| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Grün Weiß
Schwepnitz 3.
: SV Königsbrück 2. 0 : 3 ( 0 : 0 ) |
| Ergebnisse
und Tabelle Play off 08/09 |
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Das letzte Spiel dieser Saison musste
unsere zweite Garnitur in Schwepnitz absolvieren, da man bekanntlich zum
damaligen Auswärtsspiel zwecks Personalmangels nicht antreten konnte
und die Regularien einen Heimrechttausch vorsehen. Auf dem satten Grün
übernahm der SVK die Initiative und versuchte sich um spielerische
Impulse. Die ließen lange auf sich warten und kamen bei einigen
brauchbaren Kombinationen nur selten zur Geltung. Unsere Jungs hatten
durch Alexander May (18.), Rene Kappler (24.) und Matthias Woschnack
(27.) einige Schussmöglichkeiten, die keinen Erfolg einbrachten. Als
dann der zum Saisonende scheidende Matthias Woschnack im Strafraum
gestreckt wurde, musste wieder eine Fußballweisheit herhalten. Der
Gefoulte trat an, doch die Kugel landete neben dem Kasten (30.). Dennoch
gab es keinen Grund zur Nervosität, denn aufgrund der Harmlosigkeit der
Grün Weißen hatte Schlussmann Erik Findeisen Langeweile. Nach
lautstarker Halbzeitansprache durch Trainer Marcel Berndt kam Belebung
ins Match. So setzte sich Matthias Woschnack im 16-er durch und lieferte
sein Abschiedsgeschenk – 0:1 (56.). Nach dem Führungstor ließen es
unsere Jungs wieder locker angehen. Erst nach Flanke von John Höger
durfte erneut gejubelt werden, als der Torwart der Chemiker daneben
griff und das Leder zum 0:2 im Kasten lag (70.). Schließlich hatte
Joker
Justus Schopf
noch seinen Auftritt. Dreizehn Sekunden nach seiner Einwechslung beförderte
er einen Freistoß von Marcel Berndt per Kopf über die Torlinie – 0:3
(82.). Der Dreier war in Sack und Tüten und unsere Elf ließ die Partie
ohne Stress allmählich ausklingen.
(ag)
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| Woku-Liga
30. Runde |
| 13.06.2009
SV Königsbrück : SV Liegau-Augustusbad 1 : 2 ( 1 : 0 ) |
| Abschlusstabelle |
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Bevor
der letzte Spieltag über die Bühne ging, musste sich der Verein
von drei verdienstvollen Spielern trennen. Der SVK bedankte sich
bei Kay Freudenberg, Sebastian Metzner und Matthias Woschnack für
ihr Engagement und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Zum
Saison-Halali empfing der SV Königsbrück den Tabellenzweiten aus
Liegau-Augustusbad, die natürlich ihren Tabellenplatz verteidigen
wollten. Doch die sahen sich einer entfesselt beginnenden Königsbrücker
Elf gegenüber, die bereits nach fünf Minuten mit 2:0 hätten führen
müssen. Aber der Gäste-Keeper reagierte gegen die frei vorm Tor
auftauchenden Kay Freudenberg (3.) und Frank Schlotterbeck (5.)
grandios. Ein erstes Achtungszeichen setzte der Gast nach zehn
Minuten, als ein Freistoß an den Pfosten klatschte. Unsere Jungs,
die ihren Lauf der letzten Wochen fortsetzten, vergaben die nächste
gute Tormöglichkeit, als Sebastian Metzner eine Eingabe von
Thomas Müller über den Kasten jagte (11.). Die sich anbahnende Führung
gelang dann Marko Kunath, als er nach Balleroberung den
Schlussmann tunnelte und das überfällige 1:0 markierte (22.).
Der diesjährige Pokalfinalist war keinesfalls geschockt und
arbeitete sich allmählich in die gegnerische Hälfte vor. So
musste Torwart Thilo Metzner bei zwei hochkarätigen Chancen seine
Klasse unter Beweis stellen (26.,31.). Die Partie wurde von beiden
Mannschaft mit hohem Tempo geführt und war bis zur Pause
hochklassig. Nach dem Seitenwechsel demonstrierten dann die
Liegauer, warum sie in der Tabelle oben stehen. Die Jungs aus L.A.
lieferten nun eine Vorstellung a la Hollywood. Mit gnadenlosen
Pressing wurde unser Team frühzeitig attackiert und der
Spielaufbau schon im Keim erstickt. Das Tempo wurde, gepaart mit
ansehnlichem Direktspiel, beliebig variiert und sah gefällig aus.
Somit wurde unsere Elf zwangsläufig zu Fehlern gezwungen, die man
auch zu Hauff produzierte. In der 62. Minute war es dann soweit,
als man die Situation geistig nicht schnell genug erfasste und die
Kugel zum 1:1-Ausgleich im Gehäuse lag. Die Gäste wurden immer
stärker und gestatteten den Hausherren in der zweiten Spielhälfte
nicht eine einzige vorzeigbare Einschussmöglichkeit. Unsere
Kicker versuchten dagegenzuhalten, aber ins Spiel fand man leider
nicht mehr zurück. Nach inkonsequenter Deckungsarbeit erzielten
die Liegauer den letztendlich verdienten Siegtreffer (76.). Dabei
war auch eine kleine Portion Glück mit im Spiel, denn der Schuss
wurde unhaltbar ins Eck abgefälscht. Dies schmälerte aber nicht
das gute Spiel der Gäste, die sich bis zum Abpfiff noch zwei
klare Torgelegenheiten erspielten, die Schlussmann Thilo Metzner
allesamt vereitelte (82.,87.). Mit einem Kraftakt konnten sich die
Jungs aus L.A. den Vize-Meistertitel sichern, mussten allerdings
eine Halbzeit lang mit ganz starker Gegenwehr unserer Mannschaft
vorlieb nehmen. Aufgrund guter Ergebnisse der letzten Wochen hat
unsere Elf noch mal die Kurve gekriegt, doch sollte die Saison
ganz schnell vergessen. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück:
Thilo
Metzner – Thomas H. Böhme, Thomas Müller, Marco Fritsche,
Sebastian Metzner (ab 70. Rene Große) – Kay Freudenberg, Sten
Plunert (ab 85. Thomas Löwe), Frank Schlotterbeck, Rico Balzer
(ab 74. Stefan Handrick) – Marko Kunath, Martin Sonntag
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| Woku-Liga
29. Runde |
| 07.06.2009
SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück 0 : 3 ( 0 : 0 ) |
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Nach
dem spielfreien Pfingstwochenende war unsere Mannschaft heiß und
begann die Partie recht forsch. Schließlich hatte man, nicht nur
gegen diesen Gegner, etwas gut zu machen und so hätte der
Endstand bereits nach zwanzig Minuten feststehen können. Die Schönteichener
durften jedoch froh sein, dass der SVK mit seinen Tormöglichkeiten
fahrlässig umging. Bereits nach zwei Umdrehungen des
Minutenzeigers ließ der Torhüter einen Freistoß von Kay
Freudenberg nach vorn prallen, doch der Drehschuss von Marko
Kunath war zu schwach und unpräzise. Genauso in der fünften
Minute, als Rico Balzer die Kugel durch die Gasse auf selbigen Stürmer
durchsteckte, der diese nicht am herausstürzenden Keeper
vorbeibrachte. Die größte Chance hatte allerdings Thomas Böhme,
der von Marko Kunath herrlich bedient wurde, doch zu nah auf den
Torhüter auflief und ebenso scheiterte (20.). Die
Offensivaktionen der Hausherren waren bis dahin nur sporadischer
Natur und hielten sich in Grenzen. Doch plötzlich wirkte unser
Team im Deckungsverbund unsortiert und unorganisiert. Oftmals
standen unsere Manndecker falsch zum Ball und Gegner und wurden
ein ums andere Mal ausgespielt. Glücklicherweise blieben die
Fehler aufgrund schlechter Schussleistungen der Biehlaer
ungestraft (24.,28.). Erst nach einer halben Stunde ging bei
unseren Jungs wieder etwas nach vorn. Dabei erkämpfte sich Werner
Eckardt das Leder und leitete es auf Kay Freudenberg weiter. Der
kickte das Runde mit der Pike knapp am langen Pfosten vorbei
(31.). Danach war der Gastgeber wieder am Drücker und wollte die
Führung erzwingen. Dabei fehlte es allerdings an spielerischen
Mitteln und so hoffte man auf weitere Fehler unserer Elf. Die
wurden auch prompt geliefert, so dass Torwart Thilo Metzner einen
ernsthaften Schuss aus dem Eck kratzen musste (37.). Bis zur
Halbzeitpause gelang beiden Kontrahenten nichts Erwähnenswertes,
so dass sich die Fans auf den zweiten Durchgang vertrösten
mussten. Der begann für die Meißner-Schützlinge optimal, denn
nach Eckstoß verpasste die Abwehr der Einheimischen das Spielgerät
und Kay Freudenberg besorgte das 0:1 aus Nahdistanz (47.). Im
Gegenzug fischte Keeper Thilo Metzner einen Freistoß sensationell
aus dem Winkel und wahrte die gerade erzielte Führung (48.). Bei
einem weiteren Freistoß standen unsere Jungs im Strafraum nur
Spalier. Zum Glück ging der Kopfball eines ungehindert
einlaufenden Biehlaers am Kasten vorbei (55.). Unsere Mannschaft
war zwar optisch leicht überlegen, doch die Schwäche der
Hausherren beim Spielaufbau war ebenso unübersehbar. Trotz Führung
spielte unsere Elf oftmals Harakiri, verlor einfache Bälle, die
den Gelbhemden zu Torgelegenheiten einluden (68.,76.). Der
Tabellenachte baute dann spürbar ab und der SVK dominierte die
Schlussviertelstunde eindeutig. So konnte erneut Rico Balzer als
„Torjäger“ aufwarten, als er nach abgewehrten Schuss von
Thomas H. Böhme am schnellsten schaltete und zum
vorentscheidenden 0:2 einnetzte (83.). Gegen Ende der Partie
setzte sich Marko Kunath am rechten Flügel eindrucksvoll durch.
Seine Eingabe jagte Martin Sonntag direkt gegen die
Lattenunterkante, wovon der Ball hinter der Torlinie landete. Da
der eigenwillig pfeifende Referee Grundmann erneut eine falsche
Entscheidung traf und auf Weiterspielen monierte, schritt Thomas Böhme
zur Vollstreckung und köpfte die Kugel zum 0:3 in die Maschen
(89.). Mit dem zweiten (!) Sieg in fremden Gefilden beendete der
SVK seine schwachen Auswärtsauftritte für diese Saison. Der war
verdient, da die Hausherren für ihr Spiel zu wenig investierten.
Dies kam vor allem in den nur zwei dürftigen Tormöglichkeiten in
ganzen neunzig Minuten zum Ausdruck, die eher zufällig zustande
kamen und weniger herausgespielt wurden.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück:
Thilo
Metzner – Denis Hoyer (ab 56. Thomas H. Böhme), Marco Fritsche,
Thomas Müller, Sten Plunert – Werner Eckardt, Kay Freudenberg,
Rico Balzer, Rene Große (ab 43. Martin Sonntag) – Thomas Böhme,
Marko Kunath
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| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Sankt Marienstern 2.
: SV Königsbrück 2. 1 : 0 ( 0 : 0 ) |
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Im vorletzten Punktekampf der Play-off-Runde kassierte unsere
zweite Vertretung in Panschwitz eine vermeidbare Niederlage. Nach gutem
Beginn verflachte die Partie, wobei Chancen auf beiden Seiten Mangelware
waren. Die wenigen in diesem Spiel verbuchten unsere Jungs, die allesamt
keinen Torerfolg bescherten. Nach einer Flanke von Paul Krönert köpfte
Matthias Woschnack das Leder knapp über den Querbalken (19.). Auch Schüsse
von Andy Böhme und Rene Kappler verfehlten ebenfalls das Ziel
(21.,31.). Die Gastgeber hatten nur eine Torgelegenheit nach Eckstoß,
wobei Libero Marcel Berndt per Kopf auf der Torlinie retten musste
(38.). Kurz darauf spielte Rene Kappler einen Steilpass auf John Höger,
der vom letzten Mann noch vor der Strafraumgrenze unfair gestoppt wurde.
