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Spielberichte |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 16. Runde |
| 07.12.2008 SV Königsbrück 2. : SG Großnaundorf 2. 2 : 1 ( 0 : 1 ) |
| Aktuelle Tabelle |
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Zum zweiten Mal hintereinander traf man
sich noch vor dem Mittag auf dem Königsbrücker Sportplatz um gegen die
zweite Vertretung der SG Großnaundorf die 4:3 Hinspielschlappe wieder
gut zu machen. Dem angesetzten Schiedsrichter war es wohl auch etwas zu
zeitig und so musste der einheimische Denis Hoyer als Ersatz antreten.
Er sollte aber mit einer sehr fairen Partie keinerlei Probleme haben.
Schwungvoll begannen die Hausherren die Begegnung und ließen von Anfang
an keinen Zweifel daran, dass die 3 Punkte in Königsbrück bleiben
sollten. Aus der von Thomas Böhme gut organisierten Abwehr wurden schöne
Kombinationen nach vorn getragen, doch leider zu selten abgeschlossen.
Die Größte Gelegenheit der Anfangsphase hatte Alexander May als er
nach schöner Vorlage von Matthias Woschnack leider nur ein Schüsschen
zustande brachte (13.). Vor allem Gefahr entstand durch die Ecken,
welche Woschnack allesamt schön hereinbrachte, aber von May (19.) und
Friedrich (24.) nicht im Tor untergebracht wurden. Für Felix Mocker
ergab sich in der 19. Minute eine Riesengelegenheit, nachdem dem Libero
der SGG eine Kopfballrückgabe zum Keeper schwer misslang, doch der Königsbrücker
Angreifer konnte den Ball nicht mehr ganz erreichen. Fünf Minuten später
jagte Thomas Böhme den Ball mit einem fulminanten Volleyschuss aus gut
40 Metern an die Latte. Und wie das im Fußball so ist: Macht man vorne
die Dinger nicht, rächt sich das. So auch in diesem Fall. Ein Großnaundorfer
Angriff wurde von Sven Freudenberg unterbunden, leider nach Meinung des
Referees auf unfaire Art und Weise. Den fälligen Freistoß versenkte
der SGG-Schütze aus gut 20 Metern im linken unteren Eck (41.). Mit
diesem Rückstand ging man in die Pause, wo man sich noch einmal auf die
eigene Stärke besann und mit breiter Brust wieder auf den Platz kam.
Doch zunächst hatte Großnaundorf eine gut Gelegenheit (49.) ehe es in
Person von John Höger (51.), Matthias Woschnack (56.) und Felix Mocker
(60.) mit dem Vergeben bester Torchancen weiterging. Effektivität präsentierte
dann Silvio May, der gerade eben eingewechselt wurde und aus einer
halben Chance nach Eingabe von Marco Schütze den Ausgleich erzielte
(65). Doch man spürte, dass dies den Hausherren zu wenig war und so
entwickelte sich ein hervorragendes Fußballspiel und ein offener
Schlagabtausch, in dem die Königsbrücker über weite Strecken das Heft
in der Hand hielten. Doch zu glücklos waren die Abschlüsse und einige
auf dem Platz waren der Verzweiflung nahe, da blitzte das Können von
Matthias Woschnack auf, welcher John Höger mit einem Zuckerpass allein
auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte. Im Gegensatz zu
vorherigen Gelegenheiten ließ er sich diese nicht entgehen und schob
zur hoch verdienten 2:1 Führung ein (78.). Die Gäste nahmen nun noch
mal all ihre Kräfte zusammen und hätten nur 3 Minuten später fast
wieder den Ausgleich erzielt, als ein Stürmer das Spielgerät nur
Millimeter neben das Gehäuse von Keeper Findeisen köpfte. In einer umkämpften
Schlussphase hielten die Gastgeber den Gegner vom eigenen Tor fern und
fuhren nach einer der besten Saisonleistungen den verdienten Sieg ein.
Nun hat man bis zum 01.02.09 Zeit zum Regenerieren. Allen Spielern der
Zweiten ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch! (pk) Aufstellung: Erik Findeisen - Thomas Böhme, Sven Freudenberg (63. Silvio May), Marco Schütze, Sven Herrmann - René Kappler, Alexander May (61. Torsten Oelschlägel), Roman Friedrich (80. Yves Tschentscher), Matthias Woschnack - John Höger, Felix Mocker |
| Woku-Liga 15. Runde |
| 06.12.2008 SV Liegau-Augustusbad : SV Königsbrück 2 : 0 ( 1 : 0 ) |
| Aktuelle Tabelle |
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Am
Nikolaustag gab es in Liegau keine Geschenke für unsere Mannschaft. Zu
stark präsentierte sich der Tabellenzweite beziehungsweise zu schwach
agierten unsere Jungs auf gewohntem Geläuf. Neunzig Prozent der Partie
dominierten die Einheimischen klar und deutlich und hätten bei mehr
„Coolness“ vor dem Tor einen noch höheren Sieg heraus schießen müssen.
Wieder einmal hatte der SVK zu Beginn einer Partie die Oberhand. Schon
in der ersten Spielminute flankte Frank Schlotterbeck in den Strafraum,
wo Thomas Müller und Marko Kunath den Ball verpassten. Danach traf
Frank Schlotterbeck den Außenpfosten (2.) und Schluss war’s mit der
Herrlichkeit. Als dann die Liegauer per direkten Freistoß über die
Mauer zum 1:0 trafen, zerbröselte das Defensiv-Konzept des SVK (7.).
Von nun an beeindruckten die Hausherren mit Kurzpass- und Direktspiel
und degradierten unsere Kicker zu Statisten. Fast jeder Zweikampf ging
verloren, da unsere Elf ängstlich und unerklärbar verunsichert über
den Kunstrasen strauchelte. Mit spielerischen Mitteln konnte man nur
ganz selten in die gegnerische Hälfte eindringen, so dass nur Standards
für einen Hauch von Gefahr sorgten. Nach Freistoß von Rico Balzer
verfehlte Thomas Müller per Kopf das Gehäuse (18.). Fortan ergaben
sich für die Einheimischen Chancen im Drei-Minuten-Takt. Dabei durfte
man sich bei der Unentschlossenheit und Verspieltheit des SVL bedanken,
die aus guten Positionen den direkten Abschluss scheuten. Mit viel Glück
lag unsere Mannschaft zur Pause nur hauchdünn zurück und hätte mit
einer Leistungssteigerung mit Sicherheit noch etwas bewirken können.
Leider zeigte die Truppe keinen Charakter und ließ jede Aktion der
Gastgeber ungeschoren über sich ergehen. Trainer Silvio Meißner
stellte mit der Einwechslung von Thomas Löwe auf zwei Sturmspitzen um,
doch die gestandenen Akteure hatten mit ihrer Normalform zu kämpfen. So
war der Oldie auf den Platz noch der agilste, rackerte und gewann viele
Kopfballduelle, musste allerdings auf die Unterstützung seiner
Mitspieler vergebens hoffen. Als er eine Eingabe von Marko Kunath per
Hacke auf den Kasten bugsierte, wäre schon für diese Aktion ein
Treffer der gerechte Lohn seiner starken Vorstellung gewesen (55.). Doch
die Szenerie spielte sich zumeist in der SVK-Hälfte ab. Die
Angriffsmaschinerie des Gegners funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk
und erarbeitete sich in regelmäßigen Abständen hochkarätige
Torgelegenheiten. Aber entweder hatten unsere Kicker Glück oder die
Liegauer scheiterten an Torwart Thilo Metzner (55.,58.,61.,66.). Eine
Viertelstunde vor Ultimo strich ein Freistoß von Thomas Löwe knapp über
den Kasten. Ansonsten hielten sich Entlastungsangriffe des SVK im
Rahmen, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch längst nichts verloren war.
Leider konnte dann unsere Abwehr einen Angriff nicht effektiv genug klären
und die Einheimischen kamen in Schussposition. Dabei wurde das Leder äußerst
unglücklich abgefälscht und sprang vom Innenpfosten zum 2:0 ins Netz
(77.). Die Möglichkeit zur Resultatsverkürzung ließ Marko Kunath
verstreichen, als er nach Zuspiel von Kay Freudenberg den Torwart
umkurvte, aber trotz regelwidriger Attacke auf den Beinen blieb und die
Kugel aus spitzen Winkel neben die Kiste setzte (79.). Die spielstarken
Liegauer waren da weitaus cleverer und in allen Belangen die bessere
Mannschaft. Ein energisches Aufbäumen des SVK war nicht auszumachen, so
dass man letztendlich als verdienter Verlierer den Platz räumen musste.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Stefan Handrick, Sten Plunert (ab 37. Werner Eckardt), Denis Hoyer, Sebastian Metzner – Thomas Müller, Rico Balzer, Jens Scherpe (ab 46. Thomas Löwe), Frank Schlotterbeck, Kay Freudenberg – Marko Kunath |
| Woku-Liga 14. Runde |
| 30.11.2008 SV Königsbrück : SV Biehla/Cunnersdorf 1 : 3 ( 0 : 1 ) |
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Mittlerweile
entpuppen sich Duelle gegen destruktiv eingestellte Gegner als
problematisch. So war es auch diesmal, weil unser Team einen Sieg schon
im Sack glaubte, oder die Sache zu locker anging!? Dabei setzten die Überflieger
der Kreisliga mit achtbaren und ungeahnten Resultaten schon einige
Duftmarken in dieser Saison und konnten mit minimalstem Aufwand einen
vollen Erfolg verbuchen. Der SVK begann jedenfalls schwungvoll und drängte
die Gäste tief in deren eigene Hälfte. Doch wie man mit Chancen
leichtfertig umging, lieferten unsere Jungs besten
Anschauungsunterricht. Nach fünf Minuten zimmerte Kay Freudenberg das
Leder aufs Gehäuse, welches der Torwart prallen ließ. Bei der darauf
folgenden Attacke an Thomas Böhme blieb der jedoch
fairer weise „standhaft“, was sich als falsch erweisen
sollte. Der Referee hätte in dieser Situation sicherlich Strafstoß
gegeben. Doch diese Option gab es dann beim Pfeifenmann nicht mehr, als
Tom Kranig beim Kopfballversuch entscheidend weggestoßen wurde (8.).
Kurz darauf bediente Sebastian Metzner den wieder gut spielenden Frank
Schlotterbeck, dessen Schuss denkbar knapp am Dreiangel vorbei pfiff
(11.). Die Gäste verloren einige Male die Orientierung und paktierten
eindeutig mit Fortuna. Auch als Thomas Böhme die Pille mit der Pike
aufs Tor kickte, bekam der Schlussmann mit Ach und Krach den Fuß an den
Ball (17.). Auch nach öffnendem Pass von Kay Freudenberg konnte der
Keeper den Schuss von Frank Schlotterbeck erneut nur per Fußabwehr klären
(23.). Von den Biehlaern war bis dato nichts zu sehen, die in der
25.Minute erstmals auf das von Erik Findeisen gehütete Tor schossen.
Der Sünden unsererseits noch nicht genug, denn Thomas H. Böhme
rutschte der Ball über den Außenrist und der Schuss zitterte am langen
Eck vorbei (31.). Der Ausspruch eines altbekannten Sportlers hatte
Bestand, denn Fußball ist und war auch in dieser Partie nicht aus rechenbar.
Ausgerechnet die erste ernsthafte Torannäherung der Biehlaer stellte
den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Nach Eckstoß köpften die Gäste
einen Spieler dermaßen unmöglich an, das die Kugel über den
Zwei-Meter-Riesen Erik Findeisen flatterte und zum 0:1 im Netz landete
(39.). Auch die angereisten Gästefans konnten die glückliche Halbzeitführung
ihrer Lieblinge noch nicht so richtig begreifen. Der sich anbahnende
Sturmlauf der SVK-Kicker in Halbzeit zwei kam erst gar nicht zustande,
denn plötzlich stand es 0:2. Und wiederum glich die Entstehung einer
Rarität, weil die Kugel wie auf dem Billardtisch hin und her flipperte.
Letztlich hüpfte das Spielgerät an den Pfosten, landete einem
Gastspieler genau vor die Füße und wurde mühelos im Kasten versenkt
(46.). Unglaublich. Unsere Mannschaft war sichtlich genervt und konnte
gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste keinen echten Druck aufbauen.
Zu allem Unglück führte ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld zum
0:3, welches absolut clever herausgespielt wurde (59.). Der SVK hatte
noch eine halbe Stunde Zeit, fand aber kein probates Mittel, die
gegnerische Abwehr zu knacken. Die Gäste setzten nun auf Konter, die es
aber in sich hatten. Nach abgerutschter Flanke landete das Leder an den
Innenpfosten, sprang zurück auf einen der Rothemden, der Torwart
Findeisen genau in die Arme köpfte (71.). Im Gegenzug spielte Frank
Schlotterbeck den Ball in den Rücken der Abwehr, doch Kay Freudenberg
ballerte übers Gehäuse (72.). Nur drei Minuten später köpfte
Sebastian Metzner das 1:3 und für die letzte Viertelstunde keimte so
etwas wie Hoffnung. Ein herrlicher Spielzug von Frank Schlotterbeck über
Thomas Böhme brachte dann beinah den gewünschten Treffer. Leider
versagten Thomas Müller die Nerven, als er die Flanke freistehend neben
das Torgestänge setzte (78.). Unsere Jungs mobilisierten noch mal alle
Kräfte, doch ein Schlupfloch in der gut stehenden Gäste-Abwehr war
nicht auszumachen. Wäre, hätte, wenn und aber – dies half alles
nichts, denn die Schönteichener verdienten sich den Dreier Dank großartiger
Gegenwehr, hatten aber im ersten Durchgang auch etwas Massel.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Erik Findeisen – Denis Hoyer, Sebastian Metzner, Thomas Müller (ab 80. Stefan Handrick), Sten Plunert – Tom Kranig, Kay Freudenberg, Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 55. Marko Kunath) – Thomas H. Böhme, Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 15. Runde |
| SV Königsbrück 2. : SV Liegau-Augusttusbad 3. 2 : 0 |
| Aktuelle Tabelle |
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Im Gegensatz zur Vorwoche herrschte an
diesem Sonntag geradezu herrliches Wetter und auch personell hatte man
geradezu einen Boom zu verzeichnen. Angesichts der angespannten
Situation hatten sich mehrere "alte" Kräfte zusammen getan
und auch ein Spieler der Ersten kam um die Zweite tatkräftig zu unterstützen.
