position. Leider spitzelte er das Leder am langen Eck vorbei (38.). Nach der Halbzeitpause hatten plötzlich die Hausherren mehr vom Spiel und kamen zu zwei Gelegenheiten (46.,55.). Danach herrschte auf dem Platz wieder Ordnung– die brachte aber immer wieder der Unparteiische durcheinander – denn unsere Mannschaft wollte den Führungstreffer erzwingen. Der wäre beinah geglückt, als Sten Plunert im 16-er zum Schuss kam, doch vom Gegner umgetreten wurde. Zur Verwunderung gab es  Freistoß für die Gastgeber, die Dank Referee Krahl immer mehr Narrenfreiheit bei den Zweikämpfen hatten. Eine eigenwillige Interpretation von „Spiel laufen lassen“. Danach hatte unser Team Chancen durch Sten Plunert per Kopf und einen Schuss von Werner Eckardt nicht nutzen können (60.,64.). Die überfällige Führung gelang schließlich Marko Kunath, der nach einem Einwurf blitzschnell schaltete und die Kugel zum 0:1 ins lange Eck beförderte (76.). Unsere Jungs fühlten sich auf der sicheren Siegerstraße, doch von nun an wurde der Tabellenletzte mit nicht nachvollziehbaren Einwürfen, Freistössen und Ecken bedacht. Nachdem Keeper Thilo Metzner noch klären konnte (80.), erzielten die Großröhrsdorfer mit einem Traumtor unter den Balken das schmeichelhafte 1:1 (84.). Somit war der Vorteil aufgebraucht und nicht mehr zu kitten. Denn die Einheimischen erstickten jede Torannäherung mit Kampfkraft und Einsatz im Keim. Fazit: Letztendlich wurden zwei Punkte verschenkt.  (ag)

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Marco Fritsche (ab 78. Sven Lehner) – Thomas H. Böhme, Thomas Müller (ab 65. Frank Schlotterbeck), Sten Plunert, Werner Eckardt – Marko Kunath, Thomas Böhme

Frauen
08.11.2008  SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück 1 : 4

Spieler: Sarah Stephan, Andrea Mager, Isabell Keitz, Lisa Kleinstück,Sandra Rentsch,Ulricke Bernd, Marina Franke, Marlen Kunath

 

Gastspielerinnen: Mandy Puschmann, Michi ...

 

Co Trainerin: Marion Mager

 

Trainer: Andreas Wünsche

 

Spielbericht:

- nach 10sec 1:0 für Schwepnitz

- danach ausgeglichenes Spiel

- nach 15min Ausgleich durch Michi 1:1

- 2.Halbzeit:Königsbrück spielbestimmend

- Tore durch Martina Franke und Sandra Rentsch

- Ulricke Bernd als Torwart sehr gut

Woku-Liga  11. Runde
09.11.2008  SV Königsbrück : SG Großnaundorf   5 : 2 ( 2 : 1 )

Allmählich kommt unsere erste Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zurück. Mit einer spielerisch ansprechenden Leistung fuhr der SVK den dritten Punktspiel-Sieg in Folge ein. Obwohl die erste Viertelstunde noch wenig Gutes erahnen ließ – eine Eingabe beförderte Thomas H. Böhme über seinen herausstürmenden Keeper Thilo Metzner per Kopf zum 0:1 ins eigene Netz (2.) – steigerte sich unser Team mit fortschreitender Spieldauer. Zunächst waren unsere Jungs noch auf die Gnade von Referee Thomas Kiesewalter angewiesen, der eine unsaubere Attacke von Marko Fritsche im Strafraum nicht als elfmeterreif wertete (22.). Nach einem Schuss von Rico Balzer (26.) spielte dann Thomas H. Böhme den Ball in die Spitze auf seinen Namensvetter, der unnachahmlich davon sprintete und zum 1:1 überlegt einnetzte (27.). Der SVK verbuchte gegen keinesfalls enttäuschende Gäste immer mehr Spielanteile, musste jedoch bei den Kontern der jungen Wilden aus Großnaundorf ständig auf der Hut sein. Nachdem Marko Kunath eine Eingabe von Kay Freudenberg freistehend fahrlässig versäbelte (40.), verhinderte Thilo Metzner mit einer unglaublichen Parade die Gäste-Führung (42.). Die folgende Ecke brachte die Grün-Weißen ins Hintertreffen, denn blitzschnell lief der Gegenangriff über Rico Balzer und Thomas Böhme, wobei Letztgenannter seine Schnelligkeit ausspielte und die Kugel in den Kasten streichelte – 2:1 (43.). Nach dem „Warm up“ am Freitagabend lief Thomas Böhme im zweiten Spielabschnitt zur Höchstform auf. Ballannahme und Abschluss bildeten eine Einheit, als er die Kugel stilistisch brillant aus reichlich zwanzig Meter zum 3:1 unter das Gebälk nagelte (48.). Ein Traum. Die nächste tolle Aktion folgte, als Marko Kunath und Thomas Böhme in Koproduktion das Leder den aufgerückten Kay Freudenberg in den Lauf spielten, der jedoch aus guter Position scheiterte (51.). Als schließlich Sten Plunert einen gegnerischen Stürmer im Strafraum etwas beharkte, erinnerte sich der Unparteiische an die Szene der ersten Halbzeit und machte mit dem Elfmeterpfiff seinen Fehler bei den Gästen wieder gut. Doch die Großnaundorfer wussten mit dem Vorteil nichts anzufangen und setzten den Penalty neben das Tor (57.). Eine womöglich spielentscheidende Situation. Einen Freistoß-Kracher von Kay Freudenberg aus dreißig Meter ließ der Schlussmann nur nach vorn prallen. Wieder einmal war der in dieser Partie an allen Brennpunkten auftauchende Thomas Böhme zur Stelle und schob locker zum 4:1 ein (60.). Die Gäste versuchten die Dynamik aus dem SVK-Spiel zu nehmen, aber unsere Kicker waren super drauf und gefielen mit wieder entdeckten großartigen Ballstafetten. Es wurden Chancen herausgespielt, die an Klasse kaum zu überbieten waren. Kay Freudenberg (62.) und Thomas H. Böhme (65.) schnupperten am nächsten Treffer, doch das Sahnehäubchen sollte erst noch folgen. Als Denis Hoyer einen Angriff abfing, landete sein Flugball bei Thomas Böhme. Der legte den Ball geschickt am Gegenspieler vorbei, spielte ihn sich genau in den Lauf und vollendete eiskalt zum 5:1 (71.). Mit seinem fünften Treffer in diesem Spiel dürfte sein „Marktwert“ in unbezahlbare Dimensionen gestiegen sein. Natürlich gab es noch zehn Mitspieler, die ihm leistungsmäßig nicht minder nachstanden. So hatte Marko Kunath weniger Glück, als er einen tollen Schuss aus der Drehung abfeuerte, nur der Großnaundorfer Torwart mit tollem Reflex zum Spielverderber avancierte (73.). Den Grün-Weißen gelang nur noch Ergebniskosmetik, als sie einen Handstrafstoß zum 5:2 verwerten konnten (78.). Unser Team ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und hätte nach Solo von Werner Eckardt sogar erhöhen können (80.). Die sympathischen Gäste konnten natürlich Eins und Eins, bzw. Fünf und Zwei, zusammen zählen und wussten längst, dass heute gegen diese Königsbrücker Elf nichts zu holen war. So ließen beide Gegner das kleine Derby harmonisch ausklingen, wohlwissentlich, dass das Resultat auch in dieser Höhe voll in Ordnung geht.   (ag)

Thilo Metzner – Thomas H.Böhme, Marko Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Kay Freudenberg (ab 79. Thomas Löwe), Thomas Müller (ab 63. Werner Eckardt), Denis Hoyer, Rico Balzer – Marko Kunath, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 12. Runde
SV Haselbachtal 3. : SV Königsbrück 2. 2 : 1 ( 0 : 1 )

Für die Zweite ging es am Sonntag pünktlich zur Mittagszeit darum, bei der dritten Vertretung des SV Haselbachtal endlich wieder einmal 3 Punkte nach Hause zu holen. Auf einem ungewohnten Hartplatz war die Gästeelf sofort gut präsent und bereits nach 2 Minuten setzte Kai Reschke mit einem Schuss aus 18 Metern ein Achtungszeichen. Drei Minuten später verletzte sich ein Haselbachtaler Kicker ohne Einwirkung des Gegners äußerst schwer und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden, an dieser Stelle wünschen wir dem Sportfreund gute Besserung. Da der Spieler nicht sofort ersetzt werden konnte, spielte man beim SVK nicht nur zahlenmäßig, sondern auch spielerisch absolut überlegen und nagelte die Gastgeber meist in der eigenen Hälfte fest. Wie man allerdings mit hochkarätigen Torchancen (9., 11., 12., 17.) umging, grenzte an Arroganz. Erst Kai Reschke konnte nach abgeblockten Schüssen von Woschnack und Friedrich das hochverdiente 1:0 erzielen (26.). Auch wenn nach dieser Führung die Haselbachtaler wieder mit 11 Mann spielten, war die Königsbrücker Überlegenheit noch sichtbar, aber sowohl Roman Friedrich (32.) als auch Paul Krönert (42.) und Renè Kappler (45.) scheiterten mit ihren Gelegenheiten. So hätte man 8 Minuten vor der Pause sogar fast noch den Ausgleich schlucken müssen, doch zum Glück setzte der Stürmer den ersten SVH-Schuss knapp neben das Gehäuse. Sein Teamkamerad im defensiven Mittelfeld machte es kurz nach Wiederanpfiff etwas besser und ließ Keeper Findeisen nach einem Aufsetzer aus 65 Metern (!) sehr schlecht aussehen - 1:1. Relativ unbeeindruckt versuchten die Gäste weiter ihr Offensivspiel zu betreiben, was vom Gegner aber immer öfter gut unterbunden werden konnte. Roman Friedrich scheiterte mit einem Schuss von halblinks (51.), wie auch Matthias Woschnack aus der Mitte (56.). Nach einem Schuss der Haselbachtaler gelang es David Aue gerade noch auf der Linie zu retten und SVK-Schlussmann Findeisen nahm den Querschläger im Strafraum sicher auf. Zur großen Verwunderung aller Beteiligten wertete der Schiedsrichter diese Szene als Rückpass, was Tillmann Lösche derart auf die Palme brachte, dass er sich zu einem dummen Schubs gegen den Mann mit der Pfeife hinreißen ließ und sich leider zu Recht mit Rot zum Duschen verabschiedete. Der indirekte Freistoß wurde von den SVH-Kickern aus 5 Metern in die Wolken gejagt (60.). Trotz Allem schienen die Gäste wild entschlossen den Sieg einzufahren und so zielte John Höger 3 Minuten nach dem Platzverweis nur knapp daneben. Das Glück aber schien an diesem Tag den Haselbachtalern hold zu sein, denn nach schnellem Konter gelang es einem heimischen Stürmer den Ball ins kurze Königsbrücker Eck zu versenken. Die Gäste stemmten sich mit aller Kraft gegen eine drohende Niederlage, doch es lief in Unterzahl nicht mehr viel zusammen. Renè Kappler zwang den SVH-Schlussmann noch zu einer Parade (74.), aber weder ihm noch John Höger (78.), Matthias Woschnack (85.) oder dem eingewechselten Silvio May (79.) gelang es diesen zu überwinden. Den unrühmlichen Schlusspunkt auf eine sehr faire Partie setzte der schlechte Schiedsrichter, als er bei einem harten Zweikampf von Matthias Woschnack im Strafraum der Gastgeber nach Pfiff zunächst auf den Elfmeterpunkt zeigte und dann beide beteiligte Spieler mit Rot vom Platz schickte (90.). Dem nicht genug, revidierte er sofort seine Strafstoßentscheidung und flüchtete sich in Ausreden nach einer mehr als unterdurchschnittlichen Leistung. Für die zweite Mannschaft wird es nach der Niederlage und dem mit den Spielsperren verbundenen Ausfall zweier Leute immer schwerer den Anschluss an die ersten 5 Plätze zu halten. (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Tillmann Lösche, Marcel Berndt, David Aue, Paul Krönert (71. Silvio May) - Roman Friedrich, Jens Scherpe, Renè Kappler, Kai Reschke - John Höger, Matthias Woschnack