Die fällige rote Karte wurde jedoch nicht gezückt (40.). Den
Platzverweis gab es dann später, als ein Mariensterner nach mehrmaligem
Foulspiel die zweite gelbe Karte sah und demzufolge sein Team dezimierte
(55.). Unsere Elf konnte nun in Überzahl auf Sieg spielen, doch das
Gegenteil war der Fall. Nach einer Stunde vergab Matthias Woschnack nach
Anspiel von Matthias Fraß die letzte Einschussmöglichkeit. Danach
stellten unsere Kicker das Fußballspielen ein und wollte mit geringen
Aufwand irgendwie einen Treffer erzielen. Doch den produzierten die
Einheimischen sieben Minuten vor Spielende, der zudem jederzeit
vermeidbar war. Somit musste der SVK eine enttäuschende Niederlage
gegen lange Zeit in Unterzahl spielende Panschwitzer hinnehmen.
(ag)
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| Woku-Liga
28. Runde |
| 24.05.2009
SV Königsbrück : SV Grün Weiß Schwepnitz 4 : 1 ( 2 : 0 ) |
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Die
momentane Form des Gegners kam unseren Jungs entgegen, denn ohne
große Anstrengungen wurde der Kontrahent in die Schranken
verwiesen. Dabei wurde eindeutig augenscheinlich, dass die
Schwepnitzer den Anspruch eines Spitzenteams schuldig blieben.
Dieser Mythos wurde zudem nach einer ganz schwachen ersten Hälfte
bestärkt, denn vom Gegner kam so gut wie nichts. Ein einziges Mal
musste Keeper Thilo Metzner ernsthaft eingreifen, als er nach Pass
in die Tiefe blitzschnell aus seinem Kasten eilte und den Winkel
geschickt verkürzte (12.). Seltsam war nur, dass unsere Kicker
verhalten, ja fast schon träge versuchten, dem Spiel Impulse zu
geben. Doch es ging wenig nach vorn, da sich beide Mannschaften
neutralisierten. Den ersten Torschuss gab Thomas Böhme in der 36.
Minute ab, ohne den Schwepnitzer Schlussmann ernsthaft zu fordern.
Ein Schuss vor den Bug der Grün-Weißen. Denn nur eine Minute später
wurde die Eingabe von Thomas Böhme abgewehrt. Martin Sonntag
agierte zu behäbig, dessen Schuss ebenfalls geblockt wurde.
Letztlich war Werner Eckardt zur Stelle und besorgte das 1:0. Kurz
danach spielte Thomas H. Böhme das Leder geschickt in den Lauf
von Kay Freudenberg, der eiskalt zum beruhigenden 2:0 einloggte
(39.). Hundertprozentige Effektivität des SVK sorgte für eine
Zwei-Tore-Halbzeitführung. Ansonsten gab es kaum nennenswerte
Aktionen beider Teams zu notieren. Nach Wiederbeginn das gleiche
Bild. Nur zwei harmlose Kopfbälle von Martin Sonntag (48.) und
Thomas Müller (50.) waren die ganze Ausbeute. Nach einer
reichlichen Stunde zog sich unsere Elf mehr und mehr zurück und
die Chemiker kamen besser ins Spiel. So musste Torwart Thilo
Metzner einen Schuss im Nachfassen entschärfen (60.) und kurz
darauf bei einem gefährlich herein getretenen Eckstoß auf der
Hut sein (61.). Die Gäste erlangten etwas Übergewicht, nur
Torgefahr kam nicht auf. Thomas Böhme verzeichnete dann noch zwei
gute Offensivaktionen (68.,74.), ehe dem SVK die Vorentscheidung
gelang. Der schönste Angriffszug bescherte schließlich das 3:0,
als Marko Kunath mit einem öffnenden Pass auf den rechten Flügel
Thomas Böhme in Szene setzte. Der leitete die Kugel direkt in den
16-er weiter, wo der nachgerückte Rico Balzer das Streitobjekt
unter die Latte zimmerte (81.). Die Grün-Weißen deckten danach
die Schwächen unserer nicht immer souveränen Defensivabteilung
auf, als sie nach inkonsequentem Abwehrverhalten das 3:1
markierten (86.). Eine Minute vor Ultimo stellte Thomas Böhme den
alten Abstand wieder her, als er das Leder im Mittelfeld erkämpfte,
die komplette Chemie-Abwehr düpierte und eiskalt ins Eck zum
4:1-Endstand abschloss. So kann man resümieren, auch in dieser Höhe
gegen einen enttäuschenden Gegner gewonnen zu haben. Dennoch
sollte die eigene Leistung nicht überbewertet werden. Die reichte
halt an diesem Tag völlig aus, ohne sich verausgabt zu haben.
(ag)
Aufstellung
des SVK:
Thilo Metzner
– Denis Hoyer, Thomas Müller, Marco Fritsche, Thomas H. Böhme
– Kay Freudenberg (ab 80. Stefan Handrick), Werner Eckardt, Rico
Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 63. John Höger) – Thomas Böhme,
Martin Sonntag (ab 63. Marko Kunath)
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| Woku-Liga
27. Runde |
| 17.05.2009
SV Königsbrück : SC 1911 Großröhrsdorf 2. 8 : 2 ( 2 : 1
) |
|
Das
Kellerduell der Kreisliga entpuppte sich zum Königsbrücker Schützenfest,
denn unsere Mannschaft spielte den designierten Absteiger aus Großröhrsdorf,
der ja nun nach dem bevorstehenden Zusammenschluss zwischen Königsbrück
und Laußnitz keiner mehr ist, regelrecht an die Wand. Wer jedoch
dachte, die Bezirksklasse-Reserve reiste als Punktelieferant an,
sah sich getäuscht. Aufmüpfig tobten die Gäste in der
Anfangsphase über den Platz, die sichtlich überrascht wirkende
SVK-Akteure in unliebsame Verlegenheiten manövrierten (4.,6.).
Erst nach einer Viertelstunde änderte unser Team seine
Einstellung, denn mit zuviel Lockerheit ist halt kein Gegner zu
bezwingen. Thomas Böhme leitete die erste brauchbare
Offensivaktion ein. Seine Eingabe brachte allerdings Marko Kunath
nicht über die Torlinie. Nachdem Frank Schlotterbeck’s Flanke
am Torgestänge endete, vergab eine Minute später Denis Hoyer
einen Strafstoß, der nach Rempler an Marko Kunath großzügigerweise
verhängt wurde (24.). Kay Freudenberg und Thomas Böhme fanden
dann im guten Torhüter ihren Meister, der noch die beste Figur im
gegnerischen Team machte (30.,35.). Als die Gäste einen Schuss
aus gut 25 Meter abfeuerten, schlug dieser unhaltbar im Dreiangel
ein – 0:1 (36.). Aufgeputscht vom peinlichen Rückstand spielten
unsere Jungs plötzlich richtig guten Fußball. Nach Pass von Kay
Freudenberg guckte sich Thomas Böhme die Ecke aus und schlenzte
die Kugel nicht minder traumhaft zum 1:1 ins lange Eck (38.). Kurz
darauf verarbeitete Marko Kunath einen schlecht abgewehrten
Eckball zum 2:1 Führungstreffer (40.). Nach einer weiteren Ecke
legte Stefan Handrick per Kopf ab, doch Werner Eckardt verpasste
um Haaresbreite (42.). Was unsere Kicker im zweiten Durchgang
ablieferten, lag weniger an der eigenen Klasse, sondern vielmehr
am Kräfteabbau des Tabellenletzten. Die ließen den SVK
kombinieren, was die Zuschauer an alte Zeiten erinnerte. Außerdem
häuften sich die Fehler der Gäste, wobei Thomas Böhme einen
davon zum 3:1 verwertete (49.). Bald darauf bediente Thomas Böhme
die Kugel uneigennützig auf dem mitgelaufenen Marko Kunath, der
aus drei Meter den bereits am Boden liegenden Torwart anschoss
(54.). Zwei Minuten danach dasselbe Angriffsschema, doch diesmal
netzte Marko Kunath zum 4:1 ein. Die Erarbeitung von Tormöglichkeiten
war in der Folgezeit beispielhaft. Doch wie leichtfertig Frank
Schlotterbeck (62.), Marko Kunath (69.) und Roman Friedrich mit
diesen umgingen, war kritikwürdig. Der nicht als eiskalter
Vollstrecker bekannte Rico Balzer zeigte dann, wie gefühlvoll man
einen Ball ins lange Eck streicheln kann – 5:1 (71.). Das
wollten die Stürmer nicht auf sich sitzen lassen und
demonstrierten ebenso hohe Fußballkunst. Einen herrlichen Pass
durch die Gasse von Kay Freudenberg verarbeitete Thomas Böhme mit
Schmackes zum 6:1 (72.) und wenig später netzte der gleiche
Spieler nach toller Vorarbeit von Rico Balzer zum 7:1 ein (76.).
Die Gäste waren aber auch noch anwesend, die mit einem
Klasse-Freistoßtor in den oberen Winkel das 7:2 markierten (80.).
Als der eingewechselte Andy Böhme einen traumhaften Ball über
die Großröhrsdorfer Abwehr spielte, klebte das Leder am Fuß von
Marko Kunath, der zum 8:2 Endstand einloggte (83.). Zum Schluss
der Partie versiebte noch Frank Schlotterbeck eine Möglichkeit
(84.). Auch dem scheidenden Kapitän wäre ein Tor gegönnt
gewesen. Als nämlich Kay Freudenberg den Keeper zu weit vor
seinen Kasten sah und es aus vierzig Meter probierte, bekam der
gerade noch die Fingerspitzen an das Leder (88.). Schließlich
hatte der Referee mit den Gästen Erbarmen und pfiff die Partie
etwas zu früh ab. Der SVK machte es dem kommenden Gegner gleich
und verabreichte dem Schlusslicht ebenfalls acht Tore. Für das
anstehende Derby gegen Schwepnitz kam der Aufbaugegner gerade
recht. (ag)
Aufstellung des SV Königsbrück:
Thilo Metzner – Jens Scherpe, Kay
Freudenberg, Marco Fritsche, Denis Hoyer – Rico Balzer, Stefan
Handrick (ab 61. Roman Friedrich), Werner Eckardt (ab 61. Andy Böhme),
Frank Schlotterbeck – Marko Kunath, Thomas Böhme
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| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| Thonberger SC 1931 2.
: SV Königsbrück 2. 1 : 6 ( 1 : 3 ) |
|
Mit einen Kantersieg trug auch unsere zweite Männermannschaft zum
erfolgreichen Wochenende bei. Auf dem zu hohen Rasen des Thonberger
Sportforums dauerte die Abtastphase knapp zehn Minuten, ehe unsere Elf
Initiative ergriff. Als Matthias Woschnack zum 0:1 traf (14.), schien
alles in geordneten Bahnen zu laufen. Doch nur zwei Minuten danach
glichen die Hausherren aus. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe Matthias
Woschnack ein Zuspiel von Rene Kappler zum 1:2 verwertete. Mit einem
Traumtor trug sich Paul Krönert in die Torschützenliste ein, als er
den Ball aus cirka 25 Meter über den Keeper in die Maschen beförderte
– 1:3 (38.). Der SVK hatte den Gegner fest im Griff, der nur eine
klare Chance aufweisen konnte (40.). Matthias Woschnack krönte seine
starke Leistung mit dem 1:4 und sorgte für eine beruhigende Führung
(54.). Von diesem Zeitpunkt an nahmen unsere Jungs die Beine hoch und überließen
dem Gastgeber das Terrain. Die waren zwar bemüht, aber blieben absolut
wirkungslos. Als dann wieder einmal
Justus Schopf
zwei Minuten nach seiner Einwechslung erfolgreich war, hatte Trainer
Marcel Berndt erneut alles richtig gemacht – 1:5 (83.). Den
Schlusspunkt setzte Matthias Woschnack mit seinem vierten Treffer zum
1:6 (86.). Mit diesem Erfolg festigte unser Team Platz zwei in der
Play-off-Tabelle. (ag)
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| Woku-Liga
26. Runde |
| 10.05.2009
SG Großnaundorf : SV Königsbrück 1 : 0 ( 1 : 0 ) |
|
Mittlerweile
hat sich die „Graue Maus“ der Kreisliga zu einer Spitzenelf
entwickelt und verbreitet nach dem dreizehnten (!) Sieg in Serie
weiterhin Angst und Schrecken. Obwohl die Großnaundorfer gegen
unser Team keine Bäume ausrissen, reichte eine durchschnittliche
Leistung, um am Tabellenführer Wachau weiter dran zubleiben. Die
Partie begann recht zerfahren und vermittelte nur wenig gute Fußballkost.
