Spielberichte

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Grün Weiß Schwepnitz 3. : SV Königsbrück 2.  0 : 3 ( 0 : 0 )
Ergebnisse und Tabelle Play off 08/09
Das letzte Spiel dieser Saison musste unsere zweite Garnitur in Schwepnitz absolvieren, da man bekanntlich zum damaligen Auswärtsspiel zwecks Personalmangels nicht antreten konnte und die Regularien einen Heimrechttausch vorsehen. Auf dem satten Grün übernahm der SVK die Initiative und versuchte sich um spielerische Impulse. Die ließen lange auf sich warten und kamen bei einigen brauchbaren Kombinationen nur selten zur Geltung. Unsere Jungs hatten durch Alexander May (18.), Rene Kappler (24.) und Matthias Woschnack (27.) einige Schussmöglichkeiten, die keinen Erfolg einbrachten. Als dann der zum Saisonende scheidende Matthias Woschnack im Strafraum gestreckt wurde, musste wieder eine Fußballweisheit herhalten. Der Gefoulte trat an, doch die Kugel landete neben dem Kasten (30.). Dennoch gab es keinen Grund zur Nervosität, denn aufgrund der Harmlosigkeit der Grün Weißen hatte Schlussmann Erik Findeisen Langeweile. Nach lautstarker Halbzeitansprache durch Trainer Marcel Berndt kam Belebung ins Match. So setzte sich Matthias Woschnack im 16-er durch und lieferte sein Abschiedsgeschenk – 0:1 (56.). Nach dem Führungstor ließen es unsere Jungs wieder locker angehen. Erst nach Flanke von John Höger durfte erneut gejubelt werden, als der Torwart der Chemiker daneben griff und das Leder zum 0:2 im Kasten lag (70.). Schließlich hatte Joker Justus Schopf noch seinen Auftritt. Dreizehn Sekunden nach seiner Einwechslung beförderte er einen Freistoß von Marcel Berndt per Kopf über die Torlinie – 0:3 (82.). Der Dreier war in Sack und Tüten und unsere Elf ließ die Partie ohne Stress allmählich ausklingen.   (ag)
Woku-Liga  30. Runde
13.06.2009  SV Königsbrück : SV Liegau-Augustusbad  1 : 2 ( 1 : 0 )
Abschlusstabelle

Bevor der letzte Spieltag über die Bühne ging, musste sich der Verein von drei verdienstvollen Spielern trennen. Der SVK bedankte sich bei Kay Freudenberg, Sebastian Metzner und Matthias Woschnack für ihr Engagement und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Zum Saison-Halali empfing der SV Königsbrück den Tabellenzweiten aus Liegau-Augustusbad, die natürlich ihren Tabellenplatz verteidigen wollten. Doch die sahen sich einer entfesselt beginnenden Königsbrücker Elf gegenüber, die bereits nach fünf Minuten mit 2:0 hätten führen müssen. Aber der Gäste-Keeper reagierte gegen die frei vorm Tor auftauchenden Kay Freudenberg (3.) und Frank Schlotterbeck (5.) grandios. Ein erstes Achtungszeichen setzte der Gast nach zehn Minuten, als ein Freistoß an den Pfosten klatschte. Unsere Jungs, die ihren Lauf der letzten Wochen fortsetzten, vergaben die nächste gute Tormöglichkeit, als Sebastian Metzner eine Eingabe von Thomas Müller über den Kasten jagte (11.). Die sich anbahnende Führung gelang dann Marko Kunath, als er nach Balleroberung den Schlussmann tunnelte und das überfällige 1:0 markierte (22.). Der diesjährige Pokalfinalist war keinesfalls geschockt und arbeitete sich allmählich in die gegnerische Hälfte vor. So musste Torwart Thilo Metzner bei zwei hochkarätigen Chancen seine Klasse unter Beweis stellen (26.,31.). Die Partie wurde von beiden Mannschaft mit hohem Tempo geführt und war bis zur Pause hochklassig. Nach dem Seitenwechsel demonstrierten dann die Liegauer, warum sie in der Tabelle oben stehen. Die Jungs aus L.A. lieferten nun eine Vorstellung a la Hollywood. Mit gnadenlosen Pressing wurde unser Team frühzeitig attackiert und der Spielaufbau schon im Keim erstickt. Das Tempo wurde, gepaart mit ansehnlichem Direktspiel, beliebig variiert und sah gefällig aus. Somit wurde unsere Elf zwangsläufig zu Fehlern gezwungen, die man auch zu Hauff produzierte. In der 62. Minute war es dann soweit, als man die Situation geistig nicht schnell genug erfasste und die Kugel zum 1:1-Ausgleich im Gehäuse lag. Die Gäste wurden immer stärker und gestatteten den Hausherren in der zweiten Spielhälfte nicht eine einzige vorzeigbare Einschussmöglichkeit. Unsere Kicker versuchten dagegenzuhalten, aber ins Spiel fand man leider nicht mehr zurück. Nach inkonsequenter Deckungsarbeit erzielten die Liegauer den letztendlich verdienten Siegtreffer (76.). Dabei war auch eine kleine Portion Glück mit im Spiel, denn der Schuss wurde unhaltbar ins Eck abgefälscht. Dies schmälerte aber nicht das gute Spiel der Gäste, die sich bis zum Abpfiff noch zwei klare Torgelegenheiten erspielten, die Schlussmann Thilo Metzner allesamt vereitelte (82.,87.). Mit einem Kraftakt konnten sich die Jungs aus L.A. den Vize-Meistertitel sichern, mussten allerdings eine Halbzeit lang mit ganz starker Gegenwehr unserer Mannschaft vorlieb nehmen. Aufgrund guter Ergebnisse der letzten Wochen hat unsere Elf noch mal die Kurve gekriegt, doch sollte die Saison ganz schnell vergessen.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Thomas H. Böhme, Thomas Müller, Marco Fritsche, Sebastian Metzner (ab 70. Rene Große) – Kay Freudenberg, Sten Plunert (ab 85. Thomas Löwe), Frank Schlotterbeck, Rico Balzer (ab 74. Stefan Handrick) – Marko Kunath, Martin Sonntag

Woku-Liga  29. Runde
07.06.2009  SV Biehla/Cunnersdorf : SV Königsbrück  0 : 3 ( 0 : 0 )

Nach dem spielfreien Pfingstwochenende war unsere Mannschaft heiß und begann die Partie recht forsch. Schließlich hatte man, nicht nur gegen diesen Gegner, etwas gut zu machen und so hätte der Endstand bereits nach zwanzig Minuten feststehen können. Die Schönteichener durften jedoch froh sein, dass der SVK mit seinen Tormöglichkeiten fahrlässig umging. Bereits nach zwei Umdrehungen des Minutenzeigers ließ der Torhüter einen Freistoß von Kay Freudenberg nach vorn prallen, doch der Drehschuss von Marko Kunath war zu schwach und unpräzise. Genauso in der fünften Minute, als Rico Balzer die Kugel durch die Gasse auf selbigen Stürmer durchsteckte, der diese nicht am herausstürzenden Keeper vorbeibrachte. Die größte Chance hatte allerdings Thomas Böhme, der von Marko Kunath herrlich bedient wurde, doch zu nah auf den Torhüter auflief und ebenso scheiterte (20.). Die Offensivaktionen der Hausherren waren bis dahin nur sporadischer Natur und hielten sich in Grenzen. Doch plötzlich wirkte unser Team im Deckungsverbund unsortiert und unorganisiert. Oftmals standen unsere Manndecker falsch zum Ball und Gegner und wurden ein ums andere Mal ausgespielt. Glücklicherweise blieben die Fehler aufgrund schlechter Schussleistungen der Biehlaer ungestraft (24.,28.). Erst nach einer halben Stunde ging bei unseren Jungs wieder etwas nach vorn. Dabei erkämpfte sich Werner Eckardt das Leder und leitete es auf Kay Freudenberg weiter. Der kickte das Runde mit der Pike knapp am langen Pfosten vorbei (31.). Danach war der Gastgeber wieder am Drücker und wollte die Führung erzwingen. Dabei fehlte es allerdings an spielerischen Mitteln und so hoffte man auf weitere Fehler unserer Elf. Die wurden auch prompt geliefert, so dass Torwart Thilo Metzner einen ernsthaften Schuss aus dem Eck kratzen musste (37.). Bis zur Halbzeitpause gelang beiden Kontrahenten nichts Erwähnenswertes, so dass sich die Fans auf den zweiten Durchgang vertrösten mussten. Der begann für die Meißner-Schützlinge optimal, denn nach Eckstoß verpasste die Abwehr der Einheimischen das Spielgerät und Kay Freudenberg besorgte das 0:1 aus Nahdistanz (47.). Im Gegenzug fischte Keeper Thilo Metzner einen Freistoß sensationell aus dem Winkel und wahrte die gerade erzielte Führung (48.). Bei einem weiteren Freistoß standen unsere Jungs im Strafraum nur Spalier. Zum Glück ging der Kopfball eines ungehindert einlaufenden Biehlaers am Kasten vorbei (55.). Unsere Mannschaft war zwar optisch leicht überlegen, doch die Schwäche der Hausherren beim Spielaufbau war ebenso unübersehbar. Trotz Führung spielte unsere Elf oftmals Harakiri, verlor einfache Bälle, die den Gelbhemden zu Torgelegenheiten einluden (68.,76.). Der Tabellenachte baute dann spürbar ab und der SVK dominierte die Schlussviertelstunde eindeutig. So konnte erneut Rico Balzer als „Torjäger“ aufwarten, als er nach abgewehrten Schuss von Thomas H. Böhme am schnellsten schaltete und zum vorentscheidenden 0:2 einnetzte (83.). Gegen Ende der Partie setzte sich Marko Kunath am rechten Flügel eindrucksvoll durch. Seine Eingabe jagte Martin Sonntag direkt gegen die Lattenunterkante, wovon der Ball hinter der Torlinie landete. Da der eigenwillig pfeifende Referee Grundmann erneut eine falsche Entscheidung traf und auf Weiterspielen monierte, schritt Thomas Böhme zur Vollstreckung und köpfte die Kugel zum 0:3 in die Maschen (89.). Mit dem zweiten (!) Sieg in fremden Gefilden beendete der SVK seine schwachen Auswärtsauftritte für diese Saison. Der war verdient, da die Hausherren für ihr Spiel zu wenig investierten. Dies kam vor allem in den nur zwei dürftigen Tormöglichkeiten in ganzen neunzig Minuten zum Ausdruck, die eher zufällig zustande kamen und weniger herausgespielt wurden.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer (ab 56. Thomas H. Böhme), Marco Fritsche, Thomas Müller, Sten Plunert – Werner Eckardt, Kay Freudenberg, Rico Balzer, Rene Große (ab 43. Martin Sonntag) – Thomas Böhme, Marko Kunath