Noch mal vielen Dank an dieser Stelle. So ging man hochmotiviert und
stark besetzt in die Partie um dieser Unglücksserie endlich ein Ende zu
setzen. Das erste Zeichen der Partie setzte auch gleich Marko Kunath,
der eine Kopfballablage von Martin Sonntag nach 8 Minuten volley nahm
aber das Ziel leider verfehlte. Die Gastgeber bestimmten mit gutem
Kurzpassspiel die Anfangsphase und ließen nicht viel vorm eigenen Tor
zu und nach einer viertel Stunde war es dann soweit: David Aue spielte
Marko Kunath hervorragend frei und dieser konnte nach starkem Solo mit
links zum 1:0 einschieben. In der Folge spielten die Hausherren spürbar
befreit auf, doch teilweise gute Kombinationen konnten nicht
abgeschlossen werden. Entweder fehlte der letzte Pass oder die Schüsse
gingen mehr oder weniger knapp vorbei, wie der von David Aue, welcher
nach Ablage von Marko Kunath aus spitzem Winkel nur Knapp das Gehäuse
verfehlte (25.). Und so mussten zwei altgediente Abwehrspieler den
Angreifern zeigen wie es geht. Torsten Oelschlägel hatte sich in Minute
33 nach vorn gearbeitet, nahm einen Pass von Silvio May mit dem Rücken
zum Tor an und jagte die Kugel nach kurzer Drehung eiskalt in die
Maschen - 2:0. Nur 5 Minuten später eroberte John Höger in der
gegnerischen Hälfte den Ball und konnte Marko Kunath anspielen, welcher
von links in den Strafraum passte, doch weder David Aue noch Martin
Sonntag gelangten an den Ball. Nach knapp 40 Minuten hatten dann auch
die Liegauer ihre erste ernsthafte Chance. Einen scharfen Freistoß aus
gut 20 Metern konnte Erik Findeisen nach kurzer Unsicherheit festhalten.
Auf der Gegenseite landete ein Kopfball von Kunath nach Oelschlägel-Flanke
in den Armen des Liegauer Schlussmannes. So ging man mit der Führung in
die Pause und beschloss nach dieser hochkonzentriert weiter zu machen,
denn schon zu oft in dieser Saison hatte man einen Vorteil wieder
abgeben müssen. Von Unsicherheit war zunächst auch nichts zu spüren,
als David Aue schön auf Marko Kunath durchsteckte, der den Ball
allerdings Richtung Bundesstraße beförderte (50.). Der selbe Akteur
hatte auch noch zwei gute Gelegenheiten, aber er scheiterte am Tormann
(56.) oder seinen Nerven (61.). Die Gäste wurden nun etwas aktiver und
drängten die SVK-Elf etwas in die eigene Hälfte, doch immer wieder
gelangen schöne Konter. So wie in Minute 67, als John Höger für
Martin Sonntag auflegte dessen scharfer Schuss leider nur das Außennetz
streifte. 6 Minuten später hatte der eingewechselte Neuzugang Alexander
May eine sehr gute Gelegenheit, als er von Martin Sonntag schön im 16er
angespielt wurde, sein Schuss aber sichere Beute des Gäste-Keepers
wurde. In den letzten 15 Minuten tat sich nicht mehr viel, die Königsbrücker
beließen es beim Verteidigen und Liegau setzte sich nur selten bis zum
gegnerischen Strafraum durch. So holte die Zweite nach Wochen der Enttäuschung
endlich wieder einmal 3 Punkte. Bleibt zu hoffen, dass dies nur der
Anfang war. (pk) Aufstellung: Erik Findeisen - Marcel Berndt, Silvio Meißner (46. Ronny Thamm), Torsten Oelschlägel, Sven Herrmann - Jens Scherpe, John Höger, Sven Freudenberg, Martin Sonntag - Marko Kunath (61. Alexander May), David Aue (75. Silvio May) |
| Woku-Liga 13. Runde |
| 23.11.2008 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück 5 : 2 ( 4 : 1 ) |
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Beim
Derby der alten Rivalen konnte man Parallelen zur Vorsaison ziehen. Hüben
wie drüben gab es zwar je einen Treffer mehr zu bejubeln, doch mit dem
gleichen Torvorsprung blieben drei Punkte erneut in der Glasstadt. Dabei
hatten unsere Kicker in der Anfangsviertelstunde wieder einmal mehr vom
Spiel, doch der Torerfolg blieb aus. Einem Torschuss von Frank
Schlotterbeck (4.) folgte ein Freistoß-Knaller von Denis Hoyer, den der
Torhüter geradeso zur Ecke klären konnte (13.). Danach flutschte das
Leder auf dem schneebedeckten Geläuf durch den Chemie-Strafraum. Leider
schlitterte auch Thomas Müller am Streitobjekt vorbei (15.), so dass
die Einheimischen die kleine Drangphase des SVK schadlos überstanden.
Fast zeitgleich zum letzten Aufeinandertreffen trafen die Grün-Weißen
durch Torjäger Raack zum 1:0 (17.), nachdem unsere Mannschaft die Kugel
im Vorwärtsgang verlor. Nur zwei Minuten später zeigten die
Schwepnitzer ihre Schnelligkeitsvorteile, als sie erneut im Umkehrspiel
durch Wolf auf 2:0 erhöhten. Der SVK kam nun von der spielerischen
Linie ab, versuchte sich mit Querpässen und Klein-Klein-Gekicke. Wie
man bei solchen Platzverhältnissen richtig agiert, zeigten nun die
Gastgeber, die mit lang geschlagenen Bällen auf ihre schnellen Spitzen
immer wieder für Gefahrenmomente sorgten. Als nach einer Ecke
Zschiesche auf das kurze Eck einlief, war er per Kopf eher als Torwart
Thilo Metzner am Ball und es stand 3:0 (26.). Die Krönung der
Schwepnitzer Effektivität, resultierend aus schnörkellosem und
geradlinigem Angriffsspiel, war der Treffer zum 4:0, als Tranitz aus
zwanzig Meter knallhart einnetzte (40.). Diese schulbuchmäßige Aktion
kopierte blitzschnell Frank Schlotterbeck, als er ebenso kompromisslos
durchzog und das 4:1 markierte (41.). Ein kleiner Lichtblick, der für
den zweiten Durchgang noch etwas Hoffnung gab. Doch zunächst fielen die
Chemiker per Freistoß-Geschoss auf, welches Keeper Thilo Metzner per
Faustabwehr entschärfte (48.). Danach legten unsere Jungs eine Schippe
drauf und waren den Hausherren mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar
leicht feldüberlegen. Nach einer Ecke fischte Torwart Melz einen
Kopfball von Thomas Müller aus dem Eck (54.) und nach Ballgewinn von
Kay Freudenberg verzog Thomas H. Böhme aus verheißungsvoller Position
(55.). Nun spielten die SVK-Akteure druckvoll und stellten den Widerpart
zum Zweikampf. Die hatten plötzlich Schwerstarbeit zu verrichten und
auch etwas Glück auf ihrer Seite. Als Kay Freudenberg Thomas H. Böhme
lang schickte, konnte der nur noch vom letzten Mann (!) auf Kosten eines
Freistoßes gestoppt werden. Diesen hämmerte Kay Freudenberg in die
Mauer und die Grün-Weißen konnten erst einmal durchatmen (58.). Die größte
Glanztat produzierte Chemie-Keeper Melz nach einem Freistoß von Kay
Freudenberg, als er dessen Knallbonbon sensationell aus dem Eck kratzte
(62.). Doch der Lohn der Arbeit folgte, als Frank Schlotterbeck eine
Eingabe von Thomas Böhme zum 4:2 verarbeitete (65.). Jetzt waren die
Hausherren gefordert, denen das Spiel mit fortschreitender Zeit aus der
Hand glitt. So sehr sich auch unsere Elf mühte, die Hausherren agierten
geschickt, ließen nur noch wenig zu und fuhren gefährliche
Entlastungsangriffe (75.,87.). Das der SVK dem kraftaufwendigem Spiel
Tribut zollen musste, wurde beim klassisch heraus gespielten 5:2 durch
Fiech (89.) augenscheinlich, da die Deckung folgerichtig mehr Risiko
gehen musste. Alles in allem ein verdienter Erfolg für Schwepnitz, der
aber aufgrund einer starken zweiten Halbzeit des SVK zwei Treffer zu
hoch ausfiel. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner - Denis Hoyer, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Sten Plunert -
Kay Freudenberg, Frank
Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 80. Thomas Löwe), Thomas Müller -
Thomas H. Böhme, Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 14. Runde |
| FSV Bretnig-Hauswalde 2. : SV Königsbrück 2. 6 : 0 ( 3 : 0 ) |
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Bei Minusgraden und Schneesturm trafen elf
Königsbrücker in Bretnig ein und hatten Mühe unter der dicken
Schneedecke überhaupt einen Sportplatz zu erkennen. Weder die Heim-
noch die Gästemannschaft rechnete mit dem Anpfiff, doch der junge Großröhrsdorfer
Schiedsrichter wollte wohl nicht umsonst gekommen sein und entschied,
dass gespielt werden könne. So begab man sich in eine Partie, die mit
Fußball nicht viel gemeinsam hatte sondern einer Rutschpartie glich, in
der auf beiden Seiten ein Fehlpass den nächsten jagte. Die erste Chance
verbuchten die Königsbrücker, doch der Bretniger Abwehr schaffte es
noch geradeso John Höger im Strafraum am Schuss zu hindern (3.). Dies
gelang auf der Gegenseite leider nicht und so erzielte nach 5 Minuten
der FSV-Stürmer mit einem schönen Schlenzer an den Innenpfosten das
1:0. Trotzdem steckten die Gäste nicht zurück und hatten nach
Standards mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf (7., 9.), doch
was Effektivität in der Chancenverwertung angeht konnte man sich von
den Hausherren etwas abschauen. Denn nach einem Freistoß setzte ein
Bretniger einen Kopfball auf die Latte, die Kugel prallte senkrecht nach
oben und wurde danach erneut vom Quergebälk ins Feld zurück befördert,
wo sie einem Gegner direkt vor die Füße fiel (11.) - 2:0. Nur zwei
Minuten später musste Ersatzkeeper Krönert erneut hinter sich greifen,
als der Ball in der eigenen Hälfte verloren ging und der pfeilschnelle
Angreifer allein durchstartete und zum 3:0 einschob. Das Desaster war
perfekt, aber von Aufgeben war bei den Gästen nichts zu spüren und man
verbuchte weitere Chancen, doch Erik Weise schoss nur den Tormann an
(21.) und auch die Schüsse von Felix Mocker (25.), John Höger (32.)