Der SVK machte die Räume eng und stellte den Gegner erfolgreich
zu. Die erste Chance im Spiel hatten dann unsere Jungs. Nach einer
Flanke von Thomas Böhme kam Werner Eckardt mit dem Kopf an den
Ball, doch ein Einheimischer rettete auf der Torlinie (13.).
Danach beförderten die Hausherren einen Freistoß vors SVK-Gehäuse.
Dabei verschätzte sich Torwart Thilo Metzner beim Herauslaufen
und die SGG erzielte per Kopf das 1:0 (16.). Daraufhin kam der
Spielfluss unserer Elf plötzlich zum Erliegen und man beschäftigte
sich mit anderen Dingen, die allesamt mit Fußball wenig zu tun
hatten. Geistig und körperlich war nun unsere Mannschaft immer
einen Schritt zu spät, doch die Gastgeber konnten keinen Nutzen
daraus ziehen. Selbst nach einem Foulspiel im 16-er verpassten die
Großnaundorfer das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Den
berechtigten Elfmeter parierte Keeper Thilo Metzner ganz stark,
der somit seinen Fehler wieder ausbügelte (34.). Beflügelt von
dieser Glanztat bekamen unsere Jungs etwas Auftrieb und
produzierten beinah den Ausgleich. Nach einer Flanke von Thomas Müller
verlängerte Thomas Böhme das Streitobjekt, doch Martin Sonntag
fehlte im Sturmzentrum die berühmte Stiefelspitze zur
Vollstreckung (38.). Bis zur Halbzeit operierten beide
Kontrahenten mit hohen Bällen, so dass der Pausenpfiff herbei
gesehnt wurde. Nach Wiederaufnahme des Duells machten die Großnaundorfer
die Musik, aber unser Team konnte jedes Mal erfolgreich klären.
So wie nach einem Solo der Platzherren von der Mittellinie,
welches gerade noch an der Strafraumgrenze gestoppt werden konnte
(54.). Nach einer reichlichen Stunde hielten unsere Kicker besser
dagegen und kämpften jetzt um den möglichen Ausgleich. Nach
einem Diagonalball von Denis Hoyer landete die Kugel punktgenau
auf den Fuß von Thomas Böhme, dessen Schuss die Lattenoberkante
rasierte – Schade (66.). Der Tabellenzweite zog sich allmählich
zurück und verlegte sich aufs Kontern. Nach zwei solcher Konter
hatte dann unsere Elf auch etwas Glück, da den Aktionen der
daheim noch ungeschlagenen Großnaundorfer die Präzision fehlte
(70.,75.). Trotz allem steckte der SVK nicht auf, zumal beide
Einwechsler für Belebung sorgten. So ergaben sich für Marko
Kunath und Thomas Böhme noch zwei vorzeigbare Tormöglichkeiten
(82.,83.), jedoch waren die Aktionen nicht zwingend genug. Dank
taktischem Geschick und rationeller Spielweise revanchierten sich
die Gastgeber für die derbe Klatsche im Hinspiel und wahrten ihre
Minichance auf den Titel.
(ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück
Thilo
Metzner – Thomas H. Böhme, Denis Hoyer, Thomas Müller, Marco
Fritsche – Rico Balzer, Kay Freudenberg (ab 60. Frank
Schlotterbeck), Thomas Böhme, Stefan Handrick (ab 68. Marko
Kunath) – Werner Eckardt, Martin Sonntag
|
| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Königsbrück 2. :
SV Liegau-Augustusbad 3. 3 : 0 ( 2 : 0 ) |
|
Die in der Platzierungsrunde noch ungeschlagenen Liegauer
kassierten in Königsbrück ihre erste Niederlage. Trotz starken Beginns
der Gäste fiel diese auch noch ziemlich deftig aus. Nach zehn Minuten
fingen sich unsere Jungs und hatten durch Alexander Mai die erste
Chance, dessen Schuss abgeblockt wurde. Den Nachschuss von Marko Kunath
konnte der Schlussmann halten (12.). Diese Aktion hatte beim SVK
Signalwirkung, denn Matthias Woschnack und Marko Kunath erarbeiteten
sich weitere gute Torgelegenheiten. Schließlich erzielte Matthias
Woschnack das 1:0, nachdem er das Leder nach Abschlag des Torhüters dem
Libero abnahm und clever verwandelte (28.). Die Gäste hatten dann Möglichkeiten
zum Ausgleich, doch entweder parierte Keeper Erik Findeisen oder unsere
Abwehr konnte diese Situationen bereinigen. In einer Phase, wo unserer
Elf nicht sonderlich viel gelang, foulte der Torwart den
durchgebrochenen Marko Kunath. Dem Platzverweis folgte der fällige
Strafstoß, den der Gefoulte allerdings versemmelte (41.). Wenig später
machte es Marko Kunath besser, als er ein Zuspiel von Rene Kappler zum
2:0 im Kasten versenkte (43.). Im zweiten Durchgang begannen unsere
Jungs abwartend und ließen aufgrund passiver Spielweise den Liegauern
zu viele Freiräume. Doch die dezimierten Gäste fanden kein probates
Mittel unsere Deckung zu knacken und agierten zudem unproduktiv. Unsere
Mannschaft hingegen ging mit seinen Chancen fahrlässig um. Paul Krönert
(62.), Rene Kappler (66.) und Matthias Woschnack (73.) konnten den
Ersatzkeeper nicht überwinden. So dauerte es bis kurz vor Ultimo, als
Paul Krönert die Ecke hereinbrachte und der eingewechselte Justus
Schopf zum 3:0 Endstand einköpfte (90.). Weitestgehend hatte der SVK
seinen Gegner im Griff und hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher
gewinnen können. (ag)
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| Woku-Liga
25. Runde |
| 03.05.2009
SV Königsbrück : SV Sankt Marienstern 2 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Am
heutigen Sonntag standen sich zwei Teams aus dem Tabellenkeller
gegenüber.
Und davon war auch der Beginn des Spieles geprägt.
Es
reagierte die Angst und nicht die Fußballkunst.
Es waren die Gäste aus Marienstern, welche nach 2min die erste
durchdachte Ballstafette Richtung gegnerischen 16er zu Stande
brachten.
Weitere
2min später versuchten es die Hausherren über Müller und
Sonntag auf der linken Seite, der Schussversuch von Freudenberg
blieb aber ohne Erfolg.
Genau
wie der Schuss in der 16 min, als der gegnerische Keeper mit den
Fingerspitzen den Ball aus dem Dreiangel kratzte.
Doch
in der 20min war auch er machtlos, als Eckhardt den Ball nach
Kopfballverlängerung von Handrick aus 10m in den langen Winkel
verfrachtete. 1:0!
Ab
dieser Zeit wähnten sich bestimmt einige Zuschauer, welche den
Punktgewinn in Elstra miterlebt hatten, in einem Déjàvu.
Von
nun an war der Gegner spielbestimmend und unsere Defensive in
allen Belangen unterlegen.
Zum
Glück dauerte diese Phase nur 10 Minuten und die Gäste konnten
daraus kein Kapital schlagen.
Ab
jetzt nahmen die Kicker des SVK wieder das Heft des Handelns in
die Hand.
Und
sie waren damit gut beraten. Das zeigten die Aktionen, wo Böhme
sen., Freudenberg und Böhme jun. verpassten.
Ein
Bilderbuchangriff war in der 40min zu verzeichnen, als Plunert
gedankenschnell einen Einwurf auf Böhme ausführte, dieser sich
bis zur Grundlinie durchkämpfte und vorbildlich auf den
mitgelaufenen Handrick ablegte, dieser aber leider aus 10m das
Spielgerät über den Zaun in den Hochwald beförderte.
In
der 44min folgte dann eine alte Fußballweisheit, was du vorn
nicht reinmachst, bekommst du hinten umso deutlicher zu spüren.
In der 44 min wurde
die SVK-Hintermannschaft nach eigener Ecke vorbildlich
ausgekontert, 1:1 (Richter Marcel).
Beginn 2.Halbzeit, die Heimmannschaft hatte 15min Zeit gehabt, den
Schock zu verdauen und hat dies auch genutzt.
In
der 48 Minute war es Böhme Thomas sen., der nach einem
Freudenberg –Freistoss gedankenschnell reagierte und aus 10m
einnetzte.
Jetzt war der SVK am Drücker, verpasste aber durch Mangel an
Cleverness und Übersicht diesen Vorsprung auszubauen.
Das
Spiel entwickelte sich immer mehr zu Gunsten der Heimmannschaft.
Doch
aus besagten Gründen, konnte daraus kein Kapital geschlagen
werden.
Nun
witterte Marienstern noch einmal seine Chance und forcierte das
Angriffspiel. Der SVK verstärkte daraufhin seine Defensive durch
zwei neue Leute und konnte damit auch dieses unterbinden.
Ab
der 75 min gab es für den SVK mindestens 5 glasklare Kontermöglichkeiten,
welche alle mehr oder weniger kläglich vergeben wurden.
So
waren es Böhme sen, Sonntag, Eckhardt und Balzer welche beste Möglichkeiten
ausließen.
In
der 80min hätte der Spielverlauf auch noch einmal auf den Kopf
gestellt werden können.
Aber
Torwart Metzner hielt hervorragend gegen den durchbrechenden Gäste-Stürmer.
So
zitterte sich Königsbrück unnötigerweise zu einem lang
ersehnten und verdienten Heimsieg.
|
| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| FSV Bretnig-Hauswalde
2. : SV Königsbrück 2. 2 : 3 ( 2 : 1 ) |
|
Unsere zweite Mannschaft musste ihr
Heimspiel nach der Spielabsage in Bretnig laut Reglement auswärts
bestreiten und erkämpfte sich aufgrund einer ganz starken zweiten
Halbzeit drei Punkte. Dabei begann die Partie nicht optimal, denn
bereits nach vier Minuten ging der Gastgeber mit 1:0 in Führung.
Unbeeindruckt vom Rückstand forcierten unsere Kicker das Tempo und
erspielten sich hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Zunächst
verfehlte Frank Schlotterbeck ganz knapp das Gehäuse (10.), ehe Marko
Kunath das Leder frei vorm Torhüter nicht über die Torlinie brachte
(20.). Letztgenannter hatte dann etwas später mit einem strammen
Volleyschuss Pech – stark gehalten (28.). Die Hausherren brachten
nicht viel zustande, jedoch erzielten sie begünstigt nach Ballverlust
im Mittelfeld das völlig schmeichelhafte wie unverdiente 2:0 (31.).
Unsere Jungs standen bei den Gegentreffern schlecht zum Gegner, der
eigentlich nur die Fehler eiskalt bestrafte. Als dann Matthias Woschnack
die Kugel zum 2:1 im langen Eck versenkte, war der SVK wieder im Spiel
(35.). Von da an gab unsere Elf klar den Ton an, weil man sich in allen
Belangen stark verbesserte. Matthias Woschnack hatte in der zweiten
Halbzeit die erste von vielen Tormöglichkeiten, doch der Keeper hielt
seinen Schuss (48.). Als schließlich Rene Kappler am rechten Flügel
durchmarschierte und das Leder nach innen passte, war Frank
Schlotterbeck zur Stelle und besorgte das 2:2 (56.). Nach einer Stunde
verflachte die Partie, denn hüben wie drüben passierte so gut wie
nichts. Der SVK sammelte noch mal Kraft und blies zur Schlussoffensive.