Woku-Liga  10. Runde
02.11.2008  SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück   1 : 2 ( 0 : 0 )

Am zehnten Spieltag fuhr der SVK im siebten (!) Auswärtsspiel endlich den ersten Dreier ein. Der war mit Blick auf die Tabelle fast schon Pflicht, wollte man den Kontakt zum unteren Mittelfeld nicht abreißen lassen. Dass dies den Spielern auch klar zu sein schien, bewiesen alle eingesetzten Akteure mit einer tadellosen Ein- und Vorstellung. Im Sorbenländle zeigten unsere Kicker von Anpfiff weg Präsenz, diktierten auf dem winzigen Hartplatz Tempo und Spielrhythmus. Freiräume gab es so gut wie nicht, so dass mit schnellem Direktspiel die kampfstarke Heimelf ausgespielt werden musste. Frank Schlotterbeck kam in der fünften Minute zur ersten Chance, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Danach hatten die Panschwitzer eine halbe Tormöglichkeit, doch nach halb hoher Flanke verunglückte der Kopfball deutlich (9.). Eine Viertelstunde war absolviert, als Kay Freudenberg einen Freistoß in die Mauer hämmerte. Der abgewehrte Ball gelangte postwendend in die Sturmspitze zu Marko Kunath. Der wurde beim Torschuss entscheidend gestört, doch der Ball sprang zu Thomas Böhme, der leider nur über den Kasten schoss (29.). Ein Offensivspiel der Hausherren, die in neunzig Minuten nicht eine klare Tormöglichkeit herausspielten, fand nicht wirklich statt. Unser Team agierte hellwach und ließ kaum etwas zu. So agierten die Mariensterner mit fortschreitender Spieldauer „very british“, doch unsere Spieler nahmen den Fight unter strenger Leitung vom überzeugenden Referee Alexander Witt an. Mit einem schmeichelhaften Unentschieden retteten sich die kampfwütigen Hausherren in die Pause. Unsere Jungs kamen entschlossen aus der Kabine und wollten endlich etwas Zählbares vorweisen. So probierten es Frank Schlotterbeck (49.) und Kay Freudenberg (58.) aus der Distanz – ohne Erfolg. Als der SVK dem hohen Tempo Tribut zollen musste und eine winzig kleine Ruhephase folgen ließ, ging der Gastgeber völlig überraschend wie unverdient mit 1:0 in Führung. Ein Sonntagsschuss aus knapp zwanzig Meter schlug für Torwart Thilo Metzner unhaltbar im oberen Winkel ein (66.). Wie unsere Elf den schmerzlichen Rückstand psychologisch verarbeitete, war bemerkenswert. Zunächst zielte Thomas Böhme nach tollem Diagonalpass von Kay Freudenberg am langen Eck vorbei (69.). Dann besorgte der Passgeber aus spitzem Winkel das hochverdiente 1:1 (71.). Doch man hatte auf Sieg gesetzt und nicht auf Platz. So mobilisierten unsere Jungs noch einmal alle Kräfte und stemmten sich gegen die drohende Punkteteilung. Zunächst hatten die Einheimischen eine zufällig zustande gekommene Chance nicht nutzen können (75.), doch dann läutete Frank Schlotterbeck mit schönem Schuss die Schlussoffensive ein (76.). Als sich zwei Verteidiger des Tabellenfünften behinderten, vergab Marko Kunath aus schwieriger Position (77.). Bald darauf tanzte Thomas Böhme die Abwehr aus, aber der gut aufgelegte Torhüter verhinderte mit einer Glanzparade den Gegentreffer (82.). Schließlich probierte es Thomas Böhme vom rechten Flügel und der Schuss schlug im langen oberen Eck zum überfälligen 1:2 ein (87.). In der Nachspielzeit hatte man auch mal das Quäntchen Glück, als ein Freistoß der Panschwitzer an die äußere Spitze des Torgestänges landete. Zwar spät, aber nicht zu spät wurde unser Team belohnt und verdiente sich den Sieg Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Aufgrund dieser eindrucksvollen Darbietung darf auch die Königsbrücker Fangemeinde optimistisch in die Zukunft blicken.   (ag)

Thilo Metzner – Stefan Handrick (ab 46. Denis Hoyer), Sebastian Metzner, Sten Plunert, Marco Fritsche – Kay Freudenberg, Frank Schlotterbeck, Werner Eckardt (ab 67. Thomas Müller), Thomas H. Böhme – Marko Kunath, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 11. Runde
SV Königsbrück 2. : Hermsdorfer SV 2.  0 : 0

Unsere zweite Mannschaft musste wegen einer Erkrankung in der "Ersten" und dem kurzfristig ausgefallenen David Aue wieder einmal spärlich besetzt zum Heimspiel antreten und so nahm Coach Paul Krönert als einziger Wechselspieler auf der Bank Platz. Von dort verfolgte er eine mutige, junge Hermsdorfer Mannschaft, die sofort versuchte das Spiel zu diktieren und bereits nach 9 Minuten eine kleine Chance zu verzeichnen hatte. Doch auch die Gastgeber fanden auch langsam ins Spiel, aber nach Eingabe von John Höger und Gewühl im Strafraum fand sich leider kein Abnehmer (13.). Nur zwei Minuten später entschärfte Keeper Findeisen einen guten Schuss der Hermsdorfer, es sollte nicht seine einzige starke Szene bleiben. Denn kurz darauf folgte der erste und einzige mögliche Wechsel, da sich Silvio May eine Blessur zuzog, die sein Weiterspielen unmöglich machte. Doch damit nicht genug, denn nur zehn Minuten später erwischte es Andy Rudolph in einem Zweikampf ziemlich hart und auch er musste frühzeitig zum Duschen humpeln. Er wird der Mannschaft wohl etwas länger fehlen. Damit ergab sich nun für die SVK-Kicker eine äußerst schwierige Situation, denn man musste noch über 60 Minuten gegen einen sehr offensiven und druckvollen Gegner bestehen. Mit viel Glück retteten die Spieler das 0:0 in die Pause, denn nach der zahlenmäßigen Dezimierung schien ein jeder Spieler das Match schon als verloren abgehakt zu haben. Um so besser präsentierte man sich nach der Pause, als man sich als Mannschaft zusammenraufte und sich gegen die drückenden Hermsdorfer mit großem Kampf zur Wehr setzte. Diese ließen die besten Gelegenheiten verstreichen (48., 57., 63.) oder schossen den Königsbrücker Schlussmann berühmt (60., 66., 75., 85., 87.), der eine hervorragende Leistung bot. Und wenn die Gäste Erik Findeisen doch mal überwinden konnten, rettete entweder Routinier Torsten Oelschlägel (71.) oder der stets abgeklärte Tillmann Lösche (78.) auf der Linie, was beim HSV-Coach die pure Verzweiflung auslöste. Die Gastgeber hatten sogar noch die Möglichkeit zu zwei Kontern doch John Högers Vorstoß nach schönem Woschnack-Pass wurde wegen Abseits zurück gepfiffen (73.) und beim zweiten Anlauf fehlten beiden Offensivspielern die Kräfte um sich durchzusetzen (80.). So rang man dem Tabellennachbarn nach 90 Minuten und starker kämpferischer Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit einen Punkt ab und muss damit mehr als zufrieden sein. Einzig der erneute Ausfall zweier Spieler bereitet großes Kopfzerbrechen. (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Tillmann Lösche, Marcel Berndt, Torsten Oelschlägel, Jens Scherpe - John Höger, Kai Reschke, Roman Friedrich, Matthias Woschnack - Andy Rudolph, Sivio May (ab 17. Paul Krönert)

Woku-Liga  9. Runde
26.10.2008  SV Königsbrück : SV Grün Weiß Elstra  4 : 0 ( 0 : 0 )