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Sankt Marienstern 2. : SV Königsbrück 2.  1 : 0 ( 0 : 0 )
Im vorletzten Punktekampf der Play-off-Runde kassierte unsere zweite Vertretung in Panschwitz eine vermeidbare Niederlage. Nach gutem Beginn verflachte die Partie, wobei Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Die wenigen in diesem Spiel verbuchten unsere Jungs, die allesamt keinen Torerfolg bescherten. Nach einer Flanke von Paul Krönert köpfte Matthias Woschnack das Leder knapp über den Querbalken (19.). Auch Schüsse von Andy Böhme und Rene Kappler verfehlten ebenfalls das Ziel (21.,31.). Die Gastgeber hatten nur eine Torgelegenheit nach Eckstoß, wobei Libero Marcel Berndt per Kopf auf der Torlinie retten musste (38.). Kurz darauf spielte Rene Kappler einen Steilpass auf John Höger, der vom letzten Mann noch vor der Strafraumgrenze unfair gestoppt wurde. Die fällige rote Karte wurde jedoch nicht gezückt (40.). Den Platzverweis gab es dann später, als ein Mariensterner nach mehrmaligem Foulspiel die zweite gelbe Karte sah und demzufolge sein Team dezimierte (55.). Unsere Elf konnte nun in Überzahl auf Sieg spielen, doch das Gegenteil war der Fall. Nach einer Stunde vergab Matthias Woschnack nach Anspiel von Matthias Fraß die letzte Einschussmöglichkeit. Danach stellten unsere Kicker das Fußballspielen ein und wollte mit geringen Aufwand irgendwie einen Treffer erzielen. Doch den produzierten die Einheimischen sieben Minuten vor Spielende, der zudem jederzeit vermeidbar war. Somit musste der SVK eine enttäuschende Niederlage gegen lange Zeit in Unterzahl spielende Panschwitzer hinnehmen.   (ag)  
Woku-Liga  28. Runde
24.05.2009  SV Königsbrück : SV Grün Weiß Schwepnitz   4 : 1 ( 2 : 0 )

Die momentane Form des Gegners kam unseren Jungs entgegen, denn ohne große Anstrengungen wurde der Kontrahent in die Schranken verwiesen. Dabei wurde eindeutig augenscheinlich, dass die Schwepnitzer den Anspruch eines Spitzenteams schuldig blieben. Dieser Mythos wurde zudem nach einer ganz schwachen ersten Hälfte bestärkt, denn vom Gegner kam so gut wie nichts. Ein einziges Mal musste Keeper Thilo Metzner ernsthaft eingreifen, als er nach Pass in die Tiefe blitzschnell aus seinem Kasten eilte und den Winkel geschickt verkürzte (12.). Seltsam war nur, dass unsere Kicker verhalten, ja fast schon träge versuchten, dem Spiel Impulse zu geben. Doch es ging wenig nach vorn, da sich beide Mannschaften neutralisierten. Den ersten Torschuss gab Thomas Böhme in der 36. Minute ab, ohne den Schwepnitzer Schlussmann ernsthaft zu fordern. Ein Schuss vor den Bug der Grün-Weißen. Denn nur eine Minute später wurde die Eingabe von Thomas Böhme abgewehrt. Martin Sonntag agierte zu behäbig, dessen Schuss ebenfalls geblockt wurde. Letztlich war Werner Eckardt zur Stelle und besorgte das 1:0. Kurz danach spielte Thomas H. Böhme das Leder geschickt in den Lauf von Kay Freudenberg, der eiskalt zum beruhigenden 2:0 einloggte (39.). Hundertprozentige Effektivität des SVK sorgte für eine Zwei-Tore-Halbzeitführung. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Aktionen beider Teams zu notieren. Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Nur zwei harmlose Kopfbälle von Martin Sonntag (48.) und Thomas Müller (50.) waren die ganze Ausbeute. Nach einer reichlichen Stunde zog sich unsere Elf mehr und mehr zurück und die Chemiker kamen besser ins Spiel. So musste Torwart Thilo Metzner einen Schuss im Nachfassen entschärfen (60.) und kurz darauf bei einem gefährlich herein getretenen Eckstoß auf der Hut sein (61.). Die Gäste erlangten etwas Übergewicht, nur Torgefahr kam nicht auf. Thomas Böhme verzeichnete dann noch zwei gute Offensivaktionen (68.,74.), ehe dem SVK die Vorentscheidung gelang. Der schönste Angriffszug bescherte schließlich das 3:0, als Marko Kunath mit einem öffnenden Pass auf den rechten Flügel Thomas Böhme in Szene setzte. Der leitete die Kugel direkt in den 16-er weiter, wo der nachgerückte Rico Balzer das Streitobjekt unter die Latte zimmerte (81.). Die Grün-Weißen deckten danach die Schwächen unserer nicht immer souveränen Defensivabteilung auf, als sie nach inkonsequentem Abwehrverhalten das 3:1 markierten (86.). Eine Minute vor Ultimo stellte Thomas Böhme den alten Abstand wieder her, als er das Leder im Mittelfeld erkämpfte, die komplette Chemie-Abwehr düpierte und eiskalt ins Eck zum 4:1-Endstand abschloss. So kann man resümieren, auch in dieser Höhe gegen einen enttäuschenden Gegner gewonnen zu haben. Dennoch sollte die eigene Leistung nicht überbewertet werden. Die reichte halt an diesem Tag völlig aus, ohne sich verausgabt zu haben.   (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Thomas Müller, Marco Fritsche, Thomas H. Böhme – Kay Freudenberg (ab 80. Stefan Handrick), Werner Eckardt, Rico Balzer, Frank Schlotterbeck (ab 63. John Höger) – Thomas Böhme, Martin Sonntag (ab 63. Marko Kunath) 

Woku-Liga  27. Runde
17.05.2009  SV Königsbrück : SC 1911 Großröhrsdorf 2.   8 : 2 ( 2 : 1 )

Das Kellerduell der Kreisliga entpuppte sich zum Königsbrücker Schützenfest, denn unsere Mannschaft spielte den designierten Absteiger aus Großröhrsdorf, der ja nun nach dem bevorstehenden Zusammenschluss zwischen Königsbrück und Laußnitz keiner mehr ist, regelrecht an die Wand. Wer jedoch dachte, die Bezirksklasse-Reserve reiste als Punktelieferant an, sah sich getäuscht. Aufmüpfig tobten die Gäste in der Anfangsphase über den Platz, die sichtlich überrascht wirkende SVK-Akteure in unliebsame Verlegenheiten manövrierten (4.,6.). Erst nach einer Viertelstunde änderte unser Team seine Einstellung, denn mit zuviel Lockerheit ist halt kein Gegner zu bezwingen. Thomas Böhme leitete die erste brauchbare Offensivaktion ein. Seine Eingabe brachte allerdings Marko Kunath nicht über die Torlinie. Nachdem Frank Schlotterbeck’s Flanke am Torgestänge endete, vergab eine Minute später Denis Hoyer einen Strafstoß, der nach Rempler an Marko Kunath großzügigerweise verhängt wurde (24.). Kay Freudenberg und Thomas Böhme fanden dann im guten Torhüter ihren Meister, der noch die beste Figur im gegnerischen Team machte (30.,35.). Als die Gäste einen Schuss aus gut 25 Meter abfeuerten, schlug dieser unhaltbar im Dreiangel ein – 0:1 (36.). Aufgeputscht vom peinlichen Rückstand spielten unsere Jungs plötzlich richtig guten Fußball. Nach Pass von Kay Freudenberg guckte sich Thomas Böhme die Ecke aus und schlenzte die Kugel nicht minder traumhaft zum 1:1 ins lange Eck (38.). Kurz darauf verarbeitete Marko Kunath einen schlecht abgewehrten Eckball zum 2:1 Führungstreffer (40.). Nach einer weiteren Ecke legte Stefan Handrick per Kopf ab, doch Werner Eckardt verpasste um Haaresbreite (42.). Was unsere Kicker im zweiten Durchgang ablieferten, lag weniger an der eigenen Klasse, sondern vielmehr am Kräfteabbau des Tabellenletzten. Die ließen den SVK kombinieren, was die Zuschauer an alte Zeiten erinnerte. Außerdem häuften sich die Fehler der Gäste, wobei Thomas Böhme einen davon zum 3:1 verwertete (49.). Bald darauf bediente Thomas Böhme die Kugel uneigennützig auf dem mitgelaufenen Marko Kunath, der aus drei Meter den bereits am Boden liegenden Torwart anschoss (54.). Zwei Minuten danach dasselbe Angriffsschema, doch diesmal netzte Marko Kunath zum 4:1 ein. Die Erarbeitung von Tormöglichkeiten war in der Folgezeit beispielhaft. Doch wie leichtfertig Frank Schlotterbeck (62.), Marko Kunath (69.) und Roman Friedrich mit diesen umgingen, war kritikwürdig. Der nicht als eiskalter Vollstrecker bekannte Rico Balzer zeigte dann, wie gefühlvoll man einen Ball ins lange Eck streicheln kann – 5:1 (71.). Das wollten die Stürmer nicht auf sich sitzen lassen und demonstrierten ebenso hohe Fußballkunst. Einen herrlichen Pass durch die Gasse von Kay Freudenberg verarbeitete Thomas Böhme mit Schmackes zum 6:1 (72.) und wenig später netzte der gleiche Spieler nach toller Vorarbeit von Rico Balzer zum 7:1 ein (76.). Die Gäste waren aber auch noch anwesend, die mit einem Klasse-Freistoßtor in den oberen Winkel das 7:2 markierten (80.). Als der eingewechselte Andy Böhme einen traumhaften Ball über die Großröhrsdorfer Abwehr spielte, klebte das Leder am Fuß von Marko Kunath, der zum 8:2 Endstand einloggte (83.). Zum Schluss der Partie versiebte noch Frank Schlotterbeck eine Möglichkeit (84.). Auch dem scheidenden Kapitän wäre ein Tor gegönnt gewesen. Als nämlich Kay Freudenberg den Keeper zu weit vor seinen Kasten sah und es aus vierzig Meter probierte, bekam der gerade noch die Fingerspitzen an das Leder (88.). Schließlich hatte der Referee mit den Gästen Erbarmen und pfiff die Partie etwas zu früh ab. Der SVK machte es dem kommenden Gegner gleich und verabreichte dem Schlusslicht ebenfalls acht Tore. Für das anstehende Derby gegen Schwepnitz kam der Aufbaugegner gerade recht. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Jens Scherpe, Kay Freudenberg, Marco Fritsche, Denis Hoyer – Rico Balzer, Stefan Handrick (ab 61. Roman Friedrich), Werner Eckardt (ab 61. Andy Böhme), Frank Schlotterbeck – Marko Kunath, Thomas Böhme

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
Thonberger SC 1931 2. : SV Königsbrück 2.  1 : 6 ( 1 : 3 )
Mit einen Kantersieg trug auch unsere zweite Männermannschaft zum erfolgreichen Wochenende bei. Auf dem zu hohen Rasen des Thonberger Sportforums dauerte die Abtastphase knapp zehn Minuten, ehe unsere Elf Initiative ergriff. Als Matthias Woschnack zum 0:1 traf (14.), schien alles in geordneten Bahnen zu laufen. Doch nur zwei Minuten danach glichen die Hausherren aus. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe Matthias Woschnack ein Zuspiel von Rene Kappler zum 1:2 verwertete. Mit einem Traumtor trug sich Paul Krönert in die Torschützenliste ein, als er den Ball aus cirka 25 Meter über den Keeper in die Maschen beförderte – 1:3 (38.). Der SVK hatte den Gegner fest im Griff, der nur eine klare Chance aufweisen konnte (40.). Matthias Woschnack krönte seine starke Leistung mit dem 1:4 und sorgte für eine beruhigende Führung (54.). Von diesem Zeitpunkt an nahmen unsere Jungs die Beine hoch und überließen dem Gastgeber das Terrain. Die waren zwar bemüht, aber blieben absolut wirkungslos. Als dann wieder einmal Justus Schopf zwei Minuten nach seiner Einwechslung erfolgreich war, hatte Trainer Marcel Berndt erneut alles richtig gemacht – 1:5 (83.). Den Schlusspunkt setzte Matthias Woschnack mit seinem vierten Treffer zum 1:6 (86.). Mit diesem Erfolg festigte unser Team Platz zwei in der Play-off-Tabelle.   (ag)
Woku-Liga  26. Runde
10.05.2009  SG Großnaundorf : SV Königsbrück   1 : 0 ( 1 : 0 )