Drei Minuten vor dem Abpfiff wurde das Aufbäumen belohnt, als Frank
Schlotterbeck auf Marko Kunath ablegte, der von der Strafraumgrenze den
Siegtreffer zum 2:3 besorgte. Die Einstellung und der Siegeswille waren
ausschlaggebend, so dass der knappe Erfolg letztendlich verdient war.
(ag)
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| Woku-Liga
24. Runde |
| 25.04.2009
SV Grün-Weiß Elstra : SV Königsbrück 2 : 2 ( 2 : 1 ) |
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Nach
der ordentlichen Darbietung der Vorwoche zeigte unsere Mannschaft
wieder sein hässliches Gesicht und ergatterte nur mit viel Dusel
einen Auswärtspunkt. Nicht die eigenen Stärken, die aufgrund
personeller Not eh nicht abgerufen werden konnten, sondern der
schwachen Chancenverwertung der Schummlauer waren der Grund des
Teilerfolges. Dabei begann der SVK sehr selbstsicher und
dominierte die ersten zwanzig Minuten. Als Thomas Böhme ein
Anspiel Werner Eckardt überließ, konnten die Elstraer nur mit Mühe
retten (8.). Zehn Minuten später spielte Thomas Böhme klug in
die Gasse auf Werner Eckardt. Der leitete die Kugel direkt auf
Martin Sonntag weiter, der diesmal die richtige „Option“ wählte
und clever ins gegnerische Gehäuse zum 0:1 vollendete. Urplötzlich
zog der Schlendrian ins Königsbrücker Spiel ein, in dem man den
Sicherheitsabstand zu seinen Gegenspielern vergrößerte, so dass
Elstra mehr Freiheiten bekam. Folgerichtig ergaben sich für die
Hausherren Torgelegenheiten, die unsere Elf noch zu verhindern
wusste (21.,23.,27.). Danach lieferte der SVK eine Lehrstunde für
Standfußball, als ein Grün-Weißer völlig ungedeckt zum 1:1
einnetzen durfte (28.). Der zweite nennenswerte Angriff unserer
Jungs wurde durch eine Tätlichkeit an Martin Sonntag jäh
unterbunden, die den Hausherren aber nur den Verwarnungskarton
bescherte (36.). Unser Team vergaß dann in der Folgezeit noch
energischer Gegenzuhalten und ließ sich phasenweise einschläfern.
Bestes Beispiel die Entstehung zum 2:1, als unsere Kicker wie
Fahnenstangen ausgespielt wurden. Ungestört spielten sich die
Semmer-Mannen am linken Flügel durch und mogelten sich sogar
ungehindert durch unseren Strafraum. Von der Grundlinie wurde der
Ball in den Rückraum gepasst und das 2:1 war geschehen –
unglaublich (43.). Als dann Thomas Böhme im Gegenzug behindert
wurde, aber dennoch den Ball auf den frei vorm Kasten postierten
Martin Sonntag spitzelte, setzte der Unparteiische die
Vorteilsregel außer Kraft (45.). Trotzdem der Referee nach
Spielende seinen fatalen Fehler fairer weise zugab und
entschuldigende Worte zum Ausdruck brachte, sorgte die Aberkennung
des klaren Treffers für Unbehagen in Erwartung der bevorstehenden
zweiten Spielhälfte. Denn wie befürchtet baute unser
ersatzgeschwächtes Team deutlich ab und die Einheimischen
witterten ihre Siegchance. Für ständige Gefahrenmomente sorgte
oftmals unsere schlecht organisierte Abwehr, die häufig falsch
zum Gegner und Ball stand. Somit forderte man das Glück förmlich
heraus, als der Gastgeber an die Lattenunterkante köpfte (56.)
und dreimal an Titan Thilo Metzner verzweifelte (58.,67.,71.).
Wenig später sorgte ein Lichtblick, der eigentlich gar keiner
war, für ruhigeren Puls. Bei nur wenigen Entlastungsangriffen gab
es nach Foulspiel an Thomas Böhme Freistoß. Rico Balzer
schlenzte die Kugel hoch ans kurze Eck, wo Werner Eckardt samt
Gegenspieler einlief, aber der Grün-Weiße höchstpersönlich das
2:2 per Kopf besorgte (73.). Von unseren Jungs gab es ansonsten
nichts Spektakuläres zu vermelden, die aufgrund lethargischer
Zweikampfführung immer wieder das Nachsehen hatten. Vielmehr
durfte man sich bei den Elstraern bedanken, die zum Glück noch
zwei Riesen vergaben (82.,88.) und demzufolge einen greifbaren
Sieg verschenkten. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück:
Thilo Metzner – Denis Hoyer,
Marco Fritsche, Jens Scherpe (ab 61. Roman Friedrich), Thomas Müller,
Sten Plunert, Werner Eckardt, Stefan Handrick (ab 68. Paul Krönert),
Rico Balzer, Martin Sonntag, Thomas Böhme
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| Woku-Liga
23. Runde |
| 19.04.2009
SV Königsbrück : TSV Wachau 2 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
Die
Statistiker weissagten vor der Partie, dass für die Wachauer in Königsbrück
bislang noch nie etwas zu holen war. Obwohl in dieser Saison die
Konstellation eindeutig für die Gäste sprach, konnten sie zwar
den zweiten Punkt beim SVK ergattern, aber trotzdem nicht
gewinnen. Dies lag an unserer aufopferungsvoll kämpfenden Elf,
die dem Tabellenführer die nötige Gegenwehr entgegen brachte.
Beide Teams gingen von Anfang an hohes Tempo, nur mit der Torannäherung
machten die Akteure zunächst noch nicht ernst. Die gelang zuerst
unserer Mannschaft mit einem blitzsauberen Angriffszug. Als Thomas
Böhme über das Leder stieg und somit Martin Sonntag in Position
brachte, lochte Letztgenannter ganz cool zur 1:0 Führung ein
(16.). Eine Viertelstunde lang passierte nichts Aufregendes, bis
der Torschütze zum zweiten Mal obercool einnetzte. Doch
irgendetwas schien da mit der Orientierung nicht zu stimmen, denn
als er das Spielgerät nach einem bereinigten gegnerischen Angriff
ins Eck vom verdutzt dreinblickenden Torwart Thilo Metzner jagte,
stand es wie aus heiteren Himmel 1:1 (31.). Nach Erklärungen
suchende, kopfschüttelnde und fast apathisch dreinblickende
SVK-Fans verstanden den Sinn dieser Moritat nicht. Aufgrund der
bis dahin dürftigen Vorstellung des wahrscheinlich künftigen
Kreismeisters trauerten die Einheimischen dem kostbaren Vorsprung
nach. Bis zum Pausenpfiff hatten die Gäste einen neben den Kasten
hüpfenden Kopfball zu verbuchen, ansonsten blieb der Favorit
extrem harmlos. Dies sollte sich im zweiten Durchgang ändern,
doch zunächst machte der SVK die Musik. Für den unermüdlich
rackernden Martin Sonntag trug die Wiedergutmachung sogleich Früchte,
denn er bediente mustergültig den durchstartenden Thomas Böhme,
der die Kugel eiskalt ins linke Eck platzierte – 2:1 (47.).
Danach platzte ein Anspiel von Thomas Böhme durch die
Deckungsnaht der TSV-Abwehr, doch Martin Sonntag bekam die Kugel
nicht vor die Füße. Im Nachschuss scheiterte Rico Balzer, dessen
Schuss knapp am Pfosten vorbei ging (55.). Der Spitzenreiter legte
allmählich seine Verkrampfung ab und investierte jetzt mehr für
das Offensivspiel. Ganz leichte optische Überlegenheit des TSV
waren die Folge, doch die Abwehr um Organisator und Libero Thomas
H. Böhme funktioniert prächtig. Dennoch waren gefährliche Vorstöße
des Aufstiegsaspiranten nicht gänzlich zu verhindern. So musste
Keeper Thilo Metzner einen unberechtigten Freistoss aus dem Winkel
zur Ecke abwehren, die dann Wachau per Kopf das 2:2 bescherte
(60.). Nochmals musste unsere Nummer Eins einen Schuss aufs kurze
Eck parieren (69.), bevor es plötzlich noch richtig interessant
wurde. Kurz darauf wurde Frank Schlotterbeck an der Mittellinie
umgemäht und der immer kleinlicher pfeifende Referee ahndete die
Attacke mit glatt rot (70.). Trotz dieser sehr harten Entscheidung
brachte die Überzahlsituation für den SVK kaum einen Vorteil,
denn die junge Gäste-Elf überzeugte mit überragender
Laufarbeit. Pech hatte dann Thomas Böhme, als der nach Traumpass
von Tom Kranig gegen den TSV-Schlussmann einen halben Schritt zu
spät kam (80.). Der Gegner gab sich mit dem Zwischenstand längst
nicht zufrieden und hatte kurz vor Ultimo mit einem Foulstrafstoss
die Chance zur Führung. Doch Teufelskerl Thilo Metzner tauchte
blitzschnell ab und kratzte den präzise getretenen Ball aus dem
Eck (84.). Zweimal hatte unser Team noch Glück, als Thomas H. Böhme
einen Kopfball auf der Torlinie klärte und die Gäste nach
erneuter Eingabe über das Gebälk köpften (86.). In einer
rasanten Partie war für beide Seiten ein Sieg möglich, doch
letztlich war die Punkteteilung aufgrund des Spielverlaufes
gerecht. (ag)
Aufstellung
des SVK:
Thilo
Metzner – Thomas H. Böhme, Thomas Müller, Sten Plunert, Marco
Fritsche – Rene Große (ab 33. Werner Eckardt), Rico Balzer,
Stefan Handrick (ab 58. Tom Kranig), Frank Schlotterbeck –
Thomas Böhme, Martin Sonntag
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| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Königsbrück 2. :
SV Sankt Marienstern 2. 2 : 0 ( 1 : 0 ) |
| Ergebnisse
und Tabelle Play off 08/09 |
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Trotz der anhaltenden personellen Engpässe im Männerbereich war
diesmal unsere zweite Vertretung spielfähig und besiegte die Reserve
aus Panschwitz-Kuckau verdient mit 2:0. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten schipperte unser Team ins richtige Fahrwasser, denn nach
Foulspiel an Matthias Fraß traf Matthias Woschnack vom Punkt zum frühzeitigen
1:0 (11.). Aufgrund der Führung wurde unser Team immer sicherer und
beherrschte den Kontrahenten ziemlich deutlich. Die Deckung operierte
aufmerksam und ließ gegen die Gäste keine klaren Tormöglichkeiten zu.
Vielmehr verpassten unsere Jungs das Ergebnis auszubauen, indem man gute
Spielzüge zeigte, doch die sich bietenden Chancen leichtfertig
versemmelte. Auch nach Wiederbeginn änderte sich nichts am
Spielverlauf. Der SVK drängte auf den zweiten Treffer, wobei Matthias
Woschnack gute Möglichkeiten nicht verwerten konnte (55.,64.). Das überfällige
2:0 gelang dann schließlich Silvio May, der das Leder nach Pass von
Rene Kappler ins lange Eck beförderte (71.). Ohne plausiblen Grund
agierte unsere Mannschaft urplötzlich sehr leichtsinnig und ermöglichte
den Gästen ernsthafte Einschussmöglichkeiten (74.,79.). Unsere Kicker
hatten auch noch etwas Glück, als die Gäste mit einem Pfostentreffer für
Aufsehen sorgten (81.). Mit minimalem Aufwand wurde die Partie zu Ende
gespielt und hatte mit dem SVK einen jederzeit verdienten Sieger.