Wer vor der Saison diese beiden Mannschaften als Kellerkinder gehandelt hätte, dem wäre jeglicher Fußballverstand aberkannt worden. Doch dieser Tatsache musste man leider am neunten Spieltag ins Auge sehen, zumal beim SVK nach dem Sieg der Großröhrsdorfer am Sonnabend zwischenzeitlich sogar die rote Laterne brannte. Demzufolge begannen auch beide Kontrahenten verkrampft, immer mit der Angst im Nacken, einen weiteren Misserfolg zu landen. Unsere Kicker standen im ersten Durchgang zu weit weg von ihren Gegenspielern und gestatteten den Grün-Weißen zu viele Freiräume. Trotzdem der letzte Biss fehlte, ergab sich für Thomas Böhme eine Gelegenheit zur Führung. Nach Zuspiel von Rico Balzer bugsierte er die Kugel aus guter Position über das Gehäuse (17.). Abermals war es Thomas Böhme, der die zweite Möglichkeit ausließ und erneut über den Kasten ballerte (32.). Die Elstraer setzten daraufhin Achtungszeichen, als das Spielgerät gleich zweimal Kontakt mit dem Aluminium aufnahm (35.,40.). Trotzdem waren die ersten fünfundvierzig Minuten arm an Höhepunkte, da für beide Mannschaften die psychologische Blockade unüberwindbar schien. Für den zweiten Spielabschnitt musste unsere Elf mehr investieren und tat dies auch, indem sie die Zweikämpfe endlich annahm. Nach einer Stunde konnte man den Gegner allmählich unter Druck setzen und wie bestellt gelang die Führung. Marko Kunath bediente am rechten Flügel Kay Freudenberg, der mit seiner arteigenen Schusstechnik die Kugel mit Effet in die Kiste jagte – 1:0 (62.). Nun mussten die Kicker vom Schwarzenberg kommen und wurden auch einige Male im Strafraum gesichtet. Zum Glück waren deren Aktionen zu harmlos. Alles was durchkam wurde eine sichere Beute von Schlussmann Thilo Metzner (70.,77.). Als sich dann Thomas Böhme am rechten Flügel herrlich durchtankte, hämmerte er das Streitobjekt zum vorentscheidenden 2:0 in den oberen Winkel (82.). Die Elstraer probierten mit dem Mut der Verzweiflung alles, doch es wollte nichts gelingen. Nach Eckball für die Grün-Weißen leitete Rico Balzer den Gegenzug ein. Sein Anspiel gelang zu Thomas Böhme, der mit einem fünfzig Meter Sprint aus der eigenen Hälfte auf der linken Außenbahn auf und davon ging. Seine Eingabe brachte der nachgerückte Marko Kunath zum 3:0 über die Torlinie und der Drops war gelutscht (88.). Die wacker kämpfenden Gäste waren dennoch unter Wert geschlagen. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Bei einem harmlosen hohen Ball behinderten sich Torwart und Verteidiger, so dass Thomas Böhme als lachender Dritter zum 4:0 unbedrängt einköpfen konnte (90.). Der erste Sieg des SVK war endlich unter Dach und Fach. Jedoch sollte die Höhe des Erfolges keinesfalls überbewertet werden, denn es gab im SVK-Spiel noch auffällige Defizite.  (ag)

Thilo Metzner – Stefan Handrick, Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Thomas Heinz Böhme, Werner Eckardt (ab 46. Frank Schlotterbeck), Kay Freudenberg, Rico Balzer – Thomas Böhme, Marko Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 10. Runde
FV Ottendorf-Okrilla 05 3. : SV Königsbrück 2.   3 : 0 ( 0 : 0 ) 

Die 2. Mannschaft musste zeitgleich mit der ersten Vertretung beim Tabellenführer in Ottendorf antreten und hatte sich vorgenommen diese die erste Saisonniederlage zu bescheren. Dementsprechend hoch motiviert ging man auch in die erste Halbzeit wobei die erste Gelegenheit den Gastgebern gehörte, doch der FVO-Stürmer war in der 9. Minute wohl selbst von so viel Freiraum im Königsbrücker 16er überrascht und jagte den Ball hoch übers Tor. Danach stabilisierte sich die Defensivabteilung des SVK und bis auf eine kleine Unsicherheit (21.) ließ man nicht viel zu. Die Gäste wurden stattdessen mutiger und es ergaben sich gute Gelegenheiten. Rudolph köpfte nach einer Ecke nur ganz knapp drüber (18.) und zwang nur kurze Zeit später mit einem flachen Schuss den Keeper zu einer Glanztat (27.). Letzterer stand auch bei einem Distanzschuss von Höger (32.) im Mittelpunkt, welchen er nicht festhalten konnte. Trotz allem ging man torlos in die Pause und fand nach dieser, wie leider schon oft in dieser Saison, nicht mehr zur Form der ersten Hälfte. So gewann 5 Minuten nach Wiederanpfiff ein Ottendorfer Angreifer das Sprintduell gegen den herauseilenden SVK-Hüter Findeisen und konnte auf seinen Teamkameraden ablegen, welcher ohne Mühe zur Führung einschob. In der Folge versuchten die Königsbrücker Angriffe zu starten, doch lange Bälle und Fehlpässe prägten das Spiel der Gäste und führten nicht zum gewünschten Erfolg. Einige Aktionen waren aber durchaus gelungen und so setzte Aue in Minute 57 einen feinen Lupfer nur knapp neben das Gehäuse und auch May scheiterte nur um Zentimeter mit seinem Kopfball (63.). Den Ottendorfern gelang es trotz guter Gelegenheiten nicht den "Sack zu zumachen" und so waren sie auf die Hilfe des Schiedsrichters angewiesen, der den Gastgebern einen mehr als fragwürdigen Strafstoß zusprach (65.). Dieser wurde eiskalt verwandelt und demoralisierte Gäste komplett. Aufbäumversuche gab es nur noch über Distanzschüsse von Rudolph (73.), Scherpe (77.), May (79.) und Krönert (82.), welche aber vom Torwart vereitelt oder vom Schiedsrichter unterbunden wurden. Die FVO-Kicker beschränkten sich in der Schlussviertelstunde aufs verteidigen und kontern. Das gelang 5 Minuten vor Schluss mustergültig, als ein langer Ball stark erlaufen und zum 3:0 Endstand verwandelt wurde. Aufgrund der zweiten Hälfte wohl ein verdienter Sieg für die Ottendorfer während man die Heimreise nach Königsbrück wieder einmal mit leeren Händen antreten musste. (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Thomas Müller, Marcel Berndt, Denis Hoyer, Paul Krönert - Jens Scherpe, John Höger, Roman Friedrich - David Aue, Andy Rudolph, Silvio May

Kreispokal Achtelfinale
19.10.2008  SV Königsbrück : SG Crostwitz 1981  2 : 1 n.V.

Am herbstlichen Sonntag trafen in Königsbrück zum Kreispokal zwei Kreisligateams aufeinander, die auch schon im bisherigen Punktspielbetrieb die Kräfte gemessen haben. Damals war es Glück und ein Super-Keeper, welcher den Königsbrückern einen Punkt bescherte. Es war heute nur eins sicher, so geht es nicht aus. Die erste gute Aktion hatte der Gastgeber, wo sich Schlotterbeck auf der rechten Seite durcharbeitete und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Freistoss verpasste Böhme knapp. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, wo der Gast aus Crostwitz langsam Oberwasser bekam. So musste der wiedergenesene Torhüter Metzner zweimal all sein Können aufbringen um einen frühen Rückstand zu verhindern. In der 14 min war es Schlotterbeck, welcher in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Crostwitzer klärte. Die nächsten Aktionen waren auf beiden Seiten gut verteilt, wobei Crostwitz das reifere Spiel, der Gastgeber aber mehr Kampf und Laufbereitschaft an den Tag legte. In Minute 26 hätte das auch fast Erfolg gehabt, als Böhme Routinier Löwe im 16er mustergültig anspielte, dieser aber knapp verzog. In der 35 min kam das, wo sich der Königsbrücker Fan schon irgendwie gewöhnt hat, der Rückstand. Crostwitz konterte den SVK mustergültig aus. Aber der Gastgeber war nur kurzzeitig geschockt. Es wurde weiter ordentlich Fußball gespielt und gekämpft. In Minute 44 war es dann soweit, zum psychologisch günstigem Zeitpunkt war es Böhme, der auf links Richtung Grundlinie marschierte, scharf flankte und einen Crostwitzer fand, welcher bereitwillig seinen Fuß zum unhaltbaren Ausgleich hinhielt. In der zweiten Hälfte machten beide Teams da weiter, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatten. Die ersten guten Aktionen waren wieder mal beim Gast aus Crostwitz zu verzeichnen. Doch ab der 60 min wurde Königsbrück besser und biss sich immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest. Kapitän Kunath hatte mehrere Möglichkeiten, den ersehnten Führungstreffer zu markieren, aber Pech, der Gegner oder beides hinderten ihn regelmäßig daran. Offensivpartner Böhme stand ihm dabei nur unwesentlich nach. Jeder im Stadionrund hatte das Gefühl, wer das nächste Tor schießt, gewinnt. 11 min vor Schluss machte es der gut agierende Schiri noch einmal spannend, als er einen sehr fragwürdigen Rückpass von Balzer auf Absicht erkannte und 12 Meter vor dem SVK-Gehäuse einen indirekten Freistoß pfiff. Dieser wurde vergeben. Die letzte Chance das Spiel in 90 min zu beenden hatte wieder der Gastgeber, aber Kunath ließ auch diese Chance ungenutzt. Nachsitzen war angesagt. In der Verlängerung versuchten die Gastgeber von Beginn an klar zu machen, das es hier kein Elfmeterschiessen geben soll. Die erste Chance hatte Balzer. Der Schuss wurde zur Ecke geklärt. Diese war aber endlich einmal erfolgreich.Eckardt nimmt die Ecke direkt, der Torhüter kann nicht sicher nehmen und Böhme ist zur Stelle und schiebt aus 5m ein. Danach waren die Gastgeber plötzlich der Meinung, das Spiel und das Ergebnis zu verwalten. Aber die sorbischen Sportsfreunde merkten genau das und wurden zusehends stärker. Der SVK verlegte sich auf das Kontern und hatte in der 98min durch ein starkes Zusammenspiel zwischen Löwe und Kunath fast die Chance auf das spielentscheidende 3:1. In der zweiten Hälfte der Verlängerung stand fast nur noch Torhüter Metzner und die gut organisierte Abwehr von Libero Handrick im Mittelpunkt. Der Gegner fand aber auch diesmal kein Mittel, Keeper Metzer ein zweites Tor einzuschenken und somit das Elfmeterschiessen zu erzwingen. So gewinnt der SVK sein zweites Spiel in dieser Saison verdient, durch mehr Siegeswillen und die Bereitschaft dafür zu kämpfen. (sm)

Metzner - Handrick - Metzner ( ab min 91 Schütze) - Fritzsche - Plunert - Balzer - Schlotterbeck ( ab min68 Höger) - Eckhardt - Böhme - Löwe( ab min 117 Findeisen) - Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 9. Runde
Lomnitzer SV 2. : SV Königsbrück 2.   2 : 2 ( 0 : 1 )