Mittlerweile hat sich die „Graue Maus“ der Kreisliga zu einer Spitzenelf entwickelt und verbreitet nach dem dreizehnten (!) Sieg in Serie weiterhin Angst und Schrecken. Obwohl die Großnaundorfer gegen unser Team keine Bäume ausrissen, reichte eine durchschnittliche Leistung, um am Tabellenführer Wachau weiter dran zubleiben. Die Partie begann recht zerfahren und vermittelte nur wenig gute Fußballkost. Der SVK machte die Räume eng und stellte den Gegner erfolgreich zu. Die erste Chance im Spiel hatten dann unsere Jungs. Nach einer Flanke von Thomas Böhme kam Werner Eckardt mit dem Kopf an den Ball, doch ein Einheimischer rettete auf der Torlinie (13.). Danach beförderten die Hausherren einen Freistoß vors SVK-Gehäuse. Dabei verschätzte sich Torwart Thilo Metzner beim Herauslaufen und die SGG erzielte per Kopf das 1:0 (16.). Daraufhin kam der Spielfluss unserer Elf plötzlich zum Erliegen und man beschäftigte sich mit anderen Dingen, die allesamt mit Fußball wenig zu tun hatten. Geistig und körperlich war nun unsere Mannschaft immer einen Schritt zu spät, doch die Gastgeber konnten keinen Nutzen daraus ziehen. Selbst nach einem Foulspiel im 16-er verpassten die Großnaundorfer das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Den berechtigten Elfmeter parierte Keeper Thilo Metzner ganz stark, der somit seinen Fehler wieder ausbügelte (34.). Beflügelt von dieser Glanztat bekamen unsere Jungs etwas Auftrieb und produzierten beinah den Ausgleich. Nach einer Flanke von Thomas Müller verlängerte Thomas Böhme das Streitobjekt, doch Martin Sonntag fehlte im Sturmzentrum die berühmte Stiefelspitze zur Vollstreckung (38.). Bis zur Halbzeit operierten beide Kontrahenten mit hohen Bällen, so dass der Pausenpfiff herbei gesehnt wurde. Nach Wiederaufnahme des Duells machten die Großnaundorfer die Musik, aber unser Team konnte jedes Mal erfolgreich klären. So wie nach einem Solo der Platzherren von der Mittellinie, welches gerade noch an der Strafraumgrenze gestoppt werden konnte (54.). Nach einer reichlichen Stunde hielten unsere Kicker besser dagegen und kämpften jetzt um den möglichen Ausgleich. Nach einem Diagonalball von Denis Hoyer landete die Kugel punktgenau auf den Fuß von Thomas Böhme, dessen Schuss die Lattenoberkante rasierte – Schade (66.). Der Tabellenzweite zog sich allmählich zurück und verlegte sich aufs Kontern. Nach zwei solcher Konter hatte dann unsere Elf auch etwas Glück, da den Aktionen der daheim noch ungeschlagenen Großnaundorfer die Präzision fehlte (70.,75.). Trotz allem steckte der SVK nicht auf, zumal beide Einwechsler für Belebung sorgten. So ergaben sich für Marko Kunath und Thomas Böhme noch zwei vorzeigbare Tormöglichkeiten (82.,83.), jedoch waren die Aktionen nicht zwingend genug. Dank taktischem Geschick und rationeller Spielweise revanchierten sich die Gastgeber für die derbe Klatsche im Hinspiel und wahrten ihre Minichance auf den Titel.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück

Thilo Metzner – Thomas H. Böhme, Denis Hoyer, Thomas Müller, Marco Fritsche – Rico Balzer, Kay Freudenberg (ab 60. Frank Schlotterbeck), Thomas Böhme, Stefan Handrick (ab 68. Marko Kunath) – Werner Eckardt, Martin Sonntag

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Königsbrück 2. : SV Liegau-Augustusbad 3.   3 : 0 ( 2 : 0 )
Die in der Platzierungsrunde noch ungeschlagenen Liegauer kassierten in Königsbrück ihre erste Niederlage. Trotz starken Beginns der Gäste fiel diese auch noch ziemlich deftig aus. Nach zehn Minuten fingen sich unsere Jungs und hatten durch Alexander Mai die erste Chance, dessen Schuss abgeblockt wurde. Den Nachschuss von Marko Kunath konnte der Schlussmann halten (12.). Diese Aktion hatte beim SVK Signalwirkung, denn Matthias Woschnack und Marko Kunath erarbeiteten sich weitere gute Torgelegenheiten. Schließlich erzielte Matthias Woschnack das 1:0, nachdem er das Leder nach Abschlag des Torhüters dem Libero abnahm und clever verwandelte (28.). Die Gäste hatten dann Möglichkeiten zum Ausgleich, doch entweder parierte Keeper Erik Findeisen oder unsere Abwehr konnte diese Situationen bereinigen. In einer Phase, wo unserer Elf nicht sonderlich viel gelang, foulte der Torwart den durchgebrochenen Marko Kunath. Dem Platzverweis folgte der fällige Strafstoß, den der Gefoulte allerdings versemmelte (41.). Wenig später machte es Marko Kunath besser, als er ein Zuspiel von Rene Kappler zum 2:0 im Kasten versenkte (43.). Im zweiten Durchgang begannen unsere Jungs abwartend und ließen aufgrund passiver Spielweise den Liegauern zu viele Freiräume. Doch die dezimierten Gäste fanden kein probates Mittel unsere Deckung zu knacken und agierten zudem unproduktiv. Unsere Mannschaft hingegen ging mit seinen Chancen fahrlässig um. Paul Krönert (62.), Rene Kappler (66.) und Matthias Woschnack (73.) konnten den Ersatzkeeper nicht überwinden. So dauerte es bis kurz vor Ultimo, als Paul Krönert die Ecke hereinbrachte und der eingewechselte Justus Schopf zum 3:0 Endstand einköpfte (90.). Weitestgehend hatte der SVK seinen Gegner im Griff und hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher gewinnen können.   (ag)
Woku-Liga  25. Runde
03.05.2009  SV Königsbrück : SV Sankt Marienstern   2 : 1 ( 1 : 1 )

Am heutigen Sonntag standen sich zwei Teams aus dem Tabellenkeller gegenüber. Und davon war auch der Beginn des Spieles geprägt. Es reagierte die Angst und nicht die Fußballkunst. Es waren die Gäste aus Marienstern, welche nach 2min die erste durchdachte Ballstafette Richtung gegnerischen 16er zu Stande brachten. Weitere 2min später versuchten es die Hausherren über Müller und Sonntag auf der linken Seite, der Schussversuch von Freudenberg blieb aber ohne Erfolg. Genau wie der Schuss in der 16 min, als der gegnerische Keeper mit den Fingerspitzen den Ball aus dem Dreiangel kratzte. Doch in der 20min war auch er machtlos, als Eckhardt den Ball nach Kopfballverlängerung von Handrick aus 10m in den langen Winkel verfrachtete. 1:0! Ab dieser Zeit wähnten sich bestimmt einige Zuschauer, welche den Punktgewinn in Elstra miterlebt hatten, in einem Déjàvu. Von nun an war der Gegner spielbestimmend und unsere Defensive in allen Belangen unterlegen. Zum Glück dauerte diese Phase nur 10 Minuten und die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Ab jetzt nahmen die Kicker des SVK wieder das Heft des Handelns in die Hand. Und sie waren damit gut beraten. Das zeigten die Aktionen, wo Böhme sen., Freudenberg und Böhme jun. verpassten. Ein Bilderbuchangriff war in der 40min zu verzeichnen, als Plunert gedankenschnell einen Einwurf auf Böhme ausführte, dieser sich bis zur Grundlinie durchkämpfte und vorbildlich auf den mitgelaufenen Handrick ablegte, dieser aber leider aus 10m das Spielgerät über den Zaun in den Hochwald beförderte. In der 44min folgte dann eine alte Fußballweisheit, was du vorn nicht reinmachst, bekommst du hinten umso deutlicher zu spüren. In der 44 min wurde die SVK-Hintermannschaft nach eigener Ecke vorbildlich ausgekontert, 1:1 (Richter Marcel). Beginn 2.Halbzeit, die Heimmannschaft hatte 15min Zeit gehabt, den Schock zu verdauen und hat dies auch genutzt. In der 48 Minute war es Böhme Thomas sen., der nach einem Freudenberg –Freistoss gedankenschnell reagierte und aus 10m einnetzte. Jetzt war der SVK am Drücker, verpasste aber durch Mangel an Cleverness und Übersicht diesen Vorsprung auszubauen. Das Spiel entwickelte sich immer mehr zu Gunsten der Heimmannschaft. Doch aus besagten Gründen, konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. Nun witterte Marienstern noch einmal seine Chance und forcierte das Angriffspiel. Der SVK verstärkte daraufhin seine Defensive durch zwei neue Leute und konnte damit auch dieses unterbinden. Ab der 75 min gab es für den SVK mindestens 5 glasklare Kontermöglichkeiten, welche alle mehr oder weniger kläglich vergeben wurden. So waren es Böhme sen, Sonntag, Eckhardt und Balzer welche beste Möglichkeiten ausließen. In der 80min hätte der Spielverlauf auch noch einmal auf den Kopf gestellt werden können. Aber Torwart Metzner hielt hervorragend gegen den durchbrechenden Gäste-Stürmer. So zitterte sich Königsbrück unnötigerweise zu einem lang ersehnten und verdienten Heimsieg. 