(ag)
|
| Kreispokal
Viertelfinale |
| 13.04.2009
SV Königsbrück : SV Haselbachtal 2 : 3 ( 0 : 2 ) |
|
Jede große Mannschaft verliert einmal 3:2,
so sagte es einmal eine sehr vertraute und bekannte Königsbrücker
Persönlichkeit, aber außer dem Ergebnis stimmte an diesem
Ostermontag leider gar nichts an diesem Spruch.
Von großer Mannschaft war und ist der bei herrlichstem Frühlingswetter
gastgebende SVK so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Wollte man
noch im Vorfeld an das kämpferisch überzeugende Achtelfinalspiel
gegen Crostwitz anknüpfen,
so schnell schien dieses Vorhaben nach wenigen Spielminuten
vergessen. Da auch der Gegner keine richtigen Ambitionen auf ein
aufregendes Spiel hegte, entstand plötzlich ein Spiel mit eher
freundschaftlichem Charakter. Reichlich ungewöhnlich für ein
Pokalviertelfinale…
Nach gut einer Viertelstunde kamen die
Haselbachtaler dann das erste Mal in die gegnerische Hälfte und Gästespieler
Knöfel versuchte sich mit einer Art Fernschuss, der dann auf
wundersame und abgefälschte Art und Weise sein Ziel fand. Die
Gastgeber schienen vom Rückstand geschockt und verunsichert denn
anders ist deren Spielweise in der Folgezeit nicht zu erklären.
Ein nicht vorhandenes Spiel ohne Ball, planlose hohe Bälle in die
Spitze und ein katastrophales Zweikampfverhalten waren die Folge.
Die Gäste beschränkten sich daher nur auf das Notwendigste und
kamen mit ihrem
zweiten Angriff durch einen Konter zum 2:0 (27.min). Dabei nutzte
der Gästestürmer eiskalt
eine Tiefschlafeinlage des SVK Libero D. Hoyer, als dieser einen
hohen Ball aufsetzen ließ und den folgenden Zweikampf verlor.
Völlig konsterniert und ernüchternd betrachteten die weit
über 200 Zuschauer (vielen Dank an dieser Stelle für die
stattliche Anzahl der Ultras Chemie!!!) das weiterhin sehr
schlechte Spiel der Einheimischen. Nochmals ein Unglaublich für
ein Pokalviertelfinale aber bis zur Pause konnte man sich nicht
eine einzige Torchance erarbeiten!
Die Pausenpredigt des Meißnerischen
Trainergespanns schien Wirkung zu zeigen als D. Hoyer in der
47.min einen vom Linienrichter angezeigten Handelfmeter zum
Anschlusstreffer verwandeln konnte. Fünf Minuten später flankte
T. Müller gefährlich vor das Haselbacher Tor wo M. Sonntag urplötzlich
in Ballbesitz kam und eiskalt zum Ausgleich verwandelte. In vielen
Teams wäre der Torschütze wahrscheinlich nach so einem wichtigen
Treffer gefeiert wurden und die Mannschaft hätte sich daran
moralisch aufgebaut wenn ein solch klarer Rückstand plötzlich
gedreht wird. Anders aber leider beim SVK. Die Körpersprache der
Akteure ließ nicht auf Besserung, geschweige denn auf einen
Energieschub hoffen. Weiterhin bestimmte Bruder Zufall das
Spielgeschehen und man konnte die offensichtliche Verunsicherung
der Gäste nicht nutzen.
In der 63.min dann die spielentscheidende Situation für die Gäste.
Der überzeugend pfeifende Schiedsrichter wurde leider in dieser
von seinem Assistenten im Stich gelassen, als dieser mit der Fahne
ein Foulspiel anzeigte, die einheimischen Verteidiger dieses
wahrnahmen, der Assistent jedoch unerklärlicherweise den Wimpel
wieder senkte. SVH Kapitän Jeschke, der ansonsten bei M. Fritsche
in guten Händen war, nutzte diese Situation aus und spitzelte den
Ball zu seinem Mitspieler der die Kugel an die Lattenunterkante
und auch hinter die Linie jagte. Nach den glasklaren Fehleinschätzungen
des Schiris Betka in vergangener Woche in Haselbachtal, der nächste
negative Höhepunkt der getroffenen Entscheidungen gegen den
SVK!!!!!
Wiederum geschockt von diesen Ereignissen,
schafften es die Gastgeber leider mehr die notwendige Spannung
aufzubauen und den Gegner unter Druck zu setzen. In der 86.min
hatte dann S.Plunert auch noch Pech, als dieser mit einer
Kopfballrakete am starken Reflex des ansonsten sehr unsicher
wirkenden Gästekeepers scheiterte. Haselbachtal blieb mit Kontern
immer gefährlich und zeigte auch alles in Allem die reifere
Spielanlage. In der Nachspielzeit blieben noch gute Möglichkeiten
für T. Böhme und T. Müller leider ungenutzt so dass die Saison
08/09 wohl als eine der schlechtesten der Vergangenheit zu Ende
gehen wird. (TLö)
SVK:
T.Metzner, M.Fritsche, D.Hoyer, T.Müller, S.Plunert, R.Balzer, T.Kranig (ab 65.min F.Schlotterbeck),
W.Eckhardt (ab 74.min R.Grosse), M.Sonntag, T.Böhme, M.Kunath
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| Woku-Liga
22. Runde |
| 05.04.2009
SV Haselbachtal : SV Königsbrück 5 : 2 ( 1 : 1 ) |
|
In
einem für Derbyverhältnisse ungewohnt fairen Spiel zog letztlich
unsere Mannschaft auch in dieser Höhe verdient den Kürzeren.
Obwohl Trainer Silvio Meißner sechs Stammkräfte aufgrund von
Verletzungen und dienstlichen Verpflichtungen ersetzen musste, war
das Team dennoch gut eingestellt. Die Hausherren hatten weitaus
mehr Probleme Linie in ihr Spiel zu bekommen. So agierten unsere
Jungs anfangs mindestens ebenbürtig und verzeichneten sogar mehr
Ballbesitz. Als dann Marko Kunath das Leder dem Libero geschickt
abluchste, stand es plötzlich 0:1 (12.). Dies spielte natürlich
dem SVK sichtlich in die Karten, denn die Gastgeber taten sich
weiterhin schwer. Erst nach zwanzig Minuten musste Torwart Thilo
Metzner nach einem Freistoß erstmals eingreifen. Im Gegenzug köpfte
Marko Kunath nach Freistoß von Denis Hoyer am Kasten vorbei. Ein
vorzeigbarer Angriffszug unserer Elf wurde dann leider nicht mit
dem zweiten Treffer belohnt, als Marko Kunath nach einer tollen
Kombination ganz knapp das Gehäuse verfehlte (28.). Erst nach
einer halben Stunde brannte es im SVK-Strafraum lichterloh, da die
Deckungsarbeit nicht mehr ernst genug genommen wurde. Doch der
Kopfball strich am langen Eck vorbei. Den sich anbahnenden
Ausgleich erzielten die Haselbachtaler mit einem Traumtor unter
die Latte, weil erneut niemand aus dem Abwehrverbund rechtzeitig
attackierte (32.). Bis zur Halbzeit gelang beiden Kontrahenten
nichts Zwingendes, so dass es mit einem verdienten Remis in die
Pause ging. Nach Wiederbeginn erhöhten die Reichenbacher die
Schlagzahl und verbuchten zunächst einen Lattentreffer (50).
Wenig später konnte unser Team von Glück reden, als eine
unsaubere Aktion unserer Deckung nicht mit Strafstoß geahndet
wurde (52.). Doch der bis dato unauffällige Referee Betka
brauchte nur eine Minute Bedenkzeit seinen Fehler wieder
gutzumachen und beschenkte die Platzherren mit einem Elfmeter
Marke „oberpeinlich“. Nachdem der Ball in den 16-er hoch
geschlagen wurde, passierte eigentlich nichts. Nur der Pfeifenmann
spielte jetzt ein altes Gesellschaftsspiel. Ich sehe was, was du
nicht siehst - und auch niemand auf der Sportanlage am Keulenberg
sehen konnte. Diese Einladung nahmen die Haselbachtaler dankend an
und zogen mit 2:1 in Front (53.). Unsere ersatzgeschwächte Truppe
zeigte von diesem Zeitpunkt an Nerven, was der Tabellensechste
postwendend zum 3:1 und 4:1 ausnutzte (64.,66.). Von nun an war
die bis dahin ordentliche Gegenwehr gebrochen, zumal jetzt
offensichtlich gegen den SVK gepfiffen wurde. Nachdem dann Thilo
Metzner einen Freistoß sensationell aus dem oberen Tordreieck
fischte (75.) war er wenig später gegen einen Blitzangriff der
Reichenbacher erneut machtlos – 5:1 (78.). Unser Team hatte sich
längst ergeben, denn nach weiteren indiskutablen Entscheidungen
des Unparteiischen verloren nicht nur Zuschauer, sondern auch die
Spieler Lust auf Fußball. Der von Königsbrücker Seite hoch
eingeschätzte Betka vergriff sich immer häufiger im
Pfeifenregister und haute vollends neben die Tasten. Als nämlich
Felix Mocker im Strafraum klar gelegt wurde, erkannten alle
Anwesenden ein Foulspiel. Nur der viel zitierte Sportsmann in
Schwarz sah schwarz (81.). Drei Minuten darauf bugsierte ein
Reichenbacher Verteidiger das Spielgerät mit der Hand über die
Torauslinie. Wer hatte jedoch nichts gesehen – richtig geraten
– wieder Sportfreund Betka. Womöglich spielten ihm verletzte
Eitelkeiten einen üblen Streich!? Mit Fairplay hat solch eine schändliche
Vorstellung allerdings nichts zu tun. Als dann Felix Mocker am
rechten Flügel nach innen flankte, zimmerte Marko Kunath das
Leder mit Wut im Bauch zum 5:2 ins lange Eck (86.). Doch das
Ergebnis interessierte eh schon keinen mehr, man wartete vielmehr
auf den nächsten „Bock“ der pfeifenden Zunft, denn es war ja
noch ein bisschen zu spielen. Und es kam sogar noch was, dass an Lächerlichkeit
kaum zu überbieten war. Ein Allerwelts-Foul in der Nachspielzeit,
begangen vom zurückhaltend fairen Denis Hoyer, musste natürlich
die Ampelkarte zur Folge haben (wir fühlen allmählich mit den
Leidensgenossen aus Schwepnitz mit). Dies war den Gastgebern schon
selber peinlich, die fairerweise die bessere Mannschaft stellten
und schon gar nicht auf solche Schützenhilfe angewiesen waren.
(ag)
Aufstellung des SVK:
Thilo Metzner – Denis Hoyer,
Marko Schütze (ab 68. Roman Friedrich), Marco Fritsche, Jens
Scherpe – Rico Balzer, Martin Sonntag (ab 73. Alexander Mai),
Werner Eckardt, Frank Schlotterbeck (ab 46. Felix Mocker) –
Thomas Löwe, Marko Kunath
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| Woku-Liga
21. Runde |
| 29.03.2009
SV Königsbrück : FV Ottendorf-Okrilla 05 2 : 2 ( 0 : 1 ) |
|
Die
Zeiten hochklassiger Duelle zwischen diesen beiden Kontrahenten
können allmählich der Vergangenheit zugeordnet werden. Gemäß
der Tabellenposition boten alle Akteure magere Fußballkost, wobei
die Ottendorfer sich schwächer als erwartet präsentierten. Zwar
traf Thomas Böhme für die Königsbrücker Farben beizeiten ins
Schwarze, dessen Treffer aber wegen angeblicher Abseitsstellung
keine Anerkennung fand (12.). Ungeachtet dessen gingen danach die
Gäste in Führung und weckten beim Königsbrücker Anhang die
üblichen Kopfschmerzen. Mit ihrer ersten vorzeigbaren
Torannäherung im ersten Durchgang verwertete ein gegnerischer
Stürmer eine Kopfballverlängerung ebenfalls per Kopf zum 0:1 und
lange Gesichter prägten wieder einmal das Bild im SVK-Lager
(15.). Trotzig kämpfte sich unsere Elf zurück ins Spiel und
vergab gute Gelegenheiten. Den größten Riesen verballerte Thomas
Böhme nach einem Alleingang, als er unkonzentriert die Kugel den
Keeper in die Arme spielte (18.). Wenig später hämmerte Marko
Kunath auf den Kasten, doch der Torwart tauchte rechtzeitig ins
kurze Eck (23.). Nachdem ein Schussversuch von Thomas Böhme
erfolgreich geblockt wurde (25.), konnte der Ausgleichstreffer nur
eine Frage der Zeit sein. Die Grün-Schwarzen standen sehr tief
und brachten nach vorn fast nichts auf die Reihe. Jedoch konnten
unsere Jungs mit der Einladung zum Tore-Schießen wenig anfangen,
da es zumeist an der Präzision und Kaltschnäuzigkeit mangelte.