Die 2. Mannschaft reiste leider wieder mit etwas Personalmangel nach Lomnitz, wo man sich bei schönstem Fußballwetter auf einem ebenso schönem neuen Rasenplatz vorgenommen hatte, gegen den Tabellenletzten 3 Punkte nach Hause zu holen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase beider Mannschaften versuchten die SVK-Kicker eine spielerische Überlegenheit herauszuarbeiten, was sich bei der dicht gestaffelten und robusten Lomnitzer Defensive jedoch als schwierig erwies und so brachten nur Einzelaktionen (Höger 17., Woschnack 20.) und Standards etwas Gefahr aufs gegnerische Gehäuse. Äußerst knapp strich nach Höger-Flanke ein Kopfball von Rudolph übers Tor (23.) ehe SVK-Schlussmann Findeisen gerade noch an der Strafraumgrenze vorm gegnerischen Stürmer klären musste (31.). Schließlich besonn man sich doch auf die eigene technische Qualität und nach schöner Mittelfeldkombination versenkte Woschnack eine flache Eingabe von links zur verdienten 1:0 Führung (36.). Danach spürte man ein leichtes Aufbäumen des LSV doch die Gäste nahmen die Führung sicher mit in die Pause. In dieser musste dann der einzig mögliche Wechsel vollzogen werden, da es für Müller verletzungsbedingt nicht mehr weiterging und er seinen Platz mit dem ebenfalls angeschlagenen Jens Scherpe tauschte. Trotz Allem ging man hoch motiviert und siegessicher in die zweite Hälfte, welche allerdings sehr unglücklich verlaufen sollte. Nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff senkte sich eine Lomnitzer Flanke ins Königsbrücker Tor nachdem unser sonst sicher agierende Fänger auf dem neuen Geläuf ausgerutscht war. Doch das Schicksal meinte es an diesem Samstag nicht gut mit unserer Zweiten, denn gerade als sich das Team vom Ausgleich erholt hatte, musste auch Rudolph verletzungsbedingt die Segel streichen. So setzte man nun zu zehnt die Partie fort und lud den LSV förmlich zum Tore schießen ein (57., 60., 68., 72.), was aber durch Unvermögen und einen guten SVK-Torhüter nicht gelang. Eine viertel Stunde vor Schluss hatte sich die Mannschaft wieder gefunden und der Wille zum Sieg war wieder erkennbar und da spielerisch gegen die Lomnitzer Überzahl nur schwer anzukommen war, musste Höger einen Freistoß nutzen um den Ball durch die Mauer zum 2:1 in die Maschen zu jagen (79.). Diese Führung galt es nun über die Zeit zu bringen. Woschnack hatte sogar die Chance zu erhöhen (84.), zielte aber leider genau auf den LSV-Schlussmann. Die Gastgeber hatten nun wirklich alles nach vorn geworfen und so machte sich die Unterzahl noch einmal bemerkbar, so dass plötzlich 2 Angreifer allein vom Strafraum auftauchten und glücklich zum Ausgleich verwandelten (88.).
Der große Kampf wurde für die Königsbrücker nicht mit 3 Punkten belohnt, stattdessen ließ man beim Tabellenschlusslicht zwei wichtige Zähler liegen. Sicher ist die angespannte Personallage ein Grund dafür, aber man ließ auch in entscheidenden Situationen die nötige Konzentration vermissen. Nächste Woche soll es beim Staffelprimus FVO III. dann besser werden.

Aufstellung: Erik Findeisen - Tillmann Lösche, Marcel Berndt, Thomas Müller (46. Jens Scherpe), Paul Krönert - René Kappler, John Höger, Matthias Woschnack, Roman Friedrich - Andy Rudolph, Silvio May

Woku-Liga  8. Runde
11.10.2008  TSV Wachau : SV Königsbrück  3 : 2 ( 3 : 2 )

Am achten Spieltag musste und wollte unsere erste Mannschaft endlich den ersten Sieg ansteuern. Doch das Phrasenschwein würde bei der üblichen Aussage wieder freudvoll quieken. Erst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. Irgendwie ist schon was Wahres dran. Auf gewohnter Kunstrasenfläche nahm unser Team den Kampf an und trug zu einem intensiv geführten Spiel bei. Der frühe Führungstreffer durch Marko Kunath, der nach Einwurf einen Torwartfehler eiskalt bestrafte, passte richtig ins Konzept – 0:1 (7.). Doch nur fünf Minuten später flankten die Hausherren in den Strafraum und ein TSV-Spieler schob aus Nahdistanz zum 1:1 ein. Im Gegensatz zu anderen Spielen zerbrach die Mannschaft nicht und agierte weiterhin hoch konzentriert. Ein bedauerlicher Zweikampf zwischen Rene Große und einem Gegenspieler bescherte einen beiderseitigen Spielertausch, wobei es dem einheimischen Kicker schwerer erwischte, der sofort den „Gang“ ins Krankenhaus antreten musste. Für den verletzt ausscheidenden Rene Große kam der später sich ebenso verletzende Felix Mocker in die Partie, dem sogar das 1:2 gelang. Nach Freistoß von Sten Plunert kam der kleinste Königsbrücker per Kopf an den Ball, der entgegen der Laufrichtung des Torhüters im langen Eck einschlug – sensationell (19.). Der Aufwärtstrend des SVK war unübersehbar, weil auch die Wachauer mit dem schnörkellosen Spiel ungeahnte Probleme hatten. Leider produzierte unsere Elf im Spielaufbau einen folgenschweren Fehler, so dass der Gastgeber trotz Rettungsversuch von Rico Balzer das 2:2 markieren konnte (36.). Der Tragödie noch nicht genug, denn nach einer abgewehrten Ecke drosch ein TSV-Akteur die Kugel aus 25 Meter zum 3:2 unhaltbar ins Eck (42.). Im Moment der Enttäuschung köpften die Einheimischen noch vor dem Halbzeitpfiff an den Außenpfosten (44.), ehe unsere Elf im Pausengespräch psychologisch aufgebaut werden musste. Nachdem Erik Findeisen einen Schuss gegen die Querlatte lenkte (49.), schien die Hirnwäsche Früchte zu tragen. Unsere Jungs machten gehörig Dampf und bekamen allmählich Oberwasser. Die Hausherren wurden aufgrund der Umstellung auf drei SVK-Stürmer immer mehr in die Defensive gebunden. Der TSV verlegte sich aufs Kontern, doch deren Angriffe wurden von unseren Spielern meistens abgelaufen und somit bereinigt. Sicherlich hatte der SVK nun mehr Spielanteile, doch die Aktionen vorm und im gegnerischen Strafraum waren nicht zwingend genug. Als dann Marko Kunath gleich vier Spieler austanzte, verpassten im Zentrum Rico Balzer und Stefan Handrick dessen Eingabe knapp (76.). Auch der eingewechselte Thomas Müller grätschte in einen langen Ball und wurde vom Verteidiger entscheidend behindert (82.). Die Verzweiflung war allen ins Gesicht gezeichnet, als der Torwart einen Schuss von Kay Freudenberg mit unglaublicher Parade aus dem Dreiangel fischte (84.). Was muss man noch alles anstellen, damit der Erfolg wieder zurückkehrt !? Der SVK spielte dann Harakiri und hatte Glück, als Marco Schütze einen durchbrechenden Wachauer den Weg zum Tor verweigern musste. Die rote Karte wäre natürlich gerechtfertigt gewesen, doch der Referee hatte mit einem wiederum unglücklich verlierenden SVK Erbarmen. Mit weiteren zwei verletzten Spielern wird nun die sportliche und personelle Situation für unsere Mannschaft keineswegs besser.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Kay Freudenberg, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Rico Balzer, Rene Große (ab 10. Felix Mocker, ab 75. Thomas Müller), John Höger (ab 76. Stefan Handrick), Werner Eckardt – Marko Kunath, Thomas Böhme

Woku-Liga  7. Runde
05.10.2008  SV Königsbrück : SV Haselbachtal 0 : 1 ( 0 : 1 )

Die Auflistung aller Kontonummern der noch vor Spielbeginn erwartungsfroh dreinblickenden Königsbrücker Zuschauer war logistisch nicht zu bewältigen, denn neben dem Eintrittsgeld wäre noch die Überweisung eines Essengutscheines für vier Personen fällig gewesen. Traurig aber wahr, denn was unsere erste Mannschaft ihrer treuen Fanschar neunzig Minuten lang antat, war grausam und glich einer fußballerischen Bankrotterklärung. Immerhin war zwar der Spitzenreiter angereist, der aber bei jeder durchschnittlich spielenden Mannschaft mit Sicherheit an diesem Tag nicht gewonnen hätte. Zudem hatten die Gäste zusätzlich leichtes Spiel, da sie bereits nach neunzig Sekunden 0:1 in Front lagen. Jetzt war unser Team gefordert und leider auch überfordert. Man fand keine spielerische Linie den Gegner Paroli zu bieten. Nur mit kämpferischen Tugenden, die auch nur ansatzweise zu erkennen waren, war der Tabellenführer, der auch nicht seinen besten Tag erwischte, kaum zu beeindrucken. Fast ein jeder unserer Kicker hatte mit sich selbst zu tun, denn neben fußballerischem Blackout gab es Haltungsnoten weit jenseits der Sechs-Komma-Null. Es wurde am Ball vorbei geschlagen, an hohen Eingaben vorbei gehüpft, man stand sich gegenseitig im Weg und und und. Die Aufzählung aller produzierten Fehler würde einem mehrseitigen Pamphlet nahe kommen. Den klaren Gästechancen (15.,23.,32.) standen nur zwei Schüsse einer Heimelf (!) gegenüber. Zum einen parierte der SVH-Torwart gegen Marko Kunath (17.) und wenig später klärte ein Verteidiger nach Heber von Thomas Böhme auf der Torlinie (24.). Das war es schon, denn wirklich gefährliche Vorstöße des SVK gab es einfach nicht. Selbst eine Gelb-Rote Karte (38.) für den Bezirksklasse-Absteiger stellte ein Nachteil für unsere Akteure dar. Die nur noch zu zehnt agierenden Haselbachtaler machten aus der Not eine Tugend und erstickten jede Aktion des SVK schon im Keim. Unserem Team fehlte es an Ideen und Kreativität, um den Kontrahent in Bedrängnis zu bringen. So hätte der SVH nach zwei Sololäufen vorzeitig den Sieg einfahren können, doch zum Glück verpufften deren Gelegenheiten kläglich (48.,65.). Ein Funke Hoffnung hatte die Fangemeinde des SVK zwar noch, doch ein Schuss von Kay Freudenberg (55.) und eine abgeblockte Direktabnahme von Rico Balzer waren unterm Strich eindeutig viel zu wenig. Bevor der Schiedsrichter dem Trauerspiel ein Ende bereitete, verabschiedete sich noch Marco Fritsche mit der Ampelkarte zum vorzeitigen Duschen (88.). Ein Aufbäumen unserer Mannschaft gab es zu keiner Zeit, so dass letztlich dieses Resultat die logische Konsequenz bedeutete. Tristesse beherrscht nun allmählich die Tagesordnung im Königsbrücker Lager, denn momentan kennt keiner ein Allheilmittel, aus dieser misslichen Lage heraus zukommen. Diese Darbietung war jedenfalls der Tiefpunkt, denn das hatte mit Fußball absolut nichts zu tun.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Kay Freudenberg, Sten Plunert, Marco Schütze, Marco Fritsche – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 76. Stefan Handrick), Werner Eckardt, Rene Große (ab 70. Jens Scherpe) – Marko Kunath, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 7. Runde
SG Großnaundorf 2. : SV Königsbrück 2.   4 : 3 ( 0 : 1 )