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
FSV Bretnig-Hauswalde 2. : SV Königsbrück 2.  2 : 3 ( 2 : 1 )
Unsere zweite Mannschaft musste ihr Heimspiel nach der Spielabsage in Bretnig laut Reglement auswärts bestreiten und erkämpfte sich aufgrund einer ganz starken zweiten Halbzeit drei Punkte. Dabei begann die Partie nicht optimal, denn bereits nach vier Minuten ging der Gastgeber mit 1:0 in Führung. Unbeeindruckt vom Rückstand forcierten unsere Kicker das Tempo und erspielten sich hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Zunächst verfehlte Frank Schlotterbeck ganz knapp das Gehäuse (10.), ehe Marko Kunath das Leder frei vorm Torhüter nicht über die Torlinie brachte (20.). Letztgenannter hatte dann etwas später mit einem strammen Volleyschuss Pech – stark gehalten (28.). Die Hausherren brachten nicht viel zustande, jedoch erzielten sie begünstigt nach Ballverlust im Mittelfeld das völlig schmeichelhafte wie unverdiente 2:0 (31.). Unsere Jungs standen bei den Gegentreffern schlecht zum Gegner, der eigentlich nur die Fehler eiskalt bestrafte. Als dann Matthias Woschnack die Kugel zum 2:1 im langen Eck versenkte, war der SVK wieder im Spiel (35.). Von da an gab unsere Elf klar den Ton an, weil man sich in allen Belangen stark verbesserte. Matthias Woschnack hatte in der zweiten Halbzeit die erste von vielen Tormöglichkeiten, doch der Keeper hielt seinen Schuss (48.). Als schließlich Rene Kappler am rechten Flügel durchmarschierte und das Leder nach innen passte, war Frank Schlotterbeck zur Stelle und besorgte das 2:2 (56.). Nach einer Stunde verflachte die Partie, denn hüben wie drüben passierte so gut wie nichts. Der SVK sammelte noch mal Kraft und blies zur Schlussoffensive. Drei Minuten vor dem Abpfiff wurde das Aufbäumen belohnt, als Frank Schlotterbeck auf Marko Kunath ablegte, der von der Strafraumgrenze den Siegtreffer zum 2:3 besorgte. Die Einstellung und der Siegeswille waren ausschlaggebend, so dass der knappe Erfolg letztendlich verdient war.   (ag)
Woku-Liga  24. Runde
25.04.2009  SV Grün-Weiß Elstra : SV Königsbrück   2 : 2 ( 2 : 1 )

Nach der ordentlichen Darbietung der Vorwoche zeigte unsere Mannschaft wieder sein hässliches Gesicht und ergatterte nur mit viel Dusel einen Auswärtspunkt. Nicht die eigenen Stärken, die aufgrund personeller Not eh nicht abgerufen werden konnten, sondern der schwachen Chancenverwertung der Schummlauer waren der Grund des Teilerfolges. Dabei begann der SVK sehr selbstsicher und dominierte die ersten zwanzig Minuten. Als Thomas Böhme ein Anspiel Werner Eckardt überließ, konnten die Elstraer nur mit Mühe retten (8.). Zehn Minuten später spielte Thomas Böhme klug in die Gasse auf Werner Eckardt. Der leitete die Kugel direkt auf Martin Sonntag weiter, der diesmal die richtige „Option“ wählte und clever ins gegnerische Gehäuse zum 0:1 vollendete. Urplötzlich zog der Schlendrian ins Königsbrücker Spiel ein, in dem man den Sicherheitsabstand zu seinen Gegenspielern vergrößerte, so dass Elstra mehr Freiheiten bekam. Folgerichtig ergaben sich für die Hausherren Torgelegenheiten, die unsere Elf noch zu verhindern wusste (21.,23.,27.). Danach lieferte der SVK eine Lehrstunde für Standfußball, als ein Grün-Weißer völlig ungedeckt zum 1:1 einnetzen durfte (28.). Der zweite nennenswerte Angriff unserer Jungs wurde durch eine Tätlichkeit an Martin Sonntag jäh unterbunden, die den Hausherren aber nur den Verwarnungskarton bescherte (36.). Unser Team vergaß dann in der Folgezeit noch energischer Gegenzuhalten und ließ sich phasenweise einschläfern. Bestes Beispiel die Entstehung zum 2:1, als unsere Kicker wie Fahnenstangen ausgespielt wurden. Ungestört spielten sich die Semmer-Mannen am linken Flügel durch und mogelten sich sogar ungehindert durch unseren Strafraum. Von der Grundlinie wurde der Ball in den Rückraum gepasst und das 2:1 war geschehen – unglaublich (43.). Als dann Thomas Böhme im Gegenzug behindert wurde, aber dennoch den Ball auf den frei vorm Kasten postierten Martin Sonntag spitzelte, setzte der Unparteiische die Vorteilsregel außer Kraft (45.). Trotzdem der Referee nach Spielende seinen fatalen Fehler fairer weise zugab und entschuldigende Worte zum Ausdruck brachte, sorgte die Aberkennung des klaren Treffers für Unbehagen in Erwartung der bevorstehenden zweiten Spielhälfte. Denn wie befürchtet baute unser ersatzgeschwächtes Team deutlich ab und die Einheimischen witterten ihre Siegchance. Für ständige Gefahrenmomente sorgte oftmals unsere schlecht organisierte Abwehr, die häufig falsch zum Gegner und Ball stand. Somit forderte man das Glück förmlich heraus, als der Gastgeber an die Lattenunterkante köpfte (56.) und dreimal an Titan Thilo Metzner verzweifelte (58.,67.,71.). Wenig später sorgte ein Lichtblick, der eigentlich gar keiner war, für ruhigeren Puls. Bei nur wenigen Entlastungsangriffen gab es nach Foulspiel an Thomas Böhme Freistoß. Rico Balzer schlenzte die Kugel hoch ans kurze Eck, wo Werner Eckardt samt Gegenspieler einlief, aber der Grün-Weiße höchstpersönlich das 2:2 per Kopf besorgte (73.). Von unseren Jungs gab es ansonsten nichts Spektakuläres zu vermelden, die aufgrund lethargischer Zweikampfführung immer wieder das Nachsehen hatten. Vielmehr durfte man sich bei den Elstraern bedanken, die zum Glück noch zwei Riesen vergaben (82.,88.) und demzufolge einen greifbaren Sieg verschenkten.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marco Fritsche, Jens Scherpe (ab 61. Roman Friedrich), Thomas Müller, Sten Plunert, Werner Eckardt, Stefan Handrick (ab 68. Paul Krönert), Rico Balzer, Martin Sonntag, Thomas Böhme

Woku-Liga  23. Runde
19.04.2009  SV Königsbrück : TSV Wachau   2 : 2  ( 1 : 1 )

Die Statistiker weissagten vor der Partie, dass für die Wachauer in Königsbrück bislang noch nie etwas zu holen war. Obwohl in dieser Saison die Konstellation eindeutig für die Gäste sprach, konnten sie zwar den zweiten Punkt beim SVK ergattern, aber trotzdem nicht gewinnen. Dies lag an unserer aufopferungsvoll kämpfenden Elf, die dem Tabellenführer die nötige Gegenwehr entgegen brachte. Beide Teams gingen von Anfang an hohes Tempo, nur mit der Torannäherung machten die Akteure zunächst noch nicht ernst. Die gelang zuerst unserer Mannschaft mit einem blitzsauberen Angriffszug. Als Thomas Böhme über das Leder stieg und somit Martin Sonntag in Position brachte, lochte Letztgenannter ganz cool zur 1:0 Führung ein (16.). Eine Viertelstunde lang passierte nichts Aufregendes, bis der Torschütze zum zweiten Mal obercool einnetzte. Doch irgendetwas schien da mit der Orientierung nicht zu stimmen, denn als er das Spielgerät nach einem bereinigten gegnerischen Angriff ins Eck vom verdutzt dreinblickenden Torwart Thilo Metzner jagte, stand es wie aus heiteren Himmel 1:1 (31.). Nach Erklärungen suchende, kopfschüttelnde und fast apathisch dreinblickende SVK-Fans verstanden den Sinn dieser Moritat nicht. Aufgrund der bis dahin dürftigen Vorstellung des wahrscheinlich künftigen Kreismeisters trauerten die Einheimischen dem kostbaren Vorsprung nach. Bis zum Pausenpfiff hatten die Gäste einen neben den Kasten hüpfenden Kopfball zu verbuchen, ansonsten blieb der Favorit extrem harmlos. Dies sollte sich im zweiten Durchgang ändern, doch zunächst machte der SVK die Musik. Für den unermüdlich rackernden Martin Sonntag trug die Wiedergutmachung sogleich Früchte, denn er bediente mustergültig den durchstartenden Thomas Böhme, der die Kugel eiskalt ins linke Eck platzierte – 2:1 (47.). Danach platzte ein Anspiel von Thomas Böhme durch die Deckungsnaht der TSV-Abwehr, doch Martin Sonntag bekam die Kugel nicht vor die Füße. Im Nachschuss scheiterte Rico Balzer, dessen Schuss knapp am Pfosten vorbei ging (55.). Der Spitzenreiter legte allmählich seine Verkrampfung ab und investierte jetzt mehr für das Offensivspiel. Ganz leichte optische Überlegenheit des TSV waren die Folge, doch die Abwehr um Organisator und Libero Thomas H. Böhme funktioniert prächtig. Dennoch waren gefährliche Vorstöße des Aufstiegsaspiranten nicht gänzlich zu verhindern. So musste Keeper Thilo Metzner einen unberechtigten Freistoss aus dem Winkel zur Ecke abwehren, die dann Wachau per Kopf das 2:2 bescherte (60.). Nochmals musste unsere Nummer Eins einen Schuss aufs kurze Eck parieren (69.), bevor es plötzlich noch richtig interessant wurde. Kurz darauf wurde Frank Schlotterbeck an der Mittellinie umgemäht und der immer kleinlicher pfeifende Referee ahndete die Attacke mit glatt rot (70.). Trotz dieser sehr harten Entscheidung brachte die Überzahlsituation für den SVK kaum einen Vorteil, denn die junge Gäste-Elf überzeugte mit überragender Laufarbeit. Pech hatte dann Thomas Böhme, als der nach Traumpass von Tom Kranig gegen den TSV-Schlussmann einen halben Schritt zu spät kam (80.). Der Gegner gab sich mit dem Zwischenstand längst nicht zufrieden und hatte kurz vor Ultimo mit einem Foulstrafstoss die Chance zur Führung. Doch Teufelskerl Thilo Metzner tauchte blitzschnell ab und kratzte den präzise getretenen Ball aus dem Eck (84.). Zweimal hatte unser Team noch Glück, als Thomas H. Böhme einen Kopfball auf der Torlinie klärte und die Gäste nach erneuter Eingabe über das Gebälk köpften (86.). In einer rasanten Partie war für beide Seiten ein Sieg möglich, doch letztlich war die Punkteteilung aufgrund des Spielverlaufes gerecht.   (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Thomas H. Böhme, Thomas Müller, Sten Plunert, Marco Fritsche – Rene Große (ab 33. Werner Eckardt), Rico Balzer, Stefan Handrick (ab 58. Tom Kranig), Frank Schlotterbeck – Thomas Böhme, Martin Sonntag

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Königsbrück 2. : SV Sankt Marienstern 2.  2 : 0 ( 1 : 0 )
Ergebnisse und Tabelle Play off 08/09
Trotz der anhaltenden personellen Engpässe im Männerbereich war diesmal unsere zweite Vertretung spielfähig und besiegte die Reserve aus Panschwitz-Kuckau verdient mit 2:0. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schipperte unser Team ins richtige Fahrwasser, denn nach Foulspiel an Matthias Fraß traf Matthias Woschnack vom Punkt zum frühzeitigen 1:0 (11.). Aufgrund der Führung wurde unser Team immer sicherer und beherrschte den Kontrahenten ziemlich deutlich. Die Deckung operierte aufmerksam und ließ gegen die Gäste keine klaren Tormöglichkeiten zu. Vielmehr verpassten unsere Jungs das Ergebnis auszubauen, indem man gute Spielzüge zeigte, doch die sich bietenden Chancen leichtfertig versemmelte. Auch nach Wiederbeginn änderte sich nichts am Spielverlauf. Der SVK drängte auf den zweiten Treffer, wobei Matthias Woschnack gute Möglichkeiten nicht verwerten konnte (55.,64.). Das überfällige 2:0 gelang dann schließlich Silvio May, der das Leder nach Pass von Rene Kappler ins lange Eck beförderte (71.). Ohne plausiblen Grund agierte unsere Mannschaft urplötzlich sehr leichtsinnig und ermöglichte den Gästen ernsthafte Einschussmöglichkeiten (74.,79.). Unsere Kicker hatten auch noch etwas Glück, als die Gäste mit einem Pfostentreffer für Aufsehen sorgten (81.). Mit minimalem Aufwand wurde die Partie zu Ende gespielt und hatte mit dem SVK einen jederzeit verdienten Sieger.   (ag)
Kreispokal Viertelfinale
13.04.2009  SV Königsbrück : SV Haselbachtal  2 : 3  ( 0 : 2 )