und Kai Reschke (41.) brachten keinen Torerfolg. So ging es mit dem
hohen Rückstand in die Pause. Nach dieser hatten zunächst wieder die
Hausherren zwei Möglichkeiten, doch scheiterten am Königsbrücker
Schlussmann. Danach hielt sich der SVK zehn Minuten fast ausschließlich
in der Bretniger Hälfte auf, doch Torgelegenheiten waren auf diesem Geläuf
nur schwer zu Stande zu bringen. Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Renè
Kappler sah für sein erstes Foul im ganzen Spiel die gelbe Karte. Den fälligen
langen Freistoß erlief ein FSV-Stürmer und Erik Weise spitzelte diesem
den Ball im Strafraum vom Fuß, brachte ihn aber gleichzeitig zu Fall -
Strafstoß. Da weder Elfmeterpunkt, noch der Halbkreis zum
vorgeschriebenen Abstand sichtbar war fragte Renè Kappler beim
Schiedsrichter nach wo er sich denn hinzustellen habe. Er erhielt dafür
die Ampelkarte (62.). Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und bei den Gästen
war Gegenhalten angesagt während sich die Bretniger Offensivkräfte am
Auslassen größter Torchancen überboten. Als sie wieder einmal einen
Schuss neben das Tor setzten zeigte der Schiedsrichter überraschend
Eckstoß an, dieser leitete den Kopfball zum 5:0 ein (76.). Vier Minuten
später konnte die FSV-Überzahl erneut einen Ihrer Stürmer frei
spielen, welcher allein auf Keeper Krönert zueilte und von diesem rüde
gestoppt wurde - erneuter Elfer, erneut drin. Das Spiel war gelaufen,
doch der Königsbrücker Schlussmann und der immer wieder provozierende
Angreifer gerieten noch einmal aneinander, was dem eigentlichen Trainer
noch einen Platzverweis einbrachte (85.). Das war nur die Spitze des
Eisberges an einem aus Königsbrücker Sicht völlig verkorkstem
Sonntag. Nun gilt es nach Sperren und Verletzungen in den nächsten
Wochen überhaupt eine spielfähige Truppe auf die Beine zu stellen, da
bleibt nur zu hoffen, dass trotz der Misere alle Mann mitziehen. (pk) Aufstellung: Paul Krönert - Felix Mocker, Dirk Trautmann, Silvio Kreische, Sven Herrmann - Roman Friedrich, Kai Reschke, Yves Tschenscher, Renè Kappler - John Höger, Erik Weise |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 13. Runde |
| SV Königsbrück 2. : SV Laußnitz 2. 1 : 2 |
| Zum Derby gegen gerade mal elf Laußnitzer Sportfreunde fand sich eine 15 Mann starke Königsbrücker Truppe auf dem Sportplatz ein um den Ortsnachbar mit leeren Händen wieder heim zu schicken. Dass man vermeintlich schwächere Gegner trotzdem nie unterschätzen sollte, ist eigentlich bekannt und daher das Auftreten der Hausherren unbegreiflich. Aber der Reihe nach... Der SVK begann druckvoll und hielt die Gäste in deren eigener Hälfte in Schach, einzig der Drang zum Tor und der finale Pass zum Torabschluss blieben aus. 20 Minuten sah man nur drückende und sicher kombinierende Gastgeber, doch nach einem Befreiungsschlag der Laußnitzer vernaschte deren einzige Spitze die gesamte Königsbrücker Abwehr und ließ auch Hüter Findeisen keine Chance mehr - 0:1. So ist Fußball! Und da die Gäste offensichtlich mit Ihrer Taktik zufrieden waren, verteidigten Sie weiterhin den eigenen 16er mit zehn Mann und lauerten auf einen erneuten Konter. Der SVK konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und versuchte sich durch dieses Bollwerk zu tanken, aber lediglich ein Freistoß von Denis Hoyer fand den Weg zum gegnerischen Torwart (27.). Dieser fing auch Flanken und halb hohe Eingaben von Jens Scherpe (28.), David Aue (31.) und Roman Friedrich (33.) immer wieder sehr stark ab. Doppelpässe zum Überwinden der Laußnitzer Defensive wurden nur sporadisch von Dirk Trautmann und John Höger eingesetzt und endeten mit einem schwachen Abschluss (37.). Doch in Minute 40 war es dann soweit, nach einem hohen Ball in den Strafraum legte Roman Friedrich gut mit dem Kopf auf den herangeeilten Felix Mocker ab, welcher überlegt zum Ausgleich einschob. Selbiger hätte kurz darauf fast noch die Führung erzielt, doch sein Kopfball nach Müller-Flanke verpasste das Tor nur knapp. Ähnlich eng war es bei der letzten Aktion vor der Pause, als John Höger das Spielobjekt nach Eingabe von David Aue nur um Millimeter verfehlte. In Halbzeit Zwei hatte man sich nun vorgenommen die Überlegenheit endlich in Tore umzumünzen und stellte auf drei Stürmer um. Der eingewechselte Erik Weise prüfte den Gäste-Schlussmann 3 Minuten nach Wiederanpfiff, doch den ersten ernsthaften Angriff fuhr der SV Laußnitz. Es war deren zweiter im ganzen Spiel und der zweite erfolgreiche. Denn nach einer erneuten Schlafeinlage der Königsbrücker Defensive erzielten die Gäste die erneute Führung (50.). Unglaublich, aber wahr und nun wurde es immer schwerer für die Hausherren, welche verunsichert, mut- und ideenlos wirkten. Vernünftig vorgetragene Angriffe blieben Mangelware gegen eine mit breiter Brust agierende und zehn Mann starke Laußnitzer Hintermannschaft. Ab und zu gelang einem Königsbrücker noch ein Schuss aufs Tor, welche aber leichte Beute für den Gäste-Keeper waren (58., 64., 69.). Die einzige (!) echte Torchance hatte Denis Hoyer, dessen Kopfball nach Scherpe-Ecke auf der Linie gerettet werden konnte (73.). Die Schlussviertelstunde erinnerte an ein Handballspiel, denn generische Strafraum wurde belagert und der Ball wurde hin und her gespielt, aber den Abschluss oder eine vernünftige Flanke brachte kein Akteur mehr zustande. Mit dieser bitteren Niederlage ist wohl der Tiefpunkt der letzten Wochen erreicht und der Handlungsbedarf innerhalb der zweiten Mannschaft ist unübersehbar. Jeder, der in letzter Zeit in diesem Team mitgewirkt hat muss sich nun hinterfragen, ob er sich wirklich noch mit der Mannschaft und dem Verein identifiziert und ob er wirklich alles für einen Erfolg gegeben hat. (pk) |
| Woku-Liga 12. Runde |
| 15.11.2008 SC 1911 Großröhrsdorf 2. : SV Königsbrück 1 : 1 ( 0 : 0 ) |
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Die
Bezirksklasse-Reserve von Großröhrsdorf konnte am zwölften Spieltag
gegen den in ansteigender Form befindlichen SVK einen glücklichen Punkt
ergattern. Die Gastfreundschaft des Kontrahenten ließ jedoch zu Beginn
der Partie schon Schlimmes erahnen. Bei schönstem Herbstwetter
deklassierte man das Kreisliga-Duell auf den schlecht bespielbaren
Hartplatz, obwohl laut Ansetzung der Rasenplatz zu Papier stand, der
aber für höherklassige Fußballerbeine reserviert war. Die Platzverhältnisse
spielten den Einheimischen natürlich in die Karten, die mit viel
Kampfkrampf und reichlich Muskelmasse ein technisches Spiel
vermasselten. Hinzu kam noch ein ganz schwach agierender Schiedsrichter
Detlef Krahl, der seine Kreisligatauglichkeit in keiner Phase des Spiels
unter Beweis stellen konnte. Im ersten Durchgang ist das Wesentliche
schnell erzählt. Die Großröhrsdorfer zielten zwei Mal aufs SVK-Tor,
doch nur einmal brauchte Schlussmann Thilo Metzner zupacken (8.,23.).
Unsere Elf war optisch leicht überlegen, doch es war unheimlich schwer
vors gegnerische Tor zu kommen. War man aber einmal in dessen
unmittelbarer Nähe, wurde es für den Tabellenletzten gefährlich.
Dabei versagten Marko Kunath die Nerven, als sein Schüsschen nach
Stellungsfehler der SC-Deckung noch vor der Torlinie geklärt werden
konnte (17.). Beim nächsten Versuch landete sein Kopfball nach Flanke
von Werner Eckardt am Querbalken (33.). Etwas später setzte sich Thomas
Müller am linken Flügel wunderbar durch. Seine Flanke wurde abgefälscht
und Marko Kunath kam vorm verwaisten Kasten in Position. Leider
spitzelte er das Leder am langen Eck vorbei (38.). Nach der
Halbzeitpause hatten plötzlich die Hausherren mehr vom Spiel und kamen
zu zwei Gelegenheiten (46.,55.). Danach herrschte auf dem Platz wieder
Ordnung– die brachte aber immer wieder der Unparteiische durcheinander
– denn unsere Mannschaft wollte den Führungstreffer erzwingen. Der wäre
beinah geglückt, als Sten Plunert im 16-er zum Schuss kam, doch vom
Gegner umgetreten wurde. Zur Verwunderung gab es Freistoß
für die Gastgeber, die Dank Referee Krahl immer mehr Narrenfreiheit bei
den Zweikämpfen hatten. Eine eigenwillige Interpretation von „Spiel
laufen lassen“. Danach hatte unser Team Chancen durch Sten Plunert per
Kopf und einen Schuss von Werner Eckardt nicht nutzen können (60.,64.).
Die überfällige Führung gelang schließlich Marko Kunath, der nach
einem Einwurf blitzschnell schaltete und die Kugel zum 0:1 ins lange Eck
beförderte (76.). Unsere Jungs fühlten sich auf der sicheren
Siegerstraße, doch von nun an wurde der Tabellenletzte mit nicht
nachvollziehbaren Einwürfen, Freistössen und Ecken bedacht. Nachdem
Keeper Thilo Metzner noch klären konnte (80.), erzielten die Großröhrsdorfer
mit einem Traumtor unter den Balken das schmeichelhafte 1:1 (84.). Somit
war der Vorteil aufgebraucht und nicht mehr zu kitten. Denn die
Einheimischen erstickten jede Torannäherung mit Kampfkraft und Einsatz
im Keim. Fazit: Letztendlich wurden zwei Punkte verschenkt.
(ag) Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Marco
Fritsche (ab 78. Sven Lehner) – Thomas H. Böhme, Thomas Müller (ab
65. Frank Schlotterbeck), Sten Plunert, Werner Eckardt – Marko Kunath,
Thomas Böhme |
| Frauen |
| 08.11.2008 SV Grün Weiß Schwepnitz : SV Königsbrück 1 : 4 |
|
Spieler: Gastspielerinnen: Co
Trainerin: Trainer: Spielbericht: - nach 10sec 1:0 für Schwepnitz - danach ausgeglichenes Spiel - nach 15min Ausgleich durch Michi 1:1 - 2.Halbzeit:Königsbrück spielbestimmend - Tore durch Martina Franke und Sandra Rentsch - Ulricke Bernd als Torwart sehr gut |
| Woku-Liga 11. Runde |
| 09.11.2008 SV Königsbrück : SG Großnaundorf 5 : 2 ( 2 : 1 ) |
|
Allmählich
kommt unsere erste Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zurück. Mit
einer spielerisch ansprechenden Leistung fuhr der SVK den dritten
Punktspiel-Sieg in Folge ein. Obwohl die erste Viertelstunde noch wenig
Gutes erahnen ließ – eine Eingabe beförderte Thomas H. Böhme über
seinen herausstürmenden Keeper Thilo Metzner per Kopf zum 0:1 ins
eigene Netz (2.) – steigerte sich unser Team mit fortschreitender
Spieldauer. Zunächst waren unsere Jungs noch auf die Gnade von Referee Thilo Metzner – Thomas H.Böhme, Marko Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Kay Freudenberg (ab 79. Thomas Löwe), Thomas Müller (ab 63. Werner Eckardt), Denis Hoyer, Rico Balzer – Marko Kunath, Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 12. Runde |
| SV Haselbachtal 3. : SV Königsbrück 2. 2 : 1 ( 0 : 1 ) |
|
Für die Zweite ging es am Sonntag pünktlich zur Mittagszeit darum, bei der dritten Vertretung des SV Haselbachtal endlich wieder einmal 3 Punkte nach Hause zu holen. Auf einem ungewohnten Hartplatz war die Gästeelf sofort gut präsent und bereits nach 2 Minuten setzte Kai Reschke mit einem Schuss aus 18 Metern ein Achtungszeichen. Drei Minuten später verletzte sich ein Haselbachtaler Kicker ohne Einwirkung des Gegners äußerst schwer und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden, an dieser Stelle wünschen wir dem Sportfreund gute Besserung. Da der Spieler nicht sofort ersetzt werden konnte, spielte man beim SVK nicht nur zahlenmäßig, sondern auch spielerisch absolut überlegen und nagelte die Gastgeber meist in der eigenen Hälfte fest. Wie man allerdings mit hochkarätigen Torchancen (9., 11., 12., 17.) umging, grenzte an Arroganz. Erst Kai Reschke konnte nach abgeblockten Schüssen von Woschnack und Friedrich das hochverdiente 1:0 erzielen (26.). Auch wenn nach dieser Führung die Haselbachtaler wieder mit 11 Mann spielten, war die Königsbrücker Überlegenheit noch sichtbar, aber sowohl Roman Friedrich (32.) als auch Paul Krönert (42.) und Renè Kappler (45.) scheiterten mit ihren Gelegenheiten. So hätte man 8 Minuten vor der Pause sogar fast noch den Ausgleich schlucken müssen, doch zum Glück setzte der Stürmer den ersten SVH-Schuss knapp neben das Gehäuse. Sein Teamkamerad im defensiven Mittelfeld machte es kurz nach Wiederanpfiff etwas besser und ließ Keeper Findeisen nach einem Aufsetzer aus 65 Metern (!) sehr schlecht aussehen - 1:1. Relativ unbeeindruckt versuchten die Gäste weiter ihr Offensivspiel zu betreiben, was vom Gegner aber immer öfter gut unterbunden werden konnte. Roman Friedrich scheiterte mit einem Schuss von halblinks (51.), wie auch Matthias Woschnack aus der Mitte (56.). Nach einem Schuss der Haselbachtaler gelang es David Aue gerade noch auf der Linie zu retten und SVK-Schlussmann Findeisen nahm den Querschläger im Strafraum sicher auf. Zur großen Verwunderung aller Beteiligten wertete der Schiedsrichter diese Szene als Rückpass, was Tillmann Lösche derart auf die Palme brachte, dass er sich zu einem dummen Schubs gegen den Mann mit der Pfeife hinreißen ließ und sich leider zu Recht mit Rot zum Duschen verabschiedete. Der indirekte Freistoß wurde von den SVH-Kickern aus 5 Metern in die Wolken gejagt (60.). Trotz Allem schienen die Gäste wild entschlossen den Sieg einzufahren und so zielte John Höger 3 Minuten nach dem Platzverweis nur knapp daneben. Das Glück aber schien an diesem Tag den Haselbachtalern hold zu sein, denn nach schnellem Konter gelang es einem heimischen Stürmer den Ball ins kurze Königsbrücker Eck zu versenken. Die Gäste stemmten sich mit aller Kraft gegen eine drohende Niederlage, doch es lief in Unterzahl nicht mehr viel zusammen. Renè Kappler zwang den SVH-Schlussmann noch zu einer Parade (74.), aber weder ihm noch John Höger (78.), Matthias Woschnack (85.) oder dem eingewechselten Silvio May (79.) gelang es diesen zu überwinden. Den unrühmlichen Schlusspunkt auf eine sehr faire Partie setzte der schlechte Schiedsrichter, als er bei einem harten Zweikampf von Matthias Woschnack im Strafraum der Gastgeber nach Pfiff zunächst auf den Elfmeterpunkt zeigte und dann beide beteiligte Spieler mit Rot vom Platz schickte (90.). Dem nicht genug, revidierte er sofort seine Strafstoßentscheidung und flüchtete sich in Ausreden nach einer mehr als unterdurchschnittlichen Leistung. Für die zweite Mannschaft wird es nach der Niederlage und dem mit den Spielsperren verbundenen Ausfall zweier Leute immer schwerer den Anschluss an die ersten 5 Plätze zu halten. (pk) Aufstellung: Erik Findeisen - Tillmann Lösche, Marcel Berndt, David Aue, Paul Krönert (71. Silvio May) - Roman Friedrich, Jens Scherpe, Renè Kappler, Kai Reschke - John Höger, Matthias Woschnack |
| Woku-Liga 10. Runde |
| 02.11.2008 SV Sankt Marienstern : SV Königsbrück 1 : 2 ( 0 : 0 ) |
|
Am
zehnten Spieltag fuhr der SVK im siebten (!) Auswärtsspiel endlich den
ersten Dreier ein. Der war mit Blick auf die Tabelle fast schon Pflicht,
wollte man den Kontakt zum unteren Mittelfeld nicht abreißen lassen.
Dass dies den Spielern auch klar zu sein schien, bewiesen alle
eingesetzten Akteure mit einer tadellosen Ein- und Vorstellung. Im
Sorbenländle zeigten unsere Kicker von Anpfiff weg Präsenz, diktierten
auf dem winzigen Hartplatz Tempo und Spielrhythmus. Freiräume gab es so
gut wie nicht, so dass mit schnellem Direktspiel die kampfstarke Heimelf
ausgespielt werden musste. Frank Schlotterbeck kam in der fünften
Minute zur ersten Chance, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment
geblockt. Danach hatten die Panschwitzer eine halbe Tormöglichkeit,
doch nach halb hoher Flanke verunglückte der Kopfball deutlich (9.).