Unsere zweite Vertretung reiste mit nur elf Spielern zum Tabellenzweiten nach Großnaundorf. Alternativen gab es nicht, so dass sich die Aufstellung von selbst ergab. Sogar Trainer Paul Krönert musste mitwirken und schlüpfte in die ungewohnte Rolle des Torwarts. Die Hausherren begannen druckvoll, waren aber weitestgehend wirkungslos. In diese Phase platzte das 0:1 wie bestellt. Nach Eckball von Jens Scherpe lauerte Thomas Müller am langen Pfosten und drückte die Kugel in die Maschen (18.). Den fast sicheren Ausgleich vereitelte Keeper Paul Krönert, als er nach Querpass im Strafraum reaktionsschnell mit der Fußspitze rettete (26.). Fünf Minuten später konterte unsere Elf schulbuchmäßig, doch die gut getimte Flanke verpassten Silvio May und John Höger denkbar knapp. Vor dem Pausenpfiff fielen die Gastgeber mit zwei Schüssen auf, doch der SVK konnte die Führung in die Pause mitnehmen. Ein Torwartfehler bescherte dann den Großnaundorfern das 1:1 (50.), doch John Höger stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her – 1:2 (53.). Auch der gegnerische Torhüter leistete sich einen Fehler, den Silvio May zum 1:3 ausnutzte (60.). Bei unserer Elf ließen allmählich die Kräfte nach und die SGG schickte drei frische Spieler aufs Feld, um noch mehr Druck zu entwickeln. Der SVK stemmte sich vergebens gegen die Angriffswogen und musste nach einer Ecke das 2:3 (73.) und nur eine Minute später sogar das 3:3 schlucken. Kurz vor Ultimo verließ unsere Mannschaft das Glück und die Einheimischen beendeten mit dem 4:3 eine fulminante Aufholjagd (88.).   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Paul Krönert – Marcel Berndt, Roman Friedrich, Thomas Müller, Sven Herrmann – Jens Scherpe, Rene Kappler, Matthias Fraß, Matthias Woschnack – John Höger, Silvio May

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 6. Runde
28.09.2008 SV Liegau-Augustusbad 3. : SV Königsbrück 2.   2 : 2
Aktuelle Tabelle

Woku-Liga  6. Runde
27.09.2008  FV Ottendorf-Okrilla 05  : SV Königsbrück  8 : 1
Aktuelle Tabelle

Ein unrühmliches Ende hatte die Fünfer-Auswärtsserie des SVK bei den ebenso bis dahin nicht überzeugenden Ottendorfern. Doch wie man einen Gegner aufbauen kann, lieferte unsere Elf besten Anschauungsunterricht. Dabei agierte man in der Anfangsphase wieder einmal überlegen und erzielte sogar die Führung. Denis Hoyer schlug einen langen Ball auf Thomas Böhme, der sich hinter der Abwehrreihe die Kugel schnappte und überlegt über den Keeper zum 0:1 ins Gehäuse hob (10.). Zwei Minuten danach flankte Rico Balzer vors Tor, doch der Torschütze schoss nur den Torwart an. Als letztlich Frank Schlotterbeck bei einer Eingabe das Leder unglücklich ins eigene Tor zum 1:1 bugsierte, war es vorbei mit der Herrlichkeit. Das Relais war frei geschalten und ebnete den Hausherren den Weg zum Glück. Eine Schlafeinlage des SVK bescherte noch vor der Pause das 2:1 (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit ablief, ist mit Menschenverstand nicht zu erklären. Die Gegenwehr dauerte nur ganze drei Minuten, danach überließ man den 05-ern das Feld. Unsere Kicker waren nur Statisten und lieferten eine unwürdige Leistung ab. Ersatzkeeper Erik Findeisen gab da noch die beste Figur ab, denn mit einigen Glanzparaden stand er seinen Mann, wurde jedoch bei allen Gegentoren von seinen Kameraden im Stich gelassen. Doch der Höhepunkt sollte erst gegen Ende der Partie folgen. Zunächst hatte man noch etwas Lust zum Ballen, war aber gegen immer stärker werdende Gastgeber in allen Belangen unterlegen. So fielen das 3:1 (63.) und das 4:1 (71.) durch haarsträubende Fehler im Vorwärtsgang und es konnte allmählich die „Weiße Flagge“ gehisst werden. Doch von taktischem Geschick hatte wohl noch niemand etwas gehört. Die Niederlage war besiegelt, doch unsere Kicker spielten wie die dummen Schuljungen. Geistig abwesend und wie ferngesteuert lud man den Gegner zum Tore schießen ein, der sich da nicht lange bitten ließ. Spielend leicht und locker markierten die Hausherren das 5:1 (83.), das 6:1 (86.), den siebten (88.) und den achten (89.) Treffer. Sage und schreibe vier Gegentore binnen sechs Minuten waren absolut peinlich und beschämend. Welche Ausreden hat die Mannschaft wieder einmal parat? Lag es am Rasen oder am Spielgerät, am Schiedsrichter oder hatte man vielleicht die unpassenden Leibchen übergestreift?! Oder sollte die Mannschaft womöglich gegen den Trainer spielen, der sich bislang immer schützend vor seine Truppe stellte!? Irgendwann ist der Kredit aufgebraucht und die Zeit zur Wiedergutmachung längst überfällig. Schon am Wochenende können sich die Versager vom Ottendorf-Spiel beweisen und sich für diese miserable Leistung rehabilitieren. Mit dem Spitzenreiter aus dem Haselbachtal kommt da genau der richtige Kontrahent an die B97. Eine Leistungssteigerung von zweihundert Prozent wird von jeden erwartet, der sich in diesem Match das Königsbrücker Trikot überstreift. Nur bei einem überzeugenden Sieg wäre die Ehre wieder hergestellt.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Denis Hoyer (ab 40. Martin Sonntag), Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck, Rene Große (ab 46. Marco Schütze), Stefan Handrick (ab 58. Marko Kunath) – Werner Eckardt, Thomas Böhme

Woku-Liga  5. Runde
21.09.2008  SV Straßgräbchen : SV Königsbrück  3 : 2 ( 0 : 2 )

Zum sechzigsten Vereinsgeburtstag des SV Straßgräbchen zeigte sich unsere erste Männermannschaft äußerst großzügig, denn man servierte dem Gastgeber ein dickes Drei-Punkte-Geschenk. Allerdings verzögerte sich die Präsentübergabe, denn unser Team begann die Partie hochkonzentriert. Es entwickelte sich ein von Einsatzbereitschaft kaum zu überbietender Clinch, wobei sich Torwart Thilo Metzner frühzeitig verletzte, als er nach einer Flanke mit einem Gegenspieler zusammen prasselte (7.). So musste Libero Denis Hoyer in den Kasten, Mittelfeldakteur Thomas Heinz Böhme nahm dessen Position ein und Stefan Handrick stellte den personellen Gleichstand her. Der verbuchte dann die erste gefährliche Aktion des SVK. Leider strich der Linksschuss knapp am Pfosten vorbei (22.). Nach weitem Flugball kam Marko Kunath zum Schuss, konnte jedoch dem Ball nicht genug Druck geben (38.). Der optischen Feldüberlegenheit folgte dann auch etwas Zählbares, als Marko Kunath einen Querpass der Straßgräbchener eroberte und eiskalt zum 0:1 verwertete (42.). Wenig später erzielte Thomas Heinz Böhme mit einem Tor des Monats das beruhigende 0:2. Aus gut 25 Meter landete sein Freistoß-Strahl unhaltbar im rechten Dreiangel (44.). Kurz darauf die Möglichkeit zum dritten Treffer, doch der stramme Schuss von Marko Kunath zischte nur Zentimeter am Tor vorbei (45.). Die Birus-Schützlinge waren im ersten Durchgang deutlich unterlegen und waren froh über den erlösenden Halbzeitpfiff. Unsere Jungs nahmen die Partie wieder auf, wie sie aufgehört hatten. Nach Sturmlauf von Thomas Böhme kam im Sturmzentrum Marko Kunath mit der Schuhspitze an dessen Flanke, doch der Torhüter vereitelte den Gegentreffer (46.). Nach einer Stunde hatte der SVK die wohl dickste Gelegenheit vertändelt. Als Thomas Heinz Böhme mit einem Pass in die Gasse Rene Große frei spielte, legte der quer auf Werner Eckardt. Dessen Schuss landete wieder bei Rene Große, der erfolgreich geblockt wurde. Dies fand alles aus nächster Nähe im Fünf-Meter-Raum statt. Als dann die Hausherren mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 1:2 verkürzten, nahm das Unheil seinen Lauf (65.). Die Souveränität unserer Elf ging flöten und die Rothemden bekamen die zweite Luft. Noch einmal hatte unsere Mannschaft die Möglichkeit zum Torerfolg. Eine Eingabe von Thomas Böhme lenkte ein Verteidiger ungewollt aufs eigene Tor, doch der SVS-Schlussmann klärte gedankenschnell per Fußabwehr (72.). Zum Tag der „Alzheimer“ vergaßen unsere Jungs auch noch einen Gegenspieler am Elfmeterpunkt, der nach Kopfballablage das Spielgerät ungestört zum 2:2 in die Maschen drosch (75.). Referee Liepke steuerte auch noch seinen Beitrag zum Jubiläum bei, als er einen Zweikampf von Sebastian Metzner mit Strafstoß ahndete (80.). Da beide Spieler hielten und klammerten, hätte man die Partie gar nicht unterbrechen müssen. So führten die Straßgräbchener plötzlich mit 3:2, was den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. In den letzten zehn Minuten warf unser Team alles nach vorn und hatte bei Konterchancen großes Glück (84.,86.,87.). In der Schlussminute ging Thomas Böhme am Flügel durch, steckte den Ball durch die Lücke auf Marko Kunath, dem sich ein Verteidiger in den Weg legte. Dabei hatte die Hand Ballkontakt, doch der Pfiff blieb aus (90.). Danach jubelte nur eine Mannschaft, die ein verloren geglaubtes Spiel noch drehte. Letztlich sollte man die Fehler bei sich selbst suchen, denn durch nachlässige Spielweise machten unsere Kicker den Gegner erst stark.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner (ab 7. Stefan Handrick) – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sten Plunert, Sebastian Metzner – Rene Große (ab 77. Frank Schlotterbeck), Rico Balzer, Thomas H. Böhme, Werner Eckardt – Thomas Böhme, Marko Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 5. Runde
SV Königsbrück 2. : FSV Bretnig-Hauswalde 2.  1 : 1 ( 1 : 1 )