Jede große Mannschaft verliert einmal 3:2, so sagte es einmal eine sehr vertraute und bekannte  Königsbrücker Persönlichkeit, aber außer dem Ergebnis stimmte an diesem Ostermontag leider gar nichts an diesem Spruch. Von großer Mannschaft war und ist der bei herrlichstem Frühlingswetter gastgebende SVK so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Wollte man noch im Vorfeld an das kämpferisch überzeugende Achtelfinalspiel  gegen Crostwitz anknüpfen, so schnell schien dieses Vorhaben nach wenigen Spielminuten vergessen. Da auch der Gegner keine richtigen Ambitionen auf ein aufregendes Spiel hegte, entstand plötzlich ein Spiel mit eher freundschaftlichem Charakter. Reichlich ungewöhnlich für ein Pokalviertelfinale… Nach gut einer Viertelstunde kamen die Haselbachtaler dann das erste Mal in die gegnerische Hälfte und Gästespieler Knöfel versuchte sich mit einer Art Fernschuss, der dann auf wundersame und abgefälschte Art und Weise sein Ziel fand. Die Gastgeber schienen vom Rückstand geschockt und verunsichert denn anders ist deren Spielweise in der Folgezeit nicht zu erklären. Ein nicht vorhandenes Spiel ohne Ball, planlose hohe Bälle in die Spitze und ein katastrophales Zweikampfverhalten waren die Folge. Die Gäste beschränkten sich daher nur auf das Notwendigste und kamen mit  ihrem zweiten Angriff durch einen Konter zum 2:0 (27.min). Dabei nutzte der Gästestürmer  eiskalt eine Tiefschlafeinlage des SVK Libero D. Hoyer, als dieser einen hohen Ball aufsetzen ließ und den folgenden Zweikampf verlor.  Völlig konsterniert und ernüchternd betrachteten die weit über 200 Zuschauer (vielen Dank an dieser Stelle für die stattliche Anzahl der Ultras Chemie!!!) das weiterhin sehr schlechte Spiel der Einheimischen. Nochmals ein Unglaublich für ein Pokalviertelfinale aber bis zur Pause konnte man sich nicht eine einzige Torchance erarbeiten! Die Pausenpredigt des Meißnerischen Trainergespanns schien Wirkung zu zeigen als D. Hoyer in der 47.min einen vom Linienrichter angezeigten Handelfmeter zum Anschlusstreffer verwandeln konnte. Fünf Minuten später flankte T. Müller gefährlich vor das Haselbacher Tor wo M. Sonntag urplötzlich in Ballbesitz kam und eiskalt zum Ausgleich verwandelte. In vielen Teams wäre der Torschütze wahrscheinlich nach so einem wichtigen Treffer gefeiert wurden und die Mannschaft hätte sich daran moralisch aufgebaut wenn ein solch klarer Rückstand plötzlich gedreht wird. Anders aber leider beim SVK. Die Körpersprache der Akteure ließ nicht auf Besserung, geschweige denn auf einen Energieschub hoffen. Weiterhin bestimmte Bruder Zufall das Spielgeschehen und man konnte die offensichtliche Verunsicherung der Gäste nicht nutzen. In der 63.min dann die spielentscheidende Situation für die Gäste. Der überzeugend pfeifende Schiedsrichter wurde leider in dieser von seinem Assistenten im Stich gelassen, als dieser mit der Fahne ein Foulspiel anzeigte, die einheimischen Verteidiger dieses wahrnahmen, der Assistent jedoch unerklärlicherweise den Wimpel wieder senkte. SVH Kapitän Jeschke, der ansonsten bei M. Fritsche in guten Händen war, nutzte diese Situation aus und spitzelte den Ball zu seinem Mitspieler der die Kugel an die Lattenunterkante und auch hinter die Linie jagte. Nach den glasklaren Fehleinschätzungen des Schiris Betka in vergangener Woche in Haselbachtal, der nächste negative Höhepunkt der getroffenen Entscheidungen gegen den SVK!!!!! Wiederum geschockt von diesen Ereignissen, schafften es die Gastgeber leider mehr die notwendige Spannung aufzubauen und den Gegner unter Druck zu setzen. In der 86.min hatte dann S.Plunert auch noch Pech, als dieser mit einer Kopfballrakete am starken Reflex des ansonsten sehr unsicher wirkenden Gästekeepers scheiterte. Haselbachtal blieb mit Kontern immer gefährlich und zeigte auch alles in Allem die reifere Spielanlage. In der Nachspielzeit blieben noch gute Möglichkeiten für T. Böhme und T. Müller leider ungenutzt so dass die Saison 08/09 wohl als eine der schlechtesten der Vergangenheit zu Ende gehen wird. (TLö)

SVK: T.Metzner, M.Fritsche, D.Hoyer, T.Müller, S.Plunert, R.Balzer, T.Kranig (ab 65.min F.Schlotterbeck), W.Eckhardt (ab 74.min R.Grosse), M.Sonntag, T.Böhme, M.Kunath

Woku-Liga  22. Runde
05.04.2009  SV Haselbachtal : SV Königsbrück  5 : 2  ( 1 : 1 )

In einem für Derbyverhältnisse ungewohnt fairen Spiel zog letztlich unsere Mannschaft auch in dieser Höhe verdient den Kürzeren. Obwohl Trainer Silvio Meißner sechs Stammkräfte aufgrund von Verletzungen und dienstlichen Verpflichtungen ersetzen musste, war das Team dennoch gut eingestellt. Die Hausherren hatten weitaus mehr Probleme Linie in ihr Spiel zu bekommen. So agierten unsere Jungs anfangs mindestens ebenbürtig und verzeichneten sogar mehr Ballbesitz. Als dann Marko Kunath das Leder dem Libero geschickt abluchste, stand es plötzlich 0:1 (12.). Dies spielte natürlich dem SVK sichtlich in die Karten, denn die Gastgeber taten sich weiterhin schwer. Erst nach zwanzig Minuten musste Torwart Thilo Metzner nach einem Freistoß erstmals eingreifen. Im Gegenzug köpfte Marko Kunath nach Freistoß von Denis Hoyer am Kasten vorbei. Ein vorzeigbarer Angriffszug unserer Elf wurde dann leider nicht mit dem zweiten Treffer belohnt, als Marko Kunath nach einer tollen Kombination ganz knapp das Gehäuse verfehlte (28.). Erst nach einer halben Stunde brannte es im SVK-Strafraum lichterloh, da die Deckungsarbeit nicht mehr ernst genug genommen wurde. Doch der Kopfball strich am langen Eck vorbei. Den sich anbahnenden Ausgleich erzielten die Haselbachtaler mit einem Traumtor unter die Latte, weil erneut niemand aus dem Abwehrverbund rechtzeitig attackierte (32.). Bis zur Halbzeit gelang beiden Kontrahenten nichts Zwingendes, so dass es mit einem verdienten Remis in die Pause ging. Nach Wiederbeginn erhöhten die Reichenbacher die Schlagzahl und verbuchten zunächst einen Lattentreffer (50). Wenig später konnte unser Team von Glück reden, als eine unsaubere Aktion unserer Deckung nicht mit Strafstoß geahndet wurde (52.). Doch der bis dato unauffällige Referee Betka brauchte nur eine Minute Bedenkzeit seinen Fehler wieder gutzumachen und beschenkte die Platzherren mit einem Elfmeter Marke „oberpeinlich“. Nachdem der Ball in den 16-er hoch geschlagen wurde, passierte eigentlich nichts. Nur der Pfeifenmann spielte jetzt ein altes Gesellschaftsspiel. Ich sehe was, was du nicht siehst - und auch niemand auf der Sportanlage am Keulenberg sehen konnte. Diese Einladung nahmen die Haselbachtaler dankend an und zogen mit 2:1 in Front (53.). Unsere ersatzgeschwächte Truppe zeigte von diesem Zeitpunkt an Nerven, was der Tabellensechste postwendend zum 3:1 und 4:1 ausnutzte (64.,66.). Von nun an war die bis dahin ordentliche Gegenwehr gebrochen, zumal jetzt offensichtlich gegen den SVK gepfiffen wurde. Nachdem dann Thilo Metzner einen Freistoß sensationell aus dem oberen Tordreieck fischte (75.) war er wenig später gegen einen Blitzangriff der Reichenbacher erneut machtlos – 5:1 (78.). Unser Team hatte sich längst ergeben, denn nach weiteren indiskutablen Entscheidungen des Unparteiischen verloren nicht nur Zuschauer, sondern auch die Spieler Lust auf Fußball. Der von Königsbrücker Seite hoch eingeschätzte Betka vergriff sich immer häufiger im Pfeifenregister und haute vollends neben die Tasten. Als nämlich Felix Mocker im Strafraum klar gelegt wurde, erkannten alle Anwesenden ein Foulspiel. Nur der viel zitierte Sportsmann in Schwarz sah schwarz (81.). Drei Minuten darauf bugsierte ein Reichenbacher Verteidiger das Spielgerät mit der Hand über die Torauslinie. Wer hatte jedoch nichts gesehen – richtig geraten – wieder Sportfreund Betka. Womöglich spielten ihm verletzte Eitelkeiten einen üblen Streich!? Mit Fairplay hat solch eine schändliche Vorstellung allerdings nichts zu tun. Als dann Felix Mocker am rechten Flügel nach innen flankte, zimmerte Marko Kunath das Leder mit Wut im Bauch zum 5:2 ins lange Eck (86.). Doch das Ergebnis interessierte eh schon keinen mehr, man wartete vielmehr auf den nächsten „Bock“ der pfeifenden Zunft, denn es war ja noch ein bisschen zu spielen. Und es kam sogar noch was, dass an Lächerlichkeit kaum zu überbieten war. Ein Allerwelts-Foul in der Nachspielzeit, begangen vom zurückhaltend fairen Denis Hoyer, musste natürlich die Ampelkarte zur Folge haben (wir fühlen allmählich mit den Leidensgenossen aus Schwepnitz mit). Dies war den Gastgebern schon selber peinlich, die fairerweise die bessere Mannschaft stellten und schon gar nicht auf solche Schützenhilfe angewiesen waren.   (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marko Schütze (ab 68. Roman Friedrich), Marco Fritsche, Jens Scherpe – Rico Balzer, Martin Sonntag (ab 73. Alexander Mai), Werner Eckardt, Frank Schlotterbeck (ab 46. Felix Mocker) – Thomas Löwe, Marko Kunath

Woku-Liga  21. Runde
29.03.2009  SV Königsbrück : FV Ottendorf-Okrilla 05  2 : 2 ( 0 : 1 )