Hinzu kam auch noch das fehlende Quäntchen Glück, welches
bekanntermaßen beim schlechten Tabellen-Ranking oftmals fehlt.
Dies wurde beim Kopfball von Marko Kunath augenscheinlich, als der
nach einem Eckstoß von Kay Freudenberg aufs Tor köpfte und der
Schlussmann mit einem unglaublichen Reflex die Pille unter der
Latte heraus kratzte (35.). Eine Minute später nahm sich Thomas
H. Böhme ein Herz und jagte die Kugel aus gut 25 Meter gen
FVO-Gehäuse. Wiederum parierte die Nummer eins mit toller Parade.
Es gab also keinen Grund mit dem sehr jungen Schiedsrichtergespann
zu hadern – es waren zugegeben eigenwillige und nicht
nachvollziehbare Entscheidungen gefällt worden – sondern man
musste bei teilweise fahrlässiger Chancenverwertung die Fehler
bei sich selbst suchen. Die Marschrichtung für die zweite
Halbzeit schien klar, doch leider ging es dann zu wie im
Irrgarten. Planloses Gebolze und kaum spielerische Impulse machten
das Spiel zunehmend unansehnlicher. Den Gästen war es egal, die
mit ihrer Führung im Rücken die Angriffsversuche des SVK nicht
so Recht deuten konnten. Als nach Minuten absoluter Trostlosigkeit
das Spielgerät hinter der FVO-Torlinie gesichtet wurde, stand es
plötzlich 1:1. Dabei hatte Martin Sonntag das Runde irgendwie ins
Eckige gewurschtelt (68.). Die Offensive unserer Jungs war jetzt
gefordert, aber leider war man überfordert. Fatale Fehlabspiele
und Ballverluste ließen das Vorhaben scheitern, was den
Ottendorfern sehr entgegen kam. Die löffelten darauf einen
Freistoßball ganz frech an die Fünf-Meter-Linie, wo ein Spieler
mutterseelenallein zum 1:2 einnetzte (78.). Für die
Zuständigkeit des Gegenspielers fühlte sich im Umkreis von fünf
Meter keiner unserer Abwehrstrategen zuständig. Das Nervenkostüm
unserer Elf kam wieder ins Flattern, denn nur eine Minute darauf
verhinderte Keeper Thilo Metzner mit Glanzparade den dritten
Gegentreffer nach einem Solo der Gäste. Aus Verzweiflung spielte
Libero Denis Hoyer einen langen Ball nach vorn und der diesmal im
Abseits stehende Martin Sonntag köpfelte das Leder zum 2:2 ins
Eck (82.). Bis zum Schlusspfiff hatte jeder noch eine
Torgelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, danach durfte über
die Punkteteilung und die karge Vorstellung beider Teams
philosophiert werden.
(ag)
Aufstellung
des SVK:
Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marko Schütze, Marco Fritsche, Thomas H.
Böhme – Kay Freudenberg (ab 75. Rico Balzer), Martin Sonntag,
Stefan Handrick (ab 9. Tom Kranig), Frank Schlotterbeck – Thomas
Böhme, Marko Kunath
|
| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Königsbrück 2. :
Thonberger SC 1931 2. 3 : 2 ( 3 : 0 ) |
| Nach der Auftaktniederlage der
Play-off-Runde musste unsere zweite Vertretung gegen den Fünftplazierten
der Staffel 1 antreten. Da der Gegner nicht einmal elf Aktive aufbieten
konnte, sollte die Angelegenheit eigentlich problemlos abgewickelt
werden. Zunächst lief auch alles standesgemäß, denn nach einer
Kombination zwischen Werner Eckardt und Matthias Fraß traf Matthias
Woschnack frühzeitig zum 1:0 (3.). Dies veranlasste unser Team
leichtsinnig zu agieren, so dass Torwart Erik Findeisen zweimal
aus nächster Nähe großartig parieren musste (7.,11.). Nach einer
Flanke von Rene Kappler nahm Jens Scherpe die Kugel direkt und traf den
Querbalken (20.). Danach konnte der Thonberger Schlussmann gegen
Matthias Fraß klären, doch im Nachsetzen erhöhte Matthias Woschnack
auf 2:0 (28.). Nachdem ein Schuss von Paul Krönert knapp neben dem Gehäuse
landete (36.), bewies Werner Eckardt Auge. Der sah den Keeper zu weit
vor seinen Kasten und beförderte das Leder aus der Distanz zum 3:0 in
die Maschen (41.). Noch vor den Pausenpfiff vergab Werner Eckardt aus
aussichtsreicher Position – vorbei (42.). Was sich dann unsere Elf im
zweiten Durchgang leistete, war an Überheblichkeit nicht zu überbieten.
Mit halber Kraft wollte man den Gegner in Schach halten, der dann per
Strafstoß auf 3:1 verkürzte (51.). Ein Aufbäumen war nicht
auszumachen und die Partie plätscherte emotionslos dem Ende entgegen.
Ein folgenschwerer Fehlpass bescherte den Gästen sogar noch das 3:2
(86.), doch für einen weiteren Treffer reichte es zum Glück nicht
mehr. (ag)
|
| Woku-Liga
20. Runde |
| 22.03.2009
SV Königsbrück : SV Straßgräbchen 1 : 2 ( 1 : 2 ) |
|
Heute
standen sich in Königsbrück die beiden Teams gegenüber, welche
mit der Hypothek des 6-Punkte-Abzuges leben müssen.
Und der Gast,
welcher mit einer Notelf anreiste, hat dieses Handicap sehr gut
verarbeitet.
Leider kann man
das von der Königsbrücker Mannschaft nicht sagen.
Ohne eine größere
Abtastphase entstand ein sehr mäßiges, dem Tabellenstand beider
Mannschaften angepasstes, Kreisligapunktspiel.
Die Gäste wussten
ab der 1min worum es geht und gingen sehr aggressiv und kämpferisch
zu Werke.
Es dauerte gerade
einmal 5min, bis der erste gegnerische Stürmer einschussbereit
vor dem SVK-Gehäuse auftauchte und die Riesenchance zum Glück
vergab.
Weitere 5min später
machten sie es aber besser. Nach erneutem Ballverlust im Vorwärtsgang
verwandelte der Stürmer aus Strassgräbchen eiskalt zum 0:1.
Leider war an ein
Aufbäumen des SVK nicht zu denken.
Nach reichlich
20min erfolgte der erste Angriff, der diesen Namen auch verdient.
Nach einem Doppelpass zwischen Hoyer Denis und Böhme sen. wurde Kunath
Marco mustergültig frei gespielt. Leider hielt der Gästekeeper
mit einem Superreflex den Schuss aus 7m.
Doch dieser Angriff war leider nur ein Aufflackern. Die Gäste zerstörten
weiterhin sehr erfolgreich und konsequent das Aufbauspiel
um selber immer wieder gefährlich nach vorn zu spielen.
Das 0:2 war nur logisch und nicht unverdient.
Nach einem Freistoss des SVK wurde man schulbuchmäßig ausgekontert und
eiskalt bestraft.
2min später wurden Spieler und Zuschauer wieder wachgerüttelt, als
nach einer Balzer-Ecke, Sonntag Martin am schnellsten schaltete
und auf 1:2 verkürzte.
Doch selbst dieses Tor brachte den Meißner-Schützlingen nicht die
notwendige Sicherheit zurück.
Das Spiel ging genauso weiter und die Zuschauer wurden durch den
Halbzeitpfiff erlöst. Das es in der Kabine nicht leise zuging,
ist ein offenes Geheimnis. Aber entweder waren sämtliche
Spielerohren verschlossen oder die Trainer sprachen an diesem Tag
eine andere Sprache.
Von mehr Einsatz, Kampf oder Leidenschaft war auch in Halbzeit 2 nicht
viel zu sehen.
Zwei sehr gut vorgetragene Gästeangriffe über deren linke Seite hätten
für eine Vorentscheidung sorgen müssen. Sie scheiterten aber am
Fänger des SVK, der seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt im
rennen hielt.
Langsam zollte Strassgräbchen der nicht vorhandenen Wechselbank und dem
reiferen Alter einiger Spieler Tribut.
Ab der 60min hatten einige Akteure mit Krämpfen zu kämpfen, was aber
mit Kampf und Einsatzbereitschaft wettgemacht wurde.
Der Gastgeber hatte nun optisch ein Übergewicht aber 20m vor dem Tor
war Schluss damit.
Man schnürte die Gäste zwar ein, diese blieben aber durch ihre
schnellen Stürmer immer kreuzgefährlich.
Die SVK-Anhänger fieberten bis zur 90min und sahen auch noch ein paar
gute Offensivaktionen.
Doch wirklich zwingend waren diese nicht.
Vielleicht hätte man bei Plunert Sten oder Kunath Marko auf 11m
entscheiden können.
Aber das, gut und umsichtig pfeifende, Schiedsrichtergespann um Herrn
Lehmann sah es anders und der Pfiff blieb aus.
So ist man jetzt mittendrin, in den Tiefen
des Abstiegstrudels!
Doch mit so einer Leistung steht man dort zu Recht!!!
Man soll sich auf Stärken und Tugenden besinnen, wie sie im Crostwitz-Spiel
über 90min gezeigt wurden!!! (sm)
Königsbrück spielte mit:
Metzner- Hoyer- Plunert (ab 75min Handrick)- Fritzsche- Schütze ( ab
60min Grosse)- Böhme jun.- Balzer- Sonntag- Kranig ( ab 45min
Schlotterbeck)- Kunath- Böhme sen
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| 2. Kreisklasse Kamenz
Playoff Platz 7-12 |
| SV Liegau-Augustusbad
3. : SV Königsbrück 2. 3 : 1 |
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| Woku-Liga
18. Runde |
| 01.03.2009
SV Königsbrück : SV Laußnitz 3 : 1 ( 1 : 1 ) |
|
Nach
dem verpatzten Rückrundenstart war unsere Mannschaft in Zugzwang
und gegen den Ortsnachbarn zum Siegen verdammt. Dabei musste eine
deutliche Leistungssteigerung her, die zunächst noch auf sich
warten ließ. Beide Teams begannen nervös und zerfahren, wobei
unsere Elf anfänglich die Partie leicht dominierte. Bereits nach
zwei Minuten lief in einen von Denis Hoyer getretenen Freistoß
Thomas Böhme. Der fälschte das Leder genau in die Arme von
Keeper Gumpert ab. Auch die Gäste
fielen nur mit Standards auf und agierten sehr abwartend. So
musste Torwart Thilo Metzner einen gefährlichen Freistoß über
den Querbalken lenken (9.). Im Gegenzug kam Martin Sonntag nach
weitem Flugball in Schussposition, doch der Laußnitzer
Schlussmann konnte parieren (10.). Auf beiden Seiten gab es noch
je einen ungefährlichen Freistoß, ehe der Ball erstmals im
SVK-Gehäuse lag (27.). Glücklicherweise fand der Treffer wegen
einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Doch in dieser
Spielsituation wurde die Unordnung unserer Abwehr augenscheinlich.