Mit einem Sieg von zwei Toren Unterschied hätte sich unsere zweite Garnitur an die Tabellenspitze manövrieren können. Doch zu umständlich agierten unsere Kicker gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner. Der ging zu allem Verdruss noch frühzeitig mit 0:1 in Führung. Nach einem Einwurf ließ es unsere Hintermannschaft gemächlich angehen und die Bogenlampe schlug genau im Dreiangel ein (6.). Nach dem Rückstand versuchte sich unsere Elf um spielerische Ordnung, doch man passte sich dem Hauruck-Stil der Bretniger an. Nach Freistoß von Matthias Woschnack kam Andy Rudolph nicht an das Leder und der Torwart wehrte ab. Den Nachschuss setzte Felix Mocker neben das Gehäuse (18.). Kurz darauf hatte der SVK Glück, als Keeper Erik Findeisen ein strafstoßwürdiges Foul fabrizierte, welches der Unparteiische nicht ahndete (21.). Meistens kamen unsere Jungs durch Standards zu Tormöglichkeiten, doch Matthias Fraß (28.), Andy Rudolph (36.) und Matthias Woschnack per Lattentreffer (38.) verfehlten das Gehäuse. Als Matthias Fraß eher zufällig an den Ball kam, traf der mit einem Sonntagschuss in den oberen Winkel zum 1:1 (39.). In der zweiten Spielhälfte stellten dann beide Mannschaften das Fußballspielen komplett ein. Gewürge und Gegurke machte das Spiel mehr und mehr unansehnlich. Zufallsprodukte oder Einzelaktionen beherrschten die Szenerie. So ballerten Andy Rudolph (55.) und Matthias Woschnack (63.) daneben, ansonsten war nicht viel los. Die Gäste verbuchten noch einen gefährlichen Kopfball, der über die Latte strich (80.). Somit blieb es bei diesem gerechten Remis, da beide Teams zu wenig in ihr Spiel investierten.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Torsten Oelschlägel, Marcel Berndt, Tillmann Lösche, Jens Scherpe – Felix Mocker (ab 70. Dirk Trautmann), John Höger, Matthias Fraß – Matthias Woschnack, Martin Sonntag, Andy Rudolph (ab 86. Paul Krönert)

Kreispokal 1. Runde
13.09.2008  SV Straßgräbchen 2. : SV Königsbrück  4 : 6 ( 0 : 4 )

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Kreispokals, indem erstmals die Kreisligisten ins Geschehen eingreifen durften. Unser Team hatte jedoch beim Vertreter der zweiten Kreisklasse weniger Mühe als es das Ergebnis ausdrückt. Von Anfang an sahen die Zuschauer eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, wobei der SVK zügig und ohne Umwege auf die Siegerstraße einbog. Nach neun Minuten erzielte Thomas Böhme das 0:1, als er den Libero energisch attackierte, so dass der den entscheidenden Fehler zur Königsbrücker Führung produzierte. Wiederum traf Thomas Böhme nur zehn Minuten später zum 0:2, nachdem er eine brenzlige Situation im Strafraum geistig und körperlich schnell verarbeitete. Unsere Elf hatte alles locker im Griff und setzte die Vorgaben von Trainer Silvio Meißner gnadenlos um. Der Außenseiter hatte nur zwei Eckstöße vorzuweisen, wobei die Eingaben auf ihren knapp Zwei-Meter-Riesen nur einen Hauch von Gefahr versprühten. Auf der Gegenseite sah das viel besser aus, denn Marko Kunath schaltete am schnellsten und presste die Kugel zum 0:3 über die Torlinie (29.). Die beiden Sturmspitzen harmonierten erstmals wunderbar zusammen, die ein ums andere Mal die Straßgräbchener Abwehr immer wieder vor Probleme stellten. Augenscheinlich wurde dies beim 0:4, als Thomas Böhme über den rechten Flügel durchmarschierte, dessen präzisen Rückpass Marko Kunath in den oberen Winkel jagte. Traumhaft. Die Frühschicht war also geschafft, jetzt folgte nur noch die Spätschicht, da läuft es bekanntlich etwas dezenter ab. Dieser Gedankengang beschäftigt immer wieder eine deutlich führende Mannschaft. Dies demonstrierte allen auch unsere Mannschaft, die mindestens zwei Gänge aus der Partie zurück schaltete. Als sich nach einer Flanke Torwart und Verteidiger behinderten, sagte der einheimische Akteur Danke und markierte das 1:4 (53.). Auch nach dem Ehrentreffer der Gastgeber ließen es unsere Jungs weiterhin locker laufen und schluderten mit ihren Möglichkeiten. Thomas Böhme nahm es noch mal genau und beförderte eine Eingabe von Kay Freudenberg ins Netz – 1:5 (68.). Die Hausherren kamen darauf zum glücklichen 2:5, welches unser Team selbst erzielte (72.). Danach markierte Thomas Böhme seinen vierten Treffer, als er das Streitobjekt trocken unter den Torgiebel jagte – 2:6 (78.). Zwischenzeitlich vergaben Werner Eckardt, Kay Freudenberg und Silvio May gute Gelegenheiten, ehe sich das gesamte Team vorzeitig zum „Auslaufen“ entschied. So ließen unsere Jungs ihrem Gegner noch zweimal an den Freuden des Torjubels teilhaben (83.,88.) und beendeten dieses Match mit einem zuschauerfreundlichen 4:6. Einziger Wermutstropfen war die überzogene Ampelkarte für den erstmals mitwirkenden Kay Freudenberg (89.), der somit im Achtelfinalspiel am 19.Oktober gegen die SG Crostwitz gesperrt ist.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Thomas H. Böhme (ab 60. Martin Sonntag), Rene Große, Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Rico Balzer (ab 46. Matthias Fraß), Werner Eckardt, Kay Freudenberg, Stefan Handrick – Thomas Böhme, Marko Kunath (ab 65. Silvio May)

Woku-Liga  4. Runde
07.09.2008  SG Crostwitz 1981 : SV Königsbrück  1 : 1 ( 0 : 1 )

Am vierten Spieltag reiste unsere erste Mannschaft zum Vizemeister und eroberte zumindest einen Punkt. Dabei kehrte das bis dato fehlende Glück wieder zurück. In den ersten zehn Minuten hatte nämlich unsere Mannschaft einen Sturmlauf der Einheimischen zu überstehen, der bei besserer Ausnutzung glasklarer Einschussmöglichkeiten den SVK frühzeitig zum Verlierer degradiert hätte. Nach der Startoffensive konnte sich unsere Elf allmählich vom Druck befreien und wirkte in allen Mannschaftsteilen gefestigt. Aufgrund solider Spielweise kamen unsere Kicker dem gegnerischen Tor näher. So stand Marko Kunath, als er nach einem Einwurf zwei Gegenspieler düpierte, allein vorm Crostwitzer Torhüter, brachte aber das Leder nicht über die Torlinie (13.). Schließlich wurden die Bemühungen Dank eines brillant gespielten Angriffszuges mit der Führung belohnt. Dabei bewies Marko Kunath viel Übersicht, als er Frank Schlotterbeck mustergültig bediente, der abgezockt zum 0:1 einnetzte (28.). Die Gastgeber entfachten bis zum Halbzeitpfiff noch einmal Druck, deren Versuche jedoch ohne Durchschlagskraft waren. Eine Unachtsamkeit in Halbzeit zwei führte alsbald zum Ausgleich. Nach Ballverlust kam ein Crostwitzer im Strafraum zu Fall, so dass der fällige Penalty sicher zum 1:1 verwandelt wurde (47.). Fünf Minuten später fehlte Sten Plunert nur ein halber Schritt, als er nach Anspiel von Thomas Böhme nur noch mit der Pike an den Ball kam – gehalten. Der SVK verlegte sich in der Folgezeit mehr aufs Kontern, denn die Einheimischen wurden spielbestimmender. Die hatten dann eine tausendprozentige Chance, als sie freistehend am sensationell haltenden Schlussmann Thilo Metzner scheiterten (70.). Der stand darauf wieder im Mittelpunkt, als er einen gefährlichen Schuss erneut aus dem Eck kratzte (77.). Danach umkurvte Thomas Böhme zwei Gegenspieler und wurde bei seinem Schussversuch an der Grenze des Erlaubten gehindert (80.). Den Siegtreffer vereitelte letztlich Keeper Thilo Metzner. Mit unglaublicher Parade fischte er einen Kopfball aus dem Eck (86.). Zwei Minuten vor dem Abpfiff probierte es Thomas Böhme per Freistoß, der allerdings nichts einbrachte. Gerechterweise muss man zugeben, diesmal mit einer gehörigen Portion Dusel einen Punkt bei den Crostwitzern erkämpft zu haben.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Thomas „Heinz“ Böhme (ab 65. Stefan Handrick), Frank Schlotterbeck (ab 60. Felix Mocker), Rene Große, Werner Eckardt – Marko Kunath, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 4. Runde
SV Laußnitz 2. : SV Königsbrück 2.  1 : 4 ( 1 : 2 )