Die Zeiten hochklassiger Duelle zwischen diesen beiden Kontrahenten können allmählich der Vergangenheit zugeordnet werden. Gemäß der Tabellenposition boten alle Akteure magere Fußballkost, wobei die Ottendorfer sich schwächer als erwartet präsentierten. Zwar traf Thomas Böhme für die Königsbrücker Farben beizeiten ins Schwarze, dessen Treffer aber wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung fand (12.). Ungeachtet dessen gingen danach die Gäste in Führung und weckten beim Königsbrücker Anhang die üblichen Kopfschmerzen. Mit ihrer ersten vorzeigbaren Torannäherung im ersten Durchgang verwertete ein gegnerischer Stürmer eine Kopfballverlängerung ebenfalls per Kopf zum 0:1 und lange Gesichter prägten wieder einmal das Bild im SVK-Lager (15.). Trotzig kämpfte sich unsere Elf zurück ins Spiel und vergab gute Gelegenheiten. Den größten Riesen verballerte Thomas Böhme nach einem Alleingang, als er unkonzentriert die Kugel den Keeper in die Arme spielte (18.). Wenig später hämmerte Marko Kunath auf den Kasten, doch der Torwart tauchte rechtzeitig ins kurze Eck (23.). Nachdem ein Schussversuch von Thomas Böhme erfolgreich geblockt wurde (25.), konnte der Ausgleichstreffer nur eine Frage der Zeit sein. Die Grün-Schwarzen standen sehr tief und brachten nach vorn fast nichts auf die Reihe. Jedoch konnten unsere Jungs mit der Einladung zum Tore-Schießen wenig anfangen, da es zumeist an der Präzision und Kaltschnäuzigkeit mangelte. Hinzu kam auch noch das fehlende Quäntchen Glück, welches bekanntermaßen beim schlechten Tabellen-Ranking oftmals fehlt. Dies wurde beim Kopfball von Marko Kunath augenscheinlich, als der nach einem Eckstoß von Kay Freudenberg aufs Tor köpfte und der Schlussmann mit einem unglaublichen Reflex die Pille unter der Latte heraus kratzte (35.). Eine Minute später nahm sich Thomas H. Böhme ein Herz und jagte die Kugel aus gut 25 Meter gen FVO-Gehäuse. Wiederum parierte die Nummer eins mit toller Parade. Es gab also keinen Grund mit dem sehr jungen Schiedsrichtergespann zu hadern – es waren zugegeben eigenwillige und nicht nachvollziehbare Entscheidungen gefällt worden – sondern man musste bei teilweise fahrlässiger Chancenverwertung die Fehler bei sich selbst suchen. Die Marschrichtung für die zweite Halbzeit schien klar, doch leider ging es dann zu wie im Irrgarten. Planloses Gebolze und kaum spielerische Impulse machten das Spiel zunehmend unansehnlicher. Den Gästen war es egal, die mit ihrer Führung im Rücken die Angriffsversuche des SVK nicht so Recht deuten konnten. Als nach Minuten absoluter Trostlosigkeit das Spielgerät hinter der FVO-Torlinie gesichtet wurde, stand es plötzlich 1:1. Dabei hatte Martin Sonntag das Runde irgendwie ins Eckige gewurschtelt (68.). Die Offensive unserer Jungs war jetzt gefordert, aber leider war man überfordert. Fatale Fehlabspiele und Ballverluste ließen das Vorhaben scheitern, was den Ottendorfern sehr entgegen kam. Die löffelten darauf einen Freistoßball ganz frech an die Fünf-Meter-Linie, wo ein Spieler mutterseelenallein zum 1:2 einnetzte (78.). Für die Zuständigkeit des Gegenspielers fühlte sich im Umkreis von fünf Meter keiner unserer Abwehrstrategen zuständig. Das Nervenkostüm unserer Elf kam wieder ins Flattern, denn nur eine Minute darauf verhinderte Keeper Thilo Metzner mit Glanzparade den dritten Gegentreffer nach einem Solo der Gäste. Aus Verzweiflung spielte Libero Denis Hoyer einen langen Ball nach vorn und der diesmal im Abseits stehende Martin Sonntag köpfelte das Leder zum 2:2 ins Eck (82.). Bis zum Schlusspfiff hatte jeder noch eine Torgelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, danach durfte über die Punkteteilung und die karge Vorstellung beider Teams philosophiert werden. (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marko Schütze, Marco Fritsche, Thomas H. Böhme – Kay Freudenberg (ab 75. Rico Balzer), Martin Sonntag, Stefan Handrick (ab 9. Tom Kranig), Frank Schlotterbeck – Thomas Böhme, Marko Kunath

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Königsbrück 2. : Thonberger SC 1931 2.  3 : 2 ( 3 : 0 )
Nach der Auftaktniederlage der Play-off-Runde musste unsere zweite Vertretung gegen den Fünftplazierten der Staffel 1 antreten. Da der Gegner nicht einmal elf Aktive aufbieten konnte, sollte die Angelegenheit eigentlich problemlos abgewickelt werden. Zunächst lief auch alles standesgemäß, denn nach einer Kombination zwischen Werner Eckardt und Matthias Fraß traf Matthias Woschnack frühzeitig zum 1:0 (3.). Dies veranlasste unser Team  leichtsinnig zu agieren, so dass Torwart Erik Findeisen zweimal aus nächster Nähe großartig parieren musste (7.,11.). Nach einer Flanke von Rene Kappler nahm Jens Scherpe die Kugel direkt und traf den Querbalken (20.). Danach konnte der Thonberger Schlussmann gegen Matthias Fraß klären, doch im Nachsetzen erhöhte Matthias Woschnack auf 2:0 (28.). Nachdem ein Schuss von Paul Krönert knapp neben dem Gehäuse landete (36.), bewies Werner Eckardt Auge. Der sah den Keeper zu weit vor seinen Kasten und beförderte das Leder aus der Distanz zum 3:0 in die Maschen (41.). Noch vor den Pausenpfiff vergab Werner Eckardt aus aussichtsreicher Position – vorbei (42.). Was sich dann unsere Elf im zweiten Durchgang leistete, war an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Mit halber Kraft wollte man den Gegner in Schach halten, der dann per Strafstoß auf 3:1 verkürzte (51.). Ein Aufbäumen war nicht auszumachen und die Partie plätscherte emotionslos dem Ende entgegen. Ein folgenschwerer Fehlpass bescherte den Gästen sogar noch das 3:2 (86.), doch für einen weiteren Treffer reichte es zum Glück nicht mehr.   (ag)
Woku-Liga  20. Runde
22.03.2009  SV Königsbrück : SV Straßgräbchen  1 : 2 ( 1 : 2 )

Heute standen sich in Königsbrück die beiden Teams gegenüber, welche mit der Hypothek des 6-Punkte-Abzuges leben müssen. Und der Gast, welcher mit einer Notelf anreiste, hat dieses Handicap sehr gut verarbeitet. Leider kann man das von der Königsbrücker Mannschaft nicht sagen. Ohne eine größere Abtastphase entstand ein sehr mäßiges, dem Tabellenstand beider Mannschaften angepasstes, Kreisligapunktspiel. Die Gäste wussten ab der 1min worum es geht und gingen sehr aggressiv und kämpferisch zu Werke. Es dauerte gerade einmal 5min, bis der erste gegnerische Stürmer einschussbereit vor dem SVK-Gehäuse auftauchte und die Riesenchance zum Glück vergab. Weitere 5min später machten sie es aber besser. Nach erneutem Ballverlust im Vorwärtsgang verwandelte der Stürmer aus Strassgräbchen eiskalt zum 0:1. Leider war an ein Aufbäumen des SVK nicht zu denken. Nach reichlich 20min erfolgte der erste Angriff, der diesen Namen auch verdient. Nach einem Doppelpass zwischen Hoyer Denis und Böhme sen. wurde Kunath Marco mustergültig frei gespielt. Leider hielt der Gästekeeper mit einem Superreflex den Schuss aus 7m. Doch dieser Angriff war leider nur ein Aufflackern. Die Gäste zerstörten weiterhin sehr erfolgreich und konsequent das Aufbauspiel  um selber immer wieder gefährlich nach vorn zu spielen. Das 0:2 war nur logisch und nicht unverdient. Nach einem Freistoss des SVK wurde man schulbuchmäßig ausgekontert und eiskalt bestraft. 2min später wurden Spieler und Zuschauer wieder wachgerüttelt, als nach einer Balzer-Ecke, Sonntag Martin am schnellsten schaltete und auf 1:2 verkürzte. Doch selbst dieses Tor brachte den Meißner-Schützlingen nicht die notwendige Sicherheit zurück. Das Spiel ging genauso weiter und die Zuschauer wurden durch den Halbzeitpfiff erlöst. Das es in der Kabine nicht leise zuging, ist ein offenes Geheimnis. Aber entweder waren sämtliche Spielerohren verschlossen oder die Trainer sprachen an diesem Tag eine andere Sprache. Von mehr Einsatz, Kampf oder Leidenschaft war auch in Halbzeit 2 nicht viel zu sehen. Zwei sehr gut vorgetragene Gästeangriffe über deren linke Seite hätten für eine Vorentscheidung sorgen müssen. Sie scheiterten aber am Fänger des SVK, der seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt im rennen hielt. Langsam zollte Strassgräbchen der nicht vorhandenen Wechselbank und dem reiferen Alter einiger Spieler Tribut. Ab der 60min hatten einige Akteure mit Krämpfen zu kämpfen, was aber mit Kampf und Einsatzbereitschaft wettgemacht wurde. Der Gastgeber hatte nun optisch ein Übergewicht aber 20m vor dem Tor war Schluss damit. Man schnürte die Gäste zwar ein, diese blieben aber durch ihre schnellen Stürmer immer kreuzgefährlich. Die SVK-Anhänger fieberten bis zur 90min und sahen auch noch ein paar gute Offensivaktionen. Doch wirklich zwingend waren diese nicht. Vielleicht hätte man bei Plunert Sten oder Kunath Marko auf 11m entscheiden können. Aber das, gut und umsichtig pfeifende, Schiedsrichtergespann um Herrn Lehmann sah es anders und der Pfiff blieb aus. So ist man jetzt mittendrin, in den Tiefen  des Abstiegstrudels! Doch mit so einer Leistung steht man dort zu Recht!!! Man soll sich auf Stärken und Tugenden besinnen, wie sie im Crostwitz-Spiel über 90min gezeigt wurden!!! (sm)

Königsbrück spielte mit:

Metzner- Hoyer- Plunert (ab 75min Handrick)- Fritzsche- Schütze ( ab 60min Grosse)- Böhme jun.- Balzer- Sonntag- Kranig ( ab 45min Schlotterbeck)- Kunath- Böhme sen

2. Kreisklasse Kamenz Playoff Platz 7-12 
SV Liegau-Augustusbad  3. : SV Königsbrück 2. 3 : 1
 
Woku-Liga  18. Runde
01.03.2009  SV Königsbrück : SV Laußnitz  3 : 1 ( 1 : 1 )