Vor allem die Außenpositionen leisteten sich viele unnötige
Fehler, so dass die Gäste mit fortschreitender Spieldauer immer
besser in die Partie fanden. Wenig später hatte unsere Deckung
erneut Probleme, konnte ein Anspiel in die Tiefe nur mit Mühe zur
Ecke retten. Da ein Laußnitzer im 16-er zu Boden ging, entschied
der Referee zur Überraschung aller auf Strafstoß. Somit gingen
die Gäste durch Klieme mit 0:1 in Führung und stürzten unsere
Kicker alsbald in die nächste Verlegenheit. Nach einem Steilpass
schlugen die SVK-Abwehrstrategen über den Ball. Aber auf
Torhüter Thilo Metzner war halt Verlass, der gegen einen
freistehenden Gästespieler bravourös einen höheren Rückstand
verhinderte (31.). Fünf Minuten später fehlte den
Meißner-Schützlingen jegliche Souveränität, als man eine
brenzlige Situation im Strafraum nur mit Glück überstand. Mit
einer Konzessionsentscheidung brachte der Unparteiische unsere
Mannschaft wieder ins Spiel. Nach Eckstoß kam Marco Schütze an
der Fünf-Meter-Linie zu Fall und Denis Hoyer konnte vom ominösen
Punkt zum 1:1 ausgleichen (42.). In einer schwachen ersten
Halbzeit fiel unser Team unerklärbar wenig auf und konnte nur
selten überzeugen. Was dann Trainer Silvio Meißner seinen Jungs
in der Kabine verabreichte, ist nicht eindeutig überliefert. Mit
viel Psychologie in der Blutbahn zeigte unsere Elf im zweiten
Durchgang ein völlig anderes Gesicht. Plötzlich fand man über
den Kampf ins Spiel und dem Beobachter wurden Spielzüge geboten,
die längst der Vergangenheit angehörten. Zielstrebig wurde nun
der Erzrivale bearbeitet und Chancen waren keine Seltenheit mehr.
Nach Eckstoß von Matthias Woschnack köpfte Sten Plunert über
die Kiste (51.). Fünf Minuten danach verlängerte Thomas Böhme
per Kopf, doch der frei vorm Tor auftauchende Martin Sonntag
schoss Torwart Gumpert berühmt. Als dann Thomas Böhme nochmals
den Keeper per Kopf prüfte (58.), schlug dann das Leder im
Laußnitzer Gehäuse ein. Dabei traf Frank Schlotterbeck das
Spielgerät dermaßen optimal, so dass der Aufsetzer im langen Eck
landete – 2:1 (62.). Fortan war von den Gästen nicht mehr viel
zu sehen, denn unsere Mannschaft zeigte den langersehnten Fußball
alter Tage. Für zusätzliche Sicherheit musste der dritte Treffer
her, der sich allmählich anbahnte. Nach Freistoß von Thomas H.
Böhme entschärfte Schlussmann Gumpert einen Kopfball von Sten
Plunert mit tollem Reflex (68.). Danach stand die Nummer Eins
wieder im Rampenlicht, als er gegen Marko Kunaths Schuss aus
spitzem Winkel erneut parierte (70.). Aller guten Dinge sind drei,
dachte sich Marko Kunath und beförderte die dritte
Tormöglichkeit des SVK zum 3:1 in die Maschen (71.). Als die
Gäste nach brutalem Foul am durchbrechenden Thomas Böhme per
Feldverweis dezimiert wurden, zweifelte niemand mehr an einem Sieg
unserer Mannschaft. Obwohl der Kontrahent noch einmal der
Niederlage trotzte und mit zwei geblockten Schüssen aufwartete
(76.), blieben sie vor unserem Tor insgesamt ungefährlich. Der
Kräfteabfall der Laußnitzer war zudem unübersehbar, so dass
sich für Martin Sonntag (82.), Sten Plunert per Kopf (83.) und
Rico Balzer (86.) weitere Torgelegenheiten ergaben. Danach war
Schluss und eine jubelnde Königsbrücker Anhängerschar
beherrschte den Sonntagnachmittag. Aufgrund einer
Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten ging der Sieg
letztlich in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass der Erfolg gegen
einen keinesfalls übermächtigen Gegner richtig eingeordnet wird.
Nur mit dem Schwung der letzten halben Stunde kann im kommenden
Heimspiel auch der Tabellendritte aus Crostwitz niedergerungen
werden. (ag)
Aufstellung
des SVK:
Thilo
Metzner – Denis Hoyer, Marko Schütze, Thomas Müller (ab 55.
Marco Fritsche) Sten Plunert – Thomas H. Böhme, John Höger (ab
76. Rico Balzer), Frank Schlotterbeck, Matthias Woschnack (ab 61.
Marko Kunath) – Martin Sonntag, Thomas Böhme |
| Woku-Liga
17. Runde |
| 15.02.2009
SV Königsbrück : SV Aufbau Deutschbaselitz 1
: 3 ( 0 : 2 ) |
|
Nach
zweimaliger Absetzung der Partie scheute der SV Königsbrück
keine Mühen noch Kosten, den erneut drohenden Spielausfall zu
verhindern. Denn laut Reglement hätte die Begegnung dann
auswärts ausgetragen werden müssen, was eigentlich keiner
wollte. Dies wäre aber für die Königsbrücker Mannschaft
eventuell besser gewesen, hinterher ist man meistens schlauer,
denn mit dem letzten Aufgebot sollten drei wichtige Punkte
eingefahren werden. Ehe man begriffen hatte, dass diese Sportart
Fußball heißt, legte unsere Elf mit einer desolaten Leistung den
Grundstein zum Misserfolg. Eine Zufallsaktion hätte bei einem
frühen Torerfolg vielleicht das Gegenteil bewirkt. Doch das
glückliche Anspiel von Thomas H. Böhme konnte Marko Kunath
unbedrängt nicht im Kasten unterbringen (9.). Nach einer
Viertelstunde lagen die Gäste plötzlich in Front, als deren „Volkssturm“
mit Hoffmann, Neumann & Co mit einem simplen Doppelpass unsere
Deckung düpierte – 0:1. Wenig später konnte ein Aufbau-Akteur
ungehindert in den Strafraum passen, wo die Kugel mit der Hand
eines SVK-Spielers Kontakt suchte. Den fälligen Strafstoß
versenkten die Deutschbaselitzer problemlos zum ernüchternden 0:2
(19.). Fast im Gegenzug ergab sich die Möglichkeit zum wichtigen
Anschlusstreffer. Doch als Tom Kranig die Pille dem Gegner
abluchste und mustergültig auf Marko Kunath spielte, platzierte
der das Leder allein vorm Schlussmann neben das Tor –
jämmerlich (21.). Kein durchdachter Angriff, kaum
Einsatzbereitschaft und eine peinliche körperliche Präsenz
ließen die über hundert Fans auf den Rängen zu Eis erstarren.
Von der ganzen Konfusion im SVK-Spiel ließ sich auch noch Libero
Denis Hoyer anstecken, als er an der Mittellinie ohne wirklichen
Grund ins Dribbling ging, den Ball verlor, doch der
Schiriassistent beim Pass in die Spitze auf Abseits entschied
(26.). Ansonsten rissen die Gäste auch keine dicken Bäume aus,
was sie bei der Harmlosigkeit unserer Mannschaft auch nicht
mussten. Vor dem Pausentee startete Martin Sonntag einen Sololauf,
dessen Eingabe weder Marko Kunath, noch eventuell ein anderer
verwerten konnte. Es war einfach keiner weiter da! Pomadig agierte
unser Team im Vorwärtsgang, so dass die Großteich-Kicker diesen
Vorsprung locker und leicht in die Halbzeit mitnahmen. Der
Anschlusstreffer musste her, aber wie!? Selbst Martin Sonntag
stand vor einem Rätsel, als er die Kugel frei vorm Kasten vorbei
ballerte – erbärmlich (47.). Nach einer Stunde prüfte Denis
Hoyer per Freistoß die Fangsicherheit des gegnerischen
Torhüters, ansonsten war für die Nummer Eins Arbeitslosigkeit
angesagt. Kurz darauf hatte unsere Elf Glück, als die
Deutschbaselitzer an Pfosten und unzähligen Abwehrbeinen
scheiterten (61.). Der SVK war körperlich und auch mental platt
und agierte völlig konzeptlos. So hatten die Gäste noch zwei
Riesen (72.,84.), ehe es zum verdienten 0:3 einschlug (85.). Dank
desolatem Abwehrverhalten, ein Aufbau-Kicker wurde nicht im
entferntesten beim Flanken gehindert, gelangte die Kugel in den
Rücken unserer „Abwehr“, die Oldie Neumann seelenruhig in den
oberen Winkel beförderte. Die Katze war im Sack und der Gegner
spielte die Partie auf Sparflamme zu Ende. Ein Drehschuss von Tom
Kranig wurde danach eine sichere Beute des Torwarts (87.), bis
unseren Jungs doch noch ein Zufallstreffer gelang. Einen Freistoß
von Thomas H. Böhme fälschte die Mauer unglücklich ab, so dass
Marko Kunath zum 1:3 einköpfen konnte (90.). Nach dem
schmerzhaften Sechs-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllung des
Schiedsrichtersolls hoffte der Königsbrücker Anhang vergebens
auf eine Jetzt-Erst-Recht-Reaktion und wurde auf der ganzen Linie
enttäuscht. (ag)
Aufstellung
des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Thomas
Müller, Sten Plunert, John Höger (ab 65. Alexander May – Frank
Schlotterbeck, Tom Kranig, Thomas H.Böhme, Martin Sonntag –
Stefan Handrick, Marko Kunath
|
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Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse
Süd 17. Runde |
| SV Königsbrück 2. :
Lomnitzer SV 2. 3 : 1 ( 1 : 1 ) |
| Aktuelle
Tabelle |
|
Grund zur Freude hatte hingegen unsere zweite Mannschaft, die mit
einem Sieg gegen das Schlusslicht aus Lomnitz Platz sechs in der Staffel
Süd sicherte und nun in einer bedeutungslosen Platzierungsrunde die Plätze
sieben bis zwölf austüfteln darf. Unser Team war seinem Kontrahenten
deutlich überlegen, aber dennoch war die erste Spielhälfte
grottenschlecht anzusehen. Einen echten Wachmacher für alle Fröstelnden
lieferte zu Beginn Silvio Meißner, dem mit einer Granate die 1:0 Führung
gelang (11.). Der SVK wollte nun nachlegen, um endlich Sicherheit und
Ruhe in die Aktionen zu bekommen. Das Vorhaben scheiterte an vielen
kleinen Unkonzentriertheiten, denn als das Spielgerät im Mittelfeld
vertändelt wurde, kamen die Lomnitzer zum überraschenden 1:1 (18.).
Bis zur Halbzeit bot die Partie wenig Höhepunkte, denn das Geschehen
spielte sich überwiegend zwischen beiden Strafräumen ab. Auch nach
Wiederbeginn waren Probleme in der Königsbrücker Offensive unübersehbar.
Trotzdem wurden die Bemühungen wesentlich erhöht, dem Schlusslicht den
Gnadenstoß zu versetzen. Es dauerte immerhin bis zur 73. Minute, ehe
Matthias Woschnack die Kugel per Freistoß zum 2:1 ins Eck streichelte.