Unsere zweite Vertretung machte es gegenüber unserer Ersten zur Vorwoche besser und siegte an alter Wirkungsstätte souverän. Kein Kunststück, denn die „alten Jahrgänge“ des Kontrahenten hielten kräftemäßig nur eine reichliche Stunde mit. Im Vorwärtsgang befanden sich eigentlich nur unsere Jungs, die reihenweise mit ihren Torgelegenheiten sündigten. Erst scheiterte Andy Rudolph (9.), dann Thomas Löwe mit stark getretenem Freistoß (12.) und letztlich David Aue (20.). Wenig später lenkte der Laußnitzer Torwart einen abgefälschten Schuss von Andy Rudolph ans Gebälk (24.). Danach hatte Andy Rudolph mehr Fortune, als er nach Freistoß von Marcel Berndt einen Tick eher vorm Keeper zur Stelle war und zum 0:1 einnickte (28.). Die Hausherren operierten ausnahmslos mit langen Bällen und blieben weitestgehend ungefährlich. Nach einer Ecke glichen sie dennoch überraschend aus, weil unsere Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone bekam – 1:1 (36.). Doch im Gegenzug fiel die erneute Führung. John Höger bediente David Aue, der mit seinem Schuss am Torhüter scheiterte. Den Abpraller beförderte dann Matthias Woschnack zum 1:2 über die Linie (37.). Auch im zweiten Durchgang beherrschte unser Team die Szenerie. Nach einem Innenpfostentreffer von David Aue folgte das hochverdiente 1:3 durch Andy Rudolph, der die Kugel humorlos in die Maschen knallte (53.). Was dann unsere Elf an todsicheren Gelegenheiten verballerte, war einfach ganz schwache Chancenverwertung. Erst traf David Aue frei vorm Tor nur das Außennetz (57.), danach sündigte Matthias Woschnack zweimal allein vorm Kasten (73., 83.). Zwischenzeitlich hatte Rene Kappler per Freistoß das 1:4 markiert, als das Bällchen unter dem Körper des Torwarts durchflutschte (79.). Man hätte noch etwas fürs Torverhältnis tun können, doch weder Silvio May (85.), noch Dirk Trautmann brachten die Kugel im Kasten unter (86.). Als Matthias Woschnack, erneut von Thomas Löwe herrlich freigespielt, wieder allein vorm Tor stand, nagelte er das Spielgerät an die Latte (87.). Von den Gastgebern gab es in der zweiten Halbzeit fast kein Lebenszeichen, die sich beim Unvermögen unserer Kicker für das schmeichelhafte Endresultat bedanken durften.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Marco Schütze, Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Rene Kappler, John Höger, Thomas Löwe, Matthias Woschnack – David Aue (ab 58. Silvio May), Andy Rudolph (ab 74. Dirk Trautmann)

Woku-Liga  3. Runde
31.08.2008  SV Laußnitz : SV Königsbrück  2 : 1 ( 1 : 0 )

Sollte es im Fußballsport so etwas wie Gerechtigkeit geben? Dem SV Königsbrück blieb sie im Laufe der noch jungen Saison erneut versagt. Wieder ordentlich gespielt, doch die Punkte blieben beim Gegner. Von Anfang an übernahmen unsere Jungs die Spielkontrolle und hofften auf einen zeitigen Treffer. Der gelang jedoch den Hausherren. Nach einem lang geschlagenen Ball gewann Mario Ullrich das Laufduell nebst Bodycheck gegen Marco Fritsche und passte die Kugel quer auf einen aufgerückten Mitspieler, der gnadenlos zum 1:0 einlochte (8.). Dennoch war die Aktion gegen Marco Fritsche äußerst diskussionswürdig. Doch unserer Elf blieb noch genügend Zeit den Rückstand zu korrigieren. So kamen Denis Hoyer per Freistoß (14.), Sten Plunert (15.), Thomas Böhme (17.) und Marko Kunath (30.) zu Tormöglichkeiten, doch die Laußnitzer Abwehrspieler blockten, grätschten und verteidigten mit Erfolg. Fast wäre den Gastgebern nach demselben Strickmuster das zweite Tor geglückt. Langer Ball in den Lauf auf Ullrich, der zog sofort ab – drüber (39.). Nur eine Minute darauf vertändelte unser Team das Leder. Ullrich ging dazwischen, umkurvte noch Torhüter Thilo Metzner, der den Stürmer zu weit abdrängte, so dass der Winkel zum Torschuss zu spitz war. Mehr Nennenswertes hatten die Einheimischen nicht vorzuweisen, die sich nur auf ihre Stärken, das Verteidigen und Kämpfen, besannen. So machten unsere Kicker nach Wiederbeginn weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach Flanke von „Heinz“ Böhme nahm Thomas Böhme den Ball direkt, doch es fehlten nur wenige Zentimeter (46.). Nach einer Eckeneinlage probierte es Sebastian Metzner gleich zweimal, doch entweder wurde der Schussversuch geblockt bzw. der Kopfball zur Ecke abgewehrt (57.,63.). Trotz der Überlegenheit des SVK hatte man das Gefühl, dass im Spiel der gewisse Impuls fehlte. Vor allem in der torgefährlichen Zone vermisste man die entscheidende Aktion. Als dann die Einheimischen erneut von einer strittigen Entscheidung des Referees profitierten, verstand man die Welt nicht mehr. Nach Handspiel der Laußnitzer bekamen sie den Freistoß zugesprochen und führten zügig aus. Letztendlich ließ unsere Abwehr das Leder im Strafraum passieren und das 2:0 war geschehen (78.). Der Gipfel der Glücklosigkeit war dann noch ein Lattenknaller von Marko Kunath (80.), ehe dann Sten Plunert in der letzten Drangphase das 2:1 markierte (89.). Doch der Anschlusstreffer kam leider zu spät, um eine erneute unglückliche Niederlage abzuwenden.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert –  Stefan Handrick (ab 58. Werner Eckardt), Frank Schlotterbeck, Thomas (Heinz) Böhme, Rico Balzer (ab 69. Rene Große) – Thomas Böhme, Marko Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 3. Runde
SV Königsbrück 2. : SV Haselbachtal 2.  2 : 0 ( 0 : 0 )

Am dritten Spieltag fuhr unsere zweite Vertretung endlich den ersten Dreier ein. Bei konsequenter Chancenverwertung hätte der Sieg jedoch höher ausfallen müssen. Mit offensiver Grundausrichtung diktierte der SVK eindeutig das Spielgeschehen. Das Schlusslicht aus dem Haselbachtal konnte sich beim SVK bedanken, der sich im ersten Durchgang im Auslassen hochkarätiger Chancen überbot. Zunächst landete Andy Rudolph einen Lattentreffer und den Nachschuss jagte Matthias Woschnack ebenfalls ans Aluminium (23.). Einen Kopfball von John Höger kratzten die Gäste von der Torlinie und retteten das torlose Remis in die Halbzeit. Bis dato hatte der Tabellenletzte nach vorn absolut nichts zu bieten. In der 50.Minute fiel dann das überfällige 1:0 durch Matthias Woschnack. Weitere Königsbrücker Torgelegenheiten wurden von John Höger, Kai Reschke und Silvio May vergeben. Nach Zuckerpass von Kai Reschke hatte dann Andy Rudolph freie Bahn. Der lupfte die Pille am herauseilenden Torwart vorbei, doch das Runde wäre auch am Tor vorbei getrudelt. Aus dem Rückraum kam deshalb Matthias Woschnack geeilt und setzte den Ball ins Netz. Doch der Referee entschied auf Abseits (71.). Unsere Elf hätte beinah dumm aus der Wäsche geschaut, wenn eine Gäste-Ecke direkt ins Tor gegangen wäre. Zum Glück kontaktierte der Ball nur den Pfosten (78.). Des Weiteren machten es unsere Spieler den Zuschauern und Trainer Paul Krönert, der die Partie mittlerweile nur noch außerhalb der Coaching-Zone erleben durfte, weiterhin spannend. Erst in der Schlussminute schnürte Matthias Woschnack mit dem 2:0 den Sack endgültig zu. Fazit: Aus der deutlichen Feldüberlegenheit spielten unsere Jungs gegen harmlose Gäste nicht effektiv genug.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Tilmann Lösche, Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Rene Kappler (ab 46. Matthias Fraß), John Höger (ab 76. Marco Schütze), Kai Reschke – David Aue (ab 46. Silvio May), Andy Rudolph, Matthias Woschnack

Woku-Liga  2. Runde
23.08.2008  SV Aufbau Deutschbaselitz : SV Königsbrück  2 : 1 ( 1 : 1 )

Am Großteich tummelt sich mit den einheimischen Aufbau-Team wahrscheinlich ein ganz „dicker Fisch“ in Bezug auf die diesjährige Meisterschaft. Aber aufgrund einer starken Vorstellung unserer Jungs hing der Gastgeber eigentlich schon sicher am Königsbrücker Haken. Leider verpasste es unsere Mannschaft den Todesstoß zu versetzen, weil klarste Überzahlangriffe leichtfertig versiebt wurden. In den ersten zwanzig Minuten diktierte unsere Elf das Spielgeschehen klar, weil die Jungs die taktische Marschroute von Trainer Silvio Meißner eindrucksvoll umsetzten. In diese Phase der Dominanz fiel auch das 0:1, als Frank Schlotterbeck nach Flanke von Rene Große im Strafraum blitzschnell reagierte und die Kugel ins Eck beförderte (15.). Kurz darauf hätte der SVK beim Überzahlspiel vier gegen drei die Führung ausbauen können, doch Rico Balzer hatte die falsche Idee, so dass die Chance verpuffte. Plötzlich investierten die Einheimischen mehr in ihr Spiel und wurden allmählich überlegen. Jedoch klare Einschussgelegenheiten gab es kaum. Zweimal musste Torwart Thilo Metzner zupacken, hatte aber nicht allzu viel brenzlige Situationen zu überstehen. Beim Ausgleichstor vor der Pause war er jedoch machtlos, nachdem die Deutschbaselitzer einen langen Ball in die Schnittstelle unserer Abwehr spielten und der Stürmer eiskalt einnetzte (44.). In der zweiten Halbzeit legte der SVK wieder eine Schippe drauf und erarbeitete sich wesentlich mehr Spielanteile. Doch daraus resultierende Tormöglichkeiten durch Thomas Böhme (68.,74.) und Marko Kunath (72.) brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fairerweise muss man auch zugeben, dass der Aufbau-Hüter die Schüsse ganz stark parierte. Der Gastgeber hatte nicht mehr viel zu zusetzen und die Partie pegelte sich auf ein gerechtes Unentschieden ein. Doch die Großteichkicker hatten noch einen einzigen Geistesblitz, den sie zum schmeichelhaften Siegtreffer ausnutzten. Nach einer Freistoß-Eingabe lief ein Aufbau-Akteur in den Fünfmeterraum ein und wuchtete das Leder zum 2:1 ins Netz (84.). Der Schock in unserer Mannschaft saß tief. Obwohl man noch mal alles probierte, muss diese unnötige Niederlage zähneknirschend hingenommen werden.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Rene Große, Stefan Handrick (ab 65. Werner Eckardt), Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 81. Matthias Fraß), Thomas Böhme – Marko Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 2. Runde
Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück 2.   4 : 3 ( 1 : 2 )