Nach dem verpatzten Rückrundenstart war unsere Mannschaft in Zugzwang und gegen den Ortsnachbarn zum Siegen verdammt. Dabei musste eine deutliche Leistungssteigerung her, die zunächst noch auf sich warten ließ. Beide Teams begannen nervös und zerfahren, wobei unsere Elf anfänglich die Partie leicht dominierte. Bereits nach zwei Minuten lief in einen von Denis Hoyer getretenen Freistoß Thomas Böhme. Der fälschte das Leder genau in die Arme von Keeper Gumpert ab. Auch die Gäste fielen nur mit Standards auf und agierten sehr abwartend. So musste Torwart Thilo Metzner einen gefährlichen Freistoß über den Querbalken lenken (9.). Im Gegenzug kam Martin Sonntag nach weitem Flugball in Schussposition, doch der Laußnitzer Schlussmann konnte parieren (10.). Auf beiden Seiten gab es noch je einen ungefährlichen Freistoß, ehe der Ball erstmals im SVK-Gehäuse lag (27.). Glücklicherweise fand der Treffer wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Doch in dieser Spielsituation wurde die Unordnung unserer Abwehr augenscheinlich. Vor allem die Außenpositionen leisteten sich viele unnötige Fehler, so dass die Gäste mit fortschreitender Spieldauer immer besser in die Partie fanden. Wenig später hatte unsere Deckung erneut Probleme, konnte ein Anspiel in die Tiefe nur mit Mühe zur Ecke retten. Da ein Laußnitzer im 16-er zu Boden ging, entschied der Referee zur Überraschung aller auf Strafstoß. Somit gingen die Gäste durch Klieme mit 0:1 in Führung und stürzten unsere Kicker alsbald in die nächste Verlegenheit. Nach einem Steilpass schlugen die SVK-Abwehrstrategen über den Ball. Aber auf Torhüter Thilo Metzner war halt Verlass, der gegen einen freistehenden Gästespieler bravourös einen höheren Rückstand verhinderte (31.). Fünf Minuten später fehlte den Meißner-Schützlingen jegliche Souveränität, als man eine brenzlige Situation im Strafraum nur mit Glück überstand. Mit einer Konzessionsentscheidung brachte der Unparteiische unsere Mannschaft wieder ins Spiel. Nach Eckstoß kam Marco Schütze an der Fünf-Meter-Linie zu Fall und Denis Hoyer konnte vom ominösen Punkt zum 1:1 ausgleichen (42.). In einer schwachen ersten Halbzeit fiel unser Team unerklärbar wenig auf und konnte nur selten überzeugen. Was dann Trainer Silvio Meißner seinen Jungs in der Kabine verabreichte, ist nicht eindeutig überliefert. Mit viel Psychologie in der Blutbahn zeigte unsere Elf im zweiten Durchgang ein völlig anderes Gesicht. Plötzlich fand man über den Kampf ins Spiel und dem Beobachter wurden Spielzüge geboten, die längst der Vergangenheit angehörten. Zielstrebig wurde nun der Erzrivale bearbeitet und Chancen waren keine Seltenheit mehr. Nach Eckstoß von Matthias Woschnack köpfte Sten Plunert über die Kiste (51.). Fünf Minuten danach verlängerte Thomas Böhme per Kopf, doch der frei vorm Tor auftauchende Martin Sonntag schoss Torwart Gumpert berühmt. Als dann Thomas Böhme nochmals den Keeper per Kopf prüfte (58.), schlug dann das Leder im Laußnitzer Gehäuse ein. Dabei traf Frank Schlotterbeck das Spielgerät dermaßen optimal, so dass der Aufsetzer im langen Eck landete – 2:1 (62.). Fortan war von den Gästen nicht mehr viel zu sehen, denn unsere Mannschaft zeigte den langersehnten Fußball alter Tage. Für zusätzliche Sicherheit musste der dritte Treffer her, der sich allmählich anbahnte. Nach Freistoß von Thomas H. Böhme entschärfte Schlussmann Gumpert einen Kopfball von Sten Plunert mit tollem Reflex (68.). Danach stand die Nummer Eins wieder im Rampenlicht, als er gegen Marko Kunaths Schuss aus spitzem Winkel erneut parierte (70.). Aller guten Dinge sind drei, dachte sich Marko Kunath und beförderte die dritte Tormöglichkeit des SVK zum 3:1 in die Maschen (71.). Als die Gäste nach brutalem Foul am durchbrechenden Thomas Böhme per Feldverweis dezimiert wurden, zweifelte niemand mehr an einem Sieg unserer Mannschaft. Obwohl der Kontrahent noch einmal der Niederlage trotzte und mit zwei geblockten Schüssen aufwartete (76.), blieben sie vor unserem Tor insgesamt ungefährlich. Der Kräfteabfall der Laußnitzer war zudem unübersehbar, so dass sich für Martin Sonntag (82.), Sten Plunert per Kopf (83.) und Rico Balzer (86.) weitere Torgelegenheiten ergaben. Danach war Schluss und eine jubelnde Königsbrücker Anhängerschar beherrschte den Sonntagnachmittag. Aufgrund einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten ging der Sieg letztlich in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass der Erfolg gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner richtig eingeordnet wird. Nur mit dem Schwung der letzten halben Stunde kann im kommenden Heimspiel auch der Tabellendritte aus Crostwitz niedergerungen werden.   (ag)

Aufstellung des SVK:

Thilo Metzner – Denis Hoyer, Marko Schütze, Thomas Müller (ab 55. Marco Fritsche) Sten Plunert – Thomas H. Böhme, John Höger (ab 76. Rico Balzer), Frank Schlotterbeck, Matthias Woschnack (ab 61. Marko Kunath) – Martin Sonntag, Thomas Böhme

Woku-Liga  17. Runde
15.02.2009  SV Königsbrück : SV Aufbau Deutschbaselitz  1 : 3 ( 0 : 2 )

Nach zweimaliger Absetzung der Partie scheute der SV Königsbrück keine Mühen noch Kosten, den erneut drohenden Spielausfall zu verhindern. Denn laut Reglement hätte die Begegnung dann auswärts ausgetragen werden müssen, was eigentlich keiner wollte. Dies wäre aber für die Königsbrücker Mannschaft eventuell besser gewesen, hinterher ist man meistens schlauer, denn mit dem letzten Aufgebot sollten drei wichtige Punkte eingefahren werden. Ehe man begriffen hatte, dass diese Sportart Fußball heißt, legte unsere Elf mit einer desolaten Leistung den Grundstein zum Misserfolg. Eine Zufallsaktion hätte bei einem frühen Torerfolg vielleicht das Gegenteil bewirkt. Doch das glückliche Anspiel von Thomas H. Böhme konnte Marko Kunath unbedrängt nicht im Kasten unterbringen (9.). Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste plötzlich in Front, als deren „Volkssturm“ mit Hoffmann, Neumann & Co mit einem simplen Doppelpass unsere Deckung düpierte – 0:1. Wenig später konnte ein Aufbau-Akteur ungehindert in den Strafraum passen, wo die Kugel mit der Hand eines SVK-Spielers Kontakt suchte. Den fälligen Strafstoß versenkten die Deutschbaselitzer problemlos zum ernüchternden 0:2 (19.). Fast im Gegenzug ergab sich die Möglichkeit zum wichtigen Anschlusstreffer. Doch als Tom Kranig die Pille dem Gegner abluchste und mustergültig auf Marko Kunath spielte, platzierte der das Leder allein vorm Schlussmann neben das Tor – jämmerlich (21.). Kein durchdachter Angriff, kaum Einsatzbereitschaft und eine peinliche körperliche Präsenz ließen die über hundert Fans auf den Rängen zu Eis erstarren. Von der ganzen Konfusion im SVK-Spiel ließ sich auch noch Libero Denis Hoyer anstecken, als er an der Mittellinie ohne wirklichen Grund ins Dribbling ging, den Ball verlor, doch der Schiriassistent beim Pass in die Spitze auf Abseits entschied (26.). Ansonsten rissen die Gäste auch keine dicken Bäume aus, was sie bei der Harmlosigkeit unserer Mannschaft auch nicht mussten. Vor dem Pausentee startete Martin Sonntag einen Sololauf, dessen Eingabe weder Marko Kunath, noch eventuell ein anderer verwerten konnte. Es war einfach keiner weiter da! Pomadig agierte unser Team im Vorwärtsgang, so dass die Großteich-Kicker diesen Vorsprung locker und leicht in die Halbzeit mitnahmen. Der Anschlusstreffer musste her, aber wie!? Selbst Martin Sonntag stand vor einem Rätsel, als er die Kugel frei vorm Kasten vorbei ballerte – erbärmlich (47.). Nach einer Stunde prüfte Denis Hoyer per Freistoß die Fangsicherheit des gegnerischen Torhüters, ansonsten war für die Nummer Eins Arbeitslosigkeit angesagt. Kurz darauf hatte unsere Elf Glück, als die Deutschbaselitzer an Pfosten und unzähligen Abwehrbeinen scheiterten (61.). Der SVK war körperlich und auch mental platt und agierte völlig konzeptlos. So hatten die Gäste noch zwei Riesen (72.,84.), ehe es zum verdienten 0:3 einschlug (85.). Dank desolatem Abwehrverhalten, ein Aufbau-Kicker wurde nicht im entferntesten beim Flanken gehindert, gelangte die Kugel in den Rücken unserer „Abwehr“, die Oldie Neumann seelenruhig in den oberen Winkel beförderte. Die Katze war im Sack und der Gegner spielte die Partie auf Sparflamme zu Ende. Ein Drehschuss von Tom Kranig wurde danach eine sichere Beute des Torwarts (87.), bis unseren Jungs doch noch ein Zufallstreffer gelang. Einen Freistoß von Thomas H. Böhme fälschte die Mauer unglücklich ab, so dass Marko Kunath zum 1:3 einköpfen konnte (90.). Nach dem schmerzhaften Sechs-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls hoffte der Königsbrücker Anhang vergebens auf eine Jetzt-Erst-Recht-Reaktion und wurde auf der ganzen Linie enttäuscht.   (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück: Thilo Metzner – Denis Hoyer, Thomas Müller, Sten Plunert, John Höger (ab 65. Alexander May – Frank Schlotterbeck, Tom Kranig, Thomas H.Böhme, Martin Sonntag – Stefan Handrick, Marko Kunath