Eine Viertelstunde war absolviert, als Kay Freudenberg einen Freistoß
in die Mauer hämmerte. Der abgewehrte Ball gelangte postwendend in die
Sturmspitze zu Marko Kunath. Der wurde beim Torschuss entscheidend gestört,
doch der Ball sprang zu Thomas Böhme, der leider nur über den Kasten
schoss (29.). Ein Offensivspiel der Hausherren, die in neunzig Minuten
nicht eine klare Tormöglichkeit herausspielten, fand nicht wirklich
statt. Unser Team agierte hellwach und ließ kaum etwas zu. So agierten
die Mariensterner mit fortschreitender Spieldauer „very british“,
doch unsere Spieler nahmen den Fight unter strenger Leitung vom überzeugenden
Referee Alexander Witt an. Mit einem schmeichelhaften Unentschieden
retteten sich die kampfwütigen Hausherren in die Pause. Unsere Jungs
kamen entschlossen aus der Kabine und wollten endlich etwas Zählbares
vorweisen. So probierten es Frank Schlotterbeck (49.) und Kay
Freudenberg (58.) aus der Distanz – ohne Erfolg. Als der SVK dem hohen
Tempo Tribut zollen musste und eine winzig kleine Ruhephase folgen ließ,
ging der Gastgeber völlig überraschend wie unverdient mit 1:0 in Führung.
Ein Sonntagsschuss aus knapp zwanzig Meter schlug für Torwart Thilo
Metzner unhaltbar im oberen Winkel ein (66.). Wie unsere Elf den
schmerzlichen Rückstand psychologisch verarbeitete, war bemerkenswert.
Zunächst zielte Thomas Böhme nach tollem Diagonalpass von Kay
Freudenberg am langen Eck vorbei (69.). Dann besorgte der Passgeber aus
spitzem Winkel das hochverdiente 1:1 (71.). Doch man hatte auf Sieg
gesetzt und nicht auf Platz. So mobilisierten unsere Jungs noch einmal
alle Kräfte und stemmten sich gegen die drohende Punkteteilung. Zunächst
hatten die Einheimischen eine zufällig zustande gekommene Chance nicht
nutzen können (75.), doch dann läutete Frank Schlotterbeck mit schönem
Schuss die Schlussoffensive ein (76.). Als sich zwei Verteidiger des
Tabellenfünften behinderten, vergab Marko Kunath aus schwieriger
Position (77.). Bald darauf tanzte Thomas Böhme die Abwehr aus, aber
der gut aufgelegte Torhüter verhinderte mit einer Glanzparade den
Gegentreffer (82.). Schließlich probierte es Thomas Böhme vom rechten
Flügel und der Schuss schlug im langen oberen Eck zum überfälligen
1:2 ein (87.). In der Nachspielzeit hatte man auch mal das Quäntchen Glück,
als ein Freistoß der Panschwitzer an die äußere Spitze des Torgestänges
landete. Zwar spät, aber nicht zu spät wurde unser Team belohnt und
verdiente sich den Sieg Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Aufgrund dieser eindrucksvollen Darbietung darf auch die Königsbrücker
Fangemeinde optimistisch in die Zukunft blicken.
(ag) Thilo
Metzner – Stefan Handrick (ab 46. Denis Hoyer), Sebastian Metzner,
Sten Plunert, Marco Fritsche – Kay Freudenberg, Frank Schlotterbeck,
Werner Eckardt (ab 67. Thomas Müller), Thomas H. Böhme – Marko
Kunath, Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 11. Runde |
| SV Königsbrück 2. : Hermsdorfer SV 2. 0 : 0 |
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Unsere zweite Mannschaft musste wegen einer Erkrankung in der
"Ersten" und dem kurzfristig ausgefallenen David Aue wieder
einmal spärlich besetzt zum Heimspiel antreten und so nahm Coach Paul
Krönert als einziger Wechselspieler auf der Bank Platz. Von dort
verfolgte er eine mutige, junge Hermsdorfer Mannschaft, die sofort
versuchte das Spiel zu diktieren und bereits nach 9 Minuten eine kleine
Chance zu verzeichnen hatte. Doch auch die Gastgeber fanden auch langsam
ins Spiel, aber nach Eingabe von John Höger und Gewühl im Strafraum
fand sich leider kein Abnehmer (13.). Nur zwei Minuten später entschärfte
Keeper Findeisen einen guten Schuss der Hermsdorfer, es sollte nicht
seine einzige starke Szene bleiben. Denn kurz darauf folgte der erste
und einzige mögliche Wechsel, da sich Silvio May eine Blessur zuzog,
die sein Weiterspielen unmöglich machte. Doch damit nicht genug, denn
nur zehn Minuten später erwischte es Andy Rudolph in einem Zweikampf
ziemlich hart und auch er musste frühzeitig zum Duschen humpeln. Er
wird der Mannschaft wohl etwas länger fehlen. Damit ergab sich nun für
die SVK-Kicker eine äußerst schwierige Situation, denn man musste noch
über 60 Minuten gegen einen sehr offensiven und druckvollen Gegner
bestehen. Mit viel Glück retteten die Spieler das 0:0 in die Pause,
denn nach der zahlenmäßigen Dezimierung schien ein jeder Spieler das
Match schon als verloren abgehakt zu haben. Um so besser präsentierte
man sich nach der Pause, als man sich als Mannschaft zusammenraufte und
sich gegen die drückenden Hermsdorfer mit großem Kampf zur Wehr
setzte. Diese ließen die besten Gelegenheiten verstreichen (48., 57.,
63.) oder schossen den Königsbrücker Schlussmann berühmt (60., 66.,
75., 85., 87.), der eine hervorragende Leistung bot. Und wenn die Gäste
Erik Findeisen doch mal überwinden konnten, rettete entweder Routinier
Torsten Oelschlägel (71.) oder der stets abgeklärte Tillmann Lösche
(78.) auf der Linie, was beim HSV-Coach die pure Verzweiflung auslöste.
Die Gastgeber hatten sogar noch die Möglichkeit zu zwei Kontern doch
John Högers Vorstoß nach schönem Woschnack-Pass wurde wegen Abseits
zurück gepfiffen (73.) und beim zweiten Anlauf fehlten beiden
Offensivspielern die Kräfte um sich durchzusetzen (80.). So rang man
dem Tabellennachbarn nach 90 Minuten und starker kämpferischer
Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit einen Punkt ab und muss
damit mehr als zufrieden sein. Einzig der erneute Ausfall zweier Spieler
bereitet großes Kopfzerbrechen. (pk) |
| Woku-Liga 9. Runde |
| 26.10.2008 SV Königsbrück : SV Grün Weiß Elstra 4 : 0 ( 0 : 0 ) |
|
Wer
vor der Saison diese beiden Mannschaften als Kellerkinder gehandelt hätte,
dem wäre jeglicher Fußballverstand aberkannt worden. Doch dieser
Tatsache musste man leider am neunten Spieltag ins Auge sehen, zumal
beim SVK nach dem Sieg der Großröhrsdorfer am Sonnabend
zwischenzeitlich sogar die rote Laterne brannte. Demzufolge begannen
auch beide Kontrahenten verkrampft, immer mit der Angst im Nacken, einen
weiteren Misserfolg zu landen. Unsere Kicker standen im ersten Durchgang
zu weit weg von ihren Gegenspielern und gestatteten den Grün-Weißen zu
viele Freiräume. Trotzdem der letzte Biss fehlte, ergab sich für
Thomas Böhme eine Gelegenheit zur Führung. Nach Zuspiel von Rico
Balzer bugsierte er die Kugel aus guter Position über das Gehäuse
(17.). Abermals war es Thomas Böhme, der die zweite Möglichkeit ausließ
und erneut über den Kasten ballerte (32.). Die Elstraer setzten
daraufhin Achtungszeichen, als das Spielgerät gleich zweimal Kontakt
mit dem Aluminium aufnahm (35.,40.). Trotzdem waren die ersten fünfundvierzig
Minuten arm an Höhepunkte, da für beide Mannschaften die
psychologische Blockade unüberwindbar schien. Für den zweiten
Spielabschnitt musste unsere Elf mehr investieren und tat dies auch,
indem sie die Zweikämpfe endlich annahm. Nach einer Stunde konnte man
den Gegner allmählich unter Druck setzen und wie bestellt gelang die Führung.
Marko Kunath bediente am rechten Flügel Kay Freudenberg, der mit seiner
arteigenen Schusstechnik die Kugel mit Effet in die Kiste jagte – 1:0
(62.). Nun mussten die Kicker vom Schwarzenberg kommen und wurden auch
einige Male im Strafraum gesichtet. Zum Glück waren deren Aktionen zu
harmlos. Alles was durchkam wurde eine sichere Beute von Schlussmann
Thilo Metzner (70.,77.). Als sich dann Thomas Böhme am rechten Flügel
herrlich durchtankte, hämmerte er das Streitobjekt zum
vorentscheidenden 2:0 in den oberen Winkel (82.). Die Elstraer
probierten mit dem Mut der Verzweiflung alles, doch es wollte nichts
gelingen. Nach Eckball für die Grün-Weißen leitete Rico Balzer den
Gegenzug ein. Sein Anspiel gelang zu Thomas Böhme, der mit einem fünfzig
Meter Sprint aus der eigenen Hälfte auf der linken Außenbahn auf und
davon ging. Seine Eingabe brachte der nachgerückte Marko Kunath zum 3:0
über die Torlinie und der Drops war gelutscht (88.). Die wacker kämpfenden
Gäste waren dennoch unter Wert geschlagen. Doch es sollte noch
schlimmer kommen. Bei einem harmlosen hohen Ball behinderten sich
Torwart und Verteidiger, so dass Thomas Böhme als lachender Dritter zum
4:0 unbedrängt einköpfen konnte (90.). Der erste Sieg des SVK war
endlich unter Dach und Fach. Jedoch sollte die Höhe des Erfolges
keinesfalls überbewertet werden, denn es gab im SVK-Spiel noch auffällige
Defizite. (ag) Thilo Metzner –
Stefan Handrick, Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marco Fritsche –
Thomas Heinz Böhme, Werner Eckardt (ab 46. Frank Schlotterbeck), Kay
Freudenberg, Rico Balzer – Thomas Böhme, Marko Kunath |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 10. Runde |
| FV Ottendorf-Okrilla 05 3. : SV Königsbrück 2. 3 : 0 ( 0 : 0 ) |
|
Die 2. Mannschaft musste zeitgleich mit der ersten Vertretung beim
Tabellenführer in Ottendorf antreten und hatte sich vorgenommen diese
die erste Saisonniederlage zu bescheren. Dementsprechend hoch motiviert
ging man auch in die erste Halbzeit wobei die erste Gelegenheit den
Gastgebern gehörte, doch der FVO-Stürmer war in der 9. Minute wohl
selbst von so viel Freiraum im Königsbrücker 16er überrascht und
jagte den Ball hoch übers Tor. Danach stabilisierte sich die
Defensivabteilung des SVK und bis auf eine kleine Unsicherheit (21.) ließ
man nicht viel zu. Die Gäste wurden stattdessen mutiger und es ergaben
sich gute Gelegenheiten. Rudolph köpfte nach einer Ecke nur ganz knapp
drüber (18.) und zwang nur kurze Zeit später mit einem flachen Schuss
den Keeper zu einer Glanztat (27.). Letzterer stand auch bei einem
Distanzschuss von Höger (32.) im Mittelpunkt, welchen er nicht
festhalten konnte. Trotz allem ging man torlos in die Pause und fand
nach dieser, wie leider schon oft in dieser Saison, nicht mehr zur Form
der ersten Hälfte. So gewann 5 Minuten nach Wiederanpfiff ein
Ottendorfer Angreifer das Sprintduell gegen den herauseilenden SVK-Hüter
Findeisen und konnte auf seinen Teamkameraden ablegen, welcher ohne Mühe
zur Führung einschob. In der Folge versuchten die Königsbrücker
Angriffe zu starten, doch lange Bälle und Fehlpässe prägten das Spiel
der Gäste und führten nicht zum gewünschten Erfolg. Einige Aktionen
waren aber durchaus gelungen und so setzte Aue in Minute 57 einen feinen
Lupfer nur knapp neben das Gehäuse und auch May scheiterte nur um
Zentimeter mit seinem Kopfball (63.). Den Ottendorfern gelang es trotz
guter Gelegenheiten nicht den "Sack zu zumachen" und so waren
sie auf die Hilfe des Schiedsrichters angewiesen, der den Gastgebern
einen mehr als fragwürdigen Strafstoß zusprach (65.). Dieser wurde
eiskalt verwandelt und demoralisierte Gäste komplett. Aufbäumversuche
gab es nur noch über Distanzschüsse von Rudolph (73.), Scherpe (77.),
May (79.) und Krönert (82.), welche aber vom Torwart vereitelt oder vom
Schiedsrichter unterbunden wurden. Die FVO-Kicker beschränkten sich in
der Schlussviertelstunde aufs verteidigen und kontern. Das gelang 5
Minuten vor Schluss mustergültig, als ein langer Ball stark erlaufen
und zum 3:0 Endstand verwandelt wurde. Aufgrund der zweiten Hälfte wohl
ein verdienter Sieg für die Ottendorfer während man die Heimreise nach
Königsbrück wieder einmal mit leeren Händen antreten musste. (pk) |
| Kreispokal Achtelfinale |
| 19.10.2008 SV Königsbrück : SG Crostwitz 1981 2 : 1 n.V. |
|
Am herbstlichen Sonntag trafen
in Königsbrück zum Kreispokal zwei Kreisligateams aufeinander, die
auch schon im bisherigen Punktspielbetrieb die Kräfte gemessen haben.
Damals war es Glück und ein Super-Keeper, welcher den Königsbrückern
einen Punkt bescherte. Es war heute nur eins sicher, so geht es nicht
aus. Die erste gute Aktion hatte der Gastgeber, wo sich Schlotterbeck
auf der rechten Seite durcharbeitete und nur durch ein Foul gestoppt
werden konnte. Den fälligen Freistoss verpasste Böhme knapp. Es
entwickelte sich ein munteres Spielchen, wo der Gast aus Crostwitz
langsam Oberwasser bekam. So musste der wiedergenesene Torhüter Metzner
zweimal all sein Können aufbringen um einen frühen Rückstand zu
verhindern. In der 14 min war es Schlotterbeck, welcher in letzter
Sekunde vor dem einschussbereiten Crostwitzer klärte. Die nächsten
Aktionen waren auf beiden Seiten gut verteilt, wobei Crostwitz das
reifere Spiel, der Gastgeber aber mehr Kampf und Laufbereitschaft an den
Tag legte. In Minute 26 hätte das auch fast Erfolg gehabt, als Böhme
Routinier Löwe im 16er mustergültig anspielte, dieser aber knapp
verzog. In der 35 min kam das, wo sich der Königsbrücker Fan schon
irgendwie gewöhnt hat, der Rückstand. Crostwitz konterte den SVK
mustergültig aus. Aber der Gastgeber war nur kurzzeitig geschockt. Es
wurde weiter ordentlich Fußball gespielt und gekämpft. In Minute 44
war es dann soweit, zum psychologisch günstigem Zeitpunkt war es Böhme,
der auf links Richtung Grundlinie marschierte, scharf flankte und einen
Crostwitzer fand, welcher bereitwillig seinen Fuß zum unhaltbaren
Ausgleich hinhielt. In der zweiten Hälfte machten beide Teams da
weiter, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatten. Die ersten guten
Aktionen waren wieder mal beim Gast aus Crostwitz zu verzeichnen. Doch
ab der 60 min wurde Königsbrück besser und biss sich immer mehr in der
gegnerischen Hälfte fest. Kapitän Kunath hatte mehrere Möglichkeiten,
den ersehnten Führungstreffer zu markieren, aber Pech, der Gegner oder
beides hinderten ihn regelmäßig daran. Offensivpartner Böhme stand
ihm dabei nur unwesentlich nach. Jeder im Stadionrund hatte das Gefühl,
wer das nächste Tor schießt, gewinnt. 11 min vor Schluss machte es der
gut agierende Schiri noch einmal spannend, als er einen sehr fragwürdigen
Rückpass von Balzer auf Absicht erkannte und 12 Meter vor dem SVK-Gehäuse
einen indirekten Freistoß pfiff. Dieser wurde vergeben. Die letzte
Chance das Spiel in 90 min zu beenden hatte wieder der Gastgeber, aber
Kunath ließ auch diese Chance ungenutzt. Nachsitzen war angesagt. In
der Verlängerung versuchten die Gastgeber von Beginn an klar zu machen,
das es hier kein Elfmeterschiessen geben soll. Die erste Chance hatte
Balzer. Der Schuss wurde zur Ecke geklärt. Diese war aber endlich
einmal erfolgreich.Eckardt nimmt die Ecke direkt, der Torhüter kann
nicht sicher nehmen und Böhme ist zur Stelle und schiebt aus 5m ein.
Danach waren die Gastgeber plötzlich der Meinung, das Spiel und das
Ergebnis zu verwalten. Aber die sorbischen Sportsfreunde merkten genau
das und wurden zusehends stärker. Der SVK verlegte sich auf das Kontern
und hatte in der 98min durch ein starkes Zusammenspiel zwischen Löwe
und Kunath fast die Chance auf das spielentscheidende 3:1. In der
zweiten Hälfte der Verlängerung stand fast nur noch Torhüter Metzner
und die gut organisierte Abwehr von Libero Handrick im Mittelpunkt. Der
Gegner fand aber auch diesmal kein Mittel, Keeper Metzer ein zweites Tor
einzuschenken und somit das Elfmeterschiessen zu erzwingen. So gewinnt
der SVK sein zweites Spiel in dieser Saison verdient, durch mehr
Siegeswillen und die Bereitschaft dafür zu kämpfen. (sm) |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 9. Runde |
| Lomnitzer SV 2. : SV Königsbrück 2. 2 : 2 ( 0 : 1 ) |
|
Die 2. Mannschaft reiste
leider wieder mit etwas Personalmangel nach Lomnitz, wo man sich bei schönstem
Fußballwetter auf einem ebenso schönem neuen Rasenplatz vorgenommen
hatte, gegen den Tabellenletzten 3 Punkte nach Hause zu holen. Nach
kurzer Eingewöhnungsphase beider Mannschaften versuchten die SVK-Kicker
eine spielerische Überlegenheit herauszuarbeiten, was sich bei der
dicht gestaffelten und robusten Lomnitzer Defensive jedoch als schwierig
erwies und so brachten nur Einzelaktionen (Höger 17., Woschnack 20.)
und Standards etwas Gefahr aufs gegnerische Gehäuse. Äußerst knapp
strich nach Höger-Flanke ein Kopfball von Rudolph übers Tor (23.) ehe
SVK-Schlussmann Findeisen gerade noch an der Strafraumgrenze vorm
gegnerischen Stürmer klären musste (31.). Schließlich besonn man sich
doch auf die eigene technische Qualität und nach schöner
Mittelfeldkombination versenkte Woschnack eine flache Eingabe von links
zur verdienten 1:0 Führung (36.). Danach spürte man ein leichtes Aufbäumen
des LSV doch die Gäste nahmen die Führung sicher mit in die Pause. In
dieser musste dann der einzig mögliche Wechsel vollzogen werden, da es
für Müller verletzungsbedingt nicht mehr weiterging und er seinen
Platz mit dem ebenfalls angeschlagenen Jens Scherpe tauschte. Trotz
Allem ging man hoch motiviert und siegessicher in die zweite Hälfte,
welche allerdings sehr unglücklich verlaufen sollte. Nur 5 Minuten nach
Wiederanpfiff senkte sich eine Lomnitzer Flanke ins Königsbrücker Tor
nachdem unser sonst sicher agierende Fänger auf dem neuen Geläuf
ausgerutscht war. Doch das Schicksal meinte es an diesem Samstag nicht
gut mit unserer Zweiten, denn gerade als sich das Team vom Ausgleich
erholt hatte, musste auch Rudolph verletzungsbedingt die Segel
streichen. So setzte man nun zu zehnt die Partie fort und lud den LSV förmlich
zum Tore schießen ein (57., 60., 68., 72.), was aber durch Unvermögen
und einen guten SVK-Torhüter nicht gelang. Eine viertel Stunde vor
Schluss hatte sich die Mannschaft wieder gefunden und der Wille zum Sieg
war wieder erkennbar und da spielerisch gegen die Lomnitzer Überzahl
nur schwer anzukommen war, musste Höger einen Freistoß nutzen um den
Ball durch die Mauer zum 2:1 in die Maschen zu jagen (79.). Diese Führung
galt es nun über die Zeit zu bringen. Woschnack hatte sogar die Chance
zu erhöhen (84.), zielte aber leider genau auf den LSV-Schlussmann. Die
Gastgeber hatten nun wirklich alles nach vorn geworfen und so machte
sich die Unterzahl noch einmal bemerkbar, so dass plötzlich 2 Angreifer
allein vom Strafraum auftauchten und glücklich zum Ausgleich
verwandelten (88.). |
| Woku-Liga 8. Runde |
| 11.10.2008 TSV Wachau : SV Königsbrück 3 : 2 ( 3 : 2 ) |
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Am
achten Spieltag musste und wollte unsere erste Mannschaft endlich den
ersten Sieg ansteuern. Doch das Phrasenschwein würde bei der üblichen
Aussage wieder freudvoll quieken. Erst hatte man kein Glück und dann
kam auch noch Pech hinzu. Irgendwie ist schon was Wahres dran. Auf
gewohnter Kunstrasenfläche nahm unser Team den Kampf an und trug zu
einem intensiv geführten Spiel bei. Der frühe Führungstreffer durch
Marko Kunath, der nach Einwurf einen Torwartfehler eiskalt bestrafte,
passte richtig ins Konzept – 0:1 (7.). Doch nur fünf Minuten später
flankten die Hausherren in den Strafraum und ein TSV-Spieler schob aus
Nahdistanz zum 1:1 ein. Im Gegensatz zu anderen Spielen zerbrach die
Mannschaft nicht und agierte weiterhin hoch konzentriert. Ein
bedauerlicher Zweikampf zwischen Rene Große und einem Gegenspieler
bescherte einen beiderseitigen Spielertausch, wobei es dem einheimischen
Kicker schwerer erwischte, der sofort den „Gang“ ins Krankenhaus
antreten musste. Für den verletzt ausscheidenden Rene Große kam der später
sich ebenso verletzende Felix Mocker in die Partie, dem sogar das 1:2
gelang. Nach Freistoß von Sten Plunert kam der kleinste Königsbrücker
per Kopf an den Ball, der entgegen der Laufrichtung des Torhüters im
langen Eck einschlug – sensationell (19.). Der Aufwärtstrend des SVK
war unübersehbar, weil auch die Wachauer mit dem schnörkellosen Spiel
ungeahnte Probleme hatten. Leider produzierte unsere Elf im Spielaufbau
einen folgenschweren Fehler, so dass der Gastgeber trotz Rettungsversuch
von Rico Balzer das 2:2 markieren konnte (36.). Der Tragödie noch nicht
genug, denn nach einer abgewehrten Ecke drosch ein TSV-Akteur die Kugel
aus 25 Meter zum 3:2 unhaltbar ins Eck (42.). Im Moment der Enttäuschung
köpften die Einheimischen noch vor dem Halbzeitpfiff an den Außenpfosten
(44.), ehe unsere Elf im Pausengespräch psychologisch aufgebaut werden
musste. Nachdem Erik Findeisen einen Schuss gegen die Querlatte lenkte
(49.), schien die Hirnwäsche Früchte zu tragen. Unsere Jungs machten
gehörig Dampf und bekamen allmählich Oberwasser. Die Hausherren wurden
aufgrund der Umstellung auf drei SVK-Stürmer immer mehr in die
Defensive gebunden. Der TSV verlegte sich aufs Kontern, doch deren
Angriffe wurden von unseren Spielern meistens abgelaufen und somit
bereinigt. Sicherlich hatte der SVK nun mehr Spielanteile, doch die
Aktionen vorm und im gegnerischen Strafraum waren nicht zwingend genug.
Als dann Marko Kunath gleich vier Spieler austanzte, verpassten im
Zentrum Rico Balzer und Stefan Handrick dessen Eingabe knapp (76.). Auch
der eingewechselte Thomas Müller grätschte in einen langen Ball und
wurde vom Verteidiger entscheidend behindert (82.). Die Verzweiflung war
allen ins Gesicht gezeichnet, als der Torwart einen Schuss von Kay
Freudenberg mit unglaublicher Parade aus dem Dreiangel fischte (84.).
Was muss man noch alles anstellen, damit der Erfolg wieder zurückkehrt
!? Der SVK spielte dann Harakiri und hatte Glück, als Marco Schütze
einen durchbrechenden Wachauer den Weg zum Tor verweigern musste. Die
rote Karte wäre natürlich gerechtfertigt gewesen, doch der Referee
hatte mit einem wiederum unglücklich verlierenden SVK Erbarmen. Mit
weiteren zwei verletzten Spielern wird nun die sportliche und personelle
Situation für unsere Mannschaft keineswegs besser. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Erik Findeisen – Kay Freudenberg, Marco Schütze, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Rico Balzer, Rene Große (ab 10. Felix Mocker, ab 75. Thomas Müller), John Höger (ab 76. Stefan Handrick), Werner Eckardt – Marko Kunath, Thomas Böhme |
| Woku-Liga 7. Runde |
| 05.10.2008 SV Königsbrück : SV Haselbachtal 0 : 1 ( 0 : 1 ) |
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Die Auflistung aller
Kontonummern der noch vor Spielbeginn erwartungsfroh dreinblickenden Königsbrücker
Zuschauer war logistisch nicht zu bewältigen, denn neben dem
Eintrittsgeld wäre noch die Überweisung eines Essengutscheines für
vier Personen fällig gewesen. Traurig aber wahr, denn was unsere erste
Mannschaft ihrer treuen Fanschar neunzig Minuten lang antat, war grausam
und glich einer fußballerischen Bankrotterklärung. Immerhin war zwar
der Spitzenreiter angereist, der aber bei jeder durchschnittlich
spielenden Mannschaft mit Sicherheit an diesem Tag nicht gewonnen hätte.