Die SVK-Abwehr agierte solide und auch Torwart Erik Findeisen war ständig
auf Augenhöhe. Beispielhaft reagierte er nach einem Freistoß des LSV,
den er glänzend parierte (78.). Nachdem dann Matthias Woschnack
kurzentschlossen einfach einmal draufhielt, konnte der Torhüter nur
nach vorn abklatschen. Aber Neuzugang Alexander May war zur Stelle und
markierte mit einem Abstaubertor den 3:1-Endstand (85.).
|
| Vorbereitungsspiel |
| 07.02.2009 SV Königsbrück
: Hohenbockaer SV 4 : 2 (1 : 1) |
|
Damit dieses Vorbereitungsspiel überhaupt stattfinden konnte,
musste die Spielfläche spielfähig gemacht werden. Viele
freiwillige Helfer waren von Nöten, die mit ihrer
Einsatzbereitschaft das Geläuf in einen erstklassigen Zustand
versetzten. Dafür ein dickes Dankeschön. Sportfreund Söhn
leitete die Partie gegen die Gäste aus Hohenbocka souverän und
sah eine überlegene Königsbrücker Mannschaft. Unsere Jungs
agierten aber vorm gegnerischen Tor oftmals zu umständlich,
obwohl viele Tormöglichkeiten zu verzeichnen waren. Dabei
avancierte Tom Kranig zum ungekrönten Pfosten-König, der in der
Anfangsphase das Leder gleich drei Mal gegen das Aluminium
platzierte (9.,12.,24.). So kam es wie es meistens kommt. Ein
unerklärbarer Querpass im Mittelfeld führte zum ärgerlichen 0:1
(27.). Doch nur fünf Minuten später bediente Kay Freudenberg den
auffällig spielenden Tom Kranig, der diesmal die Kugel zum 1:1
eiskalt versenkte. Zwar lief in unseren Reihen noch nicht alles
rund, jedoch einige gute Ansätze waren zu erkennen. Die
Mannschaft weiß natürlich selbst, dass die noch auftretenden
simplen Fehler abgestellt werden müssen, denn im
Rückrunden-Punktkampf gegen die Großteich-Kicker dürften diese
erfahrungsgemäß nicht ungesühnt bleiben. Der eingewechselte
Thomas Böhme prüfte im zweiten Durchgang die Konsistenz des
Querbalkens (53.), doch die Gäste waren mit ihren an einer Hand
abzuzählenden Vorstößen nicht ungefährlich. Ein Lupfer des
Gegners landete zum Glück nur neben dem Gehäuse (59.). Danach
lenkte der Gäste-Keeper ein Knallbonbon von Tom Kranig über das
Gebälk (65.), ehe ein Schuss von Marko Kunath das fünfte Mal mit
dem Torgestänge kontaktierte (70.). Im Gegenzug musste Hüter
Thilo Metzner gegen einen durchgebrochenen Hohenbockaer retten,
doch die Attacke führte zum Strafstoß, der den erneuten
Rückstand bescherte – 1:2 (71.). Der Tabellendritte der
1.Kreisklasse Senftenberg spielte aufgrund der wenigen Chancen
sehr effektiv, aber hatte auch etwas das Glück gepachtet. Nach
gutem Zusammenspiel zwischen Stefan Handrick und Marko Kunath
beendete Letztgenannter deren Glückssträhne, als er die Kugel
mit Schmackes zum 2:2 in die Maschen hämmerte (76.). Fünf
Minuten danach wurde der Kontrahent im Spielaufbau erfolgreich
gestört und Thomas Böhme verwandelte zum 3:2. Im Gegenzug
verhinderte Keeper Thilo Metzner mit Glanzparade den möglichen
Ausgleich (82.). Umso besser machte dann Thomas Böhme mit dem 4:2
alles perfekt und brachte einen letztlich verdienten Sieg unter
Dach und Fach. (ag)
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| Woku-Liga
16. Runde |
| 14.12.2008
DJK Sokol Ralbitz-Horka 2. : SV Königsbrück 1
: 1 |
|
Noch
in diesem Jahr absolvierte unsere Elf das erste Spiel der Rückrunde
und wollte in Ralbitz einen Sieg verbuchen. Leider konnte die
schwache Auswärtsbilanz nicht aufgebessert werden, denn beim
elften Kräftemessen in fremden Gefilden erhöhte sich die
Punktzahl auf spärliche sechs von dreiunddreißig möglichen
Punkten. Der Hartplatz in Ralbitz befand sich wider Erwarten in
einem tadellosen Zustand und ließ somit ein ordentliches Spiel
zu. Außerdem stand auf dem Wunschzettel der Fans ein Sieg, der
nach Spielverlauf gerecht gewesen wäre. Denn der Aufsteiger präsentierte
sich ziemlich schwach und zollte dem SVK trotz schlechterer
Tabellenposition gehörigem Respekt. Aber trotz dominanter
Druckphase unserer Jungs war die Ausbeute wie schon oft in dieser
Saison bescheiden. Tormöglichkeiten von Marko Kunath (2.), Denis
Hoyer (14.) und Kay Freudenberg (17.,20.) waren Ausdruck
deutlicher Überlegenheit, aber dafür kann man sich nichts
kaufen. Wie dann die Ralbitzer die Führung erzielten, war mit
normalem Menschenverstand nicht zu begreifen. Nach schnell ausgeführtem
Einwurf drang ein gegnerischer Spieler in den Strafraum ein und
traf Dank Stellungsfehler unserer Abwehr irgendwie ins Tor (23.).
Und wieder konnte man das alte Lied anstimmen. Der SVK spielt
konzentriert, leistet sich einen Fehler und der Gegner lacht sich
eins. Das 1:0 hinterließ bei unseren Spielern Spuren, die eine
knappe Viertelstunde zur geistigen Verarbeitung benötigten. Nach
Doppelpass zwischen Werner Eckardt und Kay Freudenberg traf
Letztgenannter das Außennetz (37.). Mehr passierte nicht mehr bis
zum Pausentee. Im zweiten Durchgang agierten unsere Jungs nun noch
entschlossener und waren in allen Zweikämpfen präsent. Die
Hausherren konnten oftmals nur durch Foulspiel glänzen. Ein
Freistoß von Denis Hoyer wurde erfolgreich geblockt und der
Nachschuss von Kay Freudenberg zischte knapp übers Gebälk (53.).
Nach erneutem Freistoß von Denis Hoyer legte Tom Kranig klug auf
Thomas Böhme ab, dessen Schuss der Torwart mit unglaublichen
Reflex entschärfte (55.). Der darauf folgende Einwurf brachte den
mittlerweile verdienten Torerfolg. Mit viel Körpereinsatz sperrte
Marko Kunath Werner Eckardt frei, dessen Kopfball zum 1:1 im
langen Eck landete (56.). Unsere Mannschaft legte sofort nach,
aber eine Fehlentscheidung der pfeifenden Zunft verweigerte das Führungstor.
Als Tom Kranig bis zur Grundlinie marschierte, verlängerte Thomas
Böhme die Eingabe und Marko Kunath grätschte die Kugel am Fünf-Meter-Raum
über die Torlinie. Der zu spät heraneilende Torhüter hatte
letztlich Kontakt mit dem bulligen Stürmer und simulierte ein
Foulspiel. Leider fiel die Unparteiische auf das Wehklagen herein
und annullierte den Treffer (60.). Mit Wut im Bauch drängte der
SVK dann seinen Gegner vollends in die eigene Hälfte, aber man
findet momentan kein probates Mittel, passiv eingestellte
Kontrahenten auseinander zuspielen. Mit krampfhaften Versuchen
suchten die Meißner-Schützlinge nach der notwendigen Lücke im
Abwehrverbund, doch der Unentschieden-Spezialist aus Ralbitz gab
sich mit dem Erreichten zufrieden. Nach der weihnachtlichen
Ruhepause sollte dann unser Team mit viel Engagement und
Trainingsfleiß die Grundlage für erfolgreicheren Fußball legen.
(ag)
Aufstellung des SV Königsbrück:
Thilo
Metzner – Stefan Handrick, Denis Hoyer, Thomas H. Böhme, Marco
Schütze – Kay Freudenberg, Rico Balzer, Werner Eckardt, Tom
Kranig – Marko Kunath, Thomas Böhme
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Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse
Süd 16. Runde |
| 07.12.2008 SV Königsbrück 2. :
SG Großnaundorf 2. 2 : 1 ( 0 : 1 ) |
Zum zweiten Mal hintereinander traf man
sich noch vor dem Mittag auf dem Königsbrücker Sportplatz um gegen die
zweite Vertretung der SG Großnaundorf die 4:3 Hinspielschlappe wieder
gut zu machen. Dem angesetzten Schiedsrichter war es wohl auch etwas zu
zeitig und so musste der einheimische Denis Hoyer als Ersatz antreten.
Er sollte aber mit einer sehr fairen Partie keinerlei Probleme haben.
Schwungvoll begannen die Hausherren die Begegnung und ließen von Anfang
an keinen Zweifel daran, dass die 3 Punkte in Königsbrück bleiben
sollten. Aus der von Thomas Böhme gut organisierten Abwehr wurden schöne
Kombinationen nach vorn getragen, doch leider zu selten abgeschlossen.
Die Größte Gelegenheit der Anfangsphase hatte Alexander May als er
nach schöner Vorlage von Matthias Woschnack leider nur ein Schüsschen
zustande brachte (13.). Vor allem Gefahr entstand durch die Ecken,
welche Woschnack allesamt schön hereinbrachte, aber von May (19.) und
Friedrich (24.) nicht im Tor untergebracht wurden. Für Felix Mocker
ergab sich in der 19. Minute eine Riesengelegenheit, nachdem dem Libero
der SGG eine Kopfballrückgabe zum Keeper schwer misslang, doch der Königsbrücker
Angreifer konnte den Ball nicht mehr ganz erreichen. Fünf Minuten später
jagte Thomas Böhme den Ball mit einem fulminanten Volleyschuss aus gut
40 Metern an die Latte. Und wie das im Fußball so ist: Macht man vorne
die Dinger nicht, rächt sich das. So auch in diesem Fall. Ein Großnaundorfer
Angriff wurde von Sven Freudenberg unterbunden, leider nach Meinung des
Referees auf unfaire Art und Weise. Den fälligen Freistoß versenkte
der SGG-Schütze aus gut 20 Metern im linken unteren Eck (41.). Mit
diesem Rückstand ging man in die Pause, wo man sich noch einmal auf die
eigene Stärke besann und mit breiter Brust wieder auf den Platz kam.
Doch zunächst hatte Großnaundorf eine gut Gelegenheit (49.) ehe es in
Person von John Höger (51.), Matthias Woschnack (56.) und Felix Mocker
(60.) mit dem Vergeben bester Torchancen weiterging. Effektivität präsentierte
dann Silvio May, der gerade eben eingewechselt wurde und aus einer
halben Chance nach Eingabe von Marco Schütze den Ausgleich erzielte
(65). Doch man spürte, dass dies den Hausherren zu wenig war und so
entwickelte sich ein hervorragendes Fußballspiel und ein offener
Schlagabtausch, in dem die Königsbrücker über weite Strecken das Heft
in der Hand hielten. Doch zu glücklos waren die Abschlüsse und einige
auf dem Platz waren der Verzweiflung nahe, da blitzte das Können von
Matthias Woschnack auf, welcher John Höger mit einem Zuckerpass allein
auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte. Im Gegensatz zu
vorherigen Gelegenheiten ließ er sich diese nicht entgehen und schob
zur hoch verdienten 2:1 Führung ein (78.). Die Gäste nahmen nun noch
mal all ihre Kräfte zusammen und hätten nur 3 Minuten später fast
wieder den Ausgleich erzielt, als ein Stürmer das Spielgerät nur
Millimeter neben das Gehäuse von Keeper Findeisen köpfte. In einer umkämpften
Schlussphase hielten die Gastgeber den Gegner vom eigenen Tor fern und
fuhren nach einer der besten Saisonleistungen den verdienten Sieg ein.
Nun hat man bis zum 01.02.09 Zeit zum Regenerieren. Allen Spielern der
Zweiten ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch! (pk)
Aufstellung: Erik Findeisen - Thomas Böhme, Sven Freudenberg (63.
Silvio May), Marco Schütze, Sven Herrmann - René Kappler, Alexander
May (61. Torsten Oelschlägel), Roman Friedrich (80. Yves Tschentscher),
Matthias Woschnack - John Höger, Felix Mocker
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Spielberichte
1. Halbserie 2008/09
Spielberichte
2. Halbserie 2007/08
Spielberichte
1. Halbserie 2007/08
Spielberichte
2. Halbserie 2006/07
Spielberichte
1. Halbserie 2006/07
Spielberichte
2. Halbserie 2005/06
Spielberichte
1. Halbserie 2005/06
|
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