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 17. Runde
SV Königsbrück 2. : Lomnitzer SV 2.  3 : 1 ( 1 : 1 )
Aktuelle Tabelle
Grund zur Freude hatte hingegen unsere zweite Mannschaft, die mit einem Sieg gegen das Schlusslicht aus Lomnitz Platz sechs in der Staffel Süd sicherte und nun in einer bedeutungslosen Platzierungsrunde die Plätze sieben bis zwölf austüfteln darf. Unser Team war seinem Kontrahenten deutlich überlegen, aber dennoch war die erste Spielhälfte grottenschlecht anzusehen. Einen echten Wachmacher für alle Fröstelnden lieferte zu Beginn Silvio Meißner, dem mit einer Granate die 1:0 Führung gelang (11.). Der SVK wollte nun nachlegen, um endlich Sicherheit und Ruhe in die Aktionen zu bekommen. Das Vorhaben scheiterte an vielen kleinen Unkonzentriertheiten, denn als das Spielgerät im Mittelfeld vertändelt wurde, kamen die Lomnitzer zum überraschenden 1:1 (18.). Bis zur Halbzeit bot die Partie wenig Höhepunkte, denn das Geschehen spielte sich überwiegend zwischen beiden Strafräumen ab. Auch nach Wiederbeginn waren Probleme in der Königsbrücker Offensive unübersehbar. Trotzdem wurden die Bemühungen wesentlich erhöht, dem Schlusslicht den Gnadenstoß zu versetzen. Es dauerte immerhin bis zur 73. Minute, ehe Matthias Woschnack die Kugel per Freistoß zum 2:1 ins Eck streichelte. Die SVK-Abwehr agierte solide und auch Torwart Erik Findeisen war ständig auf Augenhöhe. Beispielhaft reagierte er nach einem Freistoß des LSV, den er glänzend parierte (78.). Nachdem dann Matthias Woschnack kurzentschlossen einfach einmal draufhielt, konnte der Torhüter nur nach vorn abklatschen. Aber Neuzugang Alexander May war zur Stelle und markierte mit einem Abstaubertor den 3:1-Endstand (85.).
Vorbereitungsspiel
07.02.2009 SV Königsbrück : Hohenbockaer SV  4 : 2 (1 : 1)
Damit dieses Vorbereitungsspiel überhaupt stattfinden konnte, musste die Spielfläche spielfähig gemacht werden. Viele freiwillige Helfer waren von Nöten, die mit ihrer Einsatzbereitschaft das Geläuf in einen erstklassigen Zustand versetzten. Dafür ein dickes Dankeschön. Sportfreund Söhn leitete die Partie gegen die Gäste aus Hohenbocka souverän und sah eine überlegene Königsbrücker Mannschaft. Unsere Jungs agierten aber vorm gegnerischen Tor oftmals zu umständlich, obwohl viele Tormöglichkeiten zu verzeichnen waren. Dabei avancierte Tom Kranig zum ungekrönten Pfosten-König, der in der Anfangsphase das Leder gleich drei Mal gegen das Aluminium platzierte (9.,12.,24.). So kam es wie es meistens kommt. Ein unerklärbarer Querpass im Mittelfeld führte zum ärgerlichen 0:1 (27.). Doch nur fünf Minuten später bediente Kay Freudenberg den auffällig spielenden Tom Kranig, der diesmal die Kugel zum 1:1 eiskalt versenkte. Zwar lief in unseren Reihen noch nicht alles rund, jedoch einige gute Ansätze waren zu erkennen. Die Mannschaft weiß natürlich selbst, dass die noch auftretenden simplen Fehler abgestellt werden müssen, denn im Rückrunden-Punktkampf gegen die Großteich-Kicker dürften diese erfahrungsgemäß nicht ungesühnt bleiben. Der eingewechselte Thomas Böhme prüfte im zweiten Durchgang die Konsistenz des Querbalkens (53.), doch die Gäste waren mit ihren an einer Hand abzuzählenden Vorstößen nicht ungefährlich. Ein Lupfer des Gegners landete zum Glück nur neben dem Gehäuse (59.). Danach lenkte der Gäste-Keeper ein Knallbonbon von Tom Kranig über das Gebälk (65.), ehe ein Schuss von Marko Kunath das fünfte Mal mit dem Torgestänge kontaktierte (70.). Im Gegenzug musste Hüter Thilo Metzner gegen einen durchgebrochenen Hohenbockaer retten, doch die Attacke führte zum Strafstoß, der den erneuten Rückstand bescherte – 1:2 (71.). Der Tabellendritte der 1.Kreisklasse Senftenberg spielte aufgrund der wenigen Chancen sehr effektiv, aber hatte auch etwas das Glück gepachtet. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Stefan Handrick und Marko Kunath beendete Letztgenannter deren Glückssträhne, als er die Kugel mit Schmackes zum 2:2 in die Maschen hämmerte (76.). Fünf Minuten danach wurde der Kontrahent im Spielaufbau erfolgreich gestört und Thomas Böhme verwandelte zum 3:2. Im Gegenzug verhinderte Keeper Thilo Metzner mit Glanzparade den möglichen Ausgleich (82.). Umso besser machte dann Thomas Böhme mit dem 4:2 alles perfekt und brachte einen letztlich verdienten Sieg unter Dach und Fach.   (ag)
Woku-Liga  16. Runde
14.12.2008  DJK Sokol Ralbitz-Horka 2. : SV Königsbrück  1 : 1

Noch in diesem Jahr absolvierte unsere Elf das erste Spiel der Rückrunde und wollte in Ralbitz einen Sieg verbuchen. Leider konnte die schwache Auswärtsbilanz nicht aufgebessert werden, denn beim elften Kräftemessen in fremden Gefilden erhöhte sich die Punktzahl auf spärliche sechs von dreiunddreißig möglichen Punkten. Der Hartplatz in Ralbitz befand sich wider Erwarten in einem tadellosen Zustand und ließ somit ein ordentliches Spiel zu. Außerdem stand auf dem Wunschzettel der Fans ein Sieg, der nach Spielverlauf gerecht gewesen wäre. Denn der Aufsteiger präsentierte sich ziemlich schwach und zollte dem SVK trotz schlechterer Tabellenposition gehörigem Respekt. Aber trotz dominanter Druckphase unserer Jungs war die Ausbeute wie schon oft in dieser Saison bescheiden. Tormöglichkeiten von Marko Kunath (2.), Denis Hoyer (14.) und Kay Freudenberg (17.,20.) waren Ausdruck deutlicher Überlegenheit, aber dafür kann man sich nichts kaufen. Wie dann die Ralbitzer die Führung erzielten, war mit normalem Menschenverstand nicht zu begreifen. Nach schnell ausgeführtem Einwurf drang ein gegnerischer Spieler in den Strafraum ein und traf Dank Stellungsfehler unserer Abwehr irgendwie ins Tor (23.). Und wieder konnte man das alte Lied anstimmen. Der SVK spielt konzentriert, leistet sich einen Fehler und der Gegner lacht sich eins. Das 1:0 hinterließ bei unseren Spielern Spuren, die eine knappe Viertelstunde zur geistigen Verarbeitung benötigten. Nach Doppelpass zwischen Werner Eckardt und Kay Freudenberg traf Letztgenannter das Außennetz (37.). Mehr passierte nicht mehr bis zum Pausentee. Im zweiten Durchgang agierten unsere Jungs nun noch entschlossener und waren in allen Zweikämpfen präsent. Die Hausherren konnten oftmals nur durch Foulspiel glänzen. Ein Freistoß von Denis Hoyer wurde erfolgreich geblockt und der Nachschuss von Kay Freudenberg zischte knapp übers Gebälk (53.). Nach erneutem Freistoß von Denis Hoyer legte Tom Kranig klug auf Thomas Böhme ab, dessen Schuss der Torwart mit unglaublichen Reflex entschärfte (55.). Der darauf folgende Einwurf brachte den mittlerweile verdienten Torerfolg. Mit viel Körpereinsatz sperrte Marko Kunath Werner Eckardt frei, dessen Kopfball zum 1:1 im langen Eck landete (56.). Unsere Mannschaft legte sofort nach, aber eine Fehlentscheidung der pfeifenden Zunft verweigerte das Führungstor. Als Tom Kranig bis zur Grundlinie marschierte, verlängerte Thomas Böhme die Eingabe und Marko Kunath grätschte die Kugel am Fünf-Meter-Raum über die Torlinie. Der zu spät heraneilende Torhüter hatte letztlich Kontakt mit dem bulligen Stürmer und simulierte ein Foulspiel. Leider fiel die Unparteiische auf das Wehklagen herein und annullierte den Treffer (60.). Mit Wut im Bauch drängte der SVK dann seinen Gegner vollends in die eigene Hälfte, aber man findet momentan kein probates Mittel, passiv eingestellte Kontrahenten auseinander zuspielen. Mit krampfhaften Versuchen suchten die Meißner-Schützlinge nach der notwendigen Lücke im Abwehrverbund, doch der Unentschieden-Spezialist aus Ralbitz gab sich mit dem Erreichten zufrieden. Nach der weihnachtlichen Ruhepause sollte dann unser Team mit viel Engagement und Trainingsfleiß die Grundlage für erfolgreicheren Fußball legen. (ag)

Aufstellung des SV Königsbrück:

Thilo Metzner – Stefan Handrick, Denis Hoyer, Thomas H. Böhme, Marco Schütze – Kay Freudenberg, Rico Balzer, Werner Eckardt, Tom Kranig – Marko Kunath, Thomas Böhme

Kfz-Brandt-Kamenz-Klasse Süd 16. Runde
07.12.2008 SV Königsbrück 2. : SG Großnaundorf 2.  2 : 1 ( 0 : 1 )
Zum zweiten Mal hintereinander traf man sich noch vor dem Mittag auf dem Königsbrücker Sportplatz um gegen die zweite Vertretung der SG Großnaundorf die 4:3 Hinspielschlappe wieder gut zu machen. Dem angesetzten Schiedsrichter war es wohl auch etwas zu zeitig und so musste der einheimische Denis Hoyer als Ersatz antreten. Er sollte aber mit einer sehr fairen Partie keinerlei Probleme haben. Schwungvoll begannen die Hausherren die Begegnung und ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass die 3 Punkte in Königsbrück bleiben sollten. Aus der von Thomas Böhme gut organisierten Abwehr wurden schöne Kombinationen nach vorn getragen, doch leider zu selten abgeschlossen. Die Größte Gelegenheit der Anfangsphase hatte Alexander May als er nach schöner Vorlage von Matthias Woschnack leider nur ein Schüsschen zustande brachte (13.). Vor allem Gefahr entstand durch die Ecken, welche Woschnack allesamt schön hereinbrachte, aber von May (19.) und Friedrich (24.) nicht im Tor untergebracht wurden. Für Felix Mocker ergab sich in der 19. Minute eine Riesengelegenheit, nachdem dem Libero der SGG eine Kopfballrückgabe zum Keeper schwer misslang, doch der Königsbrücker Angreifer konnte den Ball nicht mehr ganz erreichen. Fünf Minuten später jagte Thomas Böhme den Ball mit einem fulminanten Volleyschuss aus gut 40 Metern an die Latte. Und wie das im Fußball so ist: Macht man vorne die Dinger nicht, rächt sich das. So auch in diesem Fall. Ein Großnaundorfer Angriff wurde von Sven Freudenberg unterbunden, leider nach Meinung des Referees auf unfaire Art und Weise. Den fälligen Freistoß versenkte der SGG-Schütze aus gut 20 Metern im linken unteren Eck (41.). Mit diesem Rückstand ging man in die Pause, wo man sich noch einmal auf die eigene Stärke besann und mit breiter Brust wieder auf den Platz kam. Doch zunächst hatte Großnaundorf eine gut Gelegenheit (49.) ehe es in Person von John Höger (51.), Matthias Woschnack (56.) und Felix Mocker (60.) mit dem Vergeben bester Torchancen weiterging. Effektivität präsentierte dann Silvio May, der gerade eben eingewechselt wurde und aus einer halben Chance nach Eingabe von Marco Schütze den Ausgleich erzielte (65). Doch man spürte, dass dies den Hausherren zu wenig war und so entwickelte sich ein hervorragendes Fußballspiel und ein offener Schlagabtausch, in dem die Königsbrücker über weite Strecken das Heft in der Hand hielten. Doch zu glücklos waren die Abschlüsse und einige auf dem Platz waren der Verzweiflung nahe, da blitzte das Können von Matthias Woschnack auf, welcher John Höger mit einem Zuckerpass allein auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte. Im Gegensatz zu vorherigen Gelegenheiten ließ er sich diese nicht entgehen und schob zur hoch verdienten 2:1 Führung ein (78.). Die Gäste nahmen nun noch mal all ihre Kräfte zusammen und hätten nur 3 Minuten später fast wieder den Ausgleich erzielt, als ein Stürmer das Spielgerät nur Millimeter neben das Gehäuse von Keeper Findeisen köpfte. In einer umkämpften Schlussphase hielten die Gastgeber den Gegner vom eigenen Tor fern und fuhren nach einer der besten Saisonleistungen den verdienten Sieg ein. Nun hat man bis zum 01.02.09 Zeit zum Regenerieren. Allen Spielern der Zweiten ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch! (pk)

Aufstellung: Erik Findeisen - Thomas Böhme, Sven Freudenberg (63. Silvio May), Marco Schütze, Sven Herrmann - René Kappler, Alexander May (61. Torsten Oelschlägel), Roman Friedrich (80. Yves Tschentscher), Matthias Woschnack - John Höger, Felix Mocker

Spielberichte 1. Halbserie 2008/09

Spielberichte 2. Halbserie 2007/08

Spielberichte 1. Halbserie 2007/08

Spielberichte 2. Halbserie 2006/07

Spielberichte 1. Halbserie 2006/07

Spielberichte 2. Halbserie 2005/06

Spielberichte 1. Halbserie 2005/06