Zudem hatten die Gäste zusätzlich leichtes Spiel, da sie bereits nach
neunzig Sekunden 0:1 in Front lagen. Jetzt war unser Team gefordert und
leider auch überfordert. Man fand keine spielerische Linie den Gegner
Paroli zu bieten. Nur mit kämpferischen Tugenden, die auch nur
ansatzweise zu erkennen waren, war der Tabellenführer, der auch nicht
seinen besten Tag erwischte, kaum zu beeindrucken. Fast ein jeder
unserer Kicker hatte mit sich selbst zu tun, denn neben fußballerischem
Blackout gab es Haltungsnoten weit jenseits der Sechs-Komma-Null. Es
wurde am Ball vorbei geschlagen, an hohen Eingaben vorbei gehüpft, man
stand sich gegenseitig im Weg und und und. Die Aufzählung aller
produzierten Fehler würde einem mehrseitigen Pamphlet nahe kommen. Den
klaren Gästechancen (15.,23.,32.) standen nur zwei Schüsse einer
Heimelf (!) gegenüber. Zum einen parierte der SVH-Torwart gegen Marko
Kunath (17.) und wenig später klärte ein Verteidiger nach Heber von
Thomas Böhme auf der Torlinie (24.). Das war es schon, denn wirklich
gefährliche Vorstöße des SVK gab es einfach nicht. Selbst eine
Gelb-Rote Karte (38.) für den Bezirksklasse-Absteiger stellte ein
Nachteil für unsere Akteure dar. Die nur noch zu zehnt agierenden
Haselbachtaler machten aus der Not eine Tugend und erstickten jede
Aktion des SVK schon im Keim. Unserem Team fehlte es an Ideen und
Kreativität, um den Kontrahent in Bedrängnis zu bringen. So hätte der
SVH nach zwei Sololäufen vorzeitig den Sieg einfahren können, doch zum
Glück verpufften deren Gelegenheiten kläglich (48.,65.). Ein Funke
Hoffnung hatte die Fangemeinde des SVK zwar noch, doch ein Schuss von
Kay Freudenberg (55.) und eine abgeblockte Direktabnahme von Rico Balzer
waren unterm Strich eindeutig viel zu wenig. Bevor der Schiedsrichter
dem Trauerspiel ein Ende bereitete, verabschiedete sich noch Marco
Fritsche mit der Ampelkarte zum vorzeitigen Duschen (88.). Ein Aufbäumen
unserer Mannschaft gab es zu keiner Zeit, so dass letztlich dieses
Resultat die logische Konsequenz bedeutete. Tristesse beherrscht nun
allmählich die Tagesordnung im Königsbrücker Lager, denn momentan
kennt keiner ein Allheilmittel, aus dieser misslichen Lage heraus
zukommen. Diese Darbietung war jedenfalls der Tiefpunkt, denn das hatte
mit Fußball absolut nichts zu tun.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Erik
Findeisen – Kay Freudenberg, Sten Plunert, Marco Schütze, Marco
Fritsche – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 76. Stefan Handrick),
Werner Eckardt, Rene Große (ab 70. Jens Scherpe) – Marko Kunath,
Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 7. Runde |
| SG Großnaundorf 2. : SV Königsbrück 2. 4 : 3 ( 0 : 1 ) |
|
Unsere
zweite Vertretung reiste mit nur elf Spielern zum Tabellenzweiten nach
Großnaundorf. Alternativen gab es nicht, so dass sich die Aufstellung
von selbst ergab. Sogar Trainer Paul Krönert musste mitwirken und schlüpfte
in die ungewohnte Rolle des Torwarts. Die Hausherren begannen druckvoll,
waren aber weitestgehend wirkungslos. In diese Phase platzte das 0:1 wie
bestellt. Nach Eckball von Jens Scherpe lauerte Thomas Müller am langen
Pfosten und drückte die Kugel in die Maschen (18.). Den fast sicheren
Ausgleich vereitelte Keeper Paul Krönert, als er nach Querpass im
Strafraum reaktionsschnell mit der Fußspitze rettete (26.). Fünf
Minuten später konterte unsere Elf schulbuchmäßig, doch die gut
getimte Flanke verpassten Silvio May und John Höger denkbar knapp. Vor
dem Pausenpfiff fielen die Gastgeber mit zwei Schüssen auf, doch der
SVK konnte die Führung in die Pause mitnehmen. Ein Torwartfehler
bescherte dann den Großnaundorfern das 1:1 (50.), doch John Höger
stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her – 1:2 (53.). Auch der
gegnerische Torhüter leistete sich einen Fehler, den Silvio May zum 1:3
ausnutzte (60.). Bei unserer Elf ließen allmählich die Kräfte nach
und die SGG schickte drei frische Spieler aufs Feld, um noch mehr Druck
zu entwickeln. Der SVK stemmte sich vergebens gegen die Angriffswogen
und musste nach einer Ecke das 2:3 (73.) und nur eine Minute später
sogar das 3:3 schlucken. Kurz vor Ultimo verließ unsere Mannschaft das
Glück und die Einheimischen beendeten mit dem 4:3 eine fulminante
Aufholjagd (88.). (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Paul
Krönert – Marcel Berndt, Roman Friedrich, Thomas Müller, Sven
Herrmann – Jens Scherpe, Rene Kappler, Matthias Fraß, Matthias
Woschnack – John Höger, Silvio May |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 6. Runde |
| 28.09.2008 SV Liegau-Augustusbad 3. : SV Königsbrück 2. 2 : 2 |
| Aktuelle Tabelle |
|
|
| Woku-Liga 6. Runde |
| 27.09.2008 FV Ottendorf-Okrilla 05 : SV Königsbrück 8 : 1 |
| Aktuelle Tabelle |
|
Ein
unrühmliches Ende hatte die Fünfer-Auswärtsserie des SVK bei den
ebenso bis dahin nicht überzeugenden Ottendorfern. Doch wie man einen
Gegner aufbauen kann, lieferte unsere Elf besten Anschauungsunterricht.
Dabei agierte man in der Anfangsphase wieder einmal überlegen und
erzielte sogar die Führung. Denis Hoyer schlug einen langen Ball auf
Thomas Böhme, der sich hinter der Abwehrreihe die Kugel schnappte und
überlegt über den Keeper zum 0:1 ins Gehäuse hob (10.). Zwei Minuten
danach flankte Rico Balzer vors Tor, doch der Torschütze schoss nur den
Torwart an. Als letztlich Frank Schlotterbeck bei einer Eingabe das
Leder unglücklich ins eigene Tor zum 1:1 bugsierte, war es vorbei mit
der Herrlichkeit. Das Relais war frei geschalten und ebnete den
Hausherren den Weg zum Glück. Eine Schlafeinlage des SVK bescherte noch
vor der Pause das 2:1 (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit ablief,
ist mit Menschenverstand nicht zu erklären. Die Gegenwehr dauerte nur
ganze drei Minuten, danach überließ man den 05-ern das Feld. Unsere
Kicker waren nur Statisten und lieferten eine unwürdige Leistung ab.
Ersatzkeeper Erik Findeisen gab da noch die beste Figur ab, denn mit
einigen Glanzparaden stand er seinen Mann, wurde jedoch bei allen
Gegentoren von seinen Kameraden im Stich gelassen. Doch der Höhepunkt
sollte erst gegen Ende der Partie folgen. Zunächst hatte man noch etwas
Lust zum Ballen, war aber gegen immer stärker werdende Gastgeber in
allen Belangen unterlegen. So fielen das 3:1 (63.) und das 4:1 (71.)
durch haarsträubende Fehler im Vorwärtsgang und es konnte allmählich
die „Weiße Flagge“ gehisst werden. Doch von taktischem Geschick
hatte wohl noch niemand etwas gehört. Die Niederlage war besiegelt,
doch unsere Kicker spielten wie die dummen Schuljungen. Geistig abwesend
und wie ferngesteuert lud man den Gegner zum Tore schießen ein, der
sich da nicht lange bitten ließ. Spielend leicht und locker markierten
die Hausherren das 5:1 (83.), das 6:1 (86.), den siebten (88.) und den
achten (89.) Treffer. Sage und schreibe vier Gegentore binnen sechs
Minuten waren absolut peinlich und beschämend. Welche Ausreden hat die
Mannschaft wieder einmal parat? Lag es am Rasen oder am Spielgerät, am
Schiedsrichter oder hatte man vielleicht die unpassenden Leibchen übergestreift?!
Oder sollte die Mannschaft womöglich gegen den Trainer spielen, der
sich bislang immer schützend vor seine Truppe stellte!? Irgendwann ist
der Kredit aufgebraucht und die Zeit zur Wiedergutmachung längst überfällig.
Schon am Wochenende können sich die Versager vom Ottendorf-Spiel
beweisen und sich für diese miserable Leistung rehabilitieren. Mit dem
Spitzenreiter aus dem Haselbachtal kommt da genau der richtige
Kontrahent an die B97. Eine Leistungssteigerung von zweihundert Prozent
wird von jeden erwartet, der sich in diesem Match das Königsbrücker
Trikot überstreift. Nur bei einem überzeugenden Sieg wäre die Ehre
wieder hergestellt. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Erik
Findeisen – Denis Hoyer (ab 40. Martin Sonntag), Sten Plunert,
Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Rico Balzer, Frank Schlotterbeck,
Rene Große (ab 46. Marco Schütze), Stefan Handrick (ab 58. Marko
Kunath) – Werner Eckardt, Thomas Böhme |
| Woku-Liga 5. Runde |
| 21.09.2008 SV Straßgräbchen : SV Königsbrück 3 : 2 ( 0 : 2 ) |
|
Zum
sechzigsten Vereinsgeburtstag des SV Straßgräbchen zeigte sich unsere
erste Männermannschaft äußerst großzügig, denn man servierte dem
Gastgeber ein dickes Drei-Punkte-Geschenk. Allerdings verzögerte sich
die Präsentübergabe, denn unser Team begann die Partie
hochkonzentriert. Es entwickelte sich ein von Einsatzbereitschaft kaum
zu überbietender Clinch, wobei sich Torwart Thilo Metzner frühzeitig
verletzte, als er nach einer Flanke mit einem Gegenspieler zusammen
prasselte (7.). So musste Libero Denis Hoyer in den Kasten,
Mittelfeldakteur Thomas Heinz Böhme nahm dessen Position ein und Stefan
Handrick stellte den personellen Gleichstand her. Der verbuchte dann die
erste gefährliche Aktion des SVK. Leider strich der Linksschuss knapp
am Pfosten vorbei (22.). Nach weitem Flugball kam Marko Kunath zum
Schuss, konnte jedoch dem Ball nicht genug Druck geben (38.). Der
optischen Feldüberlegenheit folgte dann auch etwas Zählbares, als
Marko Kunath einen Querpass der Straßgräbchener eroberte und eiskalt
zum 0:1 verwertete (42.). Wenig später erzielte Thomas Heinz Böhme mit
einem Tor des Monats das beruhigende 0:2. Aus gut 25 Meter landete sein
Freistoß-Strahl unhaltbar im rechten Dreiangel (44.). Kurz darauf die Möglichkeit
zum dritten Treffer, doch der stramme Schuss von Marko Kunath zischte
nur Zentimeter am Tor vorbei (45.). Die Birus-Schützlinge waren im
ersten Durchgang deutlich unterlegen und waren froh über den erlösenden
Halbzeitpfiff. Unsere Jungs nahmen die Partie wieder auf, wie sie aufgehört
hatten. Nach Sturmlauf von Thomas Böhme kam im Sturmzentrum Marko
Kunath mit der Schuhspitze an dessen Flanke, doch der Torhüter
vereitelte den Gegentreffer (46.). Nach einer Stunde hatte der SVK die
wohl dickste Gelegenheit vertändelt. Als Thomas Heinz Böhme mit einem
Pass in die Gasse Rene Große frei spielte, legte der quer auf Werner
Eckardt. Dessen Schuss landete wieder bei Rene Große, der erfolgreich
geblockt wurde. Dies fand alles aus nächster Nähe im Fünf-Meter-Raum
statt. Als dann die Hausherren mit einem direkt verwandelten Freistoß
auf 1:2 verkürzten, nahm das Unheil seinen Lauf (65.). Die Souveränität
unserer Elf ging flöten und die Rothemden bekamen die zweite Luft. Noch
einmal hatte unsere Mannschaft die Möglichkeit zum Torerfolg. Eine
Eingabe von Thomas Böhme lenkte ein Verteidiger ungewollt aufs eigene
Tor, doch der SVS-Schlussmann klärte gedankenschnell per Fußabwehr
(72.). Zum Tag der „Alzheimer“ vergaßen unsere Jungs auch noch
einen Gegenspieler am Elfmeterpunkt, der nach Kopfballablage das
Spielgerät ungestört zum 2:2 in die Maschen drosch (75.). Referee
Liepke steuerte auch noch seinen Beitrag zum Jubiläum bei, als er einen
Zweikampf von Sebastian Metzner mit Strafstoß ahndete (80.). Da beide
Spieler hielten und klammerten, hätte man die Partie gar nicht
unterbrechen müssen. So führten die Straßgräbchener plötzlich mit
3:2, was den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. In den letzten
zehn Minuten warf unser Team alles nach vorn und hatte bei Konterchancen
großes Glück (84.,86.,87.). In der Schlussminute ging Thomas Böhme am
Flügel durch, steckte den Ball durch die Lücke auf Marko Kunath, dem
sich ein Verteidiger in den Weg legte. Dabei hatte die Hand Ballkontakt,
doch der Pfiff blieb aus (90.). Danach jubelte nur eine Mannschaft, die
ein verloren geglaubtes Spiel noch drehte. Letztlich sollte man die
Fehler bei sich selbst suchen, denn durch nachlässige Spielweise
machten unsere Kicker den Gegner erst stark.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner (ab 7. Stefan Handrick) – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sten
Plunert, Sebastian Metzner – Rene Große (ab 77. Frank Schlotterbeck),
Rico Balzer, Thomas H. Böhme, Werner Eckardt – Thomas Böhme, Marko
Kunath |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 5. Runde |
| SV Königsbrück 2. : FSV Bretnig-Hauswalde 2. 1 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Mit
einem Sieg von zwei Toren Unterschied hätte sich unsere zweite Garnitur
an die Tabellenspitze manövrieren können. Doch zu umständlich
agierten unsere Kicker gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner. Der
ging zu allem Verdruss noch frühzeitig mit 0:1 in Führung. Nach einem
Einwurf ließ es unsere Hintermannschaft gemächlich angehen und die
Bogenlampe schlug genau im Dreiangel ein (6.). Nach dem Rückstand
versuchte sich unsere Elf um spielerische Ordnung, doch man passte sich
dem Hauruck-Stil der Bretniger an. Nach Freistoß von Matthias Woschnack
kam Andy Rudolph nicht an das Leder und der Torwart wehrte ab. Den
Nachschuss setzte Felix Mocker neben das Gehäuse (18.). Kurz darauf
hatte der SVK Glück, als Keeper Erik Findeisen ein strafstoßwürdiges
Foul fabrizierte, welches der Unparteiische nicht ahndete (21.).
Meistens kamen unsere Jungs durch Standards zu Tormöglichkeiten, doch
Matthias Fraß (28.), Andy Rudolph (36.) und Matthias Woschnack per
Lattentreffer (38.) verfehlten das Gehäuse. Als Matthias Fraß eher zufällig
an den Ball kam, traf der mit einem Sonntagschuss in den oberen Winkel
zum 1:1 (39.). In der zweiten Spielhälfte stellten dann beide
Mannschaften das Fußballspielen komplett ein. Gewürge und Gegurke
machte das Spiel mehr und mehr unansehnlich. Zufallsprodukte oder
Einzelaktionen beherrschten die Szenerie. So ballerten Andy Rudolph
(55.) und Matthias Woschnack (63.) daneben, ansonsten war nicht viel
los. Die Gäste verbuchten noch einen gefährlichen Kopfball, der über
die Latte strich (80.). Somit blieb es bei diesem gerechten Remis, da
beide Teams zu wenig in ihr Spiel investierten.
(ag) Aufstellung des SV
Königsbrück: Erik Findeisen –
Torsten Oelschlägel, Marcel Berndt, Tillmann Lösche, Jens Scherpe –
Felix Mocker (ab 70. Dirk Trautmann), John Höger, Matthias Fraß –
Matthias Woschnack, Martin Sonntag, Andy Rudolph (ab 86. Paul Krönert) |
| Kreispokal 1. Runde |
| 13.09.2008 SV Straßgräbchen 2. : SV Königsbrück 4 : 6 ( 0 : 4 ) |
|
Das
Wochenende stand ganz im Zeichen des Kreispokals, indem erstmals die
Kreisligisten ins Geschehen eingreifen durften. Unser Team hatte jedoch
beim Vertreter der zweiten Kreisklasse weniger Mühe als es das Ergebnis
ausdrückt. Von Anfang an sahen die Zuschauer eine
Zwei-Klassen-Gesellschaft, wobei der SVK zügig und ohne Umwege auf die
Siegerstraße einbog. Nach neun Minuten erzielte Thomas Böhme das 0:1,
als er den Libero energisch attackierte, so dass der den entscheidenden
Fehler zur Königsbrücker Führung produzierte. Wiederum traf Thomas Böhme
nur zehn Minuten später zum 0:2, nachdem er eine brenzlige Situation im
Strafraum geistig und körperlich schnell verarbeitete. Unsere Elf hatte
alles locker im Griff und setzte die Vorgaben von Trainer Silvio Meißner
gnadenlos um. Der Außenseiter hatte nur zwei Eckstöße vorzuweisen,
wobei die Eingaben auf ihren knapp Zwei-Meter-Riesen nur einen Hauch von
Gefahr versprühten. Auf der Gegenseite sah das viel besser aus, denn
Marko Kunath schaltete am schnellsten und presste die Kugel zum 0:3 über
die Torlinie (29.). Die beiden Sturmspitzen harmonierten erstmals
wunderbar zusammen, die ein ums andere Mal die Straßgräbchener Abwehr
immer wieder vor Probleme stellten. Augenscheinlich wurde dies beim 0:4,
als Thomas Böhme über den rechten Flügel durchmarschierte, dessen präzisen
Rückpass Marko Kunath in den oberen Winkel jagte. Traumhaft. Die Frühschicht
war also geschafft, jetzt folgte nur noch die Spätschicht, da läuft es
bekanntlich etwas dezenter ab. Dieser Gedankengang beschäftigt immer
wieder eine deutlich führende Mannschaft. Dies demonstrierte allen auch
unsere Mannschaft, die mindestens zwei Gänge aus der Partie zurück
schaltete. Als sich nach einer Flanke Torwart und Verteidiger
behinderten, sagte der einheimische Akteur Danke und markierte das 1:4
(53.). Auch nach dem Ehrentreffer der Gastgeber ließen es unsere Jungs
weiterhin locker laufen und schluderten mit ihren Möglichkeiten. Thomas
Böhme nahm es noch mal genau und beförderte eine Eingabe von Kay
Freudenberg ins Netz – 1:5 (68.). Die Hausherren kamen darauf zum glücklichen
2:5, welches unser Team selbst erzielte (72.). Danach markierte Thomas Böhme
seinen vierten Treffer, als er das Streitobjekt trocken unter den
Torgiebel jagte – 2:6 (78.). Zwischenzeitlich vergaben Werner Eckardt,
Kay Freudenberg und Silvio May gute Gelegenheiten, ehe sich das gesamte
Team vorzeitig zum „Auslaufen“ entschied. So ließen unsere Jungs
ihrem Gegner noch zweimal an den Freuden des Torjubels teilhaben
(83.,88.) und beendeten dieses Match mit einem zuschauerfreundlichen
4:6. Einziger Wermutstropfen war die überzogene Ampelkarte für den
erstmals mitwirkenden Kay Freudenberg (89.), der somit im
Achtelfinalspiel am 19.Oktober gegen die SG Crostwitz gesperrt ist.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Erik
Findeisen – Thomas H. Böhme (ab 60. Martin Sonntag), Rene Große,
Sebastian Metzner, Marco Fritsche – Rico Balzer (ab 46. Matthias Fraß),
Werner Eckardt, Kay Freudenberg, Stefan Handrick – Thomas Böhme,
Marko Kunath (ab 65. Silvio May) |
| Woku-Liga 4. Runde |
| 07.09.2008 SG Crostwitz 1981 : SV Königsbrück 1 : 1 ( 0 : 1 ) |
|
Am
vierten Spieltag reiste unsere erste Mannschaft zum Vizemeister und
eroberte zumindest einen Punkt. Dabei kehrte das bis dato fehlende Glück
wieder zurück. In den ersten zehn Minuten hatte nämlich unsere
Mannschaft einen Sturmlauf der Einheimischen zu überstehen, der bei
besserer Ausnutzung glasklarer Einschussmöglichkeiten den SVK frühzeitig
zum Verlierer degradiert hätte. Nach der Startoffensive konnte sich
unsere Elf allmählich vom Druck befreien und wirkte in allen
Mannschaftsteilen gefestigt. Aufgrund solider Spielweise kamen unsere
Kicker dem gegnerischen Tor näher. So stand Marko Kunath, als er nach
einem Einwurf zwei Gegenspieler düpierte, allein vorm Crostwitzer Torhüter,
brachte aber das Leder nicht über die Torlinie (13.). Schließlich
wurden die Bemühungen Dank eines brillant gespielten Angriffszuges mit
der Führung belohnt. Dabei bewies Marko Kunath viel Übersicht, als er
Frank Schlotterbeck mustergültig bediente, der abgezockt zum 0:1
einnetzte (28.). Die Gastgeber entfachten bis zum Halbzeitpfiff noch
einmal Druck, deren Versuche jedoch ohne Durchschlagskraft waren. Eine
Unachtsamkeit in Halbzeit zwei führte alsbald zum Ausgleich. Nach
Ballverlust kam ein Crostwitzer im Strafraum zu Fall, so dass der fällige
Penalty sicher zum 1:1 verwandelt wurde (47.). Fünf Minuten später
fehlte Sten Plunert nur ein halber Schritt, als er nach Anspiel von
Thomas Böhme nur noch mit der Pike an den Ball kam – gehalten. Der
SVK verlegte sich in der Folgezeit mehr aufs Kontern, denn die
Einheimischen wurden spielbestimmender. Die hatten dann eine
tausendprozentige Chance, als sie freistehend am sensationell haltenden
Schlussmann Thilo Metzner scheiterten (70.). Der stand darauf wieder im
Mittelpunkt, als er einen gefährlichen Schuss erneut aus dem Eck
kratzte (77.). Danach umkurvte Thomas Böhme zwei Gegenspieler und wurde
bei seinem Schussversuch an der Grenze des Erlaubten gehindert (80.).
Den Siegtreffer vereitelte letztlich Keeper Thilo Metzner. Mit
unglaublicher Parade fischte er einen Kopfball aus dem Eck (86.). Zwei
Minuten vor dem Abpfiff probierte es Thomas Böhme per Freistoß, der
allerdings nichts einbrachte. Gerechterweise muss man zugeben, diesmal
mit einer gehörigen Portion Dusel einen Punkt bei den Crostwitzern erkämpft
zu haben. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Sten Plunert, Sebastian Metzner, Marco Fritsche
– Thomas „Heinz“ Böhme (ab 65. Stefan Handrick), Frank
Schlotterbeck (ab 60. Felix Mocker), Rene Große, Werner Eckardt –
Marko Kunath, Thomas Böhme |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 4. Runde |
| SV Laußnitz 2. : SV Königsbrück 2. 1 : 4 ( 1 : 2 ) |
|
Unsere
zweite Vertretung machte es gegenüber unserer Ersten zur Vorwoche
besser und siegte an alter Wirkungsstätte souverän. Kein Kunststück,
denn die „alten Jahrgänge“ des Kontrahenten hielten kräftemäßig
nur eine reichliche Stunde mit. Im Vorwärtsgang befanden sich
eigentlich nur unsere Jungs, die reihenweise mit ihren Torgelegenheiten
sündigten. Erst scheiterte Andy Rudolph (9.), dann Thomas Löwe mit
stark getretenem Freistoß (12.) und letztlich David Aue (20.). Wenig später
lenkte der Laußnitzer Torwart einen abgefälschten Schuss von Andy
Rudolph ans Gebälk (24.). Danach hatte Andy Rudolph mehr Fortune, als
er nach Freistoß von Marcel Berndt einen Tick eher vorm Keeper zur
Stelle war und zum 0:1 einnickte (28.). Die Hausherren operierten
ausnahmslos mit langen Bällen und blieben weitestgehend ungefährlich.
Nach einer Ecke glichen sie dennoch überraschend aus, weil unsere
Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone bekam – 1:1 (36.). Doch im
Gegenzug fiel die erneute Führung. John Höger bediente David Aue, der
mit seinem Schuss am Torhüter scheiterte. Den Abpraller beförderte
dann Matthias Woschnack zum 1:2 über die Linie (37.). Auch im zweiten
Durchgang beherrschte unser Team die Szenerie. Nach einem
Innenpfostentreffer von David Aue folgte das hochverdiente 1:3 durch
Andy Rudolph, der die Kugel humorlos in die Maschen knallte (53.). Was
dann unsere Elf an todsicheren Gelegenheiten verballerte, war einfach
ganz schwache Chancenverwertung. Erst traf David Aue frei vorm Tor nur
das Außennetz (57.), danach sündigte Matthias Woschnack zweimal allein
vorm Kasten (73., 83.). Zwischenzeitlich hatte Rene Kappler per Freistoß
das 1:4 markiert, als das Bällchen unter dem Körper des Torwarts
durchflutschte (79.). Man hätte noch etwas fürs Torverhältnis tun können,
doch weder Silvio May (85.), noch Dirk Trautmann brachten die Kugel im
Kasten unter (86.). Als Matthias Woschnack, erneut von Thomas Löwe
herrlich freigespielt, wieder allein vorm Tor stand, nagelte er das
Spielgerät an die Latte (87.). Von den Gastgebern gab es in der zweiten
Halbzeit fast kein Lebenszeichen, die sich beim Unvermögen unserer
Kicker für das schmeichelhafte Endresultat bedanken durften.
(ag) Aufstellung des SV
Königsbrück: Erik Findeisen –
Marco Schütze, Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Rene
Kappler, John Höger, Thomas Löwe, Matthias Woschnack – David Aue (ab
58. Silvio May), Andy Rudolph (ab 74. Dirk Trautmann) |
| Woku-Liga 3. Runde |
| 31.08.2008 SV Laußnitz : SV Königsbrück 2 : 1 ( 1 : 0 ) |
|
Sollte
es im Fußballsport so etwas wie Gerechtigkeit geben? Dem SV Königsbrück
blieb sie im Laufe der noch jungen Saison erneut versagt. Wieder
ordentlich gespielt, doch die Punkte blieben beim Gegner. Von Anfang an
übernahmen unsere Jungs die Spielkontrolle und hofften auf einen
zeitigen Treffer. Der gelang jedoch den Hausherren. Nach einem lang
geschlagenen Ball gewann Mario Ullrich das Laufduell nebst Bodycheck
gegen Marco Fritsche und passte die Kugel quer auf einen aufgerückten
Mitspieler, der gnadenlos zum 1:0 einlochte (8.). Dennoch war die Aktion
gegen Marco Fritsche äußerst diskussionswürdig. Doch unserer Elf
blieb noch genügend Zeit den Rückstand zu korrigieren. So kamen Denis
Hoyer per Freistoß (14.), Sten Plunert (15.), Thomas Böhme (17.) und
Marko Kunath (30.) zu Tormöglichkeiten, doch die Laußnitzer
Abwehrspieler blockten, grätschten und verteidigten mit Erfolg. Fast wäre
den Gastgebern nach demselben Strickmuster das zweite Tor geglückt.
Langer Ball in den Lauf auf Ullrich, der zog sofort ab – drüber
(39.). Nur eine Minute darauf vertändelte unser Team das Leder. Ullrich
ging dazwischen, umkurvte noch Torhüter Thilo Metzner, der den Stürmer
zu weit abdrängte, so dass der Winkel zum Torschuss zu spitz war. Mehr
Nennenswertes hatten die Einheimischen nicht vorzuweisen, die sich nur
auf ihre Stärken, das Verteidigen und Kämpfen, besannen. So machten
unsere Kicker nach Wiederbeginn weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach
Flanke von „Heinz“ Böhme nahm Thomas Böhme den Ball direkt, doch
es fehlten nur wenige Zentimeter (46.). Nach einer Eckeneinlage
probierte es Sebastian Metzner gleich zweimal, doch entweder wurde der
Schussversuch geblockt bzw. der Kopfball zur Ecke abgewehrt (57.,63.).
Trotz der Überlegenheit des SVK hatte man das Gefühl, dass im Spiel
der gewisse Impuls fehlte. Vor allem in der torgefährlichen Zone
vermisste man die entscheidende Aktion. Als dann die Einheimischen
erneut von einer strittigen Entscheidung des Referees profitierten,
verstand man die Welt nicht mehr. Nach Handspiel der Laußnitzer bekamen
sie den Freistoß zugesprochen und führten zügig aus. Letztendlich ließ
unsere Abwehr das Leder im Strafraum passieren und das 2:0 war geschehen
(78.). Der Gipfel der Glücklosigkeit war dann noch ein Lattenknaller
von Marko Kunath (80.), ehe dann Sten Plunert in der letzten Drangphase
das 2:1 markierte (89.). Doch der Anschlusstreffer kam leider zu spät,
um eine erneute unglückliche Niederlage abzuwenden.
(ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert
– Stefan Handrick (ab 58.
Werner Eckardt), Frank Schlotterbeck, Thomas (Heinz) Böhme, Rico Balzer
(ab 69. Rene Große) – Thomas Böhme, Marko Kunath |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 3. Runde |
| SV Königsbrück 2. : SV Haselbachtal 2. 2 : 0 ( 0 : 0 ) |
|
Am
dritten Spieltag fuhr unsere zweite Vertretung endlich den ersten Dreier
ein. Bei konsequenter Chancenverwertung hätte der Sieg jedoch höher
ausfallen müssen. Mit offensiver Grundausrichtung diktierte der SVK
eindeutig das Spielgeschehen. Das Schlusslicht aus dem Haselbachtal
konnte sich beim SVK bedanken, der sich im ersten Durchgang im Auslassen
hochkarätiger Chancen überbot. Zunächst landete Andy Rudolph einen
Lattentreffer und den Nachschuss jagte Matthias Woschnack ebenfalls ans
Aluminium (23.). Einen Kopfball von John Höger kratzten die Gäste von
der Torlinie und retteten das torlose Remis in die Halbzeit. Bis dato
hatte der Tabellenletzte nach vorn absolut nichts zu bieten. In der
50.Minute fiel dann das überfällige 1:0 durch Matthias Woschnack.
Weitere Königsbrücker Torgelegenheiten wurden von John Höger, Kai
Reschke und Silvio May vergeben. Nach Zuckerpass von Kai Reschke hatte
dann Andy Rudolph freie Bahn. Der lupfte die Pille am herauseilenden
Torwart vorbei, doch das Runde wäre auch am Tor vorbei getrudelt. Aus
dem Rückraum kam deshalb Matthias Woschnack geeilt und setzte den Ball
ins Netz. Doch der Referee entschied auf Abseits (71.). Unsere Elf hätte
beinah dumm aus der Wäsche geschaut, wenn eine Gäste-Ecke direkt ins
Tor gegangen wäre. Zum Glück kontaktierte der Ball nur den Pfosten
(78.). Des Weiteren machten es unsere Spieler den Zuschauern und Trainer
Paul Krönert, der die Partie mittlerweile nur noch außerhalb der
Coaching-Zone erleben durfte, weiterhin spannend. Erst in der
Schlussminute schnürte Matthias Woschnack mit dem 2:0 den Sack endgültig
zu. Fazit: Aus der deutlichen Feldüberlegenheit spielten unsere Jungs
gegen harmlose Gäste nicht effektiv genug.
(ag) Aufstellung des SV
Königsbrück: Erik Findeisen –
Tilmann Lösche, Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Rene
Kappler (ab 46. Matthias Fraß), John Höger (ab 76. Marco Schütze),
Kai Reschke – David Aue (ab 46. Silvio May), Andy Rudolph, Matthias
Woschnack |
| Woku-Liga 2. Runde |
| 23.08.2008 SV Aufbau Deutschbaselitz : SV Königsbrück 2 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Am
Großteich tummelt sich mit den einheimischen Aufbau-Team wahrscheinlich
ein ganz „dicker Fisch“ in Bezug auf die diesjährige Meisterschaft.
Aber aufgrund einer starken Vorstellung unserer Jungs hing der Gastgeber
eigentlich schon sicher am Königsbrücker Haken. Leider verpasste es
unsere Mannschaft den Todesstoß zu versetzen, weil klarste Überzahlangriffe
leichtfertig versiebt wurden. In den ersten zwanzig Minuten diktierte
unsere Elf das Spielgeschehen klar, weil die Jungs die taktische
Marschroute von Trainer Silvio Meißner eindrucksvoll umsetzten. In
diese Phase der Dominanz fiel auch das 0:1, als Frank Schlotterbeck nach
Flanke von Rene Große im Strafraum blitzschnell reagierte und die Kugel
ins Eck beförderte (15.). Kurz darauf hätte der SVK beim Überzahlspiel
vier gegen drei die Führung ausbauen können, doch Rico Balzer hatte
die falsche Idee, so dass die Chance verpuffte. Plötzlich investierten
die Einheimischen mehr in ihr Spiel und wurden allmählich überlegen.
Jedoch klare Einschussgelegenheiten gab es kaum. Zweimal musste Torwart
Thilo Metzner zupacken, hatte aber nicht allzu viel brenzlige
Situationen zu überstehen. Beim Ausgleichstor vor der Pause war er
jedoch machtlos, nachdem die Deutschbaselitzer einen langen Ball in die
Schnittstelle unserer Abwehr spielten und der Stürmer eiskalt einnetzte
(44.). In der zweiten Halbzeit legte der SVK wieder eine Schippe drauf
und erarbeitete sich wesentlich mehr Spielanteile. Doch daraus
resultierende Tormöglichkeiten durch Thomas Böhme (68.,74.) und Marko
Kunath (72.) brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fairerweise muss
man auch zugeben, dass der Aufbau-Hüter die Schüsse ganz stark
parierte. Der Gastgeber hatte nicht mehr viel zu zusetzen und die Partie
pegelte sich auf ein gerechtes Unentschieden ein. Doch die Großteichkicker
hatten noch einen einzigen Geistesblitz, den sie zum schmeichelhaften
Siegtreffer ausnutzten. Nach einer Freistoß-Eingabe lief ein
Aufbau-Akteur in den Fünfmeterraum ein und wuchtete das Leder zum 2:1
ins Netz (84.). Der Schock in unserer Mannschaft saß tief. Obwohl man
noch mal alles probierte, muss diese unnötige Niederlage zähneknirschend
hingenommen werden. (ag) Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Sebastian Metzner, Sten Plunert – Rene Große, Stefan Handrick (ab 65. Werner Eckardt), Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 81. Matthias Fraß), Thomas Böhme – Marko Kunath |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 2. Runde |
| Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück 2. 4 : 3 ( 1 : 2 ) |
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Das zweite Punktspiel in der Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse endete für unsere zweite Vertretung mit einer Enttäuschung. Mit dem Willen zu Siegen war der SVK angereist, doch die Hermsdorfer kämpften sich nach zweimaligem Rückstand immer wieder heran und ließen das Vorhaben scheitern. Die erste Viertelstunde plätscherte ohne Höhepunkte dahin, ehe Andy Rudolph nach Freistoß von Matthias Woschnack zur ersten Chance kam (16.). Die Führung gelang jedoch den „Platzhirschen“, die nach missglückter Abwehr sich ins Fäustchen lachten und mühelos das 1:0 markierten (18.). Den gleichen Fauxpas leistete sich wenig später die HSV-Deckung. David Aue schnappte sich nach Reklamierens des Gegners das Streitobjekt und schob zum 1:1 ein (23.). Inmitten der Hermsdorfer Drangphase gelang dann sogar noch mehr. Zunächst prüfte Andy Rudolph das Verfallsdatum des Torgestänges (40.) und nur eine Minute später pfiff sein Schuss daran knapp vorbei. Die glückliche Führung für unsere Elf gelang schließlich David Aue, der seinem Gegenspieler einfach den Ball abnahm und per Flachschuss ins Eck traf – 1:2 (43.). Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren Schaum vor dem Mund und berannten das SVK-Tor. Dabei versiebten sie zwei Riesenchancen, ehe die Tiefschlafphase unserer Hintermannschaft im Ausgleich gipfelte – 2:2 (50.). Bald darauf landete ein Flankenball am Pfosten des SVK-Gehäuses, ehe dann ein Entlastungsangriff über Andy Rudolph und Kai Reschke unser Team wieder jubeln ließ. David Aue zeigte sich in dieser Partie äußerst treffsicher, denn er machte mit einem tollen Heber seine dritte Kiste – 2:3 (57.). Die Freude dauerte aber nicht lange an, denn nach einer Ecke fiel der erneute Ausgleich (66.). Der HSV blies nun zum Endspurt und wurde für sein Anrennen mit dem 4:3 belohnt (75.). Die letzten Minuten gehörten dann unserer Elf, doch leider brachten die Schüsse von Andy Rudolph (81.), Matthias Woschnack (83.) und Paul Krönert (86.) nicht mehr den erhofften Teilerfolg. (ag) Aufstellung des SV Königsbrück: Erik Findeisen – Tilmann Lösche (ab 80. Paul Krönert), Marcel Berndt, Thomas Müller, Jens Scherpe – Kai Reschke, John Höger, Matthias Woschnack, Felix Mocker (ab 70. Dirk Trautmann) – David Aue, Andy Rudolph |
| Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 1. Runde |
| 17.08.2008 SV Königsbrück 2. : FV Ottendorf Okrilla 05 3. 2 : 2 ( 1 : 0 ) |
| Tags darauf startete unsere zweite Mannschaft in den Punktspielbetrieb der zweiten Kreisklasse. Aufgrund offensiver Aufstellung wurde die dritte Reserve aus Ottendorf von Anfang an in die Defensive gedrängt und zur Abwehrarbeit verdammt. Bereits nach fünf Minuten verpasste der SVK die Führung, als gleich drei Spieler nach einer Ecke von Kai Reschke am Ball vorbei rauschten. Es folgten Tormöglichkeiten von Matthias Woschnack (12.) und Werner Eckardt (17.), bevor die Gäste das erste Mal gefährlich vorm SVK-Gehäuse auftauchten (25.). Zehn Minuten darauf wurde unsere Mannschaft für ihr engagiertes Spiel belohnt. Kai Reschke platzierte einen zu kurz abgewehrten Flankenball zum 1:0 ins Eck. Danach strich ein Schuss von Matthias Woschnack knapp am Kasten vorbei (39.). So ging es mit diesem knappen Tor-Vorsprung in die Pause, der jedoch nach Wiederbeginn egalisiert wurde. Nach Eckstoß herrschte in unserer Hintermannschaft kurzzeitig Chaos. Dies nutzten die Ottendorfer eiskalt zum Ausgleich – 1:1 (50.). Großes Pech hatte dann David Aue, als sein Hinterkopf-Köpfler die Latte streichelte (52.). In die darauf folgende Drangphase platzte schließlich das erlösende 2:1 durch Werner Eckardt. Der erste Erfolg für den neuen Trainer Paul Krönert war greifbar nah, ehe das 2:2 durch den ehemaligen Königsbrücker Jörn Hantzsche für Ernüchterung sorgte (79.). Trotz couragierter Spielweise wurde unsere Elf leider nicht belohnt, obwohl sie bis zum Schlusspfiff noch einmal alle Kräfte mobilisierte. (ag) |
| Woku-Liga 1. Runde |
| 16.08.2008 SV Königsbrück : DJK Sokol Ralbitz/Horka 2. 1 : 1 |
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Verbunden mit guten Wünschen,
Hoffnungen und auch Ängsten startete am Sonnabend die WoKu-Liga in das
neue Spieljahr. Wie schon in der vergangenen Saison hatte unsere erste
Garnitur gegen einen Aufsteiger Heimrecht und konnte wiederum keinen
Sieg landen. Bei untypischem Sommerwetter begann unser Team mit
druckvollem Angriffsspiel. Ein Fünf-Mann-Mittelfeld forderte zunächst
den Gegner und bereitete gefahrbringende Situationen über die Außenbahnen
vor. So gelang auch die Führung nach starker Vorbereitung von Frank
Schlotterbeck über den rechten Flügel. Seine Hereingabe beförderte
Sten Plunert per Kopf in den linken oberen Winkel zum 1:0 (9.).
Eigentlich sollte der Treffer für Entspannung sorgen, doch Fehlpässe
und ungenaue Anspiele bauten den Gegner auf. So plätscherte die Partie
bei Dauerregen sprichwörtlich nur so dahin und offenbarte wenige Höhepunkte.
Ein Schuss von Marco Fritsche (33.) und eine Kopfballmöglichkeit von
Heimkehrer Thomas Böhme (37.) waren eher eine dürftige Ausbeute. Die
sorbischen Sportfreunde witterten ihre Chance und hatten nach Schuss aus
spitzem Winkel Kontaktaufnahme mit dem Aluminium (38.). Die Regendusche
gab es für unsere Jungs noch vor dem Halbzeitpfiff. Ein Flankenball
wurde an die Mitte der Strafraumgrenze abgewehrt, wo ein Ralbitzer
lauerte und trocken ins Eck traf – 1:1 (44.). Für den zweiten
Spielabschnitt legten die Gäste ihren Respekt gänzlich ab und hatten
sogar mehr vom Spiel. Die Aktionen unserer Kicker waren zudem
sehr fehlerbehaftet, so dass die Sokol-Elf kaum vor Probleme
gestellt wurde. Die erarbeiteten sich sogar Einschussgelegenheiten, die
glücklicherweise das Ziel verfehlten (49.,58.). Dem gegenüber standen
ein Schuss von Marko Kunath (78.) und eine Chance von Frank
Schlotterbeck, der eine Hereingabe verpasste (88.). So dominierten im Königsbrücker
Spiel mehr Schatten als Licht, was auch das Endergebnis klar und
deutlich unterstreicht. (ag) |
| Kreispokalausscheidungsrunde |
| 10.08.2008 SV Königsbrück 2. : FC Dynamotreue Kamenz 1 : 4 ( 0 : 1 ) |
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Zum Kreispokalspiel präsentierte sich mit den
Dynamotreuen aus Kamenz ein neues Gesicht in Königsbrück. Beide Teams
tauschten für diese neue Saison ihre Rollen, so dass die Gäste ihre Höherklassigkeit
unter Beweis stellen mussten. Dies gelang der Mannschaft auch mit recht
gefälligem Fußball. In der Anfangsphase beschnupperten sich beide
Kontrahenten auffällig lang, ehe die Gäste die ersten Akzente setzten.
Nach Sololauf eines Kamenzers rettete Marcel Berndt für seinen bereits
geschlagenen Torhüter auf der Torlinie. Die anschließende Ecke
bescherte dann dem SVK den Rückstand. Obwohl Schlussmann Erik Findeisen
zunächst noch toll parierte, reagierten die Gäste gedanklich schneller
und trafen aus Nahdistanz zum 0:1 (23.). Als dann ein gegnerischer Stürmer
im Strafraum zu Fall kam, hatten die Gelb-Schwarzen die Möglichkeit zur
Resultatserhöhung. Doch der Schuss vom ominösen Punkt klatschte nur an
den Pfosten (34.). Zwei Minuten darauf zog David Aue aufs lange Eck, wo
Silvio Mai um Haaresbreite vorbei rutschte. Ansonsten waren
Offensivaktionen unserer Jungs rar, da die Lessingstädter spielerisch
besser und in der Defensive organisierter wirkten. Nach Wiederanpfiff
lenkte der Gäste-Keeper einen Flankenball von David Aue aus der
Gefahrenzone. Matthias Fraß ging volles Risiko und jagte die Kugel aus
dem Rückraum übers Gebälk (48.). Ein Freistoßkracher der
Dynamotreuen aus knapp 35 Meter landete zum Glück nur am Aluminium
(50.). So kam es, wie es meistens kommt. Den Gästen gelang kein
weiterer Treffer und somit blieb unsere Elf im Spiel. Ein Kraftakt von
Frank Schlotterbeck führte zum umjubelten 1:1, als er sich durch die
Abwehrreihe tankte und das Leder am Torwart vorbei ins Tor schlenzte
(66.). Danach zog der Aufsteiger sofort wieder an, der beim anschließenden
1:2 unsere Deckung klassisch ausspielte (71.). Wenig später legten sie
das 1:3 nach und begruben die Hoffnung unserer Kicker auf ein
Weiterkommen (74.). Der Widerstand des SVK war gebrochen und man
kassierte in der Schlussminute noch das 1:4. Letztlich setzte sich die
Mannschaft mit der reiferen Spielanlage verdient durch.
(ag) |
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