Das zweite Punktspiel in der Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse endete für unsere zweite Vertretung mit einer Enttäuschung. Mit dem Willen zu Siegen war der SVK angereist, doch die Hermsdorfer kämpften sich nach zweimaligem Rückstand immer wieder heran und ließen das Vorhaben scheitern. Die erste Viertelstunde plätscherte ohne Höhepunkte dahin, ehe Andy Rudolph nach Freistoß von Matthias Woschnack zur ersten Chance kam (16.). Die Führung gelang jedoch den „Platzhirschen“, die nach missglückter Abwehr sich ins Fäustchen lachten und mühelos das 1:0 markierten (18.). Den gleichen Fauxpas leistete sich wenig später die HSV-Deckung. David Aue schnappte sich nach Reklamierens des Gegners das Streitobjekt und schob zum 1:1 ein (23.). Inmitten der Hermsdorfer Drangphase gelang dann sogar noch mehr. Zunächst prüfte Andy Rudolph das Verfallsdatum des Torgestänges (40.) und nur eine Minute später pfiff sein Schuss daran knapp vorbei. Die glückliche Führung für unsere Elf gelang schließlich David Aue, der seinem Gegenspieler einfach den Ball abnahm und per Flachschuss ins Eck traf – 1:2 (43.). Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren Schaum vor dem Mund und berannten das SVK-Tor. Dabei versiebten sie zwei Riesenchancen, ehe die Tiefschlafphase unserer Hintermannschaft im Ausgleich gipfelte – 2:2 (50.). Bald darauf landete ein Flankenball am Pfosten des SVK-Gehäuses, ehe dann ein Entlastungsangriff über Andy Rudolph und Kai Reschke unser Team wieder jubeln ließ. David Aue zeigte sich in dieser Partie äußerst treffsicher, denn er machte mit einem tollen Heber seine dritte Kiste – 2:3 (57.). Die Freude dauerte aber nicht lange an, denn nach einer Ecke fiel der erneute Ausgleich (66.). Der HSV blies nun zum Endspurt und wurde für sein Anrennen mit dem 4:3 belohnt (75.). Die letzten Minuten gehörten dann unserer Elf, doch leider brachten die Schüsse von Andy Rudolph (81.), Matthias Woschnack (83.) und Paul Krönert (86.) nicht mehr den erhofften Teilerfolg.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Erik Findeisen – Tilmann Lösche (ab 80. Paul Krönert), Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Kai Reschke, John Höger, Matthias Woschnack, Felix Mocker (ab 70. Dirk Trautmann) – David Aue, Andy Rudolph

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 1. Runde
17.08.2008  SV Königsbrück 2. : FV Ottendorf Okrilla 05 3.  2 : 2 ( 1 : 0 )
Tags darauf startete unsere zweite Mannschaft in den Punktspielbetrieb der zweiten Kreisklasse. Aufgrund offensiver Aufstellung wurde die dritte Reserve aus Ottendorf von Anfang an in die Defensive gedrängt und zur Abwehrarbeit verdammt. Bereits nach fünf Minuten verpasste der SVK die Führung, als gleich drei Spieler nach einer Ecke von Kai Reschke am Ball vorbei rauschten. Es folgten Tormöglichkeiten von Matthias Woschnack (12.) und Werner Eckardt (17.), bevor die Gäste das erste Mal gefährlich vorm SVK-Gehäuse auftauchten (25.). Zehn Minuten darauf wurde unsere Mannschaft für ihr engagiertes Spiel belohnt. Kai Reschke platzierte einen zu kurz abgewehrten Flankenball zum 1:0 ins Eck. Danach strich ein Schuss von Matthias Woschnack knapp am Kasten vorbei (39.). So ging es mit diesem knappen Tor-Vorsprung in die Pause, der jedoch nach Wiederbeginn egalisiert wurde. Nach Eckstoß herrschte in unserer Hintermannschaft kurzzeitig Chaos. Dies nutzten die Ottendorfer eiskalt zum Ausgleich – 1:1 (50.). Großes Pech hatte dann David Aue, als sein Hinterkopf-Köpfler die Latte streichelte (52.). In die darauf folgende Drangphase platzte schließlich das erlösende 2:1 durch Werner Eckardt. Der erste Erfolg für den neuen Trainer Paul Krönert war greifbar nah, ehe das 2:2 durch den ehemaligen Königsbrücker Jörn Hantzsche für Ernüchterung sorgte (79.). Trotz couragierter Spielweise wurde unsere Elf leider nicht belohnt, obwohl sie bis zum Schlusspfiff noch einmal alle Kräfte mobilisierte.   (ag)
Woku-Liga  1. Runde
16.08.2008  SV Königsbrück : DJK Sokol Ralbitz/Horka 2.  1 : 1
Verbunden mit guten Wünschen, Hoffnungen und auch Ängsten startete am Sonnabend die WoKu-Liga in das neue Spieljahr. Wie schon in der vergangenen Saison hatte unsere erste Garnitur gegen einen Aufsteiger Heimrecht und konnte wiederum keinen Sieg landen. Bei untypischem Sommerwetter begann unser Team mit druckvollem Angriffsspiel. Ein Fünf-Mann-Mittelfeld forderte zunächst den Gegner und bereitete gefahrbringende Situationen über die Außenbahnen vor. So gelang auch die Führung nach starker Vorbereitung von Frank Schlotterbeck über den rechten Flügel. Seine Hereingabe beförderte Sten Plunert per Kopf in den linken oberen Winkel zum 1:0 (9.). Eigentlich sollte der Treffer für Entspannung sorgen, doch Fehlpässe und ungenaue Anspiele bauten den Gegner auf. So plätscherte die Partie bei Dauerregen sprichwörtlich nur so dahin und offenbarte wenige Höhepunkte. Ein Schuss von Marco Fritsche (33.) und eine Kopfballmöglichkeit von Heimkehrer Thomas Böhme (37.) waren eher eine dürftige Ausbeute. Die sorbischen Sportfreunde witterten ihre Chance und hatten nach Schuss aus spitzem Winkel Kontaktaufnahme mit dem Aluminium (38.). Die Regendusche gab es für unsere Jungs noch vor dem Halbzeitpfiff. Ein Flankenball wurde an die Mitte der Strafraumgrenze abgewehrt, wo ein Ralbitzer lauerte und trocken ins Eck traf – 1:1 (44.). Für den zweiten Spielabschnitt legten die Gäste ihren Respekt gänzlich ab und hatten sogar mehr vom Spiel. Die Aktionen unserer Kicker waren zudem  sehr fehlerbehaftet, so dass die Sokol-Elf kaum vor Probleme gestellt wurde. Die erarbeiteten sich sogar Einschussgelegenheiten, die glücklicherweise das Ziel verfehlten (49.,58.). Dem gegenüber standen ein Schuss von Marko Kunath (78.) und eine Chance von Frank Schlotterbeck, der eine Hereingabe verpasste (88.). So dominierten im Königsbrücker Spiel mehr Schatten als Licht, was auch das Endergebnis klar und deutlich unterstreicht.   (ag)
Kreispokalausscheidungsrunde
10.08.2008  SV Königsbrück 2. : FC Dynamotreue Kamenz  1 : 4 ( 0 : 1 )
Zum Kreispokalspiel präsentierte sich mit den Dynamotreuen aus Kamenz ein neues Gesicht in Königsbrück. Beide Teams tauschten für diese neue Saison ihre Rollen, so dass die Gäste ihre Höherklassigkeit unter Beweis stellen mussten. Dies gelang der Mannschaft auch mit recht gefälligem Fußball. In der Anfangsphase beschnupperten sich beide Kontrahenten auffällig lang, ehe die Gäste die ersten Akzente setzten. Nach Sololauf eines Kamenzers rettete Marcel Berndt für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Torlinie. Die anschließende Ecke bescherte dann dem SVK den Rückstand. Obwohl Schlussmann Erik Findeisen zunächst noch toll parierte, reagierten die Gäste gedanklich schneller und trafen aus Nahdistanz zum 0:1 (23.). Als dann ein gegnerischer Stürmer im Strafraum zu Fall kam, hatten die Gelb-Schwarzen die Möglichkeit zur Resultatserhöhung. Doch der Schuss vom ominösen Punkt klatschte nur an den Pfosten (34.). Zwei Minuten darauf zog David Aue aufs lange Eck, wo Silvio Mai um Haaresbreite vorbei rutschte. Ansonsten waren Offensivaktionen unserer Jungs rar, da die Lessingstädter spielerisch besser und in der Defensive organisierter wirkten. Nach Wiederanpfiff lenkte der Gäste-Keeper einen Flankenball von David Aue aus der Gefahrenzone. Matthias Fraß ging volles Risiko und jagte die Kugel aus dem Rückraum übers Gebälk (48.). Ein Freistoßkracher der Dynamotreuen aus knapp 35 Meter landete zum Glück nur am Aluminium (50.). So kam es, wie es meistens kommt. Den Gästen gelang kein weiterer Treffer und somit blieb unsere Elf im Spiel. Ein Kraftakt von Frank Schlotterbeck führte zum umjubelten 1:1, als er sich durch die Abwehrreihe tankte und das Leder am Torwart vorbei ins Tor schlenzte (66.). Danach zog der Aufsteiger sofort wieder an, der beim anschließenden 1:2 unsere Deckung klassisch ausspielte (71.). Wenig später legten sie das 1:3 nach und begruben die Hoffnung unserer Kicker auf ein Weiterkommen (74.). Der Widerstand des SVK war gebrochen und man kassierte in der Schlussminute noch das 1:4. Letztlich setzte sich die Mannschaft mit der reiferen Spielanlage verdient durch.  (ag)

Spielberichte 2. Halbserie 2008/